Uhrwerk Orange (Film)

Filmdaten
Deutscher Titel Uhrwerk Orange
Originaltitel A Clockwork Orange
Clockworkorange-logo.svg
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1971
Länge 131 Minuten
Altersfreigabe FSK 16/früher 18
Stab
Regie Stanley Kubrick
Drehbuch Anthony Burgess
Stanley Kubrick
Produktion Stanley Kubrick
Musik Wendy Carlos
Kamera John Alcott
Schnitt Bill Butler
Besetzung

Uhrwerk Orange (Originaltitel: A Clockwork Orange) ist die Verfilmung des Zukunftsromans A Clockwork Orange von Anthony Burgess. Dem Film liegt die ursprüngliche amerikanische Buchversion zugrunde, die um das letzte Kapitel gekürzt wurde. Daher unterscheidet sich das Ende im (neuen) Buch sehr von dem im Film. Der Film wurde mehrmals in Top-Ten-Listen internationaler Filme gewählt.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Alex, welcher den ganzen Film per Off-Stimme erzählt, ist ein ausgesprochener Beethoven-Liebhaber und Anführer einer Jugendbande – den Droogs. Die Gang lebt im trostlosen Vorort eines in der Zukunft verfremdeten Londons. Sie verständigen sich in einem von russischen Brocken und Cockney-Slang durchsetzten Jargon („Nadsat“). Ihr Leben dreht sich um Gewalt an Wehrlosen, Schlägereien mit anderen Gangs, Vergewaltigungen und Raubüberfälle. Vor allem für Alex scheint Geld hierbei eine geringe Rolle zu spielen. Das Zelebrieren und lustvolle Genießen von Gewalt steht für den Anführer der Bande im Vordergrund. So misshandeln sie zu viert einen wehrlosen alten Stadtstreicher. In derselben Nacht dringen sie maskiert in die Villa des Schriftstellers Alexander und seiner Frau ein; Alex vergewaltigt die Frau und singt zuvor, während er die Frau in aller Ruhe mit einer Schere entblößt, „I’m singin’ in the rain“; zeitgleich tritt und schlägt er ihren Mann im Takt des Lieds zum Krüppel. Die Frau nimmt sich später offenbar wegen ihrer brutalen Demütigung und Vergewaltigung das Leben. Im Laufe der Zeit beginnt es in der Gruppe zu kriseln. Alex' Führungsstil ist den anderen zu autoritär, außerdem springt für die anderen zu wenig Geld bei den Überfällen heraus. Alex festigt seine Herrschaft vorübergehend, indem er seine zwei Kritiker brutal angreift, den einen in den Unterleib schlägt, dem anderen die Hand aufschlitzt, danach in einer Art Aussprache wieder lockerer mit den anderen umgeht, da die Machtverhältnisse ja nun geklärt seien. Bei einem ihrer Überfälle geschieht dennoch das längst Vorhersehbare: Beim Einbruch in das Haus einer alleinstehenden Frau (Cat Woman), die Alex brutal mit einer großen Penis-Plastik erschlägt, wird Alex von seinen „Droogs“ mit einer Milchflasche ins Gesicht geschlagen, dadurch kurzzeitig geblendet und der anrückenden Polizei überlassen. Er wird als Mörder zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt.

Im Gefängnis schmeichelt er sich in den ersten zwei Jahren beim Gefängnispastor ein. Beim Besuch des Innenministers macht er auf sich aufmerksam und wird als Versuchsobjekt für die „Ludovico-Technik“, einer Art Aversionstherapie, ausgewählt. Diese wird von der Regierung als erfolgversprechender Versuch der Wissenschaft gefördert, um die Resozialisierung von Kriminellen zu erreichen und so zur Entlastung der überfüllten Gefängnisse beizutragen. Alex wird deshalb in die medizinische Anstalt Ludovico überwiesen, in welcher er immer wieder für einige Stunden mit gewaltsam aufgesperrten Augen verschiedensten brutalen Filmen ausgesetzt wird; vor diesen Sitzungen wird ihm ein Serum verabreicht, welches bei ihm starke Übelkeit hervorruft. Hierdurch soll er schrittweise dahingehend konditioniert werden, Gewalt und Sexualität nicht mehr ertragen zu können. Bei einem der Filme läuft Musik von Beethoven im Hintergrund.

Am Ende der 14-tägigen Therapie wird Alex als geheilt entlassen. Die Auswirkungen der Therapie jedoch sind verheerend: Beim geringsten Gedanken an eigene Gewaltausübung oder sexuelle Handlungen wird sein Handlungs- und Urteilsvermögen durch Übelkeit, akuten Brechreiz und große Schmerzen rigoros unterdrückt. Alex wird aufgrund dieser Reaktion zu einem wehr- und willenlosen Menschen. Als unbeabsichtigter Nebeneffekt treten diese Symptome auch beim Hören von Beethovens 9. Sinfonie auf, der Hintergrundmusik der Psychotherapie.

Nach seiner Entlassung muss Alex feststellen, dass sich seine Eltern von ihm abgewendet und sein Zimmer an den Untermieter Joe vermietet haben. Jetzt fällt die Gewalt, die er einst ausübte, auf ihn selbst zurück: An der Themse trifft er den alten Stadtstreicher, den er einst mit seiner Gang zusammengeschlagen hatte, und der nun seine Wut mit anderen Obdachlosen an ihm auslässt. Alex wird vermeintlich von zwei Polizisten gerettet, die sich aber als seine alten „Droogs“ entpuppen. Sie rächen sich jetzt nochmals an ihm, indem sie mit ihm in den Wald fahren, ihn dort exakt eine Minute lang in einer Viehtränke unter Wasser halten und dabei brutal auf ihn mit Gummiknüppeln einschlagen. Verletzt schleppt sich Alex zu einer Villa ohne zu bemerken, dass es das Wohnhaus des Schriftstellers Alexander ist, den er hier überfallen und dessen Frau er vergewaltigt hatte. Der Schriftsteller, der durch die Tritte und Schläge von Alex zum Invaliden wurde und deswegen im Rollstuhl sitzt, betrachtet ihn, ohne seinen vormaligen Übeltäter zu erkennen, zunächst als Opfer der Regierung, pflegt ihn und hat vor, ihn für eine politische Kampagne gegen die amtierende Regierung zu benutzen. Als Alex aber in der Badewanne das Lied Singin’ in the Rain singt und mit der Hand rhythmisch dazu ins Wasser schlägt, erkennt der Schriftsteller, dass es Alex war, der ihn und seine Frau überfallen hatte, und sinnt auf Rache. Da Alex ihm zuvor erzählte, was die 9. Sinfonie nach der Konditionierung bei ihm auslöst, sperren Freunde des Schriftstellers den betäubten Alex in ein Zimmer und spielen die 9. Sinfonie lautstark ab, was Alex dazu bringt, sich aus dem Fenster des Obergeschosses zu stürzen, um sich das Leben zu nehmen.

Alex wacht schwer verletzt im Krankenhaus auf. Im Wahlkampf bangt die Regierung wegen der bekannt gewordenen Nebeneffekte von Alex' Konditionierung um ihre Wiederwahl. Alex, der sich an eine Gehirn-OP zu erinnern glaubt, wird von der Psychiaterin überzeugt, dass es nur ein Traum gewesen sei. Er ist wieder in der Lage Beethoven zu hören, ohne zu leiden. Die Regierung nutzt dies, um vor laufenden Kameras mit seiner „Heilung" auf Stimmenfang zu gehen. Am Schluss sieht man – offenbar als Vision des von der Musik berauschten Alex – eine Sexszene vor applaudierenden Zuschauern im Schnee. Der Film endet mit Alex Worten „Ich war geheilt, all right“.

Titel des Films und Fazit

A Clockwork Orange ist ein typischer Kubrick-Film: Er ist im ersten Moment irritierend und schockierend. Kritisiert wird häufig, dass die Gewalt ästhetisiert wird (wobei die Handlung zur Zeit der Filmproduktion bereits realitätsnäher war als im Buch zuvor). Die Selbstverständlichkeit, die Alex in seiner Gewalttätigkeit zunächst an den Tag legt, zeigt Kubrick, indem er von brutaler Gewalt bestimmte Szenen durch heitere Klassikmusik begleitet. Das Leid der Opfer berührt Alex nicht im Mindesten.

Kubricks Ablehnung des Establishments kommt auch hier wieder zum Ausdruck, wenn er einer Regierung Machthunger und der Wissenschaft Allmacht unterstellt. Der Film bezieht sich auf das „zunehmende Unsicherheitsgefühl der westlichen Gesellschaft [...]. In England verbreiteten Jugendbanden wie Rocker, Mods und Skinheads Angst und Schrecken. Zur selben Zeit begannen sich die Anhänger der Antipsychiatrie gegen die Techniken der psychologischen Konditionierung zu wenden, und prangerten den Missbrauch der Psychopharmakotherapie an, der der Protagonist Alex zum Opfer fällt.“ [1]

Die Kritik an der Gesellschaft wird am deutlichsten gezeigt, indem Alex stets der Verlierer ist: von seinen Droogs (aus dem russischen von друг = Freund) verraten, als Mörder eingesperrt, als Versuchsobjekt von der Wissenschaft missbraucht, von einem zynischen Schriftsteller als politisches Vehikel eingespannt und zu guter Letzt entschuldigt sich der Innenminister bei Alex – er dient nur dazu, das Image der angeschlagenen Regierung wieder zu polieren. Jede Institution tut das aus ihrer Sicht moralisch Richtige, verfolgt dabei aber stets nur eigene Interessen auf Kosten des Individuums.

Über die Bedeutung der Botschaft des Films gibt es keine Einigkeit. Ein Beispiel einer Interpretation des Films sowie der Buchvorlage ist, dass jedem Menschen die Freiheit gegeben werden sollte, sich schlecht und falsch zu verhalten; denn ein Individuum, das sich gut verhalten muss, ist indoktriniert und zu keiner eigenständigen Persönlichkeitsentfaltung mehr fähig.

In diesem Sinn äußerte sich der Buchautor Anthony Burgess 1982: „Es ging mir nicht um Gewalt als solche, sondern darum, was Regierungen dagegen unternehmen würden. [...] Diese Jungkriminellen [...] sollten einer Gehirnwäsche unterzogen werden, um zu guten Bürgern zu werden. [...] Ich sah darin ein böses Übel. Diesen Jugendlichen wäre die Freiheit der Wahl genommen.“ [2]

Burgess erklärte den Titel seines Buches so: „1945, als ich von der Army kam, hörte ich einen achtzigjährigen Cockney in einem Londoner Pub von jemandem sagen, er sei schräg wie eine aufgezogene Orange‘ (as queer as a clockwork orange). Der Ausdruck faszinierte mich als eine Äußerung volkstümlicher Surrealistik. Die Gelegenheit, die Redensart auch als Titel zu benutzen, kam 1961, als ich mich daran machte, einen Roman mit dem Thema der Gehirnwäsche zu schreiben. Der Mensch ist ein Mikrokosmos, er ist ein Gewächs, organisch wie eine Frucht, er hat Farbe, Zerbrechlichkeit und Süße. Ihn zu manipulieren, zu konditionieren, bedeutet ihn in ein mechanisches Objekt zu verwandeln – eine Uhrwerk-Orange.“ [3]

Produktionsnotizen

Während die Szene in der Ludovico-Klinik gedreht wurde, wurde eine von Malcolm McDowells Augenhornhäuten verkratzt, sodass er vorübergehend erblindete. Der Arzt, der neben ihm steht und eine Salzlösung in Alex’ gewaltsam offen gehaltene Augen tropft, war nicht nur für filmische Zwecke da, sondern war ein echter Arzt, der benötigt wurde, um McDowells Augen vor dem Austrocknen zu bewahren. Außerdem erlitt McDowell während der Dreharbeiten zur Bühnenvorstellung, in der Alex erniedrigt wird, mehrere Rippenbrüche.

Als Alex aus dem Fenster springt, um seiner Qual ein Ende zu bereiten, sieht der Zuschauer den Boden auf die Kamera zukommen, bevor sie kollidieren. Dieser Effekt wurde dadurch ausgelöst, dass eine tragbare Kamera mit nach unten gerichtetem Objektiv von zwei oder drei Stockwerken Höhe fallen gelassen wurde, um auf diese Weise einen realistischen Eindruck davon zu vermitteln, wie so ein Fall aussehen könnte (wenngleich Alex eigentlich mit dem Gesicht nach oben hätte aufkommen müssen). Es heißt, die Kamera habe einen Objektivschaden erlitten, sei aber ansonsten noch funktionsfähig gewesen.

Regie

Regisseur Stanley Kubrick war ein notorischer Perfektionist und verlangte deshalb viele Einstellungen, während er seine Filme drehte. Malcolm McDowell jedoch verstand nach eigenen Angaben für gewöhnlich alles richtig, sodass Kubrick nicht zu viele Einstellungen vornehmen musste. Kubrick wollte dem Film eine traumähnliche, fantastische Qualität verpassen und filmte viele Szenen mit Ultraweitwinkelobjektiven. Außerdem benutzte er Zeitraffer und Zeitlupe, nachdem er von bestimmten Szenen in Toshio Matsumotos Funeral Parade of Roses, einem von Kubricks Lieblingsfilmen, beeinflusst worden war.

Drehorte

Uhrwerk Orange ist fast vollständig an Orten in und um London mit vergleichsweise wenigen Studioaufnahmen entstanden.

  • Die Szene, in der der Obdachlose attackiert wird, wurde in einer Straßenunterführung nahe dem Kreisverkehr bei Wandworth Road, London, gedreht.
  • Der Kampf zwischen Alex’ und Billyboys Bande entstand im heute abgerissenen Theater von Taggs Island, Kingston upon Thames.
  • Die Wohnung, in der Alex und seine Eltern leben, befindet sich in Borehamwood.
  • Die Überfallszene auf den Schriftsteller und seine Frau wurde in einem Haus namens Skybreak gedreht, das in The Warren, Radlett, Hertfordshire, steht. Es wurde von Norman Foster und Wendy Foster zusammen mit Sir Richard Rogers entworfen.
  • Die Szene, in der Alex seine Droogs ins Wasser stößt, fand im Thamesmead South Housing Estate in London statt.
  • Das Haus, vor dem Alex von der Polizei festgenommen wird, steht in Shenley Lodge an der Blackhorse Lane in Milton Keynes, Hertfordshire.
  • Die Außenaufnahmen der Gefängnisszenen fanden im Wandsworth Prison, die Innenaufnahmen in den Royal Artillery Barracks in Woolwich statt.
  • Die Szenen der Ludovico-Klinik entstanden in der Brunel University, West-London.
  • Alex’ Sprung aus dem Fenster wurde im Edgewarebury Country Club, Elstree (Hertfordshire), gedreht.[4]

Kontroverse um den Inhalt des Films

Die moralisch zweifelhaften Werte, die durch den Film vermittelt werden, haben seit der Erstaufführung dazu geführt, dass er von vielen Seiten verurteilt und zensiert wurde. Die Filmkritikerin Pauline Kael schrieb ihm die „Glorifizierung sadistischer Gewalt“ zu, die Publizistin Susan Sontag nannte ihn gar „faschistisch“. Die Science Fiction Times kommentierte den Film dementsprechend: „Laßt uns töten, Kameraden, bevor eine zukünftige Gesellschaft uns gut und harmlos macht: Das ist die Botschaft des Films.[5]

In den Vereinigten Staaten, wo der Film uraufgeführt wurde, kürt die New Yorker Presse ihn zum zum besten Film des Jahres. Bei Produktionskosten von 2 Mio Dollar spielt Uhrwerk Orange 14 Millionen Dollar ein -- einer der größten kommerziellen Erfolge in Kubricks Laufbahn. [6]

Doch Uhrwerk Orange erhielt ein X-Rating; später wurde zudem eine gekürzte Fassung mit R-Rating in die Kinos gebracht. Die amerikanische katholische Kirche setzte den Film auf einen Index, der es ihren Glaubensanhängern verbot, ihn anzusehen.

In Großbritannien nahm Kubrick den Film nach kurzer Anlaufzeit sogar gänzlich aus den Kinos. Man mutmaßte damals, dass er aus Reue handelte, nachdem die Presse einen tätlichen Angriff auf einen Obdachlosen mit dem Film in Verbindung gebracht hatte. In einem späteren Interview bestätigte Kubricks Frau Christiane jedoch Vermutungen, dass die Polizei ihn zum Aufführungsstopp genötigt hatte (dabei soll Kubricks Familie bedroht worden sein). 27 Jahre lang, bis nach Kubricks Tod, wurde der Film in Großbritannien weitgehend unter Verschluss gehalten.

Im deutschsprachigen Raum hatte die Kritik des Filmhistorikers Ulrich Gregor einigen Einfluss. Für ihn wurde der Film inszeniert als „prätentiöser soziologischer Traktat, angereichert mit unnötigen Grausamkeiten und Monströsitäten. Kubrick läßt sich über die Beziehungen zwischen Sexualität, Psychoanalyse, Faschismus, Brutalität, Religion und vielen anderen Dingen aus, anhand von stilisierten Sequenzen und Bildern, die effektvoll und schockierend sind, letztlich aber nur Konfusion hinterlassen. Grausamkeit wird hier pseudokritisch und mit dem Air des Sensationellen versehen vorexerziert; die ‚Zeitkritik‘ dieses Films ist nur Attitüde“.[7]

Der Filmkritiker Peter W. Jansen mochte in Kubricks Verwendung von Stilmitteln des klassischen Balletts ebenso wie des Ausdruckstanzes, unterfüttert vom Einsatz der Musik, „eine rigorose Stilisierung der Gewalt“ sehen. Der „Zeige-Gestus" des Films, die outrierte Sprache und Mimik sowie die ironisch genutzte musikalische Feierlichkeit und Triumphalität könne als Distanzierung von dieser Gewalt interpretiert werden.[8] Ronald Hahn und Volker Jansen räumten ein, dies könne man zwar, aber eher „schon dürften sie (i.e. Kubricks Kunstgriffe) dazu dienen, daß der Zuschauer ohne schlechtes Gewissen seiner ganz privaten Lust am Sadismus frönen“ könne. Sie bezeichneten Uhrwerk Orange als eine „überaus raffiniert geschriebene Bibel der sinnlosen, ultrabrutalen Gewalt.[9]

Das Ende des Films entspricht nicht der von Burgess intendierten Buchversion (siehe Abschnitt „Das 21. Kapitel“ im Buch).

Anthony Burgess’ Reaktion auf den Film

Anthony Burgess begegnete der Filmadaption seines Romans mit gemischten Gefühlen. Öffentlich mochte er Malcolm McDowell und Michael Bates und den Gebrauch von Musik im Film; er lobte den Film als „brillant“, ja sogar als einen so brillanten Film, dass es schon gefährlich sein könnte. Seine erste Reaktion auf den Film fiel sehr enthusiastisch aus, außer, dass er darauf beharrte, dass die einzige Sache, die ihn störte, die Entfernung des letzten Kapitels des Romans war, für die er den amerikanischen Verlag und nicht Kubrick verantwortlich machte.

Gemäß seiner Autobiografie vertrug sich Burgess mit Kubrick ziemlich gut. Beide Männer teilten dieselben philosophischen und politischen Ansichten; beide waren sehr an Literatur, Kino, Musik und Napoleon Bonaparte interessiert (Burgess widmete Kubrick sein Buch Napoleon Symphony [dt. Napoleonsymphonie]). Jedoch verschlechterten sich die Beziehungen, als Kubrick es Burgess überließ, den Film vor Anklagen der Gewaltverherrlichung zu verteidigen. Als (ausgetretener) Katholik versuchte Burgess des Öfteren, empörten christlichen Organisationen, die einen satanischen sozialen Einfluss vermuteten, die Punkte christlicher Moral in der Geschichte zu erläutern, und er verteidigte den Film gegen journalistische Anklagen, er unterstütze ein „Faschistendogma“. Burgess nahm sogar Auszeichnungen für Kubrick entgegen.

Burgess war tief verletzt, da er sich von Kubrick als ein Pfand zur Filmwerbung benutzt fühlte. Malcolm McDowell, der eine Werbetour mit Burgess machte, teilte seine Empfindungen und äußerte zeitweise harsche Kritik an Kubrick. Burgess und McDowell hielten es für einen Beleg von Kubricks übermäßigem Stolz, dass nur sein Name im Vorspann erscheint. Burgess parodierte Kubricks Image in späteren Werken: die Musicalversion von Uhrwerk Orange, die eine Kubrick gleichende Figur enthält, die im frühen Verlauf zusammengeschlagen wird, The Clockwork Testament (dt. Das Uhrwerk Testament [Heyne 1992]), worin der fiktive Poet F. X. Enderby wegen angeblicher Gewaltverherrlichung in einer Filmadaption angegriffen wird und Burgess’ Roman Earthly Powers (dt. Der Fürst der Phantome [Klett-Cotta 1984]), worin ein gerissener Regisseur namens Zabrick vorkommt.

Bedeutung der Person Beethovens für Alex im Film

Beethoven ist für Alex von großer Bedeutung, was beispielsweise mit dem großen Porträt seines Idols auf seinem Rollladen deutlich wird. In seinem Zimmer legt Alex eine Mikrokassette mit seiner Lieblingssinfonie „Beethovens Neunter“ ein. Der nun erklingende zweite Satz (Molto vivace) wird einerseits durch die Nahaufnahme des Rollladens mit dem Bild von Beethoven hervorgehoben, andererseits durch die nahe Aufnahme mit für die damalige Zeit schnellen Schnitten der vier „tanzenden“ Jesus-Figuren auf seinem Tisch. Der letzte dieser exakt den Akzenten der Musik angepassten Schnitte zeigt Alex‘ Kopf mit einem besessenen Blick. Die Kamera verweilt so, während Alex diese Musik aus dem Off mit reger Begeisterung beschreibt. Die Musik fährt auch in den folgenden Szenen fort. In der Totalen seines Zimmers fällt der im Wind wehende Rollladen erneut auf und es wird noch ein Poster von Beethoven mit Notenauszug sichtbar. Als er später den Raum verlässt, öffnet sich die Tür einen Spalt und der Rollladen steht wieder im Mittelpunkt. Die Musik endet kurz darauf. In der darauffolgenden Szene im Plattenladen taucht Beethoven in zwei Varianten auf. Die klare, deutliche Hintergrundmusik, das Allegro assai vivace (alla Marcia) des vierten Satzes der 9. Sinfonie, ist weit bekannt. Die Marschvariation des bekannten Themas Freude schöner Götterfunken wurde aber vom Filmkomponisten Walter Carlos als Synthesizer-Fassung stark verändert. Dadurch hat sie einen etwas metallischen Klang. Hinzu kommen noch gefilterte Stimmen, die den deutschen Text unverständlich machen und leicht englisch klingen lassen. Außerdem wird Beethoven durch Alex selbst verkörpert. Er schlendert durch den Laden, während er einen roten langen Mantel mit hellem, auffälligem Kragen und weißen Knöpfen trägt, der aus Beethovens Zeit stammen könnte. Mit seinem Gehstock, den er locker über der Schulter liegen hat, stolziert er durch den Laden und strahlt Wichtigkeit aus. Hinzu kommt noch sein Klopfen mit diesem Stock auf den Boden, kurz bevor er einen Mann etwas fragt. Auch schon zuvor, in der Milchbar, tritt Beethoven in den Vordergrund. Während die vier Droogs dort sitzen, wird plötzlich die ganze Aufmerksamkeit auf eine Frau gerichtet, die Freude schöner Götterfunken aus der Neunten Sinfonie von Beethoven zu singen beginnt. Alex ist begeistert. Alex' Wahrnehmung von Beethovens Musik spielt eine große Rolle für den Film und Alex' persönliche Entwicklung darin. Besonders die 9. Sinfonie scheint wie eine berauschende Droge, die Alex immer weitertreibt. Szenen wie beispielsweise der Mord an der Katzenfrau sind mit klassischer Musik hinterlegt. Alex sieht alles sehr verharmlost und ist nur darauf bedacht, seine Lust zu befriedigen. Gegen Ende des Films gibt es mit erfolgreicher Beendigung des Ludovico-Versuches eine Umkehrung in der Wirkung der Musik. Diese erregt bei Alex aufgrund seiner Konditionierung heftige Übelkeit. Er erträgt diese Musik genauso wenig wie gewaltvolle Szenen zu sehen. Sie lässt ihn verrückt werden. Und das Anhörenmüssen von Beethovens Neunter führt ihn zum Suizid-Versuch, der scheitert.

Sonstiges

Replica einer Korova-Milchbar-Skulptur
  • Das Albumcover des Soundtracks von 2001: Odyssee im Weltraum ist in der Szene im Plattenladen klar sichtbar, außerdem Magical Mystery Tour von den Beatles, After the Gold Rush von Neil Young, Atom Heart Mother von Pink Floyd und The Transfiguration of Blind Joe Death von John Fahey.
  • Die weiblichen Skulpturen in der Korova-Milchbar basierten auf Arbeiten des Bildhauers Allen Jones.
  • Die Dreharbeiten begannen im September 1970 und wurden am 20. April 1971 beendet; es war Kubricks am schnellsten produzierter Film.
  • Alex erhält „Experimental Serum 114“. Das Wort „Serum“ (englisch ausgesprochen [ˈsɪrəm]) ist eine phonetische Anspielung auf das defekte CRM-114-Funkgerät, welches in Dr. Seltsam erscheint. Außerdem taucht die Zahl 114 auch in anderen Filmen von Stanley Kubrick auf, z. B. Eyes Wide Shut und in 2001: Odyssee im Weltraum.
  • Als Alex von seinen zu Polizisten gewordenen ehemaligen Droogs durch den Wald geschleift wird, lauten deren Nummern auf den Dienstgradabzeichen 665 und 667, was andeutet, dass Alex, der sich zwischen ihnen befindet, Nummer 666 ist – die Zahl des Tieres, gemeinhin auch als Zahl des Teufels bezeichnet.
  • Das von Philip Castle gezeichnete Filmplakat enthält das Auge der Vorsehung der Freimaurer, was am häufigsten mit dem Siegel der Vereinigten Staaten in Verbindung gebracht wird.
  • Mr. Alexanders Türglocke klingt wie die ersten vier Noten von Beethovens 5. Sinfonie. In klassischer Tradition wurde diese Eröffnung mit dem „Schicksal, das an die Pforte klopft“ verglichen.
  • „Korova“ ist Russisch und bedeutet auf Deutsch „Kuh“. Der Gebrauch des russischen Wortes im Namen der Bar geht einher mit dem Slang (Nadsat), den Alex und seine Droogs benutzen.
  • Der Vorspann des Films wurde von Pablo Ferro entworfen.
  • In den Zeitungsauschnitten die über den Suizidversuch von Alex berichten, wird sein Name mit Alex Burgess angegeben und nicht mit Alex DeLarge.
  • Bei dem von Alex mit Durango 95 bezeichneten Sportwagen, mit dem die Droogs eine Spritztour unternehmen, handelt es sich um ein Kit-Car vom Typ Adams Probe 16.[10] Von diesem Fahrzeug wurden nur drei Exemplare gebaut, die nacheinander u.a. den Musikern Jimmy Webb, Jack Bruce und Laurence Laing gehörten.
  • Der von Dim und Georgie als Polizisten gefahrene Land Rover hat ein britisches Kfz-Kennzeichen mit dem Jahressuffix Q, welches im tatsächlichen Zulassungswesen jedoch nie reguläre Verwendung fand. Das theoretisch vorherige Jahressuffix P wurde für im Zeitraum von August 1975 bis Juli 1976 zugelassene Fahrzeuge verwendet, was die Handlung des Films auf nach dem folgenden Zulassungsjahr von August 1976 bis Juli 1977 datieren kann.[11]
  • Bei den im Film verwendeten klassischen Musikstücken handelt es sich, abseits der Beethoven-Sinfonien, um die Opernouvertüren zu Guillaume Tell (u.a. in der Sexszene mit Alex' Bekanntschaften aus dem Plattenladen und bei Alex' Ankunft im Gefängnis) und La gazza ladra (u.a. beim Kampf mit der rivalisierenden Gang und der Ermordung der alten Frau) von Gioachino Rossini sowie um den Pomp and Circumstance March No. 1 (beim Besuch des Innenministers im Gefängnis) von Edward Elgar. In den Szenen, in denen sich der inhaftierte Alex Tagträumen von biblischen Ereignissen hingibt, sind noch Ausschnitte aus der sinfonischen Dichtung Scheherazade von Nikolai Rimski-Korsakow zu hören.

Einfluss

Sowohl die gesamte Handlung als auch einzelne Elemente von A Clockwork Orange haben einen großen Einfluss auf die Popkultur ausgeübt, hier insbesondere auf die Popmusik – wobei dies eher auf die Bekanntheit des Films und daher weniger auf den Roman zurückzuführen sein dürfte.

  • Die britische Punk-Band The Adicts, die sich Ende der 1970er gründete, übernahm Aussehen und Stil der Darsteller.
  • In einer Folge der Zeichentrickserie Die Simpsons, in der Mr. Burns versucht, den Hund Knecht Ruprecht zu einem Wachhund zu drillen, finden sich einige Anspielungen auf Uhrwerk Orange. Zum Beispiel sind die Gewaltfilme, mit denen der Hund beeinflusst werden soll, mit der 9. Sinfonie Ludwig van Beethovens unterlegt, und seine Augen werden mit speziellen Vorrichtungen offen gehalten. In einer anderen Simpsons-Folge der Halloween-Reihe („Bösartige Spiele“) tritt Bart Simpson im Kleidungsstil des Hauptdarstellers Alex auf. In einer weiteren Simpson-Folge, in der Lisa Bart mit Elektrostößen traktiert, wird die Szene „Alex auf Bühne mit Frau“ zitiert, als Bart den Kuchen vom Kühlschrank holen will.[12]
  • Die Toten Hosen veröffentlichten 1988 ein Konzeptalbum mit dem Titel Ein kleines bisschen Horrorschau, nachdem sie als Musiker an einer Bühnenversion des Materials beteiligt waren. Hierzu gehört auch das Lied Hier kommt Alex, das sich direkt auf den Hauptcharakter des Filmes bezieht.
  • Clockwork Orange gilt in der Skinhead-Szene bis heute als einer der größten Kultfilme, und nach seinem Erscheinen übernahmen viele Skinheads den Clockwork-Orange-Stil. Dieser Einfluss ist insbesondere durch Aufnäher, Anstecker oder Tätowierungen bis heute zu sehen.
  • Auch in der internationalen Fußball-Ultràszene ist der Film beliebt, da auch die Ultràs als eigenständige Jugendkultur das Establishment verurteilen. So heißt eine Ultrà-Gruppierung des italienischen Fußballvereins Juventus Turin „Drughi“ (Droog heißt, aus der Nadsat-Sprache übersetzt, Freund). Die „Droogs“ sind ebenfalls eine Ultrà-Gruppierung der Frankfurter Eintracht und eine Ultra Gruppe aus Saarbrücken namens Droogs SB und sind Bestandteil des Logos der Schickeria München und der Ultràs von Eintracht Braunschweig.
  • Im Film Kings of Rock – Tenacious D wird eine Szene aus dem Film A Clockwork Orange nachgestellt (sogar die Dialoge sind fast identisch). In der Szene wird Jack Black von vier Leuten verprügelt. Diese tragen enge weiße Hosen und weiße Oberteile sowie bizarre Masken.
  • Die Band Dream Theater benutzte häufiger das Clockwork-Orange-Theme in ihren Intros für ihre Konzerte oder für einzelne Songs.
  • Das Musikvideo zu dem Song The Universal der britischen Rockband Blur ist ebenfalls stilistisch stark an Uhrwerk Orange angelehnt. Wie die „Droogs“ in dem Film kleidet sich auch die Band hier in Weiß, außerdem ist Damon Albarn, ähnlich wie Alexander, unter dem rechten Auge geschminkt. Die Bar, in der sich die Band im Video aufhält, erinnert an die Korova-Milchbar; es finden sich auch hier eine hysterisch wirkende Frau, die inmitten einer Gruppe von Männern sitzt, und nackte Frauenskulpturen. Eine weitere Parallele zum Film ist die theatralische Gestik der „Droogs“, die von der Band imitiert wird.
  • Die brasilianische Thrash-Metal-Band Sepultura brachte 2009 ein Uhrwerk-Orange-Konzeptalbum auf den Markt, welches den Namen A-Lex trägt.
  • Die deutsche Band K.I.Z. zeigt in dem Musikvideo zu Geld essen drei Männer, die die Droogs darstellen sollen, sowie einen dieser Männer, der eine Ludwig van Beethoven-Schallplattenhülle mit sich trägt. Auch das Cover des Albums Hahnenkampf ist deutlich an das Filmplakat angelehnt und verwendet unter anderem dieselbe Schriftart.
  • Die australische Sängerin Kylie Minogue sang ihren Hit Spinning Around während ihrer Fever Tour 2002 in einem Droogs-Outfit.[13]
  • Der Kakaohersteller Michael Beck (Beck's Cocoa) hat in Anlehnung an Kubricks Film seinen Criollo-Kakao mit Orangenschalen und Ingwer "A Chockwork Orange" genannt.
  • Ebenso heißt ein Bier der Brentwood Brewing Company, in dessen Etikett Alex' Bild eingearbeitet ist.[14]
  • Das Video "Never Gonna Stop" von dem amerikanischen Musiker Rob Zombie enthält ebenfalls Ähnlichkeiten zu Clockwork Orange. Zombie und andere Bandmitglieder tragen weiße Outfits und Spazierstöcke, die denen der Droogs sehr ähneln. Zudem ist Zombie unter dem rechten Auge ähnlich wie Alex geschminkt. Weiterhin finden sich in dem Video viele Figuren, die denen in der Korova-Milchbar extrem ähneln, sie sind fast identisch. In einer sehr kurzen Sequenz sieht man ein verschrecktes Frauengesicht, welches in einer Metallhalterung befestigt ist, was an Alex' Konditionierungsprozess erinnert.
  • Die im Zeitraffer gezeigte und mit der Ouvertüre zur Oper Guillaume Tell von Gioachino Rossini unterlegte Sexszene mit den beiden Mädchen, die Alex im Plattenladen kennenlernt, diente als Vorbild für eine Szene in der deutschen Filmkomödie Good Bye, Lenin!. In dieser Szene richtet der Hauptdarsteller des Films, der ebenfalls Alex heißt, im Zeitraffer die Wohnung seiner Mutter her.

Auszeichnungen

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation wurde 1972 durch die Cineforum GmbH Berlin unter der Regie von Wolfgang Staudte erstellt.[15]

Literatur

  • Thomas Nöske: Clockwork Orwell. Über die kulturelle Wirklichkeit negativ-utopischer Science Fiction. Unrast, Münster 1997, ISBN 3-928300-70-9
  • Christian W. Thomsen: A Clockwork Orange. Anthony Burgess – Stanley Kubrick. In: Bohnenkamp, Anne (Hrsg.): Literaturverfilmungen. Stuttgart: Reclam, 2005. S. 274-283, ISBN 3-15-017527-5

Weblinks

 Commons: Uhrwerk-Orange-Drehorte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Es war einmal ... Uhrwerk Orange. ARTE, 26. Mai 2011, abgerufen am 27. Mai 2011.
  2. "Es war einmal ... Uhrwerk Orange", Dokumentation zu Uhrwerk Orange, Cannes, 19. und 20. Mai 2011; ARTE 26. Mai 2011, 22:05
  3. Anthony Burgess, Uhrwerk Orange, Heyne Buch Nr.928, Deutsche Erstveröffentlichung, 1972
  4. Welcome to The Malcolm McDowell/A Clockwork Orange Tribute – 1st on the Web in 1997
  5. hier zit. nach Hahn/Jansen, Kultfilme, S. 303
  6. "Es war einmal ... Uhrwerk Orange", Dokumentation zu Uhrwerk Orange, Cannes, 19. und 20. Mai 2011; ARTE 26. Mai 2011, 22:05
  7. Ulrich Gregor: Geschichte des Films ab 1960. Bertelsmann, München 1978, ISBN 3-570-00816-9, S. 460
  8. zit. nach Ronald M. Hahn, Volker Jansen: Kultfilme. Von „Metropolis“ bis „Rocky Horror Picture Show“. 5. Auflage. Heyne, Stuttgart 1992 (Heyne-Filmbibliothek; 32/73), S. 303
  9. Ronald M. Hahn, Volker Jansen: Kultfilme. Von „Metropolis“ bis „Rocky Horror Picture Show“. 5. Auflage. Heyne, Stuttgart 1992. (Heyne-Filmbibliothek; 32/73), S. 302–303
  10. Eintrag zu A Clockwork Orange auf der Internet Movie Cars Database, abgerufen am 2. Juni 2011
  11. Eintrag zum 1959 Land-Rover 109" Series Station Wagon auf der Internet Movie Cars Database, abgerufen am 2. Juni 2011
  12. Framevergleich auf der Simpsonspedia
  13. Lee Barron: Droogs, Electro-Voodoo and Kyborgs: Pastiche, Postmodernism and Kylie Minogue Live. Nebula 6.1, März 2009, S. 82 (PDF, 106 kB)
  14. http://www.mybrewerytap.com/chockwork-orange-abv-6-5-12-x-500ml.html
  15. Eintrag in der Synchrondatenbank von Arne Kaul

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