United States Navy

ÔĽŅ
United States Navy
United States Navy
‚ÄĒ USN ‚ÄĒ
Wappen der US Navy
Aufstellung 13. Oktober 1775
Land Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Streitkräfte Streitkräfte der Vereinigten Staaten
Typ Teilstreitkraft (Marine)
Stärke 330.478 Aktive

108.576 Reservisten

Farben Blau & Gold
Marsch Anchors Aweigh
Zivile und Milit√§rische F√ľhrung
Secretary of the Navy Ray Mabus
Chief of Naval Operations Admiral Jonathan W. Greenert
Vice Chief of Naval Operations Admiral Mark E. Ferguson III
US Naval Jack (seit dem Krieg gegen den Terror aktuelle Gösch der US Navy)
Ehemalige Gösch der US-amerikanischen Marineschiffe

Die United States Navy (USN) ist die Kriegsmarine der Vereinigten Staaten von Amerika, damit eine Teilstreitkraft der Streitkr√§fte der Vereinigten Staaten und einer der sieben Uniformed Services of the United States. Sie ist mit 330.478 aktiven Soldaten und 108.576 Reservisten die personalst√§rkste und kampfkr√§ftigste Marine der Welt und umfasst 287 Schiffe sowie √ľber 3.700 Flugzeuge und Hubschrauber.[1] Diese Anzahl an Schiffen entspricht etwa der zusammengefasstem Gr√∂√üe aller anderen milit√§rischen Flotten weltweit, und die US Navy verf√ľgt √ľber eine ungef√§hr zehnfache Tonnage der zweitst√§rksten Marine, der Royal Navy.[2] Die Marinehistoriker James L. Holmes und Toshi Yoshihara sehen die unangefochtene Kontrolle der Weltmeere durch die US Navy als ‚Äěgeradezu axiomatisches Merkmal der gegenw√§rtigen internationalen Politik‚Äú an.[3] Intern dominiert die Navy die Streitkr√§fte, beispielsweise aufgrund ihres faktischen Nachfragemonopols im inl√§ndischen Schiffbau, und genie√üt nach Ansicht Sapolskys u. a. den Status eines ‚Äězweiten Verteidigungsministeriums.‚Äú[4]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

→ Hauptartikel: Geschichte der United States Navy und Militärgeschichte der Vereinigten Staaten

Die United States Navy geht auf die Continental Navy zur√ľck, die am 13. Oktober 1775 vom amerikanischen Kontinentalkongress eingerichtet wurde. Zun√§chst bestand sie lediglich aus zwei bewaffneten Schiffen, deren Aufgabe es war, den Nachschub der Briten zu st√∂ren, die zu dieser Zeit gerade Krieg gegen die nach Unabh√§ngigkeit strebenden Amerikaner f√ľhrten. Der Kongress richtete au√üerdem ein Marine-Komitee ein, das die Operationen und den Aufbau der neuen Marine leiten sollte. Auf dem H√∂hepunkt des Unabh√§ngigkeitskrieges besa√ü die Continental Navy etwa 50 Schiffe, von denen immer ca. 20 aktiv waren.

Nach dem Krieg verkaufte der Kongress die verbliebenen Schiffe und entlie√ü die Seeleute und Offiziere. Die Verfassung der Vereinigten Staaten, die 1789 ratifiziert wurde, erm√§chtigte den Kongress ‚Äěeine Marine vorzuhalten und zu unterhalten‚Äú. Kraft dieser Autorit√§t beschloss der Kongress am 27. M√§rz 1794, sechs Fregatten zu bauen, von denen die ersten drei, die USS United States, USS Constellation und die USS Constitution, 1797 in Dienst gestellt werden konnten.

Die Verwaltung der Navy war zunächst beim Kriegsministerium angesiedelt, bis der Kongress am 30. April 1798 ein eigenständiges Marine-Ministerium einrichtete.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts leitete die Bundesregierung ein gro√ü angelegtes Aufr√ľstungs- und Modernisierungsprogramm der Navy ein. In diesen Jahren entwickelte die US-Industrie mit rasantem Tempo ihr gewaltiges Potential. Bereits einige Jahre vor dem Ersten Weltkrieg stiegen die USA zur gr√∂√üten Wirtschaftsmacht der Welt auf. Motiviert war der Mariner√ľstungsschub auch durch die Thesen von Admiral Alfred Thayer Mahan. 1914 verf√ľgte die US Navy unter anderem √ľber mehr als 30 Schlachtschiffe und war hinter der britischen Royal Navy und der deutschen Kaiserlichen Marine zur drittst√§rksten Kriegsflotte der Welt herangewachsen.

Das Verh√§ltnis der US Navy und der Royal Navy war in der ersten H√§lfte des 20. Jahrhunderts von einer Rivalit√§t auf b√ľrokratischer und strategischer Ebene gepr√§gt. Im Ersten Weltkrieg beschr√§nkte das Vereinigte K√∂nigreich sein Hilfegesuch bez√ľglich der Rolle der amerikanischen Marine auf Konvoioperationen. Des Weiteren erhob die Royal Navy beharrlich Lizenzgeb√ľhren von der US Navy auf Ausr√ľstung, die f√ľr letztere f√ľr ihre Mobilmachung unabdingbar waren. Infolgedessen setzte die US Navy bei der Washingtoner Flottenkonferenz von 1921/22 ihr Anliegen nach Parit√§t mit der Royal Navy durch. Ihr Interesse an einer Vorreiterrolle in den alliierten Seekriegsoperationen des Zweiten Weltkrieges untermauerte die US Navy, indem sie im Streitfall der Royal und der Royal Canadian Navy in den USA gebaute Schiffe zu deren Verst√§rkung vorenthielt, sodass diese sich √ľberwiegend mit der Konvoibegleitung begn√ľgen mussten.[5]

Kampfverband der US Navy beim Verlegen nach Cape Gloucester (Pazifikkrieg 1943)

Beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor zunächst schwer getroffen, hatte die US Navy im Zweiten Weltkrieg im Pazifik maßgeblichen Anteil an der Niederwerfung des japanischen Reiches, insbesondere bei den Kämpfen

  1. Schlacht im Korallenmeer,
  2. Schlacht um Midway,
  3. Island Hopping (dt. ‚ÄěInselspringen‚Äú), vor allem Saipan, Chuuk und Eniwetok.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs betrug die Flottengr√∂√üe der US Navy etwa das F√ľnffache der britischen Royal Navy, ein Vorsprung, der sich seitdem kontinuierlich versch√§rft hat. Einen einseitigen Schlusspunkt unter die Rivalit√§t setzte die amerikanische Marine, indem sie im Jahr 1948 zun√§chst ihre Zustimmung zum Nordatlantikvertrag verweigerte. Aufgrund ihres Prestiges verhinderte diese Haltung die f√ľr die v√∂lkerrechtliche Verbindlichkeit des B√ľndnisses notwendige Ratifizierung im Senat. Hintergrund war die urspr√ľnglich angedachte Rollenverteilung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten K√∂nigreich in der Kommandostruktur der NATO. Im Rahmen diplomatischer Verhandlungen hatten die Vereinigten Staaten ihren britischen Verb√ľndeten die Nominierung des Supreme Allied Commander Atlantic zugestanden. Im Gegenzug beanspruchten die USA den allgemeinen F√ľhrungsauftrag des Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) durch einen General der US Army, der im Krisenfall die Gesamtverteidigung Westeuropas befehligen sollte. Der Widerstand der US Navy lie√ü sich jedoch erst aufl√∂sen, als sie selbst die Kommandogewalt √ľber den Atlantik √ľbernehmen durfte, woraufhin sie der Royal Navy im Rahmen des weniger bedeutsamen Channel Command die Verteidigung des √Ąrmelkanals zugestand.[6]

Nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Navy schwere Einschnitte in ihrem Budget hinnehmen. So lag die gesamte Flottenst√§rke 1945 bei 6.768 Schiffen (inklusive Landungsbooten und Versorgern), w√§hrend sie 1950 bei gerade noch 634 Einheiten lag. Neben den Landungseinheiten wurden ca. 80 Flugzeugtr√§ger und 150 U-Boote au√üer Dienst gestellt. Schwer traf die Navy auch die Suspendierung ihres neuen Supercarriers, der USS United States (CVA-58), deren Bau 1949 nur f√ľnf Tage nach Kiellegung gestoppt wurde. Dies l√∂ste den so genannten Aufstand der Admirale aus.

In den folgenden Jahren begann die Navy mit dem Bau neuer Flugzeugtr√§ger und Kreuzer. Um dabei der wachsenden U-Boot-Flotte der Sowjetunion zu begegnen, wurden ab 1959 alte Zerst√∂rer im Programm Fleet Rehabilitation and Modernization aufger√ľstet.

W√§hrend des Kalten Krieges war die USN wie alle anderen Gattungen Teil des Wettr√ľstens. 1987 wurde mit 568 Schiffen die gr√∂√üte Einheitenst√§rke dieser Epoche erreicht. Ab Anfang der 1960er Jahre wurde die strategische U-Flotte der US Navy stark ausgebaut. Sie umfasste zeitweise mehr als 40 Schiffe. Ihr kommt seit Jahrzehnten im Rahmen der nuklearen Abschreckung eine entscheidende Rolle zu, da sie im Falle eines Atomkrieges die Zweitschlagf√§higkeit der USA gew√§hrleisten soll.

1991/92 ersch√ľtterte der Tailhook-Skandal die Navy und besch√§digte den Ruf der Teilstreitkraft und besonders der Marineflieger.

Die Au√üen- und Milit√§rpolitik der USA st√ľtzt sich wesentlich auf die Macht ihrer Flugzeugtr√§ger, die, in so genannten Tr√§gerkampfgruppen (Carrier Strike Groups oder kurz CSG, fr√ľher: Carrier Vessel Battle Groups oder CVBG) organisiert, schnell in der Lage sind, sowohl Drohpotenzial von See her aufzubauen, als auch √ľber l√§ngere Zeit unabh√§ngig von Verb√ľndeten und landgebundenen St√ľtzpunkten Milit√§roperationen durchzuf√ľhren.

Die USN operiert von gro√üen Heimatst√ľtzpunkten auf dem Territorium der USA aus, von denen die gr√∂√üten und bekanntesten in Norfolk (Virginia) und San Diego (Kalifornien) liegen. Bekannt ist auch die Marinebasis in Guant√°namo Bay auf Kuba.

Auftrag und Doktrin

Rechtliche Grundlagen

Verfassungsrechtlich ist die Marine der Vereinigten Staaten wie die Gesamtheit der Streitkr√§fte in Artikel II, Abschnitt 2, Absatz I, Satz 1 und Artikel I, Abschnitt 8, Satz 11 und 14 der Verfassung der Vereinigten Staaten legitimiert.[7] Die Ausgestaltung des Auftrags der Navy findet in Untertitel C, Teil I, Kapitel 507, ¬ß 5062, Absatz (a) des Zehnten Buches des United States Code statt. Dieser Paragraph[8] legt neben dem Auftrag auch die Zusammensetzung der Landstreitkraft und die Zugeh√∂rigkeit zu ihr fest. Sie lautet in der √úbersetzung:

‚ÄěDie Navy, die eine Abteilung des Department of the Navy ist, umfasst im Allgemeinen Streitkr√§fte zur Seekriegsf√ľhrung, Kr√§fte zu deren Unterst√ľtzung, und Luftstreitkr√§fte, soweit diese sich in diesen Zusammenhang einf√ľgen. Sie soll vorrangig f√ľr unverz√ľgliches und dauerhaftes Kampfgeschehen zu See organisiert, ausgebildet und ausger√ľstet werden. Sie ist f√ľr die Vorbereitung der n√∂tigen Kr√§fte zur effektiven Kriegsbetreibung, mit Ausnahme anderweitiger Anweisungen, und soll, in √úbereinstimmung mit streitkr√§fte√ľbergreifenden Mobilisierungspl√§nen, f√ľr die [ausreichende] Ausweitung [ihrer] Truppenteile in Friedenszeiten vorsorgen, um den Anforderungen des Krieges zu erf√ľllen.‚Äú

Vordenker

Als wichtigster Theoretiker der USN gilt Admiral Alfred Thayer Mahan, der seine Seemachttheorien 1890 in dem Buch The Influence of Sea Power upon History ver√∂ffentlicht hat. Sie bestimmen bis heute das Denken der USN in erheblichem Ma√üe. Sp√§ter hat Admiral Chester W. Nimitz die Ziele und Aufgaben seiner Marine definiert. Die Regierung unter Ronald Reagan und speziell Secretary of the Navy John F. Lehman formulierte 1982/83 das Ziel, die Marine auf 600 Schiffe zu vergr√∂√üern. Das war jedoch auf Dauer aus Kostengr√ľnden nicht aufrechtzuerhalten. Immerhin wurden in dieser Zeit die m√§chtigsten verbliebenen Schlachtschiffe des Zweiten Weltkrieges reaktiviert und mehrere Jahre im aktiven Dienst gehalten.

Maritime Doktrinen

Die USN hat im Laufe der Zeit gemeinsam mit dem US Marine Corps eine Anzahl von Doktrinen entwickelt und teilweise auch veröffentlicht.[9] Die erste veröffentlichte Strategie erschien 1986 unter dem Namen The Maritime Strategy. Sie enthielt unter anderem das Programm der 600-Schiffe-Marine.[10]

1992 wurde das strategische Konzept ‚Äě‚ĶFrom the sea‚Äú erlassen, das 1994 unter dem Titel ‚ÄěForward ‚Ķ from the sea‚Äú[11] erweitert wurde.

2002 entstand auch in Reaktion auf die Anschl√§ge vom 11. September 2001 ein weiteres Konzept mit dem Titel Sea Power 21[12], das f√ľr den Bereich der USN durch Naval Power 21[13] erg√§nzt wurde.

Im Oktober 2007 wurde erstmals eine gemeinsame Strategie von USN, USMC und USCG verabschiedet. Sie trägt den Titel A Cooperative Strategy for 21st Century Seapower.[14]

Organisation

F√ľhrung

Politische F√ľhrung

Befehlskette der US Navy auf der politischen Ebene. Über dem Marinestaatssekretär stehen noch der Präsident und der Verteidigungsminister
SECNAV Ray Mabus mit dem damaligen CNO Gary Roughead

Die Organisation der United States Navy richtet sich nach den Vorgaben des Goldwater-Nichols Acts.

Die administrative F√ľhrung liegt beim Department of the Navy, einer Abteilung des US-Verteidigungsministeriums im Pentagon, an dessen Spitze der Secretary of the Navy (SecNav) steht.

Ihm ist der rangh√∂chste Offizier der Navy, der Chief of Naval Operations (CNO) und dessen Stellvertreter, der Vice Chief of Naval Operations unterstellt. Der Chief of Naval Operations ist zust√§ndig f√ľr die milit√§rischen Belange der Navy und ist Mitglied der Joint Chiefs of Staff. Er ist verantwortlich f√ľr Organisation, Ausbildung und Ausr√ľstung der Navy.

Milit√§rische F√ľhrung

Im M√§rz 2009 besteht die F√ľhrung der Navy aus folgenden Personen:

Dienstgrade

Kleine Auswahl an Dienstgraden
Offiziere der United States Navy
US-Soldstufe O-10 O-9 O-8 O-7 O-6 O-5 O-4 O-3 O-2 O-1
Kragenabzeichen
Schulterklappe
√Ąrmelabzeichen
US Navy O11 insignia.svg US Navy O10 insignia.svg US Navy O9 insignia.svg US Navy O8 insignia.svg US Navy O7 insignia.svg US Navy O6 insignia.svg US Navy O5 insignia.svg US Navy O4 insignia.svg US Navy O3 insignia.svg US Navy O2 insignia.svg US Navy O1 insignia.svg
Dienstgrad Fleet Admiral1 Admiral Vice Admiral Rear Admiral (uh)2 Rear Admiral (lh)2 Captain Commander Lieutenant Commander Lieutenant Lieutenant Junior Grade Ensign
Abk√ľrzung FADM ADM VADM RADM RDML CAPT CDR LCDR LT LTJG ENS
NATO-Rangcode OF-10 OF-9 OF-8 OF-7 OF-6 OF-5 OF-4 OF-3 OF-2 OF-1 OF-D
1 Nur in Kriegszeiten mit Zustimmung des US-Kongresses verliehen.
2 Der Rang Rear Admiral unterteilt sich in zwei Soldstufen (lower half und upper half). Heute sind diese Dienstgrade jeweils Admiralsränge. Im 19. Jahrhundert hingegen wurde der heutige Rear Admiral (lh), also ein 1-Sterne-Admiral, Commodore genannt und war kein Flaggoffizier, sondern ein Captain mit erweitertem Verantwortungsbereich.

Flotten

Zuständigkeitsbereiche der US-Flotten
Flugzeugträger (USS Nimitz)

Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die USN strukturell in nummerierte Flotten unterteilt, von denen jede f√ľr ein bestimmtes Gebiet zust√§ndig ist. Diese Nummerierung ist in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nicht immer durchg√§ngig gewesen, da einige Flotten bei Struktur√§nderungen zusammengefasst wurden. Entstanden dabei L√ľcken, wie z. B. 1973 bei der Neustrukturierung der Ersten Flotte als Dritte Flotte, so wurden diese einfach freigelassen und nicht durch Neunummerierung der restlichen Flotten gef√ľllt. Nach der Wiederaufstellung einer Vierten und F√ľnften Flotte fehlt zurzeit nur eine Erste Flotte.

Zweite Flotte, Atlantik

In Friedenszeiten ist die Zweite Flotte verantwortlich f√ľr das Kampftraining der Marine-Einheiten im Atlantik, entwickelt und evaluiert neue Taktiken und h√§lt eine Kampfgruppe in Einsatzbereitschaft. Ihr Hauptoperationsgebiet ist der Atlantische Ozean vom Nord- bis zum S√ľdpol und von der K√ľste der Vereinigten Staaten bis zur Westk√ľste Europas. Sie operiert au√üerdem entlang beider K√ľsten S√ľdamerikas und Teilen der Westk√ľste Mittelamerikas. Insgesamt betr√§gt ihr Einsatzgebiet mehr als 98 Millionen km¬≤ (38 Millionen Quadratmeilen). Das Hauptquartier der Zweiten Flotte ist Norfolk, das Flaggschiff ist das amphibische Angriffsschiff der Wasp-Klasse USS Iwo Jima. Der Verband besteht aus einer Mischung aus Flugzeugtr√§gern, √úber- und Unterseeeinheiten, Aufkl√§rungsgruppen, amphibischen Landungstruppen und Logistikeinheiten.

Dritte Flotte, Zentraler und √Ėstlicher Pazifik

Hauptaufgabe der Dritten Flotte ist die Überwachung der Gewässer des östlichen und zentralen Pazifik. In Friedenszeiten hat diese Flotte keine amphibischen Einheiten und fest zugeteilten Flugzeugträger. Das Hauptquartier der Dritten Flotte befindet sich in Pearl Harbor auf Hawaii. Es existiert kein ausgewiesenes Flaggschiff.

Vierte Flotte, Karibik und Zentral- und S√ľdamerika

Zum 1. Juli 2008 wurde die 4. US-Flotte reaktiviert.[15] Der Kommandeur hat zusätzlich den Posten des Kommandeurs der US Naval Forces Southern Command (NAVSO) inne, dem Navy Combatant Command des US Southern Command (SOUTHCOM).

US-Senator Bill Nelson von der Demokratischen Partei aus Florida f√ľhrt vier Gr√ľnde f√ľr die Bildung der Flotte an: ¬Ľdie wachsende √∂konomische St√§rke Brasiliens, die aggressiv feindliche Haltung Venezuelas, den zunehmenden Handelsverkehr durch den Panamakanal und das Alter Fidel Castros¬ę.[16] Die franz√∂sische Zeitung Le Figaro wurde noch deutlicher: ¬ĽUm den st√§rker werdenden Linksregierungen in ihrem Hinterhof entgegenzutreten, entschieden sich die USA f√ľr die erneute Bildung der Vierten Flotte.¬ę

Sie wird um die beiden Amphibischen Angriffsschiffe USS Kearsarge und USS Boxer zusammengestellt.[17]

F√ľnfte Flotte, Naher Osten

Die F√ľnfte Flotte unterh√§lt eine sichtbare Pr√§senz im Persischen Golf sowie in den angrenzenden Seegebieten. Sie wurde am 26. April 1944 urspr√ľnglich aus Verb√§nden der Zentralpazifik-Flotte gebildet und nach dem Krieg wieder aufgel√∂st. W√§hrend des Ersten Golfkrieges wurde die Region sowohl von Kr√§ften der Atlantik- als auch der Pazifikflotte √ľberwacht. Im Juli 1995 machten die Ereignisse eine eigene Flotte f√ľr diese Region notwendig. Nach 48 Jahren wurde die F√ľnfte Flotte ein zweites Mal wieder aufgestellt und kreuzt nun im Persischen Golf, Roten Meer und in der Arabischen See. Das Hauptquartier befindet sich in Manama (Bahrain). Dieser Verband besteht normalerweise aus mindestens einer Tr√§gergruppe, einer amphibischen Gruppe sowie weiteren landgest√ľtzten Marinefliegern und weiteren √úber- und Unterwasser-Einheiten. Es existiert kein ausgewiesenes Flaggschiff.

Die Einheitengliederung (Order of Battle) der 5. US-Flotte am 22. Dezember 2008:

Theodore Roosevelt Carrier Strike Group
USS Theodore Roosevelt (CVN-71)
USS Monterey (CG-61)
USS The Sullivans (DDG-68)
USS Mason (DDG-87)
USS Nitze (DDG-94)
USNS Supply (T-AOE-3)
Iwo Jima Expeditionary Strike Group
USS Iwo Jima (LHD-7)
USS San Antonio (LPD-17)
USS Carter Hall (LSD-50)
USS Vella Gulf (CG-72)
USS Roosevelt (DDG-80)
USS Ramage (DDG-61)
USS Hartford (SSN-768)
Weitere Schiffe im Zust√§ndigkeitsbereich (‚ÄěArea of responsibility‚Äú)
die Minenabwehrfahrzeuge:
USS Scout (MCM-8)
USS Gladiator (MCM-11)
USS Ardent (MCM-12)
USS Dexterous (MCM-13)
die Patrouillenboote
USS Typhoon (PC-5)
USS Sirocco (PC-6)
USS Chinook (PC 9)
USS Firebolt (PC-10)
USS Whirlwind (PC-11)
sowie 6 Schiffe der US Coast Guard
USCGC Baranof (WPB-1318)
USCGC Maui (WPB-1304)
USCGC Adak (WPB-1333)
USCGC Aquidneck (WPB-1309)
USCGC Wrangell (WPB-1332)
USCGC Monomoy (WPB-1326)

Sechste Flotte, Mittelmeer

Das Hauptquartier der Sechsten Flotte befindet sich auf dem amphibischen Kommandoschiff der Blue-Ridge-Klasse USS Mount Whitney (LCC-20) mit Heimathafen Gaeta (Italien). Die Sechste Flotte besteht aus etwa 40 Schiffen, 175 Flugzeugen und 21.000 Mann in Kampf- und Unterst√ľtzungseinheiten, die sich auf mindestens eine Tr√§gergruppe, eine amphibische Gruppe, eine Marineexpeditionseinheit (MEU), eine Logistikgruppe und eine U-Boot-Gruppe aufteilen.

Siebte Flotte, Westlicher Pazifik und Indischer Ozean

Die Siebte Flotte, aufgestellt während des Zweiten Weltkriegs, ist die größte aller amerikanischen Frontflotten, mit 50-60 Schiffen, 350 Flugzeugen und 60.000 Mann. Die Siebte Flotte und ihre Einsatzgruppen haben drei wichtige Aufgaben:

  • Hilfe bei Naturkatastrophen und gemeinsamen milit√§rischen Operationen
  • Operatives Kommando f√ľr alle Navy-Einheiten in der Region
  • Verteidigung der koreanischen Halbinsel.

Von den derzeit der Siebten Flotte zugeteilten Schiffen operieren 18 von US-St√ľtzpunkten in Japan und Guam aus, darunter die USS George Washington (CVN-73) als Amerikas einziger permanent au√üerhalb der USA stationierter Flugzeugtr√§ger. Diese 18 Schiffe sind das zentrale Element der amerikanischen Pr√§senz in Asien. Sie sind 17 Tage n√§her an potenziellen Konfliktgebieten in Asien als ihre Gegenst√ľcke auf St√ľtzpunkten in den USA. Das Flaggschiff der Siebten Flotte ist das Amphibienschiff USS Blue Ridge (LCC-19), beheimatet in Yokosuka, Japan.

Truppenteile

Spezialeinsatzkräfte

Der US Navy stehen mit den US Navy SEALs und den Special Boat Squadrons (SBS), die beide dem United States Naval Special Warfare Command (NAVSPECWARCOM) unterstehen, zwei sehr gut ausgebildete Spezialeinheiten zur Verf√ľgung. Beide Einheiten wurden im Vietnamkrieg aufgestellt und sind die f√ľr die unkonventionelle Kriegf√ľhrung zust√§ndigen Einheiten der US Navy. Ein besonderer Teil dieser Einheiten bildet gemeinsam die Naval Special Warfare Development Group (DEVGRU), eine Spezialeinheit mit dem Einsatzschwerpunkt Terrorismusbek√§mpfung und Geiselbefreiung. Sie untersteht zwar ebenfalls administrativ und technisch dem US Naval Special Warfare Command (NAVSOC), operativ jedoch dem US Joint Special Operations Command (JSOC), dem vereinigten Sonderkommando f√ľr die weltweite milit√§rische Terrorismusbek√§mpfung. Das bedeutet, dass die Navy zwar diese Einheit ausbildet, bereitstellt und ausr√ľstet, aber keine Einsatzbefehlsgewalt √ľber sie hat, da diese beim JSOC liegt und damit beim √ľbergeordneten US Special Operations Command (SOCOM).

Militärjustiz

Die Strafverfolgung nimmt f√ľr die Navy und das Marine Corps, neben der Standortmilit√§rpolizei, der Naval Criminal Investigative Service (NCIS) wahr. Mit der juristischen Seite und der Rechtsberatung der Kommandeure befasst sich das Judge Advocate General's Corps der US Navy (‚ÄěJAG‚Äú).

Sanitätsdienst

F√ľr die sanit√§tsdienstliche Versorgung der US Navy und des US Marine Corps ist die Navy Medicine zust√§ndig. Kommandeur der Navy Medicine ist der Surgeon General of the Navy. Er ist Chef des US Navy Bureau of Medicine and Surgery (BUMED) in Washington D.C..

Ethos

Innerhalb der Streitkräfte der Vereinigten Staaten betreibt die Marine das größte Maß an Traditionspflege.[18] Die meisten Marinesoldaten sehen sich als Teil einer von hauptsächlich drei Gemeinschaften, die jeweils in einer bestimmten Waffenplattform verankert sind (platform communities), und selbst weitere soziale Untergliederungen aufweisen; dies sind die Schiffe an der Wasseroberfläche (surface warfare), U-Boote und die Marinefliegerei.[19] Im Rahmen einer starken allgemeinen Identifikation kommen diese verschiedenen Identitäten vor allem in politischen Prozessen, beispielsweise der jährlichen Verteilung des Verteidigungsbudgets, zum Tragen.

Rekrutierung und Ausbildung

Grundausbildung

Die Grundausbildung in der United States Navy wird, anders als bei den anderen Streitkr√§ften, zentral abgehalten und dauert 8 Wochen. Die Ausbildungsst√§tte, das Recruit Training Command, befindet sich auf der Naval Station Great Lakes, in North Chicago, Lake County, Illinois.

Offiziersausbildung

Das zentrale Institut f√ľr die Ausbildung der Offizieranw√§rter der Navy und des US Marine Corps (USMC) ist die United States Naval Academy (USNA). Die USNA gilt als eine der renommiertesten Hochschulen des Landes. Die Hochschule, die vom Verteidigungsministerium finanziert wird, befindet sich auf der Nordseite der Stadt Annapolis, Maryland, an der Chesapeake Bay.

Eine weitere Möglichkeit, Offizier in der US Navy oder im Marine Corps zu werden, bietet das Naval Reserve Officer Training Corps (NROTC), das eine militärische Ausbildung parallel zu einem zivilen College-Studium bietet. Gegenwärtig absolvieren 20 Prozent der Marineoffiziere und 11 Prozent der Offiziere des USMC das NROTC.[20] Bewerber mit abgeschlossenem College-Studium können sich außerdem durch Teilnahme an einem 12-wöchigen Lehrgang an der Officer Candidate School der US Navy in Newport, (Rhode Island) zum Offizier in der US Navy qualifizieren.

Die höhere akademische Ausbildung findet an der Naval Postgraduate School in Monterey (Kalifornien) statt, während das Naval War College in Newport, R.I. der höheren militärischen Ausbildung und Forschung dient.

Ausr√ľstung

Schiffe der US Navy

Flugzeugträger USS Nimitz auf hoher See
Amphibisches Angriffsschiff USS Saipan der Tarawa-Klasse transportiert Einheiten des Marine Corps
Hochseeschlepper USNS Catawba der Powhatan-Klasse während einer Übungsfahrt im Arabischen Golf

In quantitativer Hinsicht ist der Schiffsbestand der US Navy insgesamt r√ľckl√§ufig. Im Zweiten Weltkrieg verf√ľgte die Teilstreitkraft √ľber knapp 6.700 Schiffe. Die Gesamtflotte wurde nach dem Kalten Krieg, in dem die Marine der 600 Schiffe hervorstach, auf 350 Einheiten verkleinert. Im Jahr 2009 summierte sich die Anzahl der Schiffe dann auf ungef√§hr 280.[21]

Klassifizierung

Die US Navy benutzt Buchstabenk√ľrzel, um einen Schiffstyp zu klassifizieren. Diese K√ľrzel mit einer Ordnungsnummer sind Bestandteil des Schiffsnamens, z. B. ‚ÄěUSS NIMITZ (CVN-68)‚Äú.

Bemerkenswerte Schiffe

Flugzeugtr√§ger sind milit√§risch und politisch die wichtigste Waffe der Navy. Mit ihrem Wirkungsbereich, den Flugzeugen, k√∂nnen sie von einem neutralen Ort (Internationale Gew√§sser) weit in feindliches Gebiet hinein milit√§rische Macht an jeden Punkt der Welt projizieren und politischen Druck aus√ľben.

U-Boote sind die strategische Waffe der Navy und k√∂nnen sowohl zur √úberwachung feindlicher Marineaktivit√§ten als auch als Plattform f√ľr (auch nukleare) Lenkwaffen dienen.

Schlachtschiffe

USS Iowa (BB-61) feuert eine volle Breitseite ab (1984)

Kreuzer

Zerstörer

  • USS Reuben James ‚Äď der erste Verlust der Amerikaner im Zweiten Weltkrieg
  • USS Cole ‚Äď schwer besch√§digt bei einem terroristischen Bombenanschlag in Aden (Jemen)

Andere

Siehe auch: Kategorie:Militärschiffsklasse (Vereinigte Staaten), Kategorie:Militärschiff (Vereinigte Staaten)

Marineflugzeuge

Vier F/A-18 Super Hornets im Formationsflug

Von ihren Flugzeugtr√§gern l√§sst die Navy heute als einziges Jagdflugzeug die McDonnell Douglas F/A-18 Hornet und Super Hornet operieren. F√ľr die elektronische Kampff√ľhrung unterh√§lt die Navy auf ihren Tr√§gern eine Flotte Grumman EA-6 Prowler, die bis 2009 durch eine Growler genannte Version der F/A-18 abgel√∂st werden soll. F√ľr U-Jagd und Luftbetankung sind Lockheed S-3 Viking im Einsatz. Als Fr√ľhwarnflugzeug wird die Grumman E-2 Hawkeye verwendet. Im September 2006 wurde die Grumman F-14 Tomcat offiziell aus dem Dienst zur√ľckgezogen, bereits 2004 wurde die zur Tomcat geh√∂renden AIM-54 Phoenix, die einzige Langstrecken-Luft-Luft-Rakete der US-Streitkr√§fte, au√üer Dienst gestellt.

Die Navy unterh√§lt au√üerdem diverse Hubschrauber. Die Standard-Plattform ist heute der Sikorsky SH-60 ‚ÄěSea Hawk‚Äú, bis 2009 blieben au√üerdem noch Modelle des Typs Sikorsky SH-3 Sea King in Dienst.

Von Land aus setzt die Navy die Lockheed P-3 Orion ein. Neben U-Jagd wird sie auch als Seeaufklärer eingesetzt.

Das Kampfflugzeug Lockheed Martin F-35 Lightning II sowie der Bell-Boeing HV-22 Osprey, die sich momentan in der Testphase befinden, sollen k√ľnftig aktuelle Muster ersetzen und erg√§nzen.

Historisch von der Navy eingesetzte Flugger√§te umfassen folgende weitere Starr- und Drehfl√ľgler:

Die US Navy unterhält außerdem eine Kunstflugstaffel, die Blue Angels. Die Elite-Flugschule der Navy, die United States Navy Fighter Weapons School, besser bekannt durch den gleichnamigen Film als Top Gun, genießt einen exzellenten Ruf.

Sobald sich der US-Präsident an Bord eines Flugzeuges der Navy befindet, erhält dieses das Rufzeichen Navy One.

siehe auch: Geschichte der militärischen Luftfahrt der Vereinigten Staaten

Weiterentwicklung

Die Navy plant drei Flugzeugtr√§ger der neuen Gerald-R.-Ford-Klasse. Die Kreuzer der Navy sollen durch Schiffe aus dem CG(X)-Programm ersetzt werden, n√§heres √ľber Bauzahlen ist noch nicht bekannt. Das Arleigh-Burke-Zerst√∂rer-Programm soll fortgef√ľhrt werden. Die Jagd-U-Boote der Los-Angeles-Klasse sollen nach und nach durch die neue Virginia-Klasse ersetzt werden. Ein Ersatz f√ľr die Ohio-Klasse ist vorerst nicht geplant.

Der 2006 dem Kongress vorgelegte Schiffbauplan sieht eine Gr√∂√üe der Marine von 313 Schiffen vor. Bis 2038 sollten demnach 31 Unterst√ľtzungsschiffe, 20 Versorger, 20 K√ľstenkampfschiffe, 12 U-Boote mit ballistischen Raketen, mehr als 50 Jagd-U-Boote, fast 80 Littoral Combat Ships, 70 Kreuzer und Zerst√∂rer und sieben Flugzeugtr√§ger gebaut werden.

Dem stehen jedoch erhebliche finanzielle Probleme entgegen. 2008 sch√§tzte die Haushaltsabteilung der US-Kongressverwaltung, dass das 30-Jahres-Programm der Marine 25 Milliarden Dollar pro Jahr kosten w√ľrde, fast ein Drittel mehr als im Budget vorgesehen. Zudem wird das Bauprogramm von Krisen begleitet: Das Zumwalt-Zerst√∂rerprogramm wird nach drei Schiffen vorzeitig abgebrochen; vorgesehen waren einmal 32 Einheiten. Die Entwicklung des Littoral Combat Ships √ľbersteigt die Kostenpl√§ne um das Doppelte. Eines davon, das Typschiff USS Freedom (LCS-1), lief am 23. September 2006 vom Stapel und wurde im November 2008 in Dienst gestellt. Zudem werden die Flugzeugtr√§ger der Ford-Klasse die geplanten Kosten von 13,7 Milliarden Dollar pro St√ľck deutlich √ľbersteigen.

St√ľtzpunkte

Karte der Marinest√ľtzpunkte innerhalb der Vereinigten Staaten, Stand: 2004

Hauptartikel: Liste der St√ľtzpunkte der United States Navy

Die Gr√∂√üe, Komplexit√§t und die internationale Pr√§senz erfordern eine hohe Anzahl an Basen, die die Operationen der Streitkraft aufrechterhalten. W√§hrend sich die Mehrzahl der St√ľtzpunkte bis auf wenige Ausnahmen an den West- und Ostk√ľste des Landes befinden, betreibt die Marine eine bedeutende Anzahl an St√ľtzpunkten in L√§ndern, mit den die Vereinigten Staaten Truppenstationierungsstatute abgeschlossen haben.

Ostk√ľste

In der Region Hampton Roads im Bundesstaat Virginia hat sich durch eine Ansammlung von R√ľstungsfirmen, Institutionen und Docks der gr√∂√üte Marinest√ľtzpunkt der Welt herausgebildet, was an den sehr g√ľnstigen geographischen Bedingungen dieser Region liegt. Insgesamt besitzt die US-Marine hier √ľber 146 km¬≤ Land. Die Naval Station Norfolk ist der Heimathafen der Atlantikflotte. In der Reihe der Basen an der Ostk√ľste ragt ebenfalls der Bundesstaat Florida heraus, da er den drittgr√∂√üten St√ľtzpunkt der Navy, Naval Station Mayport, ebenso beherbergt wie einen der wichtigsten Marineflugpl√§tze, die Naval Air Station Pensacola. Die wichtigste U-Boot-Basis, die Naval Submarine Base New London, befindet sich in Groton, Connecticut. Zwei der vier Navy-eigenen Werften, die Norfolk Naval Shipyard und die Portsmouth Naval Shipyard, befinden sich an der Ostk√ľste.

Westk√ľste

Der zweitgr√∂√üte Marinekomplex der Vereinigten Staaten, die Naval Base San Diego, befindet sich in San Diego, Kalifornien. Neben dem Heimathafen der Pazifikflotte befindet sich hier auch das Naval Special Warfare Center, das Ausbildungszentrum f√ľr die SEALs. Eine weitere Ansammlung an Institutionen befindet sich am Puget Sound, Washington, zu der auch die modernste Basis der Navy, die Naval Station Everett, und die Puget Sound Naval Shipyard geh√∂ren. Das Hauptquartier der Pazifikflotte befindet sich ebenso wie weitere Einrichtungen in Pearl Harbor auf Hawaii. Dort liegt auch die Pearl Harbor Naval Shipyard.

Auswahl bedeutender St√ľtzpunkte im Ausland

  • Manama (Bahrain) ‚Äď Hauptquartier der F√ľnften Flotte.
  • Gaeta (Italien) ‚Äď Hauptquartier der Sechsten Flotte.
  • Yokosuka (Japan) ‚Äď Hauptquartier der Siebten Flotte und Heimathafen des Flaggschiffes der Siebten Flotte USS Blue Ridge
  • Guant√°namo Bay ‚Äď Kleiner Teil der S√ľdk√ľste Kubas, von den USA gepachtet. Wird als Marinest√ľtzpunkt und umstrittenes Gefangenenlager f√ľr vermeintliche Terroristen genutzt.
  • Diego Garcia (Indischer Ozean) ‚Äď Gemeinsamer St√ľtzpunkt mit Gro√übritannien.

Bekannte Angehörige der US Navy

Marineflieger während des Zweiten Weltkriegs

Siehe auch

Literatur

  • Stefan Terzibaschitsch: Seemacht USA. R√ľstung, Organisation, Dislozierung, Entwicklung, M√ľnchen 1982.
  • Hans Ulrich Kaeser: ‚ÄěAbandon Ships. The Costly Illusion of Unaffordable Transformation‚Äú Center for Strategic & International Studies, August 2008. pdf-Dokument

Weblinks

 Commons: United States Navy ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Quelle: Status of the Navy bei der Internetseite der US Navy. Stand: 3. September 2008, eingesehen am 2. Oktober 2008
  2. ‚ÜĎ vgl. Sapolsky, Harvey M. et al.: US Defense Politics - The Origins of Security Policy, New York und Abingdon: Routledge 2009, S. 118
  3. ‚ÜĎ Holmes, James R.; Yoshihara, Toshi: Chinese Naval Strategy in the 21st Century - The Turn to Mahan, Abingdon: Routledge 2008, S. 1
  4. ‚ÜĎ ‚ÄěThe Navy is a second DoD.‚Äú - Sapolsky, Harvey M. et al.: US Defense Politics - The Origins of Security Policy, New York und Abingdon: Routledge 2009, S. 118
  5. ‚ÜĎ Sapolsky, Harvey M. et al.: US Defense Politics - The Origins of Security Policy, New York und Abingdon: Routledge 2009, S. 118f.
  6. ‚ÜĎ Sapolsky, Harvey M. et al.: US Defense Politics - The Origins of Security Policy, New York und Abingdon: Routledge 2009, S. 119.
  7. ‚ÜĎ Deutsche √úbersetzung der Verfassung im Internet bei der Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin. Eingesehen am 3. September 2008.
  8. ‚ÜĎ ¬ß 5062. United States Navy: composition; functions, Quelle: Rechtstextesammlung der Cornell Law School ‚Äď abgerufen am 3. September 2008 (englisch).
  9. ‚ÜĎ : √úbersicht √ľber strategische Dokumente in der Sammlung der Johns Hopkins University
  10. ‚ÜĎ : The Maritime Strategy ver√∂ffentlicht vom US Naval Institute als Beilage zu den USNI Proceedings, Januar 1986
  11. ‚ÜĎ : Forward ‚Ķ from the sea
  12. ‚ÜĎ : Sea Power 21
  13. ‚ÜĎ : Naval Power 21
  14. ‚ÜĎ : A Cooperative Strategy for 21st Century Seapower
  15. ‚ÜĎ Siehe bei cusns.navy.mil, Zugriff am 4. August 2008
  16. ‚ÜĎ Siehe bei http://www.bizjournals.com/jacksonville/
  17. ‚ÜĎ Navy Times: 4th Fleet returns, gunning for drug smugglers, 26. April 2008
  18. ‚ÜĎ vgl. vgl. Sapolsky, Harvey M. et al.: US Defense Politics - The Origins of Security Policy, New York und Abingdon: Routledge 2009, S. 123, zit. nach Builder, Carl: The Masks of War: American Military Styles in Strategy and Analysis, Baltimore: Johns Hopkins University Press 1989
  19. ‚ÜĎ vgl. vgl. Sapolsky, Harvey M. et al.: US Defense Politics - The Origins of Security Policy, New York und Abingdon: Routledge 2009, S. 123,
  20. ‚ÜĎ englische Wikipedia
  21. ‚ÜĎ vgl. Kaplan, Robert D.: China's Two-Ocean Strategy, in: Denmark, Abraham; Patel Nirav (Hrsg.): China‚Äôs Arrival: A Strategic Framework for a Global Relationship , Center for a New American Security, Washington 2009, S. 46.

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • United States Navy ‚ÄĒ (USN) –í–ĺ–Ķ–Ĺ–Ĺ–ĺ –ľ–ĺ—Ä—Ā–ļ–ł–Ķ —Ā–ł–Ľ—č –°–®–ź –≠–ľ–Ī–Ľ–Ķ–ľ–į –ľ–ł–Ĺ–ł—Ā—ā–Ķ—Ä—Ā—ā–≤–į –í–ú–° –°–®–ź –ď–ĺ–ī —Ą–ĺ—Ä–ľ–ł—Ä–ĺ–≤–į–Ĺ–ł—Ź –°—ā—Ä–į–Ĺ–į –°–®–ź ‚Ķ   –í–ł–ļ–ł–Ņ–Ķ–ī–ł—Ź

  • United States Navy ‚ÄĒ n. the naval branch of the United States armed forces ‚Ķ   English World dictionary

  • United States Navy ‚ÄĒ USN redirects here. For other uses, see USN (disambiguation). United States Navy Un ‚Ķ   Wikipedia

  • United States Navy ‚ÄĒ Sceau du d√©partement de la Marine Pavillon actuel de l US Nav ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • United States Navy ‚ÄĒ noun the navy of the United States of America; the agency that maintains and trains and equips combat ready naval forces ‚ÄĘ Syn: ‚ÜĎUS Navy, ‚ÜĎUSN, ‚ÜĎNavy ‚ÄĘ Hypernyms: ‚ÜĎagency, ‚ÜĎfederal agency, ‚ÜĎgovernment agency, ‚ÜĎbureau, ‚ÜĎ ‚Ķ   Useful english dictionary

  • United States Navy ‚ÄĒ the permanent or regular naval force of the United States, under the authority of the Department of Defense since 1947. Abbr.: USN * * * Major branch of the U.S. military forces, charged with defending the nation at sea and maintaining security… ‚Ķ   Universalium

  • United States Navy ‚ÄĒ noun The ocean based branch of the United States armed forces. Abbreviated as US Navy or USN ‚Ķ   Wiktionary

  • United States Navy ‚ÄĒ branch of the United States armed forces that is combat ready and equipped to deter aggression and maintain freedom of the seas ‚Ķ   English contemporary dictionary

  • United States Navy Reserve ‚ÄĒ Emblem Logo ‚Ķ   Wikipedia

  • United States Navy Memorial ‚ÄĒ IUCN Category V (Protected Landscape/Seascape) ‚Ķ   Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.