Unregelmäßige Verben

Unregelmäßige Verben (unregelmäßige Zeitwörter) sind Verben, deren Stammformen – im Gegensatz zu regelmäßigen Verben – nicht vollständig aufgrund von Regeln aus dem Infinitiv oder einer anderen Nennform abgeleitet werden können.

Inhaltsverzeichnis

Unregelmäßige Verben im Deutschen

Grundlegendes

Wie in allen germanischen Sprachen gibt es im Deutschen zwei hinsichtlich ihrer Stammbildung grundlegend verschiedene Klassen von Verben: schwache Verben und starke Verben.

Schwache Verben

Die regelmäßige Bildung der Stammformen eines schwachen Verbs erfolgt durch Anfügen der Suffixe -te bzw. -t sowie des Präfixes ge- an den unveränderten Wortstamm, wie etwa in fragenfragtegefragt. Das Präfix ge- entfällt bei Verben, die bereits ein untrennbares Präfix haben, sowie bei Verben auf -ieren. Der Wortstamm (in diesem Fall -frag-) bleibt immer gleich. (Zum Vergleich: Im Englischen erfüllt die Endung -ed dieselbe Funktion.) Da diese Endung in allen germanischen Sprachen einen Dentallaut enthält, wird sie auch Dentalsuffix genannt. Die Konjugation von Verben mithilfe dieser Dentalsuffixe nennt man schwache Konjugation; Verben, die nach diesem Muster flektiert werden, heißen dementsprechend schwache Verben.

Es gibt jedoch auch unregelmäßige schwache Verben, die ihre Stammformen zwar mit Dentalsuffix bilden, aber auch andere historische Phänomene zeigen, etwa denken – dachte – gedacht, mit Umlaut im Präsensstamm und durch Primärberührung verursachter Konsonantenänderung im Präteritum. Die häufig wiederholte Gleichung „schwache Verben = regelmäßige Verben“ ist deshalb für alle germanischen Sprachen irreführend.

Starke Verben

Starke Verben sind im Deutschen – wie in einigen anderen Sprachen – durch Wechsel des Stammvokals gekennzeichnet (Ablaut), wie beispielsweise bei singensanggesungen oder treffentrafgetroffen, wobei die Vokaländerungen historisch erklärbaren Mustern folgen und keinesfalls beliebig sind.

Das System der starken Verben ist – genauso wie das der schwachen – ursprünglich völlig regelmäßig, aber die Zahl der Ausnahmen und die Spaltung der sieben Klassen in Untergruppen führt dazu, dass man der Einfachheit halber im Sprachunterricht alle starken Verben als unregelmäßig betrachtet. Trotzdem haben die sieben starken Verbklassen im Neuhochdeutschen immer noch soviel Homogenität, dass man mit etwas Erfahrung von der Sprache in sehr vielen Fällen die Beugungen vorhersagen kann. Begegnet einem ein Verb mit der Form K1eiK2en (etwa bleiben oder reiten), so kann man zwar nicht erkennen, ob es stark oder schwach gebeugt wird, weiß man aber, dass es stark ist, so erkennt man aus dem Stammvokal die Klasse 1 und kann erschließen, dass das Präteritum K1ieK2 (blieb) lauten muss, sofern der Konsonant K2 stimmhaft ist, bzw. K1iK2K2 (ritt), wenn K2 stimmlos ist. Ausnahmen sind die Verben leiden und schneiden, wo sich das d wie ein t verhält.

Umgangssprachliche Abweichungen

In der Umgangssprache kann es vorkommen, dass aus schwachen Verben starke Partizipformen gebildet werden, zum Beispiel sind im süddeutschen Sprachgebrauch die Formen gewunschen (statt gewünscht) oder eingeschalten (statt eingeschaltet) oder im steirischen Dialekt geschnien (statt geschneit) verbreitet. Ebenfalls als umgangssprachlich gelten manche regelmäßige Konjugationsformen im Präsens, wie etwa bei den Verben halten/laden die Formen er haltet/ladet statt er hält/lädt.

Sonstige unregelmäßige Verben

Weitere Möglichkeiten für Unregelmäßigkeiten bilden die Verwendung eines alten Präteritums als Präsens (Präteritopräsentien) und die Verwendung verschiedener Wortstämme oder Wurzeln für verschiedene Formen (b-ins-indwar/ge-wes-en) (Suppletion).

Herkunft und Verteilung unregelmäßiger Verben

Historisch gesehen bildet die Gruppe der starken Verben den Grundbestand der germanischen Verben, die sich hauptsächlich von indogermanischen primären Verbbildungen herleiten. Die schwache Konjugation mithilfe von Dentalsuffixen entstand, um Verben, die in dieses primäre System nicht hineinpassten, flektieren zu können. Die ältesten Beispiele finden sich unter anderem bei den sogenannten Präteritopräsentien. Zu diesen Verben gehören außerdem Kausative mit dem Suffix germanisch *-ja und Wurzelablaut (zum Beispiel setzen < *satjana- zu sitzen) denominale Verben (Suffix *-ôja, zum Beispiel althochdeutsch salbôn) und Stative (Suffix *-ai, zum Beispiel althochdeutsch habên). Einige schwache Verben weisen verschiedene Besonderheiten auf und gehören daher auch zu den unregelmäßigen Verben. Während die meisten Verben in der deutschen Sprache regelmäßig sind, sind viele der am häufigsten gebrauchten Verben unregelmäßig. Umgekehrt sind fast alle seltenen Verben regelmäßig, und neue Verben werden ebenfalls regelmäßig gebildet.

Die Anzahl der unregelmäßigen Verben geht in der deutschen Sprache leicht zurück. Das Mittelhochdeutsche besaß weit mehr solcher Verben, so hieß es damals z. B. noch ball statt bellte, gedacht oder gedact statt gedeckt. Auch die Formen buk statt backte und gesotten statt gesiedet sind gegenwärtig wenig gebräuchlich. Die Zahl der unregelmäßigen Verben liegt heute zwischen 200 und 300.

Zwar werden meistens starke Formen schwach, doch "der umgekehrte Weg ist keineswegs verstellt", wie der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg erläutert. [1] Einige wenige ursprünglich schwache Verben schlossen sich erst später der starken Konjugation an, so etwa preisen (denominativ zu Preis), zu dem noch frühneuhochdeutsch das Präteritum preisete gebildet wurde. Ganz ähnlich entwickelten einige Verben, die ursprünglich ein regelmäßiges Partizip hatten, im Lauf der Zeit ein unregelmäßiges Partizip. Beispiele dafür sind scheinen (früher gescheint, heute geschienen) und verderben (früher verderbt, heute verdorben). Für winken existieren gegenwärtig zwei Partizipien: Zum Einen findet man die ursprüngliche Form gewinkt und zum Anderen die neuere Form gewunken.

Aufgrund von Analogie gibt es auch heute noch Neubildungen starker Verben, z. B. schweizerdeutsch tüüscht > tosche (getäuscht), gschtimmt > gschtumme (gestimmt), gmäldet > gmolde/gmulde (gemeldet), niederländisch gewuifd > gewoven (gewinkt/gewunken), gefuifd > gefoven (gefeiert), geerfd > georven (geerbt), englisch dragged > drug (schleppte, geschleppt), sneaked > snuck (schlich, geschlichen), schwedisch bytte > böt (wechselte), knyckte > knöck, lyste > lös (leuchtete), myste > mös (lächelte), pyste > pös, ryckte > röck (riss), tryckte > tröck (drückte), norwegisch spydde > spøy (spie, spuckte), mista/mistet > mast (verlor), muste (verloren) und einige weitere. Da die heutigen Standardsprachen aber präskriptiv ausgerichtet und sehr verfestigt sind, haben es diese Neuerungen allerdings schwer, auch in der geschriebenen Sprache anerkannt zu werden.

Ablaut

Zu den Kriterien starker Verben gehört in erster Linie der Ablaut, d. h. der Wechsel des Stammvokals zwischen Präsens, Präteritum und Partizip Perfekt. Ablaut ist ein altes Phänomen, welches bereits für die indogermanische Ursprache, von der u.a. die germanischen Sprachen abstammen, angenommen werden kann. Allerdings hat sich der Ablaut nur in den germanischen Sprachen zu einem System entwickelt, mit dem regelmäßig Vergangenheit ausgedrückt werden kann. Ursprünglich gab es sechs sog. Ablautreihen, welche von den jeweils dem Stammvokal nachfolgenden Konsonanten abhingen. Im Neuhochdeutschen folgen einige Verben noch heute diesen sechs Ablautreihen; dazu kommt eine siebte Reihe, die nicht auf einem historischen Ablaut beruht, sondern u. a. ehemals reduplizierende Verben enthält. Eine Übersicht:

Ablautreihe Stammvokal (Präsens) Ablaut (Imperfekt) Ablaut (Partizip Perfekt)
I. Reihe: treiben trieb getrieben
II. Reihe: fliegen flog geflogen
III. Reihe: trinken trank getrunken
IV.Reihe: stehlen stahl gestohlen
V. Reihe: geben gab gegeben
VI. Reihe: graben grub gegraben
VII. Reihe: fangen fing gefangen

Diese sieben Ablautreihen sind jedoch in der Geschichte der deutschen Sprache so gründlich zerfranst worden, dass es heute mehr als 50 Verbgruppen mit verschiedenen Ablauten im Deutschen gibt, die vielfach nur jeweils ein Verb enthalten, so dass das Ablautsystem nicht mehr als regelmäßig wahrgenommen wird. Deshalb werden ablautende bzw. starke Verben heute in der Schule als unregelmäßige Verben erlernt. Ähnliches gilt für die anderen germanischen Sprachen. Ein Vergleich des Verbs trinken in den germanischen Standardsprachen:

Sprache Infinitiv Präteritum Partizip Perfekt
Deutsch trinken trank getrunken
Niederländisch drinken dronk gedronken
(West)Friesisch drinke dronk dronke
Englisch drink drank drunk
Dänisch drikke drak drukket
Schwedisch dricka drack druckit
Norwegisch drikke/drekke drakk drukket
Isländisch drekka drakk drukkið
Färöisch drekka drakk drukkið

Weitere Kriterien

Außerdem unterscheiden sich deutsche starke Verben von schwachen Verben wie folgt:

  • Sie weisen Umlaut im Präsens Indikativ der 2. und 3. Person Singular auf: ich fahre – du fährst – er fährt – wir fahren – ihr fahrt – sie fahren.

Dieses Kriterium betrifft nur Verben mit dunklem Stammvokal (hauptsächlich a/ä; au/äu in laufen und saufen sowie o/ö in stoßen) – dagegen ohne Umlaut: kommen, hauen, rufen sowie sog. halbstarke Verben wie mahlen und salzen. Einen weiteren Sonderfall stellt saugen dar, das auch nicht umgelautet wird, da diese Formen dann mit denjenigen von säugen zusammenfielen.

  • Starke Verben mit Stammvokal e (ä) zeigen ebendort Stammvokal i (ie): ich gebe – du gibst – er gibt – wir geben – ihr gebt – sie geben.

Dieser Vokalwechsel findet, anders als der Umlaut, auch im Imperativ Singular statt: gib! vs. gebt! Allerdings gibt es auch von diesem Stammwechsel Ausnahmen (z. B. scheren sowie die völlig unregelmäßigen Verben gehen und stehen).

  • Das Partizip Perfekt wird ebenso wie bei schwachen Verben mit dem Präfix ge- gebildet, allerdings nicht mit dem Suffix -t (z. B. geliebt), sondern mit dem Suffix -en (z. B. getrieben).

Begriffsklärung: unregelmäßiges Verb oder starkes Verb?

In bezug auf die germanischen Sprachen die Ausdrücke unregelmäßiges Verb und starkes Verb meist folgendermaßen unterschieden:

Ein starkes Verb ist ausschließlich durch den Ablaut (d.h. die Veränderung des Vokals im Wortstamm) in seinen Stammformen gekennzeichnet. Diese Veränderungen folgen gewissen Regelmäßigkeiten, weshalb diese Verben im Grunde irrtümlich „unregelmäßig“ genannt werden. So werden die beiden Stammformreihen reiten – reite – ritt – geritten und streiten – streite – stritt – gestritten nach den gleichen Regeln geformt. Auch leiden folgt diesem Muster. Wenn im Infinitiv also /ei/ als Stammvokal auftritt, folgt ein starkes Verb diesem Schema. (Vergleiche im Gegensatz dazu sein, das ein echtes unregelmäßiges Verb ist.) Insgesamt lassen sich bei den starken Verben acht Arten der Bildung der Stammformreihen ausmachen, wobei die achte Reihe (in sich ebenfalls äußerst systematisch und auch aus sprachgeschichtlichen Gründen geeignet, an die Stelle des Systems der schwachen Verben zu treten) die sonst regelmäßige Systematik zerstört.

Beispiele:

  • 1. reiten – reite – ritt – geritten und streiten – streite – stritt – gestritten
  • 2. biegen – biege – bog – gebogen und wiegen – wiege – wog – gewogen
  • 3. binden – binde – band – gebunden und finden – finde – fand – gefunden
  • 4. nehmen – nehme – nahm – genommen und treffen – treffe – traf – getroffen
  • 5. geben – gebe – gab – gegeben und sehen – sehe – sah – gesehen
  • 6. graben – grabe – grub – gegraben und fahren – fahre – fuhr – gefahren
  • 7. heben – hebe – hob – gehoben und weben – webe – wob – gewoben
  • 8. halten – halte – hielt – gehalten und heißen – heiße – hieß – geheißen

Für genauere Informationen zu den einzelnen Reihen siehe Schmidt(1996).

Unregelmäßige Verben können nach dieser genaueren Unterscheidung nur Verben sein, 1) die ihre Stammformen nicht nach einer erkennbaren Systematik bilden, 2) bei denen bestimmte Formen fehlen und/oder 3) die von vorhandenen Systematiken durch Ausnahmeerscheinungen abweichen. Unregelmäßige Verben folgen bei der Konjugation eigenen, individuellen Wegen. Keine Systematik ist etwa bei der Reihe sein – bin – war – gewesen zu erkennen. Genauso bei haben – habe – hatte – gehabt. Fehlende Formen treten bei den sechs Modalverben (können, wollen, sollen, dürfen, müssen, mögen) auf: Ihnen fehlen die Imperativformen (Singular und Plural; bei wollen sind die entsprechende Formen immerhin vereinzelt anzutreffen). Mit Ausnahme von sollen, das der schwachen Konjugation folgt, bilden sie auch ihre Stammformen unregelmäßig. wollen geht auf ein Wurzelverb zurück, die restlichen sind Präteritopräsentien. Diese Präteritopräsentien haben eine alte Präteritumsform im Präsens und einen Dentalsuffix {-t(e)-} im Präteritum (können – kann – konnte – gekonnt). Bei den sogenannten rückumlautenden Verben wie denken, kennen, nennen, brennen usw. wird der Stammvokal geändert, und gleichzeitig werden die typischen Endungen der schwachen Verben an den Wortstamm gehängt. Unregelmäßig sind ferner gehen, stehen (Wurzelverben mit Stammsuppletion), wissen (Präteritopräsens), werden. Einige Grammatiken, die die deutsche Gegenwartssprache überwiegend synchron betrachten, fassen sowohl starke als auch die hier aufgezählten Verben als unregelmäßige Verben zusammen.[2]

Psycholinguistische Betrachtung

Die Formen unregelmäßiger Verben werden nach Steven Pinker einzeln im Gedächtnis abgespeichert, während für die regelmäßigen Verben entsprechende Regeln gespeichert werden. Unregelmäßige Verben werden heute nur in Ausnahmefällen noch neu gebildet. Beim Konjugieren der Verben werde zunächst gesucht, ob ein unregelmäßiges Verb vorhanden sei. Ist das nicht der Fall, so werde im Normalfall das Verb regelmäßig konjugiert. Wenn ein unregelmäßiges Verb lange nicht genutzt worden sei, so verschwinde es aus dem Gedächtnis und ein regelmäßiges Bildungsmuster trete an dessen Stelle. Andere Forscher nehmen an, dass unregelmäßige Verben in einem Musterassoziativspeicher gespeichert werden und nach Ähnlichkeit der Muster gebildet werden. Durch neue Verfahren, wie genaue Zeitmessungen und bildliche Echtzeitdarstellung der Arbeit des Gehirns ist zu erwarten, dass einige der Theorien falsifiziert werden können.

Kinder neigen in einem bestimmten Alter während des Spracherwerbs dazu, auch unregelmäßige Verben wie regelmäßige zu verwenden, obwohl sie zuvor schon die richtigen unregelmäßigen Formen benutzt hatten. Das tritt dann ein, wenn sie die Regeln entdecken.

Die heute unregelmäßigen Verben beruhen auf früher regelmäßigen Strukturen, bei denen die Verbformen durch regelmäßige Vokaländerungen gebildet wurden.

Die Anzahl der unregelmäßigen Verben in anderen Sprachen

Sprache Anzahl Besonderes
Neugriechisch über 500 siehe Unregelmäßige Verben im Neugriechischen
Italienisch über 400
Französisch ca. 350 Zahl der Verben in der dritten Gruppe nach Le Nouveau Bescherelle
Englisch 283 die meisten unregelmäßigen Verben aller Weltsprachen
Russisch 220 nach Daum/Schenk oder 38 isolierte Verben plus 11 unproduktive Gruppen nach Kirschbaum
Deutsch ca. 200
Niederländisch ca. 200 → meist dieselben Verben wie im Deutschen
Schwedisch ca. 140
Polnisch 88
Spanisch 59 Laut Langenscheidts Wörterbuch, plus jeweils weitere nach dem gleichen Muster zu konjugierende Verben
Färöisch ca. 15 die starken Verben nicht mitgerechnet
Gälisch 11
Lettisch 3
Japanisch 2 hat auch zwei weitere Hilfsverben
Chinesisch 1
Türkisch 1 = olmak (sein)
Quechua 0
Esperanto 0 wie die meisten Plansprachen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Eisenberg, Peter. "Gesotten und gesiedet." Süddeutsche Zeitung, 11.11.2006.
  2. Vergleiche u. a. Duden. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache, 4. Auflage Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 1984 (Duden Bd. 4), S. 123 - 143, insbesondere werden dort unter der "Liste aller unregelmäßigen Verben" (S. 133 - 143) u. a. denken und brennen neben den starken Verben aufgeführt.

Literatur

  • Glück, Helmut/Sauer, Wolfgang Werner: Gegenwartsdeutsch. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart/Weimar 1997
  • Pinker, Steven: Words and Rules. The Ingredients of Language. 1999(dt. Wörter und Regeln. Die Natur der Sprache. Heidelberg/Berlin 2000. ISBN 3-8274-0297-2)
  • Schmidt, Wilhelm: Geschichte der deutschen Sprache. 7. verbesserte Auflage. Stuttgart 1996. ISBN 3-7776-0720-7. Seite 191–203 sowie Seite 241–253 und Seite 309–323

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