Basketball

ï»ż
Basketball
Die italienische Basketballspielerin Sara Giauro beim Drei-Punkte-Wurf im „Europe-Cup“-Finale der Frauen
Ramon Sessions (rechts) wird von Gilbert J. Arenas verteidigt

Basketball ist eine meist in der Halle betriebene Ballsportart, bei der zwei Mannschaften versuchen, den Spielball in die beiden in einer Höhe von 3,05 Metern an den gegenĂŒberliegenden Schmalseiten des Spielfelds angebrachten Körbe zu werfen. Eine Mannschaft besteht dabei aus fĂŒnf Feldspielern und bis zu sieben Auswechselspielern. Jeder Treffer in den Korb aus dem Spiel heraus zĂ€hlt je nach Entfernung zwei oder drei Punkte. Ein getroffener Freiwurf zĂ€hlt einen Punkt. Es gewinnt die Mannschaft mit der höheren Punktzahl.

Basketball wurde im Jahr 1891 vom kanadischen Trainer James Naismith als Hallensport erfunden. Heute hat der Basketballsport weltweit, besonders in den USA, einen hohen Stellenwert. Alle vier Jahre findet in einem jeweils anderen Land eine Basketball-Weltmeisterschaft statt, die von dem Weltbasketballverband Fédération Internationale de Basketball veranstaltet wird. Laut Weltbasketballverband FIBA spielen etwa 450 Millionen Menschen weltweit Basketball.[1]

Basketball wird oft als „körperloser“ Sport bezeichnet, was aber irrefĂŒhrend ist, da im Wesentlichen nur im Augenblick des Wurfs die BerĂŒhrung des Gegenspielers nicht erlaubt ist.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Erfindung des Basketballs

100 Jahre Basketball: Deutsche Briefmarke von 1991

Basketball zĂ€hlt zu den wenigen Sportarten, die von einer Einzelperson erfunden wurden. Der kanadische Arzt und PĂ€dagoge James Naismith entwickelte das Ballspiel im Jahr 1891 in Springfield (Massachusetts) als Hallensport fĂŒr seine Studenten. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt (so z. B. im American Football). Er suchte eine weniger kĂ€mpferische Sportart mit einem geringen Verletzungsrisiko, um die 18 Studenten in der Klasse im Winter abzulenken. Deshalb verlagerte er die Körbe (engl. baskets) in eine andere Ebene als die Spieler. Der Hausmeister Pop Stabbins befestigte damals Pfirsichkörbe an den 10 Fuß hohen Balkonen (Empore) der YMCA Training School in Springfield. Die damals mehr zufĂ€llig bestimmte AufhĂ€ngehöhe entspricht 3,05 Meter und ist bis heute international gĂŒltig.

Um zu verhindern, dass Zuschauer von der Galerie aus KorbwĂŒrfe beeinflussen können, wurde hinter dem Korb ein Brett montiert. Die SchulsekretĂ€rin Lyons half Naismith bei der Erstellung der 13 Grundregeln, die bis heute fast unverĂ€ndert geblieben sind. Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 in Springfield statt. Innerhalb der beiden SpielhĂ€lften, mit einer Halbzeitpause von fĂŒnf Minuten, wurde ĂŒblicherweise nur ein einziger Treffer erzielt. Trotz dieser niedrigen Trefferquote setzte sich das von James Naismith entwickelte Ballspiel in den USA durch.

Bereits im folgenden Jahr wurde Frauen-Basketball am Smith College in Northampton, Massachusetts eingefĂŒhrt. Senda Berenson Abbott hat den Frauen-Basketball zu dieser Zeit sehr geprĂ€gt, indem sie die von James Naismith entwickelten Grundregeln verĂ€nderte und den Frauen anpasste [2]. Am 22. MĂ€rz 1893 fand das erste Basketballspiel der Frauen am Smith College statt. Senda Berenson veröffentlichte daraufhin ein auf Frauen-Basketball spezialisiertes Magazin.

College-Basketball

Kent Benson, Basketballspieler der Indiana University Bloomington beim Hakenwurf (engl. hook shot)

Schon bald nach der Erfindung von Basketball im Jahr 1891 konnte sich diese Sportart an Colleges und UniversitĂ€ten in den USA durchsetzen. Das erste Basketballspiel zwischen zwei College-Mannschaften fand am 8. April 1893 in Beaver Falls in Pennsylvania statt. Das Geneva College konnte an diesem Tag gegen den New Brighton YMCA gewinnen.[3] Die ersten Basketballspiele wurden zunĂ€chst mit sieben oder neun Spielern je Mannschaft ausgetragen. Am 18. Januar 1896 fand das erste Spiel mit dem aktuellen Spielsystem von lediglich fĂŒnf Spielern in Iowa City statt, die University of Chicago gewann dieses Spiel mit 15:12 Punkten gegen die University of Iowa.

In den nĂ€chsten Jahren wurde College-Basketball innerhalb der USA immer populĂ€rer. Die anerkanntesten UniversitĂ€ten (so z. B. die Columbia University) und Colleges hatten ihre Mannschaften gesponsert und unterstĂŒtzt. Aufgrund der zahlreichen College-Mannschaften wurde im Jahr 1906 der Freiwilligenverband „National Collegiate Athletic Association“ (kurz. NCAA) in Chicago gegrĂŒndet. Die erste NCAA-Basketballmeisterschaft der MĂ€nner wurde vor 5500 Zuschauern im Jahr 1939 in Evanston (Illinois) ausgetragen. Die University of Oregon hat die gegnerische Mannschaft der Ohio State University mit 46:33 im Finale besiegt.

Auch der Frauen-Basketball hat sich an Colleges und UniversitĂ€ten weiterentwickelt. Im Jahr 1926 hat die Amateur Athletic Union die erste Basketballmeisterschaft fĂŒr Frauen organisiert. Seither finden jĂ€hrlich NAIA-Meisterschaften der Frauen statt. In den 1930er Jahren wurden auch immer mehr Basketballturniere zwischen Frauen und MĂ€nnern veranstaltet. Hierbei wurden jedoch immer die fĂŒr den MĂ€nner-Basketball vorgeschriebenen Regeln verwendet.

Der College-Basketball hat in den Jahren 1948 bis 1951 an GlaubwĂŒrdigkeit und PopularitĂ€t verloren. Dies lag vor allem an den zahlreichen Manipulationsskandalen (so genanntes match fixing), in die professionelle Mannschaften verwickelt waren.

Entstehung der ersten Mannschaften

Die Buffalo Germans, Gewinner der Panamerikanischen Meisterschaften im Jahr 1903

In den darauffolgenden Jahren wurde zunĂ€chst mit Paneel-BĂ€llen, die heutigen VolleybĂ€llen Ă€hnelten, gespielt. Da damals noch die Regel galt, dass ein außerhalb des Spielfeldes gelandeter Ball in den Besitz desjenigen Teams gelangt, das ihn zuerst erreicht, sprangen die Spieler oft ohne RĂŒcksicht auf die Zuschauer in die RĂ€nge. Damit der Ball gar nicht erst ins Aus gelangen konnte, ging man dazu ĂŒber, das Basketballfeld mit einem KĂ€fig aus HĂŒhnerdraht zu umzĂ€unen. Diese „Basketball-KĂ€fige“ gaben der Sportart ihren Spitznamen „cage game“ (dt. KĂ€figspiel). Wie unangenehm das Spielen in den KĂ€figen war, beschrieb Barney Sedran, ein Spieler der New York Whirlwinds: „Die meisten von uns hatten stĂ€ndig Schnittwunden, und der Court war mit Blut bedeckt.“[4]

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildeten sich zwei berĂŒhmte Mannschaften, die spĂ€ter in die Basketball Hall of Fame aufgenommen wurden. Die Buffalo Germans zĂ€hlten zu den stĂ€rksten Mannschaften am YMCA. Im Jahr 1904 haben die Germans bei den III. Olympischen Spielen in St. Louis demonstriert, da Basketball nicht offiziell beim IOC anerkannt wurde. Neben den Germans waren die Original Celtics eine der einflussreichsten Mannschaften. In den 1920er Jahren wurden die Germans und die Celtics durch andere Mannschaften wie die New York Renaissance oder die Cleveland Rosenblums abgelöst. Im Jahr 1925 wurde die American Basketball League (kurz: ABL) eingefĂŒhrt, die in manchen Bereichen das Basketballspiel verĂ€nderte. Der HĂŒhner- bzw. Metalldraht wurde abgeschafft und durch Seile ersetzt. Des Weiteren wurde das RĂŒckbrett (engl. back-board) hinter den Körben offiziell eingefĂŒhrt.

Die Entstehung der NBA

Am 6. Mai 1946 wurde die Basketball Association of America (kurz. BAA) gegrĂŒndet. Walter Brown, der damalige PrĂ€sident der Boston Bruins, und Edward Gottlieb zĂ€hlen zu den GrĂŒndungsmitgliedern dieser Liga. Die Philadelphia Warriors (spĂ€ter Golden State Warriors) gewannen die erste Finalserie der Liga mit 4:1 Siegen gegen die Chicago Stags. Im Jahr 1949 wurde diese Liga in „National Basketball Association“ (kurz NBA) umbenannt. Die bekanntesten Spieler der 1940er Jahre waren Bob Davies und George Mikan.

Der amerikanische Unternehmer Fred Zollner hat als EigentĂŒmer der Fort Wayne Pistons (spĂ€ter Detroit Pistons) viele Änderungen im Basketball-Bereich eingefĂŒhrt. Seit dem Jahr 1952 wurde seine Mannschaft mit einem Team-Flugzeug zu den Basketball-Spielen transportiert. Er half der BAA und der NBA finanziell und war an wichtigen RegelĂ€nderungen (z. B. Wurfuhr) beteiligt. Am 1. Oktober 1999 wurde er als Förderer in die Basketball Hall of Fame aufgenommen.

Basketball heute

Einen großen Fortschritt in der weltweiten Wahrnehmung machte der Basketball im Jahr 1992, als bei den Olympischen Spielen in Barcelona erstmals Profis zugelassen waren und die amerikanische Nationalmannschaft (auch „Dream Team“ genannt) ihren legendĂ€ren Siegeszug antrat. In den nachfolgenden Jahren wurde die PrĂ€senz von Basketball in den Medien immer mehr verstĂ€rkt. Namhafte Basketballspieler wie Michael Jordan reprĂ€sentierten diese Sportart in bekannten Werbekampagnen oder auf den Titelseiten verschiedener Magazine.

Der Basketballsport ist in vielen LĂ€ndern der Welt verbreitet. Die meisten europĂ€ischen LĂ€nder besitzen eine eigene Basketball-Liga und in vielen LĂ€ndern finden immer mehr Training-Camps statt, die dem normalen Spieler das Grundprinzip und die Spielweise beibringen. Neben den Meisterschaften und Spielen gibt es auch zahlreiche Events (z. B. die „And1 Mixtape“-Tour), die von Firmen gesponsert werden und der Unterhaltung dienen.

Basketball-International

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Basketball in verschiedenen LĂ€ndern der Welt vorgestellt. Bereits 1893 fand in Paris das erste Spiel auf französischem Boden statt. Im Jahr 1902 wurden erstmals die von James Naismith verfassten Regeln in die deutsche Sprache ĂŒbersetzt. Vier Jahre spĂ€ter wurde Basketball in Italien eingefĂŒhrt. Im Jahr 1913 wurde die Ballsportart in Puerto Rico freundlich empfangen und gefeiert. In den darauffolgenden Jahren wurde Basketball in vielen weiteren LĂ€ndern prĂ€sentiert (u. a. 1916 in Bulgarien und 1917 in Albanien sowie in Griechenland).

Im Jahr 1923 fand in der Sowjetunion die erste nationale Meisterschaft der Herren statt. Bis zum Ende der 1920er Jahre erfreute sich Basketball einer steigenden Beliebtheit. Im Jahr 1930 fand vom 6. bis 14. Dezember die erste Kontinental-Meisterschaft der Herren in SĂŒdamerika statt, bei der sich Uruguay gegen Argentinien durchsetzen konnte. Der erste Schritt fĂŒr die internationale Akzeptanz dieser Sportart wurde im Jahr 1930 gelegt, als das Internationale Olympische Komitee (kurz: IOC) Basketball als Olympischen Sportart aufnahm. 1932 grĂŒndeten acht NationalverbĂ€nde in Genf den Basket-Weltballverband FIBB in Genf gegrĂŒndet, ab 1935-1986 FĂ©dĂ©ration Internationale de Basketball Amateur [FIBA] (siehe VerbĂ€nde und Ligen). Der Weltbasketballverband kontrolliert die internationalen Meisterschaften und das Olympische Turnier und legt die internationalen Regeln fest. 1958 fĂŒhrte die FIBA den Europapokal der Landesmeister (MĂ€nner) und 1959 der Landesmeister (Frauen) ein.

Ab 1932 hielt Basketball auch in Deutschland Einzug, zuerst durch Hugo Murero an der Heeressportschule WĂŒnsdorf, danach in Breslau und Gera sowie ab 1933 in Bad Kreuznach durch Hermann Niebuhr. Er hatte als Lehrer an der Deutschen Schule in Istanbul Basketball kennengelernt.[5] Er grĂŒndete 1935 die erste Basketball-Abteilung beim „Vfl 1848 Bad Kreuznach“'. Ebenfalls 1935 beteiligte sich eine deutsche Hochschulauswahl am Basketballturnier der Akademischen Weltspiele in Budapest. 1936 nahm Deutschland erst in letzter Minute am ersten Olympischen Basketballturnier in Berlin teil; alle drei Spiele gingen verloren. 1939 fand die erste Deutsche Meisterschaft der MĂ€nner in Hamburg statt. Den Titel gewann der Luftwaffen-Sport-Verein (LSV)Spandau. Deutschland bestritt von 1936 bis 1942 19 LĂ€nderspiele, 4 Begegnungen wurden gewonnen.

Basketball unterstand im Dritten Reich dem Fachamt 4 Handball/Basketball des Deutschen, spĂ€ter Nationalsozialistischen Reichsbundes fĂŒr LeibesĂŒbungen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fanden bereits im Herbst 1945 erste Basketballspiele statt.Nach zwei VorgĂ€ngerorganisationen wurde am 1. Oktober 1949 in DĂŒsseldorf der „Deutscher Basketball Bund“ (DBB) als eigenstĂ€ndige Organisation in der Bundesrepublik gegrĂŒndet. Dieser nationale Verband ist seitdem fĂŒr die Ausrichtung der deutschen Basketballmeisterschaft verantwortlich. Mit der GrĂŒndung der Basketball-Bundesliga (kurz BBL) im Jahr 1966 wurde erstmals eine professionelle Basketball-Liga in Deutschland eingefĂŒhrt. Deutschland gewann 1993 mit 71:70 in MĂŒnchen gegen Russland die Europameisterschaft. In der DDR bestand zuerst die Sektion Basketball, ab 1958 der Deutsche Basketball-Verband. 1953 entsandten beide VerbĂ€nde eine gesamtdeutsche Mannschaft zur MĂ€nner-Europameisterschaft in Moskau.

Basketball wurde im Jahr 1936 bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin offiziell gespielt. Das Spiel wurde in zwei SpielhĂ€lften mit je 20 Minuten aufgeteilt und auf TennisplĂ€tzen des Reichssportfeldes praktiziert. Im Finale konnte sich die amerikanische Nationalmannschaft mit 19:8 gegen Kanada durchsetzen. Im Jahr 1950 fand die erste offizielle „Basketball-Weltmeisterschaft der Herren“ in Buenos Aires, Argentinien statt. Die argentinische Basketballmannschaft konnte sich im Finale gegen die USA durchsetzen.

Drei Jahre spĂ€ter fand in Santiago de Chile auch die erste offizielle „Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen“ statt. Hier konnte sich das Team aus den USA gegen die Gastgeber behaupten. Seit 1976 (Montreal) spielen auch die Basketball-Frauen um olympische Medaillen.

Der Basketballsport hat heute in zahlreichen europĂ€ischen LĂ€ndern (z. B. in Spanien, den baltischen Staaten, auf dem Balkan oder Griechenland) und auch sĂŒdamerikanischen LĂ€ndern (z. B. in Brasilien oder Argentinien) einen hohen Stellenwert. Bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 der Herren in Japan gewann die spanische Basketballmannschaft mit 70:47 gegen die Mannschaft aus Griechenland. Bei den vorherigen Basketball-Weltmeisterschaften waren LĂ€nder wie Serbien und Kroatien, Jugoslawien oder bei Frauen und MĂ€nnern Russland bzw. die Sowjetunion sehr erfolgreich.

AusrĂŒstung

Spielball

→ Hauptartikel: Basketball (SportgerĂ€t)

Basketball, GrĂ¶ĂŸe 7

Der Spielball ist im Laufe der letzten hundert Jahre entwickelt und verbessert worden. In den ersten beiden Jahren des Basketballs wurde mit Paneel-BĂ€llen gespielt. Diese Paneel-BĂ€lle waren mit aktuellen VolleybĂ€llen vergleichbar. Von 1894 bis in die 1940er Jahre wurden geschnĂŒrte BasketbĂ€lle bei WettkĂ€mpfen und Spielen verwendet. Hierbei war bereits die „typische“ Form der Linien des Basketballs zu erkennen.

Der aktuelle Basketball besteht aus synthetischem Material oder Leder sowie Nylon-FĂ€den.

Bei WettkĂ€mpfen fĂŒr MĂ€nner hat der offizielle Spielball einen Umfang von 749–780 mm (GrĂ¶ĂŸe 7) und ein Gewicht von 567–650 g.

Seit 2006 wird bei der Basketballweltmeisterschaft der Herren der Molten GL7 als Spielball eingesetzt.

In den deutschen Damen-Basketball-Ligen wird seit der Saison 2004/2005 mit einem Ball gespielt, der einen Umfang von 724–737 mm (GrĂ¶ĂŸe 6) hat und 510–567 g wiegt.

Bekleidung

In der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts trugen die Spieler Trikots aus Wolle und Stoffhosen. Außerdem war das Tragen von Knie-, Ellenbogen- und Schienbeinschonern wĂ€hrend des Spieles Pflicht. Dies lag vor allem an der harten Spielweise und dem schlechten Zustand der Arenen. Durch die sexuelle Revolution in den 1960er Jahren hat sich die Bekleidung der Spieler erheblich verĂ€ndert. Die Trikots wurden komfortabler und freier und die Stoffhosen wurden durch bequeme und kurze Shorts ersetzt.

Auch die Basketballschuhe haben sich seither verÀndert. ZunÀchst trugen die Spieler unpraktische Lederschuhe. In den 1980er Jahren wurden die ersten Stars von Sportartikel-Herstellern wie Nike, Adidas, Puma oder Converse vertraglich verpflichtet.

Spielprinzip

Abmessungen des Bretts

Das Ziel des Spiels besteht darin, den Spielball dribbelnd (den Ball auf den Boden tippen) oder per Passspiel in die gegnerische SpielhĂ€lfte zu bewegen und dort in den gegnerischen Korb zu werfen. Der Basketball muss von oben in den Korb fallen, der in einer Höhe von 3,05 Metern hĂ€ngt. Dabei kann der Ball auch ĂŒber das Brett gespielt werden. Ein erfolgreicher Korbwurf, Korbleger oder Dunking wird im Normalfall mit zwei Punkten gewertet. Ein Korbwurf von jenseits der Drei-Punkte-Linie zĂ€hlt drei Punkte, ein Freiwurf einen Punkt. Der Sieger des Wettkampfes ist diejenige Mannschaft, die nach Ablauf der Spielzeit mehr Punkte erzielt hat als der Gegner. Bei einem Gleichstand wird eine VerlĂ€ngerung von fĂŒnf Minuten gespielt. Diese wird solange wiederholt, bis ein Sieger feststeht.

Spielfeld

Basketballfeld seit 2010

Basketballspiele werden immer auf einem rechteckigen Spielfeld mit einer harten OberflĂ€che ausgetragen. FĂŒr die offiziellen Hauptwettbewerbe der FIBA muss die Abmessung des Spielfeldes 28 Meter mal 15 Meter betragen. Das Spielfeld besteht aus verschiedenen Kreisen, Linien und Zonen, die eine eigene Funktion haben. Zu Beginn eines Wettbewerbes wirft der Schiedsrichter den Basketball im Mittelkreis, der einen Radius von 1,80 Meter misst, in die Höhe. Sobald die Mittellinie (centre line) ĂŒberschritten wird, nĂ€hert man sich der „Drei-Punkte-Linie“ und der sogenannten „Zone“, dem Freiwurfraum.

Mannschaften

Auf dem Feld spielen zwei Mannschaften mit je fĂŒnf Feldspielern. Die Anfangsformation einer Mannschaft wird auch als Starting Five (deutsch: Startende FĂŒnf oder kĂŒrzer Erste FĂŒnf) bezeichnet. Diese mĂŒssen nicht immer die fĂŒnf leistungsstĂ€rksten und besten Spieler des Teams sein. Allerdings gilt es als unbedingt notwendig, ĂŒber eine starke und ausgeglichen besetzte Bank zu verfĂŒgen. HĂ€ufig sind Bankspieler Routiniers oder Rollenspieler, die in kritischen Situationen fĂŒr die notwendigen – und in diesem Moment benötigten - Impulse im Spiel sorgen sollen. Dies kann z. B. durch DreipunktwĂŒrfe, schnelles Spiel, Ballsicherung, spezielle Verteidigungsaufgaben oder einfach eine starke ReboundprĂ€senz erreicht werden. Spieler können unbegrenzt oft gewechselt werden. Ein Wechsel ist wĂ€hrend jeder Spielunterbrechung möglich.

Positionen

Positionsbezeichnungen beim Basketball
Guards Basketball half-court 1. Point Guard Combo Guard (PG/SG)
2. Shooting Guard Swingman (SG/SF)
Forwards 3. Small Forward Point Forward (SF/PG, PF/PG)
4. Power Forward Combo Forward (PF/SF)
Center 5. Center Forward-Center (PF/C)
siehe auch: Starting Five | Sixth Man | Tweener | Backcourt | Frontcourt

In der Entstehungsgeschichte des Basketballs wurden die Spieler in „Angreifer“ (Forwards) und „Verteidiger“ (Guards) eingeteilt. Mit der steigenden PopularitĂ€t der Sportart und dem EinfĂŒhren von neuen Regeln haben sich fĂŒr die fĂŒnf Spieler spezielle Aufgabenbereiche entwickelt.

Die Startaufstellung der fĂŒnf aktiven Feldspieler besteht meistens aus einem körperlich großen Akteur, dem Center, zwei Forwards und zwei Guards. Es sind aber auch verschiedene andere Variationen möglich, z. B. der Einsatz von drei Guards (das sogenannte „small ball“, da Guards ĂŒblicherweise die kleineren Spieler sind), wie hĂ€ufig von den Detroit Pistons unter Chuck Daly praktiziert, oder aber das Spielen mit zwei Centern, wie es die Houston Rockets Mitte der 1980er taten und die San Antonio Spurs noch immer tun. Im deutschen Basketball kommt es jedoch des Öfteren vor, dass man dieses System etwas abwandelt, es wird meist mit zwei Centern, zwei FlĂŒgelspielern (forwards) und einem Aufbauspieler (guard) gespielt.

Der Center ist meist der grĂ¶ĂŸte und körperlich stĂ€rkste Spieler einer Mannschaft. Er agiert meistens in der Zone und muss möglichst viele Rebounds holen. Die Guards (Aufbauspieler) werden in „Shooting Guard“ und „Point Guard“ unterteilt. Der Shooting Guard ist auf DistanzwĂŒrfe (Drei-Punkte-Wurf) spezialisiert, wĂ€hrend der Point Guard als Spielmacher (Playmaker) (siehe Begriffe) ĂŒber den Spielzug seiner Mannschaft entscheidet.

Die Forwards (FlĂŒgelspieler) werden auch in zwei weitere Positionen unterteilt: „Small Forward“ und „Power Forward“. Hierbei liegt der grĂ¶ĂŸte Unterschied zwischen den beiden Positionen in der GrĂ¶ĂŸe der Spieler. Beide Forwards sind Angriffsspieler, die wie der Center in der Zone agieren und versuchen, möglichst viele Treffer im Angriffsraum zu erzielen.

Die Positionen werden vom kleinsten Spieler bis zum grĂ¶ĂŸten Spieler durchnummeriert, von #1 (Point Guard) bis #5 (Center).

Schiedsrichter

Ein Spiel wird grundsĂ€tzlich von zwei Schiedsrichtern geleitet. In der NBA, der NCAA und vielen „höheren“ nationalen und internationalen Ligen bzw. Wettbewerben kommen jedoch drei Schiedsrichter zum Einsatz. Alle Schiedsrichter sind gleichberechtigt und haben nur unterschiedliche Beobachtungsbereiche und Verantwortungen, die aber permanent wechseln. Maßgeblich ist hierbei die Position des Balls auf dem Spielfeld. Bei der Zwei-Schiedsrichter-Technik ist ein Unparteiischer vorderer Schiedsrichter. Seine Position ist hinter der Grundlinie der verteidigenden Mannschaft. Sein Kollege nimmt als folgender Schiedsrichter eine Position hinter dem Angriff etwa drei Meter vom Ball entfernt ein, wobei er sich im Bereich von der linken Auslinie bis etwa zur Spielfeldmitte aufhalten muss.

Außer den Schiedsrichtern gibt es noch ein Kampfgericht am so genannten Anschreibetisch. Hier sitzen Zeitnehmer (bei jedem Pfiff wird die Zeit gestoppt), 24-Sekunden Zeitnehmer (man hat nur 24 Sekunden fĂŒr einen Angriff) und Anschreiber (alle Punkte und Fouls werden protokolliert).

Zeiteinteilung

Ein Basketballspiel besteht regulĂ€r aus Vierteln. In den VerbĂ€nden, die zur FIBA gehören, hat jedes Viertel eine Dauer von zehn Minuten. In der NBA werden pro Viertel zwölf Minuten gespielt. Steht es am Ende des vierten Viertels unentschieden, gibt es VerlĂ€ngerungen zu je fĂŒnf Minuten (engl. overtime), bis eine Mannschaft als Sieger feststeht. UrsprĂŒnglich spielte man zwei Halbzeiten mit je zwanzig Minuten. Die neue Zeiteinteilung ist eine Übernahme aus der NBA, in der schon lĂ€nger vier Viertel gespielt werden. Eine Ausnahme bildet die US-amerikanische Collegeliga der NCAA, bei der nach wie vor zwei Halbzeiten gespielt werden. Anders als z. B. beim Fußball wird hier nur die reine Spielzeit gezĂ€hlt, die Zeit wird bei Spielunterbrechungen gestoppt, sobald der Schiedsrichter das Spiel unterbricht (z. B. bei Fouls oder AusbĂ€llen). Die tatsĂ€chliche Dauer eines Spieles betrĂ€gt in der Regel 80 bis 100 Minuten. Nach jedem Viertel und jeder VerlĂ€ngerung gibt es eine Pause von zwei Minuten, die Halbzeitpause nach dem zweiten Viertel dauert fĂŒnfzehn Minuten (FIBA).

Punktgebung

FĂŒr einen erfolgreichen Wurf werden im Normalfall zwei Punkte berechnet. Ein Wurf, bei dem sich der werfende Spieler hinter der so genannten Drei-Punkte-Linie befindet, bringt seiner Mannschaft drei Punkte. Die Drei-Punkte-Linie ist 6,75 m (seit Saison 2010/11) vom Mittelpunkt des Korbes (NBA: 7,24 m) entfernt.

Bei einem Foul wĂ€hrend eines Korbwurfversuches bekommt der gefoulte Spieler die gleiche Anzahl an FreiwĂŒrfen, wie Punkte mit einem erfolgreichen Wurf möglich gewesen wĂ€ren. Der Freiwurf erfolgt von der Freiwurflinie (englisch free-throw line) aus, die in 5,80 m Entfernung parallel zur Endlinie verlĂ€uft. Ein erfolgreicher Freiwurf zĂ€hlt immer einen Punkt. Wird ein Spieler unmittelbar wĂ€hrend eines Wurfversuchs gefoult, und ist der Versuch trotz des Fouls erfolgreich, werden diese Punkte regulĂ€r gezĂ€hlt, und der Spieler erhĂ€lt zusĂ€tzlich einen Bonusfreiwurf. Somit hat er die Möglichkeit, 3 (bzw. 4) Punkte zu erzielen.

Spielregeln

Die im folgenden Abschnitt beschriebenen Spielregeln beziehen sich auf die offiziellen FIBA-Regeln. Unterschiede zu Regeln anderer Ligen, wie die der NBA oder NCAA, werden hier nicht berĂŒcksichtigt oder es wird ausdrĂŒcklich auf diesen Sachverhalt hingewiesen (siehe auch Unterschiede in den Spielregeln zwischen FIBA und anderen Ligen)

Sprungball

Sprungball zwischen Marlies Askamp (Oberhausen) und Yvonne Weber (Marburg)

Nach den FIBA-Regeln beginnt jedes Spiel mit einem Sprungball, um so den ersten Ballbesitz zu entscheiden. Dabei wirft einer der Schiedsrichter den Spielball im Mittelkreis zwischen zwei gegnerischen Spielern in die Höhe, die Spieler versuchen anschließend den fallenden Ball einem Mitspieler zuzuspielen. In den nachfolgenden Vierteln wechselt der Ballbesitz und wird mit einem Richtungspfeil am Kampfgericht angezeigt.

In der NBA wird der Sprungball auch bei anderen Spielsituationen eingesetzt, beispielsweise nach einem Doppelfoul mit FreiwĂŒrfen, allgemein wenn der Ballbesitz unklar ist. Der Sprungball wird dann nicht im Mittelkreis, sondern in dem Kreis (siehe Spielfeld), welcher der letzten Spielsituation am nĂ€chsten ist, ausgefĂŒhrt.

Fouls

Man unterscheidet zwischen persönlichen, technischen, unsportlichen (frĂŒher absichtlichen) und disqualifizierenden Fouls. Technische Fouls gibt es fĂŒr technische Fehler, administrative Vergehen und Disziplinlosigkeit von Spielern und Trainern. Vergehen dieser Art sind beispielsweise:

  • Meckern
  • zu viele Spieler auf dem Feld
  • HĂ€ngen am Ring
  • Stören des Gegners durch Gestik und Mimik (z. B. Klatschen oder Schreien wĂ€hrend des Wurfversuchs)
  • heftiges Schwingen mit den Ellbogen, auch wenn kein Kontakt entsteht [6]

Unsportliche Fouls werden verhĂ€ngt, wenn der Kontakt sehr hart ist, oder der Spieler keine Aussicht hat, den Ball zu spielen und es zum Kontakt kommt (z. B. Stoß mit beiden HĂ€nden in den RĂŒcken). Seit 2008 wird bei einem Schnellangriff (englisch: fast break) ein Kontakt von der Seite und von hinten ebenfalls als unsportliches Foul gewertet [6].

Disqualifizierende Fouls werden wegen grober Unsportlichkeit (TĂ€tlichkeit, Beleidigung, etc.) ausgesprochen. Ein Foul, bei dem die Verletzung des Gegners in Kauf genommen wird, fĂŒhrt je nach Schwere zu einem unsportlichen oder disqualifizierendem Foul.

In den letzten Jahren ist das „Vorteil-Nachteil-Prinzip“ in die Basketballregeln mit aufgenommen worden, z. B. muss das BerĂŒhren mit den HĂ€nden des Gegners kein Foul sein. Die Schiedsrichter mĂŒssen entscheiden, ob der Spieler, der den Kontakt verursacht hat, einen unfairen Vorteil davon hat (siehe „Fouls“ bzw. Artikel 33.10 der offiziellen Basketballregeln von 2008 [7]).

Fouls des Verteidigers

Der Verteidiger begeht ein Foul durch Halten, Blockieren, Stoßen, Rempeln, Beinstellen und indem er die Bewegung eines Gegenspielers durch Ausstrecken von Hand, Arm, Ellbogen, Schulter, HĂŒfte, Bein, Knie oder Fuß behindert. Hat der verteidigte Angreifer gerade keinen Ball, ist durchaus ein gewisses Schieben und Zerren erlaubt.

Hat der verteidigte Angreifer den Ball, sind die Möglichkeiten des Verteidigers eingeschrĂ€nkt. Der angreifende Spieler darf nicht gestoßen werden, es sei denn, dieser sucht gezielt den Körperkontakt. In diesem Fall darf der Angreifer nicht mit Beinen oder Armen behindert werden, sondern nur mit dem Körper. Gute Verteidiger sind so schnell, dass sie den Angreifer ohne den Einsatz der Arme abdrĂ€ngen, vielleicht sogar zum RĂŒckwĂ€rtslaufen bringen können.

Fouls des Angreifers

Der Schiedsrichter zeigt mit seiner Faust in die Höhe und mit der anderen Hand auf den foulenden Spieler.

Ein Angreifer mit Ball begeht ein Foul, wenn es mit einem in legaler Verteidigungsposition stehenden oder sich rĂŒckwĂ€rts bewegenden Verteidigungsspieler zu einem Kontakt kommt (offensives Foul) und der Angreifer dadurch einen unfairen Vorteil bekommt. Typische Offensivfouls sind illegale Kontakte mit dem Ellenbogen, Wegstoßen des Gegners mit dem Unterarm oder wenn der Angreifer mit der Schulter voran in den Gegenspieler lĂ€uft.

Ein Angreifer ohne Ball begeht ein Foul, wenn er einen „bewegten Block“ (englisch: illegal screen oder moving pick) setzt. Stehende Blocks hingegen sind im Basketball erlaubt (im Gegensatz zum Fußball, wo das sogenannte „Auflaufenlassen“ als Foul gewertet wird). Ein weiterer Unterschied zum Foul eines Verteidigers ist, dass bei Offensivfouls (Foul der ballfĂŒhrenden Mannschaft) keine Freiwurfstrafen verhĂ€ngt werden (Ausnahme: unsportliches Offensivfoul). Sie zĂ€hlen allerdings zu den Teamfouls.

Folgen der Fouls

Freiwurf Dirk Nowitzki (2005)
  • Ein disqualifizierendes Foul oder zwei unsportliche Fouls fĂŒhren zum Spielausschluss. Der Disqualifizierte muss die Halle sofort verlassen oder in der Mannschaftskabine das Ende des Spiels abwarten.
  • FĂŒnf persönliche oder technische Fouls fĂŒhren zum Verlust der Spielberechtigung fĂŒr das laufende Spiel (NBA: sechs Fouls).
  • Zwei technische Fouls gegen einen Trainer, ein technisches Foul gegen einen Trainer und zwei technische Fouls gegen die Bank oder drei technische Fouls gegen die Bank fĂŒhren zur Disqualifikation des Trainers [6].

Zu beachten ist, dass es sich um persönliche Strafen handelt. An der Anzahl der Spieler auf dem Feld Àndert sich nichts.

GrundsĂ€tzlich fĂŒhrt ein Foul beim erfolglosen Korbversuch je nach Position des Gefoulten zu zwei oder drei FreiwĂŒrfen. Bei einem Korberfolg mit Foul – sprich der Angreifer wird bei der Korbwurfaktion gefoult – erhĂ€lt der Gefoulte die Punkte und zusĂ€tzlich einen Bonusfreiwurf.

Ein Foul ohne Korbversuch fĂŒhrt grundsĂ€tzlich nicht zu FreiwĂŒrfen. Ausnahme: Ab dem 5. Mannschaftsfoul (alle persönlichen und technischen Fouls aller Spieler eines Teams pro Viertel, Foulgrenze) gibt es pro Verteidiger-Foul grundsĂ€tzlich zwei FreiwĂŒrfe (frĂŒher gab es in dieser Situation 1 + 1 FreiwĂŒrfe, d. h., nur wenn der erste ein Treffer war, gab es einen zweiten).

ZeitĂŒbertretungen

24-Sekunden-Uhr (Shotclock)

Die Original 24-Sekunden-Uhr (Shotclock) in Syracuse, New York

Jeder Angriff darf maximal 24 Sekunden dauern (u. a. in Deutschland, USA; 30 oder 45 Sekunden sind nur in wenigen LĂ€ndern erlaubt), die auf einer Uhr heruntergezĂ€hlt werden. Die Zeit wird dabei neu gestartet, wenn der Schiedsrichter „absichtliches Spielen des Balles mit dem Fuß“ pfeift. Außerdem startet die Zeit nach jeder RingberĂŒhrung des Balles von neuem. Schließlich fĂŒhrt auch ein Ballwechsel, (Verteidiger erobert den Ball und wird zum Angreifer, sogenannter „Steal“) sowie ein Foul der verteidigenden Mannschaft zum Neustart der 24-Sekunden-Uhr. Hingegen fĂŒhrt eine Ausball-Entscheidung ohne Wechsel des Ballbesitzes nicht zum Neustart. Zu spektakulĂ€ren Szenen fĂŒhrt folgende Besonderheit: Ein Korb zĂ€hlt, wenn ein Spieler den Ball vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr abwirft. Das Signal ertönt dann, wĂ€hrend der Ball sich in der Luft befindet (auch ein in der letzten Sekunde des Spieles abgeworfener Ball zĂ€hlt, obwohl er den Korb erst nach Ablauf der Spielzeit erreicht). Im amerikanischen College-Basketball hat man fĂŒr einen Angriff 35 Sekunden Zeit, was zu weniger Punkten als im Profi-Basketball fĂŒhrt.

8-Sekunden-Regel

Bekommt eine Mannschaft den Ball oder gab es einen Einwurf, so muss sie innerhalb von acht (bei 24 Sekunden) Sekunden den Ball in die gegnerische HĂ€lfte bringen. Gelingt ihr das nicht, gibt es einen Einwurf fĂŒr den Gegner an der Mittellinie.

3-Sekunden-Regel

WĂ€hrend eines Angriffs dĂŒrfen sich die Spieler der angreifenden Mannschaft nicht lĂ€nger als drei Sekunden ununterbrochen in der gegnerischen Zone (im Freiwurfraum) aufhalten, unabhĂ€ngig davon, ob der jeweilige Spieler im Ballbesitz ist oder nicht. Hier ist aber anzumerken, dass kein Schiedsrichter die drei Sekunden mit der Uhr stoppt. Sie werden (wie die 8-Sekunden) "im Kopf" gezĂ€hlt oder nach GefĂŒhl entschieden. Auf hochklassigem Niveau wird selten aufgrund dieser Regel gemaßregelt.

Mittlerweile sind die Schiedsrichter angewiesen, den 3-Sekunden-Verstoß nicht zu ahnden, wenn ein Angreifer zwar mehr als drei Sekunden in der Zone steht, aber wĂ€hrend dieser Zeit nicht aktiv ins Spiel eingreift. Wenn ein Spieler den Ball erhĂ€lt, nachdem er bereits drei Sekunden oder lĂ€nger in der Zone gestanden hat, ist dies keine RegelĂŒbertretung wenn er sofort auf den Korb wirft oder zum Korbleger ansetzt [8].

5-Sekunden-Regel

Ein Spieler darf beim Einwurf den Ball nur maximal fĂŒnf Sekunden festhalten, bis er den Einwurf ausfĂŒhrt. Im Spiel muss er nach fĂŒnf Sekunden einen Korbwurf machen, anfangen zu dribbeln oder den Ball abgeben, wenn er nah bewacht wird. Sollte eine dieser Regeln verletzt werden, so erhĂ€lt die gegnerische Mannschaft den Ball durch Einwurf an der nĂ€chstgelegenen Auslinie.

Sonstige RegelĂŒbertretungen

Aus

Auf Aus wird entschieden, wenn Ball oder ballfĂŒhrender Spieler auf oder außerhalb der Auslinie den Boden berĂŒhren. Der Ball ist hingegen nicht im Aus, wenn er sich außerhalb der Auslinie in der Luft befindet. Ein Spieler, der innerhalb des Spielfelds abspringt, kann ihn ins Spiel zurĂŒckpassen, solange Spieler oder Ball nicht den Boden berĂŒhren.

RĂŒckspiel

Bei einem Angriff darf der Spielball von keinem Spieler der ballfĂŒhrenden Mannschaft von der gegnerischen HĂ€lfte (Vorfeld) in die eigene SpielfeldhĂ€lfte (RĂŒckfeld) zurĂŒckgespielt werden. Geschieht dies doch, ist das ein Regelverstoß, das sogenannte „RĂŒckspiel“ (engl. backcourt violation). Als RĂŒckspiel wird dabei jede Ballbewegung ĂŒber die Mittellinie gewertet, es ist also egal, ob gepasst oder gedribbelt wurde. Der Ball ist bei einem Dribbling erst dann im Vorfeld, wenn sowohl Ball als auch beide FĂŒĂŸe des Dribbelnden Kontakt mit dem Vorfeld haben. Ein Verstoß dagegen wird mit einem Einwurf der gegnerischen Mannschaft von der Seitenlinie her bestraft; dies nĂ€chst der Stelle, an der der Spieler den Ball im RĂŒckfeld berĂŒhrt.

Ausnahmen: Es ist kein RĂŒckspiel, wenn ein Verteidiger den Ball ins RĂŒckfeld der angreifenden Mannschaft zurĂŒcktippt (beim „Tippen“ des Balles wechselt nicht der Ballbesitz) oder der Ball von einem angreifenden Spieler ins RĂŒckfeld gepasst und von einem gegnerischen Spieler abgefangen wird (der Einwurf entfĂ€llt hier logischerweise, da der Ballbesitz sowieso wechselt). Es gilt nicht als RĂŒckspiel, wenn ein Spieler im Vorfeld abspringt und den Ball im Flug zurĂŒck ins Vorfeld spielt.

Schrittfehler

Der ballfĂŒhrende Spieler muss dribbeln (den Ball auf den Boden tippen), wenn er sich fortbewegen will. Tut er dies nicht, wird auf Schrittfehler (travelling) entschieden und der Gegner bekommt Einwurf an der Seitenlinie. Nach den FIBA-Regeln muss zuerst gedribbelt werden, die NBA-Regeln erlauben, zuerst den Schritt, und dann das Dribbling zu machen.

Nachdem er aufhört zu dribbeln und noch in der Bewegung, d. h. beim Laufen ist, darf er noch zwei Bodenkontakte mit den FĂŒĂŸen haben, bevor er passt oder auf den Korb wirft. Dabei darf das Standbein zum Zwecke des Passes oder Wurfes angehoben, aber nicht wieder aufgesetzt werden (z. B. beim aufgelösten Sternschritt).

Doppeldribbling

Sobald ein Angreifer den Ball nach einem Dribbling (Tippen des Balles auf den Boden) aufnimmt, darf er nicht erneut zum Dribbling ansetzen. Ein Verstoß gibt Einwurf fĂŒr den Gegner von der Seitenlinie. Das sogenannte „Fumbling“ zĂ€hlt nicht als Dribbling. Dabei tippt der Ball zwar auf dem Boden auf, aufgrund der fehlenden Ballkontrolle ergibt sich daher aber keine RegelĂŒbertretung.

Goaltending

Es ist nur erlaubt, einen vom Gegner gezielt auf den Korb geworfenen Ball aus der Luft zu fangen oder blocken, solange er sich in der AufwĂ€rtsbewegung befindet. Hat er den Scheitelpunkt seines Fluges erreicht oder befindet sich bereits im Sinkflug und befindet er sich vollstĂ€ndig ĂŒber Ringniveau, muss der Ball erst den Korb berĂŒhren, bevor er wieder frei spielbar ist. Etwas anderes gilt nur, wenn der Ball offensichtlich danebengeht. Anfangs gab es diese Regel nicht, und so gingen sehr groß gewachsene Spieler dazu ĂŒber, sich unter den eigenen Korb zu stellen und alle WĂŒrfe abzufangen.

Eine weitere Form des Goaltending liegt darin, den Ball zu blocken, nachdem er das Brett berĂŒhrt hat und er sich vollstĂ€ndig ĂŒber Ringniveau befindet. BerĂŒhrt ein Ball bei einem Korbwurf das Brett, ist er nicht frei, außer es ist offensichtlich, dass er danebengeht. Dabei ist es im Gegensatz zum Wurf ohne Brett egal, ob er sich noch in der AufwĂ€rts- oder schon in der AbwĂ€rtsbewegung befindet.

Ein Spieler begeht Goaltending bei einem Freiwurf, wenn er den Ball auf dem Flug zum Korb berĂŒhrt, bevor dieser den Ring berĂŒhrt.

Auch das Greifen ins Netz oder Schlagen ans Brett durch einen Verteidiger, der dadurch einen Korb verhindert, kann man im weiteren Sinne als Goaltending bezeichnen.

Folge von Goaltending ist, dass der angreifenden Mannschaft der Korbversuch als Korberfolg gewertet wird.

Entwicklung der Basketballregeln

GrundsĂ€tzlich wird weltweit nach den jeweils gĂŒltigen FIBA-Regeln gespielt. In der NBA sind eigene Regeln gĂŒltig, die sich ebenfalls historisch entwickelt haben und die auf die besonderen US-amerikanischen Anforderungen des Profi-Sports (z. B. Unterbrechungen des Spiels fĂŒr TV-Werbeeinblendungen) ausgerichtet sind. Bei internationalen Turnieren (z. B. Olympischen Spielen), die unter der Kontrolle der FIBA ausgerichtet werden, mĂŒssen sich alle NBA-Profis auf die FIBA-Regeln umstellen.

  • 1895: Die Freiwurf-Linie wurde offiziell auf 4,6 m vom Korb gesetzt. Davor war die Freiwurf-Linie oft auf 6,1 m vom Korb gesetzt.
  • 1896: Ein Treffer wurde von drei auf zwei Punkte heruntergesetzt. FreiwĂŒrfe wurden von drei auf einen Punkt heruntergesetzt.
  • 1911: Spieler wurden nach ihrem vierten Foul disqualifiziert.
  • 1914: Die Unterseite des Netzes wurde geöffnet, dadurch konnte der Ball durchfallen.
  • 1922: Das Rennen mit dem Ball ohne zu dribbeln (travelling) fĂŒhrte dazu, dass die gegnerische Mannschaft den Ball bekommt.
  • 1924: Der gefoulte Spieler musste selbst den Freiwurf ausfĂŒhren. Davor war es so, dass jede Mannschaft einen Freiwurfspezialisten hatte, der FreiwĂŒrfe warf.
  • 1931: Die GrĂ¶ĂŸe des Basketballs wurde von 813 auf 787 mm (Umfang) reduziert.
  • 1935: Die GrĂ¶ĂŸe des Basketballs wurde ein weiteres Mal reduziert (zwischen 749 und 768 mm).
  • 1936: Der offensive Spieler durfte ab sofort nicht lĂ€nger als drei Sekunden (mit und ohne Ball) vor der Freiwurf-Linie stehen.
  • 1945: FĂŒnf persönliche Fouls fĂŒhren zum Ausschluss des Spielers. Das unbegrenzte Einsetzen der Ersatzspieler wurde eingefĂŒhrt.
  • 1948: Die EinfĂŒhrung der Drei-Sekunden-Regel durch die FIBA, auf der Konferenz in London [8].
  • 1949: Den Coaches wurde es erlaubt, wĂ€hrend der Timeouts mit den Spielern zu reden.
  • 1956: EinfĂŒhrung der 30-Sekunden-Regel durch die FIBA.
  • 1957: Die Freiwurf-Linie wurde offiziell auf 4,6 Meter vom Brett gesetzt.
  • 1984: Die FIBA fĂŒhrt die Drei-Punkte-Linie (Entfernung 6,25 m) ein.
  • 1985–1986: Die NCAA setzte die Angriffszeit auf 45 Sekunden fest.
  • 1993–1994: Die Angriffszeit wurde von 45 auf 30 Sekunden verringert.
  • 1994: Abschaffung der 1-und-1-Regel bei Mannschaftsfouls. Es werden immer zwei FreiwĂŒrfe zugesprochen.
  • 2000: Die Angriffszeit wurde von 30 auf 24 Sekunden verringert.
  • 2002: Der wechselnde Ballbesitz wurde anstelle von SprungbĂ€llen eingefĂŒhrt.
  • 2008: Sonderregel fĂŒr 24 Sekunden, sowie Änderung der RĂŒckspielregel (beides FIBA)

Unterschiede in den Spielregeln zwischen FIBA und anderen Ligen

Neben den Ligen, die nach den internationalen FIBA-Regeln [7] spielen, gibt es vor allem in der nordamerikanischen Liga leicht abweichende Regeln. Diese Abweichungen resultierten meist aus dem Grund, das Spiel attraktiver fĂŒr die Zuschauer zu gestalten oder sind historisch gewachsen.

Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Regelabweichungen der wichtigsten nordamerikanischen Ligen zu den FIBA-Regeln:

FIBA[7] NBA[9] WNBA[10] NCAA[11]
3-Punkte-Linie (vom Mittelpunkt des Rings) 6,25 m bzw.
6,75 m Bogen /
6,60 m Gerade
7,24 m (23 ft 9 in) Bogen /
6,70 m (22 ft) Gerade
6,25 m 6,02 m (19 ft 9 in)
Freiwurflinie (vom Mittelpunkt des Rings) 4,225 m 4,191 m (13 ft 9 in) 3,96 m 3,96 m
Spielzeit 4×10 min 4×12 min 4×10 min 2×20 min
Zeit fĂŒr einen Angriff 24 s 24 s 24 s 35 s (MĂ€nner)
30 s (Frauen)
SpielfeldgrĂ¶ĂŸe 28 m × 15 m 28,65 m × 15,24 m (94 ft × 50 ft) 28 m × 15 m 25,6 m × 15,24 m
Umfang des Balles 75–78 cm 75 cm 72,4–73,2 cm 75–76,2 cm (MĂ€nner)
72,4–73,62 cm (Frauen)
Gewicht des Balles 567–650 g 625 g 510–565 g 565–625 g (MĂ€nner)
510–565 g (Frauen)

Die FIBA strebt weltweit einheitliche Regeln an. Dies soll schrittweise geschehen. Dazu hat sie am 25. Mai 2008 unter anderem folgende RegelÀnderungen[12] beschlossen:

GĂŒltig ab 1. Oktober 2008:

  1. Es dĂŒrfen keine sichtbaren T-Shirts mehr unter der Spielbekleidung getragen werden.
  2. StĂŒrzt ein Spieler und rutscht dann mit Ball ĂŒber den Boden, ist dies kein Regelverstoß.
  3. Der Ball ist bei einem Dribbling erst dann im Vorfeld, wenn sowohl Ball als auch beide FĂŒĂŸe des Dribbelnden Kontakt mit dem Vorfeld haben.
  4. Es gilt nicht als RĂŒckspiel, wenn ein Spieler im Vorfeld abspringt, im Flug neue Mannschaftsballkontrolle erlangt und danach im RĂŒckfeld aufkommt.
  5. Es gilt als Stören des Balles, wenn ein Spieler von unten durch den Ring greift und den Ball berĂŒhrt.
  6. Ein unsportliches Foul liegt vor, wenn ein Verteidiger von hinten oder seitlich einen Kontakt mit dem Gegner verursacht, der ansonsten bei einem Schnellangriff freien Weg zum Korb hÀtte.
  7. Ein technisches Foul kann gepfiffen werden, wenn ein Spieler heftig seinen Ellbogen schwingt, ohne den Gegenspieler zu berĂŒhren.

Die folgenden Regeln sind bei internationalen Wettbewerben der FIBA ab 1. Oktober 2010 und bei den höchsten Wettbewerben der nationalen FIBA-VerbĂ€nde ab 1. Oktober 2012 gĂŒltig[12]:

  1. Die Drei-Punkt-Linie wird von 6,25 m um 50 cm auf 6,75 m verlegt.
  2. Die Zone wird rechteckig und nicht mehr trapezförmig markiert.
  3. Als ErgĂ€nzung zur 24-Sekunden-Regel gibt es die 14-Sekunden-Regel der FIBA. Diese bezieht sich ausschließlich auf Einwurfsituationen in der gegnerischen HĂ€lfte (Vorfeld) (wie zum Beispiel nach einem Foul der verteidigenden Mannschaft oder nach „absichtlichen Spielen des Balles mit dem Fuß“). Sofern zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung noch 13 oder weniger Sekunden fĂŒr den Angriff auf den Korb laut 24-Sekunden-Regel zur VerfĂŒgung stehen, verbleibt der angreifenden Mannschaft noch 14 Sekunden fĂŒr den Angriff auf den Korb (24-Sekunden-Uhr wird auf 14 Sekunden, anstatt 24 Sekunden gestellt). Diese Regel gilt allerdings nicht bei Situationen wie Aus.

Verteidigung

Der Spieler Oscar Torres blockt den Ball des Gegners.
→ Hauptartikel: Verteidigung (Basketball)

Auf das System der Verteidigung (engl. defense) bezogen unterscheidet man grundsĂ€tzlich die Zonen- von der Mannverteidigung. Bei der Zonenverteidigung handelt es sich um eine Raumdeckung. Vereinfacht gesagt hat dabei jeder Verteidiger ein bestimmtes Gebiet (z. B. vorne rechts) zu verteidigen. Vorteil ist ein sehr kompaktes Zentrum. Es wird deshalb fĂŒr den Gegner schwieriger, Punkte in der NĂ€he des Korbes zu erzielen. Nachteilig ist die Verteidigung von FernwĂŒrfen (z. B. Dreier). Außerdem kann der Gegner durch geschicktes Überlagern versuchen, auf einer Seite gezielt eine Überzahlsituation herbeizufĂŒhren.

Bei der Mannverteidigung ist jedem Angreifer ein Verteidiger zugeordnet. DemgemĂ€ĂŸ wird ein freier Wurf von draußen schwieriger. Allerdings ist das Zentrum nicht voller Verteidiger, was den Zug zum Korb einfacher macht.

Schließlich gibt es noch Mischformen, die allerdings eher selten praktiziert werden. So könnte man bspw. mit vier Mann eine Zone spielen, wĂ€hrend einer den gegnerischen Aufbauspieler Mann zu Mann verteidigt. Das bietet sich an, wenn der Gegner einen ĂŒberragenden Spieler besitzt.

Angriff

Im Angriff (engl. offense) gibt es zahlreiche Varianten. Oft werden sogenannte Systeme gespielt. Dabei handelt es sich um Varianten eines eingespielten Spielzugs, in dem jeder Angreifer einen bestimmten Laufweg hat. Ziel ist es durch das Stellen von Blocks usw. einem Spieler einen freien Wurf zu ermöglichen.

Gegen eine Zonenverteidigung wird die angreifende Mannschaft versuchen, eine Überzahlsituation auf einer Seite zu schaffen. Oder sie versucht viele Verteidiger auf eine Seite zu locken, um einen freien Spieler auf der anderen Seite zu erhalten.

Gegen eine Mannverteidigung kann der Angreifer versuchen, sich möglichst von dem ballfĂŒhrenden Spieler fernzuhalten. So bindet er seinen eigenen Verteidiger und ermöglicht dem BallfĂŒhrenden eine 1-gegen-1-Situation.

Ein Beispiel ist die „Isolation“, wobei der BallfĂŒhrer den Spielzug ansagt und alle Mitspieler ihren Mann nach außen drĂ€ngen, sodass der ballfĂŒhrende Spieler nur gegen seinen direkten Gegenspieler („eins gegen eins“) zum Korb ziehen kann.

Begriffe

  • Assist: Passvorlage zu einem Spieler, der diesen Ball erfolgreich in den Korb wirft; hierbei wird immer die Anzahl der Assists jedes Spielers in Statistiken vermerkt.
  • Crossover: Dribbel-Bewegung, die mit einem Kreuzschritt und einem Handwechsel gleichzeitig beginnt
  • Double-double: Ein Spieler hat am Ende eines Spieles in zwei statistischen Kategorien (z. B. Vorlagen und Rebounds) einen zweistelligen Wert.
  • Triple-double: Ein Spieler hat am Ende eines Spieles in drei statistischen Kategorien (z. B. Vorlagen, Rebounds und Punkte) einen zweistelligen Wert.
  • Dunking: Wenn ein Spieler den Basketball mit einer Hand oder zwei HĂ€nden von oben durch den Ring drĂŒckt, wird dies als „Dunken“ bezeichnet. In der NBA wurde der Slam Dunk Contest eingefĂŒhrt, bei dem ausgewĂ€hlte Spieler in artistischer Weise den Ball in den Korb „dunken“ (Auf Deutsch wird das als „Stopfen“ bezeichnet).
  • Korbleger: im englischen lay up genannt, eine der Wurfarten im Basketball
  • Rebound: Ein Rebound besteht darin, dass ein Abpraller des Balles von einem Verteidiger (defensiver Rebound) oder Angreifer (offensiver Rebound) gefangen wird; die Anzahl der Rebounds wird in Statistiken vermerkt.
  • Steal: Wenn ein Spieler seinem Gegner den Ball wegnimmt, wird dies als „Steal“ bezeichnet.
  • Turnover: Ballverlust jeglicher Art z. B. durch einen Schrittfehler oder Fehlpass.
  • 3-Punkt-Spiel: Wenn ein Spieler wĂ€hrend eines erfolgreichen 2-Punkte-Korbwurfes gefoult wird und anschließend den Bonus-Freiwurf verwandelt, spricht man von einem 3-Punkt-Spiel (zwei Punkte fĂŒr den Korb + ein Punkt fĂŒr den Freiwurf).
  • 4-Punkt-Spiel: Wenn ein Spieler wĂ€hrend eines erfolgreichen 3-Punkte-Korbwurfes gefoult wird und anschließend den Bonus-Freiwurf verwandelt, spricht man von einem 4-Punkt-Spiel (drei Punkte fĂŒr den Korb + ein Punkt fĂŒr den Freiwurf).
  • Spielmacher (engl. playmaker): der Point Guard einer Mannschaft wird als Spielmacher oder Aufbauspieler bezeichnet.
  • Zone: Der markierte Bereich, der sich direkt unter dem Korb bis zur Freiwurflinie erstreckt. Die Zone wird auch paint (weil sie in der Regel farblich markiert ist) oder key genannt (weil ihre Form von oben betrachtet wie ein SchlĂŒssel aussah, bis sie in den 1960ern verbreitert wurde).
  • Fast break: Ein Schnellangriff (dem Tempogegenstoß des Handballs Ă€hnlich), der sich durch einen schnellen Ballvortrag und schnellen Abschluss (Wurf auf den Korb) auszeichnet.

VerbÀnde und Ligen

FIBA

Der Weltbasketballverband wurde am 18. Juni 1932 in Genf unter dem Namen „FIBA“ (FĂ©dĂ©ration Internationale de Basketball Amateur) gegrĂŒndet. Die GrĂŒndungsmitglieder waren Argentinien, Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, RumĂ€nien, Schweiz und Tschechoslowakei; seit 2002 hatte die FIBA ihren Sitz in Genf.

Zwei Jahre zuvor wurde die Sportart „Basketball“ offiziell von dem Internationalen Olympischen Komitee anerkannt. Seit dem Jahr 1950 findet in einem zeitlichen Abstand von vier Jahren ein FIBA-Turnier fĂŒr MĂ€nner statt. Im Jahr 1953 wurde dieses Event auch fĂŒr Frauen eingefĂŒhrt.

Im Jahr 1989 hat der Weltbasketballverband die Freigabe fĂŒr professionelle Spieler erteilt. Seither vertreten internationale Basketballspieler wie Dwyane Wade oder Tim Duncan ihre Nationalmannschaft bei den Olympischen Sommerspielen.

Ligen

NBA-Teams, Conferences und Divisions

Die erste offizielle Basketballliga wurde von drei Konzernen (General Electric, Firestone, Goodyear) im Jahr 1937 unter dem Namen „National Basketball League“ (kurz. NBL) gegrĂŒndet. Diese Liga wurde im Jahr 1949 aufgelöst und in die „National Basketball Association“ (kurz. NBA) umbenannt. Doch zuvor spielten bekannte Spieler wie Bob Davies noch in der „Basketball Association of America“ (kurz. BAA). Diese Liga brachte im GrĂŒndungsjahr 1946 viele neue Arenen sowie einen höheren Bekanntheitsgrad.

Die NBA ist zurzeit die populĂ€rste Basketball-Profiliga der Welt. Dreißig Mannschaften aus insgesamt sechs Divisions (Atlantic, Central, Southeast, Northwest, Pacific, Southwest) spielen in der regulĂ€ren Saison (Regular Season) um den Einzug in die Playoffs. In den Playoffs treten die jeweils acht besten Mannschaften der Western und Eastern Conference in einem K.-o.-System gegeneinander an (siehe National Basketball Association).

Aufgrund der wachsenden PopularitĂ€t des Frauen-Basketballs wurde am 24. April 1996 die Women’s National Basketball Association (kurz. WNBA) gegrĂŒndet.

Weitere VerbÀnde

Sitz des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ist Hagen (Westfalen). Der PrÀsident des DBB ist seit dem Jahr 2006 Ingo Weiss.

In den BundeslÀndern bestehen eigene LandesverbÀnde:

  • Basketball-Verband Baden-WĂŒrttemberg e. V.
  • Bayerischer Basketball-Verband e. V.
  • Berliner Basketball-Verband e. V.
  • Brandenburgischer Basketball-Verband e. V.
  • Bremer Basketball-Verband e. V.
  • Hamburger Basketball-Verband e. V.
  • Hessischer Basketball-Verband e. V.
  • Basketball-Verband Mecklenb./Vorpomm. e. V.
  • NiedersĂ€chsischer Basketball-Verband e. V.
  • Basketball-Verband Rheinland-Pfalz e. V.
  • Basketball-Verband Saarland e. V.
  • Basketballverband Sachsen e. V.
  • Basketball-Verband Sachsen-Anhalt e. V.
  • Basketball-Verband Schleswig-Holstein e. V.
  • ThĂŒringer Basketball-Verband e. V.
  • Westdeutscher Basketball-Verband e. V.

Die LandesverbĂ€nde können je nach GrĂ¶ĂŸe in Bezirke und Kreise gegliedert sein.

Varianten

Streetball

→ Hauptartikel: Streetball

Das so genannte Streetball ist eine Abwandlung des Basketballs. Es erfreut sich seit den 1990er Jahren als Freizeitsportart immer grĂ¶ĂŸerer Beliebtheit. Im Unterschied zum klassischen Basketball wird hier meistens drei gegen drei auf nur einen Korb gespielt und es findet im Freien statt, wobei sich die Regeln zusĂ€tzlich noch vom „normalen“ Basketball unterscheiden. Aufgrund der geringeren Zahl an Spielern pro Mannschaft liegt ein höheres Gewicht auf den direkten ZweikĂ€mpfen und damit den FĂ€higkeiten in der Ballbehandlung.

Einradbasketball

→ Hauptartikel: Einradbasketball

Der Einradbasketball wird vor allem bei Wettbewerben der „International Unicycling Federation“ (kurz IUF) gespielt. Die Teilnehmer mĂŒssen den Basketball auf ihrem Einrad so oft wie möglich in den gegnerischen Korb werfen. In dieser Variante werden die gleichen Regeln verwendet wie beim normalen Basketball.

Rollstuhlbasketball

→ Hauptartikel: Rollstuhlbasketball
Israelische Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft

Der Rollstuhlbasketball wurde im Jahr 1946 in den USA erfunden, da einige Basketballspieler ihren Sport trotz Kriegsverletzungen betreiben wollten. Die International Wheelchair Basketball Federation ist der internationale Dachverband. Rollstuhlbasketball zÀhlt seit den Paralympics 1960 in Rom zu den paralympischen Sportarten. Die deutschen Rollstuhlbasketballer sind im Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) organisiert.

Beachbasketball

→ Hauptartikel: Beachbasketball

Das zunÀchst in den USA als Trainingsvariante des Basketballs entwickelte Beachbasketball erfreut sich seit einigen Jahren einer wachsenden PopularitÀt. Dabei wird in Deutschland anders als in den USA auf zwei Körbe in einem verkleinerten Spielfeld gespielt. Die Deutsche Meisterschaft im Beachbasketball wird jÀhrlich in Cuxhaven ausgetragen.

Weitere

Weitere Varianten und Abwandlungen des Basketballs sind: Korbball, Korfball, Mini-Basketball, Netball, Show-Basketball, Wasser-Basketball, Slamball

Basketball in den Medien

Film

Der erste Film mit einer Basketball-Thematik erschien im Jahr 1979 unter dem Titel „The Fish That Saved Pittsburgh“. In dieser Komödie spielten sehr bekannte Basketballspieler wie Julius Erving oder Kareem Abdul-Jabbar die Hauptrollen. Im Jahr 1987 wurde der Film „Freiwurf“ (eng. hoosiers) in den Kinos veröffentlicht. In diesem Sportdrama spielten bekannte Schauspieler wie Gene Hackman, Barbara Hershey oder Dennis Hopper die Hauptrolle. Der Film handelt von einer hoffnungslosen High School Mannschaft, die sich durch die Hilfe von Coach Norman Dale (gespielt von Gene Hackman) zu einem Titelfavoriten entwickeln. Der Film wurde von der Presse positiv aufgenommen und war in zwei Kategorien fĂŒr den Oscar nominiert.

Durch den großen Erfolg der amerikanischen Basketballmannschaft bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona und die Siegesserie von Basketballlegende Michael Jordan mit den Chicago Bulls entstand in den 1990er Jahren ein Boom an Filmen mit Basketball-Thematik. Im Jahr 1992 erschien die Filmkomödie „Weiße Jungs bringen’s nicht“, mit den Schauspielern Wesley Snipes und Woody Harrelson in der Hauptrolle, in den Kinos.

Zwei Jahre spĂ€ter werden zwei weitere Filme und eine Dokumentation mit einer Basketballthematik in den Kinos veröffentlicht. In dem Filmdrama „Above the Rim – Nahe dem Abgrund“ spielt Tupac Shakur die Rolle des skrupellosen GanganfĂŒhrers Birdie, der den hoffnungsvollen jungen Spieler Kyle in seiner Mannschaft haben will. In dem Film „Blue Chips“ geht es um den Coach Pete Bell (gespielt von Nick Nolte) und seine Basketball-Mannschaft, die durch das Brechen der Regeln zur Siegermannschaft aufsteigen wollen. Die Basketballspieler Bob Cousy und Shaquille O’Neal spielten in diesem Film eine Nebenrolle.

Der Dokumentarfilm „Hoop Dreams“ befasst sich mit zwei afroamerikanischen Jungen, die aus ihrem schlechten Leben in dem Ghetto fliehen wollen, um professionelle Basketballspieler zu werden. Diese Dokumentation wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und war im Jahr 1995 fĂŒr den Oscar nominiert. Mitte der Neunziger Jahre erschienen weitere bekannte Basketball-Filme wie die Komödie „Eddie“ oder der Animationsfilm „Space Jam“. Im Jahr 1998 veröffentlichte der Regisseur David Zucker die Filmkomödie „Die Sportskanonen“. In diesem Film erfinden die Freunde Joe Cooper und Doug Remer die Sportart „Baseketball“, eine Mischung aus Baseball und Basketball.

Eine große PopularitĂ€t unter Basketball-Fans erzielte der Film „Spiel des Lebens“. Der Film wurde von dem Regisseur Spike Lee gedreht und mit namhaften Schauspielern wie Denzel Washington oder Milla Jovovich belegt. Im Jahr 2005 kam der Film „Coach Carter“ in die deutschen Kinos, der auf einer wahren Begebenheit beruht.

Videospiel

Ein „redemption“ Arcade-Spiel

Im Jahr 1979 wurde das erste Basketballvideospiel fĂŒr den Atari veröffentlicht. Das Spiel konnte man damals mit einem sogenannten Trackball gegen den Computer oder einen anderen Mitspieler spielen. Im Jahr 1989 wurde von dem Spieleentwickler Electronic Arts eine Serie gegrĂŒndet, die zwei verschiedene Mannschaften gegenĂŒberstellt. Der erste Teil dieser Serie erschien unter dem Titel „Lakers versus Celtics“ auf dem PC und Sega Mega Drive. In diesem Spiel konnte man erstmals NBA-Stars wie Larry Bird, Kareem Abdul-Jabbar oder Magic Johnson spielen. Durch den großen Erfolg ermutigt, veröffentlichte Electronic Arts im Jahr 1991 den Nachfolger „Bulls versus Lakers and the NBA Playoffs“. Das Sportspiel besaß 16 Originalmannschaften der Playoffs aus der vorherigen Saison und konnte mit einem weiteren Mitspieler gespielt werden.

Ein Jahr spĂ€ter kam das Spiel „Team USA Basketball“ auf den weltweiten Markt. Der Spieler konnte aus insgesamt vierzehn Internationalen Mannschaften (u. a. Australien, Angola, China) eine aussuchen und mit dieser gegen andere Mannschaften antreten. Im folgenden Jahr veröffentlichte der Spieleentwickler Midway das sehr beliebte und erfolgreiche Basketballspiel NBA Jam. Das Spielprinzip unterschied sich sehr von den anderen Basketballspielen, die auf eine realistische Spielweise setzten.

Im Jahr 1995 veröffentlichte der Spieleentwickler Electronic Arts den ersten Teil der NBA-Live-Serie fĂŒr das Super Nintendo, Sega Mega Drive und den PC. Die Serie bot Originallizenzen der NBA und eine auf die Systeme angepasste Grafikengine. Innerhalb der nĂ€chsten Jahre entwickelte sich „NBA Live“ zu einer der beliebtesten Basketball-Videospielreihe der Welt. Neben der NBA-Live-Reihe veröffentlicht EA Sports auch „NBA Street“. Diese Reihe bietet neben den Originallizenzen eine unrealistische Spielweise, die sehr an die NBA-Jam-Serie erinnert. Nach der 2009 erschienenen Version NBA Live 10 wurde die Serie eingestellt und EA begann die Entwicklung einer neuen Basketballsimulation die NBA Elite heißen sollte. Nach mehreren Verschiebungen des Veröffentlichungstermins wurde die Entwicklung komplett eingestellt, so dass es fĂŒr die Saison 2010/11 keine Version von EA gab.

Seit 2005 gibt es eine weitere Spielserie, welche von 2K Games produziert wird. Sie nennt sich NBA2K und entwickelte sich seit dem Start zum grĂ¶ĂŸten Konkurrenten der EA-Sports Serie. Neben einer realitischen Simulation bietet das Spiel auch alle Lizenzen der NBA sowie einen Modus der es den Benutzer ermöglicht einen eigenen Profispieler zu erstellen. Die neuste Version heißt NBA 2K11.

Basketball verschiedener LĂ€nder

Basketball Pictogram

Siehe auch

Wiktionary Wiktionary: Basketball â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Basketball â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 Portal:Basketball – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Basketball

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ FIBA: Presentation: Quick facts, abgerufen am 25. Juli 2010
  2. ↑ Biografie zu Senda Berenson Abbott (englisch)
  3. ↑ Pittsburghlive.com: nachzulesen unter der Überschrift „Basketball History Impact“.
  4. ↑ Zitat von Barney Sedran in: John Hareas: 100 Jahre Basketball. Bielefeld 2005, S. 19 unter dem Punkt Die KĂ€fige.
  5. ↑ Hermann Niebuhr und der VfL 1848 Bad Kreuznach
  6. ↑ a b c DBB Rulesletter 1/2008
  7. ↑ a b c Offizielle Regeln der FIBA
  8. ↑ a b Interpretation der Offiziellen Basketball Regeln 2000 (Artikel 36: 3-Sekunden-Regel)
  9. ↑ Offizielle Regelbuch der NBA
  10. ↑ Offizielle Regelbuch der WNBA
  11. ↑ Offizielle Regelbuch der NCAA
  12. ↑ a b Mitteilung des Österreichischen Basketballverbandes

Wikimedia Foundation.

Synonyme:

Schlagen Sie auch in anderen WörterbĂŒchern nach:

  • Basketball — Basketball 
   Deutsch Wörterbuch

  • Basketball — Bas ket*ball , n. 1. A ball game, usually played indoors in an area called the basketball court, in which two opposing teams of five players each contest with each other to toss a large inflated ball (the basketball) into opposite goals (baskets) 
   The Collaborative International Dictionary of English

  • Basketball — blev opfundet af James Nairsmith i Canada i 1891. I 1936 blev basketball olympisk disciplin. I 1947 blev Dansk Basketball Forbund (DBBF) dannet 
   Danske encyklopĂŠdi

  • Basketball — Basketball: Der Name des Mannschaftsspiels, das um 1920 von Amerika nach Europa gelangte und nach der Olympiade von 1936 in Deutschland an Bedeutung gewann, ist aus engl. basketball entlehnt, einer Zusammensetzung aus engl. basket »Korb« und ball 
   Das Herkunftswörterbuch

  • basketball — (n.) 1892, American English, from BASKET (Cf. basket) + BALL (Cf. ball) (n.1). The game was invented 1891 by James A. Naismith (1861 1939), physical education instructor in Springfield, Massachusetts, U.S 
   Etymology dictionary

  • basketball — [n] team sport ball, B ball*, brownball*, hoops*; concept 363 
   New thesaurus

  • basketball — â–ș NOUN â–Ș a team game in which goals are scored by throwing a ball through a netted hoop fixed at each end of the court 
   English terms dictionary

  • basketball — ☆ basketball [basâ€ČkitbĂŽl΄, bĂ€sâ€ČkitbĂŽl΄ ] n. [invented & named (1891) by James A. Naismith (1861 1939) at Y.M.C.A. College, Springfield, Mass.] 1. a game played by two opposing teams of usually five players on a rectangular, often wooden, court… 
   English World dictionary

  • Basketball — This article is about the sport. For the ball used in the sport, see Basketball (ball). For other uses, see Basketball (disambiguation). Basketball 
   Wikipedia

  • basketball — /bas kit bawl , bah skit /, n. 1. a game played by two teams of usually five players each on a rectangular court having a raised basket or goal at each end, points being scored by tossing the ball through the opponent s basket. 2. the round,… 
   Universalium


Share the article and excerpts

Direct link

 Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.