Verona

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Verona
Verona
Wappen
Verona (Italien)
Verona
Staat: Italien
Region: Venetien
Provinz: Verona (VR)
Lokale Bezeichnung: Verona
Koordinaten: 45¬į 26‚Ä≤ N, 10¬į 59‚Ä≤ O45.43333333333310.98333333333359Koordinaten: 45¬į 26‚Ä≤ 0‚Ä≥ N, 10¬į 59‚Ä≤ 0‚Ä≥ O
H√∂he: 59 m s.l.m.
Fläche: 206,63 km²
Einwohner: 263.964 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.277 Einw./km²
Postleitzahl: 37100
Vorwahl: 045
ISTAT-Nummer: 023091
Demonym: Veronesi
Schutzpatron: San Zeno
Website: Verona

Verona (veraltet deutsch: Bern, Dietrichsbern oder Welschbern, zimbrisch: Bearn) ist eine Stadt im Veneto in Norditalien. Sie hat 263.964 Einwohner (Stand 31. Dezember 2010) und ist Hauptstadt der Provinz Verona. Verona liegt an der Etsch etwa 59 m √ľber dem Meeresspiegel am Austritt der so genannten Brenner-Linie in die Poebene. Seit 2000 geh√∂rt die Altstadt von Verona zum Weltkulturerbe.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Verona war in vorchristlicher Zeit eine Gr√ľndung der R√§ter und Euganeer, wurde um 550 v. Chr. vom gallischen Stamm der Cenomanen erobert und war erst ab 89 v. Chr. r√∂mische Kolonie. Das gut erhaltene Amphitheater - die Arena - entstand erst mehr als ein Jahrhundert sp√§ter.

Amphitheater von Verona in der Dämmerung

Erst als Kolonie des Kaisers Augustus wurde Verona eine gro√üe Stadt. Decius schlug hier 249 den Kaiser Philippus Arabs, Konstantin 312 den Pompejanus (Schlacht von Verona). 403 gelang Stilicho hier ein Sieg √ľber Alarich (Schlacht bei Verona). Attila pl√ľnderte und verw√ľstete 452 die Stadt. Dann war sie neben Pavia und Ravenna Residenz des Ostgotenk√∂nigs Theoderich, der hier 489 den Odoaker besiegt hatte und in der Sage Dietrich von Bern hei√üt.

Im 5. und 6. Jahrhundert war Verona nicht nur Residenz der Ostgoten, sondern auch f√ľr den Langobardenk√∂nig Alboin, bis es an das fr√§nkische Reich kam. Ab 952 geh√∂rte Verona zur Markgrafschaft Verona und damit zum Herzogtum Bayern und bzw. (ab 976) zu K√§rnten. Erst zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde Verona selbst√§ndig und besa√ü eigene Stadtrechte. 1184 fand das Konzil von Verona statt.

Im Kampf gegen Kaiser Friedrich I. stand Verona mit an der Spitze des Lombardischen St√§dtebundes. Darauf wurde es durch die Parteik√§mpfe der Adelsparteien, der Montecchi (Ghibellinen) und der San Bonifazios (Guelfen), ersch√ľttert. Zu Anfang des 13. Jahrhunderts bem√§chtigten sich die Ezzelini, die Besch√ľtzer der Montecchi, der Stadt. Nach dem Tod Ezzelinos da Romano (1259) w√§hlten die Veroneser 1260 Mastino I. della Scala zum Oberhaupt (Podest√†), dessen Familie 127 Jahre lang herrschte und unter Cangrande I. della Scala ihre h√∂chste Macht und Bl√ľte erreichte.

1387 kam Verona unter Mailands, 1405 unter Venedigs Herrschaft. Nach dem Ende der Republik Venedig ging Verona im Frieden von Campo Formio 1797 an √Ėsterreich; der vorherige, antifranz√∂sische Aufstand der Veroneser zu Ostern wurde blutig niedergeschlagen. Unter √∂sterreichischer Herrschaft war die Stadt Teil des oberitalienischen Festungsvierecks (it.: Quadrilatero), das 1815 zur Verteidigung der √∂sterreichischen Besitzt√ľmer in Italien in den Orten Peschiera, Mantova (Mantua), Legnago und Verona errichtet wurde. Der Ausbau wurde zwischen 1833 und 1866 von √∂sterreichischen Pionieren nach Pl√§nen des Ingenieurgenerals Franz Scholl vorgenommen. 1866 kam Verona als Ergebnis des Deutschen Kriegs zum K√∂nigreich Italien.

Heute ist die Stadt durch die N√§he zum Gardasee und zu Venedig ein beliebtes Ausflugsziel f√ľr Touristen und wirtschaftliches Zentrum der Region Venetien. 2000 wurde die Altstadt von Verona in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Römisches Verona

Panorama des Amphitheaters
Panorama des Amphitheaters

Von der Bedeutung Veronas als politischem und wirtschaftlichem Zentrum zeugen heute noch etliche Monumente, angefangen von der Arena bis zum Römischen Theater, vom Gavi-Bogen bis zum Stadttor Porta Borsari, von dem Grabungsgebiet der Porta Leoni bis zu den Scavi Scaligeri.

Arena

Das Innere der Arena w√§hrend einer Auff√ľhrung
Arco dei Gavi
Porta dei Borsari

Das gut erhaltene und in das heutige Stadtbild mit einbezogene Amphitheater (Arena) wurde wahrscheinlich unter Antoninus um 50 n. Chr. erbaut. Es entstand zur gleichen Zeit wie das Kolosseum in Rom und ist somit eines der fr√ľhesten Beispiele f√ľr ein von den R√∂mern fortentwickeltes, in Form eines geschlossenen Ovals angelegtes Amphitheater. Das Bauwerk ist 152 m lang, 123 m breit und hat einen Umfang von 435 m. Die klassisch gegliederte Fassade besteht aus zweigeschossigen Arkadenb√∂gen; man muss sich das Original jedoch mit einer zus√§tzlichen Au√üenmauer aus rosafarbenem Marmor vorstellen. Das Innere der Arena besteht aus 45 Sitzreihen, welche 45 cm hoch und 45 cm tief sind, mit etwa 22.000 Pl√§tzen. Im Sommer finden in der Arena die ber√ľhmten Opernfestspiele statt.

Umgeben ist die Arena von der Piazza Bra mit dem 1730 angelegten, gepflasterten Listone. Der breite B√ľrgersteig mit vielen Restaurants verl√§uft vor den Fassaden der Palazzi auf der Westseite des Platzes.

Arco dei Gavi

Auf dem Weg vom Ponte Scaligeri in die Stadt kommt man als erstes am Arco dei Gavi vorbei. Der r√∂mische Triumphbogen stammt aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. 1805 rissen die Franzosen das Monument ab. Die Tr√ľmmer wurden erst 1932 wiederentdeckt und nach einer Aufrisszeichnung neu zusammengef√ľgt.

Porta dei Borsari

Andere Baudenkm√§ler aus dem Altertum sind die ehemaligen Stadttore Porta dei Borsari und Porta dei Leoni sowie die √úberreste eines r√∂mischen Theaters. Die dreigeschossige, monumental gestaltete Porta Borsari, sie √∂ffnete sich einst f√ľr die R√∂merstra√üe Via Postumia, wurde 265 n. Chr. unter Kaiser Gallienus erbaut und ist nach dem Amphitheater das am besten erhaltene r√∂mische Monument.

Mittelalterliches Zentrum

Castelvecchio und Ponte Scaligero

Das 1354 - 1356 von Cangrande II. della Scala erbaute Castelvecchio der Herren della Scala an der Etsch und die mit Zinnen bekr√∂nte Festungsbr√ľcke sind architektonische Meisterwerke. Zweck des Kastells und der Ponte Scaligero war es, den Fluchtweg der Scaliger zum anderen Ufer der Etsch zu sichern. Die dreib√∂gige Ponte Scaligero war zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung 1356 mit einer Hauptspannweite von knapp 49 m die gr√∂√üte Segmentbogenbr√ľcke der Welt. Die Burg beherbergt heute ein Museum mit Werken der Veroneser Malerei und Skulpturen aus dem Mittelalter.

Am Corso Cavour, zwischen dem Castelvecchio und der Porta Borsari, der dann bis zur Porta Nuova Corso Castelvecchio heißt, stehen eine Anzahl sehenswerter Paläste. Im Palazzo Scannagatti (1530 bis 1537) sind das Museo Civico di Storia Naturale und das Naturhistorischen Museum untergebracht.

Piazza delle Erbe

Die Piazza delle Erbe
Blick auf die Piazza delle Erbe vom Torre dei Lamberti aus

Historische Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten umgeben die Piazza delle Erbe, Marktplatz und Versammlungsort der mittelalterlichen Stadtrepublik. An der dem Durchgang zur Piazza dei Signori gegen√ľberliegenden Schmalseite des Platzes stehen der wuchtige, an r√∂mische Barockbauten erinnernde Palazzo Maffei von 1668 und der mittelalterliche Uhrturm Torre del Gardello aus dem 14. Jahrhundert. Davor ragt eine Marmors√§ule mit dem gefl√ľgelten Markusl√∂wen empor. Die mittelalterlichen B√ľrgerh√§user der Casa dei Mazzanti mit ihren Fresken begrenzen den Platz nach Osten. Im Zentrum thront √ľber einem antiken Brunnenbecken die schon bald nach der Errichtung im 14. Jahrhundert zum Symbol der Stadt gek√ľrte "Madonna Verona".

Von der Piazza delle Erbe sind es nur wenige Schritte zum Haus der Julia (Casa di Giulietta) mit dem ber√ľhmtesten Balkon der Literaturgeschichte. F√ľr die Figuren in dem Schauspiel Romeo und Julia von Shakespeare gab es keine historischen Vorbilder und auch keinen Balkon der Julia. Angeblich wurde dieser Balkon von den Veronesern als touristische Attraktion gebaut. Was heute als Haus der Julia zur Besichtigung angeboten wird, ist immerhin der Rest eines gro√üen palastartigen Baues, der im 14. Jahrhundert in der Tat im Besitz der Familie Capuleti war (Montagues und Capulets).

Piazza dei Signori

Piazza dei Signori, Palazzo del Governo und Loggia

Mit befestigten Privatpalästen hatten die Scaliger die Piazza dei Signori mit dem Denkmal Dantes (von Zannoni) umbaut. Kommt man von der Piazza delle Erbe, passiert man den Palazzo dei Giudici. In dem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert walteten die venezianischen Richter einst ihres Amtes. Rechter Hand stehen der romanische Palazzo del Comune von 1194 mit dem 83 m hohen Torre dei Lamberti sowie der Justizpalast von 1365.

Die gegen√ľber liegende Schmalseite der Piazza nimmt der Palazzo del Governo mit seinem Zinnenkranz ein. Wo einst die Scaliger residierten, ist heute die Provinzregierung untergebracht. Direkt neben den d√ľsteren gotischen Pal√§sten der gest√ľrzten Scaliger erbauten die neuen Herren aus Venedig nach der Macht√ľbernahme im 15. Jahrhundert ihre sch√∂ne Renaissance-Loggia Fra Giocondo.

Sakralbauten

Basilica San Zeno Maggiore
Dom

Nahe der Piazza dei Signori befindet sich die kleine Kirche Santa Maria Antica aus dem 8. Jahrhundert. Sie war f√ľr die Scaliger eine Art Hauskirche. Daneben erstreckt sich der Privatfriedhof der Familie mit prunkvollen gotischen Grabm√§lern.

Die Basilica San Zeno Maggiore ist ein romanischer Bau aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Der Turm der Abtei und der Turm der Basilica bilden einen ansprechenden Rahmen f√ľr die Fassade der Kirche, die durch eindrucksvolle Farbgebung, harmonischen Baustil und schlichte Verzierungen besticht. Besonders ansprechend ist die gro√üe Fensterrose √ľber dem Bau- und Skulpturenkomplex im Eingangsbereich.

Inmitten dieser historischer Fassaden steht zur√ľckgesetzt die Kirche San Lorenzo aus dem 11./12. Jahrhundert. Es ist eine romanische Emporenbasilika mit f√ľnf Apsiden, die aus einem karolingischen Vorg√§ngerbau hervorging. Im dreischiffigen Innenraum ist leider nahezu nichts von der urspr√ľnglichen Ausstattung erhalten, da die Kirche im Zweiten Weltkrieg stark zerst√∂rt wurde.

Der Dom Santa Maria Matricolare wurde im Jahre 1187 geweiht und vereint sowohl romanische als auch gotische Bestandteile. Bekannt ist vor allem das Portal von Nicolò mit seinen zeitgenössischen romanischen Steinmetzarbeiten; im Innenraum sind es die Fresken von 1500, das Altargemälde von Tizian und die 1122 bis 1135 erbaute romanischer Taufkapelle.

Taufkirche S. Giovanni in Fonte

Neben der Chorpartie des Doms f√ľhrt eine T√ľr zur Taufkirche S. Giovanni in Fonte. In der dreischiffigen Basilika steht das ber√ľhmte romanische Taufbecken, gehauen aus einem einzigen rosafarbenen Marmormonolith.

San Fermo Maggiore ist eine gotische Kirche mit schöner Holzdecke und romanischer Krypta. Der Bau wurde 1065 von Benediktinermönchen begonnen und im Jahr 1138 vollendet. Die Fassade zeigt sowohl romanische als auch gotische Stilelemente.

Sant'Anastasia

Sant'Anastasia

Die Chiesa di S. Anastasia ist die größte gotische Kirche Veronas. Sie wurde von den Dominikanern um 1290 begonnen und 1481 fertiggestellt. Ihre Fassade blieb unvollendet.

In der R√∂merzeit endete hier die Via Postumia. Der ostgotische K√∂nig Theoderich lie√ü an dieser Stelle zwei kleine Kirchen errichten, die den Heiligen Anastasia und Remigius gewidmet waren. 1261 wurden sie Dominikanerm√∂nchen √ľbergeben, die 1290 beschlossen, eine einzige Kirche zu errichten, die einem ihrer eigenen M√§rtyrer, Petrus von Verona, geweiht war. In der Bev√∂lkerung wurde jedoch der Name S.Anastasia weiter verwendet.

Der von hohen Marmors√§ulen dreischiffig aufgeteilte Innenraum ist reich ausgestaltet. Ein farbiger Fu√üboden und ornamentale Gew√∂lbeausmalungen pr√§gen das Bild. Zu den besonderen Sehensw√ľrdigkeiten geh√∂ren einige Fresken und die Gr√§ber einst popul√§rer Veroneser Pers√∂nlichkeiten. Bekannt sind die Weihwasserbecken am ersten S√§ulenpaar, die von zwei ber√ľhmten Renaissancefiguren, den "due gobbi", getragen werden.

Pisanellos ‚ÄěAufbruch des hl. Georg zum Kampf mit dem Drachen‚Äú

Die Hauptattraktion von Sant‚ÄôAnastasia ist aber ein Fresko, das von Antonio Pisanello von 1433-38 gemalt wurde mit dem Thema ‚ÄěAufbruch des hl. Georg zum Kampf mit dem Drachen‚Äú. Dieses Fresko gilt in der Kunstgeschichte als der H√∂hepunkt und Endpunkt der h√∂fischen Gotik in Oberitalien, bevor die Renaissance die malerischen Ideale ver√§nderte. Hier wird von Pisanello noch ‚Äědas Edel-Verhaltene der Personen [betont], die Pracht von R√ľstung und Gew√§ndern, die geheimnisvoll-fantastischen Prunkfassaden der gotischen Stadt im Hintergrund, das makaberrealistische Detail des Galgens mit seinen Gehenkten √ľber der vornehmen Ratsversammlung - eine idealisierte Zusammenschau von Macht und Herrlichkeit der Welt des gerade untergehenden Mittelalters.‚Äú[2]

Dargestellt ist eine Begebenheiten aus dem Georgsleben. Der hl. Georg schwingt sich in den Sattel, um den Drachen zu bezwingen und die Prinzessin von Trapezunt zu retten. Die Szene ist randvoll mit Motiven aus dem Ritterleben, mit naturalistischen Themen ‚Äď die beiden Gehenkten am Galgen -, mit Landschaftsveduten und architektonischen Elementen. Die Prinzessin ist die Person im Vordergrund.

Typisch f√ľr die h√∂fische Gotik ist, dass nicht der - bereits unz√§hlige Male gestaltete - Augenblick des Kampfes und des Sieges festgehalten ist, sondern der stille Augenblick des Abschieds von der Prinzessin. Interessant ist das Motiv des Pferder√ľckens zwischen den beiden Personen und dem Kopf mit den beiden Ohren dar√ľber: hier haben wir schon in einer eigentlich noch gotischen Malerei eine starke perspektivische Verk√ľrzung und eine Schaffung von Raumtiefe, durchgef√ľhrt an einem der Lieblingsmotive der Fr√ľhrenaissance, dem Pferd.

Museen

H√ľgel S. Pietro mit dem Teatro Romano di Verona, dem Arch√§ologischen Museum im R√∂mischen Theater - dem ehemaligen Kloster des Hl. Hieronymus - und dem Castel San Pietro

Das Museo Lapidario Maffeiano ist eines der √§ltesten arch√§ologischen Museen in Europa. Es wurde in der ersten H√§lfte des 18. Jahrhunderts von dem Veroneser Literaten Scipione Maffei eingerichtet und es zeigt etruskischen, griechische und r√∂mische Fundst√ľcke. Das Museo Archeologico im Teatro Romano beherbergt eine sehenswerte Sammlung an etruskischen und unteritalischen Bronzen sowie Funden aus r√∂mischer Zeit. Wechselnde Fotoausstellungen finden in den Scavi Scaligeri ‚Äď einer unterirdischen Ausgrabungsst√§tte ‚Äď statt. Im Palazzo Forti sind regelm√§√üig wechselnde Ausstellungen zu moderner Kunst zu sehen. Das Museum des Castelvecchio ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen des Veneto. Es zeigt eine Sammlung mittelalterlicher Skulpturen und Bilder.

Weitere Sehensw√ľrdigkeiten

Die Ponte Pietra (100 v. Chr.)
  • Ponte Pietra ‚Äď Br√ľcke aus der R√∂merzeit
  • Santuario della Madonna di Lourdes ‚Äď Kloster hoch √ľber der Stadt
  • Porta dei Leoni ‚Äď Ausgrabungen aus der R√∂merzeit
  • Arche Scaligeri ‚Äď Grab der Scaliger
  • Castel San Pietro ‚Äď Burg oberhalb Veronas
  • Giardino Giusti ‚Äď Garten mit Blick auf Verona

Verkehr

Der Bahnhof Porta Nuova ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt; die Brenner-Linie Bologna‚ÄďInnsbruck kreuzt hier die wichtige Linie Turin‚ÄďMailand‚ÄďVenedig. Dar√ľber hinaus verkehren zwischen Mai und Oktober ab diesem Bahnhof Autoz√ľge nach Hamburg-Altona, D√ľsseldorf Hbf und Berlin-Wannsee.

Verona ist ebenfalls ein Knotenpunkt des italienischen Autobahnnetzes. Die Brennerautobahn A22 kreuzt hier die Europastraße 70.

Außerdem hat Verona einen internationalen Flughafen.

F√ľr den innerst√§dtischen √∂ffentlichen Verkehr steht ein gut ausgebautes Busnetz zur Verf√ľgung.

Sport

Der Fußballverein Hellas Verona spielte in der ersten und zweiten italienischen Liga und gewann in der Saison 1984/1985 die italienische Meisterschaft. In der Saison 2005/06 spielte Verona in der Serie B, stieg aber nach der Relegation ab. Der eigentlich kleinere Verein AC Chievo Verona hingegen spielte bis 2007 in der Serie A und stieg 2008 wieder in diese auf. Beide Mannschaften tragen ihre Heimspiele im Stadio Marcantonio Bentegodi aus, welches mitten in einem Wohngebiet unweit des Hauptbahnhofs liegt.

In den Jahren 1999 und 2004 richtete Verona die Straßenrad-Weltmeisterschaften aus.

Persönlichkeiten

Siehe auch: Kategorie Stadtherren von Verona

Söhne und Töchter der Stadt

Andere Persönlichkeiten

  • Zenon von Verona (‚Ć 371), Bischof von Verona, Heiliger
  • Alboin (vor 526‚Äď572/573), Herzog der Langobarden, starb in Verona
  • Berengar I. (um 840/845‚Äď924), K√∂nig der Langobarden und Kaiser, in Verona ermordet
  • Otto II. (955‚Äď983), Kaiser des Heiligen R√∂mischen Reichs, berief 983 einen Reichstag in Verona ein
  • Otto III. (980‚Äď1002), Kaiser des Heiligen R√∂mischen Reichs, wurde 983 in Verona zum r√∂misch-deutschen K√∂nig gew√§hlt
  • Honorius II. (‚Ć 1072), Gegenpapst, stammte aus veronesischem Adel
  • Lucius III. (1097‚Äď1185), Papst, starb in Verona
  • Urban III. (um 1120‚Äď1187), wurde 1185 in Verona zum Papst gew√§hlt
  • Altichiero da Zevio (um 1330‚Äďum 1390), Maler, wirkte und starb in Verona
  • Simone Cantarini (1612‚Äď1648), Maler, starb in Verona
  • Franz Scholl (1772-1838), Festungsbaumeister in Verona
  • Carlo Steeb (1773‚Äď1836), deutscher Priester und Ordensgr√ľnder in Verona
  • Emilio De Bono (1866‚Äď1944), Politiker und Offizier, in Verona hingerichtet
  • Giovanni Mardersteig (1892‚Äď1977), deutsch-italienischer Verleger und Buchgestalter, wirkte und starb in Verona
  • Gerhard Domagk (1895‚Äď1964), deutscher Bakteriologe, ab 1950 Ehrenb√ľrger von Verona
  • Galeazzo Ciano Graf von Cortellazzo (1903‚Äď1944), faschistischer Au√üenminister, in Verona hingerichtet
  • Sepp Kerschbaumer (1913‚Äď1964), S√ľdtirolaktivist, starb in der Haft in Verona
  • Marianne Alvoni (1964), Schweizer Modedesignerin, Wohnhaft in Worb (Bern / Schweiz) und Verona

Städtepartnerschaften

Städtefreundschaften

Literatur

Blick vom H√ľgel S. Pietro √ľber Verona
  • Giovanni Zalin: Storia di Verona. Caratteri, aspetti, momenti, Vicenza: Neri Pozza, 2001.
  • Luigi Simeoni: Studi su Verona nel medioevo, 3 Bde, Verona 1962.
  • Arturo Sandrini, Pierpaolo Brugnoli: L'architettura a Verona nell' et√† della Serenissima (sec. XV-sec. XVIII), Verona 1988.
  • Arturo Sandrini, Pierpaolo Brugnoli: L'architettura a Verona dal periodo napoleonico all'et√† contemporanea, Verona 1994.
  • Maureen Catherine Miller: The Formation of a Medieval Church. Ecclesiastical Change in Verona, 950-1150, Cornell University Press, 1993.
  • Giorgio Borelli: Chiese e monasteri di Verona, Verona 1980.
  • Andreas Bigelmair: Zeno von Verona, M√ľnster 1904.
  • Stefania Salti, Renata Venturini: La vita di Teodorico, Ravenna 2001.
  • Hans Dieter Huber: Paolo Veronese. Kunst als soziales System. M√ľnchen 2005.
  • Delia Fringesi: Cesare Lombroso. Turin, Einaudi, 2003, ISBN 88-06-13866-9
  • Federico Dal Forno: Case e palazzi di Verona, Verona 1973.
  • Guido Barbetta: Le mura e le fortificazioni di Verona, Verona 1978.

Weblinks

 Commons: Verona ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Statistiche demografiche ISTAT. Bev√∂lkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
  2. ‚ÜĎ Pippke, Walter und Ida Pallhuber: Gardasee, Verona, Trentino. K√∂ln [1986] 4. Auflage 1989, S. 287

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