Bauernbefreiung

ÔĽŅ
Bauernbefreiung
Deutschlandlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Ländern zu schildern.

Die Bauernbefreiung bezeichnet die in Deutschland mehr als hundert Jahre dauernde Abl√∂sung der pers√∂nlichen Verpflichtungen der Bauern gegen√ľber ihren Grund- und Leibherren vorwiegend im 18. und 19. Jahrhundert. Der Begriff Bauernbefreiung wurde 1887 vom Stra√üburger Volkswirt Georg Friedrich Knapp eingef√ľhrt. Knapp kritisierte aber auch die Landabtretungen und das sich verschlechternde wirtschaftliche Schicksal der landlosen Schichten in Preu√üen.

Inhaltsverzeichnis

Situation vom späten Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts

‚Üí Hauptartikel: Leibeigenschaft

Im 16. Jahrhundert waren neun Zehntel der deutschen[1] und vier F√ľnftel der europ√§ischen Bev√∂lkerung[2] abh√§ngige Bauern. Sie waren aber nicht Eigent√ľmer ihrer H√∂fe und Ihres Landes. Sie hatten keine Erbzinsg√ľter R√∂mischen Rechts (keine Emphytheutika), sondern nur ein widerrufliches, nicht vererbliches Nutzungsrecht, das ihnen ein Grundherr gew√§hrte, und das in den verschiedenen Regionen des Heiligen R√∂mischen Reiches Deutscher Nation und sp√§ter im Deutschen Bund unterschiedlich ausgestaltet war.[3] Als Gegenleistung schuldeten die Bauern Fronen und Naturalabgaben. Ihre Kinder mussten auf dem Gut des Grundherrn in vielen Territorien Gesindezwangsdienste leisten. Die Fronen bestanden in den b√§uerlichen Arbeiten wie Pfl√ľgen, Eggen, S√§en, M√§hen, Dreschen, aber auch Bau- und Kriegsfuhren einschlie√ülich der Gestellung der Zugtiere. Viele Bauern waren leibeigen und unterlagen dem Schollenzwang, hatten also kein Abzugsrecht. Zu den Naturalabgaben kam oft noch der urspr√ľngliche Kirchenzehnt hinzu, der im Laufe der Jahrhunderte an einen Grundherrn ver√§u√üert oder verpf√§ndet worden war. Fronen und Naturalabgaben waren verhasst und waren wegen ihrer rechtlichen Unbestimmtheit und der damit verbundenen Gefahr des Ausweitens ein Hindernis in der Entwicklung der Landwirtschaft.[4]

Kennzeichnend waren große territoriale Unterschiede, die vereinfachend, aber auch vergröbernd als Ost-West Gegensatz beschrieben werden. Richtig daran ist, dass die Gutsherrschaft als Häufung von Grundherrschaft, Leibherrschaft und Patrimonialgerichtsbarkeit in einer Hand östlich der Elbe verbreitet war und die Bauern in besonders starkem Maße unfrei machte. Nur in wenigen Territorien gab es freie Bauern, wie im Domland Ratzeburg (Land Boitien).

Einen entscheidenden Ansto√ü zur Bauernbefreiung gab die franz√∂sische Revolution, bei der viele feudale Abh√§ngigkeiten aufgehoben wurden. Im August 1789 hob die franz√∂sische Nationalversammlung Feudalrechte entsch√§digungslos auf, die nicht in der Grundherrschaft ihre Ursache hatten, sondern auf Leibeigentum oder erzwungener Einf√ľhrung beruhten oder aus anderen Gr√ľnden dem Gemeinwohl widersprachen.

In England begann die Bauernbefreiung schon in der fr√ľhen Neuzeit, als den am Ende des 15. Jahrhunderts Bauern die pers√∂nliche Freiheit gew√§hrt wurde. Auf dem Kontinent begann die √úberlegung, die Bauern von herrschaftlichen Verpflichtungen zu l√∂sen, im Zeitalter der Aufkl√§rung.

Feudalrechtsliteratur und Bauernbefreiung

‚Üí Siehe Hauptartikel ‚ÄěBauernrechtsliteratur‚Äú

Ab dem 17. Jahrhundert wuchs die Zahl der Bauernprozesse und auch die Zahl der juristischen Werke stark an, die sich mit den Rechten und Pflichten der Bauern befasste. Die Bauernrechtsliteratur wurde zu einer eigenen juristischen Literaturgattung. Sie entwickelte die ‚Äěpraesumptio pro libertate‚Äú, die widerlegliche Vermutung, dass der Bauer frei ist. Die Darlegungs- und Beweislast f√ľr die geforderten Fronen und Abgaben wurde dadurch auf den Grund- oder Leibherrn verlagert. Dies erleichterte die Situation des Bauern im Prozess, wenn ihm der Grundherr neue Fronen und Abgaben abverlangen wollte.[5] Anerkannt war, dass das Verh√§ltnis zwischen Bauern und Grundherr konfliktreich war und die Fronen und Abgaben bei den Bauern verhasst waren.[6] Die Unfreiheit des Bauern ist keine von vornherein gegebene Eigenschaft oder Merkmal seiner Person, sondern entsteht erst dadurch, dass er vertraglich auf seine Freiheit verzichtet. Der historische Ursprung der Leibeigenschaft gehe auf den Frankenk√∂nig Chlodwig I. zur√ľck, der sie 499 den besiegten Alemannen auferlegt habe.[7] Bei der Bestimmung des Rechtsstatus des Bauern kommt es auch auf die √∂rtlich unterschiedlichen Gewohnheiten an. In Mecklenburg und Pommern ist die Bindung des Bauern an die Scholle die Regel; er hat kein Abzugsrecht.[8] Einen Schlusspunkt vor der Bauernbefreiung setzte der Dresdner Jurist Johannes Leonhard Hauschild mit einer naturrechtlichen Auffassung: jeder Mensch sei von vornherein frei, weil er zu seinem eigenen und seiner Nachkommen Unterhalt Produkte durch Arbeit schaffen m√ľsse. Er k√∂nne seine Freiheit nur durch Vertr√§ge einschr√§nken. Werden die eingegangenen Verpflichtungen des Bauern zu hinderlich, k√∂nne der Wirtschaftskreislauf zum Erliegen kommen, weil Handwerks- und Handelsprodukte nicht mehr nachgefragt w√ľrden. W√ľrden die Fronen und Abgaben verringert, w√ľrde nur der Wert des Gro√ügrundbesitzes sinken; dieser Schaden wiege gering gegen√ľber dem Wachstum des Staates, das bei Freiheit der Bauern entstehen w√ľrde.[9]

Die Bauernrechtsliteratur wirkte unmittelbar, weil sie die den Bauern die Prozessf√ľhrung erleichterte. In vielen F√§llen konnten die klagenden Bauern ihr Schicksal etwas mildern, weil es keine eindeutigen und akzeptierten Aufzeichnungen √ľber die ihnen abgeforderten Leistungen gab. Sie hatte aber auch einen mittelbaren Einfluss auf die Feudallastenabl√∂sung, weil sie das allgemeine Bewusstsein daf√ľr sch√§rfte, dass Landwirtschaft auch ohne Fronen und Naturalabgaben betrieben werden kann.[10]

18. Jahrhundert

Aus England war die Bauernbefreiung schon seit der fr√ľhen Neuzeit bekannt, wo den Bauern die pers√∂nliche Freiheit schon Ende des 15. Jahrhunderts verliehen worden war. Auf dem Kontinent begann die √úberlegung, die Bauern von herrschaftlichen Verpflichtungen zu l√∂sen, aber erst im Zeitalter der Aufkl√§rung.

In Deutschland hatte es auch im 18. Jahrhundert erste Reformen gegeben (1781 Aufhebung der Leibeigenschaft in √Ėsterreich), Aufhebung der Leibeigenschaft in Baden oder Umwandlung der Frondienste in Geldzahlungen unter Hans Graf zu Rantzau in Holstein), aber eine grundlegende Reform fand nicht statt, und mit dem Ende der Leibeigenschaft schwanden nicht gleich die b√§uerlichen Lasten.

Einen entscheidenden Ansto√ü zur Bauernbefreiung gab die Franz√∂sische Revolution, in deren Folge die feudalen Abh√§ngigkeiten aufgehoben wurden. Die franz√∂sische Nationalversammlung hatte bereits im August 1789 alle Fronen, Zehnten und sonstigen Feudalrechte, insoweit diese keine andere rechtliche Grundlage als gewaltsame Einf√ľhrung hatten oder sonst mit dem Gemeinwohl unvertr√§glich waren, ohne Entsch√§digung aufgehoben.

19. Jahrhundert

Preußen

In Preußen wurde 1799 die Leibeigenschaft der Domänenbauern im Rahmen der preußischen Agrarverfassung aufgehoben. Zunächst gab es keine Reformanstrengungen bei den Privatbauern. Einen entscheidenden Schub gab es erst 1807 im Rahmen der Preußischen Reformen unter vom Stein und Hardenberg. Diese Stein- und Hardenbergschen Reformen waren unmittelbare Folge der Napoleonischen Kriege und der militärischen Niederlage Preußens gegen die französische "Revolutionsarmee".

Titelblatt des Oktoberedikts von 1807
  • das Oktoberedikt vom 9. Oktober 1807 hob die Erbuntert√§nigkeit f√ľr Bauern auf.
  • das Regulierungsedikt vom 14. September 1811 sollte den Bauern das Eigentum an den von ihnen bewirtschafteten H√∂fen √ľbertragen. Sie mussten sich von bisherigen Abgaben und Frondiensten durch eine Zahlung an die Gutsherrn und die k√∂niglichen Domainen-√Ąmter freikaufen. Dies geschah √ľber Jahrzehnte durch die neue "General-Kommissionen zur Regulierung der gutsherrlichen und b√§uerlichen Verh√§ltnisse", die in Zusammenarbeit mit den Regierungen die Eigentumsverleihung (Abl√∂sung, Austhuung) vornahm (abgeschlossen um 1855).
  • die Deklaration zum Regulierungsedikt (1816) regelte die Entsch√§digungen f√ľr die Gutsbesitzer.

Die Reformen von 1807 bis 1816 betrafen nur diejenigen Bauern, die in einem gutsherrlichen Verh√§ltnis standen und besonders hohe Dienste zu leisten hatten. Nicht betroffen waren zun√§chst die mit einem besseren Besitzrecht ausgestatteten grundherrlichen Bauern. Au√üerdem wurde der Kreis der Bauern, die eine vollst√§ndige Aufhebung des Abh√§ngigkeitsverh√§ltnisses erreichen konnte, erheblich verkleinert. Durch hohe Landabtretungen wurden die Bauern zus√§tzlich belastet. Diese Reformen galten zudem nur f√ľr das Preu√üen im Gebietsstand von 1807 nach dem Frieden von Tilsit.

  • 1850 Abl√∂sung aller Servituten (Dienstbarkeiten) auf Grundst√ľcken ohne Entsch√§digung der Grundherrn. Abl√∂sung, Austhuung, Regulierung des Grundbesitzes im Wesentlichen abgeschlossen f√ľr erbliche P√§chter, G√§rtner usw. (Abl√∂sungs-Gesetz vom 2. M√§rz 1850). Amortisationszahlungen dauerten oft bis zum Ende des 19. Jahrhundert und wurden durch neue Rentenbanken vorfinanziert.

Die Bauernbefreiung in Preußen war 1816 noch nicht abgeschlossen. Die grundherrlichen Bauern konnten erst 1821 eine Geld-Ablösung beantragen; einen Abschluss erfuhren die Reformen erst nach 1848/49 mit dem Gesetz vom 2. März 1850.

Neben der Abschaffung der Erbuntert√§nigkeit und der Leibeigenschaft z√§hlten dazu auch die Abl√∂sung des Zehnt und weiterer Abgaben und Dienstleistungen, wof√ľr den Grundherren hohe Entsch√§digungszahlungen zustanden. Da es in der Regel keine St√ľtzungskredite von staatlicher Seite f√ľr die Bauern gab, blieben viele H√∂fe noch lange Zeit ihrem Grundherren verpflichtet oder waren √ľber eine lange Zeit durch hohe Schulden belastet.

√úber die Folgen der preu√üischen Bauernbefreiung gab es eine intensive Forschungsdebatte. Die urspr√ľngliche Annahme, durch die Landabtretungen w√§ren die Bauernbetriebe erheblich zur√ľckgegangen, lie√ü sich allerdings nicht best√§tigen.

Sachsen

Wachsende Unzufriedenheit

Sachsen geh√∂rte in Geltungsbereich der mitteldeutschen Grundherrschaft. Die Elemente pers√∂nlicher Unfreiheit waren geringer als in den Agrarverfassungen anderer Landesherrschaften.[11] Im Jahre 1750 lebten 64 % der Bev√∂lkerung Kursachsens auf dem Lande; es gab 1000 Ritterg√ľter, 42 000 Bauernstellen und 392 000 H√§usler, G√§rtner und Inwohner. Zwischen 1750 und 1800 wurde die Landwirtschaft intensiviert. Es begann die Schafzucht, der Kartoffelanbau wurde verst√§rkt und bisher unbekannte Ackerpflanzen wurden angebaut, wie Klee, Esparsette, Luzerne und Futterr√ľben. Dies brachte neue Arbeiten mit sich. Au√üerdem kamen die ersten k√ľnstlichen D√ľngemittel zum Einsatz, die die Ertr√§ge erh√∂hten. Da sich die Konflikte zwischen Bauern und Grundeigent√ľmern auch deswegen vermehrten, wies das Geheime Kabinett die Kreis- und Amtshauptleute an, diese g√ľtlich zu regeln. 1771 forderte der Dresdener Jurist Johannes Leonhard Hauschild die Beseitigung der Leibeigenschaft, in die die fr√ľher freien Bauern Sachsens nun doch allm√§hlich geraten seien.[12] Ab 1788 verschlechterten sich die Lebensbedingungen infolge von Wetterereignissen; insbesondere gab es im Jahre 1790 eine lang anhaltende D√ľrre. Die bestehenden feudalrechtlichen Bindungen wurden als untragbar betrachtet. Die √ľbertriebene kurf√ľrstliche Hege von Jagdwild f√ľhrte zu einer Wildplage; die Bauern vertrieben das Wild und schossen es ab. Die Jagdunruhen griffen vom Amt Wehlen auf die √Ąmter Dresden, Oschatz, Torgau und Hoyerswerda √ľber. Die Chursch√ľtzer Bauern verweigerten die Frondienste und 50 D√∂rfer in f√ľnfzehn Grundherrschaften schlossen sich an. Die Aufst√§ndischen wurden in Ketten in die Festung K√∂nigstein abgef√ľhrt. Der Kurf√ľrst erlie√ü ein ‚ÄěMandat‚Äú, also eine landesherrliche Verordnung wider Tumult und Aufruhr.[13] Die Zahl der Rechtsstreitigkeiten stieg an; alleine das Appellationsgericht Dresden war 1790 mit 236 Fron-, Dienst-, Trift- und Abgabensachen im R√ľckstand.[14]

Defensive Lösungsversuche

Um den Prozessstau aufzul√∂sen gab das Geheime Kabinett den Entwurf eines Mandats in Auftrag. Es lehnte aber die Ver√∂ffentlichung am 15. Oktober 1791 ab, weil es den Einspruch der Grundherren f√ľrchtete. Am selben Tage wurde eine Gesetzeskommission gebildet, mit dem Auftrag, eine Instruktion im Range unterhalb eines Mandats zu entwerfen, also einen Leitfaden zur Feststellung und Entscheidung der Befugnisse von Grundherr und Bauer. Der h√§tte k√∂nnen angewendet werden, ohne dass er zuvor f√∂rmlich ver√∂ffentlicht wurde. Die dabei entwickelten Rechtsgrunds√§tze in Fron- und Dienstsachen und in Hut- und Triftsachen lehnte das Geheime Kabinett wiederum ab. Sie wurden aber als praktikabel empfunden, und der Entwurf wurde von den Gerichten 25 Jahre lang als gelungene Regelsammlung angewendet, obwohl er nicht verbindlich war.[15][16]

Nicht nur die Abgaben und Fronen, sondern auch die weit in den Fr√ľhsommer hineingezogenen Weide- und Triftrechte belasteten die Bauern.[17]In den Jahren 1796 und 1797 vertrieben deshalb die Bauern in elf Orten des Amts Plauen im Vogtland die Rittergutsschafe von den Feldern.[18] Zwischen 1806 und 1812 beauftragte das Geheime Kabinett die Landesregierung, eine Neuordnung des gemeinschaftlichen Eigentums (Gemeinheitsteilungsordnung) zu pr√ľfen. Die napoleonischen Kriege verhinderten eine Verabschiedung des immer wieder von neuem beratenen Gesetzentwurfs.[19] Nach den napoleonischen Kriegen wurde die beeintr√§chtigte Landwirtschaft wieder aufgebaut; es stieg aber auch die Zahl der Rechtsstreitigkeiten zwischen Bauern und Grundherren an.[20] Die Rittergutsbesitzer aus dem Vogtland protestierten 1820 dagegen, dass das Appellationsgericht Dresden die nicht in Kraft getretenen ‚ÄěRechtsgrunds√§tze‚Äú wie geltendes Recht anwendete. K√∂nig Friedrich August und das Geheime Kabinett beauftragten aufs neue eine Kommission zur Festlegung der ‚ÄěRechtsgrunds√§tze‚Äú.[21]

Reformkommissionen vor der Revolution

In Hut- und Triftsachen, also wegen der Weidegerechtigkeiten wurde 1828 ein bauernfeindliches Gesetz in Kraft gesetzt, das es den Bauern auferlegte, Vieh des Grundherrn auf dem ihnen √ľberlassenen Boden weiden zu lassen und eigenes Vieh hintanzustellen. Bauernfreundlich hingegen war ein Gesetz √ľber die Rechtsgrunds√§tze in Fron- und Dienstsachen mit detaillierten Regelungen.[22]

Nicht im Gesetz geregelt war die Abl√∂sung von Fronen, Diensten und Abgaben, so dass es dahingehend missverstanden wurde, dass eine Abl√∂sung verhindert werden solle.[23]1829 empfahl deshalb der Kabinettssekret√§r Julius von K√∂nneritz dem Geheimen Kabinett die Abl√∂sung der Fronen und Dienste zu regeln.[24]Eine Kommission f√ľr die Abl√∂sungsgesetzgebung wurde berufen, die auch die in Westfalen, Hessen, Baden und Weimar gemachten Erfahrungen ber√ľcksichtigen sollte.[25]In der Kommission setzte sich m√ľhsam die Auffassung durch, dass ein einseitiger Antrag zur Aufnahme von Abl√∂sungsverhandlungen gen√ľgen soll. Die Erfahrungen bei der freiwilligen Abl√∂sung von Fronen des Rittergutes Netzschkau wurden ber√ľcksichtigt. Die Entsch√§digung f√ľr wegfallende Dienste wurde dort nur in Geld, aber nicht durch die Abtretung von Land geleistet. Auch diese Auffassung konnte sich in der Kommission knapp durchsetzen.[26] 1830 verweigerten 116 Bauern aus Neukirchen bei Chemnitz die ungemessenen Frondienste. 50 Bauern wurden in der Erntezeit verhaftet.[23]

Julirevolution

Im gleichen Sommer ging von Dresden und Leipzig die Revolution aus, die zu einer Verfassung und zu einer konstitutionellen Monarchie f√ľhrte.[27]

Am 13. September 1830 wurde deshalb der liberale Bernhard von Lindenau leitender Kabinettsminister. Er unterst√ľtzte den Fachreferenten Karl Friedrich Schaarschmidt, der im Dezember 1830 der Kommission die Einrichtung einer Landrentenbank vorschlagen konnte. Der dienstberechtigte Grundherr soll einen Abl√∂sebetrag f√ľr die ihm entgehenden Dienste als Einmalzahlung oder Rente von der Bank erhalten. Der verpflichtete Bauer soll den Betrag gegen√ľber der Bank in l√§ngstens 25 Jahren ratenweise tilgen. Das Risiko der Insolvenz des Bauern soll der Staat als Tr√§ger der Bank √ľbernehmen. Das Gesamtrisiko des Staates wurde mit 10 Mio. Taler beziffert.[28]

W√§hrend des Beratungsvorganges im Jahre 1831 reichten Bauern aus neun D√∂rfern des Justizamts Wechselburg eine umfangreiche Beschwerdeschrift √ľber die ihnen aufgeb√ľrdeten Lasten ein. Die Wortf√ľhrer wurden zu l√§ngeren Gef√§ngnisstrafen verurteilt. Ihr Strafverteidiger Moritz August Richter wurde zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt; er konnte vor Strafantritt in die Vereinigten Staaten auswandern.[29]

Die St√§nde beeilten sich, dem Entwurf der Kommission zuzustimmen, weil sie bef√ľrchteten, dass der nach der Verfassung vom 4. September 1831 zu w√§hlende Landtag eine f√ľr die Grundherren nachteiligere Regelung treffen w√ľrde.[30] Am 17. M√§rz 1832 wurden das Gesetz √ľber Abl√∂sungen und Gemeinheitsteilungen und das Gesetz √ľber die Landrentenbank ver√∂ffentlicht.[31][32] Es fanden 25 152 Verfahren in Abl√∂sesachen statt;[33]Die meisten Antr√§ge gingen zwischen 1852 und 1854 ein.[34] Die letzten Renten an die Grundeigent√ľmer liefen 1913 aus.[35]Die Bank wurde bis 1932 abgewickelt. Die Landrentenbank war das erste staatlich garantierte Kreditinstitut f√ľr die Feudalabl√∂sungen. Die staatliche Garantie musste nie in Anspruch genommen werden.[36] Ebenfalls durch eine Bank staatlich unterst√ľtzt wurde die Feudalabl√∂sung in den anderen Gliedstaaten des Deutschen Bundes: Kurf√ľrstentum Hessen (1832), Baden (1833), Braunschweig (1834), Gro√üherzogtum Hessen (1836), Hannover (1840), W√ľrttemberg (1848), Bayern (1848), Preu√üen (1850) und Kaiserreich √Ėsterreich (1850).[37]

Wirkungen und Folgen der Feudalablösung

Die Leistungsf√§higkeit der s√§chsischen Landwirtschaft stieg bald nach der Abl√∂sung der Feudallasten. Die Getreideproduktion und die Viehbest√§nde wuchsen. Die Regierung f√∂rderte die Verwendung von Kunstd√ľnger; die Mengen stiegen rasch. Die Mittelbauern konnten ihre H√∂fe vergr√∂√üern, die Gro√ügrundbesitzer aber nur wenig. Die Feudalabl√∂sung und die beginnende Industrialisierung erg√§nzten sich gegenseitig. Die Landwirtschaft kam in die Lage, die st√§dtischer werdende Bev√∂lkerung zu versorgen. Auf der anderen Seite erleichterten die steigenden Gelderl√∂se es den Bauern, die mit dem 25-fachen des Jahreswertes hoch angesetzten Abl√∂sebetr√§ge zu erwirtschaften. H√§tten sich die hohen Abl√∂sebetr√§ge wie Mehltau auf die Initiative der Bauern gelegt, h√§tte die Feudalabl√∂sung scheitern k√∂nnen.[38][39] Die Abzugsberechtigung der unterb√§uerlichen Schichten kam dem Arbeitskr√§ftebedarf der jungen Industrie zu gute.[40]

Andere Staaten

In den deutschen Staaten westlich der Elbe, die unter direktem oder indirektem franz√∂sischen Einfluss standen, fanden ebenfalls Reformen statt, die eine Befreiung von feudalen Lasten erm√∂glichten, allerdings nur gegen finanzielle Entsch√§digung. Teilweise wurden diese Reformen nach dem Ende der franz√∂sischen Herrschaft wieder zur√ľckgenommen. Eine zweite Reformwelle setzte nach 1830 (Julirevolution) ein. Sie f√ľhrte zu sogenannten Abl√∂sungsgesetzen, die genau die Entsch√§digungsleistungen der Bauern an ihre Feudalherren regelten. In den s√ľdwestdeutschen Staaten verhinderten die Standesherren eine vollst√§ndige Umsetzung dieser Reformen, so dass dort erst die M√§rzrevolution von 1848 zu einem Durchbruch bei der Aufhebung b√§uerlicher Abh√§ngigkeit f√ľhrte. In manchen Gebieten hielten sich grundherrschaftlich gepr√§gte Verh√§ltnisse allerdings noch viele Jahrzehnte in der zweiten Jahrhunderth√§lfte des 19. Jahrhunderts.

Seit den sp√§ten 1830er Jahren erm√∂glichten Abl√∂sungstilgungskassen den Bauern eine finanziell g√ľnstige Abl√∂sung, die aber immer noch auf Jahrzehnte h√∂chst belastend blieb. Die Deutsche Inflation 1914 bis 1923 erleichterte den letzten, sich noch abl√∂senden Bauern die Tilgung ihrer Schulden enorm, und durch die Revolution 1918/1919 h√∂rten auch die letzten halbfeudalen Strukturen auf zu bestehen.

Literatur

  • Der Gro√üe Ploetz, Die Enzyklop√§die der Weltgeschichte, 35. Auflage, Freiburg im Breisgau 2008.
  • Christof Dipper: Die Bauernbefreiung in Deutschland. 1790-1850. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005223-3.
  • Christof Dipper: Landwirtschaft im Wandel. Neue Perspektiven der preu√üisch-deutschen Agrargeschichte im 19. Jahrhundert. In: Neue politische Literatur, Bd. 38 (1993), S. 29-42.
  • Jonas Euchard Erhard, Dissertatio inauguralis de operis rusticorum, 1622.
  • Reiner Gro√ü: Die B√ľrgerliche Agrarreform in Sachsen in der ersten H√§lfte des 19. Jahrhunderts. Weimar 1968.
  • Reiner Gro√ü: Geschichte Sachsens. Berlin 2001.
  • Hartmut Harnisch: Kapitalistische Agrarreform und industrielle Revolution. Agrarhistorische Untersuchung √ľber das ostelbische Preu√üen zwischen Sp√§tfeudalismus und b√ľrgerlich-demokratische Revolution von 1848/49 unter besonderer Ber√ľcksichtigung der Provinz Brandenburg ("Ver√∂ffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam"; 19). B√∂hlau, Weimar 1984.
  • Johannes Leonhard Hauschild, Opusculum pro libertate naturali in causis rusticorum, Dresden 1738.
  • Wolfgang von Hippel: Die Bauernbefreiung im K√∂nigreich W√ľrttemberg ("Forschungen zur deutschen Sozialgeschichte"). Verlag Boldt, Boppard/Rhein 1977, ISBN 3-7646-1672-5.
  1. Darstellungen
  2. Quellen
  • Johann Friedrich Husanus, Tractatus de hominibus propriis, in quo tum veteris, tum hodiernae servitutis jura breviter et dilucide explicantur, Hamburg 1590.
  • Georg F. Knapp: Die Bauernbefreiung und der Ursprung der Landarbeiter in den √§lteren Theilen Preussens. Duncker & Humblot, M√ľnchen 1927.
  1. √úberblick der Entwicklung[41]
  2. die Regulirung der gutsherrlich-bäuerlichen Verhältnisse von 1406 bis 1857 nach den Acten
  • David Mevius, Ein kurtzes Bedencken √ľber die Fragen, so von dem Zustand, Abforderung und verwiederter Abfolge der Bawrsleute, zu welchen jemand Zuspruch zu haben vermeynet, bey jetzigen Zeiten entstehen und vorkommen, Stralsund 1645.
  • Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, S. 127‚Äď163.
  • Martin Vogt (Hrsg), Deutsche Geschichte von den Anf√§ngen bis zur Gegenwart. 3. Auflage Frankfurt am Main 2006.

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Ulrich Wengenroth in Deutsche Geschichte von den Anf√§ngen bis zur Gegenwart, Hrsg. Martin Vogt, 3. Auflage Frankfurt am Main 2006, S. 298.
  2. ‚ÜĎ Birgit Emich in Der Gro√üe Ploetz, Die Enzyklop√§die der Weltgeschichte, 35. Auflage, Freiburg im Breisgau 2008, S. 694.
  3. ‚ÜĎ Titel IX der Pommerschen Bauernordnung von 1616. Nach: Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, S. 127‚Äď163, 157.
  4. ‚ÜĎ Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, S. 127‚Äď163, 162.
  5. ‚ÜĎ Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, s. 127‚Äď163, 132 ff.
  6. ‚ÜĎ Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, s. 127‚Äď163, 154.
  7. ‚ÜĎ Johann Friedrich Husanus, De hominibus propriis, 1590.Nach: Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, S. 127‚Äď163, 143 ff.
  8. ‚ÜĎ David Mevius, Kurtzes Bedencken √ľber die Abforderung und verwiederte Abfolge der Bawrsleute. Nach: Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, S. 127‚Äď163, 146 ff.
  9. ‚ÜĎ Johannes Leonhard Hauschild, Opusculum pro libertate naturali. Nach: Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, S. 127‚Äď163, 150 ff.
  10. ‚ÜĎ Winfried Schulze, Die Entwicklung des ‚Äěteutschen Bauernrechts‚Äú in der Fr√ľhen Neuzeit in: Zeitschrift f√ľr Neuere Rechtsgeschichte 12, 1990, S. 127‚Äď163, 159 ff.
  11. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform S. 26 f.
  12. ‚ÜĎ Gro√ü, Geschichte Sachsens, S. 162 f.
  13. ‚ÜĎ Gro√ü, Geschichte Sachsens, S. 176‚Äď178.
  14. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 59.
  15. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 61 f.
  16. ‚ÜĎ Gro√ü, Geschichte Sachsens, S. 178.
  17. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 67.
  18. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 63.
  19. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 66 f.
  20. ‚ÜĎ Gro√ü, Geschichte Sachsens, S. 193.
  21. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 71.
  22. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 75 f.
  23. ‚ÜĎ a b Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 89.
  24. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 83.
  25. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 93.
  26. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 85-88.
  27. ‚ÜĎ Gro√ü, Geschichte Sachsens, S. 200‚Äď205.
  28. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 134.
  29. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 90.
  30. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 95.
  31. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform S. 103.
  32. ‚ÜĎ Gro√ü, Geschichte Sachsens, S. 206.
  33. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 124.
  34. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 127.
  35. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 143.
  36. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 144.
  37. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 145.
  38. ‚ÜĎ Gro√ü, Geschichte Sachsens, S. 206 f.
  39. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 150 ff.
  40. ‚ÜĎ Gro√ü, B√ľrgerliche Agrarreform, S. 162.
  41. ‚ÜĎ Knapp, Bauernbefreiung. lwg.uni-hannover.de. Abgerufen am 21. Juni 2011.

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Bauernbefreiung ‚ÄĒ Bauernbefreiung, Bauernemanzipation, s. Leibeigenschaft ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Bauernbefreiung ‚ÄĒ I Bauernbefreiung, ¬† heute √ľbliche Bezeichnung f√ľr die L√∂sung der Bauern aus allen herrschaftlichen Bindungen durch die Agrarreformen im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Ausdruck Bauernbefreiung wurde Ende des 19. Jahrhunderts gepr√§gt;… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Preu√üische Agrarverfassung ‚ÄĒ nennt man das Gef√ľge der sozialen und rechtlichen Institutionen, die der l√§ndlichen Gesellschaft ihr Gepr√§ge geben, in dem vom 16. bis 20. Jahrhundert bestehenden Staat Preu√üen. Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Die Entwicklung der Gutsherrschaft ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Leibeigenschaft ‚ÄĒ Die Leibeigenschaft oder Eigenbeh√∂rigkeit bezeichnet eine vom Mittelalter bis in die Neuzeit verbreitete pers√∂nliche Verf√ľgungsbefugnis eines Leibherrn √ľber einen Leibeigenen.[1] Leibeigene waren zu Frondiensten verpflichtet und durften zur… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Agrarreformen in Europa zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Von Bauernschutz und Landflucht ‚ÄĒ ¬† Bauernbefreiung ¬† In Europa erstreckte sich der Prozess der Bauernbefreiung √ľber mehrere Jahrhunderte. So finden wir zum Beispiel in den Niederlanden bereits im 17. Jahrhundert liberale Agrarverfassungen mit freien Bauern und reformierten… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Stein-Hardenberg-Reformen ‚ÄĒ Die Preu√üischen Reformen waren eine Reihe von Staats und Verwaltungsreformen, die von gesellschafts und wirtschaftspolitischen Ma√ünahmen begleitet wurden; diese Reformen und Ma√ünahmen wurden nach ihren Hauptinitiatoren auch Stein Hardenbergsche… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Stein-Hardenbergische Reformen ‚ÄĒ Die Preu√üischen Reformen waren eine Reihe von Staats und Verwaltungsreformen, die von gesellschafts und wirtschaftspolitischen Ma√ünahmen begleitet wurden; diese Reformen und Ma√ünahmen wurden nach ihren Hauptinitiatoren auch Stein Hardenbergsche… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Stein-Hardenbergsche Reformen ‚ÄĒ Die Preu√üischen Reformen waren eine Reihe von Staats und Verwaltungsreformen, die von gesellschafts und wirtschaftspolitischen Ma√ünahmen begleitet wurden; diese Reformen und Ma√ünahmen wurden nach ihren Hauptinitiatoren auch Stein Hardenbergsche… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Steinsche St√§dteordnung ‚ÄĒ Die Preu√üischen Reformen waren eine Reihe von Staats und Verwaltungsreformen, die von gesellschafts und wirtschaftspolitischen Ma√ünahmen begleitet wurden; diese Reformen und Ma√ünahmen wurden nach ihren Hauptinitiatoren auch Stein Hardenbergsche… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • 1848er-Revolution ‚ÄĒ Jubelnde Revolution√§re nach Barrikadenk√§mpfen am 18. M√§rz 1848 in Berlin Als Deutsche Revolution von 1848/49 ‚Äď bezogen auf die erste Revolutionsphase des Jahres 1848 auch M√§rzrevolution ‚Äď wird das revolution√§re Geschehen bezeichnet, das sich… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.