Baumwolle

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Baumwolle
Baumwolle
Baumwollfeld

Baumwollfeld

Systematik
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Unterfamilie: Malvoideae
Gattung: Baumwolle
Wissenschaftlicher Name
Gossypium
L.

Die Baumwollpflanze oder Baumwolle (Gossypium) ist eine Pflanzgattung aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Es gibt etwa (20 bis) 51 Arten in den Tropen und Subtropen.

Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze. Ungewöhnlich ist, dass mindestens vier Bevölkerungsgruppen unabhängig voneinander diese Pflanzengattung in Kultur nahmen. Zweimal geschah dies in Amerika mit den Arten Gossypium hirsutum und Gossypium barbadense und je einmal in Asien (Gossypium arboreum) und Afrika (Gossypium herbaceum).[1] Aus den Samenhaaren wird die Naturfaser Baumwolle gewonnen.[2]

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Illustration von Gossypium barbadense: A bl√ľhender Zweig, 1 Bl√ľte ohne Kronbl√§tter, 2 Staubgef√§sse, 3 Pollen, 4 und 5 Fruchtknoten im L√§ngs- und Querschnitt, 6 Frucht, 7 Same mit Samenhaaren, 8 derselbe ohne Samenhaare, 9 und 10 derselbe in L√§ngs- und Querschnitt, 11 Embryo

Vegetative Merkmale

Gossypium-Arten wachsen als einj√§hrige bis ausdauernde, krautige Pflanzen, manchmal als Str√§ucher. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind mit dunklen √Ėldr√ľsen punktiert. Die wechselst√§ndigen Laubbl√§tter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind meist handf√∂rmig drei- bis neunlappig, selten ohne Lappen. Es sind Nebenbl√§tter vorhanden.[3]

Generative Merkmale

Die im oberen Bereich der Pflanzen gebildeten Bl√ľten stehen einzeln. Die Bl√ľtenstiele besitzen meist Dr√ľsen direkt unter dem Nebenkelch. Die meist drei, selten bis sieben Nebenkelchbl√§tter sind laubblatt√§hnlich, dr√ľsig, frei oder an ihrer Basis verwachsen, ganzrandig oder gez√§hnt bis tief geschlitzt. Die zwittrigen Bl√ľten sind radi√§rsymmetrisch, f√ľnfz√§hlig mit doppeltem Perianth. Die f√ľnf Kelchbl√§tter sind becherf√∂rmig mehr oder weniger hoch verwachsen. Die f√ľnf freien, relativ gro√üen Kronbl√§tter sind oben gerundet. Die Kronbl√§tter besitzen eine wei√üe oder gelbe Grundfarbe und sind im Zentrum der Bl√ľte manchmal purpurfarben. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubbl√§tter zu einer den Stempel umgebenden R√∂hre verwachsen, der sogenannten Columna. Drei bis f√ľnf Fruchtbl√§tter sind zu einem oberst√§ndigen, drei- bis f√ľnfkammerigen Fruchtknoten verwachsen mit je zwei Samenanlagen in jeder Kammer. Der kurze, stabf√∂rmige Griffel endet in einer keulenf√∂rmigen, drei- bis f√ľnfrilligen Narbe.[3]

Die kugelige oder ellipsoide Kapselfrucht √∂ffnet sich bei Reife mit drei bis f√ľnf Klappen. Die kugeligen Samen besitzen intensiv wei√üe, lange wollige Trichome (Samenhaare) gemischt oder ohne kurze Trichome.

Die giftigen Samen enthalten bis zu 1,5 Prozent Gossypol.

Bl√§tter und Bl√ľte von Gossypium tomentosum.

Systematik

Der Gattungsname Gossypium wurde 1753 durch Carl von Linn√© in Species Plantarum, 2, S. 693 erstver√∂ffentlicht. Lectotypusart ist Gossypium arboreum L.. Synonyme f√ľr Gossypium L. sind: Erioxylum Rose & Standl., Ingenhouzia DC., Notoxylinon Lewton, Selera Ulbr., Sturtia R.Br., Thurberia A.Gray, Ultragossypium Roberty. Die Gattung Gossypium geh√∂rt zur Tribus Gossypieae in der Unterfamilie der Malvoideae in der Familie der Malvaceae.[4]

Die Gattung Gossypium wird in vier Untergattungen, sieben Sektionen und Untersektionen gegliedert, hier mit allen 51 Arten:[4]

  • Untergattung Gossypium: Mit zwei Sektionen:
    • Sektion Gossypium: Mit vier Untersektionen:
      • Untersektion Anomala: Mit drei Arten:
        • Gossypium anomalum Wawra (Syn.: Gossypium senarense Fenzl ex Wawra & Peyr.)
        • Gossypium capitis-viridis Mauer (Syn.: Gossypium barbosanum L.Ll.Phillips & Clement)
        • Gossypium triphyllum (Harv.) Hochr.
      • Untersektion Gossypium: Mit zwei Arten:
        • Gossypium arboreum L. (Syn.: Gossypium cernuum Tod., Gossypium indicum Medik., Gossypium intermedium Tod., Gossypium nanking Meyen, Gossypium neglectum Tod., Gossypium obtusifolium Roxb. ex G.Don, Gossypium sanguineum Hassk., Gossypium soudanense (G.Watt) G.Watt)
        • Gossypium herbaceum L. (Syn.: Gossypium africanum (G.Watt) G.Watt, Gossypium transvaalense G.Watt)
      • Untersektion Longiloba: Mit nur einer Art:
        • Gossypium longicalyx J.B.Hutch. & B.J.S.Lee
      • Untersektion Pseudopambak: Mit sieben Arten:
        • Gossypium areysianum Deflers
        • Gossypium benadirense Mattei
        • Gossypium bricchettii (Ulbr.) Vollesen
        • Gossypium incanum (O.Schwartz) Hillc.
        • Gossypium somalense (G√ľrke) J.B.Hutch.
        • Gossypium stocksii Mast.
        • Gossypium vollesenii Fryxell
    • Sektion Serrata: Mit nur einer Art:
        • Gossypium trifurcatum Vollesen
  • Untergattung Houzingenia: Mit zwei Sektionen:
    • Sektion Erioxylum: Mit drei Untersektionen:
      • Untersektion Austroamericana: Mit nur einer Art:
        • Gossypium raimondii Ulbr.
      • Untersektion Erioxylum: Mit vier Arten:
        • Gossypium aridum (Rose & Standl.) Skovst.
        • Gossypium laxum L.Ll.Phillips
        • Gossypium lobatum Gentry
        • Gossypium schwendimanii Fryxell & S. D. Koch
      • Untersektion Selera: Mit nur einer Art:
        • Gossypium gossypioides (Ulbr.) Standl.
    • Sektion Houzingenia: Mit drei Untersektionen:
      • Untersektion Caducibracteolata: Mit drei Arten:
        • Gossypium armourianum Kearney
        • Gossypium harknessii Brandegee
        • Gossypium turneri Fryxell
      • Untersektion Houzingenia: Mit zwei Arten:
        • Gossypium thurberi Tod.
        • Gossypium trilobum (DC.) Skovst.
      • Untersektion Integrifolia: Mit zwei Arten:
        • Gossypium davidsonii Kellogg
        • Gossypium klotzschianum Andersson
  • Untergattung Karpas: Mit sechs Arten:
        • Gossypium barbadense L. (Syn.: Gossypium acuminatum Roxb. ex G.Don, Gossypium brasiliense Macfad., Gossypium evertum O.F.Cook & J.Hubb., Gossypium peruvianum Cav., Gossypium vitifolium Lam. )
        • Gossypium ekmanianum Wittm.
        • Gossypium hirsutum L. (Syn.: Gossypium jamaicense Macfad., Gossypium lanceolatum Tod., Gossypium mexicanum Tod., Gossypium morrillii O.F.Cook & J.Hubb., Gossypium palmeri G.Watt, Gossypium punctatum Schumach., Gossypium purpurascens Poir., Gossypium religiosum L., Gossypium schottii G.Watt, Gossypium taitense Parl., Gossypium tridens O.F.Cook & J.Hubb.)
        • Gossypium mustelinum Miers ex G.Watt
        • Gossypium tomentosum Nutt. ex Seem.
  • Untergattung Sturtia: Mit drei Sektionen:
    • Sektion Grandicalyx: Mit zw√∂lf Arten:
        • Gossypium anapoides J.M.Stewart et al.
        • Gossypium costulatum Tod.
        • Gossypium cunninghamii Tod.
        • Gossypium enthyle Fryxell et al.
        • Gossypium exiguum Fryxell et al.
        • Gossypium londonderriense Fryxell et al.
        • Gossypium marchantii Fryxell et al.
        • Gossypium nobile Fryxell et al.
        • Gossypium pilosum Fryxell
        • Gossypium populifolium (Benth.) F Muell. ex Tod.
        • Gossypium pulchellum (C.A.Gardner) Fryxell
        • Gossypium rotundifolium Fryxell et al.
    • Sektion Hibiscoidea: Mit drei Arten:
        • Gossypium australe F.Muell.
        • Gossypium bickii Prokh.
        • Gossypium nelsonii Fryxell
    • Sektion Sturtia: Mit drei Arten:
        • Gossypium nandewarense Derera
        • Gossypium robinsonii F.Muell.
        • Gossypium sturtianum J.H.Willis

Kulturbaumwollarten

Es gibt viele verschiedene Wildarten, aber f√ľr den industriellen Anbau sind nur die Kulturbaumwollarten von Bedeutung. Das sind vier Arten, wobei zwei Arten aus der Alten Welt und zwei Arten aus der Neuen Welt stammen. Die beiden Altwelt-Arten sind Gossypium herbaceum L. und Gossypium arboreum L., die beiden Neuwelt-Arten Gossypium hirsutum L. und Gossypium barbadense L. (Syn.: Gossypium vitifolium Lam.).

Altweltliche Baumwolle wie Gossypium herbaceum und Gossypium arboreum ist diploid, wohingegen neuweltliche Baumwolle wie Gossypium hirsutum und Gossypium barbadense tetraploid ist. Den größten und damit wichtigsten Anteil an der Baumwollgewinnung hat Gossypium hirsutum.

In der Textilindustrie und -verarbeitung unterscheidet man die Baumwolle prim√§r nach ihrer Stapell√§nge (Faserl√§nge). Sekund√§r spielen auch Geruch, Farbe und Reinheit eine Rolle. Je l√§nger eine Baumwollfaser ist, desto hochwertiger wird sie eingestuft. Nach der Stapell√§nge k√∂nnen die genannten vier Arten in drei Kategorien eingeteilt werden. Die beste Qualit√§t liefert mit einer Stapell√§nge von √ľber 32 Millimetern Gossypium barbadense (gebr√§uchliche Handelsnamen sind √Ągyptische Mako-Baumwolle, Pima-Baumwolle und Sea-Island-Baumwolle), die etwa acht Prozent der Weltproduktion ausmacht. Es folgen mit einer Stapell√§nge von 25 bis 30 Millimetern und einem Anteil von 90 Prozent Gossypium hirsutum (sog. Upland-Baumwolle) und Gossypium arboreum und Gossypium herbaceum, die eine kurze und grobe Faser (< 25 mm) liefern und etwa zwei Prozent der Welterzeugung ausmachen.[5]

Eigenschaften der Faser

Baumwolle
Fasertyp

Naturfaser

Farbe

weiß-grau

Eigenschaften
Faserlänge 15-56 mm[6]
Faserdurchmesser 12-35 ¬Ķm [6]
Dichte 1,51 g/cm3[6]
Zugfestigkeit 287-800 MPa[6]
Spezifische Zugfestigkeit 15-55 cN/tex (trocken)[7]
Elastizitätsmodul 4,5-11Gpa (trocken) [7]
Bruchdehnung 6-10 % (trocken) [7]
Elektrische Leitf√§higkeit 107 ő©cm [7]
Wärmeleitfähigkeit 0,54 W/m*K [7]
Wasseraufnahme 8 % [6]

Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Pflanzen der Gattung Baumwolle (Gossypium) gewonnen wird. Der Samen bildet als Verl√§ngerung seiner Epidermis l√§ngere Haare, die als Lint bezeichnet werden, und drei bis f√ľnf Tage nach der Bl√ľte sehr kurze Haare, die Linter genannt werden. Nur die langen Fasern werden, meist zu d√ľnnen F√§den gesponnen, f√ľr Textilien verwendet, w√§hrend sich die Linter nur f√ľr Zelluloseprodukte eignen.[8]

Verglichen mit Kunstfasern ist Baumwolle sehr saugf√§hig und kann bis zu 65 Prozent ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind allerdings Gewebe aus Baumwolle einmal nass geworden, trocknen sie nur langsam. Zudem besitzt Baumwolle auch eine hohe Schmutz- und √Ėlaufnahmef√§higkeit, ist aber auch in der Lage diese wieder abzugeben. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie ‚Äěkratzen‚Äú nicht) und haben ein √§u√üerst geringes Allergiepotential. Diese Eigenschaften macht sie f√ľr die Textilindustrie interessant.

Die äußere Form der Baumwollfasern ist flach und verdreht und schleifenähnlich. Die Farben der Fasern variieren von Cremig-Weiß bis zu Schmutzig-Grau, abhängig vom Herstellungs- bzw. Aufbereitungsprozess.

Baumwolle ist nicht wasserl√∂slich und in feuchtem oder nassen Zustand rei√üfester als in trockenem. Die Festigkeiten und Steifigkeiten der Baumwollfaser sind geringer als die der Bastfaser, wobei die Dehnf√§higkeit deutlich h√∂her ist. Die Fasern sind alkali-, jedoch nicht s√§urebest√§ndig. Baumwolle ist anf√§llig f√ľr Befall durch Mikroorganismen, die Widerstandsf√§higkeit gegen√ľber Motten und anderen Insekten ist jedoch recht hoch. Baumwolle ist leicht entflammbar, kann aber gekocht und sterilisiert werden.

Zus√§tzlich macht die Molekulare Struktur der Baumwolle ihre Fasern widerstandsf√§hig gegen Hitze und Laugen. Baumwolle ist damit auch bei starker Benutzung und h√§ufiger Reinigung besonders langlebig. Sie fand und findet daher Anwendung in Bereichen starker chemischer und physischer Beanspruchung durch Abrieb, Zuglasten oder die Aussetzung von Salzen und Laugen, so zum Beispiel in der Verarbeitung zu Fischernetzen, Segeltuch, Reinigungstextilien, in der Arbeits- und Berufsbekleidung sowie der Tisch- und Bettw√§sche der Hotellerie. Abh√§ngig von der tats√§chlich gew√ľnschten Anwendung ist es m√∂glich, den Rohstoff Baumwolle durch zahlreiche Arbeitsschritte in einem derart hohen Ma√üe zu veredeln, dass er schlie√ülich eine seidengleiche Anmutung erreichen kann, dabei jedoch weiterhin seine zahlreichen positiven Eigenschaften aufweist.[9]

Verwendung

Cotton-Logo
‚Üí Hauptartikel: Baumwollfaser

Der Hauptanwendungsbereich f√ľr Baumwolle ist eindeutig die Textilindustrie. Mit einem Mengenanteil von etwa 33 Prozent an der weltweiten Produktion von Textilfasern (einschlie√ülich anderen Naturfasern und Chemiefasern) und einem Mengenanteil von etwa 75 Prozent an den Naturfasern ist Baumwolle die mit Abstand am h√§ufigsten eingesetzte Naturfaser f√ľr Heim- und Bekleidungstextilien.[10][11][12] Au√üer in der Textilindustrie finden Baumwollfasern aber auch in vielen anderen Bereichen Verwendung, beispielsweise als Verbandsmaterial in der Medizin, bei Kosmetik und Hygiene als Watte oder Wattest√§bchen.

Fischernetze, Seile und Taue bestehen h√§ufig ganz oder teilweise aus Baumwollfasern, ebenso Zelte, Planen und Persennings. Fr√ľher wurden auch Feuerwehrschl√§uche aus Baumwolle gefertigt. Baumwolle findet bei der Herstellung von einigen Papiersorten, von Zellulose, Kaffeefiltern und Bucheinb√§nden Verwendung.

Baumwolle wird auch als Verst√§rkungsfaser f√ľr naturfaserverst√§rkte Kunststoffe eingesetzt. Haupteinsatzgebiet hierf√ľr sind duroplastische Verbundwerkstoffe vor allem f√ľr LKW-Fahrerkabinen.[13] Durch ihre hohe Dehnf√§higkeit erm√∂glicht die Beimischung von Baumwollfasern zu anderen Naturfasern eine deutliche Verbesserung der Schlagz√§higkeit dieser Werkstoffe.

In Form von Nitrocellulose dient Baumwolle bei der Herstellung von Munition und Sprengstoff.

Das √Ėl aus den Baumwollsamen kann im raffinierten Zustand als Speise√∂l oder Brennstoff genutzt werden und ist ein Grundstoff in der kosmetischen Industrie.

Der nach dem Auspressen des √Ėls verbleibende √Ėlkuchen dient h√§ufig als eiwei√üreiches Viehfutter, wird jedoch aufgrund seines hohen Gossypolgehalts nur an ausgewachsene Wiederk√§uer verf√ľttert. Die Samen k√∂nnen zu zirka 20 Prozent √Ėl und 50 Prozent Baumwollsamenkuchen gepresst werden. Schalen bilden den Rest.

Baumwollsamen galten in den USA fr√ľher auch als Hausmittel, um einen Schwangerschaftsabbruch herbeizuf√ľhren.

Etymologie

Der Name ‚ÄěBaumwolle‚Äú leitet sich von den B√ľscheln langer Fasern in den Fr√ľchten der Baumwollpflanze ab, die die Ausbreitung der Pflanzensamen √ľber gr√∂√üere Distanzen erm√∂glichen. Allerdings ist die Baumwollpflanze trotz des Namens kein Baum (siehe oben in der Beschreibung). Viele Pflanzensamen tragen solche Samenhaare (auch Samenwolle), doch nur die der Baumwollpflanze werden zur Textilherstellung verwendet. Wie die tierischen Wollhaare dienen diese Pflanzenfasern als Grundlage zur Herstellung von F√§den und Stoffen.

Bestandteile und Verarbeitung

Bei der Aufarbeitung der Baumwolle gehen nur rund zehn Prozent des Rohgewichtes verloren. Wenn die Wachs-, Eiwei√ü- und weiteren Pflanzenreste entfernt sind, bleibt ein nat√ľrliches Polymer aus Zellulose zur√ľck. Im Gegensatz zu vielen anderen Naturfasern besitzt Baumwolle keine Lignin- oder Pektinbestandteile, und nur eine sehr geringe Menge an Hemizellulose von etwa 5,7 Prozent.[14] Somit besteht die Baumwollfaser, neben der Wachsschicht, fast ausschlie√ülich aus hochkristalliner Zellulose. Die besondere Anordnung der Zellulose gibt der Baumwolle eine hohe Rei√üfestigkeit. Jede Faser besteht aus 20 bis 30 Lagen Zellulose in einer gedrehten Struktur. Wenn der Baumwollball ‚Äď der Fruchtstand der Baumwollpflanze ‚Äď ge√∂ffnet wird, trocknen die Fasern und verhaken sich untereinander. Diese Form wird f√ľr das Spinnen zu einem sehr feinen Garn verwendet.

Geschichte

Baumwolle wird seit Jahrtausenden zur Herstellung leichter Kleidung vor allem in tropisch-subtropischen Regionen verwendet. Einige Quellen behaupten, dass schon die √Ągypter zirka 12.000 v. Chr. mit Baumwolle gearbeitet h√§tten. In Babylon wurde Baumwolle als Wei√ües Gold bezeichnet. In mexikanischen H√∂hlen wurden Baumwollkleider gefunden, die etwa 7000 Jahre alt sind. Die √§lteste Aufzeichnung √ľber Baumwolle stammt aus Indien. Sie wird hier seit mehr als 3000 Jahren angebaut und im Rigveda 1500 v. Chr. erw√§hnt. Tausend Jahre sp√§ter schrieb der griechische Historiker Herodot √ľber indische Baumwolle: ‚ÄěEs gibt wildwachsende B√§ume, aus deren Frucht man eine Wolle gewinnen kann, die die Sch√∂nheit und Qualit√§t der Schafwolle weit √ľbertrifft. Die Inder machen aus dieser Baumwolle ihre Kleider‚Äú. Aber auch das erste chinesische Papier bestand aus Baumwollfasern.

In Indien wurden sehr fr√ľhzeitig verschiedene Kultursorten angebaut. Bereits im 16. Jahrhundert waren die indischen Regionen Bengalen, Punjab, Coromandel und Gujarat Zentren der Baumwollverarbeitung. Eine besondere Bedeutung kam Gujarat zu, dessen Baumwollprodukte √ľber verschiedene Handelsrouten bis in die Zentren des Nahen Ostens gehandelt wurden. Um 1600 war Baumwolle dabei noch ein Luxusgut, das nicht weniger als Seide gesch√§tzt wurde. Grund des hohen Wertes war der hohe Arbeitseinsatz bei der Verarbeitung. Arbeitsintensiv waren vor allem das Entfernen der Samenkapseln und das m√ľhselige Kardieren der im Vergleich zu Wolle und Seide sehr kurzen Fasern. Um ein Pfund verarbeitungsf√§hige Baumwollf√§den zu gewinnen, war ein Einsatz von 13 Arbeitstagen n√∂tig. F√ľr eine vergleichbare Menge an Seide zu gewinnen, waren dagegen nur sechs Arbeitstage notwendig, w√§hrend man f√ľr Leinen zwei bis f√ľnf und f√ľr Wolle ein bis zwei Tage brauchte. Vor 1750 waren englische Spinner nicht in der Lage, Baumwollf√§den zu spinnen, die ausreichend fest genug waren, um reine Baumwollgewebe herzustellen. Reine Baumwollgewebe wurden nur in Indien hergestellt.[1]

Verbreitung der Baumwolle durch den europäischen Kolonialismus

Der Aufstieg der Britischen Ostindien-Kompanie zu einer der gro√üen Handelsorganisationen der fr√ľhen Neuzeit steht in engem Zusammenhang mit Baumwolle. Der sehr profitreiche Gew√ľrzhandel war zu Beginn des 17. Jahrhunderts fest in H√§nden portugiesischer und holl√§ndischer Kaufleute. Die Britische Ostindien-Kompanie handelte deshalb vor allem mit persischer Seide, die √ľber Karawanenrouten durch Syrien auf t√ľrkische M√§rkte gelangte. Dort wurde auch traditionell indisches Baumwollgewebe gehandelt und die britische Kompanie handelte zunehmend auch dieses Gewebe.[1]

Mit der Ausweitung des Fernhandels in der fr√ľhen Neuzeit verdr√§ngte die Baumwolle auch in Nord- und Mitteleuropa zunehmend Leinen (Flachs) und Hanf f√ľr die meisten Anwendungsbereiche. Die indische Baumwollindustrie hatte ihre Glanzzeit w√§hrend der britischen Industrierevolution nach der Erfindung der Spinning Jenny im Jahre 1764, einer fr√ľhen Spinnmaschine mit mehreren Spindeln, und des Waterframe von Arkwright, die seit 1769 die kosteng√ľnstige Massenproduktion im Vereinigten K√∂nigreich erm√∂glichte.

Im 20. Jahrhundert bekam die Baumwolle zunehmend Konkurrenz durch chemisch erzeugte Fasern. Insbesondere Polyesterfasern finden immer häufiger Verwendung: 2003/2004 wurden sie erstmals in größerer Menge verarbeitet als Baumwolle und drängten diese bei den Textilfasern somit auf den zweiten Rang ab.

Vereinigte Staaten

Afroamerikanische Sklaven beim Trocknen von Baumwolle (Edisto Island, South Carolina, ca. 1862/63)

Die Baumwollproduktion in den S√ľdstaaten der USA profitierte von der Erfindung der Egreniermaschine (‚ÄěCotton Gin‚Äú) im Jahr 1793. Langstapelige Sorten wie Sea Island Cotton waren dort in den K√ľstenregionen bereits vorher angebaut worden. Im h√ľgeligen Binnenland gediehen dagegen nur kurzstapelige Sorten, die vor der Erfindung der Cotton Gin von den Sklaven nur f√ľr den pers√∂nlichen Bedarf angebaut worden waren, w√§hrend ihr Anbau auf Plantagen bis dahin nicht profitabel gewesen w√§re. Dies √§nderte sich am Ende des 18. Jahrhunderts, und bis ins 20. Jahrhundert hinein blieb kurzstapelige Baumwolle das wichtigste Exportgut des amerikanischen S√ľdens, obwohl dort das Klima eigentlich etwas zu feucht und nicht hei√ü genug ist und es dadurch immer wieder zu Ernteausf√§llen durch Verrottung kam. Baumwolle wurde nun auch im Binnenland angebaut und verdr√§ngte dort Tabak und Getreide. In der Dekade von 1790 bis 1800 stieg der j√§hrliche Baumwollexport allein aus South Carolina von weniger als 10.000 auf mehr als sechs Millionen Pfund an. Die Sklaverei erreichte nach der Einf√ľhrung des Baumwollanbaus eine gr√∂√üere Ausdehnung, als sie jemals zuvor ‚Äď etwa beim Tabak- oder Reisanbau ‚Äď erlangt hatte.[15]

Seine größte Ausdehnung fand der Baumwollanbau im Black Belt, einer Region, die sich im 19. Jahrhundert von North Carolina bis Louisiana erstreckte. In dem Zeitraum von 1812 bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs die Baumwollproduktion in dieser Region von weniger als 300.000 Ballen pro Jahr auf 4 Millionen Ballen an.[15]

Der Anbau der Baumwolle verlangte von den Sklaven w√§hrend eines Gro√üteils des Jahres best√§ndige Arbeit und gewissenhafte Pflege. Frauen wurden auf den Plantagen ebenso wie M√§nner eingesetzt, die Pflanzer legten jedoch Wert auf junge Arbeitskr√§fte. Nach der Saat, die Ende M√§rz oder Anfang April erfolgte, mussten die Pflanzen laufend ausged√ľnnt und umgepflanzt werden, eine T√§tigkeit, die die Sklaven fast den gesamten Sommer √ľber in Anspruch nahm. Wenn diese Phase Ende Juli, Anfang August beendet war, setzten die Pflanzer ihre Sklaven vor√ľbergehend auf Mais- und Erbsenfeldern ein. Im sp√§ten August begann das Baumwollpfl√ľcken, eine sehr eint√∂nige und erm√ľdende T√§tigkeit, die sich oftmals bis zum Ende des Jahres oder dar√ľber hinaus hinzog. Unerfahrene Pfl√ľcker verletzten sich sehr leicht an den scharfkantigen Samenkapseln. Die letzten Arbeitsschritte waren das Trocknen, Entkernen und Verpacken der Baumwolle, die in Ballen ausgeliefert wurde; h√§ufig folgten auch noch das K√§mmen, Spinnen und Aufspulen.[15]

Anbau und √Ėkologie

Viele Baumwoll-Arten und -Sorten sind von Natur aus ausdauernde Pflanzen, werden aber als einj√§hrige Pflanzen kultiviert. Als Kulturpflanze bel√§sst man sie in der Regel nur f√ľr ein Jahr auf dem Feld um den h√∂chsten Ernteertrag zu erzielen. Nach der Ernte bzw. nach einer Frostperiode werden die Pflanzen dann meist abgeschlegelt und zur Gr√ľnd√ľngung in den Boden eingearbeitet. In brennstoffarmen Regionen dienen die abgestorbenen, trockene Pflanzenteile auch als Brennmaterial.

In der n√∂rdlichen Hemisph√§re findet die Aussaat abh√§ngig vom Standort zwischen Anfang Februar und Anfang Juni statt. Die Ernte erfolgt zwischen Oktober und Februar. Zwischen Aussaat und Ernte liegen rund acht bis neun Monate. Da die Baumwolle oft ungleichm√§√üig abreift, wird h√§ufig mehrmals geerntet. Gro√üe Kulturfl√§chen werden zumeist von Baumwollerntern maschinell abgeernet, bei kleinen Anbaufeldern und in weniger entwickelten Staaten erfolgt die Ernte oft noch mit der Hand. Manche Pfl√ľckmaschinen k√∂nnen nur laubfreie Pflanzen abernten, so muss entweder der erste Frost abgewartet oder chemische Entlaubungsmittel eingesetzt werden. Dies gilt insbesondere f√ľr die niedrig wachsenden windresistenten Sorten (storm proof cotton), die √ľberwiegend in Texas angebaut werden. Handgeerntete Baumwolle ist bez√ľglich Reife und Schmutzgehalt fast immer von h√∂herer Qualit√§t als maschinell geerntete. Dies liegt daran, dass Vollernter auch unreife und √ľberreife Kapseln erfassen, w√§hrend per Hand nur die reifen Faserb√ľschel ausgezupft werden.

Problematisch f√ľr die Ernte ist die langgezogene Bl√ľtezeit, weil dadurch auch die Kapseln √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen versetzt reifen. √úberreife Baumwolle ist genauso wie unreife qualitativ minderwertig. Maschinelle Einmalernten sind daher immer ein Kompromiss aus √ľberreif, reif und unreif. Die Handpfl√ľcke ist genauer, ben√∂tigt aber viele Arbeitskr√§fte, da mehrere Durchg√§nge notwendig sind.

Baumwolle gedeiht gut auf schweren B√∂den. Sehr geeignet sind Vertisole. Sie ist bez√ľglich des N√§hrstoffgehaltes nicht sehr anspruchsvoll. Wichtig ist aber eine ausreichende Wasserversorgung (600 bis 1200 Millimeter w√§hrend der Wachstumsperiode). In niederschlagsarmen Gebieten sind die Baumwollkulturen daher von k√ľnstlicher Bew√§sserung abh√§ngig.

Heute wird Baumwolle ‚Äď als nachwachsender Rohstoff ‚Äď auf allen f√ľnf Kontinenten angebaut. Hierzu werden Baumwollpflanzen verwendet, die durch Z√ľchtung mehr Fasern produzieren als die Wildpflanze. Transgene Baumwolle erleichtert die Sch√§dlings- und Unkrautbek√§mpfung und wurde 2010 auf etwa der zwei Dritteln der weltweiten Baumwollanbaufl√§che angepflanzt.

Der Baumwollkapselk√§fer (Anthonomus grandis) ist ein gef√ľrchteter Baumwollsch√§dling

Die lange Wachstumszeit der Baumwolle erfordert nach der Ernte eine rasche Feldbestellung und Neuaussaat. Daher ist der Anbau von Zwischenfr√ľchten zur Verbesserung der Bodenqualit√§t und zur Unterdr√ľckung von Unkr√§utern kaum m√∂glich. Besonders auf gro√üen Fl√§chen wird Baumwolle oft ohne Fruchtwechsel mit anderen Nutzpflanzen angebaut. Infolge dieser Monokulturen ist die gro√üfl√§chige Baumwollproduktion stark von Pflanzenschutzmitteln abh√§ngig. Baumwolle gilt als das landwirtschaftliche Produkt mit dem h√∂chsten Einsatz an Chemikalien. Auf Baumwolle entfielen 1999/2000 etwa elf Prozent des weltweiten Pestizidmarktes.[16] Daher gilt sie unter Umweltschutzaspekten als sehr bedenklich. Auch der Wasserverbrauch ist als sehr problematisch anzusehen. Besonders bekannt wurde in diesem Zusammenhang der Aralsee, der seit den sp√§ten 1960er Jahren stark an Wasser verloren hat, da eine gro√üe Menge Wasser zu Bew√§sserungszwecken f√ľr den Baumwollanbau abgezweigt wird, bevor es den See erreichen kann. Dies f√ľhrte zu einer weitreichenden Versalzung. Einige Baumwollbauern setzen auf √∂kologischen Anbau, so dass es heute auch Bio-Baumwollprodukte auf dem Markt gibt. Anfang 2010 wurde die Textilbranche von gro√ü angelegtem Betrug mit angeblicher Biobaumwolle ersch√ľttert, ein gro√üer Teil der aus Indien stammenden Biobaumwolle wurde gentechnisch ver√§ndert. Der Betrug wurde bereits im April 2009 von indischen Beh√∂rden aufgedeckt. Zusammen mit westlichen Zertifizierungsunternehmen haben zahlreiche D√∂rfer gentechnisch ver√§nderte Baumwolle als Bioprodukt deklariert und in gro√üen Mengen in Umlauf gebracht ‚Äď ein klarer Versto√ü gegen die strengen Standards f√ľr √Ėkotextilien. Von dem Betrug betroffen sind namhafte Handelsketten wie H&M, C&A und Tchibo. Innerhalb von vier Jahren hat sich der Produktionsumfang von Biobaumwolle weltweit von 20.000 auf 141.000 Tonnen erh√∂ht. Der Umsatz, der 2005 noch bei 500 Millionen US-Dollar lag, k√∂nnte 2010 5,3 Milliarden US-Dollar erreichen.[17] 2008 betrug der Marktanteil 0,5 Prozent.[18]

Der kleinfl√§chige Anbau von Baumwolle ist in vielen Entwicklungsl√§ndern ein wesentlicher Bestandteil der jeweiligen Volkswirtschaften und stellt den gr√∂√üten Exportwert und f√ľr viele Bauern die prim√§re Cash Crop dar.

Die weltweit bedeutendsten Baumwollproduzenten sind die Volksrepublik China, Indien, die USA, und Pakistan. In Europa ist Griechenland das einzige Land mit einer gr√∂√üeren Produktionsmenge (Platz 10 der Weltrangliste), sowie Spanien mit einer geringeren Menge[19] ‚Äď die T√ľrkei wird hier zu den asiatischen Nationen gez√§hlt, da die Hauptanbaufl√§chen in Asien liegen. Generell l√§sst sich sagen, dass die meiste Baumwolle geographisch gesehen zwischen den 43 Grad n√∂rdlicher und 36 Grad s√ľdlicher Breite gelegenen tropischen und subtropischen Gebieten Mittelamerikas, Indiens und Asiens ‚Äď dem sog. Baumwollg√ľrtel, angebaut wird.

Baumwolle und Klima

Baumwollanbau tr√§gt insbesondere durch den hohen Verbrauch an Minerald√ľnger und Pestiziden erheblich zum weltweiten Kohlendioxid-Aussto√ü bei. Durch die Herstellung eines Baumwoll-T-Shirts entstehen sieben bis neun Kilogramm Kohlenstoffdioxid.[20]

Forschung

2010 wurde erstmals ein Baumwollgenom sequenziert. Das Genom dieser Wildsorte aus Peru (Gossypium raimondii) ist wesentlich einfacher aufgebaut als das der Kultursorten. Laut Forschern beim 5. Treffen der International Cotton Genome Initiative (ICGI) stellt dies einen bedeutenden Schritt dar auf dem Weg, √ľber die vollst√§ndige Kenntnis neue, ertragreiche und widerstandsf√§hige Sorten zu z√ľchten.[21][22]

Produktionsvolumen 2008/2009

Verarbeitete Baumwolle als Sofabezug

2008/2009 wurden weltweit insgesamt 24,574 Mio. t Baumwolle produziert (nur Lint ohne Linter, s.o.), die sich wie folgt auf die verschiedenen Anbauregionen und L√§nder verteilen:

Die größten Baumwollproduzenten (2008/09)[23]
 Rang  Land Produktion (in Tsd. t) Anteil
1 China 7.947 32,34 %
2 Indien 5.443 22,15 %
3 USA 2.945 11,99 %
4 Pakistan 1.960 7,97 %
5 Brasilien 1.361 5,54 %
6 Usbekistan 1.110 4,52 %
7 T√ľrkei 501 2,04 %
8 Australien 283 1,15 %
9 Turkmenistan 283 1,15 %
10 Griechenland 240 0,97 %
11 Syrien 207 0,84 %
12 Argentinien 201 0,82 %
13 Burkina Faso 185 0,75 %
14 Mexiko 148 0,60 %
15 √Ągypten 125 0,51 %
Sonstige
Welt 24.574 100,00 %

Recycling

Baumwolle hat den Recycling-Code-60 (TEX).

Siehe auch

Literatur

  • C. Wayne Smith, J. Tom Cothren: Cotton: Origin, History, Technology, and Production, Wiley 1999, ISBN 978-0-471-18045-6
  • D. A. Farnie, D.J.Jeremy (Hrsgs.): "The Fibre that Changed the World. The Cotton Industry in International Perspective, 1600-1990s", Oxford University Press, New York 2004

Weblinks

 Commons: Baumwolle ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Baumwolle ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ a b c William Bernstein: A Splendid Exchange ‚Äď How Trade shaped the World, Atlantic Books, London 2009, ISBN 978-1-84354-803-4.
  2. ‚ÜĎ R. F. Evert, K. Esau, S. E. Eichhorn: "Esau's Plant anatomy", John Wiley and Sons, 2006, ISBN 0-471-73843-3
  3. ‚ÜĎ a b Ya Tang, Michael G. Gilbert & Laurence J. Dorr: Malvaceae in der Flora of China, Volume 12, 2007, S. 296: Online.
  4. ‚ÜĎ a b Eintrag bei GRIN.
  5. ‚ÜĎ F. E. M. Gillham, T. M. Bell, T. Arin, G. A. Matthews, C. L. Rumeur, A. B. Hearn: "Cotton Production for the Next Decade", World Bank Technical Paper Number 287, The World Bank, 1995, ISBN 0-8213-3312-7
  6. ‚ÜĎ a b c d e Kim L. Pickering (Hrsg.): ‚ÄěProperties and performance of natural-fibre composites‚Äú, Woodhead Publishing Limited, Cambridge, 2008, ISBN 978-1-84569-267-4
  7. ‚ÜĎ a b c d e W. Bobeth (Hrsg.): ‚ÄěTextile Faserstoffe‚Äú, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 1993, ISBN 3-540-55697-4
  8. ‚ÜĎ F. Denninger, E. Giese, H. Ostertag, A. Schenek: "Textil- und Modelexikon", Deutscher Fachverlag, 2008, ISBN 3-87150-848-9
  9. ‚ÜĎ Urbanara GmbH - Warenkunde http://www.urbanara.de/warenkunde/baumwolle/
  10. ‚ÜĎ C. Hoffmeister, T. Schneider, J. M√ľssig, ‚ÄěMarktanalyse Nachwachsende Rohstoffe, Textilien‚Äú, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, 2006
  11. ‚ÜĎ CIRFS (Comit√© International de la Rayonne et des Fibres Synth√©tiques): "World Man-Made Fibres Production", http://www.cirfs.org/frames_04.htm, Zugriff am 5. Mai 2009
  12. ‚ÜĎ FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations): International Year of Natural Fibres, http://www.naturalfibres2009.org, Zugriff am 5. Mai 2009
  13. ‚ÜĎ Michael Karus, Sven Ortmann, Dominik Vogt: ‚ÄúNaturfasereinsatz in Verbundwerkstoffen in der deutschen Automobilproduktion 1996 bis 2003‚Äú, nova-Institut, 2004
  14. ‚ÜĎ A. K. Mohanty, M. Misra,G. Hinrichsen: "Biofibres, biodegradable polymers and biocomposites: An overview", Macromolecular Materials and Engineering, 2000, Ausgabe 276/277, S.1-24
  15. ‚ÜĎ a b c Ira Berlin: Generations of Captivity: A History of African-American Slaves, Cambridge, London: The Belknap Press of Harvard University Press, 2003, ISBN 0-674-01061-2
  16. ‚ÜĎ pan-germany.org: Probleme im konventionellen Baumwollanbau (PDF)
  17. ‚ÜĎ Birke Resch (6. Februar 2010): Angebliche Biobaumwolle aus Indien ist gentechnisch ver√§ndert.. YaaCool-Bio. Abgerufen am 13. Mai 2010.
  18. ‚ÜĎ pan-germany.org: Die Cotton Connection
  19. ‚ÜĎ Europ√§ische Kommission: Reform der St√ľtzungsregelung f√ľr Baumwolle (abgerufen am 5. Juni 2010)
  20. ‚ÜĎ "F√ľr jedes T-Shirt sieben Kilo CO2" die tageszeitung, 19. Februar 2009
  21. ‚ÜĎ seedquest.com: Cotton research community thrilled by genome sequencing announcement (englisch)
  22. ‚ÜĎ prlog.org: Monsanto And Illumina Reach Key Milestone In Sequencing Of Cotton Genome (englisch)
  23. ‚ÜĎ USDA (United States Department of Agriculture): Foreign Agricultural Service ‚Äď Production, Supply and Distribution Online [1]

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Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

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