Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge

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Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge
Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge e.V.
(VDK)
Volksbund-Logo
Zweck: Die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.
Vorsitz: Reinhard F√ľhrer
Gr√ľndungsdatum: 16. Dezember 1919
Mitgliederzahl: 160.785 Mitglieder und 293.365 Spender (2010) [1]
Sitz: Kassel
Website: volksbund.de

Der Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge e. V. wurde am 16. Dezember 1919 gegr√ľndet und ist ein eingetragener gemeinn√ľtziger Verein mit humanit√§rem Auftrag. Er erh√§lt und betreut Gr√§ber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Kriegsgr√§berst√§tten) im Ausland. Er pflegt die Gr√§ber von etwa 2,3 Millionen Kriegstoten auf 827 Friedh√∂fen in 45 L√§ndern. [2]

Inhaltsverzeichnis

Gr√ľndung 1919

Anfänge: Gedenkfeier im Reichstag 1932
Bundeswehrsoldaten bei einem Einsatz auf dem Wiener Zentralfriedhof

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs beschlossen am 10. September 1919 acht M√§nner in Berlin die Gr√ľndung einer deutschen Kriegsgr√§berorganisation. Unter ihnen waren der Architekt Heinrich Straumer, der bereits gegen Ende des Krieges in der Gr√§berbetreuung t√§tig gewesen war, und Siegfried Emmo Eulen, der w√§hrend des Krieges in Polen und in der T√ľrkei die Errichtung und Betreuung von Kriegsgr√§berst√§tten organisiert hatte.

Am 16. Dezember wurde der Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge e. V. unter Berufung auf Artikel 224 des Vertrages von Versailles gegr√ľndet. Erster Pr√§sident war Oberst a. D. Koeth (bis 1923). Am 23. August hatte Eulen den Entwurf f√ľr die Statuten einer "Internationalen Kriegsgr√§berf√ľrsorge" verfasst. Als ihr Sitz war Genf vorgesehen, um eine enge Zusammenarbeit mit dem V√∂lkerbund zu erm√∂glichen. Diese Pl√§ne wurden jedoch nicht verwirklicht.

Die damalige Reichsregierung war weder politisch noch wirtschaftlich in der Lage, sich um die Gr√§ber der Gefallenen im Ausland zu k√ľmmern. Heimkehrende Soldaten, Hinterbliebene der Opfer und andere B√ľrger suchten nach Wegen, um diesen von vielen als unertr√§glich empfundenen Zustand zu √§ndern. In Sorge um die Kriegsgr√§ber im Ausland hatten sich in Deutschland bereits einige Organisationen gebildet, die sich um Grabpflege und Erteilung von Ausk√ľnften an Angeh√∂rige bem√ľhten. So gab es in Bayern seit dem 14. September den "Deutschen Kriegsgr√§ber-Schutzbund", in Braunschweig den "Verein zur Erforschung und Erhaltung Deutscher Kriegsgr√§ber e. V.", in Salzwedel die "Deutsche Kriegsgr√§ber-Interessenten-Vereinigung" und in Hagen (Westfalen) den "Bund Heimatdank".

Mitglieder, Geschäftsstellen

Weimarer Republik

Im Jahr 1921 gab es 300 Ortsgruppen und 30.000 Mitglieder. Zum 10-jährigen Bestehen im Jahr 1929 war die Zahl der Mitglieder auf 133.033 gestiegen.

NS-Zeit

Der Volksbund beschloss im Jahre 1933 eine neue Satzung und wurde im NS-Regime gleichgeschaltet. W√§hrend der NS-Zeit stieg die Zahl der Mitglieder stark an: Ende 1934 gab es in 1.830 Ortsgruppen 151.110 Mitglieder, im Jahr 1936 4.747 Ortsgruppen mit 295.000 Mitgliedern und im Jahr 1943 993.572 Mitglieder. Die Bundesgesch√§ftsstelle in Berlin wurde am 15. Februar 1944 zerst√∂rt, der Volksbund 1945 aufgel√∂st und die Neugr√ľndung in der DDR verboten.

Bundesrepublik Deutschland

In Oldenburg wurde 1946 eine provisorische Gesch√§ftsstelle errichtet. Auf Antrag des Bayerischen Staatsministeriums des Innern wurde der Volksbund am 4. September 1947 wieder zugelassen, die Gesch√§ftsstelle im Mai 1948 nach Nienburg an der Weser verlegt. Ein Zusatzabkommen zum Genfer Abkommen sicherte nun das dauernde Ruherecht der Kriegstoten. [3] Im Mai 1951 verlegte der Volksbund seinen Sitz von Nienburg nach Kassel. Im Jahr 1952 wurde das ‚ÄěGesetz √ľber die Sorge f√ľr Kriegsgr√§ber‚Äú vom Bundestag verabschiedet. F√ľr Kriegsgr√§ber im Ausland ist seitdem der Volksbund zust√§ndig, f√ľr Kriegsgr√§ber im Inland die Bundesl√§nder. Fast 600.000 Mitglieder wurden im Jahr 1956 gef√ľhrt. Der Umbettungsdienst hatte im Jahr 1958 117 deutsche und 150 ausl√§ndische Mitarbeiter. Ab 1966 betreute der Volksbund auch die Kriegsgr√§ber des Ersten Weltkrieges und des deutsch-franz√∂sischen Krieges von 1870-1871. [4]

Wiedervereinigung

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurden 1991 in Ostdeutschland 5 neue Landes- mit ihren Kreisverb√§nden gegr√ľndet. West- und Ostberlin wurden im Landesverband Berlin zusammengefasst. Die Mitgliederzahl liegt bei rund 13.000 Mitgliedern. Mitglieder werden √ľber ihre toten Angeh√∂rigen informiert, Kommunen bei der Pflege der Kriegsgr√§ber auf ihrem Gebiet beraten. [5] Im Jahr 1995 betreute der Volksbund 459 Friedh√∂fe mit 1,6 Millionen Kriegsgr√§bern in 34 L√§ndern. [6]

Aktuelle Organisation

Der Sitz des Volksbundes befindet sich in Kassel. Der Pr√§sident ist seit 2002 Reinhard F√ľhrer. Schirmherr ist der jeweils amtierende Bundespr√§sident.

Der Volksbund hatte 2010 127.862 zahlende Mitglieder im Inland, 724 in √Ėsterreich und 906 im sonstigen Ausland. An zahlenden Spendern gab es im Jahr 2010 im Inland 290.898, aus √Ėsterreich 1.411 und aus dem sonstigen Ausland 1.056. [7] In jedem Bundesland der Bundesrepublik Deutschland gibt es einen Landesverband, weitere Untergliederungen sind 24 Bezirks-, 295 Kreis- und 4.903 Ortsverb√§nde. [8] Innerhalb der Verb√§nde gibt es auch Jugendarbeitskreise.

Finanzierung

Der Volksbund finanziert sich und seine Arbeit √ľberwiegend ("etwa 90 Prozent" ‚Äď Eigenangabe Stand 2008) aus Mitgliedsbeitr√§gen, Spenden und Sammlungen. Der Rest sind finanzielle Zuweisungen von Bund und Bundesl√§ndern. Zur Akquise von zus√§tzlichen Mitteln wurde im Jahr 2001 die Stiftung Gedenken und Frieden gegr√ľndet.

Tätigkeiten

Der vom VDK betreute deutsche Soldatenfriedhof in Rovaniemi/Norvajärvi, Finnland
Anlage eines Soldatenfriedhofes
Soldatenfriedhof Bergheim
Noch nicht geschlossenes Massengrab auf dem vom VDK neu angelegten Soldatenfriedhof Insterburg. Die kleinen Holzs√§rge mit den sterblichen √úberresten deutscher Soldaten sind durchnummeriert, links beginnend mit ‚Äě2035‚Äú (Aufnahme von 1999).

Aus den satzungsgem√§√üen Verpflichtungen, das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt zu wahren, den Frieden unter den V√∂lkern zu erhalten und die W√ľrde des Menschen zu achten, leitet der Volksbund seine Aufgaben ab. [9]

Kriegstote, Kriegsgräber

  • Im Jahr 2010 bestanden 45 bilaterale Kriegsgr√§berabkommen mit ausl√§ndischen Partnerl√§ndern. Im Rahmen der Abkommen werden auch R√ľckfragen an den Volksbund √ľber ausl√§ndische Kriegsgr√§ber in Deutschland bearbeitet. [10]
  • Neubau, Substanzerhaltung und Pflege der Kriegsgr√§berst√§tten im Ausland im Auftrag der Bundesregierung durch das Referat Friedhofspflege und Bauunterhaltung. Im Jahr 2010 wurden mehr als 330 Kriegsgr√§berst√§tten der Ersten und Zweiten Weltkrieges und mehr als 800 Grabst√§tten/Denkm√§ler des deutsch-franz√∂sischen Krieges 1870-1871 gepflegt. [11]
  • Der Volksbund arbeitet mit der Deutschen Dienststelle (ehemalige Wehrmachtsauskunftstelle f√ľr Kriegerverluste und Kriegsgefangene ‚Äď WASt) in Berlin zusammen und greift bei Nachforschungen auch auf deren Datenbest√§nde zur√ľck. Diese Dienststelle pflegt die Daten und Erkennungsnummern der im Zweiten Weltkrieg eingesetzten Soldaten. Der Volksbund kooperiert au√üerdem mit anderen Suchdiensten, beispielsweise dem Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Der Volksbund teilt diesen Institutionen die Umbettungsprotokolle zur weiteren Identifizierung (z. B. anhand der Erkennungsmarken) bzw. zur Aktualisierung der Unterlagen zur Verf√ľgung.
  • Der Umbettungsdienst birgt Kriegstote aus den Ursprungsgrablagen und bettet sie um auf Sammelfriedh√∂fe in Osteuropa, Deutschland und Westeuropa (ungef√§hr 40.000 bis 50.000 Exhumierungen j√§hrlich). Kriegstote werden durch Unterlagen der WASt, Zeitzeugen, aber auch zuf√§llig bei Bau- und Stra√üenarbeiten entdeckt. [12]

Beratung inländischer Stellen

Beratung inländischer Stellen bei Aus- und Umgestaltung von Kriegsgräberstätten sowie bei rechtlichen Fragen zum Gräbergesetz.

Betreuung der Angehörigen

Deutsche Soldaten beim Anlegen eines "Heldenfriedhofs"
  • Das Referat Angeh√∂rigenbetreung hilft bei der Suche nach den Kriegsgr√§bern, bei der Kl√§rung von Kriegsschicksalen und informiert die Angeh√∂rigen.
  • Der Volksbund erstellt Namensb√ľcher der Gefallenen und Vermissten f√ľr die Gedenkr√§ume der Kriegsgr√§berst√§tten in West- und Osteuropa.
  • Zu den Gr√§bern werden Kriegsgr√§berreisen mit Gedenk- und Einweihungsveranstaltungen f√ľr die Angeh√∂rigen unternommen. Grabschmuck und Fotos der Gr√§ber k√∂nnen beim Volksbund in Auftrag gegeben und Ausz√ľge aus den Namensb√ľchern der Friedh√∂fe bestellt werden.
  • Kriegsgr√§berst√§tten und Kriegstote des Ersten und Zweiten Weltkriegs im Inland werden in der Datenbank dokumentiert (895.561 Grabmeldungen, Stand 2010).
  • Der Volksbund, Landesverband Berlin, betreut auf dem Waldfriedhof Heerstra√üe in Berlin in der N√§he des Olympiastadions eine Gemeinschaftsgrabst√§tte f√ľr Stifter. [13]

Gräbersuche online

Der Volksbund hat eine frei zugängliche Onlinedatenbank mit fast 4,6 Millionen Datensätzen von gefallenen oder vermissten deutschen Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges angelegt, die unter Volksbund Gräbersuche online [14] abgerufen werden können.[15] [16]

Es handelt sich vorwiegend um deutsche Milit√§rangeh√∂rige, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen sind und f√ľr die eine Grablage auf einer deutschen Kriegsgr√§berst√§tte bekannt ist. Davon betreffen etwa 1 Million Datens√§tze die Zeit des Ersten Weltkrieges. Die Datei wurde seit ihrer Erstver√∂ffentlichung bedeutend erweitert. In den letzten Jahren kam eine gro√üe Anzahl weiterer in den Jahren des Zweiten Weltkrieges gestorbener Milit√§rangeh√∂riger ohne bekannte Grablage sowie Vermisster hinzu. Bei der Erg√§nzung der Datens√§tze half die Deutsche Dienststelle Berlin.

Ein Teil der nach Deutschland √ľberf√ľhrten Kriegstoten oder in der Heimat Verstorbenen ist ebenfalls ber√ľcksichtigt. Im Allgemeinen werden allerdings nur jene genannt, die in separaten Ehrenfriedh√∂fen innerhalb ziviler Friedh√∂fe und nicht in zivilen Einzel- bzw. Familiengr√§bern bestattet sind.

Des Weiteren sind im Datenbestand Opfer des Bombenkriegs, Kriegs- und Zivilgefangene, teilweise auch ausländische Angehörige deutscher Hilfstruppen des Zweiten Weltkrieges und sogar einige vor dem Zweiten Weltkrieg gestorbene Wehrmachtsangehörige zu finden.

F√ľr die dann noch ungekl√§rten Schicksale deutscher Soldaten kann ein Grabnachforschungsantrag beim Volksbund gestellt werden.

Totengedenken

Das folgende Totengedenken wird allj√§hrlich w√§hrend der offiziellen Feierstunden zum Volkstrauertag verlesen, und zwar sowohl bei der zentralen Veranstaltung im Bundestag (hier vom Schirmherrn, dem Bundespr√§sidenten) als auch bei den zahlreichen lokalen Gedenkfeiern, die der Volksbund durchf√ľhrt:

"Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Fl√ľchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer √úberzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und B√ľrgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkr√§fte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit den M√ľttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Vers√∂hnung unter den Menschen und V√∂lkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt."

Friedensarbeit

  • internationale Zusammenarbeit in allen Angelegenheiten der Kriegsgr√§berf√ľrsorge
  • Verst√§ndigung und Auss√∂hnung mit den Gegnern von einst (‚ÄěVers√∂hnung √ľber den Gr√§bern‚Äú)
  • Gestaltung des Volkstrauertages oder Mitwirkung daran
  • Friedensp√§dagogische Jugend- und Bildungsarbeit an Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen
  • Jugendarbeitskreise des Volksbundes in 14 Bundesl√§ndern
  • Workcamps (Jugendlager) im In- und Ausland mit Teilnehmern aus vielen L√§ndern im Sinne der internationalen Jugendbegegnung

Selbstbild und Außenwirkung

W√§hrend der Volksbund selbst unter dem Motto "Vers√∂hnung √ľber den Gr√§bern ‚Äď Arbeit f√ľr den Frieden" arbeitet, wird er von Teilen der Bev√∂lkerung in Deutschland keineswegs als Bestandteil der "Friedensbewegung" wahrgenommen.[17] Die Gr√ľndergeneration des Volksbundes bestand gr√∂√ütenteils aus Soldaten des Ersten Weltkriegs. Heute pflegt der Verband bewusst enge Kontakte nicht nur zur Bundeswehr, sondern auch zu den Streitkr√§ften zahlreicher Nationen und wirkt durch internationale Zusammenarbeit bei der Pflege von Gedenkst√§tten insbesondere f√ľr die V√∂lkerverst√§ndigung in der jungen Generation. Die Mitgliederschaft weist allerdings einen relativ hohen Altersdurchschnitt auf, viele geh√∂ren noch der sogenannten 'Kriegsgeneration' des Zweiten Weltkrieges an. Kritiker f√ľhren an, dass in der Vergangenheit in einigen F√§llen Alt- oder Neonazis Mitglied oder sogar Mitarbeiter beim Volksbund waren. Der Volksbund selbst distanziert sich jedoch von rechtsradikalen Bestrebungen. So wurden beispielsweise Ende 2007 mehrere Landtagsabgeordnete der NPD aus dem Volksbund ausgeschlossen, die im Laufe des Jahres Mitglied geworden waren. Zur Begr√ľndung hie√ü es, die Mitgliedschaft in der NPD sei "mit den Zielen des Volksbundes unvereinbar".

Partnerorganisationen im Ausland

Daten √ľber die Kriegsopfer anderer L√§nder der beiden Weltkriege werden der √Ėffentlichkeit auch im Internet zug√§nglich gemacht. So findet man heute zum Beispiel Informationen √ľber die britischen und franz√∂sischen sowie einen Teil der Gefallenen der USA der Weltkriege.

In Großbritannien und den USA sind die jeweiligen Kriegsgräberorganisationen verantwortlich (Commonwealth War Graves Commission bzw. American Battle Monuments Commission), in Frankreich das Ministère de la Défense (Verteidigungsministerium).

Der √∂sterreichische Staat hat im Kriegsgr√§berf√ľrsorgegesetz und im Staatsvertrag f√ľr die Pflege und Erhaltung der in √Ėsterreich befindlichen Kriegsgr√§ber festgelegt, dass die √∂sterreichischen Kriegsgr√§berst√§tten vom √Ėsterreichischen Schwarzen Kreuz gepflegt werden. Kriegsgr√§ber auf dem Wiener Zentralfriedhof werden weiterhin vom Volksbund gepflegt. [18]

Weblinks

 Commons: Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ aus der Arbeitbilanz 2010 des Volksbundes
  2. ‚ÜĎ Schreiben des Volksbunds Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge e. V. an seine Mitglieder und Spender vom 24. M√§rz 2010
  3. ‚ÜĎ Olav Teichert: Im Wandel der Zeitschrift. 90 Jahre Mitgliederzeitschrift des Volksbundes - 1921-1950. In: Stimme & Weg 1/2011, S. 10-13
  4. ‚ÜĎ Im Wandel der Zeitschrift. 90 Jahre Mitgliederzeitschrift des Volksbundes - 1951-1966. In: Stimme & Weg, 2/2011, S. 12-13.
  5. ‚ÜĎ Martin Dodenhoeft: Historisches Datum. Der Volksbund in den neuen Bundesl√§ndern In: Stimme&Weg 4/2011, S. 20-21
  6. ‚ÜĎ Im Wandel der Zeitschrift. In: Stimme&Weg 4/2011, S. 14-15
  7. ‚ÜĎ Arbeitsbilanz 2010. In: Stimme & Weg, 2/2011, S. AB 10.
  8. ‚ÜĎ Einladung zur Volksbund-Umfrage vom 6. Juli 2011
  9. ‚ÜĎ Satzung des Volksbundes Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge, ¬ß 3 - Aufgaben und Rechtsgrundlagen
  10. ‚ÜĎ Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge e. V. (Hrsg.): Arbeitsbilanz 2010. Sonderdruck 2011, S. 13
  11. ‚ÜĎ Arbeitsbilanz 2010. In: Stimme & Weg, 2/2011, S. AB 1-AB 12.
  12. ‚ÜĎ Arbeitsbilanz 2010. In: Stimme & Weg, 2/2011, S. AB 1-AB 12.
  13. ‚ÜĎ Gemeinschaftsgrabst√§tte des Volksbundes Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge in Berlin
  14. ‚ÜĎ Volksbund Gr√§bersuche online
  15. ‚ÜĎ Ostseezeitung
  16. ‚ÜĎ http://www.dradio.de/kulturnachrichten/201012201600/2 Deutschlandradio
  17. ‚ÜĎ Vgl.Internationale der Kriegsdienstgegner e.V.(Hg.):Die Kehrseite der Medaille - Dokumentation √ľber den Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge e.V., Berlin 1972
  18. ‚ÜĎ √Ėsterreich betreut Kriegsgr√§berst√§tten. In: Stimme & Weg, 2/2011, S. 24.

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