Volleyball

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Volleyball
Volleyball

Volleyball ist eine Mannschaftssportart aus der Gruppe der RĂŒckschlagspiele, bei der sich zwei Mannschaften mit jeweils sechs Spielern auf einem durch ein Netz geteilten Spielfeld gegenĂŒberstehen. Ziel des Spiels ist es, einen Ball (den Volleyball) ohne Hilfsmittel ĂŒber das Netz auf den Boden der gegnerischen SpielfeldhĂ€lfte zu spielen und zu verhindern, dass Gleiches dem Gegner gelingt, bzw. die gegnerische Mannschaft zu einem Fehler zu zwingen. Eine Mannschaft darf den Ball (zuzĂŒglich zum Block) dreimal in Folge berĂŒhren, um ihn zurĂŒckzuspielen.

Volleyball stammt aus den Vereinigten Staaten und wird nahezu weltweit ausgeĂŒbt. Der Volleyball-Weltverband FIVB reprĂ€sentiert 218 Nationen mit rund 35 Millionen Spielern.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In der zweiten HĂ€lfte des Jahres 1895 wurde von William G. Morgan, einem Sportdirektor des YMCA, in Holyoke, ein Spiel namens Mintonette als Zeitvertreib fĂŒr Ă€ltere Mitglieder entwickelt. Es galt als sanfte Alternative zum Basketball, das im 16 km entfernten Springfield vier Jahre zuvor entstanden war. Die Hallensportart enthielt charakteristische Elemente aus Tennis und Handball. Morgan selbst verfasste auch die ersten Regeln. Diese sahen ein 25 Ă— 50 ft (7,62 Ă— 15,24 m) großes Feld und ein 6 ft, 6 Zoll (1,98 m) hohes Netz vor. Die Zahl der Spieler war ebenso unbegrenzt wie die Zahl der erlaubten Ballkontakte. Bei einem Fehlaufschlag gab es wie beim Tennis einen zweiten Versuch.

AnlĂ€sslich einer Konferenz aller Sportdirektoren des YMCA in Springfield, zu Beginn des Jahres 1896, wurde das Spiel vorgestellt, und der, 1952 nur geringfĂŒgig geĂ€nderte, Name Volley Ball vorgeschlagen und akzeptiert. Auch die Regeln wurden leicht verĂ€ndert.

In den folgenden Jahren verbreitete sich die Sportart ĂŒber Kanada (1900) in die ganze Welt. Sie wurde wĂ€hrend des Ersten Weltkriegs von amerikanischen Soldaten in Osteuropa eingefĂŒhrt, wo er sich zu einem sehr populĂ€ren Sport entwickelte. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitete er sich ĂŒber den gesamten Kontinent. Viele Techniken und Taktiken, die den modernen Volleyball prĂ€gen, wurden von europĂ€ischen Mannschaften eingefĂŒhrt. Beispiele hierfĂŒr sind das Blocken (Tschechoslowakei, 1938), das 5-1-System der UdSSR, das Baggern (Tschechoslowakei, 1958) und die Angriffe aus der hinteren Reihe (Polen, 1974).

Die fĂŒhrenden Nationen sind heute Brasilien, Russland, die USA, Italien, Japan, Polen und Kuba. Hinzu kommen China im Frauenvolleyball und Serbien im Herrenvolleyball. Nach SchĂ€tzungen der FIVB beteiligen sich heute ein Sechstel aller Menschen weltweit aktiv oder als Zuschauer am Volleyball.

Der internationale Verband, die FĂ©dĂ©ration Internationale de Volleyball (FIVB), wurde 1947 gegrĂŒndet. Seit 1963 gibt es den europĂ€ischen Verband, die ConfĂ©dĂ©ration EuropĂ©enne de Volleyball (CEV). Der deutsche Verband (DVV) existiert seit 1955. In der Bundesliga wird seit 1957 der Deutsche Meister ermittelt. Weltmeisterschaften werden seit 1949 (MĂ€nner) bzw. 1952 (Frauen) ausgetragen. Volleyball ist seit 1964 olympische Disziplin. Die Variante Beach-Volleyball wurde 1986 von der FIVB offiziell anerkannt und gehört seit 1996 zum olympischen Programm.

Spielfeld

Volleyball-Feld
Volleyball-Feld - horizontale Ansicht

Das Volleyballfeld ist 18 m lang und 9 m breit, so dass jede Mannschaft auf einer FeldhĂ€lfte mit 9 Ă— 9 m spielt. Die FeldhĂ€lften werden durch ein Netz getrennt, dessen Höhe (Netzoberkante) bei Herren 2,43 m, bei Damen 2,24 m und im Mixed 2,35 m betrĂ€gt. Es besteht aus dunkelbraunem oder schwarzem Leinengarn und ist 1 m breit und 9,5 bis 10 m lang, so dass auf jeder Seite 25 bis 50 cm ĂŒber die Seitenlinien des Feldes herausragen. Die Pfosten zum Befestigen des Netzes sind aus diesem Grund nicht auf der Seitenlinie befestigt, sondern 0,5 bis 1 m außerhalb des Feldes (bei internationalen Wettbewerben genau 1 m). Zur besseren Visualisierung der Seitenbegrenzung sind direkt ĂŒber den Seitenlinien zwei BĂ€nder senkrecht am Netz befestigt. DarĂŒber ragt jeweils ein Stab (sog. Antenne) 80 cm hoch ĂŒber das Netz. Die Antennen dĂŒrfen nicht berĂŒhrt werden und dienen als linke und rechte Begrenzung, innerhalb derer der Ball ĂŒber das Netz gespielt werden muss (gedanklich nach oben verlĂ€ngert). Das Netz muss straff gespannt sein, denn NetzberĂŒhrung durch den Ball ist kein Fehler und der Ball darf nach dem ZurĂŒckprallen aus dem Netz noch gespielt werden.

In drei Metern Abstand zum Netz befinden sich parallel zur Mittellinie die Angriffslinien. Nur Vorderspieler (siehe Abschnitt Mannschaft) dĂŒrfen innerhalb dieser Angriffszone (Bereich zwischen Mittellinie und Angriffslinien) den Ball, der sich im Moment des Schlagens vollstĂ€ndig oberhalb der Netzkante befindet, ĂŒber das Netz befördern. Hinterspieler dĂŒrfen den Ball in der Vorderzone nur unterhalb der Netzkante ĂŒber das Netz spielen oder den Ball nach Absprung hinter der Angriffslinie schlagen. Die Landung darf allerdings in der Vorderzone erfolgen. Rund um das eigentliche Spielfeld muss eine mindestens drei Meter breite Zone freigehalten werden, in welcher der Ball ebenfalls gespielt werden darf. FĂŒr Spiele in der Halle wird ein insgesamt acht Meter hohes Dach empfohlen, ohne dass störende Hindernisse (z. B. Basketballkörbe) sich im Raum befinden. Im offiziellen Spielbetrieb werden angesichts der begrenzten Möglichkeiten vieler kleinerer Vereine in unteren Ligen seitens der VolleyballverbĂ€nde geringere Anforderungen an die RĂ€umlichkeiten gestellt als in höheren Spielklassen.

Ball

Der wie das Spiel genannte Volleyball war bis 1998 einfarbig und hell und darf seither auch aus einer Kombination von Farben bestehen. Er besteht außen aus nahtlosem, leicht aufgepolstertem Leder mit einer luftgefĂŒllten Gummiblase im Inneren. Mit einem Umfang von 65 bis 67 cm und einem Gewicht von 260 bis 280 g ist der Volleyball kleiner und deutlich leichter als ein Basketball oder ein Fußball. Der Innendruck muss zwischen 0,300 und 0,325 kg/cmÂČ betragen. Die Marke der SpielbĂ€lle wird vom Volleyballverband fĂŒr den nationalen Bereich festgelegt. Es gibt im Internationalen Bereich mehrere zugelassene SpielbĂ€lle, die sich in Kleinigkeiten bei Farbe und Materialbeschaffenheit unterscheiden. Die allgemeinen GrundsĂ€tze bezĂŒglich Umfang und Gewicht sind gleich.

Mannschaft

Spielerpositionen beim Volleyball

Eine Mannschaft besteht bei Damen- und Herrenmannschaften aus sechs bis zwölf Spielern. Die sechs Spieler, die in der Anfangsaufstellung stehen, bezeichnet man als Startspieler oder auch „Starting Six“.

Rotationsregelung

Die Startaufstellung der Mannschaft bestimmt die Rotationsfolge der Spieler auf dem Feld (vgl. Grafik rechts), die fĂŒr die Dauer des jeweiligen Satzes gilt. Die Spieler auf den Positionen 2 bis 4 nennt man Vorderspieler, die auf Position 1, 5 und 6 Hinterspieler. Erobert eine Mannschaft Aufschlagsrecht, so rotieren ihre Spieler um eine Position im Uhrzeigersinn. Dadurch rĂŒckt beispielsweise der Spieler, der zuvor auf Position 2 am Netz stand, nun auf Position 1 und wird damit zum AufschlĂ€ger fĂŒr sein Team. Diese Position beim (eigenen und gegnerischen) Aufschlag behĂ€lt die Mannschaft so lange bei, bis sie nach verlorenem Aufschlagrecht dieses erneut zurĂŒckerobert.

Obwohl diese Rotationsregelung dafĂŒr sorgt, dass jeder Spieler wĂ€hrend des Spielverlaufs bestĂ€ndig alle Positionen (in der Reihenfolge â€Š â€“ 6 â€“ 5 â€“ 4 â€“ 3 â€“ 2 â€“ 1 â€“ 6 â€“ â€Š) durchlĂ€uft, wird im Ligabetrieb im Allgemeinen mit festen Aufgabenverteilungen gespielt. Dies ist möglich, da die Mannschaften die vorgeschriebene Aufstellung nur beim Aufschlag einnehmen mĂŒssen. Sobald der Ball die Hand des AufschlĂ€gers verlassen hat, dĂŒrfen die Spieler sich entsprechend den vom Trainer zugewiesenen Aufgaben auf dem Feld positionieren. Erst wenn der Ballwechsel beendet ist, mĂŒssen sie vor dem nĂ€chsten Aufschlag wieder ihre korrekte Position gemĂ€ĂŸ der Rotationsfolge einnehmen. Dabei muss der jeweilige Vorderspieler vor seinem Pendant im RĂŒckraum stehen, also muss Spieler 2 zum Beispiel vor Spieler 1 stehen. Ebenso mĂŒssen sich die jeweiligen Vorder- und Hinterspieler entsprechend der Reihenfolge aufstellen. So muss zum Beispiel Spieler 1 rechts neben Spieler 6 stehen. Die Positionen der Spieler werden anhand der FĂŒĂŸe bestimmt. Bei jedem Vorderspieler muss ein Teil eines seiner FĂŒĂŸe nĂ€her an der Mittellinie sein als die FĂŒĂŸe des jeweiligen Hinterspielers. Jeder Außenspieler muss mindestens mit einem Teil eines Fußes nĂ€her an der Seitenlinie sein als der Mittelspieler der jeweiligen Reihe.

Spielpositionen

Üblicherweise werden die Aufgaben in einer Mannschaft auf zwei Mittelblocker, zwei Außenangreifer und (je nach taktischem Spielsystem) zwei Zuspieler oder einen Zuspieler und einen Diagonalspieler verteilt.

  • Die Hauptaufgaben des Mittelangreifers/-blockers sind das Blockspiel und der Schnellangriff durch die Mitte (Position 3).
  • Der Außenangreifer/-blocker/-annahmespieler greift von der linken Seite des Feldes aus an, stellt den Block auf seiner Feldseite (Position 4) und nimmt an.
  • Hauptaufgabe des Zuspielers (auch Steller, Setzer, Passeur oder Aufspieler genannt) ist es, den angenommenen oder abgewehrten Ball mit der zweiten BallberĂŒhrung des Teams seinen Angreifern zuzuspielen. Durch das sogenannte LĂ€ufersystem gelangt der Zuspieler immer auf die Position, von der aus er am besten stellen kann. (meist Position 2)
  • Der Diagonalspieler steht spiegelbildlich („diagonal“) zum eigenen Zuspieler. Er ĂŒbernimmt die Blockaufgabe des gegnerischen Angriffs (ĂŒber die gegnerische 4) und greift normalerweise im RĂŒcken des Zuspielers an. In den höheren Spielklassen ist der Diagonalspieler in der Regel Hauptangreifer â€“ vor allem im Herrenbereich. Er wird selten in der Annahme eingesetzt und greift immer ĂŒber die Position 2 bzw. 1 an. In den unteren Spielklassen wird der Diagonalspieler hĂ€ufig als Nebenzuspieler eingesetzt, der BĂ€lle zuspielt, die z. B. der Zuspieler angenommen hat. Der Einsatz des Diagonalspielers hĂ€ngt stark von der AnnahmequalitĂ€t der Mannschaft sowie den FĂ€higkeiten des Zuspielers ab, da der Diagonalspieler nur durch „Überkopf-Anspiel“ wirkungsvoll eingesetzt werden kann.
  • Spieler, die am Anfang des Ballwechsels im Hinterfeld (Positionen 1, 6 und 5) stehen, werden meist ebenfalls mit speziellen Aufgaben betraut und wechseln daher nach dem Aufschlag schnellstmöglich auf ihre vorgesehenen Hinterfeldpositionen.
  • Der Libero ist ein Annahme- und Abwehrspezialist. Er darf â€“ von wo auch immer â€“ AngriffsschlĂ€ge nur durchfĂŒhren, wenn sich der Ball unterhalb der Netzoberkante befindet. Nach seinem oberen Zuspiel (Pritschen) in der Angriffszone darf der Mitspieler seinen Angriff ebenfalls nicht oberhalb der Netzkante ausfĂŒhren. Das gilt auch fĂŒr Angriffe aus dem Hinterfeld. Erfolgt jedoch sein oberes Zuspiel hinter der Angriffslinie, bestehen beim Angriff keine EinschrĂ€nkungen. Der Libero darf außerdem keinen Block oder Blockversuch durchfĂŒhren sowie keinen Aufschlag ausfĂŒhren. Die Position wurde erst 1998 in den Regeln festgeschrieben. Der Spieler unterscheidet sich durch ein andersfarbiges Trikot vom Rest der Mannschaft.
  • Als Universalspieler werden solche Spieler bezeichnet, die aufgrund ihrer FĂ€higkeiten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben betraut und daher auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden können (in der Regel mit Ausnahme der Libero- und Zuspielposition).

Im Leistungsvolleyball existieren verschiedene Spielsysteme. Drei davon sind das 4-0-2-System, das 4-2-System und das 5-1-System.

Pro Satz und Mannschaft sind sechs Auswechslungen erlaubt. Start- und Einwechselspieler bilden dabei ein festes, „exklusives“ Tandem, d. h., sobald ein Spieler fĂŒr einen anderen eingewechselt wurde, kann er auch nur fĂŒr diesen wieder ausgewechselt werden (so genannter RĂŒckwechsel), mit Ausnahme des Liberos. Danach ist in diesem Satz fĂŒr diese beiden Spieler das Wechselkontingent erschöpft, mit der Folge, dass der Startspieler den Satz zu Ende spielen und der Ersatzspieler bis zum nĂ€chsten Satz auf der Bank Platz nehmen muss. Er darf nach seiner Auswechslung auch nicht fĂŒr einen anderen Startspieler eingesetzt werden.

Eine Ausnahme von diesen Bestimmungen besteht allerdings fĂŒr den Fall, dass sich ein im Spiel befindlicher Spieler verletzt und nicht mehr weiterspielen kann. UnabhĂ€ngig davon darf der Libero auf den drei RĂŒckraum-Positionen beliebig oft ein- und ausgetauscht werden.

Auf dem Spielberichtsbogen ist je Mannschaft Platz fĂŒr die Eintragung von zwölf Spielern. ZusĂ€tzlich zu den sechs Startspielern können demnach auf der Ersatzbank maximal weitere sechs Spieler sitzen und zum Einsatz kommen.

Schiedsgericht

Erster Schiedsrichter auf dem Schiedsrichterstuhl seitlich des Netzes

Das Schiedsgericht setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Erster Schiedsrichter,
  • Zweiter Schiedsrichter,
  • Schreiber sowie
  • Vier (oder zwei) Linienrichter.

ZusÀtzlich kann es noch einen Assistenten des Schreibers geben, der beispielsweise eine Anzeigetafel mit dem Spielstand bedient.

Der erste Schiedsrichter steht oder sitzt auf einem Schiedsrichterstuhl seitlich des Netzes. Sein Sichtfeld muss sich ungefĂ€hr 50 cm ĂŒber dem Netz befinden. Der zweite Schiedsrichter steht an der gegenĂŒberliegenden Seite des Netzes. Schreiber und Helfer sitzen an einem Tisch hinter dem zweiten Schiedsrichter. Die Linienrichter befinden sich an je einer Ecke des Spielfeldes, bei zwei Linienrichtern an diagonal gegenĂŒberliegenden Ecken.

Aufgaben des Schiedsgerichts

Erster Schiedsrichter

Der erste Schiedsrichter leitet das Spiel und hat Befugnis ĂŒber alle Mitglieder des Schiedsgerichts und der Mannschaften. Seine Entscheidungen sind endgĂŒltig. Er darf andere Mitglieder des Schiedsgerichts ĂŒberstimmen, wenn sich herausstellt, dass sie sich geirrt haben. Er darf ein Mitglied des Schiedsgerichts auch auswechseln, wenn dieses seine Aufgaben nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ erfĂŒllt. Außerdem darf er auch ĂŒber Dinge entscheiden, die nicht in den Regeln verankert sind, aber dennoch das Spiel betreffen, beispielsweise den Spielverlauf störende Zuschauer.

Zweiter Schiedsrichter

Der zweite Schiedsrichter ist der Assistent des ersten Schiedsrichters. WĂ€hrend eines Ballwechsels hat er einen eigenen ZustĂ€ndigkeitsbereich, in dem er Fehler durch einen Pfiff und ein darauf folgendes Handzeichen anzeigen darf. Dazu gehören: Eindringen in das gegnerische Feld ĂŒber die Mittellinie, Behinderung des Gegners beim Eindringen in den gegnerischen Raum unterhalb des Netzes, Positionsfehler der annehmenden Mannschaft beim Aufschlag, BerĂŒhrung des Netzes, Blockaktionen, BerĂŒhren eines Gegenstandes außerhalb des Feldes durch den Ball, Kontakt des Balles mit dem Boden, wenn es der erste Schiedsrichter nicht erkennen kann (weil ihm beispielsweise die Sicht durch Spieler verdeckt ist), Überqueren des Balls außerhalb des Überquerungssektors auf seiner Seite. Fehler, die außerhalb seines ZustĂ€ndigkeitsbereichs liegen, darf er dem ersten Schiedsrichter zwar durch Handzeichen anzeigen, das Spiel aber selbst nicht unterbrechen.

Er ĂŒberwacht auch die Schreiber, sich gerade nicht im Feld befindende Spieler, Auszeiten, deren jeweilige Dauer und Auswechslungen. Er nimmt Anfragen fĂŒr Auszeiten und Auswechslungen von den Coaches entgegen und weist diese zurĂŒck, falls sie ungĂŒltig sind. Der Aufgabenbereich des zweiten Schiedsrichters ist damit um Einiges umfangreicher als der des ersten.

Linienrichter

Die Linienrichter zeigen mit einer 40 Ă— 40 cm großen Fahne an, ob der Ball, nahe der Linien, innerhalb oder außerhalb des Feldes den Boden berĂŒhrt hat oder außerhalb des Überquerungssektors gespielt wurde. Außerdem zeigen sie an, ob ein Spieler der annehmenden, beziehungsweise verteidigenden, Mannschaft den Ball berĂŒhrt hat bevor er ins Aus ging oder ob ein Spieler die Antenne berĂŒhrt hat. Sie signalisieren auch Fußfehler der Spieler auf ihrer Seite des Spielfeldes.

Schreiber

Der Schreiber fĂŒhrt den Spielberichtsbogen. In diesen werden Angaben ĂŒber das Spiel und die Mannschaften, Anfangsaufstellungen, Aufschlagsrecht, Punkte, SĂ€tze, Auswechslungen, Auszeiten, Sanktionen, Spieldauer und allfĂ€llige Bemerkungen eingetragen. Er stellt auch sicher, dass die Spielstandsanzeige korrekt ist.

Außerdem kontrolliert er die Aufschlagsreihenfolge, Auszeiten und Auswechslungen und macht die Schiedsrichter auf Fehler dabei aufmerksam.

Vorgehensweisen

Der erste Schiedsrichter signalisiert die Freigabe des Aufschlags mit einem Pfiff und dem entsprechenden Handzeichen.

Erkennt der erste Schiedsrichter einen Fehler, signalisiert er das durch einen Pfiff, zeigt die als nÀchstes aufschlagende Mannschaft, danach die Art des Fehlers und, wenn erforderlich, den Spieler an, der den Fehler begangen hat. Der zweite Schiedsrichter wiederholt dabei alle Handzeichen des ersten Schiedsrichters.

Erkennt der zweite Schiedsrichter einen Fehler, signalisiert er das durch einen Pfiff, zeigt die Art des Fehlers und, wenn erforderlich, den Spieler an, der den Fehler begangen hat. Der erste Schiedsrichter zeigt dabei lediglich die als nÀchstes aufschlagende Mannschaft an und der zweite Schiedsrichter wiederholt dieses Handzeichen.

Nach einem Doppelfehler, wenn beide Mannschaften gleichzeitig einen Fehler begangen haben, zeigen beide Schiedsrichter die Art des Fehlers, falls erforderlich die Spieler, die die Fehler begangen haben, und die Mannschaft, die den Aufschlag wiederholt, an.

Handzeichen der Schiedsrichter

Vom ersten Schiedsrichter kann jedes der Handzeichen angezeigt werden, einige auch vom zweiten.

Anzeige durch: 1 = Erster Schiedsrichter, 2 = Zweiter Schiedsrichter
  1. Bewilligung des Aufschlags (1): Ein seitlich abgestreckter Arm wird in Aufschlagrichtung vor den Körper gefĂŒhrt und dabei abgewinkelt.
  2. Aufschlagende Mannschaft (1, 2): Unmittelbar nach Erzielen eines Punktes weist ein seitlich abgestreckter Arm in die Richtung der als nÀchstes aufschlagenden Mannschaft. Erst danach wird die Art des Fehlers angezeigt.
  3. Seitenwechsel (1): Die angewinkelten Arme werden einmal gegengleich um den Körper geschwenkt.
  4. Auszeit (1, 2): Mit beiden HĂ€nden wird ein großes „T“ (fĂŒr Time-Out) gebildet und danach mit seitlich ausgestrecktem Arm in die Richtung der die Auszeit anfordernden Mannschaft gezeigt.
  5. Spielerauswechslung (1, 2): Beide Unterarme werden vor dem Körper vertikal umeinander rotiert.
  6. Bestrafung (1): Die gelbe Karte wird gezeigt.
  7. Hinausstellung (1): Die rote Karte wird gezeigt.
  8. Disqualifikation (1): Die gelbe und die rote Karte werden, in einer Hand gehalten, gemeinsam gezeigt.
  9. Satzende oder Spielende (1, 2): Die Unterarme werden vor der Brust gekreuzt.
  10. Ball beim Aufschlag aus der Hand geschlagen (1): Ein gestreckter Arm wird mit der HandflĂ€che nach oben vor dem Körper nach oben gefĂŒhrt.
  11. Verzögerung beim Aufschlag (1): Acht Finger (fĂŒr acht Sekunden) werden hochgehalten.
  12. Blockfehler oder Sichtblock (1, 2): Die gestreckten Arme werden vor dem Körper, mit den HandflÀchen nach vorne, nach oben gehalten.
  13. Positions- oder Rotationsfehler (1, 2): Ein Zeigefinger zeichnet einen horizontalen Kreis in die Luft.
  14. Ball in (1, 2): Ein Arm weist zu Boden.
  15. Ball aus (1, 2): Die Arme werden, im rechten Winkel abgewinkelt, mit den HandflÀchen nach hinten, vor Schultern und Kopf gehalten.
  16. Gehaltener Ball (1): Ein Unterarm wird mit der HandflĂ€che nach oben seitlich vor dem Körper aufwĂ€rts gefĂŒhrt.
  17. DoppelberĂŒhrung (1): Zwei Finger einer Hand werden hochgehalten.
  18. Vier SchlÀge (1): Vier Finger einer Hand werden hochgehalten.
  19. NetzberĂŒhrung durch einen Spieler, Aufschlag nicht ĂŒber das Netz (1, 2): Das Netz wird auf der Seite der Mannschaft, die den Fehler begangen hat, mit der flachen Hand berĂŒhrt.
  20. Über das Netz reichen (1): Ein Unterarm wird waagrecht ĂŒber das Netz gehalten.
  21. Fehler beim Angriffsschlag (1): Ein Arm wird senkrecht in die Höhe gehalten und der Unterarm nach unten abgewinkelt.
  22. Eindringen in das gegnerische Feld, Ball ĂŒberquert den Bereich unterhalb des Netzes (1, 2): Mit einem Zeigefinger wird auf die Mittellinie gezeigt.
  23. Doppelfehler und Wiederholung (1): Die Daumen beider zur Faust geballten HĂ€nde werden nach oben gezeigt.
  24. Ball berĂŒhrt (1, 2) [Ball geht nach einer BerĂŒhrung in der eigenen HĂ€lfte des Spielfelds ins Aus]: Ein Arm wird im rechten Winkel abgewinkelt, mit der HandflĂ€che nach hinten, vor Schulter und Kopf gehalten, die Hand des anderen Armes streicht ĂŒber dessen Fingerkuppen.
  25. Verwarnung, Bestrafung wegen Verzögerung (1): Ein Handgelenk wird mit der HandflĂ€che der anderen Hand verdeckt (Verwarnung) oder mit der gelben Karte berĂŒhrt (Bestrafung).

Fahnenzeichen der Linienrichter

Linienrichter sind mit einer Fahne ausgestattet, mit der sie dem ersten Schiedsrichter folgende Fehler anzeigen:

  1. Ball in: Es wird mit der Fahne zu Boden gezeigt.
  2. Ball aus: Die Fahne wird seitlich ĂŒber den Kopf vertikal in die Höhe gehalten.
  3. Ball berĂŒhrt: Die Fahne wird mit einer Hand vertikal vor dem Körper gehalten und die HandflĂ€che der anderen Hand wird auf die Spitze der Fahnenstange gelegt.
  4. Ball Aus oder Fußfehler eines Spielers beim Aufschlag: Die Fahne wird mit einer Hand ĂŒber dem Kopf in seitlicher Richtung geschwenkt und mit der anderen Hand wird auf die Antenne oder die entsprechende Linie gezeigt.
  5. Entscheidung nicht möglich: Die Unterarme werden vor dem Körper gekreuzt.

Fußfehler eines Spielers beim Aufschlag

Ein Fußfehler wird vom Aufschlagspieler begangen, wenn er, bevor der Ball seinen Körper nach dem Aufschlag verlassen hat, außerhalb der Aufschlagzone auf den Boden tritt. Die Aufschlagzone ist dabei der Bereich hinter der Grundlinie, exklusive dieser, und zwischen den gedachten VerlĂ€ngerungen der Seitenlinien, inklusive dieser.

Ein Fußfehler wird von einem der ĂŒbrigen Spieler begangen, wenn er wĂ€hrend der AusfĂŒhrung des Aufschlags aus dem Spielfeld tritt. Die begrenzenden Linien zĂ€hlen dabei zum Spielfeld.

Bemerkenswert dabei ist, dass es im Regelwerk kein offizielles Handzeichen zur Anzeige dieses Fehlers durch die Schiedsrichter gibt. Lediglich fĂŒr die Linienrichter gibt es das entsprechende Fahnenzeichen. Die korrekte Handlung des Schiedsrichters, nach der Anzeige der als nĂ€chstes aufschlagenden Mannschaft, ist demnach, kein Zeichen anzuzeigen. Das steht auch im Einklang mit den ĂŒbrigen Regeln, weil „kein Zeichen” nach einem Fehler beim Aufschlag immer nur „Fußfehler” bedeuten kann, da alle sonstigen möglichen Fehler durch entsprechende Handzeichen abgedeckt sind.

Da diese Vorgehensweise ungewöhnlich anmutet, haben sich verschiedene Handzeichen fĂŒr den ersten Schiedsrichter eingebĂŒrgert, die aber allesamt nicht im Regelwerk zu finden sind:

  • Mit dem ausgestreckten Arm in Richtung der Grundlinie einmal die Feldbreite ĂŒberstreichen. Dieses Handzeichen wird auch als bevorzugtes auf SchiedsrichterlehrgĂ€ngen vermittelt.
  • Den ausgestreckten Arm in Richtung der Grundlinie hin- und herpendeln.
  • Auf die Grundlinie zeigen.

Eine weitere, von den Regeln abgedeckte, Möglichkeit ist, auf den Spieler zu zeigen der den Fußfehler begangen hat.

Spielverlauf

Es gibt im Volleyball sechs grundlegende Spielsituationen:

  • Aufschlag, mit dem der Ball ins Spiel gebracht wird,
  • Annahme, des gegnerischen Aufschlags,
  • Zuspiel, um einen Angriffsschlag vorzubereiten,
  • Angriff, mit dem der Ball ĂŒber das Netz gespielt wird,
  • Block, um einen Angriff abzuwehren sowie
  • Verteidigung, um einen eigenen Angriff aufbauen zu können.

Jede dieser Situationen stellt spezifische Anforderungen an die Fertigkeiten der Spieler. Auch die KörpergrĂ¶ĂŸe spielt dabei eine Rolle. Kleinere Spieler sind eher fĂŒr Annahme, Verteidigung und Zuspiel geeignet, grĂ¶ĂŸere eher fĂŒr Angriff und Block.

Spielweise

Im Volleyball erzielt die Mannschaft, die einen Spielzug gewinnt, einen Punkt („Rally[e]-Point-System/-ZĂ€hlweise“). Diese Regel wurde mit dem Jahr 1999 eingefĂŒhrt, um die Dauer eines Spiels besser zu kontrollieren und das Spiel damit zuschauerfreundlicher bzw. TV-tauglicher zu machen. Zuvor konnte nur die aufschlagende Mannschaft punkten.

Begeht die aufschlagende Mannschaft einen Fehler, erhĂ€lt die andere Mannschaft sowohl einen Punkt als auch das Aufschlagsrecht. Ihre Spieler wechseln die Positionen gemĂ€ĂŸ der Rotationsfolge, AufschlĂ€ger ist dann der Spieler, welcher nach der Rotation auf Position 1 steht.

Es wird in einem Satz so lange gespielt, bis eine Mannschaft 25 Punkte erreicht hat. FĂŒr den Satzgewinn muss sie jedoch mindestens zwei Punkte mehr haben als der Gegner, ansonsten wird der Satz bis zur Entscheidung verlĂ€ngert. Um das Spiel zu gewinnen, muss eine Mannschaft drei SĂ€tze (GewinnsĂ€tze) fĂŒr sich entscheiden. Sieger eines eventuellen fĂŒnften Satzes (Tie-Break) ist die Mannschaft, welche 15 Punkte erreicht und mindestens zwei Punkte Vorsprung hat. Vor dem fĂŒnften Satz werden sowohl das erste Aufschlagrecht als auch die Spielfeldseiten neu gewĂ€hlt. Sobald eine Mannschaft acht Punkte erreicht hat, wechseln beide Mannschaften die Spielfeldseiten.

Vor den RegelĂ€nderungen des Jahres 1999 galt die ZĂ€hlung bis 15 grundsĂ€tzlich fĂŒr alle SĂ€tze, wobei die ersten vier DurchgĂ€nge spĂ€testens – d. h. unabhĂ€ngig vom Vorsprung – entschieden waren, wenn eines der beiden Teams 17 Punkte erreichte; der fĂŒnfte Satz wurde dann wie heute in „Rally-Point-ZĂ€hlweise“ bis 15 und ohne Maximalpunktgrenze durchgefĂŒhrt.

Jede Mannschaft kann pro Satz zwei Auszeiten von maximal 30 s nehmen.

Fehler

Als Fehler und damit Punkt fĂŒr den Gegner gelten unter anderem folgende Ereignisse:

  • Der Ball fĂ€llt zu Boden, trifft aber nicht ins gegnerische Feld („Aus“), wobei die Linie mit zum Feld gehört.
  • Eine Mannschaft berĂŒhrt den Ball mehr als dreimal nacheinander (Ausnahme: Block).
  • Ein Spieler berĂŒhrt den Ball zweimal direkt hintereinander (Ausnahmen: a) Nach dem Block darf derselbe Spieler den ersten Ballkontakt durchfĂŒhren; b) Bei der Annahme darf der Ball mehrere Körperteile des annehmenden Spielers gleichzeitig oder unmittelbar hintereinander berĂŒhren).
  • Ein Spieler hĂ€lt den Ball, statt ihn zu schlagen („fĂŒhren“, „lange BerĂŒhrung“).
  • Ein Spieler berĂŒhrt das Netz am oberen weißen Band zwischen den Antennen, wĂ€hrend er den Ball spielt oder wĂ€hrend er einen Spieler, der den Ball spielt, blocken will. Eine sonstige unabsichtliche NetzberĂŒhrung durch einen Spieler ist kein Fehler, sofern der Spielverlauf nicht beeintrĂ€chtigt wird.
  • Der Ball ĂŒberquert das Netz nicht im vollen Durchmesser zwischen den Antennen oder deren gedachter VerlĂ€ngerung bis zur Hallendecke.
  • Der Ball berĂŒhrt einen nicht im Spiel befindlichen Spieler, Zuschauer, Trainer oder einen Gegenstand im „Aus“.
  • Hinterspieler in der Angriffszone blocken oder fĂŒhren AngriffsschlĂ€ge oberhalb der Netzkante aus. Der bloße Versuch von Block oder Angriff, ohne dass der Ball tatsĂ€chlich berĂŒhrt wird, ist noch kein Fehler (anders beim Libero).
  • Positionsfehler. Eine Mannschaft muss zu Beginn jedes Aufschlags gemĂ€ĂŸ der Rotationsfolge aufgestellt sein. ZusĂ€tzlich mĂŒssen die Positionen bezogen auf andere Positionen bestimmte Standorte einnehmen (z. B. muss sich jeder Hinterspieler im Moment des Aufschlags weiter entfernt vom Netz befinden als der sich vor ihm befindliche Vorderspieler). Ob eine Mannschaft richtig aufgestellt ist, ergibt sich ausschließlich aus der Position ihrer Spieler zueinander (die tatsĂ€chlichen, individuellen Standorte im Feld spielen fĂŒr sich genommen keine Rolle). Außerdem ist es den Spielern nicht gestattet vor der AusfĂŒhrung des Aufschlags ĂŒber die Seitenlinien hinaus das Spielfeld zu verlassen, da dies auch als Positionsfehler gewertet wird.
  • Bestimmte „Eingriffe“ in den gegnerischen Spielbereich bzw. Behinderung des Gegners (â€žĂŒbergreifen“, â€žĂŒbertreten“).
  • Das Blocken des gegnerischen Aufschlags bzw. das direkte ZurĂŒckspielen des Aufschlags zum Gegner, wenn sich der Ball in der Vorderzone und vollstĂ€ndig ĂŒber der Netzoberkante befindet.
  • Der aufschlagende Spieler benötigt mehr als acht Sekunden fĂŒr diese Aktion oder ĂŒbertritt im Moment des Schlags die Grundlinie (bzw. die dafĂŒr vorgesehenen 15 cm langen VerlĂ€ngerungslinien der beiden Seitenlinien).

BerĂŒhrt bei Überquerung des Netzes ein aufgeschlagener Ball die Netzkante, so gilt dies seit 2000 nicht mehr als Fehler. FĂ€llt ein solcher Ball im gegnerischen Feld auf den Boden, so handelt es sich um ein „Ass“ und die aufschlagende Mannschaft hat einen Punktgewinn erzielt. Oft sind dies „scharfe“ Angaben, also Aufgaben, die mit Netzkanten-BerĂŒhrung ins gegnerische Spielfeld gelangen. Seit 1998 darf der Ball mit dem gesamten Körper berĂŒhrt werden, außer beim Aufschlag. Zuvor galten Kontakte unterhalb der GĂŒrtellinie, z. B. mit dem Fuß, als Fehler.

Bei „einfachen“ RegelverstĂ¶ĂŸen (ungebĂŒhrliches Verhalten) kann ein Spieler mit einer gelben Karte bestraft werden. In diesem Fall gibt es zusĂ€tzlich einen Punkt fĂŒr den Gegner. Beim zweiten ungebĂŒhrlichen Verhalten desselben Spielers, sowie bei beleidigendem Verhalten kann ein Spieler fĂŒr den Rest des Satzes hinausgestellt werden (rote Karte). Der Spieler muss durch eine regulĂ€re Auswechslung ersetzt werden, der Gegner erhĂ€lt aber keinen Punkt. Ist die Auswechslung nicht möglich, wird die Mannschaft fĂŒr unvollstĂ€ndig erklĂ€rt und die gegnerische Mannschaft gewinnt den Satz. Beim dritten ungebĂŒhrlichen Verhalten desselben Spielers, beim zweiten beleidigenden Verhalten oder bei einer versuchten oder vollendeten TĂ€tlichkeit kann ein Spieler disqualifiziert werden (gelbe und rote Karte gleichzeitig in einer Hand). Ein disqualifizierter Spieler muss den Wettkampfbereich fĂŒr den Rest des Spiels verlassen, wobei er wie bei einer roten Karte regulĂ€r ausgewechselt werden muss. Ansonsten gibt es wiederum keine weiteren Sanktionen fĂŒr die Mannschaft.

Techniken

Aufschlag (Angabe, Service)

Aufschlag

Mit dem Aufschlag beginnt ein neuer Ballwechsel. Der aufschlagende Spieler steht hinter der Grundlinie und versucht, den Ball so ĂŒber das Netz zu spielen, dass die gegnerische Mannschaft ihn nicht regelgerecht zurĂŒckspielen kann. Die Richtung und Geschwindigkeit des Balles dĂŒrfen variiert werden. Der aufschlagende Spieler hat nur einen Aufschlagversuch. D. h., nach der Aufgabe des Balls muss dieser Richtung Netz gespielt werden.

Der Aufschlag kann von unten oder oben gespielt werden. Beim Aufschlag von unten wird der Ball kaum hochgeworfen und mit der flachen Hand getroffen. Beim Aufschlag von oben wird der Ball hoch geworfen und der Spieler schlĂ€gt ihn stehend oder im Sprung. Getroffen wird dabei mit der flachen Hand. Beim Sprungaufschlag muss der Spieler hinter der Grundlinie abspringen, darf aber im Feld landen. DarĂŒber hinaus hat die eigentliche Aufschlaghandlung stets zwischen den VerlĂ€ngerungen der beiden Seitenlinien zu erfolgen. Wenn der Aufschlag sofort zum Punkt fĂŒhrt, spricht man von einem Ass. Der Aufschlag muss innerhalb einer Zeitspanne von acht Sekunden nach dem Pfiff des Schiedsrichters ausgefĂŒhrt werden.

Unteres Zuspiel (Bagger, Manchette [CH])

Baggern

Beim unteren Zuspiel wird der Ball mit den parallel gehaltenen, durchgestreckten Unterarmen (Spielbrett) von unten gespielt. Die SpielflĂ€che liegt dabei auf den Innenseiten der Unterarme. Beidarmiges Spielen ist nicht gefordert, erhöht jedoch durch die grĂ¶ĂŸere AuflageflĂ€che die Ballkontrolle. Im AnfĂ€ngerbereich findet man hĂ€ufig den Fehler, dass die Arme bei BallberĂŒhrung in den Ellbogen abgeknickt werden bzw. die Arme aus den Schultern heraus bewegt werden, und der Ball dadurch unkontrolliert wegspringt. Optimale Ballkontrolle wird dadurch erreicht, dass die Arme im Ellenbogen gestreckt bleiben und deren Winkel zum Boden nicht verĂ€ndert wird. Der Winkel zwischen Arm und Oberkörper sollte 90° betragen. Die Richtung wird dem Ball durch Streckung der Beine und der Ausrichtung des Spielbrettes gegeben (siehe Bild rechts). Über die Jahre hat sich das untere Zuspiel technisch verĂ€ndert. Heutzutage wird im Leistungssport eine Technik verwendet, die sich auf den Einsatz der durchgestreckten Arme aus den Schultern heraus konzentriert. Dabei wird der Ball allein durch eine Bewegung aus den Schultern gespielt, wĂ€hrend die Beinarbeit zur richtigen Positionierung des Spielers unter dem Ball genutzt wird. Wichtig dabei ist, dass es zu keinen „Interferenzen“ zwischen Bein- und Armbewegung kommt, das heißt, dass keine aktive Bewegung des Körpers aus den Beinen gegen den Ball stattfindet wĂ€hrend der Ball aus den Schultern gespielt wird. [2]

Der Bagger wird hauptsĂ€chlich bei der Annahme eines gegnerischen Aufschlags oder bei der Abwehr eines Angriffsschlags eingesetzt, dabei befindet sich der Ball oft bereits knapp ĂŒber dem Boden. In AusnahmefĂ€llen wird beim Zuspiel gebaggert, in Extremsituationen kommt mitunter auch die einhĂ€ndige Variante der Bagger-Abwehr zum Einsatz.

Oberes Zuspiel (Pass, Pritschen)

Pritschen

Die HandflĂ€chen zeigen in Richtung des Balles, der sich oberhalb der Schulterachse befinden sollte, wobei Daumen und Zeigefinger beider HĂ€nde ein offenes Dreieck bilden. Der Ball wird nach einer sehr kurzen Bewegung aus den Knien gespielt, wobei die gespreizten Finger ĂŒber Richtung und Geschwindigkeit entscheiden. Die Aktion wird hauptsĂ€chlich beim Zuspiel als Vorbereitung eines Angriffsschlags verwendet. Auch hier gibt es eine einhĂ€ndige Variante, die jedoch relativ hohe Anforderungen an Technik und Koordination stellt, um nicht vom Schiedsgericht als unsauber d. h. als Fehler gewertet zu werden.

Angriffsschlag

Nach Regel 14.1 ist ein Angriffsschlag jede Aktion, bei der der Ball in Richtung des Gegners gespielt wird, ausgenommen Aufschlag und Block.

Schmetterschlag (Smash)

Smash-Angriff

Der Schmetterschlag ist die wirkungsvollste und meist verwendete Art, einen Punkt zu erzielen.

Der Spieler fĂŒhrt dabei drei Schritte aus:

  1. Orientierungs- oder Auftaktschritt: mit der der Schlaghand gegenĂŒberliegenden Seite, ohne großen Tempogewinn, Arme werden leicht nach vorne gefĂŒhrt,
  2. Stemmschritt: schnell und vor allem lang, um den Körperschwerpunkt zu senken, Arme werden hinter den Körper gefĂŒhrt sowie
  3. Absprungschritt: der hintere Fuß wird krĂ€ftig knapp vor den vorderen gesetzt, um die VorwĂ€rtsbewegung in eine AufwĂ€rtsbewegung ĂŒberzuleiten (wichtig, um nach dem Schlag nicht im Netz oder im gegnerischen Feld zu landen, was beides als Fehler gewertet wird).

Unmittelbar nach dem Absprungschritt erfolgt der Absprung, bei dem die Arme schnell nach oben gefĂŒhrt werden. Der Schlagarm wird weiter seitlich hinter die Schulter gefĂŒhrt, wobei der Ellenbogen der höchste Punkt des Armes sein sollte. Bei Erreichen einer geeigneten Sprunghöhe wird der Ball krĂ€ftig nach unten ĂŒber das Netz geschlagen, so dass er im Idealfall im Spielfeld der gegnerischen Mannschaft auftrifft. Der Schlag wird mit der ganzen Hand, mit geöffneten Fingern und zusĂ€tzlichem Klappen des Handgelenks ausgefĂŒhrt, um dem Ball auch eine Richtung geben zu können.

Bei einem Schnellangriff, nach einer vorangegangenen Aktion nahe dem Netz, wird der Stemmschritt oft auch leicht eingesprungen ausgefĂŒhrt, und auf den einleitenden Orientierungsschritt verzichtet.

Beim RĂŒckraumangriff oder Hinterfeldangriff springt ein Hinterfeldspieler hinter der Angriffszone (3-Meter-Raum) ab. Als Fehler wird dabei gewertet, wenn er die Angriffslinie bzw. ihre gedachte seitliche VerlĂ€ngerung vor dem Schlag betritt oder ĂŒberschreitet, und danach den Ball oberhalb der Netzkante schlĂ€gt.

Heber

Bei einem Heber wird der Ball lediglich mit den Fingern der Schlaghand ĂŒber das Netz gespielt; oft auch ĂŒber einen gegnerischen Block hinweg.

Lob

Ein Lob ist ein kurzer Ball, der zumeist als Schlagfinte ĂŒber den Block oder an diesem vorbei gespielt wird, um mit einem kurzen Ball die Abwehr des Gegners auszuheben.

Finte

Eine Finte ist ein, mit oberem Zuspiel, in einen leeren Bereich des gegnerischen Spielraumes gespielter Ball. Sie wird zumeist vom Zuspieler angewandt, um den Gegner, der ein Aufspiel zu einem Schmetterschlag erwartet, zu ĂŒberraschen.

Block

Block

Ein oder mehrere Spieler (höchstens drei) springen in der NĂ€he des Netzes hoch und versuchen, mit ausgestreckten Armen und gespreizten Fingern dem gegnerischen Angriff als Hindernis entgegenzutreten und ihn so abzuwehren. Wenn der Ball trotzdem in die HĂ€lfte der abwehrenden Mannschaft fĂ€llt, kann er weitergespielt werden. Der Block besitzt eine Sonderstellung, da er beim Hallen-Volleyball nicht als eigentlicher Ballkontakt zĂ€hlt und die blockende Mannschaft danach noch bis zu drei weitere Ballkontakte durchfĂŒhren darf, auch die Blockspieler dĂŒrfen in diesem Fall den Ball nach einer BlockberĂŒhrung unmittelbar noch einmal spielen, ohne dass dies als zweimal berĂŒhrt gilt. Blocken dĂŒrfen allerdings nur Vorderspieler. Der Spieler, der blockt, muss etwas spĂ€ter als der Angreifer hochspringen, sofern es sich bei dem Angriff nicht um einen Aufsteiger handelt. Beim Aufsteiger springt man zeitgleich mit dem Angreifer hoch.

Japan-Rolle

Die schnelle Japanrolle ist eine Abwehrtechnik. Der Spieler macht beim Annehmen des Balles einen Ausfallschritt zur Seite und rollt sich dann ĂŒber die linke oder rechte Schulter ab. Die Technik wurde erstmals 1964 von der japanischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen gezeigt. Sie dient dem schnelleren Stand. Dabei ist seine Grundkraft entscheidend.

Hechtbagger (Fisch [CH])

Der Hechtbagger kommt zum Einsatz, wenn der Ball nicht mehr im Laufen, sondern nur noch durch einen Hechtsprung erreicht werden kann, um z. B. einen schlecht abgewehrten Angriffsball aus dem „Aus“ zu holen und ihn wieder ins Spiel zu bringen. Man unterscheidet dabei zwischen dem einarmigen und dem beidarmigen Hechtbagger.

FĂŒr die unterschiedlichen Aktionen gibt es im modernen Volleyballsport spezialisierte Spieler (siehe Spielpositionen). Im Angriff und Block werden große Spieler bevorzugt, wĂ€hrend kleinere Spieler eher auf den hinteren Positionen agieren.

Nachwuchsvolleyball

Volleyball ist fĂŒr Kinder ab etwa neun Jahren geeignet. Die Ausbildung umfasst neben den Volleyballtechniken auch zahlreiche Übungen zur allgemeinen Ballgeschicklichkeit, wie werfen bzw. fangen. Da das Spiel zu Beginn sehr fehleranfĂ€llig ist und rund 60% der Aktionen nach Aufschlag und Annahme beendet sind, kommt beim Spiel sechs gegen sechs schnell Langeweile auf. Um den Sport fĂŒr Kinder attraktiver zu gestalten, wurden spezielle Regeln eingefĂŒhrt.

Deutschland

Ab Spielsaison 2008/09:[3]

  • F-Jugend (U12): Zwei gegen zwei Spieler auf einem Feld von 9 Ă— 4,5 m und einer Netzhöhe von 2,05 m
  • E-Jugend (U13): Drei gegen drei Spieler auf einem Feld von 12 Ă— 6 m und einer Netzhöhe von 2,10 m.
  • D-Jugend (U14): Vier gegen vier Spieler auf einem Feld von 14 Ă— 7 m und einer Netzhöhe von 2,15 m.
  • C-Jugend (U16):
    • MĂ€nnlich: Sechs gegen sechs Spieler auf einem Feld von 18 Ă— 9 m und einer Netzhöhe von 2,24 m.
    • Weiblich: Sechs gegen sechs Spielerinnen auf einem Feld von 18 Ă— 9 m und einer Netzhöhe von 2,20 m.
  • B-Jugend (U18):
    • MĂ€nnlich: Sechs gegen sechs Spieler auf einem Feld von 18 Ă— 9 m und einer Netzhöhe von 2,35 m.
    • Weiblich: Sechs gegen sechs Spielerinnen auf einem Feld von 18 Ă— 9 m und einer Netzhöhe von 2,24 m.
  • A-Jugend (U20):
    • MĂ€nnlich: Sechs gegen sechs Spieler auf einem Feld von 18 Ă— 9 m und einer Netzhöhe von 2,43 m.
    • Weiblich: Sechs gegen sechs Spielerinnen auf einem Feld von 18 Ă— 9 m und einer Netzhöhe von 2,24 m.

Bis zur D-Jugend gibt es die so genannte portugiesische Regel nach der nach zwei gelungenen AufschlĂ€gen die Mannschaft rotiert und der nĂ€chste Spieler Aufschlag hat. In der F-Jugend sind Mixedmannschaften möglich. Ein Libero darf erst ab der B-Jugend eingesetzt werden. FĂŒr die A-Jugend (U 20) gibt es Netzhöhe und Feld betreffend keine Unterschiede mehr. In den einzelnen LandesverbĂ€nden kann es jedoch zu Abweichungen der Jugendregelungen kommen.

Österreich

  • Supermini (U11): Zwei gegen zwei, Feld: 4,5 Ă— 9 m, Netzhöhe: 2,00 m, Aufschlag nur von unten, mindestens zwei Ballkontakte beim ersten Spielzug der annehmenden Mannschaft
  • Mini (U12): Drei gegen drei, Feld: 6 Ă— 12 m, Netzhöhe: 2,05 m
  • Midi (U13): Vier gegen vier, Feld: 7 Ă— 14 m, Netzhöhe: 2,10 m (weiblich), 2,15 m (mĂ€nnlich)
  • SchĂŒler (U15): Netzhöhe: 2,18 m (weiblich), 2,30 m (mĂ€nnlich)
  • Jugend (U17): Netzhöhe: 2,20 m (weiblich), 2,35 m (mĂ€nnlich)
  • Junioren (U19): Netzhöhe: 2,24 m (weiblich), 2,43 m (mĂ€nnlich)

Mannschaften in den Bewerben Supermini (U11) und Mini (U12) können auch geschlechtlich gemischt sein. Ab SchĂŒler (U15) treten, wie auch in den allgemeinen Klassen ĂŒblich, sechs gegen sechs Spieler auf einem Feld von 9 Ă— 18 m gegeneinander an.[4]

Varianten

Beachvolleyball

Eine Variante, die in der Regel unter freiem Himmel gespielt wird, ist Beachvolleyball. Die Regeln entsprechen weitgehend denen des klassischen Hallenvolleyballs. Die wichtigsten Unterschiede sind:

  • Eine Mannschaft besteht nur aus zwei Spielern.
  • 21 Punkte pro Satz
  • Alle sieben Punkte werden die Seiten gewechselt
  • Das Spielfeld ist kleiner (16 Ă— 8 m)
  • Der Block wird als erste BerĂŒhrung gewertet
  • Es gibt EinschrĂ€nkungen beim oberen Zuspiel (nachzulesen hier und hier).

Als Bodenbelag wird eine mindestens 40 cm starke Schicht aus Sand mit 0,2 mm Durchmesser und abgerundetem Korn gefordert. Die Spielfeldmarkierung besteht aus KunststoffbĂ€ndern mit Erdankerplatten. Auch die BĂ€lle unterscheiden sich von den ĂŒblichen HallenvolleybĂ€llen. Sie sind wesentlich weicher, geschmeidiger und auch im Umfang grĂ¶ĂŸer.

Weitere Varianten

Weitere Varianten sind Mixed-Volleyball, Standvolleyball, Sitzvolleyball, Smashball, Volleyclub, Wasservolleyball und Cachibol.

Weblinks

 Portal:Volleyball – Übersicht ĂŒber Wikipedia-Inhalte zum Thema Hallen- und Beachvolleyball

Wiktionary Wiktionary: Volleyball â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

VerbÀnde

Weitere Informationen

Volleyballregeln

Belege

  1. ↑ Pressemitteilung der FIVB vom 24. Juni 2005
  2. ↑ Volleyball-Landesverband WĂŒrttemberg, Der Punkt, Kapitel II, Teil 1
  3. ↑ Förderverein Volleyball, Altersklassen Nachwuchs. 9. Juni 2009
  4. ↑ ÖVV Ausschreibung 2010/11 Nachwuchs
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  • Volleyball — Volleyball 
   Deutsch Wörterbuch

  • Volleyball — Volleyball: Der Name des Ballspiels wurde zu Beginn des 20. Jh.s aus engl. amerik. volleyball entlehnt. Bestimmungswort ist engl. volley »Flugball« (bzw. das Verb engl. to volley »aus der Luft schlagen oder spielen, ohne dass der Ball… 
   Das Herkunftswörterbuch

  • volleyball — / vɔlibɔl/, it. / volibol/ (o volley ballovolley) locuz. ingl. (propr. lancio al volo della palla ), usata in ital. come s.m. (sport.) [gioco di palla che si disputa tra due squadre di sei giocatori ciascuna su un campo diviso in due parti uguali 
   Enciclopedia Italiana

  • volleyball — (n.) 1896, from VOLLEY (Cf. volley) + BALL (Cf. ball) (n.1) 
   Etymology dictionary

  • volleyball — DEFINICIJA v. volejbol 
   Hrvatski jezični portal

  • volleyball — â–ș NOUN â–Ș a game for two teams in which a ball is hit by hand over a net and points are scored if the ball touches the ground on the opponent s side of the court 
   English terms dictionary

  • volleyball — ☆ volleyball [vĂ€lâ€ČēbĂŽl΄ ] n. 1. a game played on a court by two teams who hit a large, light, inflated ball back and forth over a high net with the hands, each team trying to return the ball before it touches the ground 2. this ball volleyballer… 
   English World dictionary

  • Volleyball — For other uses, see Volleyball (disambiguation). V ball redirects here. For the cricket variant, see V Ball cricket. Volleyball 
   Wikipedia

  • volleyball — /vol ee bawl /, n. 1. a game for two teams in which the object is to keep a large ball in motion, from side to side over a high net, by striking it with the hands before it touches the ground. 2. the ball used in this game. [1895 1900, Amer.;… 
   Universalium

  • Volleyball-EM — Briefmarke 1989 Die Volleyball Europameisterschaften sind vom europĂ€ischen Volleyballverband CEV veranstaltete Turniere zur Ermittlung des Europameisters der Damen und Herren. FĂŒr Kleinstaaten gibt es eigene Turniere. Inhaltsverzeichnis 
   Deutsch Wikipedia


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