Völkerschlacht bei Leipzig

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Völkerschlacht bei Leipzig
Völkerschlacht bei Leipzig
Teil von: Befreiungskriege
Völkerschlacht bei Leipzig (GemÀlde von Vladimir Moshkov von 1815)
Völkerschlacht bei Leipzig (GemÀlde von Vladimir Moshkov von 1815)
Datum 16. bis 19. Oktober 1813
Ort Leipzig in Sachsen
Ausgang entscheidender Sieg der Koalition
Folgen RĂŒckzug der französischen Armee hinter den Rhein
Konfliktparteien
Flag of France.svg Frankreich
Flag of Poland.svg Herzogtum Warschau
Flag of the Confederation of the Rhine.svg Rheinbundstaaten
Flag of the Napoleonic Kingdom of Italy.svg Italien
Flagge Kgr Neapel 1811-1815.gif Neapel
Flag of the Habsburg Monarchy.svg Österreich
Flagge des Königreichs Preußen ab 1701.gif Preußen
Russisches Kaiserreich 1721Russisches Kaiserreich Russisches Kaiserreich
Flag of Sweden.svg Schweden
Befehlshaber
Napoléon I.
Murat
Ney
Schwarzenberg
Kronprinz Karl Johann
Barclay de Tolly
BlĂŒcher
Bennigsen
TruppenstÀrke
am 16. Oktober:
190.000 Mann
690 Kanonen[1]
am 16. Oktober:
205.000 Mann
918 Kanonen[2]

am 19. Oktober:
365.000 Mann
1500 Kanonen[3]

Verluste
72.000
davon:
38.000 Tote und Verwundete
30.000 Gefangene
5.000 ÜberlĂ€ufer
300 GeschĂŒtze[4][5]
52.000 Tote und Verwundete
davon:
16.600 tote und verwundete Preußen
14.400 tote und verwundete Österreicher
22.800 tote und verwundete Russen
200 tote und verwundete Schweden[5]
Draufsicht auf das Schlachtfeld
Illustration zum 50-jÀhrigen JubilÀum der Schlacht aus der Gartenlaube, Oktober 1863. Bildlegende:[6]
Karl Philipp FĂŒrst zu Schwarzenberg meldet den verbĂŒndeten Monarchen den Sieg in der Völkerschlacht bei Leipzig. GemĂ€lde von Johann Peter Krafft, 1817, Heeresgeschichtliches Museum Wien.

Die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege. Dabei kĂ€mpften die Truppen der VerbĂŒndeten Österreich, Preußen, Russisches Kaiserreich und Schweden gegen die Truppen Kaiser NapolĂ©on Bonapartes.[7]

Mit bis zu 600.000 beteiligten Soldaten aus ĂŒber einem Dutzend Völkern war dieser Kampf bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts die grĂ¶ĂŸte Feldschlacht der Weltgeschichte. In dieser wichtigsten Schlacht des Befreiungskrieges gegen die napoleonische Fremdherrschaft brachten die zahlenmĂ€ĂŸig ĂŒberlegenen verbĂŒndeten Heere der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden Napoleon Bonaparte die entscheidende Niederlage bei, die ihn dazu zwang, sich mit der verbliebenen Restarmee und ohne VerbĂŒndete aus Deutschland zurĂŒckzuziehen.

In der Schlacht wurden von den rund 600.000 beteiligten Soldaten etwa 90.000 getötet oder verletzt – darunter auf beiden Seiten zahlreiche Deutsche.

Im Jahre 1913 – genau 100 Jahre spĂ€ter – wurde in Leipzig das 91 Meter hohe Völkerschlachtdenkmal fertiggestellt. Dieses Wahrzeichen wurde an der Stelle errichtet, an der die heftigsten KĂ€mpfe stattfanden und die meisten Soldaten fielen.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Nach der katastrophalen Niederlage NapolĂ©ons im Russlandfeldzug 1812 schloss General Yorck, der das preußische Hilfskorps befehligte, mit dem russischen General Diebitsch am 30. Dezember 1812 die Konvention von Tauroggen. Damit wurden die Kampfhandlungen zwischen Preußen und Russland eingestellt. Das österreichische Hilfskorps unter General Schwarzenberg schloss am 30. Januar 1813 einen Waffenstillstand mit den Russen, nachdem Österreich bereits vorher NapolĂ©on erklĂ€rt hatte, dass es die StĂ€rke des Truppenkontingents fĂŒr Frankreich auf keinen Fall erhöhen werde. Am 28. Februar unterzeichneten Russland und Preußen einen BĂŒndnisvertrag und erklĂ€rten am 16. MĂ€rz Frankreich den Krieg. Schon am 24. Februar war es in Hamburg zu AufstĂ€nden gegen die französische Besetzung gekommen, russische Truppen marschierten am 18. MĂ€rz in Hamburg ein, mussten die Stadt aber bald wieder rĂ€umen. Am 19. MĂ€rz riefen der russische Zar und der preußische König in einer Proklamation an das deutsche Volk alle deutschen FĂŒrsten auf, sich dem Kampf gegen Frankreich anzuschließen und erklĂ€rten den Rheinbund fĂŒr aufgelöst. Nur Mecklenburg folgte diesem Aufruf, alle anderen Herrscher fĂŒrchteten NapolĂ©on noch immer. Österreich verhielt sich neutral und bemĂŒhte sich in einer Vermittlerrolle um eine friedliche Lösung des Konflikts, stellte aber klar, dass es, wenn die Verhandlungen scheitern sollten, militĂ€risch eingreifen wĂŒrde. Sachsen unterzeichnete am 26. April ein BĂŒndnis mit Österreich.

Am 29. und 30. April ĂŒberschritten die französischen Truppen die Saale bei Merseburg und Weißenfels. Sie verfĂŒgten zu dem Zeitpunkt ĂŒber 150.000 Mann. Ihnen gegenĂŒber standen zu diesem Zeitpunkt nur 43.000 Preußen und 58.000 Russen. Nach der Schlacht bei Möckern wechselte der sĂ€chsische König die Seiten und unterstellte seine Armee NapolĂ©on. In den folgenden Schlachten hatten beide Seiten große Verluste. Am 4. Juni wurde ein Waffenstillstand vereinbart, russische und preußische Truppen zogen sich nach Schlesien zurĂŒck. Österreich schloss am 24. Juni ein BĂŒndnis mit Russland und Preußen, das aber nur dann GĂŒltigkeit haben sollte, wenn die Verhandlungen mit NapolĂ©on scheitern wĂŒrden. Zu weiteren Verhandlungen traf sich der österreichische Kanzler Metternich am 26. Juni mit NapolĂ©on in Dresden, der Waffenstillstand wurde bis zum 10. August verlĂ€ngert. Am 10. August brach Österreich die Verhandlungen ab, da man zu keiner Einigung kam und NapolĂ©on offensichtlich nur Zeit gewinnen wollte. Am 12. August folgte die KriegserklĂ€rung Österreichs an Frankreich. Die Armee der Koalition hatte am 11. August die Oder ĂŒberschritten und den Krieg wieder aufgenommen. Beide Seiten hatten den Waffenstillstand benutzt, um Soldaten zu rekrutieren und VerstĂ€rkungen heran zu fĂŒhren. NapolĂ©on verfĂŒgte jetzt ĂŒber 442.000 Mann, davon 40.000 Mann Kavallerie. Ihm gegenĂŒber standen 184.000 Russen, 160.000 Preußen, 127.000 Österreicher, 23.000 Schweden, 6.000 Mecklenburger, sowie weitere 9.000 aus den restlichen deutschen Staaten, hauptsĂ€chlich die KGL aus dem ehemaligen KurfĂŒrstentum Hannover, das sich in Personalunion mit Großbritannien befunden hatte. Im Verlauf des Krieges folgten weitere VerstĂ€rkungen. Die Hanseatische Legion hatte sich bereits im Mai gebildet.

Drei Armeen wurden aus den Truppen der Koalition gebildet. Die böhmische Armee unter dem österreichischen General Schwarzenberg bestand aus den 127.000 Österreichern, zu denen noch 82.000 Russen und 45.000 Preußen kamen. Die schlesische Armee unter dem preußischen General BlĂŒcher bestand aus 66.000 Russen sowie 38.000 Preußen. Die Nordarmee unter dem schwedischen Kronprinzen Bernadotte aus 73.000 Preußen, 29.000 Russen sowie 23.000 Schweden.[8]

Die Niederlagen der französischen Truppen im August und September hatten Napoleon veranlasst, sich von Dresden zurĂŒckzuziehen und seine Armee am 14. Oktober um Leipzig zu vereinigen, gegen das sich nun auch die Heere der VerbĂŒndeten konzentrisch in Bewegung setzten. Ein Reitergefecht bei Liebertwolkwitz am 14. Oktober leitete die großen KĂ€mpfe der nĂ€chsten Tage ein. Der fĂŒr die Alliierten glĂŒckliche Ausgang dieses Reitergefechts erschien als gutes Vorzeichen. Napoleon suchte eine kriegsentscheidende Schlacht. Er hatte mit den Garden und acht Korps 210.000 Mann, davon 14.000 Reiter und 700 GeschĂŒtze zur VerfĂŒgung. Aufgrund fehlerhafter Informationen zweifelte er an der Anwesenheit der ganzen Böhmischen und Schlesischen Armee, da er zum einen immer noch nicht an eine Beteiligung Österreichs glaubte und zum anderen die Schlesische Armee weiter im Norden vermutete.

Schlachtverlauf

Erster Tag

Am 15. Oktober positionierte Napoleon mit 110.000 Mann den grĂ¶ĂŸten Teil seiner Truppen sĂŒdlich von Leipzig, von Connewitz und Markkleeberg an der Pleiße ĂŒber Wachau ĂŒber Liebertwolkwitz bis nach Holzhausen hin. General Henri-Gratien Bertrand stand bei Lindenau zur Deckung der Straße nach Westen, im Norden von Leipzig befand sich Marschall Marmont und Michel Ney. Die Alliierten verfĂŒgten zunĂ€chst nur ĂŒber 200.000 Mann, da die Korps von Colloredo-Mansfeld und Levin August von Bennigsen erst im Anmarsch waren und der Kronprinz von Schweden die Nordarmee noch zurĂŒckhielt. Die Hauptmasse bildete die böhmische Armee unter FĂŒrst Karl Philipp zu Schwarzenberg mit 130.000 Mann, die von SĂŒden heranrĂŒckten und den Zaren Alexander I. von Russland und König Friedrich Wilhelm III. von Preußen begleiteten.

Schwarzenbergs Plan war, wĂ€hrend Gyulai mit 20.000 Mann gegen Lindenau und BlĂŒcher von Schkeuditz gegen Leipzig aufbrachen, mit der Hauptmacht in der sumpfigen Niederung zwischen Elster und Pleiße gegen Connewitz vorzudringen, den rechten FlĂŒgel der Franzosen zu umgehen und auf dem kĂŒrzesten Weg Leipzig zu erobern.

Auf Einspruch Zar Alexanders wegen des schwierigen Terrains ĂŒbertrug Schwarzenberg die AusfĂŒhrung seines Plans den 35.000 Österreichern unter Merveldt und Erbprinz Friedrich von Hessen-Homburg. Die Korps von Johann von Klenau, Ludwig Adolf Peter zu Sayn-Wittgenstein und Friedrich von Kleist unter Barclay de Tollys Oberbefehl sollten die Franzosen in der Front angreifen und gegen Leipzig drĂ€ngen. Auf diese Weise wurde die böhmische Armee auf drei durch FlĂŒsse und SĂŒmpfe getrennte Schlachtfelder verteilt.

Noch vor Tagesanbruch des 16. Oktober setzte sich die Armee Barclays in Bewegung und eröffnete gegen neun Uhr ein GeschĂŒtzfeuer, worauf die Sturmkolonnen gegen die französische Stellung vorgingen. Kleist entriss FĂŒrst Josef Anton Poniatowski Markkleeberg; viermal wurde er daraus verdrĂ€ngt, viermal erstĂŒrmte er es wieder und behauptete es mit MĂŒhe. Auch Wachau, wo NapolĂ©on selbst befehligte, wurde von Preußen und Russen unter dem Prinzen Eugen von WĂŒrttemberg erobert, musste jedoch unter schwersten Verlusten durch die ĂŒberlegene französische Artillerie wieder verlassen werden. Ebenso wenig gelang es Gortschakow und Klenau, Liebertwolkwitz zu nehmen. Sie verloren auch den Kolmberg; die ganze Linie der VerbĂŒndeten war durch die KĂ€mpfe so geschwĂ€cht, dass sie kaum ihre Stellungen behaupten konnte. Auch die Operationen der Österreicher auf Connewitz hatten keinen Erfolg. Daraufhin eilte nach 12 Uhr mittags Schwarzenberg mit dem Korps Hessen-Homburg Barclay zu Hilfe.

Karte der Truppenstellungen am 16. Oktober
  • ï»żNapolĂ©onische Armeen
  • ï»żAlliierte Armeen

NapolĂ©on, durch den bisherigen Gang der Schlacht ermutigt, beschloss nun selbst zum Angriff ĂŒberzugehen. Um 15 Uhr versuchten 8.000 französische Reiter, das Zentrum der VerbĂŒndeten bei Wachau zu durchbrechen. Sie drangen bis zu dem HĂŒgel vor, auf dem sich die Monarchen und Schwarzenberg befanden. Die Reiter konnten aber durch die russische Infanterie und die zur Hilfe herbeieilende verbĂŒndete Reiterei abgewehrt werden. Ein zweiter Angriff der französischen Infanterie, des Korps Lauriston, auf GĂŒldengossa misslang ebenfalls. Auch Napoleon konnte keine frischen Truppen mehr ins Feuer fĂŒhren, und die Nacht beendete die KĂ€mpfe. Der Angriff der Alliierten auf die feindliche Stellung war mit einem Verlust von 20.000 Mann an Toten und Verwundeten misslungen.

Gyulays verhaltener Angriff auf Lindenau war inzwischen von Bertrand abgewiesen worden. Einen entscheidenden Erfolg jedoch hatte das Vorgehen der schlesischen Armee gehabt. Ohne die Nordarmee abzuwarten, war BlĂŒcher auf den Befehl, zum gemeinschaftlichen Angriff auf Leipzig mitzuwirken, aufgebrochen und bei Wiederitzsch und Möckern auf schweren Widerstand gestoßen. Beim ersten Dorf stand Jan Henryk Dąbrowski mit einer schwachen Division, die jedoch Alexandre Andrault de Langeron den ganzen Tag festhielt. Beim letzten Dorf stand Marmont mit 17.000 Mann, der eben den Befehl erhalten hatte, nach Wachau zu Hilfe zu kommen, und deswegen seine zuvor bezogene, bessere Stellung weiter nördlich bereits aufgegeben hatte. Als er die AnnĂ€herung des Feindes erfuhr, beschloss er, dessen Angriff zu erwarten, und bat Marschall Ney um UnterstĂŒtzung.

General Yorck von den VerbĂŒndeten richtete den Angriff seines Korps, das etwa 20.000 Mann stark war, gegen das durch seine Lage als natĂŒrliche Festung wirkende Dorf Möckern, das nach mehreren misslungenen Angriffen unter Verlust von 7.000 Mann erstĂŒrmt wurde. Nachdem Marmonts Korps vernichtet war, kehrte Marschall Ney noch auf dem Weg, Marmont zu Hilfe zu eilen, wieder um, kam allerdings auch fĂŒr den Eingriff bei Wachau zu spĂ€t.

Der Sieg Yorcks bei Möckern hatte die französische Stellung im Norden von Leipzig durchbrochen, Napoléon den erhofften Sieg bei Wachau dadurch entrissen, dass er zwei französische Korps hinderte, dort gegen die alliierte böhmische Armee mit frischen KrÀften vorzugehen.

Zweiter Tag

Der 17. Oktober, ein Sonntag, war grĂ¶ĂŸtenteils ruhig. Es trat eine Pause im Kampf ein, nur im Norden eroberte BlĂŒcher Eutritzsch und Gohlis und drang bis dicht an Leipzig vor. Die VerbĂŒndeten hielten um 2 Uhr im Dorf Sestewitz Kriegsrat; man beschloss, am nĂ€chsten Morgen um 7 Uhr anzugreifen.

Da NapolĂ©on keinen entscheidenden Sieg erfochten hatte und die VerbĂŒndeten nicht hindern konnte, nach Ankunft von 100.000 Mann VerstĂ€rkung den Angriff zu erneuern, wĂ€hrend er selbst nur noch das Korps Reynier von DĂŒben erwartete, hĂ€tte er seine Stellung bei Leipzig, die unhaltbar geworden war, rĂ€umen und anderswo die Schlacht wieder aufnehmen mĂŒssen. Aus politischen RĂŒcksichten tat er es nicht; er baute darauf, dass Kaiser Franz sein Schwiegervater war. Durch den bei Connewitz gefangenen General Merveldt ließ er am 17. Oktober den Monarchen einen Waffenstillstand unter Bedingungen anbieten, die ihm im August den Frieden verschafft hĂ€tten. Jetzt aber gingen die VerbĂŒndeten auf dieses Anerbieten gar nicht ein und wĂŒrdigten es nicht einmal einer Antwort.

Dritter Tag

MilitÀrische Situation rund um Leipzig am 18. Oktober:
  • ï»żNapolĂ©onische Armeen
  • ï»żAlliierte Armeen
Napoleon und Poniatowski bei Leipzig. HistoriengemĂ€lde von January Suchodolski (1797–1875)

Am 18. Oktober um 2 Uhr morgens gab Napoleon die alte, in ihrer Ausdehnung nicht mehr zu behauptende Stellung auf und rĂŒckte ungefĂ€hr eine Stunde Wegs nĂ€her an Leipzig zurĂŒck. Der rechte FlĂŒgel unter Poniatowski stand an der Pleiße von Connewitz bis Dölitz, das Zentrum bildete bei Probstheida einen ausspringenden Winkel, der linke FlĂŒgel reichte bis zur Parthe und war bis zur MĂŒndung derselben in die Pleiße im Norden von Leipzig zurĂŒckgebogen. Die neue Stellung war – vier Stunden lang und nur von 150.000 Mann besetzt – dem vereinigten Angriff der VerbĂŒndeten kaum gewachsen, die sich auf 300.000 Mann mit 1400 GeschĂŒtzen verstĂ€rkt hatten.

Trotzdem war die Schlacht auch am 18. Oktober heftig und nicht ĂŒberall siegreich fĂŒr die VerbĂŒndeten, da Napoleon von der TabaksmĂŒhle bei Stötteritz aus seine Stellungen hartnĂ€ckiger und lĂ€nger verteidigte, als es fĂŒr die bloße Deckung des RĂŒckzugs notwendig gewesen wĂ€re. Die Angriffskolonnen der VerbĂŒndeten setzten sich nur sehr allmĂ€hlich, teilweise recht spĂ€t, in Bewegung, so dass der Stoß nicht auf einmal mit aller Macht erfolgte. Auf dem linken FlĂŒgel griffen die Österreicher unter Hessen-Homburg die Stellungen der Franzosen rechts der Pleiße in Dölitz und LĂ¶ĂŸnig an, die aber nicht genommen werden konnten. Auch Probstheida wurde von den Franzosen unter Napoleons persönlicher FĂŒhrung gegen die Sturmversuche der Kolonne Barclays behauptet.

Dagegen griff erst am Nachmittag der rechte FlĂŒgel der böhmischen Armee unter Bennigsen ein. Er eroberte Zuckelhausen, Holzhausen und Paunsdorf, woraufhin 3000 bis 4000 Sachsen und 500 wĂŒrttembergische Reiter unter General von Normann die Seiten wechselten. Bei der ErstĂŒrmung von Paunsdorf wirkten bereits BĂŒlow und Wintzingerode von der Nordarmee mit, die endlich trotz Bernadottes StrĂ€uben herangekommen war. Langeron und Sacken von der schlesischen Armee eroberten Schönefeld und Gohlis, und als die Nacht hereinbrach, waren die Franzosen im Osten und Norden von Leipzig bis auf eine Viertelstunde an die Stadt zurĂŒckgedrĂ€ngt. HĂ€tte Gyulay mit genĂŒgenden StreitkrĂ€ften sich des Passes von Lindenau bemĂ€chtigt, so wĂ€re der Ring um Napoleon geschlossen und ihm der RĂŒckzug abgeschnitten gewesen. Indes Schwarzenberg trug Bedenken, den noch immer gefĂŒrchteten Gegner zu einem Verzweiflungskampf zu zwingen, und Ignaz Graf Gyulay erhielt den Befehl, den Feind nur zu beobachten und einem Angriff auf Pegau auszuweichen. Dies geschah, und so konnte Bertrand die Straße nach Weißenfels ungehindert einschlagen, wohin ihm von Mittag an der Tross, die Wagen mit Verwundeten und der Artilleriepark folgten. In der Nacht begann der Abmarsch des Heeres selbst, der Garden, der Reiterei, der Korps Victor und Augereau, wĂ€hrend Macdonald, Ney und Lauriston die Stadt verteidigen und den RĂŒckzug decken sollten; jegliche Punkte außerhalb Leipzigs wurden gerĂ€umt.

RĂŒckzug der Franzosen

Blick von der Quandtschen TabacksmĂŒhle ĂŒber das Schlachtfeld auf Leipzig

Napoleon hatte, eine Niederlage wohl nicht einkalkulierend, fĂŒr den RĂŒckzug nur unzureichende Vorkehrungen getroffen. Dieser verlief daher stockend, zumal nur eine einzige Straße nach Weißenfels zur VerfĂŒgung stand. Indes wurden auf alliierter Seite der Vorschlag Kaiser Alexanders, mit einem Teil des Heeres die Pleiße zu ĂŒberschreiten und sich auf diese Straße zu werfen, genauso wie BlĂŒchers Anerbieten, mit 20.000 Mann Reiterei die Verfolgung zu ĂŒbernehmen, abgelehnt. Man bereitete sich fĂŒr den 19. Oktober auf eine neue Schlacht vor. Nachdem sich der Morgennebel gelichtet und der französische RĂŒckzug erkannt worden war, begann man mit der ErstĂŒrmung Leipzigs. Die französische Armee zog sich ĂŒberstĂŒrzt in Richtung des RanstĂ€dter Tores zurĂŒck, und Napoleon selbst konnte nur mit MĂŒhe den RanstĂ€dter Steinweg erreichen. WĂ€hrenddessen hatte die russische Streitmacht unter Befehl von Langeron und Sacken die Hallesche Vorstadt, BĂŒlow die Grimmaische Vorstadt erobert; hier gelang es dem Königsberger Landwehrbataillon unter Major Friccius, zuerst in die Stadt einzudringen; das Peterstor im SĂŒden wurde von Bennigsen genommen. Nachdem die ElsterbrĂŒcke vor dem RanstĂ€dter Tor, ĂŒber die der RĂŒckzug erfolgte, in die Luft gesprengt wurde, brach die Koordination der Verteidiger zusammen. Viele kamen auf der Flucht um, so Marschall Poniatowski; andere mussten sich ergeben und gingen in Kriegsgefangenschaft.

Folgen

Idealisierte Darstellung des Einzugs der alliierten HeerfĂŒhrer am 19. Oktober auf den Leipziger Markt
Leipzig von SĂŒden am 19. Oktober

Nach dem Abzug der französischen Armee kamen bald darauf auch der Kaiser des Russischen Reichs, der König von Preußen und der Kronprinz von Schweden in die Stadt gezogen. Der allgemeine Jubel ließ eine Zeit lang das entsetzliche Elend vergessen, das die große Menge von Verwundeten und Kranken in der Stadt verursachte. Die dreitĂ€gige Schlacht hatte auf beiden Seiten schwere Verluste zur Folge: die Preußen zĂ€hlten 16.000 Mann und 600 Offiziere als tot oder verwundet, die Kaiserlich Russische Armee 21.000 Mann und 860 Offiziere, die Österreicher 14.000 Mann und 400 Offiziere. Auf französischer Seite wurden 38.000 Mann getötet oder verwundet, 15.000 Franzosen gerieten in Gefangenschaft. Sie verloren 300 GeschĂŒtze und ließen 23.000 Mann verletzt in den Lazaretten zurĂŒck. Viele der verwundeten Soldaten auf beiden Seiten starben in den folgenden Tagen aufgrund ihrer Verletzungen, der fehlenden Ă€rztlichen Versorgung und den ungenĂŒgenden hygienischen Maßnahmen. Nach der Schlacht grassierte in Leipzig eine Typhus-Epidemie, an der zahlreiche Verwundete und Leipziger Einwohner starben.

Durch die Schlacht waren Napoleons Machtambitionen auf deutschem Gebiet endgĂŒltig gescheitert. Nur 100.000 Mann zogen sich mit ihm aus Deutschland zurĂŒck. Weitere 80.000 Franzosen waren als GarnisonskrĂ€fte in den belagerten Festungen festgesetzt und damit ebenfalls verloren.[9] Die Königreiche Bayern und Sachsen hatten in letzter Minute die Seite gewechselt und waren damit ebenfalls als VerbĂŒndete verloren. Auch die Schweiz erlaubte den vorrĂŒckenden alliierten Armeen freie Passage. In dem Moment, als sich das Französische „Empire“ in Unordnung befand, bot FĂŒrst Metternich Napoleon einen Frieden unter milden UmstĂ€nden an, der Frankreich in seinen natĂŒrlichen Grenzen belassen sollte. Napoleon lehnte diesen unter Verkennung der UmstĂ€nde ab. Zu Jahresbeginn 1814 begann der alliierte Vorstoß nach Frankreich, der schließlich Napoleon stĂŒrzen sollte.

Deutsches Gedenken an die Völkerschlacht

Zum ersten Jahrestag der Völkerschlacht wurden an vielen Orten Deutschlands dezentrale Feiern veranstaltet. Ernst Moritz Arndt hatte daran insbesondere durch seine im September 1814 veröffentlichte Schrift Ein Wort ĂŒber die Feier der Leipziger Schlacht Anteil, in der er teutsche Nationalfeste forderte.

Die Feste selbst stellten sich an vielen Orten als eine Mischung aus traditionellem Volksfest, kirchlichen Festen und einer Adaption der Nationalfeiertage in Frankreich und den USA dar: Prozessionen, Öffentliche Reden mit meist patriotischen Inhalten, SalutschĂŒsse, Lagerfeuer, am nĂ€chsten Tag ein Gottesdienst und abends ein Ball oder Tanzfest. Die Feste waren thematisch meist auf die Natur und Geschichte Deutschlands gerichtet, hatten religiöse AnklĂ€nge und waren von stark antifranzösischen GefĂŒhlen geleitet. Das Wartburgfest 1817 war nur eine Variante dieser Feiern.

In den deutschen Staaten wurde der 18. Oktober lange Zeit als Beginn einer Wiedergeburt gefeiert. Zahlreiche Denksteine bezeichnen die denkwĂŒrdigsten Punkte der Schlacht, so die gusseiserne SpitzsĂ€ule (seit 1847) auf dem „MonarchenhĂŒgel“, das Denkmal des FĂŒrsten Schwarzenberg (ein WĂŒrfel aus Stein unweit Meusdorf), der Napoleonstein unweit des Thonbergs, die so genannten Apelsteine und dazu mehrere in der Stadt errichtete DenkmĂ€ler vor allem im Gedenken an die Koalitionstruppen.

1814 wurde in Leipzig ein Verein zur Feier des 19. Oktober gegrĂŒndet. Dieser wollte das GedĂ€chtnis der Völkerschlacht in möglichst treuer Überlieferung der Nachwelt erhalten und versuchte, alle SchriftstĂŒcke zur Völkerschlacht zu sammeln. 1863 wurde die 50jĂ€hrige Jubelfeier der Schlacht besonders festlich begangen, noch kurz vor den Ereignissen von 1866 bis 1871, die das Andenken des Leipziger Kampfes etwas zurĂŒckdrĂ€ngten. In diesem Zusammenhang ließ der Leipziger Schriftsteller Theodor Apel in den Jahren 1861 bis 1864 aus eigenen Mitteln in der Umgebung Leipzigs 44 Steine zur Markierung des Schlachtverlaufs (Apelsteine) aufstellen. Sechs weitere wurden spĂ€ter aus privater Hand, aus einer Stiftung Apels und von Vereinen errichtet. 1875 wurde eine neue Korvette der deutschen Marine der Leipziger Schlacht zu Ehren „Leipzig“ getauft. 1913 wurden das Völkerschlachtdenkmal und die Russische GedĂ€chtniskirche zum Gedenken und als Mahnmal eingeweiht. Des Weiteren gibt es mehrere Museen in Leipzig und Umgebung, welche sich mit der Völkerschlacht und den Lebensbedingungen dieser Zeit beschĂ€ftigen, beispielsweise das Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz, das SanitĂ€ts- und Lazarettmuseum Seifertshain, das Körnerhaus Großzschocher, das Memorialmuseum Liebertwolkwitz und das Regionalmuseum im Torhaus Markkleeberg.

Literatur

  • Theodor Apel: FĂŒhrer auf die Schlachtfelder Leipzigs im October 1813 und zu deren Marksteinen. Hoffmann, Leipzig 1863. (Als pdf-Datei).
  • Jubel-Kalender zur Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. – 19. AD Oktober 1813. mit Illustrationen nach Originalzeichnungen von August Beck, C. und E. Kirchhoff und Caspar Scheuren. Weber, Leipzig 1863. Digitalisat.
  • Willy Andreas: Das Zeitalter Napoleons und die Erhebung der Völker. Heidelberg 1955.
  • Carl Heinrich Aster: Die Gefechte und Schlachten bei Leipzig im Oktober 1813. 2 BĂ€nde, Dresden 1852/53.
  • Frank Bauer: Die Völkerschlacht bei Leipzig. Oktober 1813. Reihe MilitĂ€rgeschichtliche Skizzen, MilitĂ€rverlag der DDR, Berlin 1988, ISBN 3-327-00510-9.
  • Karl-Heinz Börner: Völkerschlacht bei Leipzig 1813. 2. Auflage. Berlin 1988.
  • Gordon A. Craig: Probleme des Koalitionskrieges: Die MilitĂ€rallianz gegen Napoleon 1813–1814. In: Ders.: Krieg, Politik und Diplomatie. Wien 1968, S. 37–65.
  • Dieter DĂŒding: Das deutsche Nationalfest von 1814. Matrix der deutschen Nationalfeste im 19. Jahrhundert. In: DĂŒding, Friedemann und MĂŒnch (Hrsg.): Öffentliche Festkultur.
  • Erckmann-Chatrian, Histoire d'un conscrit de 1813, 1864. Deutsche Übersetzung: Der Rekrut von 1813.
  • JĂŒrgen Knaack: Wie die Völkerschlacht bei Leipzig 1813 zu ihrem Namen kam. In: Achim von Arnim und sein Kreis. Hrsg. von Steffen Dietzsch und Ariane Ludwig. De Gruyter, Berlin 2010, ISBN 3-11-023308-8.
  • Hansjoachim W. Koch: Die Befreiungskriege 1807–1815. Napoleon gegen Deutschland und Europa. Berg am Starnberger See 1987.
  • Jan N. Lorenzen: 1813 - Die Völkerschlacht bei Leipzig. In: Ders: Die großen Schlachten. Mythen, Menschen, Schicksale. Campus Verlag, Frankfurt 2006, ISBN 3-593-38122-2, S. 101–140.
  • Friedrich Meinecke: Das Zeitalter der deutschen Erhebung 1795–1815. Bielefeld 1906.
  • Friedrich Rochlitz: Tage der Gefahr. Ein Tagebuch der Leipziger Schlacht. 4. Auflage. Insel, Leipzig 1988.
  • Kirstin A. SchĂ€fer: Die Völkerschlacht. In: Etienne François und Hagen Schulze (Hrsg.): Deutsche Erinnerungsorte. Band 2. MĂŒnchen 2001, S. 187–201.
  • Dieter Walz: Sachsenland war abgebrannt. Leipziger Völkerschlacht 1813. Leipzig 1993.
  • Johannes Wilms: Napoleon. Eine Biographie. MĂŒnchen 2005.
  • Jan Dobraczynski: Vor den Toren Leipzigs: Leben und Tod des JĂłzef Poniatowski. Union Verlag, Berlin 1985.
  • Georges Lefebvre: Napoleon. J. G. CottaÂŽsche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Stuttgart 2003, ISBN 3-608-94341-2, S. 535.

Weblinks

 Commons: Völkerschlacht bei Leipzig â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Peter Hofschröer: Leipzig 1813: the battle of the nations, 1993, S. 72. Die Verluste durch die Gefechte vom 14. Oktober sind hier nicht eingerechnet, da hierzu keine gesicherten Unterlagen zur VerfĂŒgung stehen.
  2. ↑ Peter Hofschröer: Leipzig 1813: the battle of the nations, 1993, S. 71. Die GesamtstĂ€rke der alliierten KrĂ€fte am Ersten Tag der Schlacht aufgeteilt in 202 Bataillonen und 348 Schwadronen.
  3. ↑ Russell Frank Weigley: The age of battles: the quest for decisive warfare from Breitenfeld to Waterloo. 2004, S. 480.
  4. ↑ Christopher Clark: Preußen – Aufstieg und Niedergang 1600–1947. 1. Auflage, Phanteon Verlag, 2008, S. 429.
  5. ↑ a b Russell Frank Weigley: The age of battles: the quest for decisive warfare from Breitenfeld to Waterloo. 2004, S. 482.
  6. ↑ Bildlegende
  7. ↑ Die Schlacht bei Leipzig am 16., 17., 18. und 19. Oktober 1813 in R. Braeuner: Geschichte der preußischen Landwehr. Historische Darstellung und Beleuchtung ihrer Vorgeschichte, Errichtung und spĂ€teren Organisation. Band 1, Berlin 1863, S. 273–293 (EingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  8. ↑ Georges Lefebvre: Napoleon, S. 535.
  9. ↑ Albert Sidney Britt, Thomas E. Griess: The wars of Napoleon. Square One Publishers, Garden City Park, NY 2003, ISBN 0-7570-0154-8, S. 145.
51.3137812.40706

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   Universal-Lexikon

  • Völkerschlacht von Leipzig — Völkerschlacht bei Leipzig Teil von: Befreiungskriege Szene aus der Völkerschlacht bei Leipzig 
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  • Schlacht bei Leipzig — Völkerschlacht bei Leipzig Teil von: Befreiungskriege Szene aus der Völkerschlacht bei Leipzig 
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  • Connewitz bei Leipzig — Am Connewitzer Kreuz Connewitz war eine selbststĂ€ndige Gemeinde sĂŒdlich von Leipzig und wurde mit seiner Eingemeindung 1891 ein Stadtteil von Leipzig. GemĂ€ĂŸ der kommunalen Gliederung von Leipzig ist Connewitz heute ein Ortsteil im Leipziger… 
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  • Völkerschlacht — bei Leipzig Teil von: Befreiungskriege Szene aus der Völkerschlacht bei Leipzig 
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  • Leipzig [1] — Leipzig (hierzu drei Beilagen: Stadtplan mit Registerblatt, Karte »Leipzig mit den Vororten« und Tafel »Leipziger Bauten I III«), nach der ZĂ€hlung von 1900 die grĂ¶ĂŸte Stadt des Königreichs Sachsen und die viertgrĂ¶ĂŸte des Deutschen Reiches,… 
   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Leipzig — Wappen Deutschlandkarte 
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  • Leipzig-Marathon — 32. Leipzig Marathon 2008 Der Leipzig Marathon (offizielle Schreibweise Leipzig Marathon) ist ein Marathonlauf in Leipzig. Er wird seit 1977 ausgetragen und findet seit dem Jahr 2000 im April statt. Veranstalter und Ausrichter sind seit 2007 die… 
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  • Leipzig — Leip|zig: Stadt in Sachsen. * * * Leipzig,   1) kreisfreie Stadt, Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Leipzig und des Landkreises Leipziger Land, Sachsen, durchschnittlich 118 m ĂŒber dem Meeresspiegel, in der Leipziger Tieflandsbucht am… 
   Universal-Lexikon

  • Leipzig — Leipzig, 1) Kreisdirectionsbezirk des Königreichs Sachsen, gebildet 1835 aus dem ehemaligen Leipziger Kreise, zu welchem noch Theile des ehemaligen Meißnischen u. Erzgebirgischen Kreises geschlagen sind, 63,14 QM. umfassend, zĂ€hlt in 37 StĂ€dten,… 
   Pierer's Universal-Lexikon


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