Warschauer Aufstand

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Warschauer Aufstand
Warschauer Aufstand
Teil von: Aktion Gewitter, Zweiter Weltkrieg
Denkmal des Aufstandes in Warschau
Denkmal des Aufstandes in Warschau
Datum 1. August‚Äď3. Oktober 1944
Ort Warschau
Ausgang Niederschlagung des Aufstandes
Konfliktparteien
Flaga PPP.svg Polen (Armia Krajowa) Flag of the NSDAP (1920‚Äď1945).svg Deutsches Reich
Befehlshaber
Tadeusz B√≥r-Komorowski, Antoni ChruŇõciel Erich von dem Bach-Zelewski
Truppenstärke
45.000[1] 39.000[2]
Verluste
15.000 Tote, 25.000 Verwundete[3][4]

150.000‚Äď225.000 Opfer in der Zivilbev√∂lkerung[5][6][7]

2.000‚Äď10.000 Tote, 0‚Äď7.000 Vermisste und 7.000‚Äď9.000 Verwundete[8]

Als Warschauer Aufstand bezeichnet man die milit√§rische Erhebung der Polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa, kurz AK) gegen die deutschen Besatzungstruppen im besetzten Warschau ab 1. August 1944. Er stellte die gr√∂√üte einzelne bewaffnete Erhebung im besetzten Europa w√§hrend des Zweiten Weltkrieges dar. Die Widerst√§ndler k√§mpften 63 Tage gegen die deutschen Besatzungstruppen, bevor sie angesichts der aussichtslosen Situation kapitulierten. Die deutschen Truppen begingen Massenmorde unter der Zivilbev√∂lkerung, und die Stadt wurde nach dem Aufstand fast vollst√§ndig zerst√∂rt. In Polen wurde eine Kontroverse um das Verhalten der verb√ľndeten Roten Armee gegen√ľber dem Aufstand ausgetragen. Die Rote Armee habe nicht eingegriffen, obwohl sie dazu in der Lage gewesen sei.

Dieser Aufstand ist nicht mit dem vorausgegangenen Aufstand im Warschauer Ghetto des Jahres 1943 zu verwechseln.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Lage in Polen

Nachdem die polnische Armee durch den deutschen Überfall im September 1939 zerschlagen worden war, besetzten deutsche und sowjetische Truppen gemäß dem Hitler-Stalin-Pakt das Land. Der westliche Teil fiel dabei an Deutschland, der östliche Teil an die Sowjetunion.

Der deutsche Umgang mit den Besiegten stand von Beginn an im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Westpreu√üen, Ostoberschlesien, das Wartheland und der Regierungsbezirk Zichenau wurden annektiert und als neue Reichsgaue dem Deutschen Reich angegliedert bzw. an bereits bestehende Reichsgaue angeschlossen.[9] Zu den annektierten Gebieten geh√∂rten Teile Polens, die zuvor nie zu Deutschland geh√∂rt hatten und √ľberwiegend polnisch bev√∂lkert waren. Der restliche Teil Polens unter deutscher Besatzung unterstand als Generalgouvernement deutscher Verwaltung. Hauptziel war die wirtschaftliche Ausbeutung und Unterdr√ľckung der polnischen Bev√∂lkerung. Zu Beginn trafen die deutschen Repressionen vorwiegend Intellektuelle und Polen j√ľdischer Abstammung. So kam es zu Massenerschie√üungen und Massenverhaftungen unter der gebildeten Elite des Landes. Die Juden wurden ghettoisiert und damit von der restlichen Bev√∂lkerung abgetrennt. Das Erziehungswesen und Pressewesen wurde auf ein Minimum zur√ľckgestutzt, um die Unterdr√ľckung der slawischen Bev√∂lkerung zu zementieren. In einer Notiz des SS-Chefs Himmler hei√üt es dazu:[10]

‚ÄěEine grunds√§tzliche Frage bei der L√∂sung all dieser Probleme ist die Schulfrage, und damit die Sichtung und Siebung der Jugend. F√ľr die nicht-deutsche Bev√∂lkerung des Ostens darf es keine h√∂here Schule geben als die vierklassige Volksschule. Das Ziel dieser Volksschule hat lediglich zu sein: Einfaches Rechnen bis h√∂chstens 500, Schreiben des Namens, eine Lehre, dass es ein g√∂ttliches Gebot ist, den Deutschen gehorsam zu sein, und ehrlich, flei√üig und brav zu sein. Lesen halte ich nicht f√ľr erforderlich. Au√üer dieser Schule darf es im Osten √ľberhaupt keine Schule geben [‚Ķ]. Die Bev√∂lkerung des Generalgouvernements setzt sich dann zwangsl√§ufig, nach einer konsequenten Durchf√ľhrung dieser Ma√ünahmen, im Laufe der n√§chsten zehn Jahre aus einer verbleibenden minderwertigen Bev√∂lkerung [‚Ķ] zusammen. Diese Bev√∂lkerung wird als f√ľhrerloses Arbeitsvolk zur Verf√ľgung stehen und Deutschland j√§hrlich Wanderarbeiter und Arbeiter f√ľr besondere Arbeitsvorkommen (Stra√üen, Steinbr√ľche, Bauten) stellen.‚Äú

Ebenso wurden die Industrie enteignet und rund 900.000 Polen als Zwangsarbeiter ins Reich deportiert. Durch die Einf√ľhrung von Sondergerichten der Besatzungsmacht wurden die Polen in ihrem eigenen Land zu vollkommen rechtlosen Subjekten degradiert.[11] In seiner Reichstagsrede vom 6. Oktober 1939 hatte Hitler bereits angek√ľndigt, dass gr√∂√üere Umsiedlungen erfolgen m√ľssten, um in Osteuropa zersplitterte deutsche Volksgruppen ins Reich zur√ľckzuf√ľhren. Auf Grund von Staatsvertr√§gen wurden volksdeutsche Bev√∂lkerungsgruppen in zwei Auswanderungswellen aus Wolhynien, Ostgalizien, der Bukowina und Bessarabien sowie haupts√§chlich aus dem Baltikum ausgesiedelt und im Wartheland neu angesetzt. Zu diesem Zweck wurde im Warthegau auf Anordnung der Beh√∂rden durch r√ľcksichtslose √úberf√ľhrung von 1,2 Millionen Polen und 300.000 Juden in das Generalgouvernement Platz geschaffen unter Formen, die sp√§ter auf die deutschen Volksgruppen zur√ľckwirken sollten.

Im Laufe des Krieges wurde das Generalgouvernement auch ein Hauptschauplatz des Holocausts. Insgesamt kamen 2,7 Millionen polnische Staatsb√ľrger j√ľdischer Abstammung im industrialisierten Massenmord zu Tode.[12] Der deutsche Generalgouverneur Hans Frank sagte im Februar 1940 zu einem Journalisten:[13] ‚ÄěIn Prag waren z. B. gro√üe rote Plakate angeschlagen, auf denen zu lesen war, dass heute 7 Tschechen erschossen worden sind. Da sagte ich mir; wenn ich f√ľr je 7 erschossene Polen ein Plakat aush√§ngen lassen wollte, dann w√ľrden die W√§lder Polens nicht ausreichen das Papier herzustellen f√ľr solche Plakate.‚Äú

Die UdSSR initiierte im besetzten Ostpolen von 1939 bis 1941 eine Sowjetisierungspolitik. Herausstechendste Merkmale dieses Vorhabens waren Bodenreform, Zwangskollektivierung, Aufl√∂sung gesellschaftlicher Vereine und die Verstaatlichung der Industrie. Diese Umgestaltung nach dem Vorbild des kommunistischen Staates ging mit Repressionen gegen√ľber der Bev√∂lkerung einher. Erschie√üungen, Verhaftungen und Verurteilungen gingen √ľber in massenhafte Deportationen in Straflager auf sowjetischem Boden. Diese Repressionen folgten einem sozialen Raster. Besonders im Blick der sowjetischen Organe standen Grundbesitzer, ehemalige Staatsbedienstete, Unternehmer, Politiker der nicht-kommunistischen Parteien, Priester und Intellektuelle. Die Sch√§tzungen √ľber die Zahl der Verschleppten reichen von 700.000 bis 1,8 Millionen Menschen.[14][15][16]

Polnische Exilregierung

Polnische Briefmarke zum 100. Geburtstag von WŇāadysŇāaw Sikorski von 1981
‚Üí Hauptartikel: Polnische Exilregierung

Nachdem ihr Land milit√§risch besiegt und geteilt worden war, gelang es etwa 85.000 polnischen Soldaten und Offizieren sowie einer gro√üen Zahl polnischer Politiker nach Frankreich zu fliehen. Andere Teile des polnischen Milit√§rs flohen zusammen mit dem polnischen Pr√§sidenten Ignacy MoŇõcicki und dem Oberbefehlshaber der Streitkr√§fte nach Rum√§nien, wo beide Politiker interniert und die Soldaten entwaffnet wurden. F√ľr den somit eingetretenen Fall, dass der Pr√§sident sein Amt nicht mehr aus√ľben k√∂nne, sah die polnische Verfassung die √úbergabe der Regierungsgewalt vor; aus diesem Grund ernannte Ignacy MoŇõcicki den in Frankreich verweilenden WŇāadysŇāaw Raczkiewicz zu seinem Nachfolger. Dieser bildete aus den Mitgliedern der gr√∂√üten politischen Parteien, die nach Frankreich geflohen waren, eine neue Regierung mit General WŇāadysŇāaw Sikorski an der Spitze und General Kazimierz Sosnkowski als dessen Stellvertreter. Damit war am 30. September 1939 die polnische Exilregierung in Frankreich entstanden, die sofort von der Regierung Frankreichs und kurz darauf von den Regierungen Gro√übritanniens und der USA als einzige rechtm√§√üige polnische Regierung anerkannt wurde. Nach der Niederlage Frankreichs 1940 fl√ľchteten diese Regierung und ein Teil des Milit√§rs nach London.

Widerstand und Untergrundstaat

‚Üí Hauptartikel: Polnischer Untergrundstaat

Im Zuge der deutschen Unterdr√ľckung bildete sich rasch ein polnischer Untergrundstaat, der an die lange Tradition des polnischen Widerstandes gegen fremde Besatzer im Rahmen der Polnischen Teilungen anschloss. Ein geheimes Presse- und Sozialf√ľrsorgewesen wurde ebenso organisiert wie ‚Äěillegale‚Äú Hochschulen. Die Geldmittel hierf√ľr stammten aus der Bev√∂lkerung selbst oder aus Mitteln, die aus London eingeschleust worden waren.[17][18] Dieser zivile Arm des Widerstandes ging nahtlos in den Aufbau bewaffneter Verb√§nde √ľber. Die polnischen Milit√§rs hatten bereits am 27. September 1939, also kurz vor der Kapitulation, und noch vor der Entstehung der Exilregierung, die Untergrundorganisation SŇāuŇľba Zwycińôstwu Polsce (Dienst f√ľr den Sieg Polens, SZP) gegr√ľndet.[19] Des Weiteren bildeten sich bereits Wochen nach der Niederlage der regul√§ren Armee spontan weitere Widerstandsgruppen. Sie speisten sich vorwiegend aus dem Reservoir ehemaliger Offiziere und Beamter, sowie aus den Jugendorganisationen der Parteien. Insbesondere Pfadfinderorganisationen (Szare Szeregi) stellten sp√§ter einen gro√üen, und oftmals besonders motivierten Teil der Rekruten f√ľr den Widerstand.

Der polnische Widerstand ordnete sich der Exilregierung unter, da er seinem Selbstverst√§ndnis nach von Beginn an eine Fortsetzung der Zweiten Republik war. Die Exilregierung bem√ľhte sich, all diese Widerstandsgruppen zusammenzuschlie√üen, sodass bis zum Jahreswechsel 1943/44 der ZWZ (poln.: ZwińÖzek Walki Zbrojnej; dt.: Verband f√ľr den Bewaffneten Kampf) entstand, der den gr√∂√üten Teil des polnischen Widerstandes in sich vereinte. Der vereinigte Widerstand wurde im Weiteren als Armia Krajowa (dt.: Heimatarmee, Abk√ľrzung: AK) bezeichnet. Sie umfasste 1944 insgesamt rund 300.000‚Äď350.000 Mitglieder. Diesem B√ľndnis blieben nur die Kr√§fte der extremen Rechten und der extremen Linken fern: Auf der einen Seite die rechtsnational-antikommunistische NSZ-Miliz, welche in einigen F√§llen sogar mit den deutschen Besatzern zusammenarbeitete, aber nur rund 35.000[20] Anh√§nger besa√ü, auf der anderen Seite die kommunistische Armia Ludowa (dt.: Volksarmee; Abk√ľrzung: AL), die sich nach dem √úberfall auf die Sowjetunion als Gegenpol zur AK aufzubauen versuchte. Sie erreichte rund 100.000 Mitglieder.[21][22]

London und die AK-F√ľhrung in Polen waren sich einig, dass die Hauptaufgaben des Widerstandes darin bestehen sollten, Spionagearbeit f√ľr die Alliierten zu leisten, die deutsche R√ľstung und das Transportwesen durch Sabotageakte zu sch√§digen, und besonders brutale Aktionen des Besatzers zu vergelten. Man wollte zun√§chst keine offenen kriegerischen Aktionen durchf√ľhren. Zum einen wegen der zu Beginn noch geringen milit√§rischen St√§rke des ZWZ, zum anderen um seitens der deutschen Besatzer keine Repressionen gegen√ľber der Zivilbev√∂lkerung zu provozieren. Der Befehlshaber des ZWZ im Untergrund, Oberst Stefan Rowecki schrieb im November 1939: Der Widerstand kann erst dann offen auftreten, wenn Deutschland zusammenbricht, oder zumindest ein Bein einknickt. Dann sollten wir f√§hig sein, im zweiten Bein Adern und Sehnen durchzuschneiden, damit der deutsche Koloss umf√§llt.[23]

Der Widerstand radikalisierte sich erst, als man erkannte, dass sein ‚Äěgem√§√üigtes‚Äú Auftreten keinen Einfluss auf die radikale Unterdr√ľckung und Vernichtung der Polen und Juden durch die Deutschen hatte. 1943 wurde die Kedyw als Organisation f√ľr Sabotage und Diversionsakte gegr√ľndet. Unter ihrer √Ągide wurden Brandanschl√§ge, Diversionsakte, Gefangenenbefreiungen und sogar Anschl√§ge auf SS-F√ľhrer geplant und durchgef√ľhrt. Der Widerstand stand √ľber Kuriere in Verbindung mit der polnischen Exilregierung und wurde von ihr finanziell und ‚Äď zu einem geringen Ausma√ü ‚Äď auch mit Waffen unterst√ľtzt.[24] Ebenso betrieb der Widerstand gro√ü angelegte Spionageoperationen im Dienste der Alliierten. So wurde im Juli 1944 eine zerlegte V2-Rakete, die von polnischen Widerstandsk√§mpfern erbeutet worden war, von der RAF nach England ausgeflogen. W√§hrend des Aufstandes im Warschauer Ghetto im Sommer 1943 versuchten K√§mpfer der Heimatarmee Hilfe zu organisieren.[25]

Diplomatie und Politik

Die polnische Regierung befand sich innerhalb der Allianz in einem schweren Spannungsfeld. Ihr einziges Kapital nach der Niederlage waren die polnischen Truppen, die an der Westfront k√§mpften. Schon vor dem Beginn des Krieges machte die britische Regierung den Polen klar, dass sich ihre Garantien als B√ľndnispartner nur gegen das Deutsche Reich erstreckten, nicht gegen die Sowjetunion. Mit diesem Schritt wollte Chamberlain sich Stalins Neutralit√§t im Krieg sichern.[26] Im Jahre 1941 erreichte der Einfluss Polens, durch den deutschen √úberfall auf die Sowjetunion und den Kriegseintritt der USA, innerhalb der Allianz einen Tiefpunkt. Im polnisch-sowjetischen Vertrag vom 30. Juli 1941 erkl√§rte die Sowjetregierung den Hitler-Stalin-Pakt zwar f√ľr null und nichtig, eine Zusicherung der R√ľckgabe annektierter Gebiete gab sie allerdings nicht. Der britische Geheimdienst SOE schloss auf Dr√§ngen der Regierung mit der sowjetischen Geheimpolizei NKWD ein Abkommen, das die Zahl der Waffenlieferungen an den polnischen Widerstand beschnitt. Die AK erhielt somit zwischen 1941 und 1944 etwa 600 Tonnen Material, w√§hrend der griechische Widerstand etwa 6.000 Tonnen, der franz√∂sische Widerstand etwa 10.500 Tonnen erhielt.[27]

Einziger wirklicher Lichtblick war der Aufbau einer polnischen Armee in Russland aus den vormals deportierten polnischen Staatsangeh√∂rigen (Anders-Armee). Bereits im Oktober folgte allerdings ein Skandal, als der britische Botschafter in Moskau eine Denkschrift vorlegte, die der Sowjetunion die Hoheitsrechte √ľber das Baltikum und den annektierten Teil Polens zusicherte.[28] Das angespannte polnisch-sowjetische Verh√§ltnis wurde durch Probleme bei der Aufstellung der Anders-Armee noch mehr belastet. Die Soldaten klagten √ľber mangelnde Nahrungsversorgung und Bewaffnung. Des Weiteren wurden Rekruten aus dem ehemals sowjetisch besetzten Ostpolen nicht zugelassen, sofern sie Wei√ürussen, Ukrainer oder j√ľdischer Abstammung waren. 1942 wurde die Armee dann √ľber Persien in britische Hoheitsgebiete √ľberf√ľhrt.[29]

Im Januar 1941 stellte die Sowjetunion mit dem Bund Polnischer Patrioten (poln. ZwińÖzek Patriot√≥w Polskich; Abk√ľrzung: ZPP) eine kommunistische Gegenorganisation zur Exilregierung zusammen. Au√üerdem existierte seit 1942 die kommunistische Polnische Arbeiterpartei mit ihrer AL-Miliz im polnischen Untergrund. Den endg√ľltigen Schlag f√ľr das Klima zwischen Stalin und Sikorski bildete die Bekanntmachung des Massakers von Katyn durch deutsche Propagandastellen 1943. Im September 1939 waren 14.552 polnische Kriegsgefangene, v. a. Offiziere, Soldaten, Reservisten, Polizisten und Intellektuelle durch den sowjetischen NKWD verschleppt worden und galten seitdem als vermisst. Die polnische Regierung schenkte den deutschen Berichten Glauben und forderte das Rote Kreuz auf, Nachforschungen anzustellen. Es konnten von 4.363 exhumierten Leichen 2.730 als polnische Soldaten identifiziert werden, die allesamt durch Genickschuss get√∂tet worden waren.[30] Damit war das Schicksal eines Teils der Kriegsgefangenen gekl√§rt. Nach diesem Vorfall brach der sowjetische Au√üenminister Molotow die diplomatischen Beziehungen zur Exilregierung im April 1943 ab, nachdem Sikorski eine weitere Zusammenarbeit aufgrund der Vorkommnisse f√ľr unm√∂glich hielt. Des Weiteren verst√§rkte die sowjetische F√ľhrung ihre Bem√ľhungen, die ZPP als Gegenregierung aufzubauen und hob unter General Zygmunt Berling die 1. Polnische Armee unter sowjetischem Kommando aus.[31]

W√§hrend dieser Krisenzeit kam der polnische Staatschef Sikorski unter ungekl√§rten Umst√§nden bei einem Flugzeugungl√ľck auf Gibraltar ums Leben ‚Äď und der Exilregierung damit eine Integrations- und F√ľhrungsfigur abhanden. Die britische Regierung bezeichnete das Massaker an den verb√ľndeten Offizieren wider besseres Wissen als deutsches Verbrechen.[32][33]

Aufstandsplanungen

Situation der Roten Armee 22. Juni 1944‚Äď19. August 1944
Im besetzten Polen von der AK hergestellte Schusswaffen im Museum des Warschauer Aufstandes

Am 20. November 1943 formulierte die AK-F√ľhrung unter B√≥r-Komorowski einen ersten Plan, milit√§risch gegen die deutschen Besatzer vorzugehen. Der erste Entwurf der Operation Burza sah die Aktivierung gr√∂√üerer Partisanenverb√§nde auf dem Lande vor, die nach dem Zur√ľckdr√§ngen der Deutschen eine unabh√§ngige polnische Verwaltung bilden sollten. In Wolhynien sollte diese Methode als erstes umgesetzt werden. Allerdings schafften es die dortigen drei Divisionen der AK nicht, die Provinz von den Besatzern zu befreien. Sie wurden unter gro√üen Verlusten nach Polesien und Lublin abgedr√§ngt.[34] Daraufhin √ľberdachte die AK-F√ľhrung ihre Vorgehensweise. Entlang des Vorsto√ües der Roten Armee durch Polen sollten von nun an die umliegenden AK-Einheiten versuchen, die gro√üen St√§dte gegen die zur√ľckweichenden Deutschen zu erobern und somit diese vor den anr√ľckenden Sowjettruppen in Besitz nehmen. Die Methode, die St√§dte mit einem Angriff aus den l√§ndlichen Gebieten allein zu erobern, erwies sich allerdings als Fehlschlag. Die lokalen AK-Truppen waren auf eine Zusammenarbeit mit der Sowjetarmee angewiesen, um die St√§dte einzunehmen. Bei der Befreiung von Wilna am 13. Juli k√§mpften 6.000 Soldaten der AK Seite an der Seite mit den sowjetischen Truppen der 3. Wei√ürussischen Front. Sie wurden allerdings bereits einen Tag sp√§ter unter Zwang von den sowjetischen Truppen entwaffnet,[35] die Offiziere verhaftet.

Ein weiterer Pr√ľfstein f√ľr die AK-F√ľhrung war die Zusammenarbeit mit der Sowjetarmee im Raum Lublin. Dort k√§mpften drei Divisionen der Heimatarmee in Zusammenarbeit mit der 2. Sowjetischen Panzerarmee gegen die Deutschen. Lublin lag westlich der Curzon-Linie, war also im Gegensatz zu Wilna von der Sowjetunion 1939 nicht annektiert worden. Deshalb erhofften die AK-Kommandeure eine freundlichere Haltung der Roten Armee. Nach den zehnt√§gigen K√§mpfen und der Befreiung Lublins wurden allerdings wieder s√§mtliche AK-Truppen von den Sowjettruppen entwaffnet.[36] Dasselbe wiederholte sich bei Lemberg und Ternopil.

Diese Erfahrungen gaben f√ľr die AK-F√ľhrung ein zwiesp√§ltiges Bild ab. Die Widerst√§ndler konnten aus dem Land nur mit Hilfe der Roten Armee in die St√§dte eindringen. Ihre Hilfe wurde auch angenommen, sobald der Feind aber in einer Region besiegt war, wurden die AK-Truppen entwaffnet. Bemerkenswert hierbei war das Schweigen der Westm√§chte, die bei Stalin niemals Einspruch gegen die Entwaffnung der Soldaten ihres polnischen Verb√ľndeten erhoben. Infolgedessen kam das AK-Kommando zum Entschluss, Warschau selbst zum Ort des Aufstandes zu machen. Hier operierten die Guerillas selbst aus der Stadt heraus. Des Weiteren sollte der Aufstand als medienwirksame Demonstration der polnischen Unabh√§ngigkeit gegen√ľber der Sowjetunion dienen.[37] Die sowjetische Seite erweckte trotz der Entwaffnungen den Eindruck, sie st√ľnde einem Aufstand freundlich gegen√ľber. Radio Moskau sendete am 29. Juli einen Aufruf an die B√ľrger der Stadt, sich dem Kampf gegen die Deutschen anzuschlie√üen.[38]

Personell war die Heimatarmee mit rund 45.000 K√§mpfern in und um Warschau gut ausgestattet. Unter dem Kommando der AL standen in Warschau rund 1.300 Soldaten, die sich dem Aufstand anschlossen. Es fehlte allerdings an Waffen, Ausr√ľstung und Munition. Nur jeder vierte K√§mpfer der AK verf√ľgte zu Aufstandsbeginn √ľber eine Schusswaffe.[39] Nach den Berechnungen des Chefs der Warschauer AK-Zelle Antoni ChruŇõciel w√ľrden die Ressourcen nur f√ľr drei bis vier Tage offensives Gefecht oder zwei Wochen defensive Operationen gen√ľgen. In Ermangelung eigener Vorr√§te behalfen sich AK-K√§mpfer w√§hrend des Aufstandes oft mit erbeuteten deutschen Uniformen und Stahlhelmen. Die polnische F√ľhrung hoffte allerdings auf Luftunterst√ľtzung seitens der Westalliierten und den Einsatz der an der Westfront k√§mpfenden polnischen Fallschirmtruppen.[40][41]

Der Aufstand

Erhebung und Massenmord

Von den Aufständischen kontrollierte Stadtgebiete 4. August 1944

Im Juli 1944 fanden mehrere geheime Sitzungen der AK-F√ľhrung in Warschau statt, in denen √ľber verschiedene Varianten des Aufstandes debattiert wurde. Der Chef der AK in Polen, General B√≥r-Komorowski, √§u√üerte bereits in der dritten Juli-Woche ‚Äď auch gegen√ľber der Exilregierung ‚Äď die √úberzeugung, dass ein bewaffneter Aufstand in k√ľrzester Zeit stattfinden m√ľsse. Man war jedoch vor allem aufgrund des Mangels an Munition und Waffen noch unentschlossen.

In den n√§chsten Tagen kam es zu einer Reihe von Ereignissen, die die AK-F√ľhrung und die Exilregierung immer mehr davon √ľberzeugten, dass die Zeit f√ľr einen bewaffneten Aufstand gekommen sei. Zum Einen wusste man vom Attentat am 20. Juli auf Hitler und den gescheiterten Umsturzversuchen, zum Anderen verbreiteten sich Meldungen √ľber den erfolgreichen Ausbruch der Alliierten aus den Br√ľckenk√∂pfen in der Normandie. Die teilweise Evakuierung deutscher Lagerr√§ume und des administrativen Apparates der Deutschen aus Warschau lie√ü einen bevorstehenden R√ľckzug der Wehrmacht aus Warschau und einen kurz bevorstehenden allgemeinen Zusammenbruch Deutschlands vermuten.

Au√üerdem zeigte die Bildung des Lubliner Komitees ‚Äď einer polnischen kommunistischen Marionettenregierung ‚Äď durch die Sowjetunion, dass die Sowjetunion ungeachtet aller Proteste ihre eigenen politischen Ziele durchsetzen wollte; am 29. Juli verbreitete die kommunistische AL die Falschmeldung, dass die AK-Einheiten Warschau verlassen h√§tten. Am gleichen Tag sendete Radio Moskau einen Aufruf in polnischer Sprache, der die Bev√∂lkerung zur bewaffneten Erhebung aufrief: ‚ÄěF√ľr Warschau, das sich nie ergeben, sondern immer gek√§mpft hat, hat die Stunde des Kampfes geschlagen!‚ÄĚ. Am 31. Juli 1944 fand daraufhin eine weitere Versammlung der AK-F√ľhrung in Warschau statt, die jedoch zun√§chst ergebnislos endete. Als jedoch am gleichen Tag um 17:30 Uhr der AK-Nachrichtendienst meldete, sowjetische Panzer h√§tten bereits die Vorstadt Praga √∂stlich der Weichsel erreicht, gab der Chef der AK in Polen General B√≥r-Komorowski, im Einvernehmen mit der Delegation der Exilregierung aus London, den Befehl, den Aufstand in Warschau durchzuf√ľhren. Alle AK-Verb√§nde sollten am 1. August um 17:00 Uhr zeitgleich gegen die deutschen Besatzer losschlagen.[42][43]

Es kam allerdings bereits vor der festgesetzten Stunde zu vereinzelten Feuergefechten zwischen AK-Einheiten und deutschen Truppen, da manche der Zellen zuf√§llig von den Deutschen entdeckt wurden. Damit war das √úberraschungsmoment nur in wenigen F√§llen gegeben. Des Weiteren erhielten manche Einheiten den Befehl auch zu sp√§t oder konnten sich bis 17:00 Uhr nicht mehr vollst√§ndig sammeln. Die AK-Zellen im Stadtzentrum litten aufgrund der k√ľrzeren Wege in ihren Distrikten weniger unter diesem Manko. Daf√ľr waren sie aber im Gegensatz zu den Kr√§ften im Umland und den Vororten der Stadt schlechter bewaffnet.[44]

Trotz dieser Faktoren gelangen den Aufständischen einige Erfolge. So konnten sie im Laufe der ersten Kampftage das 68 Meter hohe Gebäude der Versicherungsgesellschaft Prudential als weithin sichtbare Landmarke erobern. Des Weiteren brachten sie das zentrale Postgebäude der Stadt sowie das Elektrizitätswerk unter ihre Kontrolle. Einige wichtige Gebäude, wie die Telefonzentrale wurden von ihnen belagert. Ebenso griffen die Widerstandskämpfer die noch bestehenden Durchgangslager planmäßig an und befreiten so zahlreiche KZ-Insassen. Im Großen und Ganzen konnten sie rund die Hälfte Warschaus links der Weichsel unter ihre Kontrolle bringen.[45][46] Der polnische Befehlshaber General Bór schilderte die Ereignisse wie folgt:[47]

‚ÄěPunkt f√ľnf Uhr Nachmittags blitzten, als sie aufgerissen wurden, Tausende von Fenstern. Von allen Seiten ging ein Kugelhagel auf die vor√ľbergehenden Deutschen nieder, zerfetzte ihre marschierenden Kolonnen und prallte gegen die von ihnen besetzten Geb√§ude. Die Zivilisten verschwanden im Nu von den Stra√üen, w√§hrend die sich zum Angriff sammelnden M√§nner aus den H√§usern str√∂mten. Binnen f√ľnfzehn Minuten war die ganze Stadt mit ihrer Million Einwohner zum Kampfplatz geworden. Jeder Verkehr h√∂rte auf. Der gro√üe Knotenpunkt Warschau unmittelbar hinter der deutschen Front mit seinen aus Nord, S√ľd, Ost und West zusammenlaufenden Stra√üen bestand nicht mehr. Der Kampf um die Stadt war entbrannt.‚Äú

Viele strategisch wichtige Ziele blieben aber in der Hand der deutschen Besatzungstruppen. So gelang es den AK-K√§mpfern nicht, die Weichselbr√ľcken von deutschen Truppen freizuk√§mpfen. Damit blieb die Ost-West-Verbindung durch die Stadt f√ľr deutsche Truppenbewegungen offen, auch wenn sie von den Soldaten der Heimatarmee st√§ndig bedroht wurde. Ebenso konnten die Deutschen die Angriffe auf die beiden Flugh√§fen der Stadt, die Universit√§tsgeb√§ude und das Polizeihauptquartier abschlagen.[48]

Beide Seiten hatten damit ihre Ziele verfehlt. Die Deutschen konnten den Aufstand nicht niederschlagen und die AK hatte die Schl√ľsselpositionen der Stadt nicht in ihrer Gewalt. Warschau glich nach den ersten Kampftagen einem ‚ÄěPuzzle‚Äú aus deutsch oder polnisch kontrollierten Sektoren und Gruppen beider Seiten waren oftmals isoliert und eingekesselt. Die polnischen Widerstandsk√§mpfer hatten allein am ersten Tag rund 2.500[49] Soldaten verloren. Die Deutschen hatten 500[50] Tote zu beklagen. Am 3. August versuchten Panzereinheiten der Division Hermann G√∂ring, die Stra√üenverbindung Richtung Osten wieder f√ľr den Nachschub an die Ostfront durchg√§ngig zu machen. Sie scheiterten aber am Feuer der Aufst√§ndischen. Ein zweiter Versuch durch ein Grenadierregiment der Wehrmacht scheiterte ebenso. Bei diesen Eins√§tzen wurden planm√§√üig polnische Zivilisten von deutschen Truppen als so genannte menschliche Schutzschilde missbraucht.[45] Doch auch polnische Einheiten sollen w√§hrend der ersten Stunden der K√§mpfe Kriegsverbrechen begangen haben. So sollen die Insassen des deutschen Hauptverbandsplatzes in Warschau massakriert worden sein, ebenso sollen gefangene aserbaidschanische Hilfstruppen von AK-Soldaten get√∂tet worden seien.[51]

Von der Armia Krajowa erbeuteter Sd.Kfz. 251 der 5. SS-Panzer-Division ‚ÄěWiking‚Äú

W√§hrenddessen war dem deutschen Oberkommando klar geworden, dass die 20.000 Mann starke Warschauer Garnison, von denen lediglich 5.000 als gut ausgebildete und ausger√ľstete Kampftruppen angesprochen werden konnten,[52] nicht in der Lage war, den Aufstand niederzuschlagen. Der Vorschlag des Chefs des deutschen Heeres-Generalsstabs Guderian, Warschau in die Operationszone der Wehrmacht einzubeziehen und diese f√ľr die Niederschlagung des Aufstandes verantwortlich zu machen, wurde von Hitler zur√ľckgewiesen. Ebenso zeigte sich das Oberkommando der 9. Armee aufgrund der K√§mpfe an der Ostfront sehr widerwillig sich auch noch den Kampf gegen die Aufst√§ndischen aufb√ľrden zu lassen. Den Auftrag zur Niederschlagung erhielt der Reichsf√ľhrer-SS Heinrich Himmler, der SS-Gruppenf√ľhrer Heinz Reinefarth damit beauftragte, da der Stadtkommandant Warschaus Rainer Stahel in seinem Hauptquartier von Aufst√§ndischen umzingelt war.[53][54] Diesem stand zun√§chst nur eine Kampfgruppe aus verschiedenen intakten und teilweise abgeschnittenen Teilen der Garnison, ein Regiment der 29. Waffen-Grenadier-Division der SS ‚ÄěRONA‚Äú unter Bronislaw Kaminski, die √ľberwiegend aus Strafgefangenen und KZ-H√§ftlingen bestehende SS-Sturmbrigade Dirlewanger, dem Sonderverband Bergmann, SS-Polizeieinheiten aus Posen (PoznaŇĄ) und einem 600 Mann starken Sicherungsregiment, das aus nicht fronttauglichen, √§lteren M√§nnern aus dem Stand der 9. Armee bestand. Au√üerdem bekam er Unterst√ľtzung durch die Panzerdivision Hermann G√∂ring und das 4. Panzergrenadierregiment.[55][56]

Massaker in Wola

Angehörige der Waffen-SS, darunter Soldaten der Sondereinheit Dirlewanger in Warschau; Aufnahme eines SS-Kriegsberichterstatters

Himmler hatte im Sinne Hitlers bereits Tage zuvor den Befehl gegeben, s√§mtliche nichtdeutschen Einwohner Warschaus ohne Ansehen von Alter, Geschlecht oder Beteiligung am Aufstand zu t√∂ten und die Stadt dem Erdboden gleichzumachen. Durch diese Anordnung wollte er den Widerstand des polnischen Volkes gegen die NS-Herrschaft ein f√ľr allemal brechen.[57] Infolgedessen endete der Angriff der ‚ÄěKampfgruppe Reinefarth‚Äú gegen den westlichen Stadtteil Wola mit einem Massaker an der Zivilbev√∂lkerung. Sch√§tzungen zufolge t√∂teten die deutschen Einheiten zwischen 20.000 und 50.000 polnische Zivilisten.[58] Die Einheiten vermieden es sogar, den Kampf gegen die Heimatarmee aufzunehmen. Der Kommandeur der in Wola liegenden AK-Einheiten bezeichnete seine Verluste an Soldaten mit 20 Toten und 40 Verwundeten. Reinefarth beschwerte sich unterdessen bei seinen Vorgesetzten, dass die ihm zugeteilte Munition nicht ausreiche, um alle gefangenen Zivilisten zu erschie√üen.[59] Die Wirkung des Massakers auf die Zivilbev√∂lkerung lie√ü nicht auf sich warten. Wer konnte, versuchte sich in einen von Widerstandsk√§mpfern kontrollierten Bereich der Stadt zu retten. Dadurch wurde der Kampfgeist der polnischen Soldaten gest√§rkt, aber es wurde damit auch der Grundstein f√ľr die Versorgungsprobleme und √úberf√ľllung hinter den Stellungen des Widerstandes gelegt.[60]

Am 6. August beschr√§nkte der neu eingetroffene Oberbefehlshaber Erich von dem Bach den Massenmord aus taktischen Gr√ľnden. Frauen, Alte und Kinder wurden vom Erschie√üungsbefehl ausgeschlossen und die Durchf√ľhrung des Massenmords wurde von den eigentlichen Kampfeinheiten auf speziell gebildete Einsatzgruppen hinter der Front verlagert. Damit sollte der Fortgang der Morde auch vor der Zivilbev√∂lkerung verschleiert werden.[61]

Internationale Situation

Gedenkstein f√ľr eine polnische Halifax-Besatzung, die beim R√ľckflug von Warschau abgeschossen wurden

W√§hrend der ersten Aufstandstage hatte sich auch die Lage der Roten Armee ver√§ndert. Im Rahmen ihrer Westoffensive wurde sie von der Wehrmacht schon am 1. August kurz vor Warschau zur√ľckgeschlagen. Bei dem deutschen Gegenangriff wurde das f√ľhrende sowjetische Panzerkorps zeitweise abgeschnitten und die Rote Armee der Initiative beraubt. Der Oberbefehlshaber der 1. Wei√ürussischen Front Konstantin Rokossowski sah dies allerdings nur als einen kurzzeitigen Misserfolg. Er legte bereits wenige Tage sp√§ter einen Operationsplan vor, bei dem er die Einnahme Warschaus zum 10. August avisierte. Dieser Plan wurde allerdings von h√∂heren Stellen abgelehnt und die Rote Armee vor Warschau angewiesen, in defensiver Position zu verweilen. Aufgrund mangelnder Quellenlage ist nicht klar, ob die Ablehnung aus der politischen oder milit√§rischen F√ľhrung der Sowjetunion herr√ľhrte.[62][63]

Seit dem 30. Juli befand sich der Nachfolger Sikorskis als Premier, StanisŇāaw MikoŇāajczyk, in Moskau, um die diplomatischen Spannungen mit dem sowjetischen Verb√ľndeten auszur√§umen. Ab dem 3. August traf er mehrmals mit Josef Stalin zusammen. Dieser sagte allerdings keinerlei Unterst√ľtzung f√ľr den Aufstand zu. Er forderte die Anerkennung des kommunistischen Lubliner Komitees und √§u√üerte sich in einigen Bemerkungen sehr absch√§tzig √ľber die milit√§rischen F√§higkeiten der Aufst√§ndischen.[64]

Unter dem Druck der fast t√§glich eintreffenden Hilfsanforderungen und Lageberichten General B√≥rs aus Warschau traf sich MikoŇāajczyk au√üerdem mit Vertretern der kommunistischen Gegenregierung und machte diesen bez√ľglich der Verfassung und territorialer Fragen weitgehende Zugest√§ndnisse. Au√üerdem war er bereit dem Lubliner Ausschuss vierzehn Sitze in einer kombinierten Regierung einzur√§umen.[65] Wenige Tage sp√§ter, am 9. August, sicherte Stalin ihm jegliche Unterst√ľtzung f√ľr die Heimatarmee in Warschau zu. Daraufhin verlie√ü der polnische Premier Moskau Richtung London in dem Glauben, einen ma√ügeblichen au√üenpolitischen Erfolg erzielt zu haben.[66] Am 16. August erfolgte aber eine weitere Kehrtwende in der Politik der Sowjetunion. In einem Schreiben an Churchill lehnte Stalin jede Hilfeleistung an den polnischen Widerstand in Warschau ab.[67] Zudem lehnte er ein Gesuch Roosevelts ab, US-Flugzeuge auf sowjetischen Flugpl√§tzen zwischenlanden zu lassen, um Warschau zu unterst√ľtzen. Dies war bereits mehrmals im Rahmen der Operation Frantic vorexerziert worden. Hierbei waren US-Bomber und J√§ger in der Ukraine zwischengelandet und hatten jeweils auf dem Hin- und R√ľckflug milit√§rische Ziele in Ungarn, Rum√§nien und Polen bombardiert. Die Erfolgsaussichten dieser Missionen waren aufgrund der Jagdeskorte und der schieren Anzahl der US-Bomber weitaus erfolgversprechender als die bisherigen Fl√ľge der Royal Air Force von Italien aus.[68][69]

Am 4. August starteten die ersten Fl√ľge der alliierten Luftwaffe in Richtung Warschau. Zwei Maschinen √ľberflogen Warschau in der Nacht des 4. August, drei weitere erschienen dort vier N√§chte sp√§ter. Dabei warfen polnische, britische und Dominion-Besatzungen Waffen, Munition und Versorgungsg√ľter ab. Die Zahl der Fl√ľge blieb jedoch gering und v√∂llig unzureichend.[70] Der einzige gro√ü angelegte Hilfsflug mit √ľber 100 Flugzeugen erfolgte erst am 18. September durch die Amerikaner, nachdem mehrere alliierte Anfragen bez√ľglich der Nutzung sowjetischer Flugpl√§tze stets ablehnend beantwortet wurden.

Kampf um die Altstadt

Armbinde, mit der Abk√ľrzung WP, die die Aufst√§ndischen trugen. Ausgeschrieben steht es f√ľr Wojsko Polskie (Polnische Streitkr√§fte).

Am 13. August 1944 begannen die Deutschen mit 39.000 Soldaten die Offensive gegen die Aufst√§ndischen in der Altstadt. Von dem Bach hatte dieses Ziel gew√§hlt, um die Eisenbahnbr√ľcken und somit die Nachschubverbindung zur 9. Armee, die an der Ostfront k√§mpfte, wiederherzustellen. Ihnen gegen√ľber standen 6.000 K√§mpfer des Widerstands, die sich in dem wenige Quadratkilometer gro√üen Stadtviertel mit rund 100.000 Zivilisten befanden. Die deutschen Truppen gingen dabei im Schutz von Panzern und unterst√ľtzt durch Artillerie und Luftwaffe entlang der Stra√üen vor. Diese Vorgehensweise scheiterte an der Guerillataktik der Aufst√§ndischen. Insbesondere der Einsatz polnischer Scharfsch√ľtzen wurde von deutschen Stellen als besonders wirksam beschrieben. Es dauerte mehrere Tage, bis die Deutschen grundlegende Taktiken der Aufst√§ndischen √ľbernahmen und anstatt der Bewegung unter freiem Himmel Mauerdurchbr√ľche und Kellerg√§nge sowie haupts√§chlich die Kanalisation zur Fortbewegung nutzten. In diesem H√§userkampf konnten sie aber ihre zahlenm√§√üige √úberlegenheit an Menschen und schweren Waffen kaum mehr zum Tragen bringen. Der Kampf um die Altstadt wurde somit zu einer Schlacht um jeden Raum und jedes Geb√§ude.[71]

Bis zum 21. August hatten die deutschen Truppen die AK auf ein Gebiet von einem Quadratkilometer zur√ľckgedr√§ngt. Sie hatten bis zu diesem Datum rund 2.000 Soldaten durch Tod oder Verwundung verloren. Die deutschen Verluste beliefen sich bis zum 26. August auf rund 4.000 Mann.[72] Am 31. August entschloss sich das AK-Kommando der Altstadt, die restlichen K√§mpfer und Zivilisten zu evakuieren. Sie zogen sich unbemerkt von den Deutschen √ľber die Kanalisation in das von der AK kontrollierte Stadtzentrum zur√ľck. Da sich die deutschen Truppen auf die Altstadt konzentriert hatten, waren die restlichen Enklaven des Widerstandes noch relativ unber√ľhrt. Der Anblick der evakuierten Zivilpersonen aus der Altstadt erwies sich f√ľr die dortige Bev√∂lkerung oftmals als Schock. Wasser war im umk√§mpften Viertel knapp gewesen, da die Deutschen die Wasserversorgung der ganzen Stadt unterbrochen hatten. Die Benutzung von Brunnen bedeutete unter Artilleriebeschuss und Bombardement Lebensgefahr. Die Bem√ľhungen der Verwaltung der Aufst√§ndischen, die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten, scheiterten. Ab dem 20. August waren keine An√§sthetika mehr verf√ľgbar und Operationen wurden bei vollem Bewusstsein durchgef√ľhrt. Am 22. August wurden die letzten Brotrationen an AK-K√§mpfer ausgegeben. Rund 25.000 bis 30.000 Zivilisten fanden in der Altstadt den Tod. Deutsche Stellen sprachen von rund 35.000 internierten Zivilisten nach der Eroberung des Viertels. Diese Menschen erwartete die Deportation zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich.[73] Nach der vollst√§ndigen Eroberung der Altstadt am 1. September 1944 begannen deutsche Truppen verwundete Zivilisten und verwundete AK-Soldaten zu erschie√üen. Nur in einem Fall verhinderten befreite deutsche Kriegsgefangene, die von ihren polnischen Gegnern im selben Lazarett wie Widerstandsk√§mpfer und Zivilpersonen versorgt worden waren, den Massenmord. Des Weiteren sind Erschie√üungen gefangener AK-Soldaten durch deutsche Einheiten auch w√§hrend der K√§mpfe belegt.[73]

Den Aufst√§ndischen der anderen Bezirke gelang es w√§hrend des Kampfs um die Altstadt, einige lokale Erfolge zu erzielen. Sie eroberten einige Enklaven, in denen sich die Besatzungstruppen gehalten hatten, darunter das Geb√§ude der Telefongesellschaft PAST. Als h√∂chstes Geb√§ude der Stadt bedeutete seine Erst√ľrmung am 22. August 1944 einen gro√üen moralischen Erfolg.[74] Auch versuchten die Aufst√§ndischen, durch Angriffe auf strategisch wichtige Geb√§ude Verbindung untereinander herzustellen. Dort wo die Deutschen aber nicht selbst abgeschnitten waren, schlugen diese fehl, so dass die AK immer noch einen Flickenteppich isolierter Gebiete hielt, die untereinander nicht zusammenwirkten und auch kaum kommunizierten. Ebenso scheiterte der Versuch, gr√∂√üere Reserven √ľber die umliegenden Waldgebiete in die Stadt einzuschleusen.[75]

Hoffnung und Agonie

Deutsche Infanteristen in den Straßen von Warschau, Aufnahme eines deutschen Kriegsberichterstatters der Waffen-SS

Nach dem Fall der Altstadt verteidigte der Widerstand noch drei große Gebiete innerhalb der Stadt. Das Stadtzentrum war von deutschen Truppen in zwei Teile gespalten, doch umfasste es den stärksten Bezirk der AK. Hier befanden sich 23.000 Soldaten und die Verwaltung der Aufständischen war hier am weitesten fortgeschritten. Es gab Zeitungen, einen Postdienst, einen Radiosender sowie eine eigene Waffenproduktion, in der vor allem Handgranaten gefertigt wurden.

Im S√ľden des Zentrums lag Mokot√≥w. Seit den ersten Aufstandstagen, an denen es zu K√§mpfen und Erschie√üungen durch deutsche Truppen gekommen war, war es hier relativ ruhig geblieben. Ein Versuch, die Verbindung zum Zentrum freizuk√§mpfen, scheiterte allerdings Ende August, so dass Mokot√≥w isoliert blieb. Im Norden des Zentrums hielten die Aufst√§ndischen mit dem Bezirk ŇĽoliborz eine kleinere Insel des Widerstands. Auch hier war die Lage bis zum August vergleichsweise ruhig geblieben.[76]

Das Zentrum wurde aus zwei Gr√ľnden zum n√§chsten Angriffsziel der deutschen Okkupanten. In ihm verliefen die Stra√üenverbindungen Richtung Osten und es war aufgrund seiner Gr√∂√üe die Hauptst√ľtze der AK. Von dem Bach begann den Angriff am 2. September 1944. Die Besatzer gingen dabei entlang des westlichen Weichselufers vor, um die Aufst√§ndischen von den eventuell anr√ľckenden Sowjettruppen abzuschneiden. Wie in den K√§mpfen um die Altstadt ergaben sich durch die z√§he polnische Verteidigung hohe Verluste unter den deutschen Truppen, doch konnten die Stellungen gegen die materielle √úbermacht nicht gehalten werden. Am 6. September besetzten deutsche Truppen das Elektrizit√§tswerk und zogen den Ring um die Aufst√§ndischen immer enger. B√≥r-Komorowski war von der Aussichtslosigkeit der Lage √ľberzeugt und erbat am 8. September per Funk die Erm√§chtigung zur Kapitulation von der Exilregierung. Sie wurde ihm gew√§hrt, doch √§nderte sich die Lage einen Tag sp√§ter drastisch. Am 9. September griff zum ersten Mal die sowjetische Luftwaffe ein, bombardierte deutsche Stellungen und brach die deutsche Luftherrschaft binnen eines Tages. Tags darauf begann Rokossowskis Angriff auf die √∂stliche Vorstadt Praga. Daraufhin brach der polnische Oberbefehlshaber die Kapitulationsverhandlungen mit dem deutschen Befehlshaber ab. Am 14. hatte die Rote Armee das √∂stliche Weichselufer vollst√§ndig im Griff. Polen und Russen waren nun nur noch wenige hundert Meter voneinander getrennt.[77]

Die Moral der AK wurde am 18. September nochmals gest√§rkt. Die Sowjetunion hatte nun doch einen Flug der US-Luftwaffe genehmigt. Insgesamt starteten 110 B-17 Flying Fortress, um Versorgungsg√ľter √ľber der Stadt abzuwerfen. 104 schwere Bomber erreichten ihr Ziel[78] und landeten dann auf dem sowjetischen St√ľtzpunkt Poltawa. Aufgrund der un√ľbersichtlichen Verh√§ltnisse erreichten aber nur rund 20 % der Container den polnischen Widerstand. Die US-Luftwaffe beantragte die weitere Nutzung sowjetischer Flugpl√§tze zur Durchf√ľhrung der Hilfsfl√ľge, erhielt aber bis zum Ende des Aufstandes keine Erlaubnis seitens der sowjetischen F√ľhrung. Dies blieb somit die einzige Unterst√ľtzung des amerikanischen Milit√§rs f√ľr den Aufstand.[79]

Bereits mehrere Tage zuvor, am 15. September, starteten drei polnische Divisionen Berlings n√∂rdlich und s√ľdlich der Stadt den Versuch, die Weichsel zu √ľberqueren. Sie wurden dabei von sowjetischer Artillerie und der Roten Luftwaffe unterst√ľtzt. Die Kampftruppen der Roten Armee blieben aber immer noch passiv und Berling selbst beschwerte sich √ľber den Mangel an zur Verf√ľgung gestellter Pionierausr√ľstung f√ľr den √úbergang. So konnten nur wenige Soldaten und ein geringer Teil an schweren Waffen √ľbergesetzt werden. Nach einer deutschen Gegenoffensive brach Berling den Angriff am 23. September ab und befahl den R√ľckzug von den Br√ľckenk√∂pfen westlich der Weichsel.[80]

Am gleichen Tag eroberten die deutschen Truppen ŇĽoliborz. Nachdem die letzten dortigen AK-Einheiten kapituliert hatten, kam es zu einem Massaker an der Zivilbev√∂lkerung. Vier Tage sp√§ter kapitulierten die AK-Truppen in Mokot√≥w. Bis zum Oktober hatten die Deutschen den Widerstand im Stadtzentrum nicht brechen k√∂nnen. Doch angesichts der aussichtslosen Lage des Milit√§rs wie der Zivilbev√∂lkerung entschied sich B√≥r-Komorowski zur Kapitulation. Am 1. Oktober wurde ein Waffenstillstand vereinbart. Wenige Tage sp√§ter erfolgte die Evakuierung der Soldaten und Zivilisten aus Warschau.[81]

Einer der letzten Funkspr√ľche der Armia Krajowa aus dem umk√§mpften Warschau Anfang Oktober 1944, der in London aufgefangen wurde, lautete:[82]

‚ÄěDas ist die heilige Wahrheit. Wir sind schlimmer behandelt worden als Hitlers Satelliten, schlimmer als Italien, Rum√§nien, Finnland. Mag Gott der Gerechte sein Urteil √ľber die furchtbare Ungerechtigkeit f√§llen, die dem polnischen Volk widerfahren ist, und m√∂ge Er alle Schuldigen strafen. Unsere Helden sind die Soldaten, deren einzige Waffe gegen Panzer, Flugzeuge und Gesch√ľtze ihre Revolver und Petroleumflaschen waren. Unsere Helden sind die Frauen, die die Verwundeten pflegten und unter Kugeln Meldedienste leisteten, die in zerbombten Kellern f√ľr Kinder und Erwachsene kochten, die den Sterbenden Linderung brachten und tr√∂steten. Unsere Helden sind die Kinder, die in den rauchenden Ruinen unschuldsvoll spielten. Das sind die Menschen Warschaus. Ein Volk, in dem solche Tapferkeit lebt, ist unsterblich. Denn jene, die starben, haben gesiegt, und jene, die leben, werden weiterk√§mpfen, werden siegen und wiederum Zeugnis daf√ľr ablegen, dass Polen lebt, solange Polen leben.‚Äú

Folgen

Kriegsfolgen

Von SS-Einheiten im August 1944 ermordete polnische Zivilisten
Grab eines Aufständischen, Warschau 1945

Im milit√§rischen und politischen Sinne konnte die Aufstandsf√ľhrung ihre Ziele nicht durchsetzen. Der Versuch, die Besatzer aus der eigenen Hauptstadt zu vertreiben, scheiterte. Durch die Aussichtslosigkeit der milit√§rischen Lage st√§rkte der Aufstand die Position der Exilregierung gegen√ľber der Sowjetunion nicht, sondern schw√§chte sie, da man auf die Hilfe der Roten Armee hoffen musste. Auf polnischer Seite starben rund 15.000 Soldaten, 25.000 wurden verwundet.[83][4] Sch√§tzungen f√ľr die Zivilbev√∂lkerung bewegen sich zwischen 150.000 und 225.000 toten Zivilisten.[84][6][7] Dieses massenhafte Leiden der Zivilbev√∂lkerung machte die Exilregierung und die Aufstandsf√ľhrung zum Ziel von Kritik aus dem eigenen Lager, wie von ihren kommunistischen Konkurrenten.

Auch die deutsche Seite konnte ihre anf√§nglichen Ziele nicht durchsetzen, da eine schnelle Niederschlagung des Aufstandes fehlschlug und die Widerstandsk√§mpfer 63 Tage lang gegen die Besatzungstruppen k√§mpften. √úber die Verluste der deutschen Streitkr√§fte gibt es zwei widerspr√ľchliche Aussagen. Von dem Bach als direkt Verantwortlicher f√ľr die Operation gegen den Aufstand sprach in seinem Bericht √ľber den Aufstand von 10.000 Toten, 7.000 Vermissten und 9.000 Verwundeten. Die Akten des Stabes der 9. Armee verzeichneten 2.000 Tote und 7.000 Verwundete, allerdings erheben diese Zahlen keinen Anspruch auf Vollst√§ndigkeit.[85] Die Bef√ľrchtungen des Oberkommandos der 9. Armee, n√§mlich einer gleichzeitigen sowjetischen Offensive, bewahrheiteten sich aber nicht. Au√üerdem konnten nach dem Fall der Altstadt die Nachschublinien √ľber Warschau an die Ostfront relativ schnell wiederhergestellt werden.[86]

Die AK-F√ľhrung unter B√≥r-Komorowski hatte weitgehend versucht, den Anforderungen des Kriegsv√∂lkerrechts (offenes Tragen der Waffe; Armbinden als √§u√üerliches Erkennungszeichen) zu entsprechen, und erhob deshalb w√§hrend der Kapitulationsverhandlungen f√ľr ihre Soldaten Anspruch auf den Kombattantenstatus gem√§√ü der Haager Landkriegsordnung. Das Gleiche wurde f√ľr die kleineren Gruppierungen inklusive der kommunistischen AL vereinbart. Am 30. August hatten zudem die Westm√§chte die Aufst√§ndischen zu Angeh√∂rigen der alliierten Streitkr√§fte erkl√§rt und mit Repressalien gedroht, sollten diese nicht als solche behandelt werden. Die Wehrmacht erkannte deshalb allen etwa 17.000 Gefangenen seit Beginn des Aufstandes (auch den Angeh√∂rigen der kommunistischen Armia Ludowa) den Kombattantenstatus zu. Au√üerdem sollten Transport und Bewachung von K√§mpfern und Zivilisten nur durch regul√§re Wehrmachtseinheiten, nicht aber durch die SS durchgef√ľhrt werden. Ein Problem ergab sich durch die 2000 bis 3000 Frauen, die sich unter den Gefangenen befanden. Bisher war k√§mpfenden Frauen der Kombattantenstatus nicht zuerkannt worden, laut den Kapitulationsverhandlungen standen sie nun allerdings unter dem Schutz des Kriegsv√∂lkerrechts. In den Verhandlungen war auf Wunsch der Widerst√§ndler ein Passus aufgenommen worden, der Frauen und Jugendlichen erm√∂glichte, sich freiwillig als Zivilisten zu bekennen. Die deutsche Kriegsgefangenenverwaltung begann deshalb bald damit, unter Berufung auf diese Bestimmung die Frauen zwangsweise in das Zivilistenverh√§ltnis zu √ľberf√ľhren. Erst durch die Proteste des CVJM und des IKRK erhielten die Frauen ab Dezember 1944 wieder den Kombattantenstatus.[87][88]

Ebenso hatten die Widerst√§ndler dem deutschen Befehlshaber von dem Bach die Zusage abgerungen, Repressalien gegen die Zivilbev√∂lkerung zu unterlassen. Gegen√ľber den AK-K√§mpfern wurden diese Versprechen weitgehend eingehalten, gegen√ľber den Zivilisten jedoch nur teilweise. 100.000 Warschauer wurden nach dem Ende der K√§mpfe als Zwangsarbeiter in das Deutsche Reich verschleppt. Weitere 60.000 wurden in die Konzentrationslager Auschwitz, Mauthausen und Ravensbr√ľck verbracht. Nach dem Sieg √ľber die polnischen Kr√§fte verf√ľgte Heinrich Himmler die v√∂llige Zerst√∂rung der polnischen Hauptstadt. Bis zur Eroberung durch die Rote Armee besch√§ftigten sich deutsche Truppen mit Sprengungen und Brandstiftungen in der Stadt. Sie konzentrierten sich hierbei vor allem auf kulturell bedeutsame Einrichtungen, wie Schl√∂sser, Bibliotheken und Denkm√§ler. Durch die K√§mpfe des Aufstandes waren rund ein Viertel der Vorkriegsbausubstanz der Stadt zerst√∂rt worden. Den deutschen Zerst√∂rungsma√ünahmen nach der Kapitulation fiel ein weiteres Drittel zum Opfer. Warschau war zum Zeitpunkt der Eroberung durch die Rote Armee gr√∂√ütenteils unbewohnbar.[89][90][91]

Weitere Entwicklung in Polen

Am 31. Dezember 1944 erkannte die UdSSR das Lubliner Komitee einseitig als einzige rechtm√§√üige Regierung Polens an. Zuvor war der polnische Premier MikoŇāajczyk erfolgreich von den Westalliierten und der Sowjetunion zur Anerkennung der Westverschiebung Polens gedr√§ngt worden. Die sowjetische Seite hatte dessen Zustimmung sowieso nicht abgewartet. Das NKWD hatte im Oktober 1944 mit der ‚ÄěRepatriierung‚Äú von polnischen Einwohnern √∂stlich der Curzon-Linie begonnen.[92] Als einer der ersten westlichen Beobachter sah George Orwell den Weg Polens in einen von der Sowjetunion abh√§ngigen Satellitenstaat.[93]

‚ÄúNo, the 'Lublin Regime' is no victory for socialism. It is the reduction of Poland to a vassal state ‚Ķ Woe to those who want to maintain their independent views and policies.‚ÄĚ

‚ÄěNein, das ‚ÄöRegime von Lublin‚Äė ist kein Sieg des Sozialismus. Es ist die Herabsetzung Polens zu einem Vasallenstaat. ‚Ķ Not werden diejenigen leiden, die ihre unabh√§ngigen Ziele und Politik behalten wollen.‚Äú

Dieses Bestreben, die nicht von Moskau abh√§ngigen Kr√§fte zu unterdr√ľcken, richtete sich auch stark gegen die ehemaligen Widerstandsk√§mpfer. Als die Rote Armee am 17. Januar 1945 die Stadt eroberte, erging der Befehl an die nachr√ľckenden NKWD-Truppen, noch eventuell vorhandene AK-Elemente einzusperren. Das Lubliner Komitee hatte schon w√§hrend des Aufstandes in seinen Schriften die AK als Verr√§ter und als von Volksdeutschen unterwandert bezeichnet. Die F√ľhrung der Heimatarmee wurde der Kollaboration mit Deutschland bezichtigt.[94]

Im Polen der Nachkriegszeit wurden diese Tendenzen auch schnell mit Hilfe der sowjetischen Sicherheitsdienste vorangetrieben. Im Juni 1945 wurde in Moskau ein Schauprozess gegen den letzten AK-Befehlshaber nach B√≥r-Komorowski Leopold Okulicki und mehrere F√ľhrer polnischer Parteien veranstaltet. Es wurden Freiheitsstrafen von vier Monaten bis zu zehn Jahren verh√§ngt. Mehrere Verurteilte starben unter ungekl√§rten Umst√§nden in den sowjetischen Straflagern.[95] Nach diesem Beispiel richtete sich auch die Behandlung der einfachen Soldaten in Polen selbst. Einige von ihnen wurden in die Sowjetunion deportiert oder in ihrem Heimatland ins Gef√§ngnis geworfen. In Polen selbst folgten Schauprozesse gegen AK-Soldaten bis in die 50er-Jahre. Sie galten als Versto√üene Soldaten. Des Weiteren waren ehemalige Widerst√§ndler vom Studium und einer beruflichen Karriere in der sozialistischen Planwirtschaft ausgeschlossen. Ebenso wurde versucht, die Erinnerung an den Aufstand durch die Politik des Einparteienstaates zu vereinnahmen. In den ersten Nachkriegsjahren, als der Stalinismus in Polen durchgesetzt wurde, wurde der Aufstand von staatlichen Stellen komplett √ľbergangen.

Im Zuge der Tauwetter-Periode nach dem Tod Stalins wurden diese Restriktionen gelockert. Am 1. August 1957 wurde das erste Mal im Nachkriegspolen von offizieller Seite des Aufstandes gedacht. Die Kriminalisierung der Aufstandsf√ľhrung wurde aber in der Propaganda weiter aufrechterhalten. Allerdings versuchte die Regierung, durch die W√ľrdigung der Leistung der Bev√∂lkerung und der einfachen Soldaten den Aufstand f√ľr die Legitimation der eigenen Ideologie zu nutzen. In den 60er-Jahren wurden diese Tendenzen noch verst√§rkt, als man in begrenztem Ausma√ü nationalistische T√∂ne dem Andenken des Aufstandes beimischte. Die erste nicht staatlich kontrollierte Diskussion √ľber den Aufstand fand erst im Samisdat in der √Ąra der SolidarnoŇõńá-Bewegung der 80er-Jahre statt.

Wand der Erinnerung, 2004

Die F√ľhrung der Sowjetunion behielt den Warschauer Aufstand jedoch im Ged√§chtnis. W√§hrend in der DDR 1953, in Ungarn 1956, in der Tschechoslowakei 1968 sowjetische Panzer die Moskauer Parteilinie brutal durchsetzten, blieb Polen in den Krisenjahren 1956, 1970, 1976 und 1980 eine Milit√§rintervention der Sowjetunion erspart. Somit war es m√∂glich, dass sich in Polen eine der liberalsten Gesellschaften Osteuropas entwickeln konnte.[96]

Verfolgung der Kriegsverbrecher

Die Verfolgung der deutschen Kriegsverbrecher von Warschau blieb gering. Bronislaw Kaminski wurde unter den Nationalsozialisten, angeblich wegen seines brutalen Vorgehens, erschossen. Oskar Dirlewanger starb unter ungekl√§rten Umst√§nden in franz√∂sischer Gefangenschaft. Erich von dem Bach, der den Kampf gegen die Widerst√§ndler befehligt hatte, wurde in den 60er-Jahren in der Bundesrepublik zu lebenslanger Haft verurteilt ‚ąí allerdings f√ľr Morde, die er als SS-F√ľhrer vor Kriegsausbruch befohlen hatte. Der SS-Offizier Heinz Reinefarth wurde nach dem Krieg Abgeordneter im Landtag von Schleswig-Holstein.[97][98]

Kontroverse um die Rolle der Roten Armee

Operationen der Roten Armee vom 19. August‚Äď31. Dezember 1944

Die sowjetische Regierung gab an, vor dem Aufstand nicht informiert worden zu sein. Am 16. August stellte sie gegen√ľber den Westm√§chten fest, ‚Äědass die Aktion in Warschau ein un√ľberlegtes, furchtbares Abenteuer darstellt, das die Bev√∂lkerung gro√üe Opfer kostet. Das h√§tte vermieden werden k√∂nnen, wenn das sowjetische Oberkommando vor Beginn der Warschauer Aktion informiert worden w√§re und die Polen mit ihm Verbindung unterhalten h√§tte. Angesichts der entstandenen Lage ist das sowjetische Oberkommando zu der Schlussfolgerung gelangt, dass es sich von dem Warschauer Abenteuer distanzieren muss.‚Äú[99]

In der ersten H√§lfte des August 1944 stie√ü die 2. Garde-Panzerarmee der 1. Wei√ürussischen Front vor Praga auf den Widerstand des III. Panzerkorps, welches zusammen mit dem IV. SS-Panzerkorps operierte.[100] Die sowjetischen Truppen verloren etwa 500 Panzer. Infolge des deutschen Gegenangriffs schmolz die Zahl der Panzer der Front auf 236 bis Anfang August zusammen. Auf ihrem linken Fl√ľgel bildete sie zusammen mit der 1. Ukrainischen Front mehrere Br√ľckenk√∂pfe √ľber die Weichsel, die jedoch nicht erweitert werden konnten. Auf dem rechten Fl√ľgel erzielten die sowjetischen Verb√§nde erst Ende August den Durchbruch zum Narew, der f√ľr die Flankensicherung unumg√§nglich war. Ende August gingen die Verb√§nde der Roten Armee deshalb in die Verteidigung √ľber, nachdem die 1. Wei√ürussische Front allein im August und Anfang September 166.808 Mann verloren hatte. Zur Hilfe der Aufst√§ndischen wurde nur die 1. Polnische Armee (Berling-Armee) angesetzt, nachdem die 47. Armee der 1. Wei√ürussischen Front am 14. September endlich Praga eingenommen hatte. Die polnischen Divisionen √ľberquerten ab dem 16. September die Weichsel und bildeten einige Br√ľckenk√∂pfe, die jedoch unter starkem deutschen Druck schon am 23. September wieder aufgegeben werden mussten. Die 1. Polnische Armee hatte allein in diesen Tagen etwa 3700 Soldaten verloren.[101][102] Gleichzeitig mit dem Vorsto√ü setzte auch die sowjetische Luftunterst√ľtzung durch die 9. Garde-Nachtbomberdivision und die 16. Luftarmee ein und sowjetische Flugzeuge √ľberflogen nach √ľber f√ľnf Wochen wieder die Stadt. Nach sowjetischen Angaben flogen diese vom 14. September bis zum 1. Oktober 2.243 Eins√§tze und versorgten die Armia Krajowa dabei mit 156 Granatwerfern, 505 Panzerb√ľchsen, 2.667 Schusswaffen, 41.780 Granaten, drei Millionen Patronen, 113 Tonnen Lebensmitteln und 500 kg Medikamenten.[103] Doch viele Fallschirme √∂ffneten sich nicht, so dass viele Beh√§lter nutzlos am Boden zerschmetterten.[104]

Schon damals, aber auch besonders in der Folge des Aufstandes, entbrannte eine Kontroverse um das Verhalten der Sowjetunion bez√ľglich des Aufstands. Schon am Tag nach dem Beginn der K√§mpfe √§u√üerte der Befehlshaber der polnischen Truppen im Westen General WŇāadysŇāaw Anders in einem privaten Brief wie folgt: ‚ÄěNicht nur werden die Sowjets sich weigern, unserem geliebten, heldenhaften Warschau zu helfen, sondern sie werden mit der gr√∂√üten Freude zuschauen, wie das Blut unserer Nation bis zum letzten Tropfen versickern wird.‚Äú[105] Als Argumente werden angef√ľhrt, dass Moskau nur einen Hilfsflug der Alliierten genehmigte, obwohl die US-Luftwaffe weitere fliegen wollte. Ebenso wurden erst ab dem 9. September, also mehr als einem Monat nach Beginn des Aufstandes, sowjetische Luftangriffe gegen die Deutschen in Warschau gef√ľhrt. Des Weiteren wird die Entscheidung Stalins, den Fokus der Offensive auf die Ukrainischen Fronten in Richtung Slowakei zu verschieben, oft als mangelnder Hilfswillen gegen√ľber der AK interpretiert. Ebenso kann die mangelnde Hilfe f√ľr Berlings Entsatzversuch, an dem keine sowjetischen Kampftruppen teilnahmen, in diesem Licht gesehen werden. Im Weiteren wird auch das √§u√üerst repressive Vorgehen des NKWD gegen AK-Einheiten vor und nach dem Aufstand als ein Indiz f√ľr eine feindliche Haltung gegen√ľber dem Aufstand herangezogen. Ebenso betrieb das von den Sowjets gesteuerte Lubliner Komitee schon w√§hrend des Aufstandes Propaganda, welche die AK kriminalisieren sollte.[106][107] Auf sowjetischer Seite verwies man auf die oben geschilderte milit√§rische Lage, die eine umfangreichere Unterst√ľtzung des Aufstandes nicht zugelassen h√§tte. Hohe Milit√§rs wie die Marsch√§lle Rokossowski und Schukow √§u√üerten sich in dieser Hinsicht.[108][109] Zus√§tzlich verwies die offizielle sowjetische Historiographie sp√§ter auf die angebliche Weigerung der Armia Krajowa mit der Roten Armee zu kooperieren. So h√§tten sich die Polen geweigert in den Weichselbr√ľckenk√∂pfen zusammen mit den sowjetischen Verb√§nden zu k√§mpfen.[110]

Au√üer Frage steht, dass die Armia Krajowa als bewaffneter Arm der polnischen Exilregierung einen potentiellen Konkurrenten zur von Moskau pr√§ferierten Polnischen Arbeiterpartei (PPR) und dem gleichzeitig existierenden Lubliner Komitee darstellte. Die Niederlage der AK musste es der sowjetischen F√ľhrung erleichtern, die politischen Verh√§ltnisse im Nachkriegspolen zu ordnen ohne auf sie R√ľcksicht nehmen zu m√ľssen. In der heutigen √∂ffentlichen Meinung Polens herrscht deshalb die Ansicht vor, die Sowjetunion h√§tte die polnischen Widerstandsk√§mpfer absichtlich ausbluten lassen. Da die Entscheidungsprozesse der sowjetischen F√ľhrung aufgrund mangelnden Zuganges zu den Archiven bzw. auch mangelnder Dokumentation bis zum heutigen Tag nicht ausreichend belegt werden k√∂nnen, kann diese Frage aus der geschichtswissenschaftlichen Perspektive nicht eindeutig entschieden werden. In diesem Zusammenhang konnte auch ein eindeutiger Haltebefehl f√ľr Rokossowskis Truppen, wie er oft in popul√§rwissenschaftlichen Arbeiten postuliert wird, bisher nicht nachgewiesen werden.[111][112]

Rezeption und W√ľrdigung

Museum des Warschauer Aufstandes
Gedenkfeier einer Pfadfinderorganisation am Denkmal des Kleinen Aufständischen in Warschau

Nach der Wende wurden die politischen Aspekte des Aufstandes in der polnischen √Ėffentlichkeit hei√ü debattiert. Generell wurde der Aufstand in der neuen Demokratie positiv bewertet. Laut einer Umfrage von 1994 sah eine Mehrheit der Polen den Aufstand als ein wichtiges historisches Ereignis. Im selben Jahr sorgte das Gedenken an den Aufstand f√ľr zwei au√üenpolitische Kontroversen. Die Absage der Teilnahme des russischen Pr√§sidenten Boris Jelzin an den Gedenkfeiern sorgte f√ľr Unmut in Polen. Zudem sorgte der deutsche Bundespr√§sident Roman Herzog f√ľr Irritationen, als er in einer Rede vor den Feiern den Warschauer Aufstand mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto verwechselte.[113][114]

Denkmal des Warschauer Aufstandes

Am 1. August 1989 wurde auf dem KrasiŇĄski-Platz vor dem Geb√§ude des Obersten Gerichtshofs das Denkmal des Warschauer Aufstandes (Pomnik Powstania Warszawskiego) enth√ľllt.

Museum des Warschauer Aufstandes

‚Üí Hauptartikel: Museum des Warschauer Aufstandes

2004 wurde im Stadtbezirk Wola, im ehemaligen Elektrizit√§tswerk der Stra√üenbahn an der Przyokopowa-, Ecke Grzybowska-Stra√üe, das Museum des Warschauer Aufstandes (Muzeum Powstania Warszawskiego) er√∂ffnet. Das urspr√ľngliche, nach dem Krieg vollkommen wieder erbaute Geb√§ude stammte von 1908. Das nach Pl√§nen von Wojciech ObtuŇāowicz umgestaltete Haus wurde als Museum 2004 er√∂ffnet; das Ausstellungskonzept stammt von MirosŇāaw Nizio, JarosŇāaw KŇāaput und Dariusz Kunowski mit modernsten Multimedia-Techniken. Ein 35-Meter-Turm stellt darin das Symbol des k√§mpfenden Polens dar. Im Hof eine lange Mauer der Erinnerung mit den Namen von √ľber 6.000 K√§mpferinnen und K√§mpfern, die von Angeh√∂rigen z. T. immer noch erg√§nzt werden. 2005 wurde auch eine Museumskapelle von J√≥zef Kardinal Glemp mit dem Namen von J√≥zef Stanek geweiht.

Film

  • Paul Meyer: Konspirantinnen. Dokumentarfilm. Deutschland, 2006, 88 Min. (Viele historische Aufnahmen. Interviews mit Frauen, die als Soldatinnen am Aufstand teilgenommen hatten und in den Emsland-Lagern interniert worden waren. Am 12. April 1945 erreichten polnische Soldaten der Alliierten das Lager Oberlangen. Der Film zeigt auch, wie die Erfahrungen aus dem Widerstand das ganze weitere Leben dieser Frauen ver√§ndert und gepr√§gt hatte. Paul Meyer, geboren 1945, wuchs im Emsland auf und war u. a. Dozent am Soziologischen Institut der Universit√§t Freiburg; 1998 war er Grimme-Preistr√§ger.)

Bekannt sind heute zwei dramatisierte Verfilmungen:

Brettspiel

  • Mali powstaŇĄcy (Die kleinen Aufst√§ndischen), Autor: Filip MiŇāuŇĄski, Verleger: Egmont Polska, 2009

Literatur

  • WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-16186-X (Fischer-Taschenb√ľcher 16186 Die Zeit des Nationalsozialismus).
  • Bernhard Chiari (Hrsg.): Die polnische Heimatarmee. Geschichte und Mythos der Armia Krajowa seit dem Zweiten Weltkrieg. Oldenbourg, M√ľnchen 2003, ISBN 3-486-56715-2 (Beitr√§ge zur Milit√§rgeschichte 57).
  • Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg.
  • Jan M. Ciechanowski: The Warsaw Rising of 1944. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1974, ISBN 0-521-20203-5 (Soviet and East European Studies 15), (Zugleich: London, Univ., Diss., 1968: The political and ideological background of the Warsaw Rising, 1944.).
  • Norman Davies: Aufstand der Verlorenen. Der Kampf um Warschau 1944. Droemer/Knaur, M√ľnchen 2004, ISBN 3-426-27243-1 (Rezensionen in deutschsprachigen Zeitungen, zusammengefasst von perlentaucher.de, Lars Jockheck, Rezension in sehepunkte).
  • Wolfgang Etschmann: Der Warschauer Aufstand 1944. Strategische und operative Aspekte, in: Heeresgeschichtliches Museum Wien (Hg.): Von S√∂ldnerheeren zu UN-Truppen. Heerwesen und Kriege in √Ėsterreich und Polen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, Wien 2011, ISBN 987-3-902551-22-1
  • Hanns von Krannhals: Der Warschauer Aufstand 1944. Bernard & Graefe, Frankfurt am Main 1962 (Reprint: ars una, Neuried 2000, ISBN 3-89391-931-7).
  • Bernd Martin, StanisŇāawa Lewandowska (Hrsg.): Der Warschauer Aufstand 1944. Deutsch-Polnischer Verlag, Warschau 1999, ISBN 83-86653-09-4.
  • Janusz PiekaŇākiewicz: Kampf um Warschau. Stalins Verrat an der polnischen Heimatarmee 1944. 2. Auflage, Gedenkausgabe zum 60. Jahrestag des Warschauer Aufstandes von 1944. Herbig, M√ľnchen 2004, ISBN 3-7766-1699-7

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Warschauer Aufstand ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 419
  2. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 144ff, Frankfurt/M. 2004, S. 190
  3. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 190
  4. ‚ÜĎ a b Bernd Martin, StanisŇāawa Lewandowska (Hrsg.): Der Warschauer Aufstand 1944. Warschau 1999, S. 139
  5. ‚ÜĎ Norman Davies: God's Playground ‚Äď A History of Poland. Band 2. S. 477
  6. ‚ÜĎ a b Hans von Krannhals: Der Warschauer Aufstand 1944. Frankfurt am Main 1962, S. 214
  7. ‚ÜĎ a b Bernd Martin, StanisŇāawa Lewandowska (Hrsg.): Der Warschauer Aufstand 1944. Warschau 1999, S. 251
  8. ‚ÜĎ Hans von Krannhals: Der Warschauer Aufstand 1944. Frankfurt am Main 1962, S. 120f
  9. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 649
  10. ‚ÜĎ Klaus J. Bade: Migration in Geschichte und Gegenwart. S. 378
  11. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, Frankfurt/M. 2004, S. 23ff
  12. ‚ÜĎ Wolfgang Benz (Hrsg.): Dimension des V√∂lkermords. Die Zahl der j√ľdischen Opfer des Nationalsozialismus. dtv, M√ľnchen 1996
  13. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 27
  14. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 25, S. 43
  15. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 32f
  16. ‚ÜĎ Antoni KuczyŇĄski: Die Deportation von Polen durch die Sowjetmacht im Zweiten Weltkrieg. abgerufen am 4. Juni 2007
  17. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 33f
  18. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 184‚Äď188
  19. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 56
  20. ‚ÜĎ Norman Davies: BoŇľe Igrzysko. Historia Polski. Wydawnictwo Znak, Krak√≥w 2003, S. 925
  21. ‚ÜĎ Norman Davies: BoŇľe Igrzysko. Historia Polski. Wydawnictwo Znak, Krak√≥w 2003, S. 926
  22. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 30‚Äď37
  23. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 57‚Äď59
  24. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 196ff.
  25. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 102
  26. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 3ff
  27. ‚ÜĎ SOE-NKWD-Abkommen und Zahlen: WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 53
  28. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 42 ff
  29. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 49f
  30. ‚ÜĎ Zahlen zu den Exhumierungen: Christian Zentner (Hrsg.): Der Zweite Weltkrieg. Ein Lexikon. Wien, S. 288
  31. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 132, S. 152‚Äď154, S. 183
  32. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 49ff
  33. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 44f
  34. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 80f
  35. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 85ff
  36. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 89ff
  37. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 97f
  38. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 107
  39. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 183f, S. 256f
  40. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 419, S. 247
  41. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 103, S.115
  42. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 110f
  43. ‚ÜĎ Norman Davies: BoŇľe Igrzysko. Historia Polski. Wydawnictwo Znak, Krak√≥w 2003, S. 932‚Äď934
  44. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 113ff
  45. ‚ÜĎ a b WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 116ff
  46. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 245f, 262f
  47. ‚ÜĎ Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg. S. 951
  48. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 114f
  49. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 245
  50. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 118
  51. ‚ÜĎ G√ľnther Deschner: Warsaw Rising. History of World War II. Pan/Ballantine Books, London 1972, S. 34
  52. ‚ÜĎ G√ľnther Deschner: Warsaw Rising. History of World War II. Pan/Ballantine Books, London 1972, S. 45
  53. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 142f.
  54. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 252, S. 249
  55. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 118, 120
  56. ‚ÜĎ G√ľnther Deschner: Warsaw Rising. History of World War II. Pan/Ballantine Books, London 1972, S. 66
  57. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 249
  58. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 253
  59. ‚ÜĎ Hans von Krannhals: Der Warschauer Aufstand 1944. Frankfurt am Main 1962, S. 312
  60. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 123
  61. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 252f
  62. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 127ff
  63. ‚ÜĎ Bernd Martin, StanisŇāawa Lewandowska (Hrsg.): Der Warschauer Aufstand 1944. Warschau 1999, S. 90
  64. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 126f
  65. ‚ÜĎ Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg. S. 953, 955
  66. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 130
  67. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 133
  68. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 137
  69. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 311
  70. ‚ÜĎ W. Churchill: Der Zweite Weltkrieg. S. 952
  71. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 144ff, Frankfurt/M. 2004, S. 144ff
  72. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 151
  73. ‚ÜĎ a b WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 154ff
  74. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 326
  75. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 152f
  76. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 157‚Äď161
  77. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 167ff
  78. ‚ÜĎ Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg. S. 957
  79. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 377, 381
  80. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 383
  81. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 180ff
  82. ‚ÜĎ Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg. Scherz, 1948, S. 957. Neben 15.000 get√∂teten Widerstandsk√§mpfern seitens der AK, gibt Churchill 10.000 Tote, 7.000 Vermisste und 9.000 Verwundete deutscherseits an, sowie rund 200.000 Opfer unter der Zivilbev√∂lkerung Warschaus
  83. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S.190
  84. ‚ÜĎ zu den zivilen Toten: Norman Davies: God's Playground ‚Äď A History of Poland. Band 2. S. 477
  85. ‚ÜĎ zu den deutschen Verlustzahlen: Hans von Krannhals: Der Warschauer Aufstand 1944. Frankfurt am Main 1962, S. 120f
  86. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 502, S. 626, S. 640
  87. ‚ÜĎ R√ľdiger Overmans: Die Kriegsgefangenenpolitik des Deutschen Reiches 1939 bis 1945. In: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 9/2. M√ľnchen 2005, (Hrsg. vom Milit√§rgeschichtlichen Forschungsamt), S. 753f
  88. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 426
  89. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 206
  90. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 436‚Äď439
  91. ‚ÜĎ Bernd Martin, StanisŇāawa Lewandowska (Hrsg.): Der Warschauer Aufstand 1944. Warschau 1999, S. 252, S. 140
  92. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 443ff
  93. ‚ÜĎ Orwells Artikel in der Tageszeitung ‚ÄěTime and Tide‚Äú wird zitiert in Norman Davies' Rising '44 auf S. 442.
  94. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 440, S. 457
  95. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 462f, 466ff
  96. ‚ÜĎ Stephen Zaloga: The Polish Army 1939‚Äď45. London 1996, S. 30
  97. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 547, 548, 332
  98. ‚ÜĎ Erich von dem Bach-Zelewski. Rundfunk Berlin-Brandenburg, abgerufen am 16. April 2007Internetquelle zur Oskar Dirlewanger abgerufen am 2. Mai 2007
  99. ‚ÜĎ Zit. nach: Die Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion. Band 4. Deutscher Milit√§rverlag, Berlin 1965, S. 274
  100. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 661
  101. ‚ÜĎ Peter Gosztony: Stalins fremde Heere ‚Äď Das Schicksal der nichtsowjetischen Truppen im Rahmen der Roten Armee 1941‚Äď1945. Bonn 1991, S. 145
  102. ‚ÜĎ Bernd Martin, StanisŇāawa Lewandowska (Hrsg.): Der Warschauer Aufstand 1944. Warschau 1999, S. 90f
  103. ‚ÜĎ Die Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion. Band 4. Deutscher Milit√§rverlag, Berlin 1965, S. 275‚Äď279
  104. ‚ÜĎ Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg. S. 956 ff
  105. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 348; Originalzitat in englischer Sprache: ‚ÄúNot only that the Soviets will refuse to help our beloved, heroic Warsaw, but also that they will watch with the greatest pleasure as our nations blood will be drained to the last drop.‚ÄĚ
  106. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 169, 175
  107. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 348, 350f, 381, 457, 440f
  108. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 127
  109. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S.322f, 421
  110. ‚ÜĎ Die Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion. Band 4. Deutscher Milit√§rverlag, Berlin 1965, S. 275‚Äď278
  111. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 214
  112. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 314f
  113. ‚ÜĎ WŇāodzimierz Borodziej: Der Warschauer Aufstand 1944. Fischer, 2001, ISBN 3-10-007806-3, S. 210ff
  114. ‚ÜĎ Norman Davies: Rising '44. Pan Books, London 2004, S. 521 ff
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