Weinbau in Mainz

Weinverladung am Mainzer Rheinufer; Schedelsche Weltchronik von 1493
Das Schoppenstecher-Standbild - Denkmal der Mainzer Weinkultur
Die Zitadelle Mainz mit dem „Prominenten-Weinberg“

Der Weinbau in Mainz, der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, geht bis in die Römerzeit zurück. Weinanbau und -handel waren spätestens vom Mittelalter an bis in die Neuzeit ein teilweise überregional bedeutender Wirtschaftsfaktor. Auch heute noch lebt ein - wenn auch geringer - Teil der Mainzer Bevölkerung von Weinbau und -handel. Mainz wies mit rund 451 Hektar einstmals die größte Rebfläche einer Großstadt in Deutschland auf. Heute liegt die Rebfläche bei 209 Hektar und umfasst somit einen Anteil von 2 % der Stadtfläche. Aufgrund dieser Fakten wird die Stadt auch als Weinstadt Mainz bezeichnet, ein Image, welches von der Stadt selbst, der lokalen Touristikbranche und verschiedenen Verbänden und Vereinen gefördert und gepflegt wird.

Seit Mai 2008 gehört Mainz mit dem es umgebenden Weinbaugebiet Rheinhessen dem internationalen Weinmarketing-Verbund Great Wine Capitals an [1] , einem Weinnetzwerk von renommierten Städten, welche jeweils ein charakteristisches Weinbaugebiet pro Land umfasst. Neben Mainz befinden sich in diesem Verbund Städte und Regionen wie Bilbao: Rioja, Bordeaux: Bordeaux (Weinbaugebiet), Christchurch: Südinsel (Neuseeland), Florenz: Toskana, Kapstadt: Cape-Winelands, Mendoza: Mendoza, Porto: Dourotal sowie San Francisco: Napa Valley.

Inhaltsverzeichnis

Historischer Abriss

Vor allem am Rhein, aber auch am Rande der Kernstadt bis ins tiefe Rheinhessen finden sich Rebpflanzungen. Die Weinbau treibenden Stadtteile liegen im Süden der Stadt, es sind Ebersheim, Hechtsheim und Laubenheim; auch in Bretzenheim werden noch 30 ar Weinberge bewirtschaftet.

Der Weinbau hat in Mainz Tradition, seit die Römer in Mogontiacum die ersten Reben zur Versorgung ihrer Truppen setzten. In der Probus-Biographie der Historia Augusta heißt es in Kapitel 18,8 :

„Gallis omnibus et Hispanis ac Brittannis hinc permisit, ut vites haberent vinumque conficerent.“
„Er erlaubte allen Galliern, Spaniern und Briten, Reben zu besitzen und Wein herzustellen.“

Deshalb gilt Probus (232-282) in zahlreichen Weinbaugebieten nördlich der Alpen als derjenige, der dort den Weinbau einführen ließ. Sicher ist, dass die Weinproduktion in dieser Region nach der Mitte des 3. Jahrhunderts deutlich an Bedeutung gewonnen hat. [2] Der Archäologe Hubertus Mikler von der Generaldirektion Kulturelles Erbe führt einen Nachweis zum frühen Weinbau im Norden des römischen Reiches. [3]

Die älteste bekannte Urkunde über Weinbau in Mainz berichtet über eine Schenkung:

„Diesen königlichen Dominialhof in Dalheim und die dazu gehörigen Güter erhielt durch eine königliche Schenkung die Abtei St. Maximin bei Trier. Ihre Besitzungen im Orte Brezenheim beweisen die Fulderschenkungen, worin es zum Jahre 754 heißt: „Ich Adalbrecht schenke einen' andern Weinberg vor den Mauern der Stadt Mainz in dem „Dorf Brezzenheim“, dessen Rebenläger sind von der einen Seite St. Maximin“

aus Geschichte der Stadt Mainz von Karl Anton Schaab, zweiter Band, 1844.

Im 7. - 9. Jahrhundert war der Handelsweg über Dorestad die bedeutendste Exportlinie in den Norden. [4]

Aus der französischen Zeit ist folgende Korrespondenz bekannt:

„Le revêtement des fronts de Mombach est une bonne opération ; mais ils sont tellement dominés par les coteaux et le fort Hauptstein...“

Napoleon an Berthier, Mayence, 7 vendémiaire an XIII

Die Verstärkung der Fronten von Mombach ist eine gute Maßnahme, aber sie sind so dominiert durch die Weinberge und das Fort Hauptstein ...[5]

Im Historisch-statistischen Jahrbuch des Departements vom Donnersberg für die Jahre 9 bzw. 10 der fränkischen Republik [6] wird die Rebfläche des Kantons Mainz, die für einen Stadtkanton naturgegeben sehr klein ist, mit 21,12 Hektar angegeben.

Bis weit ins 19. Jahrhundert gehörten Weinbau, Weinhandel und die Produkte der Sektkellereien zu den Haupteinnahmequellen. Ein Plan aus dem 16. Jahrhundert zeigt die Weinberge innerhalb der Stadtmauern: Jakobsberg, Michelsberg, Fürstenbergerhof und Kästrich. Die letzten Weinbergslagen im Kernstadtbereich wurden jedoch in den 1970er Jahren aufgegeben und in Bauland umgewandelt.

Weingärten in Mainz zur Zeit des Kurfürsten Johann Friedrich Karl von Ostein, siehe Wappen oben links, Kästrich- ganz oben, Jakobsberg, Michelsberg, Fürstenbergerhof im Süden (links)

Einrichtungen wie das Deutsche Weininstitut, zahlreiche private Weinerzeuger, die Initiative „Die Mainzer Winzer“, eine Winzergenossenschaft, ein eigenes städtisches Weingut und viele Weinstuben sind Beleg für die große Bedeutung, die der Wein in Mainz auch heute noch hat. Angebaut werden vor allem Rebsorten für Weißweine wie Silvaner, Riesling, Rivaner oder Weiß- und Grauburgunder, aber auch für Rotweine wie Merlot und Cabernet.

Die Sortenvielfalt kann jeweils Ende August auf dem Mainzer Weinmarkt oder in den Straußwirtschaften verkostet werden, wo ein Sträußchen über der Tür signalisiert, dass hier Weinbauern ihren selbsterzeugten Wein nebst kulinarischen Spezialitäten anbieten.

Klima und Geologie

Das Klima im Rheinknie wird durch meist warme, überwiegend trockene Sommer und niederschlagsarme Winter geprägt. Das Rheintal profitiert vom mildernden Einfluss des Flusses in der Westwindzone und seiner Lage im Regenschatten von Taunus, Hunsrück und Odenwald. Es herrschen Boden- und Höhenwinde aus Westen oder aus westlichen Richtungen vor, deren Luftmassen thermisch gemäßigt und durch die abschirmenden, zum Teil über 800 m hohen Höhenzüge, relativ trocken sind, wodurch das Klima bereits fast als semiarid bezeichnet werden kann.

Rebsorten

Der Mainzer Rebsortenspiegel folgt der rheinhessischen Tradition und somit dominieren in Mainz die Weißweine. In den letzten Jahrzehnten hat der Riesling wieder an Boden gewonnen.

Unter den weißen Rebsorten ist der Silvaner zusammen mit dem Müller-Thurgau traditionell führend. Daneben werden noch Kerner, Scheurebe, Weißburgunder und Huxelrebe kultiviert. Neuerdings gewinnt auch der Chardonnay als Modesorte an Raum. Faberrebe, Juwel und Morio-Muskat werden nicht mehr nachgepflanzt.

Bei den roten Rebsorten entfallen allein auf den Dornfelder 17 ha, weitere 17 ha beanspruchte der Blauer Portugieser. Wachsende Bedeutung gewinnt inzwischen der Spätburgunder. Daneben sind noch Regent, Dunkelfelder und Schwarzriesling zu nennen.

Aufgrund der urban geprägten Laufkundschaft gewinnen inzwischen auch vermehrt Rotweine aus internationalen Rebsorten an Bedeutung. So wurden in den letzten Jahren Merlot, Acolon und Cabernet Sauvignon gepflanzt - eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach körperreichen Rotweinen. Das typischerweise trockene und sonnige Herbstwetter und die Folgen der globalen Erwärmung für den Weinbau lassen auch diese aus weit südlicher gelegenen Weinbaugebieten stammenden Rebsorten noch ausreifen. Ihr langfristiges Qualitätspotenzial ist derzeit allerdings schwer zu beurteilen, da diese Rebanlagen noch sehr jung sind.

Das Weingut der Stadt Mainz gewann im Jahr 2007 den Deutschen Rotweinpreis in der Kategorie „Internationale klassische Sorten“ mit einem 2003er Merlot und erneut im Jahr 2008 mit einem 2005er Syrah. [7]

Weinlagen

Letzter in der Altstadt erhaltener "Weinberg" der noch in Flaschen abgefüllt wird (2007)

Der letzte Weinberg in der Innenstadt war der Michelsberg, am Volkspark gelegen, welcher im Rahmen des Deutschen Weinbaukongresses 1963 in Mainz, zu einem Musterweinberg umgestaltet wurde. Die heutigen Mainzer Weinbergslagen befinden sich alle im Bereich Nierstein des Weinbaugebietes Rheinhessen. In 4 von 15 Stadtteilen wird Weinbau betrieben. Die Anbaufläche verteilt sich auf mehrere Einzellagen, die zu den Großlagen Sankt Alban und Domherr gehören, die jedoch heute kaum noch auf dem Etikett erscheinen. Bewirtschaftet werden überwiegend Direktzuglagen, die eine Bewirtschaftung in Falllinie mit radgetriebenen Traktoren zulassen. Es werden auf 160 Hektar Rebfläche weiße Sorten angebaut, 49 Hektar sind mit roten Rebsorten bestockt.

Mainz, Stadt des deutschen Weines

Wein und Wissenschaft

An der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität gibt es ein Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, das die Einflüsse von Terroir, Spontangärung und biologischem Säureabbau erforscht. Die Hochschule prüft auch die Auswirkung sogenannter Killerhefen auf die Weinflora. Maßgeschneiderte Starterkulturen bringen spezifische Aromanoten und helfen dem Säureabbau im Wein. Das Verfahren zur gezielten Isolierung und zum spezifischen Nachweis bestimmter weinrelevanter standortspezifischer Mikroorganismen wurde patentiert. Als Service wird die Isolierung und anschließende Beimpfung mit Winzer-eigenen Starterkulturen angeboten, um die alkoholische Fermentation und den biologischen Säureabbau im Wein zu unterstützen und gleichzeitig den individuellen Charakter eines Weines und seiner Aromakomponenten auszuprägen. Der Lehrauftrag der Forschungsanstalt Geisenheim am Rhein zur Ausbildung von Nachwuchsönologen ist per Staatsvertrag zwischen dem Land Hessen und dem Land Rheinland-Pfalz geregelt.

Wein und Selbstverwaltung

Das Haus des Deutschen Weines gibt der Selbstverwaltung der Weinwirtschaft Raum.

Wein und Politik

In der Landeshauptstadt Mainz ist das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten RLP für zwei Drittel der deutschen Anbaufläche zuständig, denn sechs der dreizehn deutschen Weinanbaugebiete liegen in Rheinland-Pfalz und erzeugen etwa 70 Prozent der deutschen Weine: Ahr, Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Pfalz und Rheinhessen, das im näheren Mainzer Umfeld liegt.

Mainzer Resolution

Am 19. September 2007 trafen sich in Mainz 130 Vertreter aus sieben weinbautreibenden EU-Mitgliedstaaten um gegen eine geplante Reform des EU-Weinmarktes Stellung zu beziehen. Deutschland als größter Nettozahler der EU würde bei den vermuteten geplanten Reformen am stärksten betroffen. Aber auch andere nördliche Weinbauländer fühlen sich in ihrer Weinkultur erheblich beeinträchtigt, falls die erwarteten Maßnahmen in geltendes Recht umgewandelt werden. Auf dem „Mainzer Weingipfel“ wurde daher eine fünfseitigen Resolution verabschiedet, die verhindern soll, dass EU-Länder gegenüber Drittländern benachteiligt werden.

Diese Resolution [8] richtet sich unter anderem gegen die Pläne der EU-Kommission[9]

  • den Zusatz von Saccharose bei der Weinherstellung zu verbieten und stattdessen nur noch die Chaptalisation mit rektifiziertem Traubenmost-Konzentrat, also Zucker aus Trauben gewonnen zu gestatten. Diese Maßnahme würde den Nachweis einer verbotenen Zuckerung von Prädikatsweinen nahezu unmöglich machen.
  • die bisher erlaubte Steigerung des potentiellen Alkoholgehalts um 50% zu kürzen. Dies würde bedeuten das zum Beispiel der Rotweinboom in Deutschland nicht mehr mit wettbewerbsfähigen eigenen Produkten befriedigt werden kann.
  • Rodungen zu finanzieren und später Wiederanpflanzungen keinen restriktiven Maßnahmen zu unterwerfen. „Rodungen dürfen ... kein Kernelement der Reform sein“, heißt es in der Resolution, da solche Maßnahmen sehr teuer sind und nicht die Wettbewerbsfähigkeit der verbleibenden Erzeugerverbessern.
  • Das Bezeichnungsrecht so zu reformieren, dass die traditionellen deutschen Qualitätsstufen faktisch abgeschafft werden. Das Bezeichnungssystem, das die Beurteilung der Qualität der Weine im Glas stark differenziert, soll aufgegeben werden.

Nach einer Analyse des rheinland-pfälzischen Weinbauministeriums sind allein in Rheinland-Pfalz die 5.000 Betriebe mit 10.000 Arbeitsplätzen durch die geplanten Maßnahmen in ihrer Existenz gefährdet. Die Vorschläge der EU-Kommission sollen noch 2007 verabschiedet werden und zum August 2008, dem Beginn des neuen Weinjahrs, in Kraft treten. [10]

Wein und Genuss

Weck, Worscht un Woi heißt das deftige und einfache „ganzjährige Nationalgericht“ der Mainzer, wobei der Weck vorzugsweise ein Paarweck, die Worscht vorzugsweise Fleischwurst der besten Qualität und der Woi Wein aus Rheinhessen oder dem Rheingau sein sollte.

Auf dem Wochenmarkt vor dem Martinsdom ist Weinverkauf in Flaschen seit kurzer Zeit genehmigt. Etwas länger existiert das Mainzer Marktfrühstück. Hier servieren Winzer der Region ihren Wein und der Gast verspeist dazu seine gerade erstandenen Viktualien.

Im Jahr 2006 fand in Mainz ein Erstes Taste-Tival als „Festival des Geschmacks“ statt. Hier taten sich Winzer und Gastronomen zusammen und boten innerhalb kurzer Zeit eine Fülle kulinarischer Ereignisse.

Wein und Ökonomie

Das Weinlagerhaus im Hafen

Weinhandel, Weinkellereien und Weinspeditionen (BeispielJ. F. Hillebrand) haben in Mainz eine lange Tradition. Im Mainzer Zoll- und Binnenhafen existiert ein Gebäude, das ausschließlich zur Weinlagerung konzipiert ist. Unter den großen Häusern am Kästrich und in der Kaiserstraße befinden sich beachtliche Kelleranlagen. Die Sektkellerei Kupferberg weist mit sieben Etagen die tiefstgeschichteten Kellereianlagen weltweit auf. Die Sektkellerei Henkell wurde in Mainz gegründet, bevor sie aus Platzgründen über den Rhein wegzog.

Wein und Kultur

Das Museum der Sektkellerei Kupferberg verfügt über die weltweit größte Sammlung von Sekt- und Champagnergläsern und eine große Sammlung von Werbemedien aus der 150-jährigen Geschichte. Auf dem Weinforum Rheinhessen präsentieren der Verein Rheinhessenwein e. V. und die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz neben römischen Exponaten die besten prämierten Weine aus Rheinhessen. Gleichzeitig wird diese Plattform für die Ideen aus Wein (ausgewählte Sonderprodukte auf Basis des Weinbaus aus Rheinhessen) genutzt.

Als weinkulturelle Vereinigung präsentiert sich Die Ehrbare Mainzer Weinzunft von 1443, und verpflichtet sich, sich nach besten Kräften dafür einzusetzen, dass Rheinhessenwein in der Mainzer Gastronomie möglichst oft in der Mainzer Stange zum Ausschank kommt. Unter den jüngeren Honoratioren bildete sich im Herbst 2005 mit dem Mainzer Weinsenat eine weitere weinkulturelle Vereinigung. Im Januar 2008 wurde die MAINZER WEIN GILDE [11], als dritter Zusammenschluss gegründet.

Weinköniginnen

Die Rheinhessische Weinkönigin 2003/2004, Eva Vollmer, stammt aus Mainz-Ebersheim. Die Wahl der Rheinhessischen Weinkönigin 2005/2006, Eva Pauser aus Flonheim, fand in der Alten Lokhalle in Mainz statt. Im November 2006 wurde die Mainzer Jungwinzerin Mirjam Schneider, vom Weingut Lothar Schneider, zur rheinhessischen Weinprinzessin gewählt. Sie ist einziges weibliches Mitglied der Winzergruppe "Rheinhessen Five", die sich dem Ausbau von Weinen auf höchster Qualitätssufe verschrieben hat.

Weingut der Stadt Mainz

1906 schenkte der Bürger Joseph Schick sein Weingut in Harxheim dem Mainzer Oberbürgermeister Dr. Karl Göttelmann. Seitdem ist die Stadt Mainz Besitzerin dieses historischen Herrschaftsgebäudes aus dem Jahre 1725, einschließlich der dazugehörigen Weinberge. Seit 1994 ist das Weingut an Michael & Hans W. Fleischer verpachtet. Das historische Herrschaftsgebäude beherbergt heute ein Restaurant.

Weinprobierkeller der Stadt Mainz

Weinprobierkeller

Im Mainzer Rathaus findet sich auch ein zeitgenössischer Weinkeller aus den 1970er Jahren.

Veranstaltungen

Prominentenweinberg des Mainzer Weinsenats

Kardinal Lehmann (links) und ZDF-Intendant Schächter beim setzen der ersten Weinrebe

Am 28. April 2007 wurde an der Zitadelle ein Prominentenweinberg des Mainzer Weinsenats von Kardinal Lehmann und Markus Schächter (ZDF-Intendant) eingeweiht. Die beiden setzen während einer kleinen Feier die ersten Riesling-Reben auf der Anhöhe in der Nähe des Bahnhof Mainz Römisches Theater auf dem Eisenbahntunnel. Lehmann und Schächter wurden anschließend vom Mainzer Weinsenat mit dem Titel Consitor Senatus Vineti (Pflanzer des Senats-Weinberges) sowie zusätzlich den einmalig vergebenen Ehrentitel Consitor Primus Senatus Vineti geehrt.

Literatur

  • Adam Michael Reitzel: Mainz, Stadt des deutschen Weines, Krach (1964)
  • Helmut Mathy: Kurmainzer Weinbau und Weinhandelspolitik vom 17. bis 19. Jahrhundert. in, Geschichtliche Landeskunde - Band 40: Weinbau, Weinhandel und Weinkultur; Hrsg. von Alois Gerlich. Stuttgart (1993)

Einzelnachweise

  1. Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 19. Mai 2008
  2. Gerald Kreucher: Der Kaiser Marcus Aurelius Probus und seine Zeit. Steiner, Stuttgart 2003, ISBN 3-515-08382-0 (Historia Einzelschriften 174).
  3. Hubertus Mikler: Römischer Riesling aus Rheinhessen? – Ein Nachweis frühen Weinbaues im Norden des römischen Reiches. Mainzer Archäologische Zeitschrift 5/6, 1998/1999, Seite 149-155.
  4. Richard Hodges, David Whitehouse: Mohammed, Charlemagne and the Origins of Europe, S. 99, Cornell University Press 1983, ISBN 0801492629
  5. Korrespondenz Napoleons an Marschall Berthier
  6. Friedrich Lehne: Historisch-statistisches Jahrbuch des Departements vom Donnersberge für die Jahre 9 bzw. 10 der fränkischen Republik, Mainz, Pfeiffer bzw. Craß, 1801 bzw. 1802
  7. Heimspiel für Spitzenrotwein auf Mainz-online
  8. Mainzer Resolution
  9. Die Reform des Weinsektors: Vorschlag der Kommission
  10. Mainzer Weingipfel
  11. Webpräsentation der MAINZER WEIN GILDE
  12. Best of Mainzer Wein

Siehe auch

Weblinks


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