Weißrussland

ÔĽŅ
Weißrussland
–†—ć—Ā–Ņ—É–Ī–Ľ—Ė–ļ–į –Ď–Ķ–Ľ–į—Ä—É—Ā—Ć (wei√ürussisch)
–†–Ķ—Ā–Ņ—É–Ī–Ľ–ł–ļ–į –Ď–Ķ–Ľ–į—Ä—É—Ā—Ć (russisch)

Respublika Belarus
Republik Weißrussland

Flagge Weißrusslands
Wappen Weißrusslands
Flagge Wappen
Amtssprache Weißrussisch, Russisch
Hauptstadt Minsk
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt Präsident Aljaksandr Lukaschenka
Regierungschef Ministerpräsident Michail Mjasnikowitsch
Fläche 207.595 km²
Einwohnerzahl 9.489.000 (14. Oktober 2009)
Bevölkerungsdichte 46 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[1] 57.683 Mio. USD (64.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 7.325 USD (76.)
Human Development Index 0,826 (68.) [2]
Währung Weißrussischer Rubel
Unabhängigkeit Erklärung 25. August 1991, faktisch Dezember 1991
Nationalhymne My Belarusy (–ú—č, –Ī–Ķ–Ľ–į—Ä—É—Ā—č)
Zeitzone UTC+3
Kfz-Kennzeichen BY
Internet-TLD .by
Telefonvorwahl +375
Belarus in Europe.svg
Bo-map1.png

Wei√ürussland (wei√ürussisch –Ď–Ķ–Ľ–į—Ä—É—Ā—Ć/Belarus, russisch –Ď–Ķ–Ľ–į—Ä—É—Ā—Ć/Belarus bzw. traditionell –Ď–Ķ–Ľ–ĺ—Ä—É—Ā—Ā–ł—Ź/Belorussija) ‚Äď in zwischenstaatlichen Dokumenten amtlich Belarus ‚Äď ist ein Binnenstaat in Osteuropa, der an Polen, die Ukraine, Russland, Lettland und Litauen grenzt. Fr√ľher wurde das Land auch Wei√üruthenien und im Sprachgebrauch in der DDR Beloru√üland genannt. Bei der Aufl√∂sung der Sowjetunion 1991 wurde der Staat unabh√§ngig; 1994 wurde Aljaksandr Lukaschenka Pr√§sident, der das Land autorit√§r regiert. Westliche Beobachter bezeichnen das Land h√§ufig als ‚Äěletzte Diktatur Europas‚Äú.

Inhaltsverzeichnis

Land

Name

Der Name Belarus ist seit dem Mittelalter √ľberliefert und wurde im 19. Jahrhundert allgemein √ľblich, ist aber mit ‚ÄěWei√üe Rus‚Äú ungenau √ľbersetzt. Rus war der ostslawische Name f√ľr skandinavisch-slawische Herrschaftsgebiete wie das der Kiewer Rus, zu dem das Land von der Gr√ľndung an geh√∂rte. Das Adjektiv ‚Äěbely‚Äú bedeutete im Mittelalter im geografischen Sinne ‚Äěwestlich‚Äú und/oder ‚Äěn√∂rdlich‚Äú, Belarus ist demnach mit ‚ÄěWestliche Rus‚Äú zu √ľbersetzen. Daneben gibt es in Wei√ürussland auch Ansichten √ľber andere m√∂gliche Bedeutungen. Die Verwendung des Wortes Belarus bietet sich also an, um Unklarheiten zu vermeiden. Jedoch ist im Deutschen die Bezeichnung Wei√ürussland traditionell verbreitet. Die wei√ürussischen offiziellen Stellen wie auch die deutsche Diplomatie verwenden in offiziellen deutschsprachigen Texten den Namen Belarus, um die Unterscheidung von Russland zu verdeutlichen. Laut Ausw√§rtigem Amt kann auf Landkarten sowie in nicht-diplomatischen Texten weiterhin die traditionelle Bezeichnung Wei√ürussland verwendet werden. Es gibt auch die Variante Bielarus, die von manchen genutzt wird.

Geographie

Waskouskaje-Stausee

Die gr√∂√üte Ausdehnung des Landes vom Westen nach Osten betr√§gt 650 km ‚Äď von Nord nach S√ľd sind es 560 km. Unter den europ√§ischen Staaten ist Wei√ürussland fl√§chenm√§√üig an 13. Stelle und der gr√∂√üte Binnenstaat, der vollst√§ndig in Europa liegt.

Die Staatsgrenzen zu Russland und Ukraine machen je etwa 1000 km und insgesamt zwei Drittel des Grenzverlaufs aus, w√§hrend auf Polen, Litauen und Lettland das letzte Drittel entf√§llt. Der Grenzverlauf ist unregelm√§√üig und folgt nur nach Polen teilweise Gew√§ssern (Bug), vornehmlich verl√§uft die Grenze aber √ľber Sumpf- und H√ľgelland.

Die Entfernung von der Hauptstadt Minsk zu den Hauptstädten der Nachbarstaaten beträgt:

Sumpfgebiet um Minsk

Wei√ürussland liegt in der Osteurop√§ischen Ebene und wird von H√ľgelketten der eiszeitlichen Endmor√§nen (Wei√ürussischer H√∂henr√ľcken) und breiten, naturbelassenen Fl√ľssen durchzogen. Etwa 70 % des Landes entw√§ssern nach S√ľden zum Prypjat (wei√ürussisch Prypjaz) und zum Dnepr (wei√ürussisch Dnjapro), der weiter durch die Ukraine ins Schwarze Meer flie√üt. (siehe auch: Liste der Fl√ľsse in Wei√ürussland).

Im S√ľden liegen die Pripjats√ľmpfe (russisch Polessje). 30 % des Landes sind bewaldet. Die h√∂chste Erhebung ist die Dsjarschynskaja Hara (345 m) im Wei√ürussischen H√∂henr√ľcken, die tiefsten Flussniederungen liegen etwa 50 Meter √ľber dem Meer.

Die gr√∂√üten Fl√ľsse in Wei√ürussland sind Dnepr, Beresina (wei√ürussisch Bjaresina), Prypjat und Memel (wei√ürussisch Njoman). Nicht gro√ü, aber als Grenze zu Polen und damit zur EU relevant, ist der Bug. Gr√∂√üter See ist der Naratsch im Norden des Landes nahe der Grenze zu Litauen.

Umwelt

Pferde in der Provinz bei Minsk

Wei√ürussland ist am st√§rksten von der Katastrophe von Tschernobyl (1986) betroffen, die ca. 25 % der Landesfl√§che, besonders im Osten und S√ľden, nachhaltig kontaminiert hat.

Verwaltungsgliederung

Weißrussland gliedert sich in sechs Verwaltungsbezirke (Woblaste) mit 118 Kreisen (Rajone). Die Hauptstadt Minsk hat einen Sonderstatus und gehört keinem der Woblaste an.

Die weißrussischen Verwaltungsbezirke
  1. Stadt Minsk
  2. Woblast Brest
  3. Woblast Homel
  4. Woblast Hrodna
  5. Woblast Mahiljou
  6. Woblast Minsk
  7. Woblast Wizebsk

Größte Städte

Siegesplatz in der Hauptstadt Minsk

(Einwohner 1. Januar 2004)

Bevölkerung

Zusammensetzung

In dem multiethnischen und multikonfessionellen Land leben Vertreter von mehr als 100 Nationalitäten und vieler Religionen zusammen.

Trotz der Einwanderung vieler Russen und der Deportation zehntausender Wei√ürussen unter Stalin liegt der Anteil der Wei√ürussen innerhalb der Bev√∂lkerung bei 81,1 %. Die gr√∂√üte Minderheit sind die Russen mit 11,2 %, dann folgen 3,4 % Polen und 2,4 % Ukrainer. Viele weitere ethnische Gruppen umfassen die restlichen 1,9 %, darunter Tataren, Roma (u. a. Jerli), Selonen, Jatwinger, Ruthenen, Russlanddeutsche, Litauer, Letten, Slowaken und Moldauer (Rum√§nen).

Sprachen

Die offiziellen Amtssprachen des Landes sind Weißrussisch und Russisch. Die russische Sprache ist jedoch im Alltag dominierend, etwa 75% der Bevölkerung nutzt das Russische als Hauptumgangssprache und nur knapp 12% das Weißrussische. Seit der Unabhängigkeit hat jedoch die Bedeutung des Weißrussischen zugenommen.[3]

Religionen

Die gr√∂√üte Kirche in Wei√ürussland ist die orthodoxe Kirche, die im Wei√ürussischen Exarchat, welches dem Patriarchen von Moskau untersteht, organisiert ist. Nach Sch√§tzungen von 1997 geh√∂ren ihr ca. 80 % der Bev√∂lkerung an ‚Äď vor allem Wei√ürussen, Ukrainer, Moldauer und Russen; ferner Gruppen orthodoxer Russinen, die aus den Karpaten wegen Verfolgungen durch Katholiken hierher kamen. Die restlichen 20 % der Bev√∂lkerung verteilen sich auf mehrere Konfessionen (darunter r√∂misch-katholische, protestantische, moslemische und j√ľdische Gemeinden).[4] Wei√ürussland war eines der schwerpunktm√§√üig betroffenen Gebiete des Holocaust. Vorher lebte hier eine gro√üe j√ľdische Bev√∂lkerungsgruppe. Seit 1989 wanderte ein gro√üer Teil der Nachkommen √ľberlebender Juden aus.


R√∂misch-katholisch sind die meisten Polen und Litauer sowie die Wei√ürussen im Westen und Norden des Landes. Es gibt eine kleine Minderheit der griechisch-katholischen Christen von etwa 10.000 Gl√§ubigen. Insgesamt umfasst die katholische Kirche nach eigenen Angaben zwischen 10%[5] und 14%[6] der Bev√∂lkerung. Die Letten und die ziganischen Gruppen wie Jerli (auch Sinti, Lowara, Manusch, Roma und Kalderasch) bekennen sich vorwiegend zur evangelisch-lutherischen Kirche, ebenso eine slowakische Minderheit, deren Vorfahren nach dem Drei√üigj√§hrigen Krieg nach Wei√ürussland flohen. Insgesamt sind 2,6 % der Menschen evangelisch-lutherisch. Die meisten Deutschen sind evangelisch-reformiert.

Die Selonen sind hauptsächlich Waldenser.

Statistik

Bevölkerungsentwicklung Weißrusslands von 1992 bis 2003

Wei√ürussland hat knapp 9,5 Mio. Einwohner (Stand 2009). Das Bev√∂lkerungswachstum betr√§gt zurzeit etwa ‚ąí0,15 %. Die Lebenserwartung in der Bev√∂lkerung liegt bei 68,14 Jahren; bei M√§nnern sind es 62,06 Jahre, bei Frauen 74,52. Die Alphabetisierungsquote ist mit 98 % auf europ√§ischem Standard-Niveau.

Soziales

Bildungswesen

Hochschulen

Die Universitäten und Hochschulen sind großteils in der Hauptstadt:

Schulkontakte ins Ausland

Einige tausend junge Weißrussen studieren in Deutschland und eine etwas größere Zahl in Russland oder Ländern des Westens.

Mit den erstgenannten drei Hochschulen hat der Internationale Hilfsfond[7] von EU und Deutschland Partnerschaften in den Westen er√∂ffnet. Die oft beklagte Isolation war f√ľr Wei√ürussland schon zu Zeiten der Sowjetunion schmerzhaft. Seit der Unabh√§ngigkeit des Landes wuchs die Hoffnung der Universit√§ten auf Kooperationen, was aber wegen der autorit√§ren Staatspolitik kaum gelang.

Die 1992 gegr√ľndete einzige Privatuniversit√§t, die ‚ÄěEurop√§ische Humanistische Universit√§t‚Äú, wurde im August 2004 auf staatlichen Druck geschlossen. Sie hatte, gr√∂√ütenteils aus westlichen Mitteln finanziert, Europastudien, Sprach- und Politikwissenschaften angeboten. Auch das Institut f√ľr Deutschlandstudien befand sich dort. Die Hochschule wurde im Juni 2005 im Exil in Vilnius (Litauen) wiederer√∂ffnet.

Gesundheitswesen

Verbreitung von Krankheiten

Zum 1. April 2004 wurden offiziell 5751 HIV-Infektionen, 107 AIDS-F√§lle und 439 AIDS-Tote in der Republik Wei√ürussland gemeldet. HIV tauchte 1996 zum ersten Mal unter den spritzenden Drogenabh√§ngigen in Swetlahorsk (Woblast Homel) auf. Bis September 1998 waren in derselben Stadt 2173 HIV-F√§lle offiziell registriert. Dies macht 81 % aller gemeldeten F√§lle im gesamten Land zu dieser Zeit aus. Die Zahl der infizierten Drogenabh√§ngigen stieg auf 74 %. HIV-Tests sind Pflicht f√ľr Blutspender, Gef√§ngnisinsassen, Patienten mit sexuell √ľbertragbaren Krankheiten, Drogenabh√§ngige und Prostituierte. Die HIV-F√§lle, in welchen die Ansteckungsursache dokumentiert wurde, listen f√ľr das Jahr 2003 auf, dass sich 76 % (im Vorjahr: 64 %) durch nicht sterilisierte Spritzen beim Drogenkonsum und 23 % (im Vorjahr 35 %) durch heterosexuelle Kontakte infiziert haben. 2002 lebten von den 319 dokumentierten F√§llen einer heterosexuellen Ansteckung 52 % mit Risikopartnern, haupts√§chlich Drogenabh√§ngigen. Wie auch in Russland ist die Krankheit nicht im gesamten Land gleich verteilt, sondern zeigt die h√∂chsten Zahlen in der Woblast Homel (3380 F√§lle, oder 224,5 auf 100.000 Einwohner) und in Minsk (823 F√§lle, oder 47,3 auf 100.000 Einwohner).

Kinderverschickung

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurde in verschiedenen L√§ndern eine Reihe privater Hilfsorganisationen gegr√ľndet, die den Kindern aus den vom radioaktiven Niederschlag betroffenen Gebieten Erholungsaufenthalte bieten. Dadurch wird das Immunsystem der Kinder gest√§rkt und die V√∂lkerverst√§ndigung gef√∂rdert. Vom Staat Wei√ürussland und von der Deutschen Botschaft werden diese Erholungsaufenthalte unterst√ľtzt.

Geschichte

→ Hauptartikel: Geschichte Weißrusslands

Das im S√ľden Wei√ürusslands gelegene Gebiet Polesien gilt als eine m√∂gliche Urheimat der Slawen insgesamt. Im fr√ľhen Mittelalter war der Gro√üteil des heutigen Wei√ürusslands von ostslawischen St√§mmen besiedelt, darunter die Dregowitschen, die Radimitschen und die Polotschanen. Im Nordwesten lebten baltische St√§mme. Der als Wei√üe Rus bekannte Landstrich wurde Teil des Kiewer Reiches. Zu dessen Bestandteilen auf dem Gebiet Wei√ürusslands z√§hlten das F√ľrstentum Polozk und das F√ľrstentum Turow-Pinsk. Nach und nach wurde das Gebiet jedoch vom Gro√üf√ľrstentum Litauen erobert. Dessen Herrscher f√ľhrte den Titel magnus dux Littwanie, Samathie et Rusie (siehe auch Goldenes Zeitalter (Wei√ürussland)). Die beiden V√∂lker nennen sich selber in ihren Sprachen Litauer (lietuvis bzw. litwin). Aufgrund der Bev√∂lkerungsanteile war in dieser Zeit die Amtssprache weitgehend das ostslawische Ruthenisch. Nach der Union von 1386 wurde Wei√ürussland als Teil Litauens Bestandteil des Doppelstaates Polen-Litauen, bei dem es bis zum Ende des 18. Jahrhunderts verblieb.

Mit der ersten und zweiten Teilung Polens gelangte das Gebiet des heutigen Wei√ürussland bis 1793 vollst√§ndig unter russische Herrschaft, was von der russischen Seite als eine Wiedervereinigung gesehen wurde. Der Anschluss der Wei√üen Rus wurde durch Katharina die Gro√üe unter dem Motto –ě—ā—ā–ĺ—Ä–≥–Ĺ—É—ā–ĺ–Ķ –≤–ĺ–∑–≤—Ä–į—ā–ł—Ö—ä vollzogen ‚Äď ‚Äědas Entrissene r√ľckholend‚Äú.

Nach dem Einmarsch des deutschen Heeres in Minsk Anfang 1918 bestand zeitweise eine nominell unabh√§ngige wei√ürussische Republik. In den Jahren 1919/1920 war Wei√ürussland zwischen dem wiederentstandenen polnischen Staat und Sowjetrussland umk√§mpft und wurde 1920 nach dem Sieg der polnischen Truppen √ľber die Rote Armee teilweise an Polen angegliedert. Aus dem sowjetischen Teil wurde die Wei√ürussische Sozialistische Sowjetrepublik gebildet, die 1922 Gr√ľndungsmitglied der Sowjetunion wurde. Ebenso wie der sowjetische Teil war auch der polnische Teil mehrheitlich wei√ürussisch besiedelt.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde 1939 der zuvor zu Polen geh√∂rende Landesteil von sowjetischen Truppen besetzt und in die Wei√ürussische SSR eingegliedert. Im Sommer 1941 wurde ganz Wei√ürussland von der deutschen Wehrmacht erobert. Die deutsche Besatzungsherrschaft richtete gro√üe materielle Zerst√∂rungen an und f√ľhrte zum Tod von ca. 25 % der Bev√∂lkerung, darunter fast die gesamte j√ľdische Bev√∂lkerung des Landes. Wei√ürussland war von 1941 an mit √ľber 1.000 Gruppen ein Hauptgebiet des sowjetischen Partisanenkampfes gegen die deutschen Besatzer. Von Ende 1943 an wurde das Land von der Roten Armee zur√ľckerobert und galt im Sommer 1944 als vollst√§ndig von der deutschen Besatzung befreit. 1945 war Wei√ürussland Gr√ľndungsmitglied der Vereinten Nationen.

Etwa 8 bis 9 % aller ermordeten europ√§ischen Juden stammten aus Wei√ürussland. Fast alle St√§dte des Landes waren v√∂llig zerst√∂rt. Die Industriebetriebe waren um 85 %, die Industriekapazit√§t um 95 %, die Saatfl√§che um 40 bis 50 %, der Viehbestand um 80 % zur√ľckgegangen. Es gab nach Kriegsende 3 Millionen Obdachlose. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten in Wei√ürussland 10 Millionen Menschen. Erst gegen Ende der 1980er Jahre war die wei√ürussische Bev√∂lkerung wieder auf diese Vorkriegszahlen gewachsen.

Stark betroffen ist Weißrussland durch die Katastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 im ukrainischen Tschornobyl, in dessen Folge weite Teile des Landes durch radioaktiven Niederschlag verstrahlt wurden.

Seit Ende 1991 ist das Land ein eigenst√§ndiger Staat. 1991 bis 1994 wurde es von Stanislau Schuschkewitsch regiert. Er wurde von Aljaksandr Lukaschenka abgel√∂st, der bis heute regiert und zunehmende Macht auf sich vereint. Lukaschenkas Politik wird von westlichen Beobachtern als undemokratisch, autorit√§r und marktfeindlich beschrieben. Das Land ist in Europa wirtschaftlich und politisch stark isoliert. Seine wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Partner sind Russland, der Iran und Venezuela. Mit Russland wurde eine Zoll- und Verteidigungsgemeinschaft gegr√ľndet, eine weitergehende Union mit gemeinsamer W√§hrung und gemeinsamer Au√üenpolitik wird seit den 90er Jahren ohne gro√üe Fortschritte immer wieder angek√ľndigt. Die Pr√§sidentschaftswahlen vom 19. M√§rz 2006 wurden von zahlreichen internationalen Beobachtern als undemokratisch bezeichnet. Vertreter der GUS-Staaten und die traditionell dem Staat freundlich gesinnte Gesellschaft f√ľr B√ľrgerrechte und Menschenw√ľrde f√ľhrten gegens√§tzliche Ansichten auf.

Politik

Außenpolitik

Wei√ürussland ist Mitglied in der Organisation des Vertrags √ľber kollektive Sicherheit und bildet mit Russland die Russisch-Wei√ürussische Union, die in letzter Zeit jedoch starken Belastungen ausgesetzt war. Freundschaftliche Verbindungen werden daneben zu Venezuela, zum Iran, zu Nordkorea, zur Volksrepublik China und zu Kuba gepflegt. Die Beziehungen zu den NATO-Staaten gelten als gespannt, diejenigen zur Ukraine als ambivalent.

Beziehungen zur Europäischen Union

Seit die Europ√§ische Union 1991 Wei√ürussland als unabh√§ngigen Staat anerkannt hat, wurden die gegenseitigen Beziehungen ausgebaut. Nach dem Amtsantritt von Aljaksandr Lukaschenka 1994 verschlechterte sich das Verh√§ltnis. Trotz Vorbehalten, die sich auf das Demokratiedefizit Wei√ürusslands beziehen, wurde 1995 ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen unterzeichnet. Im Mai 2009 hat die EU Wei√ürussland in die √Ėstliche Partnerschaft aufgenommen. Angesichts der sich nach Ansicht der Verantwortungstr√§ger der Europ√§ischen Union zunehmend verschlechternden Lage der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in Wei√ürussland, verh√§ngte der Rat der Europ√§ischen Union im Juni 2011 ein Waffenembargo und ein Exportverbot f√ľr Materialien, die zu interner Repression verwendet werden k√∂nnten, und erweiterte die Liste der Personen, denen die Einreise verwehrt wird.[8] Auch zeigte sich die EU besorgt √ľber Einschr√§nkungen der Medienfreiheit und Nichtbeachtung diplomatischer Immunit√§ten. Die Lage in Wei√ürussland werde von der EU weiterhin genau verfolgt. [9]

Beziehungen zu Russland

Nach wiederholten Zerw√ľrfnissen zwischen Wei√ürussland und Russland im Jahre 2007, die sich um die Themen Gaspreise, Energiepolitik und √Ėltransit drehten, wird die russisch-wei√ürussische Integration von vielen Beobachtern f√ľr faktisch tot angesehen. Die Beendigung der Vorzugsbehandlung durch Russland bei den Rohstofflieferungen f√ľhrte bis zum Ende des Jahres zu einer starken Ann√§herung Wei√ürusslands an Venezuela.

Im Januar 2008 hat das Land den Bau seines ersten Kernkraftwerks auf den Weg gebracht, um seine Abhängigkeiten von Russland zu verringern. Bauen soll es jedoch ein russisches Unternehmen.[10]

Beziehungen zu Venezuela

Zwischen Venezuela und Weißrussland sind seit dem ersten Besuch des Präsidenten Chávez 2006 enge wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen entstanden.

Auf diplomatischer Ebene verbindet die beiden Staaten insbesondere das Ziel, eine multipolare Weltordnung aufzubauen und die hegemoniale Stellung der USA zu begrenzen. Wei√ürussland unterst√ľtzt Venezuela zudem insbesondere durch Lieferung von R√ľstungsg√ľtern sowie Transfer von milit√§rischer Technologie beim Umbau seiner Streitkr√§fte.

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit erfasst u.a. die Bereiche Energie, Handel, Landwirtschaft und eine wissenschaftlich-technologische Kooperation. So existieren in Venezuela u.a. Joint Ventures f√ľr die F√∂rderung von √Ėl und Gas, den Bau von Traktoren, Autobussen und Lastwagen. Zudem engagiert sich Wei√ürussland in Venezuela im Bereich des Wohnungsbaus. Venezuela dient Wei√ürussland zudem als Zentrum f√ľr den Handel mit anderen Staaten Lateinamerikas. Der Wert der wirtschaftlichen Zusammenarbeit betrug 2009 rund 200 Mio. US-Dollar, wobei offizielle Quellen einen erheblichen Ausbau planen.[11]

Innenpolitik

Staatsaufbau Weißrusslands

Pr√§sident Lukaschenka ist bereits seit 1994 im Amt. Laut der fr√ľheren wei√ürussischen Verfassung durfte er eigentlich nicht mehr an der Pr√§sidentschaftswahl 2006 teilnehmen, doch per Referendum lie√ü er im Oktober 2004 die Verfassung so √§ndern, dass f√ľr ihn keine Beschr√§nkungen der Amtszeiten mehr gelten.

Aufgrund zahlreicher demokratischer Defizite und einem autoritären Regierungsstil wird Weißrussland auch als letzte Diktatur Europas bezeichnet.[12]

Das Vertretungs- und Gesetzgebungsorgan der Republik Wei√ürussland ist das Parlament ‚Äď die Nationalversammlung. Es setzt sich aus zwei Kammern, der Repr√§sentantenkammer und dem Rat der Republik zusammen. Die Repr√§sentantenkammer besteht aus 110 Abgeordneten, die in allgemeiner, freier, gleicher, direkter und geheimer Wahl gew√§hlt werden sollen. Der Rat der Republik ist die Kammer der territorialbezogenen Vertretung. F√ľr jede Woblast und die Stadt Minsk werden je acht Abgeordnete des Rats der Republik in geheimer Abstimmung gew√§hlt. Acht Mitglieder werden vom Pr√§sidenten berufen.

Wahlen

Die Oppositionsparteien einigten sich auf Aljaksandr Milinkewitsch als gemeinsamen Kandidaten f√ľr die Wahlen 2006. Durch politische Besuche in Russland und EU-L√§ndern suchte Milinkewitsch sich im Vorfeld abzusichern. Seinen Mitbewerbern Aljaksandr Kasulin und Sjarhej Hajdukewitsch wurden nach Ansicht von Beobachtern von vornherein keine reellen Wahlchancen einger√§umt. Umfragen lie√üen keinen Zweifel daran, dass Amtsinhaber Lukaschenka die Wahl f√ľr sich entscheidet. Die Wahlen wurden von der Ank√ľndigung des Geheimdienstes begleitet, gegen Gegner der Regierung mit lebenslanger Haft und sogar Todesstrafen vorzugehen.[13] Von russischer Seite wurden die Wahlen und deren Verlauf nicht kritisiert. Auch in der Beurteilung der Politik Lukaschenkas steht Russland kontr√§r zu EU und USA. Nachdem Lukaschenka bei den Pr√§sidentschaftswahlen am 19. M√§rz 2006 laut offiziellen Angaben 83 % der Stimmen geholt hatte, demonstrierten nach Schlie√üung der Wahllokale mehr als 200 Menschen auf dem zentralen Oktoberplatz in Minsk und forderten Neuwahlen, da sie das Wahlergebnis f√ľr gef√§lscht hielten.[14] Milinkewitsch, der auf sechs Prozent der Stimmen kam, bezeichnete die Wahl als Farce und sagte, dass die Opposition die Angst besiegt habe und k√ľndigte an, die Wahl nicht anzuerkennen und auch mit internationaler Hilfe eine Annullierung der Wahl anzustreben.[15]

Menschenrechte in Weißrussland

Die Menschenrechte sind in Wei√ürussland extrem eingeengt. Amnesty International dokumentierte neben 3 Todesurteilen diverse Verletzungen des Rechts auf freie Meinungs√§u√üerung und des Versammlungs- und Demonstrationsrechts.[16] Nach dem diverse Oppositionelle wegen regimekritischer √Ąu√üerungen auf Demonstrationen verhaftet wurden, begann die Opposition Schweigem√§rsche durchzuf√ľhren. Um auch diesen entgegenzuwirken, wurde auch gegen diese ein Gesetz erlassen, das ‚Äěnicht sanktionierten Handlungen oder nicht sanktionierte Tatenlosigkeit‚Äú seit September 2011 unter Strafe stellt.[17][18]

Militär

Die Streitkr√§fte Wei√ürusslands wurden am 20. M√§rz 1992 offiziell gebildet und umfassten anfangs die Truppen des Wei√ürussischen Milit√§rbezirks der Sowjetunion ohne strategische Einheiten. Am 4. Februar 1992 ratifiziert das Parlament den Strategic Arms Reduction Treaty (Vertrag zur Verringerung der Strategischen Nuklearwaffen). Bis Dezember 1995 wurden 63 Interkontinentalraketen vom Typ RS-12M Topol (NATO-Code: SS-25 Sickle) aus Wei√ürussland abgezogen. Die letzten beiden einsatzf√§higen mobilen Regimenter mit rund 18 Atomraketen wurden bis Ende 1996 nach Russland verlegt. Am 19. Dezember 1997 wurde ein Vertrag zwischen der Republik Belarus und der Russischen F√∂deration √ľber milit√§rische Zusammenarbeit und das Abkommen √ľber die gemeinsame Gew√§hrleistung regionaler Sicherheit im Milit√§rbereich abgeschlossen. Am 22. Januar 1998 erfolgte auf einer Sitzung des H√∂chsten Rates der Russisch-Wei√ürussischen Union in Moskau die Einigung √ľber eine Konzeption f√ľr die gemeinsame Verteidigungspolitik. Seit der Streitkr√§ftereform 2001 gibt es zwei Territorialkommandos in Hrodna (vormals der Sitz der 28. Armee) und Baryssau (vormals 65. Armee). Im Rahmen einer gemeinsamen GUS-Luftabwehr unterh√§lt Russland eine Radarstation bei Baranawitschy. Au√üerdem haben beide Seiten ihre R√ľstungsindustrien sowie -exporte eng aufeinander abgestimmt.

Nachrichtendienst

Wirtschaft

Allgemein

500 weißrussische Rubel

Die weißrussische Wirtschaft wurde nicht in eine Marktwirtschaft umgewandelt, da die Planwirtschaft von der Regierung bevorzugt wird. Aufgrund sehr guter Wirtschaftsbeziehungen zu Russland (starker Export, verbilligter Rohstoffimport) war die wirtschaftliche Situation bislang stabil. Industrie und Landwirtschaft sind größtenteils in Staatshand. Die Anhebung der Rohölpreise durch Russland brachte die durch die bisherige Vorzugsbehandlung bei den Rohstoffpreisen subventionierte Wirtschaft in Schwierigkeiten.

Die Landwirtschaft, auf die 15 % der Besch√§ftigung entf√§llt, wird durch Kollektivierung mit zwei Hauptzweigen beherrscht: den Anbau von Kartoffeln und Viehzucht. Historisch gesehen sind wichtige Industriezweige die Textilindustrie und die Holzverarbeitung. Seit 1965 wurde der Maschinenbau (Traktoren, K√ľhlschr√§nke) verst√§rkt ausgebaut. Innerhalb der Sowjetunion geh√∂rte Wei√ürussland zu den am weitesten entwickelten Teilrepubliken. Wirtschaftlich engagiert sich das Land neben der GUS in der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft und in der Russisch-Wei√ürussischen Union.

Ende 2006 √ľbernahm die russische Gazprom f√ľr 2,5 Milliarden US-Dollar einen 50-Prozent-Anteil an dem wei√ürussischen Energie- und Gasunternehmen Beltransgaz.

Weitere bedeutende wei√ürussische Unternehmen sind neben den Verkehrsbetrieben Belaruskaja Tschyhunka und der Belavia Belarusian Airlines das wei√ürussische Automobilwerk BelAZ, der Kaliproduzent Belaruskali, der Reifenhersteller Belshina, das Minsker Armbanduhrenwerk Strahl (Lutsch), der Fahrzeug- und R√ľstungsproduzent Minski Awtomobilny Sawod (MAZ), der Fahrzeughersteller Minski Sawod Koljosnych Tjagatschei (MZKT), die Minsker Traktorenwerke (MTS) und der Halbleiterhersteller NPO Integral.

Die wei√ürussische Industrie z√§hlt heute rund 600 staatliche Unternehmen, die 30 Prozent der gesamten Produktion erzeugen. Mit dem IWF wurde 2009 eine Pilot-Privatisierung von f√ľnf der gr√∂√üten Staatsbetriebe vereinbart. Zudem sind schon rund 160 staatliche Gro√übetriebe in Industrie, Bauwirtschaft und Transportsektor in Aktiengesellschaften √ľberf√ľhrt worden, darunter das Erd√∂l verarbeitende Kombinat Naftan-Polimir, der Fahrzeug- und R√ľstungsproduzent Minski Awtomobilny Sawod (MAZ), die Minsker Traktorenwerke (MTS) und das Stahlwerk in Schlobin. Federf√ľhrend bei der Privatisierung ist Vize-Ministerpr√§sident Andrei Kobjakow.

In den letzten Jahren nahmen auch die Direktinvestitionen von Unternehmen aus dem Westen zu und betrugen im Jahr 2007 nach Angaben der Landesbank Baden-W√ľrttemberg (LBBW) rund 1,8 Milliarden US-Dollar. Zu den wichtigsten ausl√§ndischen Unternehmen in Wei√ürussland geh√∂ren:

  • D√§nemark
    • Maersk Medical A/S
  • Deutschland
  • Italien/Estland
    • Milavitsa
  • √Ėsterreich
  • Polen
    • Inko-Food
  • Russland
  • USA
    • Coca-Cola Beverages Byelorussia
    • McDonald‚Äôs Restaurants (u.a. mit f√ľnf Filialen in Minsk)
    • Double Star International Ltd.
  • Zypern
    • SB Telecom Ltd. (geh√∂rt zu 70 Prozent zur Telekom Austria), zugleich ist SB Telecom Haupteigent√ľmer des 1999 gegr√ľndeten wei√ürussischen Mobilfunkbetreibers Belarus JV ‚ÄúMDC‚ÄĚ Ltd. (Mobile Digital Communications) (Marke: Velcom).

Kenndaten

Mit der beginnenden Einf√ľhrung marktwirtschaftlicher Strukturen im Jahre 1990 sank die Wirtschaftsproduktion. 1996 begann wieder eine Wachstumsphase, wodurch 2001 sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie die Werte von 1990 wieder erreicht wurden. Das Bruttoinlandsprodukt nom. des Jahres 2007 lag bei 44,8 Milliarden US-Dollar, was ungef√§hr 4.620 US-Dollar pro Kopf entsprach. Im Jahr 2007 lag bei einer Inflationsrate von 12,1 Prozent das reale Wachstum bei 8,2 Prozent. Wei√ürussland hat laut der UNO den h√∂chsten Lebensstandard in den GUS-Staaten ‚Äď das durchschnittliche Monatseinkommen wuchs von 20 US-Dollar auf 225 US-Dollar innerhalb der letzten zehn Jahre. Im Mai 2009 betrug laut Statistikamt der Republik Belarus dieses 347 US-Dollar.[19] Die Arbeitslosenrate lag nach Angaben der wei√ürussischen Regierung 2007 bei etwa 1 %. Experten sagen jedoch, dass die tats√§chliche Rate h√∂her ist. Das andere Problem der Wirtschaft ist jedoch die Landesw√§hrung. Diese ist seit der Unabh√§ngigkeit der Wei√ürussische Rubel. Infolge der Russisch-Wei√ürussischen Union gab es Verhandlungen √ľber eine W√§hrungsunion. Die Auslandsverschuldung nahm ebenfalls in den letzten Jahren zu. 2007 umfassten diese 12,7 Milliarden US-Dollar gegen√ľber 5,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2005.

Wirtschaftsdaten

Die wichtigen Wirtschaftskennzahlen Bruttoinlandsprodukt, Inflation, Haushaltssaldo und Außenhandel entwickelten sich in den letzten Jahren folgendermaßen:

Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), real
in % gegen√ľber dem Vorjahr
Jahr 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Ver√§nderung in % gg. Vj. 8,4 3,4 5,8 4,7 5,0 7,0 11,4 11,5 9,9 8,6 10,0 0,2 ~2,4 ~4,6
Quelle: bfai [20] ~ = geschätzt
Entwicklung des BIP (nominal)
absolut (in Mrd. US-Dollar) je Einwohner (in Tsd. US-Dollar)
Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 Jahr 2003 2004 2005 2006 2007
BIP in Mrd. US-Dollar 17,8 23,1 30,2 37,0 44,8 BIP je Einw.
(in Tsd. US-Dollar)
1,81 2,36 3,09 3,82 4,62
Quelle: bfai [20]
Entwicklung der Inflationsrate Entwicklung des Haushaltssaldos
in % gegen√ľber dem Vorjahr in % des BIP
(‚Äěminus‚Äú = Defizit im Staatshaushalt)
Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008
Inflationsrate 28,4 18,1 8,0 6,6 12,1 ~11,2 Haushaltssaldo ‚ąí1,2 0,1 ‚ąí0,6 2,2 0,6 ~-1,9
Quelle: bfai [20] ~ = Prognose
Haupthandelspartner (2007)
Ausfuhr (in %) nach Einfuhr (in %) von
Russland 36,1 Russland 59,8
Niederlande 17,8 Deutschland 7,6
Vereinigtes Königreich 6,3 Ukraine 5,4
Ukraine 6,0 China 2,9
Polen 5,0 Polen 2,9
Lettland 4,1 Italien 2,2
Deutschland 3,0
sonstige Länder 21,7 sonstige Länder 19,2
alle EU-Länder zusammen 43,6 alle EU-Länder zusammen 21,7
Quelle: bfai [20]
Hauptprodukte des Außenhandels (2007)
Ausfuhrg√ľter (Anteil in %) Einfuhrg√ľter (Anteil in %)
mineralische Rohstoffe und Primärenergieträger 35,6 mineralische Rohstoffe und Primärenergieträger 36,4
Chemie- und Kunststofferzeugnisse 13,6 Maschinen, Kernreaktoren und Ausr√ľstung 11,6
Transportmittel 11,9 Chemie- und Kunststofferzeugnisse 11,3
Quelle: bfai [20]
Entwicklung des Außenhandels
in Mrd. US-Dollar und seine Ver√§nderung gegen√ľber dem Vorjahr in %
2003 2004 2005 2006 2007
Mrd. US-Dollar  % gg. Vj. Mrd. US-Dollar  % gg. Vj. Mrd. US-Dollar  % gg. Vj. Mrd. US-Dollar  % gg. Vj. Mrd. US-Dollar  % gg. Vj.
Einfuhr 11,5 26 16,5 43 16,7 1,3 22,4 33,8 28,7 28,3
Ausfuhr 10,0 24 13,8 38 16,0 16 19,7 23,5 24,4 23,3
Saldo ‚ąí1,5 ‚ąí2,7 ‚ąí0,7 -2,6 -4,3
Quelle: bfai [20]

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 22,5 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 22,1 Mrd. US-Dollar gegen√ľber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in H√∂he von 0,9 % des BIP.[21]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Tourismus

Weissrussland ist touristisch nicht sehr erschlossen. √Ąhnlich wie in Russland braucht man ein Visum; mit entsprechendem Aufwand ‚Äď meistens gut organisiert durch spezialisierte Reiseb√ľros ‚Äď gelangt man zu den entsprechenden Einreisedokumenten. Hauptanziehungsmagnet stellt die Hauptstadt selber dar, diese verf√ľgt √ľber ein umfangreiches Netzwerk von kulturellen Einrichtungen mit 18 Museen und 12 Theatern. Es gibt zahlreiche interessante historische Orte und Baudenkm√§ler.

Infrastruktur

F√ľr Russland ist Wei√ürussland (zusammen mit Litauen) das Haupttransitland zu seiner Exklave, der Oblast Kaliningrad. Die Hauptverkehrsachse von (Westeuropa‚ÄďWarschau‚Äď)Brest √ľber Baranawitschy‚ÄďMinsk‚ÄďBaryssau nach Orscha(‚ÄďMoskau) verl√§uft von S√ľdwest nach Nordost quer durch das Land. Sie besteht aus einer von der staatlichen belarussischen Eisenbahn Belaruskaja Tschyhunka betriebenen elektrifizierten Eisenbahnlinie mit parallel verlaufender autobahnartig ausgebauter Fernstra√üe.

Pipelines

Wei√ürussland ist zwar aufgrund seiner Lage ein wichtiges Transitland zwischen Mitteleuropa und Russland. 50 % des russischen Erd√∂ls flie√üen durch die Druschba-Pipeline, die auf wei√ürussischem Gebiet durch das Unternehmen Gomel Transneft betreut wird, und 25 % des Erdgases flie√üen √ľber Pipelines des staatlichen Beltransgas-Verteilsystems. Wegen der politischen Verh√§ltnisse weicht man jedoch zunehmend auf Nordeuropa oder die Ukraine aus. 2005 wurde der Bau einer Pipeline durch die Ostsee von Russland nach Deutschland beschlossen. Dies wird auch Auswirkungen auf den Gastransit durch Wei√ürussland haben.

Anfang 2007 forderte die wei√ürussische Regierung von Russland Transitgeb√ľhren f√ľr die Benutzung der √Ėlpipelines nach Westeuropa. Mit dem Geld sollten die Verluste kompensiert werden, die durch die Erh√∂hung der Gaspreise durch den russischen Gazprom-Konzern entstanden waren. Dieser Konflikt hatte einerseits ein Aussetzen der russisch-wei√ürussischen Integrationspl√§ne zur Folge, andererseits wurde von mehreren Politikern in der EU die Abh√§ngigkeit von russischer Energie beklagt und eine Umorientierung gefordert.

Eisenbahn

Die Hauptverkehrsachse besteht aus einer von der staatlichen belarussischen Eisenbahn Belaruskaja Tschyhunka betriebenen elektrifizierten Eisenbahnlinie. Die Eisenbahnstrecke erreicht aus Polen kommend die wei√ürussische Grenze bei Brest in Normalspur (1435 mm Spurweite) und f√ľhrt von dort in russischer Breitspur (1520 mm) weiter. Auch die Kupplungssysteme der Bahnen des westlichen Europa (Schraubenkupplung) und der Bahnen in Nachfolge der sowjetischen Staatsbahn (Mittelpuffer-Klauenkupplung) sind unterschiedlich, was im Bahnhof Brest einen Aufenthalt zum Auswechseln der Drehgestelle und Kupplungen erforderlich macht. Der Aufenthalt bel√§uft sich zwar oft auf einige Stunden, die eigentliche Tauschprozedur dauert aber nur ca. 20 Minuten.

Straße

Die Hauptverkehrsachse besteht aus einer parallel zur Eisenbahnmagistrale verlaufenden autobahnartig ausgebauten Fernstra√üe. Rund um Minsk besteht ein Schnellstra√üenring mit Ausl√§ufern nach Litauen/Hrodna und nach Babrujsk/Homel im S√ľdosten des Landes. Au√üerdem sind noch Polazk √ľber Wizebsk und Orscha sowie Mahiljou √ľber Babrujsk an Minsk angeschlossen.

Schifffahrt

Im Osten des Landes durchquert in Nord-S√ľd-Richtung der Dnepr Belarus. In Ost-West-Richtung wird das Land im S√ľden vom Prypjat durchquert. Wei√ürussland besitzt eine Handelsflotte, die in lettischen Ostseeh√§fen stationiert ist.

Flugverkehr

Bei Minsk befinden sich ein internationaler und ein nationaler Flughafen, daneben bestehen verschiedene Regionalflugh√§fen. Nationale Fluggesellschaft ist die Belavia. Der internationale Flughafen Minsk (Minsk-2, IATA Code: MSQ) transportiert j√§hrlich 401.239 Passagiere. T√§glich zwischen 7:10 und 22:35 Uhr verbindet ein Pendelbus den internationalen Flughafen und die Hauptstadt mit st√ľndlichen Abfahrten. Visahinweis: Aus Russland kommende Flugreisende aller Nationalit√§ten mit Zwischenstopp in Minsk ben√∂tigen ein Transitvisum (40 Euro und ca. 30 min Zeitaufwand), obwohl sie den Flughafen nicht verlassen. Dies entspricht weder der √ľblichen internationalen Praxis noch den Bestimmungen welche f√ľr Wei√ürussen in der EU gelten. Entsprechend sollte dies bei scheinbar g√ľnstigen Fl√ľgen mit Belavia ber√ľcksichtigt werden.

Kultur

Russisch-orthodoxe Kirche in Brest

Wei√ürussland hat ein reiches kulturelles Erbe aus der Zeit der Zugeh√∂rigkeit zur polnisch-litauischen Adelsrepublik zu bieten. Hierzu z√§hlen bedeutende Schl√∂sser im Westen des Landes wie das Schloss Mir und barocke Kirchengeb√§ude. Als UNESCO-Weltkulturerbe z√§hlen neben dem Schloss Mir der Struve-Bogen und die Residenz der Familie RadziwiŇāŇā in Njaswisch. Hinzu kommt eine reiche Volkskultur.

Ein weiterer kulturell pr√§gender Faktor war die jahrhundertelang bestehende gro√üe j√ľdische Bev√∂lkerungsgruppe. Wahrscheinlich einer der bekanntesten Kulturschaffenden aus Wei√ürussland ist der Maler Marc Chagall, der in Wizebsk geboren wurde und sp√§ter lange Zeit in Frankreich lebte. Bekannt wurde ferner die Schutzheilige Wei√ürusslands, Euphrosyne von Polazk.

Bedeutende Schriftsteller sind bzw. waren Jakub Kolas, Janka Kupala, Maksim Bahdanowitsch, Wassil Bykau, Ales Adamowitsch und Swjatlana Aleksijewitsch.

Sport

Beliebteste Sportart der Weißrussen ist Eishockey. Die höchste nationale Spielklasse heißt Extraliga, die zweite Spielklasse ist die Wysschaja Liga. Die weißrussische Eishockeynationalmannschaft steht nach der Weltmeisterschaft 2010 auf Platz 10 der IIHF-Weltrangliste. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in den USA erreichten die Weißrussen den vierten Platz. Seit 2008 spielt der HK Dinamo Minsk in der Nachfolgeliga der russischen Superliga, der KHL.

Der wei√ürussische Fu√üball durchlebt momentan einen leichten Aufschwung. Doch es mangelt dem osteurop√§ischen Land an gen√ľgend Spielern von Format um konstante Leistungen zu bringen. Bekannte Spieler sind u.a. Aliaksandr Hleb, Anton Puzila oder Wassili Chomutowski. Die Nationalmannschaft belegt Rang 40 der FIFA-Weltrangliste und erreichte bei der Qualifikation zur Europameisterschaft 2008 einen guten 4. Platz. Bekanntester Verein des Landes ist der sowjetische Meister von 1982, der FK Dinamo Minsk.

√Ąhnlich sieht es im Handball aus. Die wei√ürussische Nationalmannschaft nahm bisher einmal an einer Welt- und zweimal an einer Europameisterschaft teil (WM 1995, EM 1994 und 2008). In der Vergangenheit bescherte der Hauptstadtclub SKA Minsk dem wei√ürussischen Handballsport zumindest auf internationaler Vereinsebene gro√üe Erfolge. Bekannteste Handballer des Landes sind Sjarhej Harbok und ‚Äď der seit 2005 f√ľr Deutschland spielende ‚Äď Andrej Klimovets, die beide ihr Geld in der deutschen Handball-Bundesliga verdienen.

Bei den Olympischen Spielen konnten insgesamt 80 Sportler aus Weißrussland 72 olympische Medaille erringen (10 Gold, 20 Silber, 39 Bronze). Im ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele belegt Weißrussland den 40. Rang und bei den Olympischen Winterspielen Rang 29. Bekannte Medaillengewinner sind der Weltmeister im Hammerwerfen Iwan Zichan, die zur Weltspitze zählende Diskuswerferin Iryna Jattschanka, die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Rudern Ekaterina Karsten und die Leichtathletin Julija Neszjarenka.

Erfolgreichster Tischtennisspieler ist Wladimir Samsonow. Er wurde 1995 Vizeweltmeister im Doppel und 1997 Vizeweltmeister im Einzel.[23] Neben vielen weiteren Erfolgen wurde er dreimal Europameister im Einzel und gewann viermal das europäische Ranglistenturnier TOP-12.

Medien

→ Hauptartikel: Presse in Weißrussland

Siehe auch

 Portal:Wei√ürussland ‚Äď √úbersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Wei√ürussland

Literatur

Spezialisierte Literatur

  • Olga Abramova: Integration zwischen Realit√§t und Simulation. Die belarussisch-russl√§ndischen Beziehungen seit 1991, Untersuchungen des Forschungsschwerpunktes Konflikt- und Kooperationsstrukturen in Osteuropa an der Universit√§t Mannheim (FKKS) 19, Mannheim, 1998
  • Claudia M. Buch: W√§hrungsreformen im Vergleich: monet√§re Strategien in Russland, Wei√ürussland, Estland und der Ukraine, Kieler Studien 270, T√ľbingen, 1995
  • Irina Bugrova, Svetlana Naumova: Parliamentary elections and foreign policy orientations of Belarus, in: Vector ‚Äď Belarusian Journal of International Politics, 1/1, S. 2‚Äď7, 1996
  • Herbert Dederichs, J√ľrgen Pillath, Burkhard Heuel-Fabianek, Peter Hill, Reinhard Lennartz: Langzeitbeobachtung der Dosisbelastung der Bev√∂lkerung in radioaktiv kontaminierten Gebieten Wei√ürusslands ‚Äď Korma-Studie, Verlag Forschungszentrum J√ľlich 2009, ISBN 978-3-89336-562-3
  • Eugen (Frhr.) von Engelhardt: Weissruthenien ‚Äď Volk und Land, Berlin, Amsterdam, Prag, Wien 1943[24]
  • Heinrich Linus F√∂rster: Von der Diktatur zur Demokratie ‚Äď und zur√ľck? Eine Auseinandersetzung mit der Problematik der Systemtransformation am Beispiel der ehemaligen Sowjetrepublik Belarussland., Hamburg, 1998
  • Folkert Garbe / Rainer Lindner: Wahlfarce in Belarus ‚Äď Inszenierter Urnengang und neuer Widerstand Diskussionspapier der Stiftung Wissenschaft und Politik, April 2006
  • Rainer Lindner: Historiker und Herrschaft. Nationsbildung und Geschichtspolitik in Wei√ürussland im 19. und 20. Jahrhundert, Ordnungssysteme 5, M√ľnchen, 1999
  • Rainer Lindner: Pr√§sidialdiktatur in Wei√ürussland: Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unter Lukaschenko, in: Osteuropa 47/10‚Äď11, S. 1038‚Äď1052, 1997
  • Astrid Sahm: Schleichender Staatsstreich in Belarus. Hintergr√ľnde und Konsequenzen des Verfassungsreferendums im November 1996, in: Osteuropa, 47/9, 1997, S. 475‚Äď487
  • Roland Scharff: Belarus zwischen Europa und Russland, Osnabr√ľck, 2001
  • Eberhard Schneider: Der erste Mann Wei√ürusslands: Stanislau Schuschkewitsch, in: Osteuropa, 43/12, 1993, S. 1147‚Äď1151
  • Silvia von Steinsdorff: Das politische System Wei√üru√ülands (Belarus), in: Wolfgang Ismayr: Die politischen Systeme Osteuropas, S. 429‚Äď468, Opladen, 2004
  • Jan Zaprudnik: Historical dictionary of Belarus, London, 1998

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Wei√ürussland ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Wei√ürussland ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikinews Wikinews: Wei√ürussland ‚Äď in den Nachrichten
Wikiatlas Wikimedia-Atlas: Wei√ürussland ‚Äď geographische und historische Karten

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
  2. ‚ÜĎ Human Development Index
  3. ‚ÜĎ http://www.informador.com.mx/cultura/2009/139096/6/tres-de-cada-cuatro-bielorrusos-emplean-en-su-vida-cotidiana-el-ruso.htm
  4. ‚ÜĎ Vgl. CIA World Factbook √ľber Belarus, Abschnitt Religionen, Zahlangaben von 1997, Link eingesehen am 29. Mai 2011.
  5. ‚ÜĎ Vgl. die Angaben im Annuario pontificio 2005 zu den wei√ürussischen Di√∂zesen.
  6. ‚ÜĎ –ü–Ķ—Ä—ą–į—Ź :: –†—č–ľ–į-–ļ–į—ā–į–Ľ—Ė—Ü–ļ—Ė –ö–į—Ā—Ü—Ď–Ľ –Ĺ–į –Ď–Ķ–Ľ–į—Ä—É—Ā—Ė
  7. ‚ÜĎ http://www.internation-hilfsfonds.org/projekte/unikoop.htm
  8. ‚ÜĎ Beschluss 2011/357/GASP des Rates vom 20. Juni 2011 (Belarus), Website des Bundesamts f√ľr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, abgerufen am 22. September 2011.
  9. ‚ÜĎ [1]
  10. ‚ÜĎ Wei√ürussland errichtet erstes Atomkraftwerk
  11. ‚ÜĎ Bericht vom Staatsbesuch Lukaschenkas in Venezuela im M√§rz 2009 ‚Äď Infolatam
  12. ‚ÜĎ Zeit-Artikel
  13. ‚ÜĎ [2]
  14. ‚ÜĎ http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5339922_NAV_REF1,00.html (nicht mehr online verf√ľgbar)
  15. ‚ÜĎ Wahl-Farce in Wei√ürussland: Demonstranten trotzen Lukaschenkas Drohungen ‚Äď Politik ‚Äď SPIEGEL ONLINE ‚Äď Nachrichten
  16. ‚ÜĎ L√§nderbericht von Amnesty International, Stand Dezember 2010
  17. ‚ÜĎ Wei√ürussland stellt Schweigem√§rsche unter Strafe
  18. ‚ÜĎ Wei√ürussland verbietet Demonstranten sogar das Schweigen
  19. ‚ÜĎ news.tut.by √ľber die Wirtschaft Wei√ürusslands
  20. ‚ÜĎ a b c d e f Entwicklung des BIP von Belarus bfai, 2010, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  21. ‚ÜĎ a b c The World Factbook
  22. ‚ÜĎ Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4
  23. ‚ÜĎ ITTF Database SAMSONOV Vladimir (BLR). International Table Tennis Federation (ITTF), abgerufen am 2. April 2009.
  24. ‚ÜĎ ein nationalsozialistisches Machwerk

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Wei√ürussland ‚ÄĒ Belarus * * * Wei√ü|russ|land; s: Staat in Osteuropa (amtlich auch: Belarus). * * * Wei√ürussland, ¬† ¬† Kurzinformation: ¬† Fl√§che: 207 595 km2 ¬† Einwohner: (2000) 10,4 Mio. ¬† Hauptstadt: Minsk ¬† ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Wei√ürussland ‚ÄĒ Wei√ü|russ|land (Staat in Osteuropa; vgl. Belarus) ‚Ķ   Die deutsche Rechtschreibung

  • Wei√ürussland-Russland-Integration ‚ÄĒ Russisch Wei√ürussische Union Die Russisch Wei√ürussische Union (offiziell: Unionsstaat Russland und Wei√ürussland / –°–ĺ—é–∑–Ĺ–ĺ–Ķ –≥–ĺ—Ā—É–ī–į—Ä—Ā—ā–≤–ĺ –†–ĺ—Ā—Ā–ł–ł –ł –Ď–Ķ–Ľ–ĺ—Ä—É—Ā—Ā–ł–ł [–°–ď–†–Ď] / Soyuznoye gosudarstvo Rossii i Belorussii [SGRB]) ist ein bis heute nur sehr… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Wei√ürussland beim Eurovision Song Contest ‚ÄĒ Bilanz √úbertragende Rundfunkanstalt BTRC Erste Teilnahme 2004 Anzahl der Teilnahmen 7 H√∂chste Platzierung 6 (2007) H√∂chste Punktzahl 145 (2007) Niedrigste Punktzahl 10 (2004, 2006) ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Homosexualit√§t in Wei√ürussland ‚ÄĒ Wei√ürussland Homosexualit√§t wird in Wei√ürussland zwar seit 1994 nicht mehr strafrechtlich verfolgt, ist aber gesellschaftlich nur wenig akzeptiert. LGBT Organisationen und ihre Aktivisten werden in Wei√ürussland von staatlicher Seite unterdr√ľckt.… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Republik Wei√ürussland ‚ÄĒ –†—ć—Ā–Ņ—É–Ī–Ľ—Ė–ļ–į –Ď–Ķ–Ľ–į—Ä—É—Ā—Ć (wei√ürussisch) –†–Ķ—Ā–Ņ—É–Ī–Ľ–ł–ļ–į –Ď–Ķ–Ľ–į—Ä—É—Ā—Ć (russisch) Respublika Belarus Republik Wei√ürussland ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Fu√üballer des Jahres (Wei√ürussland) ‚ÄĒ Als Wei√ürussischer Fu√üballer des Jahres wird in Wei√ürussland j√§hrlich der herausragende Spieler einer Saison geehrt. Der Fu√üballer des Jahres wird von der Sportzeitung –ü—Ä–Ķ—Ā—Ā–Ī–ĺ–Ľ (Pressball) gew√§hlt. Seit 1983 wird die Auszeichnung vergeben.… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Presse in Wei√ürussland ‚ÄĒ Dieser Artikel beinhaltet Informationen √ľber die Presse in Wei√ürussland. Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Staatliche Zeitungen 3 Private Zeitungen 4 Zitierte Quellen ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Islam in Wei√ürussland ‚ÄĒ Moschee in Danzig K√∂nigreich Halytsch als Vasall der Goldenen Horde ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Nationalparks in Wei√ürussland ‚ÄĒ ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.