William Faulkner

William Faulkner (1954)
Foto: Carl van Vechten

William Cuthbert Faulkner [ˈfɔ̯ːknɛə] (* 25. September 1897 in New Albany, Mississippi, USA; † 6. Juli 1962 in Byhalia, Mississippi; eigentlich William Cuthbert Falkner) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er erhielt 1950 – nachträglich für 1949 – den Nobelpreis für Literatur. Faulkner gilt als bedeutendster amerikanischer Romancier des 20. Jahrhunderts.[1]

Inhaltsverzeichnis

Leben

Herkunft

Faulkners Wohnhaus in Oxford (Mississippi)
Faulkners Reiseschreibmaschine

Faulkners Urgroßvater William Clark Falkner war eine wichtige Person in der Geschichte des Bundesstaates Mississippi. Er war Colonel in der Armee der Konföderierten, gründete eine Eisenbahnlinie und ist Namensgeber des kleinen Ortes Falkner im nahegelegenen Tippah County. Er verfasste Romane und andere Texte und gilt als Vorbild für die Figur des Colonel John Sartoris in mehreren Texten Faulkners.

Auch Faulkners Großvater war einflussreich, während sein Vater, der 1870 geborene Murry Cuthbert Falkner, ein eher erfolgloser und wenig mitteilsamer Geschäftsmann war. Er heiratete Maud Butler. William war der erste von vier Söhnen des Paars. Ab Faulkners fünftem Lebensjahr lebten sie in Oxford, das damals rund 2000 Einwohner hatte, von denen etwa die Hälfte Schwarze waren. Oxford ist Verwaltungssitz des Lafayette County.

Literarisches Schaffen

Die Mutter ermutigte Faulkner zum Lesen, so dass er schon als Kind Werke von William Shakespeare, Joseph Conrad und Honoré de Balzac las. Mit 17 Jahren verließ er ohne Abschluss die Schule. Er erhielt eine Anstellung in der Bank seines Großvaters, begann zu zeichnen und zu schreiben. Bei einer Tätigkeit in einem Waffengeschäft wurde sein Nachname irrtümlich Faulkner geschrieben. Fortan benutzte er diesen Namen.[2] Bei Kriegseintritt der USA in den Ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig zur Luftwaffe, wurde aber abgelehnt, da er nur 1,67 Meter lang war. Erst im Juli 1918 wurde er zum Training der britischen Royal Air Force im kanadischen Toronto zugelassen, wurde aber nicht mehr im Krieg eingesetzt.[3] Anschließend belegte er einige Kurse an der University of Mississippi in Oxford. In der Universitätszeitung The Mississippian veröffentlichte er Zeichnungen, Gedichte und Prosa. Im Herbst 1921 arbeitete er mehrere Monate bei einem Buchhändler in New York. Anschließend übernahm er die Leitung der Poststelle der University of Mississippi, die er bis 1924 innehatte.

1924 erschien sein erstes Buch, der Gedichtband The Marble Faun (Der Marmorfaun). 1925 lebte er einige Monate in New Orleans und lernte dort den Schriftsteller Sherwood Anderson kennen, der ihn zum Schreiben über seine ländliche Heimat animierte. Seinen ersten Roman, Soldiers’ Pay (Soldatenlohn), der von Kriegsereignissen handelt, schloss er im Mai 1925 ab. Kürzere Werke Faulkners wurden regelmäßig in einer Zeitschrift in New Orleans veröffentlicht und später unter dem Titel New Orleans in Buchform veröffentlicht. Im selben Jahr beendete er, zusammen mit seinem Freund William Sprattling, seine Arbeiten an dem Buch Sherwood Anderson and Other Famous Creoles (in etwa: Sherwood Anderson und andere berühmte Kreolen). In dem Buch werden 41 Künstler porträtiert, darunter auch Faulkner und Sprattling selbst. Da in dem Buch Andersons Schreibstil parodiert wird, kündigte Anderson daraufhin Faulkner die Freundschaft auf.

Im Juli 1925 fuhren Faulkner und Sprattling mit einem Frachtschiff nach Italien. Von dort reiste Faulkner über die Schweiz nach Frankreich, wo er sich lange in Paris aufhielt. Im Dezember 1925 kehrte er aus dem Vereinigten Königreich in die USA zurück. Sein nachfolgendes Werk gilt als sein schwächster Roman:[4] Mosquitoes (Moskitos), in dem erneut Künstler porträtiert werden, erschien 1927. Im September 1927 beendete Faulkner seinen ersten Roman, der im Yoknapatawpha County spielt, eine dichterische Nachbildung des Lafayette County. Er erschien 1929 in stark gekürzter Fassung unter dem Titel Sartoris. Die Langfassung erschien erst 1973 als Flags in the Dust (in etwa: Flaggen im Staub). Im Mittelpunkt stehen zwei Kriegsheimkehrer und die Themen Schuld, Moral und Vergangenheit.

Ab 1928 schrieb Faulkner innerhalb von vier Jahren seine vier bekanntesten Romane sowie zahlreiche Kurzgeschichten. Die Romane und fast alle Kurzgeschichten dieser Zeit spielen im Yoknapatawpha County. Im Spätsommer 1928 schloss Faulkner die Arbeiten an The Sound and the Fury (Schall und Wahn) ab. Dieser durch James Joyce beeinflusste Roman erschien 1929 bei Cape & Smith in New York. Die Kritik war überwiegend positiv, die Startauflage von 1000 Exemplaren war jedoch erst nach eineinhalb Jahren verkauft.[5] 1929 heiratete Faulkner Estelle Oldham-Franklin, die er schon lange verehrt hatte und die zuvor mit einem anderen Mann verheiratet gewesen war. Das Eheleben war durch ökonomische Probleme geprägt. So mussten sie in einem Mietshaus leben, und Faulkner nahm eine Arbeit als Aufseher im Heizwerk der Universität an.

Bei dieser Arbeit entstand ein großer Teil seines nächsten Romans, As I Lay Dying (Als ich im Sterben lag), ein Buch über eine Familie, die eine Leiche während eines Mississippi-Hochwassers transportiert. Faulkner brauchte nur sieben Wochen, um den Roman zu vollenden. Der Roman erschien 1930. Einkünfte durch einige Kurzgeschichten wie A Rose for Emily (Eine Rose für Emily) ermöglichten den Faulkners, das Haus Rowan Oak in Oxford zu kaufen, das Faulkner bis zu seinem Tod behielt.[6] Im Mai 1929 stellte Faulkner die erste Version des Romans Sanctuary (Die Freistatt) fertig. Das Buch erschien 1931 und behandelt die weibliche Sexualität und den moralischen Verfall. Das Buch, das für damalige Zeiten recht freizügig war und im Pulp-Fiction-Stil verfasst ist, wurde zum Erfolg und machte Faulkner auch im Vereinigten Königreich und in Frankreich bekannt.[7] Die erste Tochter der Faulkners, Alabama, wurde 1931 geboren und starb neun Tage später. Im August 1932 erschien der Roman Light in August (Licht im August), den er ohne festen Plan begonnen hatte. Er wurde als erstes Werk Faulkners ins Deutsche übersetzt.

1932 schloss er einen Vertrag mit Metro-Goldwyn-Mayer und schrieb fortan Drehbücher für die Filmindustrie in Hollywood. 1933 wurde Faulkners Tochter Jill geboren. Neben den Drehbüchern schrieb er weitere Romane. 1934 begann er mit den Arbeiten an dem Roman Absalom, Absalom!, der 1936 erschien. 1935 erschien der Roman Pylon (Wendemarke), der im Flugplatzmilieu spielt und eine Dreiecksbeziehung zum Thema hat. Pylon erschien als erster Roman Faulkners bei Random House, der auch alle seine weiteren Bücher verlegte. 1938 erschien The Unvanquished (Die Unbesiegten), ein Zyklus von sechs Erzählungen, die ein großer Erfolg waren. Darin erzählt Faulkner die Erlebnisse eines weißen Jungen und seines schwarzen Freundes. Im Folgejahr erschien der Doppelroman Wild Palms – The Old Man (Wilde Palmen – Der Strom). 1940 wurde The Hamlet (Das Dorf), der erste Band der Trilogie über den „Emporkömmling“ Snopes veröffentlicht. Die weiteren Teile erschienen erst 1957 und 1959, The Town (Die Stadt) und The Mansion (Das Haus). Faulkner lebte jetzt in Hollywood. Er verfasste unter anderem das Drehbuch zu den Verfilmungen von Raymond Chandlers The Big Sleep (Tote schlafen fest) und Ernest Hemingways To Have and Have Not (Haben und Nichthaben), beide unter der Regie von Howard Hawks. Mit dessen Sekretärin Meta Carpenter hatte Faulkner eine Affäre.

1942 veröffentlichte Faulkner den Erzählband Go Down, Moses (Das verworfene Erbe, später auf Deutsch unter dem Originaltitel), der aus sieben, teilweise umgeschriebenen, zusammenhängenden Erzählungen bestand. Er hatte aber dennoch finanzielle Probleme. 1944 war in den USA nur noch Sanctuary lieferbar.[8] Faulkner bewarb sich bei der US-Armee, um im Zweiten Weltkrieg mitzukämpfen, wurde aber abgelehnt. 1946 erschien mit Portable Faulkner eine Zusammenstellung früher erschienener Werke. Erst 1948 wurde mit dem Roman Intruder in the Dust (Griff in den Staub) wieder ein neues Buch von ihm veröffentlicht. Dieses wurde zu einem Erfolg, und kurz nach seinem Erscheinen erfolgte die Verfilmung in Faulkners Heimatort Oxford. Die Arbeit des Filmteams trug sehr zu seiner Popularität in Oxford bei – zuvor war Faulkner wegen seiner Bücher von vielen Menschen in den Südstaaten abgelehnt worden. 1949 begann er eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Schriftstellerin Joan Williams, der er auch als Ratgeber diente und der zahlreiche Reflexionen Faulkners zu seinem Werk zu verdanken sind.

Nobelpreis

1949 war Faulkner Favorit auf den Nobelpreis für Literatur, eine Sperrminorität der Juroren stimmte aber gegen ihn, so dass der Preis vorerst nicht verliehen wurde. Im Folgejahr wurde Faulkner mit einstimmigem Votum der Nobelpreis rückwirkend für das Jahr 1949 zuerkannt. Faulkner brach zu einem Jagdausflug auf und schrieb eine Absage, da er die mit der Verleihung verbundene Öffentlichkeit scheute. Nur mühsam gelang es, ihn umzustimmen. Jill Faulkner begleitete ihn.

Der Preis wurde ihm im Dezember 1950 in Stockholm zusammen mit dem Preisträger des Jahres 1950, Bertrand Russell, überreicht. Der Preis wurde für Faulkners „machtvollen und unabhängigen künstlerischen Beitrag zur neuen Erzählliteratur Amerikas“ verliehen.[9] Bei der Preisverleihung sagte Faulkner unter anderem: „I decline to accept the end of man ... Man will not only endure, but prevail ...“ (dt.: „Ich lehne es ab, an das Ende der Menschheit zu glauben ... Die Menschheit wird nicht nur Bestand haben, sondern siegen ...“).[10] Der Preis gelte nicht ihm als Person, sondern seinem Werk.[11] Faulkner spendete einen Teil seines Preisgeldes einer Stiftung zur Unterstützung von Nachwuchsautoren, die bis heute den PEN/Faulkner Award for Fiction vergibt. Ein weiterer Teil wurde einer Bank in Oxford vermacht, um Stipendien für die Schulausbildung schwarzer Kinder auszuzahlen.

Nach dem Nobelpreis

In den Jahren nach der Nobelpreisverleihung wurde Faulkner mitteilsamer. Seine Werke zeigten eine deutlichere moralische Botschaft. Das als Drama verfasste Requiem for a Nun (Requiem für eine Nonne) ist die Fortsetzung von Freistatt und hat die Sittlichkeit des Menschen zum Thema. Das 1953 nach langer Zeit fertiggestellte A Fable (Eine Legende) handelt von französischen Soldaten im Ersten Weltkrieg. 1954 wurde das Buch veröffentlicht. 1957 und 1958 war Faulkner „Writer in Residence“ an der University of Virginia in Charlottesville, wo auch seine Tochter lebte. Seinen letzten Roman, The Reivers (Die Spitzbuben), schrieb er 1961 innerhalb weniger Wochen.

Am 17. Juni 1962 stürzte er bei einem Reitausflug. Am 5. Juli kam er in eine Klinik und starb dort am Folgetag an einem Herzinfarkt, der auf eine Thrombose als Folge des Reitunfalls zurückgeführt wurde. Er wurde auf dem Saint Peter Cemetery in Oxford beigesetzt.

Estelle Faulkner starb 1973. Jill Faulkner verkaufte daraufhin Rowan Oak, in dem ein Faulkner-Museum eingerichtet wurde. Sie heiratete und hieß fortan Jill Faulkner Summers, sie starb 2008.[12]

Stil und Inhalt

Faulkners Werke sind geprägt durch komplexe Konstruktionen, etwa wechselnde Erzählperspektiven und durch einen nicht-chronologischen Handlungsablauf. Er verwendet die Technik des Stream of Consciousness.[13] Die Sätze sind oft verschachtelt und zeigen eine sorgfältige, oft unkonventionelle Beachtung von Diktion und Sprachrhythmus. Diese teils modernen Stilmittel verbindet er mit einer emotional, oft auch ironisch oder tragikomisch gefärbten Darstellung der Geschichte des Südens der USA, exemplarisch am Beispiel eines Countys dargestellt, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. Zahlreiche seiner Romanfiguren tauchen in unterschiedlichen Werken auf, so dass seine Romane und Erzählungen, die im Yoknapatawpha County spielen, sowohl hinsichtlich der dargestellten Geschehnisse als auch der darin beschriebenen Figuren eine dichte Beschreibung dieses Landstrichs darstellen, die in der Weltliteratur einmalig ist.

Persönliches

Faulkner galt als schwieriger, wenig mitteilsamer Charakter. Zu seinen Interessen gehörte das Fliegen. Daneben unternahm er häufig Reit- und Jagdausflüge und arbeitete an seinem Haus. Sein Alkoholkonsum war hoch, und er musste sich zahlreichen Entziehungskuren unterziehen.[14] Jedoch trank er kaum während seiner Schaffensperioden. Neuerungen gegenüber war er skeptisch eingestellt. So schaffte er sich lange kein Radio an und zögerte auch den Kauf eines Autos hinaus. Politische Neuerungen wie den New Deal Franklin Delano Roosevelts lehnte er ebenfalls ab. Zugleich war er in einer der zentralen Fragen der Südstaaten, der Frage des Verhältnisses zwischen Weißen und Schwarzen, liberal eingestellt. Er beurteilte eine mögliche Integration der Schwarzen mit Skepsis, trat aber für eine vollständige Gleichberechtigung ein.[15] Nach dem Gewinn des Nobelpreises wurde er mitteilsamer und legte häufiger Rechenschaft über seine Tätigkeit ab.[16]

Wirkung im deutschsprachigen Raum

Faulkners Werke waren in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus nicht verboten. Bereits 1935 erschien die Übersetzung Licht im August im Rowohlt-Verlag, begeistert aufgenommen von Gottfried Benn. Vor dem Krieg erschienen Wendemarke (1936) und Absalom, Absalom! (1938). Größere Wirkung entfaltete Faulkner bei der deutschen Leserschaft jedoch erst in der Nachkriegszeit: seine Arbeit beeinflusste wesentlich das Schaffen Heinrich Bölls, Alfred Anderschs und Uwe Johnsons. Neben Ausgaben in der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz wurde sein Werk auch in der DDR verlegt.

Auszeichnungen

Werke

Romane mit englisch- und deutschsprachiger Erstausgabe

  • Soldiers’ Pay (1926), dt.: Soldatenlohn, Rowohlt (1958)
  • Mosquitoes (1927), dt.: Moskitos, Rowohlt (vor 1961)
  • Sartoris (1929), dt.: Sartoris, Rowohlt (1961)
  • The Sound and the Fury (1929), dt.: Schall und Wahn, Scherz & Goverts/Fretz & Wasmuth (1956)
  • As I Lay Dying (1930), dt.: Als ich im Sterben lag, Scherz & Goverts/Fretz & Wasmuth (1961)
  • Sanctuary (1931), dt.: Die Freistatt, Artemis (1951)
  • Light in August (1932), dt.: Licht im August, Rowohlt (1935)
  • Pylon (1935), dt.: Wendemarke, Rowohlt (1936)
  • Absalom, Absalom! (1936), dt.: Absalom, Absalom!, Rowohlt (1938)
  • The Wild Palms/The Old Man oder If I Forget Thee Jerusalem (1939), dt.: Wilde Palmen und Der Strom, Scherz & Goverts (1957)
  • The Hamlet (1940), dt.: Das Dorf, Goverts/Fretz & Wasmuth (1957) – 1. Teil der „Snopes-Trilogie“
  • Intruder in the Dust (1948), dt.: Griff in den Staub, Scherz & Goverts/Fretz & Wasmuth (1951)
  • Requiem for a Nun (1951), dt.: Requiem für eine Nonne, Scherz & Goverts (1956)
  • A Fable (1954), dt.: Eine Legende, Scherz & Goverts/Fretz & Wasmuth (1955)
  • The Town (1957), dt.: Die Stadt, Goverts/Fretz & Wasmuth (1958) – 2. Teil der „Snopes-Trilogie“
  • The Mansion (1960), dt.: Das Haus, Goverts/Fretz & Wasmuth (1960) – 3. Teil der „Snopes-Trilogie“
  • The Reivers (1962), dt.: Die Spitzbuben, Goverts/Fretz & Wasmuth (1963)
  • Flags in the Dust (1973)

Erzählbände

  • Sherwood Anderson and Other Famous Creoles (1926)
  • These 13 (1931)
  • The Unvanquished (1938), dt.: Die Unbesiegten, Scherz & Goverts/Fretz & Wasmuth (1954)
  • Go Down, Moses (1942), dt. teilweise: Das verworfene Erbe, Scherz & Goverts (1964)
  • Collected Stories (1950), dt.: Erzählungen in drei Bänden, Goverts (1962)

Gedichtbände

  • The Marble Faun (1924)
  • A Green Bough (1933), dt. in anderer Zusammenstellung: Ein grüner Zweig, Goverts/Fretz & Wasmuth (1957)

Weitere deutschsprachige Erstausgaben von Erzählbänden

  • Der Bär, Forum-Verlag (1955)/Insel (Leipzig 1969)
  • Sieg in den Bergen, Langen-Müller (1956)
  • Jagdglück, Arche (1956)
  • Scheckige Mustangs, Insel (Wiesbaden 1956)
  • Abendsonne, Piper (1956)
  • New Orleans, Goverts (1962)
  • Der Springer greift an, Goverts (1963)/Volk und Welt (1972)
  • Der große Wald, Fretz & Wasmuth (1964)
  • Dürrer September und acht andere Erzählungen, diogenes (1968)
  • Der Wunschbaum, Fretz & Wasmuth (1969)
  • Meistererzählungen, Goverts (1970)
  • Gesammelte Erzählungen, fünf Bände, diogenes (1972), auch als Brandstifter/Eine Rose für Emily/Rotes Laub/Sieg im Gebirge/Schwarze Musik, diogenes (1978)
  • Dürrer September, Volk und Welt (1980)
  • Vater Abraham, diogenes (1987)
  • Der Baum mit den bitteren Feigen, diogenes (1980)
  • Franky und Johnny, diogenes (1992)

Weitere Bücher

  • Briefe, diogenes (1980)

Verfilmungen eigener Werke

Drehbücher nach Romanen anderer Autoren

  • 1932: Fleisch (Flesh) – Regie: John Ford – ungenannte Mitarbeit von Faulkner am Drehbuch nach einer Vorlage von Edmund Goulding
  • 1938: Aufstand in Sidi Hakim (Gunga Din) – Regie: George Stevens – ungenannte Mitarbeit von Faulkner am Drehbuch nach einem Roman von Rudyard Kipling
  • 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) – Regie: John Ford – ungenannte Mitarbeit von Faulkner am Drehbuch nach einer Novelle von Walter D. Edmonds
  • 1943: Airforce – Regie: Howard Hawks – ungenannte Mitarbeit Faulkners am Drehbuch von Dudley Nichols
  • 1944: Haben und Nichthaben (To Have and Have Not) – Regie: Howard Hawks – Drehbuch von Faulkner nach dem Roman von Ernest Hemingway
  • 1945: Der Mann aus dem Süden (The Southerner) – Regie: Jean Renoir – ungenannte Mitarbeit von Faulkner am Drehbuch nach einem Roman von George Sessions Perry
  • 1946: Tote schlafen fest (The Big Sleep) - Regie: Howard Hawks – mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall - Drehbuch von Faulkner nach dem Roman von Raymond Chandler
  • 1947: Das tiefe Tal (The Deep Valley) – Regie: Jean Negulesco – ungenannte Mitarbeit von Faulkner am Drehbuch nach einer Vorlage von Dan Totheroh

Literatur

  • Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1981; 4. A. 2004, ISBN 3-499-50300-X
  • Stephen B. Oates: William Faulkner. Sein Leben, sein Werk. Diogenes, Zürich 1990; ebd. 1997, ISBN 3-257-22976-3
  • Joseph Blotner: Faulkner. A Biography. Zwei Bände. Random House, New York 1974; Jackson 2005, ISBN 1-57806-732-4
  • Carolyn Porter: William Faulkner. Lives and Legacies. Oxford University Press, Oxford 2007, ISBN 978-0-19-531049-8
  • Ute Müller: William Faulkner und die Deutsche Nachkriegsliteratur. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2970-4
  • Sally Wolff-King: Talking about William Faulkner. Interviews with Jimmy Faulkner and Others. LSU Press, Baton Rouge 1996, ISBN 0-8071-2030-8

Weblinks

 Commons: William Faulkner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Gero von Wilpert (Hg.): Lexikon der Weltliteratur. Bd. 1. dtv, München, 1997 ISBN 3-423-59050-5 S. 450.
  2. http://www.olemiss.edu/mwp/dir/faulkner_william/ Website der University of Mississippi] (englisch), abgerufen am 1. Februar 2011
  3. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 17
  4. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 32
  5. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 46
  6. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 50
  7. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 54
  8. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 101
  9. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 111
  10. Faulkner Nobelpreisrede
  11. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 113
  12. Nachruf auf Jill Faulkner Summers (englisch), abgerufen am 5. Februar 2011
  13. Unterrichtsmaterial zu The Sound and the Fury (englisch), abgerufen am 2. Februar 2011
  14. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 55
  15. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 108
  16. Peter Nicolaisen: William Faulkner. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-499-50300-X, S. 117

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