Willroth


Willroth
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Willroth
Willroth
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Willroth hervorgehoben
50.5680555555567.5288888888889368
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Flammersfeld
Höhe: 368 m ü. NN
Fläche: 1,97 km²
Einwohner:

860 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 437 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56594
Vorwahl: 02687
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 116
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 17
57632 Flammersfeld
Webpräsenz: www.willroth.de
Ortsbürgermeister: Richard Schmitt
Lage der Ortsgemeinde Willroth im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Friesenhagen Harbach (Landkreis Altenkirchen) Niederfischbach Mudersbach Brachbach Kirchen (Sieg) Herdorf Daaden Emmerzhausen Mauden Derschen Nisterberg Friedewald (Westerwald) Weitefeld Niederdreisbach Schutzbach Grünebach Alsdorf (Westerwald) Betzdorf Scheuerfeld Wallmenroth Willroth Krunkel Horhausen (Westerwald) Pleckhausen Güllesheim Obersteinebach Niedersteinebach Bürdenbach Eulenberg (Westerwald) Peterslahr Rott (Westerwald) Burglahr Oberlahr Eichen (Westerwald) Seifen (Westerwald) Seelbach (Westerwald) Flammersfeld Kescheid Reiferscheid Berzhausen Obernau (Westerwald) Walterschen Schürdt Orfgen Ziegenhain (Westerwald) Giershausen Katzwinkel (Sieg) Birken-Honigsessen Wissen (Stadt) Hövels Mittelhof Nauroth Elkenroth Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) Kausen Dickendorf Malberg (Westerwald) Steinebach/Sieg Fensdorf Gebhardshain Elben (Westerwald) Steineroth Molzhain Selbach (Sieg) Forst (bei Wissen, Sieg) Bitzen Etzbach Roth (Landkreis Altenkirchen) Bruchertseifen Fürthen Hamm (Sieg) Seelbach bei Hamm (Sieg) Breitscheidt Pracht Birkenbeul Niederirsen Kircheib Hirz-Maulsbach Fiersbach Mehren (Westerwald) Rettersen Ersfeld Hasselbach (Westerwald) Forstmehren Kraam Werkhausen Oberirsen Weyerbusch Hemmelzen Neitersen Birnbach Ölsen Schöneberg (Westerwald) Stürzelbach Fluterschen Oberwambach Berod bei Hachenburg Gieleroth Almersbach Altenkirchen (Westerwald) Michelbach (Westerwald) Ingelbach Sörth Mammelzen Eichelhardt Idelberg Isert Helmeroth Racksen Volkerzen Hilgenroth Obererbach (Westerwald) Bachenberg Busenhausen Heupelzen Wölmersen Kettenhausen Helmenzen Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Westerwaldkreis Landkreis NeuwiedKarte
Über dieses Bild
Fördergerüst der Grube Georg

Willroth ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) an der Grenze zum Landkreis Neuwied im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Flammersfeld an.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Willroth als Grenzort des Landkreises Altenkirchen zum Landkreis Neuwied liegt mit 300 bis 401 m über NN auf einer der Höhen des Westerwaldes.

Geschichte

Der Name Willroth leitet sich vermutlich durch Lautverschiebung aus einer Bezeichnung für eine Grenze oder einen Grenzort ab. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1338 in einer Urkunde, in der der Graf von Isenburg mit der Herrschaft Horhausen belehnt wird. Noch erhalten ist der Weiße Stein, an dessen Standort 1595 drei Landeshoheiten aufeinandertreffen: Isenburg als trierischer Lehnsnehmer, dem Willroth nach wie vor angehörte, Wied-Neuwied und Wied-Dierdorf. Im Jahr 1664 fällt Horhausen, damit auch Willroth, an Kurtrier zurück, der Ort wurde dem kurtrierischen Amt Herschbach zugeordnet. Nach der Auflösung des Kurfürstentums Trier kommt das Amt Herschbach 1803 zum Fürstentum Nassau-Weilburg, 1806 zum Herzogtum Nassau und 1815 zum Königreich Preußen, der Weiße Stein wird erneut Grenzstein, diesmal zwischen den 1816 neu geschaffenen Kreisen Altenkirchen und Neuwied im Regierungsbezirk Koblenz. Verwaltet wurde Willroth von der Bürgermeisterei Flammersfeld, die 1927 in Amt Flammersfeld umbenannt wurde. Seit 1968 ist Willroth eine verbandsangehörige Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Flammersfeld.

Willroth ist geprägt von seiner langen Bergbaugeschichte. Ein Zeuge davon ist das schon von weitem sichtbare Fördergerüst der ehemaligen Grube Georg. Mit der Schließung der Grube endete am 29. März 1965 der Erzbergbau im Westerwald.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

  • 1815 – 088
  • 1835 – 106
  • 1871 – 159
  • 1905 – 214
  • 1939 – 294
  • 1950 – 346
  • 1961 – 434
  • 1970 – 518
  • 1987 – 722
  • 2005 – 811

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Willroth besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen

In Anlehnung an das rheinland-pfälzische ist das Wappen dreigeteilt. In der eingebogenen Spitze eine silberne Rose auf rotem Feld. Vorne ein rotes Kreuz in silbernem Feld, hinten eine brennende schwarze Froschlampe auf silbernem Feld.

Sehenswürdigkeiten

Liste der Kulturdenkmäler in Willroth

Wirtschaft

Willroth verfügt über zahlreiche kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sowie über ein Gewerbegebiet, in dem sich auch größere Betriebe, die die Nähe zur A3 nutzen, angesiedelt haben.

Verkehr

Durch die Anbindung an die Bundesautobahn 3 Köln-Frankfurt, mit Zu- und Abfahrt Neuwied-Altenkichen (36), der Bundesstraße 256 und der Landesstraße 270 besitzt der Ort eine verkehrsgünstige Lage.

Nahe Willroth befindet sich eine Überleitstelle der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Das Sportfest des FC Willroth und das Dorffest werden abwechselnd im Zwei-Jahres-Rhythmus veranstaltet.
  • Jedes Jahr ist der weit über die Grenzen Willroths hinaus bekannte Karneval Treffpunkt für hunderte von Fastnachtsjecken.

Weblinks

 Commons: Willroth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Infothek
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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