Willstätter-Gymnasium

Willstätter-Gymnasium
Willstaetter-Gymnasium Nuernberg.jpg
Schulform Gymnasium
Gründung 1864
Ort Nürnberg
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 27′ 23,7″ N, 11° 4′ 58,9″ O49.45658888888911.083038888889Koordinaten: 49° 27′ 23,7″ N, 11° 4′ 58,9″ O
Leitung StD Dr. Heinz Steuer
Website www.willstaetter-gymnasium.de

Das Willstätter-Gymnasium ist ein Gymnasium in Nürnberg, das nach seinem ehemaligen Schüler Richard Willstätter, dem Nobelpreisträger für Chemie, benannt wurde.

Geschichte

Das Gymnasium wurde am 1. Oktober 1864 als eines der ersten sechs „Königlich Bayerischen Realgymnasien“ gegründet. 1867 wurde von den Schülern der Oberstufe die Schülerverbindung Rot-Weiss-Rote Absolvia gegründet. Das Abitur dieses Schultyps berechtigte zum Studium an einer technischen Hochschule und einiger Universitätsstudiengänge. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Dominanz der technischen Ausrichtung abgeschwächt und ab 1906 war die Schule ein Reform-Realgymnasium. Von 1938 bis 1945 hieß die Jungenschule „Deutsche Oberschule am Laufer Schlagturm“. Im Jahr 1965 wurde der heutige Name Willstätter-Gymnasium Nürnberg gewählt. Richard Willstätter war von 1884 bis 1890 Schüler des Realgymnasiums und Mitglied der Rot-Weiss-Roten Absolvia. Er bestand ein hervorragendes Abitur und wurde für das Maximilianeum vorgeschlagen. Weitere bekannte Schüler waren Emmy Noether, Hugo Distler und Günther Beckstein.

Die höchste Schüleranzahl erreichte das Gymnasium 1976 mit fast 1200 Schülern. Mädchen wurden offiziell erstmals im Jahr 1966 zugelassen, doch bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gab es erste Mädchen an der Schule.

Schulform

Das Willstätter-Gymnasium ist ein europäisch, neusprachlich und naturwissenschaftlich-technologisch ausgerichtetes Gymnasium. Das europäische Gymnasium beinhaltet die Klassen 10-11, welche nach der neunjährigen Form unterrichtet werden. Die anderen beiden Schulzweige werden in der achtjährigen Form angeboten, die Schüler werden in der 7. Klasse aufgerufen, ihre Ausbildungsrichtung, die ab der 8. Klasse gilt, zu wählen.

Bekannte Absolventen


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