Windenergie

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Windenergie

Bei der Windenergie handelt es sich um die kinetische Energie der bewegten Luftmassen der Atmosph√§re. Da sie nach menschlichem Ermessen unersch√∂pflich ist, z√§hlt sie zu den erneuerbaren Energien. Die Windenergie-Nutzung mittels Windm√ľhlen ‚Äď heute zur Stromerzeugung mit Windkraftanlagen ‚Äď ist eine seit dem Altertum bekannte M√∂glichkeit, um Energie aus der Umwelt f√ľr technische Zwecke verf√ľgbar zu machen.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung der Windenergie

Verteilung der Windgeschwindigkeiten
Segelschiff

Die Sonnenenergie strahlt ungleichmäßig auf die Erdoberfläche (EO) ein:

  • je nach Winkel, in dem sie auf die EO scheint (die solare Einstrahlung in √Ąquatorn√§he gr√∂√üer als an den Polen)
  • je nachdem, ob die Luft klar, diesig oder wolkig ist (oder durch andere Faktoren wie Luftverschmutzung, hochgewirbelten Staub etc. weniger durchsichtig)
  • anders als vielfach angenommen erw√§rmt sich Luft nicht oder kaum, wenn sie von Sonnenstrahlen durchdrungen wird. Vielmehr erw√§rmen die Sonnenstrahlen die Gegenst√§nde bzw. Fl√§chen, auf die sie treffen; diese wiederum geben W√§rmestrahlung ab und erw√§rmen dadurch die Luftschicht √ľber ihnen.
  • Wasserfl√§chen erw√§rmen sich kaum (am ehesten erw√§rmt mooriges 'schwarzes' Wasser bzw. flache Gew√§sser)

Aus diesen und anderen Gr√ľnden erw√§rmen die Sonnenstrahlen die Wasser- und Landmassen bzw. die Atmosph√§re unterschiedlich. Eine Seite der Erde, die Nachtseite, ist der Sonne abgewandt. Die zwischen den beiden entstehenden Temperatur- und damit auch Druckunterschiede halten - neben anderen Faktoren - die Luftmassen in Bewegung; zum einen zwischen der √Ąquatorzone und den Polen, zum anderen zwischen der Tag- und der Nachtseite der Erde. Die Rotation der Erde tr√§gt ebenfalls zur Verwirbelung der Luftmassen bei, und die Schiefstellung der Rotationsachse der Erde zur Ebene, die die Erdbahn durch das Umkreisen der Sonne bildet, (ekliptikale Ebene) f√ľhrt zu jahreszeitlichen Luftstr√∂mungen.

Es entwickeln sich Hoch- und Tiefdruckgebiete. Da die Erde sich dreht, sind die vom Hoch- in ein Tiefdruckgebiet flie√üenden Luftmassen dem Einfluss der aus der Rotation resultierenden Corioliskraft ausgesetzt; sie str√∂men deshalb nicht geradlinig zum Ziel. Vielmehr bilden sich auf der Nord- und S√ľdhalbkugel Wirbel mit jeweils anderer Drehrichtung. Auf der Nordhalbkugel str√∂men die Luftmassen (aus dem Weltall gesehen) gegen den Uhrzeigersinn in ein Tiefdruckgebiet hinein und mit dem Uhrzeigersinn aus einem Hochdruckgebiet heraus. Auf der S√ľdhalbkugel sind die Orientierungen umgekehrt.

Zu diesen globalen St√∂rungen kommen lokale Einfl√ľsse hinzu, die Winde entstehen lassen bzw. verst√§rken oder abschw√§chen. Aufgrund der verschiedenen W√§rmekapazit√§ten von Wasser und Land erw√§rmt sich das Land tags√ľber schneller als das Wasser, und es weht tags√ľber durch die entstehenden Druckunterschiede ein Wind vom Wasser auf das Land ("Seewind"). Nachts k√ľhlen die Landmassen schneller ab als das Wasser, und der Effekt kehrt sich um. Zus√§tzlich kann der Wind √ľber dem Wasser nahezu ungebremst wehen, so dass es besonders in K√ľstengebieten zu regelm√§√üigen und starken Winden kommt. Auch durch Bergformationen und andere lokale Auspr√§gungen (beispielsweise St√§dte) kann es zu Windstr√∂mungen kommen. An Verengungen oder anderen die Str√∂mungsintensit√§t ver√§nderndern Gel√§nde- oder Bauformationen kann es mit str√∂mungsverst√§rkender Wirkung zu D√ľsen- oder Kap-Effekten kommen.

Die St√§rke des Windes h√§ngt in den unteren Luftschichten ganz wesentlich von den dort vorhandenen Landschaftselementen ab. Wasser, Wiese, Wald oder Bebauung werden als verschiedene Rauigkeiten abgebildet, die die Reibung der Luft an der Erdoberfl√§che beschreibt. Dies verringert die Windgeschwindigkeit, dies in Abh√§ngigkeit von der H√∂he √ľber dem Boden.

Winde und Windsysteme

Weltweit gibt es viele verschiedene Winde und Windsysteme, wie zum Beispiel den Passat, Monsun, Föhn, den Mistral, die Bora oder den Scirocco.

Bei einer Betrachtung der vertikalen Unterteilung der Atmosph√§re ist alleine deren untere Schicht, die Troposph√§re, f√ľr eine Nutzung der Windenergie von Interesse. Von besonderer Wichtigkeit ist die H√∂he, in welcher der √úbergang von der Prandtl-Schicht (bis 20 m bis 60 m) zur Ekman-Schicht verl√§uft. Diese zwei Schichten unterscheiden sich darin, wie sich die H√§ufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit ver√§ndert. In der Ekmanschicht ist der Einfluss der Rauigkeit praktisch nicht mehr vorhanden, so ist die Windgeschwindigkeit dort st√§rker, gleichm√§√üiger und weniger durch Turbulente Str√∂mungen gepr√§gt. Aus diesem Grund sind besonders im Binnenland Windenergieanlagen mit gro√üen H√∂hen besonders wirtschaftlich zu betreiben.

Auswirkungen des Windes auf die Umwelt

In besonderen Situationen nimmt die Windgeschwindigkeit so zu, dass es zu St√ľrmen oder Orkanen kommt, die zu gro√üen Zerst√∂rungen an der Natur und an menschengeschaffenen Bauwerken f√ľhren k√∂nnen. Oft sind auch direkt oder indirekt Menschen betroffen. Diese Naturkatastrophen treten in bestimmten Gebieten der Erde jahreszeitlich bedingt und, in Kombination mit anderen Wetterfaktoren, regelm√§√üig auf, kommen aber in Einzelf√§llen auch an anderen Orten vor. Besonders zerst√∂rerisch sind aufgrund der Rotation in ihrem Kern Tornados bzw. Wirbelst√ľrme, je nach Gegend Taifun, Hurrikan oder Zyklon genannt.

Angebot an Windenergie

Windenergie ist kinetische Energie der Luftteilchen, welche sich mit der Geschwindigkeit v bewegen. Eine Querschnittsfläche A senkrecht zur Windrichtung wird dabei in der Zeit t von folgender Masse m durchströmt:

m = \rho\,V = \rho\,A\,v\,t\, .

Die kinetische Energie dieser Masse beträgt

E_{kin} = \frac{m}{2}v^2 = \frac{\rho}{2}\,A\,v^3 t\, ,

nimmt also mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit zu, welche daher der wichtigste Faktor bei der technischen Nutzung der Windenergie ist.

Die Häufigkeitsverteilung der erzeugten Windleistung kann mit der Log-Normalverteilung gut angenähert werden. Dieselbe Verteilungsart beschreibt auch die Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit. (Hinweis: Auch die erzeugte Leistung aus der Photovoltaik lässt sich mit der Log-Normalverteilung beschreiben.)

Die starke Wetterabhängigkeit der Windkraft kann aus dem zweiten Diagramm abgeleitet werden.

Der 'Potenzialatlas Deutschland' (erstellt von der Agentur f√ľr Erneuerbare Energien) ermittelte, dass Windr√§der auf 0,75 % der Landfl√§che 20 % des deutschen Strombedarfs 2020 decken k√∂nnten.[1]

Nutzung der Windenergie

Anwendungen

Kite-Surfen

Hauptartikel zur Geschichte: Geschichte der Windenergienutzung

Die Windenergie wird seit Jahrtausenden vom Menschen f√ľr seine Zwecke genutzt. Es kam zum einen zur Nutzung des Windes zur Fortbewegung mit Segelschiffen (siehe auch: Segeln) oder Ballons, zum anderen wurde die Windenergie zur Verrichtung mechanischer Arbeit mit Hilfe von Windm√ľhlen und Wasserpumpen genutzt.

Nach der Entdeckung der Elektrizit√§t und der Erfindung des Generators lag auch der Gedanke der Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung nahe. Anf√§nglich wurden die Konzepte der Windm√ľhlen nur abgewandelt und statt der Umsetzung der kinetischen Energie des Windes in mechanische Energie wurde √ľber einen Generator elektrische Energie erzeugt. Mit der Weiterentwicklung der Str√∂mungsmechanik wurden auch die Aufbauten und Fl√ľgelformen spezialisierter. Seit den √Ėlkrisen in den 1970er Jahren wird weltweit verst√§rkt nach Alternativen zur Energieerzeugung geforscht und damit wurde auch die Entwicklung moderner Windkraftanlagen vorangetrieben.

Stromerzeugung

Allgemeines

Windenergieanlage am linken Niederrhein
Kleiner Windpark in der Schweiz
‚Üí Hauptartikel: Windkraftanlage und Windpark

Windenergieanlagen k√∂nnen in allen Klimazonen, auf See und in allen Landformen (K√ľste, Binnenland, Gebirge) zur Stromerzeugung eingesetzt werden. 2009 kommt eine Studie der renommierten Harvard-Universit√§t zu dem Schluss, dass die global erzielbare Windenergie bei weitem ausreicht, um den gesamten Weltenergiebedarf zu decken. So kann nach sehr konservativen Berechnungen bis zum 40-fachen des weltweiten gegenw√§rtigen Bedarfs an elektrischer Energie und bis zum 5-fachen des globalen Gesamtenergiebedarfs durch Windenergie gedeckt werden.[2] Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts f√ľr Biogeochemie kommt zu dem Ergebnis, dass zwischen 17 TW und 38 TW mechanische Energie dem Wind entnommen werden k√∂nnen, ohne dass es zu einer signifikanten Klimabeeinflussung kommt. Die angegebenen Werte entsprechen zwar mindestens dem 85-fachen der derzeit installierten Kapazit√§t von Windparks, liegen jedoch in der Gr√∂√üenordnung des Weltenergiebedarfs. Die Autoren weisen daher auf die fundamentalen Grenzen der Entnahme von Windenergie und auf m√∂gliche Einfl√ľsse auf das globale Klima hin.[3]

Aufgrund der Unstetigkeit des Windes kann die mit Windenergieanlagen gewonnene elektrische Energie nur im Verbund mit anderen Energiequellen oder in sehr kleinen Stromnetzen mit Speichern f√ľr eine kontinuierliche Energiebereitstellung genutzt werden. (Siehe auch Regelenergie) Durch Prognose der Einspeisung und Austausch in und zwischen den deutschen √úbertragungsnetzen (Regelzonen) wird die schwankende Stromerzeugung im Zusammenspiel mit anderen Kraftwerken, wie die normalen Verbrauchsschwankungen, ausgeglichen. Die Verkn√ľpfung der Regelzonen und die Gesamtreserve dauerverf√ľgbarer Energiequellen definieren daher zuk√ľnftig den Gesamtanteil der Windenergie an der Stromerzeugung. F√ľr Deutschland geht man laut einer Studie der DENA derzeit von 20 bis 25 % maximalem Anteil beim moderaten Ausbau der Netzinfrastruktur aus. Weitere M√∂glichkeiten, zuk√ľnftig die Windstrompenetration √ľber einen solchen Wert hinaus zu erh√∂hen, w√§ren:

In zahlreichen, zumeist dieselgest√ľtzten Inselnetzen mit Windstromeinspeisung (Australien, Antarktis, Falklands, Bonaire), werden neben dem Demand Side Management zudem Batterien und teilweise auch Schwungradspeicher zur kurz- und mittelfristigen Netzstabilisierung und -optimierung eingesetzt, wobei relativ schlechte Wirkungsgrade aus wirtschaftlichen Gr√ľnden (Reduktion des sehr teuren Dieselstromanteils) akzeptiert werden k√∂nnen. Speicherung von Windstrom durch Wasserstoffelektrolyse- und Verbrennung und Schwungradspeicher wird derzeit in einem Modellprojekt auf der norwegischen Insel Utsira erprobt.

Andererseits weht der Wind aufgrund der Sonneneinstrahlung tags√ľber meist st√§rker als nachts und passt sich somit auf nat√ľrliche Weise dem am Tag h√∂heren Energiebedarf an. In √§hnlicher Weise ist oft die Erzeugung im Winter gr√∂√üer als im Sommer, was ebenfalls g√ľnstig ist.

Die Höhe der vorzuhaltenden Reserveleistung (Regelenergie) hängt auch erheblich von der Vorhersagegenauigkeit des Windes, der Regelungsfähigkeit des Netzes sowie dem zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs ab. Eine deutliche Verminderung des Bedarfs an Regelenergie entsteht durch Kombination von Windenergieanlagen an verschiedenen Standorten, da sich die Schwankungen der dortigen Windgeschwindigkeiten teilweise gegenseitig ausmitteln. (Weitere Informationen im Artikel Windenergieanlage.)

√Ąltere drehzahlstarre Windenergieanlagen mit Asynchrongeneratoren, die in der Fr√ľhphase der Windenergienutzung zum Einsatz kam, haben zum Teil Eigenschaften, die bei einem starken Ausbau Probleme im Netzbetrieb bereiten k√∂nnen; dies betrifft vor allem den sog. Blindstrom. Dem kann durch Blindstromkompensation abgeholfen werden; moderne drehzahlvariable Anlagen mit elektronischem Stromumrichter k√∂nnen den Blindstromanteil ohnehin nach den Anforderungen des Netzes beliebig einstellen und auch Spannungsschwankungen entgegenwirken, so dass sie sogar zur Netzstabilisierung beitragen k√∂nnen.

Umweltsch√ľtzer argumentieren, Windenergie sei, wenn alle externen Kosten der Energieerzeugung (auch die Umweltsch√§den beispielsweise durch Schadstoffaussto√ü) einbezogen werden, neben der Wasserkraft eine der billigsten Energiequellen.[5] Da die Messung externer Kosten und Nutzen jedoch nicht eindeutig m√∂glich ist, kommen andere Studien zu anderen Ergebnissen.[6] Moderne Windenergieanlagen besitzen eine kurze energetische Amortisationszeit von nur wenigen Monaten.[7]

Die Wirtschaftlichkeit einer Windenergienutzung durch Windenergieanlagen hängt von den Parametern mittlere Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe, Stromverkaufspreis, Anlagen- und Infrastrukturkosten ab. In den meisten Staaten sind heute auch Standorte im Binnenland nutzbar.

Strompreis

Die Windenergie tr√§gt als erneuerbare Energie zum Merit-Order-Effekt bei und senkt zumindest kurzfristig durch die Verdr√§ngung konventioneller Kraftwerke die Strompreise. Der Merit-Order-Effekt ber√ľcksichtigt allerdings nicht die langfristigen Ver√§nderungen in der Zusammensetzung der Kraftwerke, so dass nachhaltige Auswirkungen in Bezug auf den Strompreis durch den besagten Effekt nicht zweifelsfrei gekl√§rt werden k√∂nnen.

Wird an windstarken Tagen viel aus Windenenergie erzeugter Strom eingespeist, sinkt der Gro√ühandelspreis an der Stromb√∂rse. Ist wenig Windenergie vorhanden, steigt der Preis an der Stromb√∂rse. Die Strompreissenkung durch Windenergie entsteht durch die gesetzliche Abnahmepflicht f√ľr produzierten Windstrom. Ist viel Strom aus Windenergie verf√ľgbar, wird der Einsatz teurer konventioneller Kraftwerke, insbesondere Gaskraftwerke, (‚ÄěGrenzkosten-Theorie‚Äú) vermindert, was zu einem Absinken der Preise an der Stromb√∂rse f√ľhrt.[8][9][10][11] Ein weiterer Grund liegt in der Strompreisexplosion. Im 2. Quartal 2008 kostet Strom an der Leipziger Stromb√∂rse im Mittel 8,495 ct/kWh. Der Einspeisetarif f√ľr Windkraft in √Ėsterreich liegt bei 7,8 ct/kWh.[12] 2011 betrug die Anfangsverg√ľtung f√ľr Windenergie in Deutschland (nach Erneuerbare-Energien-Gesetz#Zahlen zum EEG ) 9,2 ct/kWh.

Stromerzeugung nach Ländern

Installierte Leistung Windenergie weltweit nach Staat (2010)[13]
Platz Staat Leistung in MW
0‚Äď EU[14] 84.278
01 China 44.733
02 USA 40.180
03 Deutschland 27.214
04 Spanien 20.676
05 Indien 13.065
06 Italien 5.797
07 Frankreich 5.660
08 Großbritannien 5.204
09 Kanada 4.008
10 Dänemark 3.734
11 Portugal 3.702
12 Japan 2.304
13 Niederlande 2.237
14 Schweden 2.052
15 Australien 1.880
16 Irland 1.428
17 T√ľrkei 1.274
18 Griechenland 1.208
19 Polen 1.107
20 √Ėsterreich 1.011
Weltweit 196.630

International geh√∂ren die Volksrepublik China, vor den USA, Deutschland und Spanien zu den gr√∂√üten Erzeugern von Windstrom. √Ėsterreich lag Ende 2010 auf Platz 20, die Schweiz mit 42 MW installierter Leistung auf Platz 46. Die Staaten mit den h√∂chsten Anteilen der Windenergie am nationalen Stromverbrauch (bezogen auf ein durchschnittliches Windjahr) sind D√§nemark mit 24 %, Portugal mit 14,8 %, Spanien mit 14,4 %, Irland mit 10,1 % und Deutschland mit 9,4 %[14] Die Ende 2010 weltweit installierte Leistung von 197 GW hat ein Stromerzeugungspotenzial von 430 TWh/a, was 2,5 % des Weltstromverbrauchs und 25 % der installierten Leistung entspricht.[13]

In Deutschland, D√§nemark und Spanien gab es √ľber Jahre eine durch den politischen Willen getragene gleichm√§√üige Entwicklung der Windenergie. Dies hat zur Entwicklung eines neuen Industriezweiges in diesen drei Staaten gef√ľhrt.

2010 wurden weltweit 37.642 MW neu installiert, davon 18.928 MW in der Volksrepublik China, 5600 MW in den Vereinigten Staaten, 1527 in Spanien, 1551 MW in Deutschland und 1259 MW in Indien.[13]

Installierte Leistung Windenergie weltweit in 1000 MW[13]'
Deutschland
Entwicklung der Windenergie in Deutschland seit 1990 (blau: erzeugter Strom, rot: installierte Leistung
Windenergieleistung in EU/DE/ES (1990-2009) sowie Zubau 2009 in einzelnen Ländern (Quelle: BMU Erneuerbare Energie in Zahlen, Jun 2010)
Statistik Windenergie Deutschland, Europäische Union und weltweit (2000-2008) (Quelle: Global Wind Energy Council)
Windkraftanlagen in Deutschland (2007)

Beim weltweiten Ausbau der Windenergie nimmt die deutsche Windindustrie eine Spitzenstellung ein.[15] Deutschland ist einer der Hauptexportere von Windkraftanlagen. Im Jahr 2010 betrug der Exportanteil der Branche 66%.[16] Mit Enercon, Siemens, REpower, Nordex, der Bard Holding und Fuhrländer haben mehrere Windenergieanlagenhersteller ihren Sitz in Deutschland, weitere in der Windbranche tätige Unternehmen wie Vestas und General Electric betreiben Werke in Deutschland. Daneben existieren noch mehrere kleinere Hersteller von Windkraftanlagen sowie auf Windenergie spezialisierte Projektionierer und Betreiber.

Da das jährliche Windaufkommen schwankt, wird von der Windindustrie ein sogenannter potenzieller Jahresenergieertrag aus Windenergieanlagen angegeben. Diese Zahl lässt sich nicht ohne weiteres mit der gemessenen eingespeisten Energiemenge vergleichen. Auf dieser Basis werden vom Deutschen Windenergie-Institut DEWI auf ein durchschnittliches Windjahr bezogene Windenergieanteile nach Bundesländern berechnet:

Installierte Leistung und Anteil des potenziellen Jahresenergieeintrags aus Windenergieanlagen am Nettostromverbrauch in Deutschland nach Bundesländern (Stand: Ende 2010) [17]
Bundesland Anzahl WEA Leistung in MW Anteil am
Nettostromverbrauch
in %
Baden-W√ľrttemberg 368 467 0,9
Bayern 412 521 1,0
Berlin 1 2 0,0
Brandenburg 2952 4401 42,8
Bremen 67 121 4,1
Hamburg 61 51 0,6
Hessen 613 588 2,5
Mecklenburg-Vorpommern 1356 1549 45,4
Niedersachsen 5365 6664 25,1
Nordrhein-Westfalen 2820 2928 4,0
Rheinland-Pfalz 1086 1421 8,6
Saarland 80 111 2,4
Sachsen 821 943 8,5
Sachsen-Anhalt 2304 3509 52,1
Schleswig-Holstein 2675 3015 44,1
Th√ľringen 581 754 12,3
Nordsee 24 120 -
Ostsee 21 48 -
Deutschland gesamt 21.607 27.214 9,4

Durchschnittliche installierte Leistung pro Windrad: 1,26 MW

Das Bundesland Schleswig-Holstein plant ab 2020 den gesamten Stromverbrauch seiner Einwohner durch Windenergie zu decken.[18]

Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung
Einige statistische Angaben zur Windenergie in Deutschland f√ľr die Jahre 2001 bis 2010
  2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010[19]
Stromverbrauch gesamt (TWh) 580,5 581,7 588,0 600,6a) 610,0 615,8e) 616,2e) 617,5e) 582,5[20] 607,8
Windstromerzeugung (TWh)e) 10,5 15,8 18,9 25,5 27,2 30,5 39,5 40,4 38,6[21] 37,8
Anteil an der Gesamtstromerzeugung (%) 1,8 2,8 3,2 4,2a) 4,3 5,0e) 6,4e) 7,0e) 6,6 6,2
installierte Anlagenleistung am Jahresende (GW) 8,7 11,8 14,6d) 16,6d) 18,4 d) 20,6d) 22,2d) 23,9d) 25,77d) 27,2
Anlagenzahl am Jahresended) 11.438 13.759 15.387d) 16.543d) 17.574d) 18.685d) 19.460d) 20.301d) 21.164d) 21.585
durchschnittliche Nennleistung pro Anlage (kW) 763 864 949d) 1.005d) 1.049 d) 1.103d) 1.143d) 1.177d) 1.218d) 1.259
durchschnittliche Auslastung (Prozent der Nennleistung) 14,0 16,0 14,5 17,1 16,6 17,3 20,27 20,54 17,1
IWES Windindex (Windangebot in Prozent des langjährigen Mittelsf) 94 98 86 98 89 90 106 99 86[22] 74
Quellen: VDN/VdEW, DEWI, a):Schätzung AGEE-Stat, b):VDEW d):DEWI e):BMU, Seite 8 f) IWES Fraunhofer

Die in der Tabelle aufgef√ľhrte Auslastung ist geringer als in der Realit√§t. Sie ber√ľcksichtigt nicht, dass die in einem Jahr neu installierten Windkraftanlagen nicht ein volles Jahr zum gesamten Jahresgesamtenergieertrag beitragen konnten. Rund zwei Drittel der neuen Anlagen werden in der Regel w√§hrend der zweiten Jahresh√§lfte installiert. Damit geht die Nennleistung der Neuanlagen in die Jahresstatistik ein, ohne dass diese ein volles Jahr Energie erzeugen konnten.

Der Windindex im Jahr 2010 betrug in Deutschland lediglich 74 % des langj√§hrigen klimatologischen Mittelwertes. Deshalb wurden real 37,8 TWh Strom aus Windenergie produziert, was etwa 6,2 % des Bruttostromverbrauchs im Jahr 2010 entsprach, statt der 50,5 TWh, die f√ľr ein normales Windjahr zu erwarten gewesen w√§ren[23]. Damit ist Windenergie vor der Biomasse (2009: 5,2%, 26,0 TWh bei 4.520 MW installierter Leistung)[24] die bedeutendste erneuerbare Energiequelle in der Stromerzeugung.

Anteil der Windenergie am Primärenergieverbrauch

Zur Erf√ľllung des Kyoto-Protokolls ist der Anteil der regenerativen Energie am Gesamtenergieverbrauch eine wichtige Gr√∂√üe. Hier betr√§gt der Anteil der Windenergie am Prim√§renergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2007 1,0% nach der Wirkungsgradmethode, bzw. 2,6% nach der Substitutionsmethode. Im Jahr 2010 betrug der Anteil aufgrund der schlechten Windbedingungen (s.o.) 0,9% nach der Wirkungsgradmethode. Es wurden 131 PJ aus Windenergie bereitgestellt.[25] F√ľr weitere Daten siehe auch Erneuerbare Energien.

Bei der Anwendung der Wirkungsgradmethode wird einem Energietr√§ger, dem kein Heizwert zugeordnet werden kann (u. a. Windenergie, Wasserkraft, Solarenergie) direkt die erzeugte elektrische Energiemenge zugeordnet. Dieses Verfahren hat zur Folge, dass zum Beispiel der durch Kernenergie produzierten Strommenge eine 3,2-fach h√∂here Menge Prim√§renergie gegen√ľber steht, die in Form von W√§rme nicht genutzt wird. Bei Kohlekraftwerken (Wirkungsgrad ohne Kraft-W√§rme-Kopplung: ca. 30% bis maximal 46%) steht der erzeugten elektrischen Energie etwa die doppelte bis dreifache Prim√§renergiemenge gegen√ľber.

√Ėsterreich
Installierte Leistung in √Ėsterreich nach Bundesl√§ndern (Stand: Ende 2010)[26]
Bundesland Anzahl WEA Leistung
Burgenland 206 369,2 MW
Kärnten 1 0,5 MW
Niederösterreich 353 557,3 MW
Oberösterreich 23 26,4 MW
Salzburg - -
Steiermark 33 49,8 MW
Tirol - -
Vorarlberg - 0 MW
Wien 9 7,4 MW
√Ėsterreich gesamt 625 1010,6 MW

In √Ėsterreich waren Ende 2010 625 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1010,6 MW am Netz. Ihr Regelarbeitsverm√∂gen betr√§gt etwa 2,1 TWh/a, dies entspricht etwa 4 % der Stromerzeugung in √Ėsterreich oder dem Verbrauch von 550.000 Durchschnittshaushalten.

Die Schwerpunkte der √∂sterreichischen Windenergienutzung liegen in Nieder√∂sterreich und im Burgenland. In der Steiermark wurde 2002 in Oberzeiring √Ėsterreichs h√∂chster Windpark auf 1900 m Seeh√∂he errichtet. Er umfasst derzeit 13 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23 MW.

Vereinigte Staaten

2007 hat die Windkraftindustrie in den Vereinigten Staaten mehr als 5200 MW installiert. Dies ist ein Wachstum von 45 % gegen√ľber dem Vorjahr. Ende 2010 waren in den USA 40,2 GW installiert, wobei die j√§hrliche Zubaurate 2010 angesichts der Finanzkrise jedoch von 9,9 GW 2009 auf 5,6 GW nachlie√ü. F√ľr 2011 werden wieder rund 10 GW Zubau prognostiziert.[27] Damit waren die USA nach China mit einer installierten Leistung von 44,7 GW der zweitgr√∂√üte Markt f√ľr Windkraftanlagen.

Volksrepublik China

Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts wird die Windenergienutzung in der China massiv ausgebaut. Waren Ende 2006 erst 2,6 GW installiert, so verdoppelte sich die Kapazität bis 2009 jährlich, sodass Ende des Jahres 25,8 GW installiert waren. 2010 wurden 18,9 GW zugebaut, womit in diesem Jahr rund die Hälfte der weltweit zugebauten Leistung auf China entfiel.[28] Im ersten Halbjahr 2011 wurden ca. 8 GW installiert, womit die kumulierte Leistung der chinesischen Windkraftanlagen Ende Juni rund 52 GW betrug. Dies entspricht knapp einem Viertel der weltweit installierten Leistung von 215 GW.[29] Weiteres Wachstum wird erwartet. So ist ein Ausbau auf 200 GW bis zum Jahr 2020 vorgesehen.[30]

Schweiz
installierte Windenergieleistung der Schweiz

1996 entstand mit dem Windkraftwerk Mont Crosin im Jura der erste leistungsstarke Windpark in der Schweiz. Europas h√∂chstgelegener Windpark (G√ľtsch bei Andermatt) steht auf 2332 m.√ľ.M. und hat seit 2010 drei Anlagen mit total 2.4 MW Leistung. Europas h√∂chst gelegene Windenergieanlage steht auf 2465 m.√ľ.M. beim Gries-Stausee im Kanton Wallis. Es ist eine Enercon E-70 mit 2.3 MW Leistung.

2010 wurden in der Schweiz 36.6 GWh Windstrom erzeugt.[31] Mit Einf√ľhrung der kostendeckenden Einspeiseverg√ľtung (KEV) 2009 sind einige Erweiterungen und neue Windparks geplant und entstanden.

Politische und wirtschaftliche Aspekte heutiger Nutzung

Windparklandschaft in Mecklenburg

Vor allem in Deutschland, bedingt durch Art und Umfang der Förderung, ist die Energieerzeugung aus Windenergie ein stark umstrittenes und häufig auch ideologisch diskutiertes Thema.

Zukunftssicherheit

Umweltsch√ľtzer betonen, dass diese Energieform besonders zukunftssicher sei, da Wind, im Gegensatz zu fossilen Energietr√§gern wie Kohle oder Erd√∂l, eine erneuerbare Ressource ist und somit dauerhaft zur Verf√ľgung steht. Zudem sei die Nutzung der Windenergie besonders luft- und klimaschonend, da w√§hrend des Anlagenbetriebs im Gegensatz zu fossilen Energietr√§gern keine Gift- und Schadstoffe, wie Schwefeldioxid oder Stickoxide, und keine direkten Kohlendioxidemissionen, die zur Klimaerw√§rmung beitragen, entstehen. Ein weiteres Argument der Bef√ľrworter ist die weltweite Verf√ľgbarkeit von Wind. Von einer F√∂rderung der Windenergie versprechen sie sich mehr Gerechtigkeit, da auf diese Weise auch Staaten ohne Rohstoffvorkommen Autarkie in der Energieversorgung erreichen k√∂nnten. Zudem bestehen bei der Windenergie keine Risiken von gro√üen oder extrem gro√üen Umweltsch√§digungen wie bei der Kernenergie.

Förderung der Windenergienutzung

Bei modernen Windenergieanlagen handelt es sich um eine sehr junge Technologie. Die Verbesserungspotentiale werden erst durch die industrielle Forschung und Fertigung erschlossen. Die dadurch momentan noch entstehenden Zusatzkosten schlagen sich in den Anlagenpreisen nieder. Bezogen auf die erzielbaren Einnahmen durch den Verkauf des erzeugten Stroms ben√∂tigt eine Windenergieanlage deshalb relativ hohe Investitionen. Zwar sind die reinen Investitionskosten pro Kilowatt installierter Leistung bei Windenergieanlagen mit denen bei Kohlekraftwerken vergleichbar und liegen bei etwa 800 Euro (der 2008 begonnene Bau des 750-Megawatt-Kohlekraftwerks Trianel kostet 1,4 Milliarden Euro und damit 1867 Euro pro Kilowatt[32]), allerdings erzeugen Windkraftanlagen pro Jahr daraus wesentlich weniger Strom, so dass selbst unter der Beachtung der f√ľr das Kohlekraftwerk n√∂tigen Betriebskosten dieses den Strom preisg√ľnstiger anbieten kann. Um trotzdem die erw√ľnschten Investitionen in Windenergie zu erleichtern, werden diese in vielen Staaten unabh√§ngig von politischer Ausrichtung gef√∂rdert, beispielsweise durch Steuergutschriften (PTC in den USA), Quoten- oder Ausschreibungsmodelle (beispielsweise Gro√übritannien, Italien) oder Mindestpreissysteme (zum Beispiel Deutschland, Spanien, √Ėsterreich, Frankreich, Portugal, Griechenland). Das Mindestpreissystem verbreitet sich immer mehr, insbesondere weil es mehr installierte Leistung erzielt.

Ganz entscheidend f√ľr den Boom der Windenergie in der Bundesrepublik Deutschland war das Stromeinspeisungsgesetz von 1991, das die Stromnetzbetreiber und damit auch die Endverbraucher zur Abnahme des erzeugten Stroms verpflichtete. Diese F√∂rderung des Technologieeinstiegs in erneuerbare Energien wurde von der seit 1998 bestehenden Rot-Gr√ľnen Bundesregierung im Jahr 2000 im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit Einschr√§nkungen fortgeschrieben. Das Gesetz sichert den Betreibern von Windenergieanlagen feste Verg√ľtungen des eingespeisten Stroms (durchschnittlich knapp unter 9 Cent/kWh) zu, die derzeit also √ľber dem durchschnittlichen Stromb√∂rsenwert des Stroms an der Stromb√∂rse (bis zu 7 Cent/kWh) liegen. Die Verg√ľtung f√ľr den Windstrom sinkt um 2 %/Jahr (Degression) f√ľr sp√§ter aufgestellte WEA: Bsp. Wenn 2006 eine WEA aufgestellt wird, erh√§lt der Betreiber aktuell 20 Jahre lang eine gesetzlich gesicherte Verg√ľtung von 8,35 ct/kWh. Wird dasselbe Windrad erst im n√§chsten Jahr errichtet, erh√§lt er 20 Jahre lang lediglich 8,18 ct/kWh usw.

Im Jahr 2005 wurden 26,5 Mrd. kWh (2004: 25,5 Mrd. kWh,[33]) Windstrom in das deutsche Stromnetz eingespeist. Bei konservativer Gegenrechnung mit Grundlaststrom 2005 zu 4,6 ct/kWh[34], also einer Kostendifferenz von 4,4 zu 9 ct/kWh entstanden 2005 Mehrkosten (bei Nichtber√ľcksichtigung externer Kosten) von 1,166 Mrd. Euro bei einem Anteil von 4,3 % am Bruttostromverbrauch. Im Vergleich zu 2004 sanken damit die Mehrkosten um rund 500 Mio. Euro, da die Durchschnittsverg√ľtung des Windstroms sank und gleichzeitig der Preis f√ľr konventionellen Strom stark anzog.

Die Festpreisverg√ľtung im Rahmen des EEG hat zu einem starken Ausbau der Windenergienutzung in der Bundesrepublik Deutschland gef√ľhrt. Ende 2003 war rund die H√§lfte der gesamten europ√§ischen Windenergieleistung (28.700 MW) in Deutschland installiert, zehn Monate sp√§ter bereits zwei Drittel. Anfang April 2004 verabschiedete der Deutsche Bundestag eine Novellierung des EEG. Diese sieht f√ľr 2004 eine um 0,1 Cent/kWh reduzierte Verg√ľtung des Windstroms sowie eine Erh√∂hung der Degression der Einspeiseverg√ľtung von 1,5 % auf 2 % ohne Inflationsausgleich in den kommenden Jahren vor (1. H√§lfte 2004: 8,8 ct/kWh; 2. H√§lfte 2004 (nach der Novellierung): 8,7 ct/kWh; 2005: 8,53 ct/kWh; 2006: 8,35 ct/kWh; usw.). Real sinkt damit die Neuverg√ľtung zuk√ľnftig errichteter Windenergieanlagen um j√§hrlich 3,5 bis 4 % (bei 1,5 bis 2 % Inflation). Auf diese Weise soll der durchschnittliche Windstrompreis bis etwa 2015 den durch Kraftwerksneubauten und Brennstoffkosten steigenden Marktpreis f√ľr Strom erreichen und dann unterschreiten.

Der allgemeine Subventionsvorwurf gegen die Windenergie bezieht sich in der Regel auf die EEG-F√∂rderung. Dass es sich bei Transfers aus dem EEG um keine Beihilfen im Sinne des EG-Vertrages handelt, wurde vom Europ√§ischen Gerichtshof (EuGH) mit Entscheidung v. 13. M√§rz 2001 C-379/98 best√§tigt[35]. Auch der Subventionsbegriff laut ¬ß 12 des Stabilit√§ts- und Wachstumsgesetzes wird vom EEG nicht erf√ľllt. Jedoch sind die √∂konomischen Wirkungen des EEG und von Subventionen vergleichbar.

Subventionen, die den Betreibern von Windenergieanlagen aktuell gewährt werden, sind:

  • Auf Antrag Befreiung von der Stromsteuer f√ľr Bezugsstrom (insgesamt bundesweit weniger als 100.000 ‚ā¨ im Jahre 2004)
  • Kreditverbilligungen der KfW-Bankengruppe. G√ľnstige Kredite f√ľr Investitionen werden zum Beispiel auch mittelst√§ndischen Betrieben oder Privathaushalten f√ľr Geb√§udesanierungen gew√§hrt. Auch Betreiber von Windenergieanlagen k√∂nnen Mittel beantragen. Dies ist jedoch zeitaufw√§ndig und die R√ľckzahlung unflexibel in der Tilgung, weshalb oft darauf verzichtet wird. Der Zinsvorteil dieser Kredite ist mit den Zinsen am freien Kapitalmarkt gegenzurechnen und als Subvention zu bewerten. Bei einem Zinsvorteil von 0,5 bis 1 % ergibt sich f√ľr 2003 eine Subvention der Windenergie von sch√§tzungsweise 18,5 bis 37 Millionen Euro.

Investitionskostenzusch√ľsse von Bund und L√§ndern f√ľr die Errichtung von Windenergieanlagen werden seit Ende der Neunzigerjahre nicht mehr gew√§hrt. Steuerlich gibt es keine Sonderregelungen f√ľr den Betrieb von Windenergieanlagen, die von anderen beweglichen Wirtschaftsg√ľtern abweichen.

Bereitstellungssicherheit

Windenergie ist nur Teil eines Energiemix und bildet nur eine S√§ule der erneuerbaren Energien. Als ihr Hauptnachteil gilt die unregelm√§√üige, mit dem Wind schwankende Leistungsabgabe einer Anlage. Bei sehr starkem Wind kann in einigen wenigen Stunden eine Auslastung der Windanlagen in einem Windpark von bis zu 100 % der Nennleistung erreicht werden, die in ebensolcher Zeit wieder abf√§llt. Diese Schwankungen nivellieren sich jedoch zunehmend, sobald die Summe der eingespeisten Energie √ľber gr√∂√üere Gebiete gebildet wird, und die ausgleichende Wirkung anderer erneuerbaren Energien mit ihrem gegenl√§ufigen Angebotsverhalten einbezogen wird. Dennoch kann auch in einer ganzen Regelzone √ľber einige Tage hinweg die produzierte Windenergie sehr hoch werden und auch bei fast Null liegen. Mit der Novellierung des Gesetzes f√ľr den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) zum 1. Juli 2004 sind jedoch die Regelzonenbetreiber zum sofortigen horizontalen Ausgleich der Windenergieeinspeisung verpflichtet. Wird daher die Summenleistung von rund 18.000 Windenergieanlagen im deutschen Stromnetz betrachtet, so ergibt sich eine sehr langsame Summenganglinie. Die gro√üe Mittlung aus vielen Anlagen, r√§umlicher Verteilung und unterschiedlichem Anlagenverhalten f√ľhrt bereits in einzelnen Regelzonen dazu (Ausnahme sind extreme Wetterlagen), dass die Schwankung der Windstromeinspeisung mit Mittellastkraftwerken ausgeglichen werden kann. Teure Regelenergie (Prim√§r- und Sekund√§rregelung) wird in der Regel nicht ben√∂tigt. Dies belegen zum Beispiel Untersuchungen f√ľr das im Auftrag mehrerer Stadtwerke erstellte ‚ÄěRegelmarkt-Gutachten‚Äú (31. Oktober 2003, BET Aachen). F√ľr einen marktrelevanten Zusammenhang zwischen Windstromeinspeisung und Regelenergiemenge und -preis gibt es keine Belege.

Die durchschnittliche Kurve der Einspeiseleistung von Windenergieanlagen zeigt in Westeuropa im Durchschnitt tags√ľber h√∂here Werte als nachts und im Winter h√∂here als im Sommer, sie folgt somit √ľber den Tagesverlauf wie auch jahreszeitlich dem jeweils ben√∂tigten Strombedarf. Die tats√§chliche Schwankung der eingespeisten Energie muss durch ein sinnvolles Kraftwerksmanagement ausgeglichen werden. Auch die Umwandlung in Windgas ist denkbar, um so Windenergie √ľber Monate zu speichern. Meteorologische Prognosesysteme erm√∂glichen es zunehmend, die von Windparks in das Stromnetz eingespeiste Leistung im Bereich von Stunden bis zu Tagen im Voraus abzusch√§tzen (Windleistungsvorhersage). Bei einem Vorhersagezeitraum von 48 h bis 72 h betr√§gt die Genauigkeit 90 %, bei einer 6-Stunden-Vorhersage bereits mehr als 95 % und so werden zur Aufrechterhaltung eines st√∂rungsfreien Stromangebotes keine zus√§tzlichen teuren regelenergieliefernden Kraftwerke ben√∂tigt. Bei einem starken Ausbau der Windenergiegewinnung, wie es in der dena-Netzstudie untersucht wurde, wird der Bedarf an Regel- und Reservekapazit√§t (Mittellastkraftwerke) zwar steigen, kann aber laut Studie ohne Neubau von Kraftwerken, nur √ľber den bestehenden Kraftwerkspark, gedeckt werden. Allerdings f√ľhrt ein Zubau von Windenergieanlagen auch nicht automatisch zu einem Abbau der dann schlechter ausgelasteten, nach Bedarf steuerbaren, Kraftwerkskapazit√§ten.

Arbeitsmarkt-Effekte

Weltweit waren im Jahr 2010 ca. 670.000 Menschen in der Windenergie-Branche besch√§ftigt, knapp dreimal so viele wie noch 2005 (ca. 235.000).[13] In Deutschland bot die Branche 2009 95.600 Menschen Arbeit (nur Windenergie an Land). Die Arbeitspl√§tze entfallen dabei sowohl auf die Produktion als auch auf den Betrieb der Anlagen. Nicht nur die Produktionsstandorte profitieren, sondern auch die St√§dte und Gemeinden, in denen Dienstleister und Zulieferbetriebe angesiedelt sind. Eine Studie der Gesellschaft f√ľr Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zeigt, dass alle Bundesl√§nder - nicht nur der windreiche Norden - von den Besch√§ftigungseffekten profitieren. Im Jahr 2030 werden demnach √ľber 165.000 Menschen in der Onshore-Windenergie arbeiten.[36]

Gesellschaftliche Akzeptanz

(siehe auch: Erneuerbare Energien sowie Windkraftanlage)

Grunds√§tzlich bef√ľrwortet ein gro√üer Teil der Bev√∂lkerung die Windenergienutzung, wie eine Reihe repr√§sentativer Umfragen ergeben hat.[37][38][39] Dies ist auch dann der Fall, wenn konkrete Anlagen in der N√§he der befragten Personen aufgestellt werden sollen. Insbesondere liegt die Zustimmung zur Windenergienutzung in Regionen, wo bereits Windkraftanlagen vorhanden sind, h√∂her, als dort, wo die Bev√∂lkerung noch nicht mit der Windenergienutzung vertraut ist.[40][41] Trotz der allgemein breiten Zustimmung ist die Windenergienutzung jedoch nicht unumstritten, weshalb es immer wieder u.a. zur Gr√ľndung von B√ľrgerinitiativen gegen geplante Projekte kommt.

Siehe auch

Literatur

  • Albert Betz: Windenergie und ihre Ausnutzung durch Windm√ľhlen. √Ėkobuch, Kassel 1982 (unv. Reprint der Ausgabe Vandenhoeck & Ruprecht, G√∂ttingen 1926)
  • Horst Crome: Handbuch Windenergie-Technik. √Ėkobuch Verlag, ISBN 3-922964-78-8
  • R. Gasch, J. Twele: Windkraftanlagen. Grundlagen, Entwurf, Planung und Betrieb. 5. Auflage. Teubner, Wiesbaden 2007, ISBN 3-8351-0136-6
  • S. Geitmann: Erneuerbare Energien und alternative Kraftstoffe. 2. Auflage. Hydrogeit, Kremmen 2005, ISBN 3-937863-05-2
  • Siegfried Heier: Windkraftanlagen: Systemauslegung, Netzintegration und Regelung. 4. Auflage. Teubner, Stuttgart 2005, ISBN 3-519-36171-X
  • Jens-Peter Molly: Windenergie: Theorie, Anwendung, Messung. 2. vollst. √ľberarb. u. erw. Auflage. Verlag C.F. M√ľller, Karlsruhe 1990, ISBN 3-7880-7269-5.
  • D. Pohl, S. Reccia, D. v.d. Osten: CleanTech Studienreihe ‚Äď Band 2: Windenergie. 1.Auflage. Deutsches CleanTech Institut, Bonn 2009.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ dort Download des PDFs (34 Seiten)
  2. ‚ÜĎ Lu, X. et al.: Global potential for wind-generated electricity. In: PNAS. 106, Nr. 27, 2009, S. 10933-10938. PMID 19549865.
  3. ‚ÜĎ Miller, L. M. et al.: Estimating maximum global land surface wind power extractability and associated climatic consequences. In: Earth System Dynamics. 2, Nr. 1, 2011, S. 1-12. doi:10.5194/esd-2-1-2011.
  4. ‚ÜĎ Im M√§rz 2011 ging in der Morbacher Energielandschaft die erste Windgas-Anlage in Deutschland in Betrieb. (siehe: juwi und SolarFuel testen Verfahren zur Speicherung von Windstrom als Erdgas)
  5. ‚ÜĎ von ExternE ‚ÄďEin Forschungsprojekt der Europ√§ischen Kommission (engl.)
  6. ‚ÜĎ Wolfram Krewitt, Barbara Schlomann: Externe Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energietr√§gern. DLR und Fraunhofer-Gesellschaft, 2006.
  7. ‚ÜĎ Volker Quaschning: Energetische Amortisation und Erntefaktoren regenerativer Energien. TU Berlin, 1999.
  8. ‚ÜĎ pressetext.de: Windenergie: Milliarden-Entlastung f√ľr Stromkunden
  9. ‚ÜĎ wind-energie.de: Einfluss der Windenergie auf den Strompreise
  10. ‚ÜĎ tagesspiegel.de: Windkraft macht Strom billiger
  11. ‚ÜĎ iwr.de: Studie: d√§nische Windenergieanlagen dr√ľcken Strompreis
  12. ‚ÜĎ wirtschaftsblatt.at: Strompreisexplosion bl√§st Windkraft ins betriebswirtschaftliche Plus
  13. ‚ÜĎ a b c d e World Wind Energy Association (Hrsg.): ‚ÄěWorld Wind Energy Report 2010‚Äú Zugriff am 25. April 2011
  14. ‚ÜĎ a b European Wind Energy Association (Hrsg.): ‚ÄěWind in power - 2010 European Statistics‚Äú, February 2011. Zugriff am 25. April 2011
  15. ‚ÜĎ Weltmarkt: Deutsche Unternehmen liegen vorn, Bundesverband Windenergie e. V., Stand: 2008. Abgerufen am 21. Oktober 2010.
  16. ‚ÜĎ Deutsche Windindustrie ‚Äď M√§rkte erholen sich. DEWI. Abgerufen am 10. Oktober 2011.
  17. ‚ÜĎ J. P. Molly: Status der Windenergienutzung in Deutschland (Stand 31. Dezember 2010). DEWI GmbH (PDF)
  18. ‚ÜĎ depublizierter Link: NDR: Schleswig-Holstein will Energieverbrauch von 2020 an mit Wind decken
  19. ‚ÜĎ Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Deutschland 2010. Grafiken und Tabellen. Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU); Stand: Juli 2011.
  20. ‚ÜĎ http://www.ag-energiebilanzen.de/componenten/download.php?filedata=1268131438.pdf&filename=AGEB_Jahresbericht2009_20100309.pdf&mimetype=application/pdf AG Energiebilanzen
  21. ‚ÜĎ http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_EEG-Jahresabrechnungen/$file/2010-07-26_EEG-Jahresabrechnung-2009_Internet.pdf BDEW
  22. ‚ÜĎ Bundesverband Windenergie e.V. - STATISTIK CENTER. Zugriff am 27. Juli 2011
  23. ‚ÜĎ Bundesverband Windenergie e.V. - STATISTIK CENTER. Zugriff am 27. Juli 2011
  24. ‚ÜĎ Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (2010): Erneuerbare Energien in Zahlen ‚Äď nationale und internationale Entwicklung online (PDF; 4,1 MB)
  25. ‚ÜĎ BMWi-Energiestatistiken Abgerufen am 10. Oktober 2011.
  26. ‚ÜĎ IG Windkraft √Ėsterreich (PDF; 2,7 MB)
  27. ‚ÜĎ World Wind Energy Report 2010 Abgerufen am 17. September 2011
  28. ‚ÜĎ World Wind Energy Report 2010 Abgerufen am 17. September 2011
  29. ‚ÜĎ Weltweit 18,4 GW Windenergie-Ausbau im ersten Halbjahr. In: Windkraft Journal, 30. August 2011. Abgerufen am 17. September 2011.
  30. ‚ÜĎ China stabilisiert globalen Windmarkt. In: IWR.de, 4. Februar 2011. Abgerufen am 17. September 2011.
  31. ‚ÜĎ Bundesamt f√ľr Energie: Schweizerische Gesamtenergiestatistik 2010 Tabelle 31.
  32. ‚ÜĎ Kommunalversorger bauen eigenes Kohlekraftwerk
  33. ‚ÜĎ Bundesumweltministerium: Grafiken und Tabellen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland, Mai 2006 (PDF-Datei)
  34. ‚ÜĎ EEX Leipzig
  35. ‚ÜĎ EuGH-Entscheidung vom 13. M√§rz 2001
  36. ‚ÜĎ Windenergie bringt Besch√§ftigung - Studiendarstellung bei der Agentur f√ľr Erneuerbare Energie
  37. ‚ÜĎ emnid-Umfrage: Deutsche pro Erneuerbare Energien, Energienachricht des Verbraucherportals StromAuskunft.de Abgerufen am 17. September 2011.
  38. ‚ÜĎ Forsa-Umfrage: Gro√üe Zustimmung in allen Bundesl√§ndern zu erneuerbaren Energien, Pressemitteilung der Agentur f√ľr erneuerbare Energie Abgerufen am 17. September 2011.
  39. ‚ÜĎ L√§ndertrend Brandenburg August 2011. infratest dimap. Abgerufen am 17. September 2011.
  40. ‚ÜĎ Akzeptanz der Erneuerbaren Energien in der deutschen Bev√∂lkerung Abgerufen am 17. September 2011.
  41. ‚ÜĎ Bundesb√ľrger halten H√∂he der EEG-Umlage f√ľr angemessen in: EUWID Neue Energien. Abgerufen am 17. September 2011.
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