Wunderkammer

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Wunderkammer
Das Museum Wormianum des Ole Worm, 17. Jh.

Die Wunderkammern oder Kunstkammern der Sp√§trenaissance und des Barock gingen aus den fr√ľheren Rarit√§ten- oder Kuriosit√§tenkabinetten hervor und bezeichnen ein Sammlungskonzept aus der Fr√ľhphase der Museumsgeschichte, das Objekte in ihrer unterschiedlichen Herkunft und Bestimmung gemeinsam pr√§sentierte. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die Kunst- und Wunderkammern von den heute √ľblichen, spezialisierten Museen, besonders den Naturkundesammlungen mit ihrem wissenschaftlichen Anspruch abgel√∂st. Der Terminus technicus Kunst- und Wunderkammer, in der Zimmerischen Chronik (1564‚Äď66)[1] zuerst nachgewiesen, hat sich durch Julius von Schlossers Werk Die Kunst- und Wunderkammern der Sp√§trenaissance (Leipzig 1908) eingeb√ľrgert und ist auch im Englischen gebr√§uchlich. Neben den universellen Kunst- und Wunderkammern bestehen auch reine Kunstsammlungen oder reine Naturalienkabinette.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Seit dem 14. Jahrhundert entstanden in Europa repr√§sentative Sammlungen von F√ľrsten und verm√∂genden B√ľrgern, die nicht Naturalien von Artefakten oder Kunst von Handwerk trennten. Darin fanden sich so unterschiedliche Objekte wie Silber- und Goldschmiedearbeiten unter Verwendung von Korallen, Perlen und Bergkristallen, Tierpr√§parate, gro√üe Muscheln, Nautiluspokale, gefasste Strau√üeneier, Narwalz√§hne als H√∂rner des Einhorns, Elfenbeinschnitzereien, Literatur √ľber Alchimie, mathematisch-physikalischee oder chirurgische Instrumente, optische und Spiegeleffekte (-> sp√§tere Spiegel- und Lachkabinette), sogenannte Kunstuhren oder Spielautomaten, Astrolabien, Erd- und Himmelsgloben, seltene Gl√§ser, ostasiatisches Porzellan, Kleinigkeitsarbeiten wie etwa beschnitzte Kirschkerne oder Miniaturkunstdrechseleien.

Im Zentrum des Interesses stand eine Faszination f√ľr Rarit√§ten und Kuriosit√§ten, die teilweise aus mittelalterlicher Folklore, humanistischer Wiederbelebung der antiken Sagenwelt und technisch-wissenschaftlichen Neuerungen herr√ľhrte. Im Zusammenhang damit wird auch von einem Zeitalter des Staunens gesprochen. Eine parallele Entwicklung zeigte sich zugleich auch in den Kuriosaanthologien von Autoren wie Athanasius Kircher und Erasmus Finx.

Der f√ľr diese Sammlungen benutzte Begriff Kunst- und Wunderkammer bezieht sich sowohl auf das Wunderliche des Betrachteten als auch die Verwunderung des Betrachters, weniger auf das ‚ÄěWundersame‚Äú, d.h. das ‚Äě√úberirdische‚Äú. Der entscheidende Ansto√ü f√ľr die Sammlungen waren die Entdeckungsfahrten des 15.‚Äď17. Jahrhunderts, insbesondere die epochale Begegnung mit der radikalen Andersartigkeit Amerikas. Die (Welt-)Kugel wurde zur Chiffre f√ľr diese Sammlungen; der Sammler und Museologe Johann Daniel Major strebte nach der ‚ÄěErk√§ntn√ľ√ü des Apfel-runden Kreises der gantzen Welt‚Äú.

Sammlungscharakter

Hendrik van der Borcht d. √Ą.: Rarit√§tensammlung, 1. H√§lfte 16. Jh.

Die Sammlungen bezweckten, den universalen Zusammenhang aller Dinge darzustellen, mit dem Ziel, eine Weltanschauung zu vermitteln, in der Geschichte, Kunst, Natur und Wissenschaft zu einer Einheit verschmolzen. Im Gegensatz zur Scholastik des Hoch- und Spätmittelalters, die alle Wissensgebiete von einem abstrakten Standpunkt aus erfasst hatte, bedeutete die Wunderkammer Erkenntnis aus vielfältiger Betrachtung und damit die Abkehr von der auf Aristoteles sich berufenden spekulativen Methode. [2]

Ein wesentliches Element vieler Kunst- und Wunderkammern war es, die gesamte kosmisch-g√∂ttliche Ordnung der Welt und damit Anfang und Ende einer gottbestimmten Entwicklung zu zeigen. [3] Kunst- und Wunderkammern entstanden aber bald auch in Bereichen, in denen die Kirche nicht mehr Zentralinstanz war. In reformierten L√§ndern entstanden die ersten b√ľrgerlichen Kunst- und Wunderkammern gleichzeitig mit den f√ľrstlichen. St√§dte wie Kopenhagen, N√ľrnberg und Basel wurden zu Zentren des Sammelns und des Handels mit Kunstobjekten. Das 1651 im Collegium Romanum in Rom eingerichtete Museum Kircherianum war die vermutlich erste Kunst- und Wunderkammer, die gleichzeitig auch zu Lehrzwecken diente.

H√§ufig gaben Reisef√ľhrer des Barocks w√§hrend der Bl√ľtezeit der Wunderkammern auch Empfehlungen zu den Sammlungen einer Stadt. Die Sammler wendeten meist ein relativ flexibles Begriffssystem an (h√§ufig mit der Einteilung von Sammlungsobjekten in Naturalia, Artificalia, Antiquitates und Scientifica), und sie bewiesen sich ihre klassifikatorischen F√§higkeiten mit den von ihnen selbst verfassten und manchmal auch gedruckten Katalogen. Samuel Quiccheberg, der als Begr√ľnder der Museumskunde gilt, schuf ein System, das alle Sammlungsbereiche den sieben Wandelsternen des geozentrischen Weltbilds (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn) zuordnete. Die Vorstellung eines vollkommenen Museumskomplex beinhaltete zus√§tzlich Bibliothek, Druckerei, Apotheke, Laboratorium und Garten. Als eigentliche Verdichtung der √Ąsthetik der Kunst- und Wunderkammern gelten die Kunstschr√§nke, die zur Aufbewahrung von Sammlungsobjekten dienten, aber ihrerseits Sammlungsobjekt waren; versteckte Schubladen und symbolbeladene Verzierungen luden zum Sich-Wundern, also zur Suche und Deutung ein. In den ideellen Mikrokosmen der damaligen Literatur wie Thomas Morus' Utopia (1516) oder Francis Bacons Nova Atlantis (1626) kann man literarische Modelle von Wunderkammern erkennen.

Auflösung und Überdauern der Kunst- und Wunderkammern

H√§ufig findet sich das Bem√ľhen der Besitzer, den Fortbestand ihrer Sammlungen zu sichern, sei es durch eine testamentarische Verf√ľgung oder eine Stiftung; f√ľrstliche Sammlungen √ľberdauerten oft in der Form von Staatssch√§tzen (Gr√ľnes Gew√∂lbe in Dresden, Schloss Ambras in Innsbruck), die meisten Privatsammlungen gebildeter B√ľrger jedoch wurden im Lauf der Zeit zerstreut oder aufgel√∂st. So wurde das Basler Amerbachkabinett ab 1661/62 zum Grundstock der √Ėffentlichen Museumssammlungen der Stadt.

Unter zunehmenden Legitimationsdruck standen die Wunderkammern seit Beginn der Aufkl√§rung: sie waren keine treibende kulturelle Kraft mehr. Wissenschaftsgeschichtlich hatten die Wunderkammern Enormes geleistet, die Forschungsdisziplinen zu entwickeln und gegeneinander abzugrenzen. Den neuen Wertma√üst√§ben von Skeptizismus, Rationalit√§t und Spezialisierung konnten sie aber nicht mehr gen√ľgen und wurden folgerichtig von den nach Sparten getrennten Museen abgel√∂st. Bereits 1649 hatte Ren√© Descartes in seinem Buch Die Leidenschaften der Seele festgehalten, dass ein Zuviel an Verwunderung negativ sein k√∂nne, da es den Gebrauch des Verstandes verhindere oder pervertiere. Am Ende des 18. Jahrhunderts wirkten die Wunderkammern fast wie vorwissenschaftliche und abstruse Relikte einer vergangenen Epoche, die im schlimmsten Fall sogar als ‚Äěeine Menge unn√ľtzen Plunders‚Äú (Georg Christoph Lichtenberg) beschimpft wurden.

Heute sind Wunderkammern selbst Objekt musealer Betrachtung: Die Kunst- und Naturalienkammern der Franckesche Stiftungen in Halle (Saale) zeigen die rekonstruierten Originale einer solchen Wunderkammer; auch das Hamburger Museum f√ľr Kunst und Gewerbe zeigt eine Kunst- und Wunderkammer. Auf der Burg Trausnitz in Landshut kann man im restaurierten Damenstock seit September 2004 die Sammlungen von Albrecht V. und Wilhelm dem Frommen in der Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz als neues Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums sehen.

Rezeption

Im Ruf des unwissenschaftlichen Sammelsuriums standen die Wunderkammern noch bis weit in das 20. Jahrhundert, wozu wohl auch epigonale, nahe mit Zirkus und Freakshow verwandte Erscheinungen wie das American Museum des P. T. Barnum und das Odditorium von Robert Ripley nicht wenig beigetragen hatten. Nur in Einzelf√§llen wurden Verwandtschaften zwischen Kunst und Natur aufgezeigt (beispielsweise in Ernst Haeckels Kunstformen der Natur, 1899‚Äď1904). Zwar gaben bereits die heute als Standardwerke geltenden Arbeiten von David Murray (Museums, Glasgow 1904) und Schlosser einen ersten √úberblick, der aber immer noch stark vom Kuriosit√§ten-Charakter der Sammlungen ausging. Ihre Rehabilitierung verdanken sie einerseits den Untersuchungen der 1980er und 1990er Jahre zu den Konzeptionen der Wunderkammern und den komplexen Wertvorstellungen ihrer Besitzer, anderseits einem postmodernen Interesse an Affekten und wie sich diese auf Kunst und Wissenschaft auswirken (siehe beispielsweise Museum of Jurassic Technology). Der zunehmende Charakter musealer Ausstellungspraktiken als ‚ÄěSensation‚Äú bzw. ‚Äěsinnliches Erlebnis‚Äú zeigt ohnehin eine N√§he zur Motivation des Staunens und Wunderns, die den Wunderkammern eigen waren.

Erhaltene Kunst- und Wunderkammern (Liste unvollständig)

Ausstellung der Kunst- und Wunderkammer auf Burg Trausnitz

Deutschland:

  • Die Kunst- und Wunderkammer Herzog Albrecht V. (1528‚Äď1579) in M√ľnchen. Sie befand sich v. a. im 2. Stock des Marstallgeb√§udes und diente vor allem Repr√§sentationszwecken. In sehr frei rekonstruierter Form sind Teile dieser Sammlung heute auf Burg Trausnitz in Landshut zu sehen.
  • Die Kunst- und Naturalienkammer der Franckesche Stiftungen wurde 1698 mit Gr√ľndung der Stiftungen errichtet und befindet sich seit 1701 im Historischen Waisenhaus. Sie gilt als die √§lteste und bis heute weitgehend auch in der Inszenierung erhaltene Kunst- und Naturalienkammer des Barock.
  • Das Naturalienkabinett Waldenburg (Sachsen), gegr√ľndet 1840 von F√ľrst Otto Victor I. von Sch√∂nburg-Waldenburg (1785‚Äď1859), beinhaltet umfangreich die Best√§nde des Museum Linckianum (ca. 1670‚Äď1800) der Leipziger Apothekerfamilie Linck.
  • Das Naturalienkabinett des Naturkundemuseums Bamberg, begr√ľndet 1792. Die erg√§nzten Sammlungen befinden sich im 2010 aufw√§ndig restaurierten Saal von 1810.

√Ėsterreich:

  • Die Kunst- und Wunderkammer auf Schloss Ambras bei Innsbruck: Erzherzog Ferdinand II. (1529‚Äď1595) legte diese kostbare Sammlung an.
  • Die Kunst- und Wunderkammer in Salzburg von Erzbischof Guidobald von Thun und dessen Nachfolger Max Gandolf von Kuenburg angelegt. In rekonstruierter Form ist diese Sammlung heute im Dommuseum Salzburg zu sehen.
  • Die Kunst- und Wunderkammer der Familie Esterh√°zy auf Burg Forchtenstein (Burgenland). ¬ĽIch besitze einige Seltenheiten in meinem, wie man gew√∂hnlich sagt: Cabinetum oder Kunstcamer‚Ķ¬ę, so beschreibt Paul I. F√ľrst Esterh√°zy in seinem Testament (1685) die Schatzkammer auf Burg Forchtenstein.[4]

Italien:

  • Museo Palazzo Poggi (heute Palazzo dell‚ÄôUniversit√†) in Bologna

Holland:

  • Kuriosit√§tenkabinett im Tropenmuseum, Amsterdam, eine sehr freie Rekonstruktion einer barocken Inszenierung.

Zitat

Johann Georg Hinz: Kleinodien-Schrank, 1666

Jean de Labrune: Reboulet et Labrune. Voyage de Suisse ou Relation historique, contenue en douze lettres, écrites par les Sieurs Reboulet et Labrune à un de leurs amis en France. Den Haag 1686 (Übersetzung; Beschreibung der Wunderkammer des Basler Sammlers Remigius Faesch):

Gegen√ľber dem Zeughaus ist das Haus des Herrn Faesch, von dessen Kabinett man soviel h√∂rt. Wir sahen dieses Kabinett mehrere Male. Man br√§uchte einen ganzen Brief, wenn Sie es im Detail kennenlernen wollten; bitte ersparen Sie uns das. Wir werden nur eine Zusammenfassung davon geben. Also sprechen wir weder von den B√ľchern, noch von den Gem√§lden, den Medaillen, den Landkarten, den Stahlstichen, den tausend anderen Dingen dieser Art, mit denen zwei bis drei Zimmer gef√ľllt sind. Das w√ľrde zu weit f√ľhren. Sie werden sich mit einigen St√ľcken zufrieden geben m√ľssen, die wir ihnen vorsetzen.

Man sieht hier alle K√∂nige Frankreichs in Wachs, von Pharamond bis Ludwig XIV. Es gibt hier Metallspiegel mit √ľberw√§ltigenden Verzierungen, Tr√§nenfiolen, Mumien, Skelette und tausend V√∂gel, die man bisher noch nie gesehen hat und von denen man nicht einmal den Namen kennt. Stellen Sie sich einfach das vor, was man an Kuriosit√§ten in einem Kabinett haben kann: All das ist in dem von Herrn Faesch. Man hat sich die M√ľhe genommen, auch noch die kleinste M√ľnze zu sammeln, die im Ausland im Umlauf ist. Hier hat man uns einen der Goldecus sehen lassen, die Ludwig XII. pr√§gen lie√ü. [...] Man sieht hier alles bis zu K√§stchen, Trompeten und Messern aus China, Pfeile und B√∂gen der Tataren und tausend andere kleine staunenswerte Dinge, die aus den entferntesten L√§ndern stammen.

Wir bemerkten hier unter anderem ein kleines Holzst√ľck oder eine extrem d√ľnne Schale, auf der einige Buchstaben in der Schrift der Christen aus Kerala geschrieben sind ‚Äď sie w√ľrden ihre M√ľhe damit haben. Es gibt B√ľsten der gr√∂√üten Meister, antike Statuen, Steine mit Inschriften, jede Art von mathematischem Instrument, gedrechselte St√ľcke, die, wie man sieht, sch√∂nsten Muschelschalen, wertvolle Steine von allen Sorten, zahllose Alabasterarbeiten, mehrere dieser Pfefferv√∂gel, deren Schnabel gleich gro√ü ist wie der K√∂rper, einige dieser irischen Trauerenten, die aus einer ins Meer gefallenen Frucht wachsen, wenn man den Erz√§hlungen glaubt, und mehrere Paradiesv√∂gel: Aber wir haben bemerkt, dass sie F√ľ√üe haben und die Tierpr√§paratoren uns einen Streich spielen.

Literatur

  • Be√üler, Gabriele: Wunderkammern ‚Äď Weltmodelle von der Renaissance bis zur Kunst der Gegenwart. Reimer, Berlin 2009, ISBN 3-496-01402-4
  • E. Bergvelt und R. Kistemaker: De wereld binnen handbereik. Nederlandse kunst- en rariteitenverzamlingen, 1585‚Äď1735. 2 Bde., Amsterdam Historisch Museum, Amsterdam, 1992.
  • Horst Bredekamp: Antikensehnsucht und Maschinenglauben. Die Geschichte der Kunstkammer und die Zukunft der Kunstgeschichte. (= Wagenbachs Taschenbuch; Bd. 361). Wagenbach, Berlin 2000, ISBN 3-8031-2361-5
  • Horst Bredekamp: Theater der Natur und Kunst: Wunderkammern des Wissens; eine Ausstellung der Humboldt-Universit√§t zu Berlin; 10. Dezember 2000 bis 4. M√§rz 2001, Martin-Gropius-Bau, Berlin 2000
  • Lorraine Daston, Katharine Park: Wunder und die Ordnung der Natur 1150-1750, Frankfurt am Main 2002 ISBN 3-8218-1633-3
  • Andreas Grote (Hrsg.): Macrocosmos in Microcosmo. Die Welt in der Stube. Zur Geschichte des Sammelns 1450 bis 1800. Opladen 1994, ISBN 3-8100-1048-0
  • Remigius Faesch, Andr√© Salvisberg: Das Museum Faesch ‚Äď Eine Basler Kunst- und Rarit√§tensammlung aus dem 17. Jahrhundert. Basel 2005, ISBN 3-85616-229-1
  • Oliver Impey und Arthur MacGregor (Hrsg.): The Origins of Museums. Clarendon Press, Oxford, 1985.
  • Johann Daniel Major: Unvorgreiffliches Bedencken von Kunst- und Naturalien-Kammern ins gemein. Reuman, Kiel ca. 1674 (Digitalisat)
  • Klaus Minges: Das Sammlungswesen der fr√ľhen Neuzeit. Kriterien der Ordnung und Spezialisierung. (= Reihe Museen - Geschichte und Gegenwart; Bd. 3). Lit, M√ľnster 1998, ISBN 3-8258-3607-X
  • Thomas Jakob M√ľller-Bahlke: Die Wunderkammer. Die Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen zu Halle (Saale). 1998, ISBN 3-930195-39-9
  • Claudia R√ľtsche: Die Kunstkammer in der Z√ľrcher Wasserkirche: √∂ffentliche Sammelt√§tigkeit einer gelehrten B√ľrgerschaft im 17. und 18. Jahrhundert aus museumsgeschichtlicher Sicht. Bern 1997
  • Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH (Hg.): Wunderkammer des Abendlands. Museum und Sammlung im Spiegel der Zeit. Bonn 1995
  • Krzysztof Pomian: Der Ursprung des Museums. Vom Sammeln, (Wagenbachs Taschenbuch; Bd. 302), Berlin 1998 ISBN 3-8031-2302-X
  • Helmar Schramm u. a. (Hrsg.): Kunstkammer, Laboratorium, B√ľhne. Schaupl√§tze des Wissens im 17. Jahrhundert. Berlin und New York 2003, ISBN 3-11-017737-4
  • Steffen Siegel: Die 'gantz accurate' Kunstkammer. Visuelle Konstruktion und Normierung eines Repr√§sentationsraums in der Fr√ľhen Neuzeit. In: Horst Bredekamp, Pablo Schneider (Hg.): Visuelle Argumentationen. Die Mysterien der Repr√§sentation und die Berechenbarkeit der Welt, M√ľnchen (Wilhelm Fink Verlag) 2006, S. 157‚Äď182. ISBN 978-3-7705-4113-3

Weblinks

Anmerkungen

  1. ‚ÜĎ Graf Froben Christoph von Zimmern: Zimmerische Chronik (Manuskript, entstanden 1564‚Äď66
  2. ‚ÜĎ Galileo Galilei √§u√üerte sich: ‚ÄěIn den Naturwissenschaften, deren Folgerungen wahr und notwendig sind, k√∂nnen [...] 1000 Aristoteles nicht der Sache zum Trotz wahr machen, was falsch ist.‚Äú
  3. ‚ÜĎ Als Bibelpassage konnte dabei auf Psalm 24, 1-2 verwiesen werden: Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Denn er hat ihn √ľber den Meeren gegr√ľndet und √ľber den Wassern bereitet.
  4. ‚ÜĎ Die Esterh√°zy Schatzkammer. Die Kunst- und Wunderkammer der Familie Esterh√°zy

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