Währungsreserven

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Währungsreserven

W√§hrungsreserven sind die von einer Noten- oder Zentralbank auf der Aktivseite in ausl√§ndischer W√§hrung, Edelmetallen, Sonderziehungsrechten und Reservepositionen im Internationalen W√§hrungsfonds gehaltenen Mittel zu Devisenmarktinterventionen und zur Finanzierung von Au√üenhandelsdefiziten. W√§hrungsreserven werden in der Zahlungsbilanz (Unterkonto: Kapitalbilanz, Devisenbilanz) eines Landes oder einheitlichen W√§hrungsraumes erfasst. Sie liegen meist in Form von Einlagen auf kurze Sicht beziehungsweise auf liquiden Mitteln vor. Sie entstehen durch Leistungsbilanz√ľbersch√ľsse eines Staates oder Wirtschaftsraumes.[1] Prinzipiell handelt es sich um Nettow√§hrungsreserven, wenn die Auslandsverbindlichkeiten der eigenen W√§hrungsbeh√∂rde von den gesamten W√§hrungsreserven, also Bruttow√§hrungsreserven, subtrahiert wurden.[2]

Internationale Währungsreserven in Mrd. US-Dollar[3]

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung

Die Geschichte der Währungsreserven ist eng mit der Entwicklung der Geld- und Devisenmärkte und der verschiedenen Währungssysteme verbunden. Währungsreserven dienen der Gestaltung von Währungspolitik.

Historie

Das sp√§te 19. und fr√ľhe 20. Jahrhundert ist √ľberwiegend vom klassischen Goldstandard mit Goldumlaufsw√§hrung/Goldw√§hrung (Gold und Banknoten zirkulieren) und der damit verbundenen Goldparit√§t gekennzeichnet. In Deutschland etwa wurde 1875 die sogenannte ‚ÄěDritteldeckung‚Äú eingef√ľhrt, welche besagte, dass der Betrag der umlaufenden Banknoten zu einem Drittel durch Goldreserven gedeckt sein musste.[4] Zwischen dem Beginn des 1. Weltkrieges und der Zwischenkriegszeit bis Anfang der 20er Jahre, herrschten daraufhin kurzfristig freie flexible Wechselkurse in Form der Goldbarrenw√§hrung/Goldkernw√§hrung (nur Banknoten zirkulieren). Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg ist dagegen vom 1944 im amerikanischen Bretton Woods beschlossenen Abkommen √ľber die Gr√ľndung des Internationalen W√§hrungsfonds (IWF) und der Einf√ľhrung der Konvertierbarkeit aller W√§hrungen gepr√§gt.[5] Der US-Dollar avancierte zur internationalen Leitw√§hrung, die US-Notenbank verpflichtete sich daf√ľr, Dollar zu einem festgelegten Kurs in Gold zu tauschen. Diese Verpflichtung konnte Anfang der 1970er Jahre aufgrund des enormen Leistungsbilanzdefizits der USA nicht mehr eingehalten werden. Die USA gaben daraufhin den Wechselkurs des Dollars frei und setzen die Goldkonvertibilit√§t des Dollars au√üer Kraft. Das Fixkurssystem war endg√ľltig gescheitert. Gold als wichtigstes Reserveaktivum wurde durch die Sonderziehungsrechte abgel√∂st und verlor bis heute nach und nach an Bedeutung.[6]

Gegenwart

Im 21. Jahrhundert wird die Sicherheit des Geldes √ľberwiegend durch andere W√§hrungen und die Funktion des Internationalen W√§hrungsfonds sowie der Notenbanken in den einzelnen Mitgliedsl√§ndern garantiert.[7]

Die globalen W√§hrungsreserven betragen im Januar 2008 laut IWF rund 6,5 Billion US-Dollar. Rund zwei Drittel der Reserven halten asiatische Staaten. In den letzten Jahren sind die Weltw√§hrungsreserven stark angestiegen. Noch Anfang 2003 lagen diese bei ca. 2.300 Mrd. US-Dollar. Im Dezember 2007 erreichten die Weltw√§hrungsreserven einen Betrag von 6.561 Mrd. US-Dollar. Steigen die Weltw√§hrungsreserven wesentlich schneller als die Leistung der Weltwirtschaft, kann dieses ein Indikator f√ľr globale Inflation sein.

Anteil der Währungen an den Währungsreserven[8]

Traditionellerweise nimmt der US-Dollar als einstige Leitw√§hrung eine Schl√ľsselstellung ein. Inzwischen hat sich jedoch der Euro zunehmend als Alternative ‚Äěauf Augenh√∂he‚Äú[9] etabliert. Die Deutsche Bank[10] prognostiziert, dass der Euro-Anteil an den W√§hrungsreserven bis zum Jahr 2010 schrittweise auf 30 bis 40¬†Prozent ansteigt. Sie begr√ľndet dies mit den gro√üen Wechselkurs-Unsicherheiten, denen der US-Dollar ausgesetzt ist (unter anderem aufgrund des enormen Leistungsbilanzdefizits der USA). Die Bank vermutet, dass die Unsicherheit Stabilit√§t suchende Zentralbanken zu einer st√§rkeren Diversifikation ihrer Reserven veranlassen k√∂nnte. Dar√ľber hinaus ist in mehreren L√§ndern eine sukzessive √Ąnderung der W√§hrungspolitik (weg von einer reinen Dollarbindung, hin zu einer Bindung an einen W√§hrungskorb) zu beobachten. Ein dritter Grund ist im Anstieg der W√§hrungsreserven selbst zu sehen; Zentralbanken stehen unter politischem Druck, die Reserven zinsbringend anzulegen. Auch aus diesem Grund erscheint eine Diversifikationsstrategie lohnend.

Bestandteile

Devisen

Devisen werden im Zusammenhang mit der W√§hrungsreserve grundlegend in drei verschiedene Forderungen eines Landes oder einheitlichen Wirtschaftsraumes gegen√ľber Devisenausl√§ndern unterteilt: Bankeinlagen, Wertpapiere und Einlagen bei der Bank f√ľr Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Bei den Bankguthaben in ausl√§ndischer W√§hrung wird wiederum haupts√§chlich zwischen Tages- oder Termingeldern unterschieden. Die verbrieften Geldmarktanlagen au√üerhalb des eigenen W√§hrungsgebietes bestehen zumeist in Form von relativ sicheren Schuldverschreibungen ausl√§ndischer Staaten, aber zunehmend auch aus anderen verzinslichen Anlagen in Wirtschaftsr√§umen oder L√§ndern in Fremdw√§hrung, da hier eine h√∂here Rendite erzielt werden kann. Ebenfalls zu den Devisen z√§hlen effektive Best√§nde an fremden Banknoten und M√ľnzen, den so genannten Sorten.[11]

Goldreserven in Mio. Feinunzen[12]

Gold

Gold ist ein physisches Gut, welches in Form von Barren oder M√ľnzen gehalten wird und eindeutig durch Wiegen bewertet werden kann. In der Regel werden die Goldbest√§nde der einzelnen L√§nder von den Zentral- bzw. Notenbanken gehalten. Ver√§nderungen des Goldbestandes als W√§hrungsreserve k√∂nnen aus Preis- und Mengen√§nderungen resultieren. Der Anteil der internationalen Goldreserven an den gesamten W√§hrungsreserven ist in den letzten drei Jahrzehnten durch Verk√§ufe und eine geringere Bedeutung f√ľr die W√§hrungssicherung von 60% im Jahr 1980 auf 9% im Jahr 2005 zur√ľckgegangen.[13]

Internationale Währungsreserven in Mio. Sonderziehungsrechten[14]

Sonderziehungsrechte (SZR)

Diese k√ľnstliche W√§hrung, die nur als Buchgeld existiert, wurde 1969 vom IWF zus√§tzlich geschaffen, um der ‚ÄěAbschw√§chung des Reservewachstums und absoluten Verringerung der Goldreserven‚Äú[15] entgegenzuwirken und Liquidit√§t f√ľr den internationalen Handel zu gew√§hrleisten. Sie sind an einen W√§hrungskorb (heute: US-Dollar, Euro, Yen und Britisches Pfund) gebunden und k√∂nnen von den einzelnen Mitgliedern bei Zahlungsbilanzdefiziten in Abh√§ngigkeit von den jeweiligen Quoten (H√∂chstbetrag an Finanzmitteln, den der IWF zur Verf√ľgung stellt) in Anspruch genommen werden. Macht ein Mitgliedsland von seinem Sonderziehungsrecht Gebrauch, so kauft es vom IWF quasi fremde W√§hrungen auf ‚ÄěKredit‚Äú.[16]

Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds (Ziehrechte)

Es handelt sich um verzinsliche liquide Forderungen auf Guthabenbasis eines Mitgliedes gegen√ľber dem Internationalen W√§hrungsfonds, welche bei Nachfrage eingel√∂st werden. Der Zinssatz richtet sich nach dem gewichteten Zins f√ľr kurzfristige Finanzanlagen der Mitgliedsstaaten Frankreich, Deutschland, Japan, dem Vereinigten K√∂nigreich und den Vereinigten Staaten.[17]

Bedeutung und Anwendungsbeispiel

Vereinfachtes Beispiel zur St√ľtzung des Wechselkurses[18]:

Voraussetzungen[19]:

Wird bei Importg√ľtern mit unelastischer Nachfrage der Preis angehoben, entstehen Leistungsbilanzdefizite im Inland. Da die importierten G√ľter in Fremdw√§hrung bezahlt werden m√ľssen, entsteht ein Nachfrage√ľberhang nach den Devisen des Exportlandes. Dieser Nachfrage√ľberschuss f√ľhrt bei flexiblen Wechselkursen und ansonsten konstanten Bedingungen zu einer Abwertung der eigenen W√§hrung. Eben diese Abwertung der eigenen W√§hrung kann durch Kapitalbewegungen der W√§hrungsbeh√∂rden verhindert werden. Zum einen k√∂nnte das Ausland ‚Äď etwa durch ein h√∂heres Zinsniveau oder Anreize zu Direktinvestitionen im Inland ‚Äď dazu veranlasst werden, die durch die Preiserh√∂hung gestiegenen Einnahmen im Inland zu investieren (Wertpapiertransaktionen und Direktinvestitionen). Oder die W√§hrungsbeh√∂rden des Auslandes k√∂nnten ihren Anteil an den W√§hrungsreserven des Inlandes aufstocken (Devisenbilanz). In allen drei F√§llen w√ľrde die √úberschussnachfrage nach Devisen des Auslandes beseitigt.

Sonderrolle der exportstarken asiatischen Länder

Währungsreserven im Vergleich[20]

Exportstarke asiatische L√§nder verzeichneten seit etwa einem Jahrzehnt ein rasantes Anwachsen der W√§hrungsreserven. Besonders deutlich wird dies am Beispiel der Volksrepublik China. Dieses Land hat nach mehreren Jahren einer √§u√üerst erfolgreichen Handelsbilanz im Jahr 2006 sogar Japan in der Summe der W√§hrungsreserven √ľberholt und besitzt seit dem die h√∂chsten W√§hrungsreserven der Welt. Per 31. M√§rz 2008 beliefen sich diese auf 1.682 Mrd. US-Dollar.[21] Dies ist unter anderem darauf zur√ľckzuf√ľhren, dass China etwa 40% der produzierten Waren exportiert und eine au√üergew√∂hnlich hohe Sparquote von 35% hat.[22] Philip D. Wooldridge hat die Rolle Chinas in Bezug auf die weltweiten W√§hrungsreserven wie folgt definiert: ‚ÄěDie W√§hrungsreserven Chinas sind so umfangreich, dass schon geringe Ver√§nderungen ihrer Zusammensetzung bedeutende Auswirkungen auf Schlussfolgerungen bez√ľglich Trends in aggregierten Daten haben k√∂nnen.‚Äú[23] Japan verf√ľgt mit 1.015 Mrd. US-Dollar per 31. M√§rz 2008 √ľber die zweith√∂chsten Reserven der Welt und damit nicht minder bedeutend.[21] Asien verf√ľgt insgesamt (ohne Japan) √ľber etwa 2 Billionen US-Dollar und damit de facto √ľber ein Drittel der weltweiten W√§hrungsreserven.[21] Eine Ursache f√ľr das ‚ÄěHorten‚Äú von US-Dollar ist hierbei in der Asienkrise zu sehen.

Währungsreserven in Millionen US-Dollar

Nachfolgend werden die W√§hrungsreserven f√ľr ausgew√§hlte L√§nder der Erde zwischen den Jahresenden 2005, 2006 und 2007, bis Anfang 2008 (vorerst letzte umfangreiche Datenbasis im Thomson Financial Datastream) dargestellt.

Die Euroländer wurden getrennt erfasst, da die unterschiedlichen Mitgliedsstaaten eigene Währungsreserven unterhalten, die in der Bilanz der landeseigenen Zentralbank des jeweiligen Euro-Landes erfasst werden. Zum Beispiel ist die Deutsche Bundesbank sowohl die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland, als auch Mitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). Durch den vertraglich fixierten, einheitlichen Währungs- und Wirtschaftsraum der Europäischen Union unterwirft sich die Deutsche Bundesbank weitestgehend der Währungspolitik der EZB.

Markt[24] 30.12.2005 29.12.2006 31.12.2007 31.01.2008
Volksrepublik China 000000000818872.0000000000818.872 000000001066344.00000000001.066.344 000000001528249.00000000001.528.249 000000001589810.00000000001.589.810
Japan 000000000846897.0000000000846.897 000000000895320.0000000000895.320 000000000973365.0000000000973.365 000000000996044.0000000000996.044
Russland 000000000182240.0000000000182.240 000000000303732.0000000000303.732 000000000476391.0000000000476.391 000000000483225.0000000000483.225
Republik China (Taiwan) 000000000253290.0000000000253.290 000000000266148.0000000000266.148 000000000270310.0000000000270.310 000000000272820.0000000000272.820
Indien 000000000131192.0000000000131.192 000000000170071.0000000000170.071 000000000266936.0000000000266.936 000000000279721.0000000000279.721
Korea 000000000210390.0000000000210.390 000000000238956.0000000000238.956 000000000262224.0000000000262.224 000000000261870.0000000000261.870
Brasilien 000000000053799.000000000053.799 000000000085839.000000000085.839 000000000180334.0000000000180.334 000000000187507.0000000000187.507
Singapur 000000000115957.0000000000115.957 000000000136213.0000000000136.213 000000000162939.0000000000162.939 000000000167521.0000000000167.521
Hong Kong 000000000124278.0000000000124.278 000000000133204.0000000000133.204 000000000152702.0000000000152.702 000000000159906.0000000000159.906
Frankreich 000000000082410.000000000082.410 000000000108660.0000000000108.660 000000000138220.0000000000138.220 000000000145620.0000000000145.620
Deutschland 000000000101657.0000000000101.657 000000000111774.0000000000111.774 000000000135300.0000000000135.300 000000000146617.0000000000146.617
T√ľrkei 000000000068744.000000000068.744 000000000090821.000000000090.821 000000000108246.0000000000108.246 000000000106252.0000000000106.252
Malaysia 000000000070189.000000000070.189 000000000082353.000000000082.353 000000000101557.0000000000101.557 000000000111793.0000000000111.793
Italien 000000000065946.000000000065.946 000000000075867.000000000075.867 000000000093677.000000000093.677 000000000103011.0000000000103.011
Thailand 000000000052065.000000000052.065 000000000066984.000000000066.984 000000000087455.000000000087.455 000000000092769.000000000092.769
Mexiko 000000000068647.000000000068.647 000000000067583.000000000067.583 000000000078000.000000000078.000 000000000080020.000000000080.020
Schweiz 000000000057509.000000000057.509 000000000064444.000000000064.444 000000000075109.000000000075.109 000000000078970.000000000078.970
Vereinigte Staaten von Amerika 000000000065127.000000000065.127 000000000065895.000000000065.895 000000000070565.000000000070.565 000000000072017.000000000072.017
Polen 000000000042571.000000000042.571 000000000048484.000000000048.484 000000000065745.000000000065.745 000000000068564.000000000068.564
Norwegen 000000000046987.000000000046.987 000000000056844.000000000056.844 000000000060864.000000000060.864 000000000058930.000000000058.930
Großbritannien 000000000046246.000000000046.246 000000000051784.000000000051.784 000000000057939.000000000057.939 000000000059259.000000000059.259
Indonesien 000000000033140.000000000033.140 000000000041103.000000000041.103 000000000054976.000000000054.976 000000000053842.000000000053.842
Argentinien 000000000028125.000000000028.125 000000000032070.000000000032.070 000000000046191.000000000046.191 000000000047659.000000000047.659
Kanada 000000000028265.000000000028.265 000000000030130.000000000030.130 000000000041624.000000000041.624 000000000041917.000000000041.917
Rumänien 000000000021538.000000000021.538 000000000030243.000000000030.243 000000000039747.000000000039.747 000000000037831.000000000037.831
Tschechien 000000000029555.000000000029.555 000000000031454.000000000031.454 000000000034905.000000000034.905 000000000036060.000000000036.060
Philippinen 000000000018494.000000000018.494 000000000022966.000000000022.966 000000000033751.000000000033.751 000000000034809.000000000034.809
Dänemark 000000000033352.000000000033.352 000000000031062.000000000031.062 000000000033608.000000000033.608 000000000035651.000000000035.651
Venezuela 000000000029636.000000000029.636 000000000036672.000000000036.672 000000000033477.000000000033.477 000000000033057.000000000033.057
S√ľdafrika 000000000020571.000000000020.571 000000000025292.000000000025.292 000000000032823.000000000032.823 000000000033264.000000000033.264
Ukraine 000000000019390.000000000019.390 000000000022358.000000000022.358 000000000032479.000000000032.479 000000000031841.000000000031.841
√Ągypten 000000000021915.000000000021.915 000000000026073.000000000026.073 000000000031717.000000000031.717 000000000032225.000000000032.225
Schweden 000000000024551.000000000024.551 000000000027679.000000000027.679 000000000030692.000000000030.692 000000000030447.000000000030.447
Israel 000000000026448.000000000026.448 000000000027879.000000000027.879 000000000028137.000000000028.137 000000000028257.000000000028.257
Peru 000000000014097.000000000014.097 000000000017275.000000000017.275 000000000027689.000000000027.689 000000000030737.000000000030.737
Australien 000000000043248.000000000043.248 000000000054863.000000000054.863 000000000026799.000000000026.799 000000000031976.000000000031.976
Niederlande 000000000020461.000000000020.461 000000000023934.000000000023.934 000000000026705.000000000026.705 000000000027270.000000000027.270
Ungarn 000000000018544.000000000018.544 000000000021621.000000000021.621 000000000023955.000000000023.955 000000000024095.000000000024.095
Kolumbien 000000000014947.000000000014.947 000000000015435.000000000015.435 000000000020948.000000000020.948 000000000021368.000000000021.368
Spanien 000000000017223.000000000017.223 000000000019364.000000000019.364 000000000018927.000000000018.927 000000000019913.000000000019.913
Slowakei 000000000017010.000000000017.010 000000000013363.000000000013.363 000000000018581.000000000018.581 000000000019223.000000000019.223
√Ėsterreich 000000000011890.000000000011.890 000000000012857.000000000012.857 000000000018094.000000000018.094 000000000018750.000000000018.750
Bulgarien 000000000008692.00000000008.692 000000000011770.000000000011.770 000000000017450.000000000017.450 000000000017295.000000000017.295
Kasachstan 000000000007069.00000000007.069 000000000019127.000000000019.127 000000000017392.000000000017.392 000000000019161.000000000019.161
Neuseeland 000000000008892.00000000008.892 000000000014042.000000000014.042 000000000017137.000000000017.137 000000000017755.000000000017.755
Chile 000000000016963.000000000016.963 000000000019428.000000000019.428 000000000016910.000000000016.910 000000000016882.000000000016.882
Belgien 000000000011993.000000000011.993 000000000013451.000000000013.451 000000000016392.000000000016.392 000000000016644.000000000016.644
Kroatien 000000000008774.00000000008.774 000000000011505.000000000011.505 000000000013607.000000000013.607 000000000013817.000000000013.817
Jordanien 000000000006593.00000000006.593 000000000008140.00000000008.140 000000000009096.00000000009.096 000000000009169.00000000009.169
Finnland 000000000011395.000000000011.395 000000000007506.00000000007.506 000000000008326.00000000008.326 000000000008565.00000000008.565
Litauen 000000000003815.00000000003.815 000000000005772.00000000005.772 000000000007721.00000000007.721 000000000007687.00000000007.687
Zypern 000000000004327.00000000004.327 000000000005871.00000000005.871 000000000006206.00000000006.206 000000000001128.00000000001.128
Lettland 000000000002360.00000000002.360 000000000004509.00000000004.509 000000000005758.00000000005.758 000000000005902.00000000005.902
Bangladesch 000000000002820.00000000002.820 000000000003900.00000000003.900 000000000005580.00000000005.580 kA
Uruguay 000000000003071.00000000003.071 000000000003074.00000000003.074 000000000004121.00000000004.121 000000000004430.00000000004.430
Malta 000000000002536.00000000002.536 000000000002915.00000000002.915 000000000003694.00000000003.694 kA
Griechenland 000000000002294.00000000002.294 000000000002860.00000000002.860 000000000003642.00000000003.642 000000000003373.00000000003.373
Ecuador 000000000002146.00000000002.146 000000000002023.00000000002.023 000000000003520.00000000003.520 000000000003511.00000000003.511
Estland 000000000002036.00000000002.036 000000000002893.00000000002.893 000000000003376.00000000003.376 000000000003905.00000000003.905
Sri Lanka 000000000002458.00000000002.458 000000000002532.00000000002.532 000000000003064.00000000003.064 000000000003190.00000000003.190
Island 000000000001064.00000000001.064 000000000002361.00000000002.361 000000000002595.00000000002.595 000000000002688.00000000002.688
Kenia 000000000001470.00000000001.470 000000000001780.00000000001.780 000000000002440.00000000002.440 000000000002060.00000000002.060
Mauritius 000000000001365.00000000001.365 000000000001300.00000000001.300 000000000001821.00000000001.821 000000000001867.00000000001.867
Irland 000000000000877.0000000000877 000000000000916.0000000000916 000000000000934.0000000000934 000000000000926.0000000000926
Slowenien 000000000006770.00000000006.770 000000000005304.00000000005.304 000000000000644.0000000000644 000000000000640.0000000000640
Luxemburg 000000000000279.0000000000279 000000000000265.0000000000265 000000000000204.0000000000204 000000000000293.0000000000293


Zum Vergleich: die Währungsreserven der Bundesrepublik Deutschland betrugen ohne Goldreserven im Sommer 1991 rund 58 Milliarden US-Dollar.

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Vergleich Blanchard, Olivier/Illing, Gerhard: Makro√∂konomie, 4. Auflage, M√ľnchen, 2006, S. 527 ff.
  2. ‚ÜĎ Vergleich Jarchow, Hans Joachim / R√ľhmann, Peter: Monet√§re Au√üenwirtschaft II ‚Äď Internationale Wirtschaftspolitik, 5. Auflage, G√∂ttingen, 2002, S. 117 ff.
  3. ‚ÜĎ Thomson Financial Datastream - International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 31.03.2008, eigene Darstellung
  4. ‚ÜĎ Vergleich Jarchow, Hans Joachim / R√ľhmann, Peter: Monet√§re Au√üenwirtschaft II ‚Äď Internationale Wirtschaftspolitik, 5. Auflage, G√∂ttingen, 2002, S. 17 ff.
  5. ‚ÜĎ Vergleich Bochud, Francois: Zahlungsbilanz und W√§hrungsreserven, 1. Auflage, T√ľbingen, 1970, S. 1 ff.
  6. ‚ÜĎ Vergleich Borchert, Manfred: Au√üenwirtschaftslehre, 7. Auflage, Wiesbaden, 2001, S. 423 ff.
  7. ‚ÜĎ Vergleich Eichengreen, Barry: Vom Goldstandard zum EURO ‚Äď Die Geschichte des internationalen W√§hrungssystems, 1. Auflage, Berlin, 1996, S. 21 ff.
  8. ‚ÜĎ In Anlehnung an International Monetary Fund, http://www.imf.org/external/pubs/ft/ar/2007/eng/index.htm, Annual Report, 2007, Appendix, S. 3 vom 28.03.2008, eigene Darstellung
  9. ‚ÜĎ Deutsche Bank AG: Dollar bleibt Nummer eins, Autor Norbert Walter, 17.01.2008, URL: http://www.dbresearch.de/servlet/reweb2.ReWEB?rwkey=u43304191, vom 05.04.2008
  10. ‚ÜĎ Deutsche Bank AG: Internationale Reservew√§hrung Euro im Aufwind, EU Monitor 46, 24. April 2007, URL: http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000209721.pdf, vom 08.04.2008
  11. ‚ÜĎ Vergleich Bank for International Settlements: Wooldridge, Philip D.: Ver√§nderte Zusammensetzung von W√§hrungsreserven - BIZ Quartalsbericht September 2006, URL: http://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt0609ger_e.pdf vom 29. M√§rz 2008, S. 35 ff.
  12. ‚ÜĎ Thomson Financial Datastream - International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 31. M√§rz 2008, eigene Darstellung
  13. ‚ÜĎ Vergleich Bank for International Settlements: Wooldridge, Philip D.: Ver√§nderte Zusammensetzung von W√§hrungsreserven - BIZ Quartalsbericht September 2006, URL: http://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt0609ger_e.pdf vom 29.03.2008, S.36
  14. ‚ÜĎ Thomson Financial Datastream - International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 03.04.2008, eigene Darstellung
  15. ‚ÜĎ Jarchow, Hans Joachim / R√ľhmann, Peter: Monet√§re Au√üenwirtschaft II ‚Äď Internationale Wirtschaftspolitik, 5. Auflage, G√∂ttingen, 2002, S. 140 ‚Äď 141
  16. ‚ÜĎ Vergleich Beike, Rolf/Schl√ľtz, Johannes: Finanznachrichten ‚Äď lesen, verstehen, nutzen; 3. Auflage, Stuttgart, 2001, S. 274 ff.
  17. ‚ÜĎ Vergleich International Monetary Fund: Die Kreditvergabe des IWF ‚Äď Informationsblatt, URL: http://www.imf.org/external/np/exr/facts/deu/howlendd.htm, 29.03.2008
  18. ‚ÜĎ Vergleich Jarchow, Hans Joachim / R√ľhmann, Peter: Monet√§re Au√üenwirtschaft II ‚Äď Internationale Wirtschaftspolitik, 5. Auflage, G√∂ttingen, 2002, S. 199 ff.
  19. ‚ÜĎ Vergleich Blanchard, Olivier/Illing, Gerhard: Makro√∂konomie, 4. Auflage, M√ľnchen, 2006, S. 526 ff.
  20. ‚ÜĎ Thomson Financial Datastream - International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 31.03.2008, eigene Darstellung
  21. ‚ÜĎ a b c Thomson Financial Datastream - International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 30.04.2008
  22. ‚ÜĎ Vergleich Rogers, Jim: Investieren in China ‚Äď So profitieren auch Sie vom gr√∂√üten Markt der Welt, 1. Auflage, M√ľnchen, 2008, S. 93
  23. ‚ÜĎ Vergleich Bank for International Settlements: Wooldridge, Philip D.: Ver√§nderte Zusammensetzung von W√§hrungsreserven - BIZ Quartalsbericht September 2006, URL: http://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt0609ger_e.pdf vom 29.03.2008, S. 40
  24. ‚ÜĎ Thomson Financial Datastream - International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 31.03.2008, eigene Darstellung

Literatur

  • Olivier Blanchard, Gerhard Illing: Makro√∂konomie, 4. Auflage, M√ľnchen, 2006, ISBN 3-8273-7209-7.
  • Francois Bochud: Zahlungsbilanz und W√§hrungsreserven, 1. Auflage, T√ľbingen, 1970, ISBN 3-16-330152-5.
  • Peter Bofinger: Grundz√ľge der Volkswirtschaftslehre. Eine Einf√ľhrung in die Wissenschaft von M√§rkten, 2. Auflage, M√ľnchen, 2006, ISBN 3-8273-7076-0.
  • Manfred Borchert: Au√üenwirtschaftslehre, 7. Auflage, Wiesbaden, 2001, ISBN 3-409-63907-1.
  • Barry Eichengreen: Vom Goldstandard zum EURO ‚Äď Die Geschichte des internationalen W√§hrungssystems, 1. Auflage, Berlin, 1996, ISBN 3-8031-3603-2.
  • Hans Joachim Jarchow, Peter R√ľhmann: Monet√§re Au√üenwirtschaft II ‚Äď Internationale Wirtschaftspolitik, 5. Auflage, G√∂ttingen, 2002, ISBN 3-5250-3174-2.
  • Paul Krugman, Maurice Obstfeld: Internationale Wirtschaft - Theorie und Politik der Au√üenwirtschaft, 7. Auflage, M√ľnchen, 2006, ISBN 3-8273-7199-6.

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