Xenobiotika


Xenobiotika
 

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Xenobiotika (griech.: dem Leben fremde Stoffe) sind chemische Stoffe, die dem biologischen Stoffkreislauf eines Organismus fremd sind.[1] Dazu gehören zum Beispiel synthetisch hergestellte Farbstoffe, Pestizide und chlorierte Lösungsmittel.

Xenobiotika sind teilweise biologisch nur schwer abbaubar und haben unter Umständen eine toxische Wirkung. Teilweise reichern sie sich in bestimmten Organismen oder Teilen von Organismen an.

In der Biochemie umfasst der Begriff Xenobiotika alle körperfremden Stoffe. Bei Verwendung des Begriffs ist darauf zu achten, welcher Organismus gemeint ist. Z. B. ist eine für den Menschen xenobiotische Substanz, wie z. B. ein Antibiotikum, nicht für den Pilz xenobiotisch, der sie bildet. Die englischsprachige Fachzeitschrift Xenobiotica[2] beschäftigt sich mit der Wirkung und dem Stoffwechsel körperfremder Substanzen (z. B. Medikamenten, Drogen, Umweltgifte oder Lebensmittelzusatzstoffe).

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. IUPAC. Compendium of Chemical Terminology, 2nd ed. (the "Gold Book"). Compiled by A. D. McNaught and A.Wilkinson. Blackwell Scientific Publications, Oxford (1997). XML on-line corrected version: http://goldbook.iupac.org (2006-) created by M. Nic, J. Jirat, B. Kosata; updates compiled by A. Jenkins. ISBN 0-9678550-9-8. doi:10.1351/goldbook.XT06755.
  2. Website von Xenobiotica

Weiterführende Literatur

  • H. Parvez and C. Reiss: Molecular Responses to Xenobiotics. Elsevier 2001, ISBN 0-345-42277-5
  • C. Ioannides: Enzyme Systems That Metabolise Drugs and Other Xenobiotics. John Wiley and Sons 2001, ISBN 0-471-89466-4
  • M. Richardson: Environmental Xenobiotics. Taylor & Francis Ltd 1996, ISBN 0-748-40399-X
  • C. Ioannides: Cytochromes P450: Metabolic and Toxicological Aspects. CRC Press Inc 1996, ISBN 0-849-39224-1
  • Y.C. Awasthi: Toxicology of Glutathionine S-transferses. CRC Press Inc 2006, ISBN 0-849-32983-3

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