Yusuf al-Qaradawi

Yusuf al-Qaradawi

Yusuf Abdallah al-Qaradawi (auch: Jussef al-Karadawi, Kardawi, Karadawy, Quaradawi, Qaradawy, arabisch ‏يوسف عبد الله القرضاوي‎, DMG Yūsuf ʿAbd Allāh al-Qaraḍāwī; * 9. Dezember 1926 in Saft Turab, Ägypten) ist ein in Qatar lebender islamischer Rechtsgelehrter und Publizist ägyptischer Herkunft. Seine religiöse Ausbildung erhielt er an der Azhar-Universität in Kairo. Seine religiösen Kommentare erhalten durch Sendungen im arabischen Fernsehsender Al Jazeera eine große Reichweite und Resonanz in der arabisch-islamischen Welt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Qaradawi wurde 1926 im ägyptischen Dorf Saft Turab in Unterägypten geboren. Aus bescheidenen bäuerlichen Verhältnissen stammend wuchs Al-Qaradawi nach dem Tod seines Vaters bei seinem Onkel in einer sehr religiösen Umgebung auf. Qaradawi besuchte schon mit 4 Jahren die Koranschule und mit 6 Jahren zusätzlich die staatliche Schule. Im Alter von 10 Jahren soll er den Koran auswendig gelernt haben, was ihm seines Alters wegen großen Respekt in der gläubigen dörflichen Gemeinschaft verschaffte.

Nach der Pflichtschule besuchte Qaradawi das Religiöse Institut in Tanta, wo er sich neun Jahre lang weiterbildete. Danach besuchte er das Theologische Seminar der Azhar-Universität in Kairo, wo er als bester seines Jahrganges abschloss.

Schon in Tanta engagierte sich Qaradawi politisch. Er war stark geprägt durch die Schriften und Reden von Hassan al-Banna, von dem er sagt, dass er den bedeutendsten Einfluss auf sein geistiges und spirituelles Leben gehabt habe. Qaradawi beteiligte sich aktiv in der Hochschulpolitik, was ihn im Jahre 1949 – noch während der Monarchie König Faruqs – in Haft brachte. In den folgenden Jahren wurde Qaradawi drei weitere Male aufgrund seiner Mitgliedschaft in der Muslimbruderschaft und seiner Veröffentlichungen, unter anderem eines Dramas über einen historischen Gelehrten und einen Tyrannen, inhaftiert. 1958 heiratete al-Qaradawi. 1960 schrieb Qaradawi sein wichtigstes Werk, al-halal wal-haram fi l-islam („Erlaubtes und Verbotenes im Islam“), das seither in 30 Auflagen publiziert und in viele europäische Sprachen übersetzt wurde.

1961 ging Qaradawi nach Katar, wo er sich niederließ und später auch die Staatsbürgerschaft annahm. Er beteiligte sich mit den Wahhabiten, den so genannten Salafi, seit 1962 am Aufbau der Universität von Katar. Von 1960 bis 1973 arbeitete er an einer Dissertation über „Die Armenabgabe (Zakat) und ihr Einfluss auf die Lösung sozialer Probleme“. Er hatte 1969 bereits zwei Bände über das Recht der Zakat geschrieben, in denen er die kontroverse Ansicht vertritt, dass die Armenabgabe in nicht-muslimischen Ländern für den Bau von Moscheen, Schulen und Krankenhäusern verwendet werden dürfe.[1] 1977 gründete Qaradawi das Zentrum für Sira- und Sunna-Forschung und die Scharia-Fakultät in Katar, deren Dekan er wurde.[2]

Öffentliches Wirken

Qaradawi ist ein Schriftsteller, dessen zahlreiche Schriften, etwa 50 Bücher, auf breites Interesse stoßen. Im Internet ist er an dem einflussreichen Internetportal IslamOnline.net inhaltlich und finanziell beteiligt. In den letzten Jahren hat seine Medienpräsenz, vor allem seit 1996 durch seine Sendung im Fernsehsender Al-Jazeera „Die Scharia und das Leben“ (Al-Sharia wal-hayat), stark zugenommen.

Qaradawi ist 1997 Mitgründer und seitdem Vorsitzender des Europäischen Rates für Fatwa und Forschung (ECFR),[3] der sich um die Anwendung islamischer Normen auf europäische Verhältnisse bemüht – unter weitgehender Wahrung der Priorität des islamisch-schariatischen Rechts über die säkulare Gesetzgebung.[4]

Er gründete 2004 in London die Internationale Union muslimischer Gelehrter[5] und nimmt Funktionen in zahlreichen internationalen islamischen Organisationen ein. Mit diesen äußert er sich immer wieder politisch, beispielsweise indem er im Karikaturenstreit zu einem muslimischen „Tag des Zorns“ und zum Boykott dänischer Importe aufrief.[6] Nach dem Tod des Führers der Muslimbruderschaft Mamoun al-Hudaibi soll die Position im Januar 2004 Qaradawi angeboten worden sein, der jedoch ablehnte.[7]

Qaradawi besuchte in mehreren Deutschlandaufenthalten die islamistische Organisation Milli Görüş. In den USA hat er seit 1999 Einreiseverbot.[8] Sein Buch Erlaubtes und Verbotenes im Islam, in dem er u. a. die körperliche Züchtigung von Ehefrauen bei notorischem Ungehorsam und die Todesstrafe bei „Unzucht“, Homosexualität und „Abfall vom Glauben“ rechtfertigt, wird bis heute in Deutschland teilweise über Moscheevereine und islamische Buchhandlungen vertrieben.[9]

Qaradawi ist u.a. in Deutschland für viele – besonders junge – orthodoxe Muslime und ihre Organisationen eine Leitfigur: „So wird häufig auf seine Positionen und sein Buch Erlaubtes und Verbotenes im Islam verwiesen, wenn es darum geht, wie der Islam in nicht-muslimischen Gesellschaften verstanden und praktiziert werden kann“.[10]

Am 29. Januar 2011 rief er in einer von al-Jazeera ausgestrahlten Fernsehansprache den ägyptischen Staatspräsident Husni Mubarak auf, das Land zu verlassen.[11]

Am 18. Februar 2011 trat al-Qaradawi erstmals nach dreißig Jahren unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Kairo vor die Öffentlichkeit. Er leitete das Freitagsgebet und richtete die Freitagspredigt auf dem Taḥrīr-Platz an rund eine Million Zuhörer, die anschließend den Rücktritt aller Mitglieder der gestürzten Regierung mit folgendem Spruch forderten: „Ḥusnī ḫaraǧ mini l-qaṣr / leh aʿwānu(h) bi-yaḥkumū Maṣr“ (Ḥusnī verließ den Präsidenten)palast / warum herrschen seine Mitläufer über Ägypten.[12]

Angesichts der Gewaltakte der libyschen Regierung gegen die Demonstranten im Aufstand in Libyen 2011 durch Einsatz der Streitkräfte und der Luftwaffe erließ al-Qaradawi im Fernsehsender Al Jazeera am 21. Februar 2011 offiziell eine Fatwa, in der er Offiziere und Soldaten zur Ermordung von Muammar al-Gaddafi aufrief. Er begründete seine Fatwa sowohl mit dem Koran als auch mit einem auf den Propheten Mohammed zurückgeführten Hadith:

  • Und wenn einer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, ist die Hölle sein Lohn, daß er (ewig) darin weile. Und Gott ist (?) zornig auf ihn und hat (?) ihn verflucht, und er hat (im Jenseits) eine gewaltige Strafe für ihn bereit. (Sure 4, Vers 93)
  • „Der Prophet sprach: Der Weltuntergang wiegt bei Gott nicht so schwer wie die widerrechtliche Tötung eines Gläubigen“ (Ibn Madscha: Kitāb ad-diyāt, 1).[13]

Aus Anlass einer wiederholten Visumsverweigerung für al-Qaradawi durch die irischen Behörden Anfang August 2011 erklärte sich der Geschäftsführer der größten islamischen Organisation Irlands, des "Islamic Cultural Centre of Ireland" (ICCI), mit dem Gelehrten solidarisch – dessen Ansichten stünden in voller Übereinstimmung mit der islamischen Lehre, sie seien daher keineswegs eine Verletzung derselben[14].

Positionen

Neben seinen Büchern hat Qaradawi auch zahlreiche Fatwas zu den verschiedensten gesellschaftlichen, politischen und religiösen Fragen verfasst. Als Vorsitzender des ECFR beeinflusst er auch stark dessen einstimmig beschlossenen Fatwas. In einem Essay über Fatwas (1988) verweist er auf die Notwendigkeit, auf alle Rechtstraditionen gleichermaßen zurückzugreifen und nennt diese undogmatisch erscheinende, korantreue Vorgehensweise die „Position der Mitte“ (minhaj al-wasatiyya).[15]

  • Qaradawi billigt Selbstmordattentate im Kampf der Palästinenser gegen Israel als erlaubten Märtyrertod und sieht in ihnen in einem solchen Fall nicht den im Islam streng verbotenen Suizid. Er hat in zahlreichen Interviews und Fernsehsendungen seine Ansicht verbreitet, dass Selbstmordattentate in Israel islamisch gerechtfertigt seien.[16][17] Qaradawi erklärt dabei sowohl Frauen und Kinder für nicht schützenswert, da die ganze israelische Gesellschaft militarisiert sei[18], genau so wenig wie deren Eigentum: „Es ist durch islamisches Recht festgelegt, dass Blut und Gut der Menschen des Dar al-Harb nicht geschützt sind. Denn sie kämpfen gegen die Muslime und sind ihnen feindlich gesinnt, sie haben den Schutz ihres Blutes und Gutes verwirkt“.[19]
  • Er hält Homosexualität für eine „geschlechtliche Abartigkeit“. Die Strafe ist dieselbe wie für Prostitution: 100 Peitschenhiebe.[20]
  • Er befürwortet die Todesstrafe für „Abkehr vom Islam“, nachdem man ihn freiwillig angenommen hat und später auf solche Art offene Auflehnung kundtut, die die Zusammengehörigkeit der muslimischen Gemeinschaft bedroht".[21]
  • Er sieht in öffentlich und vor laufenden Kameras stattfindenden Taufen ehemaliger Muslime, wie etwa bei Magdi Allam, einen „provokativen und feindseligen Akt gegen Muslime".[22]
  • Er hält die Todesstrafe für außerehelichen Geschlechtsverkehr für angemessen, „wenn mindestens vier rechtschaffene Leute Zeugen des tatsächlichen Geschlechtsverkehrs gewesen sind und vor Gericht bezeugen, dass sie es gesehen haben“.[21]
  • Er ist der Ansicht, dass eine Ehefrau sich nicht gegen ihren Mann auflehnen darf. Versagen alle „guten Worte“ und „freundlichen Argumente“ des Mannes, um dieses Verhalten zu korrigieren, darf er seine Frau „leicht“ mit den Händen schlagen, „wobei er das Gesicht und andere empfindliche Stellen zu meiden hat“.[23]
  • Er hält es für die Pflicht muslimischer Frauen, das Kopftuch zu tragen und Kleidung, die alles außer Gesicht und Händen bedecke. Der Ehemann müsse seiner Ehefrau dies befehlen und falls sie dem endgültig nicht folge und kinderlos sei, sich scheiden lassen.[24]
  • Er hält das Ablegen des Kopftuchs für erlaubt, sofern es für die Ausführung einer „Märtyreroperation“ erfolgt und nicht um die weibliche Schönheit zu zeigen. Die Frau brauche auch keinen mahram (männlichen Verwandten) zur Begleitung und nicht die Reiseerlaubnis ihres Ehemanns oder Vaters, da der Jihad durch eine Besatzung zur individuellen Pflicht (Fard) werde.[25]
  • Er befürwortet die Polygynie im Gegensatz zur Polyandrie, weil die Mehrehe der männlichen Natur entspräche.[26]
  • Für interreligiöse Ehen (ausschließlich für muslimische Männer, nicht für muslimische Frauen) stellt er folgende vier Bedingungen: erstens müsse die Ehefrau eine praktizierende Anhängerin einer Buchreligion sein, zweitens müsse sie sittlich einwandfrei sein (was nach Qaradawis Ansicht die meisten Frauen dieser Religionen ausschließt), drittens dürfe es keine Jüdin (also Spionin) sein, außer wenn diese israelfeindlich eingestellt sei, und viertens dürfe keine Ehe geschlossen werden, falls der Mann nicht glaubensfest genug sei oder die islamische Erziehung der Kinder gefährdet wäre.[27]
  • Er hat die Beschneidung weiblicher Genitalien (FGM) islamisch gerechtfertigt – sie sei nach verschiedenen Rechtsschulen Pflicht (Fard), empfohlen (Sunna) oder erlaubt (Mubah). Er selbst halte sie für erlaubt; jedoch (unter Berufung auf einen schwachen Hadith) solle „nur ein kleiner Teil geschnitten“ werden.[28] Qaradawi nahm an einer internationalen Konferenz der al-Azhar-Universität teil, die am 23. November 2006 einen Beschluss veröffentlichte, der die Genitalverstümmelung ablehnt.[29] Ende Juni 2007 wurde ein ägyptisches Gesetz von 1997, welches FGM verbot, aber viele Ausnahmen zuließ, durch einen Erlass zum ausnahmslosen Verbot ersetzt.[30] Qaradawi hat auch danach seine persönliche Unterstützung erklärt für diejenigen, die FGM „im Interesse ihrer Töchter“ finden.[31] Nach einem Gespräch mit den Menschenrechtlern Rüdiger Nehberg und Tarafa Baghajati in Doha im März 2009 verfasste Qaradawi erstmals eine eindeutige Fatwa gegen weiblichen Genitalverstümmelung, in welcher er FGM als Werk des Teufel bezeichnete.[32]
  • Er erklärt Statuen als islamisch verboten (haram), einschließlich altägyptischer Statuen, aber mit Ausnahme von Puppen und Schokoladenfiguren.[33]
  • Er leugnet nicht den Holocaust, sondern nennt Adolf Hitler „eine gerechte Strafe Allahs für die Juden“ und stimmt die Muslime auf einen neuerlichen Holocaust in der Zukunft ein: „So Gott will, wird das nächste Mal diese [sc. Strafe Gottes] durch die Hand der Gläubigen erfolgen.“[34] Zudem bezeichnet er die Juden als Feinde Gottes.[35] Zur Frage nach der Einbeziehung von Juden in die Konferenz für islamisch-christlichen Dialog in Doha im Mai 2004 sagte Al-Qaradawi: „Es gibt keinen Dialog zwischen uns, mit Ausnahme von Schwert und Gewehr.“
  • Nach Konstantinopel werden Rom und der Rest Europas folgen. Es gibt Zeichen, dass der Islam nach Europa als Eroberer zurückkehrt und triumphieren wird. Ich glaube, dieses Mal werden wir Europa erfolgreich erobern, nicht mit dem Schwert, sondern durch die Verbreitung islamischer Ideologie.[36]

Siehe auch

Schriften

Literatur

  • Bettina Gräf/Jakob Skovgaard-Petersen (Hrsg.): The Global Mufti. The Phenomenon of Yusuf Al-Qaradawi. Hurst & Co., London 2008, ISBN 978-1850659396. Versch. Ausgaben.[37]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Can Zakah Be Given to Construct Mosques and Islamic Centers? Fatwa IslamOnline, 14. Juni 2002.
  2. Verfassungsschutz Baden-Württemberg über Qaradawi und die Muslimbruderschaft.
  3. Englische Wikipedia European Council for Fatwa and Research.
  4. „Its fatwas … insist on a strong priority for religious law over secular law“; Shammai Fishman: Fiqh al-Aqalliyyat: A Legal Theory for Muslim Minorities. Research Monographs on the Muslim World Series No 1, Paper No 2, October 2006.
  5. Webseite der „Internationalen Union muslimischer Gelehrter“, International Union for Muslim Scholars (IUMS), sie wird auch International Association of Muslim Scholars (IAMS) genannt.
  6. Assaf Uni: Danish Muslim unrepentant for sparking cartoon riots. In: Haaretz, 14. Februar 2006 (Archivversion auf web.archive.org).
  7. Egyptian Muslim Brotherhood: Out With the Old Guard, in With the New? Stratfor, 12. Januar 2004.
  8. The Qaradawi Fatwas, Middle East Quarterly, Summer 2004.
  9. Vgl. Scharia in Deutschland – wie muslimische Fanatiker unbehelligt zu Gewalt aufrufen. In: Kontraste (ARD), Sendung vom 13. Mai 2004; Manuskript & Video unter rbb-online.de. Als „Referenzbuch“ wird die Schrift z. B. auf der Bücherliste der Moschee Bamberg (PDF) ausdrücklich empfohlen.
  10. Zitat nach: ZMO-Veranstaltung zu Yusuf al-Qaradawi und Islam-Online, ufuq.de (Dialog-Forum), 25. Februar 2009.
  11. Top cleric: Mubarak, go away!
  12. http://www.alarabiya.net/articles/2011/02/18/138176.html
  13. [1]، [2]
  14. "His views are representative of Islamic teachings and are not assumed to be a violation of same", in: 'Fatwa' sheikh with links to Irish Muslims is refused visa, Irish Independent (Irland), 8. Aug. 2011
  15. Bettina Gräf: In Search of a Global Islamic Authority. In: Isim Review 15, Frühjahr 2005.
  16. laut Tageszeitung Al-Watan, Qatar, zitiert auf Qaradawis Webseite am 25. Oktober 2004, "Martyrdom Operations Are the Greatest Form of Jihad", englische Übersetzung: Memri Special Report - No. 35
  17. Qaradawi auf Al-Jazeera TV (Qatar), englische Übersetzung: Sheikh Al-Qaradhawi in Favor of Suicide Operations Memri No. 45, April 25, 2004
  18. Qaradawi auf Iqra TV 12. März 2006, Sheik Yousuf Al-Qaradhawi Justifies the Killing of Israeli Women and Children in Suicide Operations Memri No. 1093, March 12, 2006
  19. Londoner arabischsprachige Tageszeitung Asharq Al-Awsat Interview mit Qaradawi, 19. Juli 2003, englische Übersetzung: Memri Special Dispatch Series - No. 542
  20. Jusuf al-Qaradawi: Erlaubtes und Verbotenes im Islam. München 1989, S. 146f. Jens-Martin Eriksen, Mitverfasser (mit Frederik Stjernfeldt) von Adskillensens politik. Multikulturalisme - ideologi og virkelighed.(dänisch, norwegisch) sagt dagegen aus, dass Qaradawi die Todesstrafe für H. fordert. In Zs. jungle world, 2. Dezember 2010, S. 11, Interview
  21. a b Jusuf al-Qaradawi: Erlaubtes und Verbotenes im Islam. München 1989, S. 276 f.
  22. Qaradawi flays Pope’s ‘hostile act’, Gulf Times, 12. April 2008.
  23. Jusuf al-Qaradawi: Erlaubtes und Verbotenes im Islam. München 1989, S. 175 f.
  24. Divorcing a Wife Who Refuses to Wear Hijab islamOnline, 11. Dezember 2003
  25. IslamOnline Fatwa Bank, Qaradawi am 6. Nov 2006
  26. Qaradawi auf Al-Jazeera TV (Qatar), 30. Dezember 2001, übersetzt ins englische von MEMRI Inquiry and Analysis Series No. 82: Islamic Clerics Explain the Rationale
  27. Qaradawi auf Qatar TV, 12. März 2006, Memri No. 1074, 12. März 2006 Sheik Yousuf Al-Qaradhawi's Conditions for Muslim Men Who Want to Marry Christian and Jewish Women in the West
  28. Circumcision: Juristic, Medical & Social Perspectives Qaradawi, islamOnline 13. Dezember 2004
  29. Was Anti-FGM-Fatwas nicht bewirken können Ein Plädoyer für die sexuelle Unabhängigkeit der Frauen von Mary Kreutzer, Frauensolidarität 2/07, S. 30-31
  30. Egypt bans female circumcision after death of 12-year-old girl Ian Black, The Guardian, 30. Juni 2007
  31. Fatwa zur weiblichen Genitalverstümmelung auf islamonline.net vom 1. Juli 2002
  32. [3].
  33. Islamic Views on Erecting Statues islamOnline, 3. April 2006
  34. Al Jazeera, 21. Januar 2009, zit. in http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3926&alias=wzo&cob=412814]
  35. vgl. Karl Pfeifer: Qaradawi möchte Hitlers Tat vollenden. Auf: juedische.at.
  36. auf al-Jazeera Dezember 2002; ähnlich schon 1995 in Toledo (Ohio) auf einer Konferenz der Muslim Arab Youth Association (MAYA): What remains, then, is to conquer Rome. The second part of the omen. "The city of Hiraq [once emperor of Constantinople] will be conquered first", so what remains is to conquer Rome. This means that Islam will come back to Europe for the third time, after it was expelled from it twice… Conquest through Da'wa [proselytizing], that is what we hope for. We will conquer Europe, we will conquer America! Not through sword, but through Da'wa.
  37. Vgl. Götz Nordbruch: Rezension zu: Gräf, Bettina; Skovgaard-Petersen, Jakob (Hrsg.): The Global Mufti. The Phenomenon of Yusuf Al-Qaradawi. London 2008. In: H-Soz-u-Kult, 3. März 2010.

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