Benediktiner

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Benediktiner

Die Benediktiner (lateinisch Ordo Sancti Benedicti, OSB) sind ein kontemplativ ausgerichteter Orden innerhalb der römisch-katholischen, aber auch in der anglikanischen Kirche und vereinzelt in der evangelisch-lutherischen Kirche. Der Benediktinerorden gilt gemeinhin als Àltester Orden des westlichen Ordenslebens.

Ein Benediktinermönch mit Kukulle

Bezeichnend sind die GrundsĂ€tze des Ordens, die neben der Ordensregel (Regula Benedicti) alles enthalten, was den Benediktinerorden auszeichnet: „Ora et labora et lege“ (lateinisch: „Bete und arbeite und lies“). Drei GelĂŒbde legt der Benediktinermönch im Laufe seines Ordenslebens ab:

  • „Stabilitas“ (BestĂ€ndigkeit in der Gemeinschaft),
  • „Klösterlichen Lebenswandel“ und
  • „Gehorsam“.

Als ein Motto der Benediktiner kann gelten: „Ut in omnibus glorificetur Deus – Auf dass Gott in allem verherrlicht werde“.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Benedikt von Nursia, Ordensvater der Benediktiner

Herausbildung des westlichen Mönchtums

Durch seine Sonderstellung als zeitweilig (etwa vom frĂŒhen neunten bis zum spĂ€ten zwölften Jahrhundert) einzig etablierter Orden der westlichen Kirche kann man die Geschichte des Benediktinertums kaum ohne einen Blick auf das westliche Mönchtum insgesamt verstehen.

Es hatte sich nach Vorbildern aus Ägypten und dem Nahen Osten entwickelt und zu eigener AusprĂ€gung gefunden. WĂ€hrend dort im Wesentlichen das Eremitentum als das eigentliche Mönchtum – die asketische Lebensform, in der der GlĂ€ubige eine besondere GottesnĂ€he ausdrĂŒckt und erfĂ€hrt – verstanden wurde, waren in den weströmischen StĂ€dten andere Formen stĂ€rker hervorgetreten (Familienaskese, zölibatĂ€re Gemeinschaften christlicher Frauen). Bischof Eusebius († 370) hatte in Vercelli in einer Gemeinschaft mit anderen Priestern zusammen gelebt und so das erste Beispiel eines Klerikerklosters gegeben. Martin von Tours errichtet in LigugĂ© eines der ersten Klöster des Abendlandes, außerdem 375 in der NĂ€he von Tours das Kloster Marmoutier. Der heilige Hieronymus, der das östliche Mönchtum auf seinen Reisen kennengelernt hatte, begĂŒnstigte die Weiterentwicklung des römischen Ideals der Vita Rusticana zum monastischen Ideal, in dem sich fĂŒr ihn Abgeschiedenheit und Studium vereinen sollten. Der heilige Augustinus bezeugt im Jahr 387 Stadtklöster in Rom, aus denen sich spĂ€ter die Einrichtung der Basilikaklöster entwickelte.

Die Proklamierung des Christentums als Staatsreligion des römischen Reiches 391 fĂŒhrte zu Bevölkerungsteilen, die es als römische StaatsbĂŒrger verordnet bekamen. Die Folge war ein in etlichen Regionen wenig gefestigter Glaube, neben dem die bisherigen Weltbilder und religiösen Vorstellungen parallel weiterexistierten. Dieser Hintergrund begĂŒnstigte das Entstehen von Gemeinschaften, die ihr Leben vollstĂ€ndig als religiöses, christliches Leben verstehen wollten.

Das Konzil von Chalcedon 451 entschied, die Klöster der bischöflichen Jurisdiktion zu unterstellen. Sie wurden mithin Teil der kirchlichen Hierarchie und ihren Ortsbischöfen untergeordnet. Damit war verglichen mit dem östlichen Mönchtum endgĂŒltig ein Sonderweg beschritten.

Benedikt von Nursia und Gregor der Große

Vor diesem Hintergrund sticht die Gestalt des Benedikt von Nursia (* um 480; † 547), der fĂŒr das 529 von ihm gegrĂŒndeten Kloster bei Montecassino die nach ihm benannte Regula Benedicti (Benediktsregel) verfasste, die auf der Regula Magistri und anderen klösterlichen Regeln basiert, kaum hervor. Wesentliche Haltungen, die die Regel von den Mönchen verlangt, sind Gehorsam gegenĂŒber ihrem Abt, Schweigsamkeit, BestĂ€ndigkeit und Demut. Der grĂ¶ĂŸte Teil des Tages ist gemeinsamem oder persönlichem Gebet gewidmet oder wird in Stille, mit Meditation und geistiger LektĂŒre verbracht. Handwerkliche Arbeit, von der die Mönche leben sollten, schaffte Ausgleich. Der Tagesablauf der Mönche wird gegliedert durch den Gottesdienst, dem nach der Regel nichts vorgezogen werden darf. Wie im Mönchtum ĂŒblich wurden Psalmen gebetet, nach der Regel alle 150 innerhalb einer Woche (in der heutigen Zeit oft auf zwei Wochen verteilt).

Damit unterscheidet sich die Regula Benedicti in wenig von anderen klösterlichen Regeln dieser Zeit. Benedikt hatte bei ihrer Abfassung keine ordensartigen Strukturen vor Augen – er wollte, ebenso wie andere Regelautoren, die VerhĂ€ltnisse in seinem eigenen Haus klĂ€ren.

Ein Aspekt, der die spĂ€tere Sonderstellung der Regel erklĂ€ren könnte, ist die Nivellierung von Standesunterschieden: die Rangfolge der Mönche orientierte sich, von durch den Abt bestimmten Ausnahmen abgesehen, einzig daran, wie lange sie dem Orden schon angehörten (sozusagen nach dem Dienstalter; siehe auch AnciennitĂ€t). Dies konnte den elitĂ€ren Charakter der Klöster abschwĂ€chen, die zuvor eher als Einrichtungen von und fĂŒr Adlige verstanden worden waren. Sozial niedrig(er) Gestellte sahen im Klostereintritt eine Chance zu gesellschaftlichem Aufstieg. Auch die relative Milde der Regelungen zur Askese und die relative KĂŒrze der Regula Benedicti (Nichtbehandlung sonst ĂŒblicher Regelthemen) erleichterte es, diese in anderen Klöstern, LĂ€ndern bzw. Klimazonen zu ĂŒbernehmen. All dies hat wohl zur spĂ€teren Beliebtheit der Regel beigetragen. Die Regel konnte niemals ohne ergĂ€nzende Bestimmungen befolgt werden, den sogenannten Consuetudines. Nichts davon sticht jedoch so heraus, dass es Benedikt zu seinem Titel als „Vater des Abendlandes“ hĂ€tte verhelfen können. Diese Entwicklung beginnt erst mit der Abfassung seiner Biographie durch Gregor den Großen († 604) im zweiten Buch der „Dialoge“.[1]

Der zweite Band der Dialoge enthĂ€lt ausschließlich die Biographie Benedikts. Die Intention, die den vom Mönchtum begeisterten Papst zur Niederschrift bewegte, lĂ€sst sich relativ klar herausarbeiten: Italien sollte einen nationalen Heiligen erhalten, eine Identifikationsfigur, wie sie andere Regionen (etwa SĂŒdgallien mit Martin von Tours) lĂ€ngst hatten. Gregor wĂ€hlte die Gestalt des wenige Jahrzehnte zuvor verstorbenen KlostergrĂŒnders, die er idealisierte und mit vielen Wundertaten anreicherte.

Das starke Durchscheinen des Idealtypus durch die Darstellung Gregors hat in der Forschung des 20. Jahrhunderts die HistorizitĂ€t Benedikts in Frage gestellt. Man nimmt heute an, dass Gregors Schilderungen eine reale Biographie zum Kern haben. Auch Gregor, der die Stellung des Mönchtums als Teil der Kirche durch seine Lehren durchaus festigte und ihnen apostolisches Wirken – also Predigten, Seelsorge und karitative Aufgaben – erst ermöglichte, dĂŒrfte dabei keine Vorstellung von einem „Ordenswesen“ gehabt haben. Im VerstĂ€ndnis ihrer Zeit ist die Vorstellung vom einzelnen Kloster als organisatorisch autarke Einheit noch viel zu tief verwurzelt.

Nach seiner Beschreibung beginnt Benedikts eigentliche GrĂŒndungsgeschichte seiner Klöster mit Benedikts Abkehr vom Eremitentum und der Zuwendung zu einem Gemeinschaftsleben. Benedikt sammelt die ersten SchĂŒler um sich und legt so den Grundstein fĂŒr weitere Gemeinschaften. So grĂŒndete er etwa zwölf Klöster in der Umgebung von Subiaco, unter anderem Montecassino, in dem er seine Ordensregel verfasste.

Bemerkenswert ist, dass Gregor, obwohl er die Abfassung der Regel erwĂ€hnt und sie als vorbildlich lobt, in keiner seiner zahlreichen Schriften zum Mönchswesen Zitate oder Ideen aus ihr verwendet – im Gegensatz zu einigen anderen Mönchsregeln. Es scheint also, als hĂ€tte er die Regula Benedicti nicht im Wortlaut gekannt, was vor allem erstaunt, da der Tradition nach die Mönche nach der Zerstörung Montecassinos 577 durch die Langobarden die Regel nach Rom gebracht haben sollen. Zumindest dieser Schritt der Überlieferungstradition der Benediktregel scheint also fragwĂŒrdig (sie wird erst 620 wieder bezeugt).

Irische Mönche und Mischregelzeitalter

In Irland hatte seit der Missionierung durch Patrick († um 490) das Christentum und insbesondere das Mönchtum fest Fuß gefasst. Es wurde hier vor allem durch Schreiberklöster von zum Teil beachtlicher GrĂ¶ĂŸe reprĂ€sentiert. Die iroschottische Kirche lag immer wieder im Streit mit Rom, sei es bezĂŒglich der Kirchenordnung, der Mönchsregeln oder der Liturgie. Ein weiteres Spezifikum war das Ideal der Peregrinatio, das die Mönche zu sehr reger WandertĂ€tigkeit und KlostergrĂŒndungen bewegte. Meist waren sie in Gruppen unterwegs, bisweilen brachen ganze Klöster auf. Ein solcher Wandermönch war der heilige Columban († 612 oder 615). Er reiste aufs Festland und grĂŒndete mit seinen BrĂŒdern 590 das Kloster Luxeuil in den Vogesen. Noch mehrmals zog er weiter, gestorben ist er in Bobbio (Italien). In der römischen Kultur war das Christentum fast ausschließlich in StĂ€dten verbreitet und die GlĂ€ubigen hatten es ĂŒber Jahrhunderte nicht geschafft, die gallo-römische Landbevölkerung zu bekehren. Dies Ă€nderte sich mit Columbans KlostergrĂŒndungswelle, in deren Folge sich eine - vom frĂ€nkischen Adel getragene - Bewegung entwickelte, die im 7. Jahrhundert circa 300 neue Klöster grĂŒndete.[2][3][4]. Die iroschottische Mission auf dem europĂ€ischen Festland war sehr erfolgreich. Columban hatte bereits konsequent die VerschrĂ€nkung des Mönchtums mit den weltlichen Herrschern ihres Gebiets verfolgt und war selbst Autor einer Klosterregel. Diese wurde gemeinsam mit der Regula Benedicti in Form von sogenannten „Mischregeln“ in den meisten Klöstern befolgt. Aber auch andere Regeln kamen dabei zum Einsatz. Es ist bis 670 nur ein einziges Kloster bekannt, das ausschließlich die Regula Benedicti beachtet hat – Altaripa bei Albi.

Auf dem Konzil von Autun wurde festgelegt, dass die Klöster kĂŒnftig nach der Regel Benedikts gefĂŒhrt werden sollten. Diese Vorschrift ist eine der ersten nachgewiesenen BeschlĂŒsse, der die benediktinische Regel verbindlich macht. Damit wurde der Ordensregel[5] Columbans entgegengewirkt. Nach der Synode von Whitby und dem Konzil von Autun erlangte die Regula Benedicti auf der britischen Insel rasch Beliebtheit, indem sie von Benedict Biscop und Wilfrid bekannt gemacht wurde. Zumeist in Mischform blieben beide Regeln bis Anfang des 9. Jahrhunderts in Gebrauch, bis 817 die frĂ€nkischen Klöster durch Abt Benedikt von Aniane mit UnterstĂŒtzung Ludwigs des Frommen auf die Regel Benedikts verpflichtet wurden. Erst danach wurde sie im Abendland zur maßgebenden Mönchsregel. Ein anderer irischer Peregrinatio-Mönch war Pirmin, der als erster die von ihm gegrĂŒndeten Klöster zu einem Verband zusammenfasste (unter anderem Kloster Reichenau, Kloster Murbach und Kloster Hornbach).

Die Karolinger, Benedikt von Aniane und das Konzil von Aachen

Im 8. Jahrhundert erfuhr das Andenken Benedikts von Nursia enorme BlĂŒte. Unter Abt Petronax wurde 717 das Kloster Montecassino neu gegrĂŒndet. Es galt als Ideal mönchischen Lebens, so dass viele einflussreiche Mönche (etwa Willibald von EichstĂ€tt oder Sturmi, der erste Abt des Klosters Fulda) es besuchten oder eine Weile dort lebten. Auch Karlmann, ehemals frĂ€nkischer Hausmeier und faktischer Herrscher der östlichen HĂ€lfte des Frankenreiches, trat dort ein.

750 gab Papst Zacharias das in Rom befindliche Exemplar der Regula Benedicti, das als Original galt, zurĂŒck auf den Montecassino. Auch sonst unterstĂŒtzte er das Kloster nach KrĂ€ften.

Auch im Norden wuchs die Hochachtung vor Benedikt. Pippin der JĂŒngere und sein Sohn Karl der Große – und mit ihnen die geistlichen WĂŒrdentrĂ€ger – strebten nach UnterstĂŒtzung der römischen Kirche, und da Benedikt als „römischer Abt“ galt, bedachte man seine Regel mit besonderer Aufmerksamkeit. 744 grĂŒndete Bonifatius (* 673; † 754), der „Apostel der Deutschen“, ebenfalls ein irischer Peregrinatio-Mönch – das Kloster Fulda, in dem ausdrĂŒcklich einzig die Regula Benedicti gelten sollte.

787 ließ Karl der Große eine Abschrift der Regel auf dem Montecassino anfertigen und nach Aachen bringen. Eine fĂŒr das Kloster St. Gallen angefertigte Kopie dieses Exemplars ist die noch heute verwendete Textgrundlage. Karl hatte konkrete Vorstellungen davon, welche Rolle die Reichskirche, als deren geistlicher Leiter er sich sah, im frĂ€nkischen Reich spielen sollte – und ebenso das Mönchtum in ihr. Er unterstellte die Klöster den zustĂ€ndigen Landesherren. Aber auch die Vereinheitlichung des Mönchtums schien ihm ein notwendiges Zwischenziel. Über sie hoffte er, die GĂŒter und EinkĂŒnfte der Klöster in der Reichweite des königlichen beziehungsweise kaiserlichen Arms zu behalten und den Gebetsdienst, dem in seinen Augen staatstragende Bedeutung zukam, sicherzustellen.

Außerdem sollten die Mönche eine zivilisatorische Aufgabe wahrnehmen: Klöster wurden hĂ€ufig in noch nicht vollstĂ€ndig befriedeten und kultivierten Gegenden gebaut, wo sie dabei halfen, den Reichsgedanken und das Christentum zu verbreiten, aber auch „Entwicklungshilfe“ und Kulturarbeit zu leisten. So ordnete Karl 789 an, dass alle Klöster Klosterschulen zu unterhalten hĂ€tten. Auch die Idee der großen Klosterbibliotheken, die die mönchische Lebensform keineswegs voraussetzte, die aber den vollstĂ€ndigen Verlust der antiken Literatur in den Folgejahrhunderten verhinderte, setzte sich allmĂ€hlich durch. Es ist weitgehend den Mönchen zu verdanken, dass das kulturelle Erbe der Antike ĂŒber die Jahrhunderte des FrĂŒhmittelalters in Westeuropa erhalten blieb.

Das Projekt der Vereinheitlichung des Mönchtums wurde erst von Karls Sohn Ludwig dem Frommen vollendet. Er war zuvor Unterkönig in Aquitanien gewesen, wo er bereits die Bekanntschaft mit dem umtriebigen Abt Benedikt von Aniane gemacht hatte. Kurz nachdem Ludwig die Nachfolge seines Vaters angetreten hatte, berief er Benedikt in die NĂ€he von Aachen, wo er in den Folgejahren die Vereinheitlichung organisierte, die schließlich im Konzil von Aachen 816–819 zur Vollendung gebracht wurde. Die dortigen BeschlĂŒsse verabschiedete Ludwig als Kapitularien.

Die Benediktregel wurde dort als einzige Klosterregel verbindlich fĂŒr alle Klöster des Frankenreichs erklĂ€rt und um ebenfalls verbindliche Consuetudines ergĂ€nzt. ErwĂ€hnenswert ist eine neue Kleiderordnung (die bis heute GĂŒltigkeit hat), die bewusste Entscheidung fĂŒr das Großkloster und das Bekenntnis zu Karls Idee eines „Kulturklosters“, das also nicht als rein kontemplative Gemeinschaft abseits der Welt existieren durfte, sondern Seelsorge, Schuldienst und Mission betreiben musste. Weil der Gebetsdienst als so wichtig angesehen wurde, nahm die Ausgestaltung der Liturgie ebenso großen Raum ein. Sie wurde auf Jahrhunderte eine SpezialitĂ€t der Benediktiner.

Es war Benedikt von Aniane wichtig, einen klaren Unterschied zwischen Mönchen und Klerikern zu machen. FĂŒr letztere galt zum Beispiel keine Armutsforderung, wie sie in der Regula Benedicti niedergelegt war. Viele Klöster protestierten jedoch gegen die Oktroyierung der Regel und lösten sich auf oder erklĂ€rten sich zu Kanonikergemeinschaften.

Erst ab diesem Zeitpunkt ist es historisch exakt, von „Benediktinern“ zu sprechen. Noch immer verstanden sie sich jedoch nicht als Orden, sondern als einzelne Klöster, die die Lebensform gemeinsam hatten.

Machtgewinn, Reformen, neue Orden

Die starke Integrierung in die Reichsverwaltung fĂŒhrte zu einem allmĂ€hlichen Macht- und Reichtumsgewinn der Großklöster, die das Armutsideal unterhöhlten. Der allmĂ€hliche Niedergang der karolingischen Reichseinheit tat diesem keinen Abbruch.

Eingang zur Abtei Cluny (Zeichnung 18. Jahrhundert oder frĂŒher)

Die GrĂŒndung der Abtei Cluny am 11. September 910 durch Wilhelm von Aquitanien unter Abt Berno wurde zum Beginn einer Klosterreform, die diesen Missstand beheben wollte. In der GrĂŒndungsurkunde wurde der Abtei freie Abtswahl und UnabhĂ€ngigkeit vom Bischof und von weltlichen Herrschern garantiert. Der Reformgedanke – getragen von einer starken Betonung der Liturgie – breitete sich im Westen rasch aus, wĂ€hrend im sĂ€chsischen Kaiserreich das anianisch geprĂ€gte Gorzer Mönchtum vorherrschte. Viele Klöster schlossen sich Cluny an und innerhalb eines Jahrhunderts umfasste der Klosterverband von Cluny ĂŒber 1.000 Klöster. Dies war der erste eigentliche Orden in der Geschichte des westlichen Mönchtums.

Die Lebensweise der Mönche von Cluny erregte auch Kritik. Das in der Benediktsregel vorgesehene Gleichgewicht von Gebet und Handarbeit wurde zugunsten des Gebets aufgeweicht. Die Abtei lebte von Messstipendien und Gebetsstiftungen. In ihrer BlĂŒtezeit wĂ€hrend des 11. Jahrhunderts wurden in Cluny von 400 Mönchen tĂ€glich ĂŒber 200 Psalmen gebetet. Ihre Messen und Prozessionen waren das PrĂ€chtigste, was es innerhalb der Kirche gab. Im zum Verband gehörenden Kloster Hirsau erfand Abt Wilhelm († 1091) den Stand der Konversen, der die Mönche noch stĂ€rker von der Notwendigkeit der Handarbeit entband.

Die Kritik an der Lebensweise von Cluny als nicht regeltreu nahm zu. Robert von Molesme grĂŒndete eine Reformabtei in Molesme, in der die Mönche getreu der Benediktsregel lebten und ihren Unterhalt durch Handarbeit statt durch Messstipendien und Stiftungen verdienen sollten. Sein Versuch scheiterte; ein zweiter glĂŒckte ihm: In CĂźteaux baute Robert ab 1098 ein Reformkloster auf, das er als Abt leitete und das unter seinen Nachfolgern Alberich von CĂźteaux und Stephan Harding zum Mutterkloster des Zisterzienserordens wurde.

Die Zisterzienser setzten dem öffentlichkeitswirksam zelebrierten Gebetsleben der Benediktiner Einsamkeit, Armut und körperliche Arbeit entgegen. Bewusst kehrten sie zu einer einfachen Liturgie zurĂŒck.

Bis ins Hochmittelalter waren die Benediktiner der bedeutendste Orden; sie verloren diese Stellung an die Zisterzienser sowie an die im 13. Jahrhundert neu entstehenden Bettelorden. Die Benediktiner waren in das Feudalsystem und die Naturalwirtschaft integriert; ihre Arbeit war auf Landwirtschaft und Seelsorge ausgerichtet. Die neu aufkommenden StÀdte und die sich entwickelnde Geldwirtschaft konnten die Benediktiner nur langsam in ihre Lebensweise integrieren. Bildung genossen und vermittelten die Benediktiner in lokalen Klosterschulen. Die im 12. Jahrhundert neu aufkommenden UniversitÀten, die ein nicht-sesshaftes Leben der Lehrenden und Studierenden erforderten, waren den Benediktinern fremd.

Benediktusmedaille von Desiderius Lenz, Mönch im Kloster Beuron, geschaffen zum 1400. GeburtsjubilĂ€um von Benedikt im Jahre 1880, im Auftrag gegeben von Erzabt Nikolaus d’Orgement vom Montecassino – heute die am weitesten verbreitete Form der Benediktusmedaille.

Einen ersten Schritt hin zur Bildung von Kongregationen tat 1336 Papst Benedikt XII.: in seiner Summa magistri verfĂŒgte er ZusammenschlĂŒsse von Abteien zu Provinzen und die Einsetzung von Provinzkapiteln verfĂŒgte. TatsĂ€chlich schlossen sich im 15. Jahrhundert zahlreiche Klöster in der Bursfelder Kongregation zusammen, deren Ziel es war, das Klosterleben zu reformieren. Auch von anderen Klöstern gingen im 15. Jahrhundert Reformbewegungen aus, so etwa die Melker Klosterreform.

Reformation, AufklÀrung und SÀkularisation

Siehe auch: AufklÀrung.

Die Reformation traf die Benediktiner, wie alle großen Orden, schwer. Zahlreiche Klöster gingen unter – zunĂ€chst durch Selbstauflösung, weil sich die Mönche den Lehren Luthers anschlossen, der das Mönchtum als unchristlich ablehnte, spĂ€ter durch die Erlasse evangelischer FĂŒrsten.

Im 17. Jahrhundert kam es, ausgehend von der Reform von Verdun durch Dom Didier de la Cour, zur Erneuerung der Benediktiner in Frankreich in Anschluss an das tridentische Rahmengesetz. Benediktiner wurden vornehmlich in Schuldienst und Seelsorge eingesetzt. Hohe Bildung galt als unverzichtbar.

Aus Reformen innerhalb des Zisterzienserordens ging der Orden der Trappisten hervor. 1617 wurde die bedeutende Salzburger BenediktineruniversitĂ€t gegrĂŒndet.

Obwohl es BemĂŒhungen gab, mit dem westfĂ€lischen Frieden die kirchlichen Besitzungen wiederherzustellen, blieb es beim Status Quo. Innerhalb des Ordens setzten sich die Ideen der Bursfelder Kongregation durch: etwa Einzelklöster, Wahl des Abts auf Lebenszeit. Wo die Benediktiner ihre Besitzungen nicht zurĂŒckgewinnen konnten, wurden sie zumeist an die Jesuiten abgetreten.

Im 18. Jahrhundert entfaltete sich die barocke Klosterkultur zu voller BlĂŒte. In den Klosterschulen wurde vor allem auf die Naturwissenschaften großer Wert gelegt. Gegen Ende des Jahrhunderts nahm die Staats- und Kirchenfeindlichkeit gegenĂŒber den Orden jedoch wieder zu. 1780 hob die Regulierungskommission in Frankreich 426 Klöster auf. Auch in Spanien und Österreich wurde die SelbstĂ€ndigkeit der Klöster stark beschnitten. Der Mainzer KurfĂŒrst und Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal löste 1784 drei reiche Klöster auf, um seine UniversitĂ€tsreform zu finanzieren. In der Synode von Pistoja 1786 zeigte sich die allgemein ordensfeindliche gesellschaftliche Stimmung. Man ordnete die Vereinheitlichung aller Orden an, verbot ihnen Seelsorge, ließ nur jĂ€hrliche GelĂŒbde zu und stellte sie unter bischöfliche Aufsicht.

1790 wurde in Frankreich das Mönchtum verboten. Zahlreiche Klöster, darunter Cluny, wurden geschleift. Auch in Spanien, Italien und Brasilien kam es zu staatlichen Eingriffen. In Spanien wurden die Klöster 1809 schließlich aufgehoben. Montecassino in Italien diente als staatliches Archiv. Deutschland verlor viele Klöster bei der SĂ€kularisation im Zuge der Annektierung der linksrheinischen Gebiete 1803 (104 Abteien, dazu 38 HĂ€user). Der „Josephinische Klostersturm“ in Österreich war fĂŒr viele Benediktinerklöster, die in Österreich auf ein sehr hohes Alter zurĂŒckblicken konnten, der Niedergang.

Restauration und Kulturkampf

Siehe auch: Kulturkampf.

Im Zuge der nachfolgenden Restauration kam es zu NeugrĂŒndungen. Vor allem in Bayern (aber auch in anderen Staaten des Deutschen Bundes, vergleiche zum Beispiel Kloster Beuron in Preußen) bildeten sich neue Ordensniederlassungen.

Im Bayerischen Konkordat von 1817 wurden KlosterneugrĂŒndungen vereinbart, fĂŒr die Ludwig I. ab 1825 vor allem Benediktiner heranzog. 1830 entstand als erste Benediktinerabtei das Kloster Metten neu.

Heute gibt es in Deutschland 34 MĂ€nner- und 27 Frauenklöster, in Österreich 16 MĂ€nner- und 4 Frauenklöster und in der Schweiz 9 MĂ€nner- und 12 Frauenklöster der Benediktiner. Die Österreichische Benediktinerkongregation unterhĂ€lt zudem das Kolleg St. Benedikt in Salzburg, das Studienhaus fĂŒr die deutschsprachigen Benediktinermönche.

Benediktinerabteien sind eigenstĂ€ndige Gemeinschaften; eine ĂŒbergreifende Ordensorganisation im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Die meisten Klöster sind in Kongregationen zusammengeschlossen, die Kongregationen wiederum zur Benediktinischen Konföderation, der der Abtprimas vorsteht. Dieser hat keine Leitungsfunktion, sondern nur reprĂ€sentative Aufgaben.

Zurzeit gibt es weltweit rund 40.000 Mönche und Nonnen beziehungsweise Schwestern, die zur benediktinischen Ordensfamilie gehören.

SpiritualitÀt

Wesentliche Eigenschaft, die ein Mönch nach der Benediktsregel haben muss, ist die Suche nach Gott. Das Leben im Kloster soll dafĂŒr den geeigneten Rahmen schaffen. Benedikt selbst bezeichnet das Kloster als Schule fĂŒr den Dienst des Herrn. Gehorsam im Sinne des einfĂŒhlsamen Hinhörens auf Gott und die Menschen wird als weitere wichtige Eigenschaft eines Mönches in der Benediktusregel genannt. Wert legen die Benediktiner auf discretio, das Einhalten des rechten Maßes, das weise Leben in der rechten Mitte ohne zu viel oder zu wenig.

Das Klosterleben der Benediktiner ist durch das Gebet geprĂ€gt. Im Mittelpunkt steht nicht das Gebet des einzelnen, sondern das Gebet in der Gemeinschaft, was durch das Losungswort „Ora et labora et lege“ (lateinisch: „Bete und arbeite und lies“) der Benediktiner gekennzeichnet ist. Die Arbeit tritt neben den Gottesdienst und ein großer Teil des Tages ist dem gemeinschaftlichen Chorgebet und Lesung gewidmet. Die Arbeit bietet den nötigen Ausgleich, da nach Benedikt „Das Nichtstun der Feind der Seele ist“, und sichert gleichzeitig den Lebensunterhalt der Gemeinschaft. Dadurch ist der Tagesablauf der Mönche durch den Gottesdienst gegliedert, dem nach der Regel nichts vorgezogen werden darf, sondern alle TĂ€tigkeiten mĂŒssen eingestellt werden, um zum Gottesdienst zu eilen. Neben der tĂ€glichen Messe ist das Stundengebet fĂŒr die Benediktiner wesentlich. Die Regel selbst schreibt acht Gebetszeiten (Vigil, Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet) vor. Innerhalb einer Woche sollen alle 150 Psalmen des Alten Testamentes gebetet oder gesungen werden. Im Mittelalter erweiterte sich das Psalmengebet der Benediktiner immer weiter. In Cluny z. B. wurden im 11. Jahrhundert ĂŒber 150 Psalmen tĂ€glich gebetet. Seit der Neubesinnung in der Ausrichtung der Ordensgemeinschaften im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils wurden die Gebetszeiten auf sieben beschrĂ€nkt; die Prim wurde abgeschafft. Heute ist das Psalmengebet der Benediktiner so gestaltet, dass die 150 Psalmen entweder innerhalb einer Woche oder auf zwei Wochen aufgeteilt gebetet werden können. Besonders in den bayrischen und österreichischen Abteien werden die sieben Gebetszeiten aufgrund der TĂ€tigkeiten der Mönche in Schule und Pfarrseelsorge mitunter zusammengefasst. Beispielsweise werden Terz, Sext und Non zu einer sogenannten Tageshore oder Mittagshore zusammengefasst.

TĂ€tigkeiten der Benediktiner

Die Abtei Ettal betreibt ein bekanntes humanistisches Gymnasium mit Internat

Schulen

Die LehrtĂ€tigkeit der Benediktinerklöster hat eine lange Tradition. Bereits zu Lebzeiten des Heiligen Benedikt wurden Kinder ins Kloster aufgenommen, um ihnen Bildung zu vermitteln. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Benediktinerklöster zu Zentren der Kultur und Bildung und haben nicht selten die Kinder aus AdelshĂ€usern ebenso erzogen wie das einfache Volk. Aus dieser Tradition heraus sind Schulen mit modernen LehrplĂ€nen entstanden. Auch heute noch unterhalten viele Benediktinerklöster Schulen und Internate. Eine der bekanntesten Benediktinerschulen in Deutschland unterhĂ€lt die Abtei Ettal mit einer Schul- und Internatstradition, die bis in die Barockzeit zurĂŒckgeht; vormalig als Ritterakademie fĂŒr junge Knaben aus dem Adelsstand wĂ€hrend einer der BlĂŒtezeiten des Klosters im 18. Jahrhundert gegrĂŒndet, wurde die Schultradition um 1900 (nach fast hundertjĂ€hriger Unterbrechung durch die SĂ€kularisation) bis heute im Sinne der klassischen humanistischen Bildung fortgefĂŒhrt. Die bekanntesten Benediktinergymnasien in Österreich sind jenes des Stiftes St. Paul im Lavanttal, das Schottengymnasium in Wien, die Stiftsgymnasien von Stift Melk, Stift Admont, Stift KremsmĂŒnster, Abtei Seckau und Stift Seitenstetten. Das Kloster Einsiedeln, das Kloster Engelberg und das Kloster Disentis in der Schweiz unterhalten ebenfalls eine Schule.

Jugendarbeit und Erwachsenenbildung

Das Kloster Disentis ist auf dem Gebiet der Jugend- und Erwachsenenbildung sehr aktiv.

Neben diesen fĂŒr den dauerhaften Besuch angelegten Einrichtungen laden verschiedene JugendbegegnungshĂ€user und JugendbildungshĂ€user der Benediktinerklöster zum Besuch ihrer offenen Angebote ein. Die Arbeit vieler Benediktinerklöster erstreckt sich heute aber auch auf das Gebiet der Erwachsenenbildung, beispielsweise werden Seminare fĂŒr Manager und Unternehmer veranstaltet.

Landwirtschaft

Landwirtschaft insgesamt (Waldwirtschaft, Ackerbau, Viehzucht, ObstgÀrten, Weinbau, Liköre und KrÀuter) ist nach wie vor wichtiger Bestandteil benediktischer Klöster.

Im 12. Jahrhundert verfasste die Benediktinerin Hildegard von Bingen (1098–1179) BĂŒcher ĂŒber Heilpflanzen. Bei ihr kommt es zu einer Verschmelzung von antikem Wissen, christlichem Glauben und germanischem Weltbild. Obwohl ihre BĂŒcher in lateinischer Sprache geschrieben sind, verwendet sie fĂŒr die Heilpflanzen die volkstĂŒmlichen Bezeichnungen ihrer Heimat. Somit werden ihre BĂŒcher unter anderem zu einem Zeugnis der Volksmedizin ihrer Zeit.

Erzabtei St. Ottilien, Mutterkloster der Missionsbenediktiner

Mission

DarĂŒber hinaus betreibt der Benediktinerorden vor allem in Afrika und Asien zahlreiche Missionsstationen, wie zum Beispiel Peramiho in Tansania. Die Missionsbenediktiner der Benediktinerkongregation von St. Ottilien (Erzabtei St. Ottilien, Abtei Schweiklberg, Abtei MĂŒnsterschwarzach, Abtei KönigsmĂŒnster, Abtei St. Otmarsberg) wurden im 19. Jahrhundert mit dem Ziel der Mission gegrĂŒndet. Dass ein kontemplativ ausgerichteter Orden gezielt Mission betrieb, war damals ein Novum. Die kubanische Regierung gestattete den Benediktinern 2009 eine KlosterneugrĂŒndung in Jaruco[6]. Die GrĂŒndung in Jaruco scheiterte jedoch 2010, weil sich das zugewiesene GrundstĂŒck als ungeeignet erwies, so dass die Gemeinschaft weiter in einem provisorischen Haus in Havanna lebt (Stand: 2011).

„Erbe und Auftrag“

Die Beuroner Benediktinerkongregation, vertreten durch die Erzabtei St. Martin, publiziert vier mal im Jahr das Journal Erbe und Auftrag, Benediktinische Zeitschrift - Monastische Welt. Schriftenleiter des seit 1959 aufgelegten Magazins ist AbtprÀses Albert Schmidt.

Kultur

Zahlreiche Abteien fĂŒhren bedeutende Museen und sind MĂ€zene fĂŒr moderne und klassische Kunst. Überhaupt verfĂŒgen die Benediktiner ĂŒber bedeutende KunstschĂ€tze und die berĂŒhmtesten Bibliotheken. Bekannt ist jene im Stift Admont, die als grĂ¶ĂŸte Klosterbibliothek der Welt gilt. Die bedeutendste BĂŒcher- und Kunstsammlung des Benediktiner-Ordens befindet sich im KĂ€rntner Stift St. Paul.

Bekannte Benediktiner

Bestehende Benediktinerklöster im deutschsprachigen Raum

FĂŒr eine Liste der bestehenden und ehemaligen Klöster weltweit siehe Liste der Benediktinerklöster beziehungsweise Liste der Benediktinerinnenklöster.

Deutschland

Bayerische Benediktinerkongregation / Föderation der Bayerischen Benediktinerinnen

Siehe: Bayerische Benediktinerkongregation und Föderation der Bayerischen Benediktinerinnenabteien

MÀnnerklöster

Frauenklöster

Beuroner Benediktinerkongregation

Siehe Beuroner Kongregation

MÀnnerklöster

Frauenklöster

Benediktinerkongregation von St. Ottilien

Siehe: Benediktinerkongregation von St. Ottilien

MÀnnerklöster

Frauenklöster

Kongregation von der VerkĂŒndigung der seligen Jungfrau Maria (Congregatio Annuntiationis BMV)

MÀnnerklöster

Sublacenser Benediktinerkongregation

MÀnnerklöster

Benediktinerinnen der Anbetung

Benediktinerinnen von der Heiligen Lioba

Benediktinerinnen vom heiligsten Sakrament

Frauenklöster außerhalb von Kongregationen

Evangelische Benediktinerinnen (Teil der Evangelischen Landeskirchen)

Ökumenisches benediktinisches MĂ€nnerkloster

Österreich

Österreichische Benediktinerkongregation

MÀnnerklöster

Bayerische Benediktinerkongregation / Föderation der Bayerischen Benediktinerinnen

Beuroner Benediktinerkongregation

MĂ€nnerkloster

Benediktinerkongregation von St. Ottilien

MĂ€nnerkloster

Benediktinerinnen von der ewigen Anbetung

  • Anbetungskloster, Wien

Benediktinerinnen vom Unbefleckten Herzen Mariens

Benediktinerinnen von der Heiligen Lioba

Schweiz

Schweizer Benediktinerkongregation

MÀnnerklöster

Frauenklöster

Benediktinerkongregation von St. Ottilien

MĂ€nnerkloster

Föderation der benediktinischen Schwesternklöster der Schweiz

  • Kloster Melchtal
  • Benediktinerinnen Maria-Rickenbach
  • Kloster Marienburg
  • Kloster Wikon

Klöster außerhalb von Kongregationen

MĂ€nnerkloster

  • Abtei Le Bouveret

Benediktinerkongregation von Monte Oliveto Maggiore (Olivetaner)

Siehe Benediktinerkongregation von Monte Oliveto Maggiore (Olivetaner)

Frauenkloster

  • Kloster Heiligkreuz

SĂŒdtirol

Schweizer Benediktinerkongregation

MÀnnerklöster

Beuroner Benediktinerkongregation

Frauenkloster

Literatur

  • Christian SchĂŒtz, Philippa Rath (Hrsg.): Der Benediktinerorden: Gott suchen in Gebet und Arbeit. Mainz: Matthias-GrĂŒnewald-Verlag, 3. Aufl. 2003. ISBN 3-7867-8506-6
  • Die Benediktusregel (lat.-dt.), hrsg. im Auftrag der Salzburger Äbtekonferenz. Beuron: Beuroner Kunstverlag, 1992. ISBN 3-87071-061-6
  • SS. Patriarchae Benedicti Familiae Confoederatae: Catalogus Monasteriorum O.S.B., Editio XIX 2000. Centro Studi S. Anselmo, Rom 2000.
  • Peter Dinzelbacher, James Lester Hogg (Hrsg.): Kulturgeschichte der christlichen Orden in Einzeldarstellungen. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1997. ISBN 3-520-45001-1
  • Karl Suso Frank: „Geschichte des christlichen Mönchtums“. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 5. verbesserte und ergĂ€nzte Aufl. 1993
  • Christian Baumann: „Auszeit fĂŒr Gott“ Die Stille von Schweiklberg. Einblick hinter Klostermauern Norderstedt 2007 ISBN 978-3-8334-9974-6
  • Mariano Dell'Omo: Storia del monachesimo occidentale dal medioevo all'etĂ  contemporanea. Il carisma di san Benedetto tra VI e XX secolo. Jaca Book, Milano 2011. ISBN 978-88-16-30493-2

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Benediktiner â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Benediktiner â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Benediktinerklöster â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Leben und Wunder des hl. Benedikt in: Gregor der Große: Vier BĂŒcher Dialoge. Aus dem Lateinischen ĂŒbersetzt von Joseph Funk. Bibliothek der KirchenvĂ€ter, 2. Reihe, Band 3. Kempten, MĂŒnchen 1933.
  2. ↑ Peter MĂŒller: Columbans Revolution, 2008, S. 39 ff.
  3. ↑ J. N. Hillgarth: Modes of evangelization of Western Europe in the seventh century, in Proinseas NiChathain und Michael Richter (Herausgeber): "Irland und die Christenheit. Bibelstudien und Mission.", Klett Verlag, 1987, S. 322.
  4. ↑ Arnold Angenendt: Das FrĂŒhmittelalter. Die abendlĂ€ndische Christenheit von 400 bis 900, Kohlhammer, 1990, S. 216.
  5. ↑ Friedrich Prinz: FrĂŒhes Mönchtum im Frankenreich. Kultur und Gesellschaft in Gallien, den Rheinlanden und Bayern am Beispiel der monastischen Entwicklung (4. - 8. Jh.). Darmstadt 1988. S. 147f.
  6. ↑ WAZ vom 27. Februar 2009
  7. ↑ Kloster St. Lioba, die anderen Klöster ebenda

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  • Benediktiner [1] — Benediktiner, im allgemeinen alle diejenigen Mönche, welche die Regel des heil. Benedikt von Nursia (s. Benedikt 1) beobachten. Die Ordensregel Benedikts ward die Grundlage einer durchgreifenden Reformation des abendlĂ€ndischen Mönchslebens. Ihr… 
   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Benediktiner [2] — Benediktiner, KrĂ€uterlikör, der in FĂ©camp (Frankreich, Depart. Seine InfĂ©rieure) hergestellt wird 
   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Benediktiner — BenediktÄ«ner, Mönchsorden nach der Regel des heil. Benedikt von Nursia, verbreitete sich im 6. Jahrh. von Monte Cassino aus, wurde durch treffliche Schulen ein Verbreiter von Christentum und Zivilisation in ganz Europa. SpĂ€ter wurde er vielfachen 
   Kleines Konversations-Lexikon

  • benediktiner — be|ne|dik|ti|ner sb., en, e, ne (en katolsk munk el. nonne), i sms. benediktiner , fx benediktinerkloster, benediktinerorden 
   Dansk ordbog

  • Benediktiner — Be|ne|dik|ti|ner 〈m. 3âŒȘ 1. Mönch des Benediktinerordens 2. ein KrĂ€uterlikör * * * Be|ne|dik|ti|ner, der; s, : 1. [kirchenlat. benedictinus, nach dem hl. Benedikt von Nursia] Mönch des Benediktinerordens. 2. [frz. bĂ©nĂ©dictine; der Likör wurde… 
   Universal-Lexikon

  • Benediktiner — Be|ne|dik|ti|ner 〈m.; Gen.: s, Pl.: âŒȘ 1. 〈Rel.âŒȘ Mönch des Ă€ltesten katholischen Ordens des Abendlandes, Ordo Sancti Benedicti, der im 6. Jh. gegrĂŒndet wurde 2. französischer KrĂ€uterlikör, nach einem Rezept der Benediktinerabtei FĂ©camp von 1510… 
   Lexikalische Deutsches Wörterbuch

  • Benediktiner — Be|ne|dik|ti|ner der; s, <nach dem OrdensgrĂŒnder Benedikt von Nursia (um 480 bis etwa 547)>: 1. Mönch des nach der Regel des hl. Benedikt lebenden Benediktinerordens (OÌŁrdinis S’ancti Benedicti »vom Orden des hl. Benedikt«; Abk.: OSB). 2.… 
   Das große Fremdwörterbuch

  • Benediktiner — Be|ne|dik|ti|ner (Mönch des Benediktinerordens; auch Likörsorte) 
   Die deutsche Rechtschreibung

  • Wolfgang Aigner (Benediktiner) — Wolfgang Aigner (* 27. Oktober 1745 in Regensburg; † 19. Oktober 1801) war ein bayerischer Benediktiner und Gelehrter. Aigner trat 1764 im Kloster Mallersdorf in den Orden der Benediktiner ein und erhielt 1769 seine Ordination zum Priester. Von… 
   Deutsch Wikipedia

  • Stiftsgymnasium der Benediktiner zu St. Paul — Vorlage:Coordinate/Wartung/Schule Öffentliches Stiftsgymnasium der Benediktiner zu St. Paul Schultyp Gymnasium GrĂŒndung 1809 
   Deutsch Wikipedia


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