√Ągyptische Chronologie

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√Ągyptische Chronologie
Das Alte √Ągypten
Totenmaske des Tutanchamun
Zeitleiste
Vorgeschichte: vor 4000 v. Chr.
Pr√§dynastische Zeit: ca. 4000‚Äď3032 v. Chr.
Fr√ľhdynastische Zeit: ca. 3032‚Äď2707 v. Chr.
1. bis 2. Dynastie
Altes Reich: ca. 2707‚Äď2216 v. Chr.
3. bis 6. Dynastie
Erste Zwischenzeit: ca. 2216‚Äď2137 v. Chr.
7. bis 11. Dynastie
Mittleres Reich: ca. 2137‚Äď1781 v. Chr.
11. bis 12. Dynastie
Zweite Zwischenzeit: ca. 1648‚Äď1550 v. Chr.
13. bis 17. Dynastie
Neues Reich: ca. 1550‚Äď1070 v. Chr.
18. bis 20. Dynastie
Dritte Zwischenzeit: ca. 1070‚Äď664 v. Chr.
21. bis 25. Dynastie
Sp√§tzeit: ca. 664‚Äď332 v. Chr.
26. bis 31. Dynastie
Griechisch-römische Zeit: 332 v. Chr. bis 395 n. Chr.
Daten nach Stan Hendrickx und J√ľrgen von Beckerath
Zusammenfassung
Geschichte des Alten √Ągypten
Weiterf√ľhrendes
Portal √Ągyptologie

Die √Ągyptische Chronologie besch√§ftigt sich mit der zeitlichen Einordnung der Geschichtsdaten des alten √Ągypten, im Besonderen mit der Datierung der Regierungszeiten der Pharaonen in den einzelnen Dynastien.

Inhaltsverzeichnis

Absolute und relative Chronologie √Ągyptens

Die relative Chronologie befasst sich mit der zeitlichen Abfolge und Dauer von geschichtlichen Vorg√§ngen, Regierungen oder arch√§ologischen Fundschichten. Sie beantwortet die Frage, ob ein Gegenstand √§lter oder j√ľnger als ein anderer ist, bzw. ob ein Ereignis vor oder nach einem anderen stattfand. Die absolute Chronologie versucht die Ereignisse auf unsere Zeitrechnung zu √ľbertragen, d.h. mit konkreten Jahreszahlen zu versehen.

Die Alten √Ągypter datierten vorwiegend nach den Regierungsjahren der jeweils herrschenden K√∂nigen und f√ľhrten dazu auch K√∂nigslisten, die uns mehr oder weniger vollst√§ndig erhalten sind. Deshalb dient als (relatives) Grundger√ľst in erster Linie eine historische Chronologie mit der K√∂nigsabfolge und der Festlegung ihrer Regierungsl√§ngen (siehe Liste der Pharaonen). F√ľr die Festlegung der Daten in einer absoluten Chronologie werden vorwiegend astronomische und naturwissenschaftliche Methoden angewandt.[1]

Insbesondere f√ľr die pr√§dynastische Zeit spielte f√ľr die relative Chronologie auch die vergleichende Datierung anhand von dekorativen Charakteristika und Formen der Keramik, die sogenannte Seriation, eine wichtige Rolle, wie sie als erster Flinders Petrie anhand der Naqada-Kultur durchf√ľhrte. Allerdings fehlt bis heute eine umfassende Einteilung nach der Entwicklung der materiellen Kultur im dynastischen √Ągypten.

Die Chronologie unterscheidet sich klar von der Kulturgeschichte, die eine bestimmte, eben kulturgeschichtliche, Perspektive auf die Gegenstände richtet.

Annalen

Die √Ągypter f√ľhrten in den Archiven der Residenz und vermutlich auch in den gr√∂√üeren Tempeln Listen, auf denen sie die Namen der Pharaonen seit Beginn der ersten Dynastie mit ihren Regierungsl√§ngen aufzeichneten. Diese auf Papyrusrollen festgehaltenen Annalen sind verloren gegangen, doch sind gewisse Reste von Abschriften erhalten geblieben.[2]

Annalenstein der 5. Dynastie

‚Üí Hauptartikel: Annalenstein der 5. Dynastie

Insbesondere aus der √§ltesten Zeit sind die Reste einer Abschrift solcher Annalen erhalten geblieben. Dieser Annalenstein der 5. Dynastie stammte vermutlich aus Memphis, der Hauptstadt des Alten Reichs.[3] Die beiden gr√∂√üten Bruchst√ľcke hei√üen aufgrund ihrer heutigen Aufstellungsorte ‚ÄěPalermostein‚Äú (P) und ‚ÄěKairostein‚Äú (C1/K1). Daneben werden nach Wolfgang Helck f√ľnf kleinere Teile unter den Bezeichnungen P1 sowie ‚ÄěKairo-Fragmente‚Äú Nr.2 bis 5 (C2‚ÄďC5/K2‚ÄďK5) gef√ľhrt.[4][5][6]

Der Turiner Königspapyrus

→ Hauptartikel: Königspapyrus Turin

Weiter sind die Fragmente einer etwas nachl√§ssigen Abschrift einer K√∂nigsliste aus den Archiven √ľberliefert, die ein Beamter oder Priester zur Zeit Ramses II. auf die R√ľckseite einer Abgabenliste schrieb, der sogenannte Turiner K√∂nigspapyrus. Gewisse Fehler haben sich sicherlich auch durch das st√§ndige Nachf√ľhren und wiederholte Abschreiben der K√∂nigslisten eingeschlichen.[7] Der Papyrus wurde um 1820 in Luxor gefunden, von Bernardino Drovetti nach Europa gebracht und 1824 vom √Ągyptischen Museum in Turin erworben. Auf dem Transport nach Turin war er in unz√§hlige kleine St√ľcke zerfallen.

Bereits Jean-François Champollion, der erste Entzifferer der Hieroglyphen erkannte, dass es sich um eine Königsliste handelte. Gustav Seyffarth versuchte als erster, wenn auch noch ohne Kenntnis der hieratischen Schrift, eine Anordnung der Fragmente anhand der Papyrusfasern, der Schriftform und der Farbe. Seither sind immer wieder kleinere Verbesserungsvorschläge in der Anordnung der Fragmente gemacht worden.

W√§re der Papyrus vollst√§ndig erhalten geblieben, enthielte er die chronologische Abfolge aller K√∂nige von der 1. bis zur 17. Dynastie, mit ziemlich zuverl√§ssigen Angaben ihrer Regierungsl√§ngen. F√ľr J√ľrgen von Beckerath l√§sst sich aus den Resten erkennen, dass die √Ągypter bis zur√ľck in die Fr√ľhzeit ihrer Geschichte √ľber eine auf korrekten, nicht mythisch-phantastischen Zahlen aufbauende √úberlieferung verf√ľgten - ganz im Gegensatz zu den √ľbrigen V√∂lkern des Altertums. Zwar beginnt auch diese √úberlieferung mit der Herrschaft von G√∂ttern und mit Dynastien von "Geistern", aber das betrifft nur die Zeit vor der ersten Dynastie, √ľber die es keine schriftlichen Aufzeichnungen mehr gab.[8]

Transkription des Turiner Königspapyrus in Hieroglyphen

Königliche Ahnentafeln

Die Königsliste von Ramses II. aus Abydos, heute im British Museum

Die Königslisten der Archive dienten auch als Vorlage von königlichen Ahnentafeln, die im Neuen Reich an den Wänden von Tempeln angebracht wurden. Der Zweck dieser Liste war, die Vorgänger des regierenden Königs an seine Opfern teilnehmen zu lassen. Dabei wurden möglichst alle legitimen Herrscher seit König Menes aufgelistet, da sie nach dem Königsdogma eine direkte Ahnenlinie bildeten.[9]

Insgesamt gibt es vier königliche Ahnentafeln:

  • Die √§lteste ist die K√∂nigsliste von Karnak aus der Zeit des Thutmosis III. Auf ihr steht der Pharao opfernd vor insgesamt 61 sitzend abgebildeten K√∂nigen. Diese Darstellung gibt nur eine scheinbar willk√ľrliche und nicht chronologisch geordnete Auswahl von Herrschern. Sie hat nur dadurch einige Bedeutung, dass sie auch in Theben anerkannte Herrscher der 1. und 2. Zwischenzeit f√ľhrt, die in anderen Listen fehlen.[9]
  • Sehr gut erhalten ist die K√∂nigsliste im Tempel des Sethos I. in Abydos. Sie nennt 76 K√∂nige, beginnend bei Menes. Es fehlen lediglich die Herrscher der Zwischenzeiten und einige sp√§ter als nicht rechtm√§√üig angesehene Herrscher.[10]
  • Ebenfalls in Abydos befindet sich die zerst√∂rte Liste des Ramses II. Teile davon befinden sich heute im Britischen Museum. Sie ist im Grunde eine Abschrift der Liste des Sethos.
  • Im Grab des memphitischen Priesters Tjuneroy in Sakkara entdeckte man eine weitere K√∂nigsliste. Sie ist wohl eine Abschrift einer Annalentafel, die sich im Ptah-Tempel in Memphis befunden haben muss. Beginnend mit Ramses II. endet sie r√ľckw√§rts Mitte der 1. Dynastie. Aus Platzgr√ľnden fehlen die ersten K√∂nige.

Antike Historiker und Gelehrte

Das Geschichtswerk des Manetho

Papyrus Baden 4.59, Verso (f√ľnftes Jahrhundert n. Chr.): Vermutete Teilabschrift der Epitome, basierend auf den Aegyptiaca des Manetho
‚Üí Hauptartikel: Aegyptiaca (Manetho)

Eine wichtige Quelle f√ľr die Chronologie ist, trotz aller Verf√§lschungen, das Geschichtswerk des Manetho, das unter dem lateinischen Titel Aegyptiaca bekannt ist. Manetho war wohl ein Priester aus Sebennytos in Unter√§gypten, der wahrscheinlich unter den Pharaonen Ptolemaios I., Ptolemaios II. und Ptolemaios III. lebte. Georgios Synkellos setzte Manethos Wirken zeitgleich oder etwas sp√§ter als Berossos in die Regierungszeit von Ptolemaios II. (285‚Äď246 v. Chr.), unter welchem er die Aegyptiaca verfasst haben soll. Manethos Motive d√ľrften einerseits in der ptolem√§ischen Unkenntnis der alt√§gyptischen Sprache und andererseits im Widerlegen von Herodots Berichten √ľber die alt√§gyptische Geschichte begr√ľndet sein.[11]

Die Eckdaten, die das Grundger√ľst der √§gyptischen Chronologie bilden, stammen aus Schriften, die zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert n. Chr. geschrieben wurden und den √§gyptischen Priester Manetho zitieren. Dies sind:

Die beiden letztgenannten Autoren dienten wiederum als Vorlage f√ľr die Weltgeschichte von Georg dem M√∂nch (Syncellus).

Aufgrund der vielfach verschriebenen, ver√§nderten und verst√ľmmelten Fragmente, die vom urspr√ľnglichen Werk Manethos zeugen, lassen sich nur mit gro√üer Vorsicht Schl√ľsse f√ľr die Datierung der √§gyptischen Geschichte ziehen. Die K√∂nigsnamen sind zum Teil so stark abge√§ndert (z. B. in der 15. Dynastie), dass sie sich nur noch schwer zuordnen lassen. Dennoch l√§sst sich das Werk zur Erg√§nzung der bestehenden Listen heranziehen, insbesondere f√ľr die Zeit nach dem Neuen Reich, f√ľr die es keine alt√§gyptischen Listen gibt. [12]

Griechische Historiker

B√ľste des Herodot, der als ‚ÄěVater der Geschichtsschreibung‚Äú (lat. pater historiae) gilt

Am Anfang der noch √ľberlieferten Geschichtsschreibung stehen Hekataios von Milet (560 - 490) und Herodot von Halikarnass (ca. 484 - 425). Als viel gereiste M√§nner beschreiben sie die L√§nder und V√∂lker der ihnen bekannten Welt. Herodot bereiste √Ągypten zur Zeit der Perserherrschaft um 450 und schildert seine Eindr√ľcke dar√ľber im zweiten Buch seiner Historien. Zuerst beschreibt er Topographie, Sitten und Gebr√§uche und danach eine Darstellung der Geschichte des Landes. Bei der Beschreibung der noch nicht so lange zur√ľckliegenden 26. Dynastie ist er verh√§ltnism√§√üig genau, grunds√§tzlich ist es Herodot aber kaum auf eine genaue chronologische Ordnung der Herrscherfolge angekommen, vielmehr ging es darum, interessante Begebenheiten zu erz√§hlen, die er der volkst√ľmlichen sagenhaften Literatur entnahm. So schiebt er etwa die Erbauer der Pyramiden von Giza (Cheops, Chephren und Mykerinos) zwischen Ramses III. und die Sp√§tzeit. Trotzdem st√ľtzten sich die sp√§teren griechischen Autoren haupts√§chlich auf Herodots Darstellung der Geschichte und ignorierten das zuverl√§ssigere Werk Manethos.[13]

Noch vor der Eroberung √Ągyptens durch die Perser 525 hatte offenbar Hekataios √Ągypten besucht, sein Werk ist aber bis auf Fragmente verloren.[13]

Als erster Chronograph und Begr√ľnder der wissenschaftlichen Chronographie gilt Eratosthenes. Dieser leitete im Auftrag der √§gyptischen K√∂nige aus der Dynastie der Ptolem√§er rund ein halbes Jahrhundert lang die Bibliothek von Alexandria, die bedeutendste Bibliothek der Antike. Sein Interesse richtete sich aber anscheinend mehr auf das Sammeln kulturhistorisch interessanter Nachrichten als auf die Bestimmung einer absoluten Chronologie. Daher ist seine Rolle auf diesem Gebiet nicht so herausragend, wie in der √§lteren Forschung √∂fters angenommen wurde. Unter anderem soll er in k√∂niglichem Auftrag eine Liste der √§gyptischen Herrscher von Theben aus dem √Ągyptischen ins Griechische √ľbersetzt haben. Eine solche Liste ist erhalten, kann aber in der vorliegenden Fassung nicht von ihm stammen. Inwieweit sie Material enth√§lt, das auf ihn zur√ľckgeht, ist unklar.

Der Almagest des Claudius Ptolemäus

Neuzeitliches Idealportr√§t des Claudius Ptolem√§us, der f√ľr seine astronomischen Aufzeichnungne einen Herrscher-Kanon anlegte
‚Üí Hauptartikel: Almagest

Almagest nennt man eines der Hauptwerke der antiken Astronomie, das auf den hellenistisch-griechischen Gelehrten Claudius Ptolem√§us zur√ľckgeht. Dieses Lehrbuch, das er um die Mitte des 2. Jahrhunderts mit dem usrpr√ľnglichen Titel Mathematike Syntaxis (dt. ‚ÄěMathematische Zusammenstellung‚Äú), erstellte, umfasste die kompetenteste Darstellung des astronomischen Systems der Griechen. Sp√§tere Abschriften des hoch angesehenen Werkes trugen den Titel Megiste Syntaxis (‚ÄěGr√∂√üte Zusammenstellung‚Äú), was als al-madschisti in die arabischen √úbersetzungen √ľbernommen wurde und von dort als Almagest in den heutigen Sprachgebrauch √ľberging[14]. Im Gegensatz zu anderen Werken jener Zeit ist der Text des Almagest vollst√§ndig √ľberliefert.

F√ľr die Datierung der aufgezeichneten Himmelserscheinungen legte Claudius Ptolem√§us einen Kanon der Herrscherjahre der √§gyptischen Sp√§tzeit an, der damit f√ľr die zeitliche Bestimmung der 27. - 31. √§gyptischen Dynastie von Bedeutung ist. F√ľr die Zeit vor Alexander dem Gro√üen nutzte Ptolem√§us die Aufzeichnungen der babylonischer Priester, danach jene der alexandrinischen Gelehrten.[15] Die chronologischen Angaben bez√ľglich astronomischer Aufzeichnungen rechnete Ptolem√§us auf den √§gyptischen Wandeljahrkalender um. Um Mehrdeutigkeiten zu vermeiden, nennt er f√ľr n√§chtliche Ereignisse den ausgehenden und beginnenden alt√§gyptischen Tag. Aufgrund jener pr√§zisen Angaben sind die jeweiligen Vorkommnisse im julianischen Kalender exakt datierbar.

Neben der Bedeutung f√ľr die √§gyptische Chronologie ist der Kanon des Ptolem√§us auch f√ľr die Chronologie Babyloniens und Assyriens wertvoll, da durch ihn die Regierungen der letzten Herrscher der beiden L√§nder festgelegt sind und damit der Anschluss ihrer K√∂nigslisten an die absolut datierte hellenistische Zeit erreicht wird.[16]

Astronomische Datierung

Sothisdatierung

Als Verk√∂rperung des Sterns Sirius k√ľndigte die G√∂ttin Sothis im Alten √Ągypten mit ihrem Fr√ľhaufgang (heliakischer Aufgang) die bevorstehende Nil√ľberschwemmung an. Dieses Ereignis war ein wichtiger Signalgeber f√ľr die Landwirtschaft, denn mit der Nilflut begann die f√ľr den Anbau und die Aussaat wichtige Bew√§sserung und Versorgung mit dem Nilschlamm. Damit verbunden war auch das Neujahrsfest (Sothis-Fest). Neben diesem nat√ľrlichen Kalender f√ľhrten die √Ągyptern auch einen Verwaltungskalender ein, der als Wandeljahrkalender jedoch den Nachteil hatte, dass er keinen Schalttag hatte und damit vom Sonnenjahr alle vier Jahre um einen Tag abwich. Damit "wanderte" der Kalender im weiteren Verlauf durch die Jahreszeiten. Durch die jeweilige zeitliche Abweichung des Wandeljahres vom Sonnenjahr l√§sst sich die Dauer des Zeitraums errechnen, nach welchem sich der Wandeljahrkalender wieder mit den tats√§chlichen Jahreszeiten deckt. Auf das Alte √Ągypten bezogen handelt es sich um den Sothis-Zyklus, den Zeitraum, den Sirius mit seinem heliakischen Aufgang ben√∂tigt, um einmal den √§gyptischen 365-Tages-Kalender zu durchlaufen.

Da man die √§gyptischen Kalenderdaten in julianische umrechnen kann, ist es theoretisch m√∂glich festzustellen, in welchem Jahr der Sothisaufgang auf ein √ľberliefertes Datum fiel. Allerdings kann man die Daten der Sothisaufg√§nge nicht durch einfaches Zur√ľckrechnen ermitteln, sondern muss Faktoren wie die Pr√§zession der Erdachse und die Eigenbewegung des Sirius ber√ľcksichtigen. Man muss sich also astronomischer Berechnungen bedienen; sonst erh√§lt man Daten, an denen der Sothisaufgang gar nicht gesehen werden konnte.[17]

Daneben muss man verschiedene Faktoren ber√ľcksichtigen, die zu einer gewissen Unsicherheit der berechneten Daten f√ľhren:

  • Der Sehungsbogen des Sirius: Damit der Stern Sirius bei seinem heliakischen Aufgang am Horizont sichtbar ist, muss der Abstand zur noch unter dem Horizont befindlichen Sonne gro√ü genug sein, damit er nicht von dem Streulicht der Sonne √ľberstrahlt wird. Diesen Minimalabstand f√ľr die Sichtbarkeit des Sterns im heliakischen Aufgang zwischen Stern und Sonne wird Sehungsbogen genannt. Die Gr√∂√üe des Sehungsbogens h√§ngt von gewissen ver√§nderlichen Faktoren ab, wie atmosph√§rische Bedingungen (z.B. zunehmende Licht- und Luftverschmutzung). Der Astronom Bradley Schaefer berechnete unter vollem Einsatz der modernen Astronomie einen Sehungsbogen von etwa 11¬į[18], gibt f√ľr den Sothiszyklus aber immer noch eine m√∂gliche Abweichung von +/- 20 Jahren an.[19]
  • Beobachtungsort: Das Rechenergebnis h√§ngt von der geographischen Breite des Beobachtungsorts ab. Gerade f√ľr √Ągypten ist die Kenntnis des Beobachtungsorts sehr wichtig, da es sich von Norden nach S√ľden √ľber mehr als sieben Breitengrade erstreckt, denn jede Abweichung um einen Breitengrad ver√§ndert das Ergebnis um vier Jahre fr√ľher oder sp√§ter.[20]
  • Tetra√ęteris: Da sich der heliakische Aufgang der Sothis alle vier Jahre um einen Tag gegen√ľber dem Verwaltungskalender verschiebt, f√§llt dieser somit vier Jahre lang auf den gleichen Tag im Verwaltungskalender. Damit sind f√ľr die Datierung von vornherein vier aufeinanderfolgende Jahre (Tetra√ęteris) m√∂glich.[21]

Sothisdatum des Papyrus Berlin 10012 aus al-Lahun

Der Papyrus Berlin 10012 besteht aus den beiden Fragmenten 10012A VS und 10012B, die von Ludwig Borchardt in al-Lahun 1899 erworben und anschlie√üend erstmalig ver√∂ffentlicht wurden. Zwischenzeitliche Untersuchungen konnten den Papyrus dem K√∂nig Sesostris III. zuordnen. Der Papyrus liefert das √§lteste und wertvollste Sothisdatum. Die Textstelle lautet: Wisse, dass das Herauskommen der Sothis geschehen wird am 16. VIII. M√∂gest du [benachrichtigen] die Stundenpriester des Tempels des Ortes Sechem-Senwosret (Lahun), des Anubis auf seinem Berg und des Suchos.[22] Das weitere Fragment liefert das Jahr 7 eines nicht genannten K√∂nigs, bei dem allgemein Sesostris III. angenommen wird, es sich theoretisch aber auch um Amenemhet III. handeln k√∂nnte. F√ľr den Beobachtungsort wird grunds√§tzlich von der H√∂he von Memphis ausgegangen, das nur wenig von Lahun abweicht.[22]

Synchronismen

Bei Synchronismen handelt es sich um geschichtlich dokumentierte Verbindungen zu gleichzeitigen Daten anderer Kulturen. Da wo die √§gyptischen Quellen wegen ihrer L√ľcken nicht ausreichen und Synchronismen mit sicherer datierbaren Ereignissen bestehen, k√∂nnen sie eine chronologische St√ľtze bieten.[23]

Antikes Griechenland

F√ľr die √§gyptische Chronologie brauchbare Daten aus dem antiken Griechenland gibt es erst aus relativ sp√§ter Zeit, davor sind die √§gyptischen Daten sicherer und dienen eher als St√ľtze f√ľr die Chronologie im √§g√§ischen Bereich. F√ľr die sp√§tere Zeit der 27. bis 31. Dynastie liefern griechische Schriftsteller verwertbare Datierungen f√ľr das Alte √Ągypten:[24]

  • Herodot berichtet in seinen Historien, dass es vier Jahre nach der Schlacht bei Marathon, die 490 v. Chr. stattfand, einen Aufstand gegen die persische Herrschaft in √Ągypten (27. Dynastie) gegeben hat.[25]
  • Die Regierungszeit von Inaros II. setzten die griechischen Historiker w√§hrend der persischen Herrschaft auf etwa 460 v. Chr. an. Demnach war Inaros der Sohn Psammetichs IV. und Gegenk√∂nig des Artaxerxes I. Er stie√ü 463/2 v. Chr. von der Festung Marea ins Nildelta vor und schlug den Satrapen Achaimenes bei Papremis. 460 v. Chr. brachte er die √Ągypter dazu, einen Aufstand gegen die Perser zu beginnen und beherrschte, abgesehen von Memphis, ganz Unter√§gypten. Als Unterst√ľtzung gewann er 459 v. Chr. die Athener. Der Aufstand brach erst im Fr√ľhjahr 454 zusammen. Er d√ľrfte kurz nach der Ermordung des Xerxes I. (Aug. 465) ausgebrochen sein.[26]
  • Euagoras I., ein K√∂nig des antiken Stadtstaates Salamis auf Zypern, f√ľhrte einen zehnj√§hrigen Krieg mit dem Perserrich (von 390 bis 380 v. Chr.). Dabei ging er ein B√ľndnis mit Athen und Nepherites I. von √Ągypten ein. Sein Nachfolger Hakor setzte dieses B√ľndnis fort.[27][28]
  • 383 konnte Hakor einen Vorstoss der Perser abwehern.[29]
  • 373 konnte Nektanebos I. ebenfalls einen Perser-Angriff abwehren.[30]
  • Ein Jahr nach den Satrapenaufst√§nden gegen Artaxerxes II. im Jahr 360 v. Chr. unternahm der √§gyptische Pharao Tachos in seinem 46. Regierungsjahr selbst einen Feldzug nach Asien.[31]
  • Die R√ľckeroberung √Ągyptens durch Artaxerxes III., womit die 30. Dynasite endet, l√§sst sich auf den Winter 343/42 festlegen.[32]
  • Nachdem Alexander der Gro√üe Tyros im August 332 v. Chr. eingenommen hatte, marschierte er etwa 3 Monate sp√§ter in √Ągypten ein, jedoch sicher nach dem 14. 11., dem √§gyptischen Neujahrstag. Die Gr√ľndung der Stadt Alexandria datiert ins Jahr 331.[33]

Assyrisches Reich

Einer der Amarna-Briefe, Tontafeln in akkadischer Keilschrift des Palastarchives des Pharao Echnaton, die u.a. von assyrischen Kontakten zeugen.

Das assyrische Reich existierte etwa 1000 Jahre, vom 18. Jahrhundert v. Chr. bis zu seiner Vernichtung um 609 v. Chr. Die assyrische K√∂nigsliste (AKL) f√ľhrt die Namen der Assyrischen K√∂nige von den Anf√§ngen bis 722 auf. Zwischen 722 und 911 kann die AKL mit der Eponymenliste abgeglichen werden, die zwischen 649 und 911 komplett vorliegt. F√ľr die √§ltere Zeit gibt es wenig Ber√ľhrungspunkte mit √Ągypten, erst am Ende des 8. und im 7. Jh. gab es unmittelbare Verbindungen und es kam sogar zu einer ver√ľbergehenden Besatzung √Ągyptens durch die Assyrer. Assyrisch-babylonische Synronismen legen zudem die babylonische Chronologie fest, die wiederum wichtige Synchronismen mit √Ągypten aufweist und deren Ausgang sich anhand des Almagest des Claudius Ptolem√§us zeitlich festlegen l√§sst.[34]

  • F√ľr die √§lteren Assyrerk√∂nige ist lediglich (in den Amarna-Briefen Nummer 15 und 16) belegt, dass AŇ°Ň°ur-uballit I. bald nach seiner Thronbesteigung an den Pharao Echnaton schrieb. Darin wird auch die Korrespondenz des AŇ°Ň°ur-nadin-ahhe II. mit Amenophis III. erw√§hnt.[35]
  • In den Annalen des ҆arrum-ken II. von 712 wird berichtet, dass √Ągypten nun zu Nubien geh√∂rt: Damit ist sicher, dass die Eroberung Unter√§gyptens durch den nubischen (kuschitischen) Pharao Schabako, das Ende des Bokchoris (24. Dynastie) und der Anfang der 25. Dynastie, im Jahr 712 oder kurz zuvor stattgefunden haben muss.[36]
  • Im Februar 673 v. Chr. unternahm Asarhaddon einen ersten Angriff auf √Ągypten, der von Taharqa zur√ľckgeschlagen wurde.[37]
  • 671 v. Chr. belagert Asarhaddon erst Tyros, dessen K√∂nig Baal zu Taharqa √ľbergelaufen ist, und f√ľhrt dann am 16./29. Juni[38] und 1. Juli[39] drei siegreiche offene Feldschlachten gegen das √§gyptische Heer. Nach der dritten Schlacht wird am 5. Juli[40] Memphis eingenommen.
  • Nachdem Asarhaddon abgezogen war, ergriff Taharqa wieder die Macht. Asarhaddon zog 669 v. Chr. erneut gegen √Ągypten, starb aber unterwegs. 667/666 v. Chr. schl√§gt der Nachfolger von Asarhaddon Assurbanipal das √§gyptische Heer und unterwirft √Ągypten bis nach Theben.

Die C14-Methode

Die 14C-Datierung (Radiokohlenstoffdatierung) ist ein Verfahren zur radiometrischen Datierung von kohlenstoffhaltigen, insbesondere organischen Materialien. Das Verfahren beruht darauf, dass in abgestorbenen Organismen die Menge an gebundenen radioaktiven 14C-Atomen gem√§√ü dem Zerfallsgesetz abnimmt. Mit zunehmender Verfeinerung findet die Methode auch Anwendung f√ľr Zeitbestimmungen in der √§gyptischen Chronologie.

Die 14C-Daten liefern tendenziell f√ľr die Fr√ľhdynastische Periode und das Alte Reich Ergebnisse, die √§lter sind als die historisch-arch√§ologischen Altersangaben:

‚ÄěF√ľr die Zeit zwischen (konventionell) 3000 und 2250 v.Chr. liefert die 14C-Datierung Alter, die um mehrere Jahrhunderte √ľber den historisch arch√§ologischen Altern liegen. Derselbe Trend jedoch mit geringeren Diskrepanzen von 100 bis maximal 150 Jahren ergibt sich f√ľr die Zeit zwischen (konventionell) 1600 und 1400 v.Chr. F√ľr die Zeit um (konventionell) 1200 v.Chr. scheint keine Diskrepanz nachweisbar, obwohl einige Messungen in Richtung h√∂herer, andere in Richtung niedrigerer 14C-Alter weisen. F√ľr die anschlie√üende Zeit und insbesondere f√ľr die Zeit um (konventionell) 1000 bis 900 v.Chr. deuten sich 14C-Alter an, die um 60 bis 100 Jahre geringer sein k√∂nnten als die historisch-arch√§ologischen Alter. Allerdings sind definitive Aussagen aufgrund der vergleichsweise hohen Fehlermarge nur schwer m√∂glich.‚Äú

‚Äď Uwe Zerbst: [41]

Als Konsequenz fordern Naturwissenschaftler eine Korrektur der konventionellen Chronologie der fr√ľhen Perioden zu h√∂heren Werten. Dabei weisen sie auf methodische Unsicherheiten der historisch-arch√§ologischen Datierung hin, obwohl der Fehler potentiell auch auf Seiten der 14C-Datierung liegen kann. Bisher widersetzen sich die meisten Arch√§ologen, die historisch-arch√§ologischen Daten zugunsten der 14C-Daten zu ersetzen.[41]

Bisher haben Forscher versucht, aufgrund von 211 14C-Datierungen eine neue Chronologie √Ągyptens zu entwickeln.[42] Bei den Proben handelte es sich um kurzlebige Materialien von K√∂rben, Textilien, Pflanzen, K√∂rnern und Fr√ľchten aus den Best√§nden von europ√§ischen und amerikanischen Museen, die sich eindeutig dem Regierungsjahr eines Pharaos oder dem Gr√ľndungsjahr eines Tempels zuordnen lie√üen. Als weiteres benutzten sie eine statistische Methode, um Muster in den Radiokarbon- und historischen Daten auszumachen und so die wahrscheinlichsten Beziehungen zwischen beiden zu finden.[43]

Datierungen in der Wikipedia

Der erste Versuch einer √§gyptischen Chronologie in der fr√ľhen Neuzeit stammt wohl von Joseph Scaliger um 1600, der daf√ľr die Angaben des Chronisten Eusebius und den ptolem√§ischen Kanon verwendete (Thesaurus Temporum und Emendatio Temporum).

Die fr√ľhesten Versuche einer Chronologie stammen im 20. Jahrhundert aus dem Jahre 1904 bzw. 1907 von Eduard Meyer, der seinerseits auf Flinders Petrie basiert; eine sp√§tere von R. Weill von 1928 und die letzte umfassende Chronologie von Ludwig Borchardt von 1935.

Erst der √Ągyptologe J√ľrgen von Beckerath hat 1997 mit den M√ĄS 46 (M√ľnchner √Ągyptologische Studien, Band 46) eine √úberarbeitung dieser Chronologie vorgenommen, die in internationalen Fachkreisen heute das Standardwerk ist. In einzelnen Epochen gibt es nat√ľrlich auch abweichende Daten durch j√ľngste Forschung oder andere Auslegung der wissenschaftlichen Belege. Ein garantiertes, festes Ger√ľst gibt es durch fortschreitende Erkenntnisse zwar nicht, jedoch wird die Chronologie durch neuere Studien weiter enger eingegrenzt.

In den Artikeln der deutschsprachigen Wikipedia werden, wenn nicht anders angegeben, von Beckeraths Zeitangaben benutzt. Diese haben sich weitestgehend in der neueren wissenschaftlichen Literatur durchgesetzt. Liegen keine Datierungen des vorgenannten Autoren vor, kommen Angaben nach Thomas Schneider zum Zug.

Siehe auch

Literatur

Allgemeiner √úberblick

  • J√ľrgen von Beckerath: Chronologie des pharaonischen √Ągypten. Philipp von Zabern, Mainz 1997. ISBN 3-8053-2310-7
  • Wolfgang Helck: Schwachstellen der Chronologie-Diskussion. In: G√∂ttinger Miszellen 67, 1983, S. 43-49.
  • Erik Hornung, Rolf Krauss, David A. Warburton (Hrsg.): Ancient Egyptian Chronology. Handbook of Oriental Studies. Section 1: The Near and Middle East, Bd. 83, Brill, Leiden/Boston 2006 ISBN 978-90-04-11385-5
  • Kenneth Anderson Kitchen: The Chronology of Ancient Egypt. In: World Archeology 23.2, 1991, S. 201-208. (Online)
  • Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Artemis & Winkler, D√ľsseldorf 1997. ISBN 3-7608-1102-7
  • Ian Shaw (Hrsg.): Oxford History of Ancient Egypt. Oxford, 2000.
  • Hana Vymazalova, Miroslav Barta (Hrsg.): Chronology and Archeology in Ancient Egypt (The Third Millennium). Prag, 2008.

Annalen

  • Donald B. Redford: Pharaonic Kinglists, Annals, Day Books. 1986.

Astronomische Datierung

  • Rolf Krauss: Sothis- und Monddaten. Studien zur atronomischen und technischen Chronologie Alt√§gyptens. Hildesheim 1985.
  • Ulrich Luft: Die chronologische Fixierung des √§gyptischen Mittleren Reiches nach dem Tempelarchiv von Illahun. Wien, 1992.
  • Bradley E. Schaefer: The Heliacal Rise of Sirius and Ancient Egyptian Chronology. In: JHA 31, 2000. (Online)

Synchronismen

  • Manfred Bietak (Hrsg.): The synchronisation of civilisations in the Eastern Mediterranean in the second millennium B.C. Wien 2003, 2007.

C14-Methode

  • Georges Bonani et alii: Radiocarbon dates of Old and Middle Kingdom monuments in Egypt. In: Radiocarbon 43, 2001, S. 1297-1320 (Online)
  • Christopher Bronk Ramsey et alii: Radiocarbon-based Chronology for Dynastic Egypt. In: Science 328, 2010, S. 1554-1557. (Online)
  • Uwe Zerbst: Radiokarbon und historisch-arch√§ologische Datierung f√ľr den alten Orient. Neue Entwicklungen. In: Studium Integrale Journal 12.1, Mai 2005, S. 19-26. (Online)

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. IX und S. 3
  2. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 13
  3. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 13f.
  4. ‚ÜĎ Francesco Raffaele: Alle Fragmente des Annalensteins nach Wolfgang Helck
  5. ‚ÜĎ Catchpenny: Alle Fragmente des Annalensteins nach Wolfgang Helck
  6. ‚ÜĎ Kairo-Fragment (C1) mit weiteren Teilst√ľcken C2‚ÄďC5 und Rekonstruktionen/Transkriptionen
  7. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 19
  8. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 20
  9. ‚ÜĎ a b Beckerath, Chronologie, S. 23
  10. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 24
  11. ‚ÜĎ Folker Siegert: Flavius Josephus: √úber die Urspr√ľnglichkeit des Judentums (Contra Apionem). S. 34.
  12. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 37f.
  13. ‚ÜĎ a b Beckerath, Chronologie, S. 32-33
  14. ‚ÜĎ Paul Kunitzsch: Der Almagest. Die Syntax mathematica des Claudius Ptolem√§us in arabisch-lateinischer √úberlieferung. Harrassowitz, Wiesbaden, 1974
  15. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 58-59
  16. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 59
  17. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 42f.
  18. ‚ÜĎ Bradley E. Schaefer: The Heliacal Rise of Sirius and Ancient Egyptian Chronology. In: JHA 31, 2000, S. 151
  19. ‚ÜĎ Bradley E. Schaefer: The Heliacal Rise of Sirius and Ancient Egyptian Chronology. In: JHA 31, 2000, S. 153
  20. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 43
  21. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 43 und ferner: Erik Hornung: Untersuchungen zur Chronologie und Geschichte des Neuen Reiches. Wiesbaden 1964, S. 15ff.
  22. ‚ÜĎ a b Beckerath, Chronologie, S. 44
  23. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 4
  24. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57
  25. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57 mit Verweis auf Herodot, VII, 1
  26. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57 mit Verweis auf Thukydides I, 109-10 und Meyer, Geschichte des Altertums, IV, 1939, S. 568, Anm. 3
  27. ‚ÜĎ Theopompos, FGrH 115 F 103
  28. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57 mit Verweis auf F. K. Kienitz: Die politische Geschichte √Ągyptens vom 7. bis zum 4. Jh. Berlin 1953, S. 82-88.
  29. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57 mit Verweis auf Isokrates, IV, 140-1; Panegyrikos, Kap. 39 und Meyer, Geschichte des Altertums V, 1958, S. 306, Anm. 1
  30. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57 mit Verweis auf Diodor, XV 29, 38, 41-44 und F. K. Kienitz: Die politische Geschichte √Ągyptens vom 7. bis zum 4. Jh., 1953, S. 96, Anm. 2
  31. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57 mit Verweis auf F. K. Kienitz: Die politische Geschichte √Ągyptens vom 7. bis zum 4. Jh. 1953, S. 96
  32. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57 mit Verweis auf F. K. Kienitz: Die politische Geschichte √Ągyptens vom 7. bis zum 4. Jh. 1953, S. 170-73
  33. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 57 und Anm. 238
  34. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 59.
  35. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 61 und Anm. 256.
  36. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 62
  37. ‚ÜĎ Beckerath, Chronologie, S. 62 mit Verweis: Nach einer babylonischen Chronik P, ver√∂ffentlicht von F. Delitzsch, Abh. Akad. Leipzig 25. Januar 1907
  38. ‚ÜĎ Gem√§√ü Angaben der K√∂nigschronik von Asarhaddon: Die erste Schlacht wurde am 3. Du'zu geschlagen. Der Beginn des 3. Du'zu fiel 671 v. Chr. auf den Abend des 23. Juni und der Fr√ľhlingsanfang auf den 29. M√§rz im proleptischen julianischen Kalender. Zum gregorianischen Kalender betr√§gt die Zeitdifferenz 8 Tage, die vom 23. Juni in Abzug gebracht werden m√ľssen. Berechnungen nach Jean Meeus: Astronomische Algorithmen - Anwendungen f√ľr Ephemeris Tool 4,5 -, Barth, Leipzig 2000 und Ephemeris Tool 4,5 Umrechnungsprogramm.
  39. ‚ÜĎ 2 Tage nach der zweiten Schlacht.
  40. ‚ÜĎ 4 Tage nach der dritten Schlacht.
  41. ‚ÜĎ a b http://www.si-journal.de/index2.php?artikel=jg12/heft1/sij121-3.html
  42. ‚ÜĎ http://www.sciencemag.org/content/328/5985/1554.abstract
  43. ‚ÜĎ http://aegyptengruppe.blog.de/2010/06/21/neue-chronologie-aegyptens-hilfe-c14-methode-8838646/

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