√Ėffentlichkeitsarbeit

ÔĽŅ
√Ėffentlichkeitsarbeit

√Ėffentlichkeitsarbeit (auch: Public Relations [ňĆp Ćbl…™k r…™ňąle…™ É…ônz], kurz PR oder Kommunikationsmanagement) bezeichnet:

  • einen weit gefassten Begriff f√ľr die Gestaltung der √∂ffentlichen Kommunikation von Organisationen, Unternehmen, Beh√∂rden oder Einzelpersonen
  • ein soziales Ph√§nomen, das Gegenstand einer Wissenschaft ist, die sich im Spannungsfeld von Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaft sowie Psychologie und Soziologie ausdifferenziert.
  • Alle Ma√ünahmen zur Pflege der Beziehungen zur √Ėffentlichkeit.
  • Alle Ma√ünahmen zur Imagepflege eines Unternehmens in der √Ėffentlichkeit.
Gabriele Pauli bei der √Ėffentlichkeitsarbeit mit dem ZDF

Inhaltsverzeichnis

Definition

Der Begriff Public Relations wurde zuerst 1882 an der Yale University (USA) verwendet.[1] Da es keine exakte deutsche Entsprechung gibt, wird in Wissenschaft und Praxis in der Regel der englische Begriff verwendet. Die deutsche Bezeichnung √Ėffentlichkeitsarbeit, die 1917 aufkam, entspricht diesem am ehesten. Die Begriffe k√∂nnen sowohl eine Vermittlungst√§tigkeit zwischen Organisationen und ihren Bezugsgruppen bezeichnen als auch die daf√ľr zust√§ndige Einheit einer Organisation. Die Funktion der Public Relations hat sich im Laufe ihrer Ausdifferenzierung (siehe Geschichte) mehrfach gewandelt, und mit ihr auch die Definitionen.

Grunig und Hunt definieren Public Relations aus der Managementperspektive als ‚Äěpart of the management of communication between an organization and its publics‚Äú.[2]

Carl Hundhausen liefert in seinem Artikel in der Zeitschrift Die deutsche Werbung aus dem Jahre 1937 folgende Definition: ‚ÄěPublic Relations ist die Kunst, durch das gesprochene oder gedruckte Wort, durch Handlungen oder durch sichtbare Symbole f√ľr die eigene Firma, deren Produkt oder Dienstleistung eine g√ľnstige √∂ffentliche Meinung zu schaffen.‚Äú

Public Relation grenzt sich begrifflich zum einen von Agitation oder Werbung insoweit ab, als sie nicht einzelne Handlungen anzielt (etwa eine Stimmabgabe, einen Warenkauf), sondern ein generelles positives Image und eine gute Reputation erzielen m√∂chte. Public Relation kann auf makrosozialer Ebene als gesellschaftliches Teilsystem verstanden werden, das in einem Interdependenzverh√§ltnis zu Marketing und Journalismus steht, die als verwandte Subsysteme in Wirtschaft und Publizistik √§hnliche Aufgaben wahrnehmen. (Vgl. Ronneberger/R√ľhl 1992) Unter dem Schlagwort ‚ÄěDeterminationshypothese versus Intereffikationsansatz‚Äú fand in den 1990er Jahren eine ausf√ľhrliche Besch√§ftigung mit dem Verh√§ltnis von Public Relation und Journalismus statt. Die Medienresonanzanalyse (1992) in der Studie von Lothar Rolke ergab ein Verh√§ltnis von Selbstdarstellung zu Fremdbeobachtung in den Medieninhalten von circa 70:30 als normal, was bedeutet, dass Journalisten h√§ufiger die Pressemitteilungen von Unternehmen und Institutionen √ľbernehmen, als selbst zu recherchieren.

Die in neuerer Zeit etwa von Michael Kunczik gebrauchte Gleichsetzung von Public Relation und Propaganda wird vor allem in Deutschland problematisch gesehen.

Public Relations und die von einigen Autoren synonym gebrauchten Begriffe √Ėffentlichkeitsarbeit, Organisationskommunikation, Unternehmenskommunikation, Kommunikationsmanagement, Beziehungsmanagement stehen mikrosozial betrachtet f√ľr denjenigen Typ √∂ffentlicher Kommunikation, der f√ľr eine Organisation bzw. Institution Funktionen und Aufgaben erf√ľllt. Diese Ziele von Public Relation k√∂nnen sein: Information, Kommunikation und Persuasion, und langfristige Ziele wie der Aufbau, die Erhaltung und Gestaltung konsistenter Images. Da Public Relation in dem Spannungsfeld einer Unternehmung agiert, soll ein Konsens mit den Teil√∂ffentlichkeiten in der Umwelt der Organisation geschaffen werden und so auch im Fall von Konflikten glaubw√ľrdiges Handeln der Organisation erm√∂glicht werden. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den Bezugsgruppen der Organisation zuteil, also etwa Anteilseignern, Bewohnern, B√ľrgern, B√ľrgerinitiativen, dem Gesetzgeber, Kapitalgebern, Kunden, Lieferanten, Massenmedien, Mitarbeitern, usw.

Nicht glaubw√ľrdig und deshalb verp√∂nt ist das sogenannte Astroturfing. Auch Teile des Guerilla-Marketing fallen in diese Grauzone.

Ziele

Das Hauptziel der externen Public Relation ist der strategische Aufbau einer Beziehung zwischen Unternehmen, gemeinn√ľtzigen Institutionen, Parteien einerseits und Kunden, Lieferanten, Aktion√§ren, Arbeitnehmern, Spendern, W√§hlern anderseits um Sympathie und Verst√§ndnis dieser Gruppen gegen√ľber dem Unternehmen zu erzeugen. Dazu geh√∂rt die Gewinnung von Meinungsf√ľhrern (Lobbyismus), die Okkupation von Begriffen (Wording), d. h. um die Bereitstellung eines Katalogs an Euphemismen, deren Nutzung den Aufbau eines konsistenten Bildes in der √Ėffentlichkeit f√∂rdern soll. Ein weiteres Ziel der √Ėffentlichkeitsarbeit ist der Ausbau des Bekanntheitsgrads eines Unternehmens (etwa durch Lobbyismus).

Hauptaufgabe der internen Public Relation ist der Aufbau einer Corporate Culture und eines Corporate Image. Dabei werden als Einzelfunktionen (nicht unbedingt systematisch ausgefeilt) die Informations-, Kontakt-, Image-, Harmonisierungs-, Stabilisierungs-, Absatzf√∂rderungs-, Kontinuit√§ts-, Balance- und Sozialfunktion unterschieden. Anl√§sse sind etwa die Einf√ľhrung neuer Produkte auf den Markt, Personalver√§nderungen, Jubil√§en, Jahresabschl√ľsse, Aufnahme neuer Beziehungen, das soziale Engagement, wichtige Besuche und Krisenkommunikation.

Geschichte

√Ėffentlichkeitsarbeit wurde im Zuge der Ausdifferenzierung der Gesellschaft sowie zunehmender r√§umlicher Entgrenzung von Organisationen notwendig. Berufsgeschichtlich hat sie vor allem mit dem Journalismus gemeinsame Wurzeln. In Folge der Herausbildung von Massenmedien wuchs sie gemeinsam mit diesem erheblich in Umfang und Komplexit√§t. Unber√ľhrt hiervor bleibt, dass bestimmte Handlungen, die zum typischen R√ľstzeug der Public Relation geh√∂ren, eine deutlich l√§nger als in die Mitte des 19. Jahrhunderts zur√ľckreichende Tradition haben.

Der Forschungsstand ermöglicht derzeit vor allem einen Vergleich der Geschichte der PR in den USA und in Deutschland. Während die Entwicklungen und Herausforderungen an Organisationen in Bezug auf Massenmedien und Wachstum vergleichbar waren, nahmen unterschiedliche Denktraditionen und soziokulturelle Entwicklungen erheblichen Einfluss auf die Entwicklungslinien der konkret herausgebildeten PR-Systeme. Besonders hervorzuheben sind dabei die beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland,

Periodisierungen der Geschichte der Public Relation liegen vor von G√ľnter Bentele, Edward Bernays, Scott Cutlip, James E. Grunig, Kordes/Pollmann, Franz Ronneberger und Albert Oeckl. L√§ngs der Entwicklung eines Strukturwandels der √Ėffentlichkeit (J√ľrgen Habermas) lassen sich grundlegende Str√∂mungen zwar supranational nachvollziehen, die Ausdifferenzierung der Public Relation in den jeweiligen Gesellschaften l√§sst sich jedoch aufgrund erheblicher soziohistorischer Differenzen mit gr√∂√üerem Gewinn auf nationaler Ebene beschreiben.

Vorl√§ufer der √Ėffentlichkeitsarbeit

  • im antiken Griechenland und Rom: Gedanken √ľber die Relevanz der √∂ffentlichen Meinung. Das Streben nach Ruhm wird heute teils als eine Anwendung von Impression Management verstanden.
  • 1622: Gr√ľndung der Congregatio de propaganda fide durch Papst Gregor XV.
  • 1641: New England's First Fruits in London ver√∂ffentlicht, die laut Cutlip erste PR-Brosch√ľre (mit dem Ziel ‚Äěfund raising‚Äú)
  • 18. Jahrhundert: Die Arbeit der Revolution√§re im amerikanischen Unabh√§ngigkeitskrieg tr√§gt PR-praktische Handschrift.

Entstehung im heutigen Sinne

  • 1848 (Deutschland): Gr√ľndung des ‚ÄěMinisterialzeitungsb√ľros‚Äú f√ľr staatliche √Ėffentlichkeitsarbeit (ab 1851 ‚ÄěZentralstelle f√ľr Presseangelegenheiten‚Äú)
  • Mitte des 19. Jahrhunderts (USA): Presseagenten insbesondere f√ľr die Eisenbahn und ‚ÄěZirkus‚Äú, wie zum Beispiel das American Museum von P.T. Barnum
  • 1851: Krupp l√§sst auf der (ersten) Weltausstellung einen gro√üen Stahlblock pr√§sentieren (gerne kolportiert als das erste PR-Event).
  • 1886: Suppengew√ľrzhersteller Julius Maggi richtet in Deutschland ein ‚ÄěReclame- und Presseb√ľro‚Äú ein, um seine Produkte bekannter zu machen und um sie besser zu vermarkten.

20. Jahrhundert

USA

In der Darstellung nach Cutlip ergeben sich die folgenden zeitlichen Etappen.

  • bis 1917: Aufkommen von PR (seedbed era) als defensive Informationst√§tigkeit von Unternehmen gegen√ľber investigativen Journalisten (muckrakers) und f√ľr weitreichende politische Reformen unter Theodore Roosevelt und Woodrow Wilson
  • 1917-1919: Einsatz von PR in der Zeit des Ersten Weltkriegs, (creel committee) um die Bereitschaft f√ľr Kriegsanleihen, Spenden und in den Krieg zu ziehen zu steigern.
  • in den Goldenen Zwanzigern: Gr√ľnderjahre des Berufsfelds und Boom von PR f√ľr wirtschaftliche, politische und soziale Zwecke
  • 1930-1945: In der Zeit nach der Wirtschaftskrise und dem Zweiter Weltkrieg dominiert die Entwicklung politischer und staatlicher √Ėffentlichkeitsarbeit unter Franklin D. Roosevelt und Louis McHenry Howe.
  • 1945-1965: In der Nachkriegszeit bildet sich ein breites Berufsfeld heraus.
  • ab 1965: Globalisierung und Informationsgesellschaft: Mit der exponentiellen Steigerung der Kommunikationsm√∂glichkeiten steigt auch der Bedarf an Kommunikationsmanagement rapide an.

Deutschland

Nach Bentele ergeben sich hier seit Mitte des 20. Jahrhunderts folgende Abläufe.

  • 1906: Das erste staatliche ‚ÄěPressb√ľro‚Äú entsteht in Magdeburg, 1914 sind es bereits 20 kommunale Pressestellen.
  • bis 1918: Kriegs-PR, der Beruf entsteht.
  • 1918‚Äď1933: Pressearbeit wird in Wirtschaft, Politik und Kommunen selbstverst√§ndlich.
  • 1933‚Äď1945: In der NS-Zeit steht Pressearbeit unter gro√üem Einfluss und sogar Vorbehalt der politischen Propaganda.
  • 1945‚Äď1958: In der Bundesrepublik Deutschland setzt nach der Kapitulation eine Entdeckung von Public Relation nach amerikanischem Vorbild als etwas Neues ein, das sich rasch zu einem Berufsfeld entwickelt.
  • 1958‚Äď1985: Nach der Gr√ľndung des Berufsverbands in der Bundesrepublik Deutschland w√§chst die Branche und entwickelt berufspraktische Ausbildungswege. In der DDR bildet sich ein Typ sozialistischer √Ėffentlichkeitsarbeit heraus.
  • seit 1985: Wachstum bei den PR-Agenturen und Akademisierung des Berufs

Das rasante Wachstum der PR-Agenturen in Deutschland seit Mitte der 1980er Jahre beruht insbesondere auf der steigenden Bedeutung der √Ėffentlichkeitsarbeit f√ľr Unternehmen als weiterer Kommunikationsweg und Instrument zur Zielgruppenansprache. Nach Rankings der Fachzeitschrift W&V (Werben & Verkaufen) erwirtschaften gro√üe PR-Unternehmen heute bis zu 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr in Deutschland.

W√§hrend sich die Arbeitsbedingungen der Journalisten als vierte Gewalt im Staat durch die Medienkrise verschlechtern, versorgen immer mehr (30.000 bis 50.000) PR-Mitarbeiter rund 48.000 hauptberufliche Journalisten in Deutschland (2007). In Deutschland gibt es laut Sch√§tzungen des Statistischen Bundesamtes rund 2200 √ľberwiegend sehr kleine PR-Beratungsunternehmen (das gr√∂√üte hat √ľber 400 Mitarbeiter, die Nummer zehn nur 60).

Berufsfeld

Praxis

Die grunds√§tzliche Aufgabe der √Ėffentlichkeitsarbeit/Public Relations ist es, den Kontakt zwischen einem Auftrag- oder Arbeitgeber und einer definierten Zielgruppe herzustellen, zu festigen oder auszubauen.

Die Deutsche Gesellschaft f√ľr Public Relations (DPRG) teilt das Aufgabenfeld der √Ėffentlichkeitsarbeit in zehn Gebiete ein:

  1. Human Relations richten sich an Mitarbeiter, aber auch deren Angeh√∂rige sowie an fr√ľhere und potenzielle Mitarbeiter.
  2. Media Relations richten sich an Vertreter journalistischer Massenmedien als potenzielle Multiplikatoren öffentlicher Informationsverbreitung.
  3. Public Affairs richten sich an Mandats- und Entscheidungsträger in Politik und öffentlicher Verwaltung und ist in der Praxis entgegen der Bezeichnung eher eine vertrauliche Angelegenheit.
  4. Financial/Investor Relations richten sich an die Kreise mit Kapital-Interessen wie Miteigent√ľmer, Gl√§ubiger oder Finanz-Analysten.
  5. Community Relations richten sich an Anwohner und das nachbarschaftliche Umfeld.
  6. Product Publicity/Produkt-PR richten sich an Nutzer und potenzielle Nutzer von Produkten und Dienstleistungen.
  7. √Ėko Relations richten sich an kritischen Diskursen um Normen und Werte der Umweltbilanz aus.
  8. Issues Management dient themenbezogener Kommunikation.
  9. Crisis Management regelt kritische Kommunikationssituationen.
  10. Corporate Identity gestaltet das kommunikative Erscheinungsbild.
  11. Vertriebs-PR unterst√ľtzt Vertriebsaktivit√§ten.

Hierzu steht eine Reihe von Kommunikationsinstrumenten zur Verf√ľgung, unter anderem sind dies:

  • Pressearbeit: Schreiben und Verbreiten von Pressemitteilungen, Themenbeitr√§gen f√ľr verschiedene Medien, Anwenderberichten, Reden, Biografien, Themenplanung, √ľber Pressekonferenzen und Gespr√§chsrunden, Redaktionsbesuche mit Kunden, Beantworten von Presseanfragen, Durchf√ľhrung von Journalistenreisen und Interviews, Pressekonferenzen, Pressegespr√§chen, Presseeinladungen, Internetbetreuung, Bereitstellung von Fotomaterial.
  • Medienbeobachtung: Beobachtung der Medienpr√§senz sowie Auswertung und Analyse der Berichterstattung, zum Beispiel durch das Erstellen von Pressespiegeln sowie quantitativen und qualitativen Medienresonanzanalysen.
  • Kommunikations-Controlling: √úber die Medienbeobachtung hinausgehende Messbarmachung und Auswertung der PR-Aktivit√§ten. Messung des Beitrags der PR zum Erfolg und zur Wertsteigerung eines Unternehmens.
  • Mediengestaltung: Erstellen von Gesch√§ftsberichten, Brosch√ľren, Flyern, Anzeigen, Newslettern, Verbraucherzeitschriften, Internet-Seiten, Advertorials.
  • Veranstaltungsorganisation: Planung und Durchf√ľhrung von Konferenzen, Seminaren, Festen, Verbraucherveranstaltungen, Messen und sonstigen Events wie etwa Meet and Greet
  • Interne Kommunikation: Erarbeitung von Mitarbeiterzeitschriften, Newslettern, Planung und Durchf√ľhrung von Veranstaltungen f√ľr Mitarbeiter, Schulung von Mitarbeitern, Intranetbetreuung, Wording
  • Online-PR: Verbessern klassischer PR-Instrumente durch zus√§tzliche Services (z.B. Online-Newsroom), Entwickeln eigener Instrumente und Strategien (z.B. Corporate Websites, Themenwebsites, Corporate Blogs, Online-Magazine, Online-Campaigning)
  • Training: Medientraining, Fortbildungen, Schreibtraining.

Das Berufsfeld umfasst die Arbeit in PR-Abteilungen und PR-Agenturen. PR-Abteilungen gibt es im ökonomischen, politischen sowie im gesellschaftlichen Sektor.[3]

Die Arbeit der PR-Berater kann zudem unterschieden werden in Business-to-Business-PR und Business-to-Consumer-PR. B2B-PR bezieht sich dabei auf die Kommunikation und √Ėffentlichkeitsarbeit von Unternehmen zu Unternehmen, im Gegensatz zur Business-to-Consumer-PR (B2C-PR), welche sich von Unternehmen an Endkunden richtet. Neben g√§ngigen Unterscheidungsmerkmalen zur Abgrenzung der B2B-Kommunikation gegen√ľber der B2C-Kommunikation wie notwendiger bzw. √ľblicher rationaler Ansprache des Gegen√ľbers bei ersterer versus f√ľr angebracht erachteter emotionaler Ansprache der Kundschaft bei zweiterer oder einer als klein definierten versus breit gehaltener Zielgruppen bei B2C gilt vor allem: Im B2B-Bereich gibt es nicht notwendigerweise eine √úbereinstimmung zwischen Anwendern und Kaufentscheidern.

Herausragende Personen

  • Phineas T. Barnum gilt im 19. Jahrhundert als prototypischer Anwender des Aufmerksamkeitsgedankens (publicity).
  • Barbara Baerns war erste Professorin f√ľr √Ėffentlichkeitsarbeit in Deutschland (1989 an der Freien Universit√§t Berlin), Forschungen zur Determinationsthese.
  • G√ľnter Bentele ist Lehrstuhlinhaber f√ľr Public Relations an der Universit√§t Leipzig.
  • Edward L. Bernays schrieb 1923 das erste Buch √ľber PR (Crystallizing Public Opinion) und hatte als Ergebnis seiner lebenslangen theoretischen und praktischen T√§tigkeit Vorbildwirkung besonders auch f√ľr die deutschen PR.
  • Carl Hundhausen f√ľhrte in der Nachkriegszeit den Begriff PR in Deutschland einer breiteren praktischen und theoretischen √Ėffentlichkeit zu.
  • Josef von Ferenczy gilt als der erste Medienmanager in der Geschichte des deutschsprachigen Raums.[4][5] Beriet jahrzehntelang f√ľhrende Politiker und Wirtschaftsf√ľhrer.
  • Moritz Hunzinger ber√§t Politiker und vermittelt Kontakte zur Wirtschaft. Er gilt aufgrund verschiedener Skandale und Verstrickungen als das Enfant terrible der deutschen PR. PR-Wissenschaftler und -Praktiker bestreiten, dass die Aktivit√§ten von Hunzinger tats√§chlich dem Bereich PR zufallen.
  • Ivy Ledbetter Lee stellte 1906 (declaration of principles) seine Arbeit als Presseagent unter das Motto der √∂ffentlichen Informationst√§tigkeit.
  • Albert Oeckl gilt als Nestor (Altmeister) der PR in Deutschland, war umfangreich theoretisch und praktisch t√§tig und stand √ľber Jahrzehnte hinweg an der Spitze zuerst der DPRG, dann der IPRA.
  • Arthur Page begleitete ab 1927 als Vizepr√§sident den Aufstieg von AT&T mit wissenschaftlich und ethisch fundierter PR.
  • Franz Ronneberger legte 1992 mit seiner Publikation ‚ÄěTheorie der PR. Ein Entwurf‚Äú den Grundstein zu einer ersten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit √Ėffentlichkeitsarbeit und war neben Oeckl und Hundhausen einer der f√ľhrenden PR-Theoretiker Deutschlands. Er versuchte v. a. in den 1970ern und 1980ern PR-Arbeit aus theoretischen Blickwinkeln zu erkl√§ren und legte dabei besonderes Augenmerk auf die Analyse der wechselseitigen Beziehungen zwischen Gesellschaft, √∂ffentlicher Meinung und Public-Relations-Arbeit, aus dem das Politisch-Gesellschaftliche Modell der PR entstand. Siehe auch: Sozialisation durch Massenkommunikation
  • Ludwig Roselius war nicht nur Theoretiker, sondern machte auch Kaffee HAG zu einem der ersten internationalen Markenartikel. Er hat K√ľnstler nicht als M√§zen, sondern als Unternehmer gef√∂rdert (B√∂ttcherstra√üe in Bremen) und damit einen Grundstein f√ľr modernes Sponsoring im Sinne gesellschaftlicher und kultureller Verantwortung gelegt.
  • Ansgar Zerfa√ü ist Lehrstuhlinhaber f√ľr Public Relations an der Universit√§t Leipzig.
  • Harold Burson, Gr√ľnder der weltgr√∂√üten PR-Agentur Burson-Marsteller

Agenturen in Deutschland

Die 20 umsatzstärksten Branchenagenturen aus Deutschland waren mit Stand 2009[6]

Platz (2008) Agentur Honorar 2009 in Mio. Euro Honorar 2008 in Mio. Euro Veränderung in Prozent Mitarbeiter +/- Mitarbeiter
1 (1) Ketchum Pleon, D√ľsseldorf 50,20 55,80 -10,0% 360 -10
2 (2) Media Consulta, Berlin 37,03 34,02 +8,9% 325 +27
3 (4) Hering Schuppener, D√ľsseldorf 26,95 25,65 +5,1% 135 +15
4 (5) Scholz & Friends PR Group, Berlin 26,03 24,84 +4,8% 234 -16
5 (3) FischerAppelt AG, Hamburg 25,75 26,80 -3,9% 232 +7
6 (6) A&B ONE, Frankfurt/Main 12,50 13,50 -7,4% 110 -10
7 (7) Weber Shandwick, M√ľnchen 10,93 11,98 -8,1% 95 -12
8 (8) Oliver Schrott Kommunikation, Köln 10,76 11,63 -7,5% 79 0
9 (9) Hill & Knowlton Communications, Berlin 9,20 10,35 -11,1% 80 -10
10 (14) achtung!, Hamburg 8,55 7,79 +9,8% 101 +40
11 (12) Edelman, Frankfurt/Main 7,90 7,30 +8,22% 76 +2
12 (10) Jeschenko Medien Agentur, Köln 8,21 9,27 -11,4% 52 -9
13 (11) Burson-Marsteller, Frankfurt am Main 8,05 8,05 0% 70 0
13 (0) Grayling Deutschland 8,05 0 k.V. 70 k.V.
15 (13) F&H Porter Novelli, M√ľnchen 7,20 7,80 -7,7% 52 -6
16 (15) Fleishman-Hillard Germany (Gruppe), Frankfurt am Main 6,90 6,90 0% 60 0
17 (22) h√§berlein & mauerer, M√ľnchen 6,70 6,20 +8,1% 98 +5
18 (20) Faktor 3 AG, Hamburg 6,70 6,20 +8,1% 98 +5
19 (18) Fink & Fuchs PR, Wiesbaden 6,55 6,67 -1,8% 72 -9
20 (16) MS&L Group (Publicis Consultants / MS&L), Berlin 6,30 6,80 -7,4% 58 -4

Verbände

  • BdP: Bundesverband deutscher Pressesprecher e. V., ein Berufsverband der Public Relations-Fachleute in Deutschland mit Sitz in Berlin
  • DPRG: Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V., ein Berufsverband der Public Relations-Fachleute in Deutschland mit Sitz in Bonn
  • GPRA: Gesellschaft Public Relations Agenturen e. V., der Wirtschaftsverband der Public Relations- und Kommunikationsberatungsunternehmen Deutschlands mit Sitz in Frankfurt/Main
  • DRPR: Deutscher Rat f√ľr Public Relations, eine Einrichtung zur freiwilligen Selbstkontrolle der PR-Fachleute
  • PRVA: Public Relations Verband Austria, freiwillige Standesvertretung der professionellen, selbstst√§ndig und unselbstst√§ndig erwerbst√§tigen PR-Fachleute in √Ėsterreich
  • SPRG: Schweizerische Public Relations Gesellschaft, Branchenorganisation der √Ėffentlichkeitsarbeiter in der Schweiz mit Sitz in Z√ľrich
  • IPRA: International Public Relations Association
  • EUPRERA: The European Public Relations Education and Research Association
  • Global Alliance for Public Relations and Communication Management

Kodizes

F√ľr den Deutsche Rat f√ľr Public Relations sind vor allem die Kodizes des eigenen Berufsstandes relevant. Auf internationaler Ebene sind das der Code d'Ath√®nes, ein Moralkodex und der Code de Lisbonne, ein Verhaltenskodex. F√ľr Deutschland gelten zus√§tzlich die ‚Äěsieben Selbstverpflichtungen‚Äú der DPRG-Mitglieder. Dieser deutsche Text enth√§lt die konkretesten Bestimmungen. [7]

Der Code d'Athènes wurde am 11. Mai 1965 von der Confédération Européenne des Relations Publiques (CERP) und der International Public Relations Association (IPRA) in Athen als internationaler Moralkodex beschlossen, dem alle untergeordneten nationalen Gesellschaften und Assoziationen zustimmten. Autor des Kodex ist der Franzose Lucien Matrat.[8]

Der Code de Lisbonne wurde am 16. April 1978 von der CERP in Lissabon beschlossen. Er soll als europaweiter Kodex f√ľr alle 18 nationalen Gesellschaften (aus 15 europ√§ischen L√§ndern), die in der CERP Mitglied sind gelten.[9]

Wissenschaft

‚Üí Hauptartikel: PR-Wissenschaft

Die wissenschaftliche Beschreibung von PR verwendet zur Beschreibung und Erkl√§rung oft kommunikationswissenschaftliche und Ans√§tze, die jedoch unterschiedlichen Disziplinen zugeordnet werden m√ľssen, unter anderem folgende:

  • 4-Typen-Modell (Grunig/Hunt 1984) Managementtheorie
  • Determinationsthese (Baerns) und Intereffikationsansatz (Bentele / Liebert / Seeling)
  • PR-Arbeit als Organisationsfunktion (Szyszka)
  • PR = Konstruktion w√ľnschenswerter Wirklichkeiten (Merten 1992) Konstruktivismus
  • PR = Interaktion in Gesellschaft (Faulstich)
  • PR als gesellschaftliches Teilsystem (Ronneberger / R√ľhl 1992) Systemtheorie
  • Theorie √∂ffentlichen Vertrauens (Bentele)
  • Verst√§ndigungsorientierte √Ėffentlichkeitsarbeit (Burkart 1993) Soziologie
  • Win-Win-Modell exzellenter PR (Grunig et al. 1992, 1995, 2002)
  • Vernetzte Kommunikation (Bogner)
  • PR als funktionales Element der strategischen Unternehmensf√ľhrung (Zerfa√ü 1996) Betriebswirtschaftslehre

Ausbildung und Lehre

Public Relations wird heute an Universit√§ten und Fachhochschulen gelehrt, eine Ausbildung ist zudem in PR-Volontariaten in Unternehmen oder Agenturen m√∂glich. Im Juli 2010 existierten in Deutschland elf PR-Masterstudieng√§nge, davon drei an Universit√§ten, f√ľnf an Fachhochschulen sowie drei berufsbegleitende Angebote.[10] An vielen Universit√§ten ist Public Relations Lehrbestandteil kommunikations- und medienwissenschaftlicher Bachelorstudieng√§nge. Teilweise kann PR als Studien- oder Vertiefungsschwerpunkt gew√§hlt werden.

Literatur

Gedruckte Literatur

  • Horst Avenarius: Public Relations. Die Grundform der gesellschaftlichen Kommunikation. Primus, Darmstadt 2000.
  • G√ľnter Bentele, Romy Fr√∂hlich, Peter Szyszka (Hrsg.): Handbuch der Public Relations. Wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln. VS Verlag f√ľr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-33755-5.
  • Edward Bernays: Propaganda - Die Kunst der Public Relations. Aus dem Amerikanischen von Patrick Schnur. Freiburg 2007, orange-press, ISBN 978-3-936086-35-5, erste Ausgabe in deutscher Sprache[11]
  • Romy Fr√∂hlich, Sonja Barbara Peters & Eva-Maria Simmelbauer. Public Relations. Daten und Fakten der geschlechtsspezifischen Berufsfeldforschung. M√ľnchen, Wien: Oldenbourg, 2005, ISBN 978-3-486-57857-7
  • Michael Konken: Pressearbeit. Journalistisch professionell in Theorie und Praxis. Gmeiner, Messkirch 2007.
  • Jan Lies: Public Relations. Ein Handbuch. UTB, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-825-28408-4
  • Claudia Mast: Unternehmenskommunikation. Ein Leitfaden. 2. Auflage, Lucius und Lucius, Stuttgart 2006.
  • Eva-Maria Oehrens, Mario Nantscheff, Wolfgang Orians (2000): √Ėffentlichkeitsarbeit. Pressearbeit, Marketingkommunikation und Sponsoring f√ľr Verb√§nde und Organisationen. 2. erweiterte Auflage, erschienen als Arbeitshilfe der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, Remscheid 2000, ISBN 3-924407-65-7
  • Manfred Piwinger, Ansgar Zerfa√ü: Handbuch Unternehmenskommunikation. Gabler, Wiesbaden 2006.
  • Christiane Plank: Public Relations - crossmedial. Falkenberg, Bremen 2011, ISBN 978-3-937822-47-1
  • Ulrike R√∂ttger: Theorien der Public Relations: Grundlagen und Perspektiven der PR-Forschung. 2. Auflage, VS-Verlag, Wiesbaden 2008.
  • Winfried Schulz: Public Relations/√Ėffentlichkeitsarbeit. In: Elisabeth Noelle-Neumann, Winfried Schulz, J√ľrgen Wilke (Hrsg.): Fischer Lexikon Publizistik Massenkommunikation. 5., aktualisierte, vollst√§ndig √ľberarbeitete und erg√§nzte Auflage, Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-18192-6, S. 565-592.

Audio

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Klaus Merten: Einf√ľhrung in die Kommunikationswissenschaft. Bd. 1 LIT, M√ľnster 1999, ISBN 3-89473-592-9, S. 279]
  2. ‚ÜĎ James E. Grunig, Todd Hunt: Managing Public Relations. Rinehart & Winston, New York 1984, ISBN 0-03-058337-3, S. 6.]
  3. ‚ÜĎ Robin Kiera: Das Spiel mit dem Schwarzen Peter. Warum die Europ√§ische Kommission ein strategisches Kommunikationskonzept ben√∂tigt. These, Kassel 2010, ISSN 1434-1131, S. 19-21 Onlinefassung
  4. ‚ÜĎ Beate Wedekind: Der erste Medienmanager Josef von Ferenczy wird 90, 2. April 2009, unter merkur-online.de.
  5. ‚ÜĎ Alexander Antonoff: Das elfte Gebot - Konsalik, Kolle und der Kommunikator: Die Philosophie des Medienmanagers Josef von Ferenczy, 25. September 2000, unter welt.de.
  6. ‚ÜĎ Pfeffers PR-Umsatzranking 2009
  7. ‚ÜĎ Kodizes
  8. ‚ÜĎ CERP: International Code of Ethics (Code d'Ath√®nes). (Letzter Zugriff: 31. Januar 2010).
  9. ‚ÜĎ CERP: European Code of Professional Conduct in Public Relations (Code de Lisbonne). (Letzter Zugriff: 31. Januar 2010).
  10. ‚ÜĎ vgl. news aktuell (2010): PR-Trendmonitor Blitzumfrage. Aus- und Weiterbildung in Kommunikation und PR, S. 20.
  11. ‚ÜĎ jungle-world.com: Bernays selbst benannte den urspr√ľnglich von ihm gew√§hlten Begriff Propaganda sp√§ter in Public Relations um

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ √Ėffentlichkeitsarbeit ‚Ķ   Deutsch W√∂rterbuch

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ ‚ÜĎPublicity, ‚ÜĎPublic Relations ‚Ķ   Das gro√üe Fremdw√∂rterbuch

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ PR; PR Arbeit; Public Relations; Pressearbeit * * * √ĖŐ£f|fent|lich|keits|ar|beit ‚Ć©f. 20; unz.‚Ć™ Bem√ľhung um Vertrauen in der √Ėffentlichkeit durch Informationen √ľber die eigenen Leistungen; Sy Public Relations * * * √ĖŐ£f|fent|lich|keits|ar|beit, die… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ die √Ėffentlichkeitsarbeit (Aufbaustufe) Gestaltung der √∂ffentlichen Kommunikation von Organisationen, Unternehmen o. √Ą., Public Relations Beispiel: Sie arbeitet in der Abteilung f√ľr √Ėffentlichkeitsarbeit ‚Ķ   Extremes Deutsch

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ Durch die √Ėffentlichkeitsarbeit (auch Public Relations) wird die Beziehung zwischen dem Unternehmen und der √Ėffentlichkeit beeinflusst. Es gilt, die Zustimmung der √Ėffentlichkeit f√ľr die Unternehmensziele zu gewinnen und das Unternehmen gem√§ss… ‚Ķ   Marketing Lexikon

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ Public Relations. * * * √Ėffentlichkeitsarbeit,die:Publicrelations ‚Ķ   Das W√∂rterbuch der Synonyme

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ ‚á° Public Relations (PR),¬†‚á° Wirtschaftspublizistik. Literatursuche zu¬† √Ėffentlichkeitsarbeit auf www.gabler.de ‚Ķ   Lexikon der Economics

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ offen: Das altgerm. Adjektiv mhd. offen, ahd. offan, niederl. open, engl. open, schwed. √∂ppen ist eng verwandt mit den unter 1‚ÜĎ ob und ‚ÜĎ obere behandelten W√∂rtern und geh√∂rt zu der Wortgruppe von ‚ÜĎ auf. ‚Äď Abl.: offenbar ¬Ľdeutlich, klar… ‚Ķ   Das Herkunftsw√∂rterbuch

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ √ĖŐ£f¬∑fent¬∑lich¬∑keits¬∑ar¬∑beit die; nur Sg; die Ma√ünahmen, mit denen eine Organisation oder Institution versucht, in der √Ėffentlichkeit (1) f√ľr sich zu werben ‚Čą Public Relations ‚Ķ   Langenscheidt Gro√üw√∂rterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • √Ėffentlichkeitsarbeit ‚ÄĒ √ĖŐ£f|fent|lich|keits|ar|beit, die; ‚Ķ   Die deutsche Rechtschreibung


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.