Bergisches Land

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Bergisches Land
Bergisches Land in Deutschland

Das Bergische Land ist eine Region in Nordrhein-Westfalen (Deutschland), welche neben dem St√§dtedreieck Remscheid‚ÄďSolingen‚ÄďWuppertal auch den Kreis Mettmann, die kreisfreie Stadt Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen und den Oberbergischen Kreis sowie Teile des Rhein-Sieg-Kreises umfasst. Es bildet somit den s√ľd√∂stlichen Teil des nordrheinischen Landesteils und ist bis auf die in der K√∂lner Bucht gelegenen St√§dte und Gemeinden geologisch betrachtet Teil des Rheinischen Schiefergebirges.

Der h√∂chste Punkt liegt mit 519 m √ľber NN auf der Homert bei Gummersbach, der niedrigste mit 51,2 m √ľber NN in Bergisch Gladbach.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Abgrenzung

Historisch-geographisch

Iuliacensis et Montensis Ducatus, 1645, Atlas Maior

Das Bergische Land ist aus dem historischen Herzogtum Berg hervorgegangen. Den fr√ľheren Landesherren, den Grafen von Berg, hat die Region auch Ihren Namen zu verdanken. Bedeutende Orte im Herzogtum waren Gerresheim, Elberfeld, Solingen, Lennep, Radevormwald, Wipperf√ľrth, Bensberg, Siegburg und Blankenberg. Der Sitz der Grafen und Herz√∂ge war lange Zeit Schloss Burg an der Wupper (heute im Ortsteil Burg an der Wupper von Solingen gelegen). Zum historischen Territorium des Bergischen Landes geh√∂rten damals auch die St√§dte D√ľsseldorf, M√ľlheim an der Ruhr, Teile von Duisburg und Oberhausen, die Gebiete Essens, die s√ľdlich der Ruhr liegen (Essen-Kettwig, -Burgaltendorf, -Byfang, -Kupferdreh, -√úberruhr, usw.) sowie die rechtsrheinischen Gebiete von K√∂ln. Die ehemaligen Herrschaften Gimborn und Homburg im heutigen Oberbergischen Kreis kamen in der Zeit Napoleons zum Gro√üherzogtum Berg hinzu.

1815 wurde das Gro√üherzogtum Berg aufgel√∂st und ging 1822 in der preu√üischen Rheinprovinz (‚ÄěPreu√üische Provinz Rheinland‚Äú) auf, wodurch das Bergische Land heute Teil des Rheinlandes ist.

Physisch-geographisch und Naturräumlich

Naturr√§umlich liegt das Bergische Land fast komplett in der Haupteinheitengruppe S√ľderbergland, die auch fast das komplette Sauerland umfasst. Das S√ľderbergland stellt den nord√∂stlichsten Teil des rechtsrheinischen Schiefergebirges dar.

Nat√ľrliche orographischen Grenzen bilden im Norden die Ruhr, im Westen K√∂lner Bucht und Niederrheinisches Tiefland am Rhein und im S√ľden die Sieg. Dem gegen√ľber geht das Bergische Land nach Osten ohne erkennbare landschaftliche Grenze ins Sauerland √ľber. Allein politische und kulturellen Unterschiede bestimmen den Grenzverlauf zwischen beiden historischen Landschaften, der jedoch in etwa den √∂stlichen Wasserscheiden von Wupper und Agger entspricht, w√§hrend das (westliche) Sauerland in der Hauptsache von der Ruhr und ihren Nebenfl√ľssen entw√§ssert wird.

Der gr√∂√üte Teil des Bergischen Landes ist durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit W√§ldern, Wiesen und H√ľgeln sowie engen Kerbt√§lern mit B√§chen gepr√§gt. Bis auf die ins Sauerland √ľbergehenden Bereiche wird das Bergische aufgrund der fortgeschrittenen Abtragung des Gebirges als Fastebene bezeichnet.

Aus dem Mittelgebirge wird westw√§rts √ľber verschiedene Heide-Terrassen eine Ebene ohne nennenswerte Erhebungen, die durch die st√§dtischen Agglomerationen von K√∂ln und D√ľsseldorf stark zersiedelt ist und ‚Äď im Vergleich zur Mittelgebirgslandschaft ‚Äď sehr wenig gegliedert ist. Hier befinden sich mit einigen wenigen, verinselten Heiderelikten, wie der Wahner, Hildener und Ohligser Heide, dem ausgedehnten Waldgebiet K√∂nigsforst und einzelnen Baggerseen, wie dem Unterbacher See, wertvolle Naturschutzgebiete und Naherholungsgebiete f√ľr die Bewohner der umliegenden Gro√üst√§dte.

Der Naturpark Bergisches Land definiert das Gebiet dar√ľber hinaus als Erholungsgebiet. Obwohl der Waldanteil recht gro√ü ist, gibt es nur wenige gr√∂√üere zusammenh√§ngende Waldgebiete. Bewaldete H√∂henz√ľge in langen Wellen und Wiesent√§ler pr√§gen das Landschaftsbild. Nach Osten nimmt der Anteil der Waldlandschaft aufgrund der mit der H√∂henlage verbundenen f√ľr die Landwirtschaft ung√ľnstigeren Witterung zu. Von Natur aus w√ľrden vor allem Buchenw√§lder sowie Buchen-Eichenw√§lder in den Hanglagen wachsen. Seit der erheblichen Entwaldung in der fr√ľhen Neuzeit wurden allerdings gro√üe Fl√§chen mit der vormals nicht heimischen Fichte aufgeforstet. Der Nutscheid am S√ľdrand des Bergischen ist eines der gr√∂√üten Forstgebiete und weitgehend unbewohnt. Ein weiteres gro√ües Waldgebiet ist das Heck zwischen Engelskirchen, Drabenderh√∂he und Overath-Federath.

Nach heutigem Regionalbewusstsein

Das Bergische Land entspricht im heutigen Regionalbewusstsein der "Mittelgebirgsregion Bergisches Land".

In den vormals bergischen Rhein- und Ruhrst√§dten (D√ľsseldorf, Leverkusen, s√ľdliche Ortsteile Essens) ist im Bewusstsein der Bev√∂lkerung die historische Zugeh√∂rigkeit zum Bergischen kaum noch vorhanden. Man sieht sich in diesen Orten heute allerdings mehrheitlich als Rheinl√§nder oder zum Ruhrgebiet zugeh√∂rig.

Oberhalb der Rheinebene ist jedoch die Zugehörigkeit zum Bergischen im Bewusstsein selbstverständlich.

D√ľsseldorf war von 1386 bis 1822 die Hauptstadt des Herzogtums Berg, worauf der Bergische L√∂we im D√ľsseldorfer Stadtwappen hinweist.

Als Hauptstadt kann heute f√ľr die n√∂rdliche H√§lfte des Bergischen Landes Wuppertal gelten. Der S√ľden (Rheinisch-Bergischer Kreis und das Oberbergische) ist stark auf K√∂ln ausgerichtet.

Teilgebiete

Niederbergisches Land

Blick auf Velbert-Langenberg

Hinter Ratingen und Gerresheim beginnt das Niederbergische Land mit seinen sanft geschwungenen H√ľgeln, das vom Angerbach und der D√ľssel durchflossen wird. Ein Talabschnitt der D√ľssel ist das Neandertal, in dem der Fundort des gleichnamigen Eiszeitmenschen liegt. Die √∂stliche Grenze bildet der Deilbach. Das Gebiet des niederbergischen Landes liegt somit im Kreis Mettmann und umfasst neben der gleichnamigen Kreisstadt die St√§dte Heiligenhaus, Velbert, W√ľlfrath, Haan und Erkrath. Der Ratinger Stadtteil Homberg-Meiersberg, der D√ľsseldorfer Stadtteil Hubbelrath am √∂stlichen Rand der jeweiligen Stadt und der westliche Wuppertaler Stadtteil Sch√∂ller k√∂nnen auch zum Niederbergischen Land gez√§hlt werden. In Mettmann, W√ľlfrath und Velbert-Langenberg ist der alte Stadtkern mit Fachwerkh√§usern, die einen Ring um die Kirche oder den Markt bilden, erhalten geblieben. Im D√ľsseltal oder unweit davon liegen die D√∂rfer Gruiten und D√ľssel, die ebenfalls einen historischen Ortskern mit gut erhaltenen Fachwerkh√§usern besitzen. In der Umgebung von W√ľlfrath wird auch heute noch Kalkstein abgebaut.

Bergisches Städtedreieck

Ansicht auf Wuppertal

S√ľd√∂stlich schlie√üt sich das Bergische St√§dtedreieck, welches sich aus den Gro√üst√§dten Wuppertal, Solingen und Remscheid zusammensetzt und heute weder dem Nieder- noch dem Oberbergischen Land zugerechnet wird, an. Der pr√§gende Fluss ist die Wupper. Am Rand des St√§dtedreiecks liegen auch die historischen Zentren des Bergischen Landes Lennep und Burg an der Wupper.

Wuppertal wurde am 1. August 1929 aus den bisherigen St√§dten Barmen, Elberfeld, Cronenberg, Ronsdorf und Vohwinkel gegr√ľndet und liegt haupts√§chlich in dem lang gezogenen Tal, das von der Wupper durchflossen wird. Das Wahrzeichen der Stadt ist die 1901 durch Kaiser Wilhelm II. er√∂ffnete Schwebebahn, die aus Platzgr√ľnden weitestgehend √ľber die Wupper gebaut wurde. In der Mitte des 19. Jahrhunderts lebten im heutigen Stadtgebiet ‚Äď damals noch getrennt in die St√§dte Elberfeld und Barmen ‚Äď bereits √ľber 100.000 Menschen. Nur wenige St√§dte Deutschlands hatten mehr Einwohner. Elberfeld und Barmen waren einer der wichtigsten Bank- und Handelspl√§tze Preu√üens. In Barmen fuhr die erste elektrische Zahnradbahn der Welt. In Elberfeld wurden 1896 Heroin und 1897 Aspirin in den Elberfelder Farbenfabriken (vormals Friedrich Bayer & Co ) (heute Bayer AG) erfunden und 1904 der heutige Weltkonzern Bayer gegr√ľndet. Auch heute noch beheimatet Wuppertal z. B. mit der Barmer GEK, den Barmenia Versicherungen , Vorwerk und Erfurt & Sohn bekannte Unternehmen. Das Briller Viertel in Elberfeld ist eines der gr√∂√üten Villenviertel Deutschlands. Kulturell beachtenswert sind mehrere Museen, z. B. das Wuppertaler Uhrenmuseum, auch Abeler Museum genannt, das Von der Heydt-Museum,die historische Schwimmoper (Wuppertal), die historische Stadthalle Wuppertal das weltber√ľhmte Tanztheater Pina Bausch, das Opernhaus und der landschaftlich reizvolle Wuppertaler Zoo.

Aus Solingen kommen die Klingen ebenso wie der Knirps-Schirm, dort ist das gr√∂√üte der noch vorhandenen drei O-Bus-Netze Deutschlands zu finden. Die M√ľngstener Br√ľcke ‚Äď Deutschlands h√∂chste Eisenbahnbr√ľcke ‚Äď √ľberquert die Wupper zwischen Solingen und Remscheid. Eine weitere Sehensw√ľrdigkeit wenige Kilometer s√ľdlich der Br√ľcke ist Schloss Burg ‚Äď einem Stammschloss der Grafen und Herz√∂ge von Berg ‚Äď im Solinger Stadtteil Burg an der Wupper.

Remscheid ist auf die Innenstadt bezogen die höchstgelegene Großstadt nördlich der Donau, dort liegt mit 24 Prozent Steigung auch die zweitsteilste innerörtliche Straße Europas, die steilste Straße findet man mit 25% Steigung in Wetter-Volmarstein. Die 1929 nach Remscheid eingemeindete Stadt Lennep ist die zweitälteste Stadt (Stadterhebung 1230) des Bergischen Landes und weist ein gut erhaltenes Ensemble bergischer Fachwerkhäuser auf.

Oberbergisches Land

Das Oberbergische Land umfasst im historischen Sinne den Rheinisch-Bergischen Kreis, den Oberbergischen Kreis, den rechtsrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises und die kreisfreie Stadt Leverkusen. Es beginnt somit hinter dem Bergischen St√§dtedreieck und reicht im S√ľden bis an die Sieg und im Osten bis an das Sauerland heran. Bekannte Fl√ľsse sind der Wupper-Nebenfluss Dh√ľnn, der Sieg-Nebenfluss Agger und die Agger-Nebenfl√ľsse S√ľlz und Wiehl. Charakteristisch f√ľr das Oberbergische Land sind auch seine Talsperren Gro√üe Dh√ľnn-, Agger- und Wiehltalsperre im Verlauf der entsprechenden Fl√ľsse.

Neben der Kreisstadt Bergisch Gladbach geh√∂ren Burscheid, K√ľrten, Leichlingen (Rheinland), Odenthal, Overath, R√∂srath und Wermelskirchen zum Rheinisch-Bergischen-Kreis. Der Oberbergische Kreis umfasst die Kreisstadt Gummersbach und die weiteren Orte Bergneustadt, H√ľckeswagen, Lindlar, Marienheide, Wipperf√ľrth, Radevormwald, Reichshof, N√ľmbrecht, Morsbach, Waldbr√∂l, Wiehl und Engelskirchen.

Der Westen des Oberbergischen Landes, der an K√∂ln grenzt, gilt als beliebtes Wohngebiet f√ľr die Pendler der umliegenden Gro√üst√§dte.

Klima

Mit westlichen Luftstr√∂mungen treffen feuchte atlantische Luftmassen im Bergischen Land erstmals auf ein Hindernis und werden gestaut (Luvlage). Folge sind Steigungsregen, die auf relativ kurzer Distanz von 800 mm im Westen auf √ľber 1350 mm im Osten im Jahresmittel ansteigen. Die Jahresmitteltemperatur betr√§gt 7‚Äď10 ¬įC und die Anzahl der Tage mit einer Temperatur >10 ¬įC (Vegetationszeit) liegt zwischen 150 und 180 Tagen. In der Vegetationszeit betr√§gt die mittlere Temperatur 13‚Äď16 ¬įC. F√ľr die nat√ľrliche Vegetation sind mit diesen Klimamerkmalen sehr g√ľnstige Wuchsbedingungen gegeben. Durch die Gefahr von Starkregenf√§llen und Sp√§tfr√∂sten sind die Bedingungen f√ľr die Landwirtschaft in diesem Klima schwierig und beschr√§nken sich seit altersher vor allem auf die Viehzucht und den Waldbau.

Gewässer

Fl√ľsse

Die beiden Hauptfl√ľsse des Bergischen Landes sind die etwa ein Drittel des Einzugsgebietes der Sieg einnehmende Agger im S√ľden und die direkt zum Rhein entw√§ssernde Wupper n√∂rdlich davon. Beide verf√ľgen je √ľber Einzugsgebiete von √ľber 800 km¬≤ und entw√§ssern zusammen fast die gesamte Region.

Weitere innere Fl√ľsse mit einem Einzugsgebiet von √ľber 100 km¬≤ sind die D√ľssel (n√∂rdlich der Wupper, zum Rhein), die Dh√ľnn (von links zur Wupper), S√ľlz und Wiehl (von rechts bzw. links zur Agger) sowie im √§u√üersten S√ľdosten die Br√∂l (zur Sieg).

Im Uhrzeigersinn, im S√ľden beginnend, bilden die Fl√ľsse Sieg Rhein, Ruhr und Deilbach (zur Ruhr) abschnittsweise in etwa die Grenzfl√ľsse. Die zentrale Ostgrenze stimmt ziemlich genau mit den Wasserscheiden von Agger und Wupper zur Ruhr √ľberein.

Talsperren

Im Bergischen Land gibt es viele Talsperren. Einige davon dienen als Trinkwasserreservoir f√ľr die angrenzenden gro√üen St√§dte und dar√ľber hinaus als Naherholungsgebiete. Weltweit gibt es kaum eine vergleichbare Region mit derart vielen Stauseen auf engem Raum. Im Einzelnen sind zu nennen:

Städte und Gemeinden

Eine vollständige Auflistung der heutigen bergischen Städte und Gemeinden mit einer chronologische Auflistung der Stadtwerdungen findet sich unter: Bergische Städte und Gemeinden.

Geschichte[1]

Besiedlung

Bergische St√§dte und Gemeinden in NRW historisch nach dem Gebietsstand des Herzogtum Bergs von 1789 (hellgr√ľn) und nach heutiger Regionalzugeh√∂rigkeit (dunkelgr√ľn)

Der ausgestorbene Vertreter der Gattung Homo aus der Eiszeit ‚Äď der Neandertaler (Homo neanderthalensis) ‚Äď wurde nach seinem ersten Fundort im niederbergischen, von der D√ľssel durchflossenen Neandertal benannt. Auf der Suche nach Jagdbeute zog er sicherlich durch die damalige Tundra des Gebietes. Er wurde vor etwa 35.000 Jahren vom modernen Menschen (Homo sapiens) abgel√∂st. F√ľr die Kulturepochen von der Steinzeit √ľber die Bronze- bis zur Eisenzeit liegen f√ľr das Bergland nur vereinzelte Funde vor, die den Schluss nahelegen, dass die Hochfl√§chen in dieser Zeit nicht dauerhaft besiedelt waren, sondern lediglich als Jagd- und Weideland genutzt wurden. Das Rheintal des Bergischen Landes wurde jedoch bereits im fr√ľhen Neolithikum besiedelt. Es ist wahrscheinlich, dass in der N√§he der wenigen Wege, die vom Rhein durch das dicht bewaldete Bergland f√ľhrten, zur Zeit der R√∂mer vereinzelte Ein√∂dh√∂fe germanischer Bauern lagen, in denen sich die Menschen vor r√∂mischen √úbergriffen in Sicherheit bringen konnten. Die dauerhafte Besiedlung des Schiefergebirges zwischen Ruhr und Sieg begann jedoch erst vergleichsweise sp√§t zwischen dem sp√§ten 7. und 9. Jahrhundert. Da das regenreiche und k√ľhle Klima und die schweren, steinigen Lehmb√∂den denkbar schlechte Voraussetzungen f√ľr den Feldbau boten, war das Schiefergebirge bis dahin kein attraktives Siedelland. Nach der V√∂lkerwanderung zur Zeit der Franken nahm die Bev√∂lkerungszahl im Altsiedelland des Rheintales deutlich zu. In Verbindung mit deutlichen Verbesserungen in Landwirtschaft und Handel setzte eine langsame Besiedlung des Berglandes vom Rhein ausgehend ein. Der wirtschaftliche Schwerpunkt lag aus den genannten Gr√ľnden auf der Tierhaltung. Den endg√ľltigen Ausschlag gab jedoch wahrscheinlich Karl der Gro√üe, der den Adel der Rhein- und Ruhrfranken w√§hrend der Sachsenkriege anwies, im Niemandsland zwischen den Sachsen und dem Frankenreich einige Herrenh√∂fe anzulegen, um davon ausgehend das Waldland fr√§nkisch zu besiedeln. Zu diesen Herrenh√∂fen geh√∂rten u.a. Haan, Elberfeld und Schwelm.

Mittelalter

Nach der Gr√ľndung des Deutschen Reiches im 10. Jahrhundert setzte die gro√üe Rodungszeit im Bergischen ein, die bis ins 16. Jahrhundert andauerte. Damit verbunden waren viele neue Siedlungen und ein Ausbau der Herrenh√∂fe zu h√∂lzernen Burgen. Dabei konnten die Herren der Burg Berge im heutigen Altenberg ihre Macht auf das Gebiet ausdehnen, das schlie√ülich durch Adolf von Berg im Jahr 1101 zur Grafschaft erhoben wurde (daher der Name ‚ÄěBergisches Land‚Äú). Ebenfalls begann zu dieser Zeit der Aufschwung des Wupper-Raumes als Zentrum der Kleineisenindustrie.

Um 1150 wurde Schloss Burg an der Wupper Sitz der Grafen von Berg. Von dort aus dehnte das Haus seine Macht nach S√ľden bis zur Sieg und nach Osten bis zur Grafschaft H√ľckeswagen aus. W√§hrend H√ľckeswagen 1260 friedlich an das Haus Berg ging, kam es mit den (verwandten) M√§rkern (Grafschaft Mark) zu langanhaltenden und gewaltt√§tigen Konflikten, die bis ins 15. Jahrhundert schwelten (bezeichnenderweise war die Grenze zwischen Berg und Mark nahezu deckungsgleich mit der fr√ľhmittelalterlichen Grenze zwischen den rheinischen Franken und den westf√§lischen Sachsen). Im 14. Jahrhundert hatte das Land unter √úberschwemmungen, Missernten, Pest und dem Krieg zwischen Friedrich von √Ėsterreich und Ludwig von Bayern zu leiden.

1386 wurde D√ľsseldorf die Residenz der Herz√∂ge von Berg, die durch geschickte Heiratspolitik die Herzogt√ľmer J√ľlich und Kleve mit dem ihren zum Tripelherzogtum J√ľlich-Kleve-Berg vereinigten.

Neuzeit

Typische Landschaft aus Wäldern und Weiden im Niederbergischen Land

Insbesondere unter Wilhelm dem Reichen wurde das Herzogtum zu einem Zentrum humanistischer Wissenschaft. Kriegsgefahr bestand in dieser Zeit nicht. Jedoch pl√ľnderten entlassene S√∂ldner im Herzogtum. Hinzu kamen Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten, bis Wilhelm 1565 die freie Religionswahl gestattete. Der √ľberwiegende Teil der Bev√∂lkerung folgte der Reformation und nahm den reformierten oder lutherischen Glauben an.

Um sich aus dem sich anbahnenden Religionskonflikt herauszuhalten, betrieb das Herzogtum zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine strikte Politik der Neutralit√§t. Da aber die milit√§rische Macht des Herzogs zu keinem Zeitpunkt ausreichte um die Konfliktparteien von dem √úberschreiten der Territoriengrenzen abzuhalten, verhinderte dies nicht, dass auch das Bergische Land ein Nebenschauplatz des 30-j√§hrigen Krieges wurde. Im Bergischen fanden keine gro√üen Schlachten statt, es war aber R√ľckzugsraum, Winterquartier, Durch- und Aufmarschgebiet verschiedener Heerhaufen fast aller am Krieg beteiligter Konfliktparteien, unter denen die Bev√∂lkerung stark zu leiden hatte. In den ersten 50 Jahren des 17. Jahrhunderts k√§mpften und pl√ľnderten kaiserliche Truppen, Spanier, Schweden, Holl√§nder, Hessen und Bayern. Zudem w√ľteten die Ruhr und die Pest. Als mehrere Jahre nach dem westf√§lischem Frieden und dem Ende des 30-j√§hrigen Krieges die letzten fremden Soldaten das Bergische Land verlie√üen, waren Teilbereiche, insbesondere nahe den Durchgangsstra√üen wie dem Heerweg K√∂ln‚ÄďDortmund, bis zur H√§lfte entv√∂lkert und w√ľst gefallen, w√§hrend abgelegenere Teile so gut wie keine Kriegsauswirkungen zu erleiden hatten. Burgen wie Schloss Burg oder die Beyenburg, sowie die Stadtmauern von Radevormwald wurden im Krieg zerst√∂rt.

Anfang des 18. Jahrhunderts folgte ein starker Aufschwung, der bis in die untersten Schichten Wohlstand brachte. Im siebenjährigen Krieg war das Herzogtum neutral. Der Aufschwung hielt an, denn die ersten Fabrikanten verkleideten ihre Fachwerkhäuser mit Schiefer. Der typisch bergische Haustyp war entstanden. Ende des 18. Jahrhunderts begann auch hier die Industrielle Revolution, bei der einige bergische Bauern Fabrikarbeiter wurden. Erste befestigte Straßen wurden gebaut, bis Napoleon dem Frieden und dem freien Herzogtum Berg ein jähes Ende setzte. In den 15 Jahren französischer Besetzung kamen fast 5.000 bergische Soldaten beim Russlandfeldzug ums Leben. Mit Hilfe der Kosaken wurde das Land von den Franzosen befreit, um anschließend 1822 Teil der preußischen Rheinprovinz zu werden. In den bergischen Großstädten lebten und arbeiteten zu dieser Zeit immer mehr Menschen unter unmenschlichen Bedingungen. Aufgrund der mangelhaften Hygiene in den Arbeitervierteln verbreitete sich die Cholera und tötete viele Menschen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Tal der Wupper zum gr√∂√üten Wirtschaftszentrum des Kaiserreiches. Mit dem Bau der ersten elektrischen Zahnrad-Bergbahn in Barmen, Deutschlands h√∂chster Eisenbahnbr√ľcke bei M√ľngsten, dem Wiederaufbau von Schloss Burg sowie der Barmer- und Ronsdorfer Talsperre strebte das Industriezeitalter seinem H√∂hepunkt entgegen. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges stand das Bergische Land in voller Bl√ľte. Nach dem Krieg wurden Elberfeld und Barmen sowie einige umliegende Orte zur Gro√üstadt Wuppertal vereint. Im Zweiten Weltkrieg wurden die bergischen Gro√üst√§dte h√§ufiges Ziel der alliierten Bomberverb√§nde und zu weiten Teilen zerst√∂rt, so z.B bei den Luftangriffen auf Wuppertal 1943, den Bombardierungen von Solingen 1940 und 1944, oder bei dem Luftangriff auf Remscheid 1943.

Eine erneute (im Vergleich zum ehemaligen Herzogtum allerdings wesentlich kleinere) Grenzziehung erhielt das Bergische Land durch die Gr√ľndung des gleichnamigen Naturparks im Jahre 1973, der die l√§ndlich gepr√§gten Mittelgebirgsbereiche s√ľdlich der Wupper zwischen Rhein und Sauerland umfasste. 2006 erfolgte eine Ausweitung auf die Freir√§ume der drei bergischen Gro√üst√§dte.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Hohe Niederschl√§ge und ein starkes Gef√§lle zum nahen Rhein sowie zu Ruhr bieten dem Bergischen Land g√ľnstige Bedingungen f√ľr die Nutzung der Wasserkraft. Dies bot der Kleineisenindustrie die Grundlage f√ľr eine fr√ľhzeitige wirtschaftliche Entwicklung des Bergischen Landes. Viele Orte spezialisierten sich auf die Produktion einer einzelnen Produktgruppe. So ist Velbert das Zentrum der Schloss-Industrie. Maschinenbau und Metallverarbeitung bestimmen das Leben in der "Werkzeugstadt" Remscheid und in der vormaligen Stadt Cronenberg, die heute ein Stadtteil von Wuppertal ist. Rund 440 Millionen Euro, das sind 44 Prozent des gesamten Jahresumsatzes der Republik, werden in der Schneidwaren- und Besteckindustrie der Stadt Solingen erwirtschaftet. Dagegen waren das Tal der Wupper von Radevormwald aus Wupper abw√§rts, Wuppertal selbst sowie der Osten von Remscheid st√§rker von der Textilindustrie gepr√§gt.

Der Waldreichtum infolge guter Niederschlagsbedingungen und vieler Hanglagen, die f√ľr andere Landwirtschaft weniger geeignet waren, sorgte f√ľr ein gutes Angebot an Grubenholz. Das unterst√ľtzte vielerorts das fr√ľhe Entstehen kleinerer Bergwerke, in denen vor allem Metallerze und Schiefer gebrochen wurden; sp√§ter auch den Ausbau der gro√üen Kohlezechen in Westfalen.

Tourismus

Das Bergische Land ist ein Ziel f√ľr Touristen, sowohl f√ľr Naherholungssuchende als auch f√ľr Kurzurlauber. Seit 2005 vermarkten der Rheinisch-Bergische und der Oberbergische Kreis die Tourismusregion durch die Naturarena Bergisches Land GmbH.[2]

Diese k√ľmmert sich als regionale Tourismusorganisation um den Auf- und Ausbau der touristischen Strukturen sowie um die Vermarktung der Region als Reise- und Ausflugsziel. Die Hauptzielgruppe sind Tagestouristen aus der Rheinschiene (D√ľsseldorf, K√∂ln, Bonn) und dem Ruhrgebiet sowie Kurzurlaubsg√§ste. Aufgrund der N√§he zu den Messe- und Industriestandorten K√∂ln, D√ľsseldorf und Ruhrgebiet ist der √úbernachtungstourismus im Bergischen Land stark von Gesch√§ftsreisenden gepr√§gt.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Natursehensw√ľrdigkeiten

Altstädte / Innenstädte

  • Die historischen Altst√§dte von Bergneustadt, Solingen-Gr√§frath, H√ľckeswagen, Remscheid-Lennep und Velbert-Langenberg mit ihren Fachwerkbauten
  • Die Gr√ľnderzeitarchtiketur der Nordstadt von Wuppertal-Elberfeld
  • Die mittelalterliche Innenstadt von Ratingen mit der √§ltesten gotischen Hallenkirche im Rheinland, Resten der Stadtbefestigung und den alten B√ľrgerh√§usern

Burgen und Schlösser

Schloss Burg in Solingen

Sakralbauten

Museen

Textilmuseum Haus Cromford, Ratingen

Technische Sehensw√ľrdigkeiten

Wuppertaler Schwebebahn

Kulinarische Spezialitäten

Als Spezialit√§t gilt die Bergische Kaffeetafel, die man nicht mit Bergischen Waffeln verwechseln darf, auch wenn letztere zur Kaffeetafel dazu geh√∂ren. Die Kaffeetafel ist eine sehr umfangreiche Mahlzeit, die man in den meisten Gastst√§tten sogar vorbestellen muss. Neben den Waffeln mit Kirschen, Vanilleeis und Milchreis geh√∂ren diverse Sorten Brot (vor allem auch Schwarzbrot und Semmel, der sog. Platz), Zwieback, Wurst, Schnittk√§se, Honig, Quark, Butter, Burger Brezeln und Apfelkraut dazu. Der Kaffee wird in der so genannten Dr√∂ppelminna, einer Zinnkanne mit Hahn, die √§hnlich dem f√ľr Tee gedachten russisch-t√ľrkischen Samowar ist, gereicht.

Aus Solingen-Burg stammt die Burger Brezel, die dort auch zur Kaffeetafel serviert wird.

typisch Bergisch: Die Dröppelminna

Der Bergische Pillekuchen ist ein Kartoffelpuffer in Pfannkuchengr√∂√üe, der mit Apfelmus serviert wird, gewisserma√üen das Gegenst√ľck zum Schweizer R√∂sti.

Kottenbutter nennt man ein mit Wurst und Zwiebelringen belegtes Schwarzbrot, das als kleine Zwischenmahlzeit gegessen wird. Fr√ľher nahmen im Bergischen Land die Schmiede die Kottenbutter als Fr√ľhst√ľcksbrot mit zur Arbeit in die als Kotten bezeichneten Werkst√§tten, Schmieden, Schleifereien oder kleinen Gie√üereien, in denen die Bergischen Stahlwaren (Werkzeuge, Bestecke usw.) hergestellt wurden.

Bekannt ist auch der Rheinische Sauerbraten, m√∂glichst als Pferde-Sauerbraten, dessen So√üe durch Rosinen und R√ľbenkraut s√ľ√ü-sauer schmeckt.

Der Panhas √§hnelt dem bayerischen Leberk√§se: ein kastenkuchenf√∂rmiger Kloben aus Speck, Buchweizenmehl, Gew√ľrzen und kleinen Fleischst√ľcken. Diese werden in Scheiben geschnitten und in Fett schwimmend gebraten.

Rivkooche (Reibekuchen) sind kleine, kross gebratene Kartoffelpuffer, die mit Zuckerr√ľbensirup (R√ľbenkraut), Apfelkraut oder pur verzehrt werden. In der Edelvariante k√∂nnen sie auch mit Cr√®me fra√ģche und Kaviar belegt oder mit Lachs, gegessen werden.

In Lieberhausen, einem Stadtteil von Gummersbach, kann man den Lieberhäuser Eierkuchen essen, in Niederrengse wird diese Spezialität ebenfalls serviert.

Dar√ľber hinaus findet man im Bergischen Land sieben Michelin Sterne. Nils Henkel (3***, Gourmetrestaurant Lerbach im Schlosshotel Lerbach), Joachim Wissler (3***, Grandhotel Schloss Bensberg) und die Gebr√ľder Wilbrand (1*, Hotel zur Post Odenthal) geh√∂ren dazu. Bergisch Gladbach ist neben Paris weltweit die einzige Stadt mit mehr als einem 3*** Koch.

Bergisches Heimatlied

Als Hymne des Bergischen Landes gilt das im Jahre 1892 erstmals √∂ffentlich aufgef√ľhrte Bergische Heimatlied, das die Landschaft im Stil der wilhelminischen Zeit charakterisiert:

Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt,
die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt. …

Weitere Bergische Begriffe

  • Das kleine K√ľchenmesser wird im Oberbergischen auch als Kl√∂√∂√üchen, im Solinger Raum dagegen als Z√∂ppken bezeichnet. Im Rheinisch-Bergischen Kulturraum, also auch in Lindlar, wird dieses hingegen als "Fl√ľcks-chen" bezeichnet. Im Niederbergischen Raum, z. B. in Velbert, spricht man dann eher vom "Pittermett".
  • Den Salat (als Sammelbegriff f√ľr alle Salate) bezeichnet man im Bergischen als Schloot, wobei das ‚Äěo‚Äú offen wie der Anfangsbuchstabe im Vornamen ‚ÄěOtto‚Äú ausgesprochen wird, im Niederbergischen (Velbert) aber geschlossen wie Schlot (Kamin).
  • Die Kartoffeln bezeichnet man als √Ą√§d√§ppel (Erd√§pfel), was dann verk√ľrzt zu √Ą√§pel oder √Ąrpel wird. Der Kartoffelsalat wird demnach als √Ąrpelschloot bezeichnet.
  • Zahn- oder Kopfschmerzen bezeichnet man als Z√§ngping (wobei ‚ÄěZ√§ng‚Äú schnell ausgesprochen wird) oder Kopping. Der Schmerz im Allgemeinen wird also Ping, hochdt.Pein genannt.

Persönlichkeiten

Bemerkenswertes

Bundespräsidenten

Bemerkenswert ist, dass das Bergische Land drei der bisher zehn deutschen Bundespräsidenten hervorgebracht hat: Gustav Heinemann wurde im benachbarten Schwelm geboren, Walter Scheel in Solingen und Johannes Rau in Wuppertal.

DAX30-Unternehmen

Dar√ľber hinaus haben derzeit (September 2011) vier der 30 im DAX vertretenen Aktiengesellschaften ihren Sitz im Bergischen Land: die Unternehmen E.ON AG, Henkel AG und Metro AG haben ihren Sitz in D√ľsseldorf, die Bayer AG ist in Leverkusen beheimatet. Als die Lanxess AG am 31. Januar 2005 f√ľr einen einzigen Tag als 31. Mitglied im DAX gelistet wurde, gab es sogar f√ľnf bergische DAX-Unternehmen.

Siehe auch

 Portal:Bergisches Land ‚Äď √úbersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Bergisches Land

Literatur

  • Herbert Nicke, Bergisches Fachwerk. Ein Streifzug durch Architektur und Geschichte des rechtsrheinischen Fachwerkbaus, Martina Galunder-Verlag: Wiehl 1996, ISBN 3-931251-10-1.
  • Herbert Nicke, Bergische M√ľhlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend M√ľhlen zwischen Wupper und Sieg, Martina Galunder-Verlag: Wiehl 1998, ISBN 3-931251-36-5.
  • Gero Karthaus, "Oberbergische Lebensr√§ume. Die Pflanzen- und Tierwelt der wertvollsten Biotope im Oberbergischen Kreis."Gummersbach 1988, Verlag Gronenberg, ISBN 3-88265-149-0.
  • Gero Karthaus, "Natur vor der Haust√ľr. Leben mit Landschaft, Pflanzen und Tieren in oberbergischen D√∂rfern fr√ľher und heute." 1993, erh√§ltl. bei Martina-Galunder Verlag, ISBN 3-88913-148-4.
  • Rheinisch-Bergischer Kalender Heimatjahrbuch f√ľr das Bergische Land
  • Olaf Link, "Goethe, das Bergische Land und dessen Umgebung", Anno-Verlag: Rheinberg 2011, ISBN 978-3-939256-01-4

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Bergisches Land ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Bergisches Land ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Quellenverzeichnis "Geschichte" der Homepage "Wuppertaler Naturerbe Scharpenacker B√§che", siehe www.scharpenacken.de
  2. ‚ÜĎ Naturarena Bergisches Land

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  • Verkehrsgesellschaft Bergisches Land ‚ÄĒ mbH Basisinformationen Unternehmenssitz Gummersbach Bezugsjahr 2010 Eigent√ľmer ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

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  • Schwarzbach (Bergisches Land) ‚ÄĒ Schwarzbach Gew√§sserkennzahl DE: 2754 Lage Nordrhein Westfalen Flusssystem RheinVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM falsch ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


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