Boston

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Boston
Boston
Spitzname: Beantown, The Hub of the Universe, The Cradle of Liberty, City on a Hill, Athens of America
Skyline von Boston
Skyline von Boston
Siegel von Boston
Siegel
Flagge von Boston
Flagge
Lage in Massachusetts
Boston (Massachusetts)
Boston
Boston
Basisdaten
Gr√ľndung: 1630
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Massachusetts
County:

Suffolk County

Koordinaten: 42¬į 21‚Ä≤ N, 71¬į 4‚Ä≤ W42.357777777778-71.05944444444443Koordinaten: 42¬į 21‚Ä≤ N, 71¬į 4‚Ä≤ W
Zeitzone: Eastern Standard Time (UTC‚ąí5)
Einwohner:
‚Äď Metropolregion:
617.594 (Stand: 2010)
4.552.402 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 4.925 Einwohner je km²
Fl√§che: 232,1 km¬≤ (ca. 90 mi¬≤)
davon 125,4 km¬≤ (ca. 48 mi¬≤) Land
H√∂he: 43 m
Gliederung: 23 Stadtbezirke
Postleitzahlen: 02101-02117
Vorwahl: +1 617, 857
FIPS: 25-07000
GNIS-ID: 0617565
Webpräsenz: www.cityofboston.gov
B√ľrgermeister: Thomas Menino
Boston Landsat.jpg
Satellitenbild

Boston [ňąb…Ēst…ôn] ist die gr√∂√üte Stadt in Neuengland und Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts an der Ostk√ľste der Vereinigten Staaten.

Boston ist eine der √§ltesten, wohlhabendsten und kulturell reichsten St√§dte der USA. Sie beheimatet in ihrem Gro√üraum sowohl die weltber√ľhmte Harvard University (Cambridge) als auch das √§hnlich bedeutende MIT. Im kulturellen Bereich sind die Symphony Hall und das in ihr (neben dem Boston Pops Orchestra) residierende Boston Symphony Orchestra weltbekannt. Die Wirtschaftskraft der Region wird haupts√§chlich durch Bildungseinrichtungen, Gesundheitswesen, Finanzwirtschaft und Technologie bestimmt. Zudem ist Boston auch Sitz eines katholischen Erzbischofs (Erzbistum Boston) mit Kardinalstradition.

Boston, Massachusetts
Klimadiagramm (Erklärung)
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-3
Temperatur in ¬įC,  Niederschlag in mm
Quelle: National Weather Service, US Dept of Commerce
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschl√§ge f√ľr Boston, Massachusetts
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (¬įC) 2,1 3,1 7,7 13,3 19,2 24,6 27,7 26,6 22,7 17,1 11,2 4,7 √ė 15
Min. Temperatur (¬įC) ‚ąí5,8 ‚ąí5,0 ‚ąí0,4 4,6 9,9 15,1 18,4 17,8 13,8 8,3 3,5 ‚ąí2,9 √ė 6,4
Niederschlag (mm) 91,2 91,9 93,7 91,4 82,6 78,5 72,1 82,3 77,7 83,8 107,2 101,9 ő£ 1.054,3
Regentage (d) 9,0 7,6 9,1 8,6 8,9 8,3 7,2 7,8 6,7 6,9 8,9 9,7 ő£ 98,7
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18,4
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Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Boston (Fl√§che: 232,1 km¬≤) liegt im Nordosten der Vereinigten Staaten an der nordamerikanischen Ostk√ľste mit der Massachusetts Bay, deren starke Zergliederung die Anlage nat√ľrlicher H√§fen erm√∂glichte. Der Mystic River, Neponset River und Charles River mit ihren M√ľndungen durchschneiden beziehungsweise begrenzen die Stadt. Die urspr√ľnglichen im Stadtgebiet vorhandenen H√ľgel wurden mit der Zeit abgetragen und im Bereich Back Bay und South End abgelagert, um dem Atlantik zus√§tzliche Landfl√§chen abzuringen.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Panoramafoto von Boston

Der zentrale Bereich Bostons bildet sowohl den Kern von Greater Boston (4,4 Millionen Einwohner), das die Städte von Cambridge, Brookline, Quincy und vieler suburbaner Gemeinden umfasst, wie auch die Boston CMSA (Consolidated Metropolitan Statistical Area), der siebtgrößten in den USA (nach anderen Rankings an zehnter Stelle).

Nachbargemeinden

An Boston grenzen die Städte von Revere, Chelsea, Everett, Somerville, Cambridge, Watertown, Newton, Quincy, Winthrop, Brookline, Needham, Dedham, Canton und Milton an.

Administrative Gliederung von Boston

Boston gehört zum Suffolk County des Commonwealth of Massachusetts und ist beider Hauptstadt. Am 4. Oktober 2002 schloss die Stadtverwaltung Bostons die Neueinteilung des Stadtgebietes ab, welches nun in 23 Neighborhoods untergliedert ist: Allston; Back Bay, Bay Village, Beacon Hill, Brighton, Charlestown, Chinatown, Dorchester, East Boston, Fenway Kenmore, Hyde Park, Jamaica Plain, Mattapan, Mid Dorchester, Mission Hill, North End, Roslindale, Roxbury, South Boston, South End, West End, West Roxbury.

Boston ist daf√ľr bekannt, einen der attraktivsten und lebenswertesten urbanen Stadtkerne des Landes zu besitzen. Jede Nachbarschaft weist ein einzigartiges Flair auf, welches durch die ans√§ssigen Bewohner und ihre soziale und ethnische Zugeh√∂rigkeit bestimmt wird.

Downtown, die Innenstadt, ist der Sitz des Finanzdistrikts und dort befinden sich auch Chinatown und Government Center mit dem Rathaus (Boston City Hall). Back Bay, westlich des √Ėffentlichen Gartens (Public Garden, 97.000 m¬≤) gelegen, ist einer der reichsten Stadtteile der USA. Nicht weniger wohlhabend ist Beacon Hill mit dem Regierungssitz des Staates Massachusetts (State House).

Sonnenuntergang am Charles River

South End war fr√ľher Heimstatt einer starken Mittelstandsgesellschaft von H√§ndlern und Seeleuten sowie deren Familien. Heutzutage herrscht eine LGBT-Bev√∂lkerung vor, daneben K√ľnstler, Yuppies, Afroamerikaner und Latin]s. Anziehungspunkte sind die dortigen Restaurants und die Boh√®me-Atmosph√§re. North End und East Boston haben einen dominierenden italienischen Einfluss, beherbergen aber auch andere Ethnien. Am Nordufer des Charles River gibt es mit Charlestown einen irischen Stadtteil. Diese Bev√∂lkerungsgruppe findet sich auch in South Boston. Allston und Brighton werden haupts√§chlich von Studenten der nahegelegenen Northeastern University, Boston University und des Boston College bewohnt. Auch Absolventen residieren gerne weiterhin in diesem Umfeld. Die gr√∂√üte Vielfalt, ethnische Diversit√§t weist Dorchester auf. Latinos und Afroamerikaner stellen gemeinsam mit aus teurer gewordenen Wohnvierteln vertriebenen Mittelklassenfamilien (Stichwort: Outpricing) den gr√∂√üten Anteil in den s√ľdlich an die Innenstadt angrenzenden Bezirken Roxbury und Mattapan.

Klima

Die Sommermonate Juli und August k√∂nnen in Boston hei√ü und luftfeucht sein. Die Durchschnittstemperatur f√ľr Juli ist 23 ¬įC. W√§hrend der Wintermonate November bis Februar kann das Wetter nass mit Schnee sein. Die durchschnittliche Temperatur im Januar ist -1 ¬įC.[1]

Geschichte

Historische Karte (um 1888)
Commonwealth Avenue, eine der reichsten Straßen in Boston
Teil des State House, Sitz der Regierung von Massachusetts

Der erste Europ√§er, der sich in diesem Gebiet ansiedelte, war ein gewisser William Blaxton (oder Blackstone) im Jahr 1625. Er verkaufte L√§ndereien 1629 an Siedler. Die im Juni 1630 ankommenden Puritaner hatten Besitzrechte √ľber die ganze Kolonie und √ľberlie√üen ihrerseits nunmehr Blaxton Land zur Bebauung. Die englischen Emigranten gruppierten sich in einer Siedlung auf einer Halbinsel, die von den indianischen Ureinwohnern Shawmut und von den Engl√§ndern zuerst Trimountaine (eigentlich ‚Äědrei Berge‚Äú) genannt wurde.[2] Damals war die von der Massachusetts Bay umgebene Halbinsel nur durch eine sehr schmale Landverbindung mit dem Festland verbunden. Der erste Gouverneur der Massachusetts Bay Colony, John Winthrop, gab der Siedlung den Namen Boston und gr√ľndete damit am 17. September 1630 die Stadt. Der Name geht zur√ľck auf eine Stadt gleichen Namens in Lincolnshire, England, aus der einige der Puritaner stammten.

John Winthrop hatte eine als ‚ÄěCity upon the Hill‚Äú ber√ľhmt gewordene Predigt gehalten, in der er zum Ausdruck brachte, dass die Puritaner sich in einem besonderen Vertrag mit Gott verbunden wussten. Die puritanischen Werte, insbesondere Arbeit, Bildung und Gottesf√ľrchtigkeit stabilisierten die Gesellschaft in hohem Ma√üe und sind auch noch heute Bestandteil des gesellschaftlichen Leitbildes in Boston und Neuengland. So wurde bereits 1635, wenige Jahre nach der Siedlungsgr√ľndung, eine erste Lateinschule und 1636 die Harvard University, die erste Universit√§t Amerikas gegr√ľndet.

Am 1. Juni 1660 wurde die Quäkerin Mary Dyer auf Grund eines Gesetzes von 1658, das ihren Glauben verbot, öffentlich hingerichtet. Sie gilt als die letzte religiöse Märtyrerin Nordamerikas und die erste Märtyrerin des Quäkertums.[3]

Am 20. März 1760 brach ein Stadtbrand aus, der 174 Häuser und 175 Läden zerstörte. Das Feuer vernichtete etwa ein Zehntel der Stadt. Über Personenschäden wurde nicht berichtet.[4]

1773 Boston Tea Party

Bekannt wurde die Stadt durch die Boston Tea Party vom 16. Dezember 1773. Damals l√∂sten Proteste gegen eine Erh√∂hung der Teesteuer durch das britische Parlament den Unabh√§ngigkeitskrieg aus. Eine rote Pflasterspur, der ungef√§hr vier Kilometer lange Freedom Trail, Amerikas ‚ÄěPfad der Freiheit‚Äú, f√ľhrt zu 16 historischen St√§tten in der Stadt, darunter der Boston Common, das Massachusetts State House sowie das Old State House.

1780‚Äď1890 Wachstum und Ausdehnung

Nach der amerikanischen Revolution wurde Boston einer der reichsten Handelsh√§fen der Welt. Zu den wichtigsten Handelsg√ľtern geh√∂rten Fische, Rum, Salz und Tabak. Seit den 1820er Jahren begann sich, bedingt durch die zunehmende Einwanderung, auch das Bild der Bev√∂lkerung deutlich zu ver√§ndern: Gaben bislang fast ausschlie√ülich protestantische Abk√∂mmlinge englischer Einwanderer den Ausschlag, so nahm nun der Anteil der Katholiken insbesondere irischer, sp√§ter auch italienischer Abstammung deutlich zu.

Der Fl√§chenbedarf, der durch die wachsende Einwohnerzahl entstanden war, wurde auf eine eigene Art angegangen: Zwischen 1630 und 1890 verdreifachte sich das Stadtgebiet, jedoch nicht nur durch Eingemeindungen, sondern auch durch Landgewinnungen, insbesondere in den flachen Gew√§ssern des Charles River und der Massachusetts Bay. Die daf√ľr erforderlichen Erdmassen wurden vor allem durch die allm√§hliche Abtragung der drei H√ľgel gewonnen, die sich urspr√ľnglich auf der Halbinsel befanden (daher 'Trimountain'). Nur in den Stra√üen von 'Beacon Hill' kann man noch Reste der einstigen Steigungen erahnen. Das dortige 'State House', der Sitz des Gouverneurs von Massachusetts, befindet sich auf der Spitze des verkleinerten H√ľgels.

1872 wurde die Stadt Boston von dem gr√∂√üten Brand in ihrer Geschichte heimgesucht. Die umfangreichen Tr√ľmmer der verbrannten Geb√§ude wurden danach ebenfalls als F√ľllmaterial f√ľr Landgewinnungen verwendet.

Melassekatastrophe

Am 15. Januar 1919 ereignete sich ein weiteres schweres Ungl√ľck in der N√§he von North End Park, bei dem 21 Menschen zu Tode kamen und weitere 150 verletzt wurden. Ein Melasse-Tank hielt aufgrund fehlerhafter Konstruktion dem Druck seines Inhalts nicht mehr stand und zerbarst, woraufhin sich 14.000 Tonnen Melasse in die Stra√üen Bostons ergossen und 21 Passanten ertr√§nkten.[5]

Seit dem fr√ľhen 20. Jahrhundert

In den 1920er und 1930er Jahren durchlebte die Stadt Boston einen Strukturwandel, der durch den R√ľckzug alter Industrien gekennzeichnet war, der mit der im Vergleich zu anderen Gebieten in den USA hohen Lohnstruktur zu tun hatte. Der Faktor Arbeit war f√ľr viele Industriebetriebe zu teuer geworden, so dass sie abwandern mussten.[6] In der Folge reagierte die Stadt mit verschiedenen Initiativen, die unter dem Namen Urban Renewal bekannt geworden sind. Diese Initiativen beinhalteten diverse Stadtentwicklungsprogramme, welche durch die Boston Redevelopement Authority (BRA) nach der Initiierung im Jahr 1957 durchgef√ľhrt wurden. Bei den fr√ľhen Projekten wurde viel Kredit verspielt, da die Stadterneuerungsaktivit√§ten in vielen F√§llen zu Lasten der Bev√∂lkerungsgruppen mit unterdurchschnittlichem Einkommen ging. Diese Politik f√ľhrte zu der Verdr√§ngung gro√üer Bev√∂lkerungsteile aus der Kernstadt.[7] In sp√§teren Projekten wurde diese Politik abge√§ndert und es wurde das sogenannte Linkage-Prinzip als eine Art sozialer Ausgleich eingef√ľhrt. Dieses Prinzip, welches bis heute fortgef√ľhrt wird, ist durch einen finanziellen Ausgleich zwischen strukturstarken und -schwachen Kernstadtgebieten gekennzeichnet. Den Entwicklern lukrativer Bauprojekte wird eine Abgabe auferlegt, die im Anschluss f√ľr die Revitalisierung verfallender Wohn- und Gewerbegebiete eingesetzt wird.[8][9]

Zentrum von Back Bay bei Nacht, Blick auf den Prudential-Turm vom ‚ÄěChristian Science Zentrum‚Äú

Mit dem in den 1970er Jahren einsetzenden Wirtschaftswachstum, welches insbesondere durch das Wachstum im Medizinsektor zustande kam, entwickelte sich die wirtschaftliche Dynamik zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren wieder positiv. In dieser Zeit z√§hlten die in Boston ans√§ssigen Kliniken Massachusetts General Hospital, Beth Israel Deaconess Medical Center und Brigham and Women's Hospital zu den national f√ľhrenden medizinischen Einrichtungen unter anderem in puncto medizinischer Innovation. Doch auch der allgemeine Wissenschaftssektor, der in Boston schon immer f√ľr das wirtschaftliche Wachstum von Bedeutung war, konnte in dieser Zeit vermehrt Studenten anziehen.

Der bereits seit den 1920er sich stark bemerkbar machende zunehmende Autoverkehr f√ľhrte allerdings auch zu neuen Problemen. Dieses war gerade in Boston nicht einfach zu l√∂sen, da die Innenstadt zu den √§ltesten und am dichtesten bebauten in den ganzen USA geh√∂rte. Genau diesen Umstand sahen die verantwortlichen Lokalpolitiker am Ende der 1940er Jahre jedoch als Teil des Problems. So wurde in den folgenden Jahren eine etwa vier Kilometer lange, sechsspurige Stadtautobahn als aufgest√§nderte Hochstra√üe quer durch das Herz der Stadt gelegt. Dies l√∂ste die Verkehrsprobleme nur f√ľr kurze Zeit und hatte auch eine Zerschneidung der Innenstadt bewirkt. Um die st√§dtebaulichen Folgen des Stra√üendurchbruchs abzumildern und gleichzeitig die Verkehrsprobleme zu l√∂sen, wurde in den 1980er Jahren das als Big Dig bekannte gr√∂√üte Stra√üenbau- und Revitalisierungsprojekt der Vereinigten Staaten initiiert.[10] Die Fertigstellung dieses Projektes erfolgte wegen dessen Umfangs allerdings erst im Jahr 2007.

Blick vom Prudential Tower √ľber Boston
Blick auf den Charles River

Im fr√ľhen 21. Jahrhundert wuchs Boston schlie√ülich zu einem internationalen, intellektuellen und technologischen Zentrum. Auch spielte die Stadt eine national bedeutende Rolle im politikwissenschaftlichen Bereich. Allerdings kam es auch zu einem Bedeutungsverlust von regionalen Institutionen im Finanzbereich und innerhalb des journalistischen Sektors. So wurde die Zeitung The Boston Globe von der New York Times und die in Boston ans√§ssige Versicherung FleetBoston Financial von der Bank of America √ľbernommen.[11] Weitere problematische Entwicklungen waren Gentrifizierungsprozesse, welche seit den 1970er Jahren mit steigenden Grundst√ľcks- und Wohnungspreisen einher gingen.[12] Im Jahr 2004 hatte der Gro√üraum Boston das national h√∂chste Niveau bei den Lebenshaltungskosten und der Staat Massachusetts war der einzige US-Bundesstaat, bei dem die Bev√∂lkerungszahl r√ľckl√§ufig war.[13]

Ein weiterer Trend der Stadtentwicklung seit Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist auch die Revitalisierung brachgefallener Hafenflächen. Projekte, die in Boston in diesem Bereich voran getrieben wurden und werden, sind der sogenannte Harborwalk, ein durchgängiger Gehweg entlang der sogenannten Waterfront im North End, der durch Querungen auch an die Downtown anschließt, die Revitalisierung vom Kai Rowes Wharf durch einen Mischnutzungskomplex, die Revitalisierung des Areals Fort Point Channel und der Bau des Boston Exhibition und Convention Center sowie die Revitalisierung des Charlestown Navy Yard (größtes zusammenhängendes Revitalisierungsgebiet der USA) .[8]

Politik

Parkplatz des Government Center (Regierungszentrum) im Zentrum Bostons

Das politische System der Stadt Boston ist durch ein starkes exekutives System gekennzeichnet. Der B√ľrgermeister, dessen regul√§re Amtszeit vier Jahre betr√§gt, ist mit weitreichenden Entscheidungskompetenzen ausgestattet. Die Wahl erfolgt nach zwei Runden: eine unparteiliche Erstwahl und eine zweite November-Wahl zwischen den zwei h√∂chst stellende Kandidaten der Erstwahl. Der amtierende B√ľrgermeister ist der im Jahr 2009 zum f√ľnften Mal gew√§hlte und zum vierten Mal in Folge im Amt best√§tigte B√ľrgermeister Thomas Menino, der dieses Amt seit 1993 aus√ľbt. In seiner vierten Amtszeit von 2005 bis 2009 √ľberbot er die bis dato l√§ngste Amtszeit eines Bostoner B√ľrgermeisters und l√∂ste damit Kevin White, der von 1968 bis 1983 15 Jahre lang regierte, in dieser Rangliste ab.

Das Stadtparlament (City Council) wird alle zwei Jahre neu zusammengesetzt. Aus den neun Wards oder Neighborhoods wird je ein Vertreter gesandt. Hinzu kommen vier von der gesamten Stadtbev√∂lkerung bestimmte Kandidaten. Das Schulkomitee wird vom B√ľrgermeister, wie auch die einzelnen Ressortleiter in der Stadtverwaltung ernannt.

Dar√ľber hinaus haben weitere Beh√∂rden einen gro√üen Einfluss auf die Stadtentwicklung. Hier seien vor allem das Massachusetts Department of Conservation and Recreation, die Massachusetts Port Authority (Massport) und die Boston Redevelopment Authority genannt, die einen besonders gro√üen Einfluss f√ľr das Leben in der Stadt Boston haben.

Das State House, Parlament von Massachusetts, am Boston Common
Old State House

Als Hauptstadt des US-Bundesstaats Massachusetts besitzt Boston aber auch √ľberregionale Regierungsfunktionen. Durch zahlreiche Politiker, einschlie√ülich mehrerer US-Pr√§sidenten (zum Beispiel wurde John F. Kennedy im Bostoner Nachbarort Brookline geboren), hat Boston bzw. der Staat Massachusetts ebenfalls ein starkes politisches Gewicht bei der Bundespolitik der Vereinigten Staaten. Dieser bedeutende Einfluss kommt auch durch verschiedene staatliche Beh√∂rdeneinrichtungen der USA in Boston zum Ausdruck. So befinden sich hier unter anderem das John F. Kennedy Federal Office Building und das Thomas P. O'Neill Federal Building und neuerdings auch das John Joseph Moakley United States Courthouse, dem Hauptsitz des United States Court of Appeals for the First Circuit

Im Jahr 2006 wurde die Stadt Boston respektive ihr Wahlamt vom Innenminister des Staats Massachusetts daf√ľr ger√ľgt, dass nicht gen√ľgend Wahlurnen f√ľr eine ordnungsgem√§√üe Durchf√ľhrung einer Wahl aufgestellt wurden.[14]

Die Stadt Boston ist in den letzten Jahren durch eine sehr niedrige Kriminalitätsrate bekannt geworden. Dieses wird auch der engen Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Polizeiapparat und den in den Stadtteilen vorhandenen lokalen Aktionsgruppen zugeschrieben, welche maßgeblich zum Nicht-Abgleiten von Jugendlichen in die Kriminalität beiträgt.[15][16][17]

Wirtschaft und Verkehr

Allgemeine Wirtschaftsstruktur

Die Wirtschaftsstruktur Bostons wird ma√ügeblich durch die hier ans√§ssigen h√∂heren Bildungseinrichtungen mitgepr√§gt. So z√§hlen diese Einrichtungen nicht nur zu den gr√∂√üten Arbeitgebern der Stadt, sondern sind auch Kristallisationspunkt f√ľr die Ansiedlung vieler High-Tech-Unternehmen, wie zum Beispiel aus dem IT-Bereich und dem Biotechnologiesektor. Im Gro√üraum Boston spielen zudem viele produzierende Unternehmen aus dem Verteidigungsbereich eine gro√üe Rolle.

An den insgesamt 32 Hochschulen (inkl. sonstigen höheren Bildungseinrichtungen) sind bezugnehmend auf einen Bericht der Boston Redevelopment Authority aus dem Jahr 2003 mehr als 135.000 Studenten eingeschrieben. Diese tragen mit jährlich 4.8 Mrd. US-Dollar zum Wirtschaftswachstum der Stadt Boston bei.[18] Gleichzeitig nimmt die Stadt Boston den ersten Platz aller US-amerikanischen Städte bei der Akquisition von Forschungsgeldern im Gesundheitssektor ein.[19]

Dar√ľber hinaus nimmt inzwischen auch der Tourismus ein zentrale Rolle beim Wirtschaftswachstum der Stadt Boston ein. Im Jahr 2005 besuchten gesch√§tzte 17,6 Mio. Personen die Hauptstadt des Bundesstaats Massachusetts. Diese gro√üe Zahl an Besuchern verteilten sich auf die Typen klassischer Tourismus, Gesch√§ftsreisende und Messe-/Kongressbesucher. Hieraus wurden gesch√§tzte 9,8 Mrd. US-Dollar f√ľr Hotel√ľbernachtungen, Verpflegung, Unterhaltungs-/Freizeitaktivit√§ten und die Benutzung der Verkehrsmittel generiert.[20] Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind der Finanzsektor, hier insbesondere der Versicherungsbereich, das Druck- und Verlagswesen (beispielsweise The Boston Globe). Dar√ľber hinaus existieren in Boston inzwischen vier Messe- und Kongresszentren. Dies sind unter anderem das Hynes Convention Center im Stadtteil Back Bay und das neu erbaute World Trade Center Boston an der Waterfront des Stadtteils South Boston. Aufgrund des Regierungssitzes des Staates Massachusetts sind auch die politik- und wirtschaftsnahen Dienstleistungen, wie zum Beispiel Unternehmens- und Politikberater sowie Juristen stark in Boston vertreten.

F√ľhrende Unternehmen mit Hauptsitz in Boston sind unter anderem Gillette im Besitz der Gruppe Procter & Gamble und Teradyne, einer der weltweit f√ľhrenden Hersteller von Testsystemen f√ľr Mikroprozessoren und weiteren elektronischen Bausteinen. Dar√ľber hinaus stammt die Unternehmensberatung ‚ÄěThe Boston Consulting Group‚Äú aus Boston und hat noch heute hier ihren Hauptsitz.[21] Weitere Unternehmen befinden sich im Umland der Stadt. Hier sei insbesondere auf die sogenannte Route 128 verwiesen.

Bedeutung des Finanzsektors[22]

Der 1976 errichtete und 241 Meter hohe ‚ÄěJohn Hancock Tower‚Äú ist das h√∂chste Geb√§ude Bostons

Der sogenannte FIRE-Sektor (Abk√ľrzung f√ľr Finance, Insurance and Real Estate) ist f√ľr die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Boston neben dem Bildungssektor von besonderer Bedeutung. Dieser Einfluss resultiert insbesondere aus dem Einfluss des Finanzsektors auf Besch√§ftigung, Ausbildung, wirtschaftliche Entwicklung und Wohnungsbau. F√ľr diese Bereiche spielt die Kapitalverf√ľgbarkeit innerhalb der Region eine besondere Rolle.

Der Finanzsektor besch√§ftigt in der Stadt Boston gesch√§tzte 111.000 Angestellte. Diese gilt als eines der Finanzzentren im Nordosten der USA. Die Firma Fidelity Investments mit 11.250 Mitarbeitern war im Jahr 2001 der Platzhirsch unter den Finanzunternehmen der Stadt, gefolgt vom Unternehmen John Hancock Insurance mit 4.793 Angestellten, welche inzwischen vom kanadischen Konzern Manulife Financial √ľbernommen wurde.

Die enorme Finanzkraft der Stadt spiegelt sich auch in der Architektur wider. So wurde das Prudential Center während des Baus mehrfach kernsaniert und gehört heute zu den teuersten und schwersten Gebäuden der Welt.

Transport- und Verkehrssysteme[20]

Markanter Tower des Flughafens

Boston ist Standort eines internationalen Flughafens. Der General Edward Laurence Logan International Airport (kurz: Logan International Airport) steht nach Passagierzahlen von 27,7 Mio. auf Nr. 19 der US-amerikanischen Flugh√§fen, aber auf Nummer 1 in den Neuenglandstaaten. Der Seehafen ist nach dem Containerumschlag die Nummer 12 an der Atlantikk√ľste der USA. Sowohl der Flughafen wie auch der Hafen sind im Eigentum der Massachusetts Port Authority (massport), einer von der Stadt Boston unabh√§ngigen Gesellschaft.

U-Bahn der Green Line in der Station Reservoir
Frontansicht der South Station

Das √∂ffentliche Nahverkehrssystem wird von der Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) betrieben. Das System besteht aus S- (commuter-rail) und vier U-Bahnlinien (subway ‚Äď blue, green, red, orange) sowie lokalen Buslinien und Umland-Express-Bussen. Im allgemeinen Sprachgebrauch der Bostonians wird das √∂ffentliche Transportsystem einfach als The T bezeichnet. Bedeutende Bahnh√∂fe in Boston sind South Station und North Station. South Station wird unter anderem auch von der amerikanischen Eisenbahngesellschaft Amtrak als Endpunkt der lukrativsten Strecke zwischen Washington, D.C., New York und Boston, dem sogenannten Nord-Ost-Korridor angefahren. Unter anderem kommt hier der Acela Express, ein Hochgeschwindigkeitszug auf Basis des franz√∂sischen TGVs zum Einsatz.

Tunnel der Interstate 93 in Boston

Der Individualverkehr wird durch verschiedene Hauptverkehrsachsen bedient und wurde im Big Dig-Projekt vor einigen Jahren neu gestaltet. Der sogenannte Massachusetts Turnpike, die Interstate 90, f√ľhrt westw√§rts in Richtung der Staatsgrenze zum US-Bundesstaat New York. Die Interstate 95 verbindet als Nord-S√ľd-Trasse Boston mit Portland in Maine (nordw√§rts) bzw. New York und Washington, D.C. (in s√ľdlicher Richtung). Hinzu kommt die Interstate 93, ein weiterer Nord-S√ľd Interstate-Highway, welcher vom s√ľdlichen Ende der Stadt bis in den Norden nach New Hampshire f√ľhrt.

Bildung

In Boston und Umland sind verschiedene bekannte Universitäten ansässig, dazu gehören in der Innenstadt die folgenden:

  • Emmanuel College
  • Forsyth Institute
  • Massachusetts College of Art and Design
  • Massachusetts College of Pharmacy and Health Sciences
  • New England Conservatory
  • New England School of Law

Außerhalb der Kernstadt liegen:

Sehensw√ľrdigkeiten

Die USS Constitution im Hafen von Boston, im Hintergrund das Bunker Hill Monument

Boston besticht aus touristischer Sicht vor allem mit geschichtlichen und kulturellen Attraktionen. Hinzu kommen wundersch√∂ne Landschaften im n√§heren Umland und architektonisch interessante Ortsteile innerhalb der Stadt. Zu letzteren z√§hlen u.a. Back Bay und Beacon Hill. Erholungsgebiete im weiteren Umland sind unter anderem Cape Cod (ca. 85  km s√ľd√∂stlich) und die Insel Martha‚Äôs Vineyard (ca. 130 km s√ľdlich).

Wichtige Touristenattraktionen[23]

Freedom Trail

The Freedom Trail

Ein die B√ľrgersteige entlangf√ľhrender, roter Strich (4 Kilometer), f√ľhrt zu St√§tten der US-amerikanischen Unabh√§ngigkeitsbewegung. Beginnend am Stadtpark, dem Boston Common, dem √§ltesten √∂ffentlichen Park der USA, f√ľhrt er nach Charlestown; dabei werden alle wichtigen 16 St√§tten dieser geschichtlichen Periode durchlaufen. Eine Station ist unter anderem das Old State House, von dessen Balkon John Adams im Jahre 1776 die Unabh√§ngigkeitserkl√§rung verk√ľndete.

Boston National Historical Park

Im National Historial Park sind Sehensw√ľrdigkeiten von historischer Bedeutung zusammengefasst, die die Bedeutung der Stadt Boston innerhalb der amerikanischen Revolution deutlich werden l√§sst. Zu den St√§tten z√§hlen:

  1. Das Bunker Hill Monument
  2. Der Charlestown Navy Yard (einschließlich der USS Constitution)
  3. Faneuil Hall
  4. Die Old North Church
  5. Das Old South Meeting House
  6. Das Old State House
  7. Das Paul Revere House im NRHP mit der Referenznummer 66000785[24]
  8. Das Dorchester Hights Monument

Die sieben erstgenannten Sehensw√ľrdigkeiten sind auch im Zuge des Freedom Trails zu erkunden.

Bedeutende Museen (Auswahl)

Boston Athenæum

Eine der √§ltesten Kultureinrichtungen Massachusetts mit bedeutender Bibliothek und Kunstsammlungen. Neben historischen Dokumenten und Fotografien werden hier Zeugnisse der ersten US-Pr√§sidenten sowie zahlreiche Gem√§lde amerikanischer K√ľnstler gezeigt.

Isabella Stewart Gardner Museum

Dieses Kunstmuseum wurde um die Jahrhundertwende aus antikem Baumaterial im Stil der historistischen Neorenaissance gebaut, das aus Europa eingef√ľhrt wurde.

Museum of Science

Museum of Science

Viele interaktive Ausstellungen und Experimente laden zum Mitmachen ein. Nicht nur Kinder k√∂nnen hier spielerisch die Naturwissenschaften und Ingenieurswissenschaften erkunden. Angeschlossen an das Museum ist das Hayden Planetarium mit Lasershows und aktuellen Pr√§sentationen. Ferner findet sich hier das ‚ÄěMugar Omni Theatre‚Äú, ein IMAX-Kino und ein Schmetterlingsgarten, in dem der Besucher auch die Z√ľchtung von Schmetterlingen besichtigen kann. Zudem bietet das Museum weitere Ausstellungsfl√§chen, auf denen Sonderausstellungen besucht werden k√∂nnen, wie zum Beispiel Gunther von Hagens‚Äô ‚ÄěBody Worlds 2‚Äú bis Ende Januar 2007.

Museum of Fine Arts

Museum of Fine Arts

Dieses Kunstmuseum z√§hlt zu den bedeutendsten in den USA.[25] Es beherbergt eine bedeutende Sammlung √§gyptischer und nubischer Altert√ľmer und eine bedeutende Sammlung chinesischer Objekte. Gem√§lde von Rembrandt und El Greco sind zu sehen, ebenso Werke von Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Pierre-Auguste Renoir, √Čdouard Manet, Edvard Munch, Alberto Giacometti, Georges Rouault und Max Beckmann.

New England Aquarium

Direkt am Meer gelegen gibt es hier von Pinguinen √ľber Seel√∂wen bis hin zu Quallen vieles zu sehen, was im Meer lebt. In einem riesigen, zylindrischen Salzwassertank, der von allen Seiten einsehbar ist, beherbergt ein k√ľnstliches Riff mehrere hundert verschiedene Fischarten sowie Schildkr√∂ten. Gleichsam als ‚ÄěAu√üenposten‚Äú organisiert das NEA t√§glich eine Ausfahrt, bei der Buckelwale, Delfine und andere beobachtet werden k√∂nnen.

Sonstige

Faneuil Hall

Faneuil Hall

Dies ist eines der √§ltesten Geb√§ude der Stadt Boston. Erbaut von 1740 bis 1742 mit finanzieller Unterst√ľtzung durch den Kaufmann Peter Faneuil.

Old South Meeting House

Das aus dem Jahre 1729 stammende Geb√§ude (Ecke Washington/Milk Street) hat viele historisch bedeutsame Versammlungen erlebt, die letztendlich in der Boston Tea Party m√ľndeten. Eine einpr√§gsame Ausstellung illustriert die damaligen Ereignisse.

Temple of the Grand Lodge of Massachusetts

Er ist der älteste erhaltene Freimaurertempel.

Kultur und Sport

Boston ist ein k√ľnstlerisches und intellektuelles Zentrum. Das Boston Symphony Orchestra genie√üt ebenso Weltruf wie die Universit√§ten Harvard und MIT, die in der Vorstadt Cambridge liegen. Die Stadt ist ebenfalls Heimat verschiedener Sportvereine:

Au√üerdem ist Boston Zielort des Boston-Marathons, der kontinuierlich seit 1897 ausgerichtet wird und damit eine Tradition aufweist, die dem Marathon der Olympischen Spiele ebenb√ľrtig ist.

Die lange sehr restriktive Zensurpraxis der Stadtverwaltung wurde unter dem Schlagwort Banned in Boston zu einem inoffiziellen Markenzeichen der erotischen Literatur und offenherzigen oder kontroversen Theaterst√ľcken und Filmen in den USA.

Persönlichkeiten

→ Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Boston

Städtepartnerschaften

Weblinks

 Commons: Boston ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ http://www.weatherbase.com/weather/weather.php3?s=90527&refer=&units=metric
  2. ‚ÜĎ Thomas H. O'Connor, The Hub. Boston Past and Present. Boston: Northeastern University Press (2001), S. 9‚Äď10
  3. ‚ÜĎ Zum Artikel:derStandard, Historischer Kalender, 1. Juni 2010, 00:00,
  4. ‚ÜĎ Hezekiah Niles,William Ogden Niles: Niles' weekly register, Band 44, Seite 345. Baltimore 1833, abgefragt am 19. M√§rz 2010
  5. ‚ÜĎ ‚ÄěLeichen unter Zuckerguss ‚Äď Die Bostoner Sirupflut‚Äú, Bericht auf einestages.de (abgerufen am 12. November 2010)
  6. ‚ÜĎ Boston History
  7. ‚ÜĎ Born Again ‚Äď The Boston Globe
  8. ‚ÜĎ a b R. Schneider-Sliwa (1996): Kernstadtverfall und Modelle der Erneuerung in den USA: Privatism, Public-Private-Partnership, Revitalisierungspolitik und sozialr√§umliche Prozesse in Atlanta, Boston und Washington D.C.. ISBN 3-496-02584-0
  9. ‚ÜĎ Boston Redevelopement Authority (2000): Survey of Linkage Programs in other U.S. Cities with Comparison to Boston
  10. ‚ÜĎ MTA ‚Äď The Big Dig
  11. ‚ÜĎ Atlantic, 148-year institution, leaving city ‚Äď The Boston Globe
  12. ‚ÜĎ Thomas H. O'Connor, The Hub. Boston Past and Present. Boston: Northeastern University Press (2001), S. 248
  13. ‚ÜĎ http://www.tbf.org/uploadedFiles/Housing%20Report%20Card%202004.pdf
  14. ‚ÜĎ The Boston Globe ‚Äď Hub's ballot practice illegal, Galvin says
  15. ‚ÜĎ http://www.wjh.harvard.edu/soc/faculty/winship/End_of_a_Miracle.pdf Christopher Winship (2005): Ende of a Miracle?
  16. ‚ÜĎ City of Boston (2007): Boston Police Department's Monthly Crime Statistics 2005
  17. ‚ÜĎ http://boston.areaconnect.com/crime1.htm www.areaConnect.com (2007): Boston MA Crime Statistics (2004‚ÄĒNew Crime Data)
  18. ‚ÜĎ BRA: Leadership Through Innovation. The History of Boston's Economy
  19. ‚ÜĎ http://www.ssti.org/Digest/Tables/022006t.htm National Institutes of Health: Top 100 NIH Cities, 2004
  20. ‚ÜĎ a b BRA: The Boston Economy 2007. Steady Growth
  21. ‚ÜĎ Webpr√§senz der Boston Consulting Group
  22. ‚ÜĎ BRA Factsheet zum FIRE-Sektor aus dem Jahr 2001
  23. ‚ÜĎ mit Bezug zur Geschichte der Vereinigten Staaten und der Stadt Boston
  24. ‚ÜĎ NRIS
  25. ‚ÜĎ http://www.artcom.com/Museums/nv/mr/02115.htm

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