Bottrop

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Bottrop
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bottrop
Bottrop
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bottrop hervorgehoben
51.5247222222226.922777777777855
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: MĂŒnster
Verwaltungsverband: Regionalverband Ruhr
Höhe: 55 m ĂŒ. NN
FlĂ€che: 100,61 kmÂČ
Einwohner:

116.771 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 1161 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen: 46236–46244
Vorwahlen: 02041, 02045
Kfz-Kennzeichen: BOT
GemeindeschlĂŒssel: 05 5 12 000
Stadtgliederung: 3 Stadtbezirke mit 18 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Ernst-Wilczok-Platz 1
46236 Bottrop
WebprÀsenz: www.bottrop.de
OberbĂŒrgermeister: Bernd Tischler (SPD)
Lage der Stadt Bottrop in Nordrhein-Westfalen
Niederlande Belgien Niedersachsen Rheinland-Pfalz Hessen Essen Wuppertal Solingen Remscheid Hagen Ennepe-Ruhr-Kreis Bochum Dortmund Herne Gelsenkirchen Bottrop Oberhausen MĂŒlheim an der Ruhr Duisburg Kreis Mettmann DĂŒsseldorf Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg Mönchengladbach Krefeld Kreis Viersen Kreis Wesel Kreis Kleve Rhein-Erft-Kreis Kreis DĂŒren Rheinisch-Bergischer Kreis Oberbergischer Kreis Kreis Recklinghausen Kreis Borken Kreis Unna MĂ€rkischer Kreis Kreis Olpe Hamm Kreis Soest Kreis Coesfeld Kreis Steinfurt Kreis Warendorf Leverkusen Köln StĂ€dteregion Aachen Bonn Rhein-Sieg-Kreis StĂ€dteregion Aachen Kreis Euskirchen MĂŒnster Kreis Siegen-Wittgenstein Hochsauerlandkreis Kreis Paderborn Kreis GĂŒtersloh Kreis Höxter Kreis Lippe Kreis Herford Kreis Minden-LĂŒbbecke BielefeldKarte
Über dieses Bild

Die kreisfreie Stadt Bottrop liegt im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. VerwaltungsmĂ€ĂŸig gehört sie zum Regierungsbezirk MĂŒnster. Sie ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

RĂ€umliche Lage

Die Stadt Bottrop liegt auf den welligen sĂŒdwestlichen AuslĂ€ufern des RecklinghĂ€user LandrĂŒckens unmittelbar nördlich der Emscher am SĂŒdrand des Naturparks Hohe Mark. Der Rhein-Herne-Kanal bildet im SĂŒden die Stadtgrenze zu Essen. Parallel dazu fließt 100 Meter weiter nördlich die Emscher von Ost nach West. Die Boye entspringt nördlich von Grafenwald, bildet auf einem lĂ€ngeren StĂŒck die Stadtgrenze zu Gladbeck und wendet sich schließlich nach SĂŒden, um an der Essener Stadtgrenze in die Emscher hochgepumpt zu werden; ein Großteil der Boye und ihrer ZuflĂŒsse werden noch als offene AbwassergrĂ€ben in Betonschalen gefĂŒhrt. Zur Zeit findet eine aufwĂ€ndige Renaturierung des Boye-Systems durch die Emschergenossenschaft statt. In der Landesplanung ist Bottrop als Mittelzentrum ausgewiesen.

Stadtgebiet

Lageskizze der grĂ¶ĂŸeren Stadtteile von Bottrop
Altmarkt in der Innenstadt

Die GesamtflĂ€che des Stadtgebietes betrĂ€gt rund 101 Quadratkilometer. Die maximale Ausdehnung in Nord-SĂŒd-Richtung liegt bei 17 Kilometern, in West-Ost-Richtung bei 9 Kilometern. Der höchste Punkt des Stadtgebiets liegt 78 m ("In der Schanze"), der tiefste Punkt 26 m ("Haverkamp") ĂŒber NN.

Das Stadtgebiet Bottrops besteht aus den drei Stadtbezirken Bottrop-Mitte, Bottrop-SĂŒd und Bottrop-Kirchhellen. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der BezirksbĂŒrgermeister.

Neben den Stadtbezirken werden folgende Stadtteile unterschieden, deren Namen sich aus alten Ortsbezeichnungen oder aufgrund der heutigen Besiedelung ergeben:

  • Bezirk Bottrop-Mitte: Eigen, Fuhlenbrock, Stadtmitte
  • Bezirk Bottrop-SĂŒd: Batenbrock, Boy, Ebel, Lehmkuhle, Vonderort, Welheim und Welheimer Mark
  • Bezirk Bottrop-Kirchhellen: Ekel, Feldhausen, Grafenwald, Hardinghausen, Holthausen, Kirchhellen, Overhagen

FĂŒr statistische Zwecke ist Bottrop darĂŒber hinaus in folgende statistische Bezirke unterteilt (amtl. Nummern in Klammern):

Altstadt (11), Nord-Ost (12), SĂŒd-West (13), Fuhlenbrock-Heide (21), Fuhlenbrock-Wald (22), Stadtwald (31), Eigen (32), Batenbrock-Nord (41), Batenbrock-SĂŒd (42), Boy (51), Welheim (52), Ebel/Welheimer Mark (61), SĂŒd (62), Kirchhellen-Mitte (71), Kirchhellen-SĂŒd/Grafenwald (72), Kirchhellen-SĂŒd-West (73), Kirchhellen-Nord-Ost (74).

Nachbargemeinden/-stÀdte

Die Stadt Bottrop grenzt im Norden an die Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel sowie die Stadt Dorsten und im Osten an die Stadt Gladbeck, beide im Kreis Recklinghausen, im SĂŒden an die kreisfreie Stadt Essen, im Westen an die kreisfreie Stadt Oberhausen und die Stadt Dinslaken sowie die Gemeinde HĂŒnxe, beide im Kreis Wesel.

Geschichte

Der Name der Stadt leitet sich aus dem mittelalterlichen Namen Borthorpe her, was soviel wie „Dorf am HĂŒgel“ bedeutet. 1092 wird die Siedlung erstmals in den Besitzregistern des Klosters Werden erwĂ€hnt. 1253 wird die Kommende Welheim des Deutschen Ordens gegrĂŒndet und um 1340 wird die Knippenburg errichtet. 1423 erhĂ€lt Bottrop das Marktrecht. Die Siedlung gehört zum Vest Recklinghausen des KurfĂŒrstentums Köln und besitzt durch ihre Lage eine gewisse Bedeutung als Marktort, da in Bottrop der „Vestische Hellweg“, eine historische Verbindung zwischen Recklinghausen und dem Rheinland, mit der Straße nach Dorsten zusammentrifft. 1796 wird die Baumwollspinnerei Lichtenhagen gegrĂŒndet. Das gesamte Kirchspiel Bottrop untersteht dem kurkölnischen Statthalter des Vestes Recklinghausen. 1811, unter französischer Herrschaft, kommt Bottrop zum Großherzogtum Berg. Hier bildet es mit Osterfeld eine gemeinsame Mairie. Kirchhellen ist eine eigene Mairie.

Am 23. April 1816 gelangt Bottrop an Preußen (Provinz Westfalen) und wird dem Kreis Recklinghausen zugeordnet. Ab 1821 bildet Bottrop zusammen mit Osterfeld, heute zu Oberhausen gehörig, die BĂŒrgermeisterei Bottrop, welche mit Kirchhellen einen gemeinsamen Amtsverband bildet. 1843 wird dann die westfĂ€lische Landgemeindeordnung eingefĂŒhrt.

Mit Abteufung der Zeche Prosper I beginnt 1856 die Zeit des Steinkohlenbergbaus in Bottrop. 1892 wird Osterfeld ein eigenes Amt. 1919 erhĂ€lt Bottrop durch Erlass des preußischen Staatsministeriums vom 21. Juli die Stadtrechte. Knapp eineinhalb Jahre spĂ€ter, zum 1. Januar 1921, scheidet die junge Stadt aus dem Kreis Recklinghausen aus und wird eine Kreisfreie Stadt. 1929 wird das Stadtgebiet durch Eingliederung von Vonderort (bis dahin zu Osterfeld gehörig), Ebel (zu Essen-Borbeck gehörig) und Teilen von Karnap (Essen) vergrĂ¶ĂŸert.

WĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges wurden in Bottrop Ziele wie die alten HĂŒlswerke angegriffen, wo heutzutage das Möbelhandelshaus Ostermann eine große Filiale hat. Die HĂŒlswerke waren ein wichtiges Ziel, da dort aus Kohle Diesel fĂŒr RĂŒstungszwecke gewonnen wurde. Insgesamt starben wĂ€hrend des Krieges in Bottrop circa 300 Menschen.

Gebietsreform

Im Zug des 2. Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen wurden am 1. Januar 1975 die kreisfreien StĂ€dte Bottrop und Gladbeck sowie die kreisangehörige Gemeinde Kirchhellen des Kreises Recklinghausen zur neuen Stadt Bottrop zusammengeschlossen.[2] FĂŒr das neue Gebilde entstand umgangssprachlich der Kunstname „Glabotki“.
Die Stadt Gladbeck klagte gegen diesen Zusammenschluss und erreichte eine Korrektur der Gebietsreform in dem so genannten Nikolausurteil vom 6. Dezember 1975. Die damalige Landesregierung erwog im FrĂŒhjahr 1976 eine Eingemeindung von Bottrop nach Essen. Am 1. Juli 1976 wurde Gladbeck eine kreisangehörige Stadt des Kreises Recklinghausen, und Kirchhellen wurde schließlich wieder in die Stadt Bottrop, die damit ihre heutige Ausdehnung erreichte, eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerung (Stand: 31. Dezember 2006)
0–17 Jahre 17,6 %
18–64 Jahre 61,9 %
ab 65 Jahre 20,5 %
AuslĂ€nderanteil 9,4 %

Über mehrere Jahrhunderte war Bottrop ein kleines Dorf mit einigen Hundert Einwohnern. Erst im 19. Jahrhundert setzte mit der Industrialisierung ein starkes Bevölkerungswachstum ein. 1800 hatte Bottrop etwa 2.000 Einwohner, hundert Jahre spĂ€ter waren es schon 25.000. Bis 1911 verdoppelte sich diese Zahl auf 50.000. Im Jahre 1953 ĂŒberschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Am 1. Januar 1975 erreichte die Bevölkerungszahl von Bottrop durch die Eingemeindung von Gladbeck (81.868 Einwohner 1974) und Kirchhellen (14.759 Einwohner 1974) mit 198.972 ihren historischen Höchststand. Am 1. Juli 1976 wurde Gladbeck wieder ausgegliedert.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um SchĂ€tzungen, danach um VolkszĂ€hlungsergebnisse (Âč) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die vom Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik NRW ermittelte „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1584 900
1782 1.661
1805 2.178
1818 2.214
1830 2.739
3. Dezember 1858 Âč 3.871
1. Dezember 1871 Âč 5.396
1. Dezember 1880 Âč 7.724
1. Dezember 1890 Âč 13.595
1. Dezember 1895 Âč 18.015
1. Dezember 1900 Âč 24.847
1. Dezember 1905 Âč 34.284
Jahr Einwohner
1. Dezember 1910 Âč 47.162
1. Dezember 1916 Âč 67.294
5. Dezember 1917 Âč 68.210
8. Oktober 1919 Âč 71.139
16. Juni 1925 Âč 77.197
16. Juni 1933 Âč 86.218
17. Mai 1939 Âč 83.385
31. Dezember 1945 78.564
29. Oktober 1946 Âč 80.724
13. September 1950 Âč 93.268
25. September 1956 Âč 104.816
6. Juni 1961 Âč 111.548
Jahr Einwohner
31. Dezember 1965 113.746
27. Mai 1970 Âč 106.657
31. Dezember 1975 ÂČ 197.855
31. Dezember 1980 114.571
31. Dezember 1985 112.487
25. Mai 1987 Âč 114.640
31. Dezember 1990 118.936
31. Dezember 1995 120.642
31. Dezember 2000 120.611
31. Dezember 2005 119.356
31. Dezember 2008 117.756
1. Januar 2030 Âł 109.775

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis
ÂČ Vom 1. Januar 1975 bis 30. Juni 1976 gehörte Gladbeck zu Bottrop (siehe: GlaBotKi)
³ Bevölkerungsvorausberechnung (Landesdatenbank NRW)

Ruhrpolen

Bottrops Gemeinde zÀhlte im Jahr 1875 6.600 Einwohner, bis 1900 vervierfachte sich die Zahl, 40 Prozent der Bevölkerung waren polnischer Abstammung. - siehe hierzu auch Ruhrpolen. 1915 wiederum zÀhlte Bottrop 69.000 Einwohner, die einheimische westfÀlische Wohnbevölkerung stellte die Minderheit dar. 1911 stellen die Migranten 36 Prozent der Belegschaften der Zechen. (Heckmann 1992:19).[3]

Religionen

Propsteikirche St. Cyriakus
Evangelische Martinskirche

Bottrop gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war zunĂ€chst dem Archidiakonat Dortmund (bis 1612) und dann dem Dekanat Vest Recklinghausen unterstellt. Die politische Zugehörigkeit zum Vest Recklinghausen und damit zum KurfĂŒrstentum Köln ist Ursache dafĂŒr, dass die Reformation nicht Fuß fassen konnte. Daher blieb Bottrop ĂŒber Jahrhunderte eine katholische Gemeinde. Die einzige Pfarrkirche des Ortes war St. Cyriakus. Nach dem Übergang an Preußen (1815) wurden auch die kirchlichen Strukturen neu geregelt. So kam die Pfarrgemeinde 1821 zum Bistum MĂŒnster. Das starke Wachstum der Gemeinde fĂŒhrte 1861/1862 zum Neubau einer grĂ¶ĂŸeren St.-Cyriakus-Kirche. Ab 1864 gehörte die Pfarrei zum Dekanat Dorsten. Bis 1919 entstanden fĂŒnf weitere katholische Kirchen, St. Johannes (1898), Herz-Jesu (1902), St. Michael, Liebfrauen und St. Joseph (1915/1919). Bereits 1905 war die Pfarrei St. Cyriakus auf die neuen Kirchen aufgeteilt worden und 1916 wurde Bottrop Sitz eines eigenen Dekanats innerhalb des Bistums MĂŒnster. Weitere katholische Kirchen im Stadtgebiet sind St. Ludger in Fuhlenbrock (1929), Heilig-Kreuz (1955-1957 mit Fenstern von Georg Meistermann), St. Johannes Kirchhellen (13. Jhdt., Neubau 1917), Libori-Kapelle (1751) und St. MariĂ€ Himmelfahrt Feldhausen (1882). 1958 kam das Dekanat Bottrop mit seinen 18 Pfarrgemeinden zum neu gegrĂŒndeten Bistum Essen. Zur Zeit (2006) findet eine umfangreiche Neuorganisation der Pfarreien statt. Die Katholiken des 1975 mit Bottrop vereinigten Ortes Kirchhellen gehören auch heute noch zum Dekanat Dorsten innerhalb des Kreisdekanats Recklinghausen des Bistums MĂŒnster.

Infolge des starken Wachstums der Stadt im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten nach Bottrop. Sie grĂŒndeten in der Mitte des Jahrhunderts ihre eigene Kirchengemeinde und erbauten 1884 die erste evangelische Kirche, die Martinskirche. Die Kirchengemeinde Bottrop gehörte zum Kirchenkreis Recklinghausen. Bis 1960 gab es in Bottrop nur eine evangelische Kirchengemeinde, aber mehrere Gemeindebezirke. Dann wurde die Kirchengemeinde in fĂŒnf selbststĂ€ndige Gemeinden (Altstadt, Boy-Welheim, Batenbrock, Eigen, Fuhlenbrock) geteilt, die den Verband Evangelischer Kirchengemeinden Bottrop bilden. Diesem Verband trat 1979 auch die Kirchengemeinde Kirchhellen als sechste Gemeinde bei. Heute gehören alle Kirchengemeinden der Stadt zum Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Neben den evangelischen und katholischen Gemeinden in Bottrop gibt es auch noch verschiedene Freikirchen, darunter die Apostolische Gemeinschaft, eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) und eine Freie evangelische Gemeinde (FeG). Auch die Altkatholische Kirche, die die Kapelle des alten Krankenhauses am Kreuzkamp nutzt, und die Neuapostolische Kirche, sowie die Zeugen Jehovas sind in Bottrop vertreten.

Politik

Mit dem Stadtrecht 1919 wurde in Bottrop die BĂŒrgermeistereiverfassung mit einem BĂŒrgermeister an der Spitze eingefĂŒhrt. Seit der Kreisfreiheit 1921 trĂ€gt dieser den Titel „OberbĂŒrgermeister“. WĂ€hrend der Zeit der Nationalsozialisten wurde der OberbĂŒrgermeister von der NSDAP bestimmt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die MilitĂ€rregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen OberbĂŒrgermeister ein. Des Weiteren wurde 1946 eine Kommunalverfassung nach britischem Vorbild installiert. Danach gab es einen gewĂ€hlten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wĂ€hlte anfangs aus seiner Mitte den OberbĂŒrgermeister als Vorsitzenden und ReprĂ€sentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tĂ€tig war. Des Weiteren wĂ€hlte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1995 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung abgeschafft. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen OberbĂŒrgermeister. Dieser ist zugleich Vorsitzender des Rates und Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde erstmals die Direktwahl eines OberbĂŒrgermeisters durchgefĂŒhrt. Seit 2009 ist Bernd Tischler in diesem Amt. Die Stadt hatte am 31. Dezember 2002 138 Mio. € Schulden.

Stadtrat

Im Stadtrat sind seit den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2009 sieben Parteien und eine WĂ€hlergruppe vertreten: Die SPD, die CDU, die Ökologisch-Demokratische Partei, BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, die Deutsche Kommunistische Partei und die FDP, die Partei Die Linke und die Freien WĂ€hler Bottrop.

Rat der Stadt Bottrop: WĂ€hleranteil und Sitze seit 1994
Wahlperiode
SPD
CDU
Ökologisch-Demokratische Partei
BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen
Deutsche Kommunistische Partei
FDP Nordrhein-Westfalen
die Partei „Die Linke“
Freie WĂ€hler
Sitze
 % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate
XII: 1994-1999 52,5 34 31,8 21 2,0 - 6,8 4 3,8 - 1,9 - 59
XIII: 1999-2004 Verluste 40,2 23 Gewinn 42,0 24 Gewinn 6,4 4 Verluste 4,5 3 Gewinn 4,4 3 Gewinn 2,5 1 58
XIV: 2004-2009 Verluste 41,2 24 Verluste 37,1 21 Gewinn 6,6 4 Gewinn 5,0 3 Gewinn 6,5 4 Gewinn 3,3 2 58
XV: 2009-2014 Gewinn 42,2 23 Verluste 28,5 16 Verluste 6,4 3 Gewinn 6,2 3 Verluste 5,6 3 Gewinn 5,4 3 neu 4,6 2 neu 1,1 1 54
Quellen: Landeswahlleiterin, www.bottrop.de; Verluste: Verluste, Gewinn: Gewinne, neu: neu


StadtoberhÀupter

  • 1811–1821: Josef Ernst, Maire beziehungsweise BĂŒrgermeister von Bottrop/Osterfeld
  • 1821–1851: Wilhelm Tourneau, BĂŒrgermeister von Bottrop/Osterfeld beziehungsweise ab 1843 Amtmann des Amtes Bottrop/Osterfeld
  • 1851–1873: Theodor Morgenstern, Amtmann
  • 1873: Hofmeister, Amtsverwalter
  • 1873–1900: Gustav Ohm, Amtmann
  • 1900–1918: Hermann Böckenhoff, Amtmann
  • 1918–1920: Dr. Brinkmann und Emil Schmitz, kommissarische BĂŒrgermeister
  • 1920–1933: Erich Baur Zentrum, OberbĂŒrgermeister
  • 1933–1934: Fritz Emil Irrgang NSDAP, OberbĂŒrgermeister
  • 1934–1935: Otto Oberdrevermann NSDAP, OberbĂŒrgermeister
  • 1935–1941: GĂŒnther von Stosch NSDAP, OberbĂŒrgermeister
  • 1941–1942: Otto Oberdrevermann NSDAP, BĂŒrgermeister und Leitender Beamter
  • 1942–1943: Fritz Emil Irrgang NSDAP, als OberbĂŒrgermeister von Recklinghausen mit den AmtsgeschĂ€ften in Bottrop beauftragt
  • 1943–1945: Robert Hofmann NSDAP, OberbĂŒrgermeister
  • 1945–1946: Franz Reckmann, OberbĂŒrgermeister
  • 1946–1949: Wilhelm Tenhagen SPD, OberbĂŒrgermeister
  • 1949–1961: Ernst Wilczok SPD, OberbĂŒrgermeister
  • 1961–1963: Bernhard Roghmann CDU, OberbĂŒrgermeister
  • 1963–1974: Ernst Wilczok SPD, OberbĂŒrgermeister
  • 1975–1976: Theo Knorr SPD, OberbĂŒrgermeister der um Gladbeck und Kirchhellen vergrĂ¶ĂŸerten Stadt
  • 1976–1988: Ernst Wilczok SPD, OberbĂŒrgermeister
  • 1988–1994: Kurt Schmitz SPD, OberbĂŒrgermeister
  • 1994–1995: Diethard Kreul SPD, OberbĂŒrgermeister
  • 1995–2004: Ernst Löchelt SPD, OberbĂŒrgermeister
  • 2004–2009: Peter Noetzel SPD, OberbĂŒrgermeister
  • 2009−0000: Bernd Tischler SPD, OberbĂŒrgermeister

Oberstadtdirektoren

  • 1946–1951: Franz Reckmann
  • 1951–1963: Fritz Kleffner
  • 1964–1967: Rudolf Gotthardt
  • 1968–1976: Werner Gareiß
  • 1976–1987: Bernd SchĂŒrmann
  • 1987–1995: Ernst Löchelt

Stadtwappen

altes Stadtwappen der kreisfreien Stadt Bottrop + altes Stadtwappen von Kirchhellen = neues Stadtwappen der erweiterten Stadt Bottrop

Das Wappen der Stadt Bottrop zeigt in Weiß ein schwarzes KrĂŒckenkreuz belegt mit einem blauen Schild, darin drei weiße Wolfsangeln. Es ist 1978 entstanden, nachdem die Stadt Bottrop 1975 mit der Dorfgemeinde Kirchhellen (Kreis Recklinghausen) vereinigt worden war. Dabei sind Elemente des Kirchhellener und des Bottroper Wappens zum neuen Wappen vereint worden. Von 1926 bis 1975 fĂŒhrte die Stadt Bottrop das erste der rechts abgebildeten Wappen. Dieses zeigt ebenfalls das Kreuz des Deutschen Ritterordens, wahrscheinlich in Anlehnung an die Kommende Welheim. DarĂŒber befindet sich auf einem roten Schild eine Hand, die einen SchlĂ€gel hĂ€lt, wie er frĂŒher im Bergbau verwendet wurde. Dieses Wappen wird in Bottrop immer noch von der DKP auf T-Shirts gedruckt verkauft. Das mittlere der abgebildeten Wappen ist das Kirchhellener Wappen, aus dem die Wolfsangeln und die blaue Farbe im heutigen Wappen stammen.

StÀdtepartnerschaften

Bottrop unterhÀlt mit folgenden StÀdten eine StÀdtepartnerschaft:

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Theater, Museen und Bauwerke

Tetraeder Bottrop
Museum Quadrat, seitlich
Alpincenter Bottrop
Alte Apotheke
  • Tetraeder, eine weithin sichtbare Landmarke und Aussichtsplattform auf einer Halde ist das Wahrzeichen der Stadt seit 1995
  • Feuerwachturm, Aussichtsturm in Grafenwald (wurde wegen BaufĂ€lligkeit im Jahr 2008 abgerissen)
  • PostgebĂ€ude, erbaut 1921–1923
  • Quadrat, das stĂ€dtische Museum
  • Rathaus, erbaut 1910–1916, Neorenaissance, gilt als altes Wahrzeichen der Stadt
  • ehemaliges Straßenbahndepot, erbaut 1908,[4] beherbergt heute unter anderem das Brauhaus „Bottich“
  • Alpincenter, die von Marc Girardelli initiierte Skihalle mit der lĂ€ngsten Indoorpiste der Welt
  • Bodyflyinghalle
  • VergnĂŒgungspark Movie Park Germany in Bottrop-Kirchhellen
  • Schloss Beck in Bottrop-Kirchhellen, erbaut 1766–1777, SpĂ€tbarock, ein Freizeitpark
  • Villa Dickmann, erbaut 1901–1903 von der Formsandgrubenbesitzer-Familie gleichen Namens, Neugotik / Jugendstil
  • Glockenspiel Bottrop, fertiggestellt 1963
  • Alte Apotheke, erbaut 1895
  • katholische Kirchen
    • Heilige Familie
    • Heilig Kreuz, erbaut 1955–1957 durch Rudolf Schwarz, mit Fenstern von Georg Meistermann
    • Herz Jesu, erbaut 1929 durch Josef Franke
    • Liebfrauen
    • St. Antonius, erbaut 1951
    • St. Barbara
    • St. Bonifatius
    • St. Cyriakus, Propstei, erbaut 1861/1862 durch den mĂŒnsteraner Diözesanbaumeister Emil von Manger
    • St. Elisabeth, erbaut 1954 durch den mĂŒnsteraner Diözesanbaumeister Eberhard Michael Kleffner
    • St. Franziskus
    • St. Johannes Baptist (BOT-Boy), erbaut 1973
    • St. Johannes der TĂ€ufer (BOT-Kirchhellen)
    • St. Joseph (BOT-Batenbrock), 1914–1919 durch Josef Franke
    • St. Ludger (BOT-Fuhlenbrock), 1927–1929 durch Josef Franke
    • St. MariĂ€ Himmelfahrt
    • St. Matthias
    • St. Michael (BOT-Batenbrock), 1912–1914 durch Josef Franke
    • St. Paul
    • St. Peter
    • St. Pius
    • St. Suitbert, erbaut 1955
  • evangelische Kirchen[5]
    • Auferstehungskirche
    • Friedenskirche
    • Gnadenkirche
    • Martin-Niemöller-Haus, umgebaut
    • Martinskirche, 1883–1884 durch Heinrich Bramesfeld
    • Paul-Gerhardt-Kirche
    • Pauluskirche
Malakow-Turm der Zeche Prosper II
  • Malakow-Turm (1872) der Zeche Prosper II mit eingezogenem FördergerĂŒst, letztes erhaltene Ensemble dieser Art (siehe Bild). In diesem GebĂ€ude ist die historische Gesellschaft Bottrops untergebracht. Der Turm kann durch Besucher besichtigt werden.
  • Halde Haniel mit der Kulturarena (Amphitheater) und einem Kreuzweg. Der von Tisa von der Schulenburg und Adolf Radecki gestaltete Kreuzweg wurde 1995 eingeweiht.
  • die vier FaulbehĂ€lter des Emscher-KlĂ€rwerks, 54 Meter hoch und nachts prĂ€chtig angestrahlt
  • Saalbau, hier finden regelmĂ€ĂŸig Veranstaltungen jeglicher Art statt
  • NDB-Funkfeuer: Das auf der Frequenz 406,5 kHz betriebene Funkfeuer verwendet als Sendeantenne eine T-Antenne, die in Gelsenkirchen-Scholven auf dem Dach eines Hochbunkers an der EinmĂŒndung der Meinberger Straße in die BĂŒlsestraße angebracht ist.

Stolpersteine

Seit 12. September 2005 werden auch in Bottrop sogenannte „Stolpersteine“ durch den KĂŒnstler Gunter Demnig verlegt. Bei diesen quadratischen Steinen (10x10 cm) handelt es sich um kleine Messingplatten im Straßenpflaster, die an die Opfer der Judenvernichtung und der politischen Verfolgung im Nationalsozialismus erinnern.

Sport

Fußball

Der Bottroper Fußball teilt sich in zwei Kreise. Altbottrop spielt im Kreis 10 Oberhausen/Bottrop, des Fußballverbands Niederrhein, der andere Teil, Kirchhellen spielt in einem Kreis mit Gladbeck und Gelsenkirchen, Kreis 12 des Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Einer der erfolgreichsten Sportvereine der Stadt ist der VfB Bottrop. Der Fußballclub spielte lange Zeit zweit- und drittklassig und vor dem Zweiten Weltkrieg sogar erstklassig, ehe er nach der Saison 1981/82 aus der Oberliga Nordrhein, der damals dritthöchsten deutschen Spielklasse, abstieg und endgĂŒltig in die Amateurliga zurĂŒckgestuft wurde. Heute spielt der Club in der Bezirksliga.

Ein weiterer Fußballverein aus Bottrop, der ebenfalls in der Vergangenheit erfolgreich war, ist der VfB Kirchhellen. Von 1999 bis 2001 spielte der Club in der Oberliga Westfalen, der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Momentan spielt der Club in der Bezirksliga.

Volleyball

Die 1. MĂ€nnermannschaft vom Volleyballverein VC Bottrop 90 firmiert aus sponsorentechnischen GrĂŒnden unter dem Namen RWE Rhein-Ruhr Volley und ist der Saison 2009/2010 in der 1. Volleyball-Bundesliga vertreten. Teammanager ist seit Jahren Wolfgang Donat, der einen großen Anteil an der Entwicklung der Sportart in Bottrop hat. Der Verein stellt im Spielbetrieb des Westdeutschen Volleyball Verbandes bis zu 30 Mannschaften.

Neben dem Hallenvolleyball hat sich der VC Bottrop 90 auch dem Beachvolleyball verschrieben. Als TrainingsgelĂ€nde dient die Volkssportanlage Jacobi. JĂ€hrlich werden etliche Meisterschaften auf Landes- und fĂŒr Jugendliche auch auf Bundesebene durchgefĂŒhrt. Der VC Bottop 90 stellt etliche Teilnehmer bei diesen Veranstaltungen.

Tennis

Der TC Eigen-Stadtwald, der momentan fĂŒnf Herrenmannschaften und vier Damenmannschaften stellt, ist einer der bekanntesten Bottroper Tennisvereine. Sowohl bei den Herren und den Damen spielt die beste Mannschaft in der 2. Verbandsliga. TC Blau-Gelb Eigen, TC Waldhof, TC Waldfriede und der TV Blau-Weiß Bottrop sind vier weitere bekannte Tennisvereine der Stadt. 2008 schaffte die 1. Herren Mannschaft des TC Waldhof den Aufstieg in die 1. Verbandsliga (4t höchste Spielklasse Deutschlands) und spielt somit, historisch gesehen, so hoch wie noch keine offene Bottroper-Tennismannschaft zuvor.

Handball

Mit dem SC Bottrop (Landesliga) und der Handballabteilung der TSG Kirchhellen (Kreisoberliga) sowie der der DJK Adler 07 Bottrop (Landesliga) ist auch Handball in Bottrop beheimatet.

Badminton

Der grĂ¶ĂŸte Badminton-Verein der Stadt, die Bottroper BG, kann auf eine langjĂ€hrige Geschichte zurĂŒckblicken. Die 1. Mannschaft spielte fĂŒnf Jahre in der 1. Bundesliga und war bis zur Saison 2007/08 in der 2. Bundesliga Nord. Aus finanziellen GrĂŒnden zog die BBG ihre 1. Mannschaft bis in die Verbandsliga zurĂŒck, spielt mittlerweile aber wieder in der Regionalliga West.

Unterwasserrugby

Diese Randsportart wird seit Anfang der 80er Jahre erfolgreich in Bottrop gespielt. In der Mitte der 90er Jahre verbĂŒndeten sich die Mannschaften des DUC Bottrop e.V. und der TSG Kirchhellen zu einer Spielgemeinschaft. Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft wurde 2005 Deutscher Meister im Unterwasserrugby und spielt seit einigen Jahren in der ersten Bundesliga West. Die zweite Mannschaft befindet sich derzeit noch im Aufbau und sucht Nachwuchsspieler.

Schach

Zwei Schachvereine prÀgen das Bild dieses "Denksportes" in Bottrop: der Schachverein Bottrop 21, der 2009 den NRW-Meister (Jaroslaw Krassowizkij) stellte[6], und der SF Kirchhellen 50/72.

Sonstige

Die DJK Adler 07 Bottrop bietet viele unterschiedliche Sportarten an, darunter Basketball, Leichtathletik und Judo.
Zudem gibt es in Bottrop noch zahlreiche weitere Sportvereine und ein reiches Angebot an Breitensport.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Januar: Festival Orgel PLUS (Musikfestival, gegrĂŒndet 1989, findet jĂ€hrlich in der ersten JanuarhĂ€lfte statt)
  • Februar oder MĂ€rz: Rosenmontagsumzug
  • Mai: Bottroper Pferdemarkt
  • Mai: Spargelbauernmarkt in Kirchhellen
  • Juni: Bottrop kustom culture Festival in Bottrop Kirchhellen
  • Juli: Internationale Leichtathletik Gala im Jahnstadion
  • August: Sommer Beach Party
  • Brezelfest Kirchhellen (entstanden aus einem „Stutenfest“, bis 1957 noch „Bretzelfest“ geschrieben)
  • Mai/Juni/Juli: SchĂŒtzenfeste der Bottroper SchĂŒtzenvereine (BSV Bottrop-Boy,BSV Bottrop Batenbrock, BSV Bottrop Eigen, BSV Bottrop Fuhlenbrock, BSV Bottrop Vonderort, BSV Andreas Hofer, Alte Allgemeine BĂŒrgerschĂŒtzengesellschaft)[7][8]
  • September: Michaelismarkt

Kulturpreis

Ruhr.2010

AnlĂ€sslich der Aktion RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas plant die Stadt eine Neuinszenierung der Oper Aida. Der in Bottrop geborene Regisseur Thomas Grandoch ĂŒbernimmt die Regie fĂŒr die Open-Air-AuffĂŒhrung in der Bergarena auf der Halde Haniel.[9]

GrĂŒnflĂ€chen

GrĂŒnflĂ€chen in der Stadt Bottrop sind der Stadtgarten der u. a. mit dem Restaurant "Overbecks Hof", mehreren SpielplĂ€tzen und einer Minigolfanlage ausgestattet ist und der Revierpark, der in Bottrop-Vonderort beginnt und die Grenze nach Oberhausen ĂŒberschreitet. Auch im Revierpark gibt es ein Restaurant ("Waldhof"), mehrere SpielplĂ€tze Teiche und Wiesen. Auch im Stadtgarten gibt es Teiche und Wiesen.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Schienen- und Busverkehr

Bottrop HBF
Bild des alten zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB)

Im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) werden auf dem Stadtgebiet die Bahnhöfe Bottrop Hbf, Bottrop-Boy und Bottrop-Vonderort an der Hamm-Osterfelder Bahn sowie Feldhausen an der Bahnstrecke Winterswijk–Gelsenkirchen-Bismarck bedient. Den Hauptbahnhof fahren die Linien RE 14 „Der Borkener“ (stĂŒndlich Essen↔Borken), RB 44 „Der Dorstener“ (stĂŒndlich Oberhausen↔Dorsten) und die S-Bahnlinie S9 (im 20-Minuten-Takt Wuppertal↔Bottrop, stĂŒndlich weiter nach Haltern am See) an. Der Haltepunkt Bottrop-Boy wird nur von der RB 44 und der S9, Der Haltepunkt Bottrop-Vonderort nur von der RB 44 bedient. Vom Halt Bottrop-Feldhausen fahren der RE 14, die RB 44 und die in Gladbeck-Zweckel von Dortmund kommend auf die Bahnstrecke nach Dorsten zugestoßene RB 43 "Emschertal-Bahn". DurchgefĂŒhrt wird der SPNV von der DB Regio NRW und der NordWestBahn[10]. FĂŒr den GĂŒterverkehr besteht eine weitere Strecke von Wanne-Eickel Hauptbahnhof ĂŒber Bottrop SĂŒd nach Oberhausen-Osterfeld SĂŒd.

Den Straßenpersonennahverkehr bedienen vor allem Busse der Vestischen Straßenbahnen GmbH. Diese Verkehrsgesellschaft trĂ€gt zwar noch den Begriff Straßenbahn in ihrem Namen, seit 1982 betreibt sie jedoch ausschließlich Buslinien. Weitere Buslinien in Bottrop werden von der Stadtwerke Oberhausen AG (STOAG), Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG (BOGESTRA), der Essener Verkehrs-AG (EVAG) und dem Busverkehr Rheinland (BVR) betrieben. Wichtigster Umsteigeknotenpunkt in der Stadtmitte von Bottrop ist der Zentrale Omnibusbahnhof am Berliner Platz, der im Oktober 2010 neu gestaltet wurde [11].

FĂŒr den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der regionale Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und der NRW-Tarif.

Straßen

Bottrop ist ĂŒber die Autobahnen 2 (Oberhausen − Berlin), 31 (Bottrop − Emden) und 42 (Dortmund − Kamp-Lintfort) an das deutsche Autobahnnetz angebunden. Außerdem schneidet die Bundesstraße 224, welche von Essen nach Gladbeck fĂŒhrt, Bottrop. Die B 224 soll in Zukunft zur A 52 ausgebaut werden, wobei der Abschnitt auf Bottroper Stadtgebiet zwischen der A 2 und der A 42 vorrangig realisiert werden soll. Planungen fĂŒr diesen Abschnitt existieren bereits seit den sechziger Jahren, im nun stattfindenden Planfeststellungsverfahren kommt es trotzdem zu vereinzelten BĂŒrgerprotesten.

Luftfahrt

In Bottrop befindet sich das Funkfeuer BOT einer internationalen Luftstraße.

Die Stadt Bottrop hĂ€lt mit 49 % der Gesellschafteranteile an dem Flugplatz Schwarze Heide, ein Flugplatz das sich in der Kirchheller Heide im nördlichen Ruhrgebiet befindet. Er bietet Freizeit- und GeschĂ€ftsflĂŒge mit motorisierten Flugzeugen, Segelflugzeugen und Hubschraubern. Der Flugplatz ist Standort mehrerer Flugschulen, des Landesleistungszentrums fĂŒr Segelflug und der Extra Flugzeugproduktions- und Vertriebs GmbH.

AnsÀssige Unternehmen

Bottrop ist eine der wenigen StĂ€dte des Ruhrgebiets, in der es noch eine aktive Zeche gibt. Das Bergwerk Prosper-Haniel ist mit einer Förderung von 3,9 Mio. Tonnen die grĂ¶ĂŸte Zeche Deutschlands. Sie beschĂ€ftigt 4.000 Bergleute. Der Standort ist jedoch gefĂ€hrdet und von Stilllegung bedroht. Im SĂŒden der Stadt wird in der Kokerei Prosper Kohle zu Koks veredelt.

In Kirchhellen werden, anknĂŒpfend an die FormsandgrĂ€berei des 19. Jahrhunderts, mehrere Quarzkies-LagerstĂ€tten ausgebeutet.

Den wirtschaftlichen Schwerpunkt setzen jedoch mannigfaltige mittelstĂ€ndische Unternehmen, insbesondere Betriebe fĂŒr Verpackung und Logistik, Industriearmaturen, TĂŒren und KĂŒchen, Leuchten und Lichteffekte, Garten- und Landschaftsbau, Verlagswesen, Exzenterschneckenpumpen und Lebensmittelherstellung sowie Autotuning und -veredelung. Die Firma Brabus ist mit 350 Mitarbeitern (2007) der grĂ¶ĂŸte unabhĂ€ngige Tuningbetrieb der Welt.

Aufgrund der gĂŒnstigen Verkehrslage sind in Bottrop zahlreiche Logistikzentren angesiedelt. Neben einigen Speditionen sind insbesondere die Logistikzentren der Firmen Netto (DiscountmĂ€rkte) und Deichmann (Schuhe) zu nennen.

Eine weitere wichtige SĂ€ule der Wirtschaftsstruktur ist die Erzeugung und Weiterverarbeitung von Lebensmitteln wichtigste Vertreter sind hier die Firmen Laru, Mengede und Nadler.

Bottrop ist Sitz der MC-Bauchemie, einem Hersteller von Spezialchemikalien fĂŒr den Baubereich. Das Unternehmen verfĂŒgt weltweit ĂŒber 13 Produktionsstandorte und 40 Niederlassungen mit insgesamt ca. 1500 Mitarbeitern. In Bottrop unterhĂ€lt das Unternehmen zwei Standorte welche Produktion, Hauptverwaltung und Logistik beherbergen. Dort sind insgesamt ca. 700 Mitarbeiter beschĂ€ftigt. Im Jahre 2005 wurde ein Umsatz von ca. 180 Millionen Euro erzielt.

Das Bauunternehmen Eurovia-Teerbau hat in Bottrop neben seiner Hauptverwaltung eine große BetriebsstĂ€tte angesiedelt. Das Unternehmen erzielte in 2009 einen Umsatz von 309 Millionen Euro und beschĂ€ftigt in der BRD an 17 Standorten 1216 Mitarbeiter.

In Bottrop hat das Unternehmen TSR Recycling seinen Hauptsitz. Das Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro und beschĂ€ftigt 2000 Mitarbeiter an 100 Standorten weltweit. GeschĂ€ftsgegenstand des Unternehmens ist das Recycling von Stahl und NE-Metallen. Das BetriebsgelĂ€nde am Bottroper Hafen umfasst neben der Hauptverwaltung eine große BetriebsstĂ€tte.

Bottrop bemĂŒht sich seit Jahren aktiv um einen Strukturwandel und setzt auf die Freizeitindustrie. Die Arbeitslosenquote lag im August 2010 bei 8,3 % und lag somit weit unter dem Durchschnitt im Ruhrgebiet.

Einen Strukturwandel hat die Stadt Bottrop auf dem ehemaligen GelÀnde des Bergwerks Prosper III vollzogen. Auf dem ehemaligem ZechengelÀnde hat die RAG Montan Immobilien GmbH zusammen mit der Stadt Bottrop ein Prosper-Viertel entwickelt mit Gewerbe- und Wohnimmobilien. Hier sind Handwerk und Hochtechnologie vereint. Neben einigen Handwerksbetrieben ist dort die Basista Leiterplatten GmbH ansÀssig.

Siehe auch: Nadler Feinkost und Brabus
Panorama-Blick auf den Ortsteil „Welheimer Mark“

Medien

Über das lokale Tagesgeschehen berichten in Bottrop die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)“ (seit 1948) und das Lokalradio fĂŒr Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen, „Radio Emscher Lippe (REL)“ (seit 1990). Die „Ruhr-Nachrichten“ haben ihr Erscheinen am 31. MĂ€rz 2006 eingestellt. FĂŒr den Ortsteil Kirchhellen erscheint seitdem eine Seite mit Berichten aus Kirchhellen, Bottrop und Gladbeck in der „Dorstener Zeitung“, wie die Ausgabe der „Ruhr-Nachrichten“ dort heißt.

Zwei Mal in der Woche wird der „Stadtspiegel Bottrop“ (seit 1980) in die Haushalte geliefert. Seit August 2006 erscheint in Bottrop die Wochenzeitung „Mittendrin! in Bottrop“ (Mittendrin Verlag GmbH) zum Wochenende.

Im Norden Bottrops erscheint monatlich das Regionalmagazin LebensArt (seit 2002, jeweils am 1. Freitag des Monats). Die Redaktion berichtet ĂŒberwiegend ĂŒber das lokale Geschehen in Kirchhellen, Grafenwald und Feldhausen.

Bildung

Studienzentrum der FernuniversitÀt Hagen im Kulturzentrum August-Everding

Die Stadt Bottrop verfĂŒgt ĂŒber eine Dependance der FernuniversitĂ€t Hagen sowie ĂŒber eine Volkshochschule mit einem großstĂ€dtischen Angebotsprofil. Seit 2009 ist die Stadt neben MĂŒlheim an der Ruhr einer der beiden Standorte der Hochschule Ruhr West.

Weiterhin gibt es:

  • 27 Grundschulen
  • 3 Gemeinschaftshauptschulen: Welheim, Lehmkuhle und Kirchhellen (die 4. Gemeinschaftshauptschule Overbeck wurde 2010 nach 97 Jahren Schulbetrieb geschlossen)[12]
  • 2 Gesamtschulen (Janusz-Korczak-Gesamtschule, Willy-Brandt-Gesamtschule)
  • 3 Realschulen (Gustav-Heinemann-Realschule, Marie-Curie-Realschule, August-Everding-Realschule)
  • 3 Gymnasien (Heinrich-Heine-Gymnasium, Josef-Albers-Gymnasium, Vestisches Gymnasium)
  • 1 Berufskolleg
  • 5 Förderschulen u. a. fĂŒr Lernbehinderte

Neuere Bauprojekte

In der Innenstadt wird der als Markt- und Parkplatz genutzte Berliner Platz umgebaut; hier wurde das alte Hallenbad abgerissen und ein neuer Platz mit der Stadtgalerie (Kaufland als Ankermieter) sowie eine zweigeschossige Tiefgarage mit 560 PKW-StellplÀtzen gebaut. Die Eröffnung fand am 19. November 2009 statt. Weiterhin wurde der angrenzende Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) umgebaut.

Angeschlossen ist der Neubau eines neuen Hallenbades im Jahre 2008, der in Verbindung mit dem ebenfalls grundlegend sanierten Jahnstadion, der Dieter-Renz-Halle und dem Judo-Leistungszentrum den Sportpark Bottrop bildet.

FĂŒr die nĂ€chsten Jahre wird der Neubau der Fachhochschule Ruhr-West mit seinem Zero-Emission Campus in der Stadtmitte[13] sowie der Neubau der Bundesautobahn 52 im Bottroper Osten geplant. Ein weiteres sehr großes Bauprojekt ist der Bau des Emscherkanals mit anschließender Renaturierung des Flusslaufes der Emscher.

Das Hansa-Zentrum in der Bottroper Innenstadt wird ab Herbst 2011 grundlegend saniert und revitalisiert.[14] Diese Baumaßnahme bildet den Abschluss der umfangreichen Bauarbeiten am Berliner Platz.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach BaugrundstĂŒcken befinden sich in Bottrop zahlreiche Wohngebiete in der Planung bzw. Realisierung. Insbesondere in den Stadtteilen Kirchhellen und Feldhausen ist eine rege BautĂ€tigkeit zu verzeichnen, die auf die bevorzugte Wohnlage im Norden des Ruhrgebietes zurĂŒckzufĂŒhren ist.

Sonstiges

In Bottrop ist ein Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) stationiert. Der Technische Zug besteht aus zwei Bergungsgruppen und den Fachgruppen RĂ€umen, Beleuchtung und Ortung.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Die Stadt Bottrop hat folgenden Personen das EhrenbĂŒrgerrecht verliehen:

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten sind in Bottrop geboren:

Entgegen einem landlĂ€ufigen GerĂŒcht ist Ulla Kock am Brink nicht in Bottrop, sondern in MĂŒlheim an der Ruhr geboren. Sie wuchs aber in Bottrop auf und legte hier 1981 ihr Abitur ab. Gleiches gilt auch fĂŒr Willi Landgraf, er ist ebenfalls in MĂŒlheim an der Ruhr geboren. Auch der Kabarettist Ludger Stratmann ist kein gebĂŒrtiger Bottroper. Er lebt erst seit der zweiten HĂ€lfte der 1980er Jahre als praktizierender Arzt in Bottrop. Geboren wurde er hingegen 1948 im ostwestfĂ€lischen Verl.

Literatur

  • WestfĂ€lisches StĂ€dtebuch; Band III 2. Teilband aus „Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages“, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1954.
  • Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945, hrsg. von Walther Hubatsch, Band 8: Westfalen. Marburg an der Lahn 1980, ISBN 3-87969-123-1
  • Literatur von Bottrop im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Weblinks

 Commons: Bottrop â€“ Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. ↑ Martin BĂŒnermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  3. ↑ Integration, Wir waren nie unter uns Spiegelonline vom 7. November 2010
  4. ↑ Deftiges im Brauhaus Bottich. Abgerufen am 8. Juni 2011.
  5. ↑ Evangelische Kirchen in Bottrop: http://www.kirchenkreis.org/content/e559/e3019/e2909/index_ger.html
  6. ↑ http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/lokalsport/bottrop/2009/10/20/news-137697351/detail.html
  7. ↑ Terminarchiv Alte Allgemeine BĂŒrgerschĂŒtzengesellschaft: http://www.alte-allgemeine.de/termine/eventlist/archive
  8. ↑ Termine BSV Bottrop Boy: http://www.turbofilter.de/wp/bsv-boy/termine.html
  9. ↑ Der Westen: Keine Produktion zweiter Klasse, 25. Februar 2009
  10. ↑ Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn
  11. ↑ Artikel vom 10. Oktober 2010 in DerWesten, Online unter http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Ein-Stueck-Umweltschutz-id3814528.html
  12. ↑ Der Westen: Hauptschule schließt Abschied von Overberg, vom 5. Juli 2010
  13. ↑ http://www.hochschule-ruhr-west.de/forschung/institut-energiesysteme-und-energiewirtschaft/forschung-und-projekte/zero-emission-campus/article/0.html?no_cache=1&tx_ttnews[calendarYear]=2009&tx_ttnews[calendarMonth]=12&PHPSESSID=69ea3c79c22843ea4e852d564ac232cd
  14. ↑ Stadt Bottrop und Apollo-Redos geben Startschuss fĂŒr Revitalisierung des Hansa-Zentrums. Abgerufen am 8. Juni 2011.

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  • Bottrop — Bottrop 
   WikipĂ©dia en Français

  • Bottrop — Bottrop, Dorf im preuß. Regbez. MĂŒnster, Kreis Recklinghausen, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Ruhrort Dortmund und andrer Linien, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, ein Standbild Kaiser Wilhelms I., Amtsgericht, Steinkohlenbergbau und… 
   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Bottrop — Bottrop, Gemeinde im preuß. Reg. Bez. MĂŒnster, (1900) 24.847 E., Amtsgericht; Pulverfabrik, Steinkohlenbergbau, DampfsĂ€gewerk, ViehmĂ€rkte 
   Kleines Konversations-Lexikon

  • Bottrop — es una ciudad de Renania del Norte Westfalia, es la sĂ©ptima mĂĄs grande de Alemania estĂĄ situada en la regiĂłn del Ruhr. Tiene 120.324 habitantes (31.12.2003). Área: 100,6 kmÂČ. Enlace externo * * * â–ș C. del O de Alemania, en el estado de Renania… 
   Enciclopedia Universal

  • Bottrop — [bĂ€â€ČtrĂ€p] city in W Germany, in the Ruhr valley, in the state of North Rhine Westphalia: pop. 119,000 
   English World dictionary

  • Bottrop — Infobox German Location Art = City image photo = imagesize = image caption = Church St. Peter and Paul in Bochum. Wappen = Wappen Stadt Bottrop DE.svg WappengrĂ¶ĂŸe = lat deg = 51 | lat min = 31 | lat sec = 29 lon deg = 06 | lon min = 55 | lon sec 
   Wikipedia

  • Bottrop — LocalizaciĂłn de Bottrop. Altmarkt en el centro del ciudad. Bottrop es una ciudad de 
   Wikipedia Español

  • bottrop — ˈbĂ€ËŒtrĂ€p adjective Usage: usually capitalized Etymology: from Bottrop, city in Germany : of or from the city of Bottrop, Germany : of the kind or style prevalent in Bottrop * * * /bawt rddawp/, n. a city in W Germany, in the Ruhr region. 100,800 
   Useful english dictionary

  • Bottrop — BoÌŁttrop,   kreisfreie Stadt in Nordrhein Westfalen, Industriestadt nördlich von Essen am Rhein Herne Kanal, 121 100 Einwohner; Steinkohlebergbau und Kokerei, Versuchsanlage zur Kunststoffhydrierung; chemische Industrie, ferner Elektro , Bau ,… 
   Universal-Lexikon

  • Bottrop — Original name in latin Bottrop Name in other language Botrop, Botropas, Bottrop, ZCJ, bo te luo pu, boteulopeu, botoroppu, bttrwp, Đ‘ĐŸŃ‚Ń€ĐŸĐż, Đ‘ĐŸŃ‚Ń‚Ń€ĐŸĐż State code DE Continent/City Europe/Berlin longitude 51.52392 latitude 6.9285 altitude 55… 
   Cities with a population over 1000 database


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