Bundesautobahn


Bundesautobahn
Ausfahrt der A 66 bei Frankfurt (Main)
Nothaltebucht an der A 61
StVO-Zeichen Nr. 330 – Autobahn

Deutsche Autobahnen sind in der Regel für den Schnellverkehr geeignet, frei von plangleichen Kreuzungen, haben getrennte Fahrbahnen für den Richtungsverkehr mit jeweils mehreren Fahrstreifen und sind mit besonderen Anschlussstellen für die Zu- und Ausfahrten ausgestattet.

Deutschland hat eines der dichtesten Autobahnnetze der Welt und mit ca. 12.550 Kilometern nach dem Interstate Highway System (75.376 km) in den Vereinigten Staaten und dem National Trunk Highway System (45.400 km) der Volksrepublik China das drittlängste (Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung).

Auf Autobahnen in Deutschland gilt kein allgemeines Tempolimit für PKW und Motorräder, jedoch eine empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h (entspricht etwa 36 m/s). Diese gilt für etwa die Hälfte des deutschen Autobahnnetzes, ungefähr ein Drittel hat eine dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung, der Rest ein je nach Verkehrs- und Wettersituation wechselndes Limit. Für Lastkraftwagen und Busse bestehen Tempolimits (80 bzw. 100 km/h bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen).

Autobahnen in Deutschland sind in der Regel Bundesautobahnen (Abk.: BAB) nach dem Bundesfernstraßengesetz (FStrG); es können jedoch auch andere Straßen, die einen geeigneten Ausbauzustand besitzen, als Autobahnen beschildert sein. Umgekehrt sind nicht alle Bundesautobahnen auch als Autobahn beschildert.

Inhaltsverzeichnis

Autobahnen im Sinne der Straßenverkehrsordnung

Autobahnen im Sinne der Straßenverkehrsordnung werden durch das Verkehrszeichen 330 gekennzeichnet. Sie dürfen nur von Kraftfahrzeugen befahren werden, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 60 km/h überschreitet.

Geschichte

Die Bezeichnung „Autobahn“ wurde erstmals von Robert Otzen im Jahr 1929 geprägt. Otzen war Vorsitzender des Autobahnprojekts HaFraBa (Autobahnprojekt HamburgFrankfurt am MainBasel). Bis dahin sprach man von „Nur-Autostraße“. Die erste Autobahn der Welt war die AVUS im Berliner Grunewald, die 1921 eröffnet wurde. Die erste längere Autobahn der Welt wurde 1923 in Italien eröffnet (heutige A9 von Mailand nach Como).

Der Begriff „Autobahn“ taucht zum ersten Mal 1932 auf und bezeichnete die Vorstellung einer kreuzungsfreien Schnellstraße ohne Gegenverkehr. Eine Fachzeitschrift zur HaFraBa hatte sich damals in Analogie zur Eisenbahn in „Autobahn“ umbenannt. Die erste Autobahn in diesem Sinne in Deutschland, die zwei Städte verband, wurde 1932 zwischen Köln und Bonn von Konrad Adenauer eröffnet; die kreuzungsfreie Strecke war 20 Kilometer lang. Heute trägt sie die Bezeichnung A 555. Die Straße war bereits für Fahrzeuggeschwindigkeiten von 120 km/h konzipiert, obwohl die damaligen Fahrzeuge meist nur eine deutlich geringere Geschwindigkeit erreichen konnten.

Am 23. September 1933 wurde im Nationalsozialismus mit dem propagandistisch groß verkündeten Ausbau der Reichsautobahnen begonnen. Die Verantwortung für den Bau der Reichsautobahnen oblag dem Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen Dr. Fritz Todt, dem Landschaftsarchitekten Prof. Alwin Seifert und dem Architekten Prof. Paul Bonatz. Auf den ersten Autobahnabschnitten musste auf Druck Hitlers die Deutsche Reichsbahn einen Omnibus-Schnellverkehr einrichten, darunter gehörte die Strecke Frankfurt/Main-Darmstadt-Mannheim. Daraus entwickelte sich der spätere Bahnbusverkehr der Deutschen Bundesbahn. Während des Zweiten Weltkrieges, ab Herbst 1943, durften Autobahnen wegen des geringen Fahrzeugverkehrs auch von Radfahrern benutzt werden.

Bundesautobahnen

Baustelle auf der A 9

Bundesautobahnen sind Bundesfernstraßen, die laut Bundesfernstraßengesetz (FStrG) „nur für den Schnellverkehr mit Kraftfahrzeugen bestimmt und so angelegt sind, dass sie frei von höhengleichen Kreuzungen und für Zu- und Abfahrt mit besonderen Anschlussstellen ausgestattet sind. Sie sollen getrennte Fahrbahnen für den Richtungsverkehr haben.“

Ihre Eigenschaft als Bundesautobahn erhält eine Straße durch den formalen Akt der Widmung. Dadurch gibt es Strecken, die eine Bundesautobahn sind, ohne den notwendigen Ausbauzustand zu besitzen (beispielsweise bei Strecken, bei denen bisher nur eine Richtungsfahrbahn fertiggestellt werden konnte) und die daher vorübergehend wie eine Bundesstraße, oft jedoch mit dem Zeichen 331 auch als Kraftfahrstraße, beschildert wurden.

Siehe auch:

Organisation

Übersichtskarte über die Autobahnen in Deutschland

Für Bundesautobahnen existiert seit 1974[1]ein Nummerierungssystem. Bundesautobahnen, die in nord-südlicher Richtung verlaufen, werden in Deutschland mit ungeraden Ziffern, Autobahnen in ost-westlicher Richtung werden gerade nummeriert. Die einziffrigen Autobahnen (A 1A 9) durchziehen Deutschland großräumig oder grenzüberschreitend. Die zweiziffrigen Nummerierungen sind einzelnen Gebieten zugeordnet; sie beginnen mit der A 10, dem Berliner Ring, und enden mit der A 99, dem Münchner Ring:

Regionale Autobahnen, die beispielsweise zwei größere Autobahnen verbinden oder Zubringerautobahnen sind, haben eine dreistellige Nummerierung mit analoger erster Ziffer, also etwa einer „3“ im Großraum Hannover. Hierbei ist beispielsweise die A 395 der (bei Benennung) fünfte Abzweig der A 39, die „kleine“ A 395 ist also ein Ableger der A 39.

Die auf der Beschilderung ausgewiesene Nummer kann – vor allem provisorisch – von der in der Widmung vergebenen Nummer abweichen; auf diese Weise sind auch andere Autobahnen, wie die A 995, in die Nummerierung einbezogen.

Die Beschilderung der Fahrtziele richtet sich bei deutschen Autobahnen nach den im Bundeswegenetzplan aufgeführten Endstellen der einzelnen Autobahnteilabschnitte. Aus diesem Grunde werden viele große Städte, an denen eine Autobahn vorbeiführt, oft erst kurz vor der Ausfahrt auf der Beschilderung erwähnt, was besonders ausländische Kraftfahrer verwirrt.

Bundesautobahnen unterliegen als Bundesfernstraßen der Zuständigkeit des Bundes; anders als bei Bundesstraßen gibt es jedoch keine direkten Ortsdurchfahrten.

Maut

Siehe auch allgemeiner Hauptartikel: Maut

Zeichen 390: Mautpflicht nach dem ABMG

Die reinen Baukosten in durchschnittlich schwierigem Gelände betragen in Deutschland je nach Quelle sechs bis zwölf Millionen Euro pro Kilometer. Jedoch belaufen sich die Gesamtkosten für den Bau eines Kilometers Autobahn laut des Politmagazins Report München auf 26,3 Millionen Euro pro Kilometer (11,8 Millionen €/km für Baukosten, 9,5 Millionen €/km für Bürokratie und 5 Millionen €/km für Gutachten) [2].

Eine PKW-Maut auf deutschen Autobahnen gibt es bisher nicht. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat am 13. November 2005 noch einmal bekräftigt, dass eine solche Maut auch nicht in Planung sei.

Auf Autobahnen, die Bundesautobahnen sind, wird für LKW schon seit den 1990er Jahren eine Maut mittels Vignette (ähnlich wie beispielsweise in Österreich oder der Schweiz für PKW) erhoben. Seit dem 31. August 2003 gilt auf deutschen Bundesautobahnen eine streckenabhängige Maut für Lastkraftwagen über zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Da das neu entwickelte Abrechnungssystem Toll Collect jedoch zum Starttermin noch nicht einsatzbereit war, wurde zunächst noch keine Maut erhoben. Obwohl am 17. Februar 2004 die Verträge mit Toll Collect vom Bundesverkehrsministerium gekündigt wurden, startete am 1. Januar 2005 dennoch das satellitengestützte Mautsystem.

Strecken, die nicht mit dem Zeichen 330 als Autobahn beschildert sind, werden hierbei mit dem Zeichen 390 gekennzeichnet.

Auf Autobahnen, die keine Bundesautobahnen sind, wird keine Maut erhoben. Diese Strecken sind in der Mauttabelle mit einer kostenpflichtigen Länge von „0,0 km“ ausgewiesen.

Weiterhin sind einige Verkehrsprojekte teilweise privat realisiert worden, die zwar nicht direkt im Autobahnnetz liegen, aber daran anschließen: Der Warnowtunnel in der Verlängerung der A 19 in Rostock und der Herrentunnel an der A 226 in Lübeck. Dort wird gemäß dem Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz (Modell F) Maut für LKW und PKW erhoben. Sehr bald nach der Eröffnung hat sich gezeigt, dass die erwarteten Einnahmen nicht realisiert werden konnten, weil erheblich weniger Verkehr floss als prognostiziert. Daraufhin wurde der Zeitraum, in dem der Betreiber Maut erheben kann, beim Warnowtunnel von 30 auf 50 Jahre verlängert, im Fall des Herrentunnels wurde die Maut insbesondere für PKW erhöht. Anhand dieser Projekte wird überlegt, eine Maut für einige Neubau-Strecken einzuführen; andererseits wird in Frage gestellt, ob dieses Finanzierungsmodell tragfähig ist. Derzeit (2007) wird eine Machbarkeitsstudie erarbeitet zu einer privaten Mitfinanzierung der vom Hamburger Senat geplanten Hafenquerspange, einer Autobahn, die durch den Hafen und die Elbinsel Wilhelmsburg verlaufend die Autobahnen A 1 und A 7 verbinden soll.

Wissenswertes

In Deutschland gibt es einige Ausfahrten „nach links“. Eine solche befindet sich zum einem auf der A 81 bei Gärtringen (Anschlussstelle 27) in Baden-Württemberg und war ursprünglich als Autobahnkreuz geplant [3]. Eine andere befindet sich in Berlin: auf der A 100 Ausfahrt Siemensdamm (Anschlussstelle 5). Die genannten Links-Ausfahrten sind in nördlicher Fahrtrichtung erreichbar. Eine weitere Linksausfahrt befindet sich seit März 2007 auf der A 46 im umgebauten Autobahndreieck Neuss-West in Nordrhein-Westfalen [4].

An der AS Pirmasens-Winzeln (A8/A62) gibt es in Fahrtrichtung Pirmasens eine Linksausfahrt und Linkseinfahrt. Dort war für die ursprünglich geplante Weiterführung der A 8 nach Karlsruhe ein AB-Dreieck vorbereitet, das dann für die Landesstraße L 600 genutzt wurde.

Auf der A 4 bei Eisenach befindet sich auf dem Standstreifen eine ummauerte Treppe aus den 1930er Jahren [5]. Durch die kriegsverursachte Zweiteilung der Autobahn (Aachen - Köln - Olpe bzw. Bad Hersfeld - Erfurt - Chemnitz - Dresden - Bautzen) existieren unterschiedliche Taxierungen mit mehreren Kilometer 0 Ständen.

Am Autobahnabschnitt Strecke 46 wurde von 1937 bis 1939 gebaut, er ist jedoch nie fertiggestellt worden. Die A 7 verläuft heute auf einer anderen Streckenführung.

Die heutige A 72 wurde zwischen Pirk und Hof noch in den 1930er Jahren begonnen. Die Einstellung der Arbeiten erfolgte später kriegsbedingt, so auch bei der halbfertigen Elstertalbrücke. Über die geplante Strecke verlief nach dem Krieg der "Eiserne Vorhang", sodass die letzten 15 km erst zirka 55 Jahre später fertiggestellt und freigegeben werden konnten. Über die Zeit hatten die Anwohner des Ortes Pirk einen Blick auf Pfeiler und Bögen einer halbfertigen Brücke.

Auf der A 60 bei Mainz (zwischen den Ausfahrten MZ-Weisenau und MZ-Großberg) gab es zeitweise Ampeln auf der Autobahn. Diese waren in Schilderbrücken eingelassen und dienten dazu, den Verkehr auf der A 60 immer dann anzuhalten, wenn in einem direkt an der Autobahn liegenden Steinbruch Sprengungen durchgeführt wurden. Diese Ampeln wurden auf vorgelagerten Schilderbrücken angekündigt. Im Fall einer Sprengung wurde die Autobahn dann aber zusätzlich zu den Ampeln mit einem querstehenden Polizeiwagen gesperrt. Ähnliches passiert heute noch an der A 71.

Einige Autobahnabschnitte wurden während der Zeit des Kalten Krieges als Behelfsflugplätze vorgesehen. Diese Bereiche hätten im Notfall innerhalb kurzer Zeit in provisorische Militärflugplätze umgebaut werden können.

Verkehrsdichte

Die am dichtesten befahrene Autobahn Deutschlands ist die A 100 in Berlin, gefolgt von der A 3 im Bereich des Kölner Rings und der A 5 am Frankfurter Kreuz [6].

Insgesamt verzeichnen 20 Autobahnen abschnittsweise über 100.000 Fahrzeuge pro Tag.

Autobahn meistbefahrener Abschnitt Verkehrsdichte
A 100 Dreieck Funkturm – Kurfürstendamm 191.400
A 3 Köln-Dellbrück – Kreuz Köln-Ost 165.000
A 5 Frankfurter Kreuz – Zeppelinheim 150.700
A 7 Dreieck Hamburg-Nordwest – Hamburg-Stellingen 137.700
A 8 Dreieck Leonberg – Leonberg Ost 133.000
A 9 Eching – Garching-Nord 131.000
A 2 Hannover-Herrenhausen – Dreieck Hannover-West 129.000
A 40 Dreieck Essen-Ost – Essen-Frillendorf 128.600
A 66 Frankfurt-Höchst – Eschborn 124.000
A 111 Flughafen Tegel – Heckerdamm 121.500
A 81 Kreuz Stuttgart – Sindelfingen-Ost 120.500
A 1 Kreuz Hamburg-Süd – Hamburg-Stillhorn 119.000
A 4 Kreuz Köln-Süd – Köln-Poll 117.700
A 57 Köln-Chorweiler – Kreuz Köln-Nord 115.000
A 99 Aschheim/Ismaning – Kirchheim b. München 114.900
A 46 Kreuz Hilden – Hilden 114.600
A 52 Dreieck Breitscheid – Kreuz Breitscheid 110.900
A 59 Dreieck Sankt Augustin-West – Dreieck Beuel 108.600
A 661 Offenbach-Kaiserlei – Offenbach-Taunusring 107.700
A 565 Bonn-Beuel-Nord – Bonn-Auerberg 101.900

Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen[7]

Netzentwicklung

500 m vor einer Autobahnausfahrt werden derartige Schilder verwendet. Hier bei Ilmenau-Ost an der A 71 steht es bereits 650 Meter vorher, da dazwischen eine Brücke liegt.
Jahr 1950 1955 1960 1965 1970 1975 1980 1985 1990
Länge in km 2.128 2.187 2.551 3.204 4.110 5.742 7.292 8.198 8.822
Jahr 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001
Länge in km 11.143 11.190 11.246 11.309 11.427 11.515 11.712
Jahr 2002 2003 2004 2005 2006 2007
Länge in km 11.786 12.037 12.044 12.174 12.363 12.531

Davon waren am 1. Januar 2005 laut des Straßenbauberichtes 2005 des Bundesministeriums für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung 2.590 km sechs- oder mehrstreifig, was einem Anteil von 21,3 % entspricht.

Rechtliches

Die so genannte Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen liegt bei 130 km/h. Dies bedeutet, dass diese Geschwindigkeit auch bei guten Verkehrsverhältnissen nicht überschritten werden sollte, eine Überschreitung aber, sofern kein Verkehrszeichen die Geschwindigkeit beschränkt, erlaubt ist. Auf manchen Teilstücken kommt es jedoch auch vor, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn bei 130 km/h liegt (angezeigt durch entsprechende Tempolimitschilder nach jeder Auffahrt). Das 130-km/h-Schild ist in Deutschland das Schild mit der höchsten Geschwindigkeitsbegrenzung, das verwendet wird. Vorübergehend wird auf der A2 in Höhe Braunschweig ein Modellversuch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und entsprechender Beschilderung durchgeführt.

Immer wieder gibt es öffentliche Debatten über die Einführung eines bundesweiten Tempolimits auf Autobahnen. Befürworter geben als Argumente geringere Unfallzahlen, Verringerung der Lärmbelästigung sowie den Umweltschutz an. Im Bundesland Bremen gilt seit dem 9. April 2008 – erstmalig in Deutschland – ein generelles Tempolimit von 120 km/h.[8] Von den insgesamt rund 60 km Autobahnstrecke in Bremen ist allerdings nur ein etwa 6 km langes Teilstück der A 27 tatsächlich von der Änderung betroffen, da für die restlichen Streckenabschnitte bereits vorher Geschwindigkeitsbegrenzungen galten.[9]

Straßenbeläge

Die meisten Autobahnen in Deutschland sind als Asphaltdecke ausgeführt, diese müssen jedoch aller Voraussicht nach alle 15 Jahren erneuert werden. Neuere Autobahnen werden daher auch in Beton ausgeführt, da Beton eine Konzessionszeit von 30 Jahren unbeschadet überstehen dürfte.

Eine Betonautobahn neuerer Bauart ist z.B. die 37 Kilometer sechsstreifige Teilstrecke A 8 zwischen dem Autobahnkreuz Augsburg-West und dem Autobahndreieck München-Eschenried. Für das Pionierprojekt lieferte HeidelbergCement ca. 130.000 Tonnen Zement. Durch die Waschbetonstruktur weist die Oberfläche zudem eine bessere Griffigkeit auf und Fahrgeräusche werden reduziert.[10]

Siehe auch

Literatur

  • Andreas Busch: Die Geschichte des Autobahnbaus in Deutschland bis 1945, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2002, ISBN 3-936030-40-5

Weblinks

Quellen

  1. Nummerierung des deutschen Autobahnnetzes nach West-Modell vor 1974 (unvollständig)
  2. Report München: Bürokratenwahnsinn Autobahnbau - Günter Ederer auf der Suche nach den vergeudeten Milliarden. 13. März 2006 (Internet Archive)
  3. A 81:
  4. A 46: Bilder vom Autobahndreieck Neuss-West
  5. A 4: Bild der ummauerten Treppe
  6. Bundesanstalt für Straßenwesen: Spitzenbelastungen auf bundesdeutschen Autobahnen in Berlin, Köln und Frankfurt. 13. März 2007
  7. Manuelle Straßenverkehrszählung 2005 – Ergebnisse auf Bundesautobahnen. 2. April 2007
  8. Pressestelle des Senats der Freien Hansestadt Bremen: Bremen führt als erstes deutsches Bundesland generelles Tempolimit auf Autobahnen ein. 9. April 2008
  9. Die Welt: Maximal 120 km/h: Bremen heizt Diskussion über Tempolimit an. 10. April 2008
  10. HeidelbergCement: Autobahnbau in Deutschland: Pionierarbeit mit 3P. 25. März 2008

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