Bundesstra├če 14n

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Bundesstra├če 14n
Bundesstra├če 14 number.svg
Daten
Gesamtl├Ąnge: 5,3 km
1. Teilabschnitt: 1,5 km
2. Teilabschnitt: 3,8 km
Bundesland: Baden-W├╝rttemberg
Verlaufsrichtung: S├╝dwest-Nordost
Verlauf/Anschlussstellen
AB-AS-gelb.svg Winnenden Bundesstra├če 14 number.svg Zeichen 331.svg
Br├╝cke ├ťberf├╝hrung ├╝ber die B 14
Br├╝cke Br├╝cke der B 14 ├╝ber einen Wirtschaftsweg
Br├╝cke Br├╝cke ├╝ber die Bahnstrecke WaiblingenÔÇôSchw├Ąbisch Hall
Br├╝cke Zipfelbachtalbr├╝cke 465 m
AB-AS-gelb.svg Winnenden-West
Tunnel Tunnel Leutenbach 1,08 km
Fluss Rotbach
AB-AS-gelb.svg Nellmersbach Bundesstra├če 14 number.svg Zeichen 336.svg Weiterbau ungewiss
Verlauf der B 14 bei Winnenden
Der Tunnel Leutenbach ist das Kernst├╝ck der B 14 Ortsumfahrung Winnenden. Im Hintergrund ist Leutenbach zu erkennen.
Blick auf die AS Winnenden-Mitte vor Verkehrsfreigabe 2006
Tunnelfest am 11. Juli 2009. Blick vom Nordportal in Fahrtrichtung Backnang. Im Hintergrund die AS Nellmersbach
Unmittelbar bevorstehende Freigabe der Fahrtrichtung Stuttgart am 21. September 2009 16:35 Uhr an der AS Nellmersbach. Die Gegenrichtung ist eine halbe Stunde zuvor freigegeben worden, es hat sich am Ende der Ausbaustrecke schon ein R├╝ckstau gebildet.
Blick nach S├╝den auf den Tunnel unter dem Hungerberg. Rechts die Schornsteine der Ziegelei sowie die Bahnstrecke WaiblingenÔÇôSchw├Ąbisch Hall.

ÔÇ×Bundesstra├če 14nÔÇť war die vor├╝bergehende Bezeichnung der Neubaustrecke der Bundesstra├če 14 von der Anschlussstelle Winnenden bis Winnenden-West/Leutenbach, die nach mehrj├Ąhriger Bauzeit am 27. November 2006 teilweise freigegeben wurde. Die eigentliche B 14 verlief weiterhin durch Winnenden hindurch. Der weiterf├╝hrende Abschnitt durch den Leutenbacher Tunnel bis Nellmersbach wurde am 21. September 2009 freigegeben, worauf die nun vollendete Umgehungsstra├če zur B 14 umgewidmet wurde. Die bisherige B 14 durch Winnenden und Hertmannsweiler wurde entsprechend zur├╝ckgestuft.[1]

F├╝r den weiteren Ausbau der B 14 bis bzw. in Waldrems sind bereits Mittel vom Bund bereitgestellt worden. Anfang 2010 sollte mit dem Bau begonnen werden, der Baubeginn wurde aber wegen K├╝rzung der Bundesmittel f├╝r den Fernstra├čenbau auf unbestimmte Zeit verschoben. F├╝r den restlichen Ausbau des planfestgestellten Abschnitts zwischen Waldrems und Backnang, u. a. mit neuer Trassierung zwischen Maubach und Heiningen hindurch, fehlen derzeit noch die Mittel.

Inhaltsverzeichnis

Beginn der Planungen

Erste Pl├Ąne der Ortsumfahrung um Winnenden gab es bereits seit dem Jahre 1957, immer wieder wurde seitdem der Verlauf der Strecke ge├Ąndert. Anf├Ąnglich waren die Planungen eng mit der Neckar-Alb-Autobahn verkn├╝pft. Diese wurden jedoch 1979 aufgegeben. Seit 1979 bezeichnet man die Planungen f├╝r die Kraftfahrstra├če als Neubaustrecke der Bundesstra├če 14. 1986 erfolgte die Unterteilung in einen n├Ârdlichen und in einen s├╝dlichen Bauabschnitt. Die Verkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt betrug 1995 rd. 30.000 Kfz/Tag, die Verkehrsbelastung der neuen B 14 wird 2010/12 zu rd. 35.000 Kfz/Tag vorhergesagt, 2015 rd. 40.000 Kfz/Tag. Der jetzige Streckenverlauf steht seit dem 5. Juni 1999 endg├╝ltig fest, die L├Ąnge der Baustrecke betr├Ągt rd. 5,3 km, dazu Nebenstrecken von rd. 2,8 km L├Ąnge. Am 27. Dezember 1996 erfolgte die Genehmigung durch das Bundesverkehrsministerium. In erster Linie dient die Neubaustrecke der Verkehrsentlastung der Gro├čen Kreisstadt Winnenden, die sich durch die Umgehungsstra├če eine Reduzierung des bisherigen Durchgangsverkehrs auf ein Viertel erhofft. Ein Gro├čteil des Winnender Verkehrsaufkommens betraf auch Hertmannsweiler.

Verlauf der Bauarbeiten

Erstes Teilst├╝ck 2006

Baubeginn des ersten ca. 1,5 km langen Teilst├╝cks des s├╝dlichen Bauabschnittes war am 23. Juli 2001, die Freigabe erfolgte am 27. November 2006. Als Zubringer- und Abfahrtsstra├čen wurden hierbei rund 2,0 km Nebenstrecke errichtet, darunter die K 1898[2], eine Verbindungsstra├če ├╝ber die ehemalige Lehmgrube nach Leutenbach. Die Erdbewegung, welche f├╝r den ersten Teil des s├╝dlichen Bauabschnittes notwendig war, umfasste etwa 60.000 m┬│. Im Zuge des ersten Teils war die Errichtung von f├╝nf Bauwerken notwendig:

Zweites Teilst├╝ck 2009

Der Baubeginn des zweiten ca. 3,8 km langen Teilst├╝cks erfolgte mit den Vorarbeiten zum insgesamt 1080 m langen Tunnel Leutenbach, der den Hungerberg unterquert. Um die Lehmgrube der angrenzenden Ziegelei Pfleiderer nicht zu zerschneiden, wurde der Tunnel l├Ąnger gebaut, als urspr├╝nglich geplant.

Es war geplant, dass sich die Firma Pfleiderer mit rund 15 Millionen Mark (Stand 2001) an den Baukosten f├╝r die Tunnelverl├Ąngerung beteiligt. Diese Kosten├╝bernahme wurde nach ├ťbernahme der Ziegelei durch die Etex AG von dieser r├╝ckg├Ąngig gemacht. Die Ziegelei wurde 2009 stillgelegt, da die Lehmgrube ersch├Âpft ist bzw. die Anlieferung von Lehm nicht mehr rentabel ist.

Die Erdarbeiten an der Trasse begannen im November 2005, der Baubeginn f├╝r den Tunnel erfolgte im Fr├╝hjahr 2006. Der erste Tunneldurchschlag wurde am 4. September 2007 gefeiert, am 26. Februar 2008 erfolgte nach acht Monaten Bauzeit der feierliche Durchstich der zweiten R├Âhre. Die beiden Rampen im Tunnel weisen bei der Ausfahrt jeweils eine Steigung von ca. 4 % auf.

N├Ârdlich des Hungerbergs f├╝hrt die Trasse parallel zur Murrbahnlinie durch das Rotbachtal. Eine neue Br├╝cke f├╝hrt dort einen Feldweg ├╝ber die B 14 und die Bahnlinie. Der weitere Verlauf der Trasse schwenkt weg von der Bahnlinie zur Anschlussstelle Nellmersbach ├Âstlich des Gewerbegebietes der Ortschaft. N├Ârdlich der Anschlussstelle m├╝ndet die Neubaustrecke in die bestehende, zweispurige B 14, deren weiterer vierspuriger Ausbau zun├Ąchst bis Waldrems vorgesehen ist. Die Gesamtl├Ąnge der errichteten Nebenstrecken bel├Ąuft sich hier auf rund 0,8 km. Baubeginn der Anschlussstelle Nellmersbach war im Herbst 2007, seit Februar 2008 war die Trasse selbst im Bau.

Seit Anfang Mai 2009 wurde im Bereich Nellmersbach der Verkehr ├╝ber die neu gebaute Westtrasse, ├╝ber die Rampen der Anschlussstelle und die Br├╝cke geleitet. Das alte Teilst├╝ck der B14 n├Ârdlich der ehemaligen Kreuzung wurde abgegraben und ca. zwei Meter tiefer durch das letzte Teilst├╝ck der Osttrasse ersetzt. Dieser zuletzt asphaltierte Abschnitt wurde Anfang August als erstes Teilst├╝ck der Neubaustrecke in Betrieb genommen, jedoch nur einspurig.

Am 11. Juli 2009 fand ein ÔÇ×TunnelfestÔÇť statt, wobei die Trassen als Zufahrten bzw. Parkpl├Ątze f├╝r Besucher dienten. Am Vormittag des 21. September 2009[3] wurde der Tunnel mit Festreden, Musik und Oldtimerkorso eingeweiht. Sechs Tage vor der Bundestagswahl zerschnitten dabei nicht weniger als 13 Politiker[4] das schwarzrotgoldene Absperrband medienwirksam in 14 Teile. Landrat Fuchs postulierte f├╝r Pendler eine Zeiteinsparung von jeweils 15 Minuten pro Durchfahrt, oder 110 Stunden im Jahr, sowie eine Einsparung von 15 bis 20 % CO2, mehrere 10.000 Tonnen pro Jahr. Landwirte demonstrierten neben der Neubautrasse mit brennenden Strohballen gegen zu niedrige Milchpreise und vergossen dabei 40.000 Liter Milch[5]. Radfahrer konnten Tunnel und Trasse erkunden, w├Ąhrend die letzten Arbeiten an den Absperrungen verrichtet wurden. Dazu wurde auch der S├╝dabschnitt (B14n), auf dem die ├ťberholspuren seit 2006 gesperrt waren, komplett gesperrt. Die eigentliche Verkehrsfreigabe erfolgte erst am Nachmittag, wobei nach 16 Uhr zun├Ąchst den im R├╝ckstau vor Winnenden-S├╝d wartenden Fahrzeugen die nun zweispurige Fahrt nordw├Ąrts hinter Polizeiwagen erm├Âglicht wurde. Ein halbe Stunde sp├Ąter waren die Absperrungen bei Nellmersbach entfernt, und der Verkehr wurde auch hier zweispurig s├╝dw├Ąrts gef├╝hrt und freigegeben.

Die vor├╝bergehende Bezeichnung B 14n wurde durch B 14 ersetzt, wobei die Schilder zun├Ąchst noch provisorisch aufgestellt waren. Die AS Winnenden wurde zwei Tage f├╝r Markierungsarbeiten gesperrt[6]. Die bisher Winnenden und Hertmannsweiler durchquerende ehemalige B 14 wurde zur Kreisstra├če 1847 oder zu den Landesstra├čen 1120 bzw. 1140 herabgestuft.

Querschnitt, Entw├Ąsserung und L├Ąrmschutz

Die autobahn├Ąhnlich ausgebaute Trasse verf├╝gt ├╝ber einen zweibahnigen Querschnitt mit einem Standstreifen je Richtungsfahrbahn. Die Fahrbahnbreite einer Richtungsfahrbahn betr├Ągt 7,5 Meter, die Breite der Standstreifen bel├Ąuft sich auf 2,0 Meter. Zur Entw├Ąsserung der Fahrbahnen wurden entlang der Strecke drei Regenkl├Ąrbecken, sowie drei Regenr├╝ckhaltebecken, kombiniert mit Regenkl├Ąrbecken errichtet. Nach bisherigen Gutachten ist zur Abschirmung der Trasse gegen die nahe gelegenen Wohngebiete der Stadt Winnenden und der Gemeinde Leutenbach kein L├Ąrmschutz erforderlich, zumal sich die Bahnlinie dazwischen befindet. Das Gel├Ąnder der Zipfelbachtalbr├╝cke wurde jedoch in Richtung Winnenden mit einem Spezialglas verkleidet. Ebenso wurde im Bereich der Ortslage Nellmersbach ein vier Meter hoher und 400 Meter langer Erdwall errichtet bzw. die Fahrbahn entsprechend tief gelegt.

Ausgleichs- und Ersatzma├čnahmen

Nach der geringf├╝gigen Verlegung der L 1127 und der Anlegung zweier Kreisverkehre wurde der bisherige Stra├čenverlauf renaturiert. Des Weiteren wurden Geh├Âlzpflanzungen an B├Âschungen und im n├Ąheren Umfeld der Trasse vorgenommen. Auch die Renaturierung von Flie├čgew├Ąssern ist Bestandteil der Ausgleichsma├čnahmen. Nach der Freigabe der B 14 bis Nellmersbach soll die Ortsdurchfahrt Winnenden f├╝r den Durchgangsverkehr unattraktiv gemacht werden. Dies ist durch R├╝ckbauma├čnahmen und ge├Ąnderte Ampelsteuerungen vorgesehen.

Kosten

Die Gesamtkosten f├╝r das Projekt werden auf zirka 101 Millionen Euro gesch├Ątzt, wovon allein 74 Millionen Euro auf die errichteten acht Bauwerke entfallen. Die Zipfelbachtalbr├╝cke (Bauwerk 4) wurde mit zirka 12 Millionen Euro beziffert. Der 1.080 m lange Leutenbacher Tunnel (Bauwerk 6) wird voraussichtlich 56 Millionen Euro kosten. Hiervon entfallen auf den Rohbau rund 50 Millionen Euro, und auf die technische Einrichtung 6 Millionen Euro.

Verkehrsregelungen

Da zun├Ąchst nur das erste Teilst├╝ck des s├╝dlichen Bauabschnitts fertiggestellt und freigegeben wurde und die B 14 somit vor├╝bergehend genau vor den Toren der Gemeinde Leutenbach endete, wurden umfangreiche Verkehrslenkungsma├čnahmen ergriffen, damit die Verkehrsbelastung in den Gemeinden Leutenbach und Nellmersbach nicht um ein Vielfaches ansteigt. Dazu geh├Ârte die Einengung auf nur eine Spur sowie an der Anschlussstelle Winnenden-S├╝d die Vollsperrung der Ausfahrt in S├╝drichtung sowie die Leitung des Hauptverkehrs in Nordrichtung auf zwei Spuren in die Stadt Winnenden. Mit der Er├Âffnung des restlichen Abschnitts bis Nellmersbach sind diese Ma├čnahmen obsolet geworden.

Weitere Ausbauvorhaben

Weiterer geplanter Ausbau der B 14 bis zum A 81-Zubringer nordwestlich von Backnang. Die Trasse (rot) ist gr├Â├čtenteils identisch mit der bestehenden (blau-grau) und weicht nur bei Maubach deutlich von dieser ab

F├╝r den vierspurigen Ausbau der B14 von Nellmersbach bis zum Autobahnzubringer (L1115) ist 2005 der Planfeststellungsbeschluss erlassen worden.

Das Teilst├╝ck bis Waldrems soll auf der bestehenden Trasse vierspurig ausgebaut werden. Durch zus├Ątzliche Bundesmittel f├╝r den Stra├čenbau, resultierend aus der h├Âheren Lkw-Maut 2009, konnte der Baubeginn vorverlegt werden.[7] Eigentlich sollte der Abschnitt bis Backnang zur Fu├čball-WM 2006 fertiggestellt sein. Am 23. November 2009[8] begannen die Rodungsarbeiten zwischen Nellmersbach und Waldrems, die europaweite Ausschreibung stand bevor. Fr├╝hestens im Sommer 2010 konnte mit dem Stra├čenbau des 1000 m langen Streckenabschnitts bis Waldrems begonnen werden, der Zeitbedarf wurde auf ein Jahr veranschlagt. Zudem soll in Waldrems die Ortsdurchfahrt mit Ampelkreuzung schnellstm├Âglich kreuzungsfrei ausgebaut werden. Dazu soll eine Halbanschlussstelle mit einer ├ťberf├╝hrung und einem Kreisverkehr erstellt werden. Dieser 900 m lange Ausbau mit 135 m langem Tunnel in Waldrems soll weitere drei Jahre dauern. Es ist mit Gesamtkosten von 17 Millionen Euro zu rechnen.[9] Ende Mai 2010 wurde bekanntgegeben, dass der Ausbau aufgrund der verringerten Mittelzuweisungen des Bundes f├╝r den Fernstra├čenbau bis auf Weiteres zur├╝ckgestellt wurde.[10]

Von Waldrems bis Backnang ist eine neue Trasse geplant, die weiter entfernt von Maubach verl├Ąuft, jedoch auch n├Ąher an Heiningen. Um Backnang herum ├╝ber das im Umbau befindliche Murrtalviadukt bis zum Anschluss an den Autobahnzubringer L 1115 wird auf gleicher Trasse ausgebaut. Laut dem Backnanger Oberb├╝rgermeister Nopper sei ÔÇ×diese Landesstra├če zwar die meistbefahrene Strecke in ganz Baden-W├╝rttembergÔÇť, doch die Kosten seien von den einst geplanten 8 Millionen Euro auf mittlerweile 48 Millionen Euro gestiegen, so dass weniger Chancen zur schnellen Realisierung best├╝nden.[9]

Im weiteren Verlauf wurde die B 14 entlang des Industriegebiets Lerchen├Ącker auf kurzer Strecke mit getrennten Fahrbahnen ausgebaut. Eine Verl├Ąngerung dieser Ausbauweise ist bis zur Einm├╝ndung der Sulzbacher Stra├če bzw. bis Str├╝mpfelbach m├Âglich.

F├╝r die Verlegung der Ortsdurchfahrt von Oppenweiler vom Ortskern in das Gewerbegebiet parallel zur Trasse der Bahnstrecke WaiblingenÔÇôSchw├Ąbisch Hall war schon 1986 eine Trasse festgelegt worden, das Vorhaben ist in Folge der deutschen Einheit mehrfach zur├╝ckgestellt worden, steht jedoch als ÔÇ×vordringlicher BedarfÔÇť mit 23 Millionen Euro f├╝r 2,6 km Neubaustrecke im aktuellen Bundesverkehrswegeplan 2003. Im Rahmen der Amtseinsetzung des neuen B├╝rgermeisters Steffen J├Ąger hatte Landrat Fuchs Anfang M├Ąrz 2010 den Fortgang des Planfeststellungsverfahrens f├╝r September 2010 angek├╝ndigt, und zudem erste Gespr├Ąche im Fr├╝hjahr. Anl├Ąsslich der ersten 100 Tage im Amt[11] hat B├╝rgermeister J├Ąger mitgeteilt, dass f├╝r ÔÇ×das JahrhundertprojektÔÇť bei einem Gespr├Ąch im Regierungspr├Ąsidium versichert wurde, dass die Planfeststellung der neuen B14-Trasse 2011 angesto├čen wird. Der Nordteil der Umgehung soll auf dem Damm eines Hochwasserr├╝ckhaltebeckens verlaufen, das zur Zeit f├╝r den Wasserverband Murrtal geplant wird.

In Sulzbach an der Murr trifft die B 14 auf die Landesstra├če 1066, die den Verkehr im Lautertal Richtung L├Âwenstein f├╝hrt, sowie vorfahrtsberechtigt im weiteren Verlauf des Murrtals Richtung Gaildorf. Um der B 14 zu folgen muss man in Sulzbach links abbiegen, denn diese verl├Ąuft bergauf (ÔÇ×Sulzbacher SteigeÔÇť) Richtung Schw├Ąbisch Hall.

Eine Ortsumfahrung von Michelfeld ist als ÔÇ×weiterer BedarfÔÇť eingestuft. In den westlichen Vororten von Schw├Ąbisch Hall trifft die Bundesstra├če 19 aus dem S├╝den kommend auf die B 14. Auf gemeinsamer Trasse durch die Stadt und das Kochertal verlaufen diese nach Norden zu den A 6-Anschlussstellen Schw├Ąbisch Hall und Kupferzell. Nordwestlich von Schw├Ąbisch Hall wird die Kreisstra├če 2576 in der Hohenloher Ebene parallel zur Bahnlinie bis zur Anschlussstelle Schw├Ąbisch Hall zu einer Westumgehung ausgebaut, wodurch die Fahrt durch die Stadt und das Kochertal auch f├╝r LKW entfallen kann. Eine Umwidmung der zuk├╝nftig ausgebauten K 2576 zur B 14/B 19 w├Ąre naheliegend, ist jedoch bisher nicht vorgesehen. Im Kochertal selber soll die gemeinsame Trasse der B14/B19 aus dem Ort Gelbingen heraus verlegt werden.

Einzelnachweise

  1. ÔćĹ Kreistag Rems-Murr-Kreis, Umwelt- und Verkehrsausschuss, Abstufung der bestehenden B 14 zwischen Winnenden S├╝d und Nellmersbach, Gesch├Ąftsbereich Hochbau, Stra├čenbau, Beratung 3. April 2006, Drucksache 22/2006: Der Abschnitt 1 wird zu einem Bestandteil der Landesstra├če 1140 in der Baulast des Landes. Der Abschnitt 2 wird abgestuft zur Gemeindestra├če in der Baulast der Stadt Winnenden. F├╝r den Abschnitt 3 zwischen dem Cafe Wien und Hertmannsweiler wurde folgende L├Âsung gefunden: Dieser Teil der alten B 14 wird zur Kreisstra├če 1847 abgestuft. Der Abschnitt 4 wird zu einem Bestandteil der Landesstra├če 1120 in der Baulast des Landes.
  2. ÔćĹ http://commons.wikimedia.org/wiki/File:K1898.JPG
  3. ÔćĹ B14-Freigabe am 21. September 2009
  4. ÔćĹ http://www.bkz-online.de/node/13731
  5. ÔćĹ http://www.bkz-online.de/node/13609
  6. ÔćĹ http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1301028/index.htm
  7. ÔćĹ Verkehrsbauprojekte 2009ÔÇô2012, aus der Lkw-Maut finanziert (PDF)
  8. ÔćĹ Startschuss f├╝r B14-Weiterbau ÔÇô Am Montag beginnen vorbereitende Arbeiten entlang der Fahrbahn Richtung Waldrems BKZ 20. November 2009
  9. ÔćĹ a b BKZ 4. November 2009
  10. ÔćĹ BKZ 2. Juni 2010: Sommer beginnt mit Hiobsbotschaft
  11. ÔćĹ BKZ 4. Juni 2010 Eindeutig die richtige Entscheidung

Literatur

  • Leute, Amtsblatt der Gemeinde Leutenbach, 28. Juni 2007

Weblinks


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