Bundesstra├če 210

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Bundesstra├če 210

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Bundesstra├če 210 in Deutschland
Bundesstra├če 210
Karte
Verlauf der B 210
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Gesamtl├Ąnge: ca. 86 km

Bundesland:

Ausbauzustand: meist 2-Spurig,
teils 4-spurig,
2-zu-1-System

Die B 210 ist eine Bundesstra├če in Deutschland. Sie f├╝hrt von Emden ├╝ber Aurich, Wittmund und Jever nach Wilhelmshaven und stellt damit neben der A 28 die wichtigste Ost-West-Verbindung auf der ostfriesischen Halbinsel dar. Da die B 210 allerdings deutlich n├Ârdlicher verl├Ąuft als die A 28, ist sie f├╝r viele St├Ądte und Gemeinden zwischen Emden (Anschluss an die A 31) und Wilhelmshaven (Anschluss an die A 29) die wichtigste Anbindung an das Autobahnnetz.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ursprung

In Ostfriesland wurde erst sp├Ąt mit dem Bau von gepflasterten Stra├čen begonnen. Ein Grund ist im moorigen Boden zu suchen, der die Anlegung erschwerte. Zwischen Emden und Aurich war in fr├╝heren Jahrhunderten das Boot der wichtigere Verkehrstr├Ąger. Dazu wurde das Treckfahrtstief angelegt, das heute in Teilen den Verlauf des Ems-Jade-Kanals bildet. Die erste Steinstra├če, die in Ostfriesland ├╝berhaupt gebaut wurde, war die Stra├če von Aurich nach Leer zwischen 1834 und 1840. Der Bau einer Chaussee von Emden nach Aurich ├╝ber Georgsheil, der als Vorl├Ąufer der heutigen Streckenf├╝hrung angesehen werden kann, wurde 1845 beendet, inklusive eines Abzweigs von Georgsheil nach Norden. 1869 erfolgte der L├╝ckenschluss nach Wittmund.[1]

Fr├╝here Strecken und Bezeichnungen

Um 1937 wurde die Landstra├če zwischen Aurich und Sande zur Reichsstra├če erkl├Ąrt und als Reichsstra├če 210 gef├╝hrt. Der westliche Streckenabschnitt zwischen Emden und Georgsheil war Bestandteil der Reichsstra├če 70, der anschlie├čende Streckenabschnitt zwischen Georgsheil und Aurich geh├Ârte zur Reichsstra├če 72.[2] Nach dem Bau der Autobahnen A 29 und A 31 wurde die B 210 auf der Strecke der ehemaligen Bundesstra├čen 69 bzw. 70 bis Emden bzw. Wilhelmshaven verl├Ąngert.

Ersetzungen

Umgehungsstra├čen in Wittmund und Jever.

Verlauf

Der erste Teilabschnitt der B 210 ist der Autobahnzubringer Ost in Emden. Er beginnt an der Petkumer Stra├če, der Hauptausfallstra├če in den Stadtosten von Emden, und endet an der Anschlussstelle Emden-Ost der A 31. Dieser Abschnitt ist zweispurig ausgebaut, allerdings mit Standstreifen an beiden Seiten. Die Trasse f├╝hrt dann als A 31 bis zur Anschlussstelle Emden-Mitte, wo die B 210 in Richtung Norden weiterf├╝hrt. Bis zur Grenze zur Gemeinde Hinte ist die B 210 vierspurig ausgebaut (Auricher Stra├če), da sie die Hauptausfallstra├če von Emden in n├Ârdliche Richtung bildet und besonders zu den Sto├čzeiten (etwa bei Schichtwechsel im Volkswagenwerk Emden) stark belastet ist. Unmittelbar an der Anschlussstelle Emden-Mitte und an der B 210 befindet sich zudem ein gr├Â├čeres Gewerbegebiet mit einer Vielzahl von Super- und Fachm├Ąrkten.

Die B 210 f├╝hrt anschlie├čend in nordnord├Âstlicher Richtung weiter. Der Hinteraner Ortsteil Suurhusen wurde in den 1990er-Jahren durch eine Ortsumgehung entlastet. An Loppersum vorbei wird die Bundesstra├če dann ├╝ber das Gebiet der Gemeinde S├╝dbrookmerland weitergef├╝hrt und trifft sich im Ortsteil Georgsheil mit der B 72 aus Richtung Norddeich, welche ihr als Emder Stra├če bis in die Stadt Aurich folgt. Zwischen Georgsheil und der Pferdemarkt-Kreuzung in Aurich f├╝hren B 210 und B 72 ├╝ber dieselbe Trasse. Parallel zur B 210 zwischen Georgsheil und dem Auricher Stadtteil Extum f├╝hrt die Bahnstrecke AbelitzÔÇôAurich entlang, in einem Abstand von nur wenigen Metern. Besonders f├╝r den S├╝dbrookmerlander Ortsteil Moordorf bedeutet dies eine enge Ortsdurchfahrt. Der Abschnitt zwischen Moordorf und Aurich z├Ąhlt zu den am st├Ąrksten befahrenen Abschnitten von Bundesstra├čen in Ostfriesland. Ab dem Auricher Ortsteil Extum f├╝hrt die B 210 vierspurig durch die Stadt. An der Pferdemarkt-Kreuzung in Aurich, der am st├Ąrksten befahrenen Kreuzung in Ostfriesland, verl├Ąsst die B 72 die gemeinsame Trasse und knickt in Richtung S├╝den ab, w├Ąhrend die B 210 in ostnord├Âstlicher Richtung weiterf├╝hrt. Bis zum Auricher Ortsteil Sandhorst beh├Ąlt die B 210 als Esenser Stra├če ihre Vierspurigkeit bei. Dort knickt eine Landesstra├če in n├Ârdliche Richtung ab, die das Industriegebiet Nord in Aurich erschlie├čt, wo auch der Windenergieanlagenhersteller Enercon produziert. Die B 210 ist f├╝r Enercon daher der wichtigste Weg zum Emder Hafen, wo die Anlagen f├╝r den Export verschifft werden. Viele Schwertransporte (von Generatoren oder Rotoren) werden in den Abend- und Nachtstunden vorgenommen, wenn das Verkehrsaufkommen geringer ist. Die B 210 soll k├╝nftig durch vermehrte Transporte auf der genannten Bahnstrecke entlastet werden.

Die Bundesstra├če f├╝hrt weiter durch den Nordosten der Stadt Aurich in Richtung Wittmund, das ├╝ber eine Ortsumgehung verf├╝gt. Hier zweigt die B 461 in Richtung des Wittmunder Ortsteils Harlesiel ab. An der Stadtgrenze zu Jever wird die B 210 nun zur kreuzungsfreien Kraftfahrstra├če im ÔÇ×2-zu-1ÔÇť-System, bei dem die Fahrtrichtungen im Wechsel f├╝r ca. 1,5 km zweispurig verlaufen, w├Ąhrend die Gegenrichtung nur eine Spur besitzt. In dieser Form umgeht die B 210 seit einigen Jahren Jever. Zuvor f├╝hrte die Bundesstra├če noch durch die Altstadt von Jever, was besonders w├Ąhrend der Sommermonate zu Staus gef├╝hrt hatte, da Urlauber auf dem Weg zur K├╝ste durch die enge, zweispurige Ortsdurchfahrt fahren mussten.

Anschlie├čend durchquert die Bundesstra├če Schortens, kreuzt am Wilhelmshavener Kreuz die A 29 und f├╝hrt weiter nach Wilhelmshaven, wo sie als Bismarckstra├če eine der wichtigsten innerst├Ądtischen Ost-West-Verbindungen darstellt. Zuvor ist im Schortenser Ortsteil Roffhausen noch das Technologiezentrum Nordwest angeschlossen. Dabei handelt es sich um das fr├╝here Werk des B├╝romaschinenherstellers Olympia, auf dem sich inzwischen eine Vielzahl von Betrieben mit einer insgesamt vierstelligen Zahl an Mitarbeitern angesiedelt hat. An der Kreuzung mit der Hooksieler Landstra├če, die in Richtung Stadtnorden von Wilhelmshaven f├╝hrt, und der Peterstra├če, die die zweite wichtige Ost-West-Verbindung der Wilhelmshavener Innenstadt darstellt, herrscht ebenfalls ein reges Verkehrsaufkommen. Die Bundesstra├če endet an der Kreuzung mit der G├Âkerstra├če im Norden der Wilhelmshavener Innenstadt nahe dem Bahnhof. Die Bismarckstra├če selbst f├╝hrt weiter in Richtung Osten bis zum Hafen, allerdings als st├Ądtische Stra├če.

Gebietsk├Ârperschaften

Die B 210 durchquert nacheinander die Stadt Emden, den Landkreis Aurich, den Landkreis Wittmund und den Landkreis Friesland und endet in Wilhelmshaven. Damit quert sie f├╝nf der sechs Kreise und kreisfreien St├Ądte auf der ostfriesischen Halbinsel, lediglich den Landkreis Leer nicht. In ihrem Verlauf ├╝ber rund 86 km werden lediglich acht verschiedene Gemeinden durchquert (Emden, Hinte, S├╝dbrookmerland, Aurich, Wittmund, Jever, Schortens und Wilhelmshaven).

├ťberquerte Gew├Ąsser

Da Ostfriesland ├╝ber unz├Ąhlige kleinere Entw├Ąsserungsgr├Ąben verf├╝gt, ist die Zahl der ├╝berquerten Gew├Ąsser kaum genau zu z├Ąhlen. Zu den gr├Â├čeren ├╝berquerten Gew├Ąssern z├Ąhlen in Emden der Stadtgraben, der Verbindungskanal, der Borssumer Kanal und das Fehntjer Tief, die sich unterhalb der (dort aufgest├Ąnderten) B 210 kreuzen. In jenem Abschnitt, auf dem die B 210 als A 31 weiterf├╝hrt, werden der Ems-Jade-Kanal und das Trecktief ├╝berquert. N├Ârdlich von Loppersum ├╝berquert die Bundesstra├če das Knockster Tief, das eine der beiden Verbindungen zwischen Emden und dem Gro├čen Meer herstellt. Nahe Abelitz wird das Marscher Tief ├╝berquert, das das Gro├če Meer mit Kan├Ąlen des Brookmerlands verbindet. Bei Moordorf wird der Ringkanal ├╝berquert, in Aurich-Extum die Sandhorster Ehe. Beide sind f├╝r die Entw├Ąsserung der tief liegenden Gebiete wichtige Wasserl├Ąufe.

Die Harle flie├čt in Wittmund unter der B 210 durch, in Jever das Tettenser Tief und das Hooksieler Tief. In Wilhelmshaven wird die Maade ├╝berquert.

Lediglich in Emden wurden h├Âhere Br├╝cken gebaut, um auch gr├Â├čeren Booten beziehungsweise Binnenschiffen die Unterquerung der Bundesstra├če zu erlauben. Die anderen Gew├Ąsser werden ohne Br├╝ckenbauten ├╝berquert. Allenfalls wurden Aufsch├╝ttungen vorgenommen, um die Durchfahrtsh├Âhe f├╝r kleinere Boote zu vergr├Â├čern. Dennoch ist nur die Querung mit Booten mit niedrigen Aufbauten m├Âglich.

Verkehrsdichte

Zwei Abschnitte der B 210 z├Ąhlen zu den drei am st├Ąrksten befahrenen Abschnitten von Bundesstra├čen in Ostfriesland. Dabei handelt es sich um den Abschnitt am westlichen Stadteingang Aurichs im Stadtteil Extum, wo t├Ąglich fast 28.000 Fahrzeuge gez├Ąhlt werden, darunter durchschnittlich 971 LKW.[3] Die Auricher Stra├če in Emden zwischen der Autobahnanschlussstelle Mitte und der n├Ârdlichen Stadtgrenze wird t├Ąglich von fast 23.100 Fahrzeugen befahren, darunter 785 Lastwagen. Die B 210 stellt die Haupteinfallstra├če nach Aurich und Emden f├╝r Personen aus dem St├Ądtedreieck Emden/Aurich/Norden dar.

Die enge Ortsdurchfahrt von Moordorf wird t├Ąglich von gut 17.700 Fahrzeugen benutzt. Davon ist jedoch ein nicht unwesentlicher Anteil Ziel- und Quellverkehr; Moordorf ist der zentrale Einkaufsort der Gemeinde S├╝dbrookmerland. Nachdem die B 210 an der Pferdemarktkreuzung in Aurich, der am st├Ąrksten befahrenen Kreuzung Ostfrieslands, die gemeinsame Trasse mit der B 72 verl├Ąsst, f├╝hrt sie als Esenser Stra├če in nord├Âstlicher Richtung weiter. Auch dieser Abschnitt zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Sandhorst wird von mehr als 20.000 Fahrzeugen t├Ąglich benutzt (gut 20.700). Sie stellt die Verbindung zwischen dem Industriegebiet Nord in Aurich und der nach S├╝den f├╝hrenden B 72 sowie (├╝ber die B 210) zum Emder Hafen dar.

Die Abschnitte der B 210 zwischen Aurich-Sandhorst und Wittmund sind deutlich weniger stark befahren. Anders im Landkreis Friesland, wo die B 210 die wichtigste Verbindung zur A 29 darstellt, sowie in Wilhelmshaven, wo sie eine der drei Verbindungen zu den Anschlussstellen der A 29 ist.

Wirtschaftliche Bedeutung

Die B 210 ist nach der A 28 die zweitwichtigste Ost-West-Verbindung auf der ostfriesischen Halbinsel. Sie verl├Ąuft jedoch deutlich n├Ârdlicher als die Autobahn und ist damit die k├╝rzeste Verbindung zwischen den Hafenst├Ądten Emden und Wilhelmshaven, in denen neben der hafenwirtschaftlichen Aktivit├Ąt auch Industriebetriebe ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor sind. Somit f├╝hrt ├╝ber die B 210 ein wesentlicher Teil der Pendlerstr├Âme in die beiden genannten St├Ądte. Die B 210 ist die wichtigste Verbindung zwischen Emden und weiten Teilen des Landkreises Aurich. Von dort stammt der wesentliche Teil der Einpendler nach Emden, etwa zum dortigen VW-Werk, aber auch zu der Gro├čwerft Nordseewerke und zu den Hafenbetrieben. F├╝r weite Teile der Landkreise Wittmund und Friesland (hier besonders die St├Ądte Jever und Schortens) ist die B 210 das "Einfallstor" nach Wilhelmshaven.

Da auch Aurich durch den Aufstieg des Windenergieanlagenherstellers Enercon inzwischen eine industrielle Basis in nennenswertem Umfang hat und zudem seit jeher ein gr├Â├čerer Beh├Ârdenstandort ist, f├╝hren zudem Pendlerstr├Âme in die Kreisstadt des Landkreises Aurich. Die B 210 ist zudem die wichtigste Stra├čenverbindung zwischen dem Enercon-Werk und dem Emder Hafen, wo Windenergieanlagen f├╝r den Export verschifft werden.

Auch f├╝r den Tourismus an der K├╝ste hat die B 210 eine hohe Bedeutung. Die k├╝rzeste Verbindung zwischen der A 31 in Emden und Norddeich, dem gr├Â├čten K├╝stenbadeort Ostfrieslands und F├Ąhrhafen nach Norderney und Juist, f├╝hrt zun├Ąchst bis Georgsheil ├╝ber die B 210 und anschlie├čend ├╝ber die B 72. Auch viele der K├╝stenbadeorte und F├Ąhrh├Ąfen in den Landkreisen Wittmund und Friesland werden ├╝ber die A 29 und anschlie├čend ├╝ber die B 210 angebunden, darunter Harlesiel (F├Ąhre nach Wangerooge), Neuharlingersiel (F├Ąhre nach Spiekeroog) und Bensersiel (F├Ąhre nach Langeoog).

Planungen

Ortsumgehung Schortens

Der Ortskern der Stadt Schortens soll durch eine Umgehungsstra├če entlastet werden, die die bereits fertiggestellte Ortsumgehung von Jever direkt mit dem Wilhelmshavener Kreuz an der A 29 verbindet. Die geplante Strecke ist rund 5,6 Kilometer lang.[4] Der Planfeststellungsbeschluss ist bereits 2003 ergangen. Klagen gegen das Projekt wurden zur├╝ckgewiesen. Die Investitionskosten werden im aktuellen Bundesverkehrswegeplan, der die Ortsumgehung als vordringlichen Bedarf einstuft, und mit 23,5 Millionen Euro angegeben.[5] Durch die Aufnahme in das Konjunkturprogramm Bau und Verkehr ist die Finanzierung und die kurzfristige Umsetzung der Bauma├čnahme gesichert[6]. Der Spatenstich ist f├╝r den 7. Juli 2009 geplant. Mit einer Verkehrsfreigabe wird fr├╝hestens im Jahr 2012 gerechnet[7].

Ver├Ąnderungen im Raum Aurich/Ihlow/S├╝dbrookmerland

B 70, B 72 und B 210 Planschema

In diesem Abschnitt verl├Ąuft die B 72 parallel zur B 210. Folgende ├änderungen sind in diesem Bereich vorgesehen[8]:

  • S├╝dumgehung der B 72 sowie Nordumgehung der B 210 f├╝r Aurich. Zusammen stellen diese Umgehungen einen S├╝d-West-Nord Dreiviertelring um die Stadt dar, der die drei ein- und ausfallenden ├äste beider Bundesstra├čen verbindet.
  • Ortsumgehung S├╝dbrookmerland: Vermutlich wird diese kombiniert mit der Ortsumgehung Aurich. Es g├Ąbe dann also keinen R├╝ckfall auf die alte Trasse zwischen diesen beiden Orten. In den angedachten Varianten wird die Umgehung am Verkehrsknotenpunkt Georgsheil auf die jetzige Stra├čenf├╝hrung zur├╝ckfallen.
  • Anbindung an die A 31: Obige kombinierte Umgehung erh├Ąlt zudem einen leistungsf├Ąhigen Direktanschluss an die A 31 zur Anschlussstelle Riepe.

Alle Neubauten werden zweistreifig ausgef├╝hrt und ausschlie├člich mit autobahn├Ąhnlichen Anschlussstellen an das vorhandene Stra├čennetz angebunden.

Die Ausbauplanungen treffen in den beteiligten Kommunen, vor allem in Ihlow, auf Widerstand in der Bev├Âlkerung. Der Ihlower Gemeinderat hat sich im Juli 2011 mit gro├čer Mehrheit gegen das Vorhaben ausgesprochen.[9]

Umgehung des Emder Stadtteils Friesland

Um den Emder Stadtteil (Kolonie) Friesland vom erheblichen Schwerlastverkehr aus den ├Âstlichen Hafengebieten zur A 31 zu entlasten, ist eine Umgehungsstra├če als Teil der B 210 geplant. Sie soll den Verkehr aus diesem Teil des Hafens um den Stadtteil herum direkt zum bestehenden Autobahnzubringer B 210 f├╝hren, der wiederum an der Anschlussstelle Emden-Ost in die A 31 m├╝ndet. Die Trasse ist bereits festgelegt. Im Bundesverkehrswegeplan ist die mit Baukosten von 11,8 Millionen Euro bezifferte und 1,3 Kilometer lange Strecke als vordringlicher Bedarf festgelegt.[7] Das notwendige Planfeststellungsverfahren wurde am 6. August 2009 eingeleitet.

Nach Verwirklichung dieser drei Vorhaben gibt bzw. g├Ąbe es auf der gesamten B 210 keine nennenswert behindernden Ortsdurchfahrten mehr.

Tourismus

Sehensw├╝rdigkeiten

Der schiefe Kirchturm von Suurhusen

Entlang der Strecke bieten sich den Autofahrern eine Reihe von Sehensw├╝rdigkeiten. Da mehrere St├Ądte aber inzwischen ├╝ber Umgehungsstra├čen umfahren werden, sind auch einige der Sehensw├╝rdigkeiten direkt an der Stra├če inzwischen "weggefallen" - etwa in der Altstadt von Jever.

Die herausragendste Sehensw├╝rdigkeit auf den ersten Streckenkilometern stellt der Schiefe Turm von Suurhusen dar, der am st├Ąrksten geneigte Kirchturm der Welt. Er ist von der Ortsumgehung Suurhusen aus gut zu sehen - und sein enormer ├ťberhang von mehr als zwei Metern wird selbst bei der Vorbeifahrt deutlich.

In Aurich befinden sich einige Baudenkm├Ąler an der Strecke, so etwa das unter Denkmalschutz stehende Geb├Ąude des Auricher Bahnhofs.

In Wilhelmshaven verl├Ąuft die Bundesstra├če als Bismarckstra├če durch die Stadt. An ihr befinden sich der Wilhelmshavener Kurpark und der ÔÇ×Berliner PlatzÔÇť mit dem Luftbr├╝ckendenkmal.

Aussichtspunkte

Aufgrund der flachen Gel├Ąndeform der Strecke sind Aussichtspunkte in der N├Ąhe nicht zu finden.

Bundesstra├če 210a

Eine urspr├╝nglich als Bundesstra├če 210a bezeichnete Stra├če tr├Ągt heute die Bezeichnung Bundesstra├če 461.

Weblinks

Detaillierte Pl├Ąne der Ortsumgehung Aurich und der Anbindung an die A 31

Einzelnachweise

  1. ÔćĹ Eberhard Rack: Kleine Landeskunde Ostfriesland, Isensee Verlag, Oldenburg 1998, S. 128
  2. ÔćĹ http://www.landkartenarchiv.de/cgi-bin/landkartenarchiv/deutschland.pl?nr=adac1938&gr=3&nord=5353.125000&ost=713.394737
  3. ÔćĹ Diese und folgende Angaben in diesem Abschnitt stammen aus dem Ostfriesischen Kurier, 24. Januar 2007, S. 9
  4. ÔćĹ Ortsumgehung Schortens auf www.strassenbau.niedersachsen.de, Nds. Landesbeh├Ârde f├╝r Stra├čenbau und Verkehr
  5. ÔćĹ Bundesverkehrswegeplan auf www.bmvbs.de, Abschnitt Niedersachsen pdf-Datei, 98 kB
  6. ÔćĹ http://www.bmvbs.de/Anlage/original_1060884/Anlage-2_-Investitionen-in-die-Bundesfernstrassen.pdf
  7. ÔćĹ a b [1] Ostfriesen Zeitung, 14. April 2009
  8. ÔćĹ Neubau der B 210 zwischen Riepe (A 31) und Aurich einschlie├člich Ortsumgehung Aurich, Nds. Landesbeh├Ârde f├╝r Stra├čenbau und Verkehr
  9. ÔćĹ B├Ârgmann: "Falsche Zeit f├╝r B 210n-Abstimmung", Ostfriesen-Zeitung, 30. Juli 2011.

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