Bundesstra├če 214

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Bundesstra├če 214
Bundesstra├če 214
Basisdaten
Gesamtl├Ąnge: ca. 250 km
Bundesland: Niedersachsen
Verlaufsrichtung: Ost/S├╝dost
Karte
Verlauf der Bundesstra├če 214
Verlauf der Bundesstra├če 214

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Die Bundesstra├če 214 (B 214) f├╝hrt von Lingen nach Braunschweig.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Die Bundesstra├če B 214 beginnt an der Lingener H├Âhe mit der h├Âchsten Erhebung des Emslands, wo sie von den Bundesstra├čen B 70 und B 213 abzweigt, und f├╝hrt ├Âstlich in den Norden des Landkreises Osnabr├╝ck, wo sie die Ankumer H├Âhe im Naturpark N├Ârdlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge durchquert. An der Anschlussstelle Holdorf kreuzt sie die Bundesautobahn A 1. Im weiteren Verlauf streift die B 214 die Dammer Berge und f├╝hrt n├Ârdlich am D├╝mmer vorbei durch zahlreiche Moorgebiete. Nordwestlich von Diepholz teilt die Umgehungsstra├če streckenweise die Trasse mit der B 51. In Nienburg ├╝berquert die Bundesstra├če 214 auf einem gemeinsam mit der B 6 verlaufenden Abschnitt die Weser. ├ľstlich der Leine verl├Ąuft die B 214 parallel zur Aller durch s├╝dliche Ausl├Ąufer der L├╝neburger Heide. An der Anschlussstelle Schwarmstedt kreuzt sie die A 7. Hinter Celle ├Ąndert sie ihren Verlauf nach S├╝dosten und f├╝hrt westlich der Oker weiter. In Ohof bei Meinersen f├╝hrt sie ├╝ber die Eisenbahn-Schnellfahrstrecke HannoverÔÇôBerlin, hier war bis 1997 ein Bahn├╝bergang. Hinter dem Wendeburger Ortsteil Neubr├╝ck ├╝berquert sie die A 2 und anschlie├čend den Mittellandkanal. ├ťber Watenb├╝ttel f├╝hrt sie schlie├člich nach Braunschweig. Sie endet dort heute am Amalienplatz am mittleren Stadtring und m├╝ndet in die B 1.

Gebietsk├Ârperschaften

├ťberquerte Gew├Ąsser

Geschichte

Alter Kilometerstein an der ehemaligen Ortsdurchfahrt der B 214 in Sulingen.

Ursprung

Wilhelm Bettinghaus, Pastor zu Wienhausen, hat sich mit dem Bau der befestigten Kunststra├če (Chaussee) zwischen Braunschweig und Celle befasst:[1]

Die Chaussee von Celle bis Br├Âckel ist in den Jahren 1790ÔÇô1793 durch den Inspector Rehren angelegt worden. Es bestand urspr├╝nglich die Absicht, sie vom Weggenbruche ├╝ber Wathlingen nach Uetze zu f├╝hren. Aber die Bewohner der genannten Ortschaften erhoben Widerspruch, weil sie f├╝rchteten, von fremden Kriegsv├Âlkern zu sehr bel├Ąstigt zu werden, wenn ihnen der Zugang zu ihren D├Ârfern durch eine neue Landstra├če so leicht gemacht w├╝rde. Die Weiterf├╝hrung der Landstra├če von Br├Âckel bis Braunschweig hat in den Jahren 1821ÔÇô1823 stattgefunden. Der Damm von Eicklingen nach Wathlingen wurde im Jahre 1808 angelegt.

Die Chaussee zwischen Braunschweig und Celle wurde als Celler Stra├če bezeichnet.

Der westlichste Streckenabschnitt zwischen Lingen, F├╝rstenau und Bersenbr├╝ck wurde am 1. Juli 1856 f├╝r den Verkehr freigegeben. Eine regelm├Ą├čige Postkutsche verkehrte auf dieser Stra├če vom Er├Âffnungstag bis zur Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke RheineÔÇôQuakenbr├╝ck am 1. Juli 1879. Ab 1925 wurde der Streckenabschnitt FrerenÔÇôLingen von einer Autobuslinie befahren.

Fr├╝here Strecken und Bezeichnungen

Zwischen 1934 und 1938 trug die Strecke die Bezeichnung Reichsstra├če 214.

Die B 214 verlief fr├╝her innerhalb Braunschweigs ├╝ber das jetzige Ende am Amalienplatz hinaus ├╝ber die Celler Stra├če, den westlichen Okerarm und den Radeklint bis in die Innenstadt.

Seit der Reichsstra├čenzeit sind viele fr├╝here Ortsdurchfahrten der B 214 durch Umgehungsstra├čen ersetzt worden, zuletzt (2008) die Ortsdurchfahrt durch Diepholz. Seitdem die B 214 gemeinsam mit der B 6 die Weser bei Nienburg als Hochstra├če ├╝berquert, besteht nicht mehr die Gefahr einer Sperrung bei Hochwasser.

Ersetzungen

Ein Teilst├╝ck zwischen Braunschweig-Watenb├╝ttel und dem sogenannten n├Ârdlichen Ringgebiet in Braunschweig um das fr├╝her selbstst├Ąndige Dorf ├ľlper herum wurde in den 80er Jahren durch die etwa 4 km lange Bundesautobahn 392 (so genannte Nordtangente Braunschweig) ersetzt, die allerdings dann weiter nach Osten zur Abfahrt Hamburger Stra├če f├╝hrt.

Die recht kurze A 392 enth├Ąlt auf ihrem Verlauf sogar ein Autobahnkreuz, n├Ąmlich den ├ľlper Knoten mit der Bundesautobahn 391.

Die B214 durch Thuine und Freren wurde durch eine Umgebungsstrasse im Jahr 2006 ersetzt. Die ursprunglichen Planungen f├╝r diese Umgehungsstrasse reichen in das Jahr 1982 zur├╝ck.

Aufgegebene Planungen

Die Strecke von Nienburg bis zum Kreuzungspunkt mit der Bundesstra├če 3 bei Celle sollte urspr├╝nglich als Teilst├╝ck der verworfenen Autobahn 32 ausgebaut werden.

Zuk├╝nftige Planungen/Bauvorhaben

F├╝r den Bereich Bersenbr├╝ck ist eine Nordumgehung vorgesehen, diese soll ab der Abfahrt B68 Bersenbr├╝ck/Nord bis nach Gehrde f├╝hren und da an den derzeitigen Strassenverlauf wieder ankn├╝pfen. So soll die Innenstadt von Bersenbr├╝ck nach der Verlegung der B68 komplett vom Durchgangsverkehr befreit werden. Voraussichtlich soll die Strecke im Jahr 2016 dem Verkehr ├╝bergeben werden.

Tourismus

Ferienstra├čen

Zwischen Celle und Braunschweig f├╝hrt die Deutsche Fachwerkstra├če entlang der B 214.

Sehensw├╝rdigkeiten

Einzelnachweise

  1. ÔćĹ Bettinghaus, Wilhelm: Heimathskunde der Kirchengemeinde Wienhausen, III. Theil, Celle 1901, S. 9.

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