Bundesstra├če 40

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Bundesstra├če 40

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Bundesstra├če 40 in Deutschland
Bundesstra├če 40
Karte
Verlauf der B 40
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Gesamtl├Ąnge: ca. 285 km (ohne Unterbrechungen)

Bundesland:

rot: Verbliebene Teilst├╝cke, gr├╝n: B 40 durch diese Autobahnen ersetzt, gelb: ehemalige Teilst├╝cke der B 40
rot: Verbliebene Teilst├╝cke,
gr├╝n: B 40 durch diese Autobahnen ersetzt,
gelb: ehemalige Teilst├╝cke der B 40

Die deutsche Bundesstra├če 40 (Abk├╝rzung: B 40) f├╝hrte in fr├╝heren Jahren von Saarbr├╝cken ├╝ber Kaiserslautern, Mainz und Frankfurt am Main nach Fulda.

Diese Bundesstra├če wurde inzwischen beinahe auf ihrer gesamten ehemaligen Strecke durch die Bundesautobahnen 6, 63 und 66 ersetzt oder soll in den kommenden Jahren noch ersetzt werden. Nur f├╝nf kurze Abschnitte werden heute noch als Bundesstra├če bezeichnet:

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Bundesstra├če 40 in Mainz-Kastel

Die Stra├če zwischen Mainz und Frankfurt wurde bereits um 1750 zur Kunststra├če ausgebaut, sie wurde 1783 von einem franz├Âsischen Reisenden als eine der besten Stra├čen in ganz Deutschland bezeichnet.

Die Landstra├če zwischen Frankfurt und Fulda wurde ab 1764 auf Anweisung des Fuldaer F├╝rstabts Heinrich von Bibra als eine der ersten Stra├čen in Hessen zu einer Chaussee ausgebaut. Sie galt damals wegen ihrer Breite als sensationell und wurde von vielen Fuhrleuten als technische Meisterleistung ger├╝hmt.

Das Teilst├╝ck zwischen Kaiserslautern und Mainz wurde zwischen 1806 und 1811 erbaut. Es vollendete die Stra├čenverbindung von Paris ├╝ber Saarbr├╝cken zu Napoleons Hauptquartier in Mainz und wird seitdem Kaiserstra├če genannt. Deshalb f├╝hrt in den meisten von der B 40 durchquerten Ortschaften diese die Stra├čennamen Kaiserstra├če oder Pariser Stra├če.

Als 1932 die sp├Ąteren Reichsstra├čen nummeriert wurden, war die Fernverkehrsstra├če 40, ab 1934 Reichsstra├če 40, die von Fulda bis zur saarl├Ąndischen Grenze f├╝hrte, noch eine der wichtigsten deutschen Verkehrsadern. Nach dem Bau der Autobahnen wurden fast alle Teilstrecken dieser ehemaligen Hauptverkehrsader zu Landesstra├čen herabgestuft.

Ersetzungen

Zwischen 1931 und 1934 wurde die H├Âchster Umgehungsstra├če als Ersatz f├╝r die Mainzer Landstra├če zwischen Frankfurt und H├Âchst erbaut. Diese Kraftfahrstra├če wurde 1965 zu einer Autobahn ausgebaut und wird seit 1975 als Bundesautobahn 66 bezeichnet.

Von den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts bis 2004 wurde zwischen Mainz und Kaiserslautern (A 6) St├╝ck f├╝r St├╝ck die A 63 gebaut und damit die B 40 ersetzt. Diese wurde daher, ebenfalls schrittweise, zur rheinland-pf├Ąlzischen Landesstra├če 401 umgewidmet, im Abschnitt AlzeyÔÇôW├Ârrstadt zur Bundesstra├če 271 umnummeriert und zu kleinen Teilen zur├╝ckgebaut. Auch der parallel zur Bundesautobahn 6 verlaufende Abschnitt zwischen Kaiserslautern und Homburg wurde abgestuft, zu einem Teil der Landesstra├če 395.

Zwischen den Gemeinden Mehlingen und Sembach musste die B 40 mit dem Bau des Flugplatzes f├╝r die US-amerikanischen Streitkr├Ąfte Anfang der 1950er Jahre verlegt werden. Die direkte 1800 m lange Verbindung mit ihrem alten Alleebaum-Bestand wurde durch eine etwas l├Ąngere Verbindung am Osthang entlang ÔÇô dem Ort Baalborn zu ÔÇô ersetzt.[1] Mit der Fertigstellung des letzten ca. acht Kilometer langen Abschnitts der A 63 zwischen Sembach und Dreieck Kaiserslautern im Oktober 2004 wurde auch dieser Abschnitt der B 40 ersetzt und sp├Ąter, wie schon erw├Ąhnt, abgestuft.

Der Abschnitt Schl├╝chternÔÇôNeuhof wurde mit Inbetriebnahme der A 66 im Oktober 2007 zur Kreisstra├če herabgestuft. Seit September 2008 wird der Abschnitt FliedenÔÇôNeuhof-S├╝d zur├╝ckgebaut und auf eine Fahrbahnbreite von 6,5 Metern verj├╝ngt.

Der Abschnitt NeuhofÔÇôEichenzell soll nach Inbetriebnahme des letzten Teilst├╝ckes der A 66 NeuhofÔÇôEichenzell im Jahr 2014 komplett abgebaut und wieder dem Fliedetal ├╝bergeben werden.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Bundesstra├če 40 ÔÇô Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ÔćĹ Ortschronik Sembach von Thomas Schwertfeger (1994) als PDF-Datei (Text und Tabellen - kein Kartenmaterial vorhanden)

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