CZ-PR

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CZ-PR
Praha
Wappen von Praha
Prag (Tschechien)
DEC
Wahlspruch: Praga Caput Rei Publicae
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Hlavn√≠ mńõsto Praha
Fläche: 49.600 ha
Geographische Lage: 50¬į¬†5‚Ä≤¬†N, 14¬į¬†25‚Ä≤¬†O50.08861111111114.421388888889399Koordinaten: 50¬į¬†5‚Ä≤¬†19‚Ä≥¬†N, 14¬į¬†25‚Ä≤¬†17‚Ä≥¬†O
Höhe: 399 m n.m.
Einwohner: 1.223.368 (30. Juni 2008)
Postleitzahl: 100 00 - 199 00
Kfz-Kennzeichen: A
Verkehr
Straße: Autobahnen: D1, D5, D8 D11
Schnellstraßen: R1, R4, R6, R7, R10, MO
Nächster int. Flughafen: Flughafen Prag
Struktur
Status: Hauptstadt, zugleich
Kraj und Statutarstadt
Ortsteile: 22 Verwaltungsbezirke
57 Stadtteile
146 Ortsteile
Verwaltung (Stand: 2007)
Oberb√ľrgermeister: Pavel B√©m (ODS)
Adresse: Mariánské nám. 2
110 01 Praha 1
Website: www.praha-mesto.cz
Die Prager Burg √ľber der Moldau

Prag (tschechisch Praha /ňąpra…¶a/; ¬†Aussprache?/i beziehungsweise Hlavn√≠ mńõsto Praha Hauptstadt Prag) ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Gleichzeitig ist Prag selbstst√§ndige Verwaltungseinheit.

Die Umgebung der Stadt ist seit der Fr√ľhgeschichte dicht bev√∂lkert. Die slawische Besiedlung erfolgte im 6. Jahrhundert, nach einer √ľber 500 Jahre langen germanischen Periode (Markomannen). Nach der Anlage zweier Burgen durch die PŇôemysliden im 9. und 10. Jahrhundert kamen j√ľdische und deutsche Kaufleute hinzu. Um 1230 wurde Prag zur Residenzstadt des K√∂nigreichs B√∂hmen und im 14. Jahrhundert als Hauptstadt des Heiligen R√∂mischen Reiches zu einem politisch-kulturellen Zentrum Mitteleuropas.

Die ‚ÄěGoldene Stadt‚Äú zeigt ein geschlossenes, von Gotik und Barock gepr√§gtes Stadtbild.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Blick vom PetŇô√≠n Richtung Osten
Blick vom PetŇô√≠n Richtung Osten

Prag liegt zentral im westlichen Tschechien an der Moldau, rund 40¬†Kilometer vor deren Einm√ľndung in die Elbe. Die Entfernung zu den √§u√üersten Grenzpunkten betr√§gt nach Norden rund 110¬†Kilometer, nach Westen und S√ľden je rund 170, nach Osten rund 320 (zur alten b√∂hmischen Ostgrenze rund 170; jeweils Luftlinie).

Ein Gro√üteil der Stadt liegt in einem weiten Tal der Moldau, die das Stadtgebiet auf 30¬†Kilometer L√§nge durchflie√üt und im Nordteil eine gro√üe Schleife bildet. Am s√ľdlichen Bogen dieser Schleife liegt das historische Stadtzentrum, beherrscht von den beiden Burgbergen im Norden (OpyŇ° beziehungsweise Hradschin) und S√ľden (VyŇ°ehrad). Der Rest verteilt sich auf weitere das Tal umgebende H√ľgel: Letn√°, V√≠tkov, Vńõtrov, Skalka, Emauzy, Karlov und den h√∂chsten von ihnen, den PetŇô√≠n. Durch die Eingemeindungen vornehmlich im 20.¬†Jahrhundert dehnt sich das Stadtgebiet nun auch weit in die Prager Hochfl√§che (PraŇĺsk√° ploŇ°ina) hinein aus.

Eintritt der Moldau ins Prager Stadtgebiet bei Strnady
Die Moldau verlässt Prag nördlich von Zámky (Blick von Norden)

Die Moldau tritt im S√ľden auf einer H√∂he von rund 190¬†Metern in das Stadtgebiet ein und verl√§sst es im Norden bei rund 176¬†Metern. Sie hat hier eine durchschnittliche Tiefe von 2,75¬†Metern bei einer gr√∂√üten Tiefe von 10,5¬†Metern. Sie umstr√∂mt mehrere Inseln, darunter die s√ľdlich der Karlsbr√ľcke gelegenen Slovansk√Ĺ ostrov, Dńõtsk√Ĺ ostrov und StŇôeleck√Ĺ ostrov (letztere von ihr aus gut sichtbar) sowie die den Westteil der Karlsbr√ľcke tragende Kampa, und nimmt zahlreiche Wasserl√§ufe auf, unter denen die gr√∂√üten die Berounka n√∂rdlich von Zbraslav von Westen, der Botińć zwischen Neustadt und VyŇ°ehrad von Osten und die Rokytka im Hafen von LibeŇą ebenfalls von Osten sind.

Die gr√∂√üten H√∂hen liegen im Westen und S√ľden der Stadt. Im Westen erreicht der Wei√üe Berg (B√≠l√° hora) 381¬†Meter, an der Stadtgrenze s√ľdwestlich davon werden 397¬†Meter gemessen. Im S√ľden steigt der ńĆihadlo auf 385¬†Meter.[1]

Nachbargemeinden

Das Prager Stadtgebiet wird von den Territorien folgender Gemeinden umschlossen (jeweils unterhalb der Gemeinde einger√ľckt dargestellt sind Katastergebiete eingemeindeter Ortschaften, soweit sie direkt an das Prager Territorium grenzen)[2]:

√Ėstlich der Moldau

Westlich der Moldau

  • J√≠loviŇ°tńõ
  • ńĆernoŇ°ice
  • KosoŇô
  • OŇôech
  • Zbuzany
  • Jinońćany
  • Chr√°Ň°Ň•any u Prahy
  • Hostivice
    • Litovice
  • Dobrov√≠z
  • KnńõŇĺeves u Prahy
  • TuchomńõŇôice
    • KnńõŇĺ√≠vka
  • Statenice
  • HoromńõŇôice
  • √önńõtice u Prahy
  • Roztoky u Prahy

Weitere größere Gemeinden im Umkreis von Prag

In Entfernungen von bis zu 30 Kilometern von Prag (gerechnet vom Stadtrand) befinden sich zahlreiche Städte, meist mit der Funktion von Kreishauptstädten und zum Teil von historischer Bedeutung und/oder mit kunsthistorisch bedeutenden Baudenkmälern.

Klima

Klimadiagramm Prag-Ruzynńõ 1961‚Äď1990
Klimadiagramm Prag-Karlov 1961‚Äď1990
Klimadiagramm Prag-Ruzynńõ 1961‚Äď2005
Klimadiagramm Prag-Ruzynńõ 1991‚Äď2005

Prags mildes Klima wird sowohl von atlantischer wie auch kontinentaler Seite beeinflusst. Die mittlere Jahrestemperatur liegt um die 8¬†Grad Celsius, Minuswerte im Winter erreichten zuletzt (2006) bis zu ‚ąí17 ¬įC, Pluswerte im Sommer bis zu 35 ¬įC. Der meiste Niederschlag f√§llt im Sommerhalbjahr (Mai: 77¬†mm), das Winterhalbjahr ist verh√§ltnism√§√üig trocken (Oktober bis M√§rz: 23 bis 32¬†mm). (Alle Daten bezogen auf die meteorologische Station am Flughafen Ruzynńõ.)

Gegen√ľber den langj√§hrigen Mitteln der Jahre 1961 bis 1990 (internationaler Referenzzeitraum) sind in den vergangenen Jahren eine Zunahme der Temperaturwerte um etwa 1¬†Grad und ein R√ľckgang der Niederschl√§ge um rund 20¬†Millimeter zu beobachten (siehe auch die nebenstehenden Klimagrafiken f√ľr die Zeitr√§ume 1961‚Äď1990, 1991‚Äď2005 und 1961‚Äď2005).

Die Daten f√ľr die meteorologische Station in Karlov (Prager Neustadt) weisen sowohl h√∂here Temperaturen als auch geringere Niederschl√§ge aus, dazu die w√§rmeren und trockeneren Tendenzen der vergangenen Jahre; zu ber√ľcksichtigen ist allerdings, dass die Innenstadtlage die Wetterdaten stark beeinflusst.[3]

Bevölkerung

In der Hauptstadt Prag wohnen 1.184.075¬†Menschen, das sind weit √ľber ein Zehntel der Gesamtbev√∂lkerung des Landes. Die Mehrheit verteilt sich allerdings auf die zahlreichen Au√üenbezirke und auf die Neubaugebiete an den Stadtr√§ndern. Die historische Innenstadt hat lediglich etwa 40.000¬†Einwohner.

Die Arbeitslosenquote liegt schon seit Jahren bei rund 3,43 Prozent der Prager Bevölkerung, das entspricht etwa 20.000 Arbeitslosen.

Geschichte

Prager Burg (vom Rudolfinum aus)
Prager Burg von der Karlsbr√ľcke
Rathaus am Altstädter Ring
Veitsdom auf dem Hradschin: S√ľdturm und Goldene Pforte
Karlsbr√ľcke und Prager Burg
Hauptartikel: Geschichte Prags

Die Besiedlung des Gebietes reicht bis ins Pal√§olithikum zur√ľck. Das Prager Becken geh√∂rte w√§hrend der gesamten Ur- und Fr√ľhgeschichte zu den am dichtesten und nahezu durchg√§ngig besiedelten Landschaften B√∂hmens. Bis etwa 50 v.Chr. siedelten hier die keltischen Bojer, dann √ľber 500 Jahre die germanischen Markomannen. Erste slawische Gruppen stie√üen etwa ab der zweiten H√§lfte des 6. Jahrhunderts in das Gebiet vor. Im 9. Jahrhundert wurde die Prager Burg mit dem unterhalb im Bereich der heutigen Kleinseite liegenden Suburbium und im 10. Jahrhundert eine zweite Burg auf dem VyŇ°ehrad als Sitz der PŇôemysliden angelegt. Im Schutz der beiden Burgen entwickelten sich auf beiden Seiten der Moldau Ansiedlungen deutscher und j√ľdischer Kaufleute und einheimischer Handwerker. Um 1230/1234 lie√ü K√∂nig Wenzel I. die gr√∂√üte dieser Siedlungen an der Moldaubiegung befestigen und erteilte ihr das Stadtrecht. Prag wurde damit zur k√∂niglichen Residenzstadt der b√∂hmischen Herrscher. Sein Sohn PŇôemysl Ottokar II. vertrieb die auf dem anderen Moldauufer unterhalb der Burg ans√§ssige tschechische Bev√∂lkerung und gr√ľndete 1257 die erste Prager Neustadt, die heutige Kleinseite (Mal√° Strana). Als dritte Prager Stadt wurde vor 1320 von den Burggrafen die abh√§ngige Hradschin-Stadt (auch Burgstadt, Hradńćany) unmittelbar westlich der Burg angelegt.

Unter Kaiser Karl IV. und seinem Sohn Wenzel IV. erbl√ľhte die Stadt als Hauptstadt des Heiligen R√∂mischen Reiches in der zweiten H√§lfte des 14. Jahrhunderts wirtschaftlich, kulturell, politisch und auf vielen weiteren Gebieten. Hier wurde 1348 die Karls-Universit√§t als erste Universit√§t in Mitteleuropa gegr√ľndet. Die Prager Universit√§t war somit die erste deutsche Universit√§t. Durch den Bau der Prager Neustadt im selben Jahr wurde die Agglomeration mit weit √ľber 40.000 Einwohnern viertgr√∂√üte Stadt n√∂rdlich der Alpen und hinsichtlich ihrer Fl√§che drittgr√∂√üte Stadt in Europa. Ab dem Jahr 1419 wurde sie jedoch in den Hussitenkriegen schwer ersch√ľttert und teilweise zerst√∂rt.

Ende des 16. Jahrhunderts machte Kaiser Rudolf II. Prag wieder zur Residenzstadt. Von dieser Zeit zeugen prachtvolle barocke Palais und Kirchen. Durch den zweiten Prager Fenstersturz wurde dann der Dreißigjährige Krieg ausgelöst, und auch der Siebenjährige Krieg hinterließ Spuren.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts erlebte Prag einen bedeutenden kulturellen Aufschwung. Es entstanden unter anderem das Nationalmuseum und das Nationaltheater. Um 1860 verlor Prag seine seit dem Mittelalter bestehende deutsche beziehungsweise deutschsprachige Bevölkerungsmehrheit. Bei der tschechoslowakischen Volkszählung von 1930 gaben noch 42.000 Prager Deutsch als Muttersprache an, sie lebten vor allem im Stadtzentrum (Stadtteile Altstadt und Kleinseite).

Um 1900 war das nach au√üen weltoffene Prag Sitz der ersten im Gebiet des mittelalterlichen Deutschen Reiches gegr√ľndeten Universit√§t, einem Treibhaus f√ľr K√ľnstler und nachwachsende Literaten. Allein drei Dichterkreise wetteiferten miteinander: Den engeren Prager Kreis bildeten Max Brod und seine Freunde Franz Kafka, Felix Weltsch und Otto Baum. Der Verein ‚ÄěWefa‚Äú umfasste viele Autoren, die heute kaum noch bekannt sind, wie Friedrich Adler. Einem anderen Verein, dem neuromantischen Kreis Jung-Prag, geh√∂rten zum Beispiel Rainer Maria Rilke, Gustav Meyrink, der beruflich in Prag zu tun hatte, und der junge Franz Werfel an. In dieser Zeit war Prag als Stadt des Vielv√∂lkerstaates √Ėsterreich-Ungarn durch einen regen Austausch zwischen den Nationalit√§ten gepr√§gt.

Seit 1939 war Prag als Hauptstadt des Protektorates Böhmen und Mähren vom Deutschen Reich besetzt. 1939 lebten etwa 120.000 Juden in den böhmischen Ländern, viele davon in Prag. Von diesen wurden etwa 78.000 von den Nationalsozialisten ermordet.

Als am 1. Mai 1945 in Prag die Nachricht vom Selbstmord Hitlers bekannt wurde, wurde die aus Berlin angeordnete dreit√§gige Trauerbeflaggung noch ohne Widerstand durchgef√ľhrt. Erst am Nachmittag des 4. Mai kam es in der Stadt zu einem Aufstand, der auch von den Truppen der Russischen Befreiungsarmee des Generals Wlassow unterst√ľtzt wurde, und zu Barrikadenk√§mpfen. Am 9. Mai erreichten die Truppen der Roten Armee Prag und konnten es nach K√§mpfen einnehmen. Auf Anordnung Stalins wurden viele Angeh√∂rige der Prager Einheiten der Wlassow-Armee ebenso wie Wlassow selbst inhaftiert.

Unmittelbar nach Kriegsende im Mai 1945 wurden die Prager Deutschen fast ausnahmslos vertrieben. Viele von ihnen wurden zunächst interniert, etwa 5.000 wurden umgebracht. 1945 wurden auch die in Prag ansässigen Ungarn enteignet und bis 1947 zum Teil nach Ungarn zwangsausgesiedelt.

Das ganze 20. Jahrhundert hindurch behielt Prag den Rang einer europ√§ischen Metropole. Dem konnten weder die deutsche noch die sowjetische Besetzung oder der autorit√§re Kommunismus sowjetischer Pr√§gung etwas anhaben. W√§hrend des Prager Fr√ľhlings 1968 wurde auf friedliche Weise versucht, den vorherrschenden autorit√§ren Sozialismus durch einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz zu ersetzen. Dies wurde von Truppen des Warschauer Pakts mit Waffengewalt niedergeschlagen.

1989 war Prag Schauplatz der so genannten Samtenen Revolution, die das Ende des sozialistischen Regimes in der damaligen Tschechoslowakei bedeutete. Zudem haben die Ereignisse in der bundesdeutschen Prager Botschaft, als Zufluchtsort von Fl√ľchtlingen aus der DDR, gesamtdeutsche Geschichte geschrieben.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1230 etwa 3-4.000 1
1370 etwa 40.000 2
1600 etwa 60.000 2
1804 76.000
1837 105.500
1850 118.400 (157.200) 3
1880 162.300 (314.400) 3
Jahr Einwohner
1900 201.600 (514.300) 3
1925 718.300
1950 931.500
1980 1.182.800
1998 1.193.300
2001 1.169.100
2005 1.173.000
2007 1.194.407
Bemerkungen:
1 Nur Altstadt
2 Altstadt, Neustadt, Kleinseite und Hradschin
3 mit Vororten
Die Nummern neben den anderen Jahren kennzeichnen die Bevölkerung von Prag innerhalb der Regierungsbezirke der Stadt zu dieser Zeit.

Politik und Verwaltung

Die Organe der Hauptstadt Prag sind: Stadtvertretung (Zastupitelstvo hlavn√≠ho mńõsta Prahy), Stadtrat (Rada) und Oberb√ľrgermeister (Prim√°tor). Die 70-k√∂pfige Stadtvertretung wird in den allgemeinen Kommunalwahlen per Verh√§ltniswahl gew√§hlt. Diese w√§hlt danach aus eigenen Reihen den elfk√∂pfigen Stadtrat und den Prim√°tor. Der Prim√°tor ist das Stadtoberhaupt.

Seit der Verwaltungsreform von 2000 ist das Stadtgebiet Prags eine selbstst√§ndige h√∂here selbstverwaltende Gebietseinheit und steht so den weiteren 13 Regionen (Kraj) Tschechiens gleich. Der Prim√°tor Prags erf√ľllt sogleich die Aufgaben des Hauptmanns einer Region.

Jede Verordnung und der Etat der Stadt m√ľssen durch die Stadtvertretung verabschiedet werden. Das Stadtverwaltungsamt ist das Magistrat. Seine Aufgabenbereiche sind die Selbstverwaltung der Stadt auf Gesamtebene und Ausf√ľhrung der √ľbertragenen Staatsgewalt, sobald diese nicht den kleineren Selbstverwaltungseinheiten zusteht.

Ab dem 1. Juli 2001 wird die Stadt in 57 Stadtteile (mńõstsk√° ńć√°st) und 22 Verwaltungsbezirke (spr√°vn√≠ obvod) geteilt. Die Verwaltung der einzelnen Stadtteile wird Stadtteilbeh√∂rde genannt (z.¬†B. √öŇôad mńõstsk√© ńć√°sti Praha 1). Die Stadtteile verf√ľgen im Rahmen der Selbstverwaltung √ľber √§hnliche Strukturen wie die ganze Stadt: Stadtteilvertretung, Rat und B√ľrgermeister.

Die Stadtteile sind mit anderen in 22 Verwaltungsbezirke zusammengeschlossen (manche Stadtteile bilden den Verwaltungsbezirk nur allein). In diesen Verwaltungsbezirken befindet sich immer eine Stadtteilbeh√∂rde, welche schwierigere Verwaltungsaufgaben f√ľr alle Stadtteile im Verwaltungsbezirk √ľbernimmt. Man nennt diese Beh√∂rden auch Zust√§ndige Beh√∂rden (povńõŇôen√Ĺ √ļŇôad).

Sitzverteilung in der Stadtvertretung

Die letzten Kommunalwahlen fanden Ende Oktober 2006 statt. Die ODS unter Pavel Bém wurde wieder zur stärksten Partei gewählt. Das Stadtparlament hat nach der Wahl 2006 69 Abgeordnete (2002: 70).

Die Ergebnisse der letzten beiden Wahlen[4]:

Partei 2006 2002
ODS 42 30
ńĆSSD 11 12
KSńĆM 6 8
SZ 6 0
SNK ED[5] 3 ED 15
SNK 2
BEZPP 1 0
US 0 1
KDU-ńĆSL 0 1
Unabhängige (Nezávislí) 0 1

Sitzverteilung im Stadtrat

(ein Oberb√ľrgermeister, vier Stellvertreter, sechs Ratsherren)[4]

Partei 2006 2002
ODS 9 7
SNK ED[5] 1 ED 0
SNK 0
SZ 1 0
ńĆSSD 0 4

Verwaltungsbezirke

Hauptartikel: Verwaltungsbezirke in Prag

Zu Verwaltungszwecken ist Prag seit 2002 in 22 durchnummerierte Verwaltungsbezirke (spr√°vn√≠ obvod) gegliedert, die aus einem oder mehreren Stadtteilen (mńõstsk√° ńć√°st) bestehen, von denen es insgesamt 57 gibt. Die Stadtteile entsprechen im inneren Stadtraum nur selten den historisch gewachsenen Stadtvierteln oder den fr√ľh eingemeindeten Vororten und -st√§dten; so setzt sich der Stadtteil 1 (gleichzeitig Stadtbezirk 1) aus den fr√ľheren Stadtvierteln Star√© Mńõsto (Altstadt) und Josefov sowie Teilen der Stadtviertel HoleŇ°ovice, Hradńćany (Hradschin), Mal√° Strana (Kleinseite), Nov√© Mńõsto (Neustadt) und (Kr√°lovsk√©) Vinohrady zusammen. Die Nummerierung der 22 Stadtbezirke durchzieht Prag in aufsteigender Folge spiralf√∂rmig im Uhrzeigersinn von innen nach au√üen.

Die nachfolgende Liste gibt einen kurzen √úberblick √ľber die Stadtbezirke, in Klammern die dazugeh√∂rigen Stadtteile.

Prager Verwaltungsbezirke
Prager Stadtteile
  • Prag 1 (Star√© Mńõsto, Mal√° Strana, Hradńćany)
  • Prag 2 (Nov√© Mńõsto, Vinohrady)
  • Prag 3 (ŇĹiŇĺkov)
  • Prag 4 (Kunratice, ModŇôany)
  • Prag 5 (Slivenec, Sm√≠chov)
  • Prag 6 (Lysolaje, NebuŇ°ice, PŇôedn√≠ Kopanina, Suchdol)
  • Prag 7 (Troja, HoleŇ°ovice)
  • Prag 8 (Karl√≠n, BŇôezinńõves, ńé√°blice, Doln√≠ Chabry, Horn√≠ Chabry)
  • Prag 9 (Prosek, Vysońćany)
  • Prag 10 (HostivaŇô, StraŇ°nice, VrŇ°ovice)
  • Prag 11 (KŇôeslice, ҆eberov, √öjezd, Chodov, H√°je)
  • Prag 12 (LibuŇ°, ModŇôany)
  • Prag 13 (Ňėeporyje, StodŇĮlky, Butovice)
  • Prag 14 (Doln√≠ Pońćernice)
  • Prag 15 (Doln√≠ Mńõcholupy, Dubeńć, Petrovice, ҆tńõrboholy)
  • Prag 16 (Radot√≠n, Lipence, Lochkov, Velk√° Chuchle, Zbraslav)
  • Prag 17 (Ňėepy, Zlińć√≠n)
  • Prag 18 (LetŇąany)
  • Prag 19 (Kbely, ńĆakovice, Satalice, VinoŇô)
  • Prag 20 (Horn√≠ Pońćernice)
  • Prag 21 (√öjezd nad Lesy, Bńõchovice, Kl√°novice, Kolodńõje)
  • Prag 22 (UhŇô√≠nńõves, Benice, Kolovraty, Kr√°lovice, Nedvńõz√≠)

Daneben gibt es in Prag noch Gliederungen in Katastergebiete (katastr√°ln√≠ √ļzem√≠, zur Zeit 112) sowie zehn Gerichts- und Postbezirke und vier Polizeibezirke.

Prag ist Verwaltungssitz der Mittelböhmischen Region, wobei Prag selbst nicht zu dieser Region dazugehört.

Städtepartnerschaften

Prag unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften.[4] In Klammern das Jahr der Etablierung.

Der Stadtbezirk Prag 6 unterhält seit Herbst 2008 eine Städtepartnerschaft mit Bayreuth.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Hauptstadt der Tschechischen Republik geh√∂rt traditionell zu den wichtigsten wirtschaftlichen Zentren des Landes. Neben einer bedeutenden Filmindustrie und dem wohl wichtigsten Zweig, dem Tourismus, verf√ľgt die Stadt auch √ľber eine ansehnliche verarbeitende Industrie.

Das Bruttoinlandsprodukt betrug 2002 620 Mrd. Kronen (d.h. 25,7¬†% des gesamten BIP, in Marktpreisen) mit einem sehr hohen Ergebnis je Kopf der Bev√∂lkerung (226¬†% des Landesdurchschnitts und ‚Äď nach Kaufkraftparit√§ten). Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedr√ľckt in Kaufkraftstandards erreicht Prag im Jahr 2006 einen Index von 162,3 Prozent (EU-27:100).[7]

  • Schulden: 970 ‚ā¨ pro Einwohner (2003)
  • Schulden gesamt: 35 Mrd. Kronen, entspricht 1,08 Mrd. ‚ā¨ (2003)
  • Arbeitslose: 21.678, entspricht 3,4¬†% (Juni 2002)

Verarbeitende Industrie

Wirtschaft Prags 2002 (in Mio. Kronen)
Wirtschaft Prags 2002 (in Prozent)

Die verarbeitende Industrie Prags macht 7,6 Prozent der Gesamtproduktion des Landes aus, die Stadt nimmt damit in der regionalen Struktur die f√ľnften Stelle von insgesamt 14 Regionen (kraje) ein. Die Industriegebiete liegen besonders im Nordosten und im S√ľdwesten der Stadt. Auf dem Stadtgebiet gab es 2003 733 Industriebetriebe (ab 20 besch√§ftigte Personen) mit insgesamt 111.000 Besch√§ftigten.

Dem Umfang nach nehmen hier zwei Branchen eine herausragende Stellung ein: die Herstellung von Nahrungsmitteln und von elektrischen und optischen Geräten, beide Branchen mit einem Volumen von etwa 33.000 Mio. Kronen im Jahre 2002 (oder etwa 12 Prozent Anteil an der Produktion der Tschechischen Republik); besonders stark ist die Herstellung von Rundfunk- und Fernsehgeräten vertreten (20 Prozent der Gesamtproduktion).

Gefolgt werden diese zwei Branchen durch die polygrafische Industrie mit knapp 24.500 Mio. Kronen Produktion; die Stellung dieses Zweiges wird dadurch unterstrichen, dass Prag in diesem Zweig infolge einer großen Konzentration (mit 44 Prozent der Gesamtproduktion) prozentual die erste Stelle in der Tschechischen Republik einnimmt.

Im Stadtgebiet sind jedoch auch weitere traditionelle Industriezweige angesiedelt:

  • Metallverarbeitung
  • Maschinenbau
  • Chemie einschlie√ülich der pharmazeutischen Industrie
  • Baustoffe einschlie√ülich Produkte aus Mineralien (Glas, Porzellan, Keramik)
  • Transportmittelherstellung, hier insbesondere Schienenfahrzeuge (wie Stra√üenbahnen der Marke Tatra), ferner Kraftr√§der (hier die Traditionsmarke Jawa), aber auch kleine und leichte Flugzeuge (und deren Wartung und Reparatur); vom Produktionsvolumen nicht beeindruckend, jedoch mit einem Anteil von 23 Prozent an der Produktion des Landes

Andere Branchen spielen eine eher untergeordnete Rolle.

Verkehr

Prag ist ein europ√§ischer Verkehrsknotenpunkt. Im Westen befindet sich eine Autobahnanbindung, die √ľber Pilsen (PlzeŇą) in Richtung N√ľrnberg f√ľhrt, und im Osten √ľber Br√ľnn (Brno) bis Bratislava und dar√ľber hinaus nach Budapest. In n√∂rdlicher Richtung existiert eine Autobahn bis nach Lovosice. Sie wird derzeit in Richtung Dresden weitergebaut. Am 21. Dezember 2006 wurde ein weiteres Teilst√ľck zwischen √öst√≠ nad Labem und der tschechisch-deutschen Grenze er√∂ffnet. Dort schlie√üt die D8 an die deutsche A 17 an.

Wichtigste Bahnh√∂fe sind der Prager Hauptbahnhof, Bahnhof HoleŇ°ovice, Bahnhof Sm√≠chov und Masaryk-Bahnhof. Der Prager Flughafen befindet sich in Ruzynńõ im Nordwesten der Stadt. Au√üerdem besitzt Prag einen Moldauhafen.

√Ėffentliche Verkehrsmittel

Siehe auch: Verkehrsgesellschaft der Hauptstadt Prag

Alltägliche Straßenbahn in der Innenstadt

Das R√ľckgrat des √Ėffentlichen Personennahverkehrs bildet die Prager Metro mit drei Linien sowie ein dichtes Netz von Stra√üenbahnen. Vor allem in den Au√üenbezirken werden sie durch zahlreiche Buslinien erg√§nzt.

Die drei U-Bahn-Linien A (Dejvick√° ‚ÜĒ Depo HostivaŇô), B (Zlińć√≠n ‚ÜĒ ńĆern√Ĺ most) und C (LetŇąany ‚ÜĒ H√°je) kreuzen sich im Zentrum Prags an den drei Stationen MŇĮstek (A|B), Muzeum (A|C) und Florenc (B|C). Die beiden wichtigen Fernbahnh√∂fe Hauptbahnhof (Hlavn√≠ n√°draŇĺ√≠) und HoleŇ°ovice (N√°draŇĺ√≠ HoleŇ°ovice) sind √ľber die Linie C erreichbar, die f√ľr den Regionalverkehr wichtigen Bahnh√∂fe Sm√≠chov (Sm√≠chovsk√© n√°draŇĺ√≠) und Masaryk-Bahnhof (Masarykovo n√°draŇĺ√≠) √ľber die Linie B. Die U-Bahnen verkehren zwischen 5:00 und 24:00 Uhr.

Das Prager Stra√üenbahnnetz umfasst rund 25 (Tag-)Linien[8], die an zahlreichen Umsteigestationen untereinander und mit den U-Bahn-Linien verkn√ľpft sind und teilweise bis in die Au√üenbezirke der Stadt fahren. Sie sind in der Regel ebenfalls zwischen 5:00 und 24:00 Uhr unterwegs. In Erg√§nzung dazu und als Ersatz f√ľr die U-Bahn verkehren zwischen 0:00 und 5:00 Uhr neun Nacht-Stra√üenbahnlinien, die eine zentrale Umsteigehaltestelle Lazarsk√° (in der N√§he des Karlsplatzes) besitzen. Das Netz der Nachtstra√üenbahnen wird durch einige Nachtbuslinien erg√§nzt.

Einige Bereiche rund um die Innenstadt sowie die meisten Au√üenbezirke werden durch Buslinien erschlossen. Ferner existiert ein Netz von regelm√§√üig verkehrenden, mit S-Bahnen vergleichbaren Vorortz√ľgen der Tschechischen Bahnen (Esko), die zusammen mit den anderen Verkehrstr√§gern weitgehend in einem Verkehrsverbund (PraŇĺsk√° integrovan√° doprava, PID) organisiert sind.

Ein besonderes Verkehrsmittel stellt die eine √ľbriggebliebene von fr√ľher zwei existierenden Standseilbahnen dar, die seit 1891 er√∂ffnete PetŇô√≠n-Standseilbahn, die mit zwei Unterbrechungen von der Stra√üenbahnhaltestelle √öjezd auf den Berg PetŇô√≠n verkehrt. Die zweite Bahn dieser Art, die Letn√°-Standseilbahn, war nur von 1891 bis 1916 in Betrieb.

Seit 1996 existiert mit dem Mövenpick-Schrägaufzug noch ein weiteres einer Standseilbahn technisch ähnliches kleineres Verkehrsmittel mit nur einer Kabine, das die Stadt mit dem höher gelegenen Mövenpick-Hotel verbindet.

Von 1936 bis 1972 verkehrten in Prag auch mehrere Obuslinien, die jedoch in letzterem Jahre zugunsten dem Ausbau der U-Bahn sowie neuer Straßenbahnlinien wieder eingestellt wurden.

Bildung

Neben der √§ltesten Universit√§t in Mitteleuropa, der 1348 gegr√ľndeten Karls-Universit√§t Prag, wurde 1863 in der Stadt die Tschechische Technische Universit√§t Prag gegr√ľndet. Die weiteren Universit√§ten der Stadt sind die Tschechische Agraruniversit√§t Prag, die Universit√§t f√ľr Chemie und Technologie, Prag, die Wirtschaftsuniversit√§t Prag und die Polizeiakademie der Tschechischen Republik. Zu den √∂ffentlichen Kunsthochschulen z√§hlen die Akademie der musischen K√ľnste in Prag, die Akademie der Bildenden K√ľnste, Prag und die Akademie f√ľr Kunst, Architektur und Design Prag. Neben dem existiert in der Stadt eine Vielzahl von Schulen sowie weiteren √∂ffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen.

Auch die Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik hat ihren Sitz in Prag. Die zahlreichen Forschungsinstitute sind √ľber das ganze Stadtgebiet verteilt. In Prag sitzt die Tschechische Nationalbibliothek.

Kultur

Altstädter Ring mit Teynkirche
Altstädter Ring mit Rathaus und barocker Nikolauskirche
Die ‚ÄěGoldene Stadt‚Äú vom Pulverturm gesehen
Prag vom Hradschin aus
Br√ľcken in Prag
Blick von der Karlsbr√ľcke
Hauptartikel: Kunst und Kultur in Prag

Als eine der ältesten und größten Städte in Mitteleuropa, die von den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont geblieben ist, ist Prag heute auch als touristisches Ziel von großer Bedeutung. Seit 1992 zählt das historische Zentrum von Prag zum UNESCO-Welterbe. Die Architektur Prags ist sehr vielfältig.

Der Kaufmann Ibrahim ibn Yaqub bezeichnete in der zweiten H√§lfte des 10. Jahrhunderts Prag als ‚Äědie Stadt gebaut aus Stein und Kalk‚Äú oder ‚ÄěSteinernes Prag‚Äú. Weitere Bezeichnungen f√ľr Prag waren Praga totius Bohemiae domina (Prag, die Herrin von ganz B√∂hmen) und Praga mater urbium (Prag, die Mutter aller St√§dte). Im Mittelalter wurde Prag als Praga caput regni (Prag, das Haupt des K√∂nigreichs) bezeichnet. Von Karl IV. wurde Prag auch die ‚ÄěGoldene Stadt‚Äú genannt. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde sie auch die ‚ÄěStadt der hundert T√ľrme‚Äú genannt.

Innenstadt

Am bekanntesten sind die Prager Burg mit dem Veitsdom, die Karlsbr√ľcke und der Altst√§dter Ring mit Teynkirche, Ungelt, Rathaus und astronomischer Uhr (Orloj). Auch die zweite mittelalterliche Burg, der VyŇ°ehrad mit der St. Peter-und-Pauls-Kirche, geh√∂rt zu den bekannteren Bauwerken. Die Prager Altstadt wird besonders durch ihre alten H√§user, die oft bis in die Romanik und Gotik zur√ľckreichen, ihre zahlreichen Kirchen und romantischen Gassen gepr√§gt. Auf der Kleinseite und in der Hradschin-Stadt dominieren dagegen Palais aus der Renaissance und dem Barock, darunter auch das Palais Lobkowicz mit der Deutschen Botschaft Prag, die 1989 als Zufluchtsort von Fl√ľchtlingen aus der DDR gesamtdeutsche Geschichte schrieb. Unweit der beiden Stadtteile liegt das Kloster Strahov.

In der Mitte des 14. Jahrhunderts gegr√ľndeten Neustadt befinden sich das Neust√§dter Rathaus am Karlsplatz, viele gotische und barocke Kirchen und Kl√∂ster sowie der belebteste Platz in Prag, der Wenzelsplatz, der als von mond√§nen Einkaufspassagen ges√§umter Boulevard kaum noch an seinen mittelalterlichen Ursprung erinnert. Nur die Kirche St. Maria Schnee gibt noch ein Zeugnis seiner gro√üen Bedeutung schon in fr√ľherer Zeit. Ber√ľhmt ist Prag ebenso f√ľr seine zahlreichen Jugendstilbauten. In Prag konnte sich der Kubismus auch in der Architektur entfalten (z.B. in Adolf Loos' Villa M√ľller).

Auch die moderne Architektur ist mit einigen exzeptionellen Bauten wie Frank Gehrys Ginger and Fred oder dem Prager Fernsehturm vertreten. Ein weiterer bemerkenswerter Aussichts- und Sendeturm ist der dem Eiffelturm nachempfundene PetŇô√≠nsk√° rozhledna. Der 60¬†Meter hohe Turm wurde 1891 errichtet. Die Stadt wird besonders gepr√§gt durch die Moldau, die von 13 gro√üen Prager Br√ľcken aus verschiedenen Zeiten √ľberspannt wird.

√úber Moldau und Stadt erhob sich ab 1955 das mit √ľber 30 m gr√∂√üte Stalin-Denkmal des Ostblocks, gehauen aus Granit. Es wurde ‚Äď bis auf den Sockel ‚Äď 1962 gesprengt.

Kunst- und andere Spaziergänge

In der Prager Altstadt, am Burgberg, im Judenviertel Josefstadt und in anderen Bereichen der Innenstadt sind mehrere kulturgeschichtliche Routen markiert, denen man auch ohne spezielle Kenntnisse oder einen Kunstf√ľhrer zielgerichtet folgen kann.

Zu den beliebtesten Spazierg√§ngen der Innenstadt geh√∂ren unter anderem: die Karlsbr√ľcke, der Kaisergarten am Hradschin, der Volksgarten zwischen dem r√ľckw√§rtigen Teil des Hradschins und der Kleinseite, sowie das Gebiet um die Sternwarte und den Aussichtsturm am PetŇô√≠n.

Außenbezirke

Auch au√üerhalb der Innenstadt gibt es zahlreiche weitere touristisch besuchte Orte wie den durch die Schlacht am Wei√üen Berg 1620 ber√ľhmt gewordenen Wei√üen Berg (B√≠l√° Hora) mit dem Renaissance-Jagdschloss Schloss Stern, das unweit gelegene Benediktinerkloster BŇôevnov, das Schloss Ctńõnice, das barocke Schloss Troja mit seinen Deckengem√§lden und den Prager Zoo im selben Stadtteil.

Museen

Nationalmuseum am Wenzelsplatz

Die Stadt beherbergt eine Vielzahl von Museen. Das √§lteste, gr√∂√üte und wohl auch bekannteste ist das Nationalmuseum (N√°rodn√≠ muzeum) mit seinem weithin sichtbaren Hauptgeb√§ude an der s√ľd√∂stlichen Schmalseite des Wenzelsplatzes. Innerhalb des Prager Stadtgebietes geh√∂ren dazu au√üerdem das Historische Museum im Lobkowitz-Palast (Lobkowick√Ĺ pal√°c) auf der Prager Burg (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Residenz der deutschen Botschaft in der Kleinseite), das Lapidarium (Lapid√°rium) im Ausstellungsgel√§nde V√ĹstaviŇ°tńõ, das Anton√≠n-DvoŇô√°k-Museum (Muzeum Anton√≠na DvoŇô√°ka) in der Villa Amerika und das BedŇôich-Smetana-Museum (Muzeum BedŇôicha Smetany) in einem ehemaligen Wasserwerk in der N√§he der Karlsbr√ľcke.

Die Ausstellungen der Nationalgalerie (N√°rodn√≠ galerie v Praze) verteilen sich ebenso √ľber das gesamte Stadtgel√§nde, sie finden sich u.¬†a. im Agneskloster (Kl√°Ň°ter svat√© AneŇĺky ńĆesk√©, Kunst des Mittelalters), im Palais Sternberg (҆ternbersk√Ĺ pal√°c, Kunst vom 14. bis 18. Jahrhundert) unweit der Prager Burg und im Ausstellungspalast (VeletrŇĺn√≠ pal√°c, Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart) im Stadtteil HoleŇ°ovice.

Museum Kampa und Altstadt

Die Geschichte der Stadt zeigt das Museum der Hauptstadt Prag (Muzeum hlavn√≠ho mńõsta Prahy) in der N√§he des Busbahnhofs Florenc. Weithin bekannt sind auch das Mucha-Museum (Muchovo muzeum) unweit des Prager Hauptpostamts und das J√ľdische Museum (ŇĹidovsk√© muzeum v Praze, gegr√ľndet 1906) mit seinen verschiedenen Einrichtungen im Stadtteil Josefov. In der Villa Bertramka (Vila Bertramka) im Stadtteil Sm√≠chov informiert eine Ausstellung √ľber das Leben und Werk Wolfgang Amadeus Mozarts in Prag und das der Musikerfamilie DuŇ°ek. Zu den ausgefalleneren Museen geh√∂rt das Biermuseum der Brauerei Staropramen, ebenfalls in Sm√≠chov.

In Praha - StŇôeŇ°ovice befindet sich ein Museum des √∂ffentlichen Personennahverkehrs Prag im historischen Stra√üenbahnbetriebshof.

Theater

In Prag gibt es unz√§hlige gro√üe und kleine B√ľhnen. Neben dem Nationaltheater (N√°rodn√≠ divadlo mit Schauspiel, Oper, Ballett) und der Staatsoper (St√°tn√≠ opera) ist international vor allem die Laterna Magika bekannt, ein avantgardistisches Theater in der dem Nationaltheater angeschlossenen ‚ÄěNeuen Szene‚Äú (Nov√° sc√©na), das eine originelle Verflechtung von Film, Licht, Musik, Ballett und Pantomime darbietet. Auch das Schwarze Theater, bestehend aus Pantomime und Lichteffekten auf schwarzem Hintergrund, ist sehenswert. Im Theater am Gel√§nder (Divadlo Na z√°bradl√≠) begann V√°clav Havel als B√ľhnenarbeiter. Kultstatus unter Tschechen hat das J√°ra-Cimrman-Theater.

Im klassizistischen St√§ndetheater (Stavovsk√© divadlo) im Herzen der Altstadt wurden zwei Opern von Wolfgang Amadeus Mozart uraufgef√ľhrt (La clemenza di Tito und Don Giovanni).

Musik

Die Tschechische Philharmonie (ńĆesk√° Filharmonie) gilt als eines der besten Orchester Europas.

Nachtleben

Prag hat eine Vielzahl von Kneipen, Bars, Clubs, Jazz-Clubs und Discos.

Kneipen

U FlekŇĮ war urspr√ľnglich eine typische Prager Kneipe. Heute ist sie wegen ihrer Bekanntheit ein Lokal mit Restaurant, zu dem Touristen in Bussen gefahren werden. U FlekŇĮ braut das nur dort ausgeschenkte dunkle Bier mit einer Stammw√ľrze von 13¬†¬į in der hauseigenen Brauerei. Es gibt einen Au√üerhausverkauf, mit Flaschen in den Gr√∂√üen von 1l und 2l sowie F√§ssern zu 5l.

Das Marquis de Sade (benannt nach Donatien Alphonse François de Sade) und das U Malého Glena (= beim kleinen Glen) sind Kneipen, in denen unter anderem Live-Jazz und Blues gespielt werden. Viele Musiker kommen aus dem Ausland und leben nur zeitweise in Prag.

Jo's Bar und U GlaubicŇĮ sind benachbarte Kneipen mit Restaurant auf der Prager Kleinseite mit sehr tiefen, historischen Kellergew√∂lben. Der Keller von U GlaubicŇĮ ist √ľber 700 Jahre alt.

Clubs

Karlovy l√°znńõ (Karls B√§der) sind f√ľnf Musikclubs mit f√ľnf verschiedenen Musikrichtungen auf sechs Stockwerken (Keller eingeschlossen). Einige der Stockwerke haben Discocharakter, andere haben Kneipen- oder Clubcharakter. Karlovy l√°znńõ nennt sich ‚Äěgr√∂√üte Einrichtung ihrer Art in Mitteleuropa‚Äú. Auf Grund der Vielseitigkeit der einzelnen Clubs und des hohen Standes der technischen Ausr√ľstung sind in Karlovy l√°znńõ verschiedene Altersgruppen sowie Nationalit√§ten anzutreffen.

Am Wenzelsplatz befinden sich zwei weitere gr√∂√üere Clubs: Das Duplex ist ein Dance-Club, der auch bei Prominenten beliebt ist. So feierte Mick Jagger hier 2003 w√§hrend der Rolling Stones-Tournee 40 Licks seinen 60. Geburtstag. Gegen√ľber liegt in einem Kellergeschoss der Ende 2004 er√∂ffnete Dance-Club Stonx. Im Roxy wird Musik aus verschiedenen Richtungen h√§ufig live gespielt. Das Chapeau Rouge, ehemals Chateau, ist ein Club mit Cocktailbar, Biertheke und Tanzfl√§che. Weitere Clubs sind das Radost FX und das Pal√°c Akropolis.

Bei Tschechen beliebt ist das House-Boat U Bukan√Ĺra und das Mecca in der U PrŇĮhonu im Stadtteil HoleŇ°ovice im mittleren Bogen der Moldau. Das Studio 54 in der Hybernsk√° an (nahe Hauptbahnhof) ist von 5 Uhr morgens bis 12 Uhr Mittags gut gef√ľllt.

Jazz

Der 1958 gegr√ľndete Reduta Jazz Club ist wahrscheinlich der bekannteste Jazz Club der Stadt. Hier gab 1994 der damalige US-Pr√§sident Bill Clinton einen Saxophon-Auftritt. Geboten wird ein Programm aus verschiedenen Jazz-Richtungen. Bei den einheimischen Jazz-Fans ist das AghaRTA Jazz Centrum, benannt nach einem Album des Jazz-Trompeters Miles Davis, sehr beliebt.

Sport

Eishockey und Fu√üball sind die beliebtesten Sportarten in Prag, Sparta Prag und Slavia Prag sind in beiden Sportarten die zwei bedeutendensten Clubs. Slavia Prag hat als Spielst√§tte das bis Mai 2008 erneuerte Stadion Eden, Sparta Prag die AXA Arena, die jeweils 21.000 beziehungsweise 20.374 Zuschauer fassen. Das 1926 erbaute Strahov-Stadion ist mit einem Fassungsverm√∂gen von 250.000 Personen nach wie vor das gr√∂√üte der Welt und wurde zu Zeiten des Kommunismus f√ľr Massenveranstaltungen genutzt. Bekannte Mehrzwecksporthallen sind die Tesla Arena und die 2004 er√∂ffnete 18.000 Zuschauer fassende O2 Arena, in denen vor allem Eishockey gespielt wird.

Regelm√§√üig finden seit 1995 im Fr√ľhjahr sowie im Fr√ľhherbst international besetzte, jedermann zug√§ngliche Laufveranstaltungen statt, darunter unter anderem ein Halbmarathon (2007 im M√§rz), ein Juniorenmarathon (2007 ebenfalls im M√§rz) und ein Marathon (2007 im Mai). Der Marathon wird zur Zeit als Volkswagen-Marathon vermarktet.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger der Stadt Prag

  • Mikol√°Ň° AleŇ° (1852‚Äď1913), tschechischer Maler und Illustrator
  • Mordechai Maisel (1528‚Äď1601), bekannter Rabbi und Gemeindevorsteher in Prag-Josefstadt, Gr√ľnder der Maiselsynagoge und Sponsor des Rathausbaues
  • Emmanuel von Canal (1745‚Äď1826), b√∂hmischer Botaniker und Philanthrop
  • Karl Chotek von Chotkow (1783‚Äď1868), b√∂hmischer Gouverneur und √∂sterr. Minister
  • Josef Ladislav Jandera (1776‚Äď1857), tschechischer Gelehrter und Rektor der Prager Universit√§t
  • Charles Mackerras (* 1925), australischer Dirigent, Tschechische Philharmonie

Siehe auch: Liste Prager Persönlichkeiten

Literatur

Bibliografie

Deutsch

  • Detlev Arens: Prag. Kultur und Geschichte der ‚ÄěGoldenen Stadt‚Äú. DuMont-Kunst-Reisef√ľhrer. 3., aktualisierte Auflage. Ostfildern: DuMont 2005. ISBN 3-7701-4303-5.
  • Detlev Arens: Prag. Literarische Streifz√ľge. D√ľsseldorf: Artemis & Winkler 2007. ISBN 978-3-538-07250-3.
  • Hartmut Binder Prag - Literarische Spazierg√§nge durch die Goldene Stadt Prag: Vitalis 2008. ISBN 978-3-89919-123-3.
  • Michael Bussmann, Gabriele Tr√∂ger: Prag. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. M. M√ľller, Erlangen 2005, ISBN 3-89953-205-8
  • Peter Demetz: Mein Prag. Erinnerungen 1939 bis 1945. √úbers. v. Barbara Schaden. Wien: Zsolnay 2007. ISBN 978-3-552-05407-3. (Mischung aus pers√∂nlichen Erinnerungen an die Besatzungszeit und deren allgemeiner historischer Darstellung) Rezensionen
  • Peter Demetz: Prag in schwarz und gold. Sieben Momente im Leben einer europ√§ischen Stadt. √úbers. v. Joachim Kalka. M√ľnchen u. Z√ľrich: Piper 1998. ISBN 3-492-03542-6. Ungek√ľrzte Taschenbuchausg.: ebd. 2000. (= Serie Piper. 3044.) ISBN 3-492-23044-X. (gut lesbare, breit angelegte Stadtgeschichte auf wissenschaftlichem Fundament)
  • Sabine Herre: Prag. Polyglott-Reisebuch. M√ľnchen 2004, ISBN 3-493-60381-9
  • Johanna Herzogenberg: Prag. Ein F√ľhrer. 9., durchges. Aufl., M√ľnchen u. New York: Prestel 1997. ISBN 3-7913-1075-5.
  • JindŇôich Lion: J√ľdisches Prag ‚Äď Jewish Prague. Mandelbaum-Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85476-139-2
  • Jozef Petro, Karin Werner: Prag und Umgebung. 6., komplett aktualisierte Auflage. Reise-Know-how-Verlag Rump, Bielefeld 2005, ISBN 3-8317-1310-3
  • Emanuel Poche: Prag. Ein Bildhandbuch. Kunstdenkm√§ler in der Tschechoslowakei. Ed. Leipzig, Leipzig 1978
  • Madeleine Reincke u. a.: Prag. Baedeker-Allianz-Reisef√ľhrer. 12. Auflage, v√∂llig √ľberarbeitet und neu gestaltet. Baedeker, Ostfildern 2005, ISBN 3-8297-1044-5
  • Hugo Rokyta: Die b√∂hmischen L√§nder. Handbuch der Denkm√§ler und Gedenkst√§tten europ√§ischer Kulturbeziehungen in den b√∂hmischen L√§ndern. Drei Bde. Bd. 1: Prag. 2., √ľberarb. und erw. Aufl., Prag: Vitalis 1995. ISBN 80-901621-7-7.
  • Dirk Rupnow: T√§ter, Ged√§chtnis, Opfer ‚Äď Das ‚ÄěJ√ľdische Zentralmuseum‚Äú in Prag 1942-1945. 231 Seiten. Picus Verlag, Wien 2000. ISBN 3-85452-444-7
  • Harald Salfellner: Prag. Ein Reisef√ľhrer. Vitalis, Prag 2005, ISBN 3-89919-022-X
  • Harald Salfellner: Prager Cafes, Vitalis, Prag 2005, ISBN 3-89919-088-2
  • Vladimir Soukup u. a.: Prag. Vis-√†-vis. Aktualisierte Neuauflage. Dorling Kindersley, M√ľnchen/Starnberg 2005, ISBN 3-928044-39-7
  • Alexander J. Schneller: That Jazz of Praha. Vierzehn Jazz-Portraits in Wort und Bild. Vitalis, Prag 2006, ISBN 3-89919-097-1
  • Oskar Sch√ľrer: Prag - Kultur, Kunst, Geschichte. 3., ver√§nderte Auflage Georg Callwey, M√ľnchen / Rudolf M. Rohrer, Br√ľnn 1935.

Tschechisch

  • Marek LaŇ°Ň•ovka: PraŇĺsk√Ĺ ulińćn√≠k. Encyklopedie n√°zvŇĮ praŇĺskych veŇôejn√Ĺch prostranstv√≠. Praha 1997 (ISBN 80-85983-24-9, ISBN 80-85983-23-0 und ISBN 80-85983-25-7 (zwei B√§nde)
  • Pavel Preiss: ItalŇ°t√≠ umńõlci v Praze: Renesance-Man√Ĺrismus-Baroko. 1986.
  • V√°clav Ledvinka: PraŇĺsk√© pal√°ce: Encyklopedick√Ĺ ilustrovan√Ĺ pŇôehled. 1995.

Quellen und Anmerkungen

  1. ‚ÜĎ Alle H√∂henangaben gerundet nach: Turistick√° mapa, Wanderkarte 1¬†: 50.000. Hrsg.: Klub ńćesk√Ĺch turistŇĮ. Bl. 36. Okol√≠ Prahy z√°pad. 3. vyd√°n√≠, dotisk. TRASA, Prag 2004. ISBN 978-80-7324-006-6. Kartengrundlage: MO ńĆR (Ministerstvo obrany ńĆesk√© republiky, Verteidigungsministerium der Tschechischen Republik)
  2. ‚ÜĎ Quelle: Praha. PrŇĮvodce a pl√°n mńõsta, F√ľhrer und Stadtplan, 1¬†: 20.000. 6., pŇôepracovan√© vydan√≠ (6., √ľberarb. Aufl.). ŇĹAKET, Praha 2004, ISBN 978-80-7233-160-4
  3. ‚ÜĎ Datengrundlage: Tschechisches Hydrometeorologisches Institut (ńĆesk√Ĺ hydrometeorologick√Ĺ √ļstav), speziell die Unterseiten mit Klimainformationen (englisch), dort fehlende Daten freundlicherweise f√ľr die Klimagrafik zur Verf√ľgung gestellt.
  4. ‚ÜĎ a b c Wahlergebnis 2006 nach: Abgeordnetenliste und Fraktionsliste; Zusammensetzung des Stadtrats 2006 nach: Liste der Stadtr√§te (jeweils Stand: 5. Dezember 2006); St√§dtepartnerschaften nach: Partnerst√§dte (Stand: 17. Dezember 2006); alle auf www.praha-mesto.cz
  5. ‚ÜĎ a b Zusammenschluss 2006 aus SNK und ED
  6. ‚ÜĎ St√§dtepartnerschaft zwischen Bamberg und dem Prager Stadtteil 1; es bestehen weitere Partnerschaften zwischen diesem Stadtteil und europ√§ischen St√§dten, siehe: Partnerst√§dte Prag 1
  7. ‚ÜĎ epp.eurostat.ec.europa.eu: Regional gross domestic product (PPS per inhabitant in¬†% of the EU-27 average), by NUTS 2 regions
  8. ‚ÜĎ . Bedingt durch umfangreiche Bau- und Rekonstruktionsvorhaben werden auch 2007 zahlreiche Stra√üenbahnlinien umgeleitet und vor√ľbergehend teilweise oder ganz eingestellt beziehungsweise durch neue Teillinien oder Schienenersatzverkehr ersetzt.

Weblinks

Bildergalerie

Panorama von Prag
Altstadt-Panorama von der Prager Burg aus gesehen
Panorama der Moldau von der Karlsbr√ľcke aus gesehen
Karlsbr√ľcke und Altstadt (rechts Karlsbr√ľcke, links Rudolfinum)


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