Einheitslinienschiff

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Einheitslinienschiff
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Blohm+Voss Dock10 Hafen Hamburg 2.jpg
USS Texas, Baujahr 1892, war das erste Schlachtschiff der United States Navy. Photochrom print c. 1898.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Der Begriff Einheitslinienschiff (englisch pre-dreadnought battleship oder kurz pre-dreadnought) bezeichnet alle Arten von seegehenden Schlachtschiffen zwischen der Mitte der 1890er Jahre und 1905. Einheitslinienschiffe ersetzten die Panzerschiffe der 1870er und 1880er Jahre. Diese Schlachtschiffe trugen eine Batterie schwerer Waffen in T√ľrmen sowie eine oder mehrere Batterien leichter Waffen. Sie wurden von kohlegefeuerten Dreifach-Verbunddampfmaschinen angetrieben, waren aus Stahl gebaut und durch eine Panzerung aus geh√§rtetem Stahl gesch√ľtzt.

Im Gegensatz zur chaotischen Entwicklung der Panzerschiffe in den vorhergehenden Jahrzehnten begannen die Seestreitkr√§fte in den 1890er Jahren weltweit mit dem Bau von Schlachtschiffen nach einem prinzipiell einheitlichen Entwurf, der im Wesentlichen dem Konzept der britischen Majestic-Klasse folgte.[1] Die grunds√§tzliche √Ąhnlichkeit der Entw√ľrfe wurde mit der zunehmenden Anzahl der gebauten Schiffe noch unterstrichen. Neue Seem√§chte wie Deutschland, Japan oder die USA begannen den Aufbau von Schlachtschiffflotten, w√§hrend bestehende Seem√§chte wie Frankreich, Russland oder Gro√übritannien ihre Flotten erweiterten, um dieser Herausforderung zu begegnen. Das bedeutendste Aufeinandertreffen zwischen Einheitslinienschiffen fand am 27. Mai 1905 in der Seeschlacht von Tsushima statt.

Entwicklung

Die Einheitslinienschiffe wurden aus den Panzerschiffen entwickelt. Die ersten Panzerschiffe, die franz√∂sische La Gloire und die britische HMS Warrior, hatten bei ihrer Indienststellung in den 1860er Jahren noch das typische Aussehen der Segelfregatten. Sie f√ľhrten die Besegelung an drei schlanken Masten, die Gesch√ľtze waren in Breitseitaufstellung montiert. Nur acht Jahre sp√§ter erschien die HMVS Cerberus, die drei Jahre sp√§ter von der Freibords fehlte ihnen die Hochseet√ľchtigkeit, bei Seegang wurde das Deck √ľbersp√ľlt, was die Funktion der Gesch√ľtze beeintr√§chtigte.[2] Von den Seestreitkr√§ften wurden weltweit weiter turmlose Schlachtschiffe mit Besegelung gebaut, die einen h√∂heren Freibord und damit ausreichend Seefestigkeit f√ľr den Hochseeeinsatz hatten.

Der Unterschied zwischen Schlachtschiffen f√ľr den Einsatz an K√ľsten und hochseetauglichen Schlachtschiffen verschwamm mit der Admiral-Klasse, die im Jahre 1880 bestellt wurde. Diese Schiffe spiegelten den Fortschritt im Bereich der Panzerung wider. Sie waren durch eine Verbundpanzerung aus Stahl und Schmiedeeisen gesch√ľtzt. Ausger√ľstet mit Vorderladerkanonen des Kalibers 12 inch (305 mm) bzw. 16 inch (413 mm) setzten sie die Entwicklung hin zu gigantischen Waffen fort. Die Gesch√ľtze wurden in offenen Barbetten montiert, um Gewicht zu sparen. Einige Historiker sehen die Admiral-Klasse als entscheidenden Schritt in der Entwicklung zum Einheitslinienschiff, andere sehen in ihr einen konfusen und erfolglosen Entwurf.[3]

Die Schiffe der nachfolgenden Royal Sovereign-Klasse behielten die Barbetten bei, waren aber einheitlich mit 13,5-inch Hinterladergesch√ľtzen ausger√ľstet. Sie waren auch wesentlich gr√∂√üer (14.000 tons Verdr√§ngung) und aufgrund der Dreifach-Verbunddampfmaschinen schneller als die Admiral-Klasse. Der Freibord war ebenfalls h√∂her. Dadurch konnten die Schiffe auch auf hoher See ohne Einschr√§nkungen eingesetzt werden.[4][5]

Das Pre-Dreadnought-Konzept wurde erstmals mit der Majestic-Klasse vollst√§ndig verwirklicht.[6] Das erste Schiff dieser Klasse wurde 1895 auf Kiel gelegt. Diese Schiffe waren vollst√§ndig ‚Äď einschlie√ülich der Panzerung ‚Äď aus Stahl gebaut. Die Gesch√ľtze wurden in allseitig geschlossenen Gesch√ľtzt√ľrmen montiert, die bisher verwendeten Barbetten abl√∂sten. Die Bewaffnung bestand aus Mk VIII 12-inch-Hinterladerkanonen. Aufgrund des Fortschritts der Waffentechnologie waren diese leichter und leistungsf√§higer als die bisher genutzten Gesch√ľtze gr√∂√üeren Kalibers. Die Majestic-Klasse war das Vorbild f√ľr die Schlachtschiffe, die von der Royal Navy und anderen Seestreitkr√§ften in den n√§chsten Jahren gebaut wurden.[7]

Eine gewisse Sonderstellung nahmen die Semi-Dreadnoughts ein, die gegen Ende der √Ąra dieser Kriegsschiffe erschienen. Gr√∂√ütenteils waren sie gezielt gebaut worden, wie z.B. die franz√∂sische Danton-Klasse; die Satsuma-Klasse hingegen war eher ein Notbehelf aus Mangel an gro√ükalibrigen Gesch√ľtzen. Mit verst√§rkter Feuerkraft durch ein Zwischenkaliber von 7,5 bis 10 inch (i.d.R. anstelle der Mittelartillerie) und gr√∂√üerer Verdr√§ngung als die herk√∂mmlichen Einheitslinienschiffe (18.000 bis 20.000 Tonnen) stellten sie einen Zwischenschritt zum all-big-gun-battleship dar. Die erschwerte Feuerleitung zweier schwerer Kaliber, deren Einschl√§ge nicht sicher zu unterscheiden waren, vor allem aber die Dreadnought-Revolution beendeten schnell dieses Kapitel des Kriegsschiffbaus.

Mit Erscheinen der HMS Dreadnought im Jahre 1906 waren Einheitslinienschiffe schlagartig deklassiert. Die HMS Dreadnought folgte dem Trend zu immer schwererer und weitreichender Bewaffnung durch die Umsetzung des Einheitskaliber-Konzeptes (‚Äúall-big-gun‚ÄĚ) in Form der Ausr√ľstung mit insgesamt zehn Gesch√ľtzen des Kalibers 12 inch (305 mm). Die Verwendung der Dampfturbine als Antrieb machte diese Schiff auch schneller als alle vorhandenen Schlachtschiffe.[8] Neue Schlachtschiffe, die nach dem Konzept der HMS Dreadnought gebaut waren, wurden von nun an als Dreadnoughts bezeichnet, w√§hrend √§ltere Schlachtschiffe die Bezeichnung Pre-Dreadnoughts erhielten. Dies waren jedoch nur mehr oder weniger umgangssprachliche Bezeichnungen, die milit√§rische Einstufung als Schlachtschiff usw. blieb davon unber√ľhrt. Ungeachtet der Tatsache, dass sie konzeptionell veraltet waren, spielten Einheitslinienschiffe eine wichtige Rolle w√§hrend des Ersten Weltkrieges und wurden teilweise auch noch im Zweiten Weltkrieg eingesetzt.[9]

Bewaffnung

Hauptkaliber

Das japanische Schlachtschiff Mikasa, ein typischer Vertreter der Einheitslinienschiffe. Zu beachten die Position der Sekund√§r- und Terti√§rbewaffnung und die Konzentration der Panzerung auf die T√ľrme und Maschinenr√§ume.
HMS Agamemnon (1906),Lord-Nelson-Klasse, Aufstellung des Zwischenkalibers mit 9,2-inch-Kanonen in sechs T√ľrmen
USS Indiana, Indiana-Klasse, ein Beispiel f√ľr ein Zwischenkaliber, abwechselnde Aufstellung von 13-inch und 8-inch-Kanonen

Einheitslinienschiffe f√ľhrten unterschiedliche Kaliber f√ľr unterschiedliche Aufgaben im Kampf gegen gegnerische Schiffe. Die Hauptbewaffnung bestand aus vier schweren Kanonen, die in zwei T√ľrmen auf der Mittellinie vor und achtern montiert waren. Nur sehr wenige Schiffe wiesen eine andere Anordnung der Hauptbewaffnung auf. Diese Kanonen hatten eine geringe Kadenz und zumindest anfangs eine begrenzte Genauigkeit, jedoch waren sie die einzigen Kanonen mit einer Durchschlagsleistung, die ausreichte, die schwere Panzerung der Maschinenr√§ume, Munitionslasten und Hauptbewaffnung gegnerischer Schlachtschiffe zu durchschlagen.[10]

Das gebr√§uchlichste Kaliber der Hauptbewaffnung war 12 inch (305 mm). Alle britischen Schlachtschiffe ab der Majestic-Klasse f√ľhrten dieses Kaliber, ebenso alle franz√∂sischen Schlachtschiffe ab der Charlemagne-Klasse (Kiellegung 1894). Japan, das die Masse der eingesetzten Gesch√ľtze aus Gro√übritannien importierte, nutzte ebenfalls dieses Kaliber. In den USA waren sowohl 12 als auch 13 inch bis zur Maine-Klasse (Kiellegung 1899) gebr√§uchlich, danach verwendete man ausschlie√ülich 12-inch-Kanonen. In Russland waren die Kaliber 10 und 12 inch gebr√§uchlich. Die Borodino-Klasse besa√ü Gesch√ľtze Kaliber 12 inch, w√§hrend √§ltere Schiffe mit Gesch√ľtzen des Kalibers 10 inch ausger√ľstet waren. Das erste deutsche Einheitslinienschiff, die SMS Kurf√ľrst Friedrich Wilhelm, nutzte das Kaliber 28 cm. Bei den nachfolgenden Klassen ging man auf das Kaliber 24 cm zur√ľck, um ab der Braunschweig-Klasse wieder das Kaliber 28 cm zu verwenden.[11]

W√§hrend das Kaliber der Hauptbewaffnung im Gro√üen und Ganzen gleich blieb, wurden die Leistungen der Gesch√ľtze durch immer l√§ngere Rohre verbessert. Die Einf√ľhrung langsam abbrennender Treibladungen (Nitrozellulose und Kordit) f√ľhrte mit den l√§ngeren Rohren zu einer h√∂heren M√ľndungsgeschwindigkeit. Dies f√ľhrte wiederum zu einer gr√∂√üeren Reichweite und h√∂heren Durchschlagsleistungen bei gleichem Kaliber.[12] Von der Majestic-Klasse bis zur Dreadnought-Klasse wuchs die Rohrl√§nge der britischen 12-inch-Kanone von 35 auf 45 Kaliber und die M√ľndungsgeschwindigkeit von 737 m/s auf 830 m/s.[13]

Sekundärbewaffnung

Mittelartillerie

Die Einheitslinienschiffe f√ľhrten auch eine Sekund√§rbewaffnung. Diese bestand aus kleineren Kanonen, typischerweise des Kalibers 6 inch. Dabei waren Variationen von 4 (100 mm) bis zu 7 inch (180 mm) m√∂glich. Praktisch waren dies Schnellfeuerkanonen. Eine Reihe von Verbesserungen trug zur Erh√∂hung der Kadenz bei. Diese Gesch√ľtze verwendeten patronierte Munition mit einer Messingkartusche. Sowohl Lafettierung als auch Verschluss waren f√ľr schnelles Richten und Nachladen ausgelegt.[14]

Die Aufgabe der Sekund√§rbewaffnung war die Zerst√∂rung der weniger stark gepanzerten Teile gegnerischer Schlachtschiffe. Da sie nicht in der Lage war, die Hauptpanzerung zu durchschlagen, sollte sie Bereiche wie die Kommandobr√ľcke zerst√∂ren oder das Feuergefecht er√∂ffnen.[10]. Ebenso wichtig waren sie f√ľr den Kampf gegen gegnerische Kreuzer und Torpedoboote. Die Leistung reichte aus, um die d√ľnnere Panzerung dieser Schiffe zu durchschlagen, w√§hrend die h√∂here Kadenz f√ľr den Kampf gegen kleinere und beweglichere Ziele wichtig war. Die Sekund√§rbewaffnung wurde verschiedenartig eingebaut. Teilweise wurde sie in T√ľrmen gef√ľhrt, teilweise in gepanzerten Kasematten in den Seiten des Rumpfes zusammengefasst oder ungepanzert auf dem Oberdeck aufgestellt.

Zwischenkaliber der Semi-Dreadnoughts

Einige Einheitslinienschiffe f√ľhrten ein Zwischenkaliber, typischerweise zwischen 8 (203 mm) und 10 (254 mm) inch (also √ľblichen Hauptkalibern von Panzerkreuzern). Schiffe mit einem schweren Hauptkaliber und einem schweren Sekund√§rkaliber werden auch als Semi-Dreadnoughts bezeichnet. Dieses Zwischenkaliber war ein Versuch, die Kampfkraft der Schiffe zum Kampf gegen Schlachtschiffe bzw. auf gr√∂√üere Entfernungen durch Verst√§rkung der schweren Artillerie zu erh√∂hen. Meist f√ľhrten diese Schiffe dann keine herk√∂mmliche Mittelartillerie. Die United States Navy f√ľhrte als Vorreiter Zwischenkaliber auf den Schiffen der Indiana-Klasse und der Kearsarge-Klasse ein, verzichtete jedoch zwischen 1897 und 1901 auf diesen Ansatz.[15]. Die US-Marine griff den Ansatz der ‚Äěhalbschweren‚Äú Artillerie aber nicht nur wieder auf, sie trieb ihn mit der Connecticut-Klasse von 1908 auf die Spitze; die sechs Schiffe dieser Klasse hatten au√üer der 4√ó12-Inch-Haupt- und 8√ó8-inch-Sekund√§rartillerie (beides in Doppelt√ľrmen) noch 10 St√ľck 7-inch-Mittelartillerie in kasemattierten Einzellafetten und 20 St√ľck 3-inch-Torpedoboot-Abwehrgesch√ľtze.

Nach kurzer Zeit wurde dieser Ansatz von der Royal Navy und den Marinen Russlands (Andrej-Pervozvannyj-Klasse), Italiens (Vittorio-Emanuele-Klasse), Frankreichs (Danton-Klasse) und Japans (Satsuma-Klasse) aufgegriffen. Diese sp√§tere Generation der Einheitslinienschiffe wurde jedoch nahezu mit der HMS Dreadnought fertiggestellt und war daher bei ihrer Indienststellung bereits √ľberholt.[16] Einzig die deutsche Marine verzichtete auf diesen Schritt und erh√∂hte stattdessen das Kaliber ihrer Mittelartillerie auf 17 cm (Braunschweig-Klasse/Deutschland-Klasse). Allerdings hatte sie bei den ersten Entw√ľrfen zu den Gro√ü-Linienschiffen der Nassau-Klasse die Verwendung von 24-cm-Gesch√ľtzen in vier seitlichen Doppelt√ľrmen zumindest in Betracht gezogen.

W√§hrend der Epoche der Panzerschiffe hatte sich die Entfernung, auf der Seegefechte ausgetragen wurden, erh√∂ht. W√§hrend des Chinesisch-Japanischen Krieges 1894 wurden f√ľnf Seeschlachten auf eine Entfernung von 2.000 m ausgetragen, aber in der Seeschlacht im Gelben Meer 1904 begann das Gefecht auf 6.500 m.[17] Diese Vergr√∂√üerung ist einerseits auf die Verbesserung der Waffen und der Feuerleitverfahren zur√ľckzuf√ľhren, andererseits auf die gr√∂√üeren Kampfentfernungen der Torpedos. Folgerichtig wurde das Kaliber der Sekund√§rbewaffnung vergr√∂√üert, bis es schlie√ülich das bis dahin f√ľr die Zwischenkaliber gebr√§uchlichen Gr√∂√üen erreichte. Die letzten beiden Einheitslinienschiffe der Royal Navy, die [18]

Tertiärbewaffnung

Die Bewaffnung der Einheitslinienschiffe wurde durch die Terti√§rbewaffnung vervollst√§ndigt. Die Kaliber reichten von 8,8 cm Schnellladekanonen hinunter bis zu Maschinengewehren. Ihre Aufgabe war der Kampf gegen Torpedoboote auf kurze Entfernung und das Bestreichen der Decks und Aufbauten gegnerischer Schlachtschiffe.[10] Mit zunehmender Bedeutung der Fliegerei fanden auch Flak-Gesch√ľtze Eingang in die Bewaffnung, vor allem bei den Schiffen, die noch im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen.

Torpedobewaffnung

Zus√§tzlich waren viele Pre-Dreadnoughts noch mit Torpedorohren ausger√ľstet. Diese waren fest eingebaut und lagen √ľber oder unter der Wasserlinie. In dieser Zeit war das gebr√§uchliche Kaliber f√ľr Torpedos 16 inch (406 mm). Die Kampfentfernung betrug mehrere hundert Meter bis zu 3 km. Dennoch war es f√ľr ein Schlachtschiff praktisch unm√∂glich, einen Treffer mit einem Torpedo anzubringen.[19]

Schutz

Schema der typischen Panzerung eines Einheitslinienschiffs. Gepanzertes Ober- und Zwischendeck sowie G√ľrtel (rot), zus√§tzlicher Schutz durch seitlich angeordnete Kohlebunker (grau) und doppelwandigen Boden. Die Schiffsmaschinen waren innerhalb des gesch√ľtzten Bereiches angeordnet
Schnitt durch den Rumpf der USS Kearsarge (BB-5), Kearsage-Klasse. Das Bild zeigt den Schutz der inneren Bereiche des Schiffs

Einheitslinienschiffe trugen ein nicht unerhebliches Gewicht an Panzerung. Die Erfahrungen zeigten, dass anstelle einer gleichm√§√üigen Panzerung des Schiffes die Konzentration der Panzerung auf die kritischen Bereiche die bessere L√∂sung war. Der zentrale Teil des Rumpfes, in dem die Kessel und Dampfmaschinen angeordnet waren, wurde von einem G√ľrtelpanzer gesch√ľtzt. Dieser begann unter der Wasserlinie und erstreckte sich nach oben. Nach vorn und hinten wurde er durch gepanzerte Querschotten abgeschlossen. Diese zentrale Zitadelle wurde eingef√ľhrt, um die Maschinenanlage vor den durchschlagskr√§ftigsten Geschossen zu sch√ľtzen. Die Hauptbewaffnung und die Munitionslasten wurden ebenfalls durch die Panzerung gesch√ľtzt. Der Beginn der Einheitslinienschiff-Epoche war durch den √úbergang von offenen Barbetten zu allseitig geschlossenen Panzert√ľrmen gekennzeichnet.[20]

Die Dicke des G√ľrtelpanzers verringerte sich normalerweise zu den Enden des Schiffes hin. Teilweise nahm die Dicke auch von der Zitadelle bis zu den Aufbauten ab. Das Deck wurde √ľblicherweise leichter gepanzert. Seine Panzerung war zwischen 4 und 6 inch dick.[21] Diese Panzerung diente dazu, eine Zerst√∂rung der Aufbaute durch Explosivgeschosse zu verhindern, sie sch√ľtzte nicht vor panzerbrechenden Granaten.[22]

Die Schlachtschiffe der sp√§teren 1880er Jahre, zum Beispiel die Royal Sovereign-Klasse, hatten eine Verbundpanzerung aus Schmiedeeisen und Stahl. Sp√§ter wurde diese Panzerung durch eine aus geh√§rtetem Stahl ersetzt. Das Herstellungsverfahren wurde von Harvey in den USA entwickelt. Zuerst 1891 getestet, wurden derartige Panzerungen auf den 1893/95 gebaute Schiffen √ľblich.[20] Sie kamen jedoch nur kurze Zeit zur Anwendung. Im Jahr 1895 wurde die Kaiser Friedrich III. mit der nochmals besseren Panzerung von Krupp ausgestattet. In Europa wurde die Anwendung der Krupp-Panzerung innerhalb von f√ľnf Jahren √ľblich, nur die USA hielten bis in das 20. Jahrhundert am Harvey-Panzer fest. Die verbesserte Panzerung f√ľhrte dazu, dass die Schiffe besser durch einen d√ľnneren und leichteren Panzer gesch√ľtzt wurden. Eine Verbundpanzerung der St√§rke 12 inch entsprach in der Schutzwirkung einem Harvey-Panzer von 7,5 inch oder einer Krupp-Panzerung von 5,75 inch.[23]

Antrieb

Der Wasserrohrkessel war die effektivste M√∂glichkeit zur Erzeugung von Hei√üdampf f√ľr die Einheitslinienschiffe
Arbeitsschema einer Dreifach-Verbunddampfmaschine. Der Dampf wird dreimal ausgenutzt und dabei stufenweise entspannt

Alle Einheitslinienschiffe wurden durch Dampfmaschinen angetrieben. Die meisten Schiffe erreichten Geschwindigkeiten zwischen 16 und 18 Knoten.[24] Bereits bei den Panzerschiffen wurden Verbunddampfmaschinen eingebaut, aber gegen Ende der 1880er Jahre wurden Dreifach-Verbunddampfmaschinen einsatzreif. Zun√§chst waren diese Maschinen dreizylindrig, d.h. f√ľr jede Dampfdehnungsstufe gab es einen angepassten Zylinder, die Kurbelversetzung betrug 120 Grad. Sp√§ter wurde die Niederdruckstufe zweizylindrig ausgef√ľhrt, die Maschinen hatten dann vier Zylinder mit 90 Grad Kurbelversetzung. Dadurch ergab sich ein gleichm√§√üigerer Lauf. Einige Flotten, nicht jedoch die Royal Navy, verwendeten auch Vierfach-Verbunddampfmaschinen.[25]

Der gr√∂√üte Fortschritt im Maschinenbau dieser Epoche wurde durch die Nutzung h√∂herer Betriebsdr√ľcke der Kessel erreicht. Die fr√ľhen zylindrischen Flammrohrkessel wurden durch effizientere Wasserrohrkessel ersetzt, die bei geringerem Betriebsstoffverbrauch h√∂her verdichteten Dampf erzeugten. Wasserrohrkessel waren im Betrieb auch sicherer. Das Risiko einer Explosion war geringer, und sie waren flexibler einsetzbar als Flammrohrkessel. Wasserrohrkessel des Belleville-Typs wurden bei der franz√∂sischen Marine 1879 eingef√ľhrt, doch die Royal Navy brauchte bis 1894, bevor sie diesen Kesseltyp f√ľr Gesch√ľtzte Kreuzer und Schlachtschiffe √ľbernahm.[26]

Die Dampfmaschinen trieben zwei oder drei Propeller an. In Deutschland und Frankreich wurden Drei-Schrauben-Schiffe bevorzugt. Dieser Antrieb erm√∂glichte eine k√ľrzere und gedr√§ngtere Bauweise der Maschinenanlage und erleichterte den Panzerschutz. Man√∂vrierbarkeit und Unempfindlichkeit gegen Besch√§digungen waren ebenfalls besser, allerdings waren diese Schiffe gr√∂√üer und schwerer als Zwei-Schrauben-Schiffe, die in den meisten anderen Flotten bevorzugt wurden.[25]

Zur Dampferzeugung wurde Kohle als Brennstoff benutzt, obwohl in einigen Flotten erste Experimente mit √Ėlfeuerungen angestellt wurden.[27] Die Geschwindigkeit der Schiffe konnte durch Einblasen von Luft in die Feuerungen um ein bis zwei Knoten erh√∂ht werden, doch war dabei das Risiko der Zerst√∂rung der Kessel hoch.

Flotteneinsatz

Die Retvizan sinkt in der Schlacht von Port Arthur.

Die Einheitslinienschiffe waren das Kernelement der aus unterschiedlichen Typen zusammengesetzten Flotte. Viele der √§lteren Panzerschiffe befanden sich noch im Dienst. Die Schlachtschiffe versahen ihren Dienst mit verschiedenartigen Kreuzern: mit modernen Panzerkreuzern, die im Prinzip verkleinerte Schlachtschiffe waren, mit leichteren Gesch√ľtzten Kreuzern und √§lteren, ungepanzerten Kreuzern, Sloops und Fregatten, die teilweise noch aus Eisen oder Holz gebaut waren. Schlachtschiffe wurden im Gefecht von Torpedobooten bedroht. In der Epoche der Einheitslinienschiffe wurden angesichts dieser Bedrohung die ersten Zerst√∂rer gebaut. In der gleichen Zeit entstanden die ersten praktisch einsetzbaren Unterseeboote.[28]

In die Epoche der Einheitslinienschiffe f√§llt der Anfang vom Ende der Balance der Seestreitkr√§fte Frankreichs und Russland einerseits und der Royal Navy andererseits. In diese Zeit f√§llt auch der Beginn des Aufstieges der neuen Seem√§chte Deutschland, Japan und der USA. Die neuen Schiffe der Kaiserlich Japanischen Marine, und im geringerem Ma√üe die der United States Navy, unterst√ľtzten die koloniale Expansion dieser L√§nder.

In der Epoche der Einheitslinienschiffe gab es keine Auseinandersetzungen zwischen Schiffen dieses Typs. Eine Ausnahme bilden die Kriege am Ende dieser Epoche. Der Erste Chinesisch-Japanische Krieg hatte zwar Einfluss auf die weitere Entwicklung der Pre-Dreadnoughts, doch die größten eingesetzten Schiffe waren Kreuzer.[29] Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges kämpfte die Schlachtflotte der US Navy gegen die spanische Flotte, die keine Schlachtschiffe besaß. Nur während des Russisch-Japanischen Krieges kam es in zwei Fällen zu Gefechten zwischen Schlachtschiffen: in der Seeschlacht im Gelben Meer am 10. August 1904 und der Seeschlacht von Tsushima am 27. Mai 1905.

Die Kanonenbootpolitik wurde ausschlie√ülich von Kreuzern oder kleineren Schiffstypen umgesetzt. Am Britisch-Sansibarischen Krieg waren drei britische Gesch√ľtzte Kreuzer beteiligt. W√§hrend des Boxeraufstandes befanden sich zwar Schlachtschiffe in den Flotten der westlichen L√§nder, zum Einsatz gegen chinesische Kr√§fte kamen jedoch Zerst√∂rer, Kanonenboote, Kreuzer und Sloops.[30]

Europa

Die europäischen Flotten dominierten die Meere während der Pre-Dreadought-Epoche. Die britische Royal Navy war die weltgrößte Flotte, obwohl Großbritanniens traditionelle Rivalen Frankreich und Russland sowie die neuen Seemächte wie Deutschland große Anstrengungen unternahmen, die britische Vorherrschaft zu brechen.

Vereinigtes Königreich

HMS Caesar, Majestic-Klasse
HMS Canopus, Canopus-Klasse
HMS Formidable,Formidable-Klasse
HMS Albemarle, Duncan-Klasse
HMS Dominion, King Edward VII- Klasse
HMS Lord Nelson, Lord-Nelson-Klasse

Im Jahr 1889 wurde mit dem Naval Defence Act der Two-Power-Standard f√∂rmlich festgeschrieben. Dieser Standard besagte, dass die Anzahl der Schlachtschiffe der Royal Navy mindestens so gro√ü sein sollte wie die Summe der Anzahl der Schlachtschiffe der beiden n√§chstgr√∂√üten Seestreitkr√§fte. Zu dieser Zeit waren dies Frankreich und Russland, die in den fr√ľhen 1890er Jahren formal britische Alliierte wurden.[31] Nach der Indienststellung der Royal Sovereign- und Majestic- Klasse folgte ein Schiffbauprogramm, das wesentlich schnellere Zuw√§chse als in fr√ľheren Jahren vorsah. Die Klassen Canopus, Formidable, Duncan und King Edward VII folgten zwischen 1897 und 1905 rasch aufeinander.[32] Z√§hlt man zwei urspr√ľnglich f√ľr Chile in Auftrag gegebene, aber dann von der Royal Navy √ľbernommene Schiffe mit, waren bis 1904 seit der Majestic-Klasse insgesamt 39 Schlachtschiffe in Dienst gestellt oder im Bau. √úber zwei Dutzend √§ltere Schlachtschiffe blieben im Dienst.

  • Majestic-Klasse
    • HMS Caesar (1896)
    • HMS Hannibal (1896)
    • HMS Illustrious (1896)
    • HMS Jupiter (1895)
    • HMS Magnificent (1894)
    • HMS Majestic (1895)
    • HMS Mars (1896)
    • HMS Prince George (sp√§ter HMS Victorious II) (1895)
    • HMS Victorious (sp√§ter HMS Indus II) (1895)
  • Canopus-Klasse
  • Formidable-Klasse
  • London-Klasse[33]
  • Queen-Klasse[34]
  • Duncan-Klasse
  • King Edward VII-Klasse
    • HMS Africa (1905)
    • HMS Britannia (1904)
    • HMS Commonwealth (1903)
    • HMS Dominion (1903)
    • HMS Hibernia (1905)
    • HMS Hindustan (1903)
    • Lord-Nelson-Klasse
      • HMS Lord Nelson (1906)
      • HMS Agamemnon (1906)

    Die letzten britischen Einheitslinienschiffe der Lord Nelson-Klasse wurden erst nach der Dreadnought in Dienst gestellt.

    Frankreich

    Patrie, République-Klasse
    Das französische Schlachtschiff Justice in voller Fahrt

    Frankreich, die traditionell mit Gro√übritannien rivalisierende Seemacht, hatte den Bau von Schlachtschiffen w√§hrend der 1880er Jahre ausgesetzt. Die dominierende Doktrin der Jeune Ecole favorisierte Torpedoboote gegen√ľber Schlachtschiffen. Nach Abklingen dieses Einflusses wurde 1891 das Schlachtschiff Brennus auf Kiel gelegt. Im Gegensatz zur Royal Navy, die gr√∂√üere Serien der jeweiligen Schlachtschiffklassen bauen lie√ü, blieben die franz√∂sischen Schiffe Einzelst√ľcke. Die Bewaffnung war ebenfalls eigenartig. Die Brennus trug drei Kanonen des Kalibers 34 cm, ihre Nachfolger jeweils zwei 30,5-cm- und zwei 27,4-cm-Kanonen in Einzelt√ľrmen. Erst mit der Charlemagne-Klasse, Baujahre 1894 bis 1896, ging die franz√∂sische Marine zur Standardaufstellung von vier 30,5-cm-Kanonen in Zwillingst√ľrmen √ľber.[35] Die Jeune Ecole behielt einen gro√üen Einfluss auf die franz√∂sische Seekriegsstrategie. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte Frankreich den Wettlauf mit Gro√übritannien bez√ľglich der Anzahl der Schlachtschiffe aufgegeben. Frankreich litt am meisten unter der durch die Dreadnought verursachten Revolution, bei ihrem Erscheinen befanden sich vier Schlachtschiffe der Libert√©-Klasse im Bau, der Bau weiterer sechs der Danton-Klasse wurde danach begonnen.

    • Brennus (1891)
    • Jaur√©guiberry (1891)
    • Charles Martel (1893)
    • Carnot (1894)
    • Mass√©na (1895)
    • Bouvet (1893)
    • Charlemagne-Klasse
      • Charlemagne (1895)
      • Gaulois (1896)
      • St Louis (1896)
    • Henri IV (1899)
    • I√©na (1898)
    • Suffren (1899)
    • R√©publique-Klasse
      • R√©publique (1902)
      • Patrie (1903)
    • Libert√©-Klasse
      • Libert√© (1905)
      • Justice (1904)
      • V√©rit√© (1907)
      • D√©mocratie (1904)
    • Danton-Klasse
      • Condorcet (1907)
      • Danton (1906)
      • Diderot (1907)
      • Mirabeau (1908)
      • Vergniaud (1908)
      • Voltaire (1907)

    Deutschland

    SMS Brandenburg, Brandenburg-Klasse
    Längsschnitt eines Schlachtschiffes der Wittelsbach-Klasse
    Geschwader der Deutschland-Klasse in Kiellinie

    Deutschland begann den Aufbau einer eigenen Flotte erst in den 1890er Jahren, doch bereits 1905 befand man sich in einem maritimen Wettr√ľsten mit der Royal Navy. Deutschlands erste Einheitslinienschiffe, die Brandenburg-Klasse, wurde 1890 auf Kiel gelegt. 1905 befanden sich 19 weitere Schlachtschiffe im Dienst oder im Bau. Erm√∂glicht wurde dieser schnelle Aufwuchs durch die Flottengesetze von 1898 und 1900.[36] Dieser Anstieg war auf die Zielstrebigkeit Alfred von Tirpitz‚Äô und das wachsende Gef√ľhl der nationalen Rivalit√§ten mit Gro√übritannien zur√ľckzuf√ľhren. Nach der Brandenburg-Klasse folgten die Klassen Kaiser Friedrich III, Wittelsbach und Braunschweig. Ihren H√∂hepunkt erreichte die Entwicklung mit der Deutschland-Klasse, die noch w√§hrend des Ersten Weltkrieges im Dienst war. Insgesamt waren die deutschen Schiffe weniger leistungsf√§hig als ihre britischen √Ąquivalente, aber ebenso robust.[37]

    √Ėsterreich-Ungarn

    Radetzky-Klasse der K.u.K Kriegsmarine
    SMS Budapest der Monarch-Klasse

    Die k.u.k. Kriegsmarine erlebte während der 1890er Jahre einen Aufschwung. Insgesamt wurden neun Schlachtschiffe in Auftrag gegeben, jedoch lediglich die drei Schiffe der Habsburg-Klasse wurden vor der Dreadnought fertiggestellt.

    • Kronprinz-Klasse
    • Monarch-Klasse
      • SMS Budapest (1895)
      • SMS Monarch (1895)
      • SMS Wien (1895)
    • Habsburg-Klasse
      • SMS Habsburg (1900)
      • SMS √Ārp√°d (1901)
      • SMS Babenberg (1902)
    • Erzherzog Karl-Klasse
      • SMS Erzherzog Karl (1903)
      • SMS Erzherzog Friedrich (1904)
      • SMS Erzherzog Ferdinand Max (1905)
    • Radetzky-Klasse
      • SMS Erzherzog Franz Ferdinand (1908)
      • SMS Radetzky (1909)
      • SMS Zrinyi (1910)

    Italien

    RN Benedetto Brin, Regina Magherita-Klasse
    RN Roma, Regina Elena-Klasse

    Zwischen 1893 und 1904 legte Italien acht Schlachtschiffe auf Kiel. Die beiden letzten Klassen waren bemerkenswert schnelle Schiffe, die Regina Margherita-Klasse war jedoch zu schwach gepanzert und die Regina Elena-Klasse zu leicht bewaffnet. Diese Schiffe entsprachen mehr dem Konzept des Schlachtkreuzers.[38]

    • Emanuele Filiberto-Klasse
      • RN Emanuele Filiberto (1897)
      • RN Ammiraglio di Saint Bon (1897)
    • Regina Margherita-Klasse
      • RN Regina Margherita (1905)
      • RN Benedetto Brin (1905)
    • Regina Elena-Klasse (auch Vittorio Emanuele-Klasse)
      • RN Regina Elena (1907)
      • RN Vittorio Emanuele (1907)
      • RN Napoli (1908)
      • RN Roma (1908)

    Russland

    Imperator Alexander III, Borodino-Klasse
    Knjas Potjomkin Tawritscheski

    Russland begann mit der Flottenerweiterung ebenfalls in den 1890er Jahren. Hauptgrund war der Versuch der Eind√§mmung der japanischen Expansion im Fernen Osten. Die 1892 in Auftrag gegebenen Schlachtschiffe der Petropawlowsk -Klasse entsprachen der britischen Royal Sovereign-Klasse. Sp√§tere Entw√ľrfe wie die Borodino-Klasse zeigten einen mehr franz√∂sischen Einfluss. Der R√ľckstand der russischen Schiffbauindustrie f√ľhrte dazu, dass viele Schiffe im Ausland gebaut wurde. Der erfolgreichste Entwurf, die Retwisan, entstand zu gro√üen Teilen in den USA.[39] Der Russisch-Japanische Krieg endete desastr√∂s f√ľr die russischen Schlachtschiffe. Von den f√ľnfzehn seit der Petropawlowsk gebauten Schlachtschiffen wurden elf w√§hrend des Krieges versenkt bzw. interniert. Das ber√ľhmteste russische Schlachtschiff, die Knjas Potjomkin Tawritscheski, wurde 1905 nach Aufstand der Besatzung und anschlie√üender Flucht nach Rum√§nien in Constan»õa interniert, sp√§ter aber wieder zur√ľckgegeben und erneut in Dienst gestellt.

    Amerika und Pazifik

    Vereinigte Staaten

    USS Maine
    USS Texas
    USS Massachusetts (BB-2), Indiana-Klasse
    USS Iowa
    USS Mississippi (BB-23),Mississippi-Klasse

    Der Bau der ersten Schlachtschiffe f√ľr die US Navy wurde 1891 begonnen. Diese Schiffe waren K√ľstenverteidigungsschiffe mit kurzer Reichweite, √§hnlich der HMS Hood. Der wesentliche Unterschied bestand jedoch in der Einf√ľhrung einer Zwischenkaliber-Batterie von 8-inch-Gesch√ľtzen. Bis zur Virginia-Klasse 1901/2 bevorzugte die US Navy Schlachtschiffe f√ľr den K√ľsteneinsatz mit kurzer Reichweite.[15] Dennoch stellten diese Schiffe die √úberlegenheit der US Navy gegen√ľber der veralteten spanischen Flotte, die √ľber keine Einheitslinienschiffe verf√ľgte, w√§hrend des Spanisch-Amerikanischen Krieges sicher. Die Virginia-Klasse und die zwei nachfolgenden Klassen wurden erst nach Indienststellung der HMS Dreadnought fertiggestellt und waren zu diesem Zeitpunkt bereits √ľberholt. Die US Navy hatte zu diesem Zeitpunkt die Konstruktion eigener Dreadnoughts aufgenommen. Die US-amerikanische Gro√üe Wei√üe Flotte, bestehend aus 16 Einheitslinienschiffen, umrundete die Welt vom 16. Dezember 1907 bis zum 22. Februar 1909.[40]

    • USS Maine (ACR-1) (1889)
    • USS Texas (1892)
    • Indiana-Klasse
      • USS Indiana (BB-1) (1893)
      • USS Massachusetts (BB-2) (1893)
      • USS Oregon (BB-3) (1893)
    • USS Iowa (1897)
    • Kearsarge-Klasse
      • USS Kearsarge (1900)
      • USS Kentucky (1900)
    • Illinois-Klasse
      • USS Illinois (1900)
      • USS Alabama (1900)
      • USS Wisconsin (1900)
    • Maine-Klasse (2)
      • USS Maine (1902)
      • USS Missouri (1902)
      • USS Ohio (1902)
    • Virginia-Klasse
      • USS Virginia (1902)
      • USS Nebraska (1902)
      • USS Georgia (1902)
      • USS New Jersey (1902)
      • USS Rhode Island (1902)
    • Connecticut-Klasse
    • Mississippi-Klasse
      • USS Mississippi (1908)
      • USS Idaho (1908)

    Japan

    Fuji, Fuji-Klasse
    Shikishima, Shikishima-Klasse
    Admiral Togo auf der Br√ľcke der Mikasa unmittelbar vor Beginn der Schlacht von Tsushima
    Katori, Katori-Klasse

    Japan war an beiden Seekriegen der Einheitslinienschiff-Epoche beteiligt. Die ersten japanischen Einheitslinienschiffe, die Fuji-Klasse, waren zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Chinesisch-Japanischen Krieges 1894‚Äď1895 noch im Bau.[41] W√§hrend dieses Krieges wurde die chinesische Flotte, aus einer Mischung aus veralteten Panzerschiffen und Kreuzern bestehend, durch die japanischen Gesch√ľtzten Kreuzer und Panzerkreuzer in der Schlacht am Yalu-Fluss geschlagen. Nach ihrem Sieg und unter dem Eindruck der wachsenden russischen Bedrohung in dieser Region bestellte die japanische Marine vier Einheitslinienschiffe. Zusammen mit den zwei Schiffen der Fuji-Klasse bildete sie den Kern der japanischen Schlachtflotte w√§hrend der Seeschlacht im Gelben Meer und der Seeschlacht von Tsushima. Nach dem Russisch-Japanischen Krieg baute Japan noch mehrere Klassen Pre-Dreadnoughts.

    √úberalterung

    Mikasa ist das einzige noch existierende Einheitslinienschiff

    Im Jahr 1906 f√ľhrte die Indienststellung der HMS Dreadnought schlagartig zum Veralten aller vorhandenen Schlachtschiffe. Die Dreadnought trug, unter Weglassen der Sekund√§rbewaffnung, zehn 12-inch-Kanonen anstatt der bislang √ľblichen vier. Sie konnte acht schwere Gesch√ľtze, also doppelt soviele wie ein Einheitslinienschiff, in einer Breitseite einsetzen. Voraus konnten sechs Kanonen feuern, gegen√ľber zwei bei den Einheitslinienschiffen.[42] Der √úbergang zum Einheitskaliber war eine logische Folge des Wachsens der Kaliber und der Reichweite der Sekund√§rartillerie der letzten Einheitslinienschiffe. In Japan und den USA befanden sich Schiffe mit √§hnlicher Bewaffnung bereits im Bau, sie konnten jedoch nicht vor der HMS Dreadnought fertiggestellt werden.[43] Man war der Auffassung, dass im Gefecht nur die gr√∂√üeren Kaliber effektiv eingesetzt werden konnten. Durch die gr√∂√üere Anzahl der 12-inch-Gesch√ľtze war die Kampfkraft der HMS Dreadnought zwei- bis dreimal h√∂her als die der vorhandenen Schlachtschiffe.[44]

    Die Bewaffnung war nicht der einzige ausschlaggebende Vorteil der Dreadoughts. Sie wurden von Dampfturbinen angetrieben, die eine Geschwindigkeit von 20 Knoten erm√∂glichten. Mit der um gut zwei Knoten h√∂heren Geschwindigkeit konnten sie ihre Gegner ausman√∂vrieren. Die Dreadnoughts deklassierten die fr√ľheren Schlachtschiffentw√ľrfe f√∂rmlich.[8]

    Dennoch verblieben die Einheitslinienschiffe im aktiven Dienst. Gerade weil sie veraltet waren, spielten sie in den konzeptionellen √úberlegungen zur Seekriegsf√ľhrung eine wichtige Rolle. Dreadnoughts und Schlachtkreuzer wurden in den zu erwartenden Seeschlachten als unerl√§sslich angesehen. Doch sie waren durch Minen und Ubootangriffe bedroht. Deshalb wurden sie sorgf√§ltig geh√ľtet und soweit als m√∂glich in ihren St√ľtzpunkten zur√ľckgehalten. Die √úberalterung und Entbehrlichkeit der Einheitslinienschiffe lie√ü sie f√ľr gef√§hrlichere Eins√§tze und weit entfernte Kriegsschaupl√§tze geeignet erscheinen.[45]

    Das einzig noch existierende Einheitslinienschiff ist das Flaggschiff der Japanischen Flotte während der Schlacht von Tsushima. Die Mikasa liegt seit 1925 als Museumsschiff in Yokosuka.

    Erster Weltkrieg

    Ersten Weltkrieges befand sich noch eine gr√∂√üere Anzahl Einheitslinienschiffen im Dienst. Die Fortschritte im Maschinenbau und der Waffentechnologie f√ľhrten dazu, dass sie moderneren Panzerkreuzern unterlegen waren. Gegen√ľber modernen Schlachtschiffen waren sie v√∂llig veraltet. Dessen ungeachtet spielten sie eine wichtige Rolle w√§hrend des Krieges.

    Dies wurde zuerst w√§hrend der Scharm√ľtzel zwischen britischen und deutschen Kriegsschiffen im S√ľdatlantik im Herbst 1914 deutlich. Als zwei deutsche Kreuzer dort die britische Schifffahrt bedrohten, sah sich die Admiralit√§t zun√§chst nicht in der Lage, moderne Schlachtkreuzer aus Europa abzuziehen. Stattdessen wurde ein Einheitslinienschiff, die HMS Canopus, in den S√ľdatlantik verlegt. Doch anstatt die britischen Kreuzer zu verst√§rken, blieb sie aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit w√§hrend des Seegefechtes bei Coronel hinter diesen zur√ľck und konnte nicht in das Gefecht eingreifen. In diesem Seegefecht erlitt die Royal Navy ihre erste Niederlage seit mehr als hundert Jahren. W√§hrend des Seegefechtes bei den Falkland-Inseln wurde sie zur Verteidigung des Hafens Port Stanley auf Grund gesetzt. Sie nahm das Gefecht mit der SMS Gneisenau auf sehr gro√üe Entfernung auf und konnte einen Treffer im Schornstein der Gneisenau anbringen. Dieser Treffer wurde mit einer √úbungsgranate ohne Explosivladung erzielt, die versehentlich √ľber Nacht im Rohr verblieben war. Die Salven der scharfen Munition lagen zu kurz. Aus britischer Sicht bewog dieser Treffer die deutschen Schiffe zum Abbruch des Angriffes auf die britischen Schiffe, die ungesch√ľtzt und bewegungsunf√§hig im Hafen Kohle bunkerten. Das Gefecht wurde schlie√ülich durch die beiden modernen Schlachtkreuzer der Invincible-Klasse entschieden.[46] Diese Ereignis war der einzige Fall, bei dem ein britisches Einheitslinienschiff in einem Gefecht w√§hrend des Ersten Weltkrieges irgendeine Wirkung auf einem gegnerischen Schiff erzielte.

    Im Schwarzen Meer kam es w√§hrend des Seegefechtes bei Kap Sarych zu einigen kurzen Aktionen russischer Einheitslinienschiffe gegen den t√ľrkischen Schlachtkreuzer Yavuz.

    Durch die britische, franz√∂sische und deutsche Flotte wurden Einheitslinienschiffe auf Nebenkriegsschaupl√§tzen dann eingesetzt, wenn der Einsatz moderner Schiffe nicht riskiert werden konnte. Die deutsche Flotte setzte ihre Einheitslinienschiffe zeitweise in der Ostsee ein. Die gr√∂√üte Anzahl an Schiffen dieses Types kam jedoch auf britischer und franz√∂sischer Seite w√§hrend der Schlacht von Gallipoli zum Einsatz. Zw√∂lf britische und franz√∂sische Einheitslinienschiffe bildeten den Kern der Seestreitkr√§fte im Kampf um die Dardanellen. Ihre Aufgabe war die Unterst√ľtzung der Queen Elizabeth beim Kampf gegen die t√ľrkischen Stellungen an Land. Die HMS Irresistible, die HMS Ocean sowie die franz√∂sische Gaulois wurden stark besch√§digt. Der Verlust der Queen Elizabeth im Minenfeld konnte nicht riskiert werden. Die verbleibenden Einheitslinienschiffe waren jedoch den t√ľrkischen Schiffen, die auf der anderen Seite der Meerenge in Position gegangen waren, unterlegen. Damit war die Operation gescheitert.[47] Einheitslinienschiffe wurden nochmals bei der Landung auf Gallipoli eingesetzt. Dabei gingen drei weitere verloren: Goliath, [48], die Letzteren beiden durch das deutsche U-Boot SM U 21.

    Ein Geschwader deutscher Einheitslinienschiffe nahm an der Skagerrakschlacht 1916 teil. Die deutschen Matrosen nannten sie die ‚ÄěF√ľnf-Minuten-Schiffe‚Äú nach der Lebensdauer, die ihnen in einem Gefecht mit modernen Kriegsschiffen zugestanden wurde.[49] Trotz ihrer Beschr√§nkungen spielten diese Schiffe in der Schlacht eine wichtige Rolle. Als sich die deutsche Flotte zur√ľckzog, schirmten sie den Durchbruch durch die britischen Kreuzer ab.[50] Lediglich die SMS Pommern ging w√§hrend des chaotischen Nachtgefechtes durch Torpedotreffer verloren.[51]

    PostKarte der USS Connecticut (BB-18) als Truppentransporter 1919

    Nach dem Waffenstillstand vom November 1918 r√ľstete die US Navy 15 √§ltere Schlachtschiffe, acht gepanzerte Kreuzer und zwei gr√∂√üere Gesch√ľtzte Kreuzer zu Truppentransportern um. Dies Schiffe f√ľhrten jeweils ein bis sechs Atlantik√ľberquerungen durch, um insgesamt mehr als 145.000 Personen in die USA zur√ľckzubringen.[52]

    Zweiter Weltkrieg

    Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die meisten vorhandenen Linienschiffe ‚Äď einschlie√ülich der √§lteren Dreadnoughts ‚Äď nach dem Vorgaben des Washingtoner Flottenabkommens abger√ľstet. Das Flottenabkommen begrenzte Anzahl und Tonnage verschiedener Schiffstypen f√ľr die Flotten einzelner L√§nder. Der vorhandene Spielraum sollte, wenn m√∂glich, durch modernere Typen ausgenutzt werden.[53] Die meisten Linienschiffe wurden verschrottet, einige wurden zu Schul- bzw. Zielschiffen umgebaut oder f√ľr andere Zwecke genutzt. Die japanische Mikasa fiel unter eine Ausnahmeregelung des Flottenabkommens und wurde als Museumsschiff erhalten.

    Deutschland hatte nicht an den Verhandlungen zum Washingtoner Flottenabkommen teilgenommen und unterlag folglich nicht dessen Beschr√§nkungen. Die Gr√∂√üe der deutschen Flotte wurde jedoch durch die Bestimmungen des Vertrages von Versailles begrenzt. Deutschland konnte acht Einheitslinienschiffe behalten, davon durften sich jedoch maximal sechs gleichzeitig im Dienst befinden. Diese Schiffe wurden als gepanzerte K√ľstenverteidigungsschiffe gef√ľhrt.[54] Zwei dieser Schiffe, die Schlesien und die Schleswig-Holstein, dienten noch im Zweiten Weltkrieg. Die Schleswig-Holstein er√∂ffnete mit dem Beschuss polnischer Stellungen auf der Halbinsel Hel bei Gdynia am 1. September 1939 die Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges. Die Schleswig-Holstein diente w√§hrend des Krieges als Schulschiff. Im Dezember 1944 sank sie nach einem Bombenangriff. Die Schlesien erhielt im M√§rz 1945 einen Minentreffer.[9]

    Einige entwaffnete Schlachtschiffe wurden während der Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges versenkt. Die griechischen Schlachtschiffe Kilkis und Limnos, 1914 von der US Navy gekauft, wurden nach der deutschen Invasion Griechenlands 1941 durch Sturzkampfbomber versenkt, obwohl sie bereits außer Dienst gestellt waren.[55] Im Pazifik wurde das als Werkstattschiff eingesetzte ehemalige japanische Schlachtschiff Asahi im Mai 1942 durch ein US-amerikanisches U-Boot torpediert. Die Asahi hatte bereits 1905 an der Seeschlacht von Tsushima teilgenommen.[56]

    Einzelnachweise

    1. ‚ÜĎ Roberts, S. 112.
    2. ‚ÜĎ Beeler, S. 93‚Äď95; siehe auch S. 169 f√ľr eine grafische Illustration des Problems.
    3. ‚ÜĎ Beeler, S. 167‚Äď168: Beeler widerspricht der Auffassung von Oscar Parkes, der √Ąhnlichkeiten zwischen der Admiral-Klasse und der Royal Sovereign sieht.
    4. ‚ÜĎ Beeler, S. 168.
    5. ‚ÜĎ Gardiner, S. 116.
    6. ‚ÜĎ Roberts, S. 117: ‚ÄúMany regard them as the first true pre-dreadnoughts...‚ÄĚ
    7. ‚ÜĎ Gardiner, S. 117.
    8. ‚ÜĎ a b Massie, Dreadnought, S. 474‚Äď475.
    9. ‚ÜĎ a b Chesneau, S. 200.
    10. ‚ÜĎ a b c Sumrall, S. 14.
    11. ‚ÜĎ Roberts, S. 117‚Äď125.
    12. ‚ÜĎ Roberts, S. 113.
    13. ‚ÜĎ Campbell, S. 169.
    14. ‚ÜĎ Campbell, S. 163.
    15. ‚ÜĎ a b Roberts, S. 122.
    16. ‚ÜĎ Roberts, S. 125‚Äď126.
    17. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 170, 171, 189.
    18. ‚ÜĎ Roberts, S. 125‚Äď6.
    19. ‚ÜĎ Hill, S. 155.
    20. ‚ÜĎ a b Roberts, S. 117.
    21. ‚ÜĎ Roberts, S. 132‚Äď133.
    22. ‚ÜĎ The Eclipse of the Big Gun, S. 8.
    23. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 166.
    24. ‚ÜĎ Roberts, S. 132.
    25. ‚ÜĎ a b Roberts, S. 114.
    26. ‚ÜĎ Griffiths, S. 176‚Äď177.
    27. ‚ÜĎ Griffiths, S. 177.
    28. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 155‚Äď156, 182‚Äď183.
    29. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 170‚Äď171.
    30. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 186.
    31. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 161.
    32. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 168, 182.
    33. ‚ÜĎ Die London-Klasse wird in einigen Quellen als Unterklasse der Formidable-Klasse gef√ľhrt.
    34. ‚ÜĎ Die Queen-Klasse wird in einigen Quellen als Unterklasse der Formidable-Klasse gef√ľhrt.
    35. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 167.
    36. ‚ÜĎ Sondhaus, S. 180‚Äď181.
    37. ‚ÜĎ Roberts, S. 125.
    38. ‚ÜĎ Roberts, S. 126.
    39. ‚ÜĎ Roberts, S. 120‚Äď121.
    40. ‚ÜĎ The Great White Fleet
    41. ‚ÜĎ Roberts, S. 123.
    42. ‚ÜĎ Massie, Dreadnought, S. 473.
    43. ‚ÜĎ Sumrall, S. 15; Jentschura, Jung, Mickel S. 23.
    44. ‚ÜĎ Massie, Dreadnought, S. 471‚Äď473.
    45. ‚ÜĎ Massie, Castles of Steel, S. 433.
    46. ‚ÜĎ Bennett, G, Naval Battles of the First World War, S. 114.
    47. ‚ÜĎ Massie, Castles of Steel, S. 466‚Äď467.
    48. ‚ÜĎ Massie, Castles of Steel, S. 483, 492‚Äď493.
    49. ‚ÜĎ Massie, Castles of Steel, S. 564.
    50. ‚ÜĎ Massie, Castles of Steel, S. 634.
    51. ‚ÜĎ Massie, Castles of Steel, S. 648.
    52. ‚ÜĎ USN Ship Types -- World War I Transports -- Combat Warships employed as Transports. History.Navy.Mil. Abgerufen am 6. M√§rz 2008.
    53. ‚ÜĎ Kennedy, S. 275.
    54. ‚ÜĎ Lonton 1975, S.13.
    55. ‚ÜĎ Chesneau, S. 404.
    56. ‚ÜĎ Jentschura, Jung, Mickel S. 18.

    Literatur

    • John Beeler: Birth of the Battleship: British Capital Ship Design 1870‚Äď1881. Caxton, London 2003. ISBN 1-84067-534-9
    • R. A. Burt: British Battleships 1889-1904 Annapolis, MD: Naval Institute Press, 1988. ISBN 0-87021-061-0.
    • Roger Chesneau (Hrsg.): Conway's All the World's Fighting Ships 1922-1946. Conway, London 1980, ISBN 0-85177-146-7.
    • Robert Gardiner, Andrew Lambert: Steam, Steel and Shellfire: The Steam Warship, 1815‚Äď1905. Conways, London 2001, ISBN 0-7858-1413-2.
      • J. Roberts: The Pre-Dreadnought Age in Gardiner Steam, Steel and Shellfire.
      • J. Campbell: Naval Armaments and Armour in Gardiner Steam, Steel and Shellfire.
      • D. Griffiths: Warship Machinery in Gardiner Steam, Steel and Shellfire.
    • Robert Gardiner: The Eclipse of the Big Gun: The Warship 1906-45. Conways, London 1992, ISBN 0-85177-607-8.
      • R. Sumrall: The Battleship and Battlecruiser in Gardiner Eclipse of the Big Gun.
    • Robert Hill: War at Sea in the Ironclad Age. Cassell, London 2000, ISBN 0-304-35273-X.
    • Jentschura Jung & Mickel: Warships of the Imperial Japanese Navy 1869‚Äď1946, ISBN 0-85368-151-1.
    • John Keegan: The First World War. Pimlico, London 1999, ISBN 0-7126-6645-1.
    • Paul M. Kennedy: The Rise and Fall of British Naval Mastery. Macmillan, London 1983, ISBN 0-333-35094-4.
    • H.T. Lenton: German Warships of the Second World War. Macdonald and Jane's, London 1975, ISBN 0-356-04661-3.
    • Robert K. Massie: Dreadnought: Britain, Germany and the Coming of the Great War. Pimlico, London 2004, ISBN 978-1-84413-528-8.
    • Robert K. Massie: Castles of Steel: Britain, Germany and the Winning of the Great War at Sea. Pimlico, London 2005, ISBN 1-84413-411-3.
    • Lawrence Sondhaus: Naval Warfare 1815‚Äď1914. Routledge, London 2001, ISBN 0-415-21478-5
    • Siegfried Breyer: Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1905 - 1970. Lehmanns Verlag, M√ľnchen 1970, ISBN 3-88199-474-2

    Weblinks


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