Gemeinsame Armee

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Gemeinsame Armee

Die von der k.u.k. Militäradministratur offiziell so bezeichnete Gemeinsame Armee, vom Kaiser und in Gesetzen auch einfach als Heer bezeichnet[1], nach 1918 umgangssprachlich meist k.u.k. Armee genannt, war der größte Teil der österreichisch-ungarischen Landstreitkräfte, zu denen noch die k.k. Landwehr und der k.u. Honvéd (ungarische Landwehr) gehörten.

Adjustierungsvorschrift von 1867 (Ausgabe von 1911/12).

Errichtet am 15. M√§rz 1867 und aufgel√∂st am 31. Oktober 1918 durch den Austritt der ungarischen Truppenteile, stellte die ‚ÄěGemeinsame Armee‚Äú bis dahin das Hauptkontingent der Bewaffneten Macht (oder auch Wehrmacht) der neuen Doppelmonarchie, zu der neben den Landstreitkr√§ften auch die k.u.k. Kriegsmarine geh√∂rte.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Namensgebung

Bis zum Jahre 1889 trugen die Streitkr√§fte, wie vor 1867, das Pr√§dikat k.k. (kaiserlich-k√∂niglich, seit 1867 f√ľr eine gemeinsame Institution beider Reichsh√§lften eigentlich irref√ľhrend). Erst auf ausdr√ľcklichen Wunsch Ungarns wurde mit dem Gesetz vom 11. April 1889 die Bezeichnung k.u.k. auch f√ľr die ‚ÄěGemeinsame Armee‚Äú eingef√ľhrt.

Gemeinsame Institution

Nach dem √∂sterreichisch-ungarischen Ausgleich vom 15. M√§rz 1867 waren Heer und Kriegsmarine nicht mehr Institutionen eines Einheitsstaates, sondern der neuen Doppelmonarchie, die aus zwei gleichberechtigten Teilen bestand: dem Kaisertum √Ėsterreich (Cisleithanien) und dem diesem nicht mehr untergeordneten, aber in Realunion verbundenen K√∂nigreich Ungarn (Transleithanien).

Kaiser Franz Joseph I. ‚Äď bis dahin Kaiser von √Ėsterreich, K√∂nig von Ungarn, B√∂hmen, Kroatien, Dalmatien und Galizien etc. ‚Äď f√ľhrte fortan die Bezeichnung Kaiser von √Ėsterreich und K√∂nig von Ungarn. Der Oberbefehl lag weiterhin beim Monarchen, der mit dem Heer √ľber die neu eingerichtete Milit√§rkanzlei Seiner Majest√§t des Kaisers und K√∂nigs kommunizierte. F√ľr die Verwaltung und Systemerhaltung des Heeres (und der Kriegsmarine) war das k.u.k. Kriegsministerium, bis 1911 Reichskriegsministerium genannt, verantwortlich, f√ľr die Strategie der diesem zugeh√∂rige Generalstab. Der Generalstabschef hatte das Recht, dem Monarchen direkt vorzutragen.

Hauptteil der bewaffneten Macht

Das österreichische Gesetz vom 11. April 1889[2], mit dem das Wehrgesetz von 1868, novelliert 1882, erneuert wurde (ein Gesetz gleichen Inhalts wurde in Ungarn beschlossen), legte in § 2 fest:

Die bewaffnete Macht gliedert sich in das Heer, in die Kriegsmarine, in die Landwehr und in den Landsturm.

In ¬ß 14 wurde das j√§hrliche Rekrutenkontinent f√ľr Heer und Kriegsmarine auf 103.000 Mann festgelegt; davon hatten 60.389 aus den im Reichsrat vertretenen K√∂nigreichen und L√§ndern zu kommen. Das Rekrutenkontingent f√ľr die zur Territorialverteidigung berufene √∂sterreichische Landwehr betrug 10.000 Mann. Die Kontingente waren durch politische Vereinbarungen zwischen √Ėsterreich und Ungarn und durch entsprechende Gesetze alle zehn Jahre an den Bedarf anzupassen. Die √∂sterreichische Landwehr und der ungarische Honv√©d unterstanden nicht dem Kriegsminister, sondern dem k.k. Minister f√ľr Landesverteidigung (Landwehrminister) bzw. seinem k√∂niglich-ungarischen Pendant, inoffiziell Honv√©dminister genannt.

Finanzierung

Bei allen gemeinsamen Angelegenheiten, also auch bei der gemeinsamen Armee, gab es eine festgelegte Kostenaufteilung zwischen den beiden Reichsteilen. Von 1867 an waren das f√ľr Ungarn 30 % der Gesamtkosten. Diese Quote wurde bei den Ausgleichsverhandlungen 1888 auf 31,4 % und 1907 auf 36,4 % erh√∂ht.[3] Die Gesamtausgaben f√ľr Heer, Landwehr und Marine beliefen sich 1912 auf rund 670 Millionen Kronen. Das waren weniger als 3,5 % des gesamten Volkseinkommens, 1906 waren es gar nur 2,5 %. In Russland, Italien und Deutschland lagen die Ausgaben 1912 bei etwa 5 % des Nettosozialprodukts. √Ėsterreich-Ungarn blieb die Gro√ümacht mit den relativ geringsten Ausgaben f√ľr seine Streitkr√§fte.[4]

Vernachl√§ssigung und Teilungsw√ľnsche

In der langen Friedenszeit der letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts wurden Heer und Kriegsmarine zunehmend vernachl√§ssigt. Milit√§rausgaben waren im √∂sterreichischen Reichsrat wie im ungarischen Reichstag, zumindest f√ľr die gemeinsamen Streitkr√§fte, wenig popul√§r. Die dringend notwendige Modernisierung des Heeres wurde immer wieder hinausgez√∂gert. Dies sollte sich bei der Mobilmachung 1914 negativ bemerkbar machen. (Die Gebirgstruppe der k.k. Landwehr hingegen war eine Ausnahme und sehr gut ausgestattet.)

Die ungarischen Politiker forderten immer wieder ein separates ungarisches Heer. Der Monarch stimmte im Ausgleich von 1867 einem Kompromiss zu: Die beiden Reichsh√§lften sollten zus√§tzlich zum gemeinsamen Heer eigene Territorialstreitkr√§fte aufstellen d√ľrfen. Ungarn begann daraufhin sofort mit der Aufstellung der k√∂niglich-ungarischen Landwehr, auch auf Deutsch zumeist mit ihrem magyarischen Namen Honv√©d bezeichnet.

Kaiser und König Franz Joseph I. blieb aber in der Hauptsache bei der im Ausgleich fixierten Einheitlichkeit des Heeres und der Kriegsmarine und bekräftigte dies nach neuerlichen Vorstößen der Ungarn 1903 im Armeebefehl von Chlopy (einem Manöverort in Galizien)[5]:

Getreu ihrem Eide wird Meine gesamte Wehrmacht fortschreiten auf dem Wege ernster Pflichterf√ľllung, durchdrungen von jenem Geist der Einigkeit und Harmonie, welcher jede nationale Eigenart achtet und alle Gegens√§tze l√∂st, indem er die besonderen Vorz√ľge jedes Volksstammes zum Wohle des gro√üen Ganzen verwertet. [...] Gemeinsam und einheitlich, wie es ist, soll Mein Heer bleiben.[6]

Franz Ferdinands Reformen

Als Erzherzog Thronfolger Franz Ferdinand 1898 vom Kaiser mit einer Analyse der bewaffneten Macht der Monarchie betraut wurde, wurde ihm der Nachholbedarf sehr rasch klar, ebenso das Erfordernis, den √ľberalterten Generalstab zu verj√ľngen. Der 76-j√§hrige Kaiser stimmte 1906 Franz Ferdinands Vorschlag zu, den ebenfalls 76-j√§hrigen Generalstabschef Friedrich von Beck-Rzikowsky durch den 54-j√§hrigen Franz Conrad von H√∂tzendorf zu ersetzen, und der Thronfolger machte sich mit Conrad sofort daran, Strukturen und Abl√§ufe zu modernisieren.

Auch der 65-j√§hrige Kriegsminister Heinrich von Pitreich wurde 1906 auf Wunsch des Thronfolgers ausgetauscht.[7] Die Investitionsvorschl√§ge des Thronfolgers wurden aber aus politischen Gr√ľnden nur zum kleineren Teil realisiert; im Ersten Weltkrieg war die √∂sterreichisch-ungarische Armee deutlich schlechter ausgestattet als die Streitkr√§fte des verb√ľndeten Deutschen Reiches.

Der Kriegsfall

Die Landstreitkr√§fte hatten bis 1914 nur einen Ernstfall erlebt: die Okkupation von Bosnien und Herzegowina nach dem Berliner Kongress 1878, bei der bewaffneter Widerstand zu √ľberwinden war. Teile der ‚ÄěGemeinsamen Armee‚Äú wurden 1908 zur Niederschlagung des Aufstandes in Bosnien-Herzegowina mobilisiert.

Nach der Ermordung Franz Ferdinands bestellte der 84-j√§hrige Kaiser im Sommer 1914 Erzherzog Friedrich zum Armeeoberkommandanten, da er selbst den Oberbefehl im Krieg bereits seit 1859 nicht mehr beanspruchte. Vereinbarungsgem√§√ü √ľberlie√ü Friedrich alle operativen Entscheidungen seinem Generalstabschef Conrad. Karl I. √ľbernahm nach seiner Thronbesteigung im November 1916 den Oberbefehl Anfang 1917 wieder selbst.

Zur Rolle der österreichisch-ungarischen Armee im Ersten Weltkrieg siehe:

Organisation

‚Üí Hauptartikel: k.u.k. Kriegsministerium

Neben der Gemeinsamen Armee bestanden:

Die Gemeinsame Armee und die Kriegsmarine wurden vom Reichskriegsminister (ab 20. September 1911 k.u.k. Kriegsminister) in Wien verwaltet, der dem Kaiser und König unmittelbar unterstand. Die beiden Landwehren wurden vom Landesverteidigungsminister der k.k. Regierung in Wien und seinem Pendant in der k.u. Regierung in Budapest verwaltet. Im Jahre 1915 entfielen alle Zusatzbezeichnungen und Ehrennamen der Regimenter, die von da an nur noch mit ihrer Nummer bezeichnet werden sollten, was sich aber in der Prxis nicht durchsetzen ließ.

Rekrutierung und Garnisonierung

Im Gegensatz zur k.k. Landwehr und k.u. Landwehr rekrutierten die Gemeinsame Armee und die Kriegsmarine (der gr√∂√üte Teil der Mannschaften der Kriegsmarine kam allerdings aus dem Gebiet um Triest und dem √ľbrigen K√ľstenland)[8] ihre Soldaten aus der gesamten Doppelmonarchie, also sowohl aus der cisleithanischen als auch aus der transleithanischen Reichsh√§lfte. Alle Truppenteile, die nicht aus dem K√∂nigreich Ungarn (inklusive Oberungarn, Siebenb√ľrgen und Banat) oder aus dem zu den L√§ndern der ungarischen Krone z√§hlenden K√∂nigreich Kroatien und Slawonien stammten, wurden als ‚Äědeutsche Regimenter‚Äú bezeichnet, unabh√§ngig davon, ob es sich um Polen oder Kroaten oder italienisch sprechende Tiroler handelte, alle anderen bezeichnete man als ‚Äěungarische Regimenter‚Äú. Die ‚Äědeutschen Regimenter‚Äú und die ‚Äěungarischen Regimenter‚Äú unterschieden sich in der Uniformierung; die Bezeichnung sagte jedoch nichts √ľber die in den Regimentern verwendeten Sprachen aus (siehe Abschnitt Sprachen).

  • 57 Infanterie-Regimenter wurden als ‚Äědeutsche Regimenter‚Äú
  • 45 Infanterie-Regimenter wurden als ‚Äěungarische Regimenter‚Äú bezeichnet.
  • 4 Infanterie-Regimenter (bosnisch-hercegowinische Infanterie) nahmen sowohl in Uniform als auch Sprachregelung eine Sonderstellung ein.

Die ‚ÄěBewaffnete Macht‚Äú (Heer, Kriegsmarine, Landwehr, Honv√©d) stand unter dem Oberbefehl des Kaisers und K√∂nigs in seiner Funktion als ‚Äěallerh√∂chster Kriegsherr‚Äú. Diese Bezeichnung hatte nach der gl√ľcklosen Truppenf√ľhrung von Kaiser Franz Joseph I. 1859 in Italien vor allem formale Bedeutung, da sich der Monarch danach von der aktiven Truppenf√ľhrung zur√ľckzog und der tats√§chliche Oberbefehl von da an in Friedenszeiten beim Kriegsministerium in Wien und im Ersten Weltkrieg beim nur f√ľr den Krieg bestellten Armeeoberkommandanten Erzherzog Friedrich und seinem Generalstabschef Conrad lag. Am 2. Dezember 1916 √ľbernahm Kaiser Karl I. wieder pers√∂nlich den Oberbefehl. Franz Joseph I., hatte keinerlei Truppenbesuche durchgef√ľhrt; der 30-j√§hrige Kaiser Karl I. nahm den Begriff Oberbefehlshaber w√∂rtlich und besuchte unerm√ľdlich Front und Truppe.

k.u.k. Kavallerie um 1900

Eine Besonderheit des gemeinsamen Heeres war der in den ersten Jahrzehnten h√§ufige Wechsel der Truppenstandorte. Die Bataillone der einzelnen Regimenter wurden in sehr kurzen Intervallen an andere Standorte verlegt. (1910 waren nur drei Infanterieregimenter der Gemeinsamen Armee komplett in einer Garnison stationiert, ‚Äď das Infanterieregiment Nr.14 in Linz, das Infanterieregiment Nr.30 in Lemberg und das Infanterieregiment Nr.41 in Czernowitz.) So konnte sich kein traditionelles Verh√§ltnis der Regimenter zu bestimmten Orten und deren Bev√∂lkerung bilden (wie es z. B. in den einzelnen Armeen des Deutschen Reiches durchaus gef√∂rdert wurde). Die verlegten Soldaten dienten oft am anderen Ende des Reiches, womit man erreichen wollte, dass es im Falle innerer Unruhen zu keinen Fraternisierungen mit der Bev√∂lkerung kommen w√ľrde. (Die fl√§chendeckende Dislozierung war allerdings auch das Ergebnis fehlender Kasernen.) Das f√ľhrte soweit, dass sogar einzelne Kompanien von ihren Bataillonen abgetrennt und separat untergebracht werden mussten. Nachdem in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg gr√∂√üere Anstrengungen beim Bau neuer Kasernen und zur Sanierung der vorhandenen unternommen worden waren, konnte diese Praxis stark eingeschr√§nkt werden.

Bewaffnung

Nach der Niederlage bei K√∂niggr√§tz waren Kaiser und Armeef√ľhrung bestrebt, auf dem Gebiet der Bewaffnung, Ausr√ľstung und Uniformierung, wie auch hinsichtlich der Armeegliederung und Heeresaufbringung die sich aus der Niederlage ergebenden Konsequenzen zu ziehen. Es kam nun sehr schnell zu der bis dahin lange hinausgez√∂gerten Einf√ľhrung von Hinterladergewehren, da man ihrem Einsatz auf preu√üischer Seite eine kriegsentscheidende Wirkung zuschrieb. So wurde das bisherige Vorderladersystem Lorenz nach Vorschlag des Wiener B√ľchsenmachers Karl W√§nzel zu Hinterladern umgestaltet. Die solcherart zu einsch√ľssigen Hinterladern umgebauten Infanteriegewehre, Extra-Korps-Gewehre und J√§gerstutzen wurden unter der Bezeichnung ‚ÄěMuster 1854/67‚Äú bzw. ‚ÄěMuster 1862/67‚Äú normiert und an die entsprechenden Waffengattungen ausgegeben. Das System W√§nzel sollte jedoch √ľber den Zustand einer vorl√§ufigen Notl√∂sung nicht hinauskommen. In der Folge stellte das von Josef Werndl entwickelte Tabernakelschloss eine ganz neue L√∂sung dar, es handelte sich dabei um ein geradezu bahnbrechendes Verschluss-System. Dieser Wellblockverschluss mit Lademulde f√ľr Hinterladergewehre machte in der Folge die √Ėsterreichische Waffenfabriksgesellschaft in Steyr zum damals gr√∂√üten Waffenproduzenten in Europa. Die auf Grund dessen normierten Handfeuerwaffen des Systems Werndl wurden mit der Musterbezeichnung M1867, M1873, M1867/77 und ‚ÄěM1873/77‚Äú eingef√ľhrt und bildeten f√ľr mehr als zwanzig Jahre die Standardbewaffnung der k.u.k. Fu√ütruppen und Kavallerie.

M1895/30

Der n√§chste gro√üe Sprung in der Entwicklung der Handfeuerwaffe war der √úbergang vom einsch√ľssigen Hinterlader zum Repetiergewehr. Das von Ferdinand Mannlicher entwickelte System hatte einen Geradezug-Kolbenverschluss und ein Kastenmagazin f√ľr 5 Patronen im Mittelschaft. Dieses 1886 in der k.u.k. Armee erstmals normierte Waffensystem z√§hlte zu diesem Zeitpunkt zu den modernsten Waffen der Welt und bildete dann als verbesserte Version M1895 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges das Ordonanzgewehr des √∂sterreichisch-ungarischen Soldaten. Das Gewehr wurde in √Ėsterreich von der Firma Steyr Mannlicher und in Ungarn etwa 3 Millionen mal hergestellt.

Neben Schusswaffen waren in der Zeit von 1861 bis zum Ende der Habsburgermonarchie eine Reihe von Blankwaffen normiert. Es waren dies die Kavallerie-Offiziers- und Mannschaftss√§bel M1861, M1869 und M1904, der Kavalleries√§bel leichter Art M1877, die Infanterie-Offiziers- und Mannschaftss√§bel M1862 sowie die S√§bel f√ľr Offiziere und Mannschaften der k.k. Landwehrgebirgstruppen, wobei diese S√§bel zwischen den Weltkriegen auch von der Wiener Polizei verwendet wurden. Weiters war der Pioniers√§bel M1853 normiert, der jedoch mit seiner breiten, schweren Klinge mehr die Funktion eines Hauwerkzeuges als die einer Waffe hatte. S√§mtliche der genannten Blankwaffen sind im Wiener Heeresgeschichtlichen Museum ausgestellt.

Rast & Gasser M1898

Bei der Entwicklung der Faustfeuerwaffen sind zwei Stadien zu unterscheiden. An Stelle der fr√ľheren einsch√ľssigen Vorderladerpistole wurde ab 1870 der Revolver eingef√ľhrt. Es handelte sich dabei um die beiden gro√ükalibrigen von Leopold Gasser entwickelten 11mm Armeerevolver M1870 und das vier Jahre sp√§ter verbesserte Modell M1870/74. Weiters kamen noch der 9mm Infanterie-Offiziersrevolver System Gasser/Kopratschek (1872) und der 8mm Revolver Rast & Gasser M1898 hinzu. In weiterer Folge wurde zur mehrsch√ľssigen Repetierpistole √ľbergegangen, und zwar zur 9mm Repetierpistole Roth-Steyr M1907 und zur Steyr M1912. Bei beiden Pistolen handelt es sich um starr verriegelte R√ľcksto√ülader f√ľr Streifenladung mit einem Magazin f√ľr 10 bzw. 8 Patronen im Griff.

Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde in mehreren Staaten an der Entwicklung des Maschinengewehres gearbeitet. In √Ėsterreich-Ungarn entwickelte um 1890 Erzherzog Karl Salvator gemeinsam mit Major Georg Ritter von Dormus so genannte Mitrailleusen. Diese ersten Modelle sind im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien ausgestellt. Die technisch hoch ambitionierten Entwicklungen erwiesen sich jedoch als nicht feldtauglich, so wurde schlie√ülich 1907 das von Andreas Schwarzlose entwickelte Maschinengewehr unter der Musterbezeichnungen M1907 bzw. M1907/12 eingef√ľhrt. Sowohl die zuvor beschriebenen Repetierpistolen als auch das Maschinengewehr Schwarzlose wurden nach Aufl√∂sung der k.u.k. Armee 1918 vom √∂sterreichischen Bundesheer bis 1938 verwendet.[9]

Truppenfahnen

Truppenfahne f√ľr die j√ľngeren Regimenter

In den √Ėsterreichisch-Ungarischen Landstreitkr√§ften der Gemeinsamen Armee wurden nur zwei Arten von Truppenfahnen gef√ľhrt.

  • Die √§lteren Regimenter und Bataillone f√ľhrten ein wei√üe, rechteckige Fahne auf deren vorderseite sich das kaiserliche Wappen und auf der R√ľckseite eine Abbildung der Jungfrau Maria im Sternenkranz befanden.
  • Die j√ľngeren Regimenter und Bataillone f√ľhren eine rechteckige kaisergelbe Fahne mit dem kaiserlichen Wappen sowohl auf der Vorder- als auch auf der R√ľckseite.

Beide Arten von Fahnen waren an drei Seiten von einem schwarz-gelb-rot-wei√üen Zackenmuster eingefasst. Zur Parade wurde ein B√ľschel Eichenlaub an der Fahnenspitze befestigt.

Wehrpflicht

Seit 1866 bestand die allgemeine Wehrpflicht. Sie wurde ab 1868 durch vereinbarte, gleichlautende Gesetze der österreichischen und der ungarischen Reichshälfte definiert. Sie umfasste den Dienst im Heere, der Kriegsmarine, der Landwehr und dem Landsturm.

Die Dauer der Dienstpflicht im stehenden Heere betrug 12 Jahre:

3 Jahre in der Linie (aktiv)
7 Jahre in der Reserve
2 Jahre in der nichtaktiven Landwehr
k.u.k. Infanterie um 1900

Einj√§hrig-freiwilliger Dienst war sowohl im Heer (resp. der Kriegsmarine) als auch in der Landwehr gestattet. Der Einj√§hrig-Freiwillige erhielt keine L√∂hnung und musste sich die Ausr√ľstung (ggf. einschlie√ülich Pferd) selbst beschaffen. Die allgemeine Dienstpflicht begann mit dem 21. Lebensjahr. Landsturmpflichtig waren alle Personen vom 19. bis zum 42. Lebensjahr, sofern sie nicht dem Heer, der Landwehr und der Ersatzreserve angeh√∂rten.

Eid

Gem√§√ü dem Dienstreglement f√ľr das kaiserlich k√∂nigliche Heer (I. Teil, Dienstbuch A-10, a) aus dem Jahr 1873 hatten alle Soldaten der k.u.k. Armee folgenden Eid zu leisten:

‚ÄěWir schw√∂ren zu Gott dem Allm√§chtigen einen feierlichen Eid, Seiner Apostolischen Majest√§t, unserem Allerdurchlauchtigsten F√ľrsten und Herrn, Franz Joseph dem Ersten, von Gottes Gnaden Kaiser von √Ėsterreich, K√∂nig von B√∂hmen u.s.w. und Apostolischen K√∂nig von Ungarn treu und gehorsam zu sein, auch Allerh√∂chst Ihren Generalen, √ľberhaupt allen unseren Vorgesetzten und H√∂heren zu gehorchen, dieselben zu ehren und zu besch√ľtzen, ihren Geboten und Befehlen in allen Diensten Folge zu leisten, gegen jeden Feind, wer immer es sei, und wo immer es Seiner kaiserlichen und k√∂niglichen Majest√§t Wille erfordern mag, zu Wasser und zu Lande, bei Tag und Nacht, in Schlachten, in St√ľrmen, Gefechten und Unternehmungen jeder Art, mit einem Wort, an jedem Orte, zu jeder Zeit und in allen Gelegenheiten tapfer und mannhaft zu streiten, unsere Truppen, Fahnen Standarten und Gesch√ľtze in keinem Falle zu verlassen, uns mit dem Feinde nie in das mindeste Einverst√§ndnis einzulassen, uns immer so, wie es den Kriegsgesetzen gem√§√ü ist, und braven Kriegsleuten zusteht, zu verhalten, und auf diese Weise mit Ehre zu leben und zu sterben. So wahr uns Gott helfe. Amen!‚Äú

Der Eid f√ľr die Angeh√∂rigen der Landwehren war vollkommen gleich mit einer Ausnahme: nach ‚ÄěApostolischem K√∂nig von Ungarn‚Äú war eingeschoben ‚Äěund den sanktionierten Gesetzen unseres Vaterlandes‚Äú, womit, im Gegensatz zum Heer, die Landwehren nicht nur auf den Monarchen, sondern auch auf die Landesverfassungen verpflichtet wurden.[9]

Dieser Eid wurde den jeweiligen Rekruten bei Bedarf in elf Sprachen vorgesprochen.

Militärseelsorge

→ Hauptartikel: k.u.k. Militärseelsorge

Da die Armee eine St√ľtze der Doppelmonarchie bilden sollte, wurde auf nationale und religi√∂se Besonderheiten bei der Einberufung selbst keine R√ľcksicht genommen. Demgegen√ľber wurden jedoch beim Dienst die religi√∂sen Vorschriften der verschiedenen Glaubensgemeinschaften peinlichst genau beachtet. Auch waren religi√∂se Zwistigkeiten zwischen z. B. serbischen (orthodoxen) und bosnisch-hercegowinischen (muslimischen) Soldaten im Gegensatz zu heute unbekannt. F√ľr die Soldaten j√ľdischen Glaubens gab es eigene Feldrabbiner, f√ľr die islamischen Glaubens Feldimame. Auch f√ľr die Soldaten griechisch-orthodoxen Glaubens gab es die Milit√§rseelsorge.

Friedenspräsenz im Juli 1914

Korpsbereiche und Erg√§nzungsbezirke √Ėsterreich-Ungarns

Infanterie:

  • 102 Infanterie-Regimenter zu je vier Bataillonen
  • 4 bosnisch-hercegowinische Infanterie-Regimenter zu je drei Bataillonen
  • 4 Tiroler J√§ger-Regimenter (Kaiserj√§ger) zu je vier Bataillonen
  • 32 Feldj√§ger-Bataillone und 1 Bosnisch-Hercegowinisches Feldj√§ger-Bataillon

Kavallerie:

Der Unterschied zwischen schwerer (Ulanen) und leichter (Husaren, Dragoner) Kavallerie bestand nur noch in den Uniformen und der auf rein traditionellen Gr√ľnden basierenden Namensgebung.

Artillerie:

Train Truppe:

Technische Truppe:

Personalverstärkung im Mobilmachungsfall sowie Verluste bei Kriegshandlungen wurden durch die Marschbataillone ersetzt. Das System der Reserve Regimenter wie bei der deutschen Armee gab es nicht.

Sprachen

Im Vielv√∂lkerstaat der k.u.k. Monarchie wurde Deutsch als gemeinsame Kommandosprache festgesetzt. Die etwa 100 einschl√§gigen Befehle auf Deutsch, die zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes notwending waren musste jeder Soldat beherrschen. Nur ein kleiner Teil der Heeresverb√§nde sprach ausschlie√ülich Deutsch, in der Kriegsmarine wurde von den Mannschaften √ľberwiegend Italienisch gesprochen.

Die ‚ÄěDienstsprache‚Äú wurde zum Verkehr der Milit√§rdienststellen untereinander benutzt. Sie war bei der Gemeinsamen Armee und bei der k.k. Landwehr deutsch, bei der Honv√©d ungarisch.

Die ‚ÄěRegimentssprache‚Äú diente der Kommunikation innerhalb der Regimenter. Es war die Sprache, die von der Mannschaft mehrheitlich gesprochen wurde. Sollte, wie beim Infanterie-Regiment Nr. 100 in Krakau, die Mannschaft sich aus 27 % Deutschen, 33 % Tschechen und 37 % Polen zusammensetzen, so gab es drei Regimentssprachen. Jeder Offizier hatte die Regimentssprache(n) innerhalb dreier Jahre zu erlernen. Insgesamt waren in der k.u.k. Monarchie elf Sprachen offiziell anerkannt.

k.u.k. Feldartillerie um 1900
Uniformen der k.u.k.-Armee im Heeresgeschichtlichen Museum Wien

Rein deutschsprachige Infanterie-Regimenter waren nur:

Nationalit√§ten: 95 % Deutsche ‚Äď 5 % Andere
(Stab/II./III. Bataillon in Wien; I. Baon.: Wöllersdorf; IV. Baon.: Konjic)
  • ‚ÄěOber√∂sterreichisches Infanterie-Regiment "Ernst Ludwig Gro√üherzog von Hessen und bei Rhein" Nr. 14‚Äú Nr. 14 (Linz)
Nationalit√§ten: 98 % Deutsche ‚Äď 2 % Andere
Nationalit√§ten: 94 % Deutsche ‚Äď 6 % Andere
(Stab/I./II./IV. Bataillon: Laibach; III. Baon.: Graz)
Nationalit√§ten: 98 % Deutsche ‚Äď 2 % Andere
(Stab/I./II. Bataillon: Br√ľnn; III. Baon.: Sarajevo; IV. Baon.: St. P√∂lten)
Nationalit√§ten: 97 % Deutsche ‚Äď 3 % Sonstige
(Stab/I. Bataillon: Bregenz; II. Baon.: Innsbruck; III. Baon.: Schwaz; IV. Baon.: Salzburg)
Nationalit√§ten: 97 % Deutsche ‚Äď 3 % Andere
(Stab/I./II./III. Bataillon: Prag; IV. Baon.: Eger in Böhmen)
Nationalit√§ten: 97 % Deutsche ‚Äď 3 % Andere
(Stab/I./II./II. Bataillon: Graz; II. Baon.: Klagenfurt)

Dienstgrade und Rangabzeichen

Siehe: Rangabzeichen der österreichisch-ungarischen Streitkräfte

Orden und Auszeichnungen (Beispiele)

Die Orden eines Zugf√ľhrers des 2. Regiments der Tiroler Kaiserj√§ger

Die hier aufgef√ľhrten Orden und Auszeichnungen sind:

  • die gro√üe silberne Tapferkeitsmedaille ((Karl I./IV., verliehen nach J√§nner 1917)
  • die kleine silberne Tapferkeitsmedaille (Karl I., verliehen nach J√§nner 1917)
  • die bronzene Tapferkeitsmedaille (Franz Joseph. I., verliehen vor J√§nner 1917)
  • das Karl-Truppenkreuz; Voraussetzung f√ľr die Verleihung waren mindestens 12 Wochen Fronteinsatz und Teilnahme an mindestens einer Schlacht.
  • die Verwundetenmedaille (Blessierten-Medaille); die Medaille wurde nach der ersten erlittenen Verwundung verliehen (nach J√§nner 1917)
  • die Erinnerungsmedaille des Landes Tirol f√ľr seine Verteidiger

Museale Rezeption

Die Geschichte der √∂sterreichisch-ungarischen Streitkr√§fte ist im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien , von Kaiser Franz Joseph I. als Heeresmuseum gegr√ľndet, im Detail dokumentiert. Besonders beachtenswert sind hierbei die 34, von Oskar Br√ľch gemalten Uniformdarstellungen der k.u.k.-Armee, die f√ľr die Budapester Millenniumsausstellung 1896 angefertigt wurden.[10] Weiters ist im Saal V (‚ÄěFranz-Joseph-Saal‚Äú) des Museums eine l√ľckenlose Zusammenstellung der in der Zeit von 1867 bis 1914 in der k.u.k. Armee eingef√ľhrt gewesenen Blankwaffen, Hand- und Faustfeuerwaffen sowie Maschinengewehre, von denen der Gro√üteil auch zur Ausr√ľstung der √∂sterreichisch-ungarischen Truppen w√§hrend des Ersten Weltkriegs z√§hlte, ausgestellt.[9] Die umfangreiche Uniformensammlung der Ausstellung, wo nahezu alle Waffengattungen der √∂sterreichisch-ungarischen Armee vertreten sind, veranschaulicht das in der zweiten H√§lfte des 19. Jahrhunderts noch farbenfrohe Bild dieser Armee.

Gedenken

Im Jahre 1896 wurde in Wien das Deutschmeister-Denkmal errichtet. Der Gefallenen der Armee wird mit dem ‚ÄěHeldentor‚Äú in Wien und Kriegerdenkm√§lern im ganzen Land gedacht. Gr√§ber Gefallener werden im Isonzotal in Slowenien ebenso wie in S√ľdtirol, der Ukraine und in Galizien bis heute gepflegt.

In diesen 1877‚Äď1914 erschienenen Schematismen wurden Gliederung, Truppenteile und Kommandopositionen der Landstreitkr√§fte √Ėsterreich-Ungarns aktuell zusammengestellt.

Die Armee in der Literatur

Die herausragende Rolle, die das Milit√§r in √Ėsterreich-Ungarn einnahm, wurde von Autoren thematisiert. Arthur Schnitzlers Novelle Leutnant Gustl, in der die √ľberzogenen Ehrvorstellungen der Offiziere und das Duell kritisiert wurden, kostete den Autor 1901 seinen Rang als Oberarzt der Reserve. Karl Kraus gei√üelte 1915‚Äď1922 in seinem monumentalen Drama Die letzten Tage der Menschheit die Kriegsgeilheit vieler in Alt√∂sterreich und verwendete dazu zahlreiche Originalzitate aus der Kriegszeit. Radetzkymarsch von Joseph Roth, 1932 publiziert, schildert Leben und Schicksal eines jungen Offiziers, dessen Gro√üvater dem Kaiser einst bei einem Gefecht in Italien das Leben gerettet hatte. Franz Theodor Csokor publizierte 1936 das Drama 3. November 1918, das den Zerfall der multinationalen Armee exemplarisch darstellt. Der tschechische Autor Jaroslav HaŇ°ek schrieb 1921‚ąí1923 seinen sehr erfolgreichen Roman Der brave Soldat Schwejk, der zeigte, wie sich ein Angeh√∂riger der Unterschicht mit Naivit√§t und Bauernschl√§ue den Milit√§rdienst so angenehm wie m√∂glich gestaltet.

Siehe auch

Literatur

  • Manfried Rauchensteiner: Der Tod des Doppeladlers: √Ėsterreich-Ungarn und der Erste Weltkrieg, 2. Aufl., Verlag Styria, Graz 1994
  • Manfried Rauchensteiner: √Ėsterreich-Ungarn und der Erste Weltkrieg: Bildband, Steirische Verlagsgesellschaft, Graz 1998
  • Heinz von Lichem: Der Tiroler Hochgebirgskrieg 1915‚Äď1918. Steiger Verlag, Berwang (Tirol) 1985, ISBN 3-85423-052-4
  • Johann Christoph Allmayer-Beck: Die bewaffnete Macht in Staat und Gesellschaft. In: Adam Wandruszka, Peter Urbanitsch (Hg.), Die bewaffnete Macht (Die Habsburgermonarchie (1848‚Äď1918) 5, Wien 1987) 1‚Äď141
  • Johann Christoph Allmayer-Beck, Erich Lessing: Die K.u.k. Armee. 1848‚Äď1918. Verlag Bertelsmann, M√ľnchen 1974, ISBN 3-570-07287-8
  • Johann Christoph Allmayer-Beck: Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Saal VI - Die k.(u.)k. Armee von 1867-1914, Wien 1989
  • k.u.k. Kriegsministerium ‚ÄěDislokation und Einteilung des k.u.k Heeres, der k.u.k. Kriegsmarine, der k.k. Landwehr und der k.u. Landwehr‚Äú in: Seidels kleines Armeeschema - Herausg.: Seidel& Sohn Wien 1914
  • k.u.k. Kriegsministerium ‚ÄěAdjustierungsvorschrift f√ľr das k.u.k. Heer, die k.k. Landwehr, die k.u. Landwehr, die verbundenen Einrichtungen und das Korps der Milit√§rbeamten‚Äú Wien 1911/1912
  • Glenn Jewison, J√∂rg C. Steiner: The Austro-Hungarian Land Forces 1848‚Äď1918
  • Heinz von Lichem: Spielhahnsto√ü und Edelwei√ü ‚Äď die Friedens- und Kriegsgeschichte der Tiroler Hochgebirgstruppe ‚ÄěDie Kaisersch√ľtzen‚Äú von ihren Anf√§ngen bis 1918, Stocker Verlag, Graz 1977, ISBN 3-7020-0260-X
  • Graf Bossi Fedregotti: Kaiserj√§ger, Stocker Verlag, Graz 1977
  • Julius Lohmeyer: Das Milit√§r Bilderbuch ‚Äď Die Armeen Europas, Carl Flemming Verlag, Glogau o.J.
  • Hubert Frankhauser, Wilfried Gallin: Unbesiegt und doch geschlagen, Verlagsbuchhandlung St√∂hr, Wien 2005
  • Stefan Rest, M. Christian Ortner, Thomas Ilming: Des Kaisers Rock im Ersten Weltkrieg ‚Äď Uniformierung und Ausr√ľstung der √∂sterreichisch-ungarischen Armee von 1914 bis 1918, Verlag Militaria, Wien 2002, ISBN 3-9501642-0-0
  • Oskar Br√ľch, G√ľnter Dirrheimer: Schriften des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien, Band 10: Das k.u.k. Heer 1895, Milit√§rwissenschaftliches Institut, Stocker Verlag, Graz 1997, ISBN 3-7020-0783-0
  • Adam Wandruszka (Herausgeber): Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Die bewaffnte Macht. Band V, Wien, Verlag der √Ėsterreichischen Akademie der Wissenschaften, 1987, ISBN 3-7001-1122-3.
  • Peter Urbanitsch/Helmut Rumpler (Herausgeber): Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Verfassung und Parlamentarismus: Verfassungsrecht, Verfassungswirklichkeit, zentrale Repr√§sentativk√∂rperschaften. Band VII, Wien, Verlag der √Ėsterreichischen Akademie der Wissenschaften, 2000, ISBN 3-7001-2869-X.

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Allerh√∂chster Armeebefehl, Chlopy, 16. September 1903, in: Tageszeitung Wiener Zeitung, Nr. 213, 18. September 1903, S. 1
  2. ‚ÜĎ RGBl. Nr. 41 / 1889 (= S. 93 f.)
  3. ‚ÜĎ G√ľnther Kronenbitter: ‚ÄěKrieg im Frieden‚Äú. Die F√ľhrung der k.u.k. Armee und die Gro√ümachtpolitik √Ėsterreich-Ungarns 1906‚ąí1914. Verlag Oldenbourg, M√ľnchen 2003, ISBN 3-486-56700-4, S. 150.
  4. ‚ÜĎ G√ľnther Kronenbitter: ‚ÄěKrieg im Frieden‚Äú. Die F√ľhrung der k.u.k. Armee und die Gro√ümachtpolitik √Ėsterreich-Ungarns 1906‚ąí1914. Verlag Oldenbourg, M√ľnchen 2003, ISBN 3-486-56700-4, S. 148.
  5. ‚ÜĎ siehe Anm. 1
  6. ‚ÜĎ Peter Urbanitsch/Helmut Rumpler (Herausgeber): Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Verfassung und Parlamentarismus: Verfassungsrecht, Verfassungswirklichkeit, zentrale Repr√§sentativk√∂rperschaften. Band VII, TEIL 1, Wien, Verlag der √Ėsterreichischen Akademie der Wissenschaften 2000, S. 527.
  7. ‚ÜĎ Heinrich Freiherr von Pitreich: Meine Beziehungen zu den Armeeforderungen Ungarns verbunden mit der Betrachtung dermaliger internationaler Situation. Wien 1911, S. 11. In: Gunther Erich Rothenberg: The Army of Francis Joseph. Purdue University Press 1998, ISBN 9781557531452.
  8. ‚ÜĎ in der Marine wurde zum gro√üen Teil italienische gesprochen
  9. ‚ÜĎ a b c Johann Christoph Allmayer-Beck: Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Saal VI - Die k.(u.)k. Armee von 1867-1914, Wien 1989, S. 33-35.
  10. ‚ÜĎ Manfried Rauchensteiner, Manfred Litscher (Hg.): Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Graz, Wien 2000 S. 56-71.

Weblinks

 Commons: Milit√§runiformen in √Ėsterreich-Ungarn ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Details vom Milit√§runiformen in √Ėsterreich-Ungarn ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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