Isolierte Völker

Isolierte Völker sind ethnische Gruppen, die nur geringfügigen oder kurzzeitigen Kontakt mit der globalisierten Gesellschaft aufgenommen haben. Meist bezieht sich diese Bezeichnung nicht auf indigene Gruppen der Vergangenheit, sondern fast immer der jüngsten Geschichte oder der Gegenwart. Das heißt aber nicht, dass es dieses Phänomen, dass indigene Gruppen nach dem ersten katastrophalen Kontakt mit der westlichen Zivilisation diese mit allen Mitteln meiden, neu ist, wie die Flucht der Seminolen in die Everglades zeigt.

Bei der Bezeichnung herrscht große Uneinigkeit, sieht man von den abwertenden (‚Nackte‘ oder ‚Wilde‘) oder den apologetischen oder euphemistischen (‚Freie‘ oder ‚Mutige‘) einmal ab. In jedem Falle handelt es sich nicht um „Steinzeitmenschen“, „bei denen die Zeit stehen geblieben ist“, wie romantisierende Publikationen und Filmbeiträge lange glauben machen wollten, und wovon heute noch touristische Unternehmen zu profitieren versuchen, sondern um Indigene Völker, die mit der übrigen Gesellschaft so schlechte Erfahrungen gemacht haben, dass sie jeden Kontakt fürchten. Insofern ist die Bezeichnung durch den Anglizismusunkontaktierte Völker“ unzutreffend, denn sie fliehen ja gerade, seitdem sie „kontaktiert“ wurden. Im englischen Sprachgebrauch erscheint zuweilen auch lost tribes (verlorene Stämme).

Die meisten dieser Gruppen leben in dicht bewaldeten Gebieten Lateinamerikas und Neuguineas. Viele von ihnen lehnen die Kontaktaufnahme – wohl ganz überwiegend aufgrund schlechter Erfahrungen – rigoros ab. Verfechter ihrer Rechte außerhalb ihrer Kulturen fordern zunehmend, die Isolierung aufrechtzuerhalten. Zentrales Motiv ist die Tatsache, dass die meisten Angehörigen dieser Gruppen gegen die Krankheiten der übrigen Welt, wie Grippe oder Masern nur eine schwache Immunität aufweisen, so dass die historische Erfahrung lehrt, dass ein Drittel bis neun Zehntel der Menschen beim Erstkontakt stirbt. Das Argument des Rechts auf Selbstbestimmung tritt dahinter zurück, wird aber gleichfalls angeführt.

Die Gefährdung dieser Gruppen resultiert einerseits aus dem Bevölkerungswachstum der umgebenden Großgruppen, andererseits aus der wirtschaftlichen Nutzung ihrer natürlichen Umgebung. Vor allem Holzplantagen und Palmölplantagen, sowie die Suche nach Öl und Gas zerstören die natürlichen Grundlagen dieser meist sehr kleinen Gruppen Amazoniens. Nach den Sklavenjägern des 16. und 17. Jahrhunderts flohen viele Gruppen vor den bewaffneten Banden der Gummibarone in den 1880er bis 1920 er Jahren, der Holzkonzerne und der Gas- und Ölunternehmen des 19. bis 21. Jahrhunderts. Die Abgeschiedenheit der sich zurückziehenden Gruppen ist also oftmals ein koloniales Produkt, das nur durch die extreme Notlage, in der sich die um ihr Überleben kämpfenden Gruppen sahen, erklärbar ist.[1] Einige der Gruppen brachte auch die Feindschaft mit ihren Nachbarn in eine vollständig isolierte Lage. Häufigster Grund dürfte aber die Flucht vor Epidemien und Gewalt gewesen sein. Der Zusammenbruch der Gummipreise nach 1910 führte in einem langsamen Prozess dazu, dass in einigen Regionen die angeworbenen Plantagenarbeiter bis in die 1980er Jahre wie Sklaven oder Schuldknechte gehalten wurden. Sie waren zuweilen die Ziele von Missionaren, wie etwa von Dominikanern, die wiederum von dort aus weitere indigene Gruppen ansteuerten. In den dort eingerichteten Missionen starben die meisten Konvertiten an den ihnen unbekannten Krankheiten, die Gruppen, die nicht so leben wollten, wie die Missionare es verlangten, bekämpften oftmals die Konvertiten. Den Orden folgten evangelikale Gruppen, die ähnliche Ergebnisse erzielten.

Schließlich brachten Straßen vor allem seit den 1980er Jahren zahlreiche Fahrzeuge in die abgelegenen Regionen Amazoniens, die eine schnellere Ausbeutung der Bodenschätze ermöglichten. Diese sind mittlerweile die größte Gefahr nicht nur für isolierte, sondern auch für andere indigene Gruppen geworden, denn sie bringen die bekannten Gefährdungen nur schneller und in größerem Ausmaß in ihre Gebiete. 2008 richtete Google Earth Outreach für zwanzig Vertreter indigener Völker im Amazonas-Regenwaldgebiet Brasiliens, unter ihnen die Suruí, Schulungen ein, um in ihrem Reservat illegalen Holzeinschlag per Satellit zu beobachten. Bei Bedarf erhalten sie von Google aktuellere und höher aufgelöste Bilder.[2]

Hinzu kommt, dass das schnelle und umfassende Sterben die Familienstrukturen zerschlug und die Gruppen oftmals in extrem weiten Räumen verstreute. Außerdem brachte die unerklärliche Katastrophe das Weltbild ins Wanken, zumal sie vielfach glaubten, ein Zauber sei die Ursache - so vermuten Anthropologen und Religionswissenschaftler und konnten dies in einigen Fällen auch nachweisen. Darüber hinaus kamen die Flüchtlinge meist nicht in unbewohntes Land und gerieten - schon aufgrund der vielfach fehlenden Verständigungsmöglichkeiten in einer sprachlich überaus zersplitterten Region -, wohl häufig in Konflikt mit ihren neuen Nachbarn. So wurden die Yora von Unterauftragnehmern von Shell und Holzfällern Richtung Manú-Nationalpark vertrieben, wo sie die Gemeinden der Matsigenka, Tayacome und Yomibato angriffen.[3] Gruppen wie die Mashco Piro mussten die Landwirtschaft, die sie seit langer Zeit betrieben hatten, komplett aufgeben und zu einem unsteten Leben zurückkehren.

Die UNO bemüht sich, in der Erkenntnis, dass die lokalen Regierungen den ökonomischen Versuchungen unzureichenden Widerstand entgegensetzen, eine Deklaration durchzusetzen, die die isolierten Völker schützen soll.[4]

Die Situation in den einzelnen Ländern ist sehr verschieden. Die meisten isolierten Völker Amerikas finden sich im Gebiet des Amazonas sowie in einigen Grenzgebieten Brasiliens. In Asien gibt es wenige Gruppen auf den Andamanen und in Vietnam, dazu bis vor wenigen Jahrzehnten auch welche in Australien. Neuguinea weist eine unbekannte aber wohl sehr hohe Zahl an isolierten Völkern auf. Weltweit dürfte es weit über 100 von ihnen geben, allein in Brasilien ließen sich bisher knapp 70 nachweisen, im indonesischen Neuguinea sind mindestens 44 Gruppen bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Lateinamerika

Bolivien

In Bolivien waren 2006 fünf isolierte Völker bekannt, weitere drei ließen sich bisher nicht nachweisen. Als bestätigt gelten die Ayoreo im Nationalpark Kaa-Iya del Gran Chaco, die Mbya-Yuqui[5] im Yuqui-Reservat und die Rio Usurinta (nur wenige Familien leben noch isoliert), die Yuracare in Santa Cruz und in Beni[6], die Pacahuara im Chacobo-Reservat und die Araona im Araona-Reservat. Noch unbestätigt ist die Existenz der Toromona und Nahua im Madidi-Nationalpark.

Zu den isolierten Gruppen zählen die meisten Quellen die weniger als 200 Angehörige zählenden Sinabo/Kapuibo (Nahua) am unteren Beni und am unteren Yata; sie sprechen Pano und stehen in engem Verhältnis zu den Chakobo. Die zweite Gruppe sind die etwa 100 bis 200 Yanaigua zwischen dem Rio Grande und dem oberen Río San Miguel. Ob sie Pano sprechen oder eher Tupí-Guaraní ist nicht gesichert. Sie stehen in Beziehung zu den Yuqui und leben meist im Guarayos-Waldreservat. Hinzu kommen die etwa 100 Yuqui zwischen dem oberen Ichilo und dem oberen Yapacani. Sie sprechen Tupí-Guaraní; eine kleine isolierte Gruppe lebt im Amboró-Nationalpark.

Brasilien

Indianerreservate in Brasilien

Die meisten isolierten Gruppe leben in Brasilien. Etwa 16 isolierte Gruppen leben allein im Bundesstaat Amazonas, 7 in Rondônia (an der Grenze zu Bolivien), 8 in Pará im Norden des Landes, 2 in Acre im äußersten Westen, 3 in Mato Grosso und jeweils eine in Amapá und Roraima im äußersten Norden, Maranhão und Tocantins in der östlichen Mitte des riesigen Landes.[7]

Am 18. Januar 2007 verkündete die für Indianerfragen zuständige FUNAI, dass ihr 67 isolierte Gruppen in Brasilien bekannt seien. 2005 waren es erst 40.[8] Dabei sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Gruppen in dauerhaften Kontakt mit der globalisierten Gesellschaft geraten, wie etwa die Kayapo-Gorotiré im Jahr 1938, Guavião und Shavante in den 1950er Jahren oder Marubo im nachfolgenden Jahrzehnt; dann die Yuqui und die südlichen Wayãpi Anfang der 70er Jahre. Von ihnen starben mehr als die Hälfte an Infektionskrankheiten.

Sieben Terras Indígenas (Reservate) sind ausschließlich isolierten Gruppen vorbehalten. Diese sind Alto Tarauacá in Acre mit den verschiedenen Isolados do Alto Tarauacá; dann Hi-Merimã in Amazonien, wo die Himerimã oder Isolados do médio Purus leben. Des Weiteren leben die Sirionó in Massaco in Rondônia (Isolados do rio São Simão), wo auch Kanoe do Omerê und Akuntsu in Igarapé Omerê leben. Im Reservat Rio Muqui, ebenfalls in Rondônia leben die Isolados das cabeceiras do rio Muqui (auch Miqueleno-Kujubim?), dann leben Isolados do Rio Pardo (Tupi–Guarani–Kawahibi) im Reservat Rio Pardo in Mato Grosso und Amazonas, schließlich nicht identifizierte Gruppen in Xinane isolados in Acre.

In anderen Reservaten (Terras Indigenas) leben zahlreiche weitere Gruppen:

  • Awá in Maranhão
  • Nivarura in Amazonas - erster Kontakt 2010 durch Xionity-Missionare
  • Avá-Canoeiro in Goiás
  • Arara do Rio Branco in Mato Grosso – Isolados da margem esquerda do médio Rio Roosevelt/Rio Branco
  • Aripuanã in Rondônia – Isolados da margem esquerda do médio Rio Aripuanã, Isolados do Río Pacutinga/Aripuanã, Isolados do Médio Rio Branco do Aripuanã
  • Bujiwa in Amazonas - erster Kontakt 1943
  • Caru in Maranhão – Awá (Isolados do igarapé Água Branca)
  • Inãwébohona in Tocantins – Avá-Canoeiro (Isolados da Mata do Mamão)
  • Kampa und Isolados do Rio Envira in Acre
  • Kaxinawa do Rio Humaitá in Acre – nicht identifziert
  • Koatinemo in Pará – nicht identifziert
  • Menkragnoti in Pará – Mengra Mrari
  • Raposa Serra do Sol in Roraima – nicht identifziert, entdeckt 2006 nahe Monte Roraima und Monte Caburaí (2 bis 4 km vom Dreiländereck Brasilien-Venezuela-Guyana entfernt)
  • Mamoadate in Acre – Mashko (Isolados do Alto Iaco).
  • Jaminaua-Envira – Isolados das cabeceiras do rio Jaminaua
  • Riozinho do Alto Envira in Acre – Isolados do Riozinho/Envira
  • Rio Teá in Amazonas – vier Gruppen Nadeb(?): Cabeceira dos rios Waranaçu e Gururu, Médio rio Tiquié, Cabeceiras dos rios Curicuriari e Dji sowie Cabeceiras do rio Teá. Zwei weitere Gruppen im nahe gelegenen Eneiuxi (Médio rio Eneiuxi) und in Urubaxi (Cabeceira do rio Urubaxi e Bafuanã) sind vielleicht Nedeb
  • Tumucumaque in Pará – Akurio.
  • Uru-Eu-Wau-Wau in Rondônia – vier bis sechs isolierte Gruppen einschließlich Isolados das cabeceiras do rio Muqui, Isolados do rio Cautário, Cabeceiras do rio Água Branca und Jururei
  • Vale do Javari in Amazonas – dort leben sieben Gruppen: Cabeceiras de Santana e igarapé Flexeira, Korubo, Isolados do Coari-Río Branco, Isolados do rio Quixito, Isolados do Rio Jandiatuba, Isolados do Rio Jutaí und Isolados dos rios Jaquirana/Amburus
  • Waimiri Atroari in Amazonas – Formadores do rio Alalaú (Piriutiti) und Formadores do rio Jatapu (Karafawyana or Chamakoto)
  • Xikrin do Cateté in Pará
  • Araribóia in Mato Grosso – Isolados dos rios Buriticupu e Taruparu
  • Cuminapanema – Zo’é.
  • Tanaru – ein einzelner Mann ist der letzte Vertreter dieses Stammes. Seine Angehörigen fielen Krankheiten zum Opfer oder wurden ermordet.[9]
Name Angehörige Wohngebiet Kommentar
Apiaká mehr als 100 Mato Grosso – zwischen den Unterläufen von Rio Juruena und Teles Pires
Apurinã mehr als 50 Amazonas – Oberer Rio Sepatini Arawak
Aruá vielleicht 75 Rondônia
  • Tupi–Mondé
  • zwischen Mequéns und Colorado
  • Leben im Rio Branco I.T. und Guaporé B.R. in Roraima
  • Rio São Miguel
  • außerhalb der Reservate
  • Holzeinschlag
  • häufige Kämpfe
Avá-Canoeiro 30 nördliche Goiás und Bananal-Insel in Tocantins
  • Tupí-Guaraní
  • kleine, mobile Gruppe
Guaja 120 im westlichen Maranhão
  • Tupí-Guaraní
  • auch nach Kontakt mobile, kleine Gruppe
  • halten sich im eigenen, aber auch in anderen Reservaten auf
Ingarune etwa 100 nördliches Pará – Rio Cuminapanema und Paru de Oeste
  • Kariben
  • in Beziehung zu Kachuyana
  • von Poturuyar, in deren Reservat sie leben, bestätigt, die bis vor kurzem selbst isoliert waren, Tupí-Guaraní
Kanibo (Mayo) 120–150 Rio Quixito, Javari-Becken, Amazonas wahrscheinlich Pano.
  • erfolglose Kontakaufnahmen
  • gelegentliche Kontakte mit Holzfällern
Kaniwa (Korubo) 300 9 Malocas zwischen Unterläufen von Ituí und Itacuaí, Amazonas Pano
  • gelegentliche Kontakte
  • abweisend
Karafawyana und weitere Kariben 400–500 vier Stellen in Roraima und Nord-Pará
  1. Quellen des Jatapu
  2. Rio Urucurina, Nebenfluss des Mapuera
  3. Rio Kafuini, Nebenfluss des Trombetas
  4. Oberer Turuna, Nebenfluss des Trombetas
meist Karibisch
  1. Kariben, Parukoto-Charuma-Untergruppe
  2. Beziehungen zu Waiwai
  3. Erhalten Metallwerkzeuge von Waiwai
  4. z. T. im Trombetas-Mapuera-Reservat
Karitiana 50–100 oberer Rio Candeias, Rondônia Tupi–Arikem, von der kleinen, isolierten Gruppe kontaktiert
Katawixi 50 oberer Rio Muquim, Nebenfluss des Purus, Amazonas isolierte Sprache
Kayapó do Rio Liberdade mehr als 100 unterer Rio Liberdade, nördliches Mato Grosso Gé, von anderen, mit ihnen verfeindeten Kayapó identifiziert
Kayapó-Pu'ro 100 unterer Rio Curuá, Süd-Pará Kayapó, Abspaltung von den Mekragnoti seit 1940, leben außerhalb des Kayapó-Reservats
Kayapó-Pituiaro 200 Rio Murure, Süd-Pará Kayapó, seit 1950 von den Kuben-kranken abgespalten. Einige außerhalb des Kayapó-Reservats
Kayapó-Kararao etwa 50 unterer Rio Guajara, Süd-Pará Kayapó, Abspaltung der Kararao
Kulina unbekannt Rio Curuça, Nebenfluss des Javari, Amazonas Arawan, kleine isolierte Gruppen, die zur großen Kulina-Gruppe gehören
Maku (Nadeb) etwa 100 Uneiuxi- und Urubaxi-Becken, Amazonas isolierte Sprache
Mamaindé 50–100 oberer Rio Corumbiara, Rondônia Isolierte Sprache, Gruppe der Nambikwara; Schutzzone unter lokalem Druck aufgehoben, ermordet
Hi-Merimã 1500 Riozinho, Nebenfluss des Cuniuã, Purus-Becken, Amazonas Arawan (?), seit kurzem geschützt
Mayoruna 200–300 3 Gebiete in Amazonas:
  1. Rio Batã, Quellgebiet des Javari
  2. Rio Pardo
  3. Zwischen Pardo und mittlerem Javari
Pano, kleine isolierte Gruppe der größeren Mayoruna-Gruppe
Miqueleno (Cujubi) ? oberer Rio São Miguel, Rondônia isolierte Chapacura-Sprache, eindringende Holzfäller, Massaker
Nereyana etwa 100 Rio Panama, Quellgebiet des Paru do Oeste, Nord-Pará Karibisch, vielleicht den Kachuyana näher als den Tiriyo
Pacaás Novos
  • (2) Oromawin-Untergruppe
etwa 150 Serra dos Pacaás Novos, Rondônia
  • (2) Quellgebiet des Rio Formoso, Rondônia
isolierte Chapacura-Sprache; isolierte Gruppe der Pacaás Novos im Uru-eu-wau-wau-Reservat
  • (2) in der Nachbarschaft einer der Pacaás-Novos-Reservate
Papavo-Obergruppe, zu der
  1. Mashco/Harakmbet
  2. Culina
  3. Amahuaca und
  4. Yawanahua gehören
mehr als 400 Acre (verstreut in einem großen Territorium)
  • (1) Rio Breu, Quellgebiet des oberen Jurua
  • (2,3,4) Zwischen Quellen der Envira und des Muru sowie dem Reservat Igarapé Xinané, Nebenfluss des Purus
Auseinandersetzungen mit Kampa, freundschaftliche Beziehungen zu Kulina
  • (1) Isolierte Sprache am Alto Jurua
  • (2,3,4)-(2) Arawan, (3,4) Pano – zwei Reservate wurden für sie eingerichtet
Pariuaia mehr als 100 Rio Bararati, Nebenfluss des unteren Juruena, Amazonas wohl Tupi–Kawahib, Tupí-Guaraní; verweigern seit 1930 jede Kontaktaufnahme
Piriutiti 100–200 Rio Curiau, Amazonas Beziehungen zu Waimiri-Atroari (Kariben), in deren Reservat sie zum Teil leben
Sateré unbekannt Rio Parauari, Nebenfluss des Maués-açu, Amazonas Tupi, seit langem von Sateré-Maué abgespalten
Tupi–Kawahib (Piripicura) 200–300 zwischen Madeirinha und Roosevelt, nördlicher Mato Grosso Tupí-Guaraní, Zugang seit kurzem gesperrt
Uru-Eu-Wau-Wau 300 Serra dos Pakaás-Novas, Rondônia Tupí-Guaraní, mindestens drei isolierte Gruppen im Uru-eu-wau-wau-Reservat
Wayãpi (Yawãpi) 100–150 oberer Ipitinga, zwischen Jari und Paru do Leste, nördl. Pará. Tupí-Guaraní, Abspaltung der südlichen Wayãpi
Yakarawakta 20–30 zwischen Aripuanã und Juruena, Mato Grosso Norte Tupí-Guaraní, wohl eine Apiaka-Untergruppe
Yanomami 300 Amazonas
  1. obere Marauia
  2. zwischen Demini und Catrimani
Yanomami.
  1. im Reservat
  2. Isolierte Gruppen außerhalb des Reservats, aber im Rio Branco Nationalpark
unbenannt etwa 100 zwischen oberem Amapari und oberem Oiapoque, Amapa Nach Auskunft der südlichen Wayãpi, eine von ihnen abgespaltene Gruppe, nach Auskunft der nördlichen Wayãpi, Gegner der Tapüiy
unbenannt (Isolados do Jandiatuba) 300 zwischen oberer Jandiatuba und Itacuaí, Amazonas vielleicht eine Katukina-Gruppe
unbenannt (Isolados do São José) 300 Igarapé São José, Nebenfluss des Itacuaí, Amazonas wohl nicht die Isolados do Jandiatuba
unbenannt unbekannt Igarapé Recreio, Cruzeiro do Sul municipality, oberer Juruá, Acre Pano (?)
unbenannt (Isolados do Igarapé Tueré) unbekannt Igarapé Tueré, Nebenfluss des Itacaiúnas, Pará Tupi (?)
unbenannt (Isolados do Arama e Inaui) etwa 100 südlich des Rio Inauini, Purus Basin, Amazonas
unbenannt (Isolados do Igarapé Umari) unbekannt Igarapé Umari, Nebenfluss des Ituxi, Amazonas
unbenannt (Isolados da Serra do Taquaral) unbekannt Serra do Taquaral, Quellen des Rio Branco, Rondônia

Kolumbien

Kolumbien bietet isolierten Gruppen weitgehenden Schutz. Eine Gruppe sind die Carabayo-Aroje im Parque Nacional del Rio Pure, von der zweiten Gruppe, den Yari, ist nicht klar, ob sie noch existiert. Die Nukaak Maku wurden 2003 aufgesucht, woraufhin rund zwei Drittel von ihnen starben. Vielleicht 25 bis 35 Nukaak leben noch isoliert.

Isolierte Gruppen sind die etwa 150 Carabayo an der Quelle des Purué, nördlich des Putumayo, die möglicherweise Carabayo, vielleicht auch Yuri sprechen. Sie schweifen auch ins brasilianische Gebiet und lehnen jede Annäherung ab. Die etwa 300 Guaviare Macusa oder Nukaak leben in Guainia zwischen Guaviare und Inírida River. Die Nukak-Sprache ist nicht klassifiziert. Nach der ersten Kontaktaufnahme brach die Bevölkerung von 800 auf 300 ein, 50 leben isoliert. Eine unbenannte Gruppe, die als Isolados dos Rio Yari bezeichnet wird, lebt isoliert im Departement Caqueta am oberen Rio Yari. Ob ihre Sprache zum Karibischen gehört, oder ob sie ein Isolat verwenden, ist unklar. Sie gehören entweder zu den Karijona oder den Witoto und leben im Chiribiquete-Nationalpark.

Ecuador

Ob 2011 noch Tagaeri im Yasuni National Park lebten, ist unbekannt. In den 1990er Jahren kam es möglicherweise zu heftigen Kämpfen zwischen ihnen und den Taromenane. Eine weitere Gruppe von fünf oder sechs Individuen der Oñamenane sowie die Huiñatare zählt ebenfalls zu den isolierten Gruppen. 2003 wurden 14 Tagaeri von Holzfällern ermordet.

Im Januar 2007 erklärte der Präsident von Ecuador den Südtteil von Yasuni nach schweren Zwischenfällen zur verbotenen Zone. Sie umfasst 7.580 km². Nach Auskunft von CONAIE leben dort 150–300 isolierte Taromenane in zwei Gruppen, hinzu kommen vielleicht 20–30 Tagaeri. Die Oñamenane und Huiñatare sind wahrscheinlich verschwunden. Aufgrund der Ölsuchaktivitäten von Texaco sind bereits in den 1980er Jahren die Tetetes und Sansahuaris verschwunden.

Vielleicht 100 bis 200 Huaorani leben in Oriente zwischen den Oberläufen von Napo und Curaray. Sie nutzen eine isolierte Sprache und sind partiell mit Waorani verfeindet. Sie sind durch Ölindustrie gefährdet.

2011 beschloss die Regierung von Ecuador, ein Ölfeld in der Provinz Orellana zu eröffnen, obwohl die dortigen Tagaeri mit Unterstützung der Inter-American Commission on Human Rights höchsten Schutz genießen. 2008 waren zu ihrem Schutz der Plan de Remediación Ambiental y Social und der Plan de Medidas Cautelares vom Präsidenten durchgesetzt worden. Die Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador bereitet derzeit eine Klage gegen den Präsidenten vor. Da Umweltschützer und katholische Gruppen vermuten, dass das Ölfeld nur strategisch eröffnet werden soll, um das viel größere benachbarte Feld zu eröffnen, unterstützen sie den Kampf der Indigenen.

Guyana

In Guyana leben rund 100 Wapishana zwischen den Quellen des Essequibo und des Tacutu; sie sprechen Arawak und sind eine Abspaltung der Wapishana. Sie verweigern jeden Kontakt. Eine weitere Gruppe unbekannten Namens besteht aus etwas 100 Menschen zwischen dem oberen Courantyne. Sie sprechen Karibisch und stehen vielleicht mit den Tiriyo in Beziehung.

Französisch-Guyana

In Französisch-Guyana ist eine isolierte Gruppe bekannt, die Wayãpi. Ihre etwa 100 Angehörigen leben zwischen Eureupoucine und Oberem Camopi. Sie sprechen Tupi–Guarani, und haben sich wohl um 1900 von den Wayãpi des oberen Oyapock abgespalten und wehren jede Kontaktaufnahme ab.

Peru

Verbreitungsgebiet der Pano-Sprachen in Peru, Brasilien und Bolivien

Peru weist die höchste Zahl an isolierten Völkern nach Brasilien und Neuguinea auf.[10] Dort bestehen fünf, allerdings schlecht gegen illegalen Holzeinschlag abgesicherte Reservate. Hinzu kommen Ölexplorationsunternehmen, die die Völker gefährden, wie das französisch-britische Unternehmen Perenco oder das spanische Repsol. Bei Bagua kam es zu schweren Ausschreitungen mit 30 Toten, der Fluss Napo wurde blockiert. Im August 2011 klagten indigene Gruppen von dem Obersten Gerichtshof.[11]

2006 waren folgende Gruppen bekannt: In der Amarakaeri Communal Reserve sprechen einige Gruppen Yora. Sie gehören einer Gruppe an, die vor rund einem Jahrhundert hierher floh.[12] Dazu kommen andere nicht identifizierte Pano sprechende Stämme. Die Cacatibo leben in der Zona Reservada Biabo Cordillera Azul; die Mashco-Piro, eine isolierte Gruppe der Matsiguenga, gehören zur Yura-Familie. Die nicht identifizierten Stämme leben im Parque Nacional del Manu. Nicht kontaktierte Gruppen der Asháninka leben in der Reserva Communal Asháninka, Reserva Communal Matsiguenga (s. Machiguenga) und im Parque Nacional Otishi. Im Parque Nacional Alto Purús und der Reserva Communal Purús leben Yaminahua, Chitonahua, Curajeño und Mashco-Piro-Iñapari; in der Reserva Territorial del Estado leben Kungapakori, Nahua[13], Matsiguenga, Nanti, Krineri und weitere, nicht identifizierte Stämme. In der Reserva Territorial del Murunahua y Chitonahua leben Murunahua - nach Kontakten in den 1990er Jahren mit Holzfällern starb die Hälfte von ihnen[14], Chitonahua, in der Reserva Territorial del Isconahua die Isconahua. Verschiedene Stämme der Mashco-Piro leben in der Reserva Territorial del Mashco-Piro, in den Reservas territoriales del Cacataibo leben die Cacataibo.

Hinzu kommen etwa 150 Morunahua, die wohl mit den Papavo in Brasilien in Beziehung stehen; dann etwa 200 Parquenahua im Nationalpark Manu, die Pano sprechen, schließlich etwa 200 Pisabo, die zur gleichen Sprache gehören.

Indigene Organisationen wie FENAMAD, der Matsigenka-Rat des Urubamba-Flusses, COMARU, die Regionalorganisation von Atalaya, OIRA und AIDESEP setzen sich für die Rechte der auf Isolation beharrenden Gruppen ein.

Surinam

In Surinam leben als einzige einige der karibischen Akulio isoliert. Die etwa 50 Menschen leben im Grenzgebiet nach Brasilien zwischen den Quellen des Itani und des Jari. Sie verweigern jeden Kontakt und tauchten erstmals in den 1970er Jahren auf.[15]

Venezuela

Die etwa 300 bis 400 Yanomami leben in Amazonas an der oberen Siapa. Sie haben untereinander Kontakte, lehnen aber Außenkontakte ab. Sie leben im Nationalpark Parima-Tapirapeco.

Paraguay

Die vielleicht 300 Totobiegosode, die zu den Ayoreo gehören, wurden seit den 1970er Jahren von der New Tribes Mission aufgesucht. Heute geht von den Farmern die Hauptgefahr aus. 2004 beschloss eine 12-köpfige Gruppe mit fünf Kindern, Kontakt aufzunehmen. Anfang September 2007 sichteten Holzfäller eine weitere Gruppe im westlichen Chaco. Sie gelten als die letzte isolierte Gruppe außerhalb des Amazonasgebiets.[16] 2008 hinderte Paraguay eine brasilianische Gesellschaft daran, Ayoreo-Wald abzuholzen.[17]. Allerdings hielt dies illegale Abholzungen nicht endgültig auf.[18]

Mexiko

Die Lacandon in Chiapas, unweit der Grenze zu Guatemala, gelten als letztes isoliertes Volk Nordamerikas. Die ersten Kontakte wurden 1924 aufgenommen, die nördliche Gruppe widersetzte sich jedoch lange der Assimilierung. 1972 wurde ihr Landanspruch über ein Gebiet von 6143 km² anerkannt.

Nordamerika

Die Yahi im Norden Kaliforniens, genauer ihr letzter Überlebender Ishi, kamen 1911 als letzte ethnische Gruppe in Kontakt mit Amerikanern.[19]

Asien

Indiens Andamanen

Die Sentinelesen verwehren jede Kontaktaufnahme.[20] Sie leben auf North Sentinel Island, die westlich der Südlichen Andamanen liegt. Möglicherweise leben sie seit 60.000 Jahren auf der Insel, daher unterscheidet sich ihre Sprache erheblich von den anderen Sprachen auf den Andamanen. Indien hat Versuche aufgegeben, sie zur Kontaktaufnahme zu veranlassen, zumal sie Hubschrauber mehrfach mit Pfeilen beschossen.[21]

Die Jarawa (Eigenbezeichnung Ya-eng-nga) hingegen leben auf den Hauptinseln und leben seit mehreren Jahrhunderten in Feindschaft mit ihren Nachbarn, insbesondere den Stämmen der Aka-Bea.[22] Dabei verweigerten sie jeden Kontakt mit den britischen Kolonialherren, ebenso wie den indischen, führten zwischen 1872 und 1997 immer wieder Kriege. Mehrfach wurden Jarawa gefangen genommen, und sie lernten auch Hindi, doch entflohen sie wieder. Doch seit Fertigstellung einer Straße tauchten sie seit 1998 gelegentlich auf, um Nahrung als „Geschenk“ zu nehmen. Dabei kamen sie unbekleidet in die indischen Orte. Ihre Zahl wird auf 300 Menschen geschätzt. 2002 ordnete der Oberste Gerichtshof Indiens die Schließung der Straße an, doch 2011 wurde sie immer noch genutzt. 2006 traten Fälle von Masern auf, die Jarawa meiden inzwischen wieder den Kontakt.

Neuguinea

Allein in der indonesischen Provinz Papua (auch Irian Jaya oder West-Papua) rechnet man mit 44 isolierten Gruppen, beispielsweise den Korowai.[23] Hinzu kommen einzelne Gruppen auf einigen der östlichen Inseln. Insgesamt zählt man rund 250 Stämme in West-Papua.

Vietnam

Die Ruc gerieten während des Vietnamkriegs mit Soldaten in Kontakt. Sie lebten in Höhlen im Osten der Provinz Quang Binh. Mehrere Versuche, sie umzusiedeln, scheiterten.[24]

Australien und Ozeanien

Australien

1984 tauchte mit den Pintupi die wohl letzte isolierte Gruppe in Australien auf. Sie lebten in der Gibson-Wüste in West-Australien.[25] Nur Yari Yari kehrte in seine Heimat zurück.

Papua-Neuguinea

In Papua-Neuguinea leben etliche isolierte Völker. Allein in den indonesischen Provinzen Papua und West Papua rechnet man mit 44 isolierten Gruppen.[26] Hinzu kommen einzelne Gruppen auf einigen der östlichen Inseln.

Literatur

  • Matt Finer, Clinton N. Jenkins, Stuart L. Pimm, Brian Keane, Carl Ross: Oil and Gas Projects in the Western Amazon: Threats to Wilderness, Biodiversity, and Indigenous Peoples, in: PLoS ONE 3,8 (2008) (online).
  • Roland Garve, Frank Nordhausen: Laleo - Die geraubte Steinzeit. Als Zahnarzt bei den letzten Naturvölkern, Berlin 2009.
  • Harald Hammarström: The status of the least documented language families in the world, in: Language Documentation & Conservation 4 (2010) 177-212.
  • John Hemming: Die If You Must. Brazilian Indians in the Twentieth Century, New York: MacMillan 2003.
  • Neil Hughes: Indigenous Protest in Peru: The ‘Orchard Dog’ Bites Back, in: Social Movement Studies 9,1 (2010) 85-90.
  • Beatriz Huertas Castillo: Indigenous Peoples in Isolation in the Peruvian Amazon. Their Struggle for Survival and Freedom, International Work Group for Indigenous Affairs 2004; aktualisierte Ausgabe der spanischen Ausgabe Los pueblos indígenas en aislamiento: su lucha por la sobravivencia y la libertad, Lima 2000.
  • Charles C. Mann: Anthropological Warfare, in: Science 19 (Januar 2001) S. 416-421.
  • Alejandro Parellada: Pueblos indígenas en aislamiento voluntario y contacto inicial en la Amazonia y el Gran Chaco, Lima 2007.
  • Monte Reel: The Last of the Tribe: The Epic Quest to Save a Lone Man in the Amazon, New York 2010.
  • Vincent Brackelaire: Situación de los últimos pueblos indígenas aislados en América latina (Bolivia, Brasil, Colombia, Ecuador, Paraguay, Perú, Venezuela). Diagnóstico regional para facilitar estrategias de protección, Brasilia 2006.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Mark Dowie: Conservation Refugees. The Hundred-Year Conflict between Global Conservation and Native Peoples, Massachusetts Institute of Technology 2009, S. 202.
  2. Google Earth, Training.
  3. Beatriz Huertas Castillo, S. 21.
  4. Andrew J. Hosmanek: Indigenous Homeland Security: A Proposed United Nations Draft Declaration on the Rights of Indigenous Peoples and the International Law of First Contact, 2005 (online beim Social Science Research Network).
  5. Zu den Mbya im Osten Paraguays gibt es eine Studie von Donatella Schmidt: Legislation, Development, and the Struggle for Land. The Case of the Mbya of Eastern Paraguay, in: Latin-American Antthop. Review 6,1 (1994) 11-28.
  6. Sie wurden bereits von der Mission aufgesucht, genauer von Fray Marcos de San José y Menendez, aber auch Anthropologen besuchten sie 1928. Dabei finden sich Gruppen bis nach Venezuela.
  7. Einen Eindruck von der Situation in Brasilien vermittelt ein Film von Survival.
  8. Brazil sees traces of more isolated Amazon tribes, Reuters
  9. Brazil: Land for last survivor of unknown Amazon tribe, Survival International, 9. November 2006.
  10. Grundlegend, mit Fokus auf die Region Madre de Dios im Südosten Perus, ist hier Beatriz Huertas Castillo: Indigenous Peoples in Isolation in the Peruvian Amazon. Their Struggle for Survival and Freedom, International Work Group for Indigenous Affairs 2004.
  11. Perus indigene Völker leiten rechtliche Schritte ein, um Ölprojekt zu stoppen, Länderkontakte.
  12. Aman Gupta: Human Rights of Indigenous Peoples, Delhi 2005, S. 54.
  13. Vermutlich versprengte Gruppen der Nahua, die sich bis 1985 in schweren Kämpfen gegen Holzfäller und sogar die Marine Perus zur Wehr setzten. Sie wurden unterworfen und binnen fünf Jahren starb die Hälfte der Nahua (Beatriz Huertas Castillo, S. 12).
  14. Luftaufnahmen decken auf - Illegaler Holzeinschlag in Schutzreservat, Länderkontakte.
  15. Emmanuel Lézy: Guyane, Guyanes. Une géographie sauvage de l'Orénoque à l'Amazone, Belin, 2000, S. 57. Allgemein zum Verhältnis von Franzosen und Indigenen: Jean Hurault: Français et indiens en Guyane, 1604-1972, Paris 1972.
  16. Signs of uncontacted Indians seen as forest is cleared around them
  17. Legal battle over forest is victory for Paraguayan Indians, CNN
  18. Survival names winner of ‘Greenwashing Award’ 2010, Survival 20. Januar 2010.
  19. "Ishi: The Last Yahi", University of California – San Francisco, Library
  20. Einen Eindruck von der Situation der Sentinelesen und der Jarawa vermittelt ein Film von Survival.
  21. The most isolated tribe in the world?, Survival International, Februar 2010.
  22. George Weber: The Andamanese
  23. "First contact with isolated tribes?", BBC
  24. Sự thật về những cơn đói của đồng bào Rục (Vietnamesisch: Chut-Volk hungert)
  25. Colliding worlds: first contact in the western desert, 1932–84, National Museum of Australia.
  26. "First contact with isolated tribes?", BBC

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