Liste der Stra├čen und Pl├Ątze in Berlin-Mitte

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Liste der Stra├čen und Pl├Ątze in Berlin-Mitte
Stadtviertel in Berlin-Mitte: Altk├Âlln (Spreeinsel) [1] (mit Museumsinsel [1a], Fischerinsel [1b]), Alt-Berlin [2] (mit Nikolaiviertel [2a]), Friedrichswerder [3], Neuk├Âlln am Wasser [4], Dorotheenstadt [5], Friedrichstadt [6], Luisenstadt [7], Stralauer Vorstadt (mit K├Ânigsstadt) [8], Gebiet Alexanderplatz (K├Ânigsstadt und Altberlin) [9], Spandauer Vorstadt [10] (mit Scheunenviertel [10a]), Friedrich-Wilhelm-Stadt [11], Oranienburger Vorstadt [12], Rosenthaler Vorstadt [13]

Die Liste der Stra├čen und Pl├Ątze in Berlin-Mitte beschreibt das Stra├čensystem im Berliner Ortsteil Mitte mit den entsprechenden historischen Bez├╝gen. Gleichzeitig ist diese Liste ein Teil des Gesamtprojektes Berliner Stra├čen und Pl├Ątze. Die Geschichte des Ortsteils Mitte wird hier nicht gesondert behandelt.

Mitte umfasst die Postleitzahlenbereiche 10115, 10117, 10119, 10178 und 10179.

Inhaltsverzeichnis

Legende

Die nachfolgende Tabelle gibt eine ├ťbersicht ├╝ber die vorhandenen Stra├čen und Pl├Ątze im Ortsteil sowie einige zugeh├Ârige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Stra├če oder des Platzes. Die Lage (Geoposition) gibt etwa die Mitte der Stra├če oder des Platzes an
  • Nicht mehr g├╝ltige Stra├čennamen sind kursiv gesetzt
  • L├Ąnge/Ma├če: gerundete L├Ąnge der Stra├če beziehungsweise Ausma├če des Platzes in Metern. Letztere werden in der Form a ├Ś b bei rechteckigen Anlagen oder a ├Ś b ├Ś c bei dreiecksf├Ârmigen Anlagen mit a als l├Ąngster Kante angegeben. Der Zusatz ÔÇÜim OrtsteilÔÇś gibt an, welche L├Ąnge die Stra├če innerhalb des Ortsteils zur├╝cklegt, sofern sie durch mehrere Ortsteile verl├Ąuft
  • Namensherkunft: Ursprung des Namens
  • Benennung: Zeitpunkt der Benennung
  • Anmerkungen: weitere Informationen bez├╝glich ans├Ąssiger Institutionen, der Geschichte der Stra├če oder historischer Bezeichnungen
  • Bild: Bild der Stra├če oder eines anliegenden Objektes

├ťbersicht der Stra├čen und Pl├Ątze

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Name/Lage
L├Ąnge/Ma├če
(in Metern)
Namensherkunft
 Benennung 

Anmerkungen

Bild
Ackerstra├če 0300
(im Ortsteil)
nach den ├äckern der Berliner Feldmark, durch die die Stra├če verlief 18. Feb. 1801 Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Gesundbrunnen. Die vorherigen Namen waren um 1752 bis 1801 Zweite Reihe im Neuen Voigtland und Dritte Reihe im Neuen Voigtland. Ackerstra├če
Adalbertstra├če 0360
(im Ortsteil)
Heinrich Wilhelm Adalbert Prinz von Preu├čen (1811ÔÇô1873), Milit├Ąr und Generalinspekteur der preu├čischen Marine 21. Jan. 1847 Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Bei der Aufteilung des K├Âpenicker Feldes in den Jahren 1841ÔÇô1846 wurde die Stra├če neu angelegt. 1847 erhielt sie ihren heutigen Namen. Mit Wirkung vom 1. Oktober 1975 wurde ein vor der Adalbertstra├če gelegener Teil der Dresdener Stra├če in Adalbertstra├če umbenannt. Adalbertstra├če
Adele-Schreiber-Krieger-Stra├če

(Lage)

0150 Adele Schreiber-Krieger (1872ÔÇô1957), Publizistin, Sozialpolitikerin und Opfer des Nationalsozialismus 12. M├Ąrz 2005 Verl├Ąuft in gerader Ost-West-Richtung zwischen Kapelle-Ufer und Luisenstra├če. Das infolge des Zweiten Weltkrieges weitgehend zerst├Ârte Regierungsviertel um das Reichstagsgeb├Ąude wurde bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 kaum neu bebaut. Erst im Zusammenhang mit dem Regierungsumzug nach Berlin und der regen Baut├Ątigkeit entstanden auch neue Verkehrswege auf diesem Areal. Die Vergabe dieses Stra├čennamens geht auf die vermehrte Ehrung von Frauen im Berliner Stadtbild zur├╝ck, die der Senat um das Jahr 2000 beschlossen hatte. Adele-Schreiber-Krieger-Stra├če
Albrechtstra├če 0350 Friedrich Heinrich Albrecht Prinz von Preu├čen (1809ÔÇô1872), Milit├Ąr 16. Apr. 1827 Die Stra├če wurde 1827 angelegt und erhielt im gleichen Jahr ihren Namen. Albrechtstra├če
Alexanderplatz

(Lage)

0210 ├Ś 200
(unregelm├Ą├čige Form)
Alexander I. (1777ÔÇô1825), russischer Zar 2. Nov. 1805 Die vorherigen Namen waren im 18. Jahrhundert Paradeplatz und um 1740 bis 1805 K├Ânigsplatz. Der Platz entwickelte sich aus einem noch bis ins 19. Jahrhundert bestehenden Viehmarkt (Ochsenplatz). Alexanderplatz
Alexanderstra├če 0650 Alexander I. (1777ÔÇô1825), russischer Zar 22. Mai 1819 Am 25. November 1932 erhielt die Stra├če An der Jannowitzbr├╝cke, die zum Alexanderplatz f├╝hrte, ebenfalls den Namen Alexanderstra├če. 1933 wurde ein Teil der Stra├če dem Alexanderplatz zugeschlagen und ein Teilst├╝ck der Alexanderstra├če in Memhardtstra├če umbenannt. Am 1. Februar 2006 wurde der Stra├čenabschnitt zwischen Grunerstra├če und Karl-Liebknecht-Stra├če, vorher Bereich des Alexanderplatzes, ebenfalls in Alexanderstra├če benannt.[1]
Baustelle des Alexa in der Alexanderstra├če, 2005
Alexanderufer 0480 Alexander von Humboldt (1769ÔÇô1859), Wissenschaftler 12. Jan. 1856 Das Ufer entstand 1850 mit dem Bau des Humboldthafens. Hier lag um 1786 das Wirtshaus Sandkrug an einer Steinbr├╝cke. Alexanderufer
Alexandrinenstra├če

(Lage)

0140
(im Ortsteil)
Friederike Wilhelmine Alexandrine Marie Helene, Prinzessin von Preu├čen (1803ÔÇô1892), Gro├čherzogin von Mecklenburg-Schwerin 29. Juni 1843 Der gr├Â├čere Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Die vorherigen Namen waren im 17. und 18. Jahrhundert Die Demmerung und vom 18. Jahrhundert bis 1847 Feldstra├če. Alexandrinenstra├če
Alex-Wedding-Stra├če

(Lage)

0135 Alex Wedding war der K├╝nstlername der Kinderbuchautorin Grete Weiskopf (1905ÔÇô1966) um 2009[2] Die neu angelegte Stra├če geht ├Âstlich als Fortsetzung der Hirtenstra├če von der Karl-Liebknecht-Stra├če ab. Nach rund 50 Metern knickt sie nach Norden ab und endet an der Wadzeckstra├če. Der Verkehrsweg entstand nach dem Abriss eines B├╝rohauses aus DDR-Zeiten. Alex-Wedding-Stra├če
Almstadtstra├če 0400 Bernhard Almstadt (1897ÔÇô1944), Redakteur, Widerstandsk├Ąmpfer gegen den Nationalsozialismus 31. Mai 1951 Die vorherigen Namen waren um 1700 bis 1817 Verlorene Stra├če und 1817ÔÇô1951 Grenadierstra├če. Der s├╝dlich der M├╝nzstra├če vorhandene Stra├čenabschnitt erhielt 1951 den hier dargestellten Stra├čennamen (der fr├╝here n├Ârdliche Stra├čenabschnitt der Grenadierstra├če wurde in Max-Beer-Stra├če umbenannt). Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in dem auch Spandauer Vorstadt genannten Gebiet stehen in der Berliner Denkmalliste.[3] M├╝nzstra├če /Almstadtstra├če
Alte Jakobstra├če 0390
(im Ortsteil)
nach einem Jacob benannt, der vermutlich ein Grundst├╝ck an dieser Stra├če besa├č um 1778 Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Die vorherigen Namen waren um 1680 bis um 1778 C├Âpnicksche Vorstra├če, um 1699 bis vor 1723 Gegen der Kirche, um 1699 bis vor 1723 Am Kirchhofe und vor 1716 bis um 1778 Jacobs Stra├če. Alte Jakobstra├če
Alte Leipziger Stra├če 0100 nach der Richtung der Stra├če, die am Leipziger Tor begann 14. Feb. 2005 Die Stra├če existierte unter diesem Namen von etwa 1683 bis 1969. Bei der v├Âlligen Neubebauung der Leipziger Stra├če und der Umgestaltung der anschlie├čenden Verekehrswege wurde sie beseitigt. Als ab dem Jahr 2000 die fr├╝heren Dorotheenstadt und Friedrichstadt wiederum neu gestaltet und kleinteilig bebaut wurden, vergab der Senat von Berlin den historischen Namen neu. Alte Leipziger Stra├če in H├Âhe Kurstra├če, 19. Jahrhundert

Alte Leipziger Stra├če
Alte Sch├Ânhauser Stra├če 0400 Sch├Ânhausen (heute Niedersch├Ânhausen), seit 2001 Ortsteil des Berliner Bezirks Pankow 1750 Die vorherigen Namen waren Steinweg nach Sch├Ânhausen (Mitte des 17. Jahrhunderts bis 1699) und Pankower Stra├če (1699ÔÇô1750). An der Ecke mit der Weinmeisterstra├če befand sich im 19. Jahrhundert die damals bekannte Konditorei von Anthieny. Dort trafen sich lesehungrige Bewohner, auch Theodor Fontane geh├Ârte w├Ąhrend seines Erstaufenthaltes zu den Besuchern.[4] Alte Sch├Ânhauser Stra├če
Am Festungsgraben 0080 + 70 Festungsgraben, Teil der zwischen 1658 und 1683 gebauten Befestigungsanlage um 1670 Die Stra├če verl├Ąuft T-f├Ârmig. Sie wurde zeitweilig auch Gr├╝ner Graben genannt. Der s├╝dlich der Prachtstra├če Unter den Linden befindliche Teil wurde 1936 in den damaligen Kaiser-Franz-Joseph-Platz einbezogen und geh├Ârt damit seit 1947 zum Bebelplatz. Hier befand sich auch der Lindentunnel f├╝r die Stra├čenbahn zur Unterquerung der Linden. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Maxim Gorki-Theater am Festungsgraben
Am K├Âllnischen Park

(Lage)

0300 nach einem 1886 auf dem Areal der Festungsbastion VII entstandenen Park 12. Mai 1893 An diesem Park f├╝hrt die zwischen der damaligen Waisenbr├╝cke und der K├Âpenicker Stra├če neu angelegte Stra├če entlang. Blick in den Park. Im Hintergrund das M├Ąrkische Museum
Am Kr├Âgel

(Lage)

0050 ÔÇÜKr├Âgel' oder ÔÇÜKrewel', Spreebucht zur Entladung von Warenk├Ąhnen 25. Aug. 2000 Der Name der Privatstra├če wurde von einer Gasse ├╝bernommen, die im 16. Jahrhundert in diesem Gebiet angelegt worden war und bis um 1937 existiert hat.
Der Kr├Âgel um 1900

Am Kr├Âgel
Am Kupfergraben

(Lage)

0450 Kupfergraben, westlicher Spreearm. Der Name leitet sich vermutlich von dem Gie├čhaus ab, das sich ab dem 16. Jahrhundert hier befand und in dem u. a. Kupfer gegossen wurde. um 1700 Der vorherige Name im 16. Jahrhundert bis um 1700 war Am Ludwigsgraben. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in dieser Stra├če ihre Privatwohnung. Tr├Âdelmarkt am Kupfergraben
Am Lustgarten

(Lage)

0350 nach dem hier angrenzenden Lustgarten vor 1925 Der Name des westlich des Berliner Doms verlaufenden Weges wurde vermutlich amtlich nie au├čer Kraft gesetzt, war nach 1952 auf Karten allerdings nicht mehr zu finden. 1995 wurde die Stra├če nochmals benannt. Berliner Dom
Am Nordbahnhof

(Lage)

0110 nach dem hier ehemals gelegenen Nordbahnhof, fr├╝her Stettiner Bahnhof 24. Mai 1951 Der erste Name war Am Stettiner Bahnhof (1936ÔÇô1951); nachdem dieser neu bezeichnet wurde, erhielt auch die anliegende Stra├če einen neuen Namen. Postamt N4 Am Nordbahnhof
Am Nu├čbaum

(Lage)

0080 nach der hier gelegenen Gastst├Ątte Zum Nu├čbaum 13. Sep. 1984 Im Zuge des Wiederaufbaus des Nikolaiviertels in den 1980er Jahren wurden mehrere Stra├čen neu trassiert und bezeichnet. Diese von der Scharrenstra├če abgehende Stra├če erhielt ihren Namen nach der (neuen) Gastst├Ątte. An Stelle der Stra├če Am Nu├čbaum befand sich vor der Zerst├Ârung im Zweiten Weltkrieg der s├╝dliche Bereich der Br├╝derstra├če.
Gastst├Ątte zum Nu├čbaum
Am Pankepark

(Lage)

Pankepark, eine mit dem Neubau des BND-Geb├Ąudes schrittweise entstehende Gr├╝nanlage. 6. Feb. 2007 Die Stra├če verl├Ąuft U-f├Ârmig von der Scharnhorststra├če aus. Sie liegt am 3,1 Hektar gro├čen Pankepark und erschlie├čt die dort im Bau befindlichen 52 Stadth├Ąuser (Townhouses), die nach Pl├Ąnen der Berliner Architekten Nottmeyer Harm Reccius entstehen. F├╝r den Park wird nach Abriss des Stadions der Weltjugend die S├╝dpanke auf dieser Fl├Ąche wieder ans Tageslicht geholt (im November 2010 noch nicht erfolgt). Der s├╝dliche Ast dieser Stra├če grenzt an das Heizkraftwerk Scharnhorststra├če, das einen freundlichen Anstrich erhielt.[6] Am Pankepark mit ersten Wohnh├Ąusern und dem Hkw
Am Weidendamm

(Lage)

0250 nach der Bepflanzung mit Weiden 5. Jan. 1839 Bis 1839 hie├č die gesamte Uferstra├če von der Friedrichsbr├╝cke ├╝ber die Mehlbr├╝cke (heute Monbijoubr├╝cke) bis zur Weidendammer Br├╝cke (Friedrichstra├če) Weidendamm. Laut Bekanntmachung des Polizeipr├Ąsidiums vom 5. Januar 1839 wurde ein Teil als Cantianstra├če benannt, und der Teil von der Mehlbr├╝cke bis zur Friedrichstra├če erhielt offiziell den Namen Am Weidendamm.[7] Weidendammer Br├╝cke
Am Zeughaus 0170 nach dem hier gelegenen Zeughaus nach 1700 Die Stra├če f├╝hrt am Spreeufer entlang von den Linden bis zur Bodebr├╝cke. Hier findet regelm├Ą├čig ein Tr├Âdelmarkt statt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] ehemalige Preu├čische Central-Genossenschafts-Casse
Am Zirkus 0230 nach dem 1873 er├Âffneten Zirkus des Albert Salamonski (1839ÔÇô1913) 17. M├Ąrz 1891 Der vorherige Name war Markthallenstra├če (1865ÔÇô1891). Hier befand sich seit 1865 die erste Berliner Markthalle, die 1873 zum Zirkus Salamonski umgebaut wurde. Ab 1879 befand sich hier der Circus Renz. Von 1899ÔÇô1918 der Zirkus Schumann. 1919 erfolgte der Umbau zum Gro├čen Schauspielhaus durch Hans Poelzig (von den Berlinern ÔÇ×Tropfsteinh├ÂhleÔÇť genannt). Ab 1945 dann der alte Friedrichstadtpalast, der 1985 abgerissen wurde. Baustelle Am Zirkus
Am Zwirngraben

(Lage)

0080 Zwirngraben, Neben-Wasserlauf des K├Ânigsgrabens, der eine Zwirnm├╝hle antrieb 23. Juli 1840 Die Stra├če wurde um 1750 angelegt, erhielt aber erst 1840 ihren Namen, zun├Ąchst nur Zwirngraben[8]. In ihr stand das schmalste Haus des alten Berlin; es war zwei Meter breit und hatte in jedem Stockwerk ein Fenster. Der namensgebende Graben wurde im 19. Jahrhundert beim Bau der Ringbahn zugesch├╝ttet. Am Zwirngraben
An der Kolonnade

(Lage)

0130 nach der fr├╝her hier vorhandenen Festungsgrabenbr├╝cke, die mit Kolonnaden geschm├╝ckt war. 29. M├Ąrz 1989 Anwohnerstra├če in West-Ost-Richtung zwischen Gertrud-Kolmar- und Wilhelmstra├če. Vor 1989 namenlos. An der Kolonnade
An der Kommandantur

(Lage)

0050 Alte Kommandantur 24. Jan. 2007 Das namensgebende Geb├Ąude wurde in den 1970er Jahren als Kriegsruine abgerissen, an seiner Stelle errichtete die DDR das Au├čenministerium. Nach der Wende lie├č der Senat von Berlin das Haus abrei├čen und der Investor Bertelsmann AG erwarb die Fl├Ąche. In den Formen des fr├╝heren Baus entstand hier der Firmensitz von Bertelsmann. Die Stra├če hinter dem Geb├Ąude erhielt eine an den historischen Namen (Alte Kommandantenstra├če)[9] angepasste Bezeichnung. An der Kommandantur
An der Spandauer Br├╝cke

(Lage)

0325 ehemalige Spandauer Br├╝cke 23. Juli 1840 Die Stra├če f├╝hrt nordostw├Ąrts von der Anna-Louisa-Karsch-/Rochstra├če bis zum Hackeschen Markt. Dabei unterf├╝hrt sie die Bahnanlagen ├Âstlich des S-Bahnhofs Hackescher Markt.[10] An der Spandauer Br├╝cke
Anklamer Stra├če 0590 Anklam, Stadt im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern 5. Feb. 1863 Die ehemalige Stra├če 66 und die Stra├če 78, Abt. XI des Bebauungsplans, wurden im Jahre 1862 neu angelegt. Der erste Erbauer war der Rentier Thias, der in einer Eingabe vom 11. August 1862 w├╝nschte, dass die Stra├če nach ihm benannt werde. Es wurde allerdings entschieden, dass sie den Namen der Stadt Anklam erhielt.[11] Anklamer Stra├če
Anna-Louisa-Karsch-Stra├če

(Lage)

0100 Anna Louisa Karsch, (genannt ÔÇÜdie Karschin', 1722ÔÇô1791), Schriftstellerin 15. Jan. 2001 Der vorherige Name war Neue Friedrichstra├če (vor 1778 bis 1951). Zwischen 1951 und 2001 war sie ein Teil der Burgstra├če (Haus-Nrn. 19ÔÇô25). Anna-Louisa-Karsch-Stra├če
Annenstra├če 0580 Anna Marie Friederike, Landgr├Ąfin von Hessen-Kassel, geb. Prinzessin von Preu├čen (1836ÔÇô1918) 24. M├Ąrz 1849 Die Stra├če wurde aus den vorherigen Sch├Ąfergasse (16. Jh. bis 1849)[12] und Neue Trift (16. Jh. bis 1849) zusammengelegt und neu benannt. Bemerkenswert ist hier das Baudenkmal der St.-Annenkirche (siehe Foto).[13] Annenkirche

Blick in die Annenstra├če an der Kreuzung Heinrich-Heine-Str.
Arkonaplatz 0190 ├Ś 80 Kap Arkona, das n├Ârdlichste Vorgebirge der Insel R├╝gen 9. Dez. 1875 Der vorherige Name war Platz C, Abt. XI des Bebauungsplans. Es handelt sich um einen Schmuck- und Spielplatz, der seit seiner Entstehung mehrfach umgestaltet wurde. Arkonaplatz
Auguststra├če 0920 August Prinz von Preu├čen (1779ÔÇô1843), preu├čischer General 1. Juli 1833 Die vorherige Namen waren Armes├╝nder Gasse (1708ÔÇô1723), Armen Gasse (1723ÔÇô1739) und Hospitalstra├če (1739ÔÇô1833). Hier siedelten sich ab den 1990er Jahren zahlreiche Kunstgalerien an, die weit ├╝ber den Kiez hinaus bekannt geworden sind.[14] Auguststra├če
Axel-Springer-Stra├če 0300
(im Ortsteil)
Axel Springer (1912ÔÇô1985), Verleger 10. Apr. 1996 Die Stra├če entstand aus dem Teil der Lindenstra├če zwischen Rudi-Dutschke-Stra├če und Spittelmarkt. Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Axel-Springer-Stra├če Ecke Rudi-Dutschke-Stra├če
Bartelstra├če

(Lage)

0100 Friedrich Wilhelm Bartel, (1792ÔÇô1859), Gutsbesitzer, Kommunalpolitiker 31. Okt. 1864 Die vorherige Namen waren Kurze Scheunen-Gasse (um 1700 bis 1857) und B├╝lowstra├če (1857ÔÇô1864). Dieser Verkehrsweg ist eine Wohngebiets-Erschlie├čungsstra├če zwischen Weydinger- und Karl-Liebkencht-Stra├če gelegen. Bartelstra├če
Bauhofstra├če

(Lage)

0140 Bauhof, ein Material- und Techniklagerplatz f├╝r kommunale Bauaufgaben 28. M├Ąrz 1863 Die ersten Namen einzelner Stra├čenabschnitte waren Bauhofsgasse, Am Bauhof oder Auf dem Bauhof[15] (nach 1710 bis 1863) und bezogen sich auf einen fr├╝heren Schiffbauplatz, der sp├Ąter als Material- und Umschlagplatz f├╝r das Berliner Stadtschloss genutzt wurde. Die Stra├če verl├Ąuft abgeknickt zwischen Am Kupfergraben und Dorotheenstra├če. Die 1865 errichteten ,Hofbeamtenh├Ąuser' stehen unter Denkmalschutz[16] Hier gibt es Gedenktafeln f├╝r Gottfried Keller und Christoph Wilhelm Hufeland. Am ├Âstlichen Ende grenzt die Stra├če an das Magnushaus. Bauhofstra├če 3-5
Bebelplatz

(Lage)

0120 ├Ś 50 August Bebel (1840ÔÇô1913), Politiker 31. Juli 1947 Die vorherigen Namen waren Platz am Opernhaus oder einfach Opernplatz[8] (um 1743ÔÇô1910) und Kaiser-Franz-Joseph-Platz (1910ÔÇô1947). Nach 1995 wurde der Name Bebelplatz auch auf die Gr├╝nfl├Ąche zwischen dem Operncaf├ę und der Staatsoper ├╝bertragen. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Panorama vom Bebelplatz
Behrenstra├če

(Lage)

1220 Johann Heinrich Behr (auch Beer, 1648ÔÇô1717), Ingenieur, der ma├čgeblich an der Erschlie├čung der Friedrichstadt beteiligt war. 1706 Die Stra├če wurde nach 1695 beim Bau der Friedrichstadt unter Beteiligung des Ingenieurs Behr angelegt. Im Haus Nr. 12 wohnte Heinrich Heine. Der Durchbruch von der Wilhelmstra├če zur Ebertstra├če erhielt am 1. Dezember 1997 ebenfalls den Namen Behrenstra├če. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Komplex der Russischen Botschaft in der Behrenstra├če
Bergstra├če

(Lage)

0650 nach ihrer Lage auf einem kleinen Berg 18. Feb. 1801 Der vorherige Name war Vierte Reihe im Neuen Voigtland (um 1752ÔÇô1801), diese Erschlie├čungsstra├če in einem neuen Arbeiterwohnviertel entstand zeitgleich mit der Ackerstra├če. Zwischen 1961 und 1989 war der n├Ârdliche Abschnitt dieses Verkehrsweges im Mauerstreifen und damit nur mit Sondergenehmigung zu betreten. ÔÇô Die Wohnh├Ąuser vom Ende des 19. Jahrhunderts unter den Hausnummern 18, 19, 21, 22 einschlie├člich fr├╝herer Brauereigeb├Ąude, 27,28 (siehe Bild) 67, 72, 81 und der Friedhof II der Sophien-Gemeinde (Nr. 29) stehen allesamt in der Berliner Bau- und Gartendenkmalliste.[17] Bergstra├če Ecke Invalidenstra├če
Bernhard-Wei├č-Stra├če

(Lage)

0210 Bernhard Wei├č (1880ÔÇô1951), Jurist und Berliner Polizeivizepr├Ąsident in der Weimarer Republik 31. Okt. 2011 Vorherige Namen waren Rennweg, auch R├Ânnweg (16. bis 17. Jh.), Bernauer Stra├če (17.Jh. bis 1810), Bernauer Stra├če (17.Jh. bis 1810), Neue K├Ânigstra├če (1810ÔÇô1966), Hans-Beimler-Stra├če (1966ÔÇô1995) und Otto-Braun-Stra├če (1995ÔÇô2011). Durch den Bau eines Hotelkomplexes wurden die Grundst├╝cke von der Otto-Braun-Stra├če abgeschirmt, sodass man sich entschloss, der Stra├če einen eigenen Namen zu geben. Sie verl├Ąuft von der Wadzekstra├če zur Alexanderstra├če. In der Nr. 6 befindet sich die Senatsverwaltung f├╝r Bildung, Wissenschaft und Forschung.[18]
Bernauer Stra├če

(Lage)

1380 Bernau, Stadt in Brandenburg 29. Mai 1862 Die vorherigen Namen waren Stra├če 50 und Stra├če 80, Abt. IX des Bebauungsplans. Am 4. Juli 1904 erhielt auch die Verl├Ąngerung, die ├╝ber die Berg- zur Gartenstra├če f├╝hrt, den Namen Bernauer Stra├če. Sie bildet die Grenze zwischen den Ortsteilen Mitte und Gesundbrunnen, an der fr├╝her die Berliner Mauer verlief. Bernauer Stra├če
Berolinastra├če

(Lage)

0380 Berolina, Stadtallegorie f├╝r Berlin 9. Aug. 1963 Als Wohngebietsstra├če bei der Neubebauung Anfang der 1960er-Jahre angelegt. Sie befindet sich etwa im Verlauf der fr├╝heren Elisabethstra├če, die allerdings wesentlich l├Ąnger war.[19] Die Namensvergabe erfolgte wohl im Zusammenhang mit dem hier errichteten Rathaus des Ost-Berliner Stadtbezirks Mitte (Rathaus Mitte), weil das Rote Rathaus Sitz des Magistrats war. Nach Abriss und Neubau ist das Bezirksamt Mitte von Berlin hier ausgezogen, das Bauwerk beherbergt heute ein Hotel. In der Berolinastra├če Nummer 8 steht ein Schulgeb├Ąudekomplex (ehemalige Berolina-Oberschule), der anstelle fr├╝herer Schulbauten errichtet wurde.[20] Eine Gedenktafel am Haus Nummer 12 erinnert an den Verein der Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter Berlins, der 1904 hier gegr├╝ndet wurde.[21] Im Bezirk Spandau gibt es eine gleichnamige Stra├če.
Altstoffsammlung in der Berolinastra├če 1974

Berolinastra├če
Bertolt-Brecht-Platz

(Lage)

0060 ├Ś 50 Bertolt Brecht (1898ÔÇô1956), Dramatiker und Lyriker 11. Jan. 1963 Der Platz vor dem Theater am Schiffbauerdamm hatte davor keinen Namen. Bertolt-Brecht-Platz mit Brecht-Denkmal
Bethlehemkirchplatz

(Lage)

0070 ├Ś 60 ├Ś 40
(Dreieckform)
nach der sich hier von 1737 bis 1943 befindenden Bethlehems- oder B├Âhmischen Kirche 1. Jan. 1999 Die Bethlehemskirche wurde 1943 bei einem Luftangriff zerst├Ârt und die Ruine 1954 abgetragen. Auf dem Platz befinden sich heute die gepflasterten Grundrisse der Bethlehems- oder B├Âhmischen Kirche. Bethlehemkirchplatz
Beuthstra├če

(Lage)

0200 Christian Peter Wilhelm Beuth (1781ÔÇô1853), Politiker und Gr├╝nder des Preu├čischen Gewerbeinstituts, einer der Vorl├Ąufer der sp├Ąteren Technischen Universit├Ąt Berlin 1. Dez. 1872 Die parallel zur Errichtung vieler Geb├Ąude in Berlin gegr├╝ndete Centralstra├čen-Aktiengesellschaft hatte diese Stra├če 1872 anlegen lassen, die zun├Ąchst auch Centralstra├če hie├č. Bereits im gleichen Jahr vergab die Berliner Stadtverwaltung jedoch den heute noch g├╝ltigen Stra├čennamen. Sie verl├Ąuft von der Axel-Springer-Stra├če (fr├╝her vom Spittelmarkt)[22] zur Kommandantenstra├če. Im Bezirk Pankow, Ortsteil Berlin-Niedersch├Ânhausen, gibt es eine seit dem 19. Jahrhundert vorhandene Stra├če, die den gleichen Namen aber erst 1899 erhielt. Beuthstra├če
Bodestra├če 0300 Wilhelm von Bode (1845ÔÇô1929), Jurist und Kunsthistoriker 4. Dez. 1935 Die vorherigen Namen waren Neue Packhofstra├če (1749 bis um 1835), Am Neuen Packhofe (um 1835ÔÇô1886) und Museumstra├če (1886ÔÇô1935). Sie verbindet die Friedrichsbr├╝cke und die Steinerne Br├╝cke auf der Museumsinsel. Alte Nationalgalerie in der Bodestra├če
Bona-Peiser-Weg

(Lage)

0150 Bona Peiser (1864ÔÇô1929), Deutschlands erste Volksbibliothekarin 18. Okt. 2004 Verbindet die K├Âpenicker Stra├če nordostw├Ąrts mit dem Paula-Thiede-Ufer. Der Weg wurde auf einem fr├╝heren Gewerbegel├Ąnde angelegt und verl├Ąuft hinter der neuen ver.di-Zentrale. Bona-Peiser-Weg
Borsigstra├če

(Lage52.52946388888913.389802777778)

0340 August Borsig (1804ÔÇô1854), Gr├╝nder der Borsigwerke 26. Feb. 1860 Die Borsigstra├če ist eine zur Chausseestra├če ├Âstlich parallel verlaufende Wohngebietsstra├če, die auf dem Acker des fr├╝heren Invalidenhauses angelegt wurde und das Fabrikgel├Ąnde der Firma August Borsig begrenzte. Die Stadtverwaltung vergab kurze Zeit darauf den Namen nach dem Lokomotivbauer Borsig, die Verkehrsfreigabe erfolgte erst einen knappen Monat nach der Namensverleihung.[23]

In der Stra├če befinden sich die Baudenkmale Golgathakirche[24] und das Hospiz Marienheim mit Theologischem Konvikt aus dem Jahr 1891.[25]

Theologisches Konvikt in der Borsigstra├če
Boyenstra├če 0400 Hermann von Boyen (1771ÔÇô1848), preu├čischer General und Berliner Ehrenb├╝rger 14. Juni 1866 Die Stra├če liegt zwischen der Chausseestra├če und der Scharnhorststra├če. Auf ihrer Westseite verlief zwischen 1961 und 1989 die Berliner Mauer, was durch die Gestaltung des Stra├čenbelages erkennbar gemacht wurde. An der Boyenstra├če steht das Erika-He├č-Eisstadion mit einem Nebeneingang. Boyenstra├če
Breite Stra├če

(Lage)

0310 sie war bei ihrer Anlage die breiteste Stra├če von Berlin Anfang 18. Jh. Der vorherige Name zwischen dem Mittelalter und Anfang des 18. Jahrhunderts war Gro├če Stra├če. Breite Stra├če
Br├╝ckenstra├če

(Lage)

0365 Jannowitzbr├╝cke 8. Mai 1825 Der Nord-S├╝d-Stra├čenzug verl├Ąuft zwischen Holzmarktstra├če und der K├Âpenicker Stra├če, er setzt sich als Heinrich-Heine-Stra├če s├╝dw├Ąrts fort. Bekannt wurde diese sehr verkehrsreiche Stra├če durch massive Proteste von Anwohnern gegen L├Ąrm und Schmutz, was durch Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h verringert werden konnte.[26] Ein auff├Ąlliges Geb├Ąude in dieser Stra├če ist die Chinesische Botschaft, die durch Umbau der 1988 fertig gestellten Zentralverwaltung des DDR-Gewerkschaftsbundes entstand. Ein zweites ist das zu Beginn des 21. Jahrhunderts errichtete Jannowitzcenter am n├Ârdlichen Abschnitt dieser Stra├če. Das Jannowitzcenter an der Br├╝ckenstra├če
Br├╝derstra├če 0120 nach den Ordensbr├╝dern des damaligen Dominikanerklosters auf dem Schlo├čplatz Ende 13. Jh. Sie z├Ąhlt zu den ├Ąltesten Stra├čen Berlins. Bis zum Bau des Staatsratsgeb├Ąudes (1962ÔÇô1964) reichte die Br├╝derstra├če vom Schlo├čplatz bis zum Petriplatz mit der gleichnamigen (heute nicht mehr vorhandenen) Pfarrkirche C├Âllns, der Petrikriche. Nicolaihaus
Brunnenstra├če 1000
(im Ortsteil)
nach dem ehemaligen in der Badstra├če 39 gelegenen Gesundbrunnen, zu dem die Stra├če f├╝hrt 18. Feb. 1801 Die fr├╝here Stra├če von Rosenthal beginnt am ehemaligen Rosenthaler Tor und geht am Bahnhof Gesundbrunnen in die Badstra├če ├╝ber. Sie wurde 1752 angelegt und z├Ąhlt als wichtige Nord-S├╝dverbindung durch den Stadtkern von Berlin. Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft im Gesundbrunnen. Ehemaliges Kaufhaus Jandorf in der Brunnenstra├če
Bunsenstra├če

(Lage)

0090 Br├╝der Robert und Christian Bunsen, Naturwissenschaftler (Robert) und Theologe (Christian) 18. Jan. 1892 Die kurze Nord-S├╝d-Stra├če befindet sich zwischen dem Reichstagufer und der Dorotheenstra├če. Ihre gesamte Ostseite wird von einem Geb├Ąudetrakt beherrscht, der f├╝r das Chemisch-Physikalische Institut der Humboldt-Universit├Ąt zu Berlin errichtet worden war. Nachdem die naturwissenschaftlichen Bereiche der Universit├Ąt im Wesentlichen nach Berlin-Adlershof umgezogen sind, soll der Komplex nun f├╝r die Unterbringung der Bibliothek der Sozialen Medizin der Charit├ę umgebaut werden. Bunsenstra├če
Burgstra├če

(Lage)

0250 nach der ehemals nahegelegenen, in den Jahren 1443-1451 erbauten, kurf├╝rstlichen Burg am gegen├╝berliegenden ÔÇô zu C├Âlln geh├Ârenden ÔÇô Spreeufer Ende 17. Jh. Die vorherigen Namen waren Hinter der Heiligegeiststra├če (Mittelalter bis Ende 17. Jahrhundert), Hinter dem Wursthofe (17.ÔÇô18. Jahrhundert) und Berliner Wursthof (19. Jh.).[9] Burgstra├če mit ehemaliger B├Ârse
Burgstra├če
Caroline-Michaelis-Stra├če 0510 Carolina Micha├źlis de Vasconcelos (1851ÔÇô1925), Sprachwissenschaftlerin 15. Feb. 2005 Neu angelegte Stra├če auf dem fr├╝heren Gel├Ąnde des Nordbahnhofs, an deren Westseite neue Verwaltungsgeb├Ąude der Deutschen Bahn errichtet wurden. Die Stra├če grenzt an den Mauerradweg. Um 1900 befanden sich auf dem Areal das Lazarus-Krankenhaus und in der Nachbarschaft zwei Friedh├Âfe.[27] Caroline-Michaelis-Stra├če

Ehemaliges Stellwerk

Caroline-von-Humboldt-Weg

(Lage)

0150 Caroline von Humboldt (1766ÔÇô1929), Tochter des preu├čischen Kammerpr├Ąsidenten Freiherr Karl Friedrich von Dacher├Âden und Ehefrau des Wilhelm von Humboldt 14. Feb. 2005 Eine neue Stra├če auf dem Friedrichsberg, zwischen Kurstra├če, J├Ągerstra├če, Kleine J├Ągerstra├če, Oberwallstra├če und Niederwallstra├če gelegen. Dient als Erschlie├čungsstra├če einer Wohnanlage (Projekt Townhouses).[28] Caroline-von-Humboldt-Weg
Charit├ęplatz 0030 ├Ś 20 nach der anliegenden Charit├ęstra├če 7. Feb. 2005 Der Privatplatz erhielt auf Antrag des Eigent├╝mers diesen Namen, damit das Hauptverwal┬ştungsgeb├Ąude der Charit├ę schneller gefunden werden kann. Chariteplatz
Charit├ęstra├če

(Lage)

0150 Charit├ę, fr├╝her Lazarett und Siechenheim, heute Krankenhauskomplex nach 1726 Die Stra├če verlief urspr├╝nglich im Winkel westlich weiter bis zur Spree. Dieser Teil wurde am 16. April 1827 umbenannt in Unterbaumstra├če. Eine weitere Charit├ęstra├če lag zu jener Zeit n├Ârdlich des Charit├ęgel├Ąndes. Unter der Hausnummer 2 ist ein sp├Ątklassizistisches Geb├Ąude aus den Jahren 1830/1840 erhalten, das bereits seit den 1980er-Jahren denkmalgesch├╝tzt ist.[29] Charitestra├če
Charlottenstra├če

(Lage)

1020 + 90
(im Ortsteil)
Sophie Charlotte von Hannover (1668ÔÇô1705), K├Ânigin in Preu├čen 1706 Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Sie wird vom Komplex Leipziger Stra├če unterbrochen. Der vorherige Name nach 1674 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Stallstra├če. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Eine ├╝ber Berlin hinaus bekannte Einrichtung war der Weinkeller Lutter & Wegner in der Charlottenstra├če 49. Mauer an der Charlottenstra├če zwischen Kreuzberg und Mitte
Charlottenstra├če
Chausseestra├če

(Lage)

1310
(im Ortsteil)
Chaussee, eine Kunststra├če, fr├╝her ├╝bliche Bezeichnung f├╝r eine mit Asphalt-, Beton- oder Steinpflasterdeckschicht ausgebaute Landstra├če um 1800 Die vorherigen Namen waren Ruppiner Heerweg (15. Jahrhundert bis um 1750), Oranienburger Landstra├če (17. Jahrhundert bis um 1800) und Ruppiner Stra├če (um 1750 bis um 1800). Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft im Gesundbrunnen. Chausseestra├če nahe dem Oranienburger Tor
Choriner Stra├če 0450
(im Ortsteil)
Chorin, eine zum Amt Britz-Chorin-Oderberg geh├Ârende Gemeinde im Landkreis Barnim 10. Okt. 1863 Die vorherigen Namen waren Stra├če 58, Abt. XI des Bebauungsplans, Hinter dem Weinberg (um 1770 bis Ende 18. Jh.) und Hohlweg vor dem Sch├Ânhauser Thor (Ende 18. Jh. bis 1863). Choriner Stra├če
Claire-Waldoff-Stra├če

(Lage)

0170 Claire Waldoff, (1884ÔÇô1957), Chanson-S├Ąngerin und Schauspielerin 19. Dez. 1986 Diese Stra├če wurde im Nachgang zum Bau des neuen Friedrichstadtpalastes auf der gegen├╝berliegenden Seite der Friedrichstra├če als kurze Stichstra├če neu angelegt. Sie erschlie├čt die hier entstandene B├╝ro- und Gesch├Ąftspassage Dreispitz. Am Ende der Stra├če gibt es den Zugang zur Hugenottensiedlung, einer denkmalgesch├╝tzten Wohnanlage aus dem Jahr 1925 auf dem Grundst├╝ck Friedrichstra├če 129a bis h.[30][31]
Claire-Waldorf-Stra├če

Hugenottenviertel

Cora-Berliner-Stra├če

(Lage)

0080 Cora Berliner (1890ÔÇô1942) Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin, Opfer des Holocaust 12. Mai 2005 An der Stra├če liegt das Denkmal f├╝r die ermordeten Juden Europas. Cora-Berliner-Stra├če
Dircksenstra├če

(Lage)

1320 Ernst Dircksen (1831ÔÇô1899), Bauingenieur und Eisenbahnplaner 11. Juni 1902 Die vorherigen Namen waren Stadtbahn-Parallelstra├če (1888ÔÇô1889) und An der Stadtbahn (1889ÔÇô1902). Wohnungsbaugesellschaft Mitte in der Dircksenstra├če
Dorothea-Schlegel-Platz

(Lage)

Dorothea Friederike Schlegel (1764 oder 1765ÔÇô1839), Schriftstellerin 21. Juni 2005 Ein kleiner bisher namenloser Platz, der bei der Neubebauung rund um den Bahnhof Berlin Friedrichstra├če entstanden ist. Wird begrenzt von der Neust├Ądtischen Kirchstra├če, Georgenstra├če und Reichstagufer. Dorothea-Schlegel-Platz
Dorotheenstra├če

(Lage)

1090 Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Gl├╝cksburg (1636ÔÇô1689), Kurf├╝rstin von Brandenburg 25. Apr. 1822 Die vorherigen Namen waren Am Bauhof (um 1696ÔÇô1822), Hinter Gasse (17.ÔÇô18. Jh.), Hinter dem Observatorium (18. Jh. bis 1822), Letzte Stra├če (18. Jh.ÔÇô1822), Clara-Zetkin-Stra├če (1951ÔÇô1995). Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Rum├Ąnische Botschaft
Dresdener Stra├če

(Lage)

0240
(im Ortsteil)
Dresden, Hauptstadt von Sachsen 1772 Die vorherigen Namen waren Rixdorfer Damm (16. bis 17. Jh.) und Rixdorfer Stra├če (17. Jh. bis 1772). Als eine der ├Ąltesten Stra├čen Berlins bildete sie einen Teil der Heerstra├če, die ├╝ber Rixdorf nach Mittenwalde f├╝hrte. Da sie Ende des 16. Jahrhunderts von Mittenwalde nach Dresden verl├Ąngert wurde, erhielt ein Teil der Rixdorfer Stra├če den heutigen Namen. Die Bebauung der Stra├če begann im 17. Jahrhundert. Mit dem Neuaufbau dieses Gebietes 1958ÔÇô1960 wurde die Stra├če zwischen Neuer Jakobstra├če und Heinrich-Heine-Stra├če teilweise aufgehoben. Am 22. Juni 1973 erfolgte die Entwidmung eines Teils der Dresdener Stra├če zwischen Adalbertstra├če und dem Grundst├╝ck Dresdener Stra├če 10. Am 1. Oktober 1975 wurde ein weiterer Teil der Dresdener Stra├če in Kreuzberg in Skalitzer Stra├če umbenannt.[32] Dresdener Stra├če


Ebertstra├če 0880 Friedrich Ebert (1871ÔÇô1925), Politiker (SPD), Reichspr├Ąsident 31. Juli 1947 Um 1767 als Kasernenstra├če (auch Kaserenstra├če am Brandenburger Thore) angelegt, trug der Verkehrsweg ab 1831 nacheinander die Namen Schulgartenstra├če (1831ÔÇô1867), Brandenburgische Kommunikation (1845ÔÇô1867), K├Âniggr├Ątzer Stra├če (1867ÔÇô1915), Sommerstra├če (1859ÔÇô1925), Budapester Stra├če (1915ÔÇô1925), Friedrich-Ebert-Stra├če (1925ÔÇô1933) und Hermann-G├Âring-Stra├če (1933ÔÇô1945). Die Stra├če bildet die Grenze zwischen den Ortsteilen Mitte und Tiergarten, an der fr├╝her die Berliner Mauer verlief. Der Name Hermann-G├Âring-Stra├če wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 nicht mehr benutzt, die amtliche R├╝ckbenennung erfolgte erst 1947. Ebertstra├če in Richtung Brandenburger Tor

Holocaust-Denkmal

Eichendorffstra├če

(Lage)

0250 Joseph von Eichendorff, Dichter 28. Apr. 1877[33] Die kurze Stra├če verl├Ąuft zwischen Invalidenstra├če im Norden und der Tieckstra├če im S├╝den. Dort setzt sie sich als Novalisstra├če fort. An ihrem nordwestlichen Abschnitt befindet sich eine 10.000 m┬▓ gro├če Gr├╝nanlage mit einem flachen Kinderplanschbecken. Eichendorffstra├če
Eiergasse 0016 in der Stra├če wurden fr├╝her H├╝hnereier verkauft 1200 (├╝berliefert) Die Eiergasse im Nikolaiviertel z├Ąhlt zu den ├Ąltesten Stra├čen Berlins. Der Name geht auf den Verkauf von Eiern zur├╝ck, der hier stattfand. Mit der Zerst├Ârung des Viertels verschwand die Stra├če nach 1945 zun├Ąchst, wurde aber 1984 wiederhergestellt. Die urspr├╝ngliche L├Ąnge von rund 50 Metern wurde dabei wegen der Verbreiterung des M├╝hlendammes auf 16 Meter reduziert. Die Eiergasse ist damit die k├╝rzeste Stra├če Berlins.[14] Eiergasse
Elisabeth-Mara-Stra├če

(Lage)

0150 Elisabeth Mara (1749ÔÇô1833), Operns├Ąngerin 1. M├Ąrz 2009 Bis zum 1. M├Ąrz 2009 war die Stra├če ein Teil der Seydelstra├če (Haus-Nr. 28). Elisabeth-Mara-Stra├če
Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz

(Lage)

0100 ├Ś 37 Elisabeth Schwarzhaupt (1901ÔÇô1986), Politikerin 4. Nov. 2006 Dieser Platz ist nach der Stilllegung des fr├╝heren Nordbahnhofs /Stettiner Bahnhofs als namenlose Brachfl├Ąche entstanden. Sie diente in den 1970er- und 1980er-Jahren einer benachbarten Betonfabrikation als Bauhof. Mit der Neugestaltung und ersten Bebauung der Fl├Ąchen nach dem Jahr 2000 wurde ein Teilareal f├╝r die Wendeschleife der Metrotram M10 abgetrennt. Den verbliebenen ├Âstlichen Teil hat die Deutsche Bahn AG als Grundeigent├╝mer durch Garten- und Landschafts┬şb├╝ros im Jahr 2005 als D├╝nenfl├Ąche neu gestalten lassen.[34][35] Nur dieses Areal erhielt den neuen Namen. Der gr├Â├čere Bereich wurde neu bebaut. Der Nordabschnitt des Platzes grenzt an einen Teil der Hinterlandmauer der Berliner Mauer, die hier unter Denkmalschutz steht.[36] E.-Schwarzhaupt-Platz mit D├╝ne
Elisabethkirchstra├če 0280 Elisabethkirche (Berlin) 21. Sep. 1871 Um 1850 als Kleine Ackerstra├če, wurde der Verkehrsweg 1871 nach dem nahe gelegenen Gotteshaus neu benannt.[37] Elisabethkirchstra├če
Engeldamm

(Lage)

0900 entweder nach dem fr├╝heren hier befindlichen Engelbecken oder nach der nahe gelegenen ehemaligen Engelschen Wachstuchfabrik 20. Mai 1937 Die Stra├če verl├Ąuft auf dem Norduferbereich des fr├╝heren Engelbeckens zwischen der Stra├če An der Schillingbr├╝cke und dem Michaelkirchplatz/ Legiendamm viertelkreisf├Ârmig (auf dem ehemaligen S├╝duferbereich l├Ąuft parallel der Bethaniendamm im Ortsteil Kreuzberg). Am Engeldamm befinden sich die denkmalgesch├╝tzten Geb├Ąude ehemaliges Haus des Deutschen Verkehrsbundes (Nummer 70)[38] (derzeit leerstehend) und das Gewerkschaftshaus (Nummern 62ÔÇô64).[39]

Bei der Erstanlage des Verkehrsweges Mitte des 19. Jh. hie├č die Stra├če Engelufer; zwischen 1951 und 1991 trug sie den Namen Fritz-Heckert-Stra├če.

heutiges ver.di-Verwaltungsgeb├Ąude am Engeldamm
Erna-Berger-Stra├če

(Lage)

Erna Berger (1900ÔÇô1990), S├Ąngerin Sopranistin 16. M├Ąrz 2003 Es handelt sich um eine kleine Erschlie├čungsstra├če, die von der Stresemannstra├če abgeht und s├╝dlich des Leipziger Platzes verl├Ąuft. In dieser Stra├če steht einer der wenigen noch erhaltenen Wacht├╝rme (ÔÇÜRundblick┬şbeobachtungsturmÔÇś) der Berliner Mauer, dessen Abriss bei der Bebauung der Fl├Ąchen kurzfristig zur Debatte gestanden hatte.[40] Das Bundesumweltministerium errichtet bis Ende 2011 seinen Berliner Dienstsitz an der Erna-Berger- Ecke Stresemannstra├če.[41] Erna-Berger-Stra├če am Potsdamer Platz
Falkoniergasse[42]

(Lage)

0090 in dieser Gasse wohnten Falkner, Falkoniere genannt 24. Jan. 2007 Die Stra├če existierte an dieser Stelle vom 17. Jahrhundert bis 1974. Durch Beschluss des Bezirksamtes wurde der historische Stra├čenname bei der Neubebauung des Friedrichwerders wiederbelebt. Falkoniergasse
Fehrbelliner Stra├če

(Lage)

0600
(im Ortsteil)
Fehrbellin, Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin 23. Apr. 1863 In der Stadtplanungsphase wurde der Verkehrsweg als Stra├če 67, Abt. XI bezeichnet. Fr├╝hzeitig erhielt die Stra├če ihren heutigen Namen, andere Stra├čen in dem Viertel sind ebenfalls nach Ortschaften aus der Mark Brandenburg oder dem Mecklenburgischen benannt.

Der l├Ąngere Abschnitt zwischen Anklamer Stra├če und Choriner Stra├če geh├Ârt zu Mitte, das Teilst├╝ck bis zur Sch├Ânhauser Allee liegt im Ortsteil Prenzlauer Berg. Die Fehrbelliner Stra├če tangiert den Zionskirchplatz und den Volkspark Weinbergsweg an seiner n├Ârdlichen Grenze. Einige Mietsh├Ąuser und Fabrikhallen aus den Anf├Ąngen der Bebauung im 19. Jahrhundert sind erhalten und in die Berliner Denkmalliste aufgenommen (Hausnummern 47ÔÇô49).[43] In Spandau gibt es eine gleichnamige Stra├če.

Fehbelliner Stra├če
Fischerinsel

(Lage)

0290 + 260 Fischerinsel ist die Bezeichnung des s├╝dlichen Teils der Spreeinsel im Berliner Ortsteil Mitte. 2. Apr. 1969 Die Stra├če verl├Ąuft T-f├Ârmig zwischen dem Spreekanal und der Gertraudenstra├če und erschlie├čt die von Hochh├Ąusern dominierte Wohngegend. Mit der Neubebauung dieses Gebiets in den Jahren von 1967 bis 1973 wurde das mittelalterliche Stra├čennetz beseitigt und die Stra├čen neu angelegt. Sie erhielten auf Magistratsbeschluss Nr. 79/69 alle den Namen Fischerinsel. Die Insel liegt zwischen Gertraudenstra├če, Spree und Spreekanal. Die vorherigen Namen waren K├Âllnische Stra├če (1862ÔÇô1969), K├Âllnische Gasse (1836ÔÇô1862), Gr├╝nstra├če (Mittelalter bis 1969), Fischerstra├če (Mittelalter bis 1969), An der Fischerbr├╝cke (1683ÔÇô1969), Kakernacks Ge├člein (17. Jh. bis 1712).
Hochh├Ąuser auf der Fischerinsel
Franz├Âsische Stra├če

(Lage)

0720 nach den franz├Âsischen Hugenotten, die sich hier ansiedelten 1706 Die um 1696 angelegte Stra├če erhielt Anfang des 18. Jahrhunderts ihren heutigen Namen. Die anschlie├čenden Stra├čen (Beim Franz├Âsischen Kirchhof, zwischen Charlotten- und Markgrafenstra├če und Nach dem Franz├Âsischen Kirchhof, zwischen Markgrafen- und Oberwallstra├če) wurden um 1740 in die Franz├Âsische Stra├če integriert. Am ├Âstlichen Ende stand das Geb├Ąude f├╝r die Erste Kammer des Preu├čischen Herrenhauses. Nachdem 1851 ein Teil dieses Geb├Ąudes abgebrannt war, wurde die Franz├Âsische Stra├če 1858 bis zur Oberwallstra├če durchgelegt.[44] Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Ehemaliges Postamt
Friedrich-Ebert-Platz

(Lage)

0190 ├Ś 45 Friedrich Ebert (1871ÔÇô1925), Politiker und Au├čenminister 21. Aug. 1999 Der aus dem n├Ârdlichen Teilst├╝ck der Ebertstra├če abgetrennte Platz wird begrenzt vom Reichstagufer, der Dorotheenstra├če/ Scheidemannstra├če und der Ebertstra├če. Er liegt genau an der Ortsteilgrenze zu Tiergarten. Vorherige Namen des Platzes gibt es nicht gesondert, sie stehen nur im Zusammenhang mit den verschiedenen Namen der Ebertstra├če (ab 1859). An diesem Platz befindet sich das 1904 vollendete denkmalgesch├╝tzte Reichstagspr├Ąsidentenpalais mit Garten und Tunnel.[45] Im Bereich des Platzes stehen die Wei├čen Kreuze zum symbolischen Gedenken an die Maueropfer. Friedrich-Ebert-Platz 2006
Friedrichsgracht

(Lage)

0425 nach der nach Friedrich Wilhelm (1620ÔÇô1688) benannten Gracht nach 1745 Die Namensgebung dieses Uferweges an der Spree orientierte sich am damaligen Herrscher und an den nach Berlin gerufenen holl├Ąndischen Spezialisten f├╝r die Anlage von Stadtkan├Ąlen; er trug seither verschiedene Namen. Die Friedrichsgracht verl├Ąuft geradlinig in Nord-S├╝d-Richtung zwischen Sperlingsgasse und der Scharrenstra├če. An ihrer ├Âstlichen Stra├čenseite stehen etliche in der Berliner Denkmalliste enthaltene Wohn- und Gesch├Ąftsh├Ąuser sowie das Pfarrhaus St. Petri.[46] Die Stra├če tangiert die Jungfernbr├╝cke. Friedrichsgracht
Friedrichstra├če

(Lage)

2160
(im Ortsteil)
Friedrich I. (1657ÔÇô1713), K├Ânig in Preu├čen um 1705 Der Verkehrsweg erhielt 1688 seine ersten Namen, die bis zur heutigen Bezeichnung h├Ąufig wechselten. Auch der Verlauf und die L├Ąnge wurden mehrfach ge├Ąndert.[47] ÔÇô Die Friedrichstra├če f├╝hrt vom fr├╝heren Belle-Alliance-Platz zum Oranienburger Tor. Die kriegsbesch├Ądigten H├Ąuser dieser Stra├če wurden erst anl├Ąsslich der Vorbereitung auf die 750-Jahr-Feier Berlins wieder aufgebaut. Die historisierenden Bauten aus Fertigteilen wurden nach der Wende teilweise wieder abgebrochen. So entstanden neue Stadtquartiere wie das Quartier 206 und 207. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Friedrichstadtpalast

Bahnhof Friedrichstra├če, 1982 Galeries Lafayette

F├╝rstenberger Stra├če

(Lage)

0150 F├╝rstenberg/Havel, Stadt im Landkreis Oberhavel 19. Feb. 1879 Bei den Stadtplanungen 1862 als Stra├če 65, Abteilung XI bezeichnet.[48] F├╝rstenberger Stra├če
Garnisonkirchplatz

(Lage)

0090 ├Ś 20 Garnisonkirche, ein fr├╝her in dieser Stra├če vorhandenes Gotteshaus, das im Zweiten Weltkrieg zerst├Ârt und 1962 endg├╝ltig enttr├╝mmert wurde. 2. Aug. 1999 Der ehemals namenlose Platz erinnert an den Standort der hier vorhanden gewesenen Garnisonkirche, die wiederum auf Resten von Vorg├Ąngerbauten stand. Die feierliche Namensvergabe fand am 7. April 2000 statt.[49] Garnisonkirchplatz 1
Gartenstra├če

(Lage)

0680 nach den ausl├Ąndischen G├Ąrtnerfamilien, die hier auf Befehl K├Ânig Friedrichs II. nach 1770 angesiedelt wurden 18. Feb. 1801 Der vorherige Name war Hamburger Landwehr (Mitte 18. Jh.ÔÇô1801) Humboldt-Gymnasium Gartenstra├če
Gendarmenmarkt

(Lage)

0400 ├Ś 150 Gens d'armes (frz.: ÔÇÜdie Bewaffneten'), Adlige, die in der Leibgarde des K├Ânigs dienten und hier ihr Quartier hatten 1799 Die vorherigen Namen waren Lindenmarkt (17. Jh.), Mittelmarkt (um 1700ÔÇô1786), Friedrichst├Ądter Markt (um 1700ÔÇô1786), Neuer Markt (1786ÔÇô1799), Schillerplatz (1871ÔÇô1936) und Platz der Akademie (1950ÔÇô1991). Panorama des Gendarmenmarktes
Georgenstra├če

(Lage)

0660 Benjamin George (1739ÔÇô1823) Berliner Unternehmer 1799 Der vorherige Name war Katzenstieg (um 1700ÔÇô1799). Lage Georgenstra├če 45
Gertraudenstra├če 0410 Gertrud von Nivelles (auch Gertraude, 626-653 oder 659), ├äbtissin und Heilige um 1750 Die vorherigen Namen einzelner Stra├čenabschnitte waren Am Teltower Thor (Mittelalter bis 17. Jh.), Hinterm Bernauer Keller (Mittelalter bis um 1750), Am Gertraudtenthor (um 17. Jh. bis um 1750) sowie Gertraudtenstra├če.[9] Gertraudenstra├če
Gertrud-Kolmar-Stra├če

(Lage)

0283 Gertrud Kolmar (1894ÔÇô1943), Dichterin, Opfer des Holocaust 29. Okt. 2001 Die Stra├če wurde 2001 umbenannt, davor hie├č sie An der Kolonnade. Sie verl├Ąuft zwischen Hannah-Arendt-Stra├če und Vo├čstra├če in Nord-S├╝d-Richtung. N├Ârdlich schlie├čt sich Cora-Berliner-Stra├če an. Gertrud-Kolmar-Stra├če
Geschwister-Scholl-Stra├če

(Lage)

0200 Geschwister Scholl, Sophie und Hans Scholl (ermordet 1943), Widerstandsk├Ąmpfer 13. Okt. 1949 Der als Prinz-Friedrich-Karl-Stra├če 1899 bezeichnete Verkehrsweg erhielt nach der Gr├╝ndung der DDR die Bezeichnung nach den Mitgliedern der Widerstandgruppe Wei├če Rose. Geschwister-Scholl-Stra├če
Gipsstra├če

(Lage)

0350 nach einer hier ehemals liegenden Gipsbrennerei 9. Dez. 1824 Der vorherige Name der seit 1699 angelegten Stra├če war Gipsgasse (um 1700ÔÇô1824). Gipsstra├če 3
Glinkastra├če

(Lage)

0610 Michail Iwanowitsch Glinka (1804ÔÇô1857), russischer Komponist 31. Mai 1951 Der vorherige Name um 1700 bis 1951 war Kanonierstra├če. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Preu├čische Lebensversicherung in der Glinkastra├če
Gontardstra├če

(Lage)

0250 Carl Philipp Christian von Gontard (1731ÔÇô1791), deutscher Architekt 19. Nov. 1887 Die Stra├če verbindet die Karl-Liebknecht-Stra├če (im Nordwesten) mit der Rathausstra├če (im S├╝dosten). Vor den massiven Zerst├Ârungen im Zweiten Weltkrieg gab es entlang der westlichen Stra├čenseite etliche Wohn- und Kaufh├Ąuser. Mit dem Bau des Berliner Fernsehturms und der Neuanlage der Freifl├Ąchen verschwand die Bebauung. Die ├Âstliche Stra├čenseite bildet der Bahnhof Alexanderplatz. Gontardstr Mitte 11310 AMA fec (29).JPG
Gormannstra├če 0510 August Cornelius Gormann (1796ÔÇô1861), T├Âpfermeister, Unternehmer 13. Mai 1867 Der vorherige Name war Laufgasse (um 1699ÔÇô1867) Gormannstra├če 19a
Granseer Stra├če

(Lage)

0195 Gransee, Stadt im Landkreis Oberhavel 19. Feb. 1879 Als Stra├če 54, Abt. XI im ersten Bebauungsplan verzeichnet. Verl├Ąuft zwischen der Ruppiner Stra├če und der Wolliner Stra├če als nord-├Âstliche Verl├Ąngerung der Anklamer Stra├če im S├╝dbereich des Arkonaplatzes und setzt sich als F├╝rstenberger Stra├če fort. Es gibt eine Gedenktafel f├╝r die hier geborene Operns├Ąngerin Frida Leider (Hausnummer 9). Granseer Stra├če
Griebenowstra├če

(Lage)

0190 Christian Wilhelm Griebenow (1784ÔÇô1865), Oberamtmann, Grundbesitzer 13. Dez. 1833 In der ersten Stadtplanung als Stra├če 57, Abt. XI bezeichnet. Verbindet den Zionskirchplatz mit der Schwedter Stra├če, von ihr geht nordw├Ąrts die Wolliner Stra├če ab. Unter der Hausnummer 15 befindet sich das Baudenkmal Predigerhaus (1870) (siehe Bild) und ein Quergeb├Ąude (~1905) der Zionskirche.[50] In dieser Stra├če lebte auch der Lehrer und Pferdenarr Wilhelm von Osten, der mit seinem Pferd Der Kluge Hans gegen Ende des 19. Jahrhunderts weit ├╝ber Berlin hinaus bekannt wurde.
Predigerhaus der Zionskirche
Gro├če Hamburger Stra├če 0400 Freie und Hansestadt Hamburg 1737 Der vorherige Name war Hamburger Stra├če (1723ÔÇô1737). ÔÇô In dieser Stra├če stand das J├╝dische Altersheim bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. In der NS-Zeit wurde es von der NSDAP als Gef├Ąngnis f├╝r die Insassen benutzt, die von hier aus h├Ąufig in die Gaskammern von Konzentrationslagern deportiert wurden. Der hintergelagerte Friedhof wurde zerst├Ârt, die Grabsteine als Splitterschutz verwendet.[51] J├╝dische Oberschule
Gro├če Pr├Ąsidentenstra├če

(Lage)

0120 Stadtpr├Ąsident, Vorsitzender des fr├╝heren Stadtrates um 1746 Zur Zeit der Stra├čenbenennung war Karl David Kircheisen (1704ÔÇô1770) amtierender Stadtpr├Ąsident. Die Stra├če wurde nach der Abtragung eines Teils des Stadtwalls Mitte des 18. Jh. neu angelegt. Sie verl├Ąuft zwischen Oranienburger Stra├če/ Hackescher Markt und der Kleinen Pr├Ąsidentenstra├če. Unter der Hausnummer 10 an der Ecke Neue Promenade ist ein historisches Wohngeb├Ąude erhalten, dessen Treppenhaus unter Denkmalschutz steht.[52] Gro├če Pr├Ąsidentenstra├če
Grunerstra├če 0760 Justus Karl von Gruner (1777ÔÇô1820), preu├čischer Politiker und Polizeipr├Ąsident von Berlin (1809ÔÇô1911) 24. Apr. 1890 Der Stra├čenzug wurde 1968/1969 im Zusammenhang mit der Neubebauung der Leipziger Stra├če erheblich verbreitert. Zur kreuzungsfreien Verkehrsf├╝hrung wurde ein Stra├čentunnel zwischen der Mollstra├če und der Spandauer Stra├če angelegt, der als Teilst├╝ck der Grunerstra├če z├Ąhlt. Der oberirdische n├Ârdliche Stra├čenbeginn ist die Kreuzung Otto-Braun-Stra├če/ Alexanderstra├če. Im S├╝dbereich endet die Grunerstra├če am Molkenmarkt, dann setzt sie sich geradlinig als M├╝hlendamm, Gertraudenstra├če und Leipziger Stra├če fort. Tunnel Grunerstra├če

Gleicher blick in den Autotunnel, anno M├Ąrz 2011
Gustav-B├Â├č-Stra├če

(Lage)

0110 Gustav B├Â├č (1873ÔÇô1946, Oberb├╝rgermeister von Berlin 1921ÔÇô1929 16. Dez. 1991 Diese bereits im 15. Jahrhundert nachweisbare Stra├če verl├Ąuft auf der R├╝ckseite des Berliner Roten Rathauses. Sie trug zuvor die Bezeichnungen nach den in dem Viertel angesiedelten Handwerkern: Gro├če Schmiedegasse (bis zum 16. Jahrhundert), Nagelgasse (bis 1869), danach die Orientierung am Geb├Ąude der Stadtverwaltung: Rathausstra├če (1869ÔÇô1951) und Hinter dem Rathaus (bis 1991).[53] G.-Boess-Str Mitte 11310 AMA fec (9).JPG
Habersaathstra├če 0500 Erich Habersaath (1893ÔÇô1918), erstes Opfer der Novemberrevolution 1918 31. Mai 1951 Die im 19. Jahrhundert angelegte Stra├če grenzte an die Garde-F├╝silier-Kaserne und deren Artillerie-├ťbungsplatz. Sie trug den Namen Kesselstra├če.[27] Habersaathstra├če
Hackescher Markt

(Lage)

0140 ├Ś 60
(unregelm├Ą├čige Form)
Hans Christoph Friedrich von Hacke (1699ÔÇô1754), preu├čischer Milit├Ąr 23. Juli 1840 Erste Schreibweise Haacksche Markt.[12] W├Ąhrend des Zweiten Weltkrieges stark zerst├Ârt, wurden nach der Wiedervereinigung die Baul├╝cken geschlossen und die Altbauten saniert. In der N├Ąhe liegen die Museumsinsel sowie die Hackeschen H├Âfe und die Oranienburger Stra├če. Hackescher Markt
Hannah-Arendt-Stra├če

(Lage)

0320 Hannah Arendt (1906ÔÇô1975), deutsch-amerikanische Publizistin und Gelehrte 12. Mai 2005 Die neu angelegte Stra├če verl├Ąuft zwischen Wilhelmstra├če und Ebertstra├če. Hier befindet sich das Denkmal f├╝r die ermordeten Juden Europas. Holocast-Denkmal mit Hannah-Arendt-Stra├če im Vordergrund
Hannoversche Stra├če

(Lage)

0590 Hannover, Hauptstadt des Bundeslandes Niedersachsen 17. M├Ąrz 1891 Die vorherigen Namen waren Charit├ęstra├če (um 1735ÔÇô1836) und Communikation am Neuen Thor (1836ÔÇô1891). An der Hannoverschen Stra├če 28ÔÇô30, Ecke Chaussseestra├če, befand sich zu DDR-Zeiten die St├Ąndige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin. Das ehemalige K├Ânigliche Leichenschauhaus (sp├Ąter das Institut f├╝r Gerichtsmedizin der Humboldt-Universit├Ąt) auf der gegen├╝berliegenden Stra├čenseite steht in der Berliner Denkmalliste.[54] Seinerzeitige St├Ąndige Vertretung der Bundesrepublik in der Hannoverschen Stra├če, 1974
Hausvogteiplatz

(Lage)

0100 ├Ś 50
(Trapezform)
nach dem ab 1750 hier gelegenen k├Âniglichen Hofgericht, der Hausvogtei 1789 Die vorherigen Namen waren von etwa 1740 bis 1750 Quarree und von 1750 bis 1789 Jerusalemplatz. Hausvogteiplatz
Hedwigskirchgasse

(Lage)

0070 nach der hier liegenden Sankt-Hedwigs-Kathedrale benannt um 1760 Die Stra├če wurde um 1799 auch Hedwigsgasse genannt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Sankt Hedwigskathedrale, die Hedwigskirchgasse verl├Ąuft rechts neben dem Kirchengeb├Ąude
Hegelplatz

(Lage)

0038 ├Ś 28 Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770ÔÇô1831), Philosoph 4. Feb. 1872 Erste Namen waren Bauhofstra├če (um 1700), Bauhof (~1710ÔÇô1872). Erst mit der Aufstellung eines Denkmals f├╝r Hegel erhielt der kleine Platz einen eigenen Namen. Er wird n├Ârdlich von einem Garten, ├Âstlich von der Bauhofstra├če, westlich von der R├╝ckseite des ehemaligen Mitropa-Geb├Ąudekomplexes und s├╝dlich von der Dorotheenstra├če begrenzt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5]
Hegeldenkmal auf dem gleichnamigen Platz
Hegelplatz
Heidereutergasse

(Lage)

0370 nach der alten Bezeichnung f├╝r einen Aufseher einer Magistratsheide, der dieses Amt als Reiter (Reuter) ausf├╝hrte. 15. Jan. 2001 Vom 19. Jh. bis 1972 vorhandene Gasse. Bei der Neubebauung der Spandauer Stra├če aufgehoben. Nach der Wende wieder vergebener Name f├╝r den Fu├čweg hinter der H├Ąuserzeile, der parallel zur Spandauer Stra├če verl├Ąuft. Hier stand in der Berliner Fr├╝hzeit die erste j├╝dische Synagoge, die von den zugewanderten Juden errichtet werden durfte. Ein kleiner Denkmalkomplex an dieser Gasse erinnert an die wechselvolle Geschichte. Heidereutergasse
Heiligegeistgasse

(Lage)

0120 Heilig-Geist-Spital (Berlin) 16. Feb. 2004 Die gleichnamige Gasse gab es bereits ab dem 17. Jahrhundert bis 1968; sie wurde bei der Bebauung mit einem neuen Hotelkomplex beseitigt. Nachdem das Hotel nach 1990 abgerissen und das neue Geb├Ąudeensemble City Quartier DomAquar├ęe fertiggestellt war, vergab der Senat von Berlin f├╝r den wieder hergestellten Fu├čweg den historischen Namen neu. Er verl├Ąuft parallel zur Spandauer Stra├če entlang der R├╝ckseite der namensgebenden Kapelle. Heiligegeistgasse
Heiligegeistkirchplatz

(Lage)

0026 ├Ś 24 Heilig-Geist-Kapelle 16. Feb. 2004 Im Zusammenhang mit der Neuvergabe der historischen Stra├čennamen im City Quartier DomAquar├ęe neu definierter Platz vor der Heilig-Geist-Kapelle. Westlich von diesem Platz geht die St. Wolfgang-Stra├če ab. Heiligegeistkirchplatz
Heinrich-Heine-Platz

(Lage)

0110 ├Ś 35 Heinrich Heine (1797ÔÇô1856), Dichter und Schriftsteller 12. Apr. 1951 Der vorherige Name zwischen 1849 und 1951 war Kaiser-Franz-Grenadier-Platz. Heinrich-Heine-Platz
Heinrich-Heine-Stra├če 0680
Heinrich Heine (1797ÔÇô1856), Dichter und Schriftsteller 22. Juni 1960 Der vorherige Name ab 1843 war bis zur Dresdener Stra├če Neanderstra├če. Der weiterf├╝hrende Abschnitt hie├č im 18. Jhd. Prinzenstra├če. Heinrich-Heine-Stra├če
Helga-Hahnemann-Stra├če

(Lage)

0130 Helga Hahnemann (1937ÔÇô1991), Entertainerin, Kabarettistin und Schauspielerin. 24. Sep. 2003[55] Es handelt sich um eine eher symbolische Stra├če, die von der Johannisstra├če am neuen Friedrichstadtpalast abgeht und auf der freien Fl├Ąche vor dem Kunsthaus Tacheles bis zur Oranienburger Stra├če f├╝hrt. Der Tag der feierlichen Namensvergabe orientierte sich an der Verleihung des Preises Goldene Henne in diesem Jahr.[55] Helga-Hahnemann-Stra├če
Henriette-Herz-Platz

(Lage)

0030 ├Ś 20
(Dreieckform)
Henriette Herz (1764ÔÇô1847), Schriftstellerin und eine der f├╝hrenden Berliner Salonni├Ęren der Fr├╝hromantik 2. Aug. 1999 Eine erst ab der Neubebauung nach 1990 geschaffene und gestaltete Freifl├Ąche. Sie wird begrenzt von der Burgstra├če, An der Spandauer Br├╝cke und dem Bahndamm. Burgstra├če mit Henriette-Herz-Platz am Ende der Stra├če
Hessische Stra├če

(Lage)

0630 Gro├čherzogtum Hessen, Bundesstaat des Deutschen Kaiserreiches 17. M├Ąrz 1891 In diesem Viertel sind Stra├čen nach L├Ąndern des am 18. Januar 1871 in Versailles proklamierten Deutschen Kaiserreiches benannt. Am ├Âstlichen Ende der Stra├če befindet sich das ehemalige Chemische Institut der Humboldt-Universit├Ąt (siehe Bild), in dem Otto Hahn und Lise Meitner ihre Entdeckungen der Uran-Kernspaltung machten. Chemisches Institut der HU
Hinter dem Gie├čhaus

(Lage)

0145 Gie├čhaus, das sich hier im 16. Jahrhundert befand um 1752 Diese kurze Stra├če liegt zwischen dem Zeughaus und dem Kastanienw├Ąldchen. An der Ecke mit Am Festungsgraben 1 steht das Baudenkmal Palais Donner von 1753.[56] Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Westseite des Zeughauses
Hinter dem Zeughaus

(Lage)

0100 nach dem Zeughaus, einem Arsenal f├╝r die ehemalige Festung um 1700 Die Stra├če wurde mit dem Bau des Zeughauses in den Jahren 1696ÔÇô1706 angelegt. Sie verl├Ąuft in West-Ost-Richtung zwischen dem Kastanienw├Ąldchen und dem Kupfergraben. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Eingang DHM
Hinter der Katholischen Kirche

(Lage)

0120 nach der hier liegenden katholischen Hedwigskirche 1807 Die Stra├če hat den l├Ąngsten Stra├čennamen in Berlin. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Hinter der Katholischen Kirche
Hirtenstra├če 0270 nach einem ehemaligen Kuhhirtenhaus des Magistrats, das sich hier befand 31. Jan. 1861 Vorher Hirtengasse (um 1700ÔÇô1861). Auf Grund der Bezeichnung Gasse baten die Anwohner um Umbenennung in Liegnitzstra├če oder Kleine Viktoria-Stra├če bzw. Theaterstra├če, wegen des in der N├Ąhe (M├╝nzstra├če) liegenden Victoria-Theaters. Ab der Neuvergabe des Namens erhielt der Verkehrsweg eine Pflasterung. Ehemalige 9./10. Communal-Armenschule in der Hirtenstra├če 4, Ecke Kleine Alexanderstra├če
Holzmarktstra├če 0450
(im Ortsteil)
ein fr├╝herer st├Ądtischer Holzhandelsplatz um 1685 Die Holzmarktstra├če wurde um 1685 bereits nachgewiesen. Sie war im Mittelalter ein Teil der vom Stralauer Tor zum Dorf Stralau f├╝hrenden Stra├če. Urspr├╝nglich hie├č sie nur bis zur heutigen Lichtenberger Stra├če so, bis zur Krautstra├če (fr├╝her Krautsgasse) Holzmarktplatz[9] und bis zur Koppenstra├če Holzstra├če bzw. Holzgartenstra├če. Am 13. August 1835 erhielten die Holzstra├če und der Holzmarktplatz gemeinsam mit der schon im Abschnitt zwischen Alexander- und Markusstra├če bestehenden Holzmarktstra├če den gemeinsamen bis heute noch g├╝ltigen Stra├čennamen. Die Holzmarktstra├če wurde erst ab 1850 bebaut.[57] Trias-Geb├Ąude, Hauptsitz der BVG
Ifflandstra├če 0140 August Wilhelm Iffland (1759ÔÇô1814), Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 9. Jan. 1877 Die Stra├če wurde im Jahre 1877 als Verbindungsstra├če zwischen Blumen- und Wallner-Theater-Stra├če angelegt. Ifflandstrasse 9, Max-Planck-Schule
In den Ministerg├Ąrten

(Lage)

0230 Ministerg├Ąrten 1. Juni 2000
Die Verkehrsfreigabe der Stra├če erfolgte erst zum 4. Oktober 2000.
Eine bereits im 18. Jh. angelegte Stra├če in den nicht ├Âffentlichen Gartenanlagen preu├čischer Ministerien. Sie verbindet die Ebertstra├če mit der Gertrud-Kolmar-Stra├če. Hier haben sich nach dem Umzug der Bundesregierung nach Berlin die Bundesl├Ąnder Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein ihre Vertretungen neu bauen lassen. Landesvertretungen in den Ministerg├Ąrten
Inselstra├če

(Lage)

0250 nach einer ehemaligen Spreeinsel 20. Juli 1859 Erster Namensbezug (Inselgasse bzw. Inselstra├če) war eine kleine an einer Fischerbr├╝cke vorhandene Spreeinsel, die sp├Ąter ├╝berbaut wurde. Die Inselstra├če verl├Ąuft zwischen der K├Âpenicker Stra├če und dem M├Ąrkischen Ufer und f├╝hrt ├╝ber die Inselbr├╝cke direkt auf die Fischerinsel. An der Inselstra├če stehen die Baudenkmale K├Âllnisches Gymnasium, eh. Haus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes und ein Mietshaus aus dem Jahr 1898 (Hausnummer 12).[58] Die Inselstra├če grenzt nord├Âstlich an den K├Âllnischen Park. Ehemaliges Koellnisches Gymnasium in der Inse- Ecke Wallstra├če
Invalidenstra├če 1760
(im Ortsteil)
nach dem 1745ÔÇô1748 erbauten Invalidenhaus um 1800 Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft In Moabit. Ehemalige Milit├Ąr├Ąrztliche Akademie Berlin, Blick von Alexanderufer, von der Sandkrugbr├╝cke aus
Jacobystra├če

(Lage)

0450 Johann Jacoby (1805ÔÇô1877), Arzt, Vork├Ąmpfer f├╝r die j├╝dische Gleichberechtigung, preu├čischer Politiker und f├╝hrender Radikaldemokrat. 17. M├Ąrz 1948 Der vorherige Name war Kaiserstra├če (1805ÔÇô1948). Wegen der ver├Ąnderten Stra├čenf├╝hrung durch den Neuaufbau erhielt am 9. August 1963 der an der neuen Kongresshalle liegende westliche Teil ebenfalls diesen Namen. Jacobystra├če 1965
Jacobystra├če
J├Ągerstra├če 0410 + 230 nach dem hier im 17. Jahrhundert wohnenden Oberj├Ągermeister von Hertefeld um 1709 Die Stra├če wird durch den Gendarmenmarkt unterbrochen. In der J├Ągerstra├če 22 wurde im Jahr 1769 Alexander von Humboldt geboren. An der Ecke mit der Friedrichstra├če stand die Barrikade, auf der Ernst Zinna bei den K├Ąmpfen der M├Ąrzrevolution 1848 ums Leben kam. Sein Geburtshaus war das Haus Nummer 4, an der eine Gedenktafel an den Schlosserlehrling erinnert. Zwischen 1958 und 1991 hie├č sie Otto-Nuschke-Stra├če. In dieser Stra├če befanden sich zu DDR-Zeiten das DEFA-Studio f├╝r Wochenschau und Dokumentarfilme, die Urania-Gesellschaft und der Parteivorstand der DDR-CDU.[59]
In dieser Stra├če sind trotz Zerst├Ârungen einige Baudenkmale erhalten oder wieder aufgebaut worden, dazu z├Ąhlen der Komplex Hausnummer 1ÔÇô3, urspr├╝nglich f├╝r den Berliner Herrenklub errichtet und ab 1950 Sitz des Club der Kulturschaffenden, Johannes R. Becher; heute Sitz der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, Hausnummer 10/11 als Verwaltung der Deutschen Revisions- und Treuhand AG 1936 erbaut[60] sowie Wohnh├Ąuser, Gesch├Ąftsh├Ąuser (z. B. Nr. 49/50: Deutsches Apothekerhaus), Bankgeb├Ąude, ein Telegrafenamt.[61]
J├Ągerstra├če
Jerusalemer Stra├če 0200 + 170 nach der ehemals hier befindlichen Jerusalemkirche 1706 Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Sie wird vom Komplex Leipziger Stra├če unterbrochen. Die Stra├če wurde 1701 bei der Bebauung der Friedrichstadt angelegt. Der Abschnitt in Kreuzberg zwischen Koch- und Lindenstra├če wurde 1966 entwidmet. Die Schreibweise der Stra├če war fr├╝her Jerusalemsstra├če, auch Jerusalemmer Stra├če. Mossehaus in der Sch├╝tzenstra├če/Jerusalemer Stra├če (links)
Joachimstra├če 0250 Joachim Friedrich (1546ÔÇô1608), Kurf├╝rst von Brandenburg 6. Okt. 1862 Die vorherigen Namen waren Heidereitergasse (um 1700ÔÇô1834), Waldemarstra├če (1834ÔÇô1849), Kleine Waldemarstra├če (1849ÔÇô1862). Als in der Luisenstadt eine weitere Waldemarstra├če benannt wurde, taufte man die Stra├če um. Joachimstra├če 20
Johannisstra├če 0320 Johannes, m├Ąnnlicher Vorname oder die maskulin ver├Ąnderte Form von Johanna Eleonora Fickert, einer Bewohnerin der Stra├če, die als Wohlt├Ąterin bekannt wurde 24. Juli 1835 Die Stra├če hie├č zuerst Kirchhofs-Stra├če (ab Ende 17. Jh.). Eine Initiative von Mitbewohnern zur Umbenennung in Johanna- oder Eleonorastra├če zu Ehren der Wohlt├Ąterin (1822) war nicht erfolgreich. Die Weihe der St.-Johannis-Kirche in Moabit am Johannistag (24. Juni) f├╝hrte wahrscheinlich zu einem Umdenken der Stadtv├Ąter.[62] Johannisstra├če
J├╝denstra├če 0090 nach der historischen j├╝dischen Besiedlung dieser Gegend sowie dem ehemals hier gelegenen Gro├čen J├╝denhof Ende 13. Jahrhundert Die J├╝denstra├če ist eine der ├Ąltesten Stra├čen Berlins. Die Benennung der Stra├če hat sich bis heute erhalten und wurde auch in der Zeit des Nationalsozialismus nicht ver├Ąndert. Von der historischen Bebauung der J├╝denstra├če blieben nach den Zerst├Ârungen im Zweiten Weltkrieg und den Abrissen in der DDR-Zeit nur das Rote Rathaus sowie das Alte und das Neue Stadthaus erhalten. J├╝denstra├če am Roten Rathaus
Neues Stadthaus an der Ecke Grunerstra├če
Julie-Wolfthorn-Stra├če

(Lage)

0160 ├Ś 45 Julie Wolfthorn (1864ÔÇô1944), Malerin und Grafikerin. Opfer des Nationalsozialismus 15. Feb. 2005 Nach der Namensvergabe dieser neu angelegten Stra├če erfolgte durch das zust├Ąndige Gr├╝nfl├Ąchenamt die Gestaltung mit ÔÇÜStra├čenbegleitgr├╝nÔÇś. Die B├Ąume mussten im Herbst 2010 allerdings wegen gravierender Wurzelsch├Ąden ausgetauscht werden. 60 junge B├Ąume, gemischt aus Feldahorn, Spitzahorn und Linden kamen in den Boden.[63] Die Stra├če bildet die s├╝dwestliche Fortf├╝hrung der Bernauer Stra├če von der Bergstra├če bis zur Zinnowitzer Stra├če. Auf der Nordseite der Stra├če befindet sich das historische Empfangsgeb├Ąude der Vorortbahn am Nordbahnhof, das unter Denkmalschutz steht. Au├čerdem tangiert sie die Hinterlandmauer der ehemaligen Berliner Mauer. Julie-Wolfthorn-Stra├če
Kalkscheunenstra├če 0100 nach einer im 19. Jahrhundert hier vorhandenen Scheune zur Lagerung von Baukalk 1840 Die vorherigen Namen waren Kalkscheunen┬şquergasse (um 1700 bis um 1800) und Kalkscheunengasse (um 1800ÔÇô1840). Der Name Kalkscheune wird f├╝r eine ehemalige Fabrikhalle an diesem Standort verwendet, die als Veranstaltungsort dient.[64] Kalkscheunenstra├če
Kapelle-Ufer

(Lage)

0250 Heinz Kapelle (1913ÔÇô1941), Widerstandsk├Ąmpfer 31. Mai 1951 Der am Nordufer der Spree verlaufende Verkehrsweg trug seit seiner Einweihung 1871 den Namen Friedrich-Karl-Ufer. Nach dem Kriegsende erhielt er einen neuen Namen. Um das Jahr 2000 - im Zusammenhang mit den Regierungsbauten im Spreebogen - wurde das Kapelle-Ufer von den Landschaftsarchitekten D├Ârries v├Âllig neu gestaltet.[65] Gern besucht ist der Bundespressestrand an diesem Ufer (Nummer 1), der gastronomisch betreut wird (Beach Bar, Caf├ę). Das Kapelle-Ufer verl├Ąuft als Kreissegment zwischen Humboldthafen und Konrad-Adenauer-Stra├če. S├╝dlich setzt es sich als Schiffbauerdamm fort. Mauermarkierung am Kapelleufer
Karl-Liebknecht-Stra├če[66] Karl Liebknecht (1871ÔÇô1919), sozialistischer Politiker und Antimilitarist. 3. Sep. 1969 Einzelne Abschnitte der Stra├čen trugen fr├╝her unterschiedliche Namen: Am Kramhause, Hinter der Badstube, Papenstra├če (16. Jh. bis 1887), Heinersdorfer Stra├če (um 1750 bis 1788), Prenzlauer Stra├če (1788ÔÇô1969), Kaiser-Wilhelm-Stra├če (1887ÔÇô1947) und Liebknechtstra├če (1947ÔÇô1969). Entlang dieser Stra├če befinden sich zahlreiche interessante Geb├Ąude wie die Volksb├╝hne, das Hotel Park Inn am Alexanderpatz, die fr├╝here Zentralmarkthalle Berlin, die Marienkirche, das Domaquar├ęe. Verlagsgeb├Ąude an der Karl-Liebknecht-Stra├če
Karl-Marx-Allee Karl Marx (1818ÔÇô1883), Philosoph, politischer Journalist, ├ľkonom, Protagonist der Arbeiterbewegung 13. Nov. 1961 Die vorherigen Namen waren Frankfurter Stra├če (um 1701 bis vor 1786), Gro├če Frankfurter Stra├če (vor 1786 bis 1950) und Stalinallee (1950ÔÇô1961). Kino International mit Rathaus Mitte
Karlplatz

(Lage)

0025 ├Ś 20
(Trapezform)
Friedrich Karl Alexander (1801ÔÇô1883), Prinz von Preu├čen 16. Apr. 1827 Bei der Anlage und Bebauung der ├äu├čeren Friedrich-Wilhelm-Stadt in der ersten H├Ąlfte des 19. Jh. wurde dieser Stadtplatz in der heute noch erhaltenen Form angelegt. Postalisch wurde der Karlplatz erstmals 1897 erw├Ąhnt,[67] 1906 ist er auch im Berliner Stadtplan eingetragen.[68] Direkt auf dem Platz steht ein Monument f├╝r Rudolf Virchow, das vom Bildhauer Fritz Klimsch 1910 geschaffen wurde und unter Denkmalschutz steht.[69] Ein Geb├Ąude unter der Hausnummer 7 wurde 1893 als Hotel errichtet und steht ebenfalls in der Berliner Denkmalliste.[70] Auf der Nordseite des Platzes stand ein fr├╝heres Wohnhaus aus dem Jahr 1830. Zwischen 1949 und 1964 diente es als Botschaft der Volksrepublik Polen in der DDR, bevor diese einen Neubau Unter den Linden bezog. Das Geb├Ąude existiert heute nicht mehr. eh. polnische Botschaft am Karlplatz

Virchow-Denkmal am Karlplatz

Kastanienallee

(Lage)

0330
(im Ortsteil)
Kastanien, Erstbepflanzung entlang der Stra├če 1826 Diese Stra├če liegt zum gr├Â├čten Teil im Bezirk Pankow, nur ihr s├╝dwestliches St├╝ck (Hausnummern┬şbereich 36ÔÇô69) geh├Ârt zu Mitte. Erw├Ąhnenswert ist hier der Prater, ein weit ├╝ber den Ortsteil hinaus bekanntes Vergn├╝gungsetablissement.[71] Die Stra├če wurde auf Veranlassung des Grundst├╝cksbesitzers Wilhelm Griebenow als Verl├Ąngerung des Weinbergwegs angelegt und sp├Ąter mit Mietswohnh├Ąusern bebaut.

Gleichnamige Stra├čen gibt es in zahlreichen Berliner Ortsteilen wie Berlin-Friedrichshagen, Berlin-Hellersdorf oder Berlin-Westend.

Kastanienallee
Keibelstra├če

(Lage)

0282 Carl Wilhelm Heinrich Keibel (1792ÔÇô1866), Kommunalpolitiker 24. Jan. 1858 Die fr├╝here Schie├čgasse verlief urspr├╝nglich zwischen Linienstra├če und Alter Sch├╝tzenstra├če. Keibel veranlasste zun├Ąchst eine Verl├Ąngerung des Verkehrsweges, danach eine Befestigung mit Pflastersteinen auf seine Kosten. Um 1930 wurde im s├╝dlichen Bereich ein Verwaltungsgeb├Ąude f├╝r die Karstadt AG errichtet, das mit neun H├Âfen ineinander verschachtelt war. Durch die Kriegszerst├Ârungen der meisten Geb├Ąude um den Alexanderplatz herum und der Anfang der 1960er Jahre erfolgten Neubebauung wurde die Keibelstra├če auf ihren heutigen Nord-S├╝d-Verlauf zwischen Mollstra├če und des r├╝ckw├Ąrtigen Alexanderplatzes am ehemaligen Haus der Elektrotechnik verk├╝rzt. Das Karstadt-Geb├Ąude wurde vereinfacht wieder aufgebaut, unter Denkmalschutz gestellt[72] und diente ab 1951 als Sitz des Ost-Berliner Volkspolizei-Pr├Ąsidiums. Seit der deutschen Wiedervereinigung befindet sich hier der Polizeiabschnitt 32 der Direktion 3 in Mitte.[73] Keibelstra├če
Kieler Stra├če

(Lage)

0505 Kiel, schleswig-holsteinische Landeshauptstadt 25. Sep. 1873 U-f├Ârmig verlaufende Stra├če zwischen Scharnhorststra├če und Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. An ihrem s├╝dlichen Ast befindet sich ein erhaltener Wachturm der Berliner Mauer, der unter Denkmalschutz steht.[74] Gleichnamige Stra├čen gibt es in Steglitz und in Mahlsdorf. Kieler Stra├če
Kleine Alexanderstra├če

(Lage)

0290 nach der 1847 hier errichteten Kaserne der Kaiser-Alexander-Grenadiere 4. Juni 1847 Zun├Ąchst als unbefestigte Verbindungsstra├če zwischen den Scheunen angelegt, hie├č sie Lange Scheunengasse. Um 1800 erhielt sie den Namen Jacobsstra├če nach dem Grundst├╝cksbesitzer Jacob Stucken. Nach Fertigstellung der Kaserne erhielt sie den heute noch gebr├Ąuchlichen Namen.[75] Kleine Alexanderstra├če
Kleine Auguststra├če

(Lage)

0160 August von Preu├čen (1779ÔÇô1843) 29. Mai 1862 Diese Stra├če verbindet die Linien- mit der Auguststra├če und verl├Ąuft etwa in Nord-S├╝d-Richtung. Durch ihre Lage in der Spandauer Vorstadt stehen fast alle erhaltenen H├Ąuser in der Berliner Denkmalliste. Kleine Auguststra├če 2/3
Kleine Gertraudenstra├če 0040 Gertrud von Nivelles (auch Gertraude, 626-653 oder 659), ├äbtissin und Heilige 12. Feb. 1862 Der vorherige Name zwischen 1730 und 1862 war Neue Kirchgasse.
Kleine Gertraudenstra├če 3
Kleine Hamburger Stra├če

(Lage)

0130 Hamburg, norddeutsche Hansestadt 1737 Sie verbindet die Torstra├če mit der Auguststra├če und entstand um 1708 als Teil eines Heerweges nach Hamburg. Den offiziellen Namen erhielt sie 1723 mit Gro├če Hamburger Stra├če. Als kurze Zeit sp├Ąter ein gro├čer Sportplatz quer ├╝ber den Verkehrsweg angelegt wurde, bezeichneten die Stadtoberen die beiden Teile 1737 neu als Kleine und Gro├če Hamburger Stra├če. Durch ihre Lage in der Spandauer Vorstadt stehen fast alle erhaltenen H├Ąuser in der Berliner Denkmalliste. Kleine Hamburger Stra├če 25a
Kleine J├Ągerstra├če

(Lage)

0090 J├Ągerhof, ein nicht mehr existentes Geb├Ąude in der Niederwallstra├če, von Kurf├╝rst Johann Georg im 17. Jh. errichtet. 14. Feb. 2005 Die heutige Stra├če ist ein Teil der urspr├╝nglichen Niederwallstra├če, die in den 1970er Jahren an ihrem ├Âstlichen Ende verk├╝rzt wurde. Mit dem Beschluss zur Neubebauung des gesamten Areals wurde diese Stra├če wieder neu angelegt und gesondert benannt. Sie erschlie├čt die Grundst├╝cke der Wohn- und Gesch├Ąftsbauten, die hier nach Entw├╝rfen verschiedener Architekturb├╝ros aus dem In- und Ausland entstehen. Auftraggeber ist die Senatsverwaltung f├╝r Stadtentwicklung, als Bauherr fungiert die neu gegr├╝ndete Grundst├╝cksgesellschaft Friedrichswerder Grundst├╝cks GmbH.[76][77] Kleine J├Ągerstra├če
Kleine Kurstra├če

(Lage)

0055 nach der Kurstra├če;
von der Kur, Wahlversammlung zur Bestimmung des r├Âmisch-deutschen K├Ânigs bzw. Kaisers im Heiligen R├Âmischen Reich
30. Juni 1861 bis 1945;
Neuvergabe um 1979
Die fr├╝here Schustergasse bezeichnete die hier im 18. Jh. angesiedelten Handwerker. Die Stra├če verbindet die Oberwasserstra├če mit der Kurstra├če und f├╝hrt auf den Hausvogteiplatz. Als am Ende des Zweiten Weltkrieges die Umgegend weitestgehend zerbombt war, verschwand nach Informationen von Kauperts die Stra├če offiziell aus den Stadtpl├Ąnen (ist aber noch 1953[78]). Erst um 1979 soll der alte Stra├čenname neu vergeben worden sein.[79] Der Berlin-Buchplan aus dem VEB Tourist-Verlag des Jahres 1980 enth├Ąlt die Kleine Kurstra├če im Planquadrat 16C4. Kleine Kurstra├če
Kleine Pr├Ąsidentenstra├če

(Lage)

0180 Stadtpr├Ąsident, Vorsitzender des fr├╝heren Stadtrates nach 1750 Die Stra├če wurde nach dem Bau der Herkulesbr├╝cke und der Gestaltung des Monbijouparks neu angelegt. Sie verbindet die Burgstra├če mit der gro├čen Pr├Ąsidentenstra├če. Das Miet- und B├╝rohaus unter der Hausnummer 3 an der Ecke Gro├če Pr├Ąsidentenstra├če 4 aus dem Jahr 1881 steht in der Berliner Denkmalliste.[80] Kleine Pr├Ąsidentenstra├če
Kleine Rosenthaler Stra├če

(Lage)

0200 Rosenthal, fr├╝heres selbstst├Ąndiges Angerdorf aus dem 14. Jh., heute Ortsteil vom Bezirk Pankow 23. Juli 1862 Die vormalige Todtengasse im Spandauer Revier (18. Jh.ÔÇô1862) weist auf die Lage am Alten Garnisonfriedhof hin. Die Stra├če f├╝hrte aus dem alten Stadtkern nach Rosenthal. Durch sp├Ątere Neuverlegung der Stra├če erhielt das ├╝brig gebliebene St├╝ck den Zusatz Kleine. Sie verbindet seitdem die Linienstra├če mit der Steinstra├če. Hier ist au├čer einigen Wohnh├Ąusern als Bestandteil des Fl├Ąchendenkmals Spandauer Vorstadt der o.g. Friedhof in der Denkmalliste enthalten.[81] W├Ąrterhaus des Garnisonfriedhofs
Klosterstra├če nach dem hier liegenden Grauen Kloster nach 1700 Die Klosterstra├če, fr├╝her einer der vornehmsten Stra├če des alten Berlin, bekam h├Ąufig wechselnde Namen. 1271 wurde mit dem Bau des Franziskanerklosters begonnen, das der Stra├če den heutigen Namen gab. Nach der Zerst├Ârung im Zweiten Weltkrieg und der Neugestaltung des Berliner Stadtzentrums blieb nur der s├╝dliche Teil zwischen Grunerstra├če und Spree als Stra├čenzug erhalten.[82] Parochialkirche

Ruine der Klosterkirche

K├Âpenicker Stra├če 1085
(im Ortsteil)
K├Âpenick, fr├╝here selbstst├Ąndige Gemeinde s├╝d├Âstlich von Berlin nach 1589 Die heutige Stra├če entstand aus mehreren Stra├čenabschnitten, die seit der Anlage des alten Heerweges von Berlin nach K├Âpenick viele Namen trugen. Der Stra├čenabschnitt im Ortsteil Mitte umfasst die Hausnummern 30ÔÇô141. Am Bethaniendamm, wo der Ortsteil Kreuzberg beginnt, trennte zwischen 1961 und 1989 die Berliner Mauer auch Ost- von West-Berlin. In dem zu Mitte geh├Ârenden Stra├čenbereich liegen mehrere Baudenkmale wie die ehemaligen Norddeutschen Eiswerke (s. unteres Bild), Reste eines Postamtes vom Ende des 19. Jh. sowie Miets- und Gesch├Ąftsh├Ąuser in der Ortslage Luisenstadt. Nordwestteil der K├Âp. Str. von der Kreuzung H.-Heine-Str. /Br├╝ckenstra├če

Ehemalige Eisfabrik in der K├Âpenicker Stra├če; vom Verfall bedroht
Kommandantenstra├če 0330
(im Ortsteil)
nach dem Stadtkommandanten von Berlin benannt, der ein Haus in der Stra├če besa├č 1846 Die vorherigen Namen waren Scheunengasse (1678 bis Anfang 18. Jh.), Jouanengasse (Anfang 18. Jh. bis 1763) und Neue Kommandantenstra├če (1763ÔÇô1846). In der Kommandantenstra├če 15 hat die Bundesdruckerei ihren Sitz. Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Die Bundesdruckerei in der Kommandantenstra├če
Koppenplatz

(Lage)

0110 ├Ś 35 Christian Koppe (ÔÇá 1721), Berliner Stadthauptmann 12. Aug. 1853 Der vorherige Name zwischen 1704 und 1853 war Koppescher Armenfriedhof, der im 18. Jh. nach dem Willen von Koppe angelegt wurde. Nach dessen Auflassung wurde von Hermann M├Ąchtig ein Stadtplatz daraus (Ende 19. Jh.), 1927 erfuhr er eine erste Umgestaltung nach Pl├Ąnen von Erwin Barth. Sp├Ąter wiederholt ver├Ąndert, zuletzt in den Jahren 2008/2009. Im S├╝dbereich befindet sich ein Spielplatz, der n├Ârdliche Bereich bildet eine kleine Gr├╝nanlage mit zwei Denkmalen. Am Platz befinden sich Baudenkmale wie die Wilhelmine-Amalien-Stiftung oder das Grabdenkmal f├╝r Koppe. Koppenplatz
Krausenstra├če

(Lage)

0860 vermutlich nach einem fr├╝heren Hauseigent├╝mer mit dem Nachnamen Krause vor 1720 Eine in West-Ost-Richtung verlaufende Stra├če zwischen Mauerstra├če und Axel-Springer-Stra├če. Sie hie├č im 18. Jahrhundert zun├Ąchst Krausengasse.[83] Beherbergt in der heutigen Zeit unter den Hausnummern 8, 9/10, 17/18, 19/20, 35/36, 38/39 und 71 zahlreiche Baudenkmale aus verschiedenen Bauzeiten zwischen 1900 und 1953[84] ÔÇô An der Ecke der neuen Frieda-Arnheim-Promenade wurde ein modernes Geb├Ąude von LAI Lanz Architekten und Generalplaner GmbH entworfen und realisiert. Das Gesch├Ąfts&#xADhaus umfasst Hotel, Gewerbe- und B├╝rofl├Ąchen sowie Praxen und Wohnungen.[85] Krausenstra├če 19/20
Krausnickstra├če

(Lage)

0280 Heinrich Wilhelm Krausnick (1797ÔÇô1882), Kommunalpolitiker 7. Okt. 1861 Die Stra├če wurde zwischen 1860 und 1861 neu angelegt, nachdem ein reicher Torfstichbesitzer aus Fehrbellin hier Bauland gekauft hatte. Rasch entstanden gutb├╝rgerliche Wohnh├Ąuser, in die ├╝berwiegend Familien der Hofbediensteten des nahen Schlosses Monbijou einzogen. ├ťber die Jahrhunderte und zwei Weltkriege blieben die meisten Geb├Ąude erhalten und konnten ab 1990 umfassend saniert werden, sie sind Bestandteil des Baudenkmalkomplexes Spandauer Vorstadt. Am Haus Nummer 9 erinnert eine Gedenktafel an die erste deutsche Rabbinerin Regina Jonas, die hier wohnte und von den Nazis umgebracht wurde. Ein Haus ist inzwischen Eigentum der Eiskunstl├Ąuferin Katarina Witt, die hier auch wohnt.[86] Unter der Hausnummer 21 befindet sich die Einfahrt zum St. Hedwig-Krankenhaus.
Krausnickstra├če
Kremmener Stra├če

(Lage)

0180 Kremmen, Stadt in Brandenburg 17. M├Ąrz 1891 Die kurze gerade Stra├če verbindet die Schwedter Stra├če mit der Wolliner Stra├če. Nach der ersten Stadtplanung hie├č sie Stra├če 43, Abt. XI. Unter dem Hausnummernbereich 9ÔÇô11 hat sich noch in den 1980er Jahren die ÔÇÜKirche von UntenÔÇś etabliert, inzwischen ein christliches Sozialprojekt und Kreativhaus.
Kremmener Stra├če
Kreuzstra├če

(Lage)

0050 vermutlich nach der Lage: sie kreuzte die Kurstra├če, damalige Hauptstra├če im Gebiet Friedrichswerder 9. Okt. 1861 Es handelt sich um eine kurze westw├Ąrts zeigende Stichstra├če, die von der Oberwasserstra├če abgeht. Sie ist bereits in fr├╝hen Stadtpl├Ąnen verzeichnet und trug zun├Ąchst den Namen Mittelste Quergasse (17. Jh.), danach Kreuzgasse (18. Jh. bis nach 1840[12]). Ihre Bebauung umfasst lediglich 21 Hausnummernbereiche, davon stehen die Geb├Ąude Nummern 1/2 (ein 1915 vollendetes Gesch├Ąftshaus des fr├╝heren Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes, heutiger Nutzer ist das Ausw├Ąrtige Amt mit seinem Kommunikations&#xADzentrum) und 8, 9, 10 (Mietsh├Ąuser) in der Berliner Denkmalliste.[87] Baudenkmal Kreuzstra├če 1/2 Ecke Oberwasserstra├če
Kronenstra├če 0920 zur Erinnerung an die Kr├Ânung des Kurf├╝rsten Friedrich III. zum K├Ânig Friedrich I. in Preu├čen im Jahre 1701 nach 1701 Sie f├╝hrt von der Glinkastra├če zur Niederwallstra├če.
Kronenstra├če 10
Kurstra├če 0490 Kur, Wahlversammlung zur Bestimmung des r├Âmisch-deutschen K├Ânigs bzw. Kaisers im Heiligen R├Âmischen Reich nach 1660 Die vorherigen Namen waren Breite Gasse (um 1622ÔÇô1734), Kurgasse (um 1734ÔÇôum 1750), Kurf├╝rstenstra├če (um 1750ÔÇôum 1769). Sie f├╝hrt von der Gertraudenstra├če zum Werderschen Markt am ehemaligen Reichsbank-Geb├Ąude, sp├Ąter Sitz des ZK der SED, heute Dienstsitz des Ausw├Ąrtigen Amts vorbei. Kurstra├če mit Blick auf die Friedrichswerdersche Kirche
Legiendamm

(Lage)

0440 Carl Legien (1861ÔÇô1920), Gewerkschaftsf├╝hrer und Reichstagsmitglied 31. Juli 1947 Fr├╝here Namen waren Luisenufer (1849ÔÇô1937) und K├Âsterdamm (bis 1947). Die Stra├če ist symmetrisch zum Leuschnerdamm angelegt, sie verbindet den Heinrich-Heine-Platz/ Engeldamm mit dem Oranienplatz im Ortsteil Berlin-Kreuzberg. Beide Stra├čenverl├Ąufe markieren den fr├╝heren Luisenst├Ądtischen Kanal.[88] Direkt n├Ârdlich schlie├čt sich die Michaelkirchstra├če an, s├╝dlich der Segitzdamm. Legiendamm
Leipziger Platz 0180 ├Ś 180
(Achteckform)
zur Erinnerung an die V├Âlkerschlacht bei Leipzig 15. Sep. 1814 Der vorherige Name zwischen 1734 und 1814 war Achteck am Potsdamer Thor, auch Achteck Marckt Platz.[83] Leipziger Platz 2007
Leipziger Stra├če 1670 Leipzig, Stadt in Sachsen um 1700 Die Stra├če entstand ab 1688 in mehreren Etappen als Ersatz f├╝r die alte, nach Leipzig f├╝hrende Heerstra├če. Im sp├Ąten 19. Jahrhundert befanden sich in der Stra├če verschiedene Regierungsstellen und Parlamentsgeb├Ąude wie das erhaltene Preu├čische Herrenhaus in Nr. 3/4 (heute Sitz des Bundesrates). Um die Wende des 20. Jahrhunderts geh├Ârte die Leipziger Stra├če zu den verkehrsreichsten Gesch├Ąftsstra├čen Berlins mit mehreren gro├čen Kaufh├Ąusern.[89] Kaufhaus Wertheim in der Leipziger Stra├če, 1920er Jahre

Leipziger Stra├če, 1981 ├ľstlicher Teil der Leipziger Stra├če

Lichtenberger Stra├če

(Lage)

0250 Lichtenberg, eine bis 1920 selbstst├Ąndige Gemeinde im Osten Berlins 16. Dez. 1874 Nur die auf der westlichen Stra├čenseite gelegenen Geb├Ąude mit den Hausnummern 5ÔÇô12 und 28ÔÇô37 geh├Âren zum Ortsteil Mitte. Die restlichen Stra├čenabschnitte liegen im Ortsteil Friedrichshain. Lichtenberger Stra├če
Liesenstra├če nach dem ehemaligen Besitzer Carl Adolf Friedrich Liesen (1785ÔÇô1854) 1833 Die Stra├če bildet die Grenze zwischen Mitte und Gesundbrunnen, der gr├Â├čte Teil liegt in Gesundbrunnen. Mauerreste an der Liesenstra├če


Litfa├č-Platz

(Lage)

Ernst Litfa├č (1816ÔÇô1874), Druckereibesitzer und Verleger, Erfinder der nach ihm benannten Litfa├čs├Ąule 2011 Durch die Bebauung des Gebietes s├╝dlich des Stadtbahnviadukts entstand bis zum Jahr 2010 das Hackesche Quartier und an dessen westlichem Ende zwischen Anna-Louisa-Karsch-Stra├če und Garnisonskirchplatz der Litfa├č-Platz. Am Litfa├č-Platz 1 hat die Berliner Werbeagentur Scholz & Friends ihren Sitz, die an der Namensgebung des Platzes nach dem Au├čenwerber beteiligt war. An der Nummer 2 entstand ein neues Geb├Ąude der Gasag f├╝r den Gesch├Ąftsbereich W├ĄrmeService.[90] Litfa├č-Platz mit Gasag-Geb├Ąude und Scholz & Friends
Linienstra├če

(Lage)

1960 nach der um 1705 festgelegten Circumvallationslinie zwischen Oranienburger Tor und Gro├čen Frankfurter Stra├če, entlang der sp├Ąter die Berliner Zollmauer errichtet wurde 1821 Sie verl├Ąuft von der Oranienburger Stra├če ├╝ber Koppenplatz, Rosenthaler Stra├če, Rosa-Luxemburg-Platz bis Karl-Liebknecht-Stra├če. Der Teil der Linienstra├če zwischen Prenzlauer und Neuer K├Ânigstra├če erhielt 1747 den Namen Neue Sch├╝tzenstra├če. Am 14. Mai 1821 bekam dieses St├╝ck wieder den Namen Linienstra├če. Der Teil der Linienstra├če zwischen der Gro├čen Frankfurter Stra├če und der Landsberger Stra├če wurde am 22. Januar 1821 in Weberstra├če umbenannt. Mit dem Neuaufbau des Stadtzentrums 1967ÔÇô1969 wurde die Linienstra├če bis zur Karl-Liebknecht-Stra├če verk├╝rzt. Linienstra├če
Littenstra├če

(Lage)

0420 Hans Litten (1903ÔÇô1938), Rechtsanwalt und Opfer des Nationalsozialismus 10. Mai 1951 Die Littenstra├če geh├Ârt zu den ├Ąltesten Stra├če Berlins. Die vorherigen Namen waren Am Stralauer Thor (17. Jh. bis vor 1778), Neue Friedrichstra├če (vor 1778ÔÇô1951). Die Littenstra├če verlief urspr├╝nglich von Rolandufer etwa parallel zur S-Bahn-Trasse bis Friedrichsbr├╝cke. Durch den Neubau des Stadtzentrums in den Jahren 1965ÔÇô1969 wurde die Littenstra├če zwischen Grunerstra├če und An der Spandauer Br├╝cke aufgehoben, sodass zwei isolierte Teile bestanden. Der Teil zwischen Spandauer Stra├če und der Spree wurde 1978 der Burgstra├če zugeordnet und erhielt am 15. Januar 2001 den Namen Anna-Louisa-Karsch-Stra├če. Hier befinden sich noch Teile der Berliner Stadtmauer sowie die Ruine der 1250 erbauten Klosterkirche. Berliner Stadtgericht in der Littenstra├če

Reste der Stadtmauer

Luisenstra├če

(Lage)

0840 Luise Auguste von Preu├čen, (1808ÔÇô1870), Prinzessin von Preu├čen aus dem Hause Hohenzollern 16. Apr. 1827 Die Luisenstra├če entstand bei der Anlage der Friedrich-Wilhelm-Stadt im Jahre 1827 und erhielt im gleichen Jahr ihren Namen. In der Luisenstra├če 18 befindet sich das Palais B├╝low, eines der wenigen in Berlin erhaltenen Wohnh├Ąuser der ausgehenden Schinkel-Zeit. (Im 20. Jahrhundert als K├╝nstlerteff Die M├Âwe bekannt geworden.) Weitere bedeutende Bauten in dieser Stra├če sind Einzelgeb├Ąude der Charit├ę, der Tierarzneischule, die ehemalige Akademie der K├╝nste der DDR (Nummer 58/60), in der im Jahr 1949 die Volkskammer der DDR den ersten deutschen Pr├Ąsidenten Wilhelm Pieck w├Ąhlte. Mit etlichen Gedenktafeln wurde und wird an die Geschichte dieser Stra├če erinnert: Albert Lortzing, Robert Koch oder auch Karl Marx lebten hier in der Stra├če.[91]

1971 wurde die Stra├če in Hermann-Matern-Stra├če umbenannt, erhielt 1991 aber ihren historischen Namen zur├╝ck.

Luisenstra├če 19
Lustgarten

(Lage)

0140 ├Ś 100 Lustgarten, ├Âffentlicher Park, der besonders zur Erholung dient. Hier der urspr├╝nglich zum Berliner Stadtschloss geh├Ârende Teil der Spreeinsel. 1646 Urspr├╝nglich ab 1573 als Nutzgarten angelegt und nach dem Drei├čigj├Ąhrigen Krieg unter Kurf├╝rst Friedrich Wilhelm nach niederl├Ąndischem Vorbild neu gestaltet, war er ab 1701 der ├ľffentlichkeit zug├Ąnglich. Ab 1713 als Exerzierplatz verwendet, wurde 1790 aber wieder Rasen ges├Ąt. In der Folgezeit wurde er wiederholt umgestaltet. Im 20. Jahrhundert war der Platz Ort zahlreicher politischer Gro├čkundgebungen und Aufm├Ąrsche. Hier befindet sich die Alte Nationalgalerie. Lustgarten und Altes Museum
M├Ąrkischer Platz

(Lage)

0050 ├Ś 40
(Dreieckform)
Mark Brandenburg, Markgrafschaft des Heiligen R├Âmischen Reiches, die etwa von 1157 an bis zur Umwandlung in die Provinz Brandenburg im Jahre 1815 bestand 7. Juni 1896 Der Platz liegt gegen├╝ber dem M├Ąrkischen Museum. M├Ąrkischer Platz
M├Ąrkisches Ufer

(Lage)

0450 + 250 Mark Brandenburg, Markgrafschaft des Heiligen R├Âmischen Reiches, die etwa von 1157 bis zur Umwandlung in die Provinz Brandenburg im Jahre 1815 bestand 10. Apr. 1931 Die Benennung erfolgte im Zusammenhang mit dem M├Ąrkischen Museum und dem M├Ąrkischen Platz, die sich beide in der N├Ąhe befinden. Die vorherigen Namen waren Brandenburger Ufer (1901ÔÇô1931) und Neu-K├Âlln am Wasser (Anfang 18. Jh.ÔÇô1931). M├Ąrkisches Ufer 14
Magazinstra├če

(Lage)

0220 Magazin (milit├Ąrisches Vorratslager) nach 1740 Als 1740 die Stra├če angelegt wurde, entstand hier ein Stroh- und Heumagazin. 1780 wurde es vergr├Â├čert und massiv gebaut. Es fungierte als k├Ânigliches Fouragemagazin. Hier wurde das Futter, u. a. Hafer, Heu und Stroh, f├╝r die Pferde der in Berlin stationierten Kavallerie gelagert. Dicht daneben wurden die Proviantwagen f├╝r einen Teil der k├Âniglichen Armee in besonderen Magazinschuppen aufbewahrt. Nach diesen Magazinen erhielt die Stra├če ihren Namen. Die Verbindungsstra├če zwischen Alexanderstra├če und Schillingstra├če ist eine der wenigen Stra├čen im westlichen Teil der Stralauer Vorstadt, die sich in ihrem urspr├╝nglichen Verlauf erhalten hat.[92] Sechs Geb├Ąude stehen hier auf der Denkmalliste, u. a. das Postgeb├Ąude in der Nummer 8.[93] Magazinstra├če Postamt O27
Margarete-Steffin-Stra├če

(Lage)

0360 Margarete Steffin (1908ÔÇô1941), Schauspielerin und Schriftstellerin, Geliebte von Bertolt Brecht. 15. Jan. 2001 Am 19. Dezember 2007 wurde der neu entstandene Stra├čenabschnitt zwischen Unterbaumstra├če und Luisenstra├če entlang der Stadtbahn f├╝r den Verkehr freigegeben.
Margarete-Steffin-Stra├če
Marienstra├če

(Lage)

0310 Marie Luise Alexandrine von Sachsen-Weimar-Eisenach (1808ÔÇô1877), preu├čische Prinzessin 16. Apr. 1827 Bei Benennung der Stra├če war Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach noch Verlobte von Prinz Carl, einige Wochen sp├Ąter die Schwiegertochter von K├Ânig Friedrich Wilhelm III. Marienstra├če
Markgrafenstra├če

(Lage)

0510 + 200
(im Ortsteil)
nach dem Palais des Markgrafen zu Brandenburg-Schwedt in der Stra├če Unter den Linden benannt, auf dessen Garten sie zulief um 1706 Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Sie wird vom Komplex Leipziger Stra├če unterbrochen. 1968 in Mitte zwischen Behren- und Zimmerstra├če in Wilhelm-K├╝lz-Stra├če umbenannt, hei├čt sie seit 1991 wie ihr Kreuzberger Teilst├╝ck wieder Markgrafenstra├če. Markgrafenstra├če
Mauerstra├če

(Lage)

0410 nach der von Jean de Bodt geplanten Umbauung der Friedrichstadt mit einem Festungswerk. nach 1720 Die Mauerstra├če verl├Ąuft von der Glinkastra├če ├╝ber Leipziger Stra├če und m├╝ndet in der Friedrichstra├če. Der Stra├čenname erinnert an ein Projekt des Architekten und Festungsbauers Jean de Bodt (1670-1745), die ├Ąltere Friedrichstadt mit Mauer und Festungswerk zu umbauen. Wegen der zunehmenden Bebauung der Stra├če ab 1720 wurde der Plan aber aufgegeben. Hier befinden sich zahlreiche erhaltene Baudenkmale, wie z. B. das Bankhaus der Deutschen Bank von 1872 oder das Reichspostmuseum an der Ecke Leipziger Stra├če von 1893.[94] Mauerstra├če 39-42

Museum f├╝r Kommunikation

Marion-Gr├Ąfin-D├Ânhoff-Platz 0120 ├Ś 100 Marion Gr├Ąfin D├Ânhoff (1909ÔÇô2002), Publizistin, Mitherausgeberin der Wochenzeitung Die Zeit. 25. M├Ąrz 2011 Der Platz existierte seit Abtragung der Festungswerke 1712 und hie├č zun├Ąchst Esplanade, dann Gro├čer Markt und ab 1740 bis 1975 D├Ânhoffplatz. Es entstand hier eine namenlose Gr├╝nfl├Ąche. Am 25. M├Ąrz 2011 wurde der Platz entsprechend einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin vom 18. November 2010 in Marion-Gr├Ąfin-D├Ânhoff-Platz umbenannt. [95] Eine Schautafel auf der Westseite des Meilensteins informiert ├╝ber die Namensgeberin. Mit der Umbenennung ist aus einem Exerzierplatz im K├Ânigreich Preu├čen ein ziviler Erinnerungsort des vereinigten Deutschland geworden. Spittekolonaden am Marion-Gr├Ąfin-D├Ânhoff-Platz
Max-Beer-Stra├če

(Lage)

0460 Max Beer 31. Mai 1951 Die Stra├če trug vor 1951 die Namen Dragonerstra├če bzw. Grenadierstra├če. Bei der Neuverleihung des Stra├čennamens erhielt der n├Ârdliche Abschnitt zwischen Torstra├če und M├╝nzstra├če den eingedeutschten Namen des j├╝dischen Historikers Moshe (Moses) Beer.[96] Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in dem auch Spandauer Vorstadt genannten Gebiet stehen in der Berliner Denkmalliste.[3] Forsa-Geb├Ąude in der Max-Beer-Stra├če
Melchiorstra├če

(Lage)

0460 Melchior von Diepenbrock (1798ÔÇô1853), Kardinal und F├╝rstbischof von Breslau 7. Apr. 1849 Die 1849 angelegte Stra├če wurde nach dem Theologen benannt, der im Jahr zuvor zum Kardinal geweiht wurde. ÔÇô Unter der Hausnummer 20ÔÇô22 befindet sich der denkmalgesch├╝tzte Verwaltungs- und Wohnbau der Rohrnetz┬şwerkstatt der Berliner Wasserbetriebe, 1936/37 nach Pl├Ąnen von Carl Theodor Brodf├╝hrer errichtet.[97] Melchiorstra├če
Memhardstra├če

(Lage)

0150 Johann Gregor Memhardt, auch Memhard, (1607ÔÇô1678), Baumeister und Politiker. 25. Nov. 1932 Ein Teil der Alexanderstra├če erhielt 1932 den Namen Memhardstra├če. Mit dem Neuaufbau des Zentrums in den Jahren 1969 bis 1971 wurde der Verlauf ver├Ąndert und die Stra├če verk├╝rzt. Heute verl├Ąuft sie zwischen Rosa-Luxemburg-Stra├če und Karl-Liebknecht-Stra├če. Memhardstra├če
Michaelkirchplatz

(Lage)

0200 ├Ś 130 nach der anliegenden Michaelkirchstra├če 7. Apr. 1849 Der Platz entstand bereits um 1820 und erhielt lt. Bebauungsplan des Jahres 1843 den Namen Kirchplatz, weil dort ein Kirchenbau vorgesehen war. Nachdem beschlossen war, dass ab 1850 mit dem Bau der Michaelkirche begonnen wird, erhielt der Platz seinen heutigen Namen. Der Platz wurde als st├Ądtebauliches Zentrum der Luisenstadt angelegt, urspr├╝nglich in der Achse des von S├╝den heranf├╝hrenden, unmittelbar vor dem Platz zum sogenannten Engelbecken (nach den ├╝berdimensionalen ehemaligen Engelfiguren) sich erweiternden Luisenst├Ądtischen Kanals, der Landwehrkanal und Spree miteinander verband. In der Mitte des gro├čen Rechteckplatzes dominierte dann die Michaelkirche.[98] Michael-Kirche
Michaelkirchstra├če

(Lage)

0500
(im Ortsteil)
nach der Sankt-Michael-Kirche 7. Apr. 1849 Urspr├╝nglich verlief die Stra├če zwischen Kirchplatz und K├Âpenicker Stra├če, der Teil zwischen K├Âpenicker Stra├če und Michaelbr├╝cke kam 1870 hinzu. Der Teil von der Br├╝cke bis zur Holzmarkstra├če hei├čt An der Michaelbr├╝cke. Vor der Br├╝cke verl├Ąuft die Grenze zu Friedrichshain. Michaelkirchstra├če
Mittelstra├če

(Lage)

0470 Sie war die mittlere der ├Ąltesten Stra├čen in der Dorotheenstadt. nach 1674 Ihr Name erkl├Ąrt sich dadurch, dass sie in der Dorotheenstadt, mit deren Bau 1674 begonnen wurde, die mittlere der drei ├Ąltesten Stra├čen war. Die dahinterliegende Dorotheenstra├če hie├č urspr├╝nglich Letzte Stra├če. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Mittelstra├če
Mohrenstra├če 0890 Mohren, nach den afrikanischen Musikern des Preu├čischen Heeres, deren Kaserne hier stand um 1705 Die Stra├če entstand bei der Anlage der Friedrichstadt und endete im Westen urspr├╝nglich an der Mauerstra├če. Erst mit Umgestaltung und Bebauung der einstigen Stadtpl├Ątze Zietenplatz und Wilhelmplatz (sp├Ąter Th├Ąlmannplatz) zu DDR-Zeiten wurde auch der Stra├čenabschnitt, der die Verbindung zur Wilhelmstra├če herstellt, zur Mohrenstra├če hinzu gerechnet. Hotel Hilton in der Mohrenstra├če
Molkenmarkt

(Lage)

0070 ├Ś 40
(Dreieckform)
h├Âchstwahrscheinlich auf eine nahegelegene Molkerei zur├╝ckgehend, benachbarte Stra├čen hie├čen bspw. Bollengasse oder Eiergasse um 1750 Die vorherigen Namen waren K├Ânigsplatz (1728ÔÇô1737), Olde Markt (13. Jh.ÔÇô1685), Mulkenmarkt (1685ÔÇô1728) und K├Ânigsmarkt (1737ÔÇôum 1750). Es wird vermutet, dass hier das erste nicht erhaltene Rathaus von Alt-Berlin stand ebenso wie eine Roland-Statue als Zeichen der Gerichtsbarkeit. Molkenmarkt mit Stadthaus
Mollstra├če

(Lage)

0810
(im Ortsteil)
Joseph Maximilian Moll (1813ÔÇô1849), Uhrmacher und Politiker 9. Aug. 1963 Teile der Stra├če verlaufen in Friedrichshain und Prenzlauer Berg. ADN-Geb├Ąude in der Mollstra├če
Mollergasse

(Lage)

0065 Christian August von Moller (1734ÔÇô1802), Offizier und Artilleriespezialist; wohnte in der Gasse und arbeitete als Generalinspekteur im Zeughaus[99] um 1789 Die Mollergasse verbindet die Stra├če Hinter dem Zeughaus mit der Stra├če Hinter dem Gie├čhaus. Es ist ein Fu├čg├Ąngerweg, der von Norden auf den Pei-Bau st├Â├čt. Mollergasse
Monbijouplatz

(Lage)

0230 ├Ś 165 ├Ś 130 Schloss Monbijou um 1764 Bereits im 18. Jahrhundert vorhanden, erhielt seinen Namen von dem hier gewesenen Schloss Monbijou. Die dreieckige Fl├Ąche wurde im 20. Jahrhundert weitestgehend bebaut, unter anderem entstand um die Wende zum 21. Jahrhundert ein neues Wohn- und Gesch├Ąftshaus (siehe Bild).[100] Monbijouplatz 1 Hotel Taunus
Monbijoustra├če

(Lage)

0210 Schloss Monbijou 23. Aug. 1905 Die Stra├če zwischen der Oranienburger Stra├če und der Westspitze der Museumsinsel f├╝hrt westlich am Monbijoupark entlang, in dem im 18. Jh. das Schloss Monbijou stand. Die Monbijoustra├če setzt sich s├╝dlich zwar bis zu Am Kupfergraben fort, ist jedoch ├╝ber die beiden Br├╝ckenteile der Monbijoubr├╝cke nur f├╝r Wirtschaftsfahrzeuge freigegeben. Ida-Simon-Stiftung in der Monbijoustra├če
M├╝hlendamm

(Lage)

0350 nach den hier vorhanden gewesenen Wasserm├╝hlen vor 1400 Es handelt sich um einen ├╝ber die Jahrhunderte mehrfach umgestalteten und immer mehr verbreiterten Verkehrsweg. Er f├╝hrt s├╝dlich am Nikolaiviertel entlang. Im Vordergrund dr M├╝hlendamm anno 1987
M├╝hlendamm
M├╝nzstra├če

(Lage)

0230 nach der hier 1752 errichteten k├Âniglichen M├╝nzpr├Ągeanstalt 9. Juni 1770 Der vorherige Name war ab 1750 Contrescarpe. M├╝nzstra├če
Mulackstra├če[101]

(Lage)

0320 nach Jakob Mulack (17. Jahrhundert), Maurermeister und der erste Besitzer des Eckhauses zur Sch├Ânhauser Stra├če 22. Jan. 1862 Der vorherige Name war zwischen 1699 und 1862 Mulackgasse (auch Mulaksgasse geschrieben). Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in dem Spandauer Vorstadt genannten Gebiet stehen in der Berliner Denkmalliste.[3] Mulackstra├če 1965
| Mulackstra├če
Museumstra├če

(Lage)

0090 auf der Museumsinsel 4. Dez. 1935 Die heutige Museumstra├če war am Ende des 19. Jh. die Kleine Museumstra├če, die wiederum von der damaligen Museumstra├če (heute Bodestra├če) als Ast abging.[102] Museumstra├če
Neue Blumenstra├če

(Lage)

0420 nach Ver├Ąnderung der Stra├čenf├╝hrung mit Bezug auf ihren alten Namen benannt 9. Aug. 1963 Wegen der ver├Ąnderten Stra├čenf├╝hrung durch den Neuaufbau erhielt am 9. August 1963 der westliche Teil diesen Namen. Der in Friedrichshain liegende ├Âstliche Teil behielt den Namen. Sie erhielt ihren Namen nach den dort einst befindlichen G├Ąrten von David Karl Bouch├ę (1747ÔÇô1819). Bouch├ę ├╝bernahm von seinem Vater Pierre Bouch├ę den G├Ąrtnereibetrieb. Nicolai r├╝hmte die ÔÇ×vorz├╝glich sch├Ânen Fr├╝chteÔÇť aus dem ÔÇ×Bocherschen ObstgartenÔÇť. Bouch├ę war Besitzer des Terrains Blumenstra├če 11, auf dem er einen Garten angelegt hatte.

Der Name ist mit revolution├Ąren Traditionen der Arbeiterbewegung verbunden und sollte deshalb, wenn auch in ihrer Stra├čenf├╝hrung etwas ver├Ąndert, erhalten bleiben.[103]

Neue Blumenstra├če
Neue Gr├╝nstra├če

(Lage)

0360 als Fortsetzung der bereits vorhandenen Gr├╝nstra├če, die nach den an ihr gelegenen Wiesen benannt war nach 1740 Fr├╝her befand sich hier als Goltzsches Bollwerk die Bastion 5 der Befestigungsanlage. Nach dem Abbruch der Festungsw├Ąlle wurde die Stra├če im Jahr 1740 angelegt und in den Jahren von 1740 bis 1751 bebaut. Neue Gr├╝nstra├če
Neue Jakobstra├če

(Lage)

0230 + 130 nach einem Jacob benannt, der vermutlich ein Grundst├╝ck an dieser Stra├če besa├č um 1778 Der vorherige Name zwischen 1740 und um 1778 war An der Contrescarpe. Die Stra├če verl├Ąuft in T-Form.
Nigerianische Botschaft
Neue J├╝denstra├če

(Lage)

0120 nach der historischen j├╝dischen Besiedlung dieser Gegend als Verl├Ąngerung der J├╝denstra├če 1. Feb. 1999 Die Stra├če entstand im Rahmen der Neubebauung dieses Blockes als Verl├Ąngerung der J├╝denstra├če. Sie verbindet die Stralauer Stra├če mit dem Rolandsufer. Berliner Wasserbetrieb in der neuen J├╝denstra├če
Neue Promenade

(Lage)

0200 Promenade, eine Spaziermeile 19. Feb. 1840 Die vorherigen Namen waren Kommandantenstra├če (nach 1658ÔÇô1763) und Alte Kommandantenstra├če (1763ÔÇô1840). Die Stra├če lief entlang des fr├╝heren Wassergrabens des Berliner Festungswerks von 1658. Die ersten Wohnh├Ąuser entstanden unter Generalleutnant von Hacke ab 1751. Ihren heutigen Namen erhielt sie vor 1834, wie in einer Chonik zu lesen ist: ÔÇ×Eigent├╝mlich besteht sie nur aus einer von zehn sch├Ânen H├Ąusern geformten H├Ąusereihe, auf der anderen Seite befindet sich l├Ąngs dem Stadtgraben ein mit B├Ąumen besetzter Gang, welcher schon vor vielen Jahren den Namen 'Neue Promenade' f├╝hrteÔÇť. Aber erst, als 1839 neue Linden angepflanzt worden waren, erfolgte die amtliche Bezeichnung. Die Stra├če war eine begehrte Wohnadresse, um die sich viele Menschen bewarben, unter ihnen auch Die Karschin, die in das Haus Nr. 3 einzog. Im Haus Nr. 9/10 wohnte von 1800 bis 1806 der Philosoph Johann Gottlieb Fichte, in dessen Studierstube sich Wissenschaftler zum Disput trafen (es gab noch keine Universit├Ąt in Berlin). Das Haus wurde 1878 beim Bau der Berliner Stadtbahn abgerissen. Anl├Ąsslich des 100. Geburtstages von Fichte sollte die Stra├če in Fichtestra├če umbenannt werden, was jedoch nicht zum Tragen kam. ÔÇô Als weitere namhafte Bewohner der Stra├če sind Karl Wilhelm Ramler und die Eltern von Felix Mendelssohn Bartholdy ├╝berliefert. Die H├Ąuser Nr. 3, 5 und 6 stehen unter Denkmalschutz[104], wobei das Treppenhaus und die Geb├Ąlktr├Ągerinnen im Flur des Hauses Nr. 3 als besonders sehenswert gelten.[105] Neue Promenade
Neue Ro├čstra├če

(Lage)

0200 nach einem Aufgebot der Ritterpferde im Jahre 1626, das sich in dieser Gegend zusammenfand 1769 Der Name nimmt Bezug auf ein Aufgebot der Ritterpferde im Jahre 1626, das sich in dieser Gegend zusammenfand. Danach trug ab 1645 eine Stra├če auf der Fischerinsel den Namen Rosser Stra├če, sp├Ąter Ro├čstra├če. Nach der Abtragung der Festungswerke im Jahre 1737 und der vollst├Ąndigen Bebauung des Gebiets um 1758 erhielt die neue Stra├če als Verl├Ąngerung der Ro├čstra├če ihren heutigen Namen. Der vorherige Name war An der C├Âpnicker Br├╝cke (17. Jh.ÔÇô1769). Neue Ro├čstra├če
Neue Sch├Ânhauser Stra├če

(Lage)

0200 Sch├Ânhausen (heute Niedersch├Ânhausen), seit 2001 Ortsteil des Berliner Bezirks Pankow um 1750 Die Stra├če entstand um 1750 als Verl├Ąngerung der Alten Sch├Ânhauser Stra├če nach Beseitigung der Festungswerke und geh├Ârt zur Spandauer Vorstadt. Da ihre Trassierung dem Verlauf der ehemaligen Bastion 11 folgte, bekam sie an beiden Enden einen deutlichen Knick. Die Bebauung begann zun├Ąchst auf der s├╝dlichen Seite, einige Jahrzehnte sp├Ąter dann auch auf der Nordseite. Aus der Erstbebauungszeit sind vor allem barocke B├╝rgerh├Ąuser erhalten wie das Haus Nummer 8 mit Helm und h├Ąngenden T├╝chern oder eines mit sechs M├Ądchenk├Âpfen. (Im 18. Jahrhundert waren in Berlin noch keine Hausnummern in Gebrauch, weswegen die Bauherren den H├Ąusern zur Wiedererkennung individuellen Fassadenschmuck wie Symbole, Zunftzeichen, Tierk├Âpfe verpassten.) In diesem denkmalgesch├╝tzen Geb├Ąude mit einer wertvollen Wendeltreppe hatte der Altberliner Verlag Lucie Groszer bis zum Jahr 2003 seinen Sitz.[4] Einige der Wohn- und Gesch├Ąftsh├Ąuser beidseits der Stra├če entstanden auch erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen elf Geb├Ąude in dieser Stra├če stehen in der Berliner Denkmalliste.[3] Neue Sch├Ânhauser Stra├če 4
Neumannsgasse

(Lage)

0110 Peter Neumann (18. Jahrhundert), Grundst├╝cksbesitzer. Neumann geh├Ârte das ehemalige Haus Breite Stra├če 9 Anfang 18. Jh. Der vorherige Name war Heyses G├Ą├člein (16. Jh.-Anfang 18. Jh.). Neumannsgasse
Neust├Ądtische Kirchstra├če

(Lage)

0340 nach der Dorotheenst├Ądtischen Kirche Ende 18. Jh. Die vorherigen Namen waren Modderloch (17. Jh.ÔÇôEnde 18. Jh.) und Kirchstra├če (nach 1678 bis Ende 18. Jh.). Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Ehemalige Amerikanische Botschaft
Neust├Ądtischer Kirchplatz

(Lage)

nach der Dorotheenst├Ądtischen Kirche Der wiedererstandene Neust├Ądtische Kirchplatz
Niederkirchnerstra├če

(Lage)

0420 K├Ąthe Niederkirchner (1909ÔÇô1944), kommunistische Widerstandsk├Ąmpferin gegen den Nationalsozialismus 10. Mai 1951 Der vorherige Name war von 1891 bis 1951 Prinz-Albrecht-Stra├če. Hier befand sich die Gestapo-Zentrale, das Reichssicherheitshauptamt und die SS, heute Ausstellung Topographie des Terrors. Die Stra├če bildet die Grenze zwischen Mitte und Kreuzberg, hier stehen Reste der Berliner Mauer sowie das Abgeordnetenhaus von Berlin und der Martin-Gropius-Bau. Berliner Abgeordnetenhaus in der Niederkirchnerstra├če

Reste der Berliner Mauer

Niederlagstra├če

(Lage)

0230 Niederlag, eine alte Bezeichnung f├╝r einen Zwangslagerplatz durchziehender Kaufleute 14. Dez. 1836 Ein fr├╝herer Lagerplatz, nach seiner Nutzungsart auch Packhof genannt, gab der Stra├če bereits im 17. Jahrhundert ihren ersten Namen: Niederlage-Wall-Stra├če bzw. Niederlagswallstra├če[9]. Mit dem Ausbau des alten Stadtkerns erhielt die Stra├če 1836 ihren heutigen Namen. Das westliche Ende bildete zeitweilig einen Teil des Schinkelplatzes, an dem Denkmale f├╝r Karl Friedrich Schinkel (1869), Christian Peter Wilhelm Beuth (1861) und Albrecht von Thaer (1859) aufgestellt wurden, die allesamt in der Berliner Denkmalliste enthalten sind.[106] Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Niederlagstra├če
Niederwallstra├če

(Lage)

0360 nach der ehemaligen Stadtbefestigung, hinter der die Stra├če verlief 1733 Die vorherigen Namen waren Schmiedegasse (17. Jh.ÔÇô1733) und Wallstra├če (17. Jh.ÔÇô1733).
Marokkanische Botschaft
Nikolaikirchplatz

(Lage)

0110 ├Ś 60 St. Nikolai, die ├Ąlteste Pfarrkirche Berlins 9. Jan. 1901 Der Stadtplatz ist zur Poststra├če (westlich) und Propststra├če (nordwestlich) ge├Âffnet. Die anderen beiden Platzgrenzen werden durch die r├╝ckseitige Bebauung des M├╝hlendamms und der Eiergasse gebildet. Im Zentrum des Platzes steht die namensgebende Kirche, umgeben von einigen Laubb├Ąumen. Bemerkenswert ist der Geschichtsbrunnen auf dem Platz. ÔÇô Der kleine Platz war zun├Ąchst der Kirchhof von St. Nikolai. Nachdem dieser 1707 auf Weisung K├Ânig Friedrichs I. geschlossen wurde, diente er als Trockenplatz f├╝r die Bewohner des Nikoliaiviertels. 1781 erhielt er den Namen Nikolaikirchhofv und erst 120 Jahre sp├Ąter seinen heutigen Namen. Zwischen 1945 und 1981 gab es den Platz nicht mehr, da die gesamte Bebauung des Viertels zum Ende des Zweiten Weltkriegs zerst├Ârt war. Erst 1987 vergab der Magistrat von Ost-Berlin den Platznamen im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Nokolaiviertels neu. Und er wurde nach alten Vorbildern gestaltet.[107] B├╝rgerh├Ąuser am Nikolaikirchplatz
Novalisstra├če

(Lage)

0200 Novalis (1772ÔÇô1801), eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, Schriftsteller der Fr├╝hromantik, Philosoph und Bergbauingenieur. 17. M├Ąrz 1891 Die Stra├če ist nach der Verlegung der Borsig-Maschinenfabrik 1890 angelegt worden.
Novalisstra├če
Oberwallstra├če

(Lage)

0450 nach dem Stadtbefestigungswall 1733 Die Stra├če verlief innerhalb des Stadtbefestigungwalls um C├Âlln, Neu-C├Âlln am Wasser und den Friedrichswerder. Bis 1733 hie├č ein Teil Wallstra├če, der n├Ârdliche Teil dagegen Auf der Contre-Escarpe[108]. Durch die Bebauung des Hausvogteiplatzes geteilt, erhielt der n├Ârdlich oberhalb des Platzes gelegene Stra├čenzug den Namen Oberwallstra├če, der s├╝dliche den Namen Niederwallstra├če. Der an den Spittelmarkt anschlie├čende ├Âstliche Teil ist die heutige Wallstra├če. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Prinzessinnenpalais unter den Linden
Oberwasserstra├če

(Lage)

0200 nach der Schleuse, die 1442 zur Schiffbarmachung der Spree hier angelegt wurde 1778 Der Name weist auf die Schleuse hin, die schon 1442 zur Schiffbarmachung der Spree hier angelegt worden war.

Als 1694 der Spreegraben mit einer Steinb├Âschung eingefasst wurde, entstand die Uferstra├če. Unterhalb der Schleuse hei├čt sie Unterwasserstra├če. Sie ist ein grachtartiger Stra├čenzug am westlichen Ufer des Spreegrabens, an dem sich das Technische Geb├Ąude der Reichsbank von 1924 befindet.[109]

Oberwasserstra├če 13
Ohmstra├če

(Lage)

0180 Martin Ohm (1792ÔÇô1872), Mathematiker 4. Apr. 1895 Die Ohmstra├če ist eine schmale Gasse zwischen Rungestra├če und K├Âpenicker Stra├če mit z. T. renoviertem Altbaubestand.
Ohmstra├če 4
Oranienburger Stra├če 1000 Oranienburg, Kreisstadt im Landkreis Oberhavel in Brandenburg 24. Juni 1824 Der vorherige Name war Alter Spandauer Heerweg (13. Jahrhundert bis 1824).
Neue Synagoge
Oranienburger Tor

(Lage)

nach einem fr├╝heren Stadttor in der Berliner Zoll- und Akzisemauer, von dem die Stra├če nach Oranienburg f├╝hrte um 1736 Es handelt sich nicht direkt um eine Stra├če oder einen Platz, eher um einen symbolischen Ort. Oranienburger Tor hei├čt noch heute die Stra├čenkreuzung Friedrichstra├če/ Chausseestra├če/ Torstra├če/ Hannoversche Stra├če sowie der dortige U-Bahnhof. Nur eine farbige Putzgiebel-Gestaltung (allerdings mit Graffiti stark ├╝bermalt) erinnert an das historische Bauwerk.
Das eh. Tor als Giebelbild
Otto-Braun-Stra├če

(Lage)

0360
(im Ortsteil)
Otto Braun (1872ÔÇô1955), Politiker (SPD) in der Weimarer Republik 1. Nov. 1995 Vorherige Namen waren Rennweg, auch R├Ânnweg (16. bis 17. Jh.), Bernauer Stra├če (17.Jh. bis 1810), Bernauer Stra├če (17.Jh. bis 1810), Neue K├Ânigstra├če (1810ÔÇô1966) und Hans-Beimler-Stra├če (1966ÔÇô1995). Otto-Braun-Stra├če am Alexanderplatz
Panoramastra├če 0080 Panorama, benannt nach dem hier in einem Rundbau untergebrachten Panorama der Schlacht bei Sedan[110] 16. Dez. 1882 Eine kleine Stichstra├če hinter den H├Ąusern an der Karl-Liebknecht-Stra├če, gegen├╝ber dem s├╝dwestlichen Ausgang des Bahnhofs Alexanderplatz, zwischen Gontardstra├če und dem Berliner Fernsehturm. Urspr├╝nglich verlief die Stra├če von der Gontard- zur Littenstra├če, die durch die Umgestaltung dieses Gebietes ├╝berbaut und 1969 in diesem Abschnitt eingezogen wurde. Panoramastr Mitte 11310 AMA fec (24).JPG
Pappelplatz 0090 ├Ś 70
(Dreieckform)
Pappeln, Pflanzengattung in der Familie der Weidengew├Ąchse 1870 Der kleine dreieckige Pappelplatz liegt n├Ârdlich der Invalidenstra├če und wird an den ├╝brigen Seiten von der Bergstra├če, der Mauer des Friedhofs der Sophienkirchgemeinde und der Ackerstra├če begrenzt. Neben den namensgebenden Laubb├Ąumen befindet sich auf dem Platz der Geldz├Ąhlerbrunnen vom Bildhauer Ernst Wenck, der 1912 aufgestellt wurde.[111] Pappelplatz
Pariser Platz

(Lage)

0 Paris, Hauptstadt Frankreichs 15. Sep. 1814 Im Jahr 1814 erhielt er anl├Ąsslich der Eroberung von Paris durch preu├čische Truppen in den Befreiungskriegen seinen heutigen Namen. Ab etwa 1850 wurde die Bebauung des Platzes in klassizistischem Stil vereinheitlicht. Im Jahr 1880 gestaltete der Gartenbaudirektor Hermann M├Ąchtig den Platz neu.
Die vorherigen Namen waren: Quarree (1734ÔÇô1814), Viereck (1734ÔÇô1814). Der Pariser Platz steht in der Berliner Denkmalliste.[5]
Pariser Platz mit Brandenburger Tor


Parochialstra├če

(Lage)

0130 nach der Parochialkirche in der Klosterstra├če 11. M├Ąrz 1862 Die vorherigen Namen waren Hoffmanns-G├Ą├člein (beginnendes 16. Jh. bis um 1580), Der freie Fahrweg (16. Jh. bis nach 1732), Mauermanns-Gasse (um 1580ÔÇô1640),Podewilsgasse, Idens-Gasse (16. bis 17. Jh.), Belingsg├Ą├člein (1640 bis 18. Jh.), Parochial-Kirch-Gasse (1799)[112], Reezengasse (17. Jh. bis 1862) und Kronengasse (18. Jh. bis 1862). Diese Namen beziehen sich jeweils auf einzelne Stra├čenteile. Die Zusammenfassung zu einer einheitlich benannten Stra├če erfolgte durch einen K├Âniglichen Kabinettsbeschluss im Jahr 1862. Die ersten H├Ąuser galten als die ÔÇ×engsten, dunkelsten und licht├Ąrmsten BehausungenÔÇť in Alt-Berlin und dienten Tr├Âdlern und Handwerkern als Wohn- und Gesch├Ąftsgeb├Ąude.[113] Sie sind l├Ąngst abgerissen. ÔÇô In der Parochialstra├če 29 befand sich von 1925 bis 1933 das von Ernst Friedrich gegr├╝ndete Anti-Kriegs-Museum. Anti-Kriegs-Museum in der Parochialstra├če um 1930
Parochialstra├če
Paula-Thiede-Ufer

(Lage)

0100 Paula Thiede (1870ÔÇô1919), Gewerkschafterin 25. Oktober 2004
Die Namensvergabe erfolgte bereits am 1. Juli 2004, das oben genannte Datum gibt die offizielle Widmung an.
Diese Stra├če wurde auf fr├╝heren Gewerbefl├Ąchen am S├╝dufer der Spree zwischen Engeldamm und Bona-Peiser-Weg im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Ver.di-Zentrale hier neu angelegt. Es ist eine Sackgasse. Verdi-Geb├Ąude am Paula-Thiede-Ufer
Petriplatz

(Lage)

0180 ├Ś 50 nach der ehemaligen Petrikirche, Stadtpfarrkirche von C├Âlln 1809 Der vorherige Name war Platz an der Petrikirche (18. Jh.ÔÇô1809). Der Petriplatz mit der Petrikirche war der zentrale Platz in der mittelalterlichen Stadt C├Âlln bei Berlin. Die Petrikirche wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerst├Ârt und bei der Verlegung der Stra├če abgetragen. Der Platz entstand beim Neuaufbau des Gebietes in seiner heutigen Form. Auf der Grundlage des Planwerks Innenstadt beschloss der Berliner Senat 2006 die Wiederherstellung und Bebauung des Petriplatzes in seinen ehemaligen Abmessungen und die Herrichtung als Stadtplatz an historischem Ort, was jedoch bis 2010 noch nicht begonnen wurde. Juwel-palais am Petriplatz
Pflugstra├če

(Lage)

0210 Friedrich Adolf Pflug (1810ÔÇô1886), Rittergutbesitzer und Unternehmer 12. M├Ąrz 1889 Es handelt sich um eine 1888 parallel zur Chausseestra├če angelegte Verkehrstrasse. Sie verl├Ąuft von der Schwartzkopffstra├če zur W├Âhlertstra├če. Die Pflugstra├če bildet mit Schwartzkopff- und W├Âhlertstra├če die Wendeschleife f├╝r die MetroTram-Linien M6 und M8 der Stra├čenbahn. Pflugstra├če 12
Philippstra├če

(Lage)

0080 J. G. Phillipp, ein Zimmererpolier des 19. Jahrhunderts 2. Dez. 1838 Die Stra├če wurde 1838 angelegt und bis zu ihrer Benennung als Neue Stra├če nach dem Neuen Tor bezeichnet. Der genannte Handwerker errichtete 1838 auf dem Grundst├╝ck Nr. 21 das erste Haus; die Stra├če erhielt deshalb im selben Jahr den Namen Philippstra├če. Philipp geh├Ârte zu den Bauhandwerkern, die Baugrundst├╝cke kauften, darauf Wohngeb├Ąude errichteten und diese wieder verkauften. ÔÇô In der Philippstra├če wurde 1851/52 die St.-Philippus-Apostel-Kirche errichtet. Der Stra├čenname hat wahrscheinlich, anders als sonst ├╝blich, zur Namensgebung der Kirche beigetragen.[114] Philippstra├če
Planckstra├če

(Lage)

0360 Max Planck (1858ÔÇô1947), Physiker und Nobelpreistr├Ąger 5. Okt. 1953 In der Nummer 13 befindet sich das Baudenkmal Gleichrichterschaltwerk Friedrichstra├če[115] und in der Nr 20/22 das Beamtenwohnhaus der K├Âniglichen Theater.[116] Die vorherigen Namen waren Prinz-Louis-Ferdinand-Stra├če (1893-1951) und Max-Planck-Stra├če (1951ÔÇô1953). Beamtenwohnhaus an der Planckstra├če
Platz der M├Ąrzrevolution

(Lage)

0052 ├Ś 22 M├Ąrzrevolution von 1848 18. M├Ąrz 1998 Die Namensvergabe an den bis dahin namenlosen Platz erfolgte anl├Ąsslich des 150. Jahrestages der Revolution von 1848. Es handelt sich um eine kleine Gr├╝nanlage zwischen dem Maxim-Gorki-Theater und dem Palais am Festungsgraben.
Heinrich Heine-Denkmal
Platz des 18. M├Ąrz

(Lage)

0080 ├Ś 40
(halbkreisf├Ârmig)
nach dem Beginn der M├Ąrzrevolution von 1848 und in Gedenken an die ersten freien Volkskammerwahlen in der DDR am 18. M├Ąrz 1990 15. Juni 2000 Der Platz bildet am Brandenburger Tor auf der westlichen Seite das Pendant zum ├Âstlich gelegenen Pariser Platz. Die vorherigen Namen waren Platz vor dem Brandenburger Tor (18. Jahrhundert bis 1934), Hindenburgplatz (1934?1958) und Platz vor dem Brandenburger Tor (1958-2000). Der Platz steht in der Berliner Denkmalliste.[5] Das Brandenburger Tor vor dem Platz des 18. M├Ąrz
Platz vor dem Neuen Tor

(Lage)

0090 ├Ś 100 Neues Tor, ein 1836 geschaffener zus├Ątzlicher Durchlass auf der Berliner Seite der unter Friedrich Wilhelm I. ab 1732 erbauten Berliner Zollmauer 5. Dez. 1839 Von den zehn Toren des n├Ârdlichen Mauerrings blieb nach dem Abriss nur das Neue Tor stehen. Im Zweiten Weltkrieg wurde es jedoch zerst├Ârt und gleich nach Kriegsende abgetragen. Platz vor dem Neuen Tor
Poststra├če

(Lage)

0240 nach dem ehemals hier befindlichen Posthaus 1655[117] Die Poststra├če befindet sich im 1987 wiedererrichteten Nikolaiviertel. 1984 wurde die bisherige Molkenstra├če in die Poststra├če einbezogen. Die vorherigen Namen waren Molkenstra├če (1862ÔÇô1984), Am M├╝hlendamm (MittelalterÔÇô1685), Neben dem Nikolai-Kirchhofe (MittelalterÔÇô1685), Bollengasse (18. Jh.ÔÇô1862), Am Fischmarkt (17. Jh.ÔÇô18. Jh.). Die gesamte Poststra├če ist ein denkmalgesch├╝tztes Bauwerksensemble.[118] Poststra├če
Potsdamer Platz 0 nach dem ehemals hier befindlichen Potsdamer Tor 8. Juli 1831 Der Potsdamer Platz entstand im 18. Jahrhundert als Verkehrsverteiler unmittelbar vor dem Potsdamer Tor und trug von nach 1735 bis 1831 den Namen Platz vor dem Potsdamer Thor. Durch den 1838 errichteten Potsdamer Bahnhof wurde er einer der verkehrsreichsten Pl├Ątze Berlins. ÔÇô Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Platz weistesgehend zerst├Ârt und nach dem Mauerbau in Vergessenheit geraten ÔÇô das ├Ąnderte sich erst nach dem Mauerfall. In den 1990 Jahren entstand auf dem Areal rund um den eigentlichen Potsdamer Platz ein neues Stadtviertel, das von Hochh├Ąusern dominiert wird und umgangssprachlich als Potsdamer Platz bezeichnet wird. Zum Ortsteil Mitte geh├Âren die Grundst├╝cke 8 und 9, alle anderen Grundst├╝cke geh├Âren zum Ortsteil Tiergarten. Der S-Bahnhof Potsdamer Platz ist ein gelistetes Baudenkmal.[119] Der Potsdamer Platz um 1903

Potsdamer Platz im November 1989
Propststra├če 0200 Propst, oberster Geistlicher eines Domkapitels 3. Feb. 1845 Fr├╝here Namen waren Kannengie├čergasse (vor 1723) und bis 1883 Probstgasse.[12] Durch Zerst├Ârungen im Zweiten Weltkrieg war die Stra├če nach 1945 nicht mehr vorhanden. Mit dem Wiederaufbau des Nikolaiviertels entstand sie 1984 neu und wurde zwischen der Poststra├če und der Spree verl├Ąngert. Propststra├če
Rathausstra├če 0780 nach dem hier liegenden Roten Rathaus 12. Apr. 1951 Die ersten Namen waren An der langen Br├╝cke im St. Nikolai-Viertel (Mittelalter bis 1701), Georgenstra├če (Mittelalter bis 1701), Oderberger Stra├če (Mittelalter) und K├Ânigstra├če (1701ÔÇô1951). Zusammen mit den Namensver├Ąnderungen erfolgten auch immer wieder bauliche ├änderungen in der Stra├če. Zuerst gab es Fachwerkbauten, die nach dem Abbruch der Festungsanlagen von Alt-Berlin durch Steinbauten nach Pl├Ąnen von Carl von Gontard ersetzt wurden. Im beginnenden 19. Jahrhundert kamen Vergn├╝gungsst├Ątten und sp├Ąter Kaufh├Ąuser hinzu oder ersetzten die B├╝rgerh├Ąuser. Seit dem Umbau des Alexanderplatz in den 1960er Jahren dient ein Teil der Stra├če (280 m) als Fu├čg├Ąngerzone. U-Bahnbau in der Rathausstra├če
Reichstagufer 0830 nach dem hier stehenden Reichstagsgeb├Ąude 16. Dez. 1882 Das Ufer f├╝hrte bis zu Beginn der Bauarbeiten im Spreebogen von der Kronprinzenbr├╝cke zur Weidendammer Br├╝cke. Das St├╝ck in Tiergarten zwischen Kronprinzenbr├╝cke und Ebertstra├če ist seitdem namenlos, der Name Reichstagufer wird nur noch in Mitte gef├╝hrt. ARD-Hauptstadtstudio am Reichstagufer
Reinhardtstra├če

(Lage)

0750 Max Reinhardt (1873ÔÇô1943), ├Âsterreichischer Theaterregisseur, Intendant und Theatergr├╝nder 31. Juli 1947 Der vorherige Name war Karlstra├če (1827ÔÇô1947). Die Stra├če liegt gegen├╝ber vom Deutschen Theater, an dem er lange Jahre wirkte. Thomas-Dehler-Haus der FDP in der Reinhardtstra├če
Rheinsberger Stra├če

(Lage)

0580 + 580 Rheinsberg, Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg 29. Mai 1862 Der urspr├╝ngliche Name bei Neuanlage war Stra├če 60 Abt. XI und Stra├če 79 Abt. IX des Bebauungsplanes. Rheinsberger Stra├če
Robert-Koch-Platz 0070 ├Ś 40 Robert Koch (1843ÔÇô1910), Mediziner und Kommunalpolitiker 11. M├Ąrz 1932 Der vorherige Name zwischen 1838 und 1932 war Luisenplatz. Robert-Koch-Platz
Rochstra├če

(Lage)

0400 Johann Albert Roch (1786ÔÇôum 1825), Architekt 8. Mai 1825 Der urspr├╝ngliche Verlauf war von M├╝nzstra├če bis Neue Friedrichstra├če (ab 1951 Littenstra├če). Der s├╝dliche Teil der Stra├čenf├╝hrung ist durch die bauliche Umgestaltung des Gebietes 1968/69 ver├Ąndert worden.
Rochstra├če 1
Rolandufer

(Lage)

0430 nach dem Roland von Berlin, Sinnbild der Stadtrechte 12. Mai 1910 Die Uferpromenade mit Uferbefestigung, schmalen Gr├╝nstreifen zur Spree hin und ehemaliger Bootsanlegestelle verbindet den M├╝hlendamm mit der Jannowitzbr├╝cke und ist eine reiner Fu├čweg. ÔÇô Nachdem der historische Altberliner Roland unbekannt verschwand, wurde am gegen├╝berliegenden M├Ąrkischen Museum 1905 eine Kopie der Rolandstatue aus Brandenburg aufgestellt. Das gesamte Rolandufer ist ein Baudenkmal.[120] Rolandufer
Rosa-Luxemburg-Platz 0090 ├Ś 60
(Dreieckform)
nach der hier vorbeif├╝hrenden Rosa-Luxemburg-Stra├če 3. Sep. 1969 Dieser Platz wurde nach dem Abriss des alten Scheunenviertels und der Durchlegung der damaligen Kaiser-Wilhelm-Stra├če (heute Rosa-Luxemburg-Stra├če) auf der entstandenen dreieckigen Fl├Ąche neu geplant. In der Planungsphase hie├č er Babelsberger Platz (1907ÔÇô1910), dann B├╝lowplatz (1910ÔÇô1933), Horst-Wessel-Platz (1933ÔÇô1945)[75], Liebknechtplatz (1945ÔÇô1947), Luxemburgplatz (1947ÔÇô1969) und erhielt anschlie├čend seinen heutigen Namen. Volksbohne am Rosa-Luxemburg-Platz
Rosa-Luxemburg-Stra├če

(Lage)

0540 Rosa Luxemburg (1871ÔÇô1919), deutsch-polnische Vertreterin der Arbeiterbewegung und Mitgr├╝nderin der KPD 3. Sep. 1969 Die Stra├če wurde zwischen der Linienstra├če und der Hirtenstra├če nach dem Abriss und der Neutrassierung als nordwestliche Verl├Ąngerung der Kaiser-Wilhelm-Stra├če 1887 neu angelegt. Dieser Stra├čenast querte die fr├╝here F├╝siliergasse sowie die 1. - 2. - und m├╝ndete in die 3. Scheunengasse.[75] Der gerade nach S├╝den weiter verlaufende Stra├čenabschnitt hie├č zuvor 3. Scheunengasse (um 1700ÔÇô1860) und Amalienstra├če (1860ÔÇô1910). Die gesamt leicht abgeknickte Stra├če erhielt danach die Namen Hankestra├če (1910ÔÇô1969) und Liebknechtstra├če (1947ÔÇô1969). 1969 wurden der n├Ârdliche Abschnitt der Liebknechtstra├če (zwischen S-Bahn-Unterf├╝hrung und Rosa-Luxemburg-Platz) und die Hankestra├če (zwischen Rosa-Luxemburg-Platz und Torstra├če) in Rosa-Luxemburg-Stra├če umbenannt. Rosa-Luxemburg-Stra├če
Rosenstra├če

(Lage)

0140 nach den ÔÇÜR├ÂschenÔÇś, einem ironisch gebrauchten Synonym f├╝r Dirnen um 1650 Der vorherige Name im 16. Jahrhundert bis um 1650 war Hurengasse. Rosenstra├če
Rosenthaler Platz

(Lage)

0040 ├Ś 25 nach der hier vorbeif├╝hrenden Rosenthaler Stra├če 1. Juni 1910 Der vorherige Name zwischen 1735 und 1910 war Platz am Rosenthaler Tor. Rosenthaler Platz
Rosenthaler Stra├če

(Lage)

0510 Rosenthal, heute Ortsteil von Pankow um 1723 Der vorherige Name um 1658 bis um 1723 war Weg nach Rosenthal. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in dem auch Spandauer Vorstadt genannten Gebiet stehen in der Berliner Denkmalliste.[3] Rekonstruktion der ehemaligen Roten Apotheke in der Rosenthaler Stra├če
Rosmarinstra├če

(Lage)

0110 Rosmarin (Rosmarinus officinalis), immergr├╝ner Halbstrauch aus der Familie der Lippenbl├╝tler um 1815 Die vorherigen Namen waren Ro├čmariengasse (um 1795ÔÇôum 1815), Rothe Mariengasse (18. Jh.), Kleine Wallgasse (Beginn 18. Jh.ÔÇôum 1795), danach Kleine Wallstra├če[9]. Der urspr├╝ngliche Name Rothe Mariengasse bezog sich auf die Dirnen, die in den Bordellen in dieser Stra├če wohnten bzw. verkehrten. ├ähnlich wie bei der Rosenstra├če ist ihr Name wegen ihrer Unansehnlichkeit und dem damaligen schlechten Ruf ironisch gemeint. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Rosmarinstra├če
R├╝ckerstra├če

(Lage)

0150 Stanislaus R├╝cker (1649ÔÇô1734), preu├čischer Akzisedirektor und Stadtrat in Berlin 11. Dez. 1862 Das abgebildete Verwaltungsgeb├Ąude von 1913 steht unter Denkmalschutz.[121] R├╝ckerstra├če 9
Rungestra├če

(Lage)

0550 Heinrich Runge (1817ÔÇô1886), Heraldiker und Konservator, Kommunalpolitiker 12. Mai 1893 1893 wurde die Wassergasse aufgeteilt. Der Abschnitt von der Inselstra├če bis zum Knick gegen├╝ber vom K├Âllnischen Park behielt die bisherige Bezeichnung, w├Ąhrend der ├╝brige Teil der Stra├če den Namen Rungestra├če erhielt. Die Rungestra├če wurde gleichzeitig westlich bis Inselstra├če in einer neuen Stra├čenf├╝hrung verl├Ąngert. Der Geb├Ąudekomplex der ehemaligen Josetti Zigarettenfabrik[122] sowie das Geb├Ąude der AOK[123] stehen neben anderen unter Denkmalschutz. B├╝rogeb├Ąude AOK
Ruppiner Stra├če

(Lage)

0320
(im Ortsteil)
Ruppiner Land, Landschaft in Brandenburg 15. Juni 1862 Zuerst Stra├če 39 im Hobrecht-Plan. Ruppiner Stra├če
Schadowstra├če

(Lage)

0170 Johann Gottfried Schadow, Bildhauer 14. Dez. 1836 Erste Namen waren Mauerstra├če (Anfang bis Mitte 18. Jh.), dann Kleine Wallstra├če. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Schadowstra├če
Scharnhorststra├če

(Lage)

0960 Gerhard von Scharnhorst (1755ÔÇô1813), preu├čischer General und Heeresreformer 26. Okt. 1860 Die Stra├če f├╝hrt von der Invalidenstra├če zwischen Invalidenpark und Kaiser-Wilhelm-Akademie (Milit├Ąr├Ąrztliche Akademie) und Resten des ehemaligen Invalidenhauses am Invalidenfriedhof, mit der Grabst├Ątte der Familie Scharnhorst, vorbei zur Boyenstra├če. Hier liegt das Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Von 1733 bis 1860 hie├č die Stra├če Kirschenallee. Bundesministerium f├╝r Wirtschaft in der Scharnhorststra├če
Scharrenstra├če

(Lage)

0200 Scharren, niederdeutsch Bezeichnung f├╝r Verkaufsbuden um 1730 Der Stra├čenname geht zur├╝ck auf die Scharren, h├Âlzerne Warentr├Ąger, die fr├╝her in der Breiten Stra├če standen und 1667 an das K├Âllnische Rathaus verlegt wurden. Es handelte sich vorwiegend um Brotverkaufsst├Ąnde, weshalb ein Teil der Stra├če fr├╝her auch Hinter den Brodscharren hie├č. Fr├╝here Schreibweise Scharrnstra├če.[12] Weitere Namen waren Hinter den Brodscharren (um 1667-Anfang 18. Jh.) und Kirchgasse (Anfang 18. Jh.ÔÇôum 1730) Scharrenstra├če
Schendelgasse

(Lage)

0120 Schendel, Unternehmer Ende des 17. Jh. Die Stra├če wurde Ende des 17. Jahrhunderts angelegt und wurde auch Sch├Ânweiber-Gasse genannt, woraus im Volksmund Sch├Ânweide-Gasse wurde. Schendlergase Ecke Almstadtstra├če
Schicklerstra├če

(Lage)

0100 David Schickler (*2. September 1755; ÔÇá3. Mai 1818), Zuckerfabrikant, Bankier und

Johann Ernst Schickler (*30. September 1761; ÔÇá6. Mai 1801), Bruder von David, Kaufmann und Mitbegr├╝nder der Bankhauses Geb├╝der Schickler

12. M├Ąrz 1889 Die Stra├če wurde mit dem Durchbruch von der Alexanderstra├če ins Stralauer Viertel 1889 neu angelegt. Der Stra├čenteil zwischen der Stadtbahn und der heutigen Littenstra├če entstand erst 1901. Das auff├Ąlligste Geb├Ąude ist hier das Schicklerhaus (Bild). Schicklerhaus berlin gesamt.jpg
Schiffbauerdamm[124] 1050 nach den hier in der ersten H├Ąlfte des 18. Jahrhunderts ans├Ąssigen Schiffsbauern 1738 Die Stra├če verl├Ąuft von der Friedrichstra├če am n├Ârdlichen Spreeufer bis zur Reinhardtstra├če. Die vorherige Namen waren Treckschuyten-Damm (Ende 17. Jh. bis Anfang 18. Jh.) und Dammstra├če (Anfang 18. Jh. bis 1738). St├Ąndige Vertretung
Schillingstra├če

(Lage)

0480 Philipp Andreas Schilling (um 1650ÔÇô23. Juli 1714), Kaufmann, Firmeninhaber 10. M├Ąrz 1858 Zuerst Schillingsgasse genannt.[12] Caf├ę Moskau an der Schillingstra├če
Schinkelplatz

(Lage)

0110 ├Ś 40 ├Ś 110
(Dreieckform)
Karl Friedrich Schinkel (1781ÔÇô1841), preu├čischer Architekt und Maler 24. Jan. 2007 Der bereits von 1869 bis 1965 vorhandene Platzname soll wieder aufleben, deshalb wurde bei der Neubebauung des Friedrichswerder Nord mit Bezirksamtsbeschluss Nr. 1499 vom 11. Juni 2006 die Vergabe des historischen Stra├čennamens festgelegt. Er liegt zwischen der Attrappe der Berliner Bauakademie und dem Kommandantenhaus. Schinkelplatz mit Standbilder von Beuth, Schinkel und Thaer
Schlegelstra├če

(Lage)

0310 August Wilhelm Schlegel (1767ÔÇô1845), Literaturhistoriker, Publizist und ├ťbersetzer und Friedrich Schlegel (1772ÔÇô1829), Literaturtheoretiker, Schriftsteller und Philosoph 28. Apr. 1877 Die Stra├če verl├Ąuft zwischen Chausseestra├če und Borsigstra├če. Schlegelstra├če
Schlo├čplatz

(Lage)

0180 ├Ś 100
(leicht trapezf├Ârmig)
nach dem ehemals hier stehenden Stadtschloss 15. Nov. 1994 Die vorherigen Name waren Dom-Platz (13./14. Jh. bis 15./16. Jh.), Gang am Wasser (17. Jh. bis um 1672), Hinter der Wasserkunst (um 1672 bis um 1678), Freiheit hinter der Wasserkunst (um 1678 bis nach 1706) und Die Freiheit zwischen der Hundebr├╝cke und der M├╝hle (nach 1706 bis um 1723). Das ehemalige Schlossareal nach Abbruch des Palastes der Republik
Schmidstra├če

(Lage)

0220 Johann Carl Ludwig Schmid (1780ÔÇô1849), Architekt, Leiter der Oberbaudeputation, Direktor der Berliner Bauakademie 7. Apr. 1849 Die Stra├če wurde 1849 angelegt und erhielt im selben Jahr ihren Namen. 1981 wurde der westliche Teil in die Neue Jakobstra├če einbezogen, da die Stra├če 1968/69 durch eine neue Wohnbebauung geteilt worden war. Schmidstra├če
Sch├Ânholzer Stra├če 0190 Sch├Ânholz, Ortslage im Berliner Ortsteil Niedersch├Ânhausen 29. Mai 1862 Der vorherige Name war Stra├če 39, Abt. XI des Bebauungsplans. Sch├Ânholzer Stra├če
Schr├Âderstra├če

(Lage)

0200 Rudolph Freiherr von Schr├Âder (1852ÔÇô1938), ab 1896 Seniorchef von Schr├Âder Gebr├╝der & Co. 13. Apr. 1904 Die Hamburg-Amerika-Gesellschaft lie├č 1904 die Stra├če anlegen und nach Schr├Âder benennen. Schr├Âderstra├če
Sch├╝tzenstra├če

(Lage)

0710 nach den hier bis ca. 1730 vorhadenen K├Âllnischen Sch├╝tzenpl├Ątzen um 1700 Die Stra├če entstand um 1700 mit der Anlage der Friedrichstadt. Von 1966 bis 1991 hie├č sie Reinhold-Huhn-Stra├če. Hier befinden sich mehrere gelistete Baudenkm├Ąler, u. a. das Mosse-Haus von 1903.[125] Sch├╝tzenstra├če
Schulze-Delitzsch-Platz

(Lage)

0100 ├Ś 20 Hermann Schulze-Delitzsch (1808ÔÇô1883), Begr├╝nder des deutschen Genossenschaftswesens und Politiker 1. Juni 1910 Am 4. August 1899 wurde auf dem aus der Kreuzung Insel-, Neue Jakob- und K├Âpenicker Stra├če gebildeten Platz f├╝r Schulze-Delitzsch ein Denkmal enth├╝llt. 1974 wurde es, ebenso wie die Stra├čenschilder, entfernt und kam ins Depot des M├Ąrkischen Museums. Der Platz wurde Inselplatz genannt, ohne dass eine offizielle Benennung stattgefunden hat. 1992 wurde das Denkmal ohne die Figurengruppe am Sockel wieder an seinem alten Platz aufgestellt.
Denkmal f├╝r Schulze-Delitzsch
Schumannstra├če 0390 Johann Friedrich Ferdinand Schumann (1780ÔÇô1835), Grundst├╝cksspekulant 16. Apr. 1827 1820 kaufte der Grundst├╝cksspekulant Johann Friedrich Ferdinand Schumann den Ephraim'schen Park und die angrenzenden Grundst├╝cke auf; daraufhin erfolgte die Parzellierung des Gel├Ąndes und die Anlage der Stra├čen. Ihren Namen erhielt die Schumannstra├če nach dem Unternehmer, der als Begr├╝nder des Stadtteils geehrt werden sollte. Au├čerdem geh├Ârte ihm in dieser Stra├čenzeile das Haus Nr. 19. Heinrich-B├Âll-Stiftung
Schwartzkopffstra├če 0260 Louis Victor Robert Schwartzkopff (1825ÔÇô1892), Unternehmer 12. M├Ąrz 1889 Hier befand sich die Eisengie├čerei und Maschinenfabrik Schwartzkopff und Nitsche. Schwartzkopffstra├če
Schwarzer Weg

(Lage)

0270 nach der Farbe des urspr├╝nglich mit Schlacke belegten Weges 1951 Die Stra├če verl├Ąuft in Nord-S├╝d-Richtung zwischen Habersaath- und Invalidenstra├če. Zuvor war es ein namenloser Fu├čweg ├Âstlich der Gnadenkirche zwischen dem Platz vor dem Neuen Tor und der Kesselstra├če bis zum Polizeisportplatz.[126] In ihrem s├╝dwestlichen Abschnitt tangiert sie den sp├Ąter auf dem Grundst├╝ck der Kirche angelegten Invalidenpark mit der k├╝nstlerisch gestalteten Versunkenen Mauer. Der ├Âstliche Bereich wird von der Panke begrenzt und an ihm wurden ab etwa dem Jahr 2000 Neubauten f├╝r das Bundesministerium f├╝r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung errichtet. Diese Bauten grenzen unmittelbar an den historischen Geb├Ąudekomplex des Naturkundemuseums. Schwarzer Weg
Schwedter Stra├če

(Lage)

0760
(im Ortsteil)
Schwedt, Stadt im Landkreis Uckermark im Nordosten Brandenburgs 29. Mai 1862 Der vorherige Name war Verlorener Weg (18. Jh. bis 1862). In Mitte f├╝hrt sie von der Bernauer Stra├če bis zur Choriner Stra├če und bildet die Grenze zwischen den Ortsteilen Mitte und Prenzlauer Berg. Schwedter Stra├če
Sebastianstra├če

(Lage)

0985
(im Ortsteil)
nach der im Zweiten Weltkrieg zerst├Ârten Sebastiankirche, die ihren Namen dem Ratsmitglied und Kirchenvorsteher Sebastian Nethe verdankt (Ende 17. Jh.) 27. Feb. 1839 Einzelne Stra├čenabschnitte hie├čen Kirchgasse (ca. 1700ÔÇô1730), Sebastiankirch-Gasse (auch Sebastians Kirchgasse geschrieben; um 1750ÔÇô1839), Kirchstra├če (ca. 1730ÔÇô1839). Ein kleiner Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Der l├Ąngste Abschnitt verbindet die Alte Jacobstra├če mit der Dresdener Stra├če, im Kreuzungsbereich mit der Heinrich-Heine-Stra├če knickt die Sebastianstra├če ab. In ihrem nord├Âstlichen Abschnitt geht ein Querast als Sackgasse ab. Sebastianstra├če
Seydelstra├če

(Lage)

0400 Karl Theodor Seydel (1812-1873), Staatsrechtler, Oberb├╝rgermeister von Berlin 11. Juli 1874 Die Stra├če wurde 1874 als neue Verbindungsstra├če zwischen Spittelmarkt und Alte Jakobstra├če angelegt. Die Stra├če erhielt beim Neuaufbau dieses Gebietes im Jahr 1970 einen anderen Verlauf. Seydelstra├če Ecke Neue Gr├╝nstra├če
Singerstra├če

(Lage)

0450
(im Ortsteil)
Paul Singer (1844ÔÇô1911), Unternehmer, Mitbegr├╝nder der SPD 31. Juli 1947 Die vorherigen Namen waren Gr├╝ner Weg (vor 1748ÔÇô1926), Paul-Singer-Stra├če (1926ÔÇô1933), Brauner Weg (1933ÔÇô1947). Der Braune Weg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg inoffiziell auch Roter Weg genannt. Durch den Neuaufbau nach dem Krieg ver├Ąnderte sich der einstige Stra├čenverlauf, deshalb wurde am 9. August 1963 ein neuer Stra├čenteil in nordwestlicher Richtung in die Singerstra├če einbezogen. Singerstra├če 1955
Max-Plank-Gymnasium in der Singerstra├če 8A, Baudenkmal
Sophienstra├če

(Lage)

0370 Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin (1685 in GrabowÔÇô1735), K├Ânigin in Preu├čen. 9. M├Ąrz 1837 Fr├╝herer Name Sophienkirchgasse (18. Jh.),[9] ab ca. 1835 Sophieenstra├če.[12] Die an den Kirchhof grenzende Stra├če ÔÇô zun├Ąchst in Sophienkirch-Gasse benannt ÔÇô erhielt bei der amtlichen Erhebung von der Gasse zur Stra├če nur noch den Namen der K├Ânigin. Hier befindet sich die barocke Sophienkirche[127] mit dem Kirchhof.[128] Auf dem kleinen Friedhof befindet sich das Grab der ÔÇ×KarschinÔÇť (Anna Louisa Karsch), eine Berliner Stegreifdichterin. ÔÇô Historisch bedeutsam sind die Sophiensaele unter der Hausnummer 18, das fr├╝here Handwerkervereinshaus. Hier fand 1874 unter starker Beteiligung die erste Vereinigung zweier Arbeiterorganisationen ÔÇô der Lassalleaner und der Eisenacher ÔÇô statt. Die R├Ąumlichkeiten dienten auch sp├Ąter immer wieder als Versammlungsort politischer Organisationen, so sprachen hier u. a. auch Wilhelm Liebknecht, August Bebel sowie Wilhelm Pieck zu Berliner Arbeitern.[129]
Sophienstra├če 32/33
Spandauer Stra├če

(Lage)

0640 Spandau, Berliner Bezirk 18. Jahrhundert Die Stra├če war bereits im 13. Jahrhundert ein Weg von Berlin nach Spandau und f├╝hrte im Laufe der Zeit viele Namen, die sich auf Stra├čenseiten und Stra├čenabschnitte bezogen. Die einzelnen Stra├čenteile trugen zu unterschiedlichen Zeiten den Namen Spandauer Stra├če. Auf dem Plan von 1723 ist die Stra├če dann durchgehend als Spandauer Stra├če markiert. Spandauer Stra├če
Sperlingsgasse

(Lage)

0080 nach der 1856 erschienenen Chronik der Sperlingsgasse von Wilhelm Raabe 29. Aug. 1931 Die vorherigen Namen waren Neue Gasse zur Spree (16. Jh.ÔÇôvermtl. 17. Jh.), Spreegasse (vermtl. 17. Jh.ÔÇô1862), Spreestra├če (1862ÔÇô1931). Sie erhielt ihren heutigen Namen 1931 zum 100. Geburtstag des Dichters Wilhelm Raabe, der w├Ąhrend seines Studiums an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universit├Ąt von 1854 bis 1858 hier in der Spreegasse im Haus Nr. 11 gelebt und seine damaligen Erlebnisse in der 1856 unter dem Pseudonym Jakob Corvinus erschienenen ÔÇ×Chronik der SperlingsgasseÔÇť festgehalten hatte. Sperlingsgasse
Spittelmarkt

(Lage)

0 niederdeutsch f├╝r Spital, das hier in der N├Ąhe im 13. Jh. gegr├╝ndete Gertraudenhospital 1750 Die vorherigen Namen waren Am Gertraudtenkirchhof (um 1405 bis 1750), An der Gertraudtenbr├╝cke (Mittelalter bis 1750) und Spittelmarktstra├če (1750ÔÇô1862). Spittelmarkt
Spreeufer 0260 nach der Spree, an deren ├Âstlichen Ufer die Stra├če verl├Ąuft 13. Sep. 1984 Die Stra├če war bis Mitte des 17. Jahrhunderts ein enger Gang an der Spree und hie├č bis Ende des 18. Jahrhunderts An der langen Br├╝cke am Wasser, danach Burgstra├če. 1978 wurde der Name Burgstra├če zwischen der M├╝hlendammbr├╝cke und der Rathausbr├╝cke aufgehoben. Die heutige Benennung existiert seit 1984 mit dem Neubau dieser Stra├če. Spreeufer am Nikolaiviertel
St. Wolfgang-Stra├če

(Lage)

0050 Wolfgang von Regensburg (um 924ÔÇô994), Missionar und Bischof zu Regensburg 16. Feb. 2004 Der Name bezieht sich auf die von 1885 bis 1969 auf dem Gel├Ąnde gelegene Sankt-Wolfgang-Stra├če, die bei Errichtung eines Hotelkomplexes beseitigt wurde. Die Stra├če wurde nach dem Abriss der Hotelanlage neu angelegt und verl├Ąuft als Promenade am Rande des Domaquarees, zwischen der Spandauer Stra├če und dem Spreeufer. Brunnenanlage in der St. Wolfgang-Stra├če
Stallschreiberstra├če

(Lage)

0280
(im Ortsteil)
Stallschreiber waren Bedienstete am k├╝rf├╝rstlichen Hof 11. Sep. 1846 Der vorherige Name war im 17. Jahrhundert bis 1846 Stallschreibergasse. Der Teil zwischen Oranienstra├če und Luisenufer (heute Segitzdamm) wurde durch Kabinettsorder vom 3. Januar 1855 abgetrennt und erhielt den Namen Prinzessinnenstra├če. Das Stra├čenland dieses Teilst├╝ckes geh├Ârt zu Mitte, w├Ąhrend die Grundst├╝cke zu Kreuzberg geh├Âren. Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft weiter in Kreuzberg. Zu Zeiten der Berliner Mauer verlief diese entlang des B├╝rgersteigs. Stallschreiberstra├če
Steinstra├če

(Lage)

0300 wahrscheinlich nach der Beschaffenheit des Pflasters (Steine), ├Ąhnlich der Sand- und Lehmgasse 29. Mai 1862 Fr├╝her Hohesteinweg oder Hohensteinweg.[9] Hier befinden sich mehrere denkmalgesch├╝tzte H├Ąuser wie die Nr. 13ÔÇô15 von 1881.[130] Steinstra├če 13ÔÇô15
Stralauer Stra├če

(Lage)

0650 Stralau, Landzunge zwischen Spree und Rummelsburger See in Friedrichshain 13. Jahrhundert Die Stra├če entstand bereits bei der Stadtgr├╝ndung. Sie geh├Ârte zu den vornehmsten Stra├čen des alten Berlin. Schon die erste Stadtmauer hatte im Zuge dieser Stra├če an der Klosterstra├če ein Tor, das bei der Stadterweiterung Ende des 13. Jahrhunderts bis zur sp├Ąteren Neuen Friedrichstra├če verlegt wurde. Im 13. Jahrhundert findet man auch vereinzelt den Namen Stralower Gasse. St├Ądtisches Verwaltungsgeb├Ąude in der Stralauer Stra├če
Strelitzer Stra├če

(Lage)

0450
(im Ortsteil)
Strelitz, auch Alt-Strelitz, Stadt in Mecklenburg-Vorpommern 29. Mai 1862 Die Stra├če hie├č zwischen 1966 und 1991 Egon-Schultz-Stra├če. Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Gesundbrunnen.
Strelitzer Stra├če
Stresemannstra├če

(Lage)

0290
(im Ortsteil)
Gustav Stresemann (1878ÔÇô1929), Politiker 6. Feb. 1930 Die vorherigen Namen waren Hirschelstra├če (1831ÔÇô1867), Potsdamer Kommunikation (1845ÔÇô1867), Anhaltische Kommunikation (1845ÔÇô1867), K├Âniggr├Ątzer Stra├če (1867ÔÇô1930) und Saarlandstra├če (1935ÔÇô1947). Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Stresemannstra├če
Swinem├╝nder Stra├če 0230 + 180
(im Ortsteil)
Swinem├╝nde, Ort auf der Insel Usedom in der Woiwodschaft Westpommern, Polen 8. Okt. 1874 Die Swinem├╝nder Stra├če verl├Ąuft vom Zionskirchplatz in n├Ârdlicher Richtung bis zum Ortsteil Berlin-Gesundbrunnen. Dort geht sie in die Swinem├╝nder Br├╝cke ├╝ber. Am s├╝dlichen Ende der Stra├če, wo auch die Z├Ąhlung der Hausnummern beginnt, steht die Zionskirche. Die Stra├če ist durch den Arkonaplatz und den Vinetaplatz als Verkehrsverbindung unterbrochen, f├╝hrt jedoch als Fu├čweg ├╝ber die genannten Pl├Ątze sowie als Fu├čg├Ąngerzone zwischen Vinetaplatz und Gleimstra├če parallel zum Fahrweg. Ihre jetzige L├Ąnge ist aus der Zusammenf├╝hrung der fr├╝heren Stra├če 33, Stra├če 40, Stra├če 41, Stra├če 48, Stra├če 49, Stra├če 52 und Stra├če 68 des der Abt. XI des Bebauungsplanes entstanden. Swinem├╝nder Stra├če am ArKonaplatz
Taubenstra├če

(Lage)

0390 + 230 Entweder nach einem Pflegeheim f├╝r im Milit├Ąrdienst taub gewordene Soldaten benannt oder nach einem kurf├╝rstlichen Taubenhaus, das vor der Bebauung der Friedrichstadt hier gestanden haben soll um 1770
mit Unterbrechungen
Die vorherigen Namen waren Mittelstra├če (nach 1691 bis um 1770), Am Bullenwinkel (nach 1691 bis 1886) und in der DDR-Zeit Johannes-Dieckmann-Stra├če (1971ÔÇô1991) nach dem Politiker Johannes Dieckmann. Die Stra├če verbindet die Mauerstra├če im Westen ├╝ber die Friedrichstra├če mit dem Hausvogteiplatz, wird aber durch den Gendarmenmarkt unterbrochen. Sie verf├╝gt ├╝ber zahlreiche Baudenkmale und sehenswerte Geb├Ąude. Taubenstra├če

Sandsteinschmuck mit dem Schriftzug Am Bullenwinkel
Tieckstra├če

(Lage)

0450 Ludwig Tieck (1773ÔÇô1853), deutscher Dichter der Romantik 3. Mai 1854 Die Stra├če wurde im Jahre 1854 unter dem Grafen Henri von Pourtales-Gorgier neu angelegt und erhielt im selben Jahr ihren Namen. Tieckstra├če 17
Torstra├če 2000
(im Ortsteil)
Die Stra├če erhielt ihren Namen in Anlehnung an den Namen Thorstra├če, den ein Stra├čenteil bis 1873 trug. 25. Juli 1994 Die vorherigen Namen waren Sch├Ânhauser Communication (um 1770ÔÇô1832), Thorstra├če (um 1801ÔÇô1873), Lothringer Stra├če (1873ÔÇô1951), Wollankstra├če (1832ÔÇô1873), Elsasser Stra├če (1873ÔÇô1951), Wilhelm-Pieck-Stra├če (1951ÔÇô1994). Torstra├če 140
Tucholskystra├če 0640 Kurt Tucholsky (1890ÔÇô1935), Schriftsteller und Journalist 31. Mai 1951 Vorherige Namen einzelner Stra├čenabschnitte waren Wassergasse (um 1705ÔÇô1840),[12] Bernhardsgasse (nach 1812ÔÇô1827), Artilleriestra├če (1827ÔÇô1951). Fernsprechamt Nord
Uferpromenade Fischerinsel (*)

(Lage)

0360 Promenade, eine Spaziermeile Die Uferpromenade ist ein Fu├čweg am Spreekanal zwischen Ro├čstra├čenbr├╝cke und Gertraudenbr├╝cke am n├Ârdlichen Ufer des Spreekanals. Die Stra├čenbezeichnung ist jedoch nicht amtlich, weshalb auch kein Datum zur Vergabe ermittelt werden kann. Sie wurde im Rahmen der umfangreichen Neugestaltung der Wohnanlage auf der Fischerinsel f├╝r die ├Âffentliche Benutzung durch Fu├čg├Ąnger und Radfahrer um das Jahr 2000 hergerichtet. Uferpromenade entlang des Spreekanals
Universit├Ątsstra├če

(Lage)

0280 nach der Berliner Universit├Ąt 19. Feb. 1815 Der vorherige Name war Stallgasse (um 1775ÔÇôEnde 18. Jh.). 1827 wurde der Stra├čenabschnitt Georgenstra├če bis Weidendamm wieder in Stallstra├če zur├╝ckbenannt. Der Abschnitt von Unter den Linden bis Dorotheenstra├če hie├č zun├Ąchst nur Universit├Ąt.[8] Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Universit├Ąttstra├če Ecke Georgenstra├če
Unter den Linden

(Lage)

1270 nach den Linden, die die Stra├če s├Ąumen 1734 Die vorherigen Namen waren Erste Stra├če (1673ÔÇô1674), Neust├Ądtische Allee (1674ÔÇô1690), Lindenallee (1690ÔÇô1723), Lindenstra├če (1723ÔÇô1734). Die vorherigen Teile Kaiser-Franz-Joseph-Platz und Platz am Zeughaus zwischen Universit├Ątsstra├če und Schlo├čbr├╝cke wurden erst 1936 hinzugerechnet.

Die Stra├če entstand aus einem 1573 angelegten Reitweg, im 17. Jh. wurde daraus eine mit Linden- und Nussb├Ąumen bepflanzte Allee nach holl├Ąndischer Art. An ihr wurden schrittweise bedeutende Institutionen errichtet wie die Akademie der K├╝nste, das Zeughaus, das Forum Fridericianum mit dem Opernhaus, der Sankt-Hedwigs-Kathedrale und viele andere. Mit der Gr├╝ndung der Friedrichstadt entwickelte sich auch der westliche Teil der Stra├če, vor allem im 18. Jh. Es entstand der Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5]

Blick auf die Prachtstra├če Unter den Linden

Humboldt-Universit├Ąt
Reiterstandbild um 1900

Unterbaumstra├če

(Lage)

0120 Unterbaum, Teil der Berliner Zollmauer am westlichen Ende des Schiffbauerdamms. 16. Apr. 1827 Sie verl├Ąuft von Kapelle-Ufer bis zur Charit├ę, wo sie in die Schumannstra├če ├╝bergeht. Bis 1827 war sie ein Teil der Charit├ęstra├če. Unterbaumstra├če
Unterwasserstra├če

(Lage)

0460 nach der Schleuse, die 1442 zur Schiffbarmachung der Spree hier angelegt wurde 1778 Der Name weist auf die Schleuse hin, die schon 1442 zur Schiffbarmachung der Spree hier angelegt worden war.

Als 1694 der Spreegraben mit einer Steinb├Âschung eingefasst wurde, entstand die Uferstra├če. Sie ist ein grachtartiger Stra├čenzug am westlichen Ufer des Spreegrabens von Unter den Linden bis zur denkmalgesch├╝tzten Jungfernbr├╝cke,[131] wo sie in die Oberwasserstra├če ├╝bergeht. Von um 1757 bis 1778 hie├č sie Friedrich Werder am Kanal. In der Nummer 7 wohnte Turnvater Friedrich Ludwig Jahn.[132]

Jungfernbr├╝cke an der Unterwasserstra├če
Veteranenstra├če 0340 Veteran, altgedienter, erfahrener Soldat 9. Dez. 1875 Der vorherige Name war Stra├če 62, Abt. XI des Bebauungsplans. Die Namensgebung steht im Zusammenhang mit der anschlie├čenden Invalidenstra├če Veteranenstra├če
Voltairestra├če

(Lage)

0250 Voltaire (1694ÔÇô1778), einer der einflussreichsten Autoren europ├Ąischer Aufkl├Ąrung 1. Juni 1910 Die Stra├če verbindet die Littenstra├če mit der Alexanderstra├če am S├╝dende des Einkaufszentrums Alexa. Sie ist Standort der Berufsfeuerwache Mitte. Voltairestra├če, Sicht von der Littenstra├če zur Berufsfeuerwache
Vo├čstra├če

(Lage)

0440 August Hans Ferdinand Graf von Vo├č-Buch (1788ÔÇô1871), Milit├Ąr 2. Mai 1874 Der vorherige Name war An der Kolonnade Nr. 15. Die Stra├če wurde im Jahre 1872 durch das Palais und den Garten des Grafen von Vo├č als Verbindungsstra├če zwischen Wilhelm- und K├Âniggr├Ątzer Stra├če neu angelegt und erhielt deshalb ihren Namen. Das Vossische Palais, Wilhelmstra├če 78, wurde 1736 durch Gerlach erbaut und zeichnete sich durch eine gro├če, weit in die Stra├če hineinragende Rampe aus. Im Kaiserreich wurde sie Teil des Regierungsviertels. International bekannt ist sie, weil hier Hitlers Reichskanzlei stand.
Vo├čstra├če
Wadzeckstra├če

(Lage)

0310 Franz Daniel Friedrich Wadzeck (1762ÔÇô1823), Theologe 2. Dez. 1823 Von ca. 1695 bis 1823 hie├č die Stra├če Mudrichs-Gasse.[133] Sie f├╝hrt durch den Neubaublock zwischen Karl-Liebknecht-Stra├če und Otto-Braun-Stra├če. Wadzeckstra├če
Waisenstra├če

(Lage)

0250 nach dem fr├╝her hier gelegenen Gro├čen Friedrichshospital und Waisenhaus 31. Jan. 1861 Zuerst hie├č die Gasse An der Stralauer Mauer. Der heutige Verkehrsweg folgt dem Verlauf der historischen Berliner Stadtmauer, die ab dem 17. Jahrhundert beidseitig bebaut wurde. Das namensgebende Waisenhaus entstand zwischen 1697 und 1727, f├╝r seinen Bau wurde der Stralauer Tor-Turm und ein kompletter Turm aus der Paddengasse wiederverwendet. Ein St├╝ck der mittelalterlichen Stadtmauer diente als Hinterwand f├╝r kleine Wohnh├Ąuser der hier sich ansiedelnden Handwerker, kleinen H├Ąndler und Tagel├Âhner. Der Maler Otto Nagel nutzte die alten H├Ąuser gern als Motiv und schrieb dazu: ÔÇ×Arme-Leute-H├Ąuser waren es, die vor ├╝ber 300 Jahren wie Schwalbennester an die alte Befestigungsanlage gebaut wurden.ÔÇť[134] 1877 hatte das Waisenhaus ausgedient, weil in Rummelsburg, damals vor den Toren der Stadt, eine neue Anstalt f├╝r Waisenkinder entstanden war. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das ehemalige Waisenhaus und fast die gesamte Wohnbebauung zerst├Ârt, nur das Geb├Ąude unter der Hausnummer 2 ist ein Original-Haus aus dieser Bauzeit. Dessen Erhalt erwies sich als sehr teuer, so dass das 4-geschossige Wohnhaus in der DDR-Zeit zum Abriss vorgesehen war. In den Jahren 1997/98 konnte es jedoch umfassend saniert und mit fig├╝rlichem Schmuck an der Fassade neu gestaltet werden.[135] Bekannt ist in dieser Stra├če auch die Gastst├Ątte Zur letzten Instanz, die jedoch ein Nachbau des urspr├╝nglichen Geb├Ąudes ist. Das Waisenhaus befand sich auf dem heutigen Grundst├╝ck Littenstra├če 109 zwischen Stralauer Stra├če und Spree.
Zur letzten Instanz
Wallstra├če 0910 nach den zwischen 1658 und 1683 hier errichteten Befestigungsanlagen um 1786 Vorherige Namen waren Siropsgasse (nach 1749ÔÇôum 1786), Stra├če am Walle (Mitte 18. Jh.ÔÇô1799). ÔÇô Hier befinden sich zahlreiche Geb├Ąude aus dem 19. und 20. Jahrhundert im Denkmalschutz. Dazu geh├Âren die Nummern 15/15 A, 23/24, 27 (heute sitz der Botschaft von Zypern), 42-48 (K├Âllnisches Gymnasium, 61Ôłĺ65 (Hermann-Schlimme-Haus, erster Verwaltungsbau des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes Ecke Inselstra├če), 76Ôłĺ79, 84ÔÇô88. Unter der Haunummer 12 hatte 1850 Wilhelm Spindler Berlins erste Trocken-W├Ąscherei (ein Benzinbad nach franz├Âsischem Vorbild) er├Âffnet.[136] Die Wallstra├če tangiert auch den K├Âllnischen Park.
 Commons: Wallstra├če (Berlin) ÔÇô Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Australische Botschaft in der Wallstra├če
Wassergasse 0080 nach dem Wasser des Festungsgrabens, an dem ein Teil der Stra├če lag um 1740 Die Wassergasse war urspr├╝nglich ein schmaler, ├╝ber Wiesen f├╝hrender Weg. Im Jahre 1740 wurde der Weg verbreitert und als Gasse angelegt. Vor Anlegen des Festungsgrabens, 1658, war die Gegend oft ├╝berschwemmt.

Der gr├Â├čere Teil der Wassergasse wurde 1893 als Rungestra├če abgetrennt. Nur das kurze St├╝ck von der Inselstra├če bis zum Knick gegen├╝ber dem K├Âllnischen Park behielt die Bezeichnung Wassergasse. Die Gasse wurde 1836 gepflastert.[137]

Media Consulta Deutschland in der Wassergasse
Weinbergsweg 0400 nach den ehemals hier gelegenen Weinbergen 15. Aug. 1845 Diese Stra├če verl├Ąuft von Nordost nach S├╝dwest als Fortsetzung der Kastanienallee und endet am Rosenthaler Platz. Hier befanden sich bis etwa 1740 mehrere der 70 Berliner Weinberge, mit denen die wohlhabenden B├╝rger und der Kurf├╝rst ihre Einnahmen verbessern konnten, beispielsweise ,Wollanks Weinberg'. Die Weinbergsbesitzer erhielten eine Krugschankgerechtigkeit und hatten sich nach der 1604 verabschiedeten Weinmeisterodnung zu richten. Die Weinbergsbesitzer sorgten mit Lustschl├Âsschen, Tanzs├Ąlen und sp├Ąteren Volksg├Ąrten f├╝r Freizeitangebote der wachsenden Berliner Bev├Âlkerung. ├ťberliefert sind aus jener Zeit die Tabagie mit Theaterbetrieb ÔÇô das ÔÇ×Vorst├Ądtische TheaterÔÇť mit Restaurantbetrieb (Muttchen Gr├Ąbert) und das sp├Ątere Walhalla-Theater, das vor allem durch seinen Artisten Erich Carow weit ├╝ber den Kiez hinaus bekannt wurde. Der Weinanbau in dieser Stra├če endete im 19. Jahrhundert, als neue Wohnh├Ąuser entstanden und der Berliner Wein nicht mehr gefragt war. ├ťber die Gr├╝nde gibt es verschiedene Darstellungen ÔÇô der Import billiger Weine aus S├╝deuropa, Frost und/oder eine Rebstockkrankheit oder der Wechsel der Berliner zum Biertrinken.[138] Weinbergsweg
Weinmeisterstra├če 0200 verl├Ąuft durch den ehemaligen Garten des Weinmeisters 1810 Die 1699 angelegte Stra├če war zun├Ąchst namenlos, dann wurde sie Weinmeister-Gasse (um 1740ÔÇô1810) genannt. Damals war ein Herr Stohse Weinmeister. 1810 wurde sie zur Stra├če erhoben.[139] Die Grundschule Weinmeisterstra├če ist ein herausragendes Zeugnis der Schularchitektur aus den ersten Jahren der DDR.[140] Weinmeisterstra├če
Werdersche Rosenstra├če

(Lage)

0040 als Wiederbelebung eines historischen Namens nach den ÔÇÜR├ÂschenÔÇś benannt, einem ironischen Synonym f├╝r Dirnen, die dort einst verkehrten 24. Jan. 2007 Bereits von 1856 bis 1974 gab es hier eine Werdersche Rosenstra├če. Bei der Neubebauung des Friedrichswerder Nord wurde die Benennung mit dem historischen Stra├čennamen festgelegt. Werdersche Rosenstra├če
Werderscher Markt 0380 Marktplatz und Mittelpunkt des Friedrichswerder um 1735 Die Schreibweise war fr├╝her auch Werderischer Markt. Die vorherigen Namen waren Marktstra├če (nach 1672 bis 1835) und Am Packhofe (1749ÔÇô1835). Am 1. Februar 1999 wurde die Werderstra├če als n├Ârdlicher Abschluss in den Werderschen Markt einbezogen. Hier befindet sich das Ausw├Ąrtige Amt und die Friedrichswerdersche Kirche von Schinkel.[141]
Friedrichswerdersche Kirche am Werderschen Markt
Weydemeyerstra├če

(Lage)

0700 Joseph Weydemeyer (1818ÔÇô1866), preu├čischer Milit├Ąr und amerikanischer Journalist, Zeitungsherausgeber, Politiker und marxistischer Revolution├Ąr 9. Aug. 1963 Die Stra├če entstand im Rahmen des Neubau des Zentrums. Weydemeyerstra├če
Weydingerstra├če 0270 Johann Heinrich Weydinger (1774ÔÇô1837), Kaufmann, Zeugmacher und Kommunalpolitiker 18. Nov. 1862 Beidseitig der Linienstra├če wurden ab 1934 Wohnbauten nach Entw├╝rfen von Hans Poelzig errichtet, die als ÔÇÜVolkswohnungenÔÇś geplant waren und als ÔÇ×gesunde und erste moderne Wohnungen in dieser miesen GegendÔÇť propagiert wurden. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in dem auch Spandauer Vorstadt genannten Gebiet stehen in der Berliner Denkmalliste.[3] Weydingerstra├če Karl-Liebknecht-Haus
Wilhelmplatz 0 Friedrich Wilhelm I. (1688ÔÇô1740), K├Ânig in Preu├čen, auch als ÔÇÜSoldatenk├ÂnigÔÇś bekannt 1749 Am Wilhelmplatz lagen in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Dritten Reichs die Reichskanzlei, eine Reihe von Reichsministerien sowie weitere markante Geb├Ąude.

Die Umrisse des Platzes sind heute nur noch teilweise erkennbar und das Areal ist gr├Â├čtenteils mit Bauwerken besetzt, die zu Zeiten der DDR errichtet worden sind. Der ehemalige Wilhelmplatz ist Bestandteil der Geschichtsmeile Wilhelmstra├če, mit der anhand von Schautafeln die Geschichte des ehemaligen Regierungsviertels im Laufe der Jahrhunderte dokumentiert wird. Fr├╝here Namen waren Wilhelms-Markt (1732ÔÇô1749), Wilhelmplatz (1749ÔÇô1949), Th├Ąlmannplatz (1949ÔÇô1986), Otto-Grotewohl-Stra├če (1986ÔÇô1993) und Wilhelmstra├če (1993).

Wilhelmplatz um 1901

Am Wilhelmplatz

Wilhelmstra├če

(Lage)

1320
(im Ortsteil)
Friedrich Wilhelm I. (1688ÔÇô1740), K├Ânig in Preu├čen auch als ÔÇÜSoldatenk├ÂnigÔÇś bekannt 1735 Die vorherigen Namen waren Neue Wilhelmstra├če (1822ÔÇô1964) und Otto-Grotewohl-Stra├če [nach dem ersten DDR-Ministerpr├Ąsidenten Otto Grotewohl] (1964ÔÇô1993). Ein Teil der Stra├če verl├Ąuft in Kreuzberg. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts nahmen wichtige Ministerien Preu├čens ihren Sitz in der Stra├če. Ab 1871 folgten Regierungsbeh├Ârden des Deutschen Reiches. Ausl├Ąndische Botschaften bauten in direkter N├Ąhe. Nach 1933 richteten sich die Schaltzentralen des Nationalsozialismus an der Wilhelmstra├če ein. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude wurden in der DDR-Zeit unter anderem vom Ministerium f├╝r Volksbildung, dem Sekretatiat f├╝r Hoch- und Fachschulwesen, der Ungarischen Botschaft und dem Deutschen P├Ądagogischen Zentralinstitut genutzt. Nach der Wende wurden sie snaiert und neuen Nutzern bzw. alten Eigent├╝mern r├╝ck├╝bertragen. Bekannte Einrichtungen sind die Britische Botschaft in Berlin in der Wilhelmstra├če 70/71oder das Hotel Adlon an der Ecke zu Unter den Linden. Alle noch erhaltenen Bauten in der Dorotheenstadt stehen in der Berliner Denkmalliste.[5] Wilhelmstra├če
W├Âhlertstra├če

(Lage)

0220 Johann Friedrich Ludwig W├Âhlert (1797ÔÇô1877 in Berlin), Unternehmer. 12. M├Ąrz 1889 In der N├Ąhe, in der Chausseestra├če 29, gr├╝ndete W├Âhlert seine eigene Maschinenbauanstalt und Eisengie├čerei, wo er Lokomotiven herstellte. Am Oranienburger Tor befanden sich auch die Fabriken von August Borsig und Louis Schwartzkopff. W├Âhlertstra├če
Wolliner Stra├če

(Lage)

0500
(im Ortsteil)
Wollin, Ort auf der Insel Wolin (Wollin) in der Woiwodschaft Westpommern, Polen 6. Dez. 1874 Der vorherige Name war Stra├če 42 und Stra├če 42a, Abt. XI des Bebauungsplans. Ein Teil der Stra├če lieg im Ortsteil Gesundbrunnen. Wolliner Stra├če
Zehdenicker Stra├če

(Lage)

0380 Zehdenick, Kleinstadt im Landkreis Oberhavel in Brandenburg 16. Okt. 1863 Der vorherige Name war Stra├če 59, Abt. XI des Bebauungsplanes. Zehdenicker Stra├če
Ziegelstra├če (Lage) 0450 nach der ehemals an der Spree gelegenen Ziegelei 12. Mai 1837 Die Stra├če wurde im Jahre 1698 auf dem kurf├╝rstlichen Vorwerksgarten angelegt und erhielt ihren Namen von der an der Spree gelegenen Ziegelei. F├╝r klinische Einrichtungen der Universit├Ąt wurden bald nach deren Gr├╝ndung die Grundst├╝cke Ziegelstra├če 5 und 6 eingerichtet, aus denen sich die sp├Ąteren umfangreichen Anlagen der k├Âniglichen Klinik entwickelten. Heute befinden sich in diesen Geb├Ąuden Einrichtungen der Charit├ę, der medizinischen Fakult├Ąt der Humboldt-Universit├Ąt zu Berlin.

Der Teil zwischen Friedrichstra├če und Tucholskystra├če hie├č urspr├╝nglich Gasse am Garten nach der Ziegelscheune und sp├Ąter Gro├če Kalkscheunengasse. Der Teil bis zum Monbijougarten hie├č bis 1837 Flatowgasse[142] (auch Flahtowsgasse geschrieben).[9]

Ziegelstra├če
Zietenplatz 0080 ├Ś 40 Hans Joachim von Zieten (auch ÔÇÜZiethen', 1699ÔÇô1786), Milit├Ąr 17. M├Ąrz 2008 Die feierliche Benennung erfolgte am 9. April 2008. Der Platz erhielt seinen Namen in Anlehnung an die Stadtgeschichte. Bereits von 1849 bis 1968 existierte hier der Zietenplatz.[143] Zietenplatz/Mohrenstra├če
Zimmerstra├če

(Lage)

0940 nach einem ehemaligen Zimmererplatz, der sich hier w├Ąhrend des Baues der Friedrichstadt befand 1734 Die Stra├če bildet die Ortsteilgrenze zu Kreuzberg, wo sie als Niederkirchnerstra├če entlang der fr├╝heren Berliner Mauer weiter f├╝hrt. Sie verl├Ąuft geradlinig in West-Ost-Richtung zwischen Wilhemstra├če und Axel-Springer-Stra├če. ÔÇô Unter der Hausnummer 88/89 ist ein Gesch├Ąftshaus aus dem Jahr 1900 erhalten, das in der Berliner Denkmalliste steht.[144] Zimmerstra├če 88/89
Zinnowitzer Stra├če 0160 Zinnowitz, Gemeinde auf der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern 28. Juni 1907 Der vorherige Name war Stra├če A, Abt. IX des Bebauungsplanes. Der Name der Stra├če steht im Zusammenhang mit dem nahe liegenden Nordbahnhof (damals Stettiner Bahnhof), wo die Z├╝ge in Richtung Norden abfuhren. Zinnowitzer Stra├če
Zionskirchplatz

(Lage)

0140 ├Ś 120
(F├╝nfeckform)
nach der hier stehenden Zionskirche 13. Dez. 1866 Es war nach dem Bebauungsplan zun├Ąchst der Platz D (Abt. XI). Er wird umgeben von der Kastanienallee und der Fehrbelliner Stra├če; auf ihn zu laufen die Swinem├╝nder Stra├če, die Zionskirchstra├če (durch den Platz in zwei Richtungsfahrbahnen aufgeteilt), die Veteranen-, die Griebenow- und die Waisenstra├če. Die im Zentrum des Platzes errichtete Kirche ist mit einer dichten Reihe B├Ąume umgeben; zu ihr f├╝hren von den f├╝nf Ecken des Platzes sternf├Ârmig Fu├čwege. Auf dem Platz findet einmal w├Âchentlich ein Bauern- oder ├ľkomarkt statt. Die umgebende Bebauung wird durch mehrst├Âckige, inzwischen sanierte und renovierte Mietsh├Ąuser gebildet, in deren Erdgeschoss sich einige Caf├ęs und Restaurants niedergelassen haben.
Frontalansicht der Zionskirche
Zionskirchstra├če 0220 + 180
(im Ortsteil)
nach der hier stehenden Zionskirche 13. Dez. 1866 Der vorherige Name war Stra├če 61, Abt. XI des Bebauungsplans. Die Stra├če wird durch den Zionskirchplatz unterbrochen. Ein kurzer Teil verl├Ąuft in Prenzlauer Berg. Zionskirchstra├če
Zolastra├če

(Lage)

0040 ├ëmile Zola (1840ÔÇô1902), franz├Âsischer Schriftsteller 5. Jan. 1953 Die vorherigen Namen waren Dritte Scheunengasse (um 1700 bis 1861) und Koblankstra├če (1861ÔÇô1953). Ab 1934 erhielten gro├če Teile dieser Stra├če eine neue Wohnbebauung nach Entw├╝rfen von Hans Poelzig. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Geb├Ąude in dem auch Spandauer Vorstadt genannten Gebiet stehen in der Berliner Denkmalliste.[3] Zola/Linienstra├če

Weitere, nicht mehr vorhandene Stra├čennamen in Mitte

Ehemalige K├Ânigstra├če (heutige Rathausstra├če) mit dem alten Berliner Rathaus
Kleine Burgstra├če um 1875. Hier befinden sich heute links das DomAquar├ęe und rechts das Marx-Engels-Forum.


  • Alte Ro├čstra├če[9]
  • Alter Packhof[9]
  • Adlerstra├če: Diese Stra├če soll Ende des 17. Jh. angelegt worden sein und nach den Adlern benannt, die der Gro├če Kurf├╝rst in der nahen J├Ągerstra├če hielt.[145]
  • Am Sellerteich[9]
  • An der Schleuse[9]
  • An der Stechbahn
  • Baumgasse[9]
  • Bischofstra├če[9]
  • B├Ârsenhaus[8]
  • Bollengasse[8]
  • Breslauer Stra├če[8]
  • Brauhausgasse,[9] sp├Ąter Brauhausstra├če
  • C├Âllnischer Wursthof[9]
  • Elisabethstra├če
  • Enkeplatz[8]
  • Feitnerstra├če[8]
  • Fliederstra├če
  • Gollnows-Gasse, -stra├če[133]
  • Gro├če Georgenkirchgasse[9]
  • Hasenhegergasse/ -stra├če[9]
  • Heilige-Geist-Stra├če[146]
  • Hinter dem Neuen Packhof[9]
  • Hinter der Garnisonkirche[8]
  • Junkerstra├če[9]
  • Kaiserstra├če
  • Kalands-Gasse[112]
  • Kirchhofstra├če[9]
  • Kleine Burgstra├če Die Stra├če lag auf dem Gel├Ąnde des heutigen DomAquar├ęe und des Marx-Engels-Forums
  • Kleine Georgenkirchgasse[12]
  • K├Âllnischer Fischmarkt[12]
  • K├Ânigsgraben[9]
  • K├Ânigsmauer[9]
  • K├Ânigsstra├če[9]
  • Kuriestra├če
  • Kurze Stra├če[9]
  • Landwehrstra├če, sp├Ątere Judengasse
  • Letzte Stra├če[147]
  • Lange Gasse[9]
  • Lietzmanns-Gasse
    (sp├Ątere Gerlachstra├če)[133]
  • Marienkirchhof[9]
  • Marsiliusstra├če
  • Neu C├Âlln am Wasser[9]
  • Neue K├Ânigstor-Chaussee[9]
  • Orangenstra├če[9]
  • Paddengasse[12]
  • Pankowsgasse[9]
  • Petristra├če[12]
  • Pulverm├╝hlenstra├če[8]
  • Puttkammerstra├če[8]
  • Raules-Hof, benannt nach Benjamin Raule; von der Alten Leipziger abgehend.[148]
  • Rittergasse[9]
  • Rosenquergasse[9]
  • Sandstra├če[8]
  • Scharfenberg[8]
  • Schlachthausgasse[8]
  • Schlo├čfreiheit,[9] ab 1950 aufgehoben
  • Schornsteinfegergasse[9]
  • Siebergasse
  • Spittelbr├╝cke[9]
  • Splittgerbergasse[9]
  • Spreegasse[9]
  • Stadtmauer vor dem Potsdammer Thor[9]
  • Schifferstra├če[12]
  • Steingasse[8]
  • Stralauer Mauer[12]
  • Thierarzneischulplatz[8]
  • Ueberfahrtsgasse[8]
  • Verl├Ąngerte Alte Jacobsstra├če[12]
  • Wa├čmanns-Gasse,[149] sp├Ąter Wa├čmannstra├če
  • Weberstra├če
  • Weinbergsgasse
  • Werdersche M├╝hlen[9]
  • Wollstra├če[12]
  • W├╝stegasse[8]

Weitere ├ľrtlichkeiten von Mitte

Parks und sonstige ├ľrtlichkeiten
Name
L├Ąnge/Ma├če
(in Metern)
Namensherkunft
 Benennung 

Anmerkungen

Bild
Charit├ęgel├Ąnde

(Lage)

630 ├Ś 520 (unregelm├Ą├čige Form) nach der 1710 gegr├╝ndeten Charit├ę ab 1710 Das Gel├Ąnde erstreckt sich zu beiden Seiten der Luisenstra├če, wobei westlich der Luisenstra├če die medizinischen Einrichtungen liegen und ├Âstlich davon universit├Ąre Einrichtungen der Humboldt-Universit├Ąt und das zentrale Bettenhaus. Im Westen wird das Gebiet vom Alexanderufer und dem Stadtbahnviadukt begrenzt, im Norden durch die Invalidenstra├če, im Osten liegen viele Geb├Ąude zu beiden Seiten der Hessischen Stra├če /Hannoverschen Stra├če bis zu den Hinterh├Âfen der Geb├Ąude an der Friedrichstra├če und im S├╝den durch die Schumannstra├če. Auf dem Westlichen Teil befinden sich folgende Privat-Stra├čen: Bonhoefferweg, Charit├ęplatz, Hufelandweg, Rahel-Hirsch-Weg, Sauerbruchweg, Virchowweg. Die heutigen historischen Geb├Ąude entstanden von 1897 bis 1917 nach einem Gesamtentwurf von Georg Diestel unter Mitarbeit von Georg Th├╝r und weiteren Architekten, wobei die alten Klinikgeb├Ąude des 18. und 19. Jahrhundersts weitgehend abgerissen wurden. Die Freir├Ąume und Gr├╝nanlagen sind in der nahezu 300-j├Ąhrigen Geschichte der Charit├ę oftmals ver├Ąndert worden. Das gesamte Charit├ęgel├Ąnde steht unter Denmalschutz.[150]
Eingang zum Gel├Ąnde der Charit├ę

Auf dem alten Charit├ęgel├Ąnde, Hufelandweg

Fernsehturm mit Fu├čumbauung und Freifl├Ąchen

(Lage)

390 ├Ś 230 Berliner Fernsehturm um 1969 Die namenlose Gr├╝nfl├Ąche zwischen Fernsehturm und Spandauer Stra├če ist Teil des st├Ądtebaulichen Gesamtkonzepts der ÔÇ×Zentralen AchseÔÇť, die das wesentliche Motiv der Hauptstadtplanung der DDR bildete und von der Karl-Marx-Allee ├╝ber den Alexanderplatz, die Schlossinsel und die Stra├če Unter den Linden bis zum Brandenburger Tor reichte. Im Zusammenhang stehen hierzu die Rathauspassagen und die Bebauung an der Karl-Liebknecht-Stra├če. Neben dem Fernsehturm sind die St.-Marien-Kirche[151] aus dem 13. Jahrhundert und der Neptunbrunnen[152] die H├Âhepunkte dieser Anlage.[153] Neptunbrunnen mit Marienkirche
Heinrich-Zille-Park

(Lage)

95 ├Ś 65 Heinrich Zille (1858ÔÇô1929), Maler, Zeichner und Fotograf um 1948 Es handelt sich um eine Gr├╝nanlage, die im offiziellen Stadtplan nicht ausgewiesen ist. Sie wird begrenzt durch die Bergstra├če und r├╝ckseitige H├Ąuserzeilen der Schr├Âderstra├če und Gartenstra├če. Die Anlage soll bereits 1799 als namenlose Extrafl├Ąche erw├Ąhnt worden sein. Im 19. Jahrhundert erfolgte nach Entw├╝rfen von Hermann M├Ąchtig die Umgestaltung in einen Kinderspielplatz, der den Namen Gartenplatz erhielt. 1948 lie├č die Berliner Stadtverwaltung auf dem Areal ein Denkmal zu Ehren von Heinrich Zille aufstellen, das aus der Werkstatt von Paul Kentsch stammte. Sp├Ąter wurde das Denkmal entfernt, sein Verbleib ist nicht bekannt.[154] Im Jahr 1958 veranstalteten Vertreter aus Kunst und Politik der DDR an dieser Stelle eine kleine Gedenkfeier aus Anlass des 100. Geburtstages von Zille. Die Parkfl├Ąche wurde in 1990er Jahren als Abenteuerspielplatz v├Âllig neu gestaltet und als ├Âffentlicher Spielplatz ausgewiesen. Die Heinrich-Zille-Gedenkfeier 1958
Der Heinrich-Zille Park im November 2010
James-Simon-Park

(Lage)

James Simon (1851ÔÇô1932), Kaufmann, Kunstsammler und M├Ązen. 23. Mai 2007 Die kleine Gr├╝nfl├Ąche zwischen Stadtbahn, Burgstra├če und Spreeufer erhielt ihren Namen zum Andenken an James Simon, der seine Sammlungen dem heutigen Bode-Museum vermachte.[155] Ihm verdankt Berlin die Portr├Ątplastik der Nofretete, die er dem ├ägyptischen Museum ├╝bereignete. Bis 1937 befand sich hier der Rundbau des Circus' Busch, in dem 1918 Arbeiter- und Soldatenr├Ąte tagten und am 9. November 1918 zum dritten Mal die deutsche Republik ausriefen. James-Simon-Park
Krausnickpark

(Lage)

130 ├Ś 128 ├Ś 80
(Dreieckform)
Heinrich Wilhelm Krausnick (1797ÔÇô1882), Kommunalpolitiker 15. Juni 2007 Es handelt sich um eine kleine Gr├╝nanlage zwischen Oranienburger Stra├če, Krausnickstra├če und Gro├če Hamburger Stra├če in der N├Ąhe des St. Hedwig-Krankenhauses. Eine ehemalige namenlose Gartenfl├Ąche innerhalb der Wohnbl├Âcke wurde 2005/2006 vom Bezirksamt Mitte nach eigenen Pl├Ąnen und mit rund 350.000 Euro aus dem Fonds Stadtumbau Ost als ├Âffentliche Parkanlage umgebaut. Mauern, eine Baracke und Z├Ąune mussten abgetragen und versiegelte Fl├Ąchen aufgebrochen werden. Der neu entstandene Platz kann nur ├╝ber einen Privatweg erreicht werden, der nachts geschlossen wird.[156] Krausnickpark
Marx-Engels-Forum

(Lage)

210 ├Ś 200 Karl Marx und Friedrich Engels, Verfasser des Kommunistischen Manifests 4. Apr. 1986 Die in den 1980er Jahren nach Pl├Ąnen von Ludwig Engelhardt entstande Denkmalanlage besteht aus einer kreisrunden gepflasterten Freif├Ąche von 60 Meter Durchmesser, an der verschiedene Kunstobjekte stehen. Die von Engelhardt selbst gestaltete Skulptur von Karl Marx und Friedrich Engels ist die markanteste. Die f├╝nfteiligen Marmorreliefs von Werner St├Âtzer soll die Bedeutung des wissenschaftlichen Kommunismus f├╝r die ├ťberwindung von Unterdr├╝ckung und Ausbeutung versinnbildlichen. Vor den Figuren reihen sich vier Doppelstelen aus Edelstahl, auf denen Dokumentarfotos aus Geschichte und (DDR-) Gegenwart der Arbeiterbewegung von Arno Fischer und Peter Voigt aufgebracht sind. Zwei doppelseitige Bronzereliefs Die W├╝rde und Sch├Ânheit freier Menschen von Margret Middell bilden den Vordergrund des Ensembles an der Spandauer Stra├če und versinnbildlichen das Ideal des befreiten Menschen.[157] Zur Verl├Ąngerung der U-Bahn-Linie U5 ist das Denkmal in die Nord-West-Ecke des Forums versetzt worden.[158] Blick auf das Marx-Engels-Forum vom Fernsehturm Juni 2009

Bebauung 1891

Monbijoupark

(Lage)

250 ├Ś 190 nach dem 1959 abgerissenen Schloss Monbijou 1962 Der 1962 auf dem Gel├Ąnde des 1959 abgerissenen Schlosses Monbijou entstandene Park erstreckt sich zwischen Oranienburger Stra├če und Spree-Uferpromenade sowie zwischen Monbijoustra├če und Monbijouplatz. Er wurde von 2006 bis 2008 nach Pl├Ąnen der Berliner Gartenarchitekten Cornelia M├╝ller und Jan Wehberg umgebaut. Die Gesamtbaukosten f├╝r den vier Hektar gro├čen Park betragen rund 3,3 Mio. Euro. Die Mittel wurden vom Land Berlin aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln zur Verf├╝gung gestellt. Spreestrand im Monbijoupark 2009
Museumsinsel

(Lage)

640 ├Ś 190
(unregelm├Ą├čige Trapezform)
nach den hier befindlichen Museen Ende der 1870er Jahre Als Museumsinsel wird die n├Ârdliche H├Ąlfte der Spreeinsel bezeichnet, auf der sich heute mehrere Museumsbauten befinden. Ab 1810 wurde durch eine Kabinettsorder von K├Ânig Friedrich Wilhelm III. bestimmt, eine ├Âffentliche Kunstsammlung anzulegen. 1822 legte Karl Friedrich Schinkel Pl├Ąne f├╝r die Neuordnung der n├Ârdlichen Spreeinsel vor, woraufhin 1830 als erster Bau das heutige Alte Museum entstand. Im Jahre 1859 wurde das k├Âniglich-preu├čische Museum (heute Neues Museum) er├Âffnet. 1876 folgte die Nationalgalerie, (heute Alte Nationalgalerie), 1904 das Kaiser-Friedrich-Museum (heute Bode-Museum, an der Spitze der Insel, schlie├člich 1930 das erst seit 1958 insgesamt so bezeichnete Pergamonmuseum. S├╝dlich der Bodestra├če befinden sich der Lustgarten un der Berliner Dom. Zwischen Bode-Museum und Pergamon-Museum verl├Ąuft die Berliner Stadtbahn. Seit 1999 geh├Ârt die Museumsinsel als weltweit einzigartiges bauliches und kulturelles Ensemble dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Altes Museum und Lustgarten um 1900

Alte Nationalgalerie

Nikolaiviertel

(Lage)

220 ├Ś 240 nach der hier stehenden Nikolaikirche 1987 in seiner heutigen Form Das Nikolaiviertel ist das ├Ąlteste Wohngebiet Berlins. In seiner heutigen Form entstand es 1987 anl├Ąsslich der 750-Jahr-Feier Berlins. Es besteht aus einer Mischung aus wenigen erhaltenen Geb├Ąuden, Neubauten in Plattenbauweise mit historisierenden Fassaden und rekonstruierten B├╝rgerh├Ąusern an der Nikolaikirche und am Molkenmarkt. Zentrum ist die w├Ąhrend des Zweiten Weltkrieges stark zerst├Âre Nikolaikirche, die von 1980 bis 1983 wiederaufgebaut wurde. Das 1936 abgetragene Ephraim-Palais wurde unter Verwendung von Originalteilen der Fassade um 12 Meter versetzt von seinem urspr├╝nglichen Standort neu aufgebaut. Weiterhin entstand das Gasthaus ÔÇ×Zum Nu├čbaumÔÇť als Kopie. Als weiteres historisches Gasthaus wurde 1986 das Gasthaus ÔÇ×Zur RippeÔÇť wiedererrichtet. Als Kopie entstand auch die ÔÇ×GerichtslaubeÔÇť des alten Berliner Rathauses zur Nutzung als Restaurant. Das Nikolaiviertel ist ein gelistetes Baudenkmal.[159] Nikolaiviertel ├ťbersicht
Park am Nordbahnhof

(Lage)

800 ├Ś 120 nach dem Gel├Ąnde des Nordbahnhofs, auf dem der Park entstanden ist 13. Mai 2009 Der 5,5 Hektar gro├če Park entstand in den Jahren 2004 bis 2009 auf dem drei Meter h├Âher gelegenen Gel├Ąnde des ehemaligen Nordbahnhofs nach Pl├Ąnen des Berliner B├╝ros f├╝r Landschaftsarchitektur und Landschaftsentwicklung Fugmann & Janotta und geh├Ârte in den Jahren 1961 bis 1989 zu den Grenzanlagen zwischen Ost- und West-Berlin. Er ist zusammen mit der nahe gelegenen Gedenkst├Ątte Berliner Mauer Teil des Mauergedenkkonzeptes. Der Park wird auf der Westseite durch Teile der ehemaligen Hinterlandmauer und auf der Westseite durch die historische Klinkermauer begrenzt, die gleichzeitig die Grenze zum West-Berliner Bezirk Wedding bildete.

In die hier entstandene steppenartige Vegetation wurden einzelne Inseln f├╝r Spiel- und Sportangebote eingelassen, die ├╝ber Stege mit den ungebenden Hauptwegen verbunden sind. Bemerkenswert sind die Steinkuben, die Lebensr├Ąume f├╝r verschiedene Kleintiere bieten sollen.[160]

Park am Nordbahnhof

Steinkubus f├╝r Kleintiere

Volkspark am Weinbergsweg

(Lage)

300/260/270/80
(unregelm├Ą├čige Trapezform)
nach den ehemaligen Weinbergen, die dort fr├╝her angelegt waren. 1936 Ein Teil des heutigen Parkgel├Ąndes befand sich nach Mitte des 19. Jahrhunderts im Besitz der Familie Wollank. Auf dem ummauerten Wirtschaftshof hatte sich der Gutsbesitzer Karl Friedrich Wollank 1875 eine Villa mit Wirtschaftsgeb├Ąuden erbauen lassen. 1936 wurde ein Teil des zur Villa geh├Ârenden Parks an die Stadt Berlin verpachtet und der ├ľffentlichkeit erschlossen.[161] Volkspark am Weinberg

Literatur

  • Institut f├╝r Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-I. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 19ÔÇô349 (Stadtbezirk Mitte).
  • Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.): Denkmale in Berlin Bezirk Mitte - Ortsteil Mitte. Imhoff Verlag, Petersberg 2004, ISBN 3-935590-80-6.
  • Franziska Nentwig und Dominik Bartmann; Stiftung Stadtmuseum Berlin (Hrsg.): Berlins vergessene Mitte ÔÇô Stadtkern 1840ÔÇô2010. Verlag Kettler, Berlin 2010, ISBN 978-3-86806-048-1.

Weblinks

 Commons: Stra├čen in Berlin-Mitte ÔÇô Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Pl├Ątze in Berlin-Mitte ÔÇô Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ÔćĹ Kauperts: Alexanderstra├če
  2. ÔćĹ Auf Google Earth vom Jahr 2008 ist die Alex-Wedding-Stra├če noch nicht erkennbar, daf├╝r aber die Abrissarbeiten des urspr├╝nglich dort stehenden Geb├Ąudes.
  3. ÔćĹ a b c d e f g Fl├Ąchendenkmal Spandauer Vorstadt
  4. ÔćĹ a b Dr. Winfried L├Âschburg: Blumengirlanden und reizende M├Ądchen. Vom Besuch in Fontanes Ostnordostgegend. In: Berliner Zeitung vom November 1980
  5. ÔćĹ a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z Ensemble Dorotheenstadt
  6. ÔćĹ Kleiner Pankepark im Schatten des BND. In: Berliner Zeitung vom 4. Dezember 2004
  7. ÔćĹ Kauperts: Am Weidendamm
  8. ÔćĹ a b c d e f g h i j k l m n o p q r 1849: Komplette alphabetische Stra├čenliste von Berlin und Umgegend; abgerufen am 25. Januar 2011
  9. ÔćĹ a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao Berliner Adressbuch von 1825; Buchstaben A und B
  10. ÔćĹ Stra├čenf├╝hrung auf der amtlichen Karte von Berlin, Ma├čstab 1:5000
  11. ÔćĹ Kauperts: Anklamer Stra├če
  12. ÔćĹ a b c d e f g h i j k l m n o p Berliner Adressbuch (online) von 1840; Seiten 2-9
  13. ÔćĹ Annenstra├če 52/53, Evangelisch-Lutherische Kirche Berlin, 1855ÔÇô1857 von Hermann Blankenstein; Predigerhaus, 1865 von Hermann Blankenstein; Lehrer- und Wohngeb├Ąude, 1889
  14. ÔćĹ a b Die 30 erstaunlichsten Berliner Stra├čen, Sendung des rbb vom Mai 2010
  15. ÔćĹ Berliner Adressbuch von 1799 mit Lage der zum Bauhof geh├Ârenden Stra├čen/Gassen
  16. ÔćĹ Baudenkmale Hofbeamtenh├Ąuser in der Bauhofstra├če 3 bis 5
  17. ÔćĹ Bergstr. 18, Bergstr. 19, Bergstr. 21, Bergstr. 22, Bergstr. 27, Bergstr. 28, Bergstr. 67, Bergstr. 72, Bergstr. 81, Friedhof Bergstr. 29
  18. ÔćĹ Flyer zum Adresswechsel der Senatsverwaltung in Bernhard-Wei├č-Stra├če abgerufen am 2. November 2011
  19. ÔćĹ Alt-Berliner Stadtplan von 1921
  20. ÔćĹ Kurzinfo mit Aktivit├Ąten der Berolina-Oberschule im Jahr 2002
  21. ÔćĹ Luise-Berlin; abgerufen am 4. November 2010
  22. ÔćĹ Alt-Berliner Stadtplan von 1893 mit Lage der Beuthstra├če
  23. ÔćĹ Geschichte Borsigstra├če bei kauperts.de
  24. ÔćĹ Baudenkmal Golgathakirche
  25. ÔćĹ Baudenkmalsensemble Hospiz Marienheim und Theolog. Konvikt in der Borsigstra├če
  26. ÔćĹ Online-magazin des Berliner Mietervereins 2008 mit Details zu den betroffenen Stra├čen im Berliner stadtgebiet; abgerufen am 23. Oktober 2010
  27. ÔćĹ a b Stadtplan Alt-Berlin von 1895; abgerufen am 20. Oktober 2010
  28. ÔćĹ Grundsteinlegung f├╝r die ersten Townhouses auf dem Friedrichswerder. presseinformation der Senatsverwaltung f├╝r Stadtentwicklung vom 29. Juni 2005; abgerufen am 19. Oktober 2010
  29. ÔćĹ Baudenkmal Charit├ęstra├če 2
  30. ÔćĹ Baudenkmalkomplex Claire-Waldoff-Stra├če /Friedrichsstra├če 129a
  31. ÔćĹ Hugenottenviertel
  32. ÔćĹ Kauperts: Dresdener Stra├če
  33. ÔćĹ Angaben von Luise-Berlin beim Kaupert
  34. ÔćĹ Referenzliste von Arbeiten des Gartenplaners Christian Mayer (hier: S. 2); abgerufen am 5. November 2010
  35. ÔćĹ Referenzliste von progarten; abgerufen am 5. November 2010
  36. ÔćĹ Baudenkmal Hinterlandmauer und Wachturm an der Julie-Wolfthorn-Stra├če /E.-Schwarzhaupt-Platz
  37. ÔćĹ Kauperts:Information zur Elisabethkirchstra├če (von Luise Berlin)
  38. ÔćĹ Baudenkmal Haus des Deutschen Verkehrsbundes
  39. ÔćĹ Baudenkmal Gewerkschaftshaus
  40. ÔćĹ Kurzinformation ├╝ber verschiedene erhaltene Teile der Berliner Mauer; abgerufen am 5. November 2010
  41. ÔćĹ Information zum Bauvorhaben des BMU; abgerufen am 5. November 2010
  42. ÔćĹ Neue Luxuswohnungen in Mitte werden gebaut In: Der Tagesspiegel, 16. Februar 2011.
  43. ÔćĹ Baudenkmale Fehrbelliner Stra├če 47ÔÇô49
  44. ÔćĹ Kauperts: Franz├Âsische Stra├če
  45. ÔćĹ Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste
  46. ÔćĹ BD Friedrichsgracht, BD Friedrichsgracht, BD Pfarrhaus der St.-Petrigemeinde
  47. ÔćĹ Kauperts: Friedrichstra├če
  48. ÔćĹ Kauperts: F├╝rstenberger Stra├če
  49. ÔćĹ Kauperts: Garnisonkirchplatz
  50. ÔćĹ Baudenkmale Griebenowstra├če
  51. ÔćĹ Regina Scheer: Zusammenh├Ąnge. Kein Guter Ort f├╝r Gerda W. In: der Freitag vom 1999; abgerufen am 9. Januar 2011
  52. ÔćĹ Baudenkmal Treppenhaus eines Geb├Ąudes aus dem Jahr 1873
  53. ÔćĹ Kauperts: Information zur Geschichte der G.-B├Â├č-Stra├če
  54. ÔćĹ Baudenkmal Hannoversche Stra├če 6, K├Ânigliches Leichenschauhaus, Institut f├╝r Gerichtsmedizin, 1884ÔÇô1885, Aufstockung 1913
  55. ÔćĹ a b Die Fans haben gesiegt. Mitte widmet Helga Hahnemann eine Stra├če. In: Die Welt online vom 5. August 2003
  56. ÔćĹ Baudenkmal Palais Donner
  57. ÔćĹ Kauperts: Holzmarktstra├če
  58. ÔćĹ Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste
  59. ÔćĹ Otto-Nuschke-Stra├če; undatierter Zeitungsausschnitt, wahrscheinlich aus der Berliner Zeitung
  60. ÔćĹ BD J├Ągerstra├če 10/11, Deutsche Revisions- und Treuhand AG, 1936 von Hanns A. Pfeffer
  61. ÔćĹ J├Ągerstra├če 28, Wohn- und Gesch├Ąftshaus, 1894-95 von Albert Bohm, J├Ągerstra├če 33, Konfektionshaus Valentin Manheimer, 1907/1908 von Salinger & Schmohl, J├Ągerstra├če 42ÔÇô44, Generaltelegraphenamt, 1864 von Wilhelm Salzenberg und Adolph Lohse; Erweiterungsbau J├Ągerstra├če, 1877/1878 von Carl Schwatlo; Erweiterungsbau, 1902, J├Ągerstra├če 49/50, Bankhaus Mendelssohn & Co., 1891ÔÇô1893 von Schmieden & Speer, J├Ągerstra├če 51, Wohn- und Gesch├Ąftshaus Mendelssohn, 1789, Umbau um 1870, Aufstockung um 1950, J├Ągerstra├če 54-55, Bankhaus Ebeling, 1914/1915 von Erdmann & Spindler unter Einbeziehung eines Mietshauses, 1888
  62. ÔćĹ Kauperts: Johannisstra├če
  63. ÔćĹ Pressemitteilung des BA Mitte zur Baumneupflanzung in der Julie-Wolfthorn-Stra├če; abgerufen am 6. November 2010
  64. ÔćĹ Homepage der 'Eventlocation' Kalkscheune
  65. ÔćĹ Homepage von D├Ârries Galabau mit Kurzbeschreibung des Projektes Kapelle-Ufer; abgerufen am 7. November 2010
  66. ÔćĹ Karl-Liebknecht-Stra├če: Ulbrichts Traum, Hitlers Schatten In: Der Tagesspiegel, 15. Oktober 2010.
  67. ÔćĹ Karlplatz auf kauperts.de
  68. ÔćĹ Lage des Karlplatzes auf dem Alt-Berliner Stadtplan von 1906
  69. ÔćĹ Denkmal Rudolf Virchow auf dem Karlplatz
  70. ÔćĹ Baudenkmal Hotel Karlplatz
  71. ÔćĹ Homepage des Pratergartens mit Chronik; abgerufen am 7. November 2010
  72. ÔćĹ Baudenkmal Polizeipr├Ąsidium Keibelstra├če
  73. ÔćĹ Homepage Polizeidirektion 3
  74. ÔćĹ BD Mauer-Wachturm Kieler Stra├če
  75. ÔćĹ a b c Rundg├Ąnge durch Quartiere ÔÇô 6 Berlin-Mitte vom ehemaligen Scheunenviertel zum Hackeschen Markt; herausgegeben von der Senatsverwaltung f├╝r Bau- und Wohnungswesen im Juni 1993.
  76. ÔćĹ http://ds-architekten.de/d-s-architekten/kleine-jaegerstrasse.html http://www.berndalbers.com/ http://www.mueller-reimann.de/000/000projektuebersicht/Wohnbauten.pdf Homepages mehrerer an der Neubebauung der Kleinen J├Ągerstra├če beteiligter Architekturb├╝ros; abgerufen am 8. November 2010
  77. ÔćĹ http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtmodelle/de/datenbank/ausgabe.php?modus=liste&ProjektID=737&pl=_18 Homepage der Senatsverwaltung f├╝r Stadtentwicklung mit Details zu zwei Projekten in der Kleinen J├Ągerstra├če; abgerufen am 8. November 2010
  78. ÔćĹ Stadtplan von Berlin von 1953 enthalten
  79. ÔćĹ Geschichte der Kleinen Kurstra├če auf kauperts.de; abgerufen am 17. November 2010
  80. ÔćĹ Baudenkmal Miet- und B├╝rohaus Kleine Pr├Ąsidentenstra├če 3
  81. ÔćĹ Denkmalskomplex Kleine Rosenthaler Stra├če 3, Alter Garnisonfriedhof, angelegt um 1706, umgestaltet 1978; mit Einfriedungsmauer, Portal und Grabst├Ątten
  82. ÔćĹ Kauperts: Klosterstra├če
  83. ÔćĹ a b Stadtplan von Berlin 1738 mit dem Stra├čensystem in der ÔÇ×Friedriche VorstadtÔÇť
  84. ÔćĹ BD Krausenstra├če 9/10, Wohn- und Gesch├Ąftshaus 1909 von Salinger & Schmohl, BD Krausenstra├če 17/18, Sch├╝tzenstra├če 65/66, Gesch├Ąftshaus H. Wolff, 1909 von Friedrich Kristeller, BD Krausenstra├če 19/20, Handelshaus, 1911 von Nentwich & Simon, BD Krausenstra├če 35/36, Gesch├Ąftshaus, um 1900, Fassaden├╝berformung nach 1937, BD Krausenstra├če 38/39, Sch├╝tzenstra├če 40ÔÇô45, 1911 von Hermann Dernburg und Albert Bohm, Aufstockung 1953 (anstelle eines Mietshauses von Georg Unger aus dem 18. Jh.), Baudenkmal Friedrichstra├če 194ÔÇô199, Haus Friedrichstadt, 1935 von J├╝rgen Bachmann Krausenstra├če 71 Leipziger Stra├če 27/28
  85. ÔćĹ http://www.architekten24.de/projekt/bv-krausenstrasse-berlin/uebersicht/index.html Eckgeb├Ąude Krausenstra├če; Visualisierung und Informationen zum Stand; abgerufen am 18. November 2010]
  86. ÔćĹ Thomas Leinkauf: Der Knick. Reportage in der Berliner Zeitung vom 14. Februar 2009 ├╝ber die Krausnickstra├če; abgerufen am 19. November 2010
  87. ÔćĹ BD Gesch├Ąftshaus Kreuzstra├če 1/2, BD Mietsh├Ąuser Kreuzstra├če 8, 9, 10
  88. ÔćĹ Karte von Berlin um 1893 mit dem Luisenufer am Luisenst├Ądtischen Kanal
  89. ÔćĹ Kauperts: Leipziger Stra├če
  90. ÔćĹ Berlin entdeckt den Litfa├č-Platz In: Der Tagesspiegel, 18. April 2011.
  91. ÔćĹ Marianne Wilczynski: Wo Karl Marx wohnte. Berlin Geschichte und Geschichten. In: BZ am Abend vom 28. November 1983, S. 3
  92. ÔćĹ Kauperts: Magazinstra├če
  93. ÔćĹ Post & Verwaltungsbau
  94. ÔćĹ Reichspostamt, Reichspostmuseum
  95. ÔćĹ Mitteilung des BA Mitte vom 23. M├Ąrz 2011 zur Benennung des Marion-Gr├Ąfin-D├Ânhoff-Platzes
  96. ÔćĹ Kauperts: Max-Beer-Stra├če
  97. ÔćĹ Baudenkmal Melchiorstra├če 20-22, Verwaltungs- und Wohnbau der Rohrnetzwerkstatt der Berliner Wasserbetriebe (1936/1937)
  98. ÔćĹ Kauperts: Michaelkirchplatz
  99. ÔćĹ Info zur Mollergasse (nur) bei Luise-Berlin; abgerufen am 22. Januar 2011
  100. ÔćĹ Hotel am Monbijouplatz
  101. ÔćĹ Mulackstra├če: Muskel-Adolf sein Millj├Âh In: Der Tagesspiegel, 22. Oktober 2010.
  102. ÔćĹ Lage der Museumstra├če und Kleine Museumstra├če im Berliner Adressbuch von 1900. (Eintrag 9, S. 434)
  103. ÔćĹ Kauperts: Neue Blumenstra├če
  104. ÔćĹ Mietshaus & Gewerbebau Neue Promenade 5
  105. ÔćĹ Winfried L├Âschburg: Eine kleine Stra├če nahe dem Marx-Engels-Platz. Die "Neue Promenade", wo einst der Philosoph Gottlieb Fichte wohnte und wirkte. Spazierg├Ąnge durch die Berliner Geschichte. In: Berliner Zeitung vom 16. Juni 1981
  106. ÔćĹ Bronzestandbilder von Karl Friedrich Schinkel, Peter Christian Beuth und Albrecht von Thear
  107. ÔćĹ [ Kauperts zu Nikolaikirchplatz]
  108. ÔćĹ Stra├čenverlauf und Namen im Berliner Adressbuch von 1799
  109. ÔćĹ Technisches Geb├Ąude der Reichsbank
  110. ÔćĹ Berliner Stadtplan von 1893 (online) Panoramastra├če und Rundbau des Panoramas s├╝d├Âstlich der Central-Markthalle.
  111. ÔćĹ Bau- und Gartendenkmal Pappelplatz, 1912-13; mit Geldz├Ąhlerbrunnen, 1912 von Ernst Wenck
  112. ÔćĹ a b Berliner Adressbuch von 1799
  113. ÔćĹ G. Fl├╝gge: Parochialstra├če im Berliner ABC. BZ am Abend vom M├Ąrz 1980
  114. ÔćĹ Kauperts: Philippstra├če
  115. ÔćĹ Baudenkmal Planckstra├če 13, Gleichrichterschaltwerk Friedrichstra├če, 1927-28 von Richard Brademann
  116. ÔćĹ Baudenkmal Planckstra├če 20 & 22, Beamtenwohnhaus der K├Âniglichen Theater, 1914-15 K├Ânigliches Hofmarschallamt
  117. ÔćĹ Horst Stra├čburg: Die Poststra├če. Berlin. Geschichte und Geschichten In: BZ am Abend vom 6. Oktober 1980, S. 3
  118. ÔćĹ Poststra├če
  119. ÔćĹ Baudenkmal S-Bahnhof Potsdamer Platz
  120. ÔćĹ Uferpromenade mit Uferbefestigung und ehem. Bootsanlegestelle
  121. ÔćĹ Verwaltungsgeb├Ąude R├╝ckerstra├če 9
  122. ÔćĹ Zigaretten Josetti
  123. ÔćĹ Allgemeine Ortskrankenkasse Berlin
  124. ÔćĹ Ein Kneipen-ABC vom Schiffbauerdamm In: Der Tagesspiegel, 30. Juli 2010.
  125. ÔćĹ Mosse-Haus
  126. ÔćĹ Alt-berliner stadtplan von 1932
  127. ÔćĹ Sophienkirche
  128. ÔćĹ Kirchhof an der Sophienkirche, mit Eingangsbereich, Grab- und Erinnerungsst├Ątten
  129. ÔćĹ Inge Kiessig: Vereinigungsrausch in den sophiens├Ąlen. Trib├╝ne-Serie: Berliner Stra├čengeschichten (5) vom 10. Oktober 1983
  130. ÔćĹ Mietshaus Steinstra├če 13 & 15
  131. ÔćĹ Jungfernbr├╝cke von 1798
  132. ÔćĹ Bundesarchiv Unterwasserstra├če
  133. ÔćĹ a b c Die Gassen n├Ârdlich und s├╝dlich der Behrenstra├če im Adressbuch von 1799
  134. ÔćĹ Dr. Winfried L├Âschburg: Spazierg├Ąnge durch die Berliner Geschichte. Schmale Handt├╝cher an der Waisenstra├če. Artikel in der Berliner Zeitung vom 6. M├Ąrz 1984
  135. ÔćĹ Volkmar Draeger: Wie gehtÔÇÖs altes Haus? Auf Schatzsuche zu Berliner Baudenkmalen. Nymphen r├Ąkeln sich in der Waisenstra├če. Christian Koch verlieh dem alten B├╝rgerhaus Nummer 2 neuen Charme. (S. 165/66), Neues Deutschland Druckerei und Verlag GmbH, Berlin 2006, ISBN 3-9807073-7-7
  136. ÔćĹ Karl-Heinz Audersch: ,Trockene W├ĄscheÔÇÖ f├╝r zarte Stoffe. Vor 130 Jahren in der Wallstra├če: Spindler er├Âffnete erste chemische Reinigung. In: Neues Deutschland vom 24./25. M├Ąrz 1984
  137. ÔćĹ Kauperts: Wassergasse
  138. ÔćĹ Ursula Reinert: Ist Ihnen bekannt? Weinbergsweg. sowie
    K. Wolterst├Ądt: Einmal ums Karree ÔÇô die Musen am Weinbergsweg. Artikel in der BZ am Abend vom 9. Juli 1979
  139. ÔćĹ Kauperts: Weinmeisterstra├če
  140. ÔćĹ Grundschule Weinmeisterstra├če (sp├Ąter Franz-Mette-OS)
  141. ÔćĹ Friedrichswerdersche Kirche
  142. ÔćĹ Kauperts: Ziegelstra├če
  143. ÔćĹ Kauperts: Zietenplatz
  144. ÔćĹ BD Zimmerstra├če 88-89, Gesch├Ąftshaus, um 1900; Vorderhaus, 1940 von Erich Schwanz
  145. ÔćĹ Adressbuch von 1900 mit Lage und Erkl├Ąrungen
  146. ÔćĹ Heilige-Geist-Str. auf der Homepage des Vereins zur Geschichite Berlins; abgerufen am 10. M├Ąrz 2011
  147. ÔćĹ Berliner Adressbuch von 1799
  148. ÔćĹ Lage und Kurzinfo zu Rauleshof (andere Schreibweise)
  149. ÔćĹ Wa├čmannsgasse im BAB 1799
  150. ÔćĹ Gesamtanlage Charit├ę
  151. ÔćĹ Marienkirche
  152. ÔćĹ Neptunbrunnen
  153. ÔćĹ Fernsehturm mit Fu├čumbauung und Freifl├Ąchen
  154. ÔćĹ Heinrich-Zille-Park in Luise-Berlin; abgerufen am 2. November 2010
  155. ÔćĹ Pressemitteileung des Bezirks Mitte zur Benennung des James-Simon-Parks vom 16. Mai 2007
  156. ÔćĹ Pressemitteilung des BA Mitte zum Krausnickpark; abgerufen am 18. November 2010
  157. ÔćĹ Marx-Engels-Forum
  158. ÔćĹ Marx-Engels-Forum bei Berlin.de
  159. ÔćĹ Nikolaiviertel
  160. ÔćĹ Park am Nordbahnhof
  161. ÔćĹ Volkspark am Weinberg



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