Lucio Amelio

Lucio Amelio (* 13. September 1931 in Neapel; † 2. Juli 1994 ebenda) war ein führender italienischer Kunsthändler und Galerist zeitgenössischer Kunst. 1980 legte er mit der Sammlung Terrae Motus den Grundstock für ein eigenes repräsentatives Museum zeitgenössischer Kunst in Neapel, einer Sammlung, die unter dem Eindruck der Katastrophe des Erdbebens vom 23. November 1980 geboren wurde.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Frühe Jahre

Lucio Amelio wurde am 13. September 1931 in der Via dei Tribunali in Neapel geboren. Er hatte drei Schwestern – Giuliana, Lina und Anna. Nach dem Abschluss 1949 am Liceo scientifico und drei Jahren Ingenieurfakultät schrieb er sich für ein Architekturstudium ein. Seit 1950 interessierte er sich für Kunst und besuchte die Quadriennale in Rom, wo er Werke von Alberto Burri sowie Armando De Stefano sah. 1953 trat er der Kommunistischen Partei Italiens bei und ging im folgenden Jahr nach Deutschland, wo er in Berlin die Arbeiten des abstrakten Malers Günter Wirth (* 1932) kennenlernte und sich am kulturelle Leben der Stadt beteiligte. Während dieser Zeit vermittelte ihm die TUSMA, eine studentische Arbeitsvermittlungsstelle der Technischen Universität Berlin, Arbeit. 1956 hielt er sich für einige Monate wieder in Neapel auf, ging dann zurück nach Ost-Berlin, wo er den Opernregisseur Friedrich Petzold (1928–1990) kennenlernte. Aufgrund eines banalen Fehlers kam er für einige Tage in ein sowjetisches Lager und arbeitete danach für sechs Monate bei der Ostberliner Zeitschrift Freie Welt. Da sein Vater 1958 starb, kehrte Amelio im selben Jahr nach Neapel zurück, arbeitete in der metallverarbeitenden Bauindustrie und wirkte als Auslandskorrespondent für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.[1]

1960 lernte er mehrere neapolitanische Maler kennen, so zum Beispiel Gianni Pisani, Carlo Alfano und Guido Biasi. Ein Jahr später zog es ihn nach Stuttgart, wo er als Assistent in einer Exportfirma Chemikalien für das Bauwesen ins Ausland transportierte. 1963 wurde Amelio zum Direktor der Außenfiliale dieser Firma nach Barcelona versetzt. Während eines Ausflugs auf den Pico Tibidabo im Juni 1963 stürzte Amelio in ein fünf Meter tiefes Bauloch und wurde daraufhin in einem Krankenwagen nach Neapel transportiert. Der Sturz fesselte ihn für sechs Monate bewegungsunfähig ans Bett – eine Periode, die Amelio als ein „Jahr des Todes und der Auferstehung“ bezeichnete und in der in ihm der Wunsch reifte, sich ganz der Kunst zu widmen.[1]

Galeriegründung

1964 eröffnete Amelios Freund Günter Wrth eine „Zimmer-Galerie“ in Berlin und schlug Amelio vor dasselbe zu tun, wobei er ihm anbot Bilder, Künstler und Hilfe zukommen zu lassen. Amelio, zunächst nicht einverstanden mit diesem Vorschlag, entschied sich trotz seiner Zweifel für die Umsetzung und bezog zunächst Galerieräume in der Via Michelangelo Schipa, dann im Parco Margherita 85. Hier gründete er 1965, gemeinsam mit dem neapolitanischen Galeristen Pasquale Trisorio, die Modern Art Agency, in der er als erste Ausstellung Schriftgemälde, eine Art Reise-Notizen, des Berliners Heiner Dilly präsentierte.[1] Von sieben aufeinanderfolgenden Ausstellungen im Jahr 1966, war die wesentlichste die erste Einzelausstellung des 1932 in Neapel geborenen Künstlers Carlo Alfano am 1. Juni dieses Jahres, nach der sich zwischen Amelio und Alfano eine lebenslange Freundschaft und Zusammenarbeit einstellte. Des Weiteren lernte er während dieser Zeit Renato Guttuso und Max Ernst kennen.[2]

1969 zog Amelio in die Piazza dei Martiri 58 in Neapel und benannte 1975 die Galerie, nach zehnjähriger Galerietätigkeit, zuletzt mit einer Ausstellung von Cy Twombly, Gilbert & George sowie Jannis Kounellis, in Galleria Lucio Amelio um.[3] Ab dem Jahr 1970 nahm Lucio Amelio am Kölner Kunstmarkt sowie den Kunstmessen in Berlin, wo er in diesem Jahr Ileana Sonnabend kennenlernte, und Düsseldorf teil.[4]

Bekanntschaft mit Joseph Beuys

Im September 1971, während einer von Klaus Staeck, Erwin Heerich und Joseph Beuys initiierten Arbeitskonferenz in Heidelberg mit dem Ziel, ein Konzept für die Organisation eines „internationalen freien Kunstmarkts“ zu erarbeiten, lernte Amelio den deutschen Künstler Joseph Beuys kennen. An dieser Konferenz nahmen neben den Initiatoren unter anderem Mario Merz, Jannis Kounellis, Panamarenko und Germano Celant teil. Zwischen Amelio und Beuys, dessen Werk er ab diesem Jahr mehrmals in seiner Galerie ausstellte, entwickelte sich in der Folge eine lebenslange Freundschaft.[4] Die erste Beuys-Ausstellung hieß Ciclo sull’opera di Joseph Beuys 1946–1971, zeigte 130 Zeichnungen und Konzepte der betreffenden Jahre aus der Sammlung Lothar Schirmer, und wurde am 13. November 1971 eröffnet. Für das Plakat zur Ausstellung, das Beuys vor dem Eingang der Villa Orlandi auf Anacapri, aufgenommen von Giancarlo Pancaldi im Oktober 1971, zeigt, verwendete der Künstler den 1970 geprägten Satz La rivoluzione siamo Noi (Wir sind die Revolution),[Bild 1][5] wobei er sich in der Pose der zentralen mittleren männlichen Figur des Gemäldes Der vierte Stand von Giuseppe Pellizza da Volpedo – in entschlossenem Ausdruck auf den Betrachter zumarschierend – ablichten ließ.[6] Es folgte 1972 Arena – Dove sarei arrivato se fossi stato intelligente!, eine großformatige Arbeit mit 100 Tafeln, bei der Beuys 264 Fotodokumente seiner autobiografischen Wirkungsgeschichte in 100 Aluminiumrahmen zusammenstellte und diese in der Form einer Arena in der Galerie anordnete. Da er aufgrund der Größe von Amelios Modern Art Agency nicht alle Rahmen aufhängen konnte, verzichtete Beuys vollständig auf die Hängung und stellte sie stattdessen in unregelmäßigen Abständen in Gruppen nebeneinander auf.[7]

Eingang zur Sibyllengrotte von Cumae

Für den 20 November 1976 organisierte Amelio mit einer ersten Ausstellung über Mario Merz seine erste Ausstellunsreihe außerhalb der Galerie und zeigte zwischen 1977 und 1978 in der Villa Pignatelli in Neapel die Künstler Michelangelo Pistoletto, Jannis Kounellis, Pier Paolo Calzolari, Giulio Paolini, Beuys mit Tracce in Italia und Carlo Alfano. Im Oktober 1980 produzierte Lucio Amelio in Zusammenarbeit mit der RAI di Napoli für Rai 3 das in vier Folgen ausgestrahlte Programm In mano al l’arte, das unter der Regie von Fernando Belestra entstand.[3]

Nachdem sich Beuys und Andy Warhol im Mai 1979 erstmals in der Galerie Hans Mayer in Düsseldorf getroffen hatten, trafen sich beide Künstler 1980 erneut in Neapel.[Bild 2] Anlass war die Ausstellung Joseph Beuys by Andy Warhol, die am 1. April 1980 in Amelios Galerie stattfand, und bei welcher neun Siebdruckporträts, die Warhol von Beuys im Anschluss an ein Treffen in New York nach Polaroidaufnahmen hergestellt hatte, gezeigt wurden. Zu Ehren der beiden Künstler arrangierte Amelio eine Zusammenkunft der beiden Künstler in der Sibyllengrotte von Cumae und im City Hall Café in der Corso Vittorio Emanuele in Neapel ein Fest[3], bei dem der Schauspieler, Regisseur und Sänger Leopoldo Mastelloni als Kabarettist auftrat.

Sammlung „Terrae Motus“

Reggia di Caserta (Südfassade)

Nach dem schweren Erdbeben in Neapel vom November 1980, bei dem 2.914 Menschen starben und 8.850 verletzt wurden, organisierte Amelio eine Reihe von Ausstellungen mit dem Titel Terrae Motus, mit Werken zum Thema Erdbeben von mehr als 50 internationalen Künstlern. Der Galerist Lucio Amelio nutzte seine weltweiten Verbindungen und „bot der Kunstszene das verwüstete Neapel als Metapher, als Thema und Motiv einer Endzeit- und Aufbruchstimmung an.“[8] Den Anfang machte am 17. April 1981 Joseph Beuys in der Galerie mit Terremoto in Palazzo, 1981, einer Komposition aus vier Holztischen, die sich in unsicherem Gleichgewicht befanden, Glassplittern am Boden und einem auf einem der Tische aufrecht aufgestellten rohen Ei. Ein Jahr später, am 4. Dezember 1982, zeigte Andy Warhol Fate presto, drei groß aufgezogene Reproduktionen der ersten Seite der neapolitanischen Tageszeitung „Il Mattino“ vom 26. November 1980 mit dem Bericht über das Erdbeben.[Bild 3][3]

Unter den weiteren Künstlern, die spontan Arbeiten zur Verfügung stellten, befanden sich unter anderem Siegfried Anzinger mit Erdbeben, 1982; Miquel Barceló mit L’ombra che tema, 1983; James Brown mit Neapolitan tryptich, 1983; Tony Cragg mit Senza titolo, 1983; Enzo Cucchi mit Senza titolo, 1986; Luciano Fabro mit Italia Porta, 1986; Gilbert & George mit Dying Youth, 1980; Keith Haring mit Senza titolo, 1983; Richard Long mit Vesuvius circle, 1984; Nino Longobardi mit Senza titolo, 1983; Robert Mapplethorpe mit der Photoreihe Dennis with thorus, Jack with crown, Scull with crossbones, Jill Chapmann, Dennis with flowers; Oswald Oberhuber mit Senzo titolo, 1983; Mimmo Paladino mit Re uccisi al decadere della forza, 1981; Giulio Paolini mit L’altra figura, 1986; Michelangelo Pistoletto mit Annunciazione Terrae Motus, 1962/84; Gerhard Richter mit Statisch, 1982; Emilio Vedova mit … Also ob… ’84−1, 1984 und Bill Woodrow mit Fruit of the city, 1984.[9]

Amelio gründete im November 1982 gemeinsam mit seinen drei Schwestern eine Stiftung, die Fondazione Amelio, ein Institut für moderne Kunst, die unter anderem dem Ziel dienen sollte, „eine Kunstsammlung aufzubauen[…], diese der Stadt Neapel zur Verfügung zu stellen[…], die Entwicklung der aufstrebenden künstlerischen Persönlichkeiten der Stadt [und] Unternehmungen auf dem Feld der zeitgenössischen und darstellenden Kunst zu fördern.“[3] Den italienischen Kunsthistoriker Giulio Carlo Argan ernannte Amelio zum Kopf des kunstwissenschaftlichen Ausschusses seiner Stiftung. 1990 erwarb er das Kapuzinerkloster Santa Lucia Vergine al Monte bei der Festung Sant’Elmo; er wollte es zu Neapels erstem Museum für moderne Kunst ausbauen lassen.[10]

Museo di Capodimonte

Der Grundstock der Sammlung Terrae Motus für ein eigenes repräsentatives Museum zeitgenössischer Kunst in Neapel, bestehend aus zehn Arbeiten, wurde zum ersten Mal im September 1983 im Institute of Contemporary Art in Boston gezeigt. 1984 wurde die Sammlung in der Villa Campolieto, einem im 16. Jahrhundert von Luigi Vanvitelli in dem vom Vesuv im Jahre 79 zerstörten Herculaneum erbauten und wiederhergestellten Palast, und Anfang 1987 im Grand Palais in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit November 1992 ist sie permanent im Palast von Caserta zu sehen.[11]

Mitte Juli 1985 wurde im Museo di Capodimonte die Ausstellung Vesuvius by Warhol, organisiert von Lucio Amelio, eröffnet. Sie zeigte sechzehn Druckgraphiken des Pop-Art-Künstlers Warhol, bei welcher der Vesuv sich in Eruption befindet.[Bild 4] Nach dieser Ausstellung folgte ab dem 23. Dezember desselben Jahres im gleichen Hause die Ausstellung der Installation Palazzo Regale von Joseph Beuys, die eine Arbeit zeigte, die in der Kunstwelt als eine Art Testament des Künstlers angesehen wird.[12] Die Entwürfe entstanden in Amelios Villa, der Villa Quattro Venti, im September 1985 auf Capri,[13] wo Beuys den Prototyp der Capri-Batterie kreiert hatte.

Letzte Jahre

Als eine Bilanz seines zwanzigjährigen Galeriebestehens präsentierte Lucio Amelio am 6. Dezember 1985 in Zusammenarbeit mehrerer Künstler unter dem Titel Venti anni einhundert Werke von fünfzig Künstlern, darunter Warhol, Beuys, Man Ray und Ernesto Tatafiore. In Zusammenarbeit mit Eva Beuys, Jessyka Beuys und Wenzel Beuys, der Kunstakademie in Düsseldorf und der Wiener Secession organisierte Amelio Anfang Juni 1987, in der Accademia di Belle Arti di Napoli, Die Soziale Plastik, die erste Retrospektive von Joseph Beuys nach dessen Tod im Jahre 1986.[12]

Mit einer Auswahl einiger historischer Objekte von zehn internationalen Künstlern eröffnete Amelio am 25. März 1988 die Gruppenausstellung Oggetto. Gezeigt wurden von Robert Rauschenberg die Arbeit Widow (Shiner) von 1987; Jasper JohnsFlag von 1960; von Marcel Duchamp L.H.O.O.Q. von 1919–1964 und Rotoreliefs, 1965; von Beuys Bruno Cora-Tee per la Lotta Continua Vera aus dem Jahr 1975; Marcel BroodthaersLe Manuscrit trouvé dans une bouteille, 1974; von Man Ray L’Enigme d’isidore ducasse, 1920–1971; Piero Manzoni mit Merda d’artista, 1961; von Francis Picabia und René Clair Entr’Acte, 1924; Andy Warhols Campell’s Tomato Soup von 1968. Kurt Schwitters war mit sechs Arbeiten vertreten, so unter anderem mit Wie Mädchen fallen, 1924–1926 und Chicken, 1947.[14]

1988 eröffnete Amelio gemeinsam mit dem Belgier Isy Brachot eine weitere Galerie, Pièce Unique, in der rue Jacques Callot 4 in Paris im 6. Arrondissement, einem von Künstlern und Händlern beliebten Stadtteil. In der Galerie, die bis 1990 bestand, wurden jeweils immer nur ein Werk, ein Stück Unikat, in einem einzelnen Raum gezeigt – dies aus der doppelten Bedeutung von pièce im Französischen: Stück und Raum.[12]

1991 erwies Amelio seinem Freund Joseph Beuys eine doppelte Hommage. Im Zuge der Ausstellung Vent’anni con Beuys, stellte er Ende Oktober für den deutschen Künstler Kunstwerke aus, die in Neapel entstanden waren und im Dezember desselben Jahres mit Per Joseph Beuys eine Gemeinschaftsausstellung mit Multiples von dreißig Künstlern, wie Sandro Chia, Enzo Cucchi, Jannis Kounellis, Sol LeWitt, Robert Mapplethorpe und Andy Warhol. Am 16. März 1994 eröffnete Amelios mit einer Hommage an den früh verstorbenen amerikanischen Künstler Robert Mapplethorpe seine letzte Galerieausstellung.[12]

Auf Capri

Die Villa Lysis heute

Lucio Amelio starb am 2. Juli 1994 in seiner Heimatstadt Neapel an AIDS. Sein Grab befindet sich auf dem Nicht-Katholischen Friedhof (Cimitero Acattolico) auf Capri, auf dem viele internationale Schriftsteller und Künstler, wie der Schriftsteller Norman Douglas und der französische Baron Jacques Fersen – dessen Haus auf Capri, die Villa Lysis, Amelio in den letzten Jahren seines Lebens hatte restaurieren wollen – begraben sind. Den Grabstein, eine große rechteckige Platte aus schwarzem belgischen Marmor, entwarf Amelio, ein Jahr vor seinem Tod, mit Hilfe des Kunstkritikers Michele Bonuomo, selbst. In der Mitte der Marmorplatte, unter dem Namen „Lucio Amelio“, befindet sich ein gravierter Kreis, dessen Inneres bei Zenitstellung der Sonne einen Spiegeleffekt mit einem sehr intensiven Licht auslöst und weiter unten die Inschrift L’isola del sonno (Insel des Schlafes) – der Titel eines kleinen im Sommer 1974 auf Capri entstandenen Objekts (Seife in weißgetünchtem Holzkasten, 10 × 6 cm, Privatbesitz) von Joseph Beuys.[15][16]

Nebenrollen als Schauspieler

Amelio wurde ebenfalls als Schauspieler bekannt. So spielte er in vier Filmen der Regisseurin Lina Wertmüller mit. In dem Film Pasqualino Settebellezze (Sieben Schönheiten) aus dem Jahr 1975 verkörperte er den Rechtsanwalt, in La fine del mondo nel nostro solito letto in una notte piena di pioggia (In einer Regennacht) von 1978 den Freund, in Fatto di sangue fra due uomini per causa di una vedova, si sospettano moventi politici (Blutfehde) aus dem gleichen Jahr den Dr. Chrisafulli und 1990 eine Rolle in Sabato, domenica e lunedi (Samstag, Sonntag, Montag). Ferner spielte er die Figur des Markgrafen in Mario Martones Film Morte di un matematico napoletano (Tod eines neapolitanischen Mathematikers) von 1992.[17]

Zudem sang er gerne, liebte die Musik der 1950er Jahre, und ließ sich 1990 eine Schallplatte, produziert von Pasquale Vairetti, mit dem Titel Ma l’amore no (Aber meine Liebe nicht) gravieren, die er Joseph Beuys widmete. Die Hülle wurde von Cy Twombly gestaltet und beinhaltet ein Porträt von Amelio, geschaffen von Robert Mapplethorpe.[18][19][20]

Schriften

  • 1965: Heiner Dilly – Reisegeschichten, 18. Oktober 1965, Modern Art Agency, Neapel
  • 1980: Rifare Piedigrotta?, Il Mattino, Neapel 11. März
  • 1980: Napoli, museo di mare con abitanti, Il Mattino, Neapel 1. April
  • 1980: Con un Picasso nella manica, Il Mattino, Neapel 5. Oktober

Literatur

  • Michele Bonuomo (Hrsg.): Joseph Beuys. Die Soziale Plastik. Amelio Editore, Accademia di Belle Arti di Napoli, Informatore d’Arte, Nr. 8, Juni 1987.
  • Michele Bonuomo (Hrsg.): Terrae Motus. Fondazione Amelio, Electa Napoli, Neapel 1984.
  • Michele Bonuomo (Hrsg.): Warhol Beuys. Omaggio a Lucio Amelio. Mazzotta, Mailand 2007, ISBN 978-88-202-1862-1.
  • Germano Celant: BEUYS. tracce in italia. amelio editore, Neapel 1978.
  • Jan Wagner (Hrsg.): Terrae Motus alla Reggia di Caserta. Fondazione Amelio, Electa Napoli e Guido editori, Neapel 1992.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Paola Santamaria: Lucio Amelio 1931–1949. In: Michele Bonuomo (Hrsg.): Warhol Beuys. Omaggio a Lucio Amelio. Mazzotta, Mailand 2007, S. 207
  2. Paola Santamaria: Lucio Amelio 1931–1949. In: Michele Bonuomo (Hrsg.): Warhol Beuys. Omaggio a Lucio Amelio, S. 207 ff.
  3. a b c d e Paola Santamaria, in: Michele Bonuomo (Hrsg.), S. 211
  4. a b Paola Santamaria, in: Michele Bonuomo (Hrsg.), S. 210
  5. Götz Adriani, Winfried Konnertz, Karin Thomas: Joseph Beuys. DuMont, Köln 1994, S. 123
  6. Oskar Bätschmann: Shooting Stars, S. 20/21 (PDF-Datei), Wolfsberg Arts Forum, wolfsberg.com, 22. November 2004, abgerufen am 19. Juni 2011
  7. Lynne Cooke, Karen Kelly: Joseph Beuys. Arena – wo wäre ich hingekommen, wenn ich intelligent gewesen wäre!. Dia Center for the Arts, Cantz Verlag, New York, Stuttgart 1994, ISBN 3-89322-620-6, S. 13 (Deutsche Ausgabe)
  8. Kunst Gestern und Heute. Die Erben der Neapolitanischen Malerschule. In: Eva Gründel, Heinz Tomek: Richtig reisen. Neapel. Küsten und Inseln. DuMont Buchverlag, Köln 1989, ISBN 3-7701-2289-5, S. 229
  9. Jan Wagner (Hrsg.): Terrae Motus alla Reggia di Caserta. Fondazione Amelio, Electa Napoli e Guido editori, Neapel 1992
  10. Zitiert nach Gabi Czöppans Interview: Leben unter dem Vulkan
  11. Collezione Terrae Motus, reggiadicaserta.beniculturali.it, abgerufen am 20. März 2010
  12. a b c d Paola Santamaria, in: Michele Bonuomo (Hrsg.), S. 214
  13. Zitiert nach Gabi Czöppans Interview: Leben unter dem Vulkan
  14. Michele Bonuomo (Hrsg.): Oggetto: Beuys, Broodthaers, Duchamp, Johns, Manzoni, Man Ray, Rauschenberg, Schwitters, Twombly, Warhol. Napoli e Dintorni, Nr. 10, März 1988, Lucio Amelio Napoli
  15. Francesco Durante: Amelio, www.caprireview.it, abgerufen am 12. Juni 2011
  16. Paola Santamaria, in: Michele Bonuomo (Hrsg.), S. 96
  17. Lucio Amelio, www.imdb.de, abgerufen am 25. März 2011
  18. Francesco Durante: Napoli e dintorni. In: Michele Bonuomo (Hrsg.): Warhol Beuys. Omaggio a Lucio Amelio, S. 49
  19. Pasquale Vairetti: Quarant’anni di musica nella mia città distratta, ivoltidinapoli-napoli.blogautore.repubblica.it, abgerufen am 18. März 2011
  20. Lucio Amelio. Ma l’amore no, musik-sammler.de, abgerufen am 18. März 2011

Abbildungen

  1. Joseph Beuys: La rivoluzione siamo Noi, 1971
  2. Andy Warhol, Joseph Beuys und Lucio Amelio während einer Pressekonferenz in Neapel am 1. April 1980, Photo: Antonio Troncone
  3. Lucio Amelio und John Gilette vor einem der Reproduktionen des Triptychons Fate Presto, 1981 von Andy Warhol
  4. Andy Warhol: Vesuvius, 1985

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