Michael Metzeltin

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Michael Metzeltin

Michael Metzeltin (* 8. Juli 1943 in Sorengo, Schweiz) ist ein in √Ėsterreich lebender romanistischer Philologe. Er ist ordentlicher Universit√§tsprofessor f√ľr Romanistik an der Universit√§t Wien und wirkliches Mitglied der √Ėsterreichischen Akademie der Wissenschaften. Metzeltin ist Verfasser von 31 Monographien und 255 Aufs√§tzen √ľber romanistische und textwissenschaftliche Themen. Er ist Mitbegr√ľnder und Mitherausgeber des Romanistischen Kolloquiums (RK, 23 B√§nde, seit 1984), des Lexikons der Romanistischen Linguistik (LRL, 12 B√§nde, 1988-2005) und der Cinderella-Buchreihen (19 B√§nde, seit 1996) und Herausgeber des romanistischen Handbuches Diskurs - Text ‚Äď Sprache (2002, 2006, 2008) Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Sprachtypologie, in der Texttheorie und in der Diskursanalyse mit der Entwicklung neuer Ans√§tze. Metzeltin hat zahlreiche Vortr√§ge in fast allen L√§ndern Europas, in Kuba, in Chile und Peru gehalten. Er ist Mitglied mehrerer Kommissionen der √Ėsterreichischen Akademie der Wissenschaften, darunter auch der Balkan-Kommission, deren Obmann er seit 2008 ist.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Besuch des Ginnasio und Liceo Cantonale von Lugano im Schweizer Tessin begann Michael Metzeltin seine Studien an den Universit√§ten Z√ľrich und Basel. Curricular gesehen war das Studium damals sehr frei, so dass er in den ersten Semestern ein sehr breites Spektrum an Veranstaltungen belegen und insbesondere seiner sprachwissenschaftlichen Neugierde nachgehen konnte. So besuchte er Veranstaltungen zu Latein, Altgriechisch und Neugriechisch, Sanskrit, Hethitisch, Akkadisch, Althochdeutsch, Altirisch, Altkirchenslawisch, Bulgarisch, Tschechisch, Spanisch, Niederl√§ndisch, aber auch zu Vergleichender Literaturwissenschaft, Rechtsgeschichte und Bibelexegese. Die Konzentrierung auf die Romanistik kristallisierte sich erst im Laufe des Studiums heraus. Daher befasste er sich intensiver mit Romanischer Sprachwissenschaft, Italienischer Literaturwissenschaft, Franz√∂sischer Literaturwissenschaft und Iberoromanischer Philologie. Obwohl damals schon die Tendenz bestand, die Sprachen curricular zu trennen, schien es ihm wissenschaftlich wichtig, einerseits die systematisch vergleichende Komponente und andererseits die Zusammenarbeit von Sprach- und Literaturwissenschaft in Form einer allgemeinen Textwissenschaft in den Vordergrund zu stellen. Dank seiner Mobilit√§t studierte er neben seiner Alma Mater Basel auch an den Universit√§ten Salamanca, Coimbra, Padua, und besuchte Sommerkurse in Sinaia / Bukarest und in Sofia. 1969 promovierte er an der Universit√§t Basel in Iberoromanischer Philologie, Franz√∂sischer Sprachwissenschaft und Italienischer Literaturwissenschaft. 1972 habilitierte er sich an der Universit√§t Basel mit der Venia legendi ‚ÄěRomanische Philologie‚Äú. Er war Assistent und Lektor an der Universit√§t Basel sowie Professor an den Universit√§ten Trier, Groningen, Coimbra, Cosenza, Paderborn und G√∂ttingen. Seit 1989 ist Metzeltin ordentlicher Universit√§tsprofessor f√ľr Linguistik und Didaktik der romanischen Sprachen an der Universit√§t Wien (Institut f√ľr Romanistik).

Wirken

Die mehrsprachliche und vergleichende Komponente von Metzeltin schlug sich schon in den zwei ersteren größeren wissenschaftlichen Arbeiten nieder. In der Dissertation befasste er sich mit dem Kontakt zwischen Italien und Spanien auf dem Gebiet der Seemannssprache. So entstand die etymologisch ausgerichtete Studie Die Terminologie des Seekompasses in Italien und auf der Iberischen Halbinsel bis 1600 (publiziert 1970), in der die hervorragende Rolle der Italiener in der Entwicklung der Schifffahrt auch sprachhistorisch nachgewiesen wird. Seine Habilitationsschrift (Die Sprache der ältesten Fassungen des Libre de Amich e Amat, publiziert 1974) widmete er einer vergleichenden Untersuchung des Altkatalanischen und des Altokzitanischen, durch die er die enge sprachtypologische Verwandtschaft beider Sprachen wissenschaftlich belegt hat.

Die st√§ndige Besch√§ftigung mit Sprachvergleich einerseits und mit Texten als zentralem Gegenstand von Sprach- und Literaturwissenschaft andererseits haben im Laufe der wissenschaftlichen und didaktischen Karriere zu einigen Schwerpunktsetzungen gef√ľhrt. Durch Prof. Hans Peter Althaus in Trier angeregt, einen der drei Herausgeber des Lexikon der Germanistischen Linguistik, begann Metzeltin Anfang der siebziger Jahre ein √§hnliches gesamtromanistisches Werk zu entwerfen. Die Idee konnte dann in Zusammenarbeit mit G√ľnter Holtus (G√∂ttingen) und Christian Schmitt (Bonn) allm√§hlich verwirklicht werden. So entstand das monumentale Lexikon der Romanistischen Linguistik in 12 B√§nden (T√ľbingen 1988-2005), das gut hundert Jahre nach Gustav Gr√∂bers Grundriss der romanischen Philologie eine neue Gesamtschau aller romanischen Gro√ü- und Kleinsprachen aus sprachsystematischer wie auch aus soziolinguistischer Sicht bietet. Zum ersten Mal werden hier Sprachen wie das Rum√§nische oder das Galegische in all ihren Aspekten systematisch dargestellt. Das Werk ist f√ľr andere Unternehmen und weitere Untersuchungen, wie die Romanische Sprachgeschichte in der Reihe Handb√ľcher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (Walter de Gruyter), richtungsweisend geworden. Eine sprachvergleichende und sprachtypologische Synthese liegt vor u.a. in seinem auf Spanisch verfasstem Buch Las lenguas rom√°nicas est√°ndar. Historia de su formaci√≥n y de su uso, publiziert von der Academia de la Llingua Asturiana in Oviedo im Jahre 2004. Hier, wie in anderen Publikationen, erarbeitet Metzeltin u.a. eine konvergente Typologie der romanischen Sprachen.

Vor allem die Herausforderung, verschiedene romanische Sprachen, mit besonderer Fokussierung der Syntax und der Semantik, darzustellen, f√ľhrte Metzeltin zur Ausarbeitung eines neuen Syntaxmodells auf semantischer Basis, das ein verfeinertes Instrument f√ľr jegliche Satzanalyse und daher auch als Grundlage f√ľr neue Sprachtypologien betrachtet werden kann. St√§rker als in anderen Modellen werden hier Modus des Senders und propositionaler Inhalt des Gesagten explizit gemacht, sodass auf systematische Weise das nicht biunivoke Verh√§ltnis von Sprache und Denken gezeigt werden kann. Das Modell wird u.a. in den Monographien Sem√Ęntica e sintaxe do portugu√™s (Coimbra 1982), in Sprache und Denken. Eine romanistische Perspektive (Wien 2004), in Gram√°tica explicativa de la lengua castellana. De la sintaxis a la sem√°ntica (Wien 2009), in Erkl√§rende Grammatik der romanischen Sprachen (Wien 2010) und GramaticńÉ explicativńÉ a limbilor romanice. SintaxńÉ Ňüi semanticńÉ (IaŇüi 2011) dargestellt.

Das Rum√§nische d√ľrfte nach Metzeltin innerhalb der romanischen Sprachen eine besondere Position einnehmen, wie er mehrmals versucht hat zu zeigen (siehe u.a die Publikation Il romeno tra le lingue romanze: uno studio di tipologia dinamica, in: Orioles Vincenzo (ed.), Studi in memoria di Eugenio Coseriu. Supplemento a Plurilinguismo. Contatti di lingue e culture 10, 2003 (2004), 279 ‚Äď 294). Die Besonderheiten des Rum√§nischen gehen einerseits auf den lateinischen Ursprung, andererseits auf die Einbettung in den balkanischen Sprachkontext zur√ľck. So k√∂nnte man das heutige Rum√§nisch als das Ergebnis der Verschmelzung von romanischem und balkanischem Sprachtypus sehen, was diese Sprache f√ľr eine wichtige Vermittlerrolle zwischen europ√§ischem Okzident und europ√§ischem Orient pr√§destiniert.

Die systematische Verbindung von Sprach- und Literaturwissenschaft brachte Metzeltin auf die Idee und auf die Notwendigkeit, ein allgemeines Analyse- und Interpretationsmodell f√ľr alle m√∂glichen Texttypen aufgrund von induktiv eruierten Makrostrukturen zu entwickeln. So entstand mit der Zeit in Zusammenarbeit mit dem Slawisten Harald Jaksche (Fribourg, dann Graz) die Textoidentheorie mit dem Vorschlag von verschiedenen deskriptiven, narrativen und argumentativen Makrostrukturen (Textsemantik. Ein Modell zur Analyse von Texten, T√ľbingen 1983). Zusammen mit der Romanistin Margit Thir hat Metzeltin diese Texttheorie mit rituellen Entstehungsgr√ľnden in Zusammenhang gebracht und so die Theorie um die zwei grundlegenden rituellen Makrostrukturen der Initiation und der Herrschereinsetzung erweitert. Diese globalisierende Texttheorie wird in den von Metzeltin und Thir gemeinsam redigierten Werken Erz√§hlgenese. Ein Essai √ľber Ursprung und Entwicklung der Textualit√§t, (Wien 1998) und in El arte de contar. Un ensayo metodol√≥gico y antropol√≥gico acerca de la textualidad (Murcia 2002) dargestellt. Eine die verschiedenen Sprachebenen integrierende Semantiktheorie stellt Metzeltin im Werk Theoretische und angewandte Semantik. Vom Begriff zum Text (Wien 2007) dar.

Die st√§ndige Besch√§ftigung mit verschiedenen Texttypen f√ľhrt Metzeltin zur n√§heren Untersuchung von politischen und juridischen Texten sowohl aus diskursanalytischer als auch aus begriffsgeschichtlicher Perspektive. In den B√ľchern Nationalstaatlichkeit und Identit√§t (Wien 2000), Rom√Ęnia: Stat ‚Äď NaŇ£iune ‚Äď LimbńÉ (Bukarest 2002), und Wege zur europ√§ischen Identit√§t (Berlin 2010, zusammen mit Thomas Wallmann) schl√§gt er ein neues Modell vor f√ľr die Erkl√§rung der europ√§ischen und lateinamerikanischen Staatenbildung mit den Phasen ‚ÄěBewusstwerdung‚Äú, ‚ÄěTerritorialisierung‚Äú, ‚ÄěHistorisierung‚Äú, ‚ÄěStandardisierung einer Sprache‚Äú, ‚ÄěTextkanonisierung‚Äú, ‚ÄěInstitutionalisierung‚Äú, ‚ÄěMedialisierung‚Äú und ‚ÄěGlobalisierung‚Äú. Im Buch Die Entwicklung des Zivilisationswortschatzes im s√ľdosteurop√§ischen Raum im 19. Jahrhundert. Der rum√§nische Verfassungswortschatz. Eine ideengeschichtliche und kulturhistorische Betrachtung (Wien 2005) hat Metzeltin, zusammen mit Petrea Lindenbauer und Holger Wochele, die Grundbegriffe der Menschenrechte und die staatstragenden Begriffsfelder aus semantischer Perspektive neu beleuchtet. Zusammen mit Margit Thir hat er das Buch El poder. An√°lisis del discurso pol√≠tico espa√Īol e hispanoamericano (Wien 2004) herausgegeben, das u.a. Methoden aufzeigt, wie man die Vermittlung von Macht und Machtstrukturen in Texten und allgemeiner in semiotischen Produkten erfassen kann.

Seine √úberzeugung, dass Sprache nur im gr√∂√üeren Kontext von Diskurswelten zu verstehen und zu analysieren ist, und dass diese Analysearbeit nur im Team realisierbar ist, hat Metzeltin schlie√ülich in dem von ihm herausgegebenen und von 16 Kolleginnen und Kollegen verfassten Buch Diskurs ‚Äď Text ‚Äď Sprache. Eine methodenorientierte Einf√ľhrung in die Sprachwissenschaft f√ľr Romanistinnen und Romanisten (Wien 2002, 2006, 2008) nochmals gezeigt.

Auszeichnungen

Schriften

Monografien

  • Die Terminologie des Seekompasses in Italien und auf der Iberischen Halbinsel bis 1600, Basel, Apollonia-Verlag, 1970, XI ‚Äď 363 pp. (Dissertation)
  • Einf√ľhrung in die hispanistische Sprachwissenschaft, Romanistische Arbeitshefte 9, T√ľbingen, Niemeyer, 1973, XII, 79 pp.
  • Die Sprache der √§ltesten Fassungen des Libre de Amich e Amat. Untersuchungen zur kontrastiven Graphetik, Phonetik und Morphologie des Katalanischen und des Provenzalischen, Studia Romanica et Linguistica 1, Bern / Frankfurt a. M., P. Lang, 1974, IX ‚Äď 217 pp. (Habilitationsschrift)
  • O signo, o comunicado, o c√≥digo: Introdu√ß√£o √† lingu√≠stica te√≥rica, Colec√ß√£o Almedina, Coimbra, Almedina, 1978, 162 pp.
  • Altspanisches Elementarbuch. I. Das Altkastilische, Sammlung Romanischer Elementar- und Handb√ľcher, Reihe I, Grammatiken, Band 9, Heidelberg, C. Winter-Universit√§tsverlag, 1979, XVI ‚Äď 130 pp.
  • La linguistica teorica, Biblioteca Linguistica, Bologna, Zanichelli, 1983, V ‚Äď 135 pp.
  • Introdu√ß√£o √† leitura do Romance da Raposa. Ci√™ncia do texto e sua aplica√ß√£o, Coimbra, Almedina, 1981, 154 pp.
  • Spaanse Letterkunde, De achttiende en negentiende eeuw, in: J. L. Alonso Hern√°ndez / H. L. M. Hermans / M. Metzeltin / H. Th. Oostendorp, Spaanse Letterkunde, Aula 697, Utrecht / Antwerpen, Het Spectrum, 1981, 243 ‚Äď 334 pp.; tweede, herziene druk, 1988
  • Sem√Ęntica e sintaxe do portugu√™s, Colec√ß√£o Novalmedina, Coimbra, Almedina, 1982, 291 pp.
  • Textsemantik: Ein Modell zur Analyse von Texten, TBL 224, T√ľbingen, Gunter Narr Verlag, 1983, 208 pp. (zusammen mit H. Jaksche)
  • Ling√ľ√≠stica textual y an√°lisis de textos hisp√°nicos, Murcia, Universidad, Colecci√≥n Maior 10, 1988, 133 pp.
  • Sem√°ntica, pragm√°tica y sintaxis del espa√Īol, pro lingua 5, Wilhelmsfeld, Egert, 1990, XI + 194 pp; 2. Auflage 1993
  • Die romanischen Sprachen: Eine einf√ľhrende √úbersicht, pro lingua 20, Wilhelmsfeld, Egert, 1994, VII + 168 pp.; 2. Auflage 1995 (zusammen mit P. Lindenbauer und M. Thir)
  • Der Andere und der Fremde. Eine linguistisch-kognitive Untersuchung. Unter Mitwirkung von I. Chatzipanagioti, P. Lindenbauer, Ch. Lutter und M. Thir, Wien, 3 Eidechsen, 1996, 127 pp., 2. Auflage 1997
  • Erz√§hlgenese. Ein Essai √ľber Ursprung und Entwicklung der Textualit√§t, Wien, 3 Eidechsen, 1996, 232 pp., 2. Auflage 1998 (zusammen mit M. Thir)
  • Sprachstrukturen und Denkstrukturen. Unter besonderer Ber√ľcksichtigung des romanischen Satzbaus, Wien, 3 Eidechsen, 1997, 190 pp.
  • ‚ÄěLlanto por Ignacio S√°nchez Mej√≠as‚Äú, de Federico Garc√≠a Lorca. Una gu√≠a de lectura, Barcelona, Pen√≠nsula, 1998, 174 pp. (zusammen mit M. Meidl)
  • Nationalstaatlichkeit und Identit√§t. Ein Essay √ľber die Erfindung von Nationalstaaten. Mit einem Epilog von Benita Ferrero-Waldner, Wien, 3 Eidechsen, 2000, 173 pp.
  • Kognitive, GesamtMediale, Politische Anthropologie. Ein neuer Ansatz zur Kulturanthropologie, Wien, 3 Eidechsen, 2001, 159 pp.
  • El arte de contar. Un ensayo metodol√≥gico y antropol√≥gico acerca de la textualidad, Murcia, Universidad, 2002, 233 pp. (zusammen mit M. Thir)
  • Rom√Ęnia: Stat ‚Äď NaŇ£iune ‚Äď LimbńÉ, BucureŇüti, Editura Univers Enciclopedic, 2002, 149 pp.
  • Testualit√†: teoria e pratica, Wien, 3 Eidechsen / Istituto Italiano di Cultura, 2005, 220 pp. (zusammen mit D. Giovanella, M. Thir)
  • Las lenguas rom√°nicas est√°ndar. Historia de su formaci√≥n y de su uso, Uvi√©u, Academia de la Llingua Asturiana, 2004, 300 pp. Online-Version
  • Sprache und Denken. Eine romanistische Perspektive, Wien, 3 Eidechsen, 2004, 188 pp.
  • Die Entwicklung des Zivilisationswortschatzes im s√ľdosteurop√§ischen Raum im 19. Jahrhundert. Der rum√§nische Verfassungswortschatz. Eine ideengeschichtliche und kulturhistorische Betrachtung, Wien, 3 Eidechsen / Ministerul Afacerilor Externe al Rom√Ęniei / Institutul Cultural Rom√Ęn, 2005; 313 pp. (zusammen mit P. Lindenbauer und H. Wochele)
  • Theoretische und angewandte Semantik: Vom Begriff zum Text, Wien, Praesens Verlag, 2007, 304 pp.
  • Gram√°tica explicativa da l√≠ngua portuguesa. Sintaxe, Bratislava, AnaPress, 2007, 109 pp.
  • Gram√°tica explicativa de la lengua castellana. De la sintaxis a la sem√°ntica, Wien, Praesens Verlag, 2009, 168 pp.
  • Erkl√§rende Grammatik der romanischen Sprachen, Wien, Praesens Verlag, 2010, 192 pp.
  • Wege zur Europ√§ischen Identit√§t. Individuelle, nationalstaatliche und supranationale Identit√§tskonstrukte, Berlin, Frank & Timme, 2010, 285 pp. (zusammen mit Thomas Wallmann), ISBN 978-3-86596-297-3
  • GramaticńÉ explicativńÉ a limbilor romanice. SintaxńÉ Ňüi semanticńÉ, IaŇüi, EditurńÉ UnversitńÉŇ£ii Alexandru Ioan Cuza, 2011

Weblinks


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