Chemische Industrie

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Chemische Industrie

Die Chemische Industrie (auch Chemieindustrie, Chemiewirtschaft, chemisches Gewerbe) ist ein Wirtschaftszweig (Branche), der sich mit der Herstellung chemischer Produkte beschäftigt.

Inhaltsverzeichnis

Gewerbe der chemischen Industrie

Im Brockhaus findet man die folgende Definition:

‚ÄěIm weiteren Sinne diejenigen Industrien, die sich ausschlie√ülich oder vorwiegend mit der Umwandlung von nat√ľrlichen und mit der Herstellung von synthetischen Rohstoffen befassen. Abgrenzungen sind schwierig und nicht einheitlich.‚Äú[1]

Seifen beispielsweise werden durch chemische Umwandlung von Fetten und √Ėlen (nat√ľrliche Rohstoffe), Kunststoffe werden aus Stoffen wie Ethylen, Styrol, Vinylchlorid (synthetische Rohstoffe) hergestellt. Diese Bereiche geh√∂ren eindeutig zur Chemieindustrie. Beim Kuchenbacken findet auch eine chemische Umwandlung statt, jedoch geh√∂rt ein derartiges Gewerbe zur Lebensmittelindustrie. Auch das Gewerbe, das Kunststoffe (unter Zusatz von Pigmenten und anderen Stoffen) verarbeitet (z. B. Reifen, Tragebeuteln), geh√∂rt nicht zur Chemieindustrie, sondern zur Kunststoffindustrie ‚Äď obgleich auch hier chemische Umwandlungen stattfinden.

Zur Chemieindustrie geh√∂ren etwa auch: Gewerbe, die sich mit der Herstellung von Anstrichfarben, Kosmetika, Pharmazeutika, Pflastern, Pyrotechnika (Feuerwerksk√∂rpern) befassen ‚Äď mitunter findet in diesen Betrieben keine chemische Stoffumwandlung statt, und es werden lediglich chemische Spezialchemikalien von Gro√üherstellern in geeigneter Weise mit physikalisch-chemischen Verfahren verarbeitet (vermischt, vermahlen, extrahiert, emulgiert).

Nicht zur chemischen Industrie geh√∂ren: Die Herstellung von Braunkohlenkoks, Teerprodukten, die Herstellung von Heiz√∂l, Mineral√∂len f√ľr Autos, Flugzeuge, Schmier√∂len, der Raffineriegase (Propan-, Butan-, Ethylen, Propylen, Butadien), die Uran-Anreicherung (Kokerei- und Mineral√∂lindustrie, bzw. Spalt- und Brutstoffindustrie). Die Metallherstellung (Metallindustrie), die Glas- und Keramikherstellung (Glas-, Keramikindustrie), die Herstellung von Leder (Lederindustrie), die Verwertung von Altmetallen, Alttextilien, Alt√∂labf√§llen, Bruchglas, Elektronikschrott (Recyclingindustrie) sowie die Herstellung von Kokerei-, Hochofengase, Grubengas, Biogas, Dienstleistungen der Gasversorgung (Energieversorgung) und die Aufarbeitung von Wasser mit Trinkwasserqualit√§t (Wasserversorgung), obgleich in diesen Bereichen chemisches Wissen ben√∂tigt wird.

Nach der Zuordnung des deutschen Statistischen Bundesamtes fallen die gewerblichen Hersteller von den folgenden Produkten (chemische Produkte nach Produktklassifikation) zur chemischen Industrie:

  • Anorganische Grundstoffe und Chemikalien
  • Organische Grundstoffe und Chemikalien
  • D√ľngemittel, Pflanzenbehandlungsmittel und Sch√§dlingsbek√§mpfungsmittel
  • Kunststoffe und synthetischer Kautschuk
  • Pharmazeutische Erzeugnisse
  • Sonstige chemische Erzeugnisse (Klebstoffe, Gelatine, Hilfsstoffe f√ľr die Leder, Textilien, Farbstoffe und Pigmente, Papier, Dichtungsmaterialien, Bautenschutzmittel, Fotochemische Erzeugnisse, Seifen, Wasch-, Putz-, Reinigungsmittel, K√∂rperpflegemittel (Kosmetika), Konservierungsmittel, pyrotechnische Erzeugnisse, Sprengstoffe).[2]

Geschichtliches

BASF um 1893
Inzwischen stillgelegte Anlage der BASF zur Styrolherstellung ‚Äď 120-Pf-Briefmarke der Dauermarkenserie Industrie und Technik der Deutschen Bundespost (15. Oktober 1975)[3]

Die chemische Industrie ist ein Wirtschaftszweig, der in Europa und den USA etwa 1850 eine eigenständige Industrie wurde.

  • Anorganische Chemieindustrie

Ausgangspunkte f√ľr die Entstehung der chemischen Industrie war das Bleikammerverfahren (1740 Richmond bei London) zur Herstellung von Schwefels√§ure. 1852 wurde Schwefels√§ure nach Entwicklungen von Friedrich W√∂hler, Clemens Winkler und Rudolf Knietsch im Kontaktverfahren erzeugt. Ein zweites Schl√ľsselprodukt der Chemieindustrie war das Soda (von Nicolas Leblanc 1791 entwickelt). James Muspratt baute im Jahr 1823 die erste Sodafabrik in England (Liverpool), in Deutschland errichtete Hermann in Sch√∂nebeck (bei Magdeburg) die erste Sodafabrik in Deutschland, Friedrich Engelhorn gr√ľndete 1865 in Mannheim die Badische Anilin- und Sodafabrik. Ab 1863 wurde das Solvay-Verfahren zur Herstellung von Soda eingef√ľhrt, dass sich seit 1870 industriell durchsetzte. Soda wirkte als Katalysator f√ľr die Entwicklung der Glasindustrie, neue Spezialgl√§ser (B√∂hmisches Hartglas, Kristallglas, Crownglas) konnten erzeugt werden. Aus der Salzs√§ure als Nebenprodukt des Leblanc-Verfahrens konnte Chlorkalk ( Tennant (1799, Walter Weldon (1867), Henry Deacon (1872)) erzeugt werden. Seit 1890 wurden Chlor, Wasserstoff und Natronlauge durch Elektrolyse aus Natriumchlorid hergestellt.

  • Organische Chemieindustrie

Die organische Chemieindustrie entwickelte sich aus einem Nebenprodukt der Steinkohleumwandlung zu Koks. Der Steinkohleteer war zun√§chst ein wertloses Nebenprodukt als Friedlieb Ferdinand Runge bei Oranienburg um 1833 die Inhaltsstoffe untersuchte. Dann entwickelten sich bald die gro√üen Bereiche der Chemieindustrie (s. Farbstoffe#Synthetische Farbstoffe, Arzneimittel#19.‚Äď21. Jahrhundert, Kunststoffe#Entwicklung einer Kunststoffindustrie).

Das Aufbl√ľhen der chemischen Industrie ging Hand in Hand mit der Wissenzunahme und der Zahl der Absolventen in der Chemie. Zwischen 1860‚Äď1900 stiegen sowohl die Zahl als auch die Gr√∂√üe von Chemieunternehmen schnell an. Die Badische Anilin- und Sodafabrik (BASF, gegr. 1865) besch√§ftigte 1885 2.330 Arbeiter und Angestellte, 1890 waren es 3.596, 1895 4.600 und 1900 6.711, davon etwas √ľber 100 Chemiker. Bei Bayer/Elberfeld (gegr. 1863) gab es 1885 zun√§chst 24 Chemiker und 300 Arbeiter, und 1896 waren es 104 Chemiker und 2.644 Arbeiter.[4]

Die Chemie und die Chemiewirtschaft galten in dieser Phase als friedens- und damit staatserhaltend. D√ľngemittel, Pflanzenschutzmittel und Herbizide steigerten die Ertr√§ge in der Landwirtschaft. Farbstoffe und Pigmente brachten Farben f√ľr Kleidung, f√ľr Druckerzeugnisse, f√ľr H√§userfassaden, und f√ľr die Fotografie. Kunstfasern erh√∂hten das Angebot an preiswerten Textilien. Kunststoffe brachten ein gro√ües Angebot an preiswerten G√ľtern f√ľr Haushalte und Gewerbe. Arzneimittel verbesserten den Gesundheitszustand und senkten das Infektionsrisiko bei gef√§hrlichen ansteckenden Krankheiten (Tuberkulose, Syphilis, Diphtherie).

Bismarck bemerkte einmal, dass ‚Äěes weniger die friedliche Gesinnung aller Regierungen ist, die den Frieden bisher erh√§lt, als die wissenschaftliche Leistungsf√§higkeit der Chemiker‚Äú.[5]

Automatisierung und Effizienz

Ein Produktionsbetrieb der chemischen Industrie hat im Allgemeinen einen höheren Bedarf an Kapitalinvestitionen und einen geringeren Personalbedarf verglichen mit anderen Produktionsbetrieben mit vergleichbarem Umsatz.

Im weiteren zeichnet sich die chemische Industrie aus durch

  • einen hohen Automationsgrad,
  • eine hohe Wertsteigerung der verarbeiteten Rohstoffe,
  • eine sehr teure Forschung,
  • eine aufw√§ndige Verfahrenstechnik sowie
  • eine gro√üe Anzahl hergestellter Produkte.

Hergestellt werden Grundchemikalien, Spezialchemikalien, Zwischen- und Fertigprodukte. Abnehmer sind der Konsumg√ľterbereich sowie alle Bereiche des verarbeitenden Gewerbes und der Industrie (Automobilindustrie, Baugewerbe, Landwirtschaft).

Wirtschaftliches Profil des chemischen Gewerbes

Die chemische Industrie ist in der √∂ffentlichen Wahrnehmung stark durch internationale Konzerne gepr√§gt. Der √ľberwiegende Teil der chemischen Industrie besteht jedoch aus mittelst√§ndischen Unternehmen.

Der weltweite Gesamtumsatz der chemischen Industrie betrug 2002 1.847 Milliarden Euro. In Deutschland 132,5 Milliarden, in den USA 489 Mrd., in Japan 204 Mrd. und in der Schweiz 35,1 Milliarden. Besch√§ftigt wurden in Deutschland 462.000 Personen, in der Schweiz 64.000 Personen. Aus Deutschland wurden Waren im Wert von 80,2 Milliarden Euro exportiert und importiert wurden Waren f√ľr 57,9 Milliarden Euro.[6]

Länder

Deutschland

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Chemiewirtschaft in Deutschland ist stark wachstumsorientiert. Der Umsatz steigerte sich von 87,6 Mrd. ‚ā¨ (1992) auf 129,6 Mrd. ‚ā¨ (2006). Mit etwas mehr als 10% des Gesamtumsatzes des verarbeitenden Gewerbes ist sie ein besonders wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland nach der Automobil-, Maschinenbau- und Elektronikindustrie. Deutlich mehr als 50% der in Deutschland hergestellten Chemieprodukte werden exportiert. Deutschland war im Jahr 2006 die exportst√§rkste Chemienation (116 Mrd. ‚ā¨, Weltmarktanteil: 12,3%) vor den USA (107,5 Mrd. ‚ā¨, Weltmarktanteil: 11,4%), Frankreich (62,1 Mrd. ‚ā¨, Weltmarktanteil: 6,6%), Gro√übritannien (53,4 Mrd. ‚ā¨, Weltmarktanteil: 5,6%), Japan (44,2 Mrd. ‚ā¨, Weltmarktanteil: 4,7%).

Deutschland ist auch ein wichtiges Importland f√ľr ausl√§ndische Chemiewaren mit 86,6 Mrd. ‚ā¨ (8,9% der Weltchemieimporte) und es belegt den zweiten Platz hinter den USA mit 113,7 Mrd. ‚ā¨ (11,7% der Weltimporte) noch vor China mit 72,2 Mrd. ‚ā¨ (7,4% der Weltimporte). W√§hrend bei den Sachanlageinvestitionen der Chemieindustrie in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts noch zwei Dritteln im Inland und nur ein Drittel im Ausland get√§tigt wurden, verst√§rkten sich nach dem Jahr 2000 die Auslandsinvestitionen auf ca. 50% und mehr an den Gesamtinvestitionen.

Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der Umsätze nach Chemiesparten

Chemiesparte Umsatz Mio. ‚ā¨ 2006
Anorganische Grundchemikalien 9.833
Petrochemikalien und Derivate 21.882
Polymere (Kunststoffe) 25.882
Fein- und Spezialchemikalien 32.623
Pharmazeutika 29.326
Wasch- und Körperpflegemittel 10.017
Quelle: VCI[7]

Derzeitige Tendenzen und Sorgen

Die Chemische Industrie in Deutschland nutzt derzeit ca. 10% des gesamten Strom- und Gasbedarfs. Da die Preise in Deutschland f√ľr Strom und Gas im internationalen Vergleich aber auch innerhalb Europas auf sehr hohem Niveau liegen, fordert der Verband der chemischen Industrie mehr Wettbewerb bei den Energiepreisen, da andernfalls die Chemieproduktion f√ľr chemische Grundstoffe in Deutschland einseitig gegen√ľber anderen L√§ndern belastet werden. Zwischen 1990-2006 konnte die chemische Industrie ihren Energiebedarf um 40% senken, weitere Effizienzma√ünahmen sind aber nur mit erheblichen Kosten oder einer deutlichen Wettbewerbsverschlechterung m√∂glich. Sehr kritisch wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz(EEG) vom VCI beurteilt, wonach bis zum Jahre 2020 etwa 20% des gesamten Energiebedarfs in Europa aus erneuerbaren Energie gedeckt werden sollen.[8] Der VCI h√§lt nationale Alleing√§nge beim EU-Emissionshandel mit Klimagaszertifikaten, insbesondere die Senkung der Zuteilungsmenge von 495 Millionen auf 453 Millionen Zertifikate, f√ľr sch√§dlich.[9] F√ľr jede zus√§tzlich emittierte Tonne Kohlendioxid m√ľssen Unternehmen mit h√∂herem Kohlendioxidaussto√ü CO2- Zertifikate von Anlagebetreibern mit CO2- Einsparungen kaufen. Zwischen 2013 bis 2020 will die europ√§ische Kommission die kostenlose Zuteilung von Zertifikaten schrittweise auf null zur√ľckfahren. Je Tonne Kohlendioxid m√ľssen Chemieunternehmen dann etwa 30 ‚ā¨ zahlen, die Gesamtkosten f√ľr den Zertifikathandel werden sich ab 2013 auf 1 Milliarde Euro belaufen und verdoppeln sich bis 2020.[9] Diese Reglungen f√ľhren zu erheblichen Kosten f√ľr deutsche und europ√§ische Chemieunternehmen. Der Verband der chemischen Industrie fordert von der Politik stattdessen unentgeltliche Zertifikate f√ľr Chemieanlagen, die nach technischen Standards effizient arbeiten (benchmark).

Die Gefahr besteht in einer Abwanderung von energieintensiven Betrieben in Weltregionen mit geringeren Kostenbelastungen. Gro√üe L√§nder wie USA, China, Indien weigern sich bislang an einem Emissionshandel oder an der Minimierung von Treibhausgasemissionen teilzunehmen und daher w√ľrde der Emissionshandel einseitig die Wirtschaft in Europa belasten.

Der Verband der chemischen Industrie schl√§gt statt eines Zertifikathandels mit Emissionsrechten ein Bonussystem vor. Dabei erhalten Hersteller erneuerbarer Energien neben dem Marktpreis f√ľr Energie einen europaweit abgestimmten Bonus f√ľr diesen Strom. Der Vorteil: Spekulationen im Bereich Zertifikathandel werden eingeschr√§nkt.

Der VCI betont die Bereitschaft der Chemieindustrie beim Klimaschutz aktiv mitzuhelfen. Bei einer Ausr√ľstung von 24 Mio. Haushalten mit W√§rmed√§mmstoffen f√ľr Aussenfassaden von der chemischen Industrie k√∂nnten zuk√ľnftig 120 Millionen Tonnen Kohlendioxidemissionen vermieden werden.[10] Die Chemieindustrie leistet auch einen Beitrag zur Herstellung von Photovoltaikmodulen womit derzeit 0,5 Mio. Tonnen Kohlendioxid in Deutschland eingespart werden.

In Dubai haben sich 120 Staaten bereit erkl√§rt, den Umgang mit Chemikalien weltweit f√ľr Mensch und Umwelt einheitlicher und sicherer zu gestalten. Chemikalien sollen weltweit nach Gef√§hrlichkeit eingestuft und f√ľr Transport und Umgang gekennzeichnet werden. Regelungen sollen international vereinheitlicht werden. Dazu dient auch die sogenannte REACH-Verordnung vom 1. Juli 2007 in Europa. Hersteller oder Unternehmen, die chemische Stoffen und Zubereitungen mit mehr als eine Tonne/Jahr in der EU in den Verkehr bringen, m√ľssen umfangreiche Dokumentationen √ľber Toxikologische Wirkungen, √Ėkotoxizit√§t sowie physikalisch-chemischen Daten dieser Stoffe an die Chemieagentur in Helsinki einreichen. Ferner haben die Unternehmen Informationspflichten f√ľr die gesamte Lieferkette wahrzunehmen. Ca. 80.000 Registrierdosiers wurden eingereicht, die Erstellungskosten lagen bei 2 Milliarden ‚ā¨. Hersteller mit Produkten von geringen Gewinnmargen - das sind ca. 5-10 % aller Chemikalien und Zubereitungen - k√∂nnen die Anmeldungskosten vermutlich nicht aufbringen und werden ihre Produktion einstellen.

Chemiewirtschaft in der Krise

Zwischen Januar 2008 und Januar 2009 nahm der Absatz der Chemieproduktion in Europa dramatisch ab. Der Absatzr√ľckgang bei Kunststoffen und Polymeren lag um 31 %, bei Chemiefasern um 33,6 %, D√ľngemitteln 44,2 %, Farbstoffen, Pigmenten 26,7 %, anorganischen Basischemikalien 33 %.[11]

Die BASF musste seit November 2008 Gro√üanlagen herunterfahren. Nur noch 75 % der Kapazit√§t sind ausgelastet. Betroffen sind insbesondere die Zulieferindustrien f√ľr die Automobilindustrie. Zu Kurzarbeit kam es in der Lack- und Farbenindustrie; im Werk in M√ľnster wurden 2/3 der Besch√§ftigten (1500 Personen) in Kurzarbeit geschickt. Die Anlage der BASF-Coating in New Jersey wurde wegen √úberkapazit√§ten geschlossen, ferner eine Anlage in Korea f√ľr Kunststoffvorprodukte.[12] Nur in den Sektoren Pflanzenschutzmittel und Pharmaprodukte steigerte der Konzern seine Erl√∂se.

Bei Lanxess kam es zu einem 50-prozentigen R√ľckgang an Kautschuk f√ľr Autoreifen. Das Schweizer Unternehmen Clariant sparte bis Ende 2008 etwa 2200 (von insgesamt 20.000) Mitarbeiter weltweit ein, 1000 weitere Mitarbeiter sollen in naher Zukunft folgen.[12] Im Raum um Frankfurt besch√§ftigt das Unternehmen etwa 2500 Mitarbeiter.

Auch bei der Wacker Chemie kam es zu einem Ertragsr√ľckgang von 42%.

Vom Abschwung sind auch Mitarbeiter von Evonik und Celanese betroffen. Um 800 Mitarbeiter wurden in die Kurzarbeit geschickt.[12]

Entwicklung der Chemieindustrie seit 1990

Die petrochemische Industrie in Europa war vorwiegend national gepr√§gt, in vielen L√§ndern war dieser Industriesektor in Staatsbesitz. Viele nationale Anbieter hatten eine alte und zu geringe Anlagenkapazit√§t. Es fehlte an Kapital. Im Jahr 1993 verschmolzen die staatlichen Konzerne Neste (Finnland) und Statoil (Norwegen) zu Borealis. Ebenfalls im Jahr 1993 verschmolz das Polypropylengesch√§ft; die italienische Montedison fusionierte mit Shell, es entstand Montell. Die Firmen BASF und Shell legten ihren Polyethylensektor zusammen, es entstand Basell. Im Jahr 2004 wurde Basell f√ľr 4,4 Mrd. Euro verkauft. Die K√§ufer waren Access Industries, New York und die Chatterjee Group.[13]

Unter dem Druck, m√∂glichst hohe Gewinne f√ľr die Aktion√§re zu erzielen und unter dem Eindruck der Entwicklungen in China, b√ľndelten die bisher breit aufgestellten Gro√üunternehmen ihre Aktivit√§ten auf einzelne Chemiesektoren. Die Chemiefirmen Bayer AG und Hoechst AG waren im Jahr 1993 noch sehr breit aufgestellt. Die beiden Einzelunternehmen verf√ľgten √ľber praktisch alle wichtigen Chemiesektoren wie Kunststoffe, Spezialit√§ten, Coatings, Agrarchemikalien, Pharma, Feinchemie.

Aus der Bayer AG und der Hoechst AG sind Life-Science-Unternehmen entstanden. Durch Fusion von Hoechst mit der französischen Rhone-Poulenc entstand Aventis, bzw. später Sanofi-Aventis. Alle nicht zum Pharmasektor gehörenden Bereiche wurden abgestoßen.

Bayer ist heute schwerpunktmäßig auf Pharma, Kunststoffe, Agrochemikalien ausgerichtet, die anderen Bereiche wurden abgestoßen.

Im August 2008 kaufte Dow Chemical den Chemiehersteller Rohm & Haas f√ľr 15,3 Mrd. US$. Rohm & Haas stellt Spezialchemikalien f√ľr die Elektronik, Baubranche, Beschichtung her. Das Unternehmen besch√§ftigt weltweit 16.500 Mitarbeiter und 500 Mitarbeiter in Deutschland.[14]

Durch Staatsfonds, beispielsweise aus China, werden sich die Besitzstrukturen der westlichen Chemieindustrie möglicherweise ändern.[15]

Branche lässt Krise 2010 hinter sich

In allen Regionen und in fast allen L√§ndern der Welt stieg die Industrieproduktion 2010 kr√§ftig an. Von dieser Entwicklung profitierten die deutschen Chemieunternehmen vor allem durch den Export ihrer Produkte. Bereits im Jahresverlauf 2009 deutete sich an, dass die Branche die Krise rascher √ľberwinden w√ľrde als von den meisten Wirtschaftsexperten angenommen. Nach dem Anziehen der Nachfrage aus dem Ausland trug auch die Inlandsnachfrage zur Erholung der wirtschaftlichen Situation bei. Bereits im Sommer 2010 erreichte die Kapazit√§tsauslastung so wieder ihr normales Niveau Deutschlands viertgr√∂√üte Branche erlebte 2010 ein bemerkenswertes Jahr, das sich in dieser Weise wohl kaum mehr wiederholen l√§sst. Sie konnte mit einem Produktionsplus von 11 Prozent den gr√∂√üten Zuwachs seit 1976 verbuchen. Die Chemieproduktion verfehlte damit das Vorkrisenniveau nur noch knapp. H√∂here Preise und gr√∂√üere Mengen f√ľhrten zu einem deutlichen Umsatzplus: Das Gesch√§ft mit Chemikalien in Deutschland legte um 17,5 Prozent auf 170,6 Milliarden Euro zu. Der Auslandsumsatz lag 2010 bereits wieder h√∂her auf einem h√∂heren Niveau als im Jahr 2007. Die Produktionsanlagen, die im Zuge der Krise stark heruntergefahren und teilweise auch ganz abgestellt worden waren, laufen inzwischen wieder auf Hochtouren. Die Unternehmen konnten deshalb die Kurzarbeit beenden [16].

Beschäftigungssituation in der Chemieindustrie

W√§hrend zwischen 1991 und 2006 der Umsatz pro Chemiebesch√§ftigten von 148.700 ‚ā¨/Jahr auf 372.000 ‚ā¨/Jahr gestiegen ist, wurde gleichzeitig die Zahl der Besch√§ftigten in diesem Zeitraum von 716.700 auf 436.000 Personen abgebaut. Der durchschnittliche Bruttolohn in der chemischen Industrie stieg von 36100 ‚ā¨/Jahr (1994) auf 46.800 ‚ā¨/Jahr (2006). Besonders einschneidend war der Abbau (1995‚Äď2006) im Bereich der organischen Chemikalien (-17.000 Besch√§ftigte), Polymere (-30.000 Besch√§ftigte), Fein-, Spezialchemikalien (-21.000 Besch√§ftigte), Wasch- und K√∂rperpflegemittel (-13.000 Besch√§ftigte).

Eine √úbersicht √ľber die Schichtungen von besch√§ftigten Personen in Betrieben gibt die folgende Tabelle:

Besch√§ftigte Personen Anzahl der Unternehmen Gesamtzahl Besch√§ftigte Gesamtumsatz Mio. ‚ā¨
1 - 9 1.494 6.449 829
10 -19 609 8.464 1.865
20 - 49 390 13.262 3.548
50 - 99 369 26.037 6.833
100 - 249 330 52.250 15.736
250 - 499 149 54.920 17.638
500 - 999 77 53.123 16.336
√úber 1000 67 237.084 91.639
Quelle: VCI[17]

√Ėsterreich

Die Chemieindustrie ist der zweitwichtigste Industriebereich √Ėsterreichs. Die Chemieindustrie √Ėsterreichs hat 41.700 Besch√§ftigt in 283 meist mittelst√§ndischen Betrieben. Das gr√∂√üte Chemieindustriegebiet liegt bei Linz.

Schweiz

In der Schweiz gibt es ca. 71.000 Beschäftigte in der Chemieindustrie, ca. die Hälfte davon arbeitet in der Forschung und Entwicklung. Rund 95 Prozent aller im Land hergestellter Produkte gehen in den Export.[18]

Gro√üe Unternehmen sind Novartis (29,0 Mrd. ‚ā¨ Jahresumsatz) und die Roche-Gruppe (28,1 Mrd. ‚ā¨ Jahresumsatz). Sie produzieren zu gro√üen Teilen im Ausland, geh√∂ren sie doch zu den gr√∂√üten Pharma-Konzernen weltweit.

USA

Das Produktionsvolumen der Chemieindustrie der USA[19] ist um den Faktor 5 gr√∂√üer als die deutsche Chemieindustrie. Gro√üe Unternehmen (ohne Pharmazeutika) in den USA sind Dow Chemical (Umsatz 2006: 49,1 Mrd. US$), DuPont (Umsatz 2006: 27,4 Mrd. US$), Lyondell (Umsatz 2006: 22,2 Mrd. US$). Marktf√ľhrer bei Pharmaprodukten sind Pfizer (Umsatz 2006: 26,7 Mrd. US$) und GlaxoSmithKline (Umsatz 2006: 21,7 Mrd. US$). Deutschland lieferte im Jahr 2006 an die USA Chemikalien im Wert von 11,3 Mrd. US$. Aufgrund hoher Kosten f√ľr fossile Rohstoffe werden in den USA neue Gro√üanlage zur Kohleverfl√ľssigung mit einem Investitionsvolumen von √ľber 600 Mio. US$, sowie Bioethanolanlagen (Investitionsvolumen 200 Mio. US$) mit einer j√§hrlichen Produktionskapazit√§t von ca. 10 Mio. Tonnen geplant.

China

China[20] ist weltweit bislang der drittwichtigste Produktionsstandort f√ľr Chemikalien auf der Welt. Bis zum Jahr 2015 soll China zum gr√∂√üten Produktionsstandort f√ľr Chemikalien weltweit werden. Das j√§hrliche Wachstum der Chemiewirtschaft liegt zwischen 10 und 20 %. Die drei wichtigsten (Staats-)Konzerne sind PetroChina, Sinopec, SNOOC. In China gibt es eine Vielzahl von Kooperationsprojekten mit Unternehmen aus der USA, Gro√übritannien, Deutschland und anderen Staaten (z. B. ein Joint-Venture mit Shenua und DOW-Chemical zum Aufbau einer Kohleverfl√ľssigungsanlage, ferner mit BASF, Bayer, DuPont, BP usw.). [21]

In China sind die Investitionen in neue Chemieanlagen (Arzneimittelbereich, Kunststoffe, Kautschuk) hoch. Besonders hoch sind die Investitionen im Raffineriebau, 21 Gro√üanlagen sind in Planung. Seit der Wirtschaftskrise Oktober/November 2008 kam es in vielen Sektoren der Chemie (z. B. Kunststoffe) zu einem erheblichen Preisverfall von chemischen Produkten (bis zu 50 %). √úberseeische Kunden orderten kaum noch Chemikalien aus China, viele Produktionsst√§tten (D√ľnger, PVC) mussten still gelegt werden.

Großbritannien

In Gro√übritannien gibt es f√ľnf gro√üe Chemieunternehmen: AstraZeneca Plc (Pharma, 67.900 Besch√§ftigte), Unilever (Haushaltsprodukte, Kosmetika, 174.000 Besch√§ftigte), GlaxoSmithKline Plc (Pharma, 103.000 Besch√§ftigte), BOC (Gase, zur Linde Gruppe geh√∂rig, 50.000 Besch√§ftigte)

Viele Industriebereiche in Gro√übritannien (Bau-, die Kunststoff- sowie die Nahrungsmittelindustrie), die wichtige Abnehmer von Chemie sind, schrumpfen zurzeit. Dies hat Folgen f√ľr die Chemiewirtschaft. Eine gro√üe Erd√∂lraffinerie und einige Bioethanolanlagen werden zurzeit in England errichtet.

Deutschland, Frankreich, Holland und die USA sind wichtige Chemieimporteure f√ľr Gro√übritannien.

Frankreich

Der Umsatz im Chemiebereich betrug etwa 81 Mrd. ‚ā¨. Davon gehen 55 % in den Export. Im Chemiebereich ist Frankreich nach Deutschland Frankreich hat 190.000 Chemiebesch√§ftigte die in 907 Betrieben arbeiten.

In Frankreich gibt es f√ľnf Gro√ükonzerne: L'Or√©al (Kosmetik), Air Liquide (Industriegase), Total (Erd√∂l), Sanofi-Aventis (Pharma).

Niederlande

In der Niederlande gibt es drei Gro√üunternehmen der Chemie: Royal Dutch Shell ( 2007: 356 Mrd. US$ Umsatz; 104.000 Besch√§ftigte), Akzo Nobel ( 14,4 Mrd. Euro, 60.000 Besch√§ftigte) und DSM (8,8 Mrd. Euro, 23.254 Besch√§ftigte). Deutschland ist der wichtigste Handels- und Investitionspartner f√ľr die Chemie in Holland.

Italien

Ein Drittel des Chemieumsatzes wird von ausl√§ndischen Unternehmen in Italien erwirtschaftet. Aufgrund von B√ľrokratiekosten wollen jedoch internationale Konzerne Personal abbauen.

Wichtige Chemieunternehmen Italiens sind Polimeri (Tochter des Energiemultis Eni, 6,8 Mrd. ‚ā¨ Jahresumsatz), Gruppo Mossi&Ghisolfi (Kunststoffhersteller, 1,7 Mrd. ‚ā¨ Jahresumsatz), Mapei (Bauchemie, 1,46 Mrd. ‚ā¨ Jahresumsatz).

Spanien

Die spanische Chemieindustrie erwirtschaftete 48 Mrd. ‚ā¨ Umsatz im Jahr 2007. In den letzten Jahren erh√∂hte sich das Produktionsvolumen um 3 ‚Äď 6 % j√§hrlich. Es ist der viertwichtigste Industriebereich in Spanien. In Katalonien sind 47 % der Chemiebetriebe ans√§ssig. Viele internationale Unternehmen haben in Spanien Zweigwerke gegr√ľndet.

Russland

Ausländische Investitionen in Russland sind stark angestiegen. Im Jahr 2007 betrugen die ausländischen Investitionen bereits 6,4 Mrd. US$. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Russlands in der Chemiewirtschaft.

Die gr√∂√üten Chemiekonzerne sind die Holding Sibur (Mehrheitsaktion√§r: Gasprom, Umsatz: 142,7 Mrd. Rbl.), Salawatnefteorgsines (Petrochemie, Umsatz: 97,0 Mrd. Rbl.), MChK Ewrochim (Minerald√ľnger, Petrochemie, Umsatz: 73,8 Mrd. Rbl.). Eine gro√üe Erd√∂lraffinerie (Kapazit√§t: 20 Mio. Tonnen) ist von Rosneft geplant.

Brasilien

Die brasilianische Chemiebranche verkaufte im Jahr 2007 Waren im Werte von 101 Mrd. US$. Deutschland ist ein sehr wichtiger Chemiehandelspartner Brasiliens.

Das gr√∂√üte Unternehmen der Chemiebranche ist Petrobras (Petrochemie, 119 Mrd. US$ Jahresumsatz). Ferner gibt es noch Braskem (Petrochemie, 10,9 Mrd. US$ Jahresumsatz) und Copesul (Petrochemie, 6,2 Mrd. US$ Jahresumsatz). Petrobras plant erhebliche Investitionen in den Bau von √Ėl- und Gasf√∂rderung und dem Bau von Bioethanolanlagen.

Japan

Japan ist der zweitgrößte Chemiestandort auf der Welt. Mitsubishi Chemical, Sumitomo Chemical, Mitsui Group Chemical und Asahi Chemical sind die größten japanischen Chemiekonzerne. [22]

Konzerne

Die größten Chemiekonzerne der Welt: Die Dynamik des Industriezweigs macht die Liste der größten Chemiekonzerne der Welt 2007 im Vergleich zu 2002 deutlich:

2002
Konzern Land
(Hauptsitz)
Umsatz
(Mrd. ‚ā¨)
BASF D 28
Dow Chemical USA 27
DuPont USA 24
3M USA 21 (2005)
Bayer D 20
Exxon Mobil Chemicals USA 20
Atofina F 20
BP Chemicals GB 13
Mitsubishi Chemicals J 12
Degussa D 11
Shell Chemicals NL/GB 11
Cognis Deutschland GmbH D 9,37 (2004)
INEOS GB
2007
Konzern Land
(Hauptsitz)
Umsatz
(Mrd. ‚ā¨)
BASF D 58
Dow Chemical USA 39,1
Ineos England 32,6
Bayer D 32,4
Lyondell-Basell USA 31,4
DuPont USA 22,4
Sabic Saudi-Arabien 21,6
Reliance Industries Indien 18,6
Evonik D 14,4
Linde D 12,3
Air Liquide Frankreich 11,8
Akzo Nobel Niederlande 10,2
Solvay Belgien 9,6
DSM Niederlande 8,8
Huntsman Corporation USA 7,1
Quelle: Die Rheinpfalz[23]
Anm.: Die Umsatzzahlen sind teilweise nicht direkt vergleichbar, da bei den Mineral√∂lkonzernen die Aufteilung zwischen den Sparten √Ėl und Chemie nicht nach den gleichen Kriterien erfolgt.

Literatur

  • Alfred Dupont Chandler Jr.: Shaping the industrial century. The remarkable story of the evolution of the modern chemical and pharmaceutical industries. Harvard Univ. Press, Cambridge MA 2005, ISBN 0-674-01720-X
  • Ludwig Klasen: Grundriss-Vorbilder von Geb√§uden aller Art. Abth. XV. Industrielle Anlagen. Theil 7. Fabriken f√ľr die chemische Industrie. Baumgartner, Leipzig 1896 (Digitalisat)
  • Hermann-Josef Rupieper, Friederike Sattler, Georg Wagner-Kyora (Hrsg.): Die mitteldeutsche Chemieindustrie und ihre Arbeiter im 20. Jahrhundert. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2005, ISBN 3-89812-246-8

Weblinks

 Commons: Unternehmen des chemischen Gewerbes ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Brockhaus-Enzyklop√§die. F.A. Brockhaus GmbH Mannheim 1987, 19. Auflage, Band 4, S. 447
  2. ‚ÜĎ Hans-Bernd Amecke: Chemiewirtschaft im √úberblick. Verlag Chemie, Weinheim 1987, S. 14
  3. ‚ÜĎ Ersttagsblatt 21/1975.
  4. ‚ÜĎ Hans-Werner Sch√ľtt: Der Chemiker im Wandel der Zeiten. Verlag Chemie, Weinheim 1973, S. 302.
  5. ‚ÜĎ Hans-Bernd Amecke: Chemiewirtschaft im √úberblick. Verlag Chemie, Weinheim 1987, S. 10
  6. ‚ÜĎ Quelle der Zahlen: Verband der Chemischen Industrie, o.n.A.
  7. ‚ÜĎ Homepage des VCI: Chemiewirtschaft in Zahlen 2007, Tab. 15a
  8. ‚ÜĎ Verband der Chemischen Industrie: Fakten*Analysen*Perspektiven. Jahresbericht - Verband der Chemischen Industrie e.V. In: Chemie 2007, 30. Juni 2007, S. 6‚Äď7
  9. ‚ÜĎ a b Fakten*Analysen*Perspektiven, S. 8
  10. ‚ÜĎ Fakten*Analysen*Perspektiven, S. 9
  11. ‚ÜĎ Chemische Rundschau: CEFIC-Trendreport, April 2009, S. 12
  12. ‚ÜĎ a b c Chemische Rundschau, Februar 2009, S. 4‚Äď6
  13. ‚ÜĎ Chemische Rundschau, Mai 2005, S. 10
  14. ‚ÜĎ Chemische Rundschau, August 2008
  15. ‚ÜĎ Alfred Widmer: Reinrassig und hochgez√ľchtet. Chemische Rundschau, Nr. 1‚Äď2, 8, Februar 2008, S. 5‚Äď9
  16. ‚ÜĎ Rede VCI-Pr√§sident Engel Jahrespressekonferenz 14. Dezember 2010
  17. ‚ÜĎ Homepage des VCI: Chemiewirtschaft in Zahlen 2007. Tab. 18
  18. ‚ÜĎ Scienceindustries
  19. ‚ÜĎ http://www.bfai.de Branche kompakt - Chemische Industrie USA 2007
  20. ‚ÜĎ http://www.bfai.de Branche kompakt - Chemische Industrie China 2008
  21. ‚ÜĎ http://www.bfai.de Branche kompakt - Chemische Industrie China 2006
  22. ‚ÜĎ http://www.bfai.de Branche kompakt - Chemische Industrie Japan 2006
  23. ‚ÜĎ Die gr√∂√üten Chemiekonzerne der Welt. In: Die Rheinpfalz vom 25. April 2008, Seite Wirtschaft 01

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