Chomutov

Chomutov
Wappen von Chomutov
Chomutov (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Chomutov
Fläche: 2934 ha
Geographische Lage: 50° 28′ N, 13° 25′ O50.46333333333313.412222222222340Koordinaten: 50° 27′ 48″ N, 13° 24′ 44″ O
Höhe: 340 m n.m.
Einwohner: 50.441 (1. Jan. 2011) [1]
Postleitzahl: 430 01 - 431 01
Kfz-Kennzeichen: U (alt: CV)
Verkehr
Bahnanschluss: Praha–Chomutov
Ústí nad Labem–Chomutov
Chomutov–Cheb
Chomutov–Vejprty
Struktur
Status: Statutarstadt
Ortsteile: 1
Verwaltung
Oberbürgermeister: Ivana Řápková (Stand: 2007)
Adresse: Zborovská 4602
430 28 Chomutov
Gemeindenummer: 562971
Website: www.chomutov-mesto.cz
Lageplan
Lage von Chomutov im Bezirk Chomutov
Karte
Marktplatz in Komotau

Chomutov (deutsch Komotau) ist eine Bezirksstadt des Okres Chomutov mit ca. 50.176 Einwohnern (2005) im Ústecký kraj in Tschechien.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Chomutov befindet sich in Nordböhmen, an der Kreuzung bedeutender Eisenbahnlinien und Straßenverbindungen. Sie liegt im Westen des Nordböhmischen Beckens am südlichen Fuß des Erzgebirges.

Geschichte

Von der Stadtgründung bis zum Mittelalter

Bereits um 800 befand sich auf dem Gebiet des späteren Komotau eine kleine Kirche. Am 29. März 1252 wurde die Stadt Comotau von Friedrich von Komotau dem Deutschen Ritterorden geschenkt. Am 1. Februar 1261 verlieh Přemysl Ottokar II. dem Orden die Gerichtsbarkeit. Damals wurde noch die Bezeichnung „Villa Forensis" benutzt. Daraus schließt man, dass Chomutov zu dem Zeitpunkt noch ein Dorf war. Durch eine Schenkung der Familie Kothobor von Retschitz erhielt der Orden 1281 Krimove. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch schon am Ordensschloss gebaut. Bis Ende des Jahrhunderts erhielten die Ritter durch Schenkungen und Kauf Gut zu Beßwitz und Otwitz.

1335 wurde der Komotauer Markt durch ein Privileg des König Johann von Luxemburg von Zöllen und Abgaben befreit. Außerdem erhielt die Stadt das Recht, Bier zu brauen und Wochen- und Jahrmärkte abzuhalten. Am 28. Oktober 1396 verlieh der Deutsche Orden die Stadtrechte von Komotau an Albrecht von Duben und Nikolaus von Komotau. Die Stadt erhielt ein Rathaus sowie das Recht zum Salzhandel, eine Stadtwaage, sowie Siegel und Stadtwappen.

Am 30. Oktober 1407 bestätigte König Wenzel IV. den Komotauern das Recht der Bannmeile und beendete damit den Streit zwischen Adel und Bürgertum wegen des Gewerberechts zugunsten der Städte. Am 21. September 1411 musste der Landkomthur des Ordens, Ulrich von Ausk die Herrschaft Komotau an den königlichen Günstling Stephan von Kobersheim, der auch Harnischmeister genannt wurde, abtreten. 1415 ging Komotau endgültig bis 1420 an die böhmische Krone, danach wurde sie von Kaiser Sigismund von Luxemburg an den Markgrafen von Meißen verpfändet. Die Hussiten nahmen am 16. März 1421 die Stadt ein, die Bevölkerung wurde anschließend massakriert. Der hussitische Feldherr Jan Žižka ordnete an, nur so viele am Leben zu lassen, wie nötig waren, um die übrigen zu beerdigen. Bei den Kämpfen und danach starben etwa 2500 – nach einer anderen Quelle genau 1363 – Menschen; 1424 wurde die Stadt an Nikolaus von Lobkowicz (Mikuláš Chudý) verpfändet und später verschenkt. Nach dessen Tod wurde sie Besitz des Jakob von Wrschowitz. 1456 wurde Johann Czalta von Steinberg auf Anweisung des Königs Ladislaus Postumus der neue Herr von Komotau. Vier Jahre später starb er und sein Schwiegersohn Benedikt von Weitmühl wurde neuer Besitzer. Außerdem erhielt die Stadt von Georg von Podiebrad (Jiří z Poděbrad) weitere Privilegien. Benedikt von Weitmühl starb 1560 und Ladislaus von Weitmühl und seine Vettern wurden die neuen Herren der Stadt.

Vom Mittelalter bis zur Neuzeit

Die Komotauer erhielten 1517 von ihren Erbherren einen Freiheitsbrief, in dem den Juden das Wohnen, Betreiben eines Handwerks oder des Handels in der Stadt, den Vorstädten und der ganzen Herrschaft verboten wurde. Dieses Privileg gegen die Juden blieb bis 1848 in Kraft. Am 2. August 1525 brannte ein großer Teil der Stadt einschließlich des Schlosses ab. Daneben verbrannten 70 große Bücher aus der Bibliothek von Bohuslaus Lobkowicz von Hassenstein, darunter Originalschriften des griechischen Weisen Plato. 1529 übernahm Sebastian von Weitmühl die Ländereien von Komotau. 1547 wurde die Stadt während des Schmalkaldischen Krieges von den Armeen des Kurfürstentums Sachsen unter Führung des sächsischen Oberst Thumshirm überfallen und gebrandschatzt. Acht Jahre später brach die Pest aus und forderte 2300 Tote; dreizehn Jahre später kehrte sie zurück und weitere 2500 Personen starben. Das Alaunbergwerk wurde 1556 entdeckt, und ab 1558 begann man mit dem Abbau. 1585 wurde die Zunft der Faßbinder errichtet. 1571 wurde die Stadt an die Herrn von Lobkowitz und Hassenstein verkauft. In folgenden Jahren kaufen die Herren Dörfer zurück und neue hinzu, wie Rothenhaus, Stadt Katharinaberg sowie Grüntal, Brandau, Kleinhan, Rudelsdorf und Burg Hasištejn. Im Jahr 1589 vertrieben Jesuiten die Lutheraner und bauten in den Folgejahren ein Kollegium als Pflegestätte katholischer Bildung. Am 2. Juli 1591 kam es in der Stadt zu Tumulten zwischen Protestanten und Katholiken. Das Kolleg wurde erstürmt und geplündert. Die Haupträdelsführer wurden in Rothenhaus zum Tod verurteilt und am 20. August hingerichtet. Der Stadt wurden von Popel von Lobkowitz alle Privilegien genommen, aber bereits zwei Jahre später, nachdem Georg Popel von Lobkowitz beim Kaiser Rudolf II. in Ungnade gefallen war und sein Vermögen konfisziert wurde, wieder verliehen.

Komotau erkaufte sich die Freiheit und wurde 1606 eine Freie Königliche Stadt. Ab dem Jahr 1607 hatte die Stadt einen eigenen Magistrat. Während des Dreißigjährigen Krieges waren Plünderungen, Kontributionen, Einquartierungen, Überfälle und Vergewaltigungen an der Tagesordnung. 1620 wurden die Jesuiten aus Komotau wieder vertrieben. Kollegium und Seminar wurden an die Stadt verkauft. Nach der Schlacht am Weißen Berg wurde am 10. November 1620 die Stadt von den kaiserlichen Truppen eingenommen und gezwungen, dem Kaiser den Huldigungseid zu leisten und den Jesuiten das Kolleg und das Seminar zurückzugeben. 1621 verließen immer mehr Protestanten die Stadt Richtung Sachsen und Meißen. 2500 Menschen starben 1625 durch die Pest, die fünfzehn Jahre später wiederkehrte und weitere 1000 Opfer forderte. Sechs Jahre später am 12. November 1631 wurde die Stadt von Kaspar von Klitzing (1677–1719), Hauptmann des Johanniterordens, eingenommen und gebrandschatzt. 3. März 1662 erfolgte die Grundsteinlegung der Ignatiuskirche der Jesuiten.

Die von Kardinal Salerno den Jesuiten 1725 geschenkten Gebeine des heiligen Viktor wurden unter großen Feierlichkeiten in einem Mausoleum in der Ignatiuskirche beigesetzt. Die Stadt kaufte in den folgenden Jahren weitere Güter auf, so u.a. Hruschowan. Am 14. Oktober 1773 zogen während des Siebenjährigen Krieges Soldaten in das Kloster ein. 1780 übernahmen die Dominikaner das Komotauer Gymnasium.

Während der Napoleonischen Kriege brachten bayerische und französische Kriegsgefangene 1805 das Faulfieber in die Stadt, das über 700 Todesopfer forderte. Vom 21. bis 24. August 1813, während der Napoleonischen Kriege fand in Komotau das Drei-Kaiser-Treffen statt, an dem der Zar Alexander I. von Russland, der preußische König Friedrich Wilhelm III. und der österreichische Kaiser Franz I. teilnahmen.

Von der Industrialisierung bis zum 2. Weltkrieg

Ab Mitte des Jahrhunderts erfolgten Gründungen im Handel und Gewerbe, aber vor allem in der Industrie, so zum Beispiel die Komotauer Sparkasse und die älteste Firma des graphischen Gewerbes, die Buchdruckerei Gebrüder Butter. Die Eisenbahnstrecke Komotau-Dux-Ossegg wurde eröffnet, später auch die Strecke nach Eger sowie die Strecken der Buschtěhrader Eisenbahn nach Prag, Weipert bzw. Reitzenhain (Sachsen) und Brunnersdorf bei Kadaň. Die „Maschinentechnische Fachschule" wurde eingeweiht. 1899 begann bei Petsch, acht Kilometer nordwestlich der Stadt, der Bau der Komotauer Talsperre für die Trinkwasserversorgung.

Begrüßung der einmarschierenden deutschen Truppen am 9. Oktober 1938, Aufnahme aus dem Bundesarchiv

1900 erfolgt die Einweihung der neuen im gotischen Stil erbauten Evangelischen Kirche am Eingang zum Stadtpark. Im Laufe der Jahrzehnte wird die Industrie weiter ausgebaut und Kommunikationsanlagen angelegt, so begann man zum Beispiel 1901 mit dem Bau der neuen Wasserleitungsanlage. Hinzu kamen ein Bezirkskrankenhaus, ein Siechenhaus, ein Gymnasium, eine Turnhalle. Nach dem 28. Oktober 1918 wird Chomutov in die neu gegründete Tschechoslowakische Republik integriert. Zwanzig Jahre später, am 1. Oktober 1938 erfolgt der Anschluss des Sudetenlandes an das Deutsche Reich und die Besetzung durch deutsche Truppen. Die tschechische Minderheit von Komotau sah sich daraufhin gezwungen, die Stadt zu verlassen, die Evakuation wurde am 10. Oktober 1938 beendet.

Vom Ende des 2. Weltkrieges bis zur Gegenwart

Deutschneudorf: Gedenkstätte für die Opfer des Todesmarsch vom 9. Juni 1945 von Komotau nach Maltheuern

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam die Gemeinde am 8. Mai 1945 wieder zur Tschechoslowakei zurück. Am 9. Mai 1945 marschierten mit der Roten Armee zugleich tschechische Revolutionsgarden und Teile der Svoboda-Armee [2] in die Stadt ein. Am 9. Juni 1945 mussten sich alle 8.000 deutschböhmischen Männer zwischen 13 und 65 Jahren aus Komotau und den umliegenden Dörfern auf dem Jahnsportplatz sammeln. Dort wurden nach Augenzeugenberichten zwischen 12 und 20 von ihnen erschossen, darunter einige Angehörige der Waffen-SS. Auf dem folgenden Marsch von Komotau nach Maltheuern wurden ebenfalls einige Männer erschossen, weil sie dem Zug nicht folgen konnten. Der Marsch ging entlang der Strecke: Komotau – GörkauSchloss RothenhausKunnersdorfBartelsdorfEisenbergGebirgsneudorfDeutschneudorf (Sachsen) – NickelsdorfObergeorgenthalNiedergeorgenthalMaltheuern[3]. 2003 wurde in Deutschneudorf ein erster Gedenkstein, am 22. September 2007 auf dem Hauptfriedhof in Chomutov ein zweiter Gedenkstein in Erinnerung an diesen Marsch eingeweiht.

Eine juristische Aufbereitung des Geschehens hat bisher nicht stattgefunden. Aufgrund des „Amnestie-Gesetzes“ Nr. 115 vom 8.Mai 1946 blieben derlei bis 28. Oktober 1945 begangene Straftaten straffrei. Die Überlebenden mussten das zerbombte Hydrierwerk in Maltheuern, nunmehr Záluží u Litvínova wieder aufbauen. Aufgrund des Beneš-Dekretes 108, vom Oktober 1945, wurde das Vermögen der deutschböhmischen Bevölkerung konfisziert und unter nationale Verwaltung gestellt.

Viele Neubürger aus Mittelböhmen, der Slowakei, Repatrianten und Roma siedelten sich in der Nachkriegszeit in Chomutov an.

Hauptgebäude des Personenbahnhofs

Wirtschaft

Traditionelle Industrien sind der Kohlebergbau, die Holzverarbeitung, die Keramikindustrie, aber auch Textil- und Schwerindustrie. In den Mannesmannröhren-Werken wurden 1890 die ersten nahtlosen Rohre der Welt hergestellt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde vor allem Schwerindustrie angesiedelt, die seit dem Ende des 20. Jahrhunderts durch Leichtindustrie ersetzt wird.

Sehenswürdigkeiten in Chomutov sind der Erzgebirger Zoopark und das Kamencové jezero (Alaunsee). In der Stadt befindet sich ein tschechisch-deutsches Begegnungszentrum mit einer Außenstelle in Vejprty (Weipert).

In Chomutov gibt es Industrien der Metallverarbeitung, Braunkohlebergwerke, Uhren- und Zichoriefabrik, Glockengießerei. Es waren bis zu 52 Großbetriebe in der Stadt ansässig.

Zur Abschreckung deutscher Sex-Touristen hat das Ordnungsamt der Stadt an den Durchgangsstraßen eine Videoüberwachung eingerichtet. Von deutschen Fahrzeugen, die Prostituierte ansprechen werden Fotos geschossen und die Bilder auf der Website der Stadtverwaltung veröffentlicht. [4] [5]

Politik

Bürgermeister

1800–1807 Franz Grönert (Partei unbekannt)
1807–1839 Dr. Jakob Dobrauer (Partei unbekannt)
1839–1850 Rudolf Grünewald (Partei unbekannt)
1850–1859 Johann Georg Löw (Partei unbekannt)
1860–1872 Josef John (Partei unbekannt)
1872–1888 Dr. Heinrich Schmatz (Partei unbekannt)
1888–1898 Dr. Franz Schreitter (Partei unbekannt)
1898–1907 Anton Schiefer (Partei unbekannt)
1907–1933 Dr. Ernst Storch (DNP)
1933–1937 Verwaltungskomission
1937–1938 Viktor Herbrich (DSAP)
1938–1945 Eduard Fiedler, Sudetendeutsche Partei
seit 2002 Ivana Řápková, ODS

Sehenswürdigkeiten

  • Der Kamencové jezero (Alaunsee) liegt nördlich des Stadtzentrums am Fuße des Erzgebirges und ist weltweit einmalig. Der See ist ca. 16 ha groß und bis zu 4 Meter tief. Das Besondere ist sein Gehalt von ca. 1 % Alaun-Salz. Daneben liegt der Stausee Otvice.
  • Die St. Katharinakirche ist das wertvollste historische Denkmal in Chomutov und eine der ältesten frühgotischen Bauten in Europa. Die Kirche wurde im Jahre 1281 als Ordenskirche fertiggestellt und war Bestandteil der Burg.
  • Gymnasiumsturm
  • Das Bezirksmuseum (Okresni muzeum v Chomutove) existiert seit 1911 und befindet sich im Gebäude des ehemaligen Jesuitengymnasiums. Gezeigt werden u. a. Ausstellungen zur Stadt- und Regionalgeschichte sowie zur Geschichte der Juden in Nordwestböhmen.
  • St. Ignatiuskirche Früher Barockbau des Basilikentyps mit zweitürmiger Nordfassade wurde vom Italiener Carlo Lurago in den Jahren 1663–1668 gebaut.
  • Objekt Speichar war vor dem Bau der St. Ignatiuskirche eine ursprüngliche Jesuitenkirche (1611).
  • Dreifaltigkeitssäule 1697 vom Bildhauer Ambroz Laurentis gebaut.
  • Stadtturm (1525)
  • Talsperre Kamenička (Komotauer Talsperre) bei Blatno

Verkehr

Chomutov ist durch die Kursbuchstrecken 120 mit Žatec, Kladno und Praha (Nahverkehrszüge), 130 mit Ústí nad Labem (Nahverkehrs-, Eil- und Schnellzüge), 133 mit Jirkov, 137 mit Vejprty (nur zwei Wochenendzugpaare), 140 mit Karlovy Vary und Cheb (Nahverkehrs- und Schnellzüge) sowie 164 mit Kadaň předměsti der Staatsbahn ČD verbunden.

Der städtische und regionale Busverkehr wird von der DPCHJ betrieben.

Sport

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Im Ort lebten und wirkten

Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)
  2. Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (Hrsg): Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei. Bd. 1, 2. Weltbild Verlag, 1994, ISBN 3-89350-560-1. Bd.1, Seite 110
  3. Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (Hrsg): Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei. Bd. 1, 2. Weltbild Verlag, 1994, ISBN 3-89350-560-1.
  4. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1029/seite3/0014/index.html
  5. http://www.youtube.com/watch?v=x0P6KW_NLTQ&feature=related

Weblinks

 Commons: Chomutov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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