Râmeț

Râmeț
Einsiedel
Remete
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Râmeț (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: 46° 19′ N, 23° 31′ O46.31583333333323.523055555556805Koordinaten: 46° 18′ 57″ N, 23° 31′ 23″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 805 m
Fläche: 79,44 km²
Einwohner: 610 (1. Januar 2009)
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner je km²
Postleitzahl: 517590
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2008)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Râmeț, Boțani, Brădești, Cheia, Cotorăști, Florești, Olteni, Valea Făgetului, Valea Inzelului, Valea Mănăstirii, Valea Poienii, Valea Uzei, Vlădești
Bürgermeister: Aurel Dan (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 1
loc. Râmeț, jud. Alba, RO–517590
Webpräsenz:

Râmeț (veraltet Rămeț; dt. Einsiedel, ung. Remete) ist eine Gemeinde im Kreis Alba in Siebenbürgen, Rumänien.

Der Ort ist auch unter den alten rumänischen Bezeichnungen Rîmeți und Rimeț bekannt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Lage

Lage von Râmeț im Kreis Alba

Râmeț liegt im Trascău-Gebirge im Westen Siebenbürgens. An der Kreisstraße (Drum județean) DJ 107I, befindet sich der Ort ca. 20 Kilometer westlich der nächstgelegenen Kleinstadt Aiud (Straßburg am Mieresch); die Kreishauptstadt Alba Julia (Karlsburg) liegt ca. 50 Kilometer südlich entfernt. Râmeț ist Teil des historischen Motzenlandes.

Die meisten eingemeindeten Siedlungen sind ungünstig zu erreichen. Lediglich in der Ortschaft Valea Mănăstirii verkehren Busse (Stand 2008). Die nächste Bahnstation befindet sich in Aiud an der Bahnstrecke Alba Iulia–Târgu Mureș.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1441 unter dem Namen Remete erstmals urkundlich erwähnt.[2][3] Er ist seitdem durch Land-, vor allem aber durch Weidewirtschaft geprägt.

Am 29. November 1784 kam es auf dem Gebiet der Gemeinde zu Kämpfen zwischen aufständischen Bauern und der Österreichisch-Ungarischen Armee. Den Aufständischen gelang es, hier einen Sieg zu erringen.

Bevölkerung

Die im Jahr 2002 noch 751 Einwohner der Gemeinde bezeichneten sich ausnahmslos als Rumänen. Die Einwohnerzahl blieb seit der ersten offiziellen Erfassung 1850 zunächst weitgehend stabil, erreichte 1956 mit 2159 den Höhepunkt und nahm seitdem dramatisch ab. Ähnliches gilt für den eigentlichen Ort Râmeț; hier sank die Zahl der Bewohner von 184 im Jahr 1966 auf 64 im Jahr 2002. Im Ort Râmeț wurde 1900 die höchste Anzahl der Ungarn (8), 1977 die der Deutsche (2) und die der Roma (15) 1850 ermittelt.

In den zur Gemeinde gehörigen Dörfern verlief die Bevölkerungsentwicklung sehr unterschiedlich; während z. B. in der verkehrsmäßig gut angebundenen Talsiedlung Valea Mănăstirii die Einwohnerzahl etwa konstant blieb, nahm sie in den höher gelegenen und schlechter erreichbaren Siedlungen besonders stark ab. So ist etwa der Ortsteil Cheia (1956 132 Einwohner) heute praktisch verlassen.[4]

Sehenswürdigkeiten

  • Auf dem Territorium von Râmeț befinden sich mehrere Talschluchten, in denen die Höhenrücken des Trascău-Gebirges von Bächen durchbrochen werden. Die bedeutendsten hiervon sind Cheile Râmețului (etwa „Râmeț-Schlucht“)[5] und Cheile Mănăstirii (etwa „Klosterschlucht“). Im Gemeindegebiet existiert ein dichtes Netz geeigneter, teilweise markierter Wanderwege.
  • In den kleinen Streusiedlungen finden sich zahlreiche strohgedeckte Häuser ohne Schornstein, die allerdings nur noch selten zu Wohnzwecken dienen.
  • Die touristische Hauptattraktion der Gemeinde ist das Râmeț-Kloster im Ortsteil Valea Mănăstirii.

Einzelnachweise

  1. Wörterbuch der Ortschaften aus Siebenbürgen
  2. H. Heltmann, G. Servatius: Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag Würzburg, 1993. ISBN 3-8083-2019-2.
  3. Râmeț auf www.sate-comune.ro
  4. Volkszählung, letzte Aktualisierung 30. Oktober 2008, S. 141 (ungarisch)
  5. Cheile Râmețului auf www.welcometoromania.ro

Weblinks


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