Trockenpistole

Eine Trockenpistole ist ein Gerät im chemischen Labor zum Trocknen kleiner Substanzmengen bei konstanter Temperatur. Dazu wird die in einem Schiffchen oder Fläschchen befindliche Substanz in ein Doppelmantelgefäß eingeschoben. Je nach gewünschter Trocknungstemperatur wird eine geeignete Flüssigkeit im Vakuumtrocknungsapparat nach Abderhalden am Rückfluss erhitzt, wobei der Dampf den Doppelmantel durchströmt. Zugleich bleibt das Trocknungsmittel (z. B. Kieselgur) bei Zimmertemperatur über die Gasphase im Kontakt mit der zu trocknenden Substanz.[1]

Es gibt auch Ausführungsformen der Trockenpistole mit elektrischer Heizung.

Einzelnachweise

  1. Walter Wittenberger: Chemische Laboratoriumstechnik, Springer-Verlag, Wien, New York, 7. Auflage, 1973, S. 18−19, ISBN 3-211-81116-8.

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