Dakar

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Dakar
Dakar
Dakar (Senegal)
Dakar
Dakar
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Senegal
Region Dakar
Fl√§che 82,4 km¬≤
Einwohner 1.030.594 (31. Dezember 2004)
Dichte 12.510,2 Ew./km¬≤
ISO 3166-2 SN-DK
Webauftritt www.dakarville.net
Politik
B√ľrgermeister Khalifa Sall (2009)[1]
Bucht von Dakar
Bucht von Dakar
14.681111111111-17.441666666667

Dakar, die Hauptstadt Senegals, liegt auf der Kap-Verde-Halbinsel an der Atlantik-K√ľste des Landes. Sie ist die gr√∂√üte Stadt des Senegal und die am weitesten westlich gelegene Stadt Afrikas.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Blick aus dem All

Dakar ist die Hauptstadt des Senegal. Sie liegt als Hafenstadt am Atlantik. Dakar ist am Ostufer einer Halbinsel entstanden, die von der Halbinsel Kap Verde nach S√ľden bis zum Kap Manuel vorspringt. Durch diese Halbinsel liegt der Hafen von Dakar samt der Insel Gor√©e vor den St√ľrmen des Atlantiks abgeschirmt in einer relativ gesch√ľtzten Bucht.

Inzwischen nimmt die Stadt die ganze Halbinsel Kap Verde ein und ist damit die westlichste Stadt des afrikanischen Festlands. Im westlichen Stadtgebiet liegen die h√∂chsten Erhebungen des westlichen Senegal, die beiden Basaltkegel von Les Mamelles, auf denen der √§lteste Leuchtturm des Senegal steht. Die Westk√ľste zwischen Kap Verde und Kap Manuel, die Corniche Ouest, ist vielfach eine schroffe Steilk√ľste aus vulkanischem Gestein mit starker Brandung, jedoch gibt es auch einige gesch√ľtzte Buchten wie die von Soumbedioune, wo ein Fischmarkt und ein Kunsthandwerkermarkt als touristische Attraktionen gelten.

Dakar ist die wichtigste Hafenstadt und bedeutendstes Wirtschaftszentrum des Landes; die Stadt hat gut eine Million Einwohner, die Metropolregion etwa 2,45 Millionen Einwohner (2005), wobei die Region Dakar in die d√©partements Dakar, Pikine, Gu√©diawaye und Rufisque unterteilt ist. Das j√§hrliche Wachstum f√ľr die Stadt Dakar liegt in etwa bei 2,5 Prozent, in der Peripherie um Pikine liegt es h√∂her. 1926 hatte Dakar noch 40.000 Einwohner, 1945 132.000 und 1980 bereits √ľber eine Million.

Stadtgliederung

Die 19 communes d’arrondissements Dakars

Dakar wurde im Jahr 1996 in 19 communes d’arrondissement gegliedert:

  • Biscuiterie
  • Camb√©r√®ne
  • Dieuppeul-Derkl√©
  • Fann-Point E-Amiti√©
  • Gueule Tap√©e-Fass-Colobane
  • Grand Yoff
  • Grand Dakar
  • Hann Bel-Air
  • HLM
  • Gor√©e
  • M√©dina
  • Mermoz-Sacr√©-CŇďur
  • Ngor
  • Ouakam
  • Parcelles Assainies
  • Patte d‚ÄôOie
  • Dakar-Plateau
  • Sicap-Libert√©
  • Yoff

Die gr√∂√üte commune d‚Äôarrondissement ist Yoff im Norden; zu Yoff geh√∂rt der Flughafen Dakar. Im Dakar-Plateau im S√ľden konzentrieren sich die wirtschaftlichen Aktivit√§ten und die meisten Institutionen. Touristische Zentren sind Ngor an der Pointe des Almadies im Westen und die Insel Gor√©e im Osten.

Klima

Dakar hat ein tropisches Klima mit zwei Jahreszeiten: die hei√üe und feuchte Jahreszeit (Regenzeit) geht von Juni bis Oktober und ist durch starke Regenf√§lle (179 mm) im August, in Verbindung mit durchschnittlichen Temperaturen von 27 ¬įC gepr√§gt. Die etwas k√ľhlere Jahreszeit von November bis Mai ist die Trockenzeit mit etwa 1 mm pro Monat.

Klimatabelle[2]
  Jan Feb M√§r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Durchschnittliche t√§gliche H√∂chsttemperatur (¬įC) 26 27 28 27 28 30 30 30 31 31 30 28
Durchschnittliche t√§gliche Tiefsttemperatur (¬įC) 17 17 18 19 20 23 25 25 25 24 22 20

Verglichen mit anderen Regionen des Senegal sind diese Temperaturen sehr gem√§√üigt. Sie liegen mitunter zehn Grad niedriger als sonst √ľblich, da, bedingt durch die Lage auf der Halbinsel, der Wind in der Stadt unabh√§ngig von der Windrichtung immer √ľber das Meer kommt.

Geschichte

Dakar im Jahre 1850
Dakar im Jahre 1888

Im Jahre 1444 entdeckte der portugiesische Seefahrer Dinis Dias die etwa 100 km¬≤ messende Halbinsel Cabo Verde, auf der sp√§ter die Stadt Dakar entstand. Erster europ√§ischer St√ľtzpunkt wurde die Insel Gor√©e in der Bucht von Dakar. Zwischen 1580 und 1814 wechselte die Insel f√ľnfzehnmal den Besitzer: Holl√§nder, Franzosen und Briten wechselten sich ab.

1750 erscheint zum ersten Mal die Bezeichnung Dakar auf einer handgezeichneten Karte des französischen Naturforschers Michel Adanson.

Die Stadt Dakar entstand rund um ein franz√∂sisches Fort. Sie wurde 1857 gegr√ľndet, als Einwohner von der nahen Insel Gor√©e kamen. Sie wuchs als Hafen und rund um die Eisenbahnstrecke nach Saint-Louis (1885), heute nur noch f√ľr spezielle Exkursionen genutzt. Sp√§ter wurde die Stadt Flottenst√ľtzpunkt und l√∂ste schlie√ülich 1895 Saint-Louis als Hauptstadt von Franz√∂sisch-Westafrika ab. 1887 wurde Dakar neben Gor√©e, Rufisque und St. Louis zu einer der quatre communes, was in weiterer Folge die Einwohner dieser St√§dte zu franz√∂sischen B√ľrgern machte. Der erste schwarze B√ľrgermeister war Blaise Diagne (1924-1934). In den Jahren 1959 bis 1960 war Dakar die Hauptstadt der kurzlebigen Mali-F√∂deration, danach die Hauptstadt von Senegal.

Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert wurden √ľber Dakar Sklaven nach Nord- und S√ľdamerika, sowie nach Europa verschifft. Die der K√ľste vorgelagerte Insel Gor√©e (heute Weltkulturerbe) war der Hauptumschlagsplatz im Sklavenhandel. √úber Dakar und Gor√©e wurden mehr versklavte Afrikaner in die westliche Hemisph√§re verschifft als von jedem anderen afrikanischen Hafen. Auf Gor√©e existiert das Maison des Esclaves, das Haus der Sklaven, welches heute als Museum dient und das Leiden der Sklaven sehr anschaulich wiedergibt.

1947 hatte Dakar erst rund 135.000 Einwohner. Einen Entwicklungsschub brachten die Gr√ľndung des Instituts des Hautes Etudes, das dann im Jahre 1957 zur Universit√§t ausgebaut wurde, und vor allem die Tatsache, dass seit 1958 Dakar und nicht mehr Saint-Louis die Verwaltungshauptstadt des Senegal ist.

Städtepartnerschaften

Dakar ist Mitglied der Internationalen Vereinigung der Partnerstädte und unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

Stadtbild und Sehensw√ľrdigkeiten

Monument de la Renaissance africaine

Des Weiteren ist das Monument de la Renaissance africaine in unmittelbarer N√§he zur Gro√üen Moschee zu erw√§hnen. Auch das historische Zentrum im Umfeld des Place de l‚ÄôIndependance und der √úberseehafen, von dem aus die 15 min√ľtige √úberfahrt zur ehemaligen Sklaveninsel Gor√©e m√∂glich ist.

Interessant sind auch Wanderungen an der Felsenk√ľste entlang und der Ausblick vom Leuchtturm von Dakar.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Ein Markt in Dakar

Dakar hat eine ausgepr√§gte Nahrungsmittel-, Kunststoff-, Textil-, Holz- und M√∂belindustrie und besitzt eine √Ėlraffinerie sowie einen √úberseehafen. Vor allem die Textilindustrie des Landes leidet unter den Billigimporten aus China. Von den zehn umsatzst√§rksten Unternehmen Senegals haben Sonatel, Total S√©n√©gal, International Trading Oil and Commodities, Senelec, Sonatel mobiles, Shell S√©n√©gal, Suneor, S√©n√©gal Airlines sowie Sococim Industries ihren Sitz in Dakar.[3] Weiterhin ist Dakar Sitz der GMD, der Soci√©t√© des Brasseries de l'Ouest Africain (SOBOA) und der Westafrikanischen Zentralbank (BCEAO).

Verkehr

G√ľnstig f√ľr die Industrieregion um Dakar ist der internationale Flughafen und ein sehr gut ausgebautes Schnellstra√üennetz. Dakar ist Ausgangspunkt f√ľr eine durchg√§ngige Eisenbahntrasse der Bahnstrecke Dakar‚ÄďNiger nach Bamako (Mali).

Gro√üe Bedeutung hat der Flughafen Dakar seit dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts: In den 1920er- und 1930er-Jahren mussten Flugzeuge, die von Europa nach S√ľdamerika unterwegs waren, in Dakar zwischenlanden. Auch der erste kommerzielle Flug der Air France mit dem √úberschallverkehrsflugzeug Concorde, der im Jahr 1976 von Paris nach Rio de Janeiro f√ľhrte, hatte einen Zwischenstopp in Dakar. Der internationale Flughafen Dakar liegt 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und wird von einem Dutzend ausl√§ndischer Fluggesellschaften angeflogen. S√ľd√∂stlich Dakars, in 47 Kilometer Entfernung vom Stadtzentrum, ist der neue Flughafen Dakar-Blaise Diagne mit einer geplanten Kapazit√§t von drei Millionen Passagieren pro Jahr in Bau, der den bisherigen Flughafen ersetzen soll.[4]

Im Mai 2010 wurde im Hafen von Dakar ein neues F√§hrterminal f√ľr den Schiffsverkehr ins Ausland, nach Ziguinchor und auf die Insel Gor√©e er√∂ffnet. Die Kosten des Neubaus beliefen sich auf 1,6 Milliarden CFA-Francs (etwa 2,4 Millionen Euro).[5]

Medien

Die staatliche RTS hat ihren Sitz in Dakar und sendet von dort ihre zwei Fernsehprogramme (RTS 1 und RTS 2) sowie zahlreiche Hörfunkprogramme, darunter Dakar FM und Radio Sénégal International. Private Hörfunkstationen sind SUd FM, Nostalgie, Rfm, Walf FM und Sept FM. Seit 2003 existiert der private Fernsehsender 2sTV.

Tageszeitungen, die in Dakar erscheinen sind Le Soleil, Sud Quotidien, Wal Fadjri, Le Quotidien sowie Le Matin.

Bildung

Dakar besitzt die Universit√© Cheikh Anta Diop de Dakar (gegr√ľndet 1957), au√üerdem sitzt hier das Institut Fondamental d‚ÄôAfrique Noire (IFAN). Es gibt einige Forschungsinstitute und Museen, unter anderem das Meeresbiologische Museum auf der ehemaligen Sklaveninsel Gor√©e, welches der Universit√§t angeschlossen ist, sowie einige Kulturinstitute wie beispielsweise das ehemalige Centre Culturel Francais oder das Zentrum Douta Seck in der M√©dina.

Kultur

Theater

Das Th√©√Ętre National Daniel Sorano (benannt nach Daniel Sorano, einem aus Saint-Louis stammenden Schauspieler, der in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts an der Com√©die-Fran√ßaise engagiert war). Gegeben werden Theaterst√ľcke, Konzerte und traditionelle T√§nze.

Museen

Die wichtigsten Museen Dakars sind:

  • Mus√©e d¬īArt Africain (Museum f√ľr Afrikanische Kunst)
  • Das historische Museum von Gor√©e (Mus√©e Historique de Gor√©e) ist in einem alten Fort untergebracht. Die Sammlungen zeigen die Geschichte Senegals seit der Vorgeschichte dar.
  • Das Haus der Sklaven (Maison des Esclaves) liegt ebenfalls auf Gor√©e und befindet sich in einem aus dem Jahr 1784 stammenden Geb√§ude.
  • Das Museum der Frau (Mus√©e de la Femme) Henriette Bathily widmet sich den Frauen Senegals.
  • Im meereskundlichen Museum (Mus√©e de la Mer) liegt das Schwergewicht auf den Themen Meer, Fischerei und die Fische.
  • Galerie Antenna widmet sich der afrikanischen Kunst: man findet traditionelle Masken, Statuen, Perlen und Stoffe.

Sport

Die Stadt ist durch den Motorsport bekannt geworden als Zielort der Rallye Dakar, fr√ľher Rallye Paris-Dakar. So fand die Schlussetappe der Rallye um den Lac Rose statt, einem roten Salzsee im Norden der Halbinsel Dakar.

Das Nationalstadion Stadion Léopold Sédar Senghor im Stadtteil Pule wurde 1985 eröffnet und fasst 60.000 Zuschauer.[6] Es ist Heimspielort des Vereins ASC Jeanne d’Arc, der einer der ältesten und erfolgreichsten des Landes ist. Unter den zahlreichen Sportvereinen sind ASC Diaraf und US Gorée (Heimstadion beider Vereine Stade Demba Diop) wegen ihres Alters und ihrer Erfolge erwähnenswert. Dakar war nach dem Ersten Weltkrieg Ausgangsort des Fußballsports in Französisch-Westafrika und regelmäßiger Ausrichter der Finalspiele der Coupe d’AOF.

F√ľr die senegalesische Form des Ringens, lutte traditionnelle genannt, ist eine neue Austragungsst√§tte, die Ar√®ne Nationale de Lutte mit 25.000 Pl√§tzen in Planung.[7]

Regelmäßige Veranstaltungen

Seit 1992 findet alle zwei Jahre im Mai und Juni die Biennale de l‚Äôart africain contemporain Dak‚ÄôArt statt, die als bedeutendste Kunstveranstaltung Westafrikas gilt und K√ľnstlern aus Senegal und zahlreichen L√§ndern Afrikas eine B√ľhne gibt.[8]

Sonstiges

Ein weiterer H√∂hepunkt im Kulturleben ist der Nachtklub von Youssou N‚ÄôDour ‚Äď Thiossane ‚Äď, wo der K√ľnstler selbst ab den fr√ľhen Morgenstunden Konzerte gibt

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ L'opposant Khalifa Sall √©lu maire de Dakar. AFP. 19. April 2009
  2. ‚ÜĎ Weather2Travel.com
  3. ‚ÜĎ TheAfricaReport.com: Senegal's Top Companies:
  4. ‚ÜĎ Gouvernement du S√©n√©gal (abgerufen am 11. Mai 2010)
  5. ‚ÜĎ Jeuneafrique.com, 11. Mai 2010 (abgerufen am 11. Mai 2010)
  6. ‚ÜĎ Minist√®re des Sports (Abgerufen am 11. Mai 2010)
  7. ‚ÜĎ Gouvernement du S√©n√©gal (Abgerufen am 11. Mai 2010)
  8. ‚ÜĎ Jeuneafrique.com, 8. Mai 2010 (Abgerufen am 11. Mai 2010)

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Dakar ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Dakar ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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  • D√†kar ‚ÄĒ m glavni grad i luka Senegala ‚Ķ   Veliki rjeńćnik hrvatskoga jezika

  • Dakar ‚ÄĒ D√†kar m DEFINICIJA glavni grad i luka Senegala, 1.492.000 stan ‚Ķ   Hrvatski jezińćni portal


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