Dieter Mertens (Archäologe)

Dieter Mertens (* 1941 in Brandenburg an der Havel) ist ein deutscher Bauforscher und Klassischer Archäologe.

Mertens begann zunächst mit dem Studium der Kunstgeschichte und Klassischen Philologie an der Universität zu Köln, wechselte aber bald zum Studium der Architektur an der Technischen Universität München, wo er 1967 sein Diplom machte. Seit 1970 am Deutschen Archäologischen Institut Rom für die Studien zur Architektur und Urbanistik Großgriechenlands zuständig, wurde er 1991 zum wissenschaftlichen Direktor am DAI Rom ernannt. 2001 erfolgte die Ernennung zum Ersten Direktor des DAI Rom; sein Nachfolger wurde 2006 Henner von Hesberg.

Mertens’ Forschungsschwerpunkt liegt auf der Architektur und Stadtbaukunst der Griechen in Unteritalien. Grabungen größeren Umfangs leitete er in Metapont, Syrakus, Paestum, Capo Soprano, Selinunt, Sybaris und Segesta.

Schriften

  • Der Tempel von Segesta und die dorische Tempelbaukunst des griechischen Westens in klassischer Zeit. Zabern, Mainz 1984, ISBN 3-8053-0515-X.
  • Der alte Heratempel in Paestum und die archaische Baukunst in Unteritalien. Zabern, Mainz 1993, ISBN 3-8053-1331-4.
  • Selinus I - Die Stadt und ihre Mauern. Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-3248-3.
  • Städte und Bauten der Westgriechen - Von der Kolonisiationszeit bis zur Krise um 400 vor Christus. Hirmer, München 2006, ISBN 3-7774-2755-1.

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