Doppelschlacht bei Wjasma und Brjansk

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Doppelschlacht bei Wjasma und Brjansk
Zwei deutsche Sch√ľtzenpanzer Sd.Kfz. 251 (Hanomag Halbkette) mit Wintertarnung und ein ungetarnter Panzer II Ende Oktober 1941 auf dem Vormarsch Richtung Moskau

Die Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk war eine milit√§rische Auseinandersetzung w√§hrend des Zweiten Weltkriegs an der deutsch-sowjetischen Front. Sie begann unter dem Decknamen Operation Taifun am 30. September 1941 mit dem Angriff der deutschen Heeresgruppe Mitte gegen die sowjetische West-, Reserve- und Brjansker Front. Ziel der deutschen Offensive war die Zerschlagung der Verb√§nde der Roten Armee vor Moskau und anschlie√üend die Eroberung der Stadt selbst. Trotz anf√§nglicher Erfolge der Wehrmacht, die bei Wjasma und Brjansk gro√üe Teile der sowjetischen Verteidiger einkesseln und aufreiben konnte, lief sich der Vorsto√ü bis zum 30. Oktober 1941 im herbstlichen Schlamm und dem sich verst√§rkenden sowjetischen Widerstand fest. Erst nach mehr als zwei Wochen konnte sie mit dem Einsetzen von Frostwetter erneut zur Offensive √ľbergehen und damit die Schlacht um Moskau er√∂ffnen.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

‚ÄěUnternehmen Barbarossa‚Äú bis zum 25. August 1941

Seit dem Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 hatten die drei deutschen Heeresgruppen die Verteidigung der Roten Armee durchbrochen und in mehreren Kesselschlachten zahlreiche sowjetische Verb√§nde aufgerieben. Die Heeresgruppe Mitte war in die allgemeine Richtung Moskau angesetzt. Sie hatte die Kesselschlachten von Minsk und Smolensk f√ľr sich entschieden, erhielt jedoch am 30. Juli 1941 den Befehl, den Vormarsch vorl√§ufig einzustellen.

In den Tagen zuvor war es in der deutschen F√ľhrung zu einer Krise hinsichtlich der Frage gekommen, wie die weiteren Operationen gestaltet werden sollten. Hitler war der Ansicht, dass der Eroberung Moskaus kein Vorrang zukam. Seiner Meinung nach waren zun√§chst die wirtschaftlich bedeutenden Gebiete der Ukraine zu besetzen und Leningrad zu erobern. Darum sollte die Heeresgruppe Mitte ihre Panzerstreitkr√§fte an die benachbarten Heeresgruppen Nord und S√ľd abgeben, in deren Operationsbereich diese Ziele lagen. F√ľr den Vorsto√ü auf Moskau w√§ren dann jedoch nur noch die geschw√§chten Infanterie-Armeen verblieben, die dieser Aufgabe angesichts andauernder sowjetischer Gegenangriffe nicht gewachsen waren. Die milit√§rische F√ľhrung im Oberkommando des Heeres (OKH) betrachtete diese Entscheidung als falsch und versuchte Hitler davon abzubringen. Der Chef des Generalstabs des Heeres Generaloberst Franz Halder verwies auf die Gefahr, dass bei einem Verzicht des Vorgehens auf Moskau der Gegner Zeit gewinne und eine sp√§tere deutsche Offensive bei Einbruch des Winters zum Stehen bringen k√∂nne, womit das milit√§rische Ziel des Unternehmens Barbarossa nicht erreicht w√ľrde. Dennoch setzte Hitler am 28. Juli seine Vorstellungen durch, indem er die 2. Armee und die Panzergruppe 2 nach S√ľden in die Ukraine abdrehen lie√ü, wo diese an der Schlacht um Kiew teilnahmen. Die Panzergruppe 3 wurde in den Norden verlegt, um sich an der Eroberung von Leningrad zu beteiligen.[1]

Erst nach einiger ‚Äě√úberzeugungsarbeit‚Äú konnten sich das OKH und der Wehrmachtf√ľhrungsstab Mitte August durchsetzen. Hitler legte in der Weisung Nr. 34 am 12. August fest, dass das ‚ÄěStaats-, R√ľstungs- und Verkehrszentrum‚Äú Moskau noch vor Einbruch des Winters besetzt werden soll. Allerdings hatten die Ziele Leningrad und Ukraine nach wie vor Vorrang, so dass zun√§chst die K√§mpfe dort abgeschlossen werden sollten, bevor eine Offensive auf Moskau vorbereitet werden konnte.[2] Die K√§mpfe in der Ukraine und vor Leningrad zogen sich allerdings bis September hin. Schon vor ihrem endg√ľltigen Abschluss erteilte Hitler jedoch am 6. September 1941 die Weisung Nr.35, welche die Grundlage der zuk√ľnftigen Offensive darstellte:[3]

‚ÄěDie Anfangserfolge gegen die zwischen den inneren Fl√ľgeln der Heeresgruppen S√ľd und Mitte befindlichen Feindkr√§fte haben [‚Ķ] die Grundlage f√ľr eine entscheidungssuchende Operation gegen die vor der Heeresmitte stehende in Angriffsk√§mpfen festgelegte Heeresgruppe Timoschenko[A 1] geschaffen. Sie mu√ü in der bis zum Einbruch des Winterwetters verf√ľgbaren befristeten Zeit vernichtend geschlagen werden. Es gilt hierzu, alle Kr√§fte des Heeres und der Luftwaffe zusammenzufassen, die auf den Fl√ľgeln entbehrlich werden und zeitgerecht herangef√ľhrt werden k√∂nnen.‚Äú

‚Äď Adolf Hitler

Als Ziel der Operation legte die Weisung fest ‚Äěden im Raum ostw√§rts Smolensk befindlichen Gegner in doppelter, in allgemeiner Richtung Wjasma angesetzter Umfassung [‚Ķ] zu vernichten. [‚Ķ] Erst dann [‚Ķ] wird die Heeresgruppe Mitte zur Verfolgung Richtung Moskau - rechts angelehnt an die Oka, links angelehnt an die obere Wolga - anzutreten haben.‚Äú[4] Damit war Hitler wieder auf die grobe Linie des OKH und der Oberkommandos der Heeresgruppe Mitte eingeschwenkt.

Deutsche Angriffsvorbereitungen

Generaloberst Franz Halder, Planer der ‚ÄěOperation Taifun‚Äú

Der deutsche Generalstab hatte schon vor der Entscheidung zum Abdrehen der Panzerverb√§nde gegen Kiew am 18. August 1941 einen Operationsplan vorgelegt, der eine doppelte Umfassung der sowjetischen Verb√§nde vor der Heeresgruppe Mitte vorsah. Bei dieser Planung wurde zun√§chst offen gelassen, ob nach einem gelungenen Vorsto√ü direkt zur Umfassung Moskaus √ľbergegangen werden sollte, oder ob zun√§chst die sowjetischen Verb√§nde vor der Hauptstadt eingeschlossen und aufgerieben werden sollten. Bereits in einer Aussprache zwischen Hitler und dem Oberbefehlshaber des Heeres Generalfeldmarschall Walther von Brauchitsch am 30. August 1941 hatte man sich auf einen neuen Vorsto√ü in Richtung Moskau geeinigt. Bereits vor der offiziellen Weisung Hitlers wurden die Befehlshaber der betroffenen Armeen dar√ľber informiert. Wenige Tage darauf erfolgte die Weisung Nr. 35 aus Hitlers Hauptquartier.[5]

Das Oberkommando des Heeres (OKH) erlie√ü am 10. September 1941 eine Weisung zur Fortf√ľhrung der Operationen, in der Generalstabschef Franz Halder die Weisung Hitlers pr√§zisierte und teilweise auch uminterpretierte. In Hitlers Plan war die Einnahme Moskaus erst nach einer Vernichtung der sowjetischen Streitkr√§fte vorgesehen, w√§hrend Halder befahl, gleichzeitig Verb√§nde auf die Hauptstadt vorr√ľcken zu lassen. Weiterhin bezog er die 2. Armee und die Panzergruppe 2, die zu diesem Zeitpunkt noch vor Kiew gebunden waren, in die Planungen ein. Diese sollten aus dem Raum Romny gegen Orjol antreten. Damit hatte Halder zus√§tzlich eine dritte Sto√ügruppe f√ľr den Angriff nach Osten geschaffen.[A 2] Die Weisung sah weiterhin die Abgabe von Truppen der anderen Heeresgruppen vor. Die Heeresgruppe S√ľd musste zwei Generalkommandos, vier Infanteriedivisionen, zwei Panzerdivisionen und zwei motorisierte Infanteriedivisionen abgeben, w√§hrend es bei der Heeresgruppe Nord mit der Panzergruppe 4 drei Generalkommandos, f√ľnf Panzerdivisionen und zwei motorisierte Infanteriedivisionen waren.[6]

W√§hrend Hitler die Zangenarme der Panzertruppen direkt auf Wjasma ansetzen wollte, wollte Generalfeldmarschall Fedor von Bock, der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Mitte, die Umfassung des Feindes erst weit hinter Wjasma bei Gschansk durchf√ľhren. Generaloberst Halder stimmte dem zu und versicherte von Bock seiner Unterst√ľtzung. Am 17. September 1941 besprachen beide die konkreten von Bock ausgearbeiteten Operationspl√§ne. Am 24. September trafen sich die Oberbefehlshaber der Armeen, Panzergruppen und der Luftflotte 2 mit von Bock und Halder in Smolensk zu einer letzten Besprechung der Unternehmung, die am 19. September die Bezeichnung Operation Taifun[7] erhalten hatte. In ihr wurde festgelegt, dass die Panzergruppe 2 bereits am 30. September, also zwei Tage vor den √ľbrigen Verb√§nden, zum Angriff √ľbergehen sollte.[8] Dies hatte Generaloberst Heinz Guderian durchgesetzt; da in seinem Angriffsbereich kaum feste Stra√üen vorhanden waren, war er der Auffassung, m√∂glichst schnell bei Orjol feste Stra√üen und von dort aus Querverbindungen nach Brjansk gewinnen zu m√ľssen.[9]

Soldaten der Panzergruppe 4 im September/Oktober 1941

Die endg√ľltigen Auftr√§ge an die einzelnen Armeen wurden am 26. September erteilt. Um die enge Kooperation zwischen Panzergruppen und Infanterie-Armeen zu gew√§hrleisten, wurde die Panzergruppe 4 operativ der 4. Armee unterstellt. Sie sollte entlang der Stra√üe Roslawl-Moskau angreifen und nach dem gelungenen Durchbruch beiderseits von Wjasma gegen die Autobahn Smolensk-Moskau einschwenken. N√∂rdlich davon hatte die Panzergruppe 3, die der 9. Armee unterstellt war, die sowjetischen Linien s√ľdlich von Bely zu durchbrechen und die Stra√üe Wjasma-Rschew zu gewinnen, bevor sie westlich von Wjasma eindrehen sollte. Die inneren Fl√ľgel beider Gruppierungen sollten derweil den Gegner vor ihnen binden. Die 2. Armee bekam den Auftrag, zum Schutz der Flanke der 9. Armee gegen Suchinitschi und Meschtschowsk vorzusto√üen. Die Panzergruppe 2 schlie√ülich, die direkt dem Oberkommando der Heeresgruppe Mitte unterstand, sollte die sowjetischen Stellungen von S√ľden her aufrollen. In Zusammenwirkung mit der 2. Armee sollte der Gegner im Raum Brjansk aufgerieben werden. Angriffsbeginn sollte (au√üer f√ľr die Panzergruppe 2) der 2. Oktober 1941 um 5.30 Uhr sein.[10]

Hitler hatte Halder gegen√ľber am 6. September verlangt, dass die Operation binnen acht bis zehn Tagen beginnen solle, was dieser angesichts der Verfassung der Truppen als unm√∂glich bezeichnete. Die Panzergruppe 2 und die 2. Armee mussten erst aus dem Einschlie√üungsring des Kessels von Kiew herausgel√∂st werden, zudem hatten die Verb√§nde in den langen Abwehrk√§mpfen vor Smolensk ihre Offensivkraft eingeb√ľ√üt. Die Verlegung von Verb√§nden von den anderen Heeresgruppen √ľber mehr als 600 km Entfernung sowie die Heranf√ľhrung der 2. und 5. Panzerdivision aus Deutschland[A 3] beanspruchte viel Zeit. Au√üerdem war es nicht mehr m√∂glich, die personellen Verluste der Vormonate auszugleichen.[11] Trotzdem konnte die Heeresgruppe Mitte am 2. Oktober 1941 insgesamt 1.929.406 Soldaten in 78 Divisionen (46 Inf.Div., 1 Kav.Div., 14 Pz.Div., 8 Inf.Div. (mot.), 6 Sich.Div., 1 SS-Kav.Brig.) ins Feld stellen, die jedoch nicht alle an der geplanten Offensive teilnahmen.[12] Diese Verb√§nde hatten allerdings erheblich an Kampfkraft eingeb√ľ√üt, da sich sowohl die Soldaten als auch das Material seit Monaten ununterbrochen im Einsatz befunden hatten.[8]

Bereitstellung von Treibstoff durch die Reichsbahn

Zudem hielt Hitler gro√üe Mengen an Panzern zur√ľck, die er f√ľr den Einsatz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vorgesehen hatte. Da die dauernden Ausf√§lle deshalb nicht ersetzt wurden, lag der Panzerbestand der Panzergruppe 2 bei Beginn der Operationen bei nur 50 Prozent, derjenige der Panzergruppe 3 bei 70 bis 80 Prozent und nur derjenige der Panzergruppe 4 bei etwas unter 100 Prozent. Von diesen Best√§nden waren allerdings kaum alle Fahrzeuge einsatzf√§hig. Au√üerdem gab es ein Defizit von 22 Prozent an Kraftfahrzeugen und von 30 Prozent an Zugmaschinen.[A 4] Lediglich 125 Panzer wurden als Ersatz zugesagt, obwohl Generaloberst Halder vergeblich um die Freigabe weiterer 181 Panzer ersuchte. Aber selbst bei ihrer Zuf√ľhrung h√§tte sich die Einsatzbereitschaft der besonders geschw√§chten Panzerdivisionen nur um 10 Prozent erh√∂ht.[13] Die Behauptung der sowjetischen Geschichtsschreibung, die deutschen Angriffsverb√§nde seien voll aufgef√ľllt und ausger√ľstet gewesen, womit ihnen 1700 Panzer zur Verf√ľgung gestanden h√§tten, entspricht nicht den Tatsachen.[14] Der Historiker Klaus Reinhardt ermittelte f√ľr den tats√§chlichen Bestand die Zahl von 1220 Panzern.[15]

In Gomel, Roslawl, Smolensk und Witebsk wurden zudem Vorratslager f√ľr die Versorgung der Truppen w√§hrend der geplanten Offensive angelegt. Allerdings waren zur Auff√ľllung der Lager im September t√§glich 27 Versorgungsz√ľge notwendig, im Oktober sogar 29. Die tats√§chliche Leistung belief sich jedoch nur in den ersten 13 Tagen auf diese Zahlen. Ende September und im Oktober kamen nur noch 22 Z√ľge t√§glich an, bevor diese Anzahl im November weiter auf 20 abfiel. Die Versorgung galt daher lediglich als ‚Äězufriedenstellend‚Äú.[16]

Sowjetische Lage

Generaloberst Konew, Befehlshaber der sowjetischen Westfront

Bereits kurz nach den K√§mpfen um Smolensk verf√ľgte das sowjetische Staatliche Verteidigungskomitee (GKO) den Ausbau von Verteidigungsstellungen vor Moskau. Seit dem 16. Juli 1941 wurde im Raum Moschaisk unter Heranziehung von Zivilisten der Aufbau einer befestigten Verteidigungslinie betrieben. Etwa 85.000‚Äď100.000 Moskauer, vorwiegend Frauen, sollen sich an den Arbeiten beteiligt haben.[17] Bis zum Beginn der deutschen Offensive waren die verschiedenen Verteidigungsbauten (Bunker, Panzersperren, Gr√§ben) erst zu je 40 bis 80 Prozent vollendet.[18]

Am 12. September 1941 √ľbernahm Generaloberst I. S. Konew den Befehl √ľber die Westfront. Diese umfasste zu diesem Zeitpunkt die 22., 29., 30., 19., 16. und 20. Armee, die nebeneinander vom Seligersee im Norden bis Jelnja im S√ľden standen. Daneben existierte noch die Reservefront des Marschalls der Sowjetunion S. M. Budjonny, deren 24. und 43. Armee entlang der Desna standen und somit links an die Westfront anschlossen, die aber mit ihrer Hauptmasse (31., 49., 32. und 33. Armee) im Raum Wjasma 35 km hinter der Front auch eine zweite Abwehrlinie bildete. Weiter im S√ľden standen die 50., 3. und 13. Armee der Brjansker Front unter Generaloberst A. I. Jerjomenko im Raum zwischen Schukowka und Woroschba. Diese Fronten umfassten etwa 40 Prozent des Personals und der Artillerie sowie 35 Prozent der Panzer und Flugzeuge aller sowjetischen Streitkr√§fte.[19]

Russische Frauen bei der Arbeit an einem Panzergraben vor Moskau

Nach den gewaltigen Verlusten, welche die Rote Armee im Sommer 1941 erlitten hatte, mangelte es ihr nun an ausgebildeten Stabsoffizieren. Zudem fehlte es an Fernmelde-Ger√§t, sodass die Verbindung unter den einzelnen St√§ben schlecht und anf√§llig f√ľr St√∂rungen war.[20] Teilweise war auch die Frontlinie zu d√ľnn besetzt. Die sechs Armeen der Westfront verteidigten einen Abschnitt von 340 km, wobei jede Armee 5‚Äď6 Sch√ľtzendivisionen in erster Linie und nur eine in Reserve hatte. Die Verb√§nde bestanden nur noch teilweise aus ausgebildeten Veteranen, die man mit praktisch unausgebildeten Freiwilligen erg√§nzt hatte. Diesen fehlte es wegen ihrer hastigen Mobilmachung an Maschinengewehren und anderen Infanteriewaffen. Angeblich sollen je Frontkilometer nur 6 bis 9 Gesch√ľtze verf√ľgbar gewesen sein.[21] Auch hatte die Rote Armee die Verluste an Panzern in den zahlreichen Schlachten der Vormonate nicht ausgleichen k√∂nnen. Generaloberst Konew verf√ľgte zwar √ľber 479 Panzer, aber von diesen waren nur 45 von einem modernen Typ.[22] In der offiziellen sowjetischen Darstellung wurde sp√§ter die Zahl von 770 Panzern am gesamten Westabschnitt der Front genannt.[21] Allerdings gibt es √ľber den Umfang der sowjetischen Streitkr√§fte in den drei Fronten keine verl√§sslichen Angaben. In verschiedenen sowjetischen Publikationen reichen sie von 800.000 Soldaten, 6.800 Gesch√ľtzen, 780 Panzern und 360‚Äď527 Flugzeugen bis maximal 1.250.000 Soldaten, 10.598 Gesch√ľtzen, 990 Panzern und 930 Flugzeugen.[23] Nach den auf Archivmaterial aufbauenden Angaben des russischen Historikers G.F. KrivoŇ°eev aus dem Jahr 2001 ist eher von den h√∂heren Zahlen auszugehen.[24]

Umfang der sowjetischen Fronten am 1. Oktober 1941[24]
Front Sch√ľtzendivisionen Sch√ľtzenbrigaden Kavalleriedivisionen Motorisierte Divisionen Panzerbrigaden Personalumfang
Westfront
31
1
3
2
4
558.000
Reservefront
28
‚ÄĒ
2
‚ÄĒ
5
448.000
Brjansker Front
25
‚ÄĒ
4
1
4
244.000
Gesamt
84
1
9
3
13
1.250.000

Generaloberst Konew wies die Stawka am 26. September auf die erkannten deutschen Angriffsvorbereitungen hin, die eine Offensive f√ľr den 1. Oktober vermuten lie√üen. Allerdings rechnete er nur mit einem relativ begrenzten Vorsto√ü im Bereich der 19., 16. und 20. Armee. Die Stawka reagierte deshalb in ihrer Direktive vom 27. September lediglich mit allgemeinen Anweisungen. Sie befahl, den Ausbau der Verteidigungsstellungen zu beschleunigen.[25] Die Front-Befehlshaber wurden angewiesen, geschw√§chte Divisionen abzul√∂sen und zur Auffrischung hinter die Front zu verlegen. Auf diese Weise sollten Reserven geschaffen werden. Die Fronttruppen selbst wurden in erh√∂hte Alarmbereitschaft versetzt.[21] Allerdings wurden die einzelnen Armee-Befehlshaber nicht ausreichend informiert. Gen.Lt. K.K. Rokossowski, damals Befehlshaber der 16. Armee, schrieb sp√§ter in seinen Memoiren: ‚ÄěDie Information der Armeeoberbefehlshaber war zu jener Zeit √ľberhaupt schlecht organisiert. Praktisch wussten wir nichts vom Geschehen innerhalb, geschweige denn au√üerhalb der Front, was unsere Arbeit stark behinderte.‚Äú[26] Erst am 28. September wurde auch die Brjansker Front vor bevorstehenden Angriffen gewarnt. Generaloberst Jerjomenko schlug aufgrund dessen eine Umgruppierung der Truppen vor. Allerdings kam es nicht dazu, weil der deutsche Angriff bereits zwei Tage sp√§ter begann.[27] Im Bereich der Westfront verbot General-Leutnant Konew jede Form des Ausweichens. Die Truppen sollten jeden Meter Boden verteidigen. Um auf eventuelle Durchbr√ľche des Gegners vorbereitet zu sein, versammelte er bei Wadino n√∂rdlich von Dorogobusch eine operative Reserve unter seinem Stellvertreter Generalleutnant I.W. Boldin.[28]

Auf ausdr√ľcklichen Befehl Stalins unternahmen die Front-Befehlshaber weiterhin begrenzte Offensiv-Operationen, was die Abwehrkraft der Truppen schw√§chte und sie schon vor Beginn des deutschen Angriffs gro√üe Verluste kostete. So f√ľhrte zum Beispiel die 43. Armee unter Generalmajor P.P. Sobjennikow bei Roslawl einen Vorsto√ü durch, w√§hrend am 29. September Generalmajor A.N. Ermakow den Befehl erhielt, mit seiner operativen Gruppe die Stadt Gluchow zur√ľckzuerobern. In beiden F√§llen stie√üen die Sowjets direkt in die Aufmarschzonen der deutschen Truppen und erlitten hohe Verluste. In den folgenden Tagen erleichterte dies den deutschen Truppen den Durchbruch durch die sowjetischen Linien.[25]

Verlauf

Kessel von Brjansk

Karte - Kesselschlacht bei Brjansk 1941.png

Am 30. September begann die Panzergruppe 2 bei besten Wetterbedingungen unter Generaloberst Guderian √∂stlich von Gluchow ihren Angriff gegen die Brjansker Front. Bis gegen 13.00 Uhr am 1. Oktober hatte das XXIV. motorisierte Armeekorps (AK (mot.)) den linken Fl√ľgel der Gruppe Ermakow durchbrochen und ging auf Sewsk vor, w√§hrend das XXXXVII. AK (mot.) auf Karatschew vorstie√ü. Stalin und Generalstabschef B. M. Schaposchnikow befahlen noch in der Nacht, die eingebrochenen deutschen Verb√§nde durch Flankenangriffe der 13. Armee (Gen.Maj. Gorodnjanskij) und der Gruppe Ermakow abzuschneiden.[29] Diese isolierten Gegenangriffe einzelner Panzerbrigaden trafen zwar das in der Flanke eingesetzte deutsche XXXXVIII. Armeekorps, dessen Vormarsch auch verlangsamt wurde, doch durch den Einsatz der 9. Pz.Div. wurde die Lage schnell wieder hergestellt.[30] Am 3. Oktober konnten deutsche Vorausverb√§nde der 4. Pz.Div. das strategisch wichtige, aber aufgrund von Vers√§umnissen des √∂rtlichen Kommandanten Gen.Lt. A. A. Tjurin unverteidigte Orjol einnehmen.[A 5]

Die deutsche 2. Armee unter Generaloberst Maximilian von Weichs trat ab dem 2. Oktober gegen den rechten Fl√ľgel der Brjansker Front an und traf dort auf erbitterten Widerstand der sowjetischen 3. (Gen.Maj. J.G. Kreiser) und 50. Armee (Gen.Maj. M.P. Petrow). Erst mit dem Durchbruch der Panzergruppe 4 durch die weiter n√∂rdlich gelegenen Stellungen der sowjetischen 43. Armee (Gen.Maj. P.A. Kurotschkin) gelang es der 2. Armee, durch die entstandene L√ľcke die sowjetische Front zu umgehen. Bis zum 5. Oktober nahm sie schlie√ülich Schisdra ein. Fast gleichzeitig erfolgte von S√ľden her der Vorsto√ü des XXXXVII. AK (mot.) √ľber Karatschew auf Brjansk, welches am 6. Oktober mitsamt seinen wichtigen Desna-Br√ľcken eingenommen wurde. Damit waren die Nachschub- und Kommunikationslinien der Brjansker Front abgeschnitten.[31]

Gen.Lt. Jerjomenko (1938), Befehlshaber der Brjansker Front

Auf sowjetischer Seite herrschte in diesen Tagen gr√∂√üte Verwirrung. Schon die ersten deutschen Luftangriffe unterbrachen die Verbindung zwischen dem Front-Stab und den unterstellten Armeen. Die operative Reservegruppe bei Brjansk konnte nicht eingesetzt werden, weil sie schon bald selbst von deutschen Truppen angegriffen wurde. Gen.Lt. Jerjomenko erkannte bald die Gefahr, die seinen Truppen drohte. Er ersuchte deshalb bei Generalstabschef Schaposchnikow in Moskau um die Genehmigung, zu einer flexiblen Verteidigung mit Ausweichm√∂glichkeiten √ľbergehen zu d√ľrfen. Dies wurde verweigert und Jerjomenko angewiesen, jeden Meter Boden zu verteidigen.[32] Am 5. Oktober meldete der Befehlshaber der Brjansker Front, dass er gezwungen sei, sofort nach Osten auszuweichen. Bis zum Morgen des 6. Oktober erhielt er jedoch keine Antwort. Am Mittag tauchten nahe seinem Gefechtsstand deutsche Panzer auf, sodass er mit drei Panzern und einigen Infanteristen fliehen musste. Damit war eine einheitliche F√ľhrung auf sowjetischer Seite zeitweise nicht mehr gegeben.[33] Die Stawka konnte sp√§ter den Befehl zum R√ľckzug nicht mehr √ľbermitteln. Da sie davon ausging, dass Jerjomenko gefallen sei, beauftragte sie den Befehlshaber der 50. Armee Gen.Maj. M.P. Petrow mit der F√ľhrung der Front.[34]

Bis zum 9. Oktober f√ľhrte ein weiterer Vorsto√ü der 167. Inf.Div. (2. Armee) zu einer Vereinigung mit der 17. Pz.Div. (2. Panzerarmee)[A 6] bei Brjansk, wodurch sich der Ring um die s√ľdwestlich um Trubtschewsk stehende sowjetische 3. und 13. Armee schloss. Noch am gleichen Tag befahl Gfm. von Bock, dass die Ausr√§umung dieses Kessels der 2. Panzerarmee √ľbertragen werde. Die 2. Armee sollte sich um die Vernichtung des n√∂rdlich stehenden Gegners k√ľmmern. Tats√§chlich stie√ü sie weiter vor und am 12. Oktober konnte bei Bujanowitschi ein weiterer Kessel um die sowjetische 50. Armee geschlossen werden. Da jedoch sowohl die 2. Panzer- als auch die 2. Armee auf Befehl des OKH und des Oberbefehlshabers der Heeresgruppe Mitte mit starken Teilen weiter nach Osten vorgehen mussten, ohne zuvor die Kessel ‚Äěausger√§umt‚Äú zu haben, standen zur Einschlie√üung des Gegners nur wenige Kr√§fte zur Verf√ľgung.[35]

Am 12., 13. und 14. Oktober traten die sowjetischen Armeen zum Ausbruch an. Der 3. Armee gelang an der Nawlja, der 13. Armee bei Chomutowka ein Ausbruch. Die 50. Armee scheiterte hingegen unter hohen Verlusten an der Resseta. Letzten sowjetischen Gruppen gelang erst am 22./23. Oktober ein Ausbruch in Richtung Beljow. In der Linie Beljow-Fatesch sammelte Jerjomenko zwischen 17. und 24. Oktober erneut die Brjansker Front. Die Truppen hatten jedoch enorme Verluste erlitten. So hatte die 13. Armee beim Durchbruch ihre gesamte Artillerie und r√ľckw√§rtigen Dienste verloren. Au√üerdem lag die Gefechtsst√§rke ihrer sieben Sch√ľtzendivisionen bei nur noch 1.500‚Äď2.000 Mann. Die f√ľnf Sch√ľtzendivisionen der 3. Armee hatten eine durchschnittliche Gefechtsst√§rke von nur 2.000 Mann. Die 50. Armee hatte hingegen noch einiges Material retten k√∂nnen.[36] Gen.Lt. Jerjomenko war am 12. Oktober verwundet und anschlie√üend ausgeflogen worden. Gen.Maj. Petrow starb noch w√§hrend der K√§mpfe an den Folgen einer Gangr√§n.[37] Deutsche Berichte sprechen von allein 108.000 sowjetischen Gefangenen neben 257 Panzern und 763 Gesch√ľtzen, die zerst√∂rt oder erbeutet worden waren.[38] Dagegen berichtete Gen.Lt. Jerjomenko sp√§ter in seinen Memoiren, dass allein die 3. sowjetische Armee bei ihrem Ausbruch den deutschen Truppen Verluste in H√∂he von 5.500 Toten und Verwundeten, sowie 100 Gefangene, 250 Kfz. und 50 Panzer beigebracht h√§tte.[39]

Kessel von Wjasma

Karte - Kesselschlacht bei Vjasma 1941.png

Am 2. Oktober traten auch die Panzergruppen 3 und 4 sowie die 4. und 9. Armee zur Offensive an. Der Angriff der Panzergruppe 4 des Generaloberst Erich Hoepner durchbrach am Morgen um 5.30 Uhr die sowjetischen Verteidigungslinien der 43. Armee (Gen.Maj. P.P. Sobjennikow) an der Desna. Das XXXX. AK (mot.) stie√ü in den r√ľckw√§rtigen Raum vor und konnte schon am 4. Oktober mit der 10. Pz.Div. Kirow und Mossalsk einnehmen, das 110 km von der Ausgangsstellung lag. Am folgenden Tag fiel auch Juchnow.[40] In Moskau blieb die Stawka zun√§chst ohne Nachrichten von der Front. Als die Fliegerkr√§fte des 120. Jagdfliegerregiments das Vorgehen motorisierter Kolonnen auf Juchnow meldeten, wurde deren Nachrichten kein Glaube geschenkt. Der Chef der Moskauer Fliegerkr√§fte Oberst Sbytow wurde vom Chef des NKWD Lawrenti Beria sogar wegen ‚ÄěVerbreitung von Panikmache‚Äú angeklagt.[33] Der Einbruch der Panzergruppe 4 lag im Bereich der sowjetischen Reservefront des Marschalls Budjonny. Nachdem er schon fr√ľh seine wenigen Reserven zum Einsatz gebracht hatte, meldete er am 5. Oktober an die Stawka: ‚ÄěDie Lage am linken Fl√ľgel der Reservefront ist au√üerordentlich ernst. F√ľr die Abriegelung des [‚Ķ] entstandenen Einbruchs sind keine Kr√§fte vorhanden. [‚Ķ] Die Kr√§fte der Front reichen nicht aus, um den Angriff des Gegners [‚Ķ] aufzuhalten.‚Äú[41] Gen.Ost. Hoepner konnte deshalb relativ frei operieren und drehte zun√§chst das XXXX. AK (mot.) nach Nordwesten in Richtung Wjasma ab, um hier mit den Truppen der Panzergruppe 3 zusammenzutreffen. Auf dem linken Fl√ľgel davon ging das XXXXVI. AK (mot.) gegen st√§rkeren sowjetischen Widerstand vor. Es nahm am 4. Oktober Spas-Demensk und wurde auf Anweisung des Befehlshabers der 4. Armee, Gfm. G√ľnther von Kluge, danach nach Norden abgedreht, um den S√ľdteil des geplanten Kessels zu bilden. Die Sicherung der Operationen nach Osten √ľbernahm das LVI. AK (mot.).[42]

Sturmgesch√ľtze der 4. Armee im Raum Wjasma

Der Vorsto√ü der Panzergruppe 3 unter Generaloberst Hermann Hoth gestaltete sich schwieriger. Zwar durchbrach sie die sowjetischen Stellungen an der Naht der 19. (Gen.Lt. Lukin) und 30. Armee (Gen.Maj. Chomenko) und errichtete am 3. Oktober einen Br√ľckenkopf √ľber den Dnepr, dann aber brachte Generaloberst Konew hier seine operative Gruppe unter I.W. Boldin (3 Pz.Brig.; 1 Sch√ľtzendivision (mot.); 1 Sch√ľtzendivision) zum Einsatz, um den deutschen Durchbruch abzuriegeln. Am 3./4. Oktober griff sie bei Cholm-Schirkowski an. Der Ort wechselte zwar mehrfach den Besitzer, aber letztlich mussten sich Gen.Lt. Boldins Truppen zur√ľckziehen. Nach sowjetischen Angaben sollen dabei 59 deutsche Panzer zerst√∂rt worden sein.[43] Nun aber traten bei der Panzergruppe 3 Versorgungsengp√§sse beim Betriebsstoff auf, wodurch der Vormarsch der Panzerdivisionen zum Erliegen kam. Erst nach Zuf√ľhrungen durch die Luftflotte 2 war die Einsatzbereitschaft am Nachmittag des 5. Oktober wiederhergestellt.[44] Die 4. und 9. Armee gingen derweil hinter den Panzergruppen vor, um diese sp√§ter an der Kesselfront abzul√∂sen. Gleichzeitig griffen sie jedoch auch frontal von Westen her die sowjetischen Stellungen an, um den sich bildenden Kessel zu verengen.[45]

Soldaten der Panzergruppe 3 vor einem brennenden Dorf
Soldaten der Panzergruppe 3 bei der Gefangennahme der Besatzung eines sowjetischen T-34

Nachdem die Gegenangriffe gescheitert waren, beantragte Generaloberst Konew noch am 4. Oktober eine Zur√ľcknahme seiner Front in die Linie Gschatsk-Wjasma. Doch erst am Nachmittag des 5. Oktober traf die Stawka eine Entscheidung. Es wurde Konew gestattet, in die Linie Rschew-Wjasma zur√ľckzugehen. Gleichzeitig unterstellte sie ihm die 31. und 32. Armee der Reservefront, um die F√ľhrung im Raum Wjasma zu vereinheitlichen. Doch auch diese beiden weit zur√ľckgestaffelten Verb√§nde waren bereits in Gefechte verwickelt, so dass sie als echte Verst√§rkung der Westfront ausfielen. Ein √§hnlicher R√ľckzugsbefehl erreichte auch die Reservefront. So begann nun ein langsamer und ungeordneter R√ľckzug der sowjetischen Verb√§nde.[46] Die Deckung des R√ľckzuges wurde der Gruppe Boldin und der 31. Armee √ľbertragen, w√§hrend die 22. und 29. Armee auf Rschew und Stariza, die 49. und 43. Armee auf Kaluga und Medyn zur√ľckging. Da schon bald die Verbindung zur Gruppe Boldin und der 31. Armee verloren ging, wurde die F√ľhrung des R√ľckzuges und dessen Deckung der 32. Armee des Gen.Maj. Wischnewski √ľbertragen.[43] Bis zum 7. Oktober um 10.30 Uhr geriet Wjasma jedoch in die Hand des XXXX. AK (mot.) der Panzergruppe 4 und noch im Lauf des Vormittags traf dort auch das LVII. AK (mot.) der Panzergruppe 3 ein. Damit war der Kessel geschlossen.[47]

In der Einkreisung befanden sich neben der Gruppe Boldin die sowjetische 19. Armee (Gen.Lt. Lukin), 24. Armee (Gen.Maj. Rakutin), 32. Armee (Gen.Maj. Wischnewski) und die 20. Armee (Gen.Lt. Erschakow). In den Bestand der letzten waren zuvor allerdings auch die Truppen der 16. Armee (Gen.Lt. Rokossowski) √ľbergegangen, sodass insgesamt mehr als f√ľnf Armeen eingekesselt waren.[48] Gen.Lt. M.F. Lukin √ľbernahm den Oberbefehl √ľber die eingeschlossenen Verb√§nde. Er erhielt lediglich am 10. und am 12. Oktober jeweils eine Anweisung vom neuen Befehlshaber der Westfront Armeegeneral G.K. Schukow mit dem Auftrag, nach Osten durchzubrechen. Diese Funkspr√ľche blieben jedoch unbeantwortet.[49] In den ersten Tagen richteten sich die Ausbruchsversuche gegen das vor Wjasma stehende XXXX. und XXXXVI. AK (mot.). Als dies keinen Erfolg hatte, verlegte Gen.Lt. Lukin die Angriffe in das un√ľbersichtlichere Gel√§nde im S√ľden, wo der schwerste Angriff in der Nacht vom 10./11. Oktober gegen die deutsche 11. Pz.Div. stattfand.[50] Dabei gelang es mindestens zwei Divisionen, aus der Einkreisung auszubrechen.[32] Ab dem 12. Oktober klangen diese Ausbruchsversuche ab und in den folgenden Tagen gelang es nur kleineren Gruppen, sich zu den sowjetischen Linien durchzuschlagen. Am 14. Oktober, noch vor dem ‚ÄěAusr√§umen‚Äú des Kessels, meldete allein die Panzergruppe 4 in ihrem Bereich 140.000 Gefangene sowie 154 Panzer und 933 Gesch√ľtze, die erbeutet oder zerst√∂rt werden konnten.[50] Gen.Lt. Lukin lie√ü die Gesch√ľtze und Fahrzeuge in den folgenden Tagen sprengen, bevor die Masse seiner Truppen bis zum 20. Oktober 1941 in deutsche Gefangenschaft ging.[32]

Reorganisation der sowjetischen Verteidigung

Am 6. Oktober traf sich die Staatliche Verteidigungskommission (GKO) zu einer Krisensitzung angesichts der sich abzeichnenden Zerschlagung von drei Fronten und der Bedrohung der Hauptstadt. Die Kommission bestimmte die zumindest teilweise ausgebaute Stellung bei Moschaisk zur neuen Verteidigungslinie und wies die Stawka an, diese schnellstens in Verteidigungszustand zu bringen.[51] Zun√§chst wurden vier Sch√ľtzendivisionen der Westfront dorthin befohlen, um eine notd√ľrftige Verteidigung zu organisieren. Gleichzeitig wurden alle zur√ľckgehenden Verb√§nde und alle greifbaren Reserven in diese Stellung geworfen. Am 10. Oktober hatten sich dort neben den vier Sch√ľtzendivisionen noch drei Sch√ľtzenregimenter, f√ľnf MG-Bataillone und die Jahrg√§nge verschiedener Milit√§rschulen versammelt. Weitere neu aufgestellte f√ľnf MG-Bataillone, f√ľnf Panzer-Brigaden und zehn Panzerabwehrregimenter (welche jeweils nur Bataillonsst√§rke hatten) befanden sich im Anmarsch.[52] Bis Mitte Oktober sammelten sich bei Moschaisk 11 Sch√ľtzendivisionen, 16 Panzerbrigaden, 40 Artillerie-Regimenter, alles in allem etwa 90.000 Mann.[53] Nach und nach trafen auch weitere Verst√§rkungen von anderen Frontabschnitten sowie sibirische Sch√ľtzendivisionen im Raum Moskau ein.[54] Aus diesen Verb√§nden organisierte die Stawka zwei neue Armeen. Im Raum Wolokolamsk entstand erneut eine 16. Armee unter Gen.Lt. Rokossowski und bei Moschaisk √ľbernahm Gen.Maj. L.D. Leljuschenko den Befehl √ľber die 5. Armee. Nach einer Verwundung Leljuschenkos wurde jedoch am 18. Oktober Gen.Maj. L.A. Goworow Befehlshaber der Armee.[55] Die bei Mzensk stehenden Truppen des 1. Gardesch√ľtzenkorps bildeten den Grundstock f√ľr die Aufstellung der 26. Armee unter General A.W. Kurkin.[56] In die neue Verteidigungslinie konnten sich bei Naro-Fominsk auch Teile der 33. Armee (Gen.Lt. M.G. Jefremow) und bei Malojaroslawez Teile der 43. Armee (Gen. Golubew), bei Kaluga Teile der 49. Armee (Gen. I.G. Sacharkin) zur√ľckziehen.[55] Nach ihrem Ausbruch konnten auch die Reste der 3., 13. und 50. Armee (nach Petrows Tod kommandiert von Gen.Maj. Ermakow) der Brjansker Front wieder in die Frontlinie integriert werden.

Karte - Kesselschlachte bei Vjazma und Brjansk 1941.png

In einem zweiten Schritt versuchte das GKO die Ordnung in dem Chaos der milit√§rischen F√ľhrung zu schaffen. Zun√§chst wurden die bei Moschaisk gesammelten Truppen am 9. Oktober als Front der Moschaisker Verteidigungslinie unter Gen.Lt. P.A. Artemjew (Chef des Moskauer Verteidigungsbezirkes) zusammengefasst.[56] Gleichzeitig ging eine Kommission des GKO, bestehend aus Molotow, Mikojan, Malenkow, Woroschilow und Wassilewski, an die Front, um dort im Sinne des Hauptquartiers t√§tig zu werden. Unabh√§ngig davon berief Stalin auch den ehemaligen Generalstabschef und bisherigen Befehlshaber der Leningrader Front, Armeegeneral G.K. Schukow, nach Moskau, um die kritischen Frontbereiche f√ľr ihn zu besichtigen und zu beurteilen. Diese Vertreter fanden an der Front ein Chaos vor. So wusste niemand im Stab der Reservefront zu sagen, wo sich ihr Befehlshaber aufhielt. In Medyn, einer Zufahrtsm√∂glichkeit zu Moskau, war bis auf drei Soldaten keine Verteidigung organisiert. Die drei Fronten hatten keinerlei Kontakt untereinander und oft hatten sie auch die Verbindung zu ihren Armeen verloren.[48] Die Stawka reagierte, indem sie die oberste F√ľhrung reorganisierte. Am 9. Oktober √ľbernahm Armeegeneral Schukow die F√ľhrung der Westfront. Dieser wurden am folgenden Tag auch die Truppen der Reservefront und am 12. Oktober die Verb√§nde der Front der Moschaisker Verteidigungslinie unterstellt. Damit befanden sich die Verteidigungstruppen unter einem einheitlichen Kommando.[56] Am 17. Oktober erfolgte insofern noch eine √Ąnderung, als die sowjetische 22., 29. und 30. Armee im Raum Kalinin zu einer neuen Kalininer Front zusammengefasst und Generaloberst Konew unterstellt wurden, um die F√ľhrung in diesem Sektor zu vereinheitlichen.[57]

Da seine Truppen zahlenm√§√üig schwach und angeschlagen waren, versuchte Armeegeneral Schukow, die Front mit allen Mitteln zu stabilisieren. In seinem Befehl Nr. 0345 vom 13. Oktober 1941 forderte er vollsten Einsatz von allen Soldaten und k√ľndigte an: ‚ÄěFeiglinge und Panikmacher, die das Schlachtfeld verlassen, die ohne Genehmigung die eingenommenen Stellungen im Stich lassen, die ihre Waffen und Ger√§te wegwerfen, sind auf der Stelle zu erschie√üen.‚Äú[58] Um den Verlust an Kraftfahrzeugen auszugleichen, lie√ü er zudem alle greifbaren Fahrzeuge im Raum Moskau requirieren.[59] Die einsetzende Schlammperiode beg√ľnstigte zudem die sowjetische Verteidigung. Schukow erkannte schnell, dass die Wehrmachtsverb√§nde nur noch auf den festen Stra√üen vorgehen konnten. Er konzentrierte die wenigen verf√ľgbaren Verb√§nde deshalb auf die wenigen festen Zufahrtsstra√üen nach Moskau bei Wolokolamsk, Istra, Moschaisk, Malojaroslawez, Podolsk und Kaluga. Ebenso verfuhren die stark dezimierten Verb√§nde der Brjansker Front, die schwerpunktm√§√üig die Stra√üe Orjol-Tula verteidigten.[60] Gleichzeitig befahl der Befehlshaber der R√ľckw√§rtigen Dienste der Roten Armee, General A.W. Chrulew, Nachschubverb√§nde mit Panjewagen aufzustellen, da der Schlamm auch den sowjetischen Nachschub zum Erliegen brachte und Versorgungsflugzeuge nicht in ausreichender Zahl zur Verf√ľgung standen. Diese Ma√ünahme half, die Versorgungskrisen auf sowjetischer Seite zu √ľberwinden.[61]

Deutsche Verfolgungsoperationen

Gen.Lt. D.D. Leljuschenko

Noch w√§hrend der K√§mpfe um die Kessel gingen die deutschen Truppen dazu √ľber, die L√ľcken auszunutzen, die sie in die sowjetischen Linien geschlagen hatten. Dies entsprach den Planungen des OKH und des Oberbefehlshabers der Heeresgruppe Mitte. So hatte Gfm. von Bock der Panzergruppe 2 gleich nach der Einnahme Orjols am 4. Oktober den Befehl ‚Äěsich in den Besitz von Mzensk ‚Ķ zu setzen‚Äú und nach M√∂glichkeit in Richtung Tula vorzugehen.[62] Die Stawka hatte derweil jedoch Ma√ünahmen getroffen, um einen deutschen Durchbruch √ľber Tula in Richtung Moskau zu verhindern. Im Lufttransport verlegte sie 5.500 Soldaten nach Mzensk. Auch andere Reserven trafen dort ein. Als um Mzensk schlie√ülich die 5. und 6. Garde-Sch√ľtzendivision, die 4. und 11. Panzerbrigade, das 5. Luftlandekorps, das 36. Kradsch√ľtzen-Regiment und ein Arbeiterregiment aus Tula versammelt waren, fasste man diese Verb√§nde als 1. Gardesch√ľtzenkorps unter dem Befehl von Gen.Lt. D.D. Leljuschenko (der wenige Tage sp√§ter die 5. Armee √ľbernahm) zusammen.[62] Als die 4. Panzerdivision am 6. Oktober vor Mzensk eintraf, geriet sie in einen Hinterhalt der 4. Panzerbrigade (Oberst M.J. Katukow), die mit √ľberlegenen T-34 ausger√ľstet war. Die 4. Panzerdivision erlitt schwere Verluste und musste zur√ľckweichen. Erst am 12. Oktober konnte sie Mzensk endlich einnehmen, ohne jedoch weiter vorgehen zu k√∂nnen.[63] Auch die Kesselk√§mpfe selbst hielten den deutschen Vormarsch auf. Laut einem Heeresgruppen-Befehl vom 4. Oktober sollten die Kessel lediglich von einem Teil der Panzergruppe 2 ausger√§umt werden, doch schon bald zeigte sich, dass dazu auch die 2. Armee n√∂tig war. Die Ausbruchsversuche der Brjansker Front verhinderten auch in den folgenden Tagen zun√§chst eine Verst√§rkung der deutschen Verfolgungskr√§fte.[64]

Truppen der Panzergruppe 4 beim Vormarsch

Bei Wjasma kam es darauf an, die Panzergruppen 3 und 4, welche den Kessel am 7. Oktober geschlossen hatten, durch die infanteristischen Kr√§fte der 4. und 9. Armee abzul√∂sen und diese somit f√ľr einen weiteren Vorsto√ü in Richtung Moskau freizumachen. Doch diese Armeen kamen aufgrund von z√§hem sowjetischen Widerstand nur langsam vorw√§rts.[65] Nach dem Abschluss des Kessels waren OKH und das Oberkommando der Heeresgruppe Mitte der Ansicht, dass der Gegner keine wesentlichen Kr√§fte mehr zur Verteidigung Moskaus h√§tte. Am 7. Oktober trafen sich Generaloberst Halder und Gfm. von Bock im Hauptquartier der Heeresgruppe. Man beschloss umgehend, die Gunst der Stunde auszunutzen. Gfm. von Bock war der √úberzeugung, stark genug zu sein, um die Kessel auszur√§umen und zugleich nach Moskau vorzusto√üen. Nur √ľber die Richtung der Verfolgung herrschte Unstimmigkeit. Im OKH war man der √úberzeugung, dass der Gegner so schwach sei, dass es ausreiche ihn nur mit einem Teil der Kr√§fte in Richtung Moskau zu verfolgen. Hitler verlangte die Eroberung von Kursk durch die 2. Panzerarmee. Au√üerdem sollten die Panzergruppe 3 und Teile der 9. Armee nach Norden abgezweigt werden, um dort in Kooperation mit der Heeresgruppe Nord die sowjetischen Kr√§fte im Raum Ostaschkow zu zerschlagen. Gfm. von Bock stimmte dieser Zersplitterung seiner Kr√§fte nicht zu, doch am folgenden Tag legte ein F√ľhrerbefehl das Abdrehen der Panzergruppe 3 fest, sobald dies die Kesselk√§mpfe zulie√üen. Das XXXXI. AK (mot.) trat deshalb kurze Zeit sp√§ter zum Angriff auf Kalinin an. Die Panzergruppe 4 blieb mit ihren XXXVI. und XXXX. AK (mot.) bis Mitte Oktober an der Front des Kessels von Wjasma gebunden. So standen letztlich nur noch das LVII. AK (mot.) (19. und 20. Pz.Div. 3. Inf.Div. (mot.)) sowie das XII. und XIII. AK f√ľr die Verfolgung nach Moskau zur Verf√ľgung.[66]

Panzer der Panzergruppe 3 im Vormarsch auf Kalinin

Am 11. Oktober konnten die deutschen Verfolgungskr√§fte zun√§chst Medyn und am folgenden Tag Kaluga einnehmen, womit sie bereits in die Verteidigungslinie von Moschaisk eingebrochen waren. Diese Erfolge konnten sie ausnutzen, um auch Tarussa einzunehmen und Malojaroslawez zu umgehen. Danach kam es im Raum Borowsk zu schweren K√§mpfen zwischen dem LVII. AK (mot.) und der sowjetischen 110. Sch√ľtzendivision und 151. Sch√ľtzenbrigade (mot.), die bis zum 16. Oktober andauerten. Die Deutschen sollen allein dabei 20 Panzer verloren haben, bevor die Sowjets auf Naro-Fominsk ausweichen mussten. Nachdem auch Malojaroslawez gefallen war, musste die sowjetische 43. Armee am 18. Oktober hinter die Nara zur√ľckgehen. N√∂rdlich davon fiel nach sechst√§gigem Kampf und dem Verlust von angeblich 60 Panzern Moschaisk selbst an die deutschen Truppen.[67]

Obwohl am 14. Oktober auch Kalinin gefallen war, kamen die deutschen Kr√§fte kaum mehr gegen den sich versteifenden Widerstand der sowjetischen Verb√§nde an, da auf deutscher Seite, aufgrund der andauernden Kesselk√§mpfe noch nicht gen√ľgend Verfolgungskr√§fte freigemacht werden konnten.[68] Diese konnten mit Masse erst ab dem 15. Oktober zur Verfolgung antreten.[69] Doch bis dahin hatten vor allem die gepanzerten Verb√§nde empfindliche Verluste erlitten. Die 6. Pz.Div. verf√ľgte nur noch √ľber 60 Panzer, die 20. Pz.Div. hatte 43 ihrer 283 Panzer verloren. Die 4. Pz.Div. verf√ľgte nach dem verlustreichen K√§mpfen gegen das 1. Gardesch√ľtzenkorps vor Mzensk nur noch √ľber 38 Panzer. Die Heeresgruppe Mitte hatte in der Zeit vom Beginn der Operationen bis zum 17. Oktober 47.430 Soldaten und 1.791 Offiziere verloren. Die geschw√§chten Verb√§nde stie√üen in ihrer Verfolgung zudem auf einen motivierten Gegner in ausgebauten Stellungen. Nicht wenige Einheiten berichteten von den ‚Äěh√§rtesten K√§mpfen seit Beginn des Ostfeldzuges‚Äú (Kriegstagebuch des LVII. AK (mot.)).[70] Bald sollten auch die schlechten Witterungsbedingungen die deutschen Operationen behindern.

Festlaufen der Offensive

Gfm. von Bock bei einem Frontbesuch während der Operation

Am 6./7. Oktober fiel im Bereich der 2. Panzerarmee der erste Schnee, der die Wege schnell verschlammen lie√ü.[71] In der n√§chsten Nacht ging im gesamten Bereich der Heeresgruppe Mitte starker Herbstregen nieder.[72] Damit wurde die Zeit der russischen Rasputiza (russ. ‚ÄěWegelosigkeit‚Äú) eingel√§utet, die in der folgenden Zeit die deutschen Operationen stark behinderte. Im Hauptquartier der Heeresgruppe Mitte verzeichnete man schon am 9. Oktober: ‚ÄěEin Bewegen der Panzereinheiten abseits der Hauptstra√üen ist wegen grundloser und schlechter Wege infolge des schlechten Wetters z.Z. nicht m√∂glich. Hierdurch auch Betriebsstoffschwierigkeiten.‚Äú[73] Auf die Gefechtsf√ľhrung wirkte sich die Rasputiza erst ab dem 13. Oktober sp√ľrbar aus, da ab diesem Zeitpunkt die Versorgung mit Brennstoff und Munition nicht mehr sichergestellt werden konnte.[69]

Ab Mitte Oktober kam die 2. Panzerarmee nicht mehr voran und auch die Verfolgungs-Verb√§nde der 2. Armee lagen fest. Die Panzerarmee meldete am 12. Oktober, dass ihre motorisierten Verb√§nde nur noch 1 km in der Stunde vorank√§men. Eine geordnete Versorgung war bald nicht mehr m√∂glich.[74] Dieser Zustand, so bemerkte das Hauptquartier der 2. Armee am 18. Oktober, w√ľrde solange andauern ‚Äěsolange nicht die Versorgung neu aufgebaut‚Äú w√ľrde. Auch die 4. Armee kam nicht weiter voran, da sie selbst von st√§ndigen sowjetischen Gegenangriffen bedr√§ngt wurde. Sie stellte das Vorgehen ihres rechten Fl√ľgels am 16. Oktober ein. Im Bereich der 9. Armee und Panzergruppe 3 waren die Verb√§nde auf die Autobahn Wjasma-Moskau angewiesen, doch gerade diese Route war durch zahlreiche Sprengungen, Bombensch√§den und √úberbelegung stark besch√§digt. Schlie√ülich musste am 19. Oktober die gesamte 5. Infanteriedivision zu Reparaturarbeiten an der Autobahn herangezogen werden. Zus√§tzlich wurde die Panzergruppe 3 durch Gegenangriffe der Kalininer Front auch in die Verteidigung gezwungen. Auch die Verb√§nde der Luftflotte 2 waren aufgrund der schlechten Witterung immer weniger in der Lage, in die K√§mpfe einzugreifen.[75] Gfm. von Bock notierte, nachdem am 19./20. Oktober praktisch alle Angriffsbewegungen hatten eingestellt werden m√ľssen, am 25. Oktober in sein Tagebuch:[76]

Auswirkungen der Herbstregen vor Moskau

‚ÄěDas Auseinanderrei√üen der Heeresgruppe in Verbindung mit dem f√ľrchterlichen Wetter hat dahin gef√ľhrt, dass wir festsitzen. Dadurch gewinnt der Russe Zeit, seine zerschlagenen Divisionen aufzuf√ľllen und die Verteidigung zu st√§rken [‚Ķ] Das ist sehr schlimm.‚Äú

‚Äď Generalfeldmarschall von Bock

Die einzigen Gel√§ndegewinne konnten noch im Bereich der Brjansker Front erzielt werden, und dies nur, weil deren rechte Flanke durch die deutschen Erfolge gegen die Westfront nicht mehr gedeckt war. Um die fast 60 km breite L√ľcke zu schlie√üen, befahl die Stawka deshalb am 24. Oktober, die Armeen der Brjansker Front in die Linie Dubna-Plawsk-Werchowje-Liwny-Kastornoje zur√ľckzunehmen. Dieser R√ľckzug begann am 26. Oktober und war vier Tage sp√§ter weitgehend abgeschlossen.[77] Als die 2. Panzerarmee die Verfolgung aufnahm und ab dem 29. Oktober versuchte, die Stadt Tula einzunehmen, traf sie dort auf starken sowjetischen Widerstand der 50. Armee. Daraus entwickelten sich noch einige K√§mpfe, vor allem in der Flanke der Panzerarmee, die noch bis zum 7. November andauerten, aber ergebnislos verliefen.[78]

Angesichts der aussichtslosen Lage gab Gfm. von Bock am 1. November 1941 den Befehl, ‚Äědass vorl√§ufig im gro√üen nicht weiter vorgegangen wird, dass aber alles f√ľr den Angriff vorbereitet wird und Versorgungsschwierigkeiten so schnell als m√∂glich behoben werden, damit bei Einsetzen guter Witterung (Frost) sofort angetreten werden kann.‚Äú[79] Damit hatte die deutsche ‚ÄěOperation Taifun‚Äú praktisch ein Ende gefunden.

Folgen der Schlacht

Soldaten der Panzergruppe 4 Ende Oktober in improvisierter Winterbekleidung

Obwohl sowohl Hitler und der Wehrmachtf√ľhrungsstab als auch der Generalstab des OKH nach den ersten Erfolgen in der ‚ÄěOperation Taifun‚Äú in eine optimistische Stimmung verfielen und bereits Pl√§ne f√ľr weitere Operationen mit weitgesteckten Zielen √ľber Moskau hinaus entwarfen, hatte sich die Offensive Ende Oktober 1941 festgelaufen.[A 7] Auch hatte Hitler schon am 12. Oktober Befehle zur Behandlung Moskaus erlassen, das eingeschlossen und dann beschossen werden sollte und dessen Kapitulation, auch wenn angeboten, nicht angenommen werden durfte.[80] Stattdessen war der deutsche Vormarsch etwa 80 km vor der sowjetischen Hauptstadt zum Stehen gekommen. Es war weder gelungen, das prim√§re Ziel, die Vernichtung der Masse der gegnerischen Streitkr√§fte, noch das sekund√§re Ziel der Einnahme Moskaus zu erreichen.

Tats√§chlich hatte die Rote Armee gro√üe Verluste erlitten. Da genaue sowjetische Angaben fehlen, ist man auf die Angaben des deutschen Wehrmachtberichtes angewiesen, der nach Abschluss der K√§mpfe um die Kessel die Vernichtung von 67 sowjetischen Sch√ľtzen-, 6 Kavallerie- und 7 Panzerdivisionen mit 1.242 Panzern und 5.412 Gesch√ľtzen sowie die Gefangennahme von 663.000 Rotarmisten meldete.[81] Angesichts der Tatsache, dass nach sowjetischen Angaben zum Schutz Moskaus Mitte Oktober weniger als 100.000 Soldaten zur Verf√ľgung gestanden h√§tten, erscheint die deutsche Meldung nicht v√∂llig unwahrscheinlich.

In Moskau selbst f√ľhrten die Ereignisse zu einer Krise. Am 13. Oktober erkl√§rte der Vorsitzende des Moskauer Stadtkomitees, A.S. Schtscherbakow, √∂ffentlich, dass die Hauptstadt bedroht sei. Im Zuge dessen wurden Tausende Moskauer zum Ausbau der Verteidigungsanlagen um die Stadt herangezogen und 25 Arbeiter-Bataillone aus 12.000 Freiwilligen aufgestellt, die diese Stellungen ab dem 17. Oktober besetzten.[82] Dennoch entschloss sich Stalin am 16. Oktober zur Evakuierung der Stadt, sodass die meisten Organisationen der Regierung, der Partei und des Milit√§rs anfingen nach Kuibyschew √ľberzusiedeln. Auch Industriebetriebe wurden evakuiert. Daraufhin brach in der Hauptstadt eine Panik aus, die auch dadurch nicht gebremst wurde, dass Stalin sich entschloss, in Moskau zu bleiben. Viele Einwohner fl√ľchteten und es kam zu Pl√ľnderungen der rar gewordenen Lebensmittel. Deshalb musste am 19. Oktober der Belagerungszustand erkl√§rt und das Kriegsrecht verh√§ngt werden.[83]

In den ersten beiden November-Wochen, die von einem weitgehenden Stillstand der Operationen gekennzeichnet waren, f√ľllten beide Seiten ihre geschw√§chten Verb√§nde auf. Keiner Seite gelang es dabei, ihre vorangegangenen Verluste v√∂llig zu ersetzen. W√§hrend sich eine Reihe von deutschen Frontkommandeuren daf√ľr aussprach, nunmehr zur Verteidigung √ľberzugehen und eine g√ľnstige Stellung f√ľr die Wintermonate zu w√§hlen, war man im OKH der Ansicht, dass es nur noch eines letzten ‚ÄěKraftaktes‚Äú bed√ľrfe, um das Ziel des Feldzuges gegen die Sowjetunion doch noch zu erreichen. Nach dem Eintritt der Frostperiode, in der die Wege besser befahrbar wurden, traf man w√§hrend einer Besprechung der h√∂chsten milit√§rischen Befehlshaber in Orscha am 13. November die Entscheidung, den Angriff zu erneuern. Am 17. November 1941 begann daraufhin mit der neuerlichen deutschen Offensive die Schlacht um Moskau. Auch in diesem Anlauf sollte der Wehrmacht kein durchschlagender Erfolg gelingen. Am 5. Dezember ging die Rote Armee mit ihren Reserven zur Gegenoffensive √ľber und konnte bis zum Fr√ľhjahr 1942 gro√üe Teile des im Herbst verlorenen Gel√§ndes zur√ľckgewinnen.

Bewertung und Rezeption

Gemessen an der H√∂he der Verluste, waren die Kesselschlachten bei Wjasma und Brjansk eine der gr√∂√üten milit√§rischen Niederlagen der Sowjetunion w√§hrend des Zweiten Weltkrieges. Sie wird in der russischen Historiographie fast immer mit zur ‚ÄěSchlacht um Moskau‚Äú (–Ď–ł—ā–≤–į –∑–į –ú–ĺ—Ā–ļ–≤—É) gerechnet, die schlie√ülich mit einem sowjetischen Erfolg endete. Dabei wurde gelegentlich versucht, die Ursachen f√ľr diesen ersten R√ľckschlag zu finden. Neben der Betonung der zahlenm√§√üigen √úberlegenheit der Wehrmachtsverb√§nde wiesen einige Kommandeure wie zum Beispiel I.S. Konew oder K.K. Rokossowski in ihren Memoiren darauf hin, dass es seitens des Oberkommandos in Moskau zu schweren Vers√§umnissen gekommen war.[26] Marschall Wassilewski kritisierte vor allem die verworrene Befehlsstruktur:[84]

‚ÄěDer Misserfolg bei Wjasma ist nicht nur aus der gegnerischen √úberlegenheit und dem Mangel an Reserven zu erkl√§ren, sondern auch daraus, dass der Generalstab und das Hauptquartier die Hauptsto√ürichtung des Gegners falsch bestimmt und demzufolge auch die Verteidigung falsch aufgebaut hatte. [‚Ķ] Der operative Aufbau war f√ľr die Truppenf√ľhrung und das Zusammenwirken der Fronten denkbar ung√ľnstig.‚Äú

‚Äď A.M. Wassilewski

In der offiziellen sowjetischen Darstellung des Krieges wurde darauf nicht eingegangen und behauptet, dass die Stawka oder das Staatliche Verteidigungskomitee zu sp√§t von den deutschen Pl√§nen erfahren und deshalb nichts mehr h√§tte unternehmen k√∂nnen.[21] Dennoch hielt der Historiker Joachim Hoffmann 1983 zusammenfassend fest: ‚ÄěDie Fehler und Unterlassungen der sowjetischen F√ľhrung sind auf jeden Fall ein wesentlicher Grund daf√ľr, warum die Heeresgruppe Mitte die Verteidigung an den entscheidenden Punkten relativ rasch zu durchbrechen vermochte.‚Äú[25]

In den ersten sowjetischen Publikationen nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Einkesselung und Vernichtung eines gro√üen Teiles der Roten Armee teilweise √ľberhaupt nicht erw√§hnt.[85] Sp√§ter hingegen erfuhr vor allem der Widerstand der sowjetischen Verb√§nde im Kessel von Wjasma eine Heroisierung. Sowohl in der offiziellen Darstellung, als auch in den Memoiren Schukows oder Wassilewskis fand man die Aussage, dass das Opfer der f√ľnf eingekesselten Armeen notwendig f√ľr die Rettung der Hauptstadt gewesen sei.[86] Dass die oberste deutsche Milit√§rf√ľhrung tats√§chlich einen Gro√üteil der vorhandenen Kr√§fte (Teile der Pz.Gr. 3 und der 9. Armee) nach Norden gegen Kalinin lenkte, anstatt mit diesen auf das genauso weit entfernte Moskau vorzusto√üen, blieb unerw√§hnt. Auch die sp√§tere sowjetische Geschichtsschreibung betonte, dass durch den Widerstand der eingeschlossenen Truppen schlie√ülich deutsche Divisionen f√ľr etwa zwei Wochen gebunden und damit vom Durchbruch auf Moskau abgehalten worden w√§ren:[87]

‚ÄěDoch die Kampfhandlungen der eingekreisten Truppen machten den Einsatz von 28 Divisionen des Gegners erforderlich, wodurch Zeit f√ľr die Organisation der Verteidigung auf der Linie Moschaisk gewonnen wurde. Die K√§mpfe bei Wjasma banden die Hauptkr√§fte der Panzergruppen und Armeen von Bocks in jener kritischen Zeit, als dessen einzelne Korps und Divisionen in die bei Moskau entstandenen Breschen vorstie√üen und als der Aggressor f√ľr eine kurze Zeit keine geschlossene Verteidigung vor sich hatte.‚Äú

‚Äď A.M. Samsonow (Historiker)

Auf deutscher Seite kam es bei der Behandlung der Operationen zu zahlreichen ‚ÄěUngenauigkeiten‚Äú. So behaupteten einige Kommandeure, wie zum Beispiel Heinz Guderian, f√§lschlicherweise, dass die eingekreiste 50. Armee bereits am 17. Oktober kapituliert habe und der Kessel bei Brjansk bis zum 20. Oktober ausger√§umt worden sei. Von dem erfolgreichen Ausbruch der 3., 13. und 50. Armee der Brjansker Front war √ľberhaupt keine Rede.[88] In anderen Darstellungen wurde die Kapitulation des Kessels von Wjasma auf den 13. Oktober datiert.[81] Die neuere Forschung hat versucht, diese Fehler zu korrigieren,[89] aber dennoch finden sich in zahlreichen Publikationen die √ľbernommenen falschen Daten.[90]

In der Memoirenliteratur der Nachkriegsjahre rief vor allem die Entscheidung Hitlers und des OKH, die Panzergruppe 3 und große Teile der 9. Armee auf Kalinin abzudrehen, große Kritik hervor. So schrieb zum Beispiel W. Chales de Beaulieu, ehemals Generalstabschef der Panzergruppe 4, nach dem Krieg:[91]

‚ÄěDas XXXXI. Korps dieser Panzergruppe war mit seinen schnellen Divisionen am Wjasma-Einschlie√üungsring nicht beteiligt, stand ab dem 8.10. f√ľr weiteres Vorgehen nach Osten, auf Moskau, n√∂rdlich der Autobahn bequem zur Verf√ľgung, h√§tte, verst√§rkt durch die SS Div.Reich, an diesem besonders geeignetem Operationsstrang - Entfernung Wjasma, Moskau nur 200 km! - weiter vorsto√üen k√∂nnen und zum damaligen Zeitpunkt kaum un√ľberwindlichen Widerstand angetroffen. Bedenkt man, dass dieses Korps - nach Norden angesetzt - am 13. Oktober bereits Kalinin erreichte, das auch nur 200 km von Wjasma entfernt liegt, wohin jedoch wesentlich ung√ľnstigere Wege f√ľhren, so kann man sich berechtigte Aussichten auch f√ľr einen Erfolg vor Moskau ausmalen.‚Äú

‚Äď W. Chales de Beaulieu

Zudem ist in der deutschen Geschichtsschreibung oft die These zu finden, dass der ungew√∂hnlich fr√ľhe und √ľberaus kalte Witterungsumschwung die deutschen Truppen √ľberrascht h√§tte und nur dieser Umstand zu einem Scheitern der Operation gef√ľhrt habe. Tats√§chlich glaubte die deutsche F√ľhrung die Rasputiza, mit der sie f√ľr Mitte Oktober rechnete, ignorieren zu k√∂nnen, da die Operationen dann abgeschlossen sein sollten. Fachleute von der meteorologischen Abteilung wurden nicht in die Planungen einbezogen. Tats√§chlich blieben die Niederschl√§ge des Oktobers unter den Durchschnittswerten, sodass der Herbst 1941 als verh√§ltnism√§√üig trocken bezeichnet werden muss. Zudem setzte der Frost sogar fr√ľher ein als sonst, was die Schlammperiode noch einmal verk√ľrzte. Angesichts der Tatsache, dass die Schlammperiode 1941 also k√ľrzer und trockener war als gew√∂hnlich, kann die These vom √ľberraschenden Witterungsumschwung nur als ein Versuch ‚Äědie Schuld des eigenen Versagens einer h√∂heren Gewalt zuzuschreiben‚Äú gesehen werden.[92]

Anmerkungen

  1. ‚ÜĎ Eine ‚ÄěHeeresgruppe Timoschenko‚Äú gab es nicht. Gemeint ist das von Marschall der Sowjetunion Semjon Konstantinowitsch Timoschenko gef√ľhrte, wenig sp√§ter aufgel√∂ste ‚ÄěOberkommando der Truppen der westlichen Richtung‚Äú. Timoschenko wurde anschlie√üend zur S√ľdwestfront versetzt.
  2. ‚ÜĎ Anderen Angaben zufolge soll die Idee einer dritten Sto√ügruppierung auf die Planungen Fedor von Bocks zur√ľckgegangen sein; vgl. Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 50f
  3. ‚ÜĎ Diese Divisionen hatte Hitler neu ausstatten und auffrischen lassen, um sie nach einem Sieg √ľber die Sowjetunion einzusetzen.
  4. ‚ÜĎ An einsatzf√§higen Panzern verf√ľgte: 3. Pz.Div. 20 %, 17.Pz.Div. 17 %, 4. Pz.Div. 29 %, 18. Pz.Div. 31 %, 20. Pz.Div. 34 %, 11. Pz.Div. 72 %, 10. Pz.Div. 88 %, 2. Pz.Div. 94 %, 5. Pz.Div. 100 % sowie 1., 6. und 7. Pz.Div. bei etwa 30%; vgl. Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S.54f
  5. ‚ÜĎ Tjurin war bereits am 30. September gewarnt worden. Ihm standen neben einigen Infanterie-Verb√§nden vier Panzerabwehr-Regimenter und ein Haubitzen-Regiment zu Verf√ľgung. Trotzdem konnten deutsche Truppen √ľberraschend in die Stadt eindringen und sie besetzen. Vgl. A.I. Jeremenko: Tage der Bew√§hrung, Berlin (Ost) 1961, S. 125f
  6. ‚ÜĎ Nach einem F√ľhrer-Befehl war die Panzergruppe am 6. Oktober in ‚Äě2. Panzerarmee‚Äú umbenannt worden.
  7. ‚ÜĎ So sollten die Panzergruppen 3 und 4 bis Wologda vorsto√üen und die 2. Panzerarmee Gorki erreichen. W√§hrend die 2. Armee auf Woronesch abgedreht werden sollte, blieb f√ľr die Eroberung Moskaus allein die 4. Armee. Die weitesten dieser Ziele lagen bis zu 600 km von der Ausgangsstellung entfernt. Zu diesen Pl√§nen und den Meinungsverschiedenheiten dar√ľber siehe: Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 82‚Äď86

Literatur

Quellen

  • W. Chales de Beaulieu: Generaloberst Erich Hoepner, Scharnhorst Buchkameradschaft, Neckargem√ľnd 1969.
  • Heinz Guderian: Erinnerungen eines Soldaten, Kurt Vorwinckel Verlag, Heidelberg 1951.
  • A.I. Jeremenko: Tage der Bew√§hrung, Deutscher Milit√§rverlag, Berlin (Ost) 1961.
  • G.K. Schukow: Gedanken und Erinnerungen, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1969.
  • Anton Detlev von Plato: Die Geschichte der 5. Panzerdivision 1938 bis 1945, Regensburg 1978

Sekundärliteratur

  • John Erickson: The Road to Stalingrad, Cassell Publ., London 2003. ISBN 978-0-3043-6541-8
  • David M. Glantz/ Jonathan House: When Titans clashed - How the Red Army stopped Hitler, Kansas University Press, Kansas 1995. ISBN 978-0-7006-0899-7
  • Joachim Hoffmann: Die Kriegf√ľhrung aus der Sicht der Sowjetunion, in: Horst Boog, J√ľrgen F√∂rster, Joachim Hoffmann, Ernst Klink, Rolf-Dieter M√ľller, Gerd R. Uebersch√§r: Der Angriff auf die Sowjetunion. (= Milit√§rgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 4). 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1987, ISBN 3-421-06098-3, S. 713‚Äď809 (Eingeschr√§nkte Vorschau in der Google Buchsuche). 
  • A. B. –ė—Ā–į–Ķ–≤' –ö–ĺ—ā–Ľ—č 41-–≥–ĺ. - –ė—Ā—ā–ĺ—Ä–ł—Ź –í–ě–í, –ļ–ĺ—ā–ĺ—Ä—É—é –ľ—č –Ĺ–Ķ –∑–Ĺ–į–Ľ–ł, –Į—É–∑–į –≠–ļ—Ā–ľ–ĺ, –ú–ĺ—Ā–ļ–≤–į 2005. ISBN 5-699-12899-9 (Online-Version)
  • Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, in: Horst Boog, J√ľrgen F√∂rster, Joachim Hoffmann, Ernst Klink, Rolf-Dieter M√ľller, Gerd R. Uebersch√§r: Der Angriff auf die Sowjetunion. (= Milit√§rgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 4). 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1987, ISBN 3-421-06098-3, S. 451‚Äď712 (Eingeschr√§nkte Vorschau in der Google Buchsuche). 
  • –Ē. 3. –ú—É—Ä–ł–Ķ–≤: –í—Ź–∑–Ķ–ľ—Ā–ļ–į—Ź –ĺ–Ņ–Ķ—Ä–į—Ü–ł—Ź, in: –°–ĺ–≤–Ķ—ā—Ā–ļ–į—Ź –≤–ĺ–Ķ–Ĺ–Ĺ–į—Ź —ć–Ĺ—Ü–ł–ļ–Ľ–ĺ–Ņ–Ķ–ī–ł—Ź, Bd.2, –ú–ĺ—Ā–ļ–≤–į 1978 (Online-Version)
  • P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Deutscher Milit√§rverlag, Berlin (Ost) 1963.
  • Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1972 (= Beitr√§ge zur Milit√§r- und Kriegsgeschichte, Bd.13). ISBN 3-421-01606-2
  • A.M. Samsonow: Die gro√üe Schlacht vor Moskau, Verlag des Ministeriums f√ľr Nationale Verteidigung, Berlin (Ost) 1959.

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S. 486‚Äď502
  2. ‚ÜĎ Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S. 503‚Äď507
  3. ‚ÜĎ Abgedruckt in: Walther Hubatsch (Hrsg.): Hitlers Weisungen f√ľr die Kriegf√ľhrung 1939‚Äď1945, M√ľnchen 1965, S. 174‚Äď177
  4. ‚ÜĎ Walther Hubatsch (Hrsg.): Hitlers Weisungen f√ľr die Kriegf√ľhrung 1939‚Äď1945, M√ľnchen 1965, S. 175f
  5. ‚ÜĎ Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S. 568f
  6. ‚ÜĎ Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S. 570
  7. ‚ÜĎ Walther Hubatsch (Hrsg.): Hitlers Weisungen f√ľr die Kriegf√ľhrung 1939‚Äď1945, M√ľnchen 1965, S. 177
  8. ‚ÜĎ a b Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S. 574
  9. ‚ÜĎ Heinz Guderian: Erinnerungen eines Soldaten, Heidelberg 1951, S. 202
  10. ‚ÜĎ Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S. 574f
  11. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 52f
  12. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 57
  13. ‚ÜĎ Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S.571
  14. ‚ÜĎ Vgl. P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 280
  15. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Das Scheitern der deutschen Blitzkriegskonzeptes vor Moskau, in: J√ľrgen Rohwer/ Eberhardt J√§ckel (Hrsg.): Kriegswende Dezember 1941, Koblenz 1984, S. 205
  16. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 54f
  17. ‚ÜĎ P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 278f
  18. ‚ÜĎ A.M. Samsonow: Die gro√üe Schlacht vor Moskau, Berlin (Ost) 1959, S. 53
  19. ‚ÜĎ P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 281
  20. ‚ÜĎ David M. Glantz/ Jonathan House: When Titans clashed - How the Red Arm stopped Hitler, Kansas 1995, S. 78
  21. ‚ÜĎ a b c d P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd. 2, Berlin (Ost) 1963, S. 282
  22. ‚ÜĎ David M. Glantz/ Jonathan House: When Titans clashed - How the Red Arm stopped Hitler, Kansas 1995, S. 79
  23. ‚ÜĎ Joachim Hoffmann: Die Kriegf√ľhrung aus der Sicht der Sowjetunion, S. 760f
  24. ‚ÜĎ a b –ď—Ä–ł–≥–ĺ—Ä–ł–Ļ –§. –ö—Ä–ł–≤–ĺ—ą–Ķ–Ķ–≤: –†–ĺ—Ā—Ā–ł—Ź –ł –°–°–°–† –≤ –≤–ĺ–Ļ–Ĺ–į—Ö –•–• –≤–Ķ–ļ–į, Mo—Ā–ļ–≤a 2001.
  25. ‚ÜĎ a b c Joachim Hoffmann: Die Kriegf√ľhrung aus der Sicht der Sowjetunion, S. 761
  26. ‚ÜĎ a b K.K. Rokossowski: Soldatenpflicht, Berlin (Ost) 1968, S. 63
  27. ‚ÜĎ John Erickson: The Road to Stalingrad, London 2003, S. 214
  28. ‚ÜĎ P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 283
  29. ‚ÜĎ John Erickson: The Road to Stalingrad, London 2003, S. 214f
  30. ‚ÜĎ Oskar Munzel: Panzer-Taktik - Raids gepanzerter Verb√§nde im Ostfeldzug 1941/42, Neckarm√ľnd 1959, S. 103
  31. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 63
  32. ‚ÜĎ a b c David M. Glantz/ Jonathan House: When Titans clashed - How the Red Army stopped Hitler, Kansas 1995, S. 80
  33. ‚ÜĎ a b John Erickson: The Road to Stalingrad, London 2003, S.216f
  34. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 64, Fn. 109
  35. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 66
  36. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 66f, Fn. 124 u 130
  37. ‚ÜĎ John Erickson: The Road to Stalingrad, London 2003, S. 219
  38. ‚ÜĎ Oskar Munzel: Panzer-Taktik - Raids gepanzerter Verb√§nde im Ostfeldzug 1941/42, Neckarm√ľnd 1959, S. 106
  39. ‚ÜĎ A.I. Jeremenko: Tage der Bew√§hrung, Berlin (Ost) 1961, S. 143f
  40. ‚ÜĎ W. Chales de Beaulieu: Generaloberst Erich Hoepner, Neckargem√ľnd 1969, S. 195
  41. ‚ÜĎ Zit. nach: P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S.285
  42. ‚ÜĎ W. Chales de Beaulieu: Generaloberst Erich Hoepner, Neckargem√ľnd 1969, S. 195‚Äď197
  43. ‚ÜĎ a b P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 284
  44. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 69
  45. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 67
  46. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 69f
  47. ‚ÜĎ W. Chales de Beaulieu: Generaloberst Erich Hoepner, Neckargem√ľnd 1969, S. 196
  48. ‚ÜĎ a b Joachim Hoffmann: Die Kriegf√ľhrung aus der Sicht der Sowjetunion, S. 763
  49. ‚ÜĎ G.K. Schukow: Gedanken und Erinnerungen, Stuttgart 1969, S. 323
  50. ‚ÜĎ a b W. Chales de Beaulieu: Generaloberst Erich Hoepner, Neckargem√ľnd 1969, S. 197f
  51. ‚ÜĎ John Erickson: The Road to Stalingrad, London 2003, S. 217
  52. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 74, Fn.178
  53. ‚ÜĎ G.K. Schukow: Gedanken und Erinnerungen, Stuttgart 1969, S. 321
  54. ‚ÜĎ John Erickson: The Road to Stalingrad, London 2003, S. 217f
  55. ‚ÜĎ a b John Erickson: The Road to Stalingrad, London 2003, S.218
  56. ‚ÜĎ a b c P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 289
  57. ‚ÜĎ P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 294
  58. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 89;Joachim Hoffmann: Die Kriegf√ľhrung aus der Sicht der Sowjetunion, S. 763
  59. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 76
  60. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 79
  61. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 80f
  62. ‚ÜĎ a b Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 65f
  63. ‚ÜĎ P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S.287
  64. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 66f
  65. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 70
  66. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 71‚Äď72
  67. ‚ÜĎ Zu diesen K√§mpfen: P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 294‚Äď296
  68. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S.76f
  69. ‚ÜĎ a b W. Chales de Beaulieu: Generaloberst Erich Hoepner, Neckargem√ľnd 1969, S. 205
  70. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 77f
  71. ‚ÜĎ Heinz Guderian: Erinnerungen eines Soldaten, Heidelberg 1951, S. 210
  72. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 73
  73. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 73, Fn. 165
  74. ‚ÜĎ Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S. 578f
  75. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S.79‚Äď81
  76. ‚ÜĎ Zit. nach: Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 81
  77. ‚ÜĎ P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd. 2, Berlin (Ost) 1963, S. 300
  78. ‚ÜĎ Heinz Guderian: Erinnerungen eines Soldaten, Heidelberg 1951, S. 220‚Äď223
  79. ‚ÜĎ Zit. nach: Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 86
  80. ‚ÜĎ Ernst Klink: Die Operationsf√ľhrung, S. 578
  81. ‚ÜĎ a b Kurt von Tippelskirch: Geschichte des Zweiten Weltkrieges, Bonn 1956, S. 206
  82. ‚ÜĎ P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd. 2, Berlin (Ost) 1963, S. 292
  83. ‚ÜĎ A.M. Samsonow: Die gro√üe Schlacht vor Moskau, Berlin (Ost) 1959, S. 70f; Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 87
  84. ‚ÜĎ A.M. Wassilewski: Sache des ganzen Lebens, Berlin (Ost) 1977, S. 135
  85. ‚ÜĎ Zum Beispiel: P.D. Korkodinow: Die Zerschlagung der deutsch-faschistischen Truppen bei Moskau, in: P. A. Schilin (Hrsg.): Die wichtigsten Operationen des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges, 1941‚Äď1945. Berlin (Ost) 1958, S. 131‚Äď146.
  86. ‚ÜĎ P.N. Pospelow (Hrsg.): Geschichte des Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieges der Sowjetunion, Bd.2, Berlin (Ost) 1963, S. 301; G.K. Schukow: Gedanken und Erinnerungen, Stuttgart 1969, S. 323
  87. ‚ÜĎ A.M. Samsonow: Die Schlacht vor Moskau, in: Eberhard J√§ckel (Hrsg.): Kriegswende Dezember 1941, Koblenz 1984, S. 188f
  88. ‚ÜĎ Heinz Guderian: Erinnerungen eines Soldaten, Heidelberg 1951, S. 218
  89. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 65, Fn. 118
  90. ‚ÜĎ Zum Beispiel: Janusz Piekalkiewicz: Schlacht um Moskau, Augsburg 1998.
  91. ‚ÜĎ W. Chales de Beaulieu: Generaloberst Erich Hoepner, Neckargem√ľnd 1969, S. 201f
  92. ‚ÜĎ Klaus Reinhardt: Die Wende vor Moskau - Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42, Stuttgart 1972, S. 78f und. Fn.211; Zitat, S. 78
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