Dreifaltigkeit

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Dreifaltigkeit
Darstellung der Dreieinigkeit in Form des Gnadenstuhls (Epitaph von 1549)

(Heilige) Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit oder TrinitĂ€t (lat. trinitas ‚Dreizahl‘) bezeichnet in der christlichen Theologie die Wesens-Einheit von Gott Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist. Sie werden als drei aus Gott entsprungene Personen oder Hypostasen der TrinitĂ€t, nicht aber als drei Substanzen oder drei Götter aufgefasst. Motive aus biblischer Überlieferung, frĂŒher Gebets- und Redeweise und theologischer Begriffsbildung fĂŒhren zum kirchlichen TrinitĂ€tsdogma. Ab dem 4. Jahrhundert, zur Zeit der Völkerwanderung, wird eine formelle TrinitĂ€tslehre ausgebildet, der jĂŒdische Mensch Jesus von Nazareth, von dem schon im Neuen Testament Göttliches ausgesagt wird (z. B. Joh 20,28: „Mein Herr und mein Gott“), wird wie der Heilige Geist als „wesenseins“ mit Gott, dem Vater, verstanden und verehrt. Mit unterschiedlichen Akzenten wird eine Dreieinigkeit heute von fast allen christlichen Glaubensgemeinschaften vertreten.

Inhaltsverzeichnis

Biblische Motive

Das Alte und Neue Testament enthalten nach christlicher Interpretation eine TrinitĂ€tslehre, entfalten sie aber nicht. Allerdings begegnen die fĂŒr die spĂ€tere Entwicklung von Gebetsformen, Liturgie, systematischer Theologie und Dogmengeschichte maßgeblichen Formulierungen und Vorstellungen. FĂŒr die Rezeptionsgeschichte bedeutsam sind neben Formeln, die direkt auf die TrinitĂ€t bezogen wurden, auch Aussagen zur Göttlichkeit von Sohn und Geist, die aber nicht direkt in der Bibel erwĂ€hnt sind .

Göttliche Dreiheit

Alttestamentliche Motive

Die neutestamentliche Rede vom heiligen Geist hat VorlĂ€ufer in Formulierungen des Alten Testaments, beispielsweise Gen 2,7 EU; Jes 32,15–20 EU; Ez 11,19 EU oder 36,26 f. EU[1] und der zeitgenössischen Theologie, in der es auch gewisse Parallelen fĂŒr Vorstellungen gibt, die sich im Neuen Testament mit Jesus Christus verbinden.[2] DarĂŒber hinausgehende Bezugnahmen sind spĂ€tere Reinterpretationen. So beziehen sich etwa frĂŒhe christliche Theologen allgemein auf Stellen, wo vom Engel, Wort (davar), Geist (ruah) oder der Weisheit (hokhmah) oder Gegenwart (shekhinah) Gottes die Rede ist,[3] sowie auf Stellen, wo Gott von sich im Plural spricht (Gen 1,26 EU, Gen 11,7 EU) sowie insbesondere das dreifache „Heilig!“ der Seraphim in Jes 6,3 EU, das in der Liturgie im Trishagion aufgenommen wurde.[4] Immer wieder wurde auch der Auftritt dreier MĂ€nner in Gen 18,1–3 EU auf die TrinitĂ€t bezogen.

Neutestamentliche Motive

Man hat die Spezifikation eines bereits im AT manifesten „Immanenzwillens“ Gottes sowie eine Rede in „unvertauschbaren“ Namen von Geist, Sohn und Vater diagnostiziert.[5]

Die frĂŒhesten wirkungsgeschichtlich einschlĂ€gigen Formulierungen prĂ€gt jedenfalls Paulus. Er verwendet in 2 Kor 13,13 EU vermutlich einen Segensgruß der frĂŒhen christlichen Liturgie: „Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei bei euch!“ In 1 Kor 12,3–6 EU werden Gnadengaben „in gezielter Steigerung“[6] auf Geist, Herr und Gott zurĂŒckgefĂŒhrt. Auch Eph 1,3–14 EU ordnet Vater, Sohn und Geist neben- und aufeinander hin.[7]

Besonders wirkungsgeschichtlich einflussreich, wenn auch nicht zum „Prototyp der christlichen Taufe“,[8] wird die Taufformel in Mt 28,19 EU. „Auf den Namen“ (Δጰς τ᜞ áœ„ÎœÎżÎŒÎ±, wörtl. „im Namen“) bezeichnet dabei eine Übereignung.[9] Als „Pendant“ dazu hat man die ErzĂ€hlung der Taufe Christi im Jordan durch Johannes den TĂ€ufer gesehen, weil dort [10] durch Herabschweben des Geistes und Himmelsstimme des Vaters ebenfalls Vater, Sohn und Geist vereinigt sind.[11] Vermutlich ist diese Taufformel die Erweiterung[12] einer Taufe „auf den Namen Christi“.[13] Auch der frĂŒhe „Katechismus mit Anweisungen ĂŒber die liturgischen VollzĂŒge“, die u.a. auf bereits 60–65 n. Chr. datierte Didache,[14] kennt bereits eine solche erweiterte Taufformel: „Tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.[15]

Göttlichkeit Jesu Christi

Bereits die Ă€ltesten Texte des Neuen Testaments erscheinen von der Vorstellung geprĂ€gt, dass Jesus nicht nur mit göttlicher Vollmacht wirkt, sondern Gott selbst in ihm und durch ihn sein Schaffen, Richten, Erlösen und Sichoffenbaren vollzieht.[16] Zu den christologisch implikationsreichsten Texten zĂ€hlt etwa der Hymnus in Kol 1,15 EUff., der u.a., wie Joh 1 EU eine PrĂ€existenz und ein Geschaffensein des Kosmos in Christus aussagt. Die Relation zwischen Christus als Sohn und Gott-Vater ist fĂŒr unterschiedliche ntl. Autoren wichtig. Eine besondere Vertrautheit wird in der Abba-Anrede und dem „Erkennen“ des Vaters durch den Sohn betont;[17] vor allem das Johannes-Evangelium spricht von einer Relation der Einheit und wechselseitigen Immanenz zwischen Vater und Sohn in der Liebe.[18]

Göttlichkeit des Heiligen Geists

Der Geist ist nach MatthĂ€us und Lukas[19] bereits bei der EmpfĂ€ngnis Jesu wirksam. Der irdische Jesus dann ist nach den Evangelisten TrĂ€ger („voll“) des Heiligen Geistes,[20] nach insb. Paulus der Auferstandene dann dessen Mittler;[21] nach Johannes offenbart der Geist die Einheit zwischen Vater und Sohn.[22]

Entwicklung der TrinitÀtstheologie

FrĂŒhe trinitarische Formeln

Der biblischen Rede von Vater, Sohn und Geist lassen sich nur Weichenstellungen fĂŒr die spĂ€teren Rezeptionen bei der Ausarbeitung einer TrinitĂ€tslehre entnehmen. PrĂ€gend wird besonders die rituelle Praxis und Gebetspraxis der frĂŒhen Christen.

Die frĂŒhesten deutlich dreiheitlich strukturierten Formeln begegnen als Taufformeln[23] und in Taufbekenntnissen, die mit drei Fragen und Antworten die Übereignung an Vater, Sohn und Geist vorbereiten und dann vollziehen.[24]

Auch in der Eucharistiefeier finden sich trinitarische Formeln: Durch den Sohn wird dem Vater gedankt, dann um Herabsendung des Geistes gebeten.[25] Die Schlussdoxologie verherrlicht den Vater durch den Sohn und mit dem Geist (oder: mit dem Sohn durch den Geist).[26]

Auch die regula fidei bei IrenÀus, die u.a. in der Taufkatechese Verwendung fand, ist trinitarisch strukturiert.[27]

Theologische Entwicklung im 2. und 3. Jahrhundert

Die christliche Theologie war in den ersten Jahrhunderten nicht eindeutig definiert. Es gab jedoch schon frĂŒh Abgrenzungen zu extremen Varianten der Christologie, wie dem Adoptianismus (Jesus wurde bei der Taufe von Gott adoptiert) oder Doketismus (Jesus war rein göttlich und erschien nur als Mensch). Unter diversen Versuchen befanden sich einige â€“ wie Adoptionismus und modalistischer Monarchianismus (der Vater und der Sohn sind „nur“ verschiedene Erscheinungsformen des einen Gottes) –, die von den fĂŒhrenden KirchenvĂ€tern einmĂŒtig als HĂ€resie verurteilt wurden.

Justin

Justin der MĂ€rtyrer verwendet zahlreiche trinitarische Formeln.[28]

IrenÀus

IrenĂ€us von Lyon entwickelt – unter anderen auf dem Prolog des Johannesevangeliums (1,1–18 ELB) aufbauend – eine Logos-Theologie. Jesus Christus, der Sohn Gottes, wird mit dem prĂ€existenten Logos als wesentlichem Akteur der Schöpfung und der Offenbarung Gottes gleichgesetzt. Auch eine eigenstĂ€ndige Pneumatologie arbeitet IrenĂ€us aus.[29] Der Heilige Geist ist Gottes Weisheit. Geist und Sohn gehen nicht durch eine Emanation hervor, welche sie auf eine andere ontologische Stufe zum Vater stellen wĂŒrde, sondern durch „geistige Emanation“.[30]

Tatian

Tatian versucht einen eigenstÀndigen Sonderweg, wobei der Geist auch als Diener von Christus, dem Logos, auftritt und einem weltjenseitig-unwandelbaren Gott nachgeordnet wird.[31]

Athenagoras

Das griechische Wort trias fĂŒr Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist wird erstmals erwĂ€hnt in der zweiten HĂ€lfte des 2. Jahrhunderts bei dem Apologeten Athenagoras von Athen:

„Sie [die Christen] kennen Gott und seinen Logos, wissen, was die Einheit des Sohns mit dem Vater ist, was die Gemeinschaft des Sohnes mit dem Vater ist, was der Geist ist, was die Einheit dieser Trias, der Geist, der Sohn, und der Vater, ist, und was ihre Unterscheidung in der Einheit ist.“

Tertullian

In die Westkirche wurde, wenige Jahrzehnte nachdem Athenagoras von „trias“ gesprochen hatte, das entsprechende lateinische Wort trinitas von Tertullian eingefĂŒhrt. Es ist eine eigens hierfĂŒr geschaffene Neubildung aus tres – drei und unitas – Einheit. Von Haus aus Jurist, erklĂ€rte er die Wesenheit Gottes in der Sprache des römischen Rechtswesens. Er fĂŒhrt den Begriff personae (Plural von persona – Partei im rechtlichen Sinn) fĂŒr Vater, Sohn und Heiligen Geist ein. FĂŒr die Gesamtheit von Vater, Sohn und Heiligen Geist verwendete er den Begriff substantia, das den rechtlichen Status in der Gemeinschaft bezeichnet. Nach seiner Darstellung ist Gott in der substantia einer, aber in der monarchia – der Herrschaft des einen Gottes – wirken drei personae, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Einer anderen Version zufolge entlehnte Tertullian die Metapher „persona“ dem Theater von Karthago, wo die Schauspieler Masken (personae) vor ihr Gesicht hielten, je nach Rolle, die ihnen zukam.

Theologische Entwicklung im 4. bis 7. Jahrhundert

Christologie – Konzil von NicĂ€a (325)

Die GegensĂ€tze zum TrinitĂ€tsdogma in der frĂŒhen Kirche können unter den Strömungen des Monarchianismus, des Subordinatianismus und des Tritheismus zusammengefasst werden. Am einflussreichsten wurde der Arianismus, eine Spielart des Subordinatianismus, der drei verschiedene Personen in Gott annimmt, aber der zweiten und dritten Person die Wesensgleichheit mit dem Vater und damit die wahre Gottheit abspricht und folglich Jesus in eine Zwischenposition zwischen göttlich und menschlich setzt. Diese Lehre wurde vom ersten Konzil von NicĂ€a (325) als Irrlehre zurĂŒckgewiesen. Die erhoffte Einigung blieb aus. Nach dem Konzil von NizĂ€a folgte ein jahrzehntelanger theologisch und politisch motivierter Streit zwischen NizĂ€nern und Arianern. Die arianische Partei gewann in den Jahren nach NizĂ€a besonders bei der höheren Geistlichkeit und den hellenistisch Gebildeten bei Hof und im Kaiserhaus viele AnhĂ€nger, so dass 360 die Mehrheit der Bischöfe freiwillig oder gezwungen arianisch stimmten (siehe unter Arianischer Streit). Es traten verschiedene arianische Synoden zusammen, die zwischen 340 und 360 vierzehn verschiedene nichttrinitarische Bekenntnisse beschlossen.

Pneumatologie – NicĂ€no-Konstantinopolitanum (381)

Neben der christologischen Frage, die beim Konzil von NicĂ€a im Vordergrund gestanden hatte, kam Mitte des Jahrhunderts die nach der Stellung des Heiligen Geistes hinzu. Ist der Geist Gottes eine Person der göttlichen TrinitĂ€t, eine unpersönliche Kraft Gottes, eine andere Bezeichnung fĂŒr Jesus Christus oder ein Geschöpf?

Die Makedonianer (nach einem ihrer FĂŒhrer, dem arianischen Patriarchen Makedonius I. von Konstantinopel) oder Pneumatomachen (GeistbekĂ€mpfer) vertraten die Ansicht, der Heilige Geist sei ebenso ein Geschöpf wie der Sohn.

Ab 360 wurde die Frage von den AnhĂ€ngern von NizĂ€a aufgenommen. Athanasius schrieb seine Vier Briefe an Serapion. 362 formulierte das Konzil von Alexandria eine Lehre ĂŒber den Heiligen Geist. Kurz darauf kam von Gregor von Nyssa eine Predigt ĂŒber den Heiligen Geist, wenige Jahre spĂ€ter von seinem Bruder Basilius die Abhandlung Über den Heiligen Geist; sein Freund Gregor von Nazianz hielt 380 die fĂŒnfte Theologische Rede ĂŒber den Heiligen Geist als Gott. Fast gleichzeitig schrieb Didymus der Blinde eine Abhandlung ĂŒber den Heiligen Geist. Die griechische Theologie des vierten Jahrhunderts verwendet dabei statt Person das griechische Wort Hypostase (Wirklichkeit, Wesen, Natur), das auch heute in der Theologie oft vorgezogen wird, da der moderne Begriff Person oft fĂ€lschlicherweise mit dem antiken Begriff persona gleichgesetzt wird.

Hilarius von Poitiers schrieb auf Lateinisch ĂŒber die TrinitĂ€t und Ambrosius von Mailand veröffentlichte 381 seine Abhandlung De Spiritu Sancto.

381 wurde das erste Konzil von Konstantinopel einberufen, um den arianischen Streit beizulegen. Dort wurde das mit dem nicĂ€nischen Glaubensbekenntnis verwandte NicĂ€no-Konstantinopolitanum beschlossen, das insbesondere den Teil bezĂŒglich Heiligem Geist erweiterte und damit die TrinitĂ€t mehr betonte als alle frĂŒheren Bekenntnisse.

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Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
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Die Dreifaltigkeit in einer französischen Bibel des 15. Jh.

Das NicĂ€no-Konstantinopolitanum formulierte die trinitarische Lehre, die bis heute sowohl von den westlichen als auch von allen orthodoxen Kirchen anerkannt wird und in allen christologischen Auseinandersetzungen der nĂ€chsten Jahrhunderte ĂŒbernommen wurde.

Konzil von Chalzedon

Im Konzil von Chalzedon wurden die mit der TrinitÀtslehre zusammenhÀngenden christologischen Fragen prÀzisiert.

Augustinus

WĂ€hrend sowohl die östliche als auch die westliche Tradition der Kirche die TrinitĂ€t seit dem Konzil von Konstantinopel als festen Bestandteil ihrer Lehre sehen, gibt es doch Nuancen: In der östlichen Tradition, basierend auf der Theologie von Athanasius und den Kappadokiern, wird etwas mehr Wert auf die drei Hypostasen gelegt, die westliche Tradition betont, basierend auf der von Augustinus von Hippo einige Jahrzehnte spĂ€ter in drei BĂ€nden ausgefĂŒhrten Interpretation der TrinitĂ€t, eher die Einheit.

Augustinus von Hippo argumentiert, dass es nur durch die TrinitĂ€t möglich sei, dass Liebe ein ewiger Wesenszug Gottes sein kann. Liebe braucht immer ein GegenĂŒber: ein nichttrinitarischer Gott könnte also erst lieben, nachdem er ein GegenĂŒber erschaffen hat, das er lieben kann. Der dreieinige Gott habe jedoch von Ewigkeit her das GegenĂŒber der Liebe in sich selbst, wie Jesus es in Joh 17,24 ELB beschreibt.

Filioque-Streit

Unterschiedliche Auffassungen ĂŒber die Relationen zwischen Vater, Sohn und Geist fĂŒhrten schließlich zum Filioque-Streit, der eine der Ursachen fĂŒr das MorgenlĂ€ndische Schisma war und bis heute nicht beigelegt ist.

Athanasisches Glaubensbekenntnis

Im 6. Jahrhundert entstand dann im Westen das nach Athanasius von Alexandria bezeichnete, aber nicht von ihm verfasste Athanasische Glaubensbekenntnis. Die Theologie dieses Glaubensbekenntnisses basiert stark auf der Theologie der westlichen KirchenvĂ€ter Ambrosius († 397) und Augustinus († 430) und wurde von Bonaventura von Bagnoregio († 1274) sowie Nikolaus Cusanus († 1464) weiterentwickelt.

Dies ist aber der katholische Glaube:
Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit,
ohne Vermengung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit.
Eine andere nÀmlich ist die Person des Vaters,
eine andere die des Sohnes,
eine andere die des Heiligen Geistes.
Aber Vater und Sohn und Heiliger Geist haben nur
eine Gottheit, gleiche Herrlichkeit, gleich ewige MajestÀt.
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Wer daher selig werden will, muss dies von der heiligsten Dreifaltigkeit glauben.

Heute sehen die meisten Kirchenhistoriker das NizĂ€nokonstantinopolitanum von 381 als das erste und wesentliche verbindliche Bekenntnis zur TrinitĂ€t an. Das etwa zweihundert Jahre jĂŒngere und nur im Westen verbreitete Athanasische Glaubensbekenntnis hat auch in der westlichen Kirche nie den theologischen oder liturgischen Stellenwert des NizĂ€nokonstantinopolitanum gehabt.

Synode von Toledo (675)

Die katholische Kirche formulierte die TrinitÀtslehre in der 11. Synode von Toledo 675 als Dogma, bestÀtigt sie im 4. Laterankonzil 1215 und stellte sie auch danach nie in Frage.

Rezeptionsgeschichte

Exegetische Akzente der KirchenvÀter[32]

Zur Christologie

Athanasius meint, dass der Erlöser Jesus Christus selbst Gott sein mĂŒsse, da nach Kol 1,17 ELB Gott die Welt mit sich versöhnen wird.

Athanasius, Gregor von Nazianz und Ambrosius von Mailand verweisen im 4. Jahrhundert auf Stellen, in denen Jesus in ihrer Sicht als einziger dem Schöpfer gleichgesetzt wird, zum Beispiel Joh 1,1–18 ELB oder Phil 2,5–7 ELB und auf das Wort kyrios (Herr), das in der griechischen Septuaginta fĂŒr das hebrĂ€ische JHWH (wie auch fĂŒr Adonai, „Herr“) verwendet wird, und im Neuen Testament sowohl fĂŒr Gott und als auch fĂŒr Jesus, wobei kyrios (Jesus) im Neuen Testament hĂ€ufig im gleichen Kontext steht wie kyrios (JHWH) im Alten Testament (vgl. Jes 45,23–24 ELB und Phil 2,10 ELB, Joel 3,5 ELB und Röm 10,13 ELB, Jes 8,13 ELB und 1 Petr 3,15 ELB).

Weitere Bibelstellen sind: „Ehe Abraham wurde, bin ich.“ (Joh 8,58 ELB) mit einem von den Zuhörern verstandenen Bezug auf das „Ich bin“ von 2 Mos 3,14 ELB, und „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30 ELB), was von den Zuhörern in Joh 10,33 ELB so verstanden wurde, dass Jesus sich selbst zu Gott machte, worauf sie ihn wegen GotteslĂ€sterung zu steinigen suchten. Thomas nennt ihn in Joh 20,28 ELB „Mein Herr und mein Gott“, und in 1 Joh 5,20 ELB wird er der „wahrhaftige Gott“ genannt. Hebr 13,8 ELB schreibt Jesus die göttliche Eigenschaft Unwandelbarkeit zu: „Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit“.

Oft als Gegenbeleg verwendet wird Mt 27,46 ELB „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“, ein wörtliches Zitat des Anfangs von Ps 22 ELB. Augustinus sieht die Unterordnung von Jesus unter den Vater als freiwillige Unterordnung (Phil 2,6–8 ELB), nicht als qualitativen Unterschied. Daraus folgend kann er AuftrĂ€ge, die Jesus vom Vater erhĂ€lt und ausfĂŒhrt, als einen Hinweis auf eine unterschiedliche Funktion, nicht einen unterschiedlichen Rang verstehen.

Arius[33] deutete â€“ wie auch viele KirchenvĂ€ter â€“ die Weisheit als alttestamentlichen Ausdruck Jesu Christi. Als biblisches Argument gegen die Gottgleichheit Christi bezog er sich vor allem auf die Aussage der „Weisheit“ im Buch der Sprichwörter, die von sich sagt, sie sei von Gott noch „vor den Werken der Urzeit“ geschaffen worden (Spr 8,22 ELB).

Zur Pneumatologie

Basilius von Caesarea, Gregor von Nazianz und Athanasius fĂŒhren Bibelstellen an, wo der Geist als Person handelt und mit anderen Personen in Beziehung tritt. Besonders deutlich sehen sie das z. B. in Joh 16,13–14 ELB, wo sich ein mĂ€nnliches Pronomen auf das im Griechischen neutrale Wort Ï€ÎœÎ”áżŠÎŒÎ± pneuma (Geist) bezieht. In Röm 8,26 ELB tritt der Geist fĂŒr uns ein, in Apg 8,39 ELB wirkt er Wunder, in Joh 16,8 ELB deckt er SĂŒnde, Gerechtigkeit und Gericht auf. Er kann belogen werden (Apg 5,3 ELB), betrĂŒbt werden (Eph 4,30 ELB), gelĂ€stert werden Mt 12,31 ELB. Die Apostel verwenden ihn in Apg 15,28 ELB zusammen mit sich selbst als Subjekt des Satzes („Der Heilige Geist und wir haben entschieden 
“). Basilius fĂŒhrt Beispiele von Typologien und Personifizierungen von Abstrakta in der Bibel auf, unterscheidet sie aber klar von der Beschreibung des Heiligen Geists im Neuen Testament.

Mittelalter

Nachdem die Entwicklung des Dogmas selbst abgeschlossen war, wurde es in der Scholastik spekulativ durchdacht und systematisch eingeordnet.

Thomas von Aquin sah in der zweiten und dritten Person Gottes die ewige Selbsterkenntnis und Selbstbejahung der ersten Person, d. h. Gott Vaters. Weil bei Gott Erkenntnis bzw. Wille und (sein) Wesen mit seinem Sein zusammenfallen, ist seine vollkommene Selbsterkenntnis und Selbstliebe von seiner Natur, also göttlich.

Johannes Duns Scotus stellte heraus, dass durch Vernunft nur die Existenz Gottes erkannt werden kann, als eindeutiger (univoker) Kern von Begriffen, der nichts Inhaltliches ĂŒber sein Wesen aussagen kann. Glaubenswahrheiten wie die TrinitĂ€t setzen Offenbarung voraus und gehören in den Bereich der Theologie. Sie können nur im Nachhinein durch Analogien verstanden werden.

Meister Eckhart entwickelte eine konsequent Negative Theologie. Die Gotteserkenntnis wird zu einem momenthaften Geschehen, zu einem bloßen „FĂŒnklein“, in dem Erkennender und Erkanntes im Heiligen Geist immer wieder zu Eins verschmelzen. Die TrinitĂ€t als fortlaufende Gottesgeburt ist ein dynamisches Geschehen von Erkennen oder GebĂ€ren und Vergehen an der Grenze der Welt. Die Erlösungslehre Eckharts stellt die Menschwerdung Gottes in den Mittelpunkt, die ein Werk der TrinitĂ€t ist. Die menschliche Natur Christi ist keine andere als die jedes anderen Menschen: „Wir alle haben die menschliche Natur mit Christus gemeinsam und zwar in gleicher Weise und gleichem Sinne (univoce)“. Der einzelne Mensch als Teilhaber an der allgemeinen Menschennatur kann auf Grund der hypostatischen Union mit Gott eins sein wie Christus. „Der Mensch kann Gott werden, weil Gott Mensch geworden ist und dadurch die menschliche Natur vergöttlichte.“

Gegenwart

Soziale TrinitÀtslehre

In der Theologie des 20. Jahrhunderts wurden solche trinitĂ€tstheologischen AnsĂ€tze besonders wichtig, welche von drei als gleichursprĂŒnglich gedachten göttlichen Personen ausgehen und die Beziehung, das Zu-, FĂŒr- und Ineinander der drei betonen, das die Einheit Gottes konstituiere. Sie berufen sich dazu auf altkirchliche Vorbilder wie die TrinitĂ€tslehre Tertullians, den ostkirchlichen Gedanken der Perichorese und auf das Diktum des Athanasius, auch der Vater sei nur Vater, weil er einen Sohn habe, mit dem er sich gegen die Subordination des Sohnes wendet.

Soziale TrinitĂ€tslehren werden sowohl von protestantischen Theologen wie JĂŒrgen Moltmann und Wolfhart Pannenberg, aber auch von römisch-katholischen wie Gisbert Greshake und dem Befreiungstheologen Leonardo Boff vertreten. Zentral fĂŒr diese AnsĂ€tze ist dabei, dass sie die innertrinitarische Gemeinschaft als der Gottheit ursprĂŒnglich und als Modell fĂŒr Gesellschaft und Kirche verstehen. Besonders Leonardo Boff versteht die dreifaltige Gemeinschaft in Gott als Kritik und Inspiration der menschlichen Gesellschaft und begrĂŒndet die befreiungstheologische Option fĂŒr die Armen trinitĂ€tstheologisch.[34]

Feministische Theologie

Manche Vertreter einer feministischen Theologie kritisieren an der TrinitĂ€t zuweilen, dass es sich dabei nur um mĂ€nnliche Personen handle. Dem halten andere Theologen entgegen, dass Gott weder mĂ€nnlich noch weiblich ist, dass der Heilige Geist in den Ursprachen noch nicht einmal grammatisch mĂ€nnlich ist, sondern im HebrĂ€ischen weiblich und im Griechischen neutral, und dass entsprechende Personnamen nicht in einseitiger Weise auf das mĂ€nnliche oder aber (wie in der feministischen Theologie) auf das weibliche Geschlecht bezogen werden dĂŒrfen. Der menschgewordene Sohn Gottes Jesus Christus ist als Mensch freilich mĂ€nnlichen Geschlechts, was jedoch nicht als einseitige Bevorzugung dieses Geschlechts durch Gott zu deuten ist â€“ als wahrer Mensch konnte er eben nur eines von den beiden Geschlechtern haben.

Katholische Theologie

Die Motivation fĂŒr die Entstehung der TrinitĂ€tslehre sieht Joseph Ratzinger nicht in einer Spekulation ĂŒber Gott, in einem Versuch des philosophischen Denkens, sich zurechtzulegen, wie der Ursprung allen Seins beschaffen sei, sondern sie habe sich aus dem MĂŒhen um eine Verarbeitung geschichtlicher Erfahrung ergeben.[35] Zentral ist somit die Interpretation biblischer Texte. Die von den KirchenvĂ€tern begrĂŒndete Auslegungstradition wird von allen drei großen christlichen Traditionen anerkannt. Die historische Differenz der biblischen Sprache zu einer daran zu messenden, von einem philosophischen VorverstĂ€ndnis geprĂ€gten Interpretation war den KirchenvĂ€tern bewusst und ist heute weitgehend anerkannt. So urteilte die New Catholic Encyclopedia 1967: „Exegeten und Bibeltheologen, darunter auch immer mehr Katholiken, erkennen an, dass man von einer TrinitĂ€tslehre im Neuen Testament nicht ohne wesentliche EinschrĂ€nkungen sprechen sollte.“[36] Zwar wird in der 2. Auflage von 2003 wiederholt, von den KirchenvĂ€tern als Vorahnungen interpretierte alttestamentliche Stellen könnten nicht als explizite Offenbarungen der TrinitĂ€t verstanden werden. Jedoch wĂŒrden 1 Kor 12,4–6 ELB, 2 Kor 13,13 ELB und Mt 28,19 ELB den Glauben der apostolischen Kirche „an eine Lehre von drei Personen in einem Gott“[37] bezeugen, auch ohne die spĂ€ter eingefĂŒhrte Terminologie zu verwenden.

Karl Rahner

Karl Rahner fasste Gott als selbstmitteilend auf. Er begrĂŒndete den Glauben an Gott als dreieinen in der Christologie, nicht umgekehrt; dieser kann nur von der Heilsgeschichte (Ökonomie) her verstanden werden: „Die ‚ökonomische‘ TrinitĂ€t ist die ‚immanente‘ TrinitĂ€t und umgekehrt.“[38] Dies bedeutete fĂŒr Rahner weder einen Reduktionismus noch die Möglichkeit, Gottes inneres Wesen aus seinem Handeln abzuleiten. Er wollte klarstellen, dass im historischen Jesus Gott selbst so in der Welt gegenwĂ€rtig ist wie in seiner inneren göttlichen RealitĂ€t; die immanente TrinitĂ€t ist auf neue Art in der Ökonomie gegenwĂ€rtig und nicht hinter ihr.

Protestantismus

Dietrich Bonhoeffer
Himmelfahrt und Dreifaltigkeit, 1752–1761. AltargemĂ€lde von Anton Raphael Mengs in der Kathedrale Sanctissimae Trinitatis, Dresden.

In seiner gesamten Theologie betonte Dietrich Bonhoeffer den Aspekt christlicher Diesseitigkeit, begrĂŒndete sie durch die Menschwerdung Gottes und das Kreuz Christi und radikalisierte diesen Ansatz in der Frage nach einem religionslosen Christentum jenseits klassischer Metaphysik. Das „Vorletzte“ ist „HĂŒlle des Letzten“, nur durch die Welt kommt der glĂ€ubige Mensch zu Gott. An Karl Barth kritisiert er einen „Offenbarungspositivismus“, der keine „Stufen der Erkenntnis und Stufen der Bedeutsamkeit“ kenne, „wo es dann heißt: ‚friß, Vogel, oder stirb‘; ob es nun Jungfrauengeburt, TrinitĂ€t oder was immer ist, jedes ist ein gleichbedeutsames und -notwendiges StĂŒck des Ganzen, das eben als Ganzes geschluckt werden muß oder gar nicht.“[39] Dagegen will Bonhoeffer eine Arkandisziplin wiederherstellen, die letzte Dinge nicht mit profanen Tatsachen gleichsetzt, sondern ihr Geheimnis wahrt, das sich nur in der Praxis des Glaubens an die Person Jesu erschließt. Dessen Wesen ist „FĂŒr-andere-da-sein“, und an diese zentrale Einsicht ist die Idee der innergöttlichen Liebe gebunden. Im „Teilnehmen an diesem Sein Jesu“ kann Transzendenz im Hier und Jetzt erfahren werden: „Nicht die unendlichen, unerreichbaren Aufgaben, sondern der jeweils gegebene erreichbare NĂ€chste ist das Transzendente.“[40]

Karl Barth

Von Bonhoeffer ĂŒbernahm Karl Barth in seiner Kirchlichen Dogmatik den Gedanken einer analogia relationalis zwischen der innertrinitarischen Bezogenheit Gottes, seiner Bezogenheit als der eine Gott zum Menschen und der geschlechterspezifischen Relation von Frau und Mann. Ähnlich wie Rahner fasste Barth Gott als Ereignis der Offenbarung auf, dessen Struktur trinitarisch ist: Gott ist Subjekt (Vater), Inhalt (Sohn) und Geschehen (Geist) von Offenbarung. Somit wird der immanente (unsichtbare) Aspekt auf den ökonomischen (sichtbaren) rĂŒckbezogen, was auch als Neo-Modalismus eingeordnet wird.[41]

Symbolische und bildliche Darstellungen

Analogien

Renaissance-GemĂ€lde von Jeronimo Cosida: Ă€ußerer Text: Der Vater ist nicht der Sohn, der Sohn ist nicht der Hl. Geist, der Hl. Geist ist nicht der Vater; innerer Text: Der Vater ist Gott; der Sohn ist Gott; der Hl. Geist ist Gott (lat.)
Mit einem Kleeblatt soll der Heilige Patrick den Iren die Dreifaltigkeit erklÀrt haben

Analogien zur TrinitĂ€t, die vor allem von KirchenvĂ€tern verwendet wurden, meist mit dem ausdrĂŒcklichen Hinweis, dass sie nur ganz unvollkommene Bilder, bzw. im Grundsatz falsch seien:

  • Tertullian gebrauchte fĂŒr die TrinitĂ€t die Bilder eines Baums: Wurzeln, Stamm und Zweige und das Wasser, das von der Quelle zum Bach und dann zum Fluss fließt.
  • Gregor Thaumatourgos und Augustinus von Hippo verglichen die TrinitĂ€t mit der dreifachen Stufung der Natur des Menschen in Körper, Seele und Geist.
  • Basilius von Caesarea verglich das Konzept der TrinitĂ€t mit dem Regenbogen: Sonne, Sonnenlicht und Farben.
  • Ebenfalls bei den KirchenvĂ€tern findet sich das Bild von drei dicht aneinandergestellten Kerzen oder Fackeln, die mit einer einzigen Flamme brennen.
  • Aus neuerer Zeit gibt es die Analogie von Clive Staples Lewis, der die TrinitĂ€t mit einem WĂŒrfel in seinen drei Dimensionen verglich.
  • Der Theologe David Clemens verglich die TrinitĂ€t mit dem mathematischen Konzept von 1 x 1 x 1 = 1.
  • Andere Bilder sind die Sonne, ihr Licht und ihre Kraft oder die drei AggregatzustĂ€nde des Wassers: als kĂŒhlendes Eis, als erfrischendes Wasser, als wĂ€rmender Dampf.
  • Eine weitere Vorstellungsmöglichkeit ist die Gottheit in drei Personen, die daher Liebe, Gemeinschaft und Kommunikation inhĂ€rent als unverzichtbaren Teil ihres Wesens hat.
  • Der Heilige Patrick soll der Legende nach die Iren mit einem Kleeblatt ĂŒber die Dreieinigkeit Gottes aufgeklĂ€rt haben: Klee besteht aus drei BlĂ€ttern, diese bilden zusammen ein und dieselbe Pflanze.[42]

Symbole

Das bekannteste Zeichen der Dreieinigkeit ist das Dreieck. Es war schon ein Symbol der ManichĂ€er. Dennoch bleibt es; nur wird versucht, seine neue christliche Bedeutung durch das EinfĂŒgen des Auges Gottes zu verstĂ€rken; das Auge ist bei vielen Völkern allerdings ein Symbol des Sonnengottes. Bekannt sind außerdem Kombinationen aus Christusmonogramm, Alpha und Omega und dem Kreuz mit dem Dreieck.[43]

Ein weiteres Symbol fĂŒr die Dreifaltigkeit ist das Dreihasenbild, eine Darstellung von drei Hasen, die gemeinsam an drei Ohren hĂ€ngen.

Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit. Blau: Dreifaltigkeit, tĂŒrkis: Dreieinigkeit, grĂŒn: Monotheismus.

Die in der Grafik erkennbare geometrische Anordnung von drei sich ĂŒberschneidenden Kreisen findet sich hĂ€ufig als sog. Maßwerk (also schmĂŒckende ornamentale Formen) in der gotischen und neugotischen Baukunst. Beide im Folgenden erklĂ€rten Formen des Maßwerkes findet man in vielfach ausgeschmĂŒckter und auch unterschiedlich gedrehter Ausrichtung.

Das blau dargestellte Dreiblatt soll den einem BlattgewĂ€chs nachempfundenen Begriff der dreigliedrigen Ausfaltung der Aspekte Gottes darstellen: die Dreifaltigkeit. Das nach unten zeigende Blatt symbolisiert nach vereinzelten Quellen beispielsweise Jesus als „Ausfaltung“ aus dem Wesen Gottes, somit als „Ausdruck Gottes“ auf Erden. Diese Idee findet sich ausfĂŒhrlicher diskutiert bei Cusanus.

Im tĂŒrkisen Dreipass mit Kreisen dagegen, deren BerĂŒhrungspunkte mit dem gemeinsamen Umkreis ein gleichseitiges Dreieck bilden, sollen die sich gegenseitig umfassenden Aspekte des Gottesbegriffes der Dreieinigkeit dargestellt sein.

Im Sprachgebrauch wird zwischen Dreieinigkeit (Dreipass) und Dreifaltigkeit (Dreiblatt) meist nicht unterschieden, obwohl es theologische Diskussionen um den Unterschied der beiden Begriffe gibt.

Vereinfacht kann man sagen: „Dreifaltigkeit“ betont mehr die Unterscheidbarkeit der TrinitĂ€t (nach innen), „Dreieinigkeit“ mehr die Einheit der TrinitĂ€t (nach außen). Damit erscheinen beide Begriffe generell vereinbar, wenn auch im Detail unterscheidbar.

Die Flagge Äthiopiens hat ebenfalls eine dem religiösen Bereich zugeschriebene Deutung die Farben beziehen sich auf die christliche Dreifaltigkeit. Danach steht GrĂŒn fĂŒr den Heiligen Geist, Gelb fĂŒr Gott Vater, Rot fĂŒr den Sohn. Gleichzeitig versinnbildlichen die Farben die christlichen Tugenden Hoffnung (GrĂŒn), NĂ€chstenliebe (Gelb) und Glaube (Rot).

Bildliche Darstellungen

Die Ă€lteste bildliche Darstellung beruht auf dem typologisch gedeuteten Besuch der drei MĂ€nner bei Abraham in Mamre (Gen 18,1–16 EU). Dabei werden drei gleich aussehende, junge MĂ€nner nebeneinander dargestellt. Das frĂŒheste erhaltene Beispiel findet sich in der Katakombe an der Via Latina und stammt aus dem 4. Jahrhundert. SpĂ€tere Darstellungen stellen die drei MĂ€nner an einem Tisch sitzend dar und fĂŒgen ihnen Merkmale der Engeldarstellung bei. Als Höhepunkt dieses Bildtyps kann die Ikone von Andrei Rubljow aus dem 15. Jahrhundert gesehen werden.

Eine andere figĂŒrliche Darstellung ist die Darstellung der Taufe Jesu. Dabei werden der Vater durch eine Hand und der Heilige Geist durch eine Taube dargestellt.

Im Mittelalter wird die Darstellung der gemeinsam thronenden Gestalten des greisen Vaters und des jugendlichen Sohnes ĂŒblich. Der Heilige Geist wird wieder als Taube dargestellt.

Mit der aufkommenden Passionsmystik entwickelt sich der Bildtyp des Gnadenstuhls. Der thronende Vater hĂ€lt das Kreuz mit dem gekreuzigten Sohn wĂ€hrend der Heilige Geist wieder als Taube dargestellt wird. Die frĂŒhesten erhaltenen Beispiele sind Gebets-Illustrationen in MessbĂŒchern, das Ă€lteste davon im Missale von Cambrai aus den 12. Jahrhundert. In einer Weiterentwicklung des Bildtyps hĂ€lt der Vater den vom Kreuz abgenommenen toten Sohn in den Armen.

Außer der Passion wird auch die Geburt Jesu fĂŒr die Darstellung der TrinitĂ€t genutzt. Der greise Vater und der Heilige Geist als Taube freuen sich ĂŒber den als SĂ€ugling gezeigten Sohn. Beispiel hierfĂŒr ist die Darstellung der Geburt Christi in der Kirche von Laverna aus dem 15. Jahrhundert.

In der Volkskunst entwickeln sich auch Darstellungen der TrinitÀt als eine Figur mit drei Köpfen oder mit einem dreigesichtigen Kopf (tricephalus). Diese Darstellung werden von der kirchlichen AutoritÀt als mit dem Glauben unvereinbar abgelehnt, so z.B. durch das Verbot der Darstellung des Tricephalus durch Papst Urban VIII. 1628.

Eine spezielle Variante ist die Darstellung des heiligen Geistes als femininem JĂŒngling, wie etwa an einem Deckenfresko der St. Jakobuskirche von Urschalling bei Prien am Chiemsee aus dem 14. Jh.[44] oder in der Wallfahrtskirche Weihenlinden im 18. Jh., basierend auf Visionsberichten von Maria Crescentia Höss aus Kaufbeuren. Eine derartige Darstellung wurde allerdings dann von Benedikt XIV. mit dem Dekret Sollicitudine Nostrae von 1745 verboten.[45]

Festtage

Dreifaltigkeitsfest (SanctissimĂŠ Trinitatis)

Das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit wird in der Westkirche zu Trinitatis, dem Sonntag nach Pfingsten, gefeiert. In der Ostkirche gilt das Pfingstfest selbst als Fest der Dreifaltigkeit. Die Zeit vom Dreifaltigkeitsfest bis zum Ende des Kirchenjahrs – die lĂ€ngste Zeitspanne im Kirchenjahr – wird als Trinitatiszeit (ev.) bzw. Zeit im Jahreskreis (kath.) bezeichnet.

Verbreitung

Mikael Toppelius: Trinitarisches Symbol in der Kirche von Kempele, Finnland

Der grĂ¶ĂŸte Teil der sich auf die christliche Bibel beziehenden Religionsgemeinschaften folgt dem trinitarischen Dogma. Sowohl die westlichen (römisch-katholische und evangelische) als auch die östlichen (östlich-orthodoxe und orientalisch-orthodoxe) Kirchen haben seit dem Ende des 4. Jahrhunderts durchgehend die TrinitĂ€tslehre vertreten.

In der Gegenwart ist die TrinitĂ€t in der Verfassung des ökumenischen Rats der Kirchen aufgefĂŒhrt und wird damit von allen ihm angeschlossenen (orthodoxen, anglikanischen, grĂ¶ĂŸeren evangelischen) Kirchen anerkannt und ebenso von der römisch-katholischen Kirche. Ebenso gehört das Bekenntnis der TrinitĂ€t zu den Glaubensgrundlagen der evangelikalen Bewegung.

FĂŒr nichttrinitarische christliche Bewegungen, siehe Nichttrinitarier.

Vergleiche mit nichtchristlichen Religionen

Judentum

Das Judentum lehnt die TrinitĂ€t grundsĂ€tzlich ab. Sie widerspricht dem jĂŒdischen Zentralgedanken Schma Jisrael eines ein-igen Gottes in so elementarer Form, dass auch jede AnnĂ€herung nicht möglich ist. Auch der erwartete Messias ist im Judentum immer nur ein ganz normaler, möglicherweise ausgesprochen charismatischer, Mensch. Der im Bereschit angesprochene Geist wird als Lebensatem Gottes verstanden.

Hinduismus

Eine Trimurti ist im Hinduismus die Einheit der drei Aspekte von Gott in seinen Formen als Schöpfer Brahma, als Erhalter Vishnu und Zerstörer Shiva. Diese Dreiheit in der Einheit reprĂ€sentiert das formlose Brahman und drĂŒckt die schöpfenden, erhaltenden und zerstörenden Aspekte des höchsten Seienden aus, die sich gegenseitig bedingen und ergĂ€nzen. Shakti – Verehrer, die AnhĂ€nger der weiblich dargestellten Form Gottes, kennen auch eine weibliche Trimurti mit Saraswati der Schöpferin, Lakshmi der Erhaltenden und Kali der Zerstörerin.

Islam

Die klassische islamische Theologie (Ilm al-Kalam) versteht die christliche TrinitĂ€tslehre als unvereinbar mit der Einheit Gottes (tawhid) und Unterfall dessen, dass dem einen Gott ein anderer „beigesellt“ wird (Schirk). Nur vereinzelt weichen heutige islamische Intellektuelle von dieser EinschĂ€tzung ab, um beispielsweise zu vertreten, dass der Koran nur ein MissverstĂ€ndnis christlicher TrinitĂ€t, nĂ€mlich einen Dreigötterglauben (Tritheismus), ablehne.[46]

Die TrinitÀt fasst der Koran auf als Dreiheit von Gott, Jesus und Maria. Maria sei demnach Teil der TrinitÀt und werde von den Christen als Gott verehrt.[47]

„Und als Gott sprach: ‚O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: ‚Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern‘?“

– Koran 5:116, Übersetzung von Khoury

Maria wird in keiner christlichen Kirche oder Sondergemeinschaft zur Dreifaltigkeit gezĂ€hlt. Grund fĂŒr das abweichende VerstĂ€ndnis des Islam könnte ein MissverstĂ€ndnis christlicher Marienverehrung oder die Bekanntschaft Mohammeds mit triadischen Vorstellungen östlicher Nachbarvölker gewesen sein. Wahrscheinlicher erscheint die ErklĂ€rung, dass das semitische Wort fĂŒr „Geist“ feminin ist (hebrĂ€isch/aramĂ€isch: ŚšŚ•Ś—, ruach). Daraus könnte sich die falsche Vorstellung entwickelt haben, dass es sich um Gott Vater, Gott Mutter und Gott Sohn handele.

Die so verstandene Dreieinigkeit wird im Koran unter anderem an folgenden Stellen abgelehnt:

„Christus Jesus, der Sohn Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das Er zu Maria hinĂŒberbrachte, und ein Geist von ihm. So glaubt an Gott und seine Gesandten. Und sagt nicht: Drei.“

– Koran 4:171, Übersetzung von Khoury

„Er [Gott] hat nicht gezeugt, und Er ist nicht gezeugt worden.“

– Koran 112:3, Übersetzung von Khoury

Dem entgegnen christliche Theologen, dass diese „sehr körperliche“ Vorstellung der TrinitĂ€t nicht der TrinitĂ€t entspreche, wie sie das Christentum versteht, das die absolute Geistigkeit Gottes betont: Der Sohn wird vom Vater gezeugt nicht auf körperliche, sondern auf geistige Weise. Ebenso geht der Heilige Geist – nach westkirchlicher Ansicht aus der Liebe von Vater und Sohn, nach ostkirchlicher Ansicht aus dem Vater – auf geistige Weise hervor.

Außerchristliche triadische Vorstellungen

Triaden in Mythologien

Göttliche Triaden (Dreiheiten, d. h. drei verschiedene, zusammengehörende Gottheiten), oft bestehend aus Vater, Mutter und Kind, sind aus den meisten Mythologien bekannt, beispielsweise in der römischen Mythologie Jupiter, Juno und Minerva oder Osiris, Isis, und Horus in der Ă€gyptischen Mythologie.

Es wurden sogar vage „AnfĂ€nge von 
 TrinitĂ€t“ bis auf Ă€gyptische theologische Überlieferung zurĂŒckverfolgt.[48]

Daneben gibt es auch Triaden mit dem Konzept des Modalismus: Eine Gottheit erscheint in verschiedenen (oft auch drei) Gestalten: So wurden vorchristliche Göttinnen im asiatischen, kleinasiatischen und europĂ€ischen Raum (wie z. B. die keltische Morrigan) oft als drei verschiedene Personen abgebildet: als Jungfrau („Liebesgöttin“), als Mutter („Fruchtbarkeitsgöttin“) und als Altes Weib („Todesgöttin“) – jeweils zustĂ€ndig fĂŒr den FrĂŒhling, den Sommer und den Winter – alles Manifestationen derselben Göttin.

Gnostizismus

Triadische bzw. trinitarische Formulierungen finden sich auch in Texten von Nag Hammadi.[49]

Literatur

Dogmen- und Kirchengeschichte

  • Franz DĂŒnzl: Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche, Herder, Freiburg i. Br. 2006, ISBN 978-3-451-28946-0
  • Peter Gemeinhardt: Die Filioque-Kontroverse zwischen Ost- und Westkirche im FrĂŒhmittelalter, Berlin und New York 2002, Walter de Gruyter, ISBN 3-11-017491-X

Systematische Theologie

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Symbole fĂŒr die Dreifaltigkeit â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: TrinitĂ€t â€“ Zitate
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Ältere einfĂŒhrende Darstellungen
Speziellere SekundÀrliteratur
Bibliographien

Einzelnachweise

  1. ↑ Nach Thomas Söding, Art. TrinitĂ€t, I. Biblisch-theologisch, in: LThK3 Band 10, Sp. 239–242, hier Sp. 241
  2. ↑ Vgl. dazu einfĂŒhrend James H. Charlesworth: The Historical Jesus: An Essential Guide, Abingdon 2008, ISBN 0-687-02167-7
  3. ↑ Eine zeitgenössische diesbezĂŒgliche methodologische Orientierung bietet zum Beispiel JĂŒrgen Werbick: TrinitĂ€tslehre; in: Theodor Schneider (Hg.): Handbuch der Dogmatik, Band 2; Patmos, DĂŒsseldorf 2000; S. 481–574, hier S. 484–486.
  4. ↑ Jaroslav Pelikan: The Emergence of the Catholic Tradition (100–600), Band 1: The Christian Tradition. A History of the Development of Doctrine, Kapitel The Mystery of the Trinity; 1971
  5. ↑ So jedenfalls F. Courth: Art. TrinitĂ€t, 2. Christlich; in: Adel Theodor Khoury (Hg.): Lexikon religiöser Grundbegriffe; Graz u.a. 1996; Sp. 1075–1079, hier Sp. 1076.1078.
  6. ↑ Söding, l.c., Sp. 241.
  7. ↑ Werbick 2000, l.c., 488
  8. ↑ Vgl. Joachim Gnilka: Das MatthĂ€usevangelium, Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Bd. 1/1, 78 und 1/2, 509
  9. ↑ Vgl. Joachim Gnilka: Das MatthĂ€usevangelium; Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Bd. 1/2; S. 509
  10. ↑ in Mt 3,13–17 EU (vgl. auch Mk 1,9–11 EU, Lk 3,21–22 EU, Joh 1,32–34 EU)
  11. ↑ Vgl. Gnilka, l.c. Unvorsichtiger beispielsweise Michael Schmaus: Art. TrinitĂ€t; in: Heinrich Fries (Hg.): Handbuch theologischer Grundbegriffe; Kösel, MĂŒnchen 1962; S. 264–282, hier S. 267.
  12. ↑ Söding, l.c.; Werbick 2000, l.c., S. 490
  13. ↑ Wie in Apg 2,38 EU, Apg 8,16 EU, Apg 10,48 EU, Apg 19,5 EU.
  14. ↑ So [[Klaus Berger (Theologe)|]]: Das Neue Testament und frĂŒhchristliche Schriften; Frankfurt/M., Leipzig, Insel 1999; S. 302
  15. ↑ Didache 7
  16. ↑ Vgl. Söding, l.c., 240
  17. ↑ Vgl. Mt 11,27 EU, Lk 10,22 EU
  18. ↑ Joh 17,21.23 EU
  19. ↑ Lk 1,35 EU und Mt 1,20 EU
  20. ↑ vgl. Mk 1,9 EUff; Lk 4,14.16–21 EU, Apg 10,38 EU
  21. ↑ vgl. 1 Kor 15,45 EU, 2 Kor 3,17 EU, Röm 5,8 EU
  22. ↑ Joh 14,16.26 EU; 15,26 EU; 16,7 EU; vgl. wiederum z.B. Söding, l.c. und Werbick 2000, l.c., S. 487–490
  23. ↑ Did 7.1 (s.o.); Justin 1 Apol 61,3, IrenĂ€us Adv. Haer. 3,17,1, Tertullian Adv. Prax. 26,9.
  24. ↑ So etwa bei Hippolyt, DH 10; vgl. Werbick 2000, l.c., 491
  25. ↑ Vgl. Justin, 1 Apol 65,3, Hippolyt, Apost. Trad. 4
  26. ↑ Justin, 1 Apol. 65.67; Basilius. De Spir. 2–6; Apost. Trad. 4
  27. ↑ IrenĂ€us, Adv. Haer. 1,10 / 22,1
  28. ↑ 1 Apol. 6,2; 13,3; 61,3.10; 65,3; 67,2.
  29. ↑ Vgl. u.a. Adv. haer. 4,20,1
  30. ↑ Vgl. Werbick 2000, 493
  31. ↑ Or. 13, 6; vgl. Werbick 2000, 493
  32. ↑ nach Jaroslav Pelikan, l.c.
  33. ↑ Giuseppe Alberigo (Hrsg.): Geschichte der Konzilien. Von Nicaenum bis zum Vaticanum II. Fourier, Wiesbaden 1998, S. 29–31.
  34. ↑ Leonardo Boff: Der dreieinige Gott. Patmos, DĂŒsseldorf 1987, v. a. S. 173–179.
  35. ↑ Joseph Ratzinger: EinfĂŒhrung in das Christentum; MĂŒnchen 1968. ISBN 3-466-20455-0
  36. ↑ William McDonald (Hg.): New Catholic Encyclopedia, Artikel Trinity; New York: McGraw-Hill, 1967; S. 295
  37. ↑ New Catholic Encyclopedia, Art. Trinity, Holy (In the Bible); a.a.O.
  38. ↑ Karl Rahner: Der dreifaltige Gott als transzendenter Urgrund der Heilsgeschichte. In: Mysterium Salutis II (1967), S. 328.
  39. ↑ Brief an Eberhard Bethge vom 5. Mai 1944; in: Widerstand und Ergebung; GĂŒtersloh: GĂŒtersloher Verlagshaus, 197810, S. 137
  40. ↑ Entwurf einer Arbeit; in: Widerstand und Ergebung; GĂŒtersloh: GĂŒtersloher Verlagshaus, 197810, S. 191f.
  41. ↑ New Catholic Encyclopedia, Bd. 14, Art. Trinity, Holy; Detroit: Thomson/Gale, 20032; S. 197
  42. ↑ John Roach: St. Patrick’s Day Facts: Snakes, a Slave, and a Saint; National Geographic News, 16. MĂ€rz 2009.
  43. ↑ I. Schwarz-Winklhofer, H. Biedermann: Das Buch der Zeichen und Symbole; Wiesbaden: fourier, 2006; ISBN 3-932412-61-3; S. 110
  44. ↑ Abbildung des Freskos bei JĂŒrgen Kuhlmann: Christlicher Ideenkorb fĂŒr mĂŒndiges Stereo-Denken. Evamaria Ciolina: Der Freskenzyklus von Urschalling. Geschichte und Ikonographie; Miscellanea Bavarica Monacensia 80 / Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs MĂŒnchen 101; MĂŒnchen: Kommissionsbuchhandlung R. Wölfle, 1980; ISBN 3-87913-089-2. Barbara Newman: From virile woman to woman Christ. Studies in medieval religion and literature; University of Pennsylvania Press 1995; ISBN 0-8122-1545-1; S. 198 ff.
  45. ↑ Vgl. dazu François Boespflug: Dieu dans l’art: sollicitudine Nostrae de Benoit XIV et l’affaire Crescence de Kaufbeuren; Paris: Les Editions du Cerf 1984, ISBN 978-2-204-02112-8
  46. ↑ Vgl. William Montgomery Watt, A. T. Welch: Der Islam, Bd. 1; Stuttgart 1980, 126f
  47. ↑ A. J. Wensinck in: s.v. MARYAM; in: A. J. Wensinck, J. H. Kramers (Hrsg.): Handwörterbuch des Islam; Leiden: Brill, 1976, S. 421 f.; Rudi Paret in dem Kommentar zu seiner Übersetzung der Sure 5:116; in: Der Koran, Kommentar und Konkordanz; Stuttgart: Kohlhammer, 1971, S. 133; Wilhelm Rudolph: Die AbhĂ€ngigkeit des Korans von Judentum und Christentum; Stuttgart 1922, S. 86f.; Adel Theodor Khoury: Der Islam und die westliche Welt; Darmstadt 2001, S. 80; William Montgomery Watt: Der Islam, Bd. 1: Mohammed und die FrĂŒhzeit. Islamisches Recht, religiöses Leben; Die Religionen der Menschheit 25; Stuttgart u.a.: Kohlhammer, 1980; S. 127
  48. ↑ E. Hornung: Die AnfĂ€nge von Monotheismus und TrinitĂ€t in Ägypten; in: K. Rahner (Hg.): Der eine Gott und der dreieine Gott. Das GottesverstĂ€ndnis bei Christen, Juden und Muslimen; Freiburg im Breisgau 1983; S. 48–66
  49. ↑ Vgl. A. Böhlig: Triade und TrinitĂ€t in den Schriften von Nag Hammadi, in: Ders.: Gnosis und Synkretismus. Gesammelte AufsĂ€tze zur spĂ€tantiken Religionsgeschichte, 1. Teil; TĂŒbingen 1989, S. 289–311; A. Böhlig: Zum Gottesbegriff des Tractatus Tripartitus, in: Gnosis und Synkretismus, S. 312–340

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Synonyme:

Schlagen Sie auch in anderen WörterbĂŒchern nach:

  • Dreifaltigkeit — (Dogm.), so v.w. TrinitĂ€t 
   Pierer's Universal-Lexikon

  • Dreifaltigkeit — Dreifaltigkeit, s. TrinitĂ€t 
   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Dreifaltigkeit — Sf Einheit der drei göttlichen Personen erw. fach. (12. Jh.), mhd. drÄ«valtecheit, mndd. drēvoldichēt, mndl. drÄ«voudicheit Stammwort. Zu mhd. drÄ«valtec dreifĂ€ltig, dreifach (usw.). Übersetzt l. trÄ«nitās, das wörtlich Dreierleiheit bedeutet. ✎ LM 3 
   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Dreifaltigkeit — die Dreifaltigkeit (Aufbaustufe) Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist in der christlichen Theologie Synonym: Dreieinigkeit Beispiel: Der Priester hielt heute eine Predigt von der Heiligen Dreifaltigkeit 
   Extremes Deutsch

  • Dreifaltigkeit — TrinitĂ€t; Dreieinigkeit * * * Drei|faÌŁl|tig|keit 〈f. 20; unz.âŒȘ = Dreieinigkeit * * * Drei|faÌŁl|tig|keit, die; [mhd. drÄ«valtecheit, zu: drÄ«valt(ec), ↑ fĂ€ltig]: Dreieinigkeit. * * * Dreifaltigkeit 
   Universal-Lexikon

  • Dreifaltigkeit — drei: Das gemeingerm. Zahlwort mhd., ahd. drÄ«, got. Þreis, engl. three, schwed. tre geht mit Entsprechungen in den meisten anderen idg. Sprachen auf idg. *treiÌŻes »drei« zurĂŒck, vgl. z. B. lat. tres »drei« und griech. treÄ«s »drei« (s. dazu die… 
   Das Herkunftswörterbuch

  • Dreifaltigkeit — Drei·faÌŁl·tig·keit die; ; nur Sg; (nach der christlichen Lehre) die Einheit von Gott Vater, Gott Sohn (Christus) und dem Heiligen Geist, die zusammen Gott sind ≈ Dreieinigkeit, TrinitĂ€t 
   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • Dreifaltigkeit — Drei|faÌŁl|tig|keit, die; (so viel wie Dreieinigkeit) 
   Die deutsche Rechtschreibung

  • Dreifaltigkeit (BegriffsklĂ€rung) — Dreifaltigkeit, bzw. Heiligste Dreifaltigkeit steht fĂŒr: Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit, in der christlichen Theologie die Wesens Einheit von Gott Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiligem Geist Trinitatis, Dreifaltigkeitssonntag, ein bewegliches… 
   Deutsch Wikipedia

  • Dreifaltigkeit (Masaccio) — Dreifaltigkeit Masaccio, 1425 bis 1428 Fresko, 667 cm Ă— 317 cm Santa Maria Novella Die Dreifaltigkeit ist ein Fres 
   Deutsch Wikipedia


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