El Orfanato

Filmdaten
Deutscher Titel: Das Waisenhaus
Originaltitel: El orfanato
Produktionsland: Mexiko
Spanien
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: 105 Minuten
Originalsprache: Spanisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Juan Antonio Bayona
Drehbuch: Sergio G. Sánchez
Produktion: Mar Targarona
Guillermo del Toro
Álvaro Augustín
Joaquín Padro
Musik: Fernando Velázquez
Kamera: Óscar Faura
Schnitt: Sergio G. Sánchez
Besetzung

Das Waisenhaus (El orfanato) ist ein spanisch-mexikanischer Horrorfilm/Drama und der erfolgreiche Regieerstling von Juan Antonio Bayona aus dem Jahre 2007. Der Film beschäftigt sich im weitesten Sinne mit dem Übernatürlichen. Die Hauptrolle spielt Belén Rueda.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Im Spanien der Gegenwart erwerben die 37-jährige Laura und ihr Mann Carlos, ein Arzt, ein abseits gelegenes Waisenhaus, in dem Laura vor 30 Jahren als Kind war, und spielen mit dem Gedanken, dieses wieder in Betrieb zu nehmen. Ihr adoptierter Sohn Simón weiß weder von seiner Adoption, noch ist ihm klar, dass er HIV-positiv ist. Für sein Alter nicht unüblich hat Simón, der oft bei Laura im Bett schläft, zwei imaginäre Freunde. In der rustikalen Villa lernt er bald sechs neue, wesentlich besorgniserregendere imaginäre Freunde kennen. An der Küste liegt ein stillgelegter Leuchtturm. Simón liest in diesen Tagen die Geschichte von Peter Pan.

Eine greise Sozialarbeiterin wird vorstellig, die mit ihrer Akte über Simón unangenehm wird. Laura verweist sie des Hauses. Am selben Abend hört sie rappelnde Geräusche aus dem Garten, wo sich die komische Alte im Schuppen verkrochen hat. Als Laura ihren Mann um Hilfe ruft, türmt sie. Als sie Anzeige erstatten wollen, stellen sie fest, dass dort keine Sozialarbeiterin namens Benigna registriert ist. Simón erzählt Laura, dass er zur Zeit eine Schnitzeljagd mit seinen Fantasiefreunden veranstaltet. Er erklärt ihr, dass er einen Wunsch frei hätte, sobald er „seinen Schatz“ findet, wenn er an der Reihe ist. Zusammen mit seiner Mutter folgt er einer Schnitzeljagd, welche letztendlich zu der Schublade führt, in der sich die Unterlagen über Simón befinden. Simón hat von der Adoption und der tödlichen Erkrankung erfahren. Seine eingebildeten Spielkameraden haben es ihm erzählt. Schockiert verabreicht sie ihm eine Ohrfeige, er läuft davon.

Als das Ehepaar den Einstand mit den Nachbarn feiert, erscheint ein Monsterkind mit einem Kartoffelsack über dem Kopf, das Laura bis ins Badezimmer hineintreibt. Simón wird vermisst. Laura stellt rasend das Gebäude und die Höhle bei dem Leuchtturm auf den Kopf. Die Polizei hat keinerlei Hinweise. Laura sitzt mit gebrochenem Bein vorübergehend im Rollstuhl. Sie hört in dem Spukhaus nachts ein Klopfen aus den Wänden und ein lautes Krachen, als würde alles zusammenstürzen. Sie schließt sich einer Selbsthilfegruppe an, gibt aber die Hoffnung nicht auf. In der Stadt sehen sie die mysteriöse Sozialarbeiterin, die vor ihnen von einem Rettungswagen über den Haufen gefahren wird. Ihr Mann versucht sie zu reanimieren, doch es ist zwecklos. Als die Polizei die Wohnung der Toten unter die Lupe nimmt, stellt sie Dokumente sicher, die belegen, dass Benigna vor vielen Jahren in dem Waisenhaus arbeitete, und dort heimlich ihren missgebildeten Sohn Tomás heranzog, der stets einen Sack über dem Gesicht trug. Zu der Zeit, als Laura das Waisenhaus verließ, spielten die Kinder dem entstellten Tomás einen Streich: Sie trieben ihn bei Ebbe in die Höhle bei dem Leuchtturm und nahmen ihm den Sack vom Kopf, ob er sich traut, herauszukommen. Tomás blieb in der Höhle und ertrank mit der Flut.

Laura ist verzweifelt. Sechs Monate nach dem Verschwinden ihres Sohnes nimmt sie Kontakt zu einem Medium und (Pseudo-)Wissenschaftlern auf, die sich in ihrem Haus niederlassen und eine Séance beginnen, die aber letztlich nicht weiterhilft. Das Medium gibt ihr noch das Gebot Man muss glauben, um zu sehen auf den Weg. Laura, außer sich, folgt der Schnitzeljagd Simóns, die bis zu einem Türknauf führt, den sie einsteckt. Vor einem Ofen im Schuppen stürzt sie im Unterhemd in Asche und Gebein von fünf Kindern. Die Polizei meint, Benigna hätte an dieser Stelle damals Rache an den Spielkameraden ihres Sohnes geübt. Laura, die nicht akzeptieren kann, dass Simón tot ist, hat nach diesen Schrecken einen Disput mit ihrem rationaleren Mann. Sie erreicht von ihm die Zusage, zwei Tage in dem Waisenhaus alleine verbringen zu können.

Als ihr Mann abgefahren ist, richtet sie in manischer Unrast das Waisenhaus her, verausgabt sich vollkommen und nimmt Beruhigungsmittel. Sie montiert die Betten, holt die alten Bettlaken und die Wäsche, deckt den Tisch, zieht das Kleid einer Kinderpflegerin an und schlägt die Glocke. So beschwört sie mit den Ritualen von einst die Insassen des Heimes. Sie spielt mit den Geistern Ochs am Berg, dann Fangen. Die Kinder führen sie in eine Besenkammer. Als Laura den Türknauf in ein Loch steckt, lässt sich eine bisher unbemerkte Tür öffnen und sie geht eine Kellertreppe hinunter. Dort war der geheime Unterschlupf des monströsen Tomás.

Sie sieht ihren Sohn in einem Laken unter der Treppe, und nimmt ihn auf den Arm. Als das Haus zu dröhnen beginnt, fleht sie Simón an, nicht an die Geister zu glauben und ruhig zu bleiben. Allein durch Leugnen hört der Spuk auf. Ebenso gleitet ihr das Laken aus der Hand, Simón war nie darin. Sie blickt auf den Boden und entdeckt einen Kinderkörper auf dem Boden, mit Tomás´ Sack auf dem Kopf. Als sie ihm diesen entfernt, wird ihr schlagartig das Ausmaß der Tragödie klar: Als Simón weglief, erwähnte er die Kammer. Simón hatte sich auf zu dem Verschlag gemacht und die Tür war ins Schloss gefallen. Bei der Suche nach ihm hatte sie selbst aus Versehen die Tür mit Rohren aus der Besenkammer verkeilt. Das Klopfen war das Trommeln ihres eingesperrten Sohnes, der laute Knall, als die Treppe unter ihm zusammenbrach. Ihr Sohn war schon seit mehr als neun Monaten tot.

Sie trägt Simons Leichnam in den Schlafsaal, setzt sich mit ihm ans Fenster, nimmt die restlichen Tabletten und nickt kurz ein. Sie wünscht sich, ihren Sohn zurück zu haben. Hinter ihr flammt der Leuchtturm auf, die Waisenkinder (und Tomás) gesellen sich lächelnd zu ihr. Simón fragt, ob er aufstehen darf. Die wie Wendy Darling erwachsen gewordene Laura verspricht, bei ihnen zu bleiben.

Zum Schluss sieht man Carlos den Tod von Laura, Simón und den Waisenkindern betrauern. Im Haus selbst findet Carlos ein Amulett, welches er seiner Frau geliehen hatte und lächelt zuletzt, als die Türen sich wie von Geisterhand öffnen.

Hintergründe und Verschiedenes

Das Waisenhaus wurde in Barcelona und in Llanes, Oviedo in Spanien gedreht.[1]

Box Office Mojo zufolge spielte der Film mit Stand vom 3. März 2009 weltweit bislang etwa 79 Millionen US-Dollar ein (Total Lifetime Grosses), davon etwa 91 Prozent außerhalb der Vereinigten Staaten.[2] Hinter Pans Labyrinth (R: Guillermo del Toro, 2006) ist dies der zweiterfolgreichste spanische Film aller Zeiten.[3]

Der Film war Spaniens offizieller Beitrag zu der 80sten Oscarverleihung,[1] nahm aber nicht am Wettbewerb teil.

Kritiken

Bei Rotten Tomatoes[4] wird Das Waisenhaus am 26. März 2009 mit 86 Prozent geführt bei 145 ausgewerteten Kritiken (90 Prozent von 10 Topkritikern), Metacritic[5] sieht den Film bei 74 Prozent mit 33 ausgewerteten Kritiken. Der Film steht in der IMDb[4] am 26. März 2009 mit den Stimmen von 29.809 Zuschauern bei 7,7 von 10 Punkten.

Fast jeder Filmkritiker erinnert an The Others (R: Alejandro Amenábar, 2001)[6][7]. Einzelne erwähnen The Devil’s Backbone (R: Guillermo del Toro, 2001), Wenn die Gondeln Trauer tragen (R: Nicolas Roeg, 1973)[6][8][7] oder Schloß des Schreckens (R: Jack Clayton, 1961). Roger Ebert meldet wegen der unzuverlässigen Erzählweise Zweifel an, ob die Geister überhaupt existieren – was im Grunde aber egal sei, und empfiehlt das Werk Zuschauern mit entwickelter Aufmerksamkeitsspanne.[9] David Ansen sprach von einem Film, der „ernstlich furchterregend“ („seriously scary“) sei[10]. Das Lexikon des internationalen Films befindet hingegen, in der „altbacken[en]“ Inszenierung würde „der Funke nicht überspring[en]“.[11]

  • „Grauen in teuflisch sparsamer Dosierung […] Eine gute Spukgeschichte versteht das, dass die Vergangenheit Gewicht hat.“ – Ty Burr, The Boston Globe[6]
  • Das Waisenhaus ist weitaus mehr als ein Horrorfilm […] Mit dem Charme eines bildschönen, verstörenden Settings, einer Kamera, die Türen und Treppen liebt, und einem Score, der die Bildsprache des Films angemessen zu unterstreichen weiß, ist Das Waisenhaus ein ungewöhnlich reifer Vertreter seines Genres.“ – Eva Tüttelmann, Schnitt[7]
  • „Das Grundrezept […] ist nicht gerade originell. […] Aber aus den Versatzstücken entwickelt der spanische Nachwuchsregisseur doch seinen eigenen Stil, der mit einer reduzierten Farbpalette, sparsam dosierten Soundeffekten und einer präzisen Schnittchirurgie durch seine ästhetische Kohärenz überzeugt.“ – Martin Schwickert, Der Tagesspiegel[12]
  • „das große Thema des Genres: unsere tiefsitzende aber uneingestandene Angst vor Kindern […] Schon Adoption ist eine mächtige Metapher […] eine verstörende, aber intelligente und einfühlsame Dramatisierung über Verlust und Todesfall: und phantasiert darin über die Wunscherfüllung, den Verstorbenen zu folgen“ – Peter Bradshaw, The Guardian[13]
  • „der erste Horrorfilm seit langem, der mich zum Weinen brachte.“ – Jim Emerson[8]

Auszeichnungen und Nominierungen (auszugsweise)

Juan Antonio Bayona, Belén Rueda und Guillermo del Toro 2008 (v. l. n. r.)

Goya Awards 2008

  • Goya in der Kategorie Best Make-Up and Hairstyles für Lola López und Itziar Arrieta
  • Goya in der Kategorie Best New Director für Juan Antonio Bayona
  • Goya in der Kategorie Best Production Design für Josep Rosell
  • Goya in der Kategorie Best Production Supervision für Sandra Hermida
  • Goya in der Kategorie Best Screenplay - Original für Sergio G. Sánchez
  • Goya in der Kategorie Best Sound für Xavier Mas, Marc Orts und Oriol Tarragó
  • Goya in der Kategorie Best Special Effects für David Martí, Montse Ribé, Pau Costa, Enric Masip, Lluís Castells und Jordi San Agustín
  • Nominiert in der Kategorie Best Costume Design Maria Reyes
  • Nominiert in der Kategorie Best Editing Elena Ruiz
  • Nominiert in der Kategorie Best Film
  • Nominiert in der Kategorie Best Lead Actress Belén Rueda
  • Nominiert in der Kategorie Best New Actor Roger Príncep
  • Nominiert in der Kategorie Best Original Score Fernando Velázquez
  • Nominiert in der Kategorie Best Supporting Actress Geraldine Chaplin

Europäischer Filmpreis 2008

  • Nominiert in der Kategorie Bester europäischer Film
  • Nominiert in der Kategorie Beste Darstellerin (Belén Rueda)
  • Nominiert in der Kategorie Beste Kamera
  • Nominiert in der Kategorie Beste Filmmusik

Fantasporto 2008

  • International Fantasy Film Award in der Kategorie Best Actress für Belén Rueda
  • International Fantasy Film Award in der Kategorie Best Director für Juan Antonio Bayona

São Paulo International Film Festival 2007

  • Nominiert International Jury Award Juan Antonio Bayona

Sant Jordi Awards 2008

  • Audience Award in der Kategorie Best Film für Juan Antonio Bayona

Barcelona Film Awards 2007

  • Barcelona Film Award in der Kategorie Best Actress für Belén Rueda
  • Barcelona Film Award in der Kategorie Best Art Direction für Josep Rosell
  • Barcelona Film Award in der Kategorie Best Cinematography für Óscar Faura
  • Barcelona Film Award in der Kategorie Best Film
  • Barcelona Film Award in der Kategorie Best Film Editing für Elena Ruiz
  • Barcelona Film Award in der Kategorie Best New Director für Juan Antonio Bayona
  • Barcelona Film Award in der Kategorie Best Sound für Xavier Mas, Marc Orts und Oriol Tarragó

Cinema Writers Circle Awards, Spain 2008

  • CEC Award in der Kategorie Best Editing für Elena Ruiz
  • CEC Award in der Kategorie Best New Awards für Juan Antonio Bayona
  • CEC Award in der Kategorie Best Score für Fernando Velázquez

Gérardmer Film Festival 2008

  • Grand Prize für Juan Antonio Bayona
  • SCI FI Jury Award für Juan Antonio Bayona

Spanish Actors Union 2008

  • Award of the Spanish Actors Union in der Kategorie Film: Performance in a Minor Role, Female für Geraldine Chaplin
  • Nominierung in der Kategorie Film: Lead Performance, Female für Belén Rueda

Spanish Music Awards 2008

  • Music Award in der Kategorie Best Score für Fernando Velázquez

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b IMDb, siehe Weblinks.
  2. The Orphanage. In: Box Office Mojo. Box Office Mojo, LLC. Abgerufen am 3. März 2009. (englisch)
  3. Juan Antonio Bayona. In: Arte Tracks. ARTE G.E.I.E., 3. Mai 2008. Abgerufen am 31. August 2008.
  4. http://www.metacritic.com/film/titles/orphanage?q=orphanage
  5. a b c Ty Burr: In 'Orphanage,' a masterful mix of dread and suspense. In: The Boston Globe. 11. Januar 2008.: „dread in fiendishly measured doses. […] A good spook story understands this - that the past has weight […]“. Abgerufen am 31. August 2008. (englisch)
  6. a b c Eva Tüttelmann: They're heeeere. In: Schnitt #49. Abgerufen am 31. August 2008.
  7. a b Jim Emerson: TIFF 2007: Casa of Horrors. In: http://blogs.suntimes.com. : „the only horror film in recent memory that brought me to tears“. Abgerufen am 31. August 2008. (englisch)
  8. Roger Ebert: The Orphanage (R). 28. Dezember 2007.: „if indeed there are ghosts in it. I am not sure […] It matters not for us, because we are inside Laura's mind, no matter what“. Abgerufen am 31. August 2008. (englisch)
  9. David Ansen: A Visit to ‘The Orphanage’. In: Newsweek. 15. Dezember 2007. Abgerufen am 31. August 2008. (englisch)
  10. Filmdienst: Das Waisenhaus. In: Kabeleins Filmlexikon. SevenOne Intermedia GmbH. Abgerufen am 2. September 2008.
  11. Martin Schwickert: Labyrinth der Geister. In: Der Tagesspiegel. 19. Februar 2008. Abgerufen am 31. August 2008.
  12. Peter Bradshaw: The Orphanage. In: The Guardian. 21. März 2008.: „the genre's great theme: our profound yet unacknowledged fear of children. […] Adoption itself is a powerful metaphor […] The Orphanage is a disturbing, and yet intelligent and compassionate dramatisation of loss and bereavement: in some ways, it is a wish-fulfilment fantasy, a way of following the departed into the void“. Abgerufen am 31. August 2008. (englisch)
  13. Carina Chocano: 'The Orphanage'. In: Los Angeles Times. 28. Dezember 2007.: „There's a single gory scene in "The Orphanage"“. Abgerufen am 31. August 2008. (englisch)

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