Emotion

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Emotion

Die Emotion (v. lat.: ex ‚Äěheraus‚Äú und motio ‚ÄěBewegung, Erregung‚Äú) ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgel√∂st wird und mit physiologischen Ver√§nderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gef√ľhlserleben und einer Ver√§nderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht. Emotionen treten beim Menschen und bei h√∂heren Tieren auf.

Nach Euler (2000) setzt eine Definition ersch√∂pfende wissenschaftliche Erforschungen eines Gegenstandsbereiches voraus, was im Falle der Emotionen nicht zutrifft, weshalb es sich hier stets um "Arbeitsdefinitionen" auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse handelt, welche als Basis f√ľr weitere Forschungen dienen. Diese Arbeitsdefinitionen, auch approximative Definitionen genannt, stellen einen Verst√§ndigungsrahmen dar der das Forschungsgebiet beschreibt, bleiben aber ohne endg√ľltige Form. Aufgrund von noch recht kontroversen Ansichten gibt es eine Vielzahl von Arbeitsdefinitionen (z. B. nach Kleinginna und Kleinginna [1981], nach Scherer [1990], nach Oatley und Jenkins [1996] oder nach Averill [1980] in Emotionspsychologie. Ein Handbuch[2000] S.14-16).

Emotionalit√§t dagegen ist (nach Arnold/Eysenck/Meili, Freiburg 1971) der Sammelbegriff f√ľr die individuell unterschiedliche Eigenart des Gef√ľhlslebens eines Menschen sowie die Affektsteuerung und die Art der Verarbeitung der Affekte. Emotivit√§t ist die ausgepr√§gte Erregbarkeit. Unter bestimmten Umst√§nden kann sie ein Krankheitssymptom sein (Arnold, Eysenck, Meili, 1971, S. 465, Band 1).

Mit Emotionen beschäftigen sich unter anderem Biologie, Neurologie und Hirnforschung, Philosophie, Kulturwissenschaften, Physiologie, Psychiatrie, Psychologie, Religion, Soziologie und Verhaltensforschung.

Inhaltsverzeichnis

Begriffliche Abgrenzungen

Die Emotion ist ein komplexer Prozess, der auf verschiedenen psychischen/seelischen Funktionsebenen abl√§uft. Davon zu unterscheiden ist der Begriff Gef√ľhl, der nur das subjektive Erleben der Emotion bezeichnet, wie z. B. Freude, Lust, Geborgenheit, Liebe, Trauer, √Ąrger, (das) Gl√ľcklichsein, Wohlbehagen. Gef√ľhle werden gew√∂hnlich als verschieden von Wahrnehmungen, Empfindungen und Denken, aber auch vom Wollen angesehen, k√∂nnen sich jedoch mit allen anderen Erfahrungsweisen verbinden. Vielfach wird angenommen, dass Gef√ľhle Lust- und Unlustcharakter haben und durch ihr Angenehm- oder Unangenehmsein den Erfahrungen ein Wertprofil aufpr√§gen (vgl. Wertvorstellung).

Zu unterscheiden sind hier affektive (bewertete Ereignisse) und nicht-affektive Gef√ľhle. Weiter k√∂nnen die affektiven Gef√ľhle in dispositionale affektive Gef√ľhle wie z. B. √Ąngstlichkeit oder J√§hzorn und die aktuellen affektiven Gef√ľhle zu denen die Emotionen, Stimmungen gegliedert werden (au√üerdem das K√∂rpergef√ľhl [nicht-kognitiv, durch Rezeptoren vermittelte Reize]). Die nicht-affektiven Gef√ľhle gliedern sich weiter in dispostionale nicht-affektive Gef√ľhle wie das "Ballgef√ľhl" oder die Charaktereigenschaft "Pflichtgef√ľhl" und die aktuellen nicht-affektiven Gef√ľhle wie die Vertrautheit jemandem/etwas gegen√ľber oder das Gef√ľhl der Gewissheit zu einer Sache ohne gesicherte Wissensbasis (nach Euler [2000]).

Im Vergleich zu Stimmungen sind Emotionen relativ kurz und intensiv. W√§hrend Stimmungen und deren Ausl√∂ser oft unbemerkt bleiben, sind bei Emotionen das ausl√∂sende Objekt und die psychologischen, seelischen und physiologischen Komponenten √ľblicherweise im Fokus der Aufmerksamkeit.

Betreffen Emotionen Handlungsintentionen oder l√∂sen sie Handlungen aus, die nicht mehr oder in geringerem Ma√üe kontrollierbar sind, dann spricht man von Affekten (‚ÄěAffekthandlung‚Äú). Die Verwendung des Begriffes Affekt findet im Deutschen ‚Äěnur‚Äú Anwendung bei der Beschreibung einer, oft unter Verlust der Handlungskontrolle, kurzfristigen emotionalen Handlung (im Fachgebrauch findet sich die angloamerikanische Bedeutung von "affect" als ein Sammelbegriff f√ľr alle Emotionen, Stimmungen und verwandten emotionalen Zust√§nden [nach Euler-2000]). W√§hrend beim Gef√ľhl der kognitive Aspekt durchaus fehlen kann ‚Äď um beispielsweise Schmerz zu f√ľhlen, muss man nicht verstehen, was passiert ‚Äď, beinhalten Emotionen immer auch irgendeine Art von Verst√§ndnis. Dies trifft auch auf Affekte zu, die dann meist mit einem Werturteil wie ‚Äěrichtig‚Äú, ‚Äěfalsch‚Äú, ‚Äěgut‚Äú oder ‚Äěb√∂se‚Äú verbunden sind.

Stimmungen unterscheiden sich von Gef√ľhlen, Emotionen und Affekten u. a. dadurch, dass sie als zeitlich l√§nger ausgedehnt erlebt werden (‚Äěgute Laune‚Äú, ‚ÄěDepression‚Äú). Andere Autoren unterscheiden insbesondere Emotionen und Stimmungen anhand ihrer Gerichtetheit voneinander: W√§hrend Emotionen stets auf etwas gerichtet sind (z. B. Wut auf jemanden, Trauer um jemanden), richten sich Stimmungen demnach auf kein spezifisches Objekt (vgl. Frijda 1993) d. h. man kann z. B. gereizt sein ohne einen bestimmten Grund oder Ereignis. √Ąhnlich wie meist nur kurzzeitige Gef√ľhlseindr√ľcke verm√∂gen Stimmungen die Wahrnehmung ‚Äěeinzuf√§rben‚Äú (nach der gestaltpsychologischen "Figur-Grund-Unterscheidung" mit der Stimmung als Hintergrund eines Bildes und der Emotion als die im Vordergrund stehende Figur), als erlebe man die Wirklichkeit durch eine Gef√ľhlsbrille. Was dabei erlebt wird, ist in erster Linie nicht eine kognitive Klassifizierung (z. B. ‚ÄěIch bin gut gelaunt.‚Äú), sondern diese folgt normalerweise erst dem Erlebnis des Gestimmtseins. Entscheidend ist wie beim Gef√ľhl und der Emotion, aber auch dem Affekt das jeweilige Angenehm- und Unangenehmsein. Insofern gleichen sich alle Arten des F√ľhlens. Ohne Unangenehmsein des F√ľhlens ist beispielsweise keine schlechte Stimmung erlebbar.

Funktionen des F√ľhlens

Neben seiner Eigenschaft, Werterfahrungen zu konstituieren, hat das F√ľhlen weitere Funktionen:

  1. Ein bestimmtes Gef√ľhl in einem bestimmten K√∂rperteil zeigt uns an, ob wir uns in dieser bestimmten Situation, an diesem Ort oder mit bestimmten Menschen wohlf√ľhlen oder nicht
  2. Gef√ľhle, Emotionen, Stimmungen und Affekte sind ein Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.
  3. Gef√ľhle, Emotionen, Stimmungen und Affekte begleiten das Erkennen, z. B. im Gef√ľhl der Evidenz und bei der Einsch√§tzung, ob etwas als wahrscheinlich oder unwahrscheinlich angesehen wird. Auch die Intuition, der noch die expliziten Erkenntnisschritte fehlen, beruht wesentlich auf positivem und negativem und damit ‚Äěbest√§tigendem‚Äú oder ‚Äěverneinendem‚Äú Gef√ľhl.
  4. Bei gesellschaftlichen Verhaltensnormen und Br√§uchen und im moralischen Handeln zeigen Gef√ľhle und Emotionen an, ob unsere individuellen Gef√ľhle mit den geltenden Normen im Einklang sind.
  5. Im Sprachgef√ľhl repr√§sentiert das negative und positive Gef√ľhl die Einhaltung der Sprachregeln, z. B. entsprechend der Grammatik.
  6. In der Einsch√§tzung der eigenen Gesundheit und in der Medizin deuten Gef√ľhle auf Krankheiten oder auf den Genesungsprozess, und zwar sowohl im k√∂rperlichen wie im psychischen Bereich (Phobie, Selbstwertgef√ľhl).
  7. Bei k√∂rperlicher und psychischer Belastung zeigen Gef√ľhle Erm√ľdung, √úberlastungen und Stresszust√§nde an.
  8. Bei der Motivation spielt das Gef√ľhl dank seines Wertcharakters eine wichtige Rolle als handlungsausl√∂sendes Moment.
  9. Der individuelle Charakter ist √ľber weite Strecken gepr√§gt durch ein individuelles Gef√ľhlsprofil. Neigungen, aber auch F√§higkeiten werden wesentlich durch Gef√ľhle mitbestimmt.
  10. Gef√ľhle k√∂nnen auch als Warnung agieren.

Klassifikation

Genaueres zur Klassifikation von Emotionen ist im Artikel Emotionstheorie zu finden.

Emotionen lassen sich grob in angenehme (euphorische) und unangenehme (dysphorische) Gef√ľhle einteilen. Sie haben meist eine Qualit√§t (‚ÄěWelche Art von Emotion?‚Äú) und eine St√§rke (‚ÄěWie intensiv ist die Emotion?‚Äú).

Nach Izard (1994) existieren zehn unterschiedliche Gef√ľhle, die auf der ganzen Welt und in jeder Kultur vorkommen: Interesse, Leid, Widerwillen (Aversion), Freude, Zorn, √úberraschung, Scham, Furcht, Verachtung und Schuldgef√ľhl.

Paul Ekman, der auch ein Facial Action Coding System zur Emotionserkennung anhand von Gesichtsausdr√ľcken entwickelte, fand in umfangreichen empirischen Statistiken Beweise f√ľr die erbliche Bedingtheit zahlreicher emotionaler Ausdr√ľcke, darunter die von ihm unterschiedenen sieben Basisemotionen Fr√∂hlichkeit, Wut, Ekel, Furcht, Verachtung, Traurigkeit und √úberraschung, die kultur√ľbergreifend bei allen Menschen in gleicher Weise erkannt und ausgedr√ľckt werden. Diese, von ihm als elementar beschriebenen Gesichtsausdr√ľcke seien nicht kulturell erlernt, sondern genetisch bedingt.

√Ąltere Theorien teilen die Gef√ľhle in vier Hauptgruppen ein:

Noch f√ľr Daniel Goleman (‚ÄěEmotionale Intelligenz‚Äú, 1995) sind Freude, Trauer, Wut und Angst die vier Grundgef√ľhle.

Weitere Beispiele f√ľr Einzelemotionen sind Entt√§uschung, Mitleid, Sympathie, Neid, Stolz und Verliebtheit.

Entwicklung der Emotionen

Nach Hellgard Rauh (in: Oerter/Montada, Weinheim 2002, 5. Auflage, S. 186f) entwickeln sich Emotionen aus drei Emotionsverläufen (Rauh beruft sich auf Sroufe), die bereits beim Säugling zu beobachten seien:

  • aus Vergn√ľgen und Freude,
  • aus √Ąngstlichkeit und Furcht,
  • aus Wut und √Ąrger.

Die Differenzierung, die sich im Verlauf der Entwicklung herausbilde, könne man in acht Stufen einordnen:

  • absolute Reizschranke (1. Monat),
  • Hinwendung zur Umwelt (2.‚Äď3. Monat),
  • Vergn√ľgen an gelungener Assimilation (3.‚Äď5. Monat),
  • aktive Teilnahme am sozialen Geschehen (6.‚Äď9. Monat),
  • sozial emotionale Bindung (6.‚Äď9. Monat),
  • √úben und Forschen (13.‚Äď18. Monat),
  • Herausbildung des Selbst (19.‚Äď36. Monat),
  • Spiel und Fantasie (ab dem 36. Monat).

Entstehung von Emotionen

Unterscheidung Emotionen

Neben der Entstehung durch "aktuelle Einsch√§tzung der emotionalen Bedeutung" von Ereignissen f√ľr die Anliegen der bewertenden Person (siehe Tabelle: Unterscheidung von 23 Emotionen nach dem Objekt der Bewertung [Grundlage: Ortony 1988]) k√∂nnen Emotionen auch durch "Wiederherstellung einer fr√ľheren emotionalen Bedeutung" entstehen (Aktivierung fr√ľherer emotionaler Erfahrungen aufgrund eines aktuellen bruchst√ľckhaften oder oberfl√§chlich √§hnlichen Erlebens [z. B. ein Polizist der Panik bekommt beim Knallen von Feuerwerksk√∂rpern weil es ihn an eine Angstsituation aus einem fr√ľheren Schusswechsel erinnert]). Bei der Entstehung von Emotionen durch Wiederherstellung ist des Weiteren zu Unterscheiden ob ein Ereignis in einem bestimmten Kontext erfahren wird ( Zeit, Ort, Kontext einer Erfahrung), es somit episodisch ist, oder der Kontext fehlt und es damit semantisch (es verbleiben nur die allgemeinsten Bedeutungsaspekte zur Aktivierung) ist. Im Beispiel des Polizisten l√∂st die aktuelle Situation (das Knallen) die Repr√§sentation einer fr√ľheren Situation aus (Panik) weil die Ausl√∂sebedingung, die Bedeutung einer Emotion f√ľr die Person, erf√ľllt ist. Die Emotion erfolgt dann automatisch und unabh√§ngig, ob diese das Ergebnis einer aktuellen Bewertung ist oder von einer fr√ľheren Situation stammt (nach Mees [2006]).

Komponenten der Emotion

Eine Emotion hat √ľblicherweise eine kognitive, eine physiologische, eine Gef√ľhls- und eine motivationale Komponente. Das bedeutet: Personen, die eine bestimmte Emotion haben,

  • haben bewertende Gedanken,
  • bemerken k√∂rperliche Ver√§nderungen,
  • erleben ein meist definierbares und benennbares Gef√ľhl,
  • zeigen in der Folge der Emotion h√§ufig √§hnliche Verhaltensweisen.


Eine Möglichkeit der Gliederung der Komponenten sei hier dargestellt (nach Mees [2006]).

1. kognitive Komponente

Die kognitive Komponente stellt den Anfang der Emotionsentwicklung dar, indem hier eine pers√∂nliche Wertung des Ereignisses f√ľr die eigene Person getroffen wird. Neben der Entstehung durch aktuelle Einsch√§tzung der emotionalen Bedeutung von Ereignissen f√ľr die Anliegen der bewertenden Person k√∂nnen Emotionen auch durch Wiederherstellung einer fr√ľheren emotionalen Bedeutung entstehen (Aktivierung fr√ľherer emotionaler Erfahrungen aufgrund eines aktuellen bruchst√ľckhaften oder oberfl√§chlich √§hnlichen Erlebens [z. B. ein Polizist, der beim Knallen von Feuerwerksk√∂rpern Panik bekommt, weil es ihn an eine Angstsituation aus einem fr√ľheren Schusswechsel erinnert]) .

2. handlungsbezogene bzw. motivationale Komponente

Der kognitiven Komponente folgt hier die Entscheidung √ľber die Reaktion auf das Ereignis. Die Handlungstendenz ist abh√§ngig davon, ob ein gew√ľnschter Zustand besteht oder nicht, und daraus folgert die Art und Intensit√§t der Handlung (vgl. Abschnitt "Emotion und Ausdruck").

3. expressive Komponente

Die expressive Komponente bezieht sich darauf, wie sich die Emotion ausdr√ľckt (Mimik, Gestik). Sp√§testens durch die Arbeiten Ekmans ist belegt, dass sich die Ausdr√ľcke elementarer Emotionen wie Angst, Freude oder Trauer kulturenunabh√§ngig √§hnlich sind (auch wenn die Kultur √ľber die jeweilige "angebrachte Verwendung" befindet, d.h. wann und ob). Er folgerte daraus die evolution√§re Entwicklung und deren universelle Auspr√§gung. Dem entgegen steht der sozialkonstruktivistische Ansatz (z. B. nach Averills Arbeitsdefinition von 1980) , welcher die Kultur als "Erzeuger" der Emotionen ansieht.

4. psychophysiologische Komponente

Sie steht f√ľr das objektive Erleben der Emotion, f√ľr das psychische (Nervensystem) und physische (z. B. Muskeln). Arbeitsfeld kann hier sein die Erforschung von spezifischen Aktivit√§tsmustern bei Anregung von spezifischen Handlungsbereitschaften durch Emotionen oder die psychophysiologischen Wechselwirkungen durch Ausdruck/Handeln oder Unterdr√ľcken emotionstypischer k√∂rperlicher Reaktionen.

5. Komponente des subjektiven Erlebens

Das subjektive Erleben der psychophysiologischen Komponente, also das bewusste Erleben, setzt kognitive Bewertungsprozesse (auch unbewusst) voraus welche durch ihre Intensit√§t die Bedeutsamkeit des bewerteten Sachverhalts f√ľr das Subjekt widerspiegelt. W√§hrend sich die Art der Emotion vom bewerteten Objekt ableitet kann ist die Intensit√§t durch typische Intensit√§tsindikatoren, wie eine bestimmte Handlungsbereitschaft oder Handlung, oder von potentiellen Intensit√§tsindikatoren, wie ein erh√∂hter Pulsschlag oder ein err√∂ten, angezeigt. Zum Beispiel kann sich ein Student mit Pr√ľfungsangst (emotionales Gef√ľhl Angst) kurz vor der Pr√ľfung "krank" melden, um diese zu umgehen (typischer I.) oder auch mit feuchten H√§nden und Herzklopfen zur Pr√ľfung erscheinen (potentieller I.).

Emotion und Ausdruck

Nicht aus jeder Emotion erfolgt auch eine Handlung/Handlungsbereitschaft da diese abstrakt ausgedr√ľckt zur Reduktion einer Ist-Soll-Diskrepanz f√ľhren soll und bei eingetretenem gew√ľnschtem Ereignis der Ist-Soll-Zustand schon erreicht wurde. Umgekehrt aber stellt die Handlung einen direkten oder indirekten Grund einer Emotion dar. Mees und Schmitt (2003) unterscheiden in der Handlung weiterhin das inhaltliche Ziel, d.h. auf was ist die Handlung bezogen, und die emotionalen Gr√ľnde der Handlung welche auf die Fragen Warum oder Wozu abzielen. Die Handlung resultiert also aus der Hoffnung ein bestimmtes positives Erleben einer Emotion zu erhalten/verbessern oder im Umkehrschluss ein negatives Erleben zu vermeiden/reduzieren (nach Mees [2006]).

Physiologische Aspekte

Emotionen werden, entsprechend der Zwei-Faktoren-Theorie der Emotion, durch physiologische Reize ausgel√∂st (wie z. B. Herzrasen, Err√∂ten usw.), diese werden in der jeweiligen Situation interpretiert und so auf ein bestimmtes Objekt hin ausgerichtet. So w√ľrde Herzklopfen beim Sport als Anstrengung wahrgenommen, beim Flirten jedoch auf den Flirtpartner bezogen und so als Emotion interpretiert. Die Intensit√§t der Emotion wird dabei durch die St√§rke des physiologischen Reizes determiniert, w√§hrend die Qualit√§t der Emotion von der Interpretation abh√§ngt. Dies wurde 1962 durch ein Experiment von Schachter und Singer teilweise nachgewiesen. Im Laufe des Experiments stellte sich jedoch heraus, dass die blo√üe subjektive Wahrnehmung eines physiologischen Reizes gen√ľgt, um eine Emotion auszul√∂sen, obgleich dieser Reiz objektiv √ľberhaupt nicht vorhanden ist. Somit ist es m√∂glich, Emotionen hervorzurufen, wenn man bei einer Testperson lediglich physiologische Reize verursacht und dieser daf√ľr einen Interpretationsansatz liefert. Erw√§hnt sei au√üerdem, dass es eine Vielzahl von Emotionstheorien gibt und Schachter nicht die einzige Erkl√§rungsm√∂glichkeit liefert.

Zwei wichtige Theorien zum Verh√§ltnis von k√∂rperlichen und emotionalen Vorg√§ngen sind die auf William James und Carl Lange zur√ľckgehende James-Lange-Theorie sowie die auf Walter Cannon und Philip Bard zur√ľckgehende Cannon-Bard-Theorie.

Emotionale Intelligenz

Hauptartikel: Emotionale Intelligenz

Emotional intelligent ist jemand soweit, wie seine Intelligenz darin liegt, dass er seine eigenen Emotionen richtig gebraucht (nicht unbedingt ausgiebig), und zwar im Denken, Erkennen und sozialen Handeln; oder darin, dass er die Emotionen anderer erkennen kann und richtig mit ihnen umgeht. Emotionale Intelligenz bildet auch ein zweites Modell von Intelligenz im Unterschied zur rationalen Intelligenz des ‚Äěn√ľchternen‚Äú Verstandes, der von Emotionen unbeeinflusst bleiben will. Intelligenz nennt man dementsprechend dann ‚Äěemotional‚Äú, wenn sie Emotionen benutzen oder als unersetzlichen Bestandteil haben soll. Die Validit√§t des Konstrukts Emotionale Intelligenz ist in der empirischen Psychologie allerdings umstritten.

Emotionsausdruck im Kulturvergleich

Das Studium verschiedener Kulturen hat gezeigt, dass Gef√ľhle nicht zwangsl√§ufig identisch mit der gezeigten Emotion sind. Die resultierende Unterscheidung betont die ‚ÄěInnerlichkeit‚Äú des Gef√ľhls gegen√ľber dem beobachtbaren Ausdruck von Emotionen, der von kulturellen Faktoren beeinflusst wird.

Eine Vielzahl an grundlegenden Emotionen existiert in jeder Kultur zu jeder Zeit. Diese Emotionen sind eng mit gleichzeitig auftretenden neuronalen Prozessen gekoppelt. Man geht davon aus, dass die fundamentalen Emotionen einen engen Zusammenhang zum dazugehörigen Gesichtsausdruck aufweisen.

In kulturvergleichenden Studien wurde Wut beispielsweise stets mit einem Senken und Zusammenziehen der Augenbrauen, schlitzf√∂rmigen Augen und einem zusammengepressten Mund ausgedr√ľckt. Man geht also davon aus, dass der mimische Ausdruck der Grundemotionen universal ist.

Siehe auch: Cross-Race-Effekt

Emotionale Verhaltenssteuerung

Die Emotionen finden ihren Ursprung in phylogenetisch √§lteren Teilen des Gehirns (insbesondere im Limbischen System) und haben mit neuralen und neuroendokrinen Prozessen eine Schl√ľsselstellung f√ľr das artspezifische Verhalten. Empfindungen wie Hunger, K√§lte, Sorgen, Abneigungen und √Ąngste bez√ľglicher bedrohlicher oder nachteiliger Umst√§nde und auch Zufriedenheit, geschlechtliche Attraktion und Liebe zwischen Verwandten werden in der Theorie Dawkins als Mittel der Gene verstanden, die von ihnen erzeugten K√∂rper dazu zu bewegen, die √úberlebenschancen der Gene und ihrer Kopien zu verbessern. Die vermeintliche Alternative einer Verhaltenssteuerung durch Intelligenz steht und f√§llt mit dem Nachweis der Einfl√ľsse der Emotionen auf diese Intelligenz.

Anwendungen der Emotionsforschung

Emotion spielt in vielen angewandten Bereichen eine herausragende Rolle. Bei psychischen St√∂rungen sind emotionale oder affektive Symptome oft das zentrale Problem. In der Psychotherapie sind Emotionen wichtig f√ľr die l√§ngerfristige Ver√§nderung von Erleben und Verhalten. Die Werbepsychologie und Verkaufspsychologie versuchen manipulativ v. a. positive Emotionen im Zusammenhang mit den angepriesenen Produkten zu erzeugen, um eine bessere Bewertung durch den Kunden zu erreichen. Allgemein ist das gezielte Hervorrufen von Emotionen ein Mittel, das Erleben und Verhalten von Menschen und Tieren zu ver√§ndern. Umgekehrt kann emotionale Manipulation durch intensives psychisches sowie physisches Training stark beeinflusst, ja sogar unterbunden werden.

Mit dem Begriff Emotionsregulation (oder Affektregulation) werden allgemein alle Prozesse bezeichnet, die der mentalen Verarbeitung emotionaler Zust√§nde dienen (z .B. ‚ÄěImpulskontrolle‚Äú, ‚ÄěDesensibilisierung‚Äú).

Geschichte des Gef√ľhlsbegriffs

Bereits im Altertum bezeichneten die Philosophen Aristippos von Kyrene (435‚Äď366 v. Chr.) und Epikur (341‚Äď270 v. Chr.) ‚ÄěLust‚Äú bzw. (je nach √úbersetzung Epikurs) auch ‚ÄěFreude‚Äú, ‚ÄěVergn√ľgen‚Äú (h√™don√™) als wesentliches Charakteristikum des F√ľhlens. Als ‚Äěunklare Erkenntnisse‚Äú und vernunftlose und naturwidrige Gem√ľtsbewegungen wurden die Gef√ľhle von den Stoikern (etwa 350‚Äď258) bestimmt; das Lustprinzip der Epikureer wird in Frage gestellt. Die √§ltere Philosophie und Psychologie behandelt das Thema Emotionen und Gef√ľhle vorzugsweise unter dem Begriff der ‚ÄěAffekte‚Äú (lat. affectus: Zustand des Gem√ľts, griech.: pathos; vgl. Affekt), bzw. auch der ‚ÄěLeidenschaften‚Äú und hier vor allem unter dem Gesichtspunkt der Ethik und Lebensbew√§ltigung. ‚ÄěDie Bestimmung des Begriffs der Affekte hat vielfach geschwankt. Bald sind die Affekte enger nur als Gem√ľtsbewegungen gefasst worden, bald sind sie weiter auch als Willensvorg√§nge gedacht, bald sind sie als vor√ľbergehende Zust√§nde, bald auch als dauernde Zust√§nde definiert und dann mit den Leidenschaften vermischt worden.‚Äú (Friedrich Kirchner, 1848‚Äď1900). F√ľr die Kyrenaiker (4. Jh. v. Chr.) sind zwei Affekte wesentlich: Unlust und Lust (ponos und h√™don√™). Auch Aristoteles (384‚Äď322) versteht unter Affekten seelisches Erleben, dessen wesentliche Kennzeichen Lust und Unlust sind.

Descartes (1596‚Äď1650) unterscheidet sechs Grundaffekte: Liebe, Hass, Verlangen, Freude, Traurigkeit, Bewunderung. F√ľr Spinoza (1632‚Äď1677) sind es dagegen drei Grundaffekte: Freude, Traurigkeit und Verlangen. Auch Immanuel Kant (1724‚Äď1804) sah das F√ľhlen als seelisches Grundverm√∂gen der Lust und Unlust: ‚ÄěDenn alle Seelenverm√∂gen oder F√§higkeiten k√∂nnen auf die drei zur√ľckgef√ľhrt werden, welche sich nicht ferner aus einem gemeinschaftlichen Grunde ableiten lassen: das Erkenntnisverm√∂gen, das Gef√ľhl der Lust und Unlust und das Begehrungsverm√∂gen‚Äú.

Friedrich Nietzsche (1844‚Äď1900) trennte nicht zwischen emotionalem und kognitivem Aspekt: ‚ÄěHinter den Gef√ľhlen stehen Urteile und Wertsch√§tzungen, welche in der Form von Gef√ľhlen (Neigungen, Abneigungen) uns vererbt sind.‚Äú

Ein viel beachteter Versuch der Gegenwart war die mehrgliedrige Begr√ľndung der wesentlichen Faktoren des Gef√ľhls von Wilhelm Wundt (1832‚Äď1920) durch sein System zur Beschreibung der Emotionen in drei Dimensionen Lust / Unlust, Erregung / Beruhigung, Spannung / L√∂sung.[1] Ein anderer, einflussreicher Erkl√§rungsversuch stammt von dem amerikanischen Psychologen und Philosophen William James (1842‚Äď1910). James glaubte, ohne k√∂rperliche Reaktionen entst√ľnden Gef√ľhle bzw. Emotionen gar nicht erst (ideomotorische Hypothese). Emotionen sind f√ľr ihn nichts anderes als das Empfinden k√∂rperlicher Ver√§nderungen. Nach James weinen wir nicht, weil wir traurig sind, sondern wir sind traurig, weil wir weinen. Wir laufen nicht vor dem B√§ren weg, weil wir uns f√ľrchten, sondern wir f√ľrchten uns, weil wir weglaufen.

Psychologen wie Hermann Ebbinghaus (1850‚Äď1909) und Oswald K√ľlpe (1862‚Äď1915) vertraten das eindimensionale Modell aus Lust und Unlust. Der Psychologe Philipp Lersch (1898‚Äď1972) argumentierte dagegen: ‚ÄěDass dieser Gesichtspunkt zur Banalit√§t wird, wenn wir ihn etwa auf das Ph√§nomen der k√ľnstlerischen Ergriffenheit anwenden, liegt auf der Hand. Die k√ľnstlerische Ergriffenheit w√§re dann ebenso ein Gef√ľhl der Lust wie das Vergn√ľgen am Kartenspiel oder der Genuss eines guten Glases Wein. Andererseits w√ľrden Regungen wie √Ąrger und Reue in den einen Topf der Unlustgef√ľhle geworfen. Beim religi√∂sen Gef√ľhl aber ‚Äď ebenso auch bei Gef√ľhlen wie Achtung und Verehrung ‚Äď wird die Bestimmung nach Lust und Unlust √ľberhaupt unm√∂glich.‚Äú

Franz Brentano (1838‚Äď1917) nahm an, die Zuordnung von Gef√ľhl und Objekt sei nicht kontingent, sondern k√∂nne richtig sein (‚Äěals richtig erkannte Liebe‚Äú). √Ąhnlich sahen Max Scheler (1874‚Äď1928) und Nicolai Hartmann (1852‚Äď1950) Gef√ľhle im so genannten ‚ÄěWertf√ľhlen‚Äú als zutreffende Charakterisierungen von Werterfahrungen an (vgl. ‚ÄěMateriale Wertethik‚Äú, ‚ÄěWerte als ideales Ansichsein‚Äú).

Auch f√ľr Sigmund Freud (1856‚Äď1939) sind Gef√ľhle im Wesentlichen gleichzusetzen mit Lust und Unlust (‚ÄěLust-Unlust-Prinzip‚Äú), mit der Variante, dass jede Lustempfindung im Kern sexuell ist. Freud war der Meinung: ‚ÄěEs ist einfach das Programm des Lustprinzips, das den Lebenszweck setzt ‚Äď an seiner Zweckdienlichkeit kann kein Zweifel sein, und doch ist sein Programm im Hader mit der ganzen Welt.‚Äú

Carl Gustav Jung (1875‚Äď1961) betonte ebenfalls die Rolle von Lust und Unlust, bezweifelte jedoch, dass jemals eine Definition ‚Äěin der Lage sein wird, das Spezifische des Gef√ľhls in einer nur einigerma√üen gen√ľgenden Weise wiederzugeben‚Äú. Der amerikanische Hirnforscher Damasio (geb. 1944) definiert Gef√ľhle und Emotionen vorwiegend kognitiv und als K√∂rperzust√§nde: ‚ÄěZusammenfassend l√§sst sich feststellen, dass das Gef√ľhl sich zusammensetzt aus einem geistigen Bewertungsprozess, der einfach oder komplex sein kann, und dispositionellen Reaktionen auf diesen Prozess‚Äú (‚Ķ). ‚Äď ‚ÄěNach meiner Ansicht liegt das Wesen des Gef√ľhls in zahlreichen Ver√§nderungen von K√∂rperzust√§nden, die in unz√§hligen Organen durch Nervenendigungen hervorgerufen werden.‚Äú

In der Gegenwart ist die Situation hinsichtlich des Gef√ľhls- und Emotionsbegriffs eher un√ľbersichtlich: Zahlreiche Ans√§tze versuchen Charakter und Gesetzm√§√üigkeiten des F√ľhlens zu bestimmen, allerdings ohne eine √úbereinkunft zu erzielen: z. B. Mara√Ī√≥n 1924, Walter Cannon (1927), Woodworth (1938), Schlosberg (1954), Schachter und Singer (1962), Valins (1966), Burns und Beier (1973), Graham (1975), Marshall u. Philip Zimbardo (1979), Rosenthal (1979), Schmidt-Atzert (1981), Lange (1998). Der amerikanische Philosoph Robert C. Solomon stellte angesichts der Verschiedenartigkeit der Deutungen unl√§ngst fest: ‚ÄěWas ist ein Gef√ľhl? Man sollte vermuten, dass die Wissenschaft darauf l√§ngst eine Antwort gefunden hat, aber dem ist nicht so, wie die umfangreiche psychologische Fachliteratur zum Thema zeigt.‚Äú (Robert C. Solomon: Gef√ľhle und der Sinn des Lebens, Frankfurt am Main 2000, S. 109).

Neue Ans√§tze, die Forschungsergebnisse aus den Neurowissenschaften wie auch der k√ľnstlichen Intelligenz ber√ľcksichtigen, sehen Emotionen als ‚ÄěModulator‚Äú. Der Psychologe Bas Kast vergleicht in diesem Zusammenhang Emotionen mit einem Equalizer mit verschiedenen ‚ÄěKlangprogrammen‚Äú (wie ‚ÄěRock‚Äú, ‚ÄěKlassik‚Äú usw.). Jede Emotion sei demnach eine Art Klangkonfiguration von Kopf und K√∂rper. Als Beispiel nennt Kast die Emotionen Angst, Liebe und Ekel. Bei Angst ist unter anderem die Hirnstruktur Amygdala aktiviert, bei Liebe ist gerade diese Struktur deaktiviert. Die Amygdala wiederum modifiziert den Erregungszustand anderer Hirnregionen und versetzt den K√∂rper in Alarmbereitschaft, in eine spezifische physiologische Konfiguration. Der Aktivit√§tszustand soll dabei helfen, mit der bedrohlichen Situation fertig zu werden. In anderen Situationen ben√∂tigt man andere Hirnregionen und andere K√∂rperzust√§nde. Wie bei einem digitalen Equalizer muss beim Wechsel der Situation/Emotion nicht immer jede Frequenz (jeder hirnphysiologische und k√∂rperliche Parameter) einzeln von Hand eingestellt werden, sondern dies geschieht praktischerweise als Konfiguration, die wir als ‚ÄěAngst‚Äú, ‚ÄěEkel‚Äú, generell als Emotionen, beschreiben.[2]

Zitat

‚ÄěSo lange Emotionen existieren, kann es keine perfekte Welt geben.‚Äú

‚Äď Eduard V. Eckardt

‚ÄěEmotionen sind kein Luxus, sondern ein komplexes Hilfsmittel im Daseinskampf.‚Äú

‚Äď Antonio R. Damasio

Siehe auch

Literatur

Grundlegende und allgemeine Fachb√ľcher
  • Mees U., 2006: Zum Forschungsstand der Emotionspsychologie - eine Skizze. In: Sch√ľtzeichel, R. (Hg.): Emotionen und Sozialtheorie, Campus, Frankfurt am Main, S. 104-123
  • Arnold, W.; Eysenck, Hans J√ľrgen; Meili, Richard: Lexikon der Psychologie, Band 1-3, Freiburg 1971; ISBN 3-451-16111-7
  • Bard, P.: (1934) On emotional expression after decortication with some remarks on certain theoretical views. Part II. Psychol. Rev. 41 424‚Äď49.
  • Ciompi, L.: Die emotionalen Grundlagen des Denkens. Entwurf einer fraktalen Affektlogik. Vanderhoeck & Ruprecht, G√∂ttingen 1997
  • Darwin, Charles: Der Ausdruck der Gem√ľtsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren. (1872) Eichborn, Frankfurt a.M. 2000. ISBN 3-8218-4188-5 (digitalisierte Fassung der ersten dt. Ausgabe von 1877
  • Dutschmann, A. (2000): Aggressionen und Konflikte unter emotionaler Erregung- Deeskalation und Probleml√∂sung. Manual zum Typ B des ABPro. T√ľbingen: DGVT-Verlag.
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Weblinks

 Commons: Emotions ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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