Endlagerung

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Endlagerung

Endlagerung ist der politisch gepr√§gte Begriff f√ľr die Entsorgung von Abf√§llen durch Unterbringung in einer speziell daf√ľr angelegten Einrichtung, dem Endlager. Dieser Lagertyp ist politisch abgegrenzt von der Zwischenlagerung. Der Unterschied besteht in der Regel in der Laufzeit der politisch erteilten Genehmigung. Die technische Qualit√§t der Lagerung muss bei beiden Typen technisch vergleichbar sein, bei beiden besteht die Notwendigkeit von √úberwachung, Kontrolle und Reparaturen eventuell auftretender Sch√§den.

Der Begriff ‚ÄěEndlagerung‚Äú wird √ľberwiegend im Zusammenhang mit der Lagerung radioaktiver Abf√§lle ‚Äď der atomaren Endlagerung ‚Äď verwendet, er gilt aber grunds√§tzlich f√ľr die - zumindest so geplante - endg√ľltige Entsorgung aller Arten von Abf√§llen wie z. B. auch CO2.

Definitionsgem√§√ü ist eine Wiederaufarbeitung der Abf√§lle im Falle der Endlagerung normalerweise nicht vorgesehen, es sei denn, man trifft gezielte Vorkehrungen, um die Abf√§lle bei Bedarf wieder aus dem Endlager holen zu k√∂nnen; in diesem Falle spricht man politisch auch von r√ľckholbarer Endlagerung.

Im Falle sp√§ter erkannter Untauglichkeit der Lagermethode wandelt sich das Endlager technisch und tats√§chlich wieder in ein Zwischenlager, wie im Beispiel der Schachtanlage Asse des Helmholtz Zentrum M√ľnchen ‚Äď Deutsches Forschungszentrum f√ľr Gesundheit und Umwelt eingetreten.

Inhaltsverzeichnis

Grundlagen

Seit dem Beginn des Industriezeitalters und auch durch das starke Bev√∂lkerungswachstum in den letzten zweihundert Jahren sind auf der Erde vermehrt giftige Stoffe im Einsatz, entstehen als Nebenprodukt von Wirtschaftsg√ľtern oder bleiben am Ende der Nutzungsdauer eines Produktes √ľber, wenn es keine Wiederverwendung oder -verwertung gibt. Diese Abf√§lle werden abh√§ngig von ihrer Gef√§hrlichkeit unterschiedlich entsorgt. Fr√ľher wurden sie teilweise auch entsorgt, indem man sie in Gew√§sser sch√ľttete ("Verklappung") oder warf oder indem man fl√ľssige Abf√§lle im Erdreich versickern lie√ü. Dies f√ľhrte zu Gew√§sserverschmutzung und belasteten B√∂den (siehe Altlast, Bodensanierung). Das erste deutsche Abfallgesetz ("Gesetz zur Vermeidung und Entsorgung von Abf√§llen ") wurde am 7. Juni 1972 verabschiedet; es wurde vier Mal novelliert (vor allem 1986). Sein Nachfolger ist das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (seit 1996 in Kraft). In Deutschland entstand eine Abfallwirtschaft; viele fr√ľher deponierte Abf√§lle werden heute recycelt oder verbrannt. Dabei entstehen hochgiftige Stoffe; diese sind sogenannte Gef√§hrliche Abf√§lle (umgangssprachlich "Sonderm√ľll").

In Deutschland werden die Deponieklassen 0 bis IV unterschieden.

F√ľr die Endlagerung hochtoxischer (hochgiftiger) konventioneller und radioaktiver Abf√§lle hat sich weltweit das Einbringen der Abf√§lle in tiefe geologische Formationen (ca. 300‚Äď1.000 m Tiefe) durchgesetzt.

Die Endlagerung beruht auf dem Mehrbarrierensystem. Es besteht aus verschiedenen Barrieren, die jeweils ihren Anteil an der R√ľckhaltung der Schadstoffe aufweisen und insgesamt die Isolation der Schadstoffe gew√§hrleisten sollen. Die Barrieren sind technischer und nat√ľrlicher Art. Als technische Barrieren gelten beispielsweise Verpackungen der Abf√§lle und Schachtverschl√ľsse. Nat√ľrliche Barrieren werden durch die das Endlager umschlie√üenden geologischen Formationen mit sehr geringer Durchl√§ssigkeit f√ľr Wasser gebildet (der einschlusswirksame Gebirgsbereich). Ein Versagen aller Barrieren ist unwahrscheinlich.

Das Hauptproblem der Endlagerung liegt im m√∂glichen langsamen Transport der endgelagerten Schadstoffe mit dem Grundwasser durch Advektion und/oder Diffusion vom Endlager in Richtung Biosph√§re. Um auch im Falle eines Eindringens von Wasser ins Endlager einen R√ľcktransport der Schadstoffe in die Biosph√§re m√∂glichst klein zu halten, wird versucht, die verschiedenen Barrieren optimal aufeinander abzustimmen. Sicherheitsbetrachtungen zeigen dennoch, dass √ľber sehr lange Zeitr√§ume ein langsamer Austritt von Schadstoffen mit dem Grundwasser aus dem Endlager nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Weitgehend unerforscht sind bislang die Folgen der Radiolyse in Steinsalz. Geplante Gro√üversuche mit hochradioaktivem Atomm√ľll, die in der Schachtanlage Asse II geplant waren, wurden 1992 abgebrochen.

Endlagerung radioaktiver Abfälle

Allgemeines

Ein dauerhaftes Endlager f√ľr hochradioaktive Abf√§lle aus der Kernenergienutzung ist weltweit noch nirgendwo verwirklicht worden. In Finnland ist ein solches Endlager im Bau, das Endlager Olkiluoto.[1] F√ľr Transuranabf√§lle aus der Kernwaffenproduktion besteht ein Lager in New Mexico (s. WIPP in der Liste der Endlagerung radioaktiver Abf√§lle in anderen Staaten). In Deutschland wird nach einer Versuchsendlagerung in Asse daf√ľr seit langem der Salzstock Gorleben diskutiert; 2011 wird dieses Thema im Zusammenhang mit dem Atomausstieg wieder diskutiert. Kurzlebige radioaktive Abf√§lle (Halbwertszeit < 30 Jahre) werden in tiefen geologischen Formationen endgelagert oder oberfl√§chennah deponiert. In Deutschland befindet sich daf√ľr Schacht Konrad in der Errichtung.

Im Juli 2011 beschloss die EU-Kommission eine neue Richtlinie. Demnach m√ľssen alle 14 kernenergie-nutzenden EU-L√§nder bis 2015 eine L√∂sung f√ľr die Atomm√ľll-Endlagerung finden. Andernfalls kann Br√ľssel rechtlich gegen s√§umige Staaten vorgehen und vor dem Europ√§ischen Gerichtshof ein Vertragsverletzungsverfahren anstrengen.[2]

F√ľr die Endlagerung radioaktiver Stoffe entscheidend sind vor allem die Menge der hochradioaktiven sowie der alpha-strahlenden Abf√§lle und der zeitliche Verlauf ihrer Radioaktivit√§t. Beides h√§ngt wesentlich vom Vorgehen ab:

  • Im Falle der direkten Endlagerung der abgebrannten Brennelemente fallen bei einem gro√üen Kernkraftwerk etwa 50 m¬≥ hochradioaktive Abf√§lle pro Jahr an (das entspricht etwa einem W√ľrfel mit knapp 4 m Seitenl√§nge) ;
  • im Falle der Wiederaufarbeitung sind es etwa 7 m¬≥ pro Jahr (das entspricht einem W√ľrfel von knapp 2 m Seitenl√§nge); daf√ľr ist hier allerdings die Menge der schwach- und mittelaktiven Abf√§lle deutlich gr√∂√üer als bei der direkten Endlagerung.

Wie die Erfahrungen im Falle des Naturreaktors in Oklo zeigen, kann es unter speziellen standortspezifischen Adsorptions- und Desorptionsprozessen an Umgebungsmaterialien zu einer geringen Ausbreitung in der Umgebung (in Oklo in den 2 Milliarden Jahren bis heute weniger als 50 m) kommen. Die Radiotoxizit√§t nimmt (zum Unterschied von der Toxizit√§t vieler chemischer Abf√§lle, die zeitlich konstant bleibt) entsprechend der Halbwertszeiten ab. Wenn die Radiotoxizit√§t das entsprechende rechnerische Niveau eines Uranerzlagers vor dem Abbau durch den Menschen erreicht, wird eine m√∂gliche Gef√§hrdung von manchen Personen akzeptiert. Gleichwohl bleibt dann immer noch ein Restrisiko. Bei einigen der endzulagernden Radionuklide (z. B. J-129, Np-237) betr√§gt der Gef√§hrdungszeitraum viele Millionen Jahre:

  • der Betastrahler Iod 129I hat eine Halbwertszeit von 15.700.000 Jahren;
  • Neptunium 237 hat eine Halbwertszeit von 2,144 Millionen Jahren (N√§heres siehe Neptunium-Reihe[3]

Im Falle der Wiederaufarbeitung, bei der im Wesentlichen nur Spaltprodukte endgelagert werden, wird dies nach etwa 1000 Jahren erreicht. Allerdings m√ľssen auch die langlebigen Radionuklide irgendwann endgelagert werden. Insofern ist das Problem nur aufgeschoben. Bei der direkten Endlagerung, bei der auch die langlebigen Stoffe Uran und Plutonium endgelagert werden, dauert das mehr als 1000 Mal l√§nger (> 1 Million Jahre). Bei der Wiederaufarbeitung verbleiben zwischen 0,1 % und 1 % der langlebigen Nuklide im Abfallprodukt. Eine Endlagerung √ľber die oben genannten 1000 Jahre hinaus ist somit auch dort zwingend erforderlich.

Diese anhand von Uranerzlagerst√§tten vorgenommenen Berechnungen weisen allerdings eine gro√üe Unsicherheit auf. So kann je nach Art der betrachteten Uranerzlagerst√§tte ein wesentlich l√§ngerer oder auch k√ľrzerer Isolationszeitraum resultieren. Heute geht man deshalb davon aus, dass f√ľr alle Arten radioaktiver Abf√§lle ‚Äď mit Ausnahme kurzlebiger Abf√§lle ‚Äď ein Isolationszeitraum von mindestens einer Million Jahre ben√∂tigt wird: ‚ÄěIn Anlehnung an Anforderungen des AkEnd (2002) sowie der Sicherheitskriterien (Baltes et al. 2002) wurde von einem notwendigen Isolationszeitraum, d. h. der Zeitraum f√ľr den die Schadstoffe im einschlusswirksamen Gebirgsbereich des Endlagers zur√ľckgehalten werden m√ľssen, in der Gr√∂√üenordnung von 1 Mio. Jahre ausgegangen.‚Äú[4] F√ľr diesen Zeitraum ist ein naturwissenschaftlich exakter Nachweis der Dichtheit eines Endlagers jedoch nicht m√∂glich. Man kann vielfach nur Plausibilit√§tsaussagen machen oder Indiziennachweise versuchen. Zur Illustration der Probleme zwei Zeitvergleiche:

  • die letzte Eiszeit in Norddeutschland, die die Berg- und Seenlandschaft entscheidend gestaltet hat, liegt weniger als 20.000 Jahre zur√ľck; die geologische Sicherheit eines Endlagers muss also f√ľr das 50-fache der Zeit seit der letzten Eiszeit gesichert werden.
  • Die menschliche Kultur l√§sst sich kaum mehr als 4000 Jahre zur√ľckverfolgen; menschliche Sprachen √§ndern sich im Laufe weniger Jahrhunderte. Dennoch m√ľssen nachfolgende Generationen √ľber das Tausendfache der Lebensdauer von Sprachen und Sicherheitskennzeichen vor den Gefahren gewarnt und √ľber sie informiert werden.

Planung und Vorgehensweise bei der Endlagerung liegen in der Verantwortung eines jeden Staates; es gibt international verbindliche Grundanforderungen durch die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO).[5] Im Allgemeinen werden die radioaktiven Abf√§lle in Abh√§ngigkeit von Aktivit√§tsgehalt und Halbwertszeit der Radionuklide in Gruppen eingeteilt, f√ľr die dann jeweils unterschiedliche Regelungen festgelegt werden. Meist wird zwischen schwach-, mittel- und hochaktiven Abf√§llen unterschieden. In Deutschland unterscheidet man zwischen stark w√§rmeentwickelnden und nicht beziehungsweise nur gering w√§rmeentwickelnden Abf√§llen. Im √ľbrigen sagt die Einteilung der Abf√§lle nach schwach-, mittel- und hochradioaktiv nur bedingt etwas √ľber die Gef√§hrlichkeit der Abf√§lle aus. Auch schwachaktive Abf√§lle k√∂nnen ‚Äď ebenso wie gering w√§rmeentwickelnde Abf√§lle ‚Äď eine starke Radiotoxizit√§t aufweisen (z. B. durch alpha-Strahler), weshalb man sie f√ľr extrem lange Zeiten isolieren muss.

Ein Endlager f√ľr hochradioaktive Abf√§lle ist bisher noch in keinem der 41 Kernenergie nutzenden Staaten in Betrieb, obwohl Planungen und Vorarbeiten in vielen L√§ndern seit etwa vier Jahrzehnten laufen. Aufgrund der geleisteten Vorarbeiten halten viele der damit befassten Experten die Machbarkeit f√ľr gegeben; dagegen bezweifeln andere Experten und Kernenergiegegner sie nach wie vor bzw. heute mehr denn je:

In den vergangenen zehn bis f√ľnfzehn Jahren entdeckte man erhebliche neue Probleme, so z. B. Gasentwicklung im Endlager[6][7] oder Probleme mit dem Nachweis der Langzeitsicherheit.

F√ľr kurzlebige schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle existieren oberfl√§chennahe Endlager (in etwa 5 bis mehrere 10 m Tiefe) in vielen L√§ndern, z. B. in Frankreich, Gro√übritannien, Spanien, Tschechien und in den USA.

In einigen wenigen L√§ndern laufen Forschungsarbeiten zur Abtrennung (Partitioning) der langlebigen Nuklide und Umwandlung dieser durch Neutronenbeschuss (Transmutation) in kurzlebige oder stabile Isotope. Ob und wann diese Arbeiten zu einem Erfolg f√ľhren, kann nicht vorhergesagt werden. Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Abtrennung und Transmutation keine L√∂sung f√ľr die Endlagerproblematik sein werden. Ver√§ndert werden lediglich Art und Umfang der endzulagernden Abf√§lle.

Neben den naturwissenschaftlich-technischen Problemen gibt es auch politische Probleme ‚Äď in der Regel fehlt die Akzeptanz der Bev√∂lkerung in den betroffenen Regionen f√ľr ein Endlager, wie sich beispielsweise in und um Gorleben zeigte und bis heute zeigt.

Endlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland

Das deutsche Entsorgungskonzept sieht vor, alle Arten radioaktiver Abf√§lle (aus Kernkraftwerken, Medizin und Technik) in tiefen geologischen Formationen endzulagern. Umstritten ist, ob dies in einem einzigen Endlager oder getrennt f√ľr w√§rmeentwickelnde und nicht oder nur schwach w√§rmeentwickelnde Abf√§lle in unterschiedlichen Endlagern geschehen soll. F√ľr w√§rmeentwickelnde Abf√§lle (Bestand: 2007 m¬≥ am 31. Dezember 2001, BfS) besteht ein Endlagerbedarf fr√ľhestens ab etwa 2030 (die Nachzerfallsw√§rme erfordert einige Jahrzehnte Abk√ľhlung, um zu gro√üe W√§rmeeinbringung zu vermeiden), f√ľr nicht w√§rmeentwickelnde Abf√§lle (Bestand: 118.841 m¬≥ am 31. Dezember 2001, BfS) fr√ľher.

Weltweit werden Salz-, Ton- und Granitformationen auf ihre Eignung als Endlager untersucht. In Deutschland kommen die Salzst√∂cke Zwischenahn, Gorleben, Wahn (H√ľmmling), G√ľlze-Sumte und Wattekatt in Betracht.

Bei den Tonformationen konzentriert man sich ebenfalls auf norddeutsche Standorte, weil die s√ľddeutschen Formationen entweder in seismisch aktiven Gebieten oder in Karstregionen liegen (Schw√§bische Alb), die aufgrund des hohen Wasserzutritts nur bedingt geeignet erscheinen. Im Gegensatz zu den wenig gest√∂rten Graniten Finnlands und Schwedens, die dort im Hinblick auf eine Nutzung als Endlager untersucht werden, sind die in Deutschland auftretenden Formationen in S√ľddeutschland, Sachsen, Th√ľringen, und in der Oberpfalz nach Aussagen der Bundesanstalt f√ľr Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) st√§rker zerkl√ľftet und damit weniger geeignet. Der Vorteil von Salzformationen ist deren Verformbarkeit, mit denen sie auf mechanische Beanspruchung reagieren und das Endlager gegen die Umgebung abschirmen. Die m√∂glichen Sch√§den durch eine Radiolyse des Salzes, wie sie von der Ionic Materials Group des Zernike Institute der Universit√§t Groningen um den niederl√§ndischen Physiker H.W. den Hartog erzeugt wurden, sind nach Ansicht der Reaktorschutzkommission vernachl√§ssigbar,[8] werden jedoch in der Wissenschaft noch kontrovers diskutiert.[9] Allerdings hat Salz den gravierenden Nachteil, dass es wasserl√∂slich ist. Bei Zutritt von W√§ssern besteht die Gefahr, dass das Barrierensystem im Salz versagt und die Radionuklide freigesetzt werden. Tonformationen haben wie Salz den Vorteil der Verformbarkeit. So wird die Uranlagerst√§tte Cigar Lake in Saskatchewan seit mehr als einer Milliarde Jahre durch Tonschichten von der Umgebung abgeschirmt. Bei tiefen Temperaturen k√∂nnen radioaktive Isotope zudem in den Zwischenschichten der Tonminerale adsorbiert werden. Durch die W√§rmeentwicklung beim radioaktiven Zerfall des Atomm√ľlls geht diese F√§higkeit allerdings verloren. Dem k√∂nnte aber durch eine gen√ľgend gro√üe Entfernung zwischen den verschiedenen W√§rme abstrahlenden Containern vorgebeugt werden. Ein gewisser Nachteil von Tonformationen ist die im Vergleich zu Salz geringere Standfestigkeit.[10] Ein gro√üer Vorteil von Tonstein gegen√ľber Salz ist seine Nicht-L√∂slichkeit.

Mit Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wurde fr√ľhzeitig begonnen. Im Rahmen des zweiten Atomprogramms der Bundesregierung (1963 bis 1967) wurden dann konkrete Schritte zur Realisierung einer Beseitigung der Abf√§lle unternommen. Im Salzbergwerk Asse f√ľhrte man Forschungs- und Entwicklungsarbeiten f√ľr die Endlagerung durch und lagerte von 1967 bis 1978 im Rahmen von Versuchs- und Demonstrationsprogrammen auch radioaktive Abf√§lle ein (siehe dazu den Abschnitt Versuchsendlager Asse).

Das Bundesamt f√ľr Strahlenschutz (BfS) stellte im Januar 2010 einen Plan vor, alle 126.000 F√§sser mit radioaktiven und chemotoxischen Abf√§llen aus der Asse zur√ľckzuholen. Zuvor waren die katastrophalen Standortverh√§ltnisse und jahrelangen Fehleinsch√§tzungen der beteiligten Institutionen bekannt geworden.[11]

Der Salzstock bei Gorleben

Protestaktionen gegen die Endlagerung und Atomm√ľlltransporte im Wendland

In Gorleben wurde von 1979 bis 2000 ein Salzstock auf seine Eignung als Endlagerst√§tte f√ľr alle Arten von radioaktiven Abf√§llen untersucht. Der Standort wurde vor allem aus politischen und regionalwirtschaftlichen Erw√§gungen festgelegt. Er geh√∂rte nicht zu den von der Bundesanstalt f√ľr Geowissenschaften und Rohstoffe durch Prof. Gerd L√ľttig im Auftrag der Kernbrennstoff-Wiederaufbereitungsgesellschaft zwischen 1972 und 1975 f√ľr die Lagerung atomarer Reststoffe untersuchten Salzst√∂cke.[12] Die Erkundung des Salzstockes wurde 2000 auf Veranlassung der damaligen rot-gr√ľnen Bundesregierung unterbrochen. Das auf drei bis zehn Jahre angelegte Moratorium sollte zur Kl√§rung konzeptioneller und sicherheitsrelevanter Fragen zur Endlagerung genutzt werden. Eine wichtige Frage ist die, ob das Endlager √ľber mehrere Jahrhunderttausende geologisch sicher ist. So d√ľrfen beispielsweise tektonische Aktivit√§ten nicht zu einem Eindringen von Grundwasser in den Salzstock f√ľhren. Dieses und andere Szenarien k√∂nnen derzeit nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Das Moratorium wurde im M√§rz 2010 von der nunmehr schwarz-gelben Bundesregierung aufgehoben.[13] Inwieweit die damalige Regierung Kohl auf den Zwischenbericht der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt aus dem Jahr 1983 zur Standortuntersuchung Einfluss nahm, wurde von der schwarz-roten Koalition 2009 gepr√ľft[14] und war Thema eines Untersuchungsausschusses.[15] Den formalen Sofortvollzug zur Wiederaufnahme der Erkundungsarbeiten ordnete das Landesamt f√ľr Bergbau, Energie und Geologie am 9. November 2010 an.[16] Die geplante Endlagerung von Atomm√ľll im Gorlebener Salzstock und die damit verbundenen Castor-Transporte sind regelm√§√üig Anlass f√ľr heftige Proteste, Demonstrationen und Blockadeaktionen zehntausender Atomkraftgegner.

Schacht Konrad

Schachtanlage Konrad
‚Üí Hauptartikel: Schacht Konrad

Die ehemalige Eisenerzgrube Konrad soll in ein Endlager ("Schacht Konrad") f√ľr nicht oder nur schwach w√§rmeproduzierende radioaktive Abf√§lle umgebaut werden. Im Jahr 2002 wurde der Planfeststellungsbeschluss erteilt. Gegen die Genehmigung wurde vor Gericht geklagt; die Klage hatte aufschiebende Wirkung. Am 8. M√§rz 2006 wies das Oberverwaltungsgericht L√ľneburg die Klage ab und lie√ü gegen diesen Beschluss keine Revision zu. Eine Nichtzulassungsbeschwerde der abgewiesenen Kl√§ger vor dem Bundesverwaltungsgericht wurde endg√ľltig abgewiesen; damit hat das Urteil des Oberverwaltungsgericht Rechtskraft erlangt. Daraufhin hat das zust√§ndige Bundesamt f√ľr Strahlenschutz auf Anweisung des Bundesumweltministeriums am 30. Mai 2007 mit den Umr√ľstarbeiten begonnen. Eine Klage der Stadt Salzgitter vor dem Bundesverfassungsgericht wurde im M√§rz 2008 als nicht beschwerdef√§hig abgewiesen,[17] da das Oberverwaltungsgericht alleine entscheidungsbefugt sei. Die Fertigstellung des Endlagers und der Beginn der Einlagerung wurden im Jahr 2008 f√ľr Ende 2013 prognostiziert.[18] Nach Angaben der beauftragten Baufirma Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern f√ľr Abfallstoffe (DBE) im Jahr 2010 wurde von einer Fertigstellung und Inbetriebnahme nicht vor 2019 ausgegangen.[19]

Morsleben

Eingang zum Atomm√ľllendlager Morsleben
‚Üí Hauptartikel: Endlager Morsleben

1979 hatte die DDR mit der Nutzung des stillgelegten Salzbergwerks als Endlager f√ľr schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle begonnen. Das Endlager wurde im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung vom Bund √ľbernommen. Bis zur Beendigung des Einlagerungsbetriebs im Jahr 1998 wurden insgesamt rund 37.000 m¬≥ radioaktive Abf√§lle in Morsleben eingelagert. Derzeit l√§uft das Genehmigungsverfahren f√ľr die Stilllegung.

Versuchsendlager Asse

Zufuhrkammer f√ľr radioaktive Abf√§lle in der Schachtanlage Asse
‚Üí Hauptartikel: Schachtanlage Asse

Im M√§rz 1964 wurde das Steinsalzbergwerk Asse II stillgelegt und anschlie√üend von der Bundesregierung erworben. Zwischen 1967 und 1978 wurden im Forschungsbergwerk Asse im Rahmen von Versuchsprogrammen ca. 124.000 Beh√§lter schwachaktiver Abf√§lle und ca. 1.300 Beh√§lter mittelaktiver Abf√§lle eingelagert. Am 31. Dezember 1978 wurde die Genehmigung f√ľr die Einlagerung radioaktiver Abf√§lle unwirksam. In den Nachfolgejahren wurden eine Vielzahl von Experimenten f√ľr die Endlagerung in Salz durchgef√ľhrt.

Schon fr√ľhzeitig wurden die kritischen Punkte des Endlagers identifiziert,[20] der Betreiber des Versuchsendlagers und die zust√§ndigen Beh√∂rden bestritten sie jedoch. Erst in den 1990er Jahren wurden die Gebirgsdeformationen, die Tragf√§higkeitsprobleme des Grubengeb√§udes und die seit 1988 bekannten L√∂sungszutritte aus dem Nebengebirge ins Grubengeb√§ude angemessen bewertet. Seitdem wird das Grubengeb√§ude verf√ľllt, um seine Stabilit√§t zu maximieren und weitere deformationsbedingte L√∂sungszutritte zu vermeiden. Diese Hoffnung hat sich bisher nicht erf√ľllt. Seit Anfang 2000 wird versucht, den Nachweis der Langzeitsicherheit f√ľr den Abschluss des Betriebes und seine Stilllegung zu erbringen. Dieser Langzeitsicherheitsnachweis ist vor dem Hintergrund der permanenten L√∂sungszufl√ľsse und der unzureichenden Standsicherheit des Grubengeb√§udes bisher nicht gelungen und scheint nach einem Gutachten[21] vom September 2007 nahezu ausgeschlossen. Die zust√§ndigen Ministerien beziehen zur Verbesserung der Sicherheit deshalb seit November 2007[22] in die zu pr√ľfenden Ma√ünahmen nunmehr auch die R√ľckholung der mittelradioaktiven Abf√§lle ein. Die Planungen f√ľr den Abschlussbetriebsplan verz√∂gern sich um Jahre; mit einer endg√ľltigen Schlie√üung von Asse ist nicht vor 2017 zu rechnen. Mit dem 1. Januar 2009 ist das Bundesamt f√ľr Strahlenschutz neuer Betreiber von Asse geworden. Es l√∂st den alten Betreiber Helmholtz Zentrum M√ľnchen (vormals GSF) ab.

Eine erneute √úberpr√ľfung des Inventars zeigt 2010 zus√§tzlich zu den bisher angenommenen ca. 1.300 weitere 14.800 undeklarierte F√§sser, somit insgesamt 16.100 Abfallbeh√§lter mit mittelradioaktivem M√ľll.[23]

Endlagerung radioaktiver Abfälle in anderen Staaten

Eingang in den Stollen Yucca Mountain

Gegenw√§rtig sind in 19 der 41 L√§nder, die Kernenergie nutzen, Endlager f√ľr schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Betrieb[1] Zumeist werden dabei Abf√§lle mit kurzer Halbwertszeit (< 30 Jahre) in oberfl√§chennahe Kammern in bis zu 10 m Tiefe eingelagert. Nach Beendigung des Einlagerungsbetriebs schlie√üt sich eine ca. 300 Jahre lange √úberwachungsphase an, w√§hrend deren die Nutzung des Gel√§ndes normalerweise eingeschr√§nkt ist. In Schweden und Finnland gibt es Endlager in Form von oberfl√§chennahen Felskavernen in Tiefen von etwa 70 bis 100 m unter der Erdoberfl√§che.

F√ľr hochradioaktive und langlebige Abf√§lle wird weltweit die Endlagerung in tiefen geologischen Formationen angestrebt. In Yucca Mountain (USA), Olkiluoto (Finnland) und in Forsmark (Schweden) sind entsprechende Endlager konkret geplant. In Forsmark geht man dabei auch von der in Schweden g√ľltigen Pr√§misse aus, abgebrannte Brennelemente so wenig wie m√∂glich transportieren zu wollen.
Geplante Endlager f√ľr verschiedenste Arten radioaktiver Abf√§lle sowie bestehende Endlager f√ľr schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle nennt die folgende (unvollst√§ndige) Liste (siehe auch Liste von Kernkraftanlagen):

Land Name des Endlagers bzw. Region Abfallklasse Zustand
ArgentinienArgentinien Argentinien Sierra del Medio hochradioaktive Abf√§lle geplant
BulgarienBulgarien Bulgarien Nowi Chan schwachradioaktive Abf√§lle in Betrieb
China VolksrepublikChina China Kernwaffentestgel√§nde Lop Nor hochradioaktive Abf√§lle geplant
FinnlandFinnland Finnland Loviisa schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Betrieb
FinnlandFinnland Finnland Olkiluoto schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle (hochradioaktive Abf√§lle in Bau) in Betrieb
FrankreichFrankreich Frankreich Bure (Felslabor) mittel- und hochradioaktive Abf√§lle (reversible Versuchseinrichtung) geplant
FrankreichFrankreich Frankreich Centre de l‚ÄôAube schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Betrieb
FrankreichFrankreich Frankreich Centre de la Manche schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle stillgelegt
Vereinigtes KonigreichVereinigtes K√∂nigreich Vereinigtes K√∂nigreich Drigg schwachradioaktive Abf√§lle in Betrieb
JapanJapan Japan Rokkasho schwachradioaktive Abf√§lle in Betrieb
NorwegenNorwegen Norwegen Himdalen in Betrieb
SchwedenSchweden Schweden SFR Forsmark schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle (hochradioaktive Abf√§lle in Planung) in Betrieb
SchwedenSchweden Schweden Oskarshamn geplant
SchweizSchweiz Schweiz Z√ľrich Nord-Ost (Weinland) schwach-, mittel- und hochradioaktive Abf√§lle in Evaluation (siehe auch unter NAGRA)
SchweizSchweiz Schweiz S√ľdranden schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Evaluation
SchweizSchweiz Schweiz N√∂rdlich L√§gern schwach-, mittel- und hochradioaktive Abf√§lle in Evaluation
SchweizSchweiz Schweiz Jura S√ľdfuss schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Evaluation
SchweizSchweiz Schweiz Wellenberg schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Evaluation
SchweizSchweiz Schweiz Jura Ost (B√∂zberg) schwach-, mittel- und hochradioaktive Abf√§lle in Evaluation
SpanienSpanien Spanien El Cabril schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Betrieb
TschechienTschechien Tschechien Bratrstv√≠ Abf√§lle mit nat√ľrlichen Radionukliden in Betrieb
TschechienTschechien Tschechien Dukovany schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Betrieb
TschechienTschechien Tschechien Richard Abf√§lle mit k√ľnstlich erzeugten Radionukliden in Betrieb
UngarnUngarn Ungarn P√ľsp√∂kszil√°gy schwach- und mittelradioaktive Abf√§lle in Betrieb[24]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten WIPP Transuranabf√§lle in Betrieb
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Yucca Mountain hochradioaktive Abf√§lle geplant

Endlagerung fester konventioneller Abfälle

An die Sicherheit eines Endlagers f√ľr besonders sch√§dliche konventionelle Abf√§lle kann man die gleichen Anforderungen wie f√ľr atomare Endlager stellen. Ihre Gef√§hrlichkeit nimmt nicht ab, weil sie keinem radioaktiven Zerfall unterliegen.

Deutschland

In Deutschland existieren an vier Standorten Möglichkeiten, konventionelle Abfälle langzeitsicher von der Biosphäre abzuschließen:

In Herfa-Neurode und Zielitz werden Grubenbaue von Kalibergwerken als Endlager genutzt.

Eingebracht werden können unter anderem folgende Abfälle:

Die j√§hrliche Kapazit√§t dieser Lagerst√§tten betr√§gt mehrere hunderttausend Tonnen, die bisher eingelagerte Menge an Giftm√ľll hat die Menge von 2,5 Mio. Tonnen schon √ľberschritten.

√Ėsterreich

Die Deponie Rautenweg ist die gr√∂√üte Deponie √Ėsterreichs und einzige kommunale Deponie der Stadt Wien.

Endlagerung von Kohlenstoffdioxid

‚Üí Hauptartikel: CO2-Abscheidung und -Speicherung

Neben der Endlagerung radioaktiver Abf√§lle ist zunehmend die Lagerung oder Speicherung von Kohlenstoffdioxid, meist Kohlendioxid genannt, im Gespr√§ch. Inwieweit die bisherigen Konzepte als Endlagerung bezeichnet werden k√∂nnen, ist wissenschaftlich noch unsicher. Im Zuge der Bem√ľhungen um Klimaschutz und der Verminderung des CO2-Aussto√ües bei der Verbrennung von Kohle wird die M√∂glichkeit einer dauerhaften Lagerung von Kohlenstoffdioxid untersucht. Bergwerkshohlr√§ume oder k√ľnstliche Kavernen in Salzst√∂cken haben hierzu keine ausreichende Kapazit√§t. Auch der Raum in ausgebeuteten Gaslagerst√§tten scheint in Deutschland zu gering. Zumindest entsteht bei der Stromerzeugung aus Kohle hier neben der Reichweitenproblematik auf der Versorgungsseite ein ebensolches auf der Entsorgungsseite. Die ebenfalls in Erw√§gung gezogene Endlagerung oder Sequestration in tiefen Aquiferen scheint Umweltprobleme zu beinhalten und steht in Widerspruch zu anderweitiger Nutzung dieser Grundwasserleiter ("Aquifere"), zum Beispiel zur Stromerzeugung aus Geothermie. Die Lagerung in Meeren oder Ozeanen, in der Wassers√§ule oder im Meeresboden, ist noch ein Forschungsgegenstand, die Lagerung in der Wassers√§ule derzeit untersagt (siehe: Londoner Konvention von 1972 und OSPAR-Abkommen).[25]

Es gibt einige gr√∂√üere nat√ľrliche CO‚āā-Vorkommen in der Tiefsee, in der Regel nahe bei Hydrothermalfeldern, die je nach vorherrschenden Druck- (Tiefe) und Temperaturverh√§ltnissen gro√üe Kohlendioxid-Seen (fl√ľssiges CO‚āā) oder Lagerst√§tten (CO‚āā-Hydrat bzw. "CO‚āā-Eis") bilden.[26]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ a b Weltweite Aktivit√§ten zur Errichtung von Endlagern, DBE GmbH
  2. ‚ÜĎ Br√ľssel erzwingt Antwort auf die deutsche Endlagerfrage
  3. ‚ÜĎ Eine Tonne abgebrannter Kernbrennstoff soll 500 Gramm Neptunium enthalten; Quelle: Klaus Hoffmann: Kann man Gold machen? Gauner, Gaukler und Gelehrte. Aus der Geschichte der chemischen Elemente. Urania-Verlag, Leipzig, Jena, Berlin 1979, S. 233.
  4. ‚ÜĎ Konzeptionelle und sicherheitstechnische Fragen der Endlagerung radioaktiver Abf√§lle. Wirtsgesteine im Vergleich. Synthesebericht des Bundesamtes f√ľr Strahlenschutz, Salzgitter, 4. November 2005, S. 39.
  5. ‚ÜĎ Radioactive Waste Disposal Facilities. IAEO, abgerufen am 17. M√§rz 2011.
  6. ‚ÜĎ Bundesamt f√ľr Strahlenschutz (2005): Untersuchung der Gasbildungsmechanismen in einem Endlager f√ľr radioaktive Abf√§lle und der damit verbundenen Auswirkungen auf die F√ľhrung des Nachweises der Endlagersicherheit: Abschlussbericht (PDF). bfs.de. Abgerufen am 10. Juli 2011.
  7. ‚ÜĎ Gase im Endlager ‚Äď Stellungnahme des RSK (PDF). rskonline.de (27. Januar 2005). Abgerufen am 10. Juli 2011.
  8. ‚ÜĎ Strahlensch√§den im Steinsalz
  9. ‚ÜĎ Stand der Wissenschaft
  10. ‚ÜĎ Deutschlandfunk - Wissenschaft im Brennpunkt - Drum pr√ľfe, wer sich ewig bindet
  11. ‚ÜĎ endlager-asse.de
  12. ‚ÜĎ Interview mit Prof. L√ľttig zum Thema Gorleben mit Frontal21 im April 2010, ZDFmediathek
  13. ‚ÜĎ Gorleben wird weiter erkundet: Transparenz und Verl√§sslichkeit des Entscheidungsprozesses stehen im Vordergrund
  14. ‚ÜĎ Pressemitteilung (10. September 2009) des BMU zur Vereinbarung zwischen Kanzleramt, BMU, BMWi und BMBF die Gorleben-Akten zu √ľberpr√ľfen. Die Regierung wurde kurz darauf abgew√§hlt (Bundestagswahl 2009).
  15. ‚ÜĎ 1. Untersuchungsausschuss (Gorleben)
  16. ‚ÜĎ Endlager Gorleben kann weiter erkundet werden
  17. ‚ÜĎ Artikel Schacht Konrad: Stadt nicht beschwerdef√§hig, Webseite der Stadt Salzgitter mit weiterf√ľhrenden Belegen
  18. ‚ÜĎ Bis zum genehmigten Endlager ein langer Weg. In: Pressemitteilungen. Bundesamt f√ľr Strahlenschutz, 15. Mai 2008, abgerufen am 24. M√§rz 2011.
  19. ‚ÜĎ M. Bauchm√ľller: Atomm√ľll-Endlager wird nicht rechtzeitig fertig. Atompolitik: Schacht Konrad. sueddeutsche.de, 23. September 2010, abgerufen am 25. M√§rz 2011.
  20. ‚ÜĎ Atomm√ľlldeponie Salzbergwerk Asse II: Gef√§hrdung der Biosph√§re durch mangelnde Standsicherheit und das Ersaufen des Grubengeb√§udes.- Asse-Gruppe, Hans-Helge J√ľrgens, Braunschweig, Januar 1979
  21. ‚ÜĎ Tragf√§higkeitsanalyse des Gesamtsystems der Schachtanlage Asse in der Betriebsphase, Instituts f√ľr Gebirgsmechanik (IfG), Leipzig 2007 Gutachten des IfG Leipzig und zwei weitere Gutachten zum Download auf der Seite des Helmholtz-Zentrums M√ľnchen
  22. ‚ÜĎ Gemeinsame Pressemitteilung mit dem BMBF und dem Nieders√§chsischen Ministerium f√ľr Umwelt (NMU) Pressemitteilung auf der Seite des BMU
  23. ‚ÜĎ M√ľll in der Asse st√§rker radioaktiv: Inventur offenbart Fehler- taz. September 2010
  24. ‚ÜĎ Seit die ungarische Sicherheitsbeh√∂rde vor einigen Jahren die R√ľckholbarkeit der Abf√§lle angeordnet hat werden die Abf√§lle nicht mehr mit Zement fixiert. Die Anlage dient nur noch als Zwischenlager. Vgl. DBE GmbH: Weltweite Aktivit√§ten
  25. ‚ÜĎ Londoner Konvention und Protokoll, Internationale Seeschifffahrts-Organisation
  26. ‚ÜĎ Ein See fl√ľssigen Kohlendioxids in 1300 Meter Tiefe. Bericht vom Max-Planck-Institut f√ľr marine Mikrobiologie

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  • Endlagerung ‚ÄĒ EŐ£nd|la|ge|rung ‚Ķ   Die deutsche Rechtschreibung

  • Direkte Endlagerung ‚ÄĒ Unter dem Begriff Direkte Endlagerung wird die Endlagerung abgebrannter Brennelemente aus Kernkraftwerken ohne den vorherigen Schritt der Wiederaufarbeitung verstanden. Hierzu werden die Brennelemente nach ihrer Entladung zun√§chst einige Jahre… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

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